Philipps: Millionenverluste auf der gesamten Konzernebene - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum



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Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel konnte vor genau einer Woche noch einen recht ordentlichen Ausblick auf das zweite Quartal liefern. Dies gelingt der Halbleiter-Tochter des Elektronikkonzerns Philips nicht. Für die kommenden drei Monate rechnet die Chip-Sparte mit einem Millionen-Defizit. Und auch auf Konzernebene sieht es nicht gut aus. Philips Finanz-Chef Jan Hommen rechnet wörtlich mit „signifikanten Verlusten“.

Ganz überraschend kommt sie nicht, die Erklärung des Philips-Konzerns, sowohl im Halbleiterbereich als mit dem Gesamtgeschäft deutlich ins Minus abzurutschen. Schon Mitte April meldete der Elektronik-Riese neben enttäuschenden Zahlen für das erste Quartal eine Gewinnwarnung für das zweite . Vor allem die Bereiche Computer und Telekommunikation drückten deutlich auf die Gewinne, hieß es damals.

Das tun sie jetzt immer noch. Im Halbleiterbereich geht man im zweiten Quartal von einem operativen Verlust von 175 Mio. Euro aus. Im gleichen Quartal des Vorjahres lag man mit dem operativen Ergebnis noch mit 231 Mio. Euro in der Gewinnzone. Statt dem von Analysten erwarteten „kleinen Gewinn“ gibt es also dicke Verluste. Der Hauptgrund für das deutliche Abrutschen ins Minus sei die sinkende Nachfrage nach Philips´ Chips. Um 20% bis 25% seien die Halbleiter-Umsätze im zweiten Quartal zurückgegangen. Die Betriebsanlagen würden in diesem Zeitraum lediglich zu 40% bis 45% ausgelastet. Darüber hinaus werde das Ergebnis der Philips-Tochter im zweiten Quartal zusätzlich durch außerordentliche Kosten für Umstrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 350 Mio. Euro sowie für die Verlegung einer US-Fabrik in Höhe von 90 Mio. Euro belastet.

Parallel zu diesen Zahlen rückt Philips Finanz-Chef Jan Hommen nun damit heraus, dass auf Konzernebene ebenfalls Verluste für das zweite Quartal anstehen. Genaue Zahlen wurden in diesem Zusammenhang aber nicht genannt. Für das Gesamtjahr hofft der Konzern, mit dem operativen Gewinn zurück auf grünes Terrain zu kommen. Für den Gesamtjahresüberschuss erwarte man entweder einen kleinen Verlust oder ein Ergebnis in der Nähe des Break Even. Einen solchen Ausblick wagt Hommen für den Halbleiterbereich nicht: Hier sei bis zum vierten Quartal noch keine Erholung in Sicht. Vielmehr würden die Rahmenbedingungen gegen Ende des Geschäftsjahres sich nicht wesentlich vom derzeitigen Umfeld unterscheiden.

Es ist beinahe überflüssig zu erwähnen, dass die Philips-Aktie nach diesen Meldungen drastisch abstürzt. Gegen Freitag Mittag ist die Aktie in Frankfurt rund 8,5% weniger wert.




Schon merkwürdig.

Wenn über irgendwelche Klitschen diskutiert wird, dann tippen sich die Leute die Finger wund.

Und ein Euro-Stoxx Wert bleibt am Board unbeachtet.
Frage: Ab wann lohnt sich der Einstieg?
IMHO erst ab €26


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