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dpa-AFX-Nachricht


Mittwoch, 01.08.2001, 10:25
`WSJ`: Wandelanleihen sollen Lucent 1 Mrd US-Dollar einbringen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Neue Wandelanleihen sollen dem US-Telekomausrüster Lucent Technologies Inc rund 1 Mrd. US-Dollar in die Kassen spülen. Das berichtete das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe am Mittwoch. Zuvor hatte die Ratingagentur Standard & Poor`s die Bonitäts-Einstufung für langfristige Schulden für Lucent von "BB+" auf "BB-" gesenkt. Die kurzfristigen Kredite wurden von "B" auf "C" vermindert.

Die Herabstufungen würden den Konzern geschätzte 13 Mio. bis 14 Mio. USD zusätzliche jährliche Zinsen kosten, zitiert das Blatt mit der Situation vertraute Personen. "Wir erwarten nicht, dass dies einen signifikanten Einfluss auf unser Geschäft haben wird", sagte hingegen Lucent-Sprecherin Kathleen Fitzgerald. "Im Laufe der Zeit erwarten wir eine Verbesserung der Ratings"./tf/jl/aa


GF
Lucent steigt auf die Kostenbremse
APA/grü
24.08.2001, 08:52:41

New York- Warten auf die Wende: Lucent Technologies Inc will 2002 hauptsächlich durch Kostensenkung in die Gewinnzone zurückfinden. Einem Artikel des "Wall Street Journal" von Freitag zufolge, sagte Chief Executive Officer (CEO) Henry Schacht im Verlauf eines Analystentreffens am Donnerstag, dass er nicht mit einem Aufschwung in der Telekommunikationsindustrie rechne. "Die Zeiten sind unsicher", zitiert die Zeitung den Manager.

Bei Einsparungen von vier Milliarden Dollar (4,4 Mrd. Euro/60,4 Mrd. S) jährlich und einem Umsatz von 4,75 Milliarden Dollar könne Lucent jedoch im vierten Quartal den Breakeven schaffen, meinten Mitarbeiter des Konzerns dem WSJ zufolge.
Ab 2003 sollte es bei den Telekommunikationsausrüstern allerdings wieder aufwärts gehen, so die Erwartung von Lucent. Dann werde der Konzern genauso wie sein Marktumfeld ein Wachstum zwischen zehn und zwölf Prozent jährlich zu verzeichnen haben, so die interne Prognose. Die Bruttomarge werde dann wieder auf 35 Prozent von zur Zeit 17 Prozent steigen, meinen dem WSJ zufolge die Finanzexperten von Lucent.
Lucent bekräftigt Quartalsausblick

Die ersten Analysten kommen zurück: Lehman mit "strong buy"

Lucent Technologies hat in einer stark beachteten Analystenkonferenz einen Überblick über den Stand der Restrukturierung und die Pläne zur strategischen Neuausrichtung gegeben. Das Unternehmen will sich künftig auf die weltweit größten Serviceprovider der Telekommunikation konzentrieren. Diese Entscheidung habe schon erste Früchte getragen, heißt es.

Lucent sieht gravierende Änderungen auf seinen globalen Märkten, die sich aus der anhaltenden Konsolidierung seiner Kunden und ihrer Neuaufstellung im Spannungsfeld drahtgebundener und drahtloser Dienste ergeben. Demnach soll das Volumen der Zielmärkte der Gesellschaft im im Oktober beginnenden neuen Geschäftjahr 2002 zunächst flach verlaufen. Über alles gesehen werde der Markt für Telekommunikations-Equipment aber um 5 bis 10 Prozent abnehmen.

Der Quartalsumsatz, bei dem gerade ein Nullergebnis erreicht wird, soll im neuen Geschäftsjahr bei rund 4,75 Mrd. Dollar liegen und sich noch weiter leicht verringern, wenn die restlichen Restrukturierungsmaßnahmen greifen. Auf jeden Fall werde man im Geschäftsjahr 2002 zur Profitabilität zurückkehren und dann auch einen positiven Cashflow generieren.

Für das laufende Quartal verspricht das Unternehmen eine weitergehende Verbesserung am unteren Ende der Erwartungen. Für das obere Ende will man aber keine Prognose abgeben. Der Markt erwartet einen Verlust von 21 Cent je Aktie, nachdem im Vorquartal das laufende Geschäft noch minus 35 Cent je Anteilschein erwirtschaftet hatte.

Für das Geschäftsjahr 2003 rechnet Lucent mit 10 bis 12 Prozent Umsatzsteigerung und einer Bruttomarge von 35 Prozent. 12 Prozent des Umsatzes sollen in Forschung und Entwicklung investiert werden. Für Vertrieb und Marketing sollen 9 Prozent, für allgemeine Verwaltung 4 Prozent vom Umsatz aufgewendet werden. „Wir zweifeln daran, ob wir jemals wieder Wachstumsraten von 10, 25 oder 30 Prozent sehen,“ heißt es aus Kreisen des Lucent-Managements.

Bei der Produktpalette will man zunächst Redundanzen herausnehmen und sich dann auf die Bereiche konzentrieren, die das größte Wachstumspotenzial für die Schlüsselkunden versprechen. Im einzelnen will man aggressiv in optische Lösungen für Weitverkehrs- und Metro-Netze investieren. Die Datenpaket-orientierten Technologien, einschließlich Voice-over-IP stehen dabei im Vordergrund. Schließlich stehen die drahtlosen Netze der zweiten und dritten Generation im Fokus. In allen drei Bereichen will man das Produktangebot mit Software und Dienstleistung zu einem Komplettpaket abrunden. Konkreter will man erst im November werden.

Beim so genannten Vendor Financing, der stark umstrittenen massenhaften Kreditierung der Verkäufe, wird man nun die Bonität der Kunden zeitnäher kontrollieren und Rückstellungen bilden. Im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr hat das Volumen aber schon um 32 Prozent abgenommen. Der Trend soll weiter nach unten zeigen, zumal die großen Serviceprovider, auf die man sich konzentrieren will, solche Dienstleistungen meist gar nicht nachfragten.

Lucent hatte in den vergangenen Tagen eine Reihe guter Nachrichten produziert. Die im strategischen Sinne wohl beste war die Rückgewinnung des weltweiten Spitzenplatzes bei der Ausstattung optischer Netze . Außerdem hatte das Unternehmen von seinen Gläubigern grünes Licht bekommen, mit der nächsten Stufe der Restrukturierung fortzufahren , für die im vierten Quartal ein Aufwand zwischen 7 und 9 Mrd. Dollar betrieben werden soll. Die finanziellen Mittel reichen nun aus, um die Pläne zum Neuanfang auch durchzuziehen. Einschließlich des Verkaufserlöses für die Glasfasersparte verfügt die Gesellschaft jetzt über liquide Mittel in Höhe von 6,25 Mrd. Dollar. Kurzfristig würden nur 3,2 bis 3,5 Mrd. Dollar benötigt. Was die Belegschaft angeht, will man von 106.000 Stellen zu Jahresanfang auf insgesamt 60.000 herunterkommen.

Analyst George Notter von Deutsche Banc Alex Brown ist skeptisch. Die Ziele seien gut, die Umsetzung aber noch fraglich. Er gibt zu bedenken, dass es schwierig sei, bei einem solch massiven Stellenabbau einen Umsatzstrom von 20 Mrd. Dollar aufrecht zu erhalten.

„Liquidität ist nicht länger ein Problem und die Restrukturierung ist auf dem Weg,“ sagt Analystin Ariane Mahler von Dresdner Kleinwort Wasserstein. „Unglücklicherweise wollen die Anleger aber wissen, wie die Zahlen des laufenden Quartals ausfallen und genau hier hat Lucent wenig konkretes zu berichten.“ Sie findet die längerfristigen Prognosen von Lucent „ein klein wenig aggressiv.“

Unterdessen beginnen sich die Manager von Substanzwert-orientierten Fonds für die LU-Aktie zu interessieren, nachdem sich Wachstums-orientierte Fonds von der Aktie verabschiedet haben. „Die Leute haben Angst. Das bietet eine Menge Chancen,“ sagt Shelly Meyers, der den Meyers Pride Value managt. „Sie sind immer noch das größte Unternehmen in ihrem Bereich und ihre Kunden kaufen weiterhin bei ihnen.“ Auch Richard Calvert vom AmSouth Value Fund sieht Kaufgelegenheiten im Technologiespektrum: „Wir kaufen, wenn alle denken, dass es ganz schlecht aussieht. Natürlich gibt es noch ein Risiko, aber Lucent hat gerade erst Marktanteile gegenüber Nortel gewonnen. Und – die Aktie ist wirklich billig.“

Analyst Steven Levy von Leman Brothers rät als einer der ersten prominenten Analysten zum „strong buy“ der Aktie. In Bezug auf die jüngste, viel kritisierte, außerbörsliche Plazierung sagte er, heute 1,8 Mrd. Dollar in die Kasse zu bekommen sei viel wichtiger als eine künftige Verwässerung der Gewinne. Die Konzentration auf die größten Player im Markt bringe eine bessere Vorhersagequalität, was in solch unsicheren Zeiten äußerst wichtig sei.

Autor: Klaus Singer, 14:24 24.08.01
Ich kann mich den Lehman Brother Analysten, die diesen Wert schon vor ca. einem Monat als Strong Buy eingestuft haben nur völlig anschließen. Denn der,zugegeben,heftige Stellenabbau(von 123000 auf ca 60000) dürfte den erwarteten Sonderbelastungen(7-9Mrd$) doch recht stark entgegenwirken. Die Folge wäre,daß das Unternehmen schon kommendes Jahr die Gewinnschwelle erreichen könnte.
Also ich bin heute in den Wert rein und bin davon überzeugt, daß er sich in den kommenden 1 1/2 Jahren als langfristige Anlage bezahlt machen wird. TCE:-)
Ich denke auch, dass Lucent langfristig eine gute Anlage ist. Und heute muss man Zeit haben ;-)
LUCENT TECHNOLOGIES CLOSES MANUFACTURING AGREEMENT WITH CELESTICA INC.


TUESDAY, Sept. 4, 2001

MURRAY HILL, N.J. -- Lucent Technologies (NYSE: LU) today announced it has closed its agreement with Celestica Inc. (NYSE, TSE: CLS) to transition its manufacturing operations at Oklahoma City and Columbus, Ohio, and has commenced its five-year manufacturing supply agreement.

Toronto-based Celestica, a world leader in electronics manufacturing services, will pay Lucent about $570 million in cash, subject to post-closing adjustments, for Lucent`s plant and property in Columbus and the equipment and inventory at both facilities. Celestica will supply Lucent with the switching and access products made at the Oklahoma City facility and the wireless networking equipment made in Columbus as part of a supply agreement with a potential value of up to $10 billion.

The decision to transition the manufacturing operations at these two facilities is part of Lucent`s strategy to expand its use of contract manufacturers. This will enable the company to focus its resources on developing the advanced networking systems needed by the world`s largest service providers while leveraging the expertise of leading contract manufacturers such as Celestica.


mfg
junkstro


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