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DGAP-Ad hoc: Drillisch AG deutsch = - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0005545503 | WKN: 554550 | Symbol: DRI
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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------------

Teilnehmerzahl Mobilfunk um mehr als 40 Prozent gesteigert Deutliche Ergebnisverbesserung im 2. Quartal

Der Drillisch-Konzern hat im ersten Halbjahr 2001 die Teilnehmerzahl im Mobilfunk von 375.000 zum 30.06.2000 auf 530.000 zum 30.06.2001 um mehr als 40 Prozent gesteigert. In diesem Kerngeschäftsfeld konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 161,9 Mio. DM um 7,2 Prozent auf 173,5 Mio. DM erhöht werden. Insgesamt beliefen sich die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2001 auf 174,4 Mio. DM.

Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA beläuft sich im zweiten Quartal 2001 auf 2,2 Mio. DM (1. Quartal 2001: 0,1 Mio. DM). Das um Sondereffekte bereinigte EBIT beträgt im zweiten Quartal 2001 0,9 Mio. DM (1. Quartal 2001: -0,9 Mio. DM) und das um Sondereffekte bereinigte EBT beläuft sich im zweiten Quartal 2001 auf 0,3 Mio. DM (1. Quartal 2001: -1,7 Mio. DM). Folgende Sondereffekte wurden berücksichtigt: Abschreibungen auf Firmenwerte (-2,0 Mio. DM, d.h. -1,0 Mio. DM pro Quartal), Erträge im ersten Quartal 2001 aus dem Verkauf des Kabelgeschäftes und dem Restkaufpreis der Festnetzsparte (2,5 Mio. DM) sowie sonstige Aufwendungen (Restrukturierungskosten, Kosten CeBIT, Hauptversammlungs-kosten und Sonderwertberichtigungen von -1,6 Mio. DM, d.h. -0,9 Mio. DM im ersten Quartal und -0,7 Mio. DM im zweiten Quartal).

Das Betriebsergebnis hat sich im zweiten Quartal 2001 im Vergleich zum ersten Quartal deutlich von 0,1 Mio. DM auf 2,2 Mio. DM verbessert. Hauptsächliche Gründe hierfür sind Kostenersparnisse aufgrund von Prozessoptimierung sowie reduzierte Vertriebskosten. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2001 gehen wir von einer ähnlichen Entwicklung aus. Die Kostenoptimierung und damit die Steigerung der Produktivität steht im besonderen Fokus der Drillisch AG. Das geplante Ziel eines positiven Konzernergebnisses im Gesamtjahr 2001 kann erreicht werden und bildet die Basis für den Erfolg in 2002 und 2003.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c) DGAP 09.08.2001 -------------------------------------------------------------------------------- WKN: 554550; Index: Notiert: Neuer Markt in Frankfurt und im Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

090832 Aug 01



Autor: import DGAP.DE (),08:34 09.08.2001

"Welt": Drillisch steht laut Vorstandssprecher zum Verkauf

"Welt": Drillisch steht laut Vorstandssprecher zum Verkauf

Berlin (vwd) - Der Vorstandssprecher der Drillisch AG, Marc Bruchseifer,
hat gegenüber der "Welt" (Freitagausgabe) erklärt, der Kölner
Mobilfunkanbieter stehe zum Verkauf. "Im Grundsatz sind wir ein
Übernahmekandidat", sagte Brucherseifer laut der Zeitung. "Management und
Aktionäre sind sich darin einig, das Unternehmen zu verkaufen, wenn der
Käufer einen fairen Preis bietet." Dieser müsse deutlich über der aktuellen
Marktkapitalisierung von rund 47 Mio EUR liegen, wird der Vorstandssprecher
zitiert. Brucherseifer bestätigte jedoch, dass Drillisch bereits mit derzeit
noch sechs Interessenten Gespräche führe. Drei davon seien Netzbetreiber,
die drei anderen direkte Wettbewerber. Drillisch betreibt sein Kerngeschäft
als Anbieter von Mobilfunkdiensten ohne eigenes Netz.

Die Übernahme müsste bis Ende des Jahres erfolgen, denn parallel zu
diesen Gesprächen verhandele Drillisch derzeit mit der Deutschen Telekom AG,
Bonn, D2-Vodafone, E-Plus und Viag Interkom, um später auch über die noch im
Bau befindlichen Netze für den multimediafähigen Mobilfunk UMTS als
"Enhanced Service Provider" Dienste und Inhalte anbieten zu können. Hier
sollen die Verträge bis spätestens Dezember unter Dach und Fach sein. Eine
Übernahme scheint jedoch Priorität zu genießen. Denn, so Brucherseifer zur
"Welt", "von geträumten Umsätzen im kommenden UMTS-Zeitalter lässt sich in
der Gegenwart nicht leben."

Der mögliche Verkauf von Drillisch steht in engem Zusammenhang mit der
derzeitigen Marktbereinigung in der Telekom-Branche. Besonders der
gnadenlose Preiskampf habe dazu geführt, dass bei vielen Unternehmen aus
Anlaufverlusten strukturelle Verluste geworden seien. Drillisch habe hier
vergleichsweise früh gehandelt und im Frühjahr 2000 seine Festnetzsparte an
den finnischen Telekom-Konzern Elisa veräußert. "Hätten wir das nicht
gemacht, wären wir heute dort, wo jetzt Teldafax steht", sagte
Brucherseifer. Die Marburger Teldafax hat vor kurzem Insolvenz anmelden
müssen.

Die Abschwächung des über Jahre exponenziellen Kundenwachstums will
Drillisch wie andere Mobilfunkunternehmen auch durch einen höheren Umsatz
pro Kunden auffangen. Einen durchschlagenden Erfolg konnten die Kölner hier
mit ihren Maßnahmen aber noch nicht verbuchen. Brucherseifer, der seit 1.
April dieses Jahres Vorstandssprecher ist, hat nach eigenen Aussagen jedoch
die interne Umstrukturierung des Unternehmens vorantreiben können - durch
eine elektronische Optimierung der Prozesse und die Senkung der
Vertriebskosten.
vwd/12/9.8.2001/nas
....was kommt morgen ?
....GOOD NEWS !!!!!!!!!!!!!!!!
....bis morgen müssen wir schon noch warten !!
.....werde schon mal vorfeiern , dann ist die nacht auch nicht mehr so lange !!!!!
bitte nicht böse sein , aber die drillisch geht mir einfach nicht aus dem kopf .
auf satte gewinne
euer V@nTheM@n


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