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12% durchschnittliches Jahreswachstum ? - 500 Beiträge pro Seite


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War bisher nur Opium für`s Volk.

Denn wie soll das gehen?

Ein Unternehmen, welches im Jahre 1930 einen Umsatz von 100000 $/Jahr hatte, müßte demnach im Jahre 2030 8,352,226,572 $ Umsatz erwirtschaften (incl. Inflation). Ausgehend von einer Inflation von durchschnittlich 3%/Jahr wären es im Jahre 2030 inflationsbereinigt immer noch 552,904,079 ($ wertmäßig bezogen auf 1930).

Daß das nicht geht, dürfte jedem klar sein. Was bedeutet das?

Die durch den Crash bereinigten Übertreibungen werden teilweise NIEMALS mehr nachgeholt. Wartet also nicht auf einen Nemaxstand von 9000.

Grüße, fs
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Ich denke 7 % sind realistisch...

Rechne mal die Unterschiede aus, sind gewaltig...
@sittin,

ja. Vorerst kann das hinkommen. Auch für unsere Rentenversicherung noch. Bei der nächsten Generation klappt`s aber auch mit 7% nicht mehr.

Grüße, fs
schon mal was von gewinnmitnahmen, fonds wechseln und so gehört?

10 prozent pro jahr zu erreichen sind doch lachhaft!
Der Dow Jones ist von 1897 bis heute im Durchschnitt
um ca. 6,3% gewachsen.Zieht man die Inflation, von sagen wir mal
3,3% ab, macht das 3%.
Das entspricht in etwa dem durchschittlichen Wirtschaftswachstum
der letzten 100 Jahre.
Wo ist das Problem ???
Außerdem wechseln die Unternehmen in solchen Indizes ständig.
Das heißt, es kommen immer wieder neue Firmen dazu, die mit neuen Technologien
und Produkten erhebliches Wachstum, sowohl in der Wirtschaft,
als auch an der Börse verursachen.Vom dem daraus resultierenden Produktivitätswachstum ganz zu schweigen.
Die "neuen Märkte" sind da noch ein ganz anderer Fall, da sie, wie der Name schon sagt,
hauptsächlich auf unberührten Wiesen grasen und auf ihrern "neuen" Marktfeldern,
dank noch nicht etablierter Inovationen/Produkte eben am Anfang Ihrer Firmengeschichte
wesentlich schneller wachsen, als Unternehmen in gesättigten
Wirtschaftsbereichen.
Bestes Beispiel ist hier Microsoft.In den Anfangsjahren war
das Wachstum des Umsatzes und der Gewinne und damit auch des
Börsenkurses enorm.
Jetzt wo praktisch jeder einen Computer mit einem Microsoft-Betiebssystem hat,
sind solche Zeiten wohl, für diese Firma, für immer vorbei.
Gleiches gilt ja auch für den Handymarkt.
Mehr als ein Handy pro Person brauchen die wenigsten, und
mehr als 60 % der deutschen Bevölkerung soll ja angeblich schon eins haben.





MfG:)
Diese 12 % geistern durch unzählige Prospekte von Fonds, Lebensversicherungen etc.

Man nimmt den Schnitt der letzten 10 Jahre.

Und das ist definitiv falsch!
@sittin,

genau. Vor allem in Verbindung mit der aktuellen Diskussion über die zusätzliche Altersvorsorge. Hier werden Märchen erzählt, um den zuvor Verunsicherten Arbeitnehmern wieder Geld aus der Tasche zu ziehen.

Grüße, fs
paule2 eingeben, auf User drücken


und den thread das nmärchen mit den 10 % raussuchen



Bussi Bondgirl
Bernd W. Klöckner

An der Börse verdientes Geld ist rentables Schmerzensgeld

Der Altmeister der Börse, Andre Kostolany, prägte diesen Satz. Tatsache ist: Wer regelmäßig an der Börse
investiert, leidet manchmal Schmerzen, kassiert jedoch zum Ende auch (fast garantiert) das versprochene
Geld.

"Ja aber was ist, wenn die Kurse über Jahre fallen" und "Wartet es nur ab, wenn wirklich einige schlechte
Jahrzehnte kommen" sagen die Leute. Zumindest die, die schon immer vor der Börse und der Investition in
Aktien gewarnt haben. Die Sparbuch- und Lebensversicherungsbesitzer, die es schon immer besser
wussten. Was jedoch noch niemand getan hat, ist die Renditen beispielsweise für lange Baissen des Dow
Jones auszurechnen. Wirklich einmal den effektiven Zins zu errechnen, den regelmäßige Sparer selbst in
schlechtesten Börsenzeiten erzielen konnten. Eine Studie des Finanz-Institut Klöckner hat genau das nun
zum Anlass genommen. Die Ergebnisse sind überraschend. Nehmen wir den Zeitraum 31.12.1919 bis
30.8.1924. Die Kurse an der amerikanischen Börse begaben sich Ende 1919 auf Talfahrt, erreichten erst im
August 1924 wieder den Stand von Ende 1919. Angenommen, es hätte damals bereits Indexfonds gegeben
und ein Anleger hätte in den Dow-Jones-Index von Ende 1919 bis August 1924 monatlich regelmäßig den
gleichen Betrag investiert, dann lag der effektive Zins dieses Sparplan Ende August 1924 bei immerhin 8
Prozent. Nehmen wir das Pessimisten-Argument und den Zeitraum 1929 bis 1954. Es war sozusagen die
längste Baisse der amerikanischen Börse mit den größten Verlusten. Aber auch hier gilt: Wer durchhielt
und regelmäßig investierte, erzielte immerhin noch effektiv rund 7 Prozent Zins über die gesamte Laufzeit.
Und noch ein jüngerer Zeitraum. Die Baisse von August 1987 bis Juli 1989 brachte cleveren Sparern, die
regelmäßig investierten, immerhin über 20 Prozent effektiven Gewinn. Fazit: Besonnene Anleger setzen mit
Geld und Geduld auf den Faktor Zeit und auf den sogenannten Cost-Average-Effekt. Schmerzen sind dann
zwischenzeitlich nicht auszuschließen. Gewinne jedoch langfristig ebenso wenig!

Bernd W. Klöckner

10.09.2001




MfG:):):):):)


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