DAX-1,24 % EUR/USD+0,07 % Gold-0,28 % Öl (Brent)+0,26 %

Milliardenersparnis:Leherer sollen nach Leistung bezahlt werden! - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Jau,

heut stand`s im Handelsblatt!Frau Bulmahn, unsere Bildungsministerin hat`s angekündigt: die Bezahlung soll nach Effizienz, Funktion und Arbeitsleistung gehen!

Da kennt die Frau Ministerin aber die die rot-grün geführte Diktatur der Mittelmäßigkeit nicht! Die haben doch schon immer die Bildungspolitik nicht nach den Bedürfnissen der Gesellschaft oder im Sinne der Eltern oder Kinder gemacht, sondern nach den Befindlichkeiten der GEW!

Da werden die faulheitsgesteuerten Bedenkenträger aber haufenweise aus ihren Löchern kommen!

Und mal ehrlich: einige von den Lehrern müßten ja zuzahlen, das kann man ja nicht verantworten!Immerhin unterbrechen sie ja auch hin und wieder ihre Ferien, um die Kinder zu ärgern! :D

C2
Je besser die Noten, desto höher das Gehalt, gab`s auch mal in der DDR.
Lehrer gut und effizient - Kind lernt gut, kriegt gute Noten - Lehrer kriegt viel Geld, ist doch logisch.
Also ich geb allen Blagen eine "1" und schlepp dann die Mörder-Kohle ab???:D

C2
Genau.
Das wird schlimm und teuer und führt geradewegs in den Kommunismus:

Alle kriegen gute Noten, Abschlüsse und Abitur nix mehr wert, Selektionsprozess und Leistungsprinzip außer Kraft, Bildungswesen nicht mehr finanzierbar, weil Lehrer zu teuer, .... alle verblöden, D nicht mehr konkurrenzfähig etc.....
Börsencrash ist schon für nächste Woche angekündigt !
ich kann nur eins sagen :

die heutigen lehrer sind alles uneffiziente, verblödete personen, die ihren beamtenstatus voll und ganz ausnützen !! :mad::mad:

das ganze auf kosten unserer kinder !!! :mad:

wenn das gutgeht?? :rolleyes::rolleyes:

mfg maxone
@maxone,

das wollt ich jetzt nicht, eine Pauschalverurteilung aller Lehrer! Es gibt genug, die alles in ihrem Job geben, und viele, die an den Kindern, oder den Eltern oder der Situation kaputtgehen:

Mein Hass richtet sich gegen die bildungspolitische Kleinstaaterei und diese Drecks-GEW!!

C2
Hallo @alle,

besonders an maxone:

Ähnlicher Thread "Schüler sollen Lehrer bewerten und so über Gehalt entscheiden!" in "Allgemeines".
Bin auch Lehrer...


Gruß
@ der musiker,

ich bin nicht der meinung, dass jetzt ein 9-jähriger bub (3.te klasse) über das gehalt seines lehrers bestimmen sollte !!! das ist unrealistisch und wird auch nicht gehen ! egal ob jetzt oder in ferner zukunft !

mir schein es aber so, dass die mehrzahl der lehrer ihre freiheiten missbrauchen !! das kann man nicht verallgemeinern, aber das sind meine bisherigen erfahrungen.. die lehrer beurteilen die schüler mittlerweile nicht mehr nach können und wissen sondern einfach und schlicht nach lust und laune ( sehr subjektiv und kein bisschen realitätsbezogen ! )

auf dem arbeitsmarkt fehlt es wieder an lehrern, weil vor ein paar jahren der bedarf gesättigt wurde und die, die es geschafft haben eine stelle zu bekommen nützen sie aus, weil sie genau wissen, dass es fast unmöglich ist, dass sie ihren beruf verlieren !!
( auch für die schule mit personellen problemen verbunden !)


das ist es was mich stört !!!! :D:D:D

mfg maxone
maxone

ich hab genau diese erfahrungen bei meinen kindern gemacht :eek:

geb dir voll und ganz recht, sicher gibt es ausnahmen, aber die sind in der minderzahl :eek::rolleyes:
@maxone

Ich verteidige "meinen" (Ausrufezeichen!) Berufsstand bestimmt nicht pauschal, bitte glaub mir das.

Kleines Beispiel: Jeder, der sich mit Bildungspolitik auskennt, weiß, daß in den 70er Jahren Hinz und Kunz eingestellt wurden; das Examen spielte überhaupt keine Rolle. Es wurden eine Menge Typen in den Schuldienst übernommen, die weder in puncto Qualifikation (Examen mit ausreichend) noch in Hinblick auf charakterliche Eignung und Motivation hätten Lehrer werden dürfen. Viele von denen legen sich, so weit es geht, auf die faule Haut. Aber: Die "Freiräume", die ihnen das ermöglichen, werden schon seit langer Zeit immer enger (Gesetze, Lehrpläne etc.).
Seit 15 Jahren ist es genau anderherum: Selbst die "Einser" werden nur z.T. eingestellt, die meisten examinierten Referendare stehen auf der Straße. Eine ganze Generation angehender Lehrer wird großenteils um ihre beruflichen Perspektiven betrogen.
Erst in jüngster Zeit ändert sich das: Allmählich erkennt die Politik, daß der Sparkurs, der seit Jahren gefahren wird, zu totaler Überalterung der Kollegien und damit zu katastrophalen Verhältnissen führt.
Fazit: Wer in erster Linie versagt hat, und zwar völlig, sind die Bildungspolitiker.

Zu Deiner Annahme: Du kannst sicher sein, daß das inzwischen extrem verrechtlichte Schulsystem einem Lehrer nicht mehr erlaubt, Schüler einfach "nach Lust und Laune" zu beurteilen.
Ich persönlich muß pro Halbjahr ungefähr 350 Schüler beurteilen; dazu mache ich mir pro Schüler und Halbjahr etwa 15 Zensuren.


Gruß und gute N8
musiker

meine erfahrungen, die diesbezüglich sehr schlecht waren, haben sich in den 70 igern, 80 igern und frühen 90 igern abgespielt, da hatte man als eltern gegen die lehrer kaum eine chance
wie gesagt, ich bin bis zum münchner schulamt gegangen

es freut mich, wenn sich hier zwischenzeitlich etwas zum positiven verändert hat

das läßt mich für meine künftigen enkel hoffen

grüße
...auch stellt sich die Frage:

Wer soll die Leistung eines Lehrers objektiv bewerten, und vor allem; wovon bei den Sparzwängen sollen die Bewerter bezahlt werden?

Bin zwar kein Lehrer, war aber schon in der Erwachsenenfortbildung tätig.

Gegenüber "normalen" Schulen (eigene Erfahrungen als Schüler und durch Erzählungen von Neffen / Nichten) sind die Erwachsenen selbst am Lernen interessiert. Dieses Interesse sehe ich bei heutigen "Schulkindern" weitaus weniger.
Auch dies ein Punkt, der eine Leistungsbewertung erschwert.


Gruss Dyondar
Hallo Sternenfee,

ich komme doch erst jetzt zum Antworten, hab Besuch aus dem Ausland.

Ich fühle mit Dir, was die "Kämpfe" um die Zukunft Deiner Söhne betrifft, und verstehe, daß Enttäuschung und Zorn tief sitzen.

Zwar hatte ich auch einige Schüler, denen Hochbegabung attestiert wurde, aber das, was ich im Zusammenhang mit ihnen mitbekommen habe, zu erzählen würde hier wohl etwas zu weit führen.
Aber vielleicht doch folgende Überlegung: Nach meiner Erfahrung gibt es die große Bandbreite zwischen dem einen Extrem, daß ich vor mir einen Schüler sitzen habe, hellwach, motiviert und mit blitzgescheiten Beiträgen, dessen Begabung absolut offensichtlich und dessen Leistung problemlos "eins" zu nennen ist, und der (sehr wichtig!) aufgrund normalen Verhaltens auch keine Probleme mit seinen Mitschülern hat (möglicher Vorwurf: Streber), und dem anderen Extrem, daß ein Schüler zwar sehr begabt, vielleicht auch in Teilbereichen begabt ist, aber das genaue Gegenteil von dem zeigt, was ich gerade genannt habe: Er scheint uninteressiert oder ist faul oder aber zu ängstlich (Außenseiterstellung in der Klasse?), um die seiner Begabung entsprechende Leistung zu zeigen (viel hängt vom fachlichem und pädagogischem Können des Lehrers ab, hier angemessen zu reagieren). Je weiter man in der genannten Bandbreite von a nach b kommt, desto schwieriger wird es für den Lehrer, und man kann nur hoffen, daß er genug Berufsethos hat, sich ggfs. von anderer Seite den nötigen Rat zu holen (Eltern, Kollegen, Psychologen tec.).
Dies alles sage ich unabhängig von Deinem "Fall".

Zu den offenbar ganz unterschiedlichen Erfahrungen, die Du, manche User hier und ich selbst gemacht haben:
Ich denke, es kommt ganz entscheidend auf "den Geist" einer Schule und der ihr übergeordneten Schulbehörde an!
Während bei mir (Münsterland / NRW) bei Interventionen von Eltern peinlich genau darauf geachtet wird, nur keine Regelung zu verletzen, die die Rechte der Eltern betrifft, und alle Schritte eines umfangreichen und formal festgelegten Procedere einzuhalten, während sogar sehr oft die Schulaufsicht eine Entscheidung der Schule, die zuungunsten von Eltern ausfiel, aufhebt, scheinst Du eher an das unselige Phänomen des Korpsgeistes geraten zu sein. Meiner Meinung nach sollte jetzt niemand behaupten, das sei eine "Spezialität" des bayerischen Schulwesens; möglicherweise gibt es das genauso noch mancherorts woanders – ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall zeigt sich mal wieder, das jedes System nur so gut ist wie die Menschen, die es vertreten. Wenn deren Einstellung nicht stimmt, kommt es zu Problemen, und manchmal sind sie so groß, daß man schier an ihnen verzweifeln möchte. In der Politik kann man´s ja jeden Tag beobachten...

Liebe Sternenfee, ich habe zwar keine Zeit für einen Besuch in Deinem aktuellen Treff, aber ich trinke ein frisches Hefeweizen auf Dein Wohl.

Viele Grüße :)
danke musiker, daß du dir soviel mühe mit der antwort gegeben hast, ich möchte weiter nichts mehr dazu sagen :kiss:
@all

Komisch, die meisten Leher die ich kenne, kennen nichts
außer Schule !!!

Abbi - Studium - Lehrer

Menschen die vom Leben keine Ahnung haben sollen Menschen
für das Leben vorbereiten.

Das ist das Problem das gelöst werden muß !!

HG
So ist es, gerade im Grundschullehramt...

Warum man dort nichts (leistungsbezogenes) tut? Frag mal die Demoskopen nach Wählereinfluß...

WBB
@hangglider

"...Abbi - Studium - Lehrer

Menschen die vom Leben keine Ahnung haben sollen Menschen
für das Leben vorbereiten.

Das ist das Problem das gelöst werden muß !! ..."


Über zwanzig Jahre lang war das kein Problem.

Es ging eher so:
....Abbi - Studium - Superabschluß - Taxe fahren.....,

während in den Schulen die Klassen überquollen, die Eltern successive die Erziehung immer mehr verweigerten, die Industrie speziell für ihre Sparte ausgebildete Berufsanfänger haben wollte, Bildung aber in der Politik kein zugkräftiges Thema war. Von den sonstigen Problemen in den Schulen, deren Kumulation nicht etwa durch Einstellung abgebaut, sondern durch Gehaltserhöhungsverzicht, Stundenerhöhung und "Verdichtung" (mehr Schüler pro Klasse)
immer mehr provoziert wurden, will ich mal nicht sprechen.

Ich habe den Eindruck, hier im Thread sprechen Blinde von der Farbe und in der Hauptsache geht es hier bei einigen kleinkindhaft um die Darstellung ihrer ganz persönlichen Einzelerfahrung, die sie dann pauschal und diskriminierend auf eine ganze Berufsgruppe übertragen.

hangglider, kannste mir mal mitteilen, bei welcher Berufseintrittsgruppe 20- jährige Erfahrung im Job schon vorausgesetzt werden kann?
Schon klar, heute wollen alle 20- jährige mit 15jähriger Berufserfahrung und Auslandskontakten, weil die so schön billig sind, während die erfahrenen 48/50 jährigen, die das alles vorweisen können, als Alteisen den Sozialämtern auf die Schwelle gekippt werden.
MM
@hangglider

Deine Worte:
"Abbi - Studium - Lehrer
Menschen die vom Leben keine Ahnung haben sollen Menschen
für das Leben vorbereiten."

Sage mir und den anderen Usern hier doch bitte, was Du unter "Leben" verstehst, d.h. w o v o n genau sollen Lehrer nichts wissen?
Und w e r weiß denn Deiner Ansicht nach bescheid und könnte also die Schüler unterrichten?

Bin gespannt auf Deine Antwort!


Gruß
Meiner Ansicht nach gehört dazu vor allem wie man
mit eigener Hände Arbeit seinen Unterhalt verdient !

Ich denke ein wenig Bodenhaftung würde vielen der sog.
Pädagogen gut tun.

Der Kommunistenspruch "Akademiker in die Produktion !" ist
nicht ganz unberechtigt.

Was mich jedes Mal auf`s neue erschreckt, ist die Tatsache
das Millionen von Abiturienten Jahr für Jahr ihren Abschluß
enthusiastisch feiern, obwohl er den Startschuß für
weiteres Lernen darstellt und am Arbeitsmakt völlig wertlos
ist !

Die Karriere "Abbi - Studium - Taxifahrer" liegt größtenteils
an der Unfähigkeit der "Reifegeprüften" azyklisch zu denken !
Oder wurde es ihnen nicht beigebracht ??

So wie jetzt die Informatik wieder mal überschwemmt wird,
obwohl keiner weiß wie in 5 Jahren dann dieses Überangebot
verarbeitet werden soll.

Andere Abschlüsse sind dann wieder Mangelwahre, weil es ja
gerade zuviele gibt und keiner diese Studiengänge beginnt.

Aber Beamte (so sie denn welche geworden sind) kennen keine
Konjunkturzyklen, keine betriebsbedingten Kündigungen sie
kennen nur die Burnout bedingte Frühpensionierung.

Daher ist eine bedarfsgerechte, leistungsorientierte
Anstellungspolitik vor allem bei Lehrern absolut notwendig.
Daher muß der Beamtenstatus für Lehrer fallen, damit auch
diejenigen die lehren wollen einfach und bedafsgerecht
eingesetzt werden können.

"Wer soll die Ausbildung sonst machen ?"
Dazu frage ich nur: Wer macht sie denn jetzt ?

Die Trainer in den Vereinen, die Jugendbetreuer in den
Jugendorganisationen, .... !!!
Das sind größtenteils keine Lehrer, aber Menschen mit Bodenhaftung.

HG
O.K. hangglider, ich sehe, du willst hier nur deine Vorurteile bestätigt sehen durch möglichst viele, die auch ein liebes Kind haben, dass vom bösen, bösen Lehrer in seiner Entwicklung gehemmt wurde oder die selbst auch von einem "beamteten Lehrer" (es gibt übrigens auch angestellte ;) ) durch dessen arrogante, abgehobene Art, den Unterricht mit Leistungsanforderungen zu garnieren und damit das fröhliche Treiben in der Klasse empfindlich zu stören, ständig ungerecht behandelt und traktiert wurden.

Deine "Argumente":

"...Der Kommunistenspruch "Akademiker in die Produktion !" ist nicht ganz unberechtigt..."

Natürlich - und die meisten Akademiker haben vor oder während ihres Studiums einen Einblick darin genossen.

"...Was mich jedes Mal auf`s neue erschreckt, ist die Tatsache das Millionen von Abiturienten Jahr für Jahr ihren Abschluß enthusiastisch feiern, obwohl er den Startschuß für weiteres Lernen darstellt und am Arbeitsmakt völlig wertlos ist !..."

Vielleicht feiern sie einen Abschluß, der es ihnen erst ermöglicht, einen Ausbildungsweg einzuschlagen, der ihnen etwas mehr Weitsicht vermitteln könnte, um dann in einen Arbeitsmarktbereich einzutreten, der interessantere Tätigkeiten mit einer besseren Bezahlung koppelt?
Könnte doch sein, oder?

"...Die Karriere "Abbi - Studium - Taxifahrer" liegt größtenteils an der Unfähigkeit der "Reifegeprüften" azyklisch zu denken !
Oder wurde es ihnen nicht beigebracht ??

Gegenfrage: Muß man schon als "Reifegeprüfter" weitsichtiger als die dafür zuständigen Minister sein, die dafür ein ganzes Ministerium beschäftigen und Tausende von Statistiken einfordern und heranziehen können, um den Bedarf zu ermitteln?

"...Aber Beamte (so sie denn welche geworden sind) kennen keine Konjunkturzyklen, keine betriebsbedingten Kündigungen sie kennen nur die Burnout bedingte Frühpensionierung..."

Sie kennen auch keine arbeitsentlastenden Maßnahmen, Stundenkürzungen und Gehaltserhöhungen - mußten aber 20 Jahre zusehen, wie für ihren Bereich Bildungspolitik nichts getan wurde, jedenfalls nichts Verbesserndes.

"...Daher ist eine bedarfsgerechte, leistungsorientierte
Anstellungspolitik vor allem bei Lehrern absolut notwendig..."

Ja, das wäre schön :)


"...Daher muß der Beamtenstatus für Lehrer fallen, damit auch diejenigen die lehren wollen einfach und bedafsgerecht
eingesetzt werden können..."

Also ich verrate dir mal ein Geheimnis, das mir neulich ein verbeamteter Lehrer verraten hat: Der Bedarf der Einführung vernünftiger Lerngruppengrößen ist riesengroß. Die dazugehörigen Lehrer sind ebenfalls da (gewesen) - sie haben aber, da sie teilweise idiotischerweise doch ihre Familien ernähren mußten, auf andere Berufe (solche mit tierischer Bodenhaftung!) umgeschult, verdienen prima und wollen nicht noch einmal in dieselbe Falle tappen. Die anderen, die seit Jahren, von Kurzfrist-Zeitvertrag zu Kurzfrist-Zeitvertrag hangelnd, versuchen, eine feste Stelle zu erhaschen und sich ständig beworben haben - denen ist es scheißegal, ob sie Beamter oder Angestellter werden, wenn sie nur endlich eine Stelle bekämen.

"..."Wer soll die Ausbildung sonst machen ?"
Dazu frage ich nur: Wer macht sie denn jetzt ?

Die Trainer in den Vereinen, die Jugendbetreuer in den
Jugendorganisationen, .... !!!
Das sind größtenteils keine Lehrer, aber Menschen mit Bodenhaftung..."

Diese Aussage ist so idiotisch, dass du vielleicht selbst darauf kommst

Gruß
MM
@hangglider

"Meiner Ansicht nach gehört dazu vor allem wie man mit eigener Hände Arbeit seinen Unterhalt verdient!"

Diese Antwort habe ich erwartet, und wie erwartet greift sie meiner Ansicht nach zu kurz.
Ich will Dir das begründen, aber ausdrücklich vorher betonen, daß ich Dir zustimme im Hinblick auf die Notwendigkeit, daß ein Lehrer sich mit der Arbeitswelt der Wirtschaft vertraut gemacht haben sollte, auch praktisch. Was mich selbst betrifft:
Ich habe während der Semesterferien meines Studiums insgesamt ein halbes Jahr bei der Post als Fahrer und einige Wochen als Packer in einer Umzugsfirma gearbeitet.
Weiterhin: In unserem Gymnasium machen die Schüler der 9er-Klassen ein 4wöchiges Praktikum bei ortsansässigen Firmen, Läden, Sparkassen, Ärzten usw., um mal in die Arbeitswelt "hineinzuriechen"; dabei sind in jedem Jahr andere Lehrer beauftragt, sie zu betreuen, d.h. mit den Ansprechpartnern in den Betrieben und den Schülern selbst zu reden, sie zu beraten und anschließend das Praktikum auszuwerten. Ein Lehrer hat im Schnitt ca. 15 Schüler zu betreuen und besucht jeden Schüler 3 – 4 x an der betreffenden Arbeitsstätte. Ich habe im Laufe der Jahre ganz schön viele Arbeitsfelder kennengelernt...

Soweit die Darstellung dessen, was ich "vorweisen" kann, und ich denke, daß viele Kollegen von mir ähnliche Erfahrungen haben. Denjenigen, auf die das nicht zutrifft, fehlt allerdings etwas sehr Wichtiges – nochmal: da stimme ich Dir zu.

Jetzt zu dem, worin ich völlig anderer Meinung bin:
"Das Leben" ist nicht identisch mit der Arbeitswelt eines Menschen – es umfaßt sehr viel mehr!
Fast überflüssig, dies auszusprechen, oder?
Wenn ich jetzt eine "Aufstellung" dessen, was das Leben umfaßt, versuchen würde, könnte ich philosophische, kulturgeschichtliche, politische, künstlerische, psychologische und was weiß ich noch für welche Essays schreiben und würde niemals fertig werden.
Warum sitzt ein alter Mann vor dem Meer und glaubt, indem er es ansieht, die Summe der Erfahrungen seines Lebens im Spiel der Wellen zu erkennen? Warum entdeckt eine 35jährige Frau nach wilden Jahren in der Rockszene plötzlich die Musik von Bach, Mozart & Co.? Warum kann ein 16jähriger Junge Enrique Iglesias nicht ausstehen, schwärmt aber für Marylin Manson? Warum findet ein 50jähriger Mann, dessen Frau an Krebs gestorben ist, am Grab plötzlich Trost in einer Geschichte von Hermann Hesse?
Was ich damit sagen will: Die Schule bzw. der Lehrer hat die wichtige, spannende und ungeheuer schwierige Aufgabe, die Kinder für die Wunder, die Abenteuer, die Probleme und die Erfordernisse des Lebens und insbesondere des menschlichen Zusammenlebens zu interessieren und "fit" zu machen, und da ist die Arbeitswelt nur ein Bereich, allerdings ein wichtiger.
Ich drehe einen bekannten Satz mal um: "Ohne Wirtschaft ist alles nichts (d.h. die materiellen Bedürfnisse menschlichen Lebens müssen durch eine effiziente Wirtschaft befriedigt werden), aber Wirtschaft ist nicht alles."

Übrigens: Aus Deiner Antwort auf meine Frage, wer denn die Schüler besser unterrichten könne, werde ich nicht schlau: "Die Trainer in den Vereinen, die Jugendbetreuer in den
Jugendorganisationen, .... !!!
Das sind größtenteils keine Lehrer, aber Menschen mit Bodenhaftung."
W a s sollen die denn unterrichten, und wieso hat z.B. ein Fußballtrainer einer Jugendmannschaft mehr "Bodenhaftung"? Ja, und was verstehst Du unter "Bodenhaftung"?


Beste Grüße


Sehe gerade, daß längst weitere Postings eingegangen sind - schicke dies trotzdem ab.
@musiker

war klar das du Lehrer bist, das "Riecht" man auf tausend
Kilometer.

Was, wenn man während des Abiturs auch einen Beruf erlernt
hätte ?? Damit könnte man mehr Anfangen als mit igendwelchen
pseudo Veranstaltungen !!
Ausserdem halte ich die diversen Ferienjobs in den
Semesterferien nicht für auseichend um zu wissen wie und was
in der normalen Arbeitswelt abläuft.

Es würde dann auch weniger Studenten geben, die ins Nichts
fallen, wenn das Studium sie überfordert.

Geht nicht, zu wenig Zeit höre ich jetzt wieder alle
schreien.

Es ist möglich aus der Realschule über das Berufskolleg
im Teilzeituntericht zusammen mit einer Berufsausbildung
nach 13 Jahren die Fachhochschulreife und einen Beruf
zu erreichen.
Das muß auch, bei vernünftig abgestimmten Lehrplan mit dem
Abbi klappen.

Aber dazu müßten sich einige von ihrer Wolke herablassen.

HG

P.S.: Komisch, das meine besten Lehrer alle vorher einen
Beruf erlernt und ausgeübt haben, bevor sie sich zum Lehrer
berufen fühlten !
hangglider,
nimmst du deine Umwelt eigentlich noch wahr? Argumente, Gegenargumente? Oder pöbelst du einfach so drauflos und bist davon überzeugt, dass außer deiner Meinung alles andere Quatsch ist? Bist du wenigstens bereit, auch mal etwas außerhalb deines begrenzten Sichtfeldes zur Kenntnis zu nehmen? Oder hast du bloß eine Art Pawlowschen Reflex, wenn du Lehrer hörst - noch dazu verbeamtet - wie furchtbar!?
Was ist denn für dich "normale" Arbeitswelt?
Die Friseurin?
Der Lehrer?
Der Bodygard?
Der Atomphysiker?
Der Schausteller?
Der Arzt?
Die Fleischereifachverkäuferin?

Woher nimmst du denn dein Insiderwissen über die "normale" Arbeitswelt eines "beamteten" oder angestellten Lehrers?
Hast du denn einen Ausflug dahinein gemacht, oder gründest du deine umfangreiche Vorurteilssammlung auf deine Erfahrungen als Schüler?

Selbstverständlich finde ich es auch toll, wenn es für Leute, die etwas später erst die Einsicht gewinnen, dass Lernen eventuell Sinn machen könnte, den zweiten Bildungsweg gibt, aber ich finde auch , dass man denen, die diese Erkenntnis und das Vermögen dazu früher hatten, nun keinen Strick daraus drehen darf.

Freu dich, dass du Arbeit hast - nicht immer sozialneidisch sein. Mehr steckt bei den meisten sowieso nicht dahinter, die hier verbal um sich schlagen. Ist kein schöner Wesenszug.
MM
lehrer und hunde werden in deutschland diskriminiert, die deutschen brauchen immer ihre juden
ich habe lehrer und hunde und alle juden dieser welt besonders gern, manche beißen und bellen, aber bitte keine verallgemeinerungen.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.