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Sachsenmilch mit unglaublichen Zahlen - KGV v. St. 1,5 - 500 Beiträge pro Seite



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Umsatz PLUS 17%. Ergebnis aus gew. Geschaeft PLUS 168% auf 33,4 Mio Euro (= 65,34 Mio. DM !!!) oder 22 Euro/Aktie!!! Bei einem Börsenwert von 100 Mio. DM, KGV vor Steuern von 1,5 !!! Sachsenmilch ist die preiswerteste deutsche Aktiengesellschaft!

Infos: www.smil-i.de

ich glaube wir gehen Richtung 50€ wo wir auch hingehören!
Keine Dividende. Die müßte versteuert werden, während das Einbehalten der jetzigen Gewinne aufgrund der Verlustvorträge steuerfrei ist.

SACHENMILCH stapelt übrigens wieder einmal tief: 16,5 Mio Euro wurden in die Steuerrückrückstellungen eingestellt. Angesichts der vorhandenen Verlustvorträge ein mehr als zweifelhafter Vorgang.....

Grüße

Peer Share
Hi German2, ich finde leider die Smili-Seite nicht sehr informativ. Für jemanden, der sich nicht früher schon mit der Sachsenmilch beschäftigt hat, wird die Sachlage dadurch nicht klarer. Worum wird denn nun eigentlich vor Gericht mit Müller gestritten ? Geht es dabei nur um den Kapitalschnitt ? Und warum ist der so negativ zu bewerten ? Könntest Du nicht mal eine kurze Zusammenfassung der Problematik hier einstellen ? grüße zomby
Bei all dem bitte ich zu bedenken:
es geht doch vor allem bei Sachsenmilch um die Spekulation, dass der Großaktionär Müller seine Molkerei in den Mantel bringen will. Tut er dies wirklich, und es gibt genug Punkte die dagegensprechen, und ob dies für die freien Aktionäre vorteilhaft ist (in letzter Zeit wurden freie Aktionäre bei Mantelneuausrichtungen nicht immer verwöhnt), so wird Müller immer wieder an seine jetzigen Aktionen mit freien Aktionären erinnert. Es ist wahrlich nicht schön Müller Aktionär zu sein, die SdK kann ein Lied vom "Sonnenkönig" singen. Wenn man soviel "kaputt macht", dass wird nicht so schnell wieder aufgebaut...

Beste Grüße, Philipp Steinhauer
philippsteinhauer@yahoo.de
Geht es denn überhaupt um ein Mantelgeschäft? Ich sehe momentan vor allem ein Unternehmen mit einer ausgezeichneten Ertragslage, welches die steuerlichen Verlustvorträge nach und nach nutzt und die Substanz des Unternehmens von Jahr zu Jahr vergrößert.

Grüße

Peer Share
Bei den meisten wohl schon.
Fundamental ist die Aktie natürlich einfach nur billig. Aber zumindest ein Teil des Bewertungsabschlags ist deswegen wohl gerechtfertigt.

Beste Grüße, Philipp Steinhauer
phiippsteinhauer@yahoo.de
Bei den meisten wohl schon.
Fundamental ist die Aktie natürlich einfach nur billig. Aber zumindest ein Teil des Bewertungsabschlags ist deswegen wohl gerechtfertigt.

Beste Grüße, Philipp Steinhauer
phiippsteinhauer@yahoo.de
Ein Bewertungsabschlag?

a.) Bewertungsabschlag, weil die Aktie irgendwanne einmal ein Mantel werden könnte?

b.) Welche Basis legen Sie denn zugrunde?

Grüße

Peer Share
Wenn sie sagen "Bewertungsabschlag", dann müssen Sie ja vorher eine Bewertung vorgenommen haben. Zu welchem Ergebnis sind Sie hier gekommen?

Grüße

Peer Share
@German2
Woher stammen diese Zahlen? Auf www.smil-i.de gibt es dazu keine Information, und eine Pressemeldung ist auch sonst nirgendwo zu entdecken.
@Mandrella: Sie haben zwar nicht mich angesprochen, aber es geht hier ja um die Information an sich.

Der Geschäftsbericht liegt bei der Gesellschaft zur Einsichtnahme aus und wird in den nächsten Tagen an die Aktionäre versendet. Ich kann die Information von German2 bestätigen.

Grüße

Peer Share
Mir kommt das alles sehr merkwürdig vor. Wenn tatsächlich ein so hoher Verlustvortrag vorhanden wäre, dann würde doch kein Wirtschaftsprüfer Steuerrückstellungen von 49,5% des Gewinns durchgehen lassen. Und dann noch eine bis auf eine Stelle nach dem Komma exakt gleiche Steuerquote in zwei aufeinanderfolgenden Jahren.

> Ergebnis aus gew. Geschaeft PLUS 168% auf 33,4 Mio Euro (= 65,34 Mio. DM !!!) oder 22 Euro/Aktie!!!

Ein Ergebnis je Aktie auf Basis des EGT ist Quatsch. Entscheidend ist der Jahresüberschuss, und der ist ja offenbar nur halb so hoch. Außerdem: Könnte es sein, dass es sich hier um die AG-Zahlen handelt und nicht um die Konzernzahlen? Und dass der Gewinn im Konzern womöglich viel geringer ist?

Also irgendwas stimmt hier doch nicht.
@Mandrella -die Zahlen sind ok ,es gibt keinen Haken.

nochmal: worum geht es?

Wenn die Kleinaktionäre verdrängt und billig abgefunden werden sollen ...
Die Sachsenmilch AG selbst ist ja auch nach der Bilanz eine todsichere Sache. Der Verlustvortrag macht die AG so interessant für Müller, dass er sich das Geschäft nicht entgehen lassen wird. Die Kursvergangenheit spricht ebenfalls Bände! Möglicherweise wird er noch in den nächsten Monaten einige Aktionen starten, um die Kleinaktionäre zu verunsichern. Das sind dann auf jeden Fall Kaufgelegenheiten.
Das Vermögen der Gesellschaft gehört zum jeweiligen Anteil, abzüglich der Schulden, auf jeden Fall den Kleinaktionären. Auch wenn sie es nicht "in bar" haben, besitzen sie es indirekt. Über Gutachten und evtl. ein gerichtliches Spruchstellenverfahren kann im schlimmsten Fall eine angemessene Abfindung erreicht werden. Der Wert der Aktie ist auf jeden Fall höher als der aktuelle Kurs.


Müllermilch möchte sich Sachsenmilch komplett einverleiben um den riesigen Verlustvortrag für sich nutzen zu können.
Dazu müss er aber mehr als 95% der Aktien besitzen. Die Kleimanleger besitzen aber zur Zeit meht als 14% (Müller ca. 86%). Das heisst , Müller-Milch muss nach neuem Übernahmegesetz (wenn verabschiedet) den Kleinaktionären eine Abfindung zahlen , und zwar in Höhe von:

a) der umsatzgewichtete Durchschnittskurs der letzten 3 Monate vor dem Angebot,
b) falls der Abfindende in dieser Zeit selbst Aktien
gekauft hat, den Höchstkurs in dieser Zeit

Warum wollen die Kleinaktionäre 5%?
Mit dem neuen Übernahmegesetz (Gesetzentwurf des Bundesfinanzministers) wird der Squeeze-Out von Aktionären ab 95% Eigenbesitz des Großaktionärs möglich. Das Übernahmegesetz wird wohl ab Mitte/Ende 2001 gelten. Der genaue Termin liegt noch nicht fest, da evtl. die EU-Richtlinie abgewartet werden soll. Ab dann ist die Abfindung nach diesem Gesetz möglich. Das ist auch steuerlich für Müller der richtige Termin, da er dann seinen Anteil von ca. 85% bereits 5 Jahre hält und eine Fusion mit Müller-Milch steuerlich unschädlich ist, d.h. er die Verlustvorträge für sich problemlos nutzen kann.
Als gesetzliche Basis des Abfindungsangebots sind geplant bzw. bereits vom Verfassungsgericht in einer Leitline an anderer Stelle so beschlossen und den Oberlandesgerichten zur Beachtung mitgeteilt.

Bitte studiert die Seite WWW.SMIL-I.DE
oder www.sachsenmilch.de (weniger interessant)
zur Verdeutlichung der riesigen Chance:

"Sachsenmilch-Aktionäre wehren sich"

DRESDEN Die Kleinaktionäre der Sachsenmilch AG könnten trotz der Fast-Pleite 1994 und der ewigen Querelen mit dem Großaktionär Müller eigentlich zufrieden sein: Die Lebensmittelfirma verdient wieder gut, sie expandiert und der Kurs zeigt nach oben. Doch sie sind sauer. Denn wenn 2002 das neue Übernahmegesetz in Kraft tritt, könnten Sie die längste Zeit Sachsenmilch-Aktionäre gewesen sein. Der Referenten-Entwurf des Gesetzes sieht vor, dass ein Großaktionär die Kleinaktionäre aus dem Unternehmen drängen kann, wenn er 95 Prozent der Anteile hält. Dieses so genannte "Squeeze Out" ist ein Novum in Deutschland.
Großaktionär Müller Milch aus Aretsried bei Augsburg hält bereits 86 Prozent an der sächsischen AG. Unternehmens-Chef Theo Müller hätte durchaus Interesse an einer kompletten Übernahme. Dann könnte er den riesigen Verlustvortrag von Sachsenmilch in Höhe von 250 Millionen Mark mit den Gewinnen seiner Alois Müller GmbH verrechnen, doch die Kleinaktionäre wehren sich. Hermann Locarek-Junge, Wirtschafts-Professor an der TU Dresden, will Kleinaktionäre in einem Investmentclub zusammenbringen, um mindestens 5 Prozent der Sachsenmilch-Anteile zu bündeln. Dann könnte Müller die Kleinanleger nicht mehr hinausdrängen.
Das Beispiel könnte Schule machen. Denn auch den Aktionären anderer Firmen wie Axa Colonia oder Kölnische Rück drohen nun Abfindung und Rauswurf. Laut Gesetzentwurf sollen die Anleger die Bedingungen des Großaktionärs widerspruchslos hinnehmen. Eine Klage vor Gericht ist nicht vorgesehen. Eine Machtlosigkeit, die laut Jörg Pluta, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz "verfassungsrechtlich sehr bedenklich" sei. Er macht sich beim Finanzminister dafür stark, dass die Anleger gegen Großaktionäre vor Gericht ziehen können.

---- die 5% sind fast zusammen , außerdem gibt es Leute wie ich die auch Aktien halten und nicht in diesem Club sind.
Insgesamt halten die Kleinaktionäre ca. 14%.
Entweder mus sich Müller die restl. 9% am Markt zusammenkaufen ,was den Kurs explodieren lassen würde , weil kaum jemand verkauft oder Müller müsste eine Abfindung in der ober genannten Höhe zahlen. Beides wäre sehr lukrativ. Die geprüfte Abfindung sollte Anhand einer prüfung kaum unter 100 € pro Aktie liegen , da Sachsenmilch zur Zeit völlig unterbewertet ist. Das KGV ist nicht einmal 2.

bitte fragt bei der Sachsenmilch-Initiative nach ,falls ihr noch Fragen habt.

kontakt@smil-i.de

nochmal: die Bombenzahlen des Jahren 200 sind immernoch zweitrangig (obwohl sie sehr gut sind). Entscheidend ist die Müller-Spekulation.
bitt kommen sie dieser Bitte nach (das erhöht den Einluss der kleinaktionäre bei der HV)

Am 13.6.2001 erschien im Bundesanzeiger die Einladung zur Hauptversammlung 2001, am 26.7.2001 in Dresden, die Sie hier herunterladen können. Die Hauptversammlung soll über den Jahresabschluß beschließen, was ihr erweiterte Frage- und Auskunftsrechte einräumt.
Versäumen Sie nicht, uns oder einer der Schutzvereinigungen Ihre Stimmrechte zu übertragen, falls Sie nicht selbst an der HV teilnehmen wollen!
Senden Sie Ihre Eintrittskarten (mit Vollmacht für Herrn Straßberger) an:

Dipl. Kfm. Mario Straßberger
c/o Lehrstuhl für Finanzwirtschaft und Finanzdienstleistungen
TU Dresden
D-01062 Dresden
@German2
> die Zahlen sind ok ,es gibt keinen Haken.

Dann erklär doch mal, wie sich ein Steuersatz von 49,5% mit einem Verlustvortrag vom 4fachen des Bruttogewinns verträgt!

> Die Sachsenmilch AG selbst ist ja auch nach der Bilanz eine todsichere Sache.

Aktieninvestments sind nie eine todsichere Sache.

Die hohen Gewinne bei Sachsenmilch kommen nur dadurch zustande, dass Müller der Gesellschaft aus steuerlichen Gründen gute Geschäfte zugeschanzt hat. Seid ihr tatsächlich so naiv zu glauben, dass Müller euch Geld schenkt? Ihr kauft Aktien von einem maroden Pleiteunternehmen, Müller päppelt es für euch wieder auf und kauft euch anschließend eure Anteile teuer ab?
@ Mandrella
du verstehst nicht: die Aktie ist spottbillig . Selbst bei 100€ ist die Bewertung ein Witz. Natürlich wurde Sachsenmilch von Müller aufgepeppelt. Das machte er aber nicht ohne Grund. Sachsenmilch ist so gut wie vollständig in Müller-Milch integriert und wird auch irgendwann komplett einverleibt werden.
Nur ist eben der Preis für die Kleinaktionäre viel zu niedrig.
Sachsenmilch hat die modernste Fabrik in Europa!
@Mandrella

wast du schon mal in Leppersdorf (Sachsenilch-Fabrik)
Sachsenmilch ist eines der grössten Ostdeutschen Unternehmen mit Mrd. DM Umsatz.

Sachsenmilch war 1994 praktisch pleite aber heute absolut gesund. Dafür ist der Kurs viel zu niedrig.

Darum geht es aber nicht. Es geht um die Abfindung für die Kleinaktionäre und die wird mind. bei 70-100€ je Aktie liegen.
falls es Fragen gibt (zur Bilanz,Smil-i-Initiative) bitte mailt an:

kontakt@smil-i.de

Dort bekommt ihr wirklich kompetente Antworten von Leuten die mehr Einblick haben.
German, ich habe schon verstanden, worum es geht, und wünsche euch viel Glück bei eurem sächsischen Schildbürgerstreich :)
@Mandrella: Sie haben Recht: Hier stimmt was nicht! Genau dies macht die Spekulation ja so reizvoll. Die Gewinne der Gesellschaft werden künstlich runtergerechnet. Müller hat kein Interesse an den Kleinaktionären und tut sehr viel, um diesen ein Sachsenmilch-Engagement madig zu machen. Auf der anderen Seite muß er aber Gewinne in die Gesellschaft schaufeln, um die Verlustvorträge nutzen zu können.

Die Bildung der Steuerrückstellung wird übrigend lapidar mit dem Hinweis begründet, "daß ja einmal eine steuerliche Außenprüfung kommen könnte". Das ist natürlich blanker Unsinn.

Selbst wenn Sie aber nur den Jahresüberschuß der Gesellschaft als Bewertungsmaßstab heranziehen, errechnet sich ein KGV von unter 4, welches die Ertragskraft des Unternehmens verdeutlicht. Richtig interessant wird es natürlich erst, wenn Müller die Verlustvorträge aufgebraucht hat. In diesem Fall hat die SACHSENMILCH vorerst ihren Zweck erfüllt und es bestehen mehrere Optionen:

a.) Einbringung der Müller-Gruppe in einen mit Cash gefüllten SACHSENMILCH-Mantel --> nach der bisherigen Vorgehensweise Müllers eher unwahrscheinlich. Was will er mit freien Aktionären in seinem Milchimperium?

b.) Cash-Management der Müller-Gruppe: Die vorhandene Liquidität der SACHSENMILCH wird an die Müller-Gruppe verliehen oder angelegt. Aus dieser Situation heraus würde sich die SACHSENMILCH quasi zu einem Rentenpapier entwickeln. Es käme darauf an, wie hoch das Eigenkapital der Gesellschaft zu diesem Zeitpunkt ist, um die genauen Auswirkungen zu quantifizieren.

c.) Ausschüttung der Gewinnrücklagen an die Aktionäre: Eine solche Ausschüttung wäre für Müller ab dem kommenden Jahr steuerfrei vereinnahmbar, der Mantel würde leichter werden und damit leichter an Dritte veräußerbar.

Vielleicht fallen Ihnen ja noch mehr Alternativen ein. Auf der jetzigen Kursbasis verfügt die SACHSENMILCH jedenfalls nach meiner Einschätzung über ein ausgezeichnetes Chance-Risiko-Verhältnis.

Grüße

Peer Share
http://www.share-infos.de
@Mandrella: Eine Indikation der Steuerpflicht ergibt sich aus der im vergangenen Jahr gebildeten Steuerrückstellung. Warten Sie einfach den Geschäftsbericht ab und prüfen, ob die Steuerrückstellung des vergangenen Jahres verbraucht wurde oder noch immer als Rückstellung vorhanden ist. Die Zahlen gehen alle aus dem Jahresabschluß hervor.

Grüße

Peer Share
@PeerShare
> Hier stimmt was nicht! Genau dies macht die Spekulation ja so reizvoll.

Das war mir klar, dass Ihnen sowas gefällt (siehe Pongs & Zahn, da stimmt auch was nicht) :)

> Auf der jetzigen Kursbasis verfügt die SACHSENMILCH jedenfalls nach meiner Einschätzung über ein ausgezeichnetes Chance-Risiko-Verhältnis.

Wie schätzen Sie das letzte Woche ergangene Urteil des OLG Dresden ein, das die Klage gegen den geplanten Kapitalschnitt abgewiesen hat? Kein Einfluss auf das Chance-Risiko-Verhältnis?
Der Gewinn von 33 Mio. DM netto ist übrigens keine große Überraschung; geplant waren 30 Mio. DM (siehe Meldung vom 25.8. im Thread: sachsenmilch - wie gehts weiter ?).
Investments in extrem marktengen Aktien wie Sachsenmilch sollten langfristig geplant werden. Die Aktie ist wahrscheinlich auch in einem halben Jahr noch günstig!

Beste GRüße, Philipp Steinhauer
philippsteinhauer@yahoo.de
@Mandrella: Sofern dies nicht wieder einer ihrer kleinen Provokationen ist ;) enttäuschen Sie mich ein wenig. Ein Kapitalschnitt ist ein reiner Passivtausch innerhalb der Eigenkapitalposition und verändert weder die Vermögens- noch die Ertragslage. Insofern ist die Chance-/Risiko-Relation von diesem Vorgang nicht betroffen.

>>Der Gewinn von 33 Mio. DM netto ist übrigens keine große Überraschung; geplant waren 30 Mio. DM (siehe Meldung vom 25.8. im Thread 46608).

Hier stellt sich nur die Frage, ob man den Begriff "netto" in diesem Fall nicht erweitern muß. Wieviel Steuern wurden denn in 2000 tatsächlich gezahlt? Stimmt den die Angabe des adjustierten Ergebnisses mit der Prognose noch annähernd überein?

Zu PONGS unterhalten wir uns lieber einmal in einem PONGS-Thread, das gehört hier einfach nicht her. Warum haben Sie eigentlich ihr PONGS-Urteil gefällt, ohne der Sache auf den Grund zu gehen?

Grüße

Peer Share
@PhilippSteinhauer: In einem halben Jahr scheint wahrscheinlich die Sonne oder es regnet.
So, und warum hat dann die SdK gegen den Kapitalschnitt geklagt? Und was passiert mit den Aktionären die kene durch de entsprechende Zahl teilbare Aktienanzahl haben?

Beste Grüße, Philipp Steinhauer
philippsteinhauer@yahoo.de
Die SdK hat geklagt, weil der Kapitalschnitt aus wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn macht. Sollte der Schnitt durchgeführt werden (z.B. im Verhältnis 1:75), dann sind die freien Aktionäre gezwungen, etweder ihre Stückzahl auf eine durch 75 teilbare Anzahl aufzurunden oder ihre Aktien zu verkaufen.

Nachdem dieser Sachverhalt aber ohnehin seit Jahren diskutiert wird, dürften die Kleinaktionäre durchaus wissen, worauf sie sich einlassen. Auf der jetzigen Kursbasis entsprechen 75 Aktien einem Gegenwert von weniger als 6.000 DM, eine Größenordnung, die auch von vielen Kleinaktionären bei Einzelengagements erreicht wird. Ich stimme Ihnen aber grundsätzlich zu, daß der Kapitalschnitt keinesfalls aktionärsfreundlich ist. Der Schnitt hat aber nichts mit den Bilanzkennziffern von SACHSENMILCH zu tun.

Grüße

Peer Share
@PeerShare
Jetzt bin ich aber enttäuscht :)

Der Kapitalschnitt ist natürlich nur der erste Schritt; der zweite ist eine umfangreiche Sachkapitalerhöhung, mit der Herr Müller die bereits wirtschaftlich in die Sachsenmilch AG eingebrachten, eigenen Aktivitäten auch kapitalmäßig einbringt. Der Kapitalschnitt dient natürlich dazu, den Anteil der freien Aktionäre an der zukünftigen Sachsenmilch AG möglichst gering zu halten. Nach diesen Kapitalmaßnahmen kann SMIL-I ihre 5% Anteil in die Tonne treten, denn dann ist es plötzlich nur noch ein Bruchteil von 5%, und den freien Aktionären steht dann auch nur noch ein Bruchteil der heutigen Gewinne zu. Damit wird sich dann auch das einstellige KGV in Wohlgefallen auflösen.

Die Sachsenmilch-Aktie ist ein Zock darauf, ob der Kapitalschnitt kommt oder nicht.
Na ja, immerhin sind wir aktuell bei 42 Euro, das sind seit letzten Mittowch 20%. Manch einem genügt das schon.
@Mandarella

Nehmen wir an, eine Aktionärsvereinigung halte vor einem eventuellen Kapitalschnitt 5% der Aktien der Sachsenmilch AG.

Dieser wird sich nach einem Kapitalschnitt entgegen Deiner Stellungnahme nicht verändern und beträgt weiterhin die angenommenen 5%. Deine Aussage "Der Kapitalschnitt dient natürlich dazu, den Anteil der freien Aktionäre an der zukünftigen Sachsenmilch AG möglichst gering zu halten. " ist insofern falsch, irreführend und unhaltbar.

Sollte es im Anschluss an o.g. möglichen Kapitalschnitt zu einer Sachkapitalerhöhung kommen, so würde der 5% Anteil einer Vereingung der Aktionäre Rechte einräumen, die Transaktion zu verzögern oder gar ganz zu kippen.

Gruss
J.
@Jasdaq
Zum Beschluss über Kapitalmaßnahmen genügt eine 75%-Mehrheit auf der HV (AktG §179 Abs. 2). Gibt es in der Satzung von Sachsenmilch eine Sonderklausel, die eine Mehrheit von über 95% vorsieht, oder wie soll mit 5% ein solcher Beschluss verhindert werden?
@Mandrella: Müllers eigene Aktivitäten sind volumenmäßig so groß, daß er den Kapitalschnitt für den von Ihnen angedeuteten Zweck nicht braucht.

Aber selbst wenn es so käme wie von Ihnen beschrieben, so würden die Maßnahmen doch auf der Basis von Gutachten erfolgen, welche die heutigen Aktionäre auf keinen Fall finanziell schlechter stellen würde heute (erst die Wertermittlung für die Sacheinlage, dann die Wertermittlung für den Squeeze-Out und anschließend noch eine gerichtliche Überprüfung). Ich bleibe dabei: ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis!

Naja und das mit dem Kapitalschnitt geht vermutlich so oder so in die nächste Runde....

Grüße

Peer Share
@PeerShare
Müller hat effektiv viel Geld in die Firma reingesteckt, nämlich den größten Teil des jetzt vorhandenen Eigenkapitals, und er will durchsetzen, dass dieses Geld weiterhin ihm gehört. Es ist sehr schwer, alle noch anstehenden juristischen Irrwege schon jetzt abzuschätzen. Wie würde z.B. ein Wertermittlung der Sachsenmilch AG ausfallen, wenn Müller den Gewinnhahn vorübergehend wieder zudreht?
Meinen Sie jetzt den wirtschaftlichen Effekt für Müller selbst? Was glauben Sie, warum die Kündigung des Pachtvertrages ausgesetzt wurde?

Grüße

Peer Share
...aber um Ihre Frage zu beantworten: Der Effekt wäre negativ zu beurteilen. Müller selbst würde allerdings ebenfalls einen Vermögensverlust erleiden und so dürfte er das geringere Übel wählen und seinen Gewinn mit den wenigen Prozenten der freien Sachsenmilch-Aktionäre teilen.

Grüße

Peer Share
@PeerShare: warum haben Sie sich bisher nicht zu der Gesellschaft zu Wort gemeldet? Warum muss jetzt wieder ein Information Overkill kommen, in zwei Wochen ist die Sache doch Nachrichtenmässig wieder "tot"!

Beste Grüße, Philipp Steinhauer
philippsteinhauer@yahoo.de
Ich hatte mich nicht klar genug ausgedrückt. Mit "Gewinnhahn zudrehen" meinte ich, dass Müller einfach die Pacht für das Werk Leppersdorf so weit anhebt, dass ein großer Teil des Gewinns von der Sachsenmilch AG in die SAH AG verlagert wird. Der einzige Nachteil von Müller bestünde darin, dass sich die Nutzung des Verlustvortrages verschiebt.

Natürlich darf Müller die Sachenmilch AG nicht übervorteilen, aber es ist davon auszugehen, dass die Pacht aus steuerlichen Gründen momentan extrem niedrig angesetzt ist, so dass hier noch viel Spielraum für eine Anhebung besteht.
@Mandarella

Wie es scheint kann Müller via Saho den Gewinn der Sachsenmilch AG steuern. Nun - warum hat er nicht längst? Er hat doch alle Zeit dieser Welt dafür. Der Pachtvertrag war schon mal gekündigt. Warum wohl hat der Müller Alois nicht dran gedreht? Du darfst bei der Analyse des Phänomens gern davon ausgehen, das Herrn Müller die exzcellente Ertragssituation der Sachsenmilch bekannt war. Nun hat er die WO Herde am Hacken ;)

Gruss
J.
Ist PeerShare, der hier zum Kaufen trommelt, identisch mit demjenigen Herrn Share, der vor einem halben Jahr bei Kursen unter 30 titelte: "SACHSENMILCH: Unentschieden!" ?

http://www.share-infos.de/Articles/Article.cfm?FN=Content&ID…

Na dann viel Spass nach 50% Kursanstieg..

Bei manchen `Nebenwertenexperten` scheint sich fuer den Anleger auszuzahlen, exakt das kontraere ihres Ratschlages zu befolgen. Ich empfehle z.B. die alten Pongs&Zahn Beitraege anzuschauen.
@PhilippSteinhauer: Ich verstehe die Frage nicht. Wie soll man über ein Unternehmensergebnis berichten, welches noch nicht veröffentlicht ist?

@Mandrella: Hat die SAHO eigentlich einen Verlustvortrag?

@John Slade: Hier trommelt niemand zu Kauf. Ihre Anlageentscheidungen müssen Sie schon alleine treffen. Ich diskutiere lediglich Unternehmensdaten. Vielen Dank, daß Sie den Link zu dem Artikel hier eingestellt haben. Damit können sich die Interessenten davon überzeugen, daß meine Einschätzung einer fundamental sehr günstig bewerteten SACHSENMILCH-Aktie schon vor einem halben Jahr bestand.

Stimmt was nicht mit den alten PONGS-Beiträgen? Ist irgendein Sachverhalt unrichtig dargestellt? Falls ja, wäre ich für den entsprechenden Hinweis dankbar, damit ich diesen berichtigen kann.

Wie laufen denn so die Neuemissionen?

Grüße

Peer Share
@Jasdaq
> Wie es scheint kann Müller via Saho den Gewinn der Sachsenmilch AG steuern. Nun - warum hat er nicht längst?

Hat er doch! Er hat vorerst soviel Gewinn wie möglich in die Sachsenmilch AG verlagert. Da er davon ausgeht, den Kapitalschnitt durchzusetzen, und momentan weder einen Dividendenausschüttung noch ein Abfindungsangebot ansteht, kann er so jede Menge Steuern sparen (vorbehaltlich des noch ungeklärten Steuerausweises in der GuV von Sachsenmilch), ohne dass er damit den freien Aktionären etwas schenkt.

@PeerShare
> Hat die SAHO eigentlich einen Verlustvortrag?

Weiß ich nicht.
@mandrella: Aber er schenkt den freien Aktionären doch etwas: Substanz! Schließlich erhöht sich durch die laufenden Gewinne das Eigenkapital pro Aktie.

Grüße

Peer Share
> Aber er schenkt den freien Aktionären doch etwas: Substanz!

In gewissem Umfang - ja, wenn auch unfreiwillig. Ein Wertgutachten wird sich allerdings auch stark nach dem Ertragswert richten. Wer wird zuletzt lachen?
>Ein Wertgutachten wird sich allerdings auch stark nach dem Ertragswert richten.

Ist das so? Ich dachte immer, daß ein Wertgutachten die individuellen Gegebenheiten berücksichtigt. Wenn man aber bei einem auf dem Ertragswert basierenden Gutachten die jetzigen Erträge zugrunde legt, dürfte das Gutachten kaum zum Nachteil der freien Aktionäre ausfallen.

Wer zuletzt lacht? Ich weiß es nicht, aber so wie es aktuell aussieht ist die Ausgangssituation für die freien Aktionäre nicht schlecht.

Ich stimme Ihnen aber zu, daß man Ihre richtigen Einwände in einer Gegenüberstellung der Argumente unbedingt berücksichtigen sollte.

Grüße

Peer Share
Interessante Diskussion. Dazu habe ich zwei Anmerkungen und eine Frage.

Erst die Anmerkungen:

=> Der Gewinn der Müller-Gruppe (Umsatz 2000 > 3 Mrd. DM) wird von Branchenbeobachtern im dreistelligen Mio.bereich gesehen. Die Umsatzrendite soll 2 bis 3 % betragen.

=> Das Sachsenmilch-Werk ist in den letzten Monaten deutlich erweitert worden. Aus Platzgründen wird gerade die Verwaltung ausgelagert (nach Dresden).

Jetzt die Frage:

Gilt das Rückkaufangebot der Deutschen Bank noch? An welche Bedingungen ist es geknüpft? (Bekanntlich hat die Deutsche Bank vor einigen Jahren dem Sachsenmilch-Streubesitz angeboten, alle Papiere zum Einstandspreis anzukaufen)

Grüße,

Herbert
kann nur jedem empfehlen hier und jetzt auszusteigen,
verfolgt den Thread und den Kurschart. total hochgepusht, der Kurs steht in einem Monat wieder unter 35
Hallo smyl,

bei jeder anderen Aktie würde ich deine Einschätzung teilen.

Die Sachsenmilch ist mit normalen Gesichtspunkten aber nicht zu betrachten.

Sie hat eine ganz eigene Art und Weise sich im Markt nach oben oder unten zu bewegen.

Es lagen sogar schon Verdachtsmomente nahe, daß der Kurs bewußt von Müller unten gehalten wird.

Wer in der Sachsenmilch investieren will muss sich mit der Materie ( was ist seit 1994 dort passiert , was hat Müller unternommen um die Kleinaktionäre auszubooten) befassen.

Dennoch bietet sich hier ein sehr gutes Chance/Risiko Verhältnis.

Mfg

Sabbelsepp
Kann die Aussage von Sabbelsepp nur unterstreichen. Charttechnische Gesichtspunkte spielen für die Sachsenmilch eine wirklich untergeordnete Rolle. Vielmehr sind hier die Fundamentaldaten und Verunsicherungsmanüöver von Herrn Müller und seiner "Mitstreiter" von kursrelevanter Bedeutung.
Hallo Fondsanalyst,

ich brauch zwar keinen Bestätiger(lol), dennoch freut es mich natürlich das du das genauso wie ich siehst.

Gruß

Sabbelsepp
Hallo Sabbelsepp,

mein Beitrag zielte nicht in erster Linie darauf ab dich zu bestätigen :-).

Übrigens erhielt ich gestern eine hochinteressante Analyse von Hernn Locarekj über den Ertragswert der Sachsenmilch AG. Die Studie wurde vor dem 2000-er Jahresabschluss erstellt und ging sehr konservativ von einem Jahresüberschuss von 25 Mio. DM aus ( tatsächlich 33 Mio, ohne Steuerrückstellungen hingegen das doppelte !!! ).

Es wurden mehrere Szenarien untersucht. Konservativste Einschätzung: 59, 6 EURO/Aktie. Realistischers Szenario: 92, 1 EURO/Aktie.
Hallo Fondsanalyst,

die Analyse unterstreicht einmal mehr meine These das die Sachsenmilch AG ein sehr gutes Chance/Risiko Verhältnis bietet.

Mfg

Sabbelsepp
Ist der Geschäftsbericht der Sachsenmilch für 2000 schon versandt worden?
Hallo Herbert,

den vollstaendigen Geschaeftsbericht als Kopie erhalten Sie unter:

ftp://finance.wiwi.tu-dresden.de/pub/docs/dokumente/Sachsenmilch/

Der GB 2000 enthält die Formulierung:

"Ein Erreichen des Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2000 wird auch für das Geschdftsjahr 2001 angestrebt."
Hallo Fondsanalyst,
ist die Ertragswert-Analyse von Locarek-Junge irgendwo im Netz einsehbar? Würde mich sehr über einen Link freuen.
Hallo gholzbauer,

nachstehend die gewünschte Information :

Sehr geehrte Mitglieder und Interessenten,

gerade erhalte ich eine Studie, in der der Ertragswert der Sachsenmilch AG untersucht wird. Die Studie wurde VOR der Vorlage des aktuellen 2000er Abschlusses erstellt und geht sehr konservativ von einem Jahres|berschuss von 25 Mio. DM aus (tatsdchlich 33 Mio., ohne Steuerr|ckstellungen hingegen das Doppelte!).

Mehrere Szenarien wurden untersucht, das konservativste und niedrigste Szenario kommt zu einem Aktienwert von 59,6 Euro/Aktie. Ein anderes, realistischeres Szenario errechnet, ebenfalls auf Basis von 25 Mio. aktuellem J, einen Aktienwert von 92,1 Euro.

Bei Abfindungen wird neben dem Substanzwert (der noch erheblich hvher sein d|rfte, was ich schon einmal vorgerechnet habe) dieser Ertragswert zu Grunde gelegt, ausserdem der Bvrsenkurs der jeweils vergangenen 3 Monate. Vor diesem Hintergrund stellt sich der aktuelle Kurs von 41 Euro als du_erst niedrig dar.

Eine Zahl hierzu: Pro Monat entfdllt auf jede Aktie ein Bruttogewinn von ca. 2 Euro! Pro Jahr sind das dann f|r jede Aktie 22 Euro. Bei diesen fetten Gewinnen lohnt sich auch einmal, noch etwas zu warten. Oder erzielen Sie mit Ihren anderen Anlagen ebenfalls eine Rendite von 50% ?

MfG HLJ

Prof. Dr. Hermann Locarek-Junge
mailto:locarekj@finance.wiwi.tu-dresden.de
http://finance.wiwi.tu-dresden.de/inhaber_ls/


Gruß Fondsanalyst
Gibt es irgendwelche Erkenntnisse, weshalb die Steuerrückstellungen vorgenommen wurden ?

Grüße K1
Ich kann einige Möglichkeiten anbieten (woraus die Rückstellungen konkret abgeleitet werden, weiß ich leider auch nicht):
1. Es gibt Bilanzierungsrichtlinien
2. Aus Vergleichbarkeitsgründen mit Ges. ohne Steuervorteil
3. Wahrscheinlicher aber, um sich arm zu rechnen.
4. Wären keine St.-rückstellungen gebildet worden, machte eine evt. Kapitalherabsetzung (zum Verlustausgleich in der Bilanz) auch keinen Sinn mehr.


Wie dem auch immer sei: Hauptsache ist, dass die Rückstellungen nicht verwendet werden und bei einer wie auch immer gearteten Bewertung der AG /Aktie dem EK zuzurechnen sind.

Gruß truelies
Bezüglich der angesprochenen Rückstellungen möchte ich anmerken, daß gem. Auskunft der Gesellschaft zur „Nutzung des steuerlichen Verlustvortrages Risiken bestehen“ könnten (Wortlaut dem aktuellen Geschäftsbericht entnommen). Wenn ich mich richtig erinnere, wurde auf der letzten HV dieser Punkt angesprochen und mit dem Argument beantwortet, daß trotz verbindlicher Auskunft der Gesellschaft immer noch Risiken bezüglich des Verlustvortrages bestehen würden.

Bei dieser Bemerkung sollte man jedoch wissen, daß eine „verbindliche Auskunft“ (für die ganz hartnäckigen nachzulesen in § 89 AO ) eine Auskunft mit Bindungswirkung (!) nach Treu und Glauben darstellt, die beim Finanzamt angefragt wurde. Die Behörde hat über den dargelegten Sachverhalt somit zu entscheiden.
Für die Erteilung einer verbindlichen Auskunft sind ein ganzer Sack voll Formvorschriften zu beachten. U.a. ist der Sachverhalt penibelst darzustellen (Nennung von Unternehmen, Darlegung des Rechtsproblems, Versicherung, daß alle erforderlichen Angaben der Wahrheit entsprechen ...). Demnach ist eigentlich davon auszugehen, daß der Verlustvortrag anerkannt wird, die verbindliche Auskunft liegt ja vor.

Sollte die verbindliche Auskunft unbrauchbar sein (Angaben wurden falsch gemacht), sollte meines Erachten Herr Müller mal den WP wechseln. Schließlich ist wenigstens von dieser Berufsgrupe zu erwarten, eine solche Anfrage formgerecht zu entwerfen.
Dem WP dürfte übrigens die Steuerrückstellung Schnuppe sein, da es sich nur um einen „eventuell“ zu hoch ausgewiesenen Passivposten handelt. Ihm also völlig egal.


Bleibt geschmeidig

Junk Bond
Hallo Junk Bond, ich denke im Ergebnis sind wir einig, dass es der Sache nach keiner Rückstellung bedarf. Bei Müller muß man aber wohl um ein paar Ecken herum denken. Wie ich schon oben angemerkt hatte, könnte ein Grund sein, dass dadurch formal das Grundkapital noch nicht durch EK aufgefüllt ist. Das käme Müller insoweit entgegen, dass er bei einer evt. Kapitalherabsetzung zwar das Nominalkapital verringern könnte, er müsste dann aber nicht unbedingt eine Ausschüttung damit verbinden (an die ungeliebten kleinaktionäre). Außerdem würde eine spätere Aktie "schwerer".
Ein anderer Grund könnte wiederum real sein: Durch seine Pachtkündigung und Wiederaufhebung der Kündigung könnte - steuerlich - die Frage aufgeworfen werden, ob dies noch den Steuervorschriften entspricht. Letztlich wohl schon, weil er das wohl abgecheckt hat.
Aber: Aus der vermeintlichen Unsicherheit zieht er seine Berechtigung für die Rückstellung.

Letztlich auch nur eine Vermutung. Entscheidend ist, dass es der AG sprunghaft immer besser geht.
Hallo zusammen,

Wer sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift BIZZ holt der findet auf den Seiten 16 u. 17 einen Artikel zu Sachsenmilch/Müller.

M.f.G. thomtrader
Sachsenmilch 1. Hj. 2001 Gewinn nach St. 10 Mio Euro!
Meldung vom Handelsblatt.
Das heißt, dass das Ergebnis 2001 wahrscheinlich bei etwa 80 Mio DM liegen dürfte.
Also in etwa so hoch, wie das nom. Grundkapital. Super!
Ganz geschickt, wie da jemand den Kurs herunterzieht. Ohne nennenswerten Verkaufsdruck ist der Kurs in Berlin allein aufgrund eines Mangels an Käufern schon um rund 16 % gefallen.

Merkwürdig ist allerdings, dass es selbst auf diesem Niveau kein wesentliches Kaufinteresse gibt. Eigentlich müsste das Papier aufgrund der Rahmendaten doch ein klarer Kauf sein.
Typische Nach-HV-Katerstimmung. Es hatten wohl einige Leute mit einem Abfindungsangebot o.ä. zur HV gerechnet.
Noch eine Anmerkung zu den Sachsenmilch-Beiträgen:
Meine Erwartung auf den Wert der Aktie (noch nom. 50 DM) liegt bei etwa 100 Euro. Dies lässt sich leicht errechnen. Der steuerliche Verlustvortrag bei der Körperschaftsteuer beträgt knapp 300 Mio DM, d. h. das 4-fache des Grundkapitals. Das 4-fache des Nominalbetrages der Aktie sind 200 DM oder rd. 100 Euro. Weiter sollte bei dem Begriff Sachsenmilch beachtet werden, dass es zwei AG`s gibt. Die Sachsenmilch-Anlage-Holding AG. Sie gehört im wesentlichen Müller komplett. Die "Milch-Fabrik" und die Markenrechte an Sachsenmilch gehören Müller bzw. der SAHO. Die Sachsenmilch AG hat fast keine Aktiva in Form von Grundstücke, Gebäude usw., sondern tatsächlich nur das von der SAHO angepachtete Geschäft und den st. Verlustvortrag. Weiter ist wichtig, dass bis etwa Mitte 2003 ein sog. Co-Packer-Vertrag mit der SM-AG läuft. Wenn per 31.12.2000 die Gewinnrücklagen + unnötiger Steuerrückstellungen zusammen gezählt werden, kommt man auf etwa 130 Mio DM. Bei einem erwarteten Gewinn vor Steuern in 2001 von rd. 80 Mio DM und das selbe nochmals für 2002, erreicht die AG voraussichtlich Ende 2002 einen aufgelaufenen ´Gesamtgewinn vor Steuerrückstellungen von jener Höhe wie der Verlustvortrag lautet. Inetwa zur gleichen Zeit läuft der Co-Packer-vertrag aus. Also wird aus heutiger Sicht Ende 2002 oder spätestens zur HV in 2003 eine entscheidende Wende bei der AG eintreten. So lange sollte man sich also noch zeitlich einrichten. Die AG wird dann wesentliche Änderungen erfahren, die ich heute natürlich auch nicht kenne.
Eines scheint mir aber gewiß: TM wird kaum seinen Konzern in SM einbringen, um die aufgewerteten Aktien teuer wieder zurück kaufen.
Noch eine Anmerkung zu dem Beitrag von Mandrella vom 18.6.:
Er schreibt sinngemäß, dass bei einem erwarteten Gewinn von ca. 30 Mio DM lediglich etwas mehr, nämlich 33 Mio herausgekommen seien. Wichtig ist aber, dass estmals in Euro bilanziert wurde und demnach der Gewinn (v. St.) 33 Mio E U R O sind. Das ist doch etwas anderes als die Schätzung zuvor! Oder?
Weiß jemand hier eigentlich, wann die geplanten Kapitalmaßnahmen (Split 1 für 75) durchgeführt werden? Wäre wichtig für mich. Danke.
In den letzten Tagen ist die Aktie bei hohen Umsätzen deutlich gefallen. An der Berliner Börse sind sogar die höchsten Volumina der letzten Jahre zu beobachten. Es wäre schon interessant, zu wissen, wer hinter den Verkäufen steckt. Schließlich wird hier ein bedeutender Anteil des Free Float auf den Markt geworfen.
@ LTinvestor
Die vorgesehene (und beschlossene) Kapitalherabsetzung ist eigentlich 750:1.
Da aber vermutlich dann oder ab 2002 die Stücknotiz 1:10 geändert werden könnte, ergeben sich 75:1.
Die Angelegenheit ist beim BGH anhängig. Auch das OLG Dresden kämpft damit. Ein nächster Termin ist Nov.
Die Frage ist aber, ob überhaupt noch eine Herabsetzung kommen kann, weil ja nahezu kein bilanzieller Verlustvortrag mehr besteht (nach Steuerrückstellung).
Hey, Du German-boy-2.Kl,
bevor Du glaubst zwischen Mitteracht und Morgengrauen Deinen "Senf" für eine Aktie preisgeben
zu wollen, dann führ zunächst einmal ein ordentliches "research" durch!
Hier nochmal Dein Text:

"1032 von German2 10.09.01 02:40:
lügt euch doch nicht in die Tasche.
Worldgaming ist mit 20 Mio$ gut an der Börse bezahlt.
Die Aktie ist seit 2 jahren tot ,basta.
Es gibt genug Konkurrenz , die schon weit enteilt ist. Der hype ist vorbei ,für immer. Ex-Starnet geht bald das Geld aus. Die nächsten zahlen werden das bestätigen."

Ich will das jetzt mal für Dich machen und in Kurzform bringen:

World Gaming hat mit der ehemaligen Starnet-Aktie nichts mehr am Hut und hat seinen Sitz in UK!
Seit 1.4.01 hat WG einen neuen CEO (Mike Aymong) und seit seinem Antritt sind Begriffe wie
Crown, RCMP, Extension, Charges gestrichen worden und Nachstehendes wurde bereits erledigt:
1.) "Class Action Lawsuits"
2.) "RCMP-Geschichte"
3.) Umstellung des Fiskaljahres auf das Kalenderjahr
4.) Roll out der neuen Software World Gaming 3.2
5.) Auswechslung des gesamten Management und Neubesetzung mit Top-Leuten
6.) Listing an der Londoner Stock Exchange wird angestrebt

Btw, nenne mir bitte momentan irgend welche Werte, die sich bei heutiger Börsenlage groß im Plus
bewegen, noch nicht einmmal "Sachsenmilch" - Alles Müller ... oder was?, Deine angeblich beste deutsche Aktie !! :)

Also, bringe bitte künftig nicht solche unqualifizierten "basta-Erklärungen"; denn im hiesigen Board sind wahrscheinlich
unwahre Behauptungen auch nicht genehm!

@Alle
meinen Ausrutscher im hiesigen Board bitte ich zu entschuldigen und wünsche "gutes tading und ein
glückliches Händchen"

Gruß butz
Es ist doch immer das selbe: Top Gesprächsthema bei steigenden Kursen, dann keine Thema mehr im Board hier....


Beste Grüße, Philipp Steinhauer
philippsteinhauer@yahoo.de
Ja Herr Steinhauer. Wir warten einfach alle noch auf Ihre Antwort auf die Frage der laufenden Nummer 11 dieses Threads.

"Wenn sie sagen "Bewertungsabschlag", dann müssen Sie ja vorher eine Bewertung vorgenommen haben. Zu welchem Ergebnis sind Sie hier gekommen?"

Grüße

Peer Share
Hallo Herr Share!

Ich hab mir die Bilanz mal angeschaut, ob man "Bewertung vornehmen" nennen kann sei mal dahingestellt. Die Aktie ist natürlich recht günstig, da schließe ich mich der Meinung hier an.

Was ich aber mit meinem Posting sagn wollte: wie kann es denn sein, dass SAH jetzt hier kein Thema mehr ist?

Beste Grüße, Philipp Steinhauer
philippsteinhauer@yahoo.de
@PhillippSteinhauer

Sachsenmilch ist kein Neuer Markt-Wert. Da werden nicht täglich Neuigkeiten geboren, aber die Aktionäre werden täglich reicher.

Ausserdem ist es aus Pietätsgründen auch besser, einmal still zu halten. Für Interessenten gibt es eine Mailingliste, außerdem www.smil-i.de.

Übrigens halte ich wie Peer Share das Gerede von einem Bewertungsabschlag für unqualifiziert. Natürlich wird der Wert an der Börse sehr niedrig bewertet. Das ist für einen Wert bei dem man genauer nachlesen und sich informieren muss, und bei dem Fonds wegen der Marktenge nicht kaufen können, vielleicht auch normal.

Aber für den, der den wahren Wert erkennt, steht dann auch die Realisierung dieses Wertes einmal bevor. Sie sind es nicht. O.K.

Ich nehme es Ihnen ja nicht übel, wenn Sie die Geduld nicht aufbringen , oder wenn Sie den wahren Wert eher am Neuen Markt suchen. Viel Glück dabei.
@Alle:

Vielen Dank für die interessanten Diskussionen im Board. Natürlich ist nicht alles sofort zu realisieren, was hier angekündigt wurde, und manche Entscheidungen oder auch das Abwarten von Müller bleibt einfach unverständlich.

Manches tritt aber ein, z.B. die vorausgesagte Beendigung des Insolvenzverfahrens. Hier der Text:

Text: 541 N 376/93: Sonderverwaltung in der Gesamtvollstreckung Sachsenmilch AG , Bismarckstr. 65, 01257 Dresden. Termin zur Berichterstattung durch den Sonderverwalter, Abnahme der Schlußrechnung, Bestätigung des Schlußverzeichnisses sowie der Vergleichsquoten, die Masse von 130 614 540,00 DM auf Forderungen der § 17 III Nr. 1--3 mit 100% und auf Forderungen der § 17 III Nr. 4 GesO mit insgesamt 73,4718% zu verteilen, ist bestimmt auf Dienstag, den 13. 11. 2001, 13.00 Uhr, Saal 101, AG Dresden, Königsbrücker Str. 68, Dresden. Die Vergütung des Sonderverwalters wurde mit Beschluß vom 24. 08. 2001 festgesetzt, der Beschluß kann in Zi. 304, o. g. Ort, eingesehen werden. Amtsgericht Dresden
Trotz der sicherlich zu konstatierenden Unterbewertung der Sachsenmilch-Aktie sollte man sich einige sehr kritisch zu beurteilende Aspekte anschauen:

1. Die letzten Wochen haben eindrucksvoll gezeigt, dass der Kurs der Sachsenmilch-Aktie beliebig manipulierbar ist. Solange es nicht zu einer Abfindung oder Liquidation kommt, bleibt die aufgebaute Substanz für die Kleinaktionäre leider nur theoretisch.

2. Die Gewinnsituation der Sachsenmilch AG hängt leider vollständig von der Gunst eines Theo Müller ab. Verschiebungen von Aufträgen zu anderen Müller-Gesellschaften oder Mieterhöhungen durch die Müller-Gesellschaft Saho können das Bild sehr schnell trüben. (das halte ich aber vorerst für unwahrscheinlich)

3. Auf die Dauer halte ich eine Wiedereingliederung der Immobilien und Anlagen in die Sachsenmilch AG für denkbar. Dies hätte erhebliche Folgen für die Kleinaktionäre, würde ihren Anteil am Unternehmen verwässern und Müller eine squeeze-out-fähige Mehrheit bringen. Ein Beispiel für eine solche Vorgehensweise hat erst in diesem Jahr die Steffen AG geliefert.
@ Herbert H.
1. Die Aktie wäre tatsächlich manipulierbar, weil es vergleichsweise geringe Umsätze gibt.
Die Frage ist aber: Wird der Kurs wirklich manipuliert?
Ich weiß es natürlich auch nicht. Aber Tatsache ist doch, dass gerade bei umsatzschwachen Aktien die Kurse vor der HV ansteigen und danach wieder fallen. Die Gründe sind einfach zu erklären. Entweder sind es HV-Touristen mit "Horchaktien", die auch gerne wegen dem oft angebotenen Essen kommen oder gar Sensationen erwarten, die den Kurs treiben. Danach wird die Aktie wieder fallen gelassen. Die Makler, die die Marktpflege - entweder in irgend einem Auftrag oder wegen des vorgehaltenen Eigenbestandes machen orientieren sich aus Sicherheitsgründen an der unteren Grenze der Bewertung. Und die ist eben derzeit das Netto-Eigenkapital nach Steuerrückstellung. Die Interessierten wissen ja, dass die wirkliche Entscheidung erst dann fallen kann, wenn der Verlustvortrag durch Gewinnanhäufung aufgebraucht und die finanzamtliche Anerkennung ansteht. Dazwischen gibt es weder Zinsen noch Dividenden.
2. Eine Verhaltensänderung ist derzeit überhaupt nicht zu erwarten, wenn man die Entwicklung insbesondere in 2000 und 2001 betrachtet. Nach meiner eigenen Einschätzung werden 2001 und 2002 Superjahre, so dass Ende 2002 knapp 300 Mio SM Gewinne (vor Steuern) vorhanden sind. Dann kommt der Tag X in 2003, was ich schon ausgeführt habe: Ende des Co-Packer-Vertrages, Entscheidung FA und evt. ein Auskehren des Vermögens, in welcher Form auch immer. Oder aber die AG fungiert mit dem Vermögen nur noch als Drehscheibe der Finanzen und die Umsaätze laufen dann wieder über Müller, weil dort durch Zinsaufwand und Abschreibungen eine Steuerersparnis eintritt.
3. Die Einbringungstheorie mögen manche "spielen". ich halte nichts davon. Dafür gibt es mehrere Gründe, die ich aber auch nicht bis zum Detail ausführen kann.
Eine Verwässerung wäre zwar vorhanden bzw. Ertrag pro Aktie und damit auch der Anteil der freien Aktionäre am Gesamtkapital (95 %). Nur entstünde dann im Gegenzug mehr Substanz, die auch den Aktienwert unterlegt. Die entscheidende Frage bleibt aber: Werden die Aktiva zu Buch- oder Verkehrswerten eingebracht? Beim Buchwert steigt die Sachsenmilch-Aktie im Wert. Beim Verkehrsert wäre der Mehrerlös evt. bei Müller (Saho) zu versteuern. Ein schlechtes Geschäft. Und später evt. die teureren freien Aktien wieder "einfangen"?

Und nicht zu vergessen: Es stehen noch die Entscheidungen einer Reihe von Gerichtsverfahren aus. Die Ergebnisse müssen abgewartet werden...und natürlich die Reaktionen von Müller. Außerdem investieren kaum Großanleger in so einen umsatzschwachen Nebenwert, bei dem zudem die IR-/PR-Arbeit nicht existenz ist, mit Ausnahme der Pflichtangaben. Und selbst die werden gelegentlich noch zur Irreführung mißbraucht (ad-hoc über angebliche Kündigung des Pachtvertrages).
Eine für alle Beteiligten interessante Lösung wäre es, wenn soviel Gewinne erzielt werden, dass alle Verlustvorträge verbraucht sind und anschließend so viel wie möglich ausgeschüttet wird. Diesem Zweck dürfte übrigens auch eine Kapitalherabsetzung zuträglich sein, denn Grundkapital läßt sich bekanntlich nicht ausschütten. Müller selbst könnte - wenn er es vorher richtig konstruiert - die Ausschüttung steuerfrei vereinnahmen und hätte anschließend noch einen niedrig kapitalisierten Mantel ohne eigenes Geschäft. Auf diese Art und Weise bekämen die freien Aktionäre keinen Zugriff auf das Müller-Geschäft, Müller käme steueroptimiert an sein Geld und die freien Aktionäre erhielten eine Ausschüttung, die deutlich über dem jetzigen Kurs liegt.

Dies nur als eine - sozusagen aus der Hüfte geschossene - Idee für eine mögliche weitere Entwicklung.

Grüße

Peer Share
Zur Ansicht, dass sich Grundkaptal nicht ausschütten lässt, vertrete ich eine andere Ansicht. Müller betreibt immer noch - sicher nicht nur wegen den Gerichtskosten bei einem endgültigen Unterliegen - die Absicht, das Grundkapital herab zu setzen. Ursprünglich waren das ja einmal 750 : 1 und sollte zum Ausgleich des Bilanzverlustes dienen. Wenn er damit durch kommt (unabhängig von der Quote), dann könnte tatsächlich das - wieder vorhandene - Eigenkapital ausgeschüttet werden. Die Begründung: Für einen bestimmten Zweck X benötigt er nicht mehr das hohe Grundkapital. Nach meiner Erinnerung gab es das einmal vor sehr vielen Jahren bei Hamborner Bergbau (oder Harpen?).
Dreh- und Anagelpunkt bleibt aber, wie die auch immer geartete Kapitalentnahme bei Müller zu versteuern ist.
Ein weiterer Gesichtspunkt ist, wenn die "Schamfrist" von angeblich 5 Jahren abgelaufen ist, kann er evt. die Satzung über den Zweck des Unternehmens ändern lassen und die AG dann anderweitig verwenden oder verwerten.
Dividendenausschüttungen können ab 2002 von Kapitalgesellschaften steuerfrei vereinnahmt werden. Diese Änderung eröffnet Müller neue Möglichkeiten für den Umgang mit der SACHSENMILCH AG.

Grüße

Peer Share


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