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IPC Archtec: Erstes Halbjahr im Plan - 500 Beiträge pro Seite



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Der Marketing-Dienstleister IPC ARCHTEC kann die Umsätze in den ersten sechs Monaten um 27,4 Prozent auf 319,8 Mio. Mark steigern. Gegenüber dem Vorquartal legten die Erlöse um 11 Prozent zu. Der Periodenüberschuss verbesserte sich um 70,7 Prozent auf 13,52 Mio. Mark. Das Ergebnis je Aktie nach DVFA/SG erreicht 1,10 Euro.

Die weitere Internationalisierung des Geschäfts verläuft erfolgreich. Im zweiten Quartal sind Märkte in Frankreich und Portugal erschlossen worden. Der Auslandsumsatz kommt mit 108 Mio. Mark mittlerweile auf einen Anteil von 34 Prozent.

Die Erweiterung des Produktsortiments durch TFT-Flachbildschirme, sowie die nachhaltige Expansion nach Frankreich stimmt die Gesellschaft weiter optimistisch. Der starke Auftragseingang für das dritte Quartal weist auf ein erfolgreiches zweites Halbjahr hin. Daher hält man an den Planvorgaben fest. Der Jahresüberschuss soll auf 28,30 Mio. Mark kommen, der Jahreserlös rund 480 Mio. Euro erreichen.

Neuere Studien erwarten für 2001 und 2002 im Mittel einen Gewinn je Aktie in Höhe von 3,02, bzw. 3,74 Euro. Das KGV kommt damit auf Basis des aktuellen Kurses von 28,75 Euro für die beiden Jahre auf 9,5 und 7,7. Das 2002-er PEG stellt sich auf unter 0,5. Die Marktkapitalisierung von knapp 150 Mio. Euro ergibt bezogen auf den 2001-er Planumsatz ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,3.

Das sind alles Kennwerte, die eine recht günstige Bewertung anzeigen. Der Kurs bekommt trotzdem keine Flügel. Zu tief sitzen gegenwärtig die Bedenken in Bezug auf den PC-Markt un die konjukturelle Abkühlung. Nachhaltige Belebungstendenzen sind nicht in Sicht. Auch von der Einführung des neuen Windows XP versprechen sich Marktbeobachter gegenwärtig nur wenig Phantasie . Ob die in dieser Woche stattfindende Entwickler-Konferenz von Intel da etwas ändern kann , bleibt abzuwarten. Der Chip-Weltmeister wird dort einerseits neue Aktivitäten hinsichtlich mobile Computing vorstellen, andererseits auch Prozessoren für den High-end Server-Markt besprechen. Der Desktop-Markt soll schließlich von Pentium 4 Varianten profitieren, die mit kostengünstigeren Speicherbausteinen zusammenarbeiten.

IPC Archtec reiht sich jedenfalls in den Reigen der Wettbewerber ein, die einen mindestens planmäßigen Geschäftsverlauf in den ersten sechs Monaten melden konnten. Zuletzt hatte der Marktführer Medion mit einem guten Halbjahresergebnis Befürchtungen über einen Einbruch des Geschäfts dämpfen können .

Autor: Klaus Singer (© wallstreet:online AG),13:08 27.08.2001



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