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Wild Projects AG ... hat irgendlemand Infos ? - 500 Beiträge pro Seite



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HAllo,

hat irgendjemand irgendwelche Infos wie es derzeit bei der Wild Projects AG aussieht ??? Auf die Homepage komme ich nicht mehr ... und seit das Insolvenzverfahren begonnen wurde habe ich keine neuen Infos mehr bekommen koennen. AUf der AHAG-HP hab ich auch nichts neues mehr gefunden...

Weiss jemand, wo (Internet) man sich hier evtl. auf dem Laufenden halten kann ???

Danke und Gruesse vom
SmaxMan
Amtsgericht Mannheim, nach dem Insolvenzverwalter fragen.
Oder die dämliche AHAG soll ein paar Infos rausrücken.
Habe am letzten Tag vor Ablauf der Speku-Frist mit dem Insolvenzverwalter telefoniert. Aussage: Es wird wohl alles verwertet und für die Aktionäre bleibt nichts übrig. Also habe ich meine Stücke an die Ahag zu 0,01 € zurückgegeben.
habe meine auch für 0,01 E an AHAG abgegeben.

War wohl ein schöner Schmuuhh der Laden

Iggy
Habe auch für 0,01 zurückgegeben.
Die AHAG hat sogar schon überwiesen.

Ellritze
Der Tagesspiegel Dienstag, 17. Juli 2001 / Nr. 17 469

HRB 60772 - 10. Juli 2001:
Wild Projects Berlin GmbH, Berlin
(Alarichstr. 12-17, 12105 Berlin). Die
Gesellschaft ist infolge Eröffnung
des Insolvenzverfahrens über ihr
Vermögen aufgelöst.

unter:

http://www.dhm.de/ausstellungen/europas-mitte-um-1000

unter Sponsoren: wird auch Wild Projects AG erwähnt.

Da hat wohl das deutsche historische museum schon mehr gewusst.
Rechnung nicht bezahlen, firma in konkurs, kosten gesenkt.

Ob so mit den staatsschulden weiter verfahren wird?

Aus der privatwirtschaft ist das doch schon länger bekannt!

gruss :cool:
...aber die Insolvenz hing wohl kaum von dieser
Ausstellung ab- weiss hier jemand mehr oder wurde in
irgendeinem Thread etwas über die Gründe zusammengetragen ?

ultra
Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

Wild Projects: Kritik vom Insolvenzverwalter
Mannheim. (g o) Die Ausgabe von Aktien der Wild Projects AG an Anleger im außerbörslichen Handel ab Juni 2000 hätte in dieser Höhe nicht stattfinden dürfen, erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter Dieter Thünnesen gestern in seinem Bericht über das Insolvenzverfahren vor dem Mannheimer Amtsgericht. Statt 940 066 Euro hätten nur 111 066 Euro aus Rücklagen in Grundkapital umgewandelt werden dürfen, weil ein entsprechend hoher Posten als Aufwand gebucht und damit, von den Rücklagen hätte abgezogen werden müssen. Die Ausgabe der Aktien sei vor allem der Ahag Wertpapierhandelshaus AG zugute gekommen, die an der Transaktion 1,096 Mio Euro verdient habe. Ob Aktionäre und Gläubiger ihr Geld wiedersehen, ist bislang ungewiss.
finde die klare Aussage des Insolvenzverwalters wirklich beachtlich, würde allen Geschädigten empfehlen gegen Ahag vorzugehen,
doch wer die Aktien wie von Ahag angeboten zu einem cent verkauft hat, wird wohl schlechte Chancen haben. Ein Angebot mit Berechnung ?
... denke auch, das sich die AHAG mit ihrer großzügigen Rückkaufaktion zu einem Cent, zumindest versucht hat, einen Großteil des potenziellen Ärgers vom Markt einzukaufen.

Tschau
Baltikteam
@Baltikteam,

seltsam, seltsam. Zuerst ruft ihr nach einer Aufkaufaktion, damit ihr die Verluste noch steuerlich verwerten könnt, die AHAG kommt dieser Bitte nach und nun verdreht ihr das in:
"denke auch, das sich die AHAG mit ihrer großzügigen Rückkaufaktion zu einem Cent, zumindest versucht hat, einen Großteil des potenziellen Ärgers vom Markt einzukaufen."

Fordert doch mal die AHAG zu einer Stellungnahme zum Zeitungsartikel auf!

Also: Erst nachdenken, dann schreiben. Ich zumindest habe die AHAG gestern angerufen und um eine Stellungnahme gebeten. Falls es eine Gegendarstellung gibt, werde ich es als RNZ-Leser auf jeden Fall mitbekommen!

Gruß

525700
@525700

Du hast bei AHAG abgerufen? Hat noch jemand abgenommen?

Gruss
QS
@Quecksilver

ich habe die AHAG nicht abgerufen, sondern angerufen! :-)

Klar hat jemand abgenommen. Ich zumindest habe in Stuttgart angerufen.

Gruß

525700
@525700

Entschuldige, war natürlich ein Tippfehler.
Meine Anmerkung an sich war jedoch schon ironisch gemeint.

Gruss
QS
wie schon mal gepostet, für mich riecht das ganze ganz klar nach einer Ausnutzung der dummen Kleinanleger durch die AHAG. Falls jemand sich zu einem juristischem Vorgehen entschließt würde ich mich ggfs. anschließen.

die rücknahmeaktion zu 1 cent war sicherlich nicht grosszügig von der ahag sondern in der tat ein mittel um den potentiellen ärger zu minimieren. grosszügig wäre nur gewesen, die aktienausgabe rückabzuwickeln.

die von der ahag mir gegenüber angesprochene trennung zwischen research & handel ist in einem haus mit einer hand voll angestellten wohl als witz aufzufassen.

aus meiner sicht wusste die ahag von anfang an mehr als wir alle zusammen (wie immer) und hätte die kapitalerhöhung nicht durchführen dürfen, zumindest aber hätte der handel nicht bis zum konkursantrag weiter laufen dürfen ohne auch nur die kleinste meldung über eventuelle probleme der wild projects ag bekanntzugeben (und dass es diese probleme gegeben hat weiss nun ja wohl jeder). in der insovenzmeldung der ahag stand ja sogar ausdrücklich, dass seitens der ahag alles mögliche unternommen worden wäre die probleme zu beheben (wirklich ? was denn ? warum hat man sich selbst nicht stärker finanziell engagiert wo das unternehmen kurz zuvor doch noch als leckerbissen an kleinanleger verkauft wurde). man wusste also schon lange von den problemen.

alles, wie gesagt nur meine meinung....
@ 525700


.... unsereins war jedenfalls nicht dabei, die AHAG zum Rückkauf der Wild P.- Aktien aufzufordern. Sehe dies, wie schon bei Evalis, als sehr bedenklich an, wenn von Seiten des Händlers solche Rückkaufaktionen zum "symbolischen Preis" gestartet werden; und das ganze zum Wohle der Aktionäre geschieht - wegen der steuerlichen Verlustzuweisung. So etwas sollte einem immer hellhörig werden lassen, weil die Vertuschungsgefahr recht hoch sein kann und bei einem Verkauf der Aktien, kaum noch Ansprüche o.ä. geltent gemacht werden können.


Tschau
Baltikteam
Meldung vom 16.08.01:


Stellungnahme der AHAG Wertpapierhandelsbank AG, Lünen, zum Artikel "Wild Projects: Aktionäre geprellt?" in der RNZ vom 14. August 2001

Die AHAG Wertpapierhandelsbank AG hat in ihrer Funktion als Emissionshaus die Wild Projects AG, Mannheim, seit Juli 1999 begleitet. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde der Vorläufergesellschaft der jetzigen Wild Projects AG eine Bridge-Finanzierung in Höhe von 400.000 DM zur Verfügung gestellt, die in den Ausführungen des Insolvenzverwalters nicht berücksichtigt ist. Im Sommer 2000 hat die AHAG der Wild Projects AG weitere 1,55 Mio Euro an Kapital- und Rücklagenzahlungen zur Umsetzung der geplanten Expansion zur Verfügung gestellt und für ihre Einlage das komplette Platzierungsrisiko übernommen. Das im Rahmen der Aktienplatzierung erzielte Ergebnis von deutlich unter 1 Mio Euro ist, auch im Vergleich mit anderen Emissions-
häusern, marktkonform zum eingegangenen Risiko.

Die Insolvenz der Wild Projects AG belastete darüber hinaus das Ergebnis der AHAG im Geschäftsjahr 2000 mit mehreren 100.000 DM.

Die vorbereitenden Maßnahmen zur 3. Kapitalerhöhung, insbesondere die Wandlung der vorhandenen Rücklagen in Grundkapital wurden durch die Wirtschaftsprüfer Reinert und Rufer vorgenommen. Die AHAG hat sich, ebenso wie der Aufsichtsrat der Wild Projects AG, auf die Ausführungen der Wirtschaftsprüfer verlassen. Einen Prozess, der sich gegen die AHAG richtet, erwarten wir aus diesem Grund nicht.

Lünen, den 16.08.2001

Der Vorstand
Ich habe meine Stücke auch nicht der AHAG zu 1 Cent gegeben. Möchte wenigstens irgendwann ein paar Mark wiedersehen.
@VC Analyst,

habe meine paar Stuecke auch noch. Glaubst du wirklich, dass man hier noch irgendwann ein paar Mark zurueckbekommen kann ?
Und wenn ja, auf welchem Wege ? Eine Rueckabwicklung kann ja wohl kaum in Frage kommen...
Gruss Smaxman
@alle

LEUTE!!! DIE SIND PLATT!! DAS GELD IST WEG!! Es fehlt nur noch die Löschung, sodaß die Aktien aus euren Depots ausgebucht werden können!! Bevor die Frage aufkommt: NEIN!! ES GIBT KEINE EFFEKTIVEN STÜCKE!!

Gruß
5257000
BRAUNSCHWEIGER KOHLEN-BERGWERKE AGAKTIEN O.N.


Ist das Deine Lieblingsaktie, 525700?
@VC-Analyst

jepp. Was absolut solides. Bin dort seit 10 Jahren investiert. Nette Garantiedividende (16,8 Euro) etc...
Mir fiel halt vor ewigen zeiten kein besseres Synonym ein. :-) sorry... :-)

Gruß
BKB
dann für die nächsten 10 jahre weiterhin eine ordentliche Dividende. Solide ist immer gu!

;)
haben benny und die anderen verantwortlichen von wild nicht einmal die pflicht, den stand der dinge mitzuteilen?

DB
Hallo Ihr Spassvögel,

der einzige, der informieren müsste, ist der Insolvenzverwalter. Ihr solltet mal selbst aktiv werden und dem mal über die schulter schauen, wenn der überhaupt noch aktiv ist...!?

Gruß

Nickshot
@klugscheißer

wie zwingt man denn einen insolvenzverwalter zum reden?
Hat jemand mal etwas über den neuesten Stand bei Wild erfahren???
Hat denn keiner Informationen über diesen Wert. Ist das Insolvenzverfahren bereits abgeschlossen und laufen Klagen?
Hallo! Gibts was Neues bei Wild. Die Staatsanwaltschaft ermittelt doch gerade wegen Anlagebetrug, oder?
(Ehemalige) Aktionäre zumindest in Berlin bekommen in diesen Tagen Einladungen, im Ermittlungsverfahren gegen
Verantwortliche der Fa. AHAG AG wegen Kapitalbetrugs als Zeugen auszusagen.


Bye, Q
Ich habe einen sagen wir mal sehr guten Bekannten, der eine Ladung bekommen hat, um als Zeuge gehört zu werden. Das
wird in ca. 1 Woche sein. Er wird allerdings relativ wenig zu den Sachverhalten beitragen können, da er so gut wie keine
Kenntnis über die Begleitumstände hat.


Bye, Q
@alle:.....habe leider auch noch ein paar hundert Stück im Depot liegen; .....nur frage ich mich, was die Geschädigten bei einem solchen Ermittlungsverfahren großes Beitragen sollen. Außer das dies wieder mal ein Fall von "Abzocke pur" ist, wird nichts bei dem Verfahren rauskommen!....den ehemals Verantwortlichen der AHAG wird wohl kaum etwas nachzuweisen sein! ....auf die Risiken einer Aktienanlage wurde zumeist in den "Analysen der AHAG" hingewiesen, von daher war´s das! ....und interne "Mauscheleien" mit dem Ex-Vorstand der Wild lassen sich erst recht noch schwerer nachweisen. Da müßte schon einer der daran Beteiligten auspacken, was wohl keiner machen wird - ohne sich selbst sehr tief mit reinzureisen! Oder ?.....

Baltikteam
Hallo Leute,

ich habe heute meine Zeugenaussage gemacht! Ob das ganze gesammelte Material reicht steht auf einen anderen Blatt Papier! Aufjeden Fall wurde nach HGB 268 in der Bilanzierung und im Prospekt durch unwahre Darstellungen von Seiten der Ahag und Wild AG verstossen!

Gruß Albatossa


§ 268
Vorschriften zu einzelnen Posten der Bilanz. Bilanzvermerke
(1) Die Bilanz darf auch unter Berücksichtigung der vollständigen oder teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt werden. Wird die Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt, so tritt an die Stelle der Posten "Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag" und "Gewinnvortrag/Verlustvortrag" der Posten "Bilanzgewinn/Bilanzverlust"; ein vorhandener Gewinn- oder Verlustvortrag ist in den Posten "Bilanzgewinn/Bilanzverlust" einzubeziehen und in der Bilanz oder im Anhang gesondert anzugeben.

(2) In der Bilanz oder im Anhang ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und des Postens "Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs" darzustellen. Dabei sind, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahrs sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert aufzuführen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs sind entweder in der Bilanz bei dem betreffenden Posten zu vermerken oder im Anhang in einer der Gliederung des Anlagevermögens entsprechenden Aufgliederung anzugeben.

(3) Ist das Eigenkapital durch Verluste aufgebraucht und ergibt sich ein Überschuß der Passivposten über die Aktivposten, so ist dieser Betrag am Schluß der Bilanz auf der Aktivseite gesondert unter der Bezeichnung "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" auszuweisen.

(4) Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ist bei jedem gesondert ausgewiesenen Posten zu vermerken. Werden unter dem Posten "sonstige Vermögensgegenstände" Beträge für Vermögensgegenstände ausgewiesen, die erst nach dem Abschlußstichtag rechtlich entstehen, so müssen Beträge, die einen größeren Umfang haben, im Anhang erläutert werden.

(5) Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ist bei jedem gesondert ausgewiesenen Posten zu vermerken. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind, soweit Anzahlungen auf Vorräte nicht von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt werden, unter den Verbindlichkeiten gesondert auszuweisen. Sind unter dem Posten "Verbindlichkeiten" Beträge für Verbindlichkeiten ausgewiesen, die erst nach dem Abschlußstichtag rechtlich entstehen, so müssen Beträge, die einen größeren Umfang haben, im Anhang erläutert werden.

(6) Ein nach § 250 Abs. 3 in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommener Unterschiedsbetrag ist in der Bilanz gesondert auszuweisen oder im Anhang anzugeben.

(7) Die in § 251 bezeichneten Haftungsverhältnisse sind jeweils gesondert unter der Bilanz oder im Anhang unter Angabe der gewährten Pfandrechte und sonstigen Sicherheiten anzugeben; bestehen solche Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen, so sind sie gesondert anzugeben.
Ich habe auch das Schreiben erhalten. Ich habe nur ungläubig über soviel Unwissenheit der Ermittler den Kopf geschüttelt:

1) Wie haben Sie in der Vergangenheit Aktien erworben
2) Hatten Sie vor Ihrem ersten Kontakt mir (Hier ist sogar ein Rechtschreibfehler abgedruckt!!!) ... Erfahrungen mit der Beteiligung an nicht börsennotierten Aktiengesellschaften gemacht? Falls ja, wann uns mit welcher Firma.
Ich möchte hier nur mitteilen, daß diejenigen, die dies ausfüllen und Gewinne nicht angegeben haben, direkt an die Steuerfahndung weitergeleitet werden.

7) Beispiel: Angenommen anstelle eines Eigenkapitals von 1 Mio. Euro wäre ein Verlust in etwa gleicher Höhe oder auch niedriger ausgewiesen...
na, super!! Hier wird die Bilanz also in einen Topf mit der GuV-Rechnung geworfen. Zudem scheint der Ausdruck einem Werbeslogan entnommen: Sie können Erträge bis zu 15% und mehr erwirtschaften!

8) Sind Ihnen die Umstände des Aktienausgabepreises und der möglichen Kursentwicklung dieser nicht börsennotierten Aktien ausreichend erläuert worden oder waren Ihnen diese Umstände bekannt.
hierzu frage ich nun allen Ernstes: Sind irgendjemandem die Umstände eines Aktienausgabepreises auch von Neuemissionen an der Börse bekannt geworden?
Weiß irgendjemand vorher, wie der Aktienkurs verläuft?
Es wurde den Handelsunternehmen vom ehemaligen BaWe UNTERSAGT, das Wort "Kurs" zu benutzen. Warum tut dies dann die Staatsanwaltschaft?

15) In welcher Höhe und wann erfolgten Gutschriften auf Ihr Depotkonto? Oder sind Ihnen vertragsgemäß effektive Aktienstücke übersandt worden?
dazu folgendes: Was nützt es der Wahrheitsfindung, wann die Gutschriften auf das Depotkonto erfolgten?
Seit wann wurden effektive Aktien ausgegeben. Auch hier wurde sehr schlampig recherchiert. Es gab nach meiner Kenntnis KEINE effektiven Aktien!

naja, ich habe mich entschlossen, das Schreiben nur teilweise auszufüllen und dazu ein separates Schreiben zu legen, zu der ich vor Gericht gerne Aussagen machen würde und auch entsprechende Fehler im Formblatt aufzuzeigen.
Ach ja, noch was: Es ist nicht vermerkt, bis wann das Schreiben zu beantworten ist.

Gruß
Hot-stock
Bitte um Mitteilung der Adresse etc und des Az der ermittelnden StA. Die Schilderung hört sich eher wie der Bericht über die Ermittlung der Voraussetzungen einer Zivilrechtlichen Klage an. So wie meine Informationen liegen, geht es doch wohl um andere Fragen, nicht um die Kenntnisse der Anleger über di Risiken der Aktienanlage. Im zentrum steht doch wohl die Frage der Rechtmäßigkeit der KapE. Bitte um Mitteilung wie oben erbetn. Danke.
Gruß meralda
Die Staatsanwaltschaft in Mannheim ist dort Ansprechpartner. Die Daten habe ich gerade nicht mehr zur Hand.
Deinen Eindruck habe ich auch!!

Hot-stock
Ansprechpartner Polizeipräsidium Mannheim, Betrugsdezernat
Frau Kühn Tel. 0621 - 174 - 5317.

Gruß Sailor
Hallo!

Ist man denn verpflichtet den Fragebogen auszufüllen?

Viele Dinge weiß ich nicht mehr.

Was passiert denn, wenn man ihn nicht zurückschickt?
Haben die willkürlich Aktionäre aus dem Aktionärsregister angeschrieben oder haben alle die dieses Schreiben erhalten haben auch vorher Strafanzeige gestellt ? Haltet Ihr uns bitte auf dem Laufenden, denn ich habe bisher keine Post bekommen und habe auch noch ein paar wertlose Wild`s im Depot :(

Danke, SF
@Sparkassenfuzzi

Ich kenne jemanden, der eine Einladung zur Aussage als Zeugen bekommen hat,der keine Anzeige erstattet hat.
Für welchem Tag ist denn die Einladung ausgestellt. Kennt jemand die Gerichtstermine?
Jeder Zweite, der 110 Aktien bekommen hat, wird verhört (mündlich oder schriftlich per Fragebogen). Jeder, der mehr als 110 Aktien bekommen hat, ebenfalls.

Unabhängig von einer Anzeige.
Wie viele Leute sind das denn in absoluten Zahlen???

Das ist ja für die ne Menge Arbeit!
Kurzer Bericht von meiner Zeugenanhörung:

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Verfahren in Gang gesetzt und ersucht nun um Amtshilfe bei verschiedenen Polizeibehörden. Es sind ca. 800 Personen betroffen.

Hierbei existiert ein Fragebogen, der beantwortet werden muß. Die Fragen bekomme ich nicht mehr alle zusammen, aber neben dem `allgemeinen Kram` wie

- war dies Ihr erstes Aktiengeschäft
- wie sind Sie in Kontakt mit AHAG und Wild gekommen etc.
- wie erklären Sie sich Ihren Verlust

ging es speziell auch um die Angaben der `aktivierten Eigenleistungen` im Emissionsprospekt, die wohl etwas fragwürdig waren.

Auch suchte man nach Ansprechpartnern bei der AHAG, die möglicherweise über den Prospekt hinaus Aussagen zu Wild gemacht haben könten.

Die `KK`in` berichtete mir, dass wohl von Anfang an klar war, dass Wild nie Gewinne wird einfahren können. Da aber mittlerweile `alle pleite gegangen` sind, werden wir wohl von unserem Geld nicht mehr viel sehen, auch wenn es zu einer Verurteilung kommen sollte.

Mein Fazit: Bei der Sache kommt nicht viel rum, aber wenn Ihr eine Vorladung des Polizeipräsidiums in D bekommt, geht ruhig mal hin. Mit der Dame kann man sehr nett plaudern!
Das kommt jetzt etwas spät ... aber es ist doch vielleicht ne interessante Geschichte.

Ich habe in Mannheim mal beim ersten Wild-Büro um die Ecke gewohnt. Woran ich mich noch erinnern kann: Die haben in einem umgebauten Ladengeschäft angefangen. Von der Größe her sah das nie und nimmer aus, als könnten die es mal an die Börse schaffen (eher wirkte der Laden wie ein besserer Copy Shop). Allerdings stand schon recht früh ein silbergrauer Flitzer, ich glaub ein SLK, vor der Tür mit einem fetten "Wild Projects" Schild auf der Seite. (Wer den wohl bezahlt hat?) Das hat mir damals irgendwie zu denken gegeben, weil ich öfter daran vorbeigelaufen bin und mich immer gefragt habe: Wie machen die das bloß? Vielleicht war ich auch nur neidisch.

Wie auch immer, das war jedenfalls noch lange vor dem Börsengang. Auch später, als zusätzliche Räume in einem Hinterhof eine Straße weiter dazugemietet wurden, sah das Ganze immer noch mehr nach Schein als nach Sein aus. Aber das Wachstum war natürlich da (zumindest der Büroflächen). Der Erlös der Aktienemission floss dann wohl in todschicke Büroräume in einen protzigen Neubau vor den Toren Mannheims, denn die alte Adresse in der "Schwetzinger Vorstadt" war sicher nicht mehr cool genug.

Na ja, das ist meine persönliche, etwas nostalgische Erinnernung an die New Economy. Bei vielen anderen Start Ups sah`s sicher auch nicht besser aus, auch wenn es nicht so viele spektakuläre Fälle wie Wild gibt. Ich glaube, wenn ich den Laden nicht persönlich zumindest vom Augenschein her gekannt hätte und (hauptsächlich wegen des protzigen SLK vor der Tür) immer leicht skeptisch gewesen wäre, hätte ich Wild sogar gezeichnet, als mir die AHAG den Prospekt geschickt hat. Der sah ja auch sehr vielversprechend aus. Wie so vieles damals. Letztlich war meine einzige vorbörsliche Aktienzeichnung CODIXX, und da habe ich noch ein klein wenig Hoffnung.
Die Polizei/Staatanwaltschaft in Bremen ermittelt
jetzt scheinbar auch, oder Amtshilfe für Mannheim ?
Ich soll am 19.3. irgendwelche Aussagen machen...
ichweissauchnicht.....
Doch noch Hoffnung für Aktionäre der KE vom 4. Mai 2000?

Der Insolvenzverwalter Herr Dr. Thünnesen hält die KE wegen
schwerwiedender Mängel für nichtig. Einer Nichtigkeitsklage
wurde inzwischen vom LG Mannheim stattgegeben, sie ist aber noch nicht rechtskräftig.
Damit würden den Aktionären u. U. Ansprüche gegen die AG
zustehen, die bei einer Realisation von Schadenersatzan-
sprüchen gegen Dritte durch die AG vorraussichtlich wenigsten
teilweise erfüllt werden könnten.
Wegen Verjährung und Anspruchssicherung sollten die Forderungen bis zum 16.05.2003 bei der Sozietät Melchers,
Postfach 105222, 69042 Heidelberg angemeldet werden.


MfG

Dagopower
@ Dagopower

Gibt es dafür irgendwelche Formvorschriften oder geschieht dieses formlos ?

Danke für die Info
@Dagopower
Reicht es zur Anspruchsicherung aus, dass ich meinen bei der KE erworbenen Aktienbestand der Anwaltskanzlei formlos melde? Muss ich meine damalige Kaufentscheidung begründen? Oder habe ich nur dann Ansprüche, wenn ich mich einer Klage anschließe?

Danke für die Info
...Damit würden den Aktionären u. U. Ansprüche gegen die AG zustehen, die bei einer Realisation von Schadenersatzansprüchen gegen Dritte durch die AG vorraussichtlich wenigsten teilweise erfüllt werden könnten.

Das verstehe ich nicht. Was könnte man wohl als Schadenersatz kriegen? Geld ist doch nicht mehr da. Gegen welche "Dritte" hat die AG noch Forderungen oder Ansprüche?

Heißt es dann, daß die AG evtl. gegenüber Rechtsberatern und Emissionspartnern (wegen KE-Beratung) Ansprüche hätte? Wenn dem so wäre, wer wären diese?

Wohl AHAG, oder?

Ob da noch was zu holen ist, sollte man anzweifeln können.
Oder habe ich das falsch verstanden?

SF
Das sähe anders aus und aussichtsreicher, wenn man dann gegen entsprechende Notare, Vorstände und WP vorgehen könnte. Aber ich denke, da ist der (Aktionärs)Wunsch der Vater des Gedanken.

Ciao
SF
Die Forderungen müssen mit einer "Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren" angemeldet werden.

Berechnung der Schadenshöhe:

Anzahl Aktien x Erwerbspreis pro Aktie (max. 10,80 EUR)
+ Erwerbsnebenkosten
- Anzahl der veräußerten Aktien (nur bei Weiterveräußerung) x Veräußerungspreis pro Aktie
+ Veräußerungskosten

= SCHADENSHÖHE

Die Forderungsanmeldung muß auf dem vorgesehen Formular 2-fach mit den entsprechenden Nachweisen bis 16-05-2003 bei Insolvenzverwalter erfolgen.

Ein entsprechendes Formular mit Erläuterungen kann bei IV angefordert werden.

Wenn das Urteil (Nichtigkeitsklage zur -fehlerhaften- KE vom 4.5.2000) rechtskräftig wird können sich hieraus Ansprüche der AG gegen verschiedene Personen herleiten lassen.
@Zadek

wer könnten diese "verschiedenen Personen" denn sein? Gibt es da schon etwas Konkretes?

SF
@sportsfreund

Ich habe nur aus dem Schreiben des IV zitiert, mehr Infos habe ich leider auch nicht.

Hat noch jemand die Unterlagen von der Emission der AHAG? Vielleicht läßt sich daraus etwas ableiten? (Ich habe alle AHAG-Unterlagen von Insolvenzfirmen bei einem "Wutanfall" in den Papierkorb geknallt.)

Ich meine, wenn der IV die Nichtigkeitsklage betreibt wird er sich schon was davon versprechen.

Die Forderung anmelden sollte man schon.

Oder besser nicht -> dann werden meine Chancen auf eine gute Quote besser.:laugh:
Ja, normal sollte der IV wissen, was er von sich gibt und daß er mit seinen Aussagen Hoffnungen erweckt. Schauen wir mal, was da noch kommt :rolleyes:
Hi mich hat der RA auch angeschrieben. Bin aber zu doof diese Forderungsmeldung auszufüllen. Kann mir jemand helfen.

Danke
sammelklage klingt für mich immer so nach kosten...
laufe ich gefahr, dem bereits verlorenem geld noch weiteres hinterherzuwerfen wenn ich das ding ausfülle und wegschicke, sprich können irgendwelche prozesskosten etc. auf mich zukommen ?
so wie ich das lese nicht...oder??
thx, SF
Wie gesagt, liegt mir dieses Schreiben nicht vor. Aber wenn da nichts von Kosten steht, dürfte später auch nichts kommen. Ich empfehle jedem, immer alles zu kopieren, was man dem IV schickt.

SP
Sehr geehrte Damen und Herren,

der Einfachheit halber können Sie das Formular zur Forderungsanmeldung nebst Merkblatt und Hinweisen zur Schadensberechnung auf den Internetseiten der Sozietät Melchers herunterladen. Folgen Sie dem Link auf der Startseite http://www.melchers-law.com
oder gehen Sie direkt auf: http://www.melchers-law.com/index.php?lang=de&inhalt=aktuell

Die ausgefüllten Formulare senden Sie bitte an folgende Adresse:

Sozietät Melchers
Rechtsanwalt Dr. Thünnesen
Im Breitspiel 21
69126 Heidelberg

Eine individuelle Information ist aufgrund der großen Zahl der Aktionäre leider nicht realisierbar. Von telefonischen Anfragen bitten wir daher abzusehen.

Büro Insolvenzverwalter Thünnesen
@InsoVerwalter

Ich habe Verständnis, daß Sie nicht auf telefonische Anfragen reagieren können. Aber hier wären doch einige Sätze möglich.
Mich würde interessieren, wie die Klage (das Urteil) begründet ist und gegen welche Personen Sie gedenken eventuelle Schadenersatzansprüche zu richten.

Danke. Zadek
das ist schon komisch

welches Interesse hat der Insolvenzverwalter daran, möglichst viele Aktionäre zu Gläubiger zu machen ?
gibt`s dann mehr Honorar ?

ich muss Zadek recht geben. wenn schon keine Fragen beantwortet werden, könnte der Insolvenzverwalter wenigstens etwas ausführlicher die Hintergründe erläutern.
aber das passt dann nicht mehr auf drei Blatt Papier und würde somit mehr Porto erfordern.
kaufe ein paar wild-scheine von leute
die keine lust haben, zu klagen.
Hallo Anleger,

bin vom Insolvenzverwalter angeschrieben worden bezgl.
Schadensersatzansprüche Wild Projects AG. Leider finde ich
seit dem letzten Umzug meine Unterlagen nicht mehr.

Wann war denn die Kapitalerhöhung und zu welchem Ausgabepreis?

Würde mir echt weiterhelfen, da meine Bank einen Batzen Geld verlangt,
um die entsprechende Zahlungsanweisung rauszusuchen.

Danke schön.
Der Ausgabepreis war 10,80 Euro zzgl. 18 Euro Bankspesen.

KE vom 4.5.2000
hat das formular schon wer ausgesfüllt ?
zinsen: von wann bis wann (datum) kann ich die ansetzten ?
danke !
@ Sparkassenfuzzi

So weit ich weiss, kannst Du die Zinsen von dem Tag Deiner Bezahlung bis zum Tag vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens (31.5.2001) ansezten.
Entstehen für mich durch eine Forderungsanmeldung irgendwelche Kosten?
Wie hoch schätzt ihr die Schadensersatzsumme ein?
Hallo Leute,

mich würde mal interessieren ob es irgendwas neues gibt
bei wild bzw. dem Insolvenzverwalter ??????

Auf jeden Fall gibt es eine Homepage von wild projects ag.
Schaut mal über google.

Viele Grüsse
Mäusemännchen
@all:.....im damaligen AHAG-Steckbrief zur Wild Projects AG wurde für 2003 ein Gewinn je Aktie von 1,18 Euro und ein KGV von 9,2 genannt (bezogen auf den "Platzierungspreis" von 10,80 Euro) !:laugh: :laugh:

Baltikteam
@Baltik

nun, da lagen in ihren Prognosen noch einige andere bei den Börsengängen seinerzeit an den neuen Markt ziemlich schief.

@all
wegen der Homepage: Ich vermute, daß der Name und die Homepage vom IV verkauft wurden. (Vielleicht auch der Mantel?). Denn diejenigen, die bei der jetzigen Wild projects aktiv sind, haben nichts mit der alten zu tun.
@ Hallo Christian,........wollte niemanden aus dem AHAG-Team schon bei der Erstellung der Analyse bzw. bei der Benennung der Prognosezahlen zur Wild betrügerische Absichten unterstellen;.....vielmehr wollte ich den Beitrag zum Thema "dumm gelaufen" aufwärmen!....weil dies nun mein einziger außerbörslicher Wert war, aus dem ich nicht mehr "rechtzeitig" heraus kam!.......


....die "Neuen" haben nichts mit den "alten" zu tun:

Wild Projects AG
D-68163 Mannheim, Harrlachweg 2
Telefon: +49-621-46008-0
Telefax: +49-621-46008-80
eMail: info@wildprojects.de
WWW: www.wildprojects.de
Kontakt: Herr Benny B. Weiler, Geschäftsführer
Herr Stephan Dreser, Leitung Multimedia
Herr Ingolf Schulten, Leitung Multimedia

.......der Herr Geschäftsführer ist mir jedenfalls noch
von der alten AG bekannt!

Baltikteam
Spannend, spannend, was da nun wieder aus Mannheim kommt... Seit wann hat eine AG eigentlich einen Geschäftsführer? Vielleicht sollten die Jungs mal eine Vorlesung zum Gesellschaftsrecht besuchen, an der Uni Mannheim gibt`s da gute Leute... :laugh:
Also, ich kann die alten Leute nicht auf der besagten HP finden. Die ist im Übrigen auf folgende FA registriert:

Home Jumper CO Mannheim
Waldhofstr. 30
D-68169 Mannheim
Germany

Ansprechpartner:

Name: Edgar Wild
Kontakttyp: PERSON
Adresse: Home Jumper CO Mannheim
Eisenbergerstrasse 11
PLZ: 67547
Stadt: Worms

Quelle: www.denic.de
Hallo Andre,

nein, die von Dir genannten Personen sind nach meinen Infos nicht mehr dabei. Siehe auch #86

Grüße
@ all:......schaut mal nach !

http://www.contino.de/firm/2314.htm

(oder sollte es sich hierbei um die alte Website handeln ?)

Baltikteam
Scheint doch lediglich ein Branchenbuch zu sein, welches nicht ganz aktuell zu sein scheint !


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