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T-Online: Zahlen bringen die Analysten nicht aus dem Konzept - 500 Beiträge pro Seite



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Die Reaktion der Analysten auf die vorgelegten Zahlen bei derT-Online AG war unterschiedlich, aber nicht negativ. Im einzelnen wurden eher die positiven Ansätze betont. Merck Finck & Co. stuften die Aktie als „positive Überraschung“ weiterhin mit „hold“ ein. Der Verlust des Unternehmens habe deutlich unter den Erwartungen gelegen. Dafür seien die bessere Kostenkontrolle im Unternehmen sowie die Kundenüberführung von der verlustreichen Flat Rate zu den Breitbandtarifen verantwortlich. Das beweise den gelungenen Ansatz der Firmenstrategie.

Ebenfalls postitiv war die Einschätzung der Dresdner Kleinwort Wasserstein, die die Aktie weiterhin mit „add“ führt und ebenfalls die gute Kostenkontrolle lobt. Auf dieser Linie liegt auch die Landesbank Baden-Württemberg, die die gesteigerten Werbeumsätze angesichts der schwächeren Internet-Nutzung als erfreuliche Tendenz bemerkt.

SES Research hingegen belässt die T-Online Aktie bei „Underperformer“. Die Eckdaten sieht man hier eher als Enttäuschung. Zwar werden die grundsätzlichen Verbesserungen anerkannt, aber diese hätten nirgendwo die realistischen Erwartungen übertroffen. Die Steigerung des E-Commerce und Werbeanteils am Umsatz auf 30 Prozent hält SES für weit entfernt.

"Marktneutral" bleibt das Urteil von Independent Research. Der eingeschlagene Weg mit der erwarteten Strukturierung der Eckdaten sei zwar richtig, aber erst die Zukunft könne zeigen, ob T-Online damit langfristig Erfolg habe. Die Konzentration auf exklusivere Inhalte und Partnerschaften sei immerhin die sinnvollste Variante, auch wenn sie erneut mit hohen Kosten verbunden ist. Dieser neutralen Einordnung schließen sich die meisten Analysten an.

Autor: Gerrit Nawracala (© wallstreet:online AG),10:43 02.08.2001



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