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Grenkeleasing mit erfreulichen Zahlen - 500 Beiträge pro Seite


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Lang & Schwarz
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Trotz schwacher Hardware-Konjunktur legt das Leasing-Unternehmen Grenkeleasing ordentliche Zahlen für das erste Halbjahr 2001 vor. Nach sechs Monaten bleibt ein Gewinn von 0,46 Euro je Aktie unter dem Strich übrig; ein Plus von 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 0,33 Euro je Aktie gehen dabei auf den Gewinn des ersten Quartals zurück; 0,13 Euro auf die zweite Quartalsperiode.

Was sich im ersten Anblick wie eine kleine Katastrophe anhört, ist vor allem saisonal bedingt. Bereits im Vorjahr hat der Gewinn im zweiten Quartal rund 40 Prozent unter dem des ersten Quartals 2000 gelegen. Der stärkere Gewinnrückgang im Quartalsvergleich des laufenden Jahres dürfte vor allem auf die schwache Konjunktur zurückzuführen sein, der bei vielen Unternehmen Investitionen in den Bereich IT-Hardware aufgeschoben hat. Allerdings: Am Ende des Jahres 2000 stand ein DVFA-Gewinn von 0,71 Euro je Aktie in den Büchern, verglichen mit 0,27 Euro zum Halbjahresabschluss. Dies verdeutlich die Saisonalität des Geschäftes.

Trotzdem oder gerade wegen er aktuellen Branchenflaute im Hardware-Markt sind die Zahlen von Grenkeleasing beachtlich. Immer noch macht dieser Bereich 85 Prozent des Gesamtgeschäftes aus. Die Baden-Badener haben es vor allem geschafft, die Rentabilität überdurchschnittlich zu steigern. Das Neugeschäft wächst um 32,1 Prozent, während der Gewinn deutlich stärker prozentual zulegt. Die ist vor allem einem wesentlich besseren Zinsergebnis zu verdanken: Die Zinseinnahmen haben sich um 67 Prozent auf 17,9 Mio. Euro erhöht, während die Zinsbelastung aus Refinanzierungen der Leasingverträge lediglich um 43 Prozent auf 6,9 Mio. Euro gestiegen sind.

Einen immer größer werdenden Teil des Geschäfts macht dabei das Auslandsgeschäft aus, der mittlerweile 22,5 Prozent des Gesamtgeschäftes ausmacht. Die internationale Expansion soll vorangetrieben werden; sowohl durch internes Wachstum als auch durch Übernahmen. Als nächstes steht bei Grenkeleasing Spanien auf der Expansionslandkarte. Das Ziel ist es, europäischer Marktführer im Bereich Small-Ticket-Leasing zu werden.

Autor: Michael Barck (© wallstreet:online AG),10:05 14.08.2001

16.08.2001
Grenke Leasing halten
Frankfurter Tagesdienst

Der Frankfurter Tagesdienst empfiehlt bei Grenke Leasing (WKN 586590) dabei zu bleiben.

Fundamental seien bei dieser Nemax-Aktie keine ernsthaften Kritikpunkte auszumachen. Der Vorsteuergewinn sei im 1. Halbjahr 35% auf 7,8 Mio. Euro gestiegen, während das Neugeschäft (Anschaffungskosten neuer Leasingverträge) um 32,1% auf knapp 106 Mio. Euro zugelegt habe.

Vorstandschef Wolfgang Grenke habe allerdings nur einen sehr defensiven Ausblick gegeben. Aufgrund der durchwachsenen Konjunkturaussichten erwarte er, dass die Steigerungsraten im Inlandsgeschäft nicht gehalten werden könnten.

Dafür müsste das Auslandsgeschäft um so höhere Erträge bringen. Hierzu werde möglicherweise das erfolgreich aufgebaute Frankreich-Geschäft beitragen. Dort sei geplant im Herbst neben Paris und Strasbourg in Lyon bereits die dritte Filiale zu eröffnen.


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