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Seht euch Mania an die Ad Hocs und die HV von gestern
scheinen zu wirken!
Mania ungepushtes Top NM Unternehmen !
Außer von mir:) ist aber kein Push sondern Überzeugung!
Auf was wartet ihr??
Euere Highflyer werden beerdigt! Aixtron,Lpkf,Kontron usw..

Kastor
War eigentlich das Aktienrückkaufprogramm auf der HV ein Thema?

Ist ja wohl von Bedeutung, da MANIA das Joint Venture mit eigenen Aktien bezahlen will. Ich denke mal, daß das Allzeittief gesehen wurde - und jetzt Kaufen angesagt ist.

Hat dazu jemand Fakten oder ´ne fundierte Meinung?

So long FISHEY
Fundierte meinung?????
Kaufen was sonst?
Schaut euch LPKF an die waren nie mehr wert als Mania
aber eben "Liebling"
Ich hoffe ihr kauft euch das Schmankerl!

Kastor
@Substanzsucher (wegen Holding usw..)
Hab heut jede Menge mails von PR Zimmer erhalten hier aber
das wichtigste!
Das beweist immer mehr das Mania eines der besten NM Schnäpchen ist!
Hier die Mail von der PR !

Kastor

Sehr geehrter Herr XXXX,

wir haben von dem Joint Venture kurzfristig keine Auswirkung auf den Kurs erwartet. Der Hauptgrund für das Joint Venture war die Möglichkeit mit einem Mitbewerber zusammen eine schlagkräftige Einheit aufzubauen und den Aufbaugeschäftsfeldern die Plattform zu bieten, die sie verdient haben. Sowohl in der Produktpalette als auch von den regionalen Ausrichtungen ergänzen sich beide Bereiche hervorragend. Zunächst adressierten beide Unternehmen ausschließlich die Interconnect Carrier Industrie. Des weiteren handelt es sich um die 3 identischen Bereiche: Imaging (Belichten), Optisches Testen und CAM Software. Beide Partner haben entweder high end oder Einstiegsmodelle angeboten, so daß es nur geringe Überschneidungen gibt. Mit einer installierten Basis von über 2000 Systemen bringt Barco die entsprechende Marktmacht mit in das Joint Venture, das wir uns in diesem Bereich erst hätten über Jahre erabeiten müssen. Während Barco insbesondere in Europa und den USA stark war, sind wir bekanntermaßen in Asien hervorragend positioniert. Es handelte sich wirklich um eine einmalige Chance für uns. Weiterhin ist interessant, daß wir kein cash benutzt haben, sondern lediglich in Aktien bezahlt haben, die einer längeren Sperrfrist unterliegen. Schließlich planen wir in ca. 4 Jahren den Bereich selbständig an der Börse zu plazieren. Schon heute erwirtschaftet das Joint Venture einen Jahresumsatz von über DM 50 Mio.

Der Aktionär hat Recht, wenn er sagt, daß Umsätze aus den Aufbaugeschäftsfeldern nicht konsolidiert werden (Umsatz DM 15 Mio. in 2000, nicht Euro!), aber es werden auch nicht die Kosten konsolidiert und die waren bekanntermaßen, ein Punkt der unsere Margen in den letzten Jahren deutlich belastet hat. Das bedeutet, der Umsatz wird entsprechend zurück gehen, aber die EBIT Marge wird steigen. Wir erwarten, daß sich dies bereits im 1. Quartal 2002 zeigen wird.

Wir hatten uns als strategisches Ziel für 2001 die Lösung unserer Probleme der Aufbaugeschäftsfelder durch deren Stärkung mittels Akquisition oder Joint Venture zum Ziel gesetzt. Dieses Ziel haben wir nunmehr erreicht.

Die meisten börsennotierten Unternehmen sind Holdings ;) . Jede AG, die über mehrere Tochterfirmen im In - und Ausland besitzt ist letztlich eine Holding. Den Holding Abschlag gibt es an der Börse nur dann, wenn man in verschiedenen Bereichen aktiv ist und die AG lediglich als rechtliche Plattform dient (z.B. Augusta; Indus usw.). Wir sind und bleiben ausschließlich in der Interconnect Carrier Industrie aktiv, deshalb wird niemand die MANIA als Holding im negativen Sinne bezeichnen können.

Grüße
Zimmer
Hier über die HV auch auf der Homepage nachzulesen!:)
Seit heute!

Kastor


28. Juni 2001

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Bericht über die Hauptversammlung

HV-Bericht MANIA Technologie AG

Am 25. Juni 2001 fand die 3. ordentliche Hauptversammlung der MANIA Technologie AG in Frankfurt statt. Rund 100 Aktionäre hatten sich dazu im Auditorium der Commerzbank eingefunden, nicht zuletzt auch, um sich über das vor kurzem bekanntgegebene Joint-Venture mit Barco NV zu informieren.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Lothar Klemm begrüßte die erschienenen Anteilseigner und Gäste sowie die Vertreter der Presse, unter ihnen auch Thorsten Renner als Berichterstatter für GSC Research. Nach dem Abhandeln der üblichen Formalien übergab Herr Klemm das Wort an den Unternehmensgründer und jetzigen Vorstandsvorsitzenden, Herrn Paul Mang.


Bericht des Vorstandsvorsitzenden Paul Mang

Herr Mang bezeichnete den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres als sehr erfreulich, wobei die Gesellschaft ein Umsatzplus von 52 Prozent auf 313 Mio. DM erzielen konnte. Zwar trugen alle Geschäftsfelder zum Wachstum bei, jedoch erreichten nicht alle auch ihre Zielvorgaben. Besonders die Aufbaugeschäftsfelder konnten im Geschäftsjahr 2000 die Erwartungen nicht erfüllen, bedauerte der Vorstandsvorsitzende.

Mit dem erwirtschafteten EBIT von 14,6 Mio. DM zeigte sich Herr Mang nicht unzufrieden. Wie er weiter ausführte, war der Bereich Outsourcing sehr erfolgreich, wobei sich speziell das Inhouse-Geschäftsmodell hervortat, in dem MANIA in den Werken der Kunden eigenverantwortlich Produktions- und Qualitätssicherungsprozesse anbietet. Durch diese Leistungen von MANIA können sich die Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, betonte Herr Mang.

Der Vorstandsvorsitzende erklärte, dass zumindest die derzeitige Entwicklung in Asien Anlass zur Hoffnung gebe. Besonders in China könne die Gesellschaft die Lücken füllen, die sich in den USA auftun. Nach seiner Meinung zahle sich nun aus, dass die Gesellschaft schon sehr früh in China präsent gewesen sei. Bereits 1992 wurde das erste Büro in Schanghai eröffnet, erläuterte Herr Mang.

Das größte Wachstumspotenzial für die nächsten Jahre sah Herr Mang im Bereich Outsourcing und bei den Interconnect Produktionssystemen (IPS) für die Interconnect Carrier Industrie. Aber auch das aktuell abgeschlossene Joint-Venture MANIA-Barco setze einen neuen Maßstab für die weitere Entwicklung des Unternehmens, versicherte Herr Mang.

Der Unternehmensgründer meinte, der wirtschaftliche Tiefpunkt in den USA dürfte nun erreicht sein, da auch die meisten Lager relativ leer seien. Im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten habe MANIA den Fixkostenblock in den USA deutlich nach unten gefahren. Wie Herr Mang weiter mitteilte, musste erstmals in der Unternehmensgeschichte auch in Deutschland bei der Produktlinie D-Line Kurzarbeit eingeführt werden. Erfreulicherweise habe sich der Auftragseingang aber wieder verstärkt, berichtete Herr Mang.

Entscheidend für die weitere Wettbewerbsfähigkeit, so Herr Mang, sei auch der Faktor Zeit geworden. Nur der Schnelle und Gute wird gewinnen, brachte es der Vorstandsvorsitzende auf einen einfachen Nenner. Deshalb werde auch der Etat für Forschung und Entwicklung nicht zurückgefahren, stellte er klar. Weiter wurde ausgeführt, dass das zukünftige Wachstum nicht nur organisch durch neue Produkte, sondern auch durch Akquisitionen zustande kommen wird.

Das Joint-Venture mit Barco NV sei für MANIA ein Highlight in der operativen Fortentwicklung, sagte Herr Mang. Der Aktienkurs ist nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden auch durch das Umfeld des Neuen Marktes in Mitleidenschaft gezogen worden. Man habe sich dennoch entschieden, weiterhin am Neuen Markt notiert zu bleiben. Er hoffe, dass sich die Konjunkturlage wieder verbessere, da MANIA nur auf die Weltkonjunktur reagieren, diese aber nicht beeinflussen könne.


Bericht des Finanzvorstands Herr Matschos

Eingangs seiner Rede betonte Herr Matschos, MANIA habe schon im fünften Jahr in Folge den Umsatz um mindestens 30 Prozent gesteigert. In Europa konnte der Umsatz um 33 Prozent gesteigert werden, wobei der Markt besonders interessant für die Prototypenherstellung sei. Auch in Asien wurde ein sehr starkes Wachstum generiert; dort stehe die Gesellschaft aber erst am Beginn der Marktdurchdringung.

Herr Matschos erläuterte die Wachstumsstory im Segment Outsourcing, das im vergangenen Jahr allein 8,3 Mio. DM zum EBIT von 14,6 Mio. DM beigetragen hat. Das Geschäftsjahr 2000 habe zwar eine Steigerung der EBIT-Marge auf 4,6 Prozent gebracht, damit liege das Unternehmen aber immer noch weit von der Zielvorgabe von 10 Prozent entfernt. Herr Matschos betonte jedoch, dass der Trend bei der EBIT-Marge in die richtige Richtung gehe. Da ein Großteil der Erträge aus Hochsteuerländern stamme, lag die Steuerquote im vergangenen Jahr wieder annähernd bei 50 Prozent, bedauerte der Finanzvorstand.

Das erste Quartal habe im amerikanischen Markt deutliche Einbußen gebracht. Insgesamt konnte aber sowohl das EBIT als auch das EBITDA mit 1,4 Mio. DM bzw. 6,7 Mio. DM auf dem Niveau des Vorjahresquartals gehalten werden, teilte Herr Matschos mit. Seit Jahresende habe sich dagegen der Auftragsbestand von 70,3 Mio. DM auf nur noch 53,1 Mio. DM reduziert, erklärte der Finanzvorstand.

Herr Matschos sah bei seinem Ausblick auch zukünftig ein angespanntes Marktumfeld, in dem die Aufbaugeschäftsfelder durch das Joint-Venture mit Barco jedoch über ein erweitertes Produktportfolio verfügen, mit dem die Marktdurchdringung schneller erreicht werden soll. Außerdem werde sich MANIA auf seine Kerngeschäftsfelder konzentrieren und die Dienstleistungssparte weiter auf Wachstumskurs halten, versprach Herr Matschos zum Ende seiner Ausführungen.


Bericht des Vorstands für Outsourcing Services Harald Frankenbach

Zum Bereich Outsourcing Services erklärte das zuständige Vorstandsmitglied, Herr Harald Frankenbach, dass die Dienstleistungen von MANIA sowohl stationär als auch direkt beim Kunden erbracht werden. Die hervorragende Entwicklung des Bereichs im vergangenen Jahr verdeutlichte der Umsatz-Zuwachs von 57 Prozent auf 131 Mio. DM.

Zur Sicherung des weiteren Wachstums müsse die Gesellschaft an den wichtigsten Standorten präsent sein, wobei es auch zu einer Produktionsverlagerung in Länder mit niedrigeren Löhnen kommen könne. Herr Frankenbach bestätigte, dass die automatische optische Prüfung „mehr und mehr Einzug halte“. Für das laufende Jahr rechne er im Bereich Outsourcing mit einem weiterhin stabilen Wachstum.


Bericht des Technikvorstands Karlheinz Kummer

Herr Kummer stellte dar, dass neue Entwicklungen zukünftig noch schneller von den Unternehmen umgesetzt werden müssen, da das Wissen durch die Globalisierung weltweit verfügbar sei. Das auf einer Laser-Plasma-Technologie basierende kontaktlose Testen von Gegenständen sei eine sehr interessante Entwicklung, die auf der Messe in München vorgestellt werde. Mit dieser Technik werde beim Testen die Unversehrtheit der Oberfläche garantiert, berichtete Herr Kummer.

Auch die neu entwickelte Röntgenbohrmaschine sei gut aufgenommen worden, da sie sich durch eine gute Preisperformance auszeichne, erklärte Herr Kummer. Außerdem werde MANIA, so Herr Kummer, in Zukunft auch die Zusammenarbeit mit Forschungsstellen und Universitäten vertiefen.


Bericht des Vertriebsvorstands Manfred Strauß

Nach Aussage von Herrn Strauß hat Barco im vergangenen Jahr einen Umsatz von 751 Mio. Euro erzielt. Die Zusammenarbeit solle im Bereich Electronic Tooling Systems (ETS) erfolgen, da MANIA Schwierigkeiten bei den Aufbaugesellschaften hatte, erläuterte er. Zudem wurde die kritische Masse bisher nicht erreicht und das Ergebnis durch hohe Entwicklungskosten belastet.

Wie Herr Strauß weiter ausführte, hätten die Probleme nur durch Akquisitionen oder Partnerschaften gelöst werden können. Diesen Partner habe MANIA nun in Barco gefunden. Beide Gesellschaften ergänzten sich in ihren Produktlinien hervorragend und wollen sich nun auf den Bereich Imaging, optisches Testen und CAM Software konzentrieren, so Herr Strauß. Aufgrund der Zusammenarbeit mit Barco ergeben sich Synergieeffekte bei den einzelnen Produktlinien. Nach Aussage des Vertriebsvorstands ist bei einem positiven Geschäftsverlauf auch ein Börsengang des Joint-Ventures geplant.


Allgemeine Diskussion

Herr Roh von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) war zufrieden, dass MANIA schwarze Zahlen schreibt. Er bemängelte aber den Rückgang der Finanzmittel, zumal die Gesellschaft recht hohe Verbindlichkeiten habe. Außerdem regte er an, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Er wollte wissen, wie die Dollarabhängigkeit der Gesellschaft sei. Zudem kritisierte Herr Roh die fehlenden Angaben im Geschäftsbericht zu den Wohnorten der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat. Des Weiteren bat Herr Roh um Auskunft über den Rechtsstreit und ob dort außer den bisherigen Rückstellungen noch weitere Belastungen zu erwarten seien.

Im Geschäftsbericht vermisste Herr Roh eine Aufstellung der Tochtergesellschaften mit Umsatz, Gewinn und Grundkapital. Dagegen begrüßte der SdK-Vertreter das neue Joint-Venture mit Barco und forderte, dass die MANIA-Aktionäre bei einem möglichen IPO des Joint-Ventures berücksichtigt werden, was Herr Mang sofort zusagte.

Zum Schluss machte Herr Roh noch Anmerkungen zum Tagesordnungspunkt 6, der Ermächtigung zum Aktienrückkauf. Herr Roh empfand die dortige Spanne zum Rückkauf von 10 Prozent über bzw. unter dem Börsenkurs als zu weitgehend und stellte den Antrag, die Spanne auf 5 Prozent zu senken.

Danach sprach Herr Lange für die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), der gleich zu Beginn seiner Ausführungen auf die seiner Meinung nach „katastrophalen Kursverluste“ der Aktie zu sprechen kam. Er forderte die Gesellschaft auf, sich „von den gescheiterten Luftnummern“ am Neuen Markt zu distanzieren, um so die Kurswende einzuleiten.

Herr Lange erkundigte sich nach dem Umsatzanteil der in 1999 erworbenen Beteiligungen und ob daraus noch Kosten entstanden sind. Des Weiteren interessierte ihn die geplante Investitionssumme in Forschung und Entwicklung und wie viel schon in diesem Jahr eingesetzt worden sei. Der DSW-Vertreter fragte nach den zur Risikobegrenzung eingesetzten Finanzinstrumenten und ob es nicht notwendig sei, ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm aufzulegen.

Weiter bemängelte Herr Lange im Geschäftsbericht den fehlenden Hinweis auf Risiken im Lagebericht und auch ein Kapitel über die Aktie sei doch sehr wünschenswert, regte er an. Außerdem forderte er die Gesellschaft auf, dafür zu sorgen, dass der Geschäftsbericht rechtzeitig in gedruckter Form vorliegt. Er beendete seine Ausführungen mit der Erwartung, der Vorstand werde Impulse setzen, die der Aktie wieder Schwung verleihen.

Herr Klemm sagte zum Vorwurf des fehlenden Hinweises auf Risiken im Lagebericht, dass es dabei um die Qualifizierung von Risiken gehe. Bestandsgefährdende Risiken seien keine bekannt gewesen, deshalb habe man keine Risiken im Lagebericht aufgeführt. Sonstige Risiken, die aus dem allgemeinen Geschäftsbetrieb entstehen, wurden jedoch im Disclaimer angegeben, erläuterte Herr Klemm.

Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten erhöhten sich um gut 500 TDM, erklärte Herr Matschos. Dabei gehe es um eine Streitigkeit mit einem Unterlieferanten, bei dem MANIA das komplette Risiko schon zurückgestellt habe. Zur Währungsabsicherung führte Herr Matschos aus, dass dies operativ kein Problem sei, da die Gesellschaft in relativ gleicher Höhe in Dollar ein- und verkaufe. Nach Aussage des Finanzvorstands könne es höchstens bei der Transferierung von lokalen Gewinnen zu Differenzen kommen.

Herr Matschos erklärte, dass die Gesellschaft dem Vorschlag von Herrn Roh bezüglich einer Begrenzung der Spanne auf 5 Prozent zustimmen werde. Der Umsatz, der im letzten Jahr auf Akquisitionen zurückzuführen war, habe bei 37 Mio. DM gelegen, das daraus resultierende EBIT bei 3 Mio. DM. Aus den Akquisitionen müssen noch 1,4 Mio. DM bezahlt werden, berichtete Herr Matschos.

Die Mitarbeiterzahl, so Herr Matschos, habe sich deutlich erhöht, wobei der Großteil der Einstellungen im Bereich Outsourcing erfolgt sei. Bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung habe sich die Gesellschaft einen Zielkorridor von 7 bis 8 Prozent vom Umsatz gesetzt. Allerdings werde sich im zweiten Halbjahr der Aufwand in der Entwicklung durch das neue Joint-Venture reduzieren.

Nach Aussage des Finanzvorstands konnten sich die Mitarbeiter vor dem Börsengang am Unternehmen zu einem Aktienkurs von 4 Euro beteiligen, wobei diese Aktien einer Bindungsfrist von einem halben Jahr unterlagen. Wie Herr Matschos mitteilte, solle aber demnächst wieder ein neues Mitarbeiterbeteiligungsprogramm aufgelegt werden. Zur Risikominimierung habe MANIA den Vorstand erweitert, um durch die Vorstände global jeweils vor Ort entscheiden zu können, erläuterte Herr Matschos.

Herr Mang berichtete, dass die Gesellschaft aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen in den USA durch Entlassungen wesentlich leichter auf Schwankungen reagieren könne. Dagegen sei der Fixkostenblock in Europa nur sehr schwer beeinflussbar. Aber auch in Deutschland musste teilweise Kurzarbeit eingeführt werden, bedauerte Herr Mang. Zum Teil seien auch Leiharbeiter eingesetzt worden, von denen man sich wieder schneller trennen konnte.

Danach meldete sich Herr Roh noch einmal zu Wort und fragte nach dem Bestand an eigenen Aktien bei MANIA. Herr Matschos gab den Bestand zum Tag der Hauptversammlung mit 0 Aktien an und ergänzte, dass der Bestand vorher bei knapp 422.000 Aktien gelegen habe. Allerdings wurden diese Aktien zur Finanzierung des Joint-Ventures mit Barco verwandt und seien deshalb nicht mehr in der Hauptversammlung stimmberechtigt.

Herr Mang lobte noch einmal die Amerikaner wegen ihrer Einstellung zur Wirtschaft und der hohen Eigenverantwortung der Mitarbeiter. Allerdings sei auch er nicht mit allem einverstanden in den USA, speziell mit dem Rauchverbot, meinte Herr Mang scherzhaft. Herr Frankenbach betonte, dass MANIA die eigenen Dienstleistungen bei mehreren Herstellern anbiete und erwartete, dass die Marge im Bereich Outsourcing noch ansteigen wird.


Abstimmungen

Vom Grundkapital in Höhe von 26 Mio. Euro, eingeteilt in 13 Mio. Aktien, waren 8.696.014 Aktien vertreten, entsprechend 69,13 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals. Durch die Abgabe der eigenen Aktien im Zuge des Joint-Ventures mit Barco verringerte sich in dieser Hauptversammlung das stimmberechtigte Kapital auf 12.578.627 Aktien.

Die Vorschläge der Verwaltung zu den Tagesordnungspunkten Entlastung des Vorstands, Entlastung des Aufsichtsrats, Abschluss einer D & O-Versicherung, Satzungsänderung bezüglich des Gesetzes zur Namensaktie sowie Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und Wahl des Abschlussprüfers wurden allesamt einstimmig bzw. mit nur wenigen Gegenstimmen angenommen.

Nachdem Herr Roh kurz vor der Abstimmung über den Rückkauf eigener Aktien einen Gegenantrag auf eine Begrenzung der Spanne beim Erwerb der Aktien auf 5 Prozent gestellt hatte, wurde dieser Antrag zur Abstimmung gestellt und ebenfalls einstimmig angenommen.


Fazit und eigene Meinung

Die Hauptversammlung der MANIA Technologie AG lief in einem recht lockeren Rahmen bei angenehmer Atmosphäre ab. Die Organisation klappte ebenfalls reibungslos, auch wenn es am Schluss einige kleinere Probleme bei der Feststellung der genauen Anzahl der jeweils stimmberechtigten Aktien gab.

Positiv erscheint das neu abgeschlossene Joint-Venture mit dem führenden Systemanbieter für die graphische Industrie, der Barco NV. In diesem Jahr soll das Joint-Venture, an dem MANIA 47 Prozent, Barco 33 Prozent sowie ein Finanzinvestor 20 Prozent hält, einen Umsatz von über 50 Mio. DM erwirtschaften, was speziell für die Aufbaugeschäftsfelder einen großen Schub darstellt, da deren Umsatzvolumen im vergangenen Jahr nur bei 15 Mio. DM gelegen hatte.

Attraktiv ist auch die hervorragende Positionierung der Gesellschaft im wachstumsstarken asiatischen Raum. Zudem verfügt MANIA über eine Vielzahl interessanter und vielversprechender Projekte wie das Laser Direct Imaging (LDI) oder das kontaktlose Testsystem, mit dem selbst die kleinsten Interconnect Carrier auf ihre Funktionalität getestet werden können, ohne die Oberfläche zu beschädigen.

Dem Outsourcing-Markt werden zukünftig ausgezeichnete Wachstumschancen zugebilligt. In der Branche wird das Marktvolumen für das Outsourcing im Bereich Interconnect Carrier auf bis zu 17 Mrd. USD geschätzt, während der Umsatz der Outsourcing-Anbieter in diesem Segment bisher lediglich bei 0,74 Mrd. USD liegt.

Allerdings könnten die Zahlen für die nächsten Quartale aufgrund der schwachen US-Konjunktur und der Kurzarbeit in Deutschland etwas gedämpfter ausfallen. Anzumerken ist, dass die Gesellschaft noch immer schwarze Zahlen schreibt, MANIA aber beim aktuellen Kursniveau dennoch nur mehr mit einem Umsatzmultiple von 0,7 auf der Basis der Zahlen vom Jahr 2000 (!) bewertet ist

GSC-Research
Halloooooooooooo wo seit ihr????????????
Noch ne Mail auf meine Frage oder besser gesagt den Text
unten wo es um den NM und deren Unternehmen geht!

Sehr geehrter Herr XXXXX,

vielen Aussagen des Artikels kann ich zustimmen. Allerdings werden die Investoren zurückkehren zu den interessanten Unternehmen. In den USA haben die small caps die blue chips in den letzten 12 Monaten deutlich geschlagen in ihrer Wertentwicklung. Nach einer Marktbereinigung am NM erwarte ich ähnliches. Wir sind nicht außerhalb des Radars. Gerade haben wir 2 neue Analysten hinzugewinnen können. Außerhalb des Nemax 50 gibt es wohl kaum einen anderen Wert, der von so vielen Analysten gecovert wird wie MANIA.

Mit freundlichen Grüßen
Zimmer


Der Kabelbrand
Von Tillmann Prüfer, Martin Virtel und Christian Baulig, Hamburg

Mit der Pleite von Deutschlands größter Internet-Agentur Kabel New Media verliert der Neue Markt seinen letzten Mythos. Das gesamte Wachstumssegment droht durch den Rückzug der Fonds in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Mitternacht ist bei der Internet-Agentur Kabel New Media keine ungewöhnliche Arbeitszeit. Aber eine ungewöhnliche Zeit, um E-Mails vom Vorstand zu empfangen: "Wie Ihr alle wisst, befinden wir uns zurzeit in einer mehr als kritischen Situation", hob Vorstandschef Peter Kabel an, als er in der Nacht von Donnerstag auf Freitag sein Rundschreiben verschickte. Das Unternehmen habe einen "vorläufigen Zahlungsstopp veranlasst" und werde die ausstehenden Gehälter leider erst Mitte Juli auszahlen. "Das Beste ist es, die Situation besonnen zu verdauen und professionell gegenüber den Kollegen und Kunden zu agieren."

Die Nachtarbeiter handelten in New-Economy-Manier: In einer kollektiven Solidaritätsschicht schufteten sie weiter bis sechs Uhr früh. Kollegen, die noch in den Betten lagen, mailten sie zum Frühstück: "Komm’ heute zur Arbeit, aber sei nicht zu gut gelaunt."


Prickelnde Stimmung war wahrlich nicht zu befürchten im Hamburger Kabel-Headquarter. Die meisten Mitarbeiter traf die Nachricht von der Zahlungsunfähigkeit ihres Arbeitgebers wie ein Schlag. Selbst das obere Management erfuhr erst kurz vor seinen Untergebenen vom Ausmaß der Katastrophe. Für den heutigen Montag wird erwartet, dass Kabel New Media Insolvenz beantragt.


Bis zuletzt hatte der Vorstand mit potenziellen Investoren verhandelt, darunter angeblich auch die US-Internetholding CMGI, die sich in den vergangenen Wochen um Beteiligungen an mehreren Hamburger Multimediafirmen bemüht hat. Aber die Gespräche scheiterten.


Darauf waren selbst die Analysten nicht vorbereitet: "Wir wussten, dass viel daran hing, ob ein neuer Investor gefunden wird. Doch diese dramatische Entwicklung überraschte uns", sagt Aktien-Experte Björn Kirchner von der Investmentbank BNP Paribas, die Kabel im Sommer 1999 an die Börse gebracht hatte. Mit der Insolvenz des Internet-Dienstleisters verliert der Neue Markt einen seiner frühen Mythen - und das zu einer Zeit, wo die Anleger dringend irgendetwas bräuchten, woran sie noch glauben können.


Das ganze Wachstumssegment versackt langsam in der Bedeutungslosigkeit. Schlechte Nachrichten häufen sich: Der Aachener Maschinenbauer Aixtron, bisher Liebling der Analysten, sieht sich neuerdings dem Vorwurf ausgesetzt, die Anleger mit veralteten Marktprognosen getäuscht zu haben. Und die Aktien des angeblich gerade erst geretteten Internet-Händlers Letsbuyit.com wurden am Freitag sogar vom Handel ausgesetzt. Die Verhandlungen mit einem Hauptinvestor sind dort ebenfalls gescheitert, das Unternehmen steht vor der endgültigen Pleite.



Mann guter Nachrichten


Ausgerechnet Kabel New Media wollte das Unternehmen sein, das endlich Schluss macht mit den ständigen Negativmeldungen. Noch im Februar teilte die Agentur mit, sie werde im vierten Quartal des Geschäftsjahres profitabel sein. Vorstandschef Peter Kabel prahlte, das Unternehmen schwimme "klar gegen den Strom am Neuen Markt". Vor zehn Tagen musste er dann allerdings eingestehen, dass die Firma leider noch keinen Gewinn mache, sondern das Geschäftsjahr Ende März mit einem Verlust von bis zu 130 Mio. Euro abschließe. Die Profitabilität, eigentlich für Ende 2000 geplant, solle Ende 2001 eintreten. Jetzt glaubt daran niemand mehr.


Dabei hatte dieses Gutwettermachen lange funktioniert: Keiner am Neuen Markt verstand es so gut wie der mediengewandte Peter Kabel, Optimismus zu verbreiten und in steigende Kurse umzusetzen. Als erste Internet-Agentur brachte er 1999 Kabel New Media zu 6,15 Euro an die Wachstumsbörse. Und ohne das neue Börsensegment und die New-Economy-Euphorie wäre Kabels Aufstieg nicht möglich gewesen - ebenso wenig wie der jähe Sturz. Stärker noch als bei den Konkurrenten, Pixelpark etwa oder Icon Medialab, war die Aktieneuphorie der Treibstoff für die planlose Expansion, an der das Unternehmen nun zerbricht.


Peter Kabel zog von Podium zu Podium, sagte Sätze wie: "Die Internet-Branche befindet sich noch ganz am Anfang, und sie wird für die nächsten 20 bis 30 Jahre unser Leben bestimmen." Und gelobte, "für eine Vision das persönliche Leben einzusetzen". Im Februar 2000 war die Aktie 82 Euro wert. Kabel hatte stets eine griffige Parole bereit. Als es galt, viel Geld für schnelles Wachstum auszugeben, verkündete er: "Wir wollen in der Champions League spielen, nicht in der Bezirksliga." Als der Neue Markt abzuschmieren drohte und Kabel auf ein schnelles Erreichen der Gewinnschwelle drängen musste, hörte sich das so an: "Ich bin ein bisschen altmodisch, ein Unternehmen ist doch eigentlich dazu da, um Geld zu verdienen."


Vielleicht auch wegen solcher Weisheiten krönte ihn das "Manager Magazin" zum "Entrepreneur des Jahres 2000". Die Unternehmensberatung Ernst & Young nominierte ihn im Frühjahr sogar für den Titel des "World Entrepreneur Of The Year". Wenig später sah es düster aus für Kabel New Media.


Der Gründer wollte seine Firma zum Full-Service-Anbieter ausbauen. Er kaufte in weniger als einem Jahr elf Unternehmen auf und machte Kabel New Media mit 800 Mitarbeitern und Vorzeigekunden wie BMW von einer Web-Agentur zu einem kleinen Mischkonzern. Zur Kabel-Gruppe gehören mittlerweile so wenig aufs Internet ausgerichtete Firmen wie der Call-Center-Betreiber Linkenheil & Friends. Um diese Neupositionierung durchzusetzen, soll Kabel sich sogar mit seiner Konsortialbank Paribas überworfen haben. An der Börse wurde das Konzept jedoch eher als Verzettelung aufgenommen.


"Wir standen dem Full-Service-Ansatz schon länger kritisch gegenüber", sagt Internet-Analyst Peter Barkow von HSBC Trinkaus & Burkhardt: "Große schwedische Agenturen wie Icon-Media-Lab sind längst wieder dabei, ihr Geschäft zu fokussieren. Kabel hat das verpasst." Ein anderer Analyst meint: "Offenbar ist Kabel daran gescheitert, die starke Expansion wieder zurückzudrehen." Nun werden Insolvenzverwalter diese Aufgabe übernehmen. Sie werden vor allem die teuren Auslandsbeteiligungen von Kabel auflösen.


Im hastig zusammengekauften Kabel-Salat gibt es tatsächlich Filet-Stücke, von denen auch die Konkurrenten voller Hochachtung reden. "Kabel hat bei Kunden wie BMW sehr gute Arbeit geleistet", bestätigt Oliver Sinner. Er ist Vorstand der kleineren, aber bereits seit längerem profitabel arbeitenden Agentur SinnerSchrader, einem der wenigen Unternehmen der Branche, das sich derzeit nicht mit den Trümmern einer gescheiterten Expansionsstrategie herumschlagen muss.


Selbst wenn Kabel sich in Teilen noch retten lässt, das Vertrauen ist dahin: "Kabel ist keine Aktiengesellschaft mehr, die man an der Börse bewerten kann", sagt ein Analyst. Ein Problem, das die Aktien-Experten mit immer mehr Unternehmen am Neuen Markt haben.



Verlorener Markt


Für die Analysten der GZ-Bank sind viele Neuer-Markt-Werte zweifelhaft, weil ihre Bilanzen zu einem großen Teil schwer überprüfbare Bewertungen enthalten. "Oft stellen sich die immateriellen Vermögensgegenstände als weit weniger werthaltig heraus als zuvor bilanziert", schreiben sie in einer Studie. Außerordentliche Abschreibungen bringen die Firmen dann oft in finanzielle Bedrängnis.


Je höher der Anteil der immateriellen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme, desto schlechter schneiden die Aktien der Unternehmen im Vergleich zum gesamten Markt ab. Kabel New Media ist hierfür ein Paradebeispiel: Unter allen Unternehmen am Neuen Markt hatte Kabel im vergangenen Geschäftsjahr mit 73 Prozent den fünfthöchsten Anteil an immateriellen Vermögenswerten. Seit Jahresbeginn ist die Aktie 50 Prozent stärker gefallen als der Nemax All Share Index.


Institutionelle Anleger meiden das Segment mittlerweile wie einen Räuberwald. "Versicherungen und Publikumsfonds, die nicht unbedingt müssen, haben sich längst zurückgezogen", sagt Kai Franke, Leiter der Analyseabteilung bei der BHF-Bank. Wobei der Abschied vom Zukunftssegment den Investoren nicht leicht gemacht wird: "Zeitweise ist es schwierig, ein Aktienpaket zu verkaufen", heißt es bei der Fondsgesellschaft Union Investment.


Besonders ausländische Investoren meiden das entzauberte Wachstumssegment - nicht zuletzt, weil Unternehmen allzu oft ihre Prognosen kräftig revidieren mussten. "Unzuverlässigkeit ist gerade für Angelsachsen ein rotes Tuch", sagt Rolf Elgeti, Stratege bei Commerzbank Securities in London.


Der Umsatz an dem einstigen Prestige-Segment der Deutschen Börse hat sich binnen eines Jahres fast gedrittelt: Im Mai wickelten die Computer in Frankfurt-Hausen gerade noch Transaktionen im Wert von 5 Mrd. Euro ab. Die 30 Dax-Werte dagegen bringen es auf knapp 70 Mrd. Euro. Rekorde gibt es am Wachstumsmarkt nur noch in negativer Hinsicht: So wurde vom Hamburger Internetdienstleisters Emprise am Freitag genau eine Aktie gehandelt - zum Sparpreis von 3,74 Euro.


Fondsberater Bernd Förtsch hält von den rund 350 Unternehmen am Neuen Markt "bestenfalls 100" für überlebensfähig. Er plädiert für ein Drittsegment am Neuen Markt, "in das Aktien zwischen 3 und 5 Euro abgeschoben werden können".



Kein Interesse mehr


Zusammen mit den Großanlegern verlieren auch die Analysten das Interesse. Firmen, über die zu Hochzeiten monatlich neue Reports vorgelegt wurden, werden heute kaum noch beobachtet. Insbesondere Firmen außerhalb des Nemax 50 haben es extrem schwer. "Die sind vom Radar der Analysten verschwunden", sagt Commerzbank-Stratege Elgeti. Wozu sollten die Researchabteilungen teure Berichte über Unternehmen verfassen, deren Aktien ohnehin niemand kaufen will?


Die Frankfurter Analystenfirma Independent Research (IR) schmückte sich noch bis vor kurzem mit dem Anspruch, den gesamten Neuen Markt zu verfolgen. Inzwischen hat IR den Aufwand dafür massiv zurückgefahren. Wer neu im Team anfängt, muss sich bei Smax und M-Dax-Werten auskennen. "Statt 300 Unternehmen beobachten wir nur noch 150 intensiv", sagt IR-Geschäftsführer Pierre Drach. Intern tragen diese Aktien die Kategorien A und B. Der Rest trägt den Buchstaben "C", und der steht bei Independent Research für "Zockerwert".


Seit Freitag eignet sich auch Kabel New Media bestens zum Zocken. Der Wert schloss nach Verlusten von 50 Prozent bei 50 Cent . Und wenn man Unternehmenssprecherin Caroline Götz glaubt, ist jede Menge Phantasie drin: Der Nachrichtenagentur Reuters versicherte sie, Kabel New Media halte weiter an dem Ziel fest, zum Ende des Geschäftsjahres die Gewinnzone zu erreichen.



© 2001 Financial Times Deutschland
Mania heut wieder günstig! ich weis zwar nicht ob sie
noch günstiger werden,aber erste Positionen würde ich
an euerer Stelle aufbauen!
Nur ein tip!

Kastor
Hat da jetzt Kastor alle seine Mania verkloppt?

;)

Ich glaube ja nicht, oder?
Niemalssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss!
Die bekommen kein Stück von mir! und wenn ich sie mir
in den Kamin hängen muß!
Das momentan ist doch nur ein abgekartetes Spiel um die
zittrigen rauszuwerfen !
Was da abgeht ist irrational!
Halte und wenns 10Jahre dauert! hab Zeit und Geld um
abzuwarten bzw. nachkaufen!

Kastor
@kastor

ich glaube die zittrigen sind schon lange draussen.... das ist doch mehr los?

"Weiterhin ist interessant, daß wir kein cash benutzt haben, sondern [das JOINT VENTURE, Anm. Konfuzius] lediglich in Aktien bezahlt haben, die einer längeren Sperrfrist unterliegen. Schließlich planen wir in ca. 4 Jahren den Bereich selbständig an der Börse zu plazieren."

Naja unter einer längeren Sperrfrist verstehe ich was anderes.... ;)

hatte erst gedacht, das wären jetzt die Auswirkungen des Joint Ventures...., aber das kann es ja nicht sein...

Konfuzius...
Fast 21% minus keine Ahnung was da abgeht!

@Konfuzius
Sperrfrist usw.. hört sich ja gut an!
Was soll los sein die Meldungen waren gut die Zahlen
mittelmäsig aber so ein Absturz??
Wer verkauft da im großen Stil??

Kastor
eigentlich trifft es an solchen Minicrash-Tagen eher die Aktien, die sich bisher gut gehalten haben, ABER Mania ist ja schon die letzten Wochen stark unter die Räder gekommen, deshalb wundert mich dieser deutliche Tagesverlust schon....

Vielleicht ist eine neue Analystenstudie herausgekommen (Mania sell, oder reduce) und die Öffentlichkeit wird dann erst später informiert....

tja, wer weiss das schon

K.
Sehr geehrter Herr XXXXX,

ich war heute unterwegs und habe gerade einen Schock bekommen, als ich den
Kurs sah. Es ist mir völlig unverständlich. Daß es serh schwierig auf dem
Elektronikmarkt zur Zeit ist, ist hinlänglich bekannt (Nokia, AT&S, LPKF),
aber wir erreichen nun Bewertungsniveau, daß lächerlich ist. Gestern sind
auch andere Aktien aus dem NM ohne jede Nachricht um knapp 20% gefallen
(Biodata, Aixtron....). Es ist mir schleierhaft. Zumal die Umsätze nicht
hoch sind, im Vergleich zu den vergangenen Wochen. Es scheinen unlimitierte
Verkäufe zu sein und es gibt keine Käufer. Diese Woche hatten wir zwei
Termin mit Analysten und Fondsmanagern. Die sind zur Zeit unterwegs und
sondieren den Markt, schauen sich interessante Firmen an. Gleichzeitig geben
sie offen zu erst zu kaufen, wenn es zu einer Marktberuhigung kommt.
Insiderverkäufe können es nicht sein, da wir die Ergebnisse der
Auslandniederlassungen (die 90% unserer Umsätze ausmachen) erst ab dem 10.
bekommen.

Ich bin fassungslos, was zur Zeit am NM passiert.

Grüße
Zimmer


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