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Hang-Seng: Trendwende in Sicht - 500 Beiträge pro Seite



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UPDATE Elliottwave Analyse HANG SENG INDEX


Mittelfristiger Wochenchart mit Wellenabzählung:

Mittelfristiger Tageschart mit Wellenabzählung:


Der HangSeng ist in den vergangenen Wochen weiter deutlich gefallen. Das erste mögliche Kursziel von 11.700 Punkten wurde deutlich unterschritten, so dass 10.600 Punkte auf der Tagesordnung stand. Die Frage ist also, inwieweit sich die Baissebewegung weiter ausdehnt.

Grundsätzlich hat sich an der mittel- bzw. langfristigen technischen Situation nichts verändert, da ja der jüngste Downmove nicht sonderlich überraschend war. Somit nur eine kurze Zusammenfassung: Seit 1998 entwickelt sich die langfristige Welle V aufwärts. Die Welle |1| von V endete dabei mit dem Allzeithoch im Frühjahr 2000. Die große Korrekturbewegung seither ist somit als mittelfristige Welle |2| abzuzählen. Auf Sicht von vier bis fünf Jahren ist somit im Rahmen der nächsten großen Haussebewegung ein Anstieg bis deutlich über 30.000 Punkte realistisch.

Kurzfristig: Bekanntermaßen bildet sich die Welle |2| als große Flat-Korrektur. Insbesondere die nur dreiwellige Wave (A) und die Wellenüberschneidung der Wave (C) ist ein klarer Hinweis dafür, dass der HangSeng lediglich eine mittelfristige Korrektur ausbildet und keine langfristige Baissebewegung startete. Im Rahmen der Wave (C) kann man auf Tagesbasis mittlerweile einen klar aufgeschlüsselten Abwärtsimpuls erkennen. Somit liegen die Voraussetzungen für eine Trendwende vor.

Wie bereits erwähnt, konnte das erste große Kursziel von 11.700 Punkten keine sonderliche Unterstützung bieten. Ein zweiter wichtiger Support befindet sich bei rund 10.900 Punkte. Neben der (logarithmischen) 138 Prozent-Ausdehnung in Bezug auf die Wave (A) bei rund 10.970 kann man ausgehend von den Subwaves der Wave (C) mehrere Kursziel knapp unter 10.900 berechnen.

Die kurzfristigen Kursmuster bestätigen diese Erwartung. Denn: Mit dem Hoch Mitte August bei 12.195 startete die finale Impulswelle v von 5. Ausgehend von den zuvorigen Subwaves kann man ebenfalls mehrere mögliche Tiefpunkte bei knapp unter 11.000 Punkte berechnen. Im Anbetracht des aktuellen Notierungsbereiches bleibt somit nur eindeutig festzustellen, dass sich der HangSeng bereits inmitten in der Bodenbildungsphase befindet.

Es liegt damit die Frage nach Kaufsignalen auf der Hand. Der erste wichtige Widerstand befindet sich im mittleren 11.400-er Bereich. Dort verläuft nämlich die kurzfristige Abwärtstrendbegrenzung. Ein Break würde ein kurzfristiges Kaufsignal generieren. Der zweite Widerstand liegt dann bei 12.000 Punkte. Sobald der HangSeng diesen Kursbereich auch überwunden hat, steht auch mittelfristig die Börsenampel wieder auf `grün`.  Die Kursziele für nach der bevorstehenden Trendwende liegen also bei 11.400, 12.000 und 13.500 Punkte.

Fazit: Beim HangSeng liegen nun alle Voraussetzungen für eine signifikante Trendwende vor. Es würde sehr überraschen, wenn der Index deutlich unter den mehrfachen Support bei rund 10.900 fällt. Vielmehr sollte in den nächsten Tagen ein neuer Aufwärtstrend starten. Ein Kaufsignal ergibt sich aber erst bei Notierungen über 11.400 Punkte.



Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG),17:20 25.08.2001



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