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Alkermes: Zweites Produkt auf der Schwelle zur Vermarktung - 500 Beiträge pro Seite


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Der Spezialist für Medikamenten-Verabreichungs-Technologie Alkermes steht vor einem weiteren, wichtigen Schritt. Das zweite Produkt, das mit Hilfe der hauseigenen Technologie verbessert worden ist, setzt zum Sprung auf den Markt an.

Risperdal, das seit 1994 in Tablettenform in den USA erhältlich ist, kann jetzt in Form einer Injektion verabreicht werden. Der Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Verfahren liegt darin, dass diese Prozedur nur alle zwei Wochen durchgeführt werden muss. Dafür sorgt eine spezielle Verkapselung des Wirkstoffes, die sich nach der Injektion schrittweise abbaut und einen konstanten Level des Mittels im Blutkreislauf erhält.

Das Mittel, das von Janssen Pharmaceutica, einer Tochter von Johnson&Johnson, vermarktet wird, richtet sich gegen psychotische Symptome, die zum Beispiel im Zusammenhang mit Schizophrenie auftreten. Seit der Einführung des Medikamentes in den USA sind rund 1 Mio. Personen mit Risperdal behandelt worden.

Bislang ist ein Produkt, das mit Hilfe von Alkermes verbessert wurde, auf dem Markt. Dabei handelt es sich um Nutropin Depot, das von Genentech vermarktet wird. Aktuell befinden sich drei weitere Projekte, die mit Partnern durchgeführt werden, in klinischen Testphasen. Darüber hinaus sind noch drei Projekte dieser Art in der vorklinischen Entwicklung. Für Risperdal hat Alkermes im Frühjahr eine umfangreiche Meilensteinzahlung erhalten, die mit dem Ende der dritten klinischen Testphase fällig wurde.

Alkermes hat sich im laufenden Geschäftsjahr recht gut geschlagen. Während die Mehrheit der US-Biotech-Werte gegenüber dem Jahresanfang zum Teil deutlich an Boden verloren hat, beläuft sich das Minus von Alkermes auf 10 Prozent. Die Company wird nach Meinung von Analysten auch in den kommenden Jahren noch rote Zahlen schreiben. Dabei kann sich das Unternehmen auf ein Liquiditätspolster von über 300 Mio. Dollar stützen.

Autor: Alexander Apel (© wallstreet:online AG),11:39 05.09.2001



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