DAX-0,49 % EUR/USD+0,05 % Gold0,00 % Öl (Brent)-0,05 %

EU put " Tobin Tax " on Agenda - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

@all


Noch mehr „ grün - kommunistische Umverteilungs-Streiche "


EU puts Tobin tax on agenda !


Here`s what the UN inspired world tax collectors plan to do:
------------------------------------------------------------

* develop "international norms" for tax policy and administration;

* maintain "surveillance of tax developments" in all nations;

* take a lead role in "restraining tax competition" aimed at attracting multinationals with "excessive and unwise incentives";

* sponsor a mechanism for "multilateral sharing of tax information" in order to "curb tax evasion on investment income earned abroad";

* and "most ambitious of all," seek to develop and secure international agreement on a formula for "unitary taxation" worldwide.


The UN report also resurrects the so-called " Tobin tax " a „ left wing favorite „ that would impose a withholding tax on all international currency transactions.

Hardly a coincidence, the EUROPEAN UNION this fall will also consider imposing an EU-wide Tobin tax -

LINK:
http://news.ft.com/ft/gx.cgi/ftc?pagename=View&c=Article&cid…


EU puts Tobin tax on agenda
By Peter Norman in Brussels
Published: July 8 2001 19:12GMT | Last Updated: July 9 2001 02:24GMT
- - -

Belgium has put a controversial tax on foreign exchange transactions on the discussion agenda for its current six-month presidency of the European Union, to the delight of anti-poverty campaigners and the concern of European bankers.

Following pressure from the „ Socialist and Green parties " in the ruling Belgian coalition, Didier Reynders, the finance minister, has agreed that he and his EU colleagues should discuss the so-called " Tobin tax " on currency speculation at their informal September 22-23 "Ecofin" meeting in Liége.

The Liége meeting precedes the annual meetings of the International Monetary Fund and World Bank in Washington, fuelling hopes among Tobin tax supporters that Belgium might rally EU support for the measure to be included in discussions on reforming the "architecture" of the international financial system. Non-governmental organisations such as War on Want believe the Tobin tax could fund a massive rise in financial support for the world`s poor.

But according to Mr Reynders` aides, the minister, who is a francophone liberal, is not enthusiastic about the tax. Nor is Guy Verhofstadt, Belgium`s prime minister, and a liberal from the Flemish part of the country. "We said we were prepared to talk about it," was the prime minister`s grudging comment last week.

James Tobin, a Nobel prize-winning American economist, first proposed a global tax on short-term foreign exchange market transactions in the 1970s to calm the massive instability of global currency markets after the collapse of the post-war Bretton Woods fixed exchange rate regime. Over the years, his plan has been adopted by anti-poverty groups who argue a small levy on currency transactions could swell funds available for third world development.

War on Want claims " a 0.25 per cent tax on currency transactions " would raise more than $250bn a year - more than five times current aid to poor countries.

But the Banking Federation of the EU, in a recent critical report, argued the tax would damage trade, penalise investment and be impossible to apply because it would require support from all countries.

"At present nothing can lead us to expect that a consensus could be reached either within the OECD or the Group of Seven, or even at the level of the EU, for a tax on foreign exchange transactions," it said.

Nonetheless, EU finance ministers will still discuss the tax after the summer break, if only because of the internal complexities of Belgium`s "rainbow" coalition of liberal, socialist and green parties.

*
- - -


HJL
@Neemann

TOBIN nicht aber anscheinend Sie !

Suchen Sie sich besser ein Schwachmaternboard, da wo Sie eigentlich zu hause sein sollten.

Gruss

HJL
Das Schmeißfliegen-Modell, Version 1.0

Christoph schweigt andächtig. Ich hole tief Luft: "Stell dir das doch
einfach mal vor. Wir nähern uns der Fliege von vorn: Wie sieht das
da aus?"

Jetzt ist Kollege Christoph zwar ein findiges Bürschchen, aber klar
stärker im Faktischen als im Metaphorischen. Ich helfe ihm:
"Facettenreich. Das ist der kommerzielle Kopf, schillernd in allen
Farben. Da kommt keiner dran vorbei."

"Wir sind ein Fliegenauge?" fragt er und zeigt damit die Schnelligkeit
seiner Auffassungsgabe.

"Sicher. Ein ganz großes." Und dann
erkläre ich ihm, wie es weitergeht:
"Dahinter sitzt dieser fette, schwarze,
haarige Körper. Das ist die Masse der
Websites, und weil die - wie bei
Schmeißfliegen üblich - nicht so gut
riecht, schauen sich die Robots der
Suchmaschinen das alles gar nicht so
genau an. Da findet man ja auch jede
Menge Mist."

Das sieht Christoph ein. Er nickt, wenn
auch sehr langsam und mustert mich
dabei eingehend. Ein gutes Gefühl, junge
Kollegen zu haben, die so aufmerksam zuhören können.

"Aber das ist ja nicht alles. Obendrauf, da liegen die Flügel:
schillernde, fragile Gebilde, in denen sich das Licht in allen
Regenbogenfarben bricht."

"Jetzt", sagt Christoph gedehnt, "entdeckt er die Poesie der
Schmeißfliege."

"Papperlapapp", unterbreche ich nur leicht indigniert, "das sind die
schönen, freien Seiten. All die Links, die uns unsere Leser nun
bitkörbeweise zuschicken. Rechter Flügel, Außenrand: Once upon a
Forest. Hat uns Manfred Vogel drauf gebracht, für die, wie er sagt,
`Meditation in der Mittagspause`. Oder hier: Allyourbase, eine ganz
berühmte Seite, an die Marc Wittenbrink erinnert. Oder
Beatles-Karaoke in scheußlichstem MIDI-Sound, ein Tipp von Rico.
Oder - völlig genial - der depressive Web-Server."

"Okay", sagt Christoph, "sehe ich ein. Und wie weiter?"

"Jaaa", dehne ich den Vorlauf zur Pointe, "dann gibt es noch die
Beine."

"Der Backbone", wirft Christoph ein, "weil das Web darauf steht. Oder
irgendwelcher Verschwörungskokolores, weil du darauf stehst?"

Jetzt will er mich ärgern. "Nein", sage ich knapp und bedeutungsvoll.
"Das sind die Enden des Webs."

Stille.

Irgendwo tickt eine Uhr.

Irgendwo schrillt ein Telefon.

Irgendwo will wer wissen, wer das letzte Brötchen gegessen hat.

"Die Enden", fragt Christoph, "des Webs?"

Ich leiste mir ein leises Lächeln. Wie die meisten Web-User glaubt
auch Christoph daran, dass im Web alles irgendwie mit allem
verbunden ist. Mindestens 40 Leserzuschriften beweisen aber, dass
die erfahreneren Surfer die Grenzen von Cyberia längst entdeckt
haben.

Denn irgendwo dort draußen im Datenraum
geht es nicht weiter. "Und wie bei der
Schmeißfliege", schließe ich meinen
Vortrag, "endet auch der Körper des Webs
in vielen Enden: im Nirgendwo, bei The
End, auf der letzten Seite oder -
besonders genial - beim Endabschalter."

Einige Sekunden mustert er mich nur. "Das
Schmeißfliegen-Modell", sagt er dann.
"Soll ich dir sagen, was ich davon halte?"

Ich zögere. "Ne, lass mal", antworte ich dann.

Er nickt. Er geht. Er schüttelt den Kopf.

Vielleicht sollte ich doch nach einer etwas anderen, etwas
eingängigeren Allegorie suchen. Besser wäre das.

Diesen Artikel lass ich erst mal liegen. Ich klebe einen gelben
Post-it-Zettel auf den Bildschirm: "Bitte nicht online schalten."

Zum Glück habe ich sehr sachliche, nüchterne Kollegen, die sich an
so etwas halten. Wenn ich ehrlich bin wäre es wohl besser, wenn
dieses Ding nie veröffentlicht würde. Sonst fragt sich der liebe Leser
noch, wie es zu solch einem Artikel kommen kann. Und jetzt,
sage ich mir selbst, gehst du erst mal essen.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um eine ältere Diskussion, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier eine neue Diskussion.