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IBS: Auch Konjunktur gut im Geschäft

"Aktie ist klar unterbewertet"

Die IBS AG hat in den ersten sechs Monaten rund 14 Mio. Euro umgesetzt. Das ist eine Steigerung von mehr als 130 Prozent. Mit einem Plus von 350 Prozent auf 400.000 Euro hat sich das EBIT noch deutlich besser entwickelt.

Das Unternehmen sieht sich damit auf dem Wege, die Umsatzziele für das Gesamtjahr 2001 von rund 36 Mio. Euro zu erreichen. Die zweite Jahreshälfte bringt traditionell ein deutlich stärkeres Geschäft als die ersten sechs Monate. Durch die Ausrichtung auf unterschiedliche Abnehmerbranchen in den globalen Märkten, ein erfolgreiches Produktportfolio sowie den weiteren Ausbau seiner innovativen und zukunftsweisenden Softwareprodukte sieht sich IBS sehr gut gegen saisonale und konjunkturelle Schwankungen gewappnet.

Dabei hebt das Unternehmen hervor, dass mit der IBS-Software für die Qualitätssicherung klare Kostenvorteile erzielt werden könnten. Das sei schließlich auch in einer Phase schwacher Konjunktur ein entscheidendes Argument für die Kaufentscheidung der Kunden und damit für das weiterhin starke Wachstum des Unternehmens.

Das Management beklagt aufgrund der, wie es heißt, hervorragenden Ergebnisse und dem enormen Entwicklungspotenzial des Unternehmens die eindeutige Unterbewertung der IBS-Aktie. Der Vorstand hat daher Zeichen des Vertrauens in die eigene Aktie gesetzt: Neben der Anfang Juni erfolgten Verlängerung der Lock-up-Frist um weitere 6 Monate hat der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsaktionär Dr. Schröder Anfang Juli 10.000 Stücke privat gekauft . Auch durch das Unternehmen sollen nun Aktien an der Börse gekauft werden.

Zwei Analysten beobachten das Unternehmen. Beide urteilen mit „strong buy“. Sie schätzen den Gewinn je Aktie für 2001 auf gemittelt 0,54 Euro, für das Folgejahr werden 0,83 Euro vorhergesagt. Im abgelaufenen Jahr waren 0,39 Euro erzielt worden. Das 2001-er KGV errechnet sich beim aktuellen Kurs von 11,65 Euro zu knapp 22, für das nächste Jahr ergibt sich ein Wert von 14. Wird ein jährlicher Gewinnzuwachs von 35 Prozent zugrundegelegt, ergeben sich PEG-Werte für 2001 zu 0,63 und für 2002 zu 0,4. An der Börse ist das Unternehmen mit rund 70 Mio. Euro bewertet. Die seitens IBS geführte Klage über eine Unterbewertung der Aktie kann insbesondere auf Basis der Multiple-Rechnung nachvollzogen werden.

Die Anleger haben den Sachverhalt erkannt: Der Anteilschein gewinnt im frühen Handel rund 13 Prozent.


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