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Wie sichern sich die OS-Emittenten ab - 500 Beiträge pro Seite



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Hi Leute,
ich hab mal vor ca.einem Jahr hier einen Thread gelesen, indem erklärt wurde, wie sich die OS-Emittenten absichern(Hedgen).
Hab leider keine Ahnung mehr, von wem der war.
Wenn einer was genaues weiss...

Danke, kgv-commander
entweder per option (eurey etc...)
oder direkt in aktien soviel ich weis :D


MM
die machen einfach ihre Deutschland Niederlassung zu,
meist GmbH und ziehen auf die Bahamas

klingt etwas schroff, aber wenn ich mir überlege was im
moment hier abgeht ist das nicht unwahrscheinlich,

651220

:cool:
Es gab mal einen ganz gemeinen Witz: Weshalb emittiert die CITI gleichzeitig Calls und Puts? Um ihren Delta-Hegde zu haben. :-)

Naja, wie hier schon geschrieben, das Hedging erfolgt auf verschiedene Arten, meistens über eine Gegenposition in Optionen/Optionsscheinen oder Aktien.
Meine erste Antwort ist anscheinend im Nirwana verschwunden. Deshalb nochmal:

@kgv

Die Problematik wurde ziemlich ausführlich im Thread " Riesenschweinerei bei der Citi- Bank" erläutert.
Lies dort ab Posting #28 bis zum Schluß.

Thread: Riesenschweinerei bei der Citibank

Sind auch Berechnungsbeispiele dabei. So könnte man sich auch selber absichern.

Gruß
Dotcomer
Jedes Aktienderivat hat ja bekanntlich verschiedene
Sensitivitäten ("Greeks"), die i.A. einzeln gehedged werden,
je nachdem ob und wie die jeweilige Einflußgröße am Markt
handelbar ist.

Delta: Dies ist der einfachste Fall. Das Delta ist einzeln direkt
über den Kauf bzw. Verkauf des Underlyings zu handeln.
Der Delta-Hedge wird permanent angepasst d.h. man überlegt sich, wieviel
Delta man in der jeweiligen Position offen lassen möchte und
handelt bei Bedarf einfach das Underlying.

Gamma:
Gamma long ist meistens ganz angenehm und wird dann nicht
zugemacht (je nach Vola und Markteinschätzung). Grund: Gamma long
erleichtert den Delta-Hedge.
Gamma short wird über Käufe von Optionen im entsprechenden
Underlying gehedged, hierzu werden im Idealfall EUREX-Optionen
verwendet. Ist dies nicht möglich ggf. auch OTC-Optionen oder
einfach Warrants von anderen Emittenten.
Optimal ist natürlich, wenn man in seiner Produktpalette
verschiedene Derivate auf ein Underlying kombiniert z.B.
Discount Zertifikate (hier kauft man Gamma) und Warrants
(hier wird Gamma verkauft), das erledigt dann meistens schon
einen Teil des Gamma-Hedges.

Vega: Analog Gamma, allerdings wird man hier auch Vega long hedgen.
Problematisch, wenn kein ausreichend liquider Markt für
Volatilität im Underlying existiert, dies ist beispielsweise bei vielen
Aktien am neuen Markt der Fall.

Rho: Wenn sich die Position lohnt über Swaps

Theta: Keine Chance, mit dem Theta muß man leben - es sei denn,
man möchte seine Optionsposition wieder glattstellen. Im Idealfall
hat man wieder einen Hedge, wenn man mehrere Derivate auf
ein Underlying im Angebot hat (siehe Gamma)


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