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Nasdaq mit leichtem Plus ins Wochenende - 500 Beiträge pro Seite



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Die Nasdaq legt vor allem am Abend zu und beendet den Handel im grünen Bereich. Neue Daten zum Verbraucherverhalten bestätigen den Trend zur Zurückhaltung, die Industrie hingegen meldet steigende Auftragseingänge.

Der Nasdaq Composite gewinnt am Freitag 14 Punkte oder 0,8 Prozent auf 1.805 Zähler. Das Volumen ist vor dem verlängerten Wochenende etwas geringer. Am Montag bleiben die US-Börsen wegen eines Feiertages geschlossen.

Tageschart Nasdaq Composite

Der Chicagoer Einkaufsmanager-Index notiert für August auf einem Stand von 43,5 Punkten. Experten haben mit lediglich 40 Punkten gerechnet. Im Vormonat sind es noch 38 Punkte gewesen. Die Auftragseingänge der US-Industrie wachsen im Juli um 0,1 Prozent. Volkswirte haben einen Rückgang um 0,5 Prozent erwartet. Im Vormonat sind die Auftragseingänge um 2,9 Prozent geschrumpft. Ein negativer Impuls kommt vom enttäuschenden Verbrauchervertrauens-Index der Universität von Michigan. Der Wirtschafts-Indikator fällt von 93,5 Punkten im Juli auf 91,5 Zähler im August.

Dennoch überwiegt die Skepsis. Vor allem die zögerliche Haltung der US-Konsumenten macht Sorgen. Denn auf denen ruhen zwei Drittel der Leistungen der Gesamtwirtschaft, und bislang zeigten sich die Bürger in ihrer Ausgabefreudigkeit unbeeindruckt von der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung. „Wir glauben, dass die Wirtschaft sich in großen Schwierigkeiten befindet“, meint Frederick Sears von „Investors Capital“ in Massachusetts. Trotz der massiven Zinssenkungen „passiert nichts“. Es ist offensichtlich, dass die Börsianer immer unruhiger werden.

Der Medienriese AOL Time Warner zeichnet sich nach einem Bericht des "Wall Street Journal" als potenzieller Käufer für den zweitgrößten spanischen Rundfunksender in den Vereinigten Staaten, Telemundo, ab. Analysten vermuten, dass der Konzern sich auf das stetig wachsende spanisch sprechende Publikum einstellen will. Die AOL-Aktie steigt um 4,1 Prozent auf 37,47 Dollar.

Sun Microsystems erholt sich nach dem gestrigen Debakel um 2,8 Prozent auf 11,38 Dollar. Der Serverhersteller verlor am Donnerstag nach einer Gewinnwarnung und einer Abstufung durch das Analystenhaus Goldman Sachs rund 20 Prozent.

Microsoft legt 0,7 Prozent auf 57,33 Dollar zu. Der Softwarehersteller hat allerdings in den vergangenen fünf Wochen rund 15 Prozent an Wert verloren. Das amerikanische Justizministerium hat den Obersten Gerichtshof der USA, den Supreme Court, aufgefordert, das kartellrechtliche Verfahren gegen nicht an sich zu ziehen. Microsoft selbst will direkt vor dem Supreme Court den Fall weiter verhandeln. Dadurch wäre es aber möglich, das Urteil des bisherigen Richters Thomas Penfield Jackson vollständig zu revidieren, ohne dass sich die Instanzen noch einmal damit befassen müssten. Für Microsoft wäre das von Vorteil, das Jackson die Zerschlagung des Konzerns verfügt hatte.

Autor: Thorsten Sauter (© wallstreet:online AG),22:22 31.08.2001



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