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***** USA -- Zinssenkung um weitere - 75 Bp - in 2001 - wahrscheinlich !! ***** - 500 Beiträge pro Seite


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Zinssenkung um weitere 75 Bp wahrscheinlich (JP Morgan Chase)

Montag, 10. September 2001 Die Volkswirte der Bank JP Morgan Chase prognostizieren, dass die Fed die Zinsen für die Fed-Funds um weitere 75 Basispunkte noch in diesem Jahr senken wird. Die Analysten erwarten eine erste Zinssenkung noch vor der kommenden Sitzung am 2. Oktober, die zweite während der Sitzung am 2. Oktober und die dritte Zinssenkung während der Sitzungen am 6. November oder 11. Dezember. Falls die Zinssenkungen real würden, würden die Zinsen bei 2,75 Prozent liegen. So tief lagen die Zinsen seit den frühen 60-er Jahren noch nicht. Bisher ging man bei JP Morgan Chase davon aus, dass die Fed die Zinsen am 2. Oktober zum letzten Mal um 25 Basispunkte senkt.

http://www.us-market.de/news/newsarchive/fedwatch010910.html


mfg derda50
Damit würde sich mein Szenario zum Teil verwirklichen, solange es weitere Zinssenkungsphantasie gibt, ist das Tief nicht erreicht.

Desweiteren ist das Problem von heute nicht mit Zinssenkungen zu bekämpfen. Das ist Wischiwaschi.

Ein aufgeblähter Markt, ob an der Börse oder in der Wirtschaft, wie das derzeit der Fall ist, wir haben Überangebot, Überkapazitäten und einen aufgeblähten Markt, Börse wie Industrie und Konsum, ausserdem Sättigungserscheinungen im Konsum und nun kommt noch die Rezessionsangst des Konsumenten hinzu, der sich zurückhält.

Ausserdem können die US-Bürger nicht mehr ausgeben, wie sie haben, da weitere Kredite an die Privatbevölkerung im Moment wohl eher nicht in dem Stil wie früher vorgenommen werden.

Arbeitslosigkeit in den USA zwingt die Bürger desweiteren zum Konsumverzicht wie eben schon angedeutet die Belastung durch bestehende Kredite und zurückgehendes Vermögen aufgrund fallender Kurse und m. Einschätzung nach auch fallender Immobilienpreise.

Das Ende des Tals ist noch lange nicht in Sicht.

Gruss
AHCB
Montag, 10.09.2001, 14:52
WDH: G10 George sieht Weltwirtschaft nahe ihrem Zyklustief
BASEL (dpa-AFX) - Die Weltwirtschaft ist derzeit nahe an ihrem Zyklustief. Dies sagte der Vorsitzende des G10-Komitees der Zentralbankpräsidenten, Eddie George, am Montag in Basel. Der Gouverneur der Bank of England erwartete eine Erholung von nun an. Die globale Abschwächungsrate habe sich in den vergangenen Monaten stabilisiert, fügte George hinzu. Auch die kurzfristigen Zinssätze deuteten darauf hin, dass eine wirtschaftliche Erholung nahe sei.

Die Frage, ob 2002 das Jahr für eine Belebung sei, beantwortete George mit "Ja", allerdings werde dies kein plötzlicher Anstieg sein. Im Hinblick auf China erwartete George im Jahr 2001 ein BIP-Wachstum von 7%./FX/jh/ac/aa



info@dpa-AFX.de
10.09.2001 16:10:00: FED Präsidenten: Wie stehen die Chancen?
Der Präsident der FED von St. Louis William Poole ist weiterhin der Ansicht, dass eine hervorragende Chance besteht, ein fallendes BIP zu vermeiden. Sicher sein könne man sich nicht, aber die Chance sei trotz des schlechten Arbeitslosenreports von letzter Woche weiterhin "exzellent". Der FED Präsident von Philadelphia Anthonio Santomero sieht eine andauernde wachsende Nutzung der Geldpolitik effektiver für eine dauerhafte Stabilität als akzentuiertes aggressives "Fine-tuning". Er misst des weiteren dem Konsumentenvertrauen und somit gleichzeitig der Konsumnachfrage viel bedeutung bei.

© BörseGo
Montag, 10.09.2001, 17:45
US-Notenbanker schließt außerplanmäßige Zinssenkung nicht aus
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Notenbank Fed könnte nach Einschätzung des Notenbankers Anthony Santomero die Leitzinsen in den USA noch einmal außerplanmäßig senken. Ein derartiger Schritt müsse möglich bleiben, wenn er den Währungshütern "angemessen" erscheine, sagte der Chef der Notenbank von Philadelphia. Der Offenmarktausschuss der Fed hat in diesem Jahr bereits sieben Mal die Zinsen in der größten Volkswirtschaft der Welt verringert, um angesichts der lahmenden US-Konjunktur Investitionen zu erleichtern. Die Zinssenkungen wurden teilweise zwischen zwei regulären Sitzungen des Offenmarktausschusses in Telefon-Konferenzen beschlossen./FP/rw



info@dpa-AFX.de
Montag, 10.09.2001, 17:59
US-Wirtschaftsexperten rechnen mit positiver Wirtschaftsentwicklung
NEW YORK (AFX) - Hochrangige US-Wirtschaftsexperten haben sich in Bezug auf die Entwicklung der US-Wirtschaft zuversichtlich gezeigt. William Poole, Mitglied des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Fed) und Glenn Hubbard, Chefökonom des Weißen Hauses äußerten sich im Rahmen eines Fachtreffens von Wirtschaftswissenschaftlern optimistisch zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) der USA. Poole rechnet damit, dass das reale Bruttoinlandsprodukt der USA trotz der trüben Arbeitsmarktzahlen nicht sinken wird. Niemand wisse mit Sicherheit, ob die Wirtschaft einem Rückgang des realen Bruttoinlandsproduktes entgehen kann, "aber unsere Chance ist hervorragend", sagte er.

Die Wirtschaft müsse in der Informationstechnologie eine Phase zu großer Produktionskapazitäten überwinden. Einiges werde sich von selbst regulieren, wenn die Nachfrage sich von ihrer vorübergehenden Schwäche erholt, allerdings "gibt es keine Garantie dafür, dass sich die Nachfrage im nächsten oder übernächsten Quartal schnell erholen wird", sagte Poole.

HAUPTAUFGABE DER ZENTRALBANK: NIEDRIGE INFLATIONSRATE

Die Hauptaufgabe einer Zentralbank sei vor allem, für eine niedrige Inflationsrate sorgen: "Wenn die Zentralbank dieses Ziel nicht erreicht, kann es niemand anders." Pool war das einzige Mitglied des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Fed), das bei der letzten Sitzung aus Furcht vor höherer Inflation gegen die Leitzinssenkung von 25 Basispunkten gestimmt hatte. Der Chef-Ökonom des Weißen Hauses, Glenn Hubbard, äußerte sich optimistisch zum US-Wirtschaftswachstum. Intern erwarten wir, dass das Wachstum im zweiten Halbjahr 2001 und Anfang 2002 anzieht, sagte Hubbard. Das Weiße Haus glaube nicht daran, dass die Wirtschaft in eine Rezession gerät, auch wenn die gegenwärtigen "Wachstumsraten nicht akzeptabel sind." Finanz- und geldpolitische Maßnahmen würden das Wachstum den Bruttoinlandsproduktes bis Ende des Jahres beschleunigen./pk/bl/js



info@dpa-AFX.de
Jetzt versucht man die Konsumenten weiterhin zum überdimensionierten Konsum zu überreden.

Nimt alle Kredite auf, es wird niemand arbeitslos und eure schulden könnt ihr später abzahlen.....
Mit 4,9% ist die Arbeitslosogkeit in den Staaten in einer Konjunkturflaute so niedrig wie seit 40 Jahren nicht mehr !
Und den Optimismus haben die Amis gepachtet !
Warte es ab.

LOOM
Wird eh Zeit das die überheblichen Amis mal eines auf die Mütze bekommen. Und das wird passieren. Die Kredit UND Immobilienbubble wird den Amis den Rest geben!
Wenn die FED die Zinsen jetzt senkt bricht die Panik
sofort aus,und erreicht historische Tiefs!
Das würde die absolute Hilfslosigkeit der FED unterstreichen!Brandgefährlich!
Gruß kk


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