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OPFER DES CHRISTLICHEN GLAUBENS - 500 Beiträge pro Seite



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Quelle: http://www.geocities.com/RainForest/3612/opfer.html

Wie viele Menschen wurden seit biblischen Zeiten von Christen ermordet?

OPFER DES CHRISTLICHEN GLAUBENS



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"WUNDERSAME TATEN ZUM RUHME UND ZU EHREN GOTTES"

Heiden in der Antike


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Kaum war im römischen Reich durch den imperialen Erlaß des Jahres 315 das Christentum offiziell erlaubt, begann man schon damit, heidnische Tempel zu zerstören und die heidnischen Priester zu erschlagen.
Zwischen dem Jahr 315 und dem 6. Jahrhundert erschlug man Tausende von heidnischen Gläubigen.
Beispiele zerstörter Tempel: das Aeskulap-Heiligtum in Aegaea, der Aphrodite-Tempel in Golgatha, Aphaka am Libanon, Heliopolis.
Christliche Priester wie etwa Markus von Arethusa oder Kyrill von Heliopolis wurden sogar als "Tempelzerstörer" berühmt. [DA468]
Auf Ausübung der heidnischen Gottesdienste stand seit 356 die Todesstrafe. [DA468]
Der christliche Imperator Theodosius (408-450) ließ sogar Kinder hinrichten, weil sie mit Überresten heidnischer Statuen gespielt hatten. [DA469]
Nach Auskunft christlicher Chronisten aber "befolgte er gewissenhaft jede christliche Lehre..."
Im sechsten Jahrhundert schließlich erklärte man Heiden für völlig rechtlos.
Im frühen vierten Jahrhundert wurde auf Betreiben christlicher Priester der Philosoph Sopatros hingerichtet. [DA466]
Die weltberühmte Gelehrte und Philosophin Hypatia von Alexandria wurde 415 von einem christlichen Mob unter der Führung eines Predigers namens Petrus mit Glasscherben regelrecht zerstückelt, anschließend warf man ihren Leichnam in einen Abort.
[DO19-25]
Mission


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Karl der Große ließ 782 etwa 4500 Sachsen, die sich nicht zum Christentum bekehren lassen wollten, den Kopf abschlagen. [DO30]
Die Stedinger Bauern in Norddeutschland, die ihre erdrückende Steuerlast nicht mehr ertragen wollten, wurden am 27. Mai 1234 von einem Kreuzesheer niedergemetzelt, ihre Höfe mit frommen Katholiken besetzt. Dabei kamen zwischen 5 000 und 11 000 Männer, Frauen und Kinder ums Leben. [WW223]
Schlacht von Belgrad im Jahr 1456: etwa 80 000 Türken wurden hier abgestochen. [DO235]
15. Jahrhundert in Polen: Christliche Ordensritter plündern 1019 Kirchen und 17987 Dörfer. Wieviele Menschen dabei umkamen, ist nicht bekannt. [DO30]
16. und 17. Jahrhundert. Englische Truppen "befriedeten und zivilisierten" Irland. Dort gab es nur gälische "Wilde", "unvernünftige Tiere ohne jede Ahnung von Gott oder guten Manieren, die sogar in Gütergemeinschaft ihr Vieh, ihre Frauen, Kinder und alle anderen Dinge teilten."
Einer der erfolgreicheren Militärs, ein gewisser Humphrey Gilbert, Halbbruder von Sir Walter Raleigh, ließ "die Köpfe all jener (wer sie auch sein mochten), die am Tage getötet worden waren, von den Körpern abtrennen und rechts und links des Weges auslegen" ("the heddes of all those (of what sort soever thei were) which were killed in the daie, should be cutte off from their bodies... and should bee laied on the ground by eche side of the waie").
Dieser Versuch, die Iren zu zivilisieren, bewirkte dann in der Tat "großes Entsetzen im Volk, als sie die Köpfe ihrer toten Väter, Brüder, Kinder (!), Verwandten und Freunde auf dem Boden sahen" ("greate terrour to the people when thei sawe the heddes of their dedde fathers, brothers, children, kinsfolke, and freinds on the grounde").
Zehntausende gälischer Iren fielen diesem Blutbad zum Opfer. [SH99, 225]
Kreuzzüge (1095-1291)


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Der Erste Kreuzzug begann 1095 auf Befehl des Papstes Urban II. [WW11-41]
Zwischen dem 12.6.1096 und dem 24.6.1096 kamen bei Gemetzeln in Ungarn, bei Wieselburg und Semlin, Tausende ums Leben (alles Christen, einschließlich der Kreuzfahrer). [WW23]
Vom 9.9.1096 bis zum 16.9.1096, bei der Belagerung der türkischen Residenzstadt Nikaia, erschlugen französische Kreuzritter abermals Tausende (sie sollen dort kleine Kinder in Stücke gehauen oder lebendig gebraten haben). [WW25-27]
Um den 26.9.1096 beteiligten sich deutsche Kreuzritter bei der Eroberung der Festung Xerigordon, an ähnlichen Veranstaltungen.
Bis zum Januar 1098 wurden insgesamt 40 Hauptstädte und 200 Burgen erobert. Die Zahl der Opfer ist nicht bekannt. [WW30]
Am 3.6.1098 eroberten die Kreuzfahrer Antiochia. Dabei wurden zwischen 10 000 und 60 000 Türken erschlagen. Aus der Chronik des Raimund von Aguilers, Zeltkaplan des Grafen von Toulouse:
"Auf den Plätzen häuften sich die Toten dermaßen, daß ob des furchtbaren Gestankes es niemand ertragen konnte, dort zu verweilen: keinen Weg mehr gab es durch die Stadt, der nicht über Leichen führte." [WW33]
Am 28.6.1098 brachte man wieder 100 000 Türken, einschließlich ihrer Frauen und Kinder, um.
Wie der christliche Chronist berichtet, fanden die Christen im türkischen Lager nicht nur reiche Beute, darunter "unzählige Bücher, in welchen die gotteslästerlichen Riten der Sarazenen und Türken aufgeschieben waren mit ganz fluchwürdigen Schriftzeichen", sondern auch "Weiber, zarte Kinder, Säuglinge; die einen hieben sie nieder, die anderen zertraten sie mit den Hufen ihrer Pferde und füllten die Felder mit jämmerlich zerfetzten Leichen". So wollte es Gott. [WW33-35]
Am 11.12.1098 wurden bei der Eroberung der Stadt Marra (Maraat an-numan) wieder Tausende umgebracht. Wegen der darauf einsetzenden Hungersnot wurden "die schon stinkenden Leichen der Feinde vom Christenvolke verzehrt", berichtete der christliche Chronist Albert Aquensis. [WW36]
Am 15. Juli 1099 wurde schließlich Jerusalem gestürmt, mehr als 60 000 Menschen wurden dabei umgebracht (Juden, Moslems, Männer, Frauen, Kinder). [WW37-40]
Aus einem Augenzeugenbericht: "dort [vor dem Tempel Salomonis] entstand ein solches Gemetzel, daß die Unseren bis zu den Knöcheln ihrer Füße im Blute der Feinde wateten", und wiederum Albert schrieb: "Weiber, die in betürmten Palästen und Gebäuden Zuflucht gesucht hatten, machten sie nieder mit der Schärfe des Schwerts; Kinder, Säuglinge noch, traten sie mit dem flachen Fuß den Müttern vom Busen oder rissen sie aus den Wiegen, um sie sodann gegen Mauern oder Türschwellen zu schmettern." [WW38]
Der Erzbischof Wilhelm von Tyros fügt noch hinzu: "Glücklich und vor übergroßer Freude weinend zogen die Unseren alsdann zu unseres Erlösers Jesu Grab, es zu verehren, und trugen ihre Dankesschuld ab... Und es war nicht nur der Anblick der Leichen, der zerhackten, entstellten, verstümmelten, welcher dem Beschauer bange werden ließ; wahrhaft beklemmend wirkte auch das Bild der Sieger selbst, die vom Scheitel bis zur Sohle von Blute troffen, und ein Grauen packte alle, die ihnen begegneten." [WW39-40,TG79]
Der christliche Chronist Eckehard von Aura hielt fest, daß noch im folgenden Sommer 1100 "in ganz Palästina die Luft vom Leichengestank verpestet war. Von solchen Gemetzeln hat keiner je im Heidenvolke vernommen..."
Der Erste Kreuzzug hatte über eine Million Menschen das Leben gekostet: "Gedankt sei Gott!" [WW41]
In der Schlacht von Askalon, am 12.8.1099 wurden 200 000 Heiden "im Namen des Herrn Jesu Christi" zu Tode gemetzelt. [WW45]
Vierter Kreuzzug: Am 12.4.1204 plünderten Kreuzfahrer (das christliche!) Konstantinopel, die Zahl der Opfer ist nicht überliefert. [WW141-148]
Die übrigen Kreuzzüge zusammengefaßt: bis zum Fall von Akkon 1291 etwa 20 Millionen Opfer (im Heiligen Land und Arabisch/Türkischen Gebieten). [WW224]
Hinweis: Alle Zahlen nach christlichen Chronisten.


Ketzer und Atheisten


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Schon im Jahr 385 u.Z. wurden die ersten Christen als Ketzer durch andere Christen hingerichtet, nämlich der Spanier Priscillian mitsamt sechs seiner Anhänger, die in Trier geköpft wurden. [DO26]
Die Manichäische Ketzerei: Zwischen 372 u.Z. und 444 u.Z. wurden die Manichäer, eine quasi christliche Sekte, bei denen Geburtenkontrolle praktiziert wurde und die daher mehr Verantwortungsbewußtsein zeigten als fromme Katholiken, im Verlauf mehrerer großangelegter Kampagnen im ganzen Römischen Reich vollständig ausgerottet. Viele Tausende Opfer. [NC]
Die Albigenser fielen dem ersten Kreuzzug zum Opfer, der sich von Anfang an gegen Christen richtete. [DO29]
Diese, auch unter dem Namen Katharer bekannt, sahen sich selbst als gute Christen, erkannten aber weder den Papst an noch das römisch-katholische Verbot der Empfängnisverhütung, und sie wollten auch keine Kirchensteuern bezahlen. [NC]
Auf Befehl des Papstes Innozenz III (dem größten Massenmörder vor Hitler) begann der Kreuzzug 1209. Die Stadt Beziérs (im heutigen Südfrankreich) wurde am 22.7.1209 zerstört, alle Einwohner umgebracht, einschließlich der Katholiken, die die Auslieferung der Ketzer verweigert hatten. Die Zahl der Toten wird zwischen 20 000-70 000 geschätzt. [WW179-181]
Nach der Einnahme von Carcassonne am 15.8.1209 erschlug man wiederum Tausende, und vielen weiteren Städten erging es ähnlich. [WW181]
In den folgenden 20 Jahren Krieg wurde das Land verwüstet, fast alle Katharer (immerhin etwa die Hälfte der Bevölkerung des Languedoc, im heutigen Südfrankreich) erschlagen, gesteinigt, ersäuft, verbrannt. [WW183]
Nach dem Ende des Krieges (1229) wurde 1232 die Inquisition gegründet, um die überlebenden Ketzer in ihren Verstecken aufzuspüren und zu vernichten. Den letzten der Katharer, Guillaume de Belibaste, verbrannte man 1324 auf dem Scheiterhaufen. [WW183,LM]
Etwa eine Million Opfer allein unter den Katharern. [WW183]
Weitere Ketzereien: Waldenser, Paulikianer, Runcarier, Josephiten, und viele mehr. Die meisten dieser Sekten wurden ausgerottet (einige Dutzend Waldenser gibt es m.W. heute noch, obwohl sie 600 Jahre lang verfolgt wurden). Nach meinen Schätzungen sind weitere hunderttausend Opfer nicht zu gering angesetzt (einschließlich der Spanischen Inquisition, aber ohne die Neue Welt).
Der spanische Inquisitor Tomas de Torquemada soll persönlich 10 220 Menschen zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt haben. [DO28,DZ]
Johannes Hus, ein Kritiker des Ablaßhandels, wurde 1415 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. [LI475-522]
Michael Sattler, Vorsteher einer Täufergemeinde, wurde als Ketzer am 20. Mai 1527 in Rottenburg a.N. auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Einige Tage darauf exekutierte man seine Frau und weitere Anhänger. [KM]
Den Universitätsprofessor B.Hubmaier endete 1538 in Wien auf dem Scheiterhaufen. [DO59]
Giordano Bruno, ein Dominikanermönch, bestieg am 17.2.1600, nach siebenjähriger Kerkerhaft, den Scheiterhaufen auf dem Campo dei Fiori in Rom.
Mitte des siebzehnten Jahrhunderts wurde der Atheist Thomas Aikenhead, ein knapp zwanzigjähriger schottischer Student, auf Betreiben der Geistlichkeit gehängt. [HA]
Hexen


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Von den frühesten Tagen des Christentums bis zum Jahr 1484 wurden vermutlich mehrere Tausend Hexen hingerichtet.
In der eigentlichen Ära der Hexenprozesse (1484-1750) endeten nach Schätzungen moderner Historiker mehrere Hunderttausend am Galgen oder auf dem Scheiterhaufen, etwa vier Fünftel von ihnen Frauen. [WV]
Eine (natürlich nicht vollständige) Liste mit namentlich bekannten Opfern findet man hier:
The Burning of Witches - A Chronicle of the Burning Times
Religionskriege und Reformation


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15. Jahrhundert: Kreuzzüge gegen die Hussiten, Tausende kamen dabei um. [DO30]
1538 befahl Papst Paul III. einen Kreuzzug gegen das abgefallene England, und erklärte alle Engländer zu Sklaven Roms. Zum Glück schlug das Unternehmen fehl. [DO31]
1568 beschloß das Spanische Inquisitionstribunal die Beseitigung von drei Millionen aufständischer Holländer in den (damals spanischen) Niederlanden. Zwischen 5000 und 6000 Protestanten wurden von den spanischen Truppen des katholischen Spanien ertränkt: "ein Desaster, von dem die Bürger von Emden zuerst erfuhren, als mehrere tausend breitkrempige holländische Hüte den Fluß hinabtrieben." [DO31,SH216]
1572 wurden in Frankreich 20 000 Hugenotten auf Befehl des Papstes Pius V. ermordet. Bis ins 17. Jahrhundert flohen 200 000 weitere. [DO31]
17. Jahrhundert: Katholiken erschlugen den Führer der Protestanten, Gaspard de Coligny. Nach dem Mord verstümmelte der Mob seinen Leichnam, "sie schnitten ihm den Kopf ab, seine Hände, seine Genitalien,... und warfen ihn in den Fluß [...aber] dann erschien er es ihnen nicht einmal wert, Fischfutter zu werden, also wurde er wieder herausgezogen und seine Überreste zu den Galgen von Montfaulcon geschleppt, `um dort als Futter und Nahrung für Raben und Krähen zu enden`." [SH191]
17. Jahrhundert: Das protestantische Magdeburg wird von katholischen Truppen geplündert und verwüstet, etwa 30 000 Protestanten erschlagen. "In einer einzigen Kirche fand man fünfzig geköpfte Frauen," berichtete der Dichter Friedrich Schiller, "und Kleinkinder, die noch an den Brüsten ihrer leblosen Mütter saugten." (meine Übersetzung aus dem Englischen) [SH191]
17. Jahrhundert: Der Dreißigjährige Krieg (Protestanten gegen Katholiken) dezimiert etwa 40% der Bevölkerung, vor allem in Deutschland. [DO31-32]
Juden


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Schon im 4. und 5. Jahrhundert brannten Christen Synagogen nieder.
In der Mitte des vierten Jahrhunderts wurde die erste Synagoge auf Befehl des Bischofs Innozenz von Dertona, Norditalien, zerstört. Die erste Synagoge, die niedergebrannt wurde, hatte in der Nähe des Euphrat gestanden. Den Befehl zu ihrer Zerstörung erteilte der Bishof von Kallinikon im Jahr 388. [DA450]
694 beschließt das 17. Konzil von Toledo, die Juden zu versklaven, ihr Eigentum zu konfiszieren, und ihre Kinder zur Taufe zu zwingen. [DA454]
1010 ließ der Bishop von Limoges die Juden der Stadt, die sich nicht zum Christentum bekehren wollten, vertreiben oder umbringen. [DA453]
1096 Zu Beginn des Ersten Kreuzzugs wurden Tausende Juden erschlagen, im Ganzen vielleicht 12.000. Unter anderem waren betroffen: Worms am 18.5.1096, Mainz am 27.5.1096 (1100 Personen), Köln, Neuss, Altenahr, Wevelinghoven, Xanten, Moers, Dortmund, Kerpen, Trier, Metz, Regensburg, Prag (alle in Deutschland außer Metz und Prag). [EJ]
1147 Ebenfalls zu Anfang des Zweiten Kreuzzugs erschlug man in den franösischen Orten Ham, Sully, Carentan, und Rameru mehrere Hundert Juden. [WW57]
1189/90 Die jüdischen Gemeinden Englands plünderte man aus Anlaß des Dritten Kreuzzugs. [DO40]
1235 wurden in Fulda 34 jüdische Männer und Frauen umgebracht. [DO41]
1257 und 1267 beseitigte man die jüdischen Gemeinden von London, Canterbury, Northampton, Lincoln, Cambridge, und anderen Städten. [DO41]
1290 sollen in Böhmen 10 000 Juden umgebracht worden sein. [DO41]
1337 Ausgehend von Deggendorf verbreiteten sich hysterische antijüdische Pogrome über 51 Städte in Bayern, Österreich und Polen. [DO41]
1348 verbrannte man die Juden von Basel und Straßburg, insgesamt zweitausend Menschen. [DO41]
1349 wurden in mehr als 350 Städten Deutschlands alle Juden ermordet, zumeist lebendig verbrannt. In diesem einzigen Jahr wurden mehr Juden von Christen ermordet, als in Hunderten von Jahren antiker römischer Christenverfolgung zum Opfer gefallen waren. [DO42]
1389 schlachtete man in Prag 3 000 Juden ab. [DO42]
1391 ermordete man unter Führung des Erzbischofs Martinez in Sevilla etwa 4 000 Juden und verkaufte weitere 25 000 als Sklaven. [DA454]
Sie waren leicht zu erkennen gewesen, denn man hatte alle Juden ab dem Alter von zehn Jahren gezwungen, ein farbiges "Schandabzeichen" an der Kleidung zu tragen, der historische Ursprung des späteren "Judensterns" der Nazizeit.
1492, im selben Jahr, als Kolumbus die Segel setzen ließ, eine Neue Welt zu erobern, wurden am 30.6.1492 mehr als 150 000 Juden aus Spanien vertrieben, viele von ihnen kamen unterwegs um. [MM470-476]
1648 brachte man in den sog. Chmielnitzki Massakern in Polen etwa 200 000 Juden um. [DO43]

(Mir wird übel ...) so geht das weiter und weiter, Jahrhundert um Jahrhundert, geradewegs bis hin zu den Öfen von Auschwitz.
Ureinwohner


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Bereits mit Christoph Kolumbus, einem ehemaligen Sklavenhändler, der später Karriere als Heiliger Kreuzfahrer machen sollte, begann die Eroberung der Neuen Welt, wie üblich zum Zwecke der Verbreitung des Christentums.
Schon wenige Stunden nach der Landung auf der ersten bewohnten Insel, auf die er in der Karibik stieß, ließ er sechs Eingeborene gefangennehmen und fortschaffen, die, so schrieb er, "gute Diener und Knechte abgeben müßten, ... [und] die man leicht zum Christentum bekehren könnte, denn wie mir schien, gehörten sie gar keiner Religion an." [SH200]
Während Kolumbus so die Ureinwohner als "Götzendiener" bezeichnete und als "Sklaven, soviel auch immer die Spanische Krone geliefert haben möchte," beschrieb sein Kumpan Michele de Cuneo, ein italienischer Edelmann, die Eingeborenen als "Tiere", denn "sie essen, wenn sie Hunger haben," und sie "lieben sich ganz offen, wann immer ihnen danach ist." [SH204-205]
Auf jeder Insel die er betrat, rammte Kolumbus ein Kreuz in den Boden, "und verlas die erforderliche Verlautbarung" - das Requerimiento - um die Insel im Namen seiner Katholischen Herren für Spanien in Besitz zu nehmen. Und "niemand erhob Einspruch." Sollten die Indianer freilich ihre Zustimmung verweigern (oder vielleicht schlicht kein Wort Spanisch verstehen?), hieß es im Requerimiento weiter:
"Hiermit garantiere ich, daß wir mit Gottes Hilfe und aller Macht in Euer Land eindringen werden, gegen Euch Krieg führen werden, ... um Euch dem Joch und der Herrschaft der Kirche zu unterwerfen ... wir werden Euch jeden erdenklichen Schaden zufügen soviel wir nur immer vermögen, gerade so wie widersetzlichen Vasallen, die ihren Herrn nicht anerkennen und nicht gehorchen wollen, sondern widersprechen." [SH66]
Entsprechend lauteten auch die Worte von John Winthrop, dem ersten Gouverneur der Massachusetts Bay Colony: "justifieinge the undertakeres of the intended Plantation in New England ... to carry the Gospell into those parts of the world, ... and to raise a Bulworke against the kingdome of the Ante-Christ." [SH235]
(Übers.: ...rechtfertigt die Unternehmung der geplanten Pflanzung in Neuengland, ... das Evangelium in jene Teile der Welt zu bringen, ... und daselbst ein Bollwerk gegen das Reich des Antichrist zu errichten.)
Im Schnitt gingen schon zwei Drittel der Ureinwohner an den von Europäern eingeschleppten Pocken zugrunde, bevor es überhaupt zu Gewalttätigkeiten kam. Das allerdings war den Christen selbstverständlich "ein wunderbares Zeichen der unermeßlichen Güte und Vorsehung Gottes!"
So schrieb zum Beispiel der Gouverneur der Massachusetts Bay Colony 1634, "was die Eingeborenen betrifft, so sind sie fast alle an den Pocken gestorben, und so hat denn der HERR unseren Anspruch auf unseren Besitz geklärt." [SH109,238]
Allein auf der Insel Hispaniola, nach den ersten Besuchen durch Kolumbus, betrauerten die eingeborenen Arawak, ein vergleichsweise harmloses und glückliches Volk, das auf einer Insel üppiger Ressourcen lebte, einem wahren Paradies, bald fünfzig Tausend Tote. [SH204]
Die überlebenden Indianer fielen spanischen Angriffen, Morden, Vergewaltigungen und der Versklavung zum Opfer.
Einer der Täter berichtete: "So viele Indianer waren tot, daß man sie gar nicht zählen konnte. Über das ganze Land verstreut lagen überall tote Indianer. Der Gestank war durchdringend und pestilenzialisch." [SH69]
Der indianische Häuptling Hatuey floh mitsamt seinem Volk, wurde aber gefangengenommen und lebendig verbrannt. Als "sie ihn auf den Scheiterhaufen banden, bat ihn ein Franziskanerbruder inständig, er möge Jesus sein Herz öffnen, damit seine Seele in den Himmel eingehen könne, anstatt in die Verdammnis hinabzufahren. Hatuey erwiderte, wenn der Himmel der Ort sei, an den die Christen kämen, ziehe er die Hölle vor." [SH70]
Was dann mit seinem Volk geschah, beschrieb ein Augenzeuge:
"Den Spaniern gefiel es, sich allerlei absonderliche Grausamkeiten einfallen zu lassen... Sie machten auch breite Galgen, so, daß die Füße beinahe die Erde berührten [um der Erstickung vorzubeugen], hingen zu Ehren des Erlösers und der zwölf Apostel je dreizehn und dreizehn Indianer an jeden derselben, legten dann Holz und Feuer darunter, und verbrannten sie lebendig." [SH72, DO211]
Bei anderen Gelegenheiten erfand man weitere Lustbarkeiten:
"Die Spanier hackten den einen den Arm ab, anderen die Hüfte oder ein Bein, um manchen mit einem Schlag den Kopf abzutrennen, nicht anders als Metzger, die Schafe für den Markttag schlachten. Sechshundert, einschließlich des Kaziken, wurden so abgeschlachtet wie wilde Tiere.... Vasco [de Balboa] ließ vierzig von ihnen von Hunden zerreißen." [SH83]
Die "Bevölkerung der Insel, die auf etwa acht Millionen zur Zeit von Kolumbus Ankunft geschätzt wird, war so bereits um die Hälfte oder gar zwei Drittel gesunken, noch ehe das Jahr 1496 zu Ende ging." Schließlich, nachdem die Einwohner der Insel völlig ausgerottet waren, sahen sich die Spanier "gezwungen", ihre Sklaven von anderen Karibikinseln zu importieren, die jedoch bald dasselbe Schicksal erlitten. So "wurden die Millionen von Ureinwohnern der Karibik in weniger als einem Vierteljahrhundert effektiv liquidiert." [SH72-73]
"In weniger als der normalen Lebensspanne eines einzigen Menschen wurde damit eine ganze Kultur von Millionen Menschen, die für Tausende von Jahren in ihrer Heimat ansässig gewesen waren, ausgerottet." [SH75]
"Und darauf wandten die Spanier ihre Aufmerksamkeit dem Festland von Mexiko und Zentralamerika zu. Das Gemetzel hatte noch kaum begonnen. Die edle Stadt Tenochtitlán [Mexico City] kam als nächstes." [SH75]
Hernando Cortez, Francisco Pizarro, Hernando DeSoto und Hunderte anderer spanische Konquistadoren plünderten und zerstörten süd- und mittelamerikanische Zivilisationen im Namen ihres Herrn Jesus Christus (DeSoto plünderte außerdem noch Florida - die "Blühende").
"Als sich das 16. Jahrhundert dem Ende zuneigte, hatten sich etwa 200 000 Spanier in Amerika angesiedelt. Zu diesem Zeitpunkt waren wahrscheinlich schon mehr als 60 000 000 Ureinwohner tot." [SH95]
Natürlich verhielten sich die ersten Siedler auf dem Gebiet der heutigen U.S.A. kein bißchen anders.


Obwohl kaum einer der Siedler ohne indianische Hilfe den Winter überlebt hätte, machten sie sich schon bald daran, die Indianer zu vertreiben und auszurotten.
Der Krieg nordamerikanischer Indianer untereinander war eine vergleichsweise harmlose Angelegenheit, gemessen an dem, was in Europa üblich war, und diente eher dem Ausgleich von Beleidigungen, keineswegs aber dem Erobern von Land. So wunderten sich denn auch die christlichen Pilgerväter: "ihre Kriege sind bei weitem nicht so blutig..." ("their Warres are farre less bloudy"), und daher gebe es "auf beiden Seiten kein großes Gemetzel" ("no great slawter of nether side").
Tatsächlich könne "es vorkommen, daß sie sieben Jahre Krieg führen und dabei nicht einmal sieben Mann umkommen", ("they might fight seven yeares and not kill seven men".)
Außerdem war es bei Indianern üblich, die Frauen und Kinder des Gegners zu verschonen. [SH111]
Im Frühsommer 1612 fanden einige englische Siedler das Leben der zumeist freigiebigen und freundlichen Indianer so verlockend, daß sie Jamestown verließen - "die Müßiggänger ... flüchteten zu den Indianern" ("being idell ... did runne away unto the Indyans"), um bei diesen zu leben (womit vermutlich auch einem sexuellen Notstand abgeholfen wurde).
Doch "Gouverneur Thomas Dale ließ sie zusammentreiben und exekutierte sie: `Einige ließ er hängen, einige verbrennen, andere aufs Rad flechten, wieder andere wurden auf Pfähle gespießt, und einige erschossen.` (`Some he apointed to be hanged Some burned Some to be broken upon wheles, others to be staked and some shott to deathe`)." [SH105]
Selbstverständlich blieben derlei elegante Maßnahmen den Engländern vorbehalten: "Das war die Verfahrensweise bei jenen, die sich wie Indianer verhielten. Für diejenigen aber, die dabei gar keine Wahl hatten, eben weil sie die Urbevölkerung von Virginia waren," machte man gleich tabula rasa:
"als ein Indianer von einem Engländer beschuldigt wurde, eine Tasse gestohlen zu haben und sie nicht wieder hergab, war die englische Reaktion darauf Gewalt: man attackierte die Indianer und brannte ihr ganzes Dorf nieder." [SH105]
Auf dem Gebiet des heutigen Massachusetts verübten die Pilgerväter der Kolonien einen Völkermord, der als Krieg der Pequots in die Geschichte eingegangen ist. Die Mörder waren jene puritanischen Christen Neuenglands, die selbst vor religiöser Verfolgung aus ihrer alten Heimat England geflohen waren.
Als man einen Engländer tot auffand, der möglicherweise von Kriegern der Narragansett umgebracht worden war, wollten die Puritaner Blut sehen. Obwohl der Häuptling der Narragansetts um Schonung bat, bliesen sie zum Angriff.
Irgendwie scheinen sie unterwegs aber aus dem Auge verloren zu haben, auf was sie eigentlich aus gewesen waren, denn als sie später von einigen Pequot begrüßt wurden, die selbst seit langem mit den Narragansetts in Fehde lagen, griffen die puritanischen Truppen die Pequots an und brannten ihre Dörfer nieder.
Der Kommandant der Puritaner, John Mason, schrieb nach einem der Massaker:
"Und fürwahr, solchen Schrecken brachte der Allmächtige über ihre Seelen, daß sie vor uns flohen, geradewegs in die Flammen, wo viele von ihnen zugrunde gingen ... Gott kam über sie und hohnlachte über seine Feinde, die Feinde seines Volkes, und ließ sie zu einem Feuerofen werden ... So richtete der HERR die Heiden, und häufte die Toten auf": Männer, Frauen, Kinder.
("And indeed such a dreadful Terror did the Almighty let fall upon their Spirits, that they would fly from us and run into the very Flames, where many of them perished ... God was above them, who laughed his Enemies and the Enemies of his People to Scorn, making them as a fiery Oven ... Thus did the Lord judge among the Heathen, filling the Place with dead Bodies") [SH113-114]
Und so "gefiel es denn dem HERRN, unsere Feinde ins Hinterteil zu treten, und uns ihr Land zum Erbteil zu geben" ("the Lord was pleased to smite our Enemies in the hinder Parts, and to give us their land for an inheritance". [SH111].
Da Mason davon ausgehen konnte, daß seine Leser ihre Bibel kannten, brauchte er nicht noch die Worte zitieren, die sich hier anschließen:
"Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst Du nichts, was Atem hat, am Leben lassen. Vielmehr sollst du [sie] der Vernichtung weihen, so wie es der Herr, dein Gott, dir zur Pflicht gemacht hat..." (5.Mose 20).
Sein Kumpan Underhill erinnerte daran, wie "eindrucksvoll und trübselig der blutige Anblick für die jungen Soldaten war" ("how great and doleful was the bloody sight to the view of the young soldiers"), doch, so versicherte er seinen Lesern, "manchmal bestimmt die Heilige Schrift nun einmal, daß Frauen und Kinder mitsamt ihren Eltern untergehen müssen" ("sometimes the Scripture declareth women and children must perish with their parents"). [SH114]
Andere Indianer fielen Giftanschlägen zum Opfer. Die Siedler richteten sogar Hunde speziell darauf ab, Indianer zu jagen und kleine Kinder von den Armen ihrer Mütter zu reißen und zu zerfleischen. Um sie mit ihren eigenen Worten zu zitieren: "Bluthunde um sie zu jagen und Mastiffs, sie zu ergreifen" ("blood Hounds to draw after them, and Mastives to seaze them"). Hierbei hatten sich die Puritaner von den Methoden ihrer spanischen Zeitgenossen inspirieren lassen.
So ging das fort, bis die Pequot nahezu ausgerottet waren. [SH107-119]
Die Handvoll Überlebender wurde dann "unter die Siedler verteilt, um in Knechtschaft zu leben. John Endicott und sein Pastor schrieben an den Gouverneur und erbaten sich ihren `Anteil` an den Gefangenen, `insbesondere eine junge Frau oder ein Mädchen, und einen Knaben, wenn es beliebt`, (`a young woman or girle and a boy if you thinke good`)." [SH115]
Andere Indianerstämme erlitten dasselbe Geschick.
So kommentierten die frommen Ausrotter: "Gottes Wille, der uns zuguterletzt doch Grund gibt zu sagen: `Wie herrlich ist seine Güte! Wie herrlich ist seine Pracht!" ("God`s Will, which will at last give us cause to say: How Great is His Goodness! and How Great is his Beauty!")
"Und so brachte sie denn unser Herr Jesus dazu, sich vor ihm zu verneigen und Staub zu lecken!" ("Thus doth the Lord Jesus make them to bow before him, and to lick the Dust!") [TA]
Wie noch heute, war das Lügen zur höheren Ehre Gottes, oder zu ihrem Vorteil gegenüber Heiden, für die damaligen Christen erlaubt: "Friedensverträge wurden bereits mit der Absicht unterzeichnet, sie zu brechen. So riet etwa der Staatsrat von Virginia, wenn die Indianer `nach dem Vertragsabschluß erst beruhigt sind, haben wir nicht nur den Vorteil sie zu überraschen, sondern auch ihren Mais zu schneiden.`" ("[when the Indians] grow secure uppon the treatie, we shall have the better Advantage both to surprise them, & cutt downe theire Corne.") [SH106]
Im Jahre 1624 hackten etwa sechzig schwerbewaffnete Engländer 800 wehrlose indianische Männer, Frauen, und Kinder in Stücke. [SH107]
Bei einem einzigen Massaker während des "King Philip`s War" von 1675-1676 wurden etwa "600 Indianer umgebracht. Der angesehene Pastor der Zweiten Kirche von Boston, Cotton Mather, bezeichnete das Massaker später als `Grillpartie` (`barbeque`)." [SH115]
Um zusammanzufassen: Vor der Ankunft der Engländer hatte die Bevölkerung der Abenaki im westlichen New Hampshire und Vermont etwa 12 000 gezählt. Weniger als ein halbes Jahrhundert waren noch etwa 250 am Leben geblieben - eine Vernichtung von 98%. Das Volk der Pocumtuck hatte mehr als 18 000 gezählt, fünfzig Jahre später war ihre Zahl auf 920 gefallen - 95% waren tot. Das Volk der Quiripi-Unquachog hatte etwa 30 000 gezählt, nach fünfzig Jahren blieben gerade noch 1500 am Leben - 95% waren tot. Das Volk der Massachusetts hatte mindestens 44 000 Personen gezählt, nach fünfzig Jahren lebten kaum noch 6000 - 81% waren tot. [SH118]
Dies sind nur einige Beispiele der Vielzahl von Stämmen, die vor der Ankunft der Christen in Nordamerika lebten. All dies geschah noch vor der großen Pockenepidemie der Jahre 1677 und 1678. Und das Blutbad hatte gerade erst begonnen.
All das war erst der Beginn der Kolonisation durch Europäer, vor der eigentlichen Zeit des sogenannten Wilden Westens.
Im ganzen kamen wahrscheinlich mehr als 150 Millionen Indianer (in Nord- und Südamerika) zwischen 1500 to 1900 ums Leben, im Durchschnitt etwa zwei Drittel durch von Eurpoäern eingeschleppte Pocken und andere Epidemien (wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, daß seit etwa 1750 Indianer durch infizierte Geschenke auch absichtlich angesteckt wurden). Damit bleiben noch immer 50 Millionen, deren Tod direkt auf Gewalt, unmenschliche Behandlung oder Sklaverei zurückzuführen ist.
Und in etlichen Ländern, wie zum Beispiel Brasilien und Guatemala, setzt sich das - auf kleiner Flamme sozusagen - bis heute fort.
Weitere ruhmreiche Stationen der Geschichte der U.S.A.


Pastor Solomon Stoddard, eine der angesehensten religiösen Autoritäten von Neuengland, "ersuchte 1703 ganz formell den Gouverneur von Massachusetts, den Kolonisten die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um große Hundemeuten zu erwerben und die Hunde darauf abrichten zu können, `Indianer so wie Bären zu jagen`." [SH241]

Das Massaker von Sand Creek, Colorado, 29. November 1864. Colonel John Chivington, ein früherer Methodistenprediger und noch immer im Gemeindevorstand ("Ich brenne darauf in Blut zu waten") ließ ein Dorf der Cheyenne mit etwa 600 Bewohnern - fast nur Frauen und Kinder - zusammenschießen, obwohl der Häuptling eine weiße Fahne schwenkte: etwa 400-500 Tote.
Ein Augenzeuge berichtete: "Da waren etwa dreißig bis vierzig Squaws, die sich schutzsuchend in einem Loch versteckten; sie schickten ein kleines Mädchen, etwa sechs Jahre alt, mit einer weißen Fahne an einem Stock, heraus. Sie war erst ein paar Schritte weit gekommen, da wurde sie getroffen und erschossen. Später wurden alle Frauen in dem Loch getötet..." [SH131]
Noch mehr blutige Einzelheiten. (engl.)

Um 1860 "kommentierte der Geistliche Rufus Anderson das Blutbad, das die Urbevölkerung der Insel Hawaii bis dahin schon um mindestens 90 Prozent dezimiert hatte. Er konnte darin keine Tragödie erkennen: das zu erwartende totale Aussterben der Urbevölkerung von Hawaii war schließlich ganz natürlich, sagte der Missionar, in etwa vergleichbar `mit der Amputation kranker Glieder am Körper`." [SH244]
Kirchliche Greuel im 20. Jahrhundert


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Katholische Vernichtungslager
Überraschend wenige wissen, daß die Vernichtungslager der Nazis in Europa zur Zeit des zweiten Weltkriegs keineswegs die einzigen waren. In den Jahren 1942-1943 gab es auch in Kroatien zahlreiche Vernichtungslager, die von den Katholischen Ustaschi unter ihrem Diktator Ante Paveliç betrieben wurden, einem praktizierenden Katholiken, der regelmäßig den damaligen Papst besuchte. Es gab sogar Konzentrationslager speziell für Kinder!
In den kroatischen Konzentrationslagern wurden vor allem christlich-orthodoxe Serben, aber auch eine beträchtliche Zahl von Juden ermordet. Am berüchtigtsten war das Lager Jasenovac, sein Kommandant war zeitweilig ein gewisser Miroslav Filipoviç, ein Franziskanerpater, der als "Bruder Tod" gefürchtet war. Wie die Nazis verbrannten hier die katholischen Ustaschi ihre Opfer in Öfen, allerdings lebend, anders als die Nazis, die ihre Opfer wenigstens zuvor vergast hatten. Aber die meisten ihrer Opfer wurden schlicht erschlagen, erstochen, und erschossen, man schätzt ihre Gesamtzahl auf immerhin etwa 300 000 bis 600 000, und das in einem ja vergleichsweise kleinen Land. Viele der Mörder waren Franziskanermönche, die damals oft mit Maschinenpistolen bewaffnet waren. Diese kroatischen Greueltaten waren derart entsetzlich, daß selbst einige Offiziere vom Sicherheitsdienst der SS (!), die das Geschehen beobachtet hatten, bei Adolf Hitler Beschwerde einreichten (was diesen allerdings nicht weiter interessierte). Der damalige Papst aber wußte von diesen Greueln, und tat nichts, um sie zu verhindern. [MV]
(Nachtrag des Autors: Vor dem Hintergrund dieser Geschichte wirkte die Berichterstattung der Medien über den jüngsten Balkankonflikt manchmal geradezu gespenstisch, fielen da doch die Namen von Orten wie Banja Luka, oder Flüssen wie der Save, wo man gelegentlich noch heute Gebeine der ein halbes Jahrhundert zuvor Ermordeten finden kann).

Katholischer Terror in Vietnam
Im Jahr 1954 hatten vietnamesische Freiheitskämpfer - der Viet Minh - endlich die französische Kolonialregierung in Nordvietnam besiegt, die bis dahin von den U.S.A. schon mit mehr als 2 Milliarden Dollar unterstützt worden war. Obwohl die Sieger religiöse Freiheit für alle proklamierten - die meisten nicht buddhistischen Vietnamesen waren katholisch -, veranlaßten großangelegte antikommunistische Propagandakampagnen eine Vielzahl von Katholiken, in den Süden des Landes zu fliehen. Mit Hilfe der katholischen Lobby in Washington, und mit Unterstützung durch Kardinal Spellman, dem Sprecher des Vatikan in der amerikanischen Politik, der später die amerikanischen Streitkräfte in Vietnam als "Truppen Christi" bezeichnen sollte, wurde ein Staatsstreich geplant, um demokratische Wahlen im Süden des Landes zu unterbinden. Wahrscheinlich wären nämlich aus solchen Wahlen auch im Süden die kommunistischen Viet Minh als Sieger hervorgegangen. Statt dessen ernannte man den fanatischen Katholiken Ngo Dinh Diem zum Präsidenten von Südvietnam. [MW16ff]
Diem sorgte dafür, daß Hilfsmittel aus den U.S.A., Nahrungshilfen und Medikamente, technische und sonstige Unterstützung nur Katholiken zugute kamen. Buddhisten und buddhistische Dörfer wurden entweder ignoriert oder mußten für die Hilfen bezahlen, die die Katholiken aber umsonst erhielten. Die einzige offiziell geförderte Religion war die römisch-katholische Kirche.
Die antikommunistische Hysterie entfaltete sich in Vietnam noch brutaler als ihr U.S. amerikanisches Gegenstück, die politische Hexenjagd der McCarthy Ära. 1956 erließ Präsident Diem eine Verfügung, in der es hieß:
"Individuen, die die nationale Verteidigung oder die allgemeine Sicherheit gefährden, können durch die Behörden in ein Konzentrationslager eingewiesen werden."

Angeblich um den Kommunismus zu bekämpfen, wurden so tausende buddhistischer Demonstranten und Mönche in "Sicherheitsverwahrung" genommen. Aus Protest übergossen sich Dutzende buddhistischer Lehrer und Lehrerinnen, aber auch Mönche mit Benzin und verbrannten sich selbst (man beachte, daß hier Buddhisten sich selbst verbrannten: im Gegensatz dazu neigen Christen eher dazu, andere zu verbrennen, siehe dazu auch den letzten Absatz).
In der Zwischenzeit hatten sich einige der Gefängnislager - in denen längst auch protestanische Christen und sogar Katholiken einsaßen - zu regelrechten Todeslagern entwickelt. Man schätzt, daß in dieser Zeit des Terrors (1955-1960) mindestens 24 000 Personen bei Unruhen verwundet, etwa 80 000 Menschen hingerichtet, 275 000 festgenommen und gefoltert worden sind, und etwa 500 000 waren in Konzentrations- oder Gefangenenlager verschleppt worden. [MW76-89].
Zur Unterstützung einer solchen Regierung verloren darüberhinaus im Verlauf des nächsten Jahrzehnts tausende amerikanischer Soldaten ihr Leben.


Virus Catholicus
Am 1. Juli 1976 starb die 23 Jahre alte Pädagogikstudentin Anneliese Michel: sie hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode gehungert. Monatelang schon war sie von dämonischen Visionen und Erscheinungen heimgesucht worden. Ebenfalls monatelang hatten zwei katholische Priester - und zwar mit offizieller Genehmigung des Bischofs von Würzburg - das arme Mädchen außerdem noch mit Exorzismen und Teufelsaustreibungen gepeinigt und gequält. Als sie im Krankenhaus von Klingenberg starb, war ihr Körper übersät von blutigen Wunden. Ihre Eltern, beide fanatische Katholiken, wurden wegen unterlassener Hilfeleistung - insbesondere weil sie keinen Arzt konsultiert hatten - zu sechs Monaten Haft verurteilt. Doch keiner der Priester wurde gemaßregelt. Im Gegenteil: inzwischen wird das Grab von Anneliese Michel regelmäßig von ähnlich gläubigen katholischen Pilgern aufgesucht und verehrt (im siebzehnten Jahrhundert war Würzburg für seine ausgedehnten Hexenverbrennungen berüchtigt).
Dieser eine Fall ist nur die Spitze eines Eisbergs solch gefährlichen Aberglaubens und ist nur aufgrund des tödlichen Ausgangs bekanntgeworden. [SP80]

Massaker in Ruanda
Im Jahr 1994 wurden in dem kleinen afrikanischen Land Ruanda innerhalb weniger Monate mehrere hunderttausend Zivilisten abgeschlachtet. Scheinbar handelte es sich dabei um einen Konflikt zwischen den ethnischen Gruppen der Hutu und der Tutsi (Watussi).
Geraume Zeit hörte ich nur Gerüchte über eine Verstrickung des katholischen Klerus in die Greueltaten. Seltsame Dementis wurden in katholischen Kirchenpostillen abgedruckt, und das, bevor irgendjemand katholische Kirchenangehörige offiziell der Mittäterschaft beschuldigt hatte.
Doch am 10. Oktober 1996 brachte der Rundfunksender S2 - der dem Christentum alles andere als kritisch gegenüber steht - in der Nachrichtensendung S2 Aktuell um 12 00 die folgende Meldung:
"Sowohl anglikanische, vor allem aber katholische Priester und Nonnen stehen unter der schweren Beschuldigung, sich aktiv an der Ermordung von Menschen beteiligt zu haben. Besonders das Verhalten eines katholischen Geistlichen hat die Öffentlichkeit nicht nur in der ruandischen Hauptstadt Kigali monatelang beschäftigt. Er war Seelsorger an der Kirche zur Heiligen Familie und soll Tutsis auf die grausamste Art umgebracht haben. Unwidersprochen sind Zeugenaussagen, wonach der Geistliche mit einer Pistole im Gürtel marodierende Hutu-Milizen begleitet hat. Tatsächlich ist es in seiner Pfarrei zu einem blutigen Massaker an Tutsis gekommen, die sich schutzsuchend in dieses Gotteshaus geflüchtet hatten. Selbst heute, zwei Jahre später, gibt es noch viele Katholiken in Kigali, die wegen der nach ihrer Meinung erwiesenen Mittäterschaft eines Teils der Priester keinen Schritt mehr über die kirchlichen Schwellen setzen. Es gibt in Ruanda kaum eine Kirche (!), in der nicht geflohene Menschen - Frauen, Kinder, alte Leute - im Anblick des Kreuzes brutal erschlagen, abgeschlachtet worden sind. Augenzeugen berichten, Geistliche hätten in Verstecken untergetauchte Tutsis verraten und sie an die machetenartigen Messer der Hutu-Milizen geliefert.
Es gibt inzwischen auch erdrückende Beweise dafür, daß sich ganz offenbar auch katholische Nonnen während der Zeit des Völkermords in Ruanda mit schwerer Schuld beladen haben. In diesem Zusammenhang werden immer wieder zwei Benediktinerinnen erwähnt, die inzwischen in ein belgisches Kloster geflüchtet sind, um sich dem Zugriff der ruandischen Justiz zu entziehen. Die eine hat nach übereinstimmenden Aussagen von Überlebenden die Hutu-Mörder gerufen und sie zu mehreren tausend Menschen geführt, die in ihrem Kloster Zuflucht gesucht hatten. Mit Gewalt seien die Todgeweihten aus der Kirchenanlage herausgetrieben worden und unmittelbar vor den Türen im Beisein der Nonne ermordet worden. Auch die andere Benediktinerin habe direkt mit den Mörderbanden der Hutu-Milizen zusammengearbeitet. Auch von ihr berichten Augenzeugen, sie habe kaltblütig und ohne eine Reaktion zu zeigen mitangesehen, wie Menschen abgeschlachtet wurden. Man wirft ihr sogar vor, und auch dafür gibt es Zeugnisse, daß sie den Killern Petroleum besorgt hat, mit dem die Opfer bei lebendigem Leib angezündet und verbrannt wurden." [S2]


Offenbar hat diese Nachricht einen Nachtrag erhalten. Meldung der BBC:
Priests get death sentence for Rwandan genocide
BBC NEWS April 19, 1998

A court in Rwanda has sentenced two Roman Catholic priests to death for their role in the genocide of 1994, in which up to a million Tutsis and moderate Hutus were killed. Pope John Paul said the priests must be made to account for their actions. Different sections of the Rwandan church have been widely accused of playing an active role in the genocide of 1994...


Wie man also sieht, ist für das Christentum das Mittelalter niemals wirklich zu Ende.

Das Entsetzlichste aber ist, daß jede Generation von Christen die Verbrechen und Greuel, die eine Generation früher von ihren Glaubensgenossen im Namen des Christentums begangen wurden, verleugnen und bestreiten, oder, falls das nicht mehr möglich ist, flugs behauptet wird: oh, aber das waren ja keine richtigen Christen! Wahre Christen sind nur diejenigen, die ihren Nächsten lieben, Gutes tun usw. usw.
Als ob das nicht Anhänger jeder beliebigen Religion von sich behaupteten.



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Wenn ich heute Christen über Moral sprechen höre, wird mir übel
DIE GRÖßTEN VERBRECHEN DES 20.JAHRHUNDERTS WURDEN VON CHRISTEN BEGANGEN! MILLIONEN VON UNSCHULDIGEN ZIVILISTEN WURDEN GETÖTET!

1.Weltkrieg
1914-1918
über 11Millionen Tote

HALELUJA, ZU 80% CHRISTEN

2.Weltkrieg
1939-1945

Sowjetunion entfielen 20 Mio. Tote,
auf Deutschland 5.250.000 Tote,
auf Polen 4.500.000 Tote,
auf Jugoslawien 1.700.000 Tote,
auf Japan 1.800.000 Tote,
auf die USA 259.000 Tote,
auf Großbritannien 386.000 Tote,
auf Frankreich 810.000 Tote,
auf Italien 330.000 Tote,
auf Rumänien 378.000 Tote,
auf Ungarn 420.000 Tote,
auf Finnland 84.000 Tote.

Die Zahl der getöteten Zivilisten betrug
in der damaligen Sowjetunion 7 Mio.,
in Japan 600.000,
in Deutschland 500.000,
in Frankreich 470.000,
in Großbritannien 62.000

FAZIT: ÜBER 55MILLIONEN TOTE ;ZU 95% CHRISTEN!!!!

Die Atombombe auf Hiroshima, welche auf einen Schlag fast 300.000 ZIVILISTEN GETÖTET HAT, ist in seiner Brutatlität bis heute unübertroffen. UND CHRISTEN HABEN DIESE BOMBE ABGEWORFEN, AMEN!

Vietnam-Krieg
1959-1975

2 Millionen Vietnamesen kamen ums Leben

United States beklagten 57685 Tote

FAZIT: ÜBER 2MILLIONEN TOTE, WELCH CHRISTLICHE TAT!


GOLF-KRIEG
1991

Laut US-Statistik:
150.000 Iraker
und 125 US Amerikaner

Monatlich 6000 Menschen sterben an den Folgen
der Wirtschaftssantionen!

("Dort sterben allerdings noch heute monatlich 6000 Menschen an den Folgen der Wirtschaftssanktionen gegen den Irak laut Dennis Halliday, einem ehemaligen UN Koordinator. In diesem Fall, so argumentiert US Außenminister Albright, ist das den Preis wert.", Quelle: http://www.uuhome.de/global/deutsch/kosovo.html)

("Seit 1991 hat das Embargo der UN etwa 800 000 Menschen, darunter 320 000 Kinder unter 5 Jahren, das Leben gekostet."
Quelle: http://www.friedenskooperative.de/themen/golfk-01.htm)

CHRISTLICHKEIT: "6000 MENSCHEN STERBEN MONATL. AN DEN FOLGEN....DAS IST DEN PREIS WERT!"

FAZIT: MINDISTENS 1MILLIONEN TOTE, MEHR ALS DREIßIG PROZENT KINDER!


NUN, SICHER GAB ES NOCH ZAHLREICHE KRIEGE IM VERGANGENEN JAHRHUNDERT, ABER EIN TEIL IST JA BEREITS IM BEITRAG "OPFER DES CHRISTLICHEN GLAUBENS" AUFGEFÜHRT! ZUDEM WAREN DIE CHRISTEN NOCH IN ZAHLREICHEN KRIEGEN ALS KRIEGSTREIBER INVOLVIERT! ABER SOVIEL SOLLTE ZUNÄCHST REICHEN; UM EUCH DIE GEPRIESENE CHRISTLICHKEIT EIN WENIG NÄHER ZU BRINGEN; AMEN!
Nun ein geschichtlicher Rückblick auf das islamisch osmanische Reich :


The umbrella of humanity

Since Ottoman times Turkey has been consistently associated with religious freedom, which paved the way for today`s secular state. In the 12th century, during the time of the 3rd Crusade the brilliant Ayyubite Muslim leader Saladin had the famous Spanish philosopher and writer Maimonides, a Jew, as his personal physician, a man responsible for transmitting early books on astronomy to the west which were considered revolutionary a thousand years after being written in Harran.

When the Ottomans captured Bursa from the Byzantines in 1324 they found an oppressed Jewish community who recognized the newcomers as liberators. Sultan Orhan gave them permission to build the Etz-ha-Hayyim synagogue which was in use until recent times.

In fact so hospitable were the Ottomans to Jewish refugees that, in the early 15th century Rabbi Yitzhak Sarfati of Edirne sent a letter to Jewish communities in Europe entreating them to leave behind the torments they had endured under Christianity "and seek safety and prosperity in Turkey" as part of their path back to the Holy Land.

In the summer of 1492, under the reign of the enlightened Sultan Beyazid II whose dream it was to make his empire an "umbrella of humanity," 150,000 Sephardim escaped death or conversion under the Edict of Queen Isabella and King Ferdinand of Spain. They were officially welcomed into the Ottoman empire and settled in Istanbul, Edirne, Bursa, and many other cities, receiving land, tax exemptions, encouragement and assistance from the government. "The Catholic monarch Ferdinand was wrongly considered as wise" Bayazid II reportedly said, "since he impoverished his country with the expulsion of the Jews, and enriched ours." These new citizens established the first printing press in 1493, and as years went by, a number of famous Ottoman court physicians and diplomats were members of the Jewish community.

At the beginning of the 16th century the Jewish community of Istanbul numbered 30,000, making it the most important Jewish community in Europe. For many years there were more Jewish doctors in Istanbul than Muslim.

In the late 19th century Dr. Isik Pasa Molho, an Admiral in the Ottoman army, and Dr. Raphael Dalmediko, a Colonel, helped found the 98-bed Orahayim hospital, which still operates today.

One of the most important areas of Jewish settlement in Byzantine and Ottoman times was Balat, located along the upper reaches of the Golden Horn. Many of the people who lived here were from Macedonia, and during its "golden age" in the 18th and 19th centuries there were six synagogues. The oldest and most significant is the Ahrida, which predates the Ottoman conquest of Istanbul and has an altar shaped like Noah`s ark.

Many Jewish denominations have also been represented in Istanbul. Aside from the Sephardim of Spain, there were Ashkenazi Jews who came from the Crimea and a Karaite minority who had a stronghold in an area near Galata tower. In 1900 the total Jewish community of Istanbul was 300,000.

In the 1930`s, the revolutionary secularist leader, Mustafa Kemal Ataturk, invited many eminent Jewish professors to escape persecution in Germany and settle in Turkey, and during the war provided a safe passage for many to Palestine.

However, since the late 1940`s the Jewish community of Turkey had dwindled considerably. Over 100,000 Turkish Jews now live in Israel, and the Turkish community numbers only about 27,000, most of whom live in Istanbul. Nonetheless it boasts a large modern high school in Ulus, 16 functioning synagogues, and a Quincentennial Museum dedicated to 500 years of peace and tolerance, as well as celebrating the illustrious Jewish citizens who have contributed to the rich tapestry of Turkish culture. The newspaper "Shalom" has about 4,000 subscribers, and is printed in Turkish and Ladino. They also have an excellent bookshop with Jewish guidebooks and history books about Turkey and Ottoman times.

Jewish tourists will enjoy a stroll around the ancient district of Galata, which is home to the Neve Shalom synagogue, where many weddings and Bar Mitvahs take place today.

Quelle: http://www.mersina.com/lib/turkish_jews/anatolia/index.html

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SULTAN ORHAN ERLAUBTE IHNEN DEN BAU DER ETZ-HA-HAYVIM SYNAGOGE!

When the Ottomans captured Bursa from the Byzantines in 1324 they found an oppressed Jewish community who recognized the newcomers as liberators. Sultan Orhan gave them permission to build the Etz-ha-Hayyim synagogue which was in use until recent times.

VON DER GASTFREUNDLICH DES OSMANISCHEN REICHES GEGENÜBER DER JÜDISCHEN FLÜCHTLINGEN BEGEISTERT, FORDERTE RABBI YITZHAK SARFATI IN EINEM BRIEF AN DIE JÜDISCHEN GEMEINSCHAFTEN IN EUROPA, DIE VOM CHRISTENTUM UNTERDRÜCKT WURDEN, SICH UNTER DEM SCHUTZ DES OSMANISCHEN REICHES ZU BEGEBEN.

In fact so hospitable were the Ottomans to Jewish refugees that, in the early 15th century Rabbi Yitzhak Sarfati of Edirne sent a letter to Jewish communities in Europe entreating them to leave behind the torments they had endured under Christianity "and seek safety and prosperity in Turkey" as part of their path back to the Holy Land.


150TAUSEND SEPHARDISCHE JUDEN, VOM CHIRSTLICHEN SPANIEN VERTRIEBEN, WURDEN VON SULTAN BEYAZID AUFGENOMMEN. BEYAZID`S DREAM WAS TO MAKE HIS EMPIRE AN "UMBRELLA OF HUMANITY"

In the summer of 1492, under the reign of the enlightened Sultan Beyazid II whose dream it was to make his empire an "umbrella of humanity," 150,000 Sephardim escaped death or conversion under the Edict of Queen Isabella and King Ferdinand of Spain.

M.KEMAL ATATÜRK BOT DEN DEUTSCHEN JUDEN SCHON VIELE JAHRE VOR DEM KRIEG AN DEN SCHUTZ IN DER TÜRKEI ZU SUCHEN.

In the 1930`s, the revolutionary secularist leader, Mustafa Kemal Ataturk, invited many eminent Jewish professors to escape persecution in Germany and settle in Turkey, and during the war provided a safe passage for many to Palestine.
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Während des Krieges gelangten mehrere 100Tausend Juden über die Türkei nach Palaestina. Zudem gelang es in Frankreich die Deporatation von ca.10.000Türkischen Juden in die KZ`s zu verhindern.
Die Christen haben mehrfach in der Geschichte ganze Völker AUSGEROTTET, wie z.B. die indianischen Volksgruppen des Amerikanischen Kontinents. Auch damals wurde die eigene Überlegenheit wie jüngst von Berlusconi gepredigt. Andere Völker, Sitten und Religionen wurden als primitv angesehen.
Wenn ich Dich recht verstehe, haelst Du die mittelalterliche Kultur in Afghanistan fuer gleichwertig wie die moderne westliche.
Frage: Warum hat Europa ein Einwanderungsproblem und die dritte Welt nicht?
Und eine afrikanische Stammeskultur hat die gleiche Leistungskraft wie ein hochkomplexes kapitalistisches Wirtschaftssystem?
Frage: Warum gibt es eigentlich dort immer wieder Hungersnoete?
Die Verbrechen der christlichen Kultur dagegen sind natuerlich unbestritten.
Ich wollte anhand geschichlticher Ereignisse nur Aufzeigen, dass der ISLAM bzw. das osmanische Reich als Vertreter eines islamischen Staates schon vor über 500Jahren sich für MENSCHENRECHTE eingesetzt haben. Während Juden in Europa verfolgt wurden hat das islamische Osmanische Reich den Juden Schutz und eine neue Heimat geboten. Ausgerchnet den Juden werden sich hier viele irritiert fragen. Schließlich passt dies nicht in das suggerierte Bild des angeblich jüdisch-islamischen Nah-Ost Konfliktes und spätestens hier sollte bewußt werden, dass dieser Konflikt nur ein nationaler Konflikt ist, MEHR NICHT.
Jedweder Mord - ganz gleich ob von Christen, Hindus, Budisten, Sikhs, Moslems u. viele Stammesreligionen usw.
JEDER MORD - ganz gleich, ob ein Mensch stirbt, oder Millionen...
JEDER MORD, ganz gleich ob im Namen Allahs, des Teufels oder
der angeblichen Gerechtigkeit - JEDER MORD ist absolut verwerflich, abscheulich und wider der Weltenschöpfung.
JEDER MORD ist ein Akt des Untergangs und findet keine
aufrechnerische Rechtfertigung.
Selbst geistige Morde - Unterdrückung und Vergewaltigung der inneren und äußeren Freiheit (wie sie täglich in Millionen von Ehen stattfindet) ist genauso verwerflich und dient nur dem Untergang.

Wer mordet soll bestraft werden, mit lebenslangem Freiheitsentzug - auch Mörder, die ihr Kfz als Waffe mißbrauchen und fahrlässig den Tod anderer Verkehrsteilnehmer in Kauf nehmen....
all das ist nichts anderes, als die jüngst so schreckliche Terrorattacke...

Fragt sich nur - wird dann die ganze Welt zu einem Gefängnis?
Wer sind die Wächter?
Wo ist die Freiheit?
Wie ist die Freiheit?

Puuh - was ist Leben?

nur so zum nachdenken...
Liebe Grüße an alle und ein friedliches Wochenende
Willow
Nein, Du hast mich nicht verstanden. Und ich habe NICHT das Talibanische Regime verteidigt und bin mir sicher, dass dessen Regime ganz sicher nicht DEN ISLAM repräsentiert.

Nun zu Deinen Fragen:

Frage: Warum hat Europa ein Einwanderungsproblem und die dritte Welt nicht?

Ganz einfach könnte man meinen. Europa ist Reich und damit Anziehungspunkt für viele Menschen aus den ärmeren 2. und 3.Welt. Sicherlich ist der Reichtum Europas auf der industriellen, gesellschaftlichen und politischen Revolution begründet, aber auch auf VERBRECHEN an den sogenannten 2. und 3.Welt-Ländern während der Kolonialzeit. Reichtum durch Ausbeutung wie in z.B. Afrika geschehen. Die sogenannte zivilisierte Welt hatte nie ein Interesse an den Menschen Afrikas oder gar Ihnen die Zivilisation zu "schenken" - außer der dem Interesse der christlichen Kirche an den Seelen der Einheimischen.
Das Ziehen von willkürlichen Landesgrenzen, das Entstehen von künstlichen Staatsgebilden ohne kulturellen Gemeinsamkeiten sind Grundlage vieler akuteller Konflikte und Kriege.
Instabilität und dauernde Unruhen verhindern eine Entwicklung in diesen Ländern.
Europa kann sich nicht aus der Verantwortung für die desolate Lage dieser Länder nicht herausreden.

Wie sollen sich Wirtschaft und Industrien in diesen Ländern entwickeln, wenn die Vorraussetzungen für Investitionen nicht gegeben sind bzw. zahlreiche Kriege und Unruhen das Aufgebaute nach kurzer Zeit zerstören?
@ hassardeur

Ich wollte anhand geschichlticher Ereignisse nur Aufzeigen, dass der ISLAM bzw. das osmanische Reich als Vertreter eines islamischen Staates schon vor über 500Jahren sich für MENSCHENRECHTE eingesetzt haben.

und heute vorallem die der Frauen, Nicht-Islamisten, ...




weshalb lebst du in so einem abscheulichen Land voller
Christlicher Mörder?






wirst Du persönlich von den Kreuzrittern gejagt?


oder wolltest Du uns mitteilen was Du im Geschichtsunterricht gelernt hast,
vielleicht sogar um die Gegenwart zu verdrängen?



MfG Rea
@hassardeur:

deine mit großem Elan vorgetragene Verurteilung "christlicher Verbrechen" hat zwei entscheidende Fehler, die du - bitte - sehr genau zur Kenntnis nehmen solltest:

1. Es besteht ein Unterschied, ob ich Verbrechen, die ganze Volksgruppen oder Völker betreffen, im Namen eines Gottes ( Allahs) vollzogen werden oder ob deren Beteiligte dem Buchstaben nach einer Glaubensrichtung angehören.

2. Grundsätzlich muss man doch unterscheiden, ob ein Mensch dem Namen nach einer Konfession angehört oder bewusst ein "Ja" dazu hat. Demnach könnte man ja selbst Hitler als "Christ" bezeichnen, weil er getauft und damit "ordentliches" Mitglied der Kirche war. Dennoch war er alles andere als ein Christ, weil er die wesentlichen Glaubensüberzeugungen der biblischen Lehre überhaupt nicht teilte.

Daher ist deine Sichtweise völlig vereinfacht und führt zu völlig falschen Schlussfolgerungen.

Gruß ubo
Klasse endlich jemand der kapiert hat, dass es die monotheistische Religion / Ideologie ist , die uns diese Sch... immer wieder einbrockt!

Ein Gott
Ein Reich
Ein Führer


=> Schafft die m. Kirche ab
=> Schafft das Reich ab
=> Schafft den Führerkult ab

= Freiheit / Gleichheit / Brüderlichkeit

M_B_S
Ei guck, und ich dachte immer es sind reale Menschen, die handeln.

Oder hat uns nur unser miserables Bildungssystem solche Einfaltspinsel eingebrockt?
@ubo

Die Terroristen handelten ebenfalls KONTRÄR zu den Glaubensüberzeugungen der islamischen Lehre, nur wird pauschalisiert der Islam verurteilt. DAGEGEN wehre ich mich.

Zudem behandle ich das Christentum provokant wie auch der Islam zur Zeit dargestellt wird. Alle Deine Einwände gelten ebenfalls für den Islam oder auch andere Relgionen.

Auf die Nord-Irland konflikt hinweisend, fast tägliches Blutvergiessen zwischen Christen, möchte ich mich verabschieden.

ciao
@ubo,

Deine Aussage:

"1. Es besteht ein Unterschied, ob ich Verbrechen, die ganze Volksgruppen oder Völker betreffen, im Namen eines Gottes ( Allahs) vollzogen werden oder ob deren Beteiligte dem Buchstaben nach einer Glaubensrichtung angehören."

mußt Du mir mal erläutern.

Welcher Unterschied besteht zwischen was und wem oder worin bei Verbrechen an ganzen Volksgruppen oder Völkern ?

GerhardS
ZUR AUFKLÄRUNG:

Quelle:
Islamisches Zentrum München
http://homepages.compuserve.de/haciayhankaraca/islam/krieg.h…

Diese Frage beschäftigt gerade heutzutage viele Menschen. Darauf eine zutreffende sachliche Antwort zu erhalten, ist nicht leicht. Das Wort Islam ist in aller Munde, ebenso der Krieg. Fast automatisch stellt sich da eine Verbindung her. Viele Politiker, Medien und sogenannte Nahost-Experten tun ein Übriges, indem sie Ängste schüren vor dem Islam und seinem "Heiligen Krieg".

ISLAM HEISST FRIEDENMACHEN

Zwar redet heutzutage fast jeder vom Islam, doch weiß kaum jemand, was das Wort in Wirklichkeit bedeutet. Für die meisten Menschen ist es einfach der Name einer Weltreligion. Darüber aber, daß schon der Name das Wesentliche über diesen Glauben mitteilt, macht man sich meist keine Gedanken. Dabei beruht gerade auf dieser Unkenntnis der wirklichen Bedeutung des Wortes Islam wohl der größte Teil der Vorurteile und Mißverständnisse, die dem Islam entgegengebracht werden. Das Wort Islam, ins Deutsche übertragen, bedeutet: Friedenmachen. Der Islam versteht sich als die Religion und Lebensweise des Friedenmachens. Das Friedenmachen, wie schon der Name sagt, ist das Programm des Islam. Der Islam will Frieden machen in allen Bereichen, die für den Menschen von Bedeutung sind. Der Mensch soll Frieden machen mit Gott und mit sich selbst, mit seinen Mitmenschen und mit Gottes Schöpfung. Ein Mensch, der dies verwirklichen will, ist Muslim, d.h. "einer, der Frieden macht."

KEIN "HEILIGER KRIEG"

Nun fragt man sich vielleicht: Wie paßt das zusammen mit dem "Heiligen Krieg"? Die Antwort darauf ist sehr einfach: Der "Heilige Krieg" hat nichts mit dem Islam zu tun. Dieser Begriff kommt im Koran, der Heiligen Schrift des Islam, überhaupt nicht vor. Er ist dem Islam fremd. Ursprünglich stammt dieser Begriff wohl aus dem Mittelalter, der Zeit der Kreuzzüge, als man im christlichen Abendland aufrief zu einer Kriegsfahrt in den Orient, auch damals gegen den Islam und die Muslime. Das nannte man einen "Heiligen Krieg". Wie wir heute wissen, waren diese Kreuzzüge alles andere als "heilig". Kaum jemand im Abendland würde sich heute noch mit jenem Mißbrauch von religiösen Gefühlen der Menschen identifizieren wollen. Aber der Begriff des "Heiligen Krieges" hat sich erhalten. Nur wird er, wie nach dem Motto "Haltet den Dieb!", jetzt dem Islam und den Muslimen aufgestülpt, gegen die er sich in Wirklichkeit ja ursprünglich zuallererst gerichtet hatte.

UND WAS IST DANN DSCHIHAD?

Dies ist die nächste Frage, die sich hier anschließt. Nun gut, wird man vielleicht sagen, der "Heilige Krieg" steht so nicht im Koran, aber den dschihad, den gibt es doch, und ist das denn nicht dasselbe? Nein es ist nicht dasselbe! Dschihad ist ein Wort aus dem Koran, aber es bedeutet weder "heilig" noch "Krieg". Es ist nicht einfach zu übersetzen. Am besten drückt man es im Deutschen so aus: "etwas mit ganzem Einsatz tun", oder "sich voll und ganz einsetzen". So ist eigentlich alles, was ein Muslim (einer, der Frieden macht) "mit ganzem Einsatz" tut: dschihad. Sein Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit wären ohne dschihad, d.h. ohne ganzen Einsatz, nur halbherzig und unaufrichtig. Der Prophet Muhammad (s) hat gesagt: "Der beste dschihad ist, das Wort der Wahrheit (und des Rechts) vor einem ungerechten Herrscher zu sprechen." Man sieht an dieser Aufforderung sehr deutlich, welche Art von "ganzem Einsatz" hier gemeint ist: die persönliche Überwindung von Angst, Eigeninteresse und Egoismus. Dieser dschihad ist auch ein Kampf - und zwar ein Kampf gegen das eigene Ich. So wird dem Propheten Muhammad (s) der Ausspruch zugeschrieben, als er einmal mit seinen Gefährten von einem Feldzug zurückkehrte: "Wir kehren zurück vom kleinen dschihad zum großen dschihad." Den Kampf mit der Waffe bezeichnete er also im Vergleich mit dem Kampf gegen das Ich als den kleineren Einsatz. Das sollte man im Blick behalten, wenn man über Krieg und Frieden im Islam spricht.

KEIN BLINDER PAZIFISMUS

Der Islam vertritt keinen blinden Pazifismus, d.h. er verlangt von seinen Anhängern nicht, das eigene Leben oder die Menschen, für die man verantwortlich ist, dem Prinzip einer absoluten Gewaltfreiheit zu opfern. Der Koran sagt: "Euch ist der Kampf vorgeschrieben, und er ist euch zuwider, und es ist möglich, daß euch etwas zuwider ist, das gut für euch ist, und es ist möglich, daß euch etwas lieb ist, was schlecht für euch ist, und Allah weiß, aber ihr wißt nicht." (2:216) Damit erkennt der Koran wohl an, daß die gewalttätige Auseinandersetzung in der Regel unerwünscht ist, aber er untersagt sie nicht völlig, sondern stellt klare Grundsätze für Gewaltandrohung Gewaltanwendung und Gewaltverzicht auf. Diese sollen nun kurz betrachtet werden.

GEGEN GLAUBENZWANG

Der Kampf, der dem Muslim in der obigen Koranpassage vorgeschrieben ist, hat ein klar umrissenes Ziel. Es ist der Kampf gegen Zwang im Glauben und für die Freiheit des Bekenntnisses zu Gott. Der Koran sagt: "Kein Zwang im Glauben - das rechte Handeln und das Fehlgehen sind schon klar unterschieden." (2:256) Ein deutlicheres Bekenntnis zur religiösen Toleranz findet man in keiner heiligen Schrift einer anderen Weltreligion. Der Muslim hat den Auftrag dieses Menschenrecht der Freiheit des Bekenntnisses zu Gott in jedem Fall zu schützen, notfalls auch mit Gewalt, selbst wenn damit manche bestehende Konvention gebrochen werden muß - wie im alten Arabien der "heilige Monat", in dem der Kampf an sich verboten war "Sie fragen sich nach dem heiligen Monat, dem Kämpfen darin. Sag: "Kämpfen darin ist schlimm, doch Abhalten von Allahs Weg und Ihn leugnen und (Abhalten von) der Heiligen Moschee und ihre Leute von dort vertreiben, ist schlimmer bei Allah, und die Zwietracht ist schlimmer als der Kampf. Und sie hören nicht auf, euch zu bekämpfen, bis sie euch von eurem Glauben abtrünnig gemacht haben, wenn sie das können..." (2:217) Dies ist der Zusammenhang in welchem der Koran den Kampf nicht nur erlaubt, sondern vorschreibt. Der Muslim hat nicht nur das Recht, sondern hat die Pflicht, die Freiheit des Bekenntnisses zu Gott auch mit Gewalt zu verteidigen gegenüber denjenigen Feinden, die ihrerseits den gläubigen Menschen hindern, nach Gottes Weg zu leben, an Ihn zu glauben, Seine Gebetsstätten zu besuchen und sich dort in Frieden aufzuhalten. All diese Vergehen gegen die Menschenrechte bezeichnet der Koran an anderen Stellen Zusammenfassend mit dem Begriff "dsulm", d.h. Unterdrückung und Gewalttätigkeit.

GEGEN UNTERDRÜCKÜNG

Der Kampf gegen den Glaubenszwang ist zugleich ein Kampf gegen Gewalttätigkeit und Unterdrückung. Deshalb zeigt der Koran an einer anderen Stelle diesen Zusammenhang auch unmißverständlich auf: "Und was ist mit euch, daß ihr nicht auf Allahs Weg kämpft und für die Unterdrückten von den Männern und den Frauen und den Kindern, die sagen: ‘Unser Herr, bring uns heraus aus dieser Stadt, deren Leute Tyrannen sind, und gib uns von Dir aus einen Beschützer, und gib uns von Dir aus einen Helfer." (4:75) Der Muslim darf nicht nur, sondern er muß eintreten für den Schutz der Menschen, die Gott um Hilfe gegen die Tyrannei anrufen. Das nennt der Koran den "Kampf auf Allahs Weg". Den Kampf für "weltliche" Ziele hingegen lehnt der Islam strikt ab.

KEIN ANDERER KRIEG

Ebenso unmißverständlich wie der Koran den Kampf gegen Glaubenszwang und Unterdrückung befiehlt, verbietet er auch jedweden Krieg, der aus anderen Gründen geführt wird, seien das politische Macht, wirtschaftlicher Einfluß, Bodenschätze, National- oder Rassenstolz und was auch immer vorstellbar ist. All dies bezeichnet der Koran mit dem Sammelbegriff der "Güter dieser Welt". Dem Diesseits steht nach islamischer Auffassung das Jenseits, das Leben nach dem Tod, gegenüber:

"Und das Jenseits ist besser und bleibender" (87:17). Der Muslim richtet sein Verhalten - auch im Kampf - deshalb nicht nach den "Gütern dieser Welt" aus. Der Koran untersagt ihm das mit den Worten: "Ihr Gläubigen, wenn ihr auf Allahs Weg auszieht, dann schafft Klarheit und sagt nicht zu dem, der euch Frieden anbietet: ‘Du bist kein Gläubiger‘ und ihr erstrebt (dabei nur) die Güter des Lebens dieser Welt. und bei Allah ist vielfältiger Gewinn, (genau) so wart ihr früher, dann war Allah gütig zu euch, also schafft Klarheit, Allah kennt, was ihr tut."(4:94)

Mit anderen Worten: Wer als gläubiger Mensch Krieg aus anderen als den von Gott erlaubten Gründen führen würde, handelt so wie früher. d.h. bevor er durch Gottes Güte gläubig wurde. Dann wäre er nicht anders als andere Menschen auch. Der Muslim muß anders sein, denn sein Auftrag ist Friedenmachen. Streit und Krieg um die Güter dieser Welt aber bringen keinen Frieden. Deshalb rät der Koran zu bestimmten Wegen, den Krieg zu verhindern und den Frieden zu sichern.

FRIEDENSSICHERUNG

Der Koran nennt vier Prinzipien zur Friedenssicherung: und Kriegsverhinderung. Diese könnte man auch Grundsätze der islamischen Friedenserziehung: nennen. Als erstes vertritt der Koran das schon genannte Prinzip "Kein Zwang im Glauben". Das Eintreten für die Freiheit der Menschen, sich zu Gott zu bekennen, ist sein Fundament der Friedenssicherung. Zweitens stellt der Koran den Krieg unter die härteste Bestrafung und ruft die schlimmen Folgen davon ins Bewußtsein der Menschen: "Die Vergeltung für diejenigen, die mit Allah und Seinem Gesandten Krieg führen und im Land Verderben stiften, ist, daß sie getötet oder gekreuzigt werden und daß ihre Hände und ihre Füsse wechselseitig abgeschlagen werden, oder sie aus dem Land verbannt werden; dies ist ihre Vergeltung in dieser Welt, und im Jenseits ist für sie schmerzliche Strafe (bestimmt)." (5:33) Nach dieser Aussage des Korans ist also die Kriegsanzettelung mit der Todesstrafe oder zumindest der Verbannung bedroht. Dadurch soll der Krieg verhindert werden.

Drittens verlangt der Koran von seinen Gläubigen Friedenssicherung nicht nur durch Worte, sondern durch erkennbare Maßnahmen, die jedermann klarmachen, daß diese Ziele der Eintretens gegen Glaubenszwang und Tyrannei und für die Sicherung des Friedens nicht nur proklamiert werden, sondern auch gegen jede Bedrohung geschützt werden können: "Und rüstet gegen sie, wozu ihr imstande seid, an Streitmacht und den Streitrossen, damit ihr die Feinde Allahs und eure Feinde einschüchtert, und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt." (8:60) Das Ziel dieser Maßnahme ist eindeutig angesprochen: Es geht um die Verhinderung des Krieges.

Viertens erwähnt der Koran an verschiedenen Stellen das Abschließen von Verträgen, die dazu führen, daß keine Kriege geführt werden. Ein solcher Vertrag gilt nur dann nicht mehr, wenn der Vertragspartner ihn gebrochen hat. In diesem Fall wird der Muslim das nicht hinnehmen, weil der Koran ihm aufträgt: "Und wenn sie ihre Eide nach ihrem Vertrag ge- brochen haben und euch wegen eurer Religion schmähen, dann kämpft gegen die Anführer des Unglaubens - für sie gibt es keine Eide, vielleicht lassen sie (dann) ab." (9:12) Auch hier wird noch einmal deutlich, daß im Mittelpunkt der islamischen Lehre von Krieg: und Frieden der Schutz der Freiheit des Bekenntnisses zu Gott steht.

NOTWEHR JA

Schließlich sind auch die Gebote des Korans, einen Krieg nicht zu beginnen und ihn baldmöglichst zu beenden, wesentliche Mittel der Friedenssicherung. Der Muslim hat das Recht der Selbstverteidigung, wenn er angegriffen wird. Aber er hat ebenso die Pflicht den Kampf auch zu beenden, wenn der Feind ihn einstellt. Die Haltung des Muslims, was den Krieg betrifft, ist also immer eine Erwiderung auf das, was ihm geschieht: "Und bekämpft diejenigen auf Allahs Pfad, die euch bekämpfen und übertretet nicht (Allahs Grenzen). Allah liebt die Übertreter nicht. Und tötet sie, wo ihr sie antrefft und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben... und wenn sie aufhören - Allah ist verzeihend und barmherzig, und bekämpft sie, bis es keine Zwietracht mehr gibt und die Religion Allahs ist. Und wenn sie aufgehört haben, dann (gibt es) keine Feindschaft, außer gegen die Ungerechten." (2:190-193) Hier sind auch noch einmal die einzigen erlaubten Kriegsgründe genannt: Selbstverteidigung gegen Angriff und Vertreibung, d.h. "dsulm" (Unterdrückung, Tyrannei) und Freiheit des Bekenntnisses zu Gott, d.h. "bis die Religion Allahs ist." Noch eindeutiger heißt es im Koran: "Es ist denen erlaubt, die kämpfen, weil ihnen Unrecht geschah, und Allah ist ihnen zu helfen schon imstande. Diejenigen, die herausgetrieben wurden aus ihren Häusern, ohne Recht, nur weil sie sagten: ‘Unser Herr ist Allah‘ - und wenn es nicht Allahs Abwehren der Menschen untereinander gäbe, wären bestimmt die Einsiedeleien zerstört und die Kirchen und Gebetsstätten und Moscheen, in denen Allahs Namens viel gedacht wird..."(22:39-40)

FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT HERSTELLEN

Im übrigen weist der Satz "Und wenn sie aufgehört haben, dann (gibt es) keine Feindschaft, außer gegen die Ungerechten" (2:193) die Muslime an, auch nach dem Kampf, wie schon zuvor, für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Diese Friedensbereitschaft fordert der Koran in jedem Fall: "Und wenn sie dem Frieden zugeneigt sind, dann seid (auch) ihr ihm zugeneigt und vertraut auf Allah..."(8:61) Der Koran zwingt den Menschen nicht, den Islam anzunehmen. Aber dem Grundsatz "Freiheit des Bekenntnisses zu Gott" und "Schutz vor Unterdrückung" muß sich jeder unterstellen und dies auch mit Entrichtung: einer Steuer unter Beweis stellen: "Kämpft... bis sie die Ersatz-Steuer (dschisja) aus der Hand gegeben haben und sie Untertanen (geworden) sind." (9:29)

WAS STEHT DEM ENTGEGEN?

Dies sind kurz zusammengefaßt die wichtigsten Grundsätze über Krieg und Frieden im Islam. Wer sie berücksichtigt, kann sich nun selbst eine Meinung darüber bilden, wann für die Muslime Widerstand gegen einen Angriff auf Freiheit und religiöses Bekenntnis erlaubt und gefordert ist, und wann die religiösen Gefühle der Menschen zu ganz anderen Zwecken mißbraucht werden. Darüber hinaus sollte man nun auch zu einer gerechten Beurteilung dieser islamischen Grundsätze kommen können und sich fragen, was ihnen eigentlich entgegensteht. Was steht wirklich gegen

Schutz vor Glaubenszwang?
Schutz vor Unterdrückung und Tyrannei?
Einsatz für Freiheit und Menschenrechte?
Verbot jedweder sonstigen Waffengewalt?
Bemühen um Friedenssicherung?
Verbot des Angriffs?
Erlaubnis der Notwehr?
Friedemachen auf allen Ebenen?

Quelle:
Islamisches Zentrum München
Wallnerstr. 1-5
D-80939 München
Tel.: 089-325061
Fax: 089-325077
Hassardeur,

sei doch bitte so nett, und verbreite Deine verlogene, proislamische Propaganda woanders.

Und das sage ich, obwohl ich Deine postings nicht mal bis zum Schluß durchlesen konnte.
(Bin allergisch gegen Dreck in den Augen.)
@doktor faust

Hättest Du Dir meine Postings bis zum Schluß durchgelesen, dann würdest Du auch nicht von Propaganda reden.

Viel Spaß beim Lesen :)


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