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crash-warnung von albert edwards - 500 Beiträge pro Seite



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mich wundert sehr, dass sich jemand derart aus dem fenster lehnt - es haette ja auch gereicht die eigene klientel ueber diese ahnung zu informieren. es haette sich dann auch schnell herumgesprochen, aber bei nichteintreten nicht unbedingt den job gekostet.

die argumente sind allerdings nicht von der hand zu weisen und wurden ja schon des oefteren gebraucht - allerdings nicht so medienwirksam. vorsicht ist tatsaechlich angebracht, wobei der 7. august weniger das problem sein wird als die kommenden jahre.

was ich ausserordentlich frech finde, sind die kommentatoren diverser medien, die den mann beschimpfen und fuer quasi zurechnungsunfaehig erklaeren. eher umgekehrt sind diejenigen ein wenig eingeschraenkt, die nach wie vor keine pessimistischen aussagen zulassen moechten, weil kurzfristige geschaeftsinteressen gefaehrdet scheinen.....
ja solche Prognosen sind schon komisch.
Er hat faktisch recht mit dem verkrüppelten Wachstum.
Aber das er einen Crash für kommenden Dienstag vorher-
sehen will, ist schon kurios.
ist die frage ob da was dahintersteckt oder ob der nur
einen Sonnenstich hat.
Das aber in den US viel mehr Schein statt Sein in der
economy stattfindet ist wahr.
Es gibt noch einiga andere Anhaltspunkte, warum einige mächtige Leute
ziemlich sauer sein könnten:
Die afrikanische Forderung nach Entschädigung für die Skaverei.
Die wollen Billiarden Dollars.
Dann was die EZB macht: Keine Zinssenkung, und die SPD rechtfertigt das
damit, daß dem hemmungslosen Kapitalismus Einhalt geboten werden muß, wie kommen
die dazu, das so hart zu formulieren?
Und dann sollen am Dienstag Zahlen nach einer neuen Berechnung
herauskommen:D Die Produktivitätszahlen der US-Konjunktur für das 2.Quartal.
Sind doch ein paar Gründe für einen Crash.
@ciscosys

sorry, du hast recht, weil es heisst ja auch unzeugungsfaehig, unlernfaehig, ungehfaehig und undenkfaehig..
Er ist der globale Chefstratege bei Dresdner Kleinwort Wasserstein. Laut ntv galt er vor seiner gewagter Warnung als seriös, als Kenner des US-Aktienmarktes und er scheint die Asien-Krise relativ genau vorhergesagt zu haben. Vermutungen gehen dahin, daß die diskutierten Entlassungen im Bereich der Führungskräfte seines Unternehmens Einfluß auf die Äußerungen gehabt haben könnten.
Warum soll es einen Crash noch geben, wenn alle vorher schon wissen, dass die Zahlen nicht so ausfallen, wie die bisherigen. Also eigentlich ein Crash kommen könnte.

Wenn man das heute schon weiß, dann können doch alle ihre Aktien und Anleihen heute schon verkaufen. Also wo ist der Crash heute???

Ich glaube für mich wird am 7. August was ganz anderes wichtig sein. Und ich glaube auch nicht, dass ich am 8.8. pleite bin.

Gefeuert werden wird dieser - bisher wohl wirklich nur Eingeweihten bekannte - Chefstratege wohl nicht. Probieren kann man es ja mal. Bei der Deutschen Bank gibt es doch auch so einen, oder?

C.
all ihr spezies hier seit doch genau so gescheit oder dumm wie ein chefstrateke, oder?
und wie wird man chefstrateke, wohl nicht alleine durch absolutes topwissen sondern meistens durch "sich ins rechte licht stellen".
all die angehimmelten stars sehen auf dem glo nicht anderst aus wie jeder unbekannte.
wer das begriffen hat geht keinem leithammel blind nach.
Dresdner Kleinwort Wasserstein dementiert Prognose zu Börsencrash
19:32:38, 3. Aug 2001
Frankfurt/Main (ddp.vwd). Die Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein hat Berichte über einen
von ihr für Dienstag vorausgesagten Börsencrash als falsch bezeichnet. Eine Zeitung und ein Newsletter
hatten unter Berufung auf den Chefstrategen der Investmentbank, Albert Edwards, geschrieben, dieser
befürchte einen Kurssturz von 20 Prozent an der Wall Street. «Wir haben keinen 20-prozentigen
Einbruch an den Märkten vorhergesagt. Es gab kein Statement von uns, dass wir einen Crash
prognostizieren», teilte Dresdner Kleinwort Wasserstein am Freitag in Frankfurt am Main mit. Ein
entsprechender Bericht in der Tageszeitung «Die Welt» sowie ein Newsletter der Händler von Dresdner
Kleinwort Wasserstein an ihre Kunden vom Freitag hatten im Tagesverlauf für einige Verwirrung unter
Anlegern in Europa und bis nach Australien gesorgt. Erkennbare Kursbewegungen blieben unterdessen
jedoch aus. Der «Welt»-Reporter Holger Zschäpitz, der den Zeitungsbericht verfasst hatte, sagte, er habe
den Bericht von Edwards wörtlich genommen. «Ein Crash ist im Allgemeinen als Einbruch von 20
Prozent oder mehr definiert», sagte er der Agentur Dow Jones Newswires. Edwards war am Freitag nicht
für eine direkte Stellungnahme zu erreichen.
Quelle: ADX
Ich hab mal eine Internetsuchmaschine zum Thema befragt und herausgefunden, daß derselbe Mr. Albert Edwards auch schon im November 1997 explizit einen Crash prophezeite, was aber letztlich ein denkbar schlechter Zeitpunkt zum Ausstieg aus dem Markt war.

piico
Was wollte Albert Edwards (in Diensten von DKW) mit seiner
Crash-Prognose erreichen?

Da steckt doch sicher ein Ziel (eine Absicht) dahinter.

Die Aufwärtsbewegung ist auf alle Fälle erst einmal gestoppt
worden. Vielleicht war das ja das Ziel.

Die Dt. Bank verfolgt ihre Vorstellungen auf diese Weise,
DKW auf jene.

Mit Hedgefonds (über eingegliederte Anlagegesellschaften)
dürften beide zu tun haben.
Die Frage ist, ob die DKW auch den Brief (in dem die explizite Warnung stand) vor dem Ausgang kontrolliert hat und nicht nur (die wesentlich vagere) Studie.
Ich bin nicht immer von der "Allwissenheit" von Organisationen überzeugt. Demotivierte Mitarbeiter oder Mitarbeiter mit eigenen Motiven, haben durchaus auch ihre Möglichkeiten Sprengkraft zu entwickeln.
Gruß, Jacqueline


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