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Der Imperialismus ist die Kriegserklärung des Kapitals an das ausgebeutete Volk! - 500 Beiträge pro Seite



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Ey C2,
welches Buch ist Dir denn auf den Kopf gefallen?
Du solltest das C2 vielleicht lieber nicht blocken :-O

Wünsch was
Arg(los)
Junge, bevor Du noch mehr Mist schreibst solltest Du erst mal ein wenig materialistische Philosophie der Herren Marx, Engels, Lenin etc. studieren um zur Begriffsdefinierung `Imperialismus` zu gelangen. Mag zwar out sein die Werke obiger Zeitgenossen zu lesen - aber Scheiße schreiben ist auch nicht in!
Nichts für ungut, aber im W:O steht bereits zu 90% genügend Mist.
Imperialismus



[zu Imperium],

das Streben eines Landes oder seiner Führung(sschicht) nach größtmöglicher Macht über andere Länder (als Kolonien, Provinzen u. Ä.), besonders nach der Weltherrschaft; oft, zumindest nach außen hin, verbunden mit einem weltanschaulichen Sendungsbewusstsein oder dadurch angetrieben.

Im eigentlichen Sinne bezeichnet Imperialismus aber die Politik der industrialisierten europäischen Mächte, der USA und Japans seit Ende des 19. Jahrhunderts. Dieser Imperialismus war darauf gerichtet, durch koloniale Erwerbungen, militärische Intervention, Kapitalexport und kulturelle Beeinflussung andere Länder und ihre Bewohner abhängig zu machen, auszubeuten und direkt oder indirekt zu beherrschen. Er beschränkte sich nicht auf Kolonialpolitik; auch nominell selbständige und souveräne Staaten wie das Osmanische Reich, China oder südamerikanische Republiken gerieten wegen ihrer wirtschaftlichen Schwäche und politischen Ohnmacht in Abhängigkeit vom europäischen, amerikanischen und japanischen Imperialismus. Der Imperialismus war bestimmt durch wirtschaftliche Interessen an Rohstoffquellen, Absatzmärkten und neuen Möglichkeiten für Kapitalinvestitionen (wirtschaftlicher Imperialismus).

Der europäische und amerikanische Imperialismus wurde ideologisch überhöht und gerechtfertigt mit der „Mission des weißen Mannes”, Fortschritt und Zivilisation über alle Gebiete der Erde zu verbreiten und Aberglaube, Despotismus und Korruption zu beseitigen.In diesem Sinne wurde Imperialismus in den 1880er Jahren in England zum politischen Programm und Schlagwort. In Deutschland leitete bereits Bismarck den Übergang zum Imperialismus ein. Mit dem Faschismus trat der Imperialismus in ein neues Stadium ein, da sich territoriale Ausdehnung, wirtschaftliche Beherrschung und physische Vernichtung nunmehr auch gegen europäische Völker richteten.

Mit dem Niedergang der europäischen Mächte nach dem 2. Weltkrieg und der Auflösung ihrer Kolonialreiche ist die Epoche des kolonialen Imperialismus zu Ende gegangen. Dennoch spielte der Begriff des politischen Imperialismus weiterhin eine Rolle: einerseits im Zusammenhang mit der Politik der USA und der westeuropäischen Staaten, die durch Kreditvergabe, Handelsabkommen und Militärhilfe ihren Einfuß auf ehemalige Kolonien und abhängige Staaten in Afrika, Asien und Südamerika aufrechterhalten und ausbauen wollen, andererseits bis zum Ende der 1980er Jahre im Hinblick auf die sowjetrussische Herrschaft in Osteuropa und die Versuche der Sowjetunion, durch Unterstützung nationaler Befreiungsbewegungen ihrerseits Einfluss auf die Staaten der „Dritten Welt” zu nehmen.

...Das Bedürfnis nach einem stets ausgedehnteren Absatz für ihre Produkte jagt die Bourgeoisie über die ganze Erdkugel. Überall muß sie sich einnisten, überall anbauen, überall Verbindungen herstellen...
Die Bourgeoisie reißt durch die rasche Verbesserung aller Produktionsinstrumente, durch die unendlich erleichterten Kommunikationen alle, auch die barbarischsten Nationen in die Zivilisation. Die wohlfeilen Preise ihrer Waren sind die schwere Artillerie, mit der sie alle chinesischen Mauern in den Grund schießt, mit der sie den hartnäckigsten Fremdenhaß der Barbaren zur Kapitulation zwingt. Sie zwingt alle Nationen, die Produktionsweise der Bourgeoisie sich anzueignen, wenn sie nicht zugrunde gehen wollen; sie zwingt sie, die sogenannte Zivilisation bei sich selbst einzuführen, d. h. Bourgeois zu werden. Mit einem Wort, sie schafft sich eine Welt nach ihrem eigenen Bilde.
Die Bourgeoisie hat das Land der Herrschaft der Stadt unterworfen. Sie hat enorme Städte geschaffen, sie hat die Zahl der städtischen Bevölkerung gegenüber der ländlichen in hohem Grade vermehrt und so einen bedeutenden Teil der Bevölkerung dem Idiotismus des Landlebens entrissen. Wie sie das Land von der Stadt, hat sie die barbarischen und halbbarbarischen Länder von den zivilisierten, die Bauernvölker von den Bourgeoisvölkern, den Orient vom Okzident abhängig gemacht.
Die Bourgeoisie hebt mehr und mehr die Zersplitterung der Produktionsmittel, des Besitzes und der Bevölkerung auf. Sie hat die Bevölkerung agglomeriert, die Produktionsmittel zentralisiert und das Eigentum in wenigen Händen konzentriert. Die notwendige Folge hiervon war die politische Zentralisation. Unabhängige, fast nur verbündete Provinzen mit verschiedenen Interessen, Gesetzen, Regierungen und Zöllen wurden zusammengedrängt in eine Nation, eine Regierung, ein Gesetz, ein nationales Klasseninteresse, eine Douanenlinie. ... Karl Marx/Friedrich Engels: Das Kommunistische Manifest, 1848
@CBlocker,

ich hab mir Mühe gegeben, jetzt setz` bitte auch den Thread fort, es ist ein ernstes Thema !!!!
Ohje, da hab ich ja was angestellt!

Also was haben wir dem entgegenzusetzen?? Nur die Internationale Solidarität!Überleg mal!
Ehrlich!

C2
Ja,

aber welche denn nun,

die bourgeoise,
die proletarische,
die w:o-sche,
die, ja welche denn nun :confused:
Ja, ja,

aber wie uns Karl schon lehrte, es gibt ja nun unterschiedliche Interessen in diesem Prozess - also, wer mit wem ?
Ja...ähhh..wo ist sie, die Globalisierung, ich denke das war meine

Frage, da wird unser Hobbypolitologe bestimmt Antwort geben können, oder?
Globalisierung ist nicht mein Thema!

Ich geb euch noch was mit auf den Weg:

1) Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen!
2) Wenn wir die Maoisten schlagen, ist das gut und nicht schlecht!

Hoffentlich wißt ihr jetzt Bescheid!

C2
Die Bourgeoisie hat in der Geschichte eine höchst revolutionäre Rolle gespielt.
Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übrig gelassen, als das nackte Interesse, als die gefühllose "bare Zahlung". Sie hat die heiligen Schauer der frommen Schwärmerei, der ritterlichen Begeisterung, der spießbürgerlichen Wehmut in dem eiskalten Wasser egoistischer Berechnung ertränkt. Sie hat die persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der zahllosen verbrieften und wohlerworbenen Freiheiten die eine gewissenlose Handelsfreiheit gesetzt. Sie hat, mit einem Wort, an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt.

Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.

Die Bourgeoisie hat dem Familienverhältnis seinen rührend-sentimentalen Schleier abgerissen und es in ein reines Geldverhältnis verwandelt. (wieder von Karl, a.a.O.)


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