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WAS IST DA LOS?? TCU - 500 Beiträge pro Seite



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Kollege und ich sitzen hier vor dem Bildschirm und verfolgen, wie TCU abgeht. Wer hat News oder neue Meldungen? Dann her damit.

Hoffen, dass das nicht nur Schweinezocker sind, die den Kurs puschen.

(Sollte es nicht so sein, nehme ich den "Schweinezocker" zurück.)

P.S.: Verdoppler erreicht. Geld macht Geil.
Kein Grund mitreinzuspringen,war nur eine 2000 Stück bestens Order nehme ich an.
Hallo Leute!

Keiner mehr da!?

Keine Meldungen von TC seit bald 8 Wochen!
Eine absolute Frechheit!
Was ist mit den Absatzzahlen vor Weihnachten? Oder gab es überhaupt keine!?
Unglaublich was hier abgeht!!!

Gruß
Bernd
Langsam aber sicher (was ja von vorneherein klar war) nähert sich dieser Dreck seinem inneren Wert, und der liegt bei max. 1 cents für das Papier, auf dem die Aktien verbrieft sind. Welcher nicht ganz hirnlose Konsument sollte sich bloß eine Fernsehfee kaufen?!
Gleich kommt er/ sie wieder um 17.28 MEZ und dann gib´s wieder einen Kurs, liegt bestimmt am schönen Wetter.
Nicht´s für Ungut aber 4 Stunden ohne Posting bei der Performance ist nicht gerecht- oder ?
Bis auf 3 Minuten, ich muß mich loben. Aber bald wird es heiß´.
Gruß Uli
Traut sich denn wirklich keiner?, nicht mal TCU- Vorstand will sich äußern ( auf mail anfrage ), wir leben in einer I-
Gesellschaft- leider aber jeder für sich.. und Gott für uns alle.
Aus Börsensicht ist diese Formation aber unlogisch und sollte uns zu denken geben. Uns TCU´lern weiterhin ein -happy trade.
Ich schätze mal, daß wir so 10 TCU´ler in diesem Board sind, was meint IHR ? liege ich da falsch ?
Ob er/sie noch bis zur 5 runtergeht ? Lohnt sich dann der Einstieg ? Fragen über Fragen .
Die Frage ist doch: Warum in den vergangenen Tagen Umsätze und heute gar nichts? Pushversuch abgebrochen?

Selbst wenn das Unternehmen den Stein der Weisen gefunden hätte, kommunizieren tut es das nicht.

Außer der peinlichen Ad Hoc mit Kursziel ist von Frau Bauersachs nichts mehr gekommen.

Wenn man sich die Berichte von den Hauptversammlungen anschaut, glaubt man eher, dass da jemand zu einem günstigen Zeitpunkt ein paar Milliönchen abgreifen wollte.

Was passiert da eigentlich operativ in Koblenz? Warum werden keine Mails beantwortet?

Fragen über Fragen!
Der heutige Freitag wird´s wohl wieder richten, wohl dem der
nur einmal in der Woche nach den Kursen schaut, dem ist vieles erspart geblieben - ein Update nach 8 € wäre doch wohl ein Hit.
happy trade
Dieser Kursverlauf ist einfach herrlich, in einer Stunde sind wir wieder bei 4 €. Dann können wieder die geduldigen Käufer den ungeduldigen Verkäufern zeigen wie man Geld verdient.
happy trade
Es schreibt Ihnen die

TC Unterhaltungselektronik AG


Vorstandsvorsitzende Petra Bauersachs

25. März 2002





Sehr geehrte Damen und Herren,

für die folgenden Tage haben wir uns vorgenommen, Ihnen einzelne Aspekte unserer Geschäftspolitik für das Jahr 2002 zu erläutern, aufgeteilt auf mehrere Mails, da es uns interessiert, welche Mail für welche Anlegerreaktion gesorgt hat.

In den nächsten zwei Wochen sind wir zudem jederzeit unter Tel.: 0261-98436-0 für telefonische An- oder Rückfragen erreichbar.

Zunächst möchten wir auf vielfachen Wunsch Stellung nehmen zu dem erfreulichen aber „unerklärlichen“ Kursverlauf der letzten Wochen. Die TC-Aktie hatte dabei zwar die höchste Performance aller deutschen Aktien, aber auf immer noch zu niedrigem Niveau!!
Daher ist die Vervierfachung binnen weniger Tage zwar erfreulich, zeigt aber nur, dass unsere Aktie schon auf geringste Zukäufe stark reagiert, also sehr volatil ist. An den meisten Tagen kommen weiterhin überhaupt keine Umsätze zu stande, der Kurs wird dann geschätzt (T=Tax als Zusatz zur Kursfeststellung).


Woher kommt nun die Kurssteigerung?

Unser Projekt TIVION befindet sich nun in einer so konkreten Phase, dass zwangsläufig jeden Tag mehr Zulieferer, Programmierer, Unternehmensberater & Medienunternehmen davon erfahren. Es läßt sich daher nicht ausschließen, dass die involvierten Personenkreise ihr Wissen dazu nutzen, ihr Depot um TC Aktien zu bereichern.
Unseren Altaktionären wollen wir mit dieser Mail nochmals die Chance geben, das Potential von TIVION richtig einzuschätzen.
Unsere diesbezügliche Adhoc-Meldung hat zwar alle relevanten Informationen enthalten, aber um verstehen und einordnen zu können, welch dicken „Fisch“ wir mit TIVION an der „Angel“ haben, muß man sich in den Märkten TV; Internet & Medien auskennen. Adhoc-Meldungen reichen zur Verdeutlichung komplexer Zusammenhänge meist nicht, da sie auf eine Seite begrenzt sind. TIVION ist zudem keine triviale Technologie - sonst wären vielleicht schon andere vor uns daraufgekommen.

TIVION

TIVION ist ebenfalls ein Werbeblocker und hat alle Funktionen der bislang einzigartigen Fernseh-Fee, ist aber insofern wesentlich intelligenter, als es in der Lage ist, Werbung nicht nur auszublenden, sondern z.B. 10% der Werbezeit, EIGENE „Dienste“ anzubieten. Kurz gesagt, ist es ein virtueller Fernsehsender, der zwar die Werbeeinnahmen eines Fernsehsenders erzielen kann, jedoch nicht die Content-Kosten hat.

Das eigentlich brisante und spannende an unserem OLG-Urteil aus Berlin (Sie erinnern sich, wir haben nach 2 Jahren Rechtsstreit, Vertriebsblockade und einstw. Verfügungen gegen RTL, Sat1 & Vox gewonnen) ist die Tatsache, dass wir alles mit der Fernsehwerbung „anstellen“ dürfen, was der Kunde auch selber machen könnte.

TC hat letztlich das automatisiert, was der Kunde per Hand rechtmäßig machen darf, nämlich bei Werbung wegschalten.

Das bedeutet aber auch, dass wir die RTL-Werbung durch eigene also bei uns gebuchter Werbung ersetzen können!
An dieser Stelle sei bemerkt, dass RTL monatlich einen Umsatz von 200 Mio. DM erwirtschaftet und ca. 60 Mio. DM Gewinn pro Monat. Trotz der hohen Content-Kosten ist TV-Werbung also hochlukrativ.

Demzufolge wurde TIVION wie eine transparente Mattscheibe entwickelt, die virtuell vor dem TV-Schirm liegt. TIVION ist technisch in der Lage, dem Nachrichtensprecher einen Bart zu zeichnen, um mal ein einprägsames Beispiel zu geben.
Was ist nun das hochlukrative daran?

Mit einem Wort, haben Sie auf diese Weise einen virtuellen Fernseh-Sender geschaffen, der sich auf der einen Seite die Beschaffung des teuren Contents (Spielfilme, Sportübertragungen) spart, jedoch 100% der Aufmerksamkeit und der Reichweite eines Haushaltes besitzt, bzw. in Besitz nimmt.

Wir können also, während einer Sendung zum Thema „Amazonas-Delta“ unten rechts einen kleinen Knopf einblenden, mit passenden „Reiseangeboten“. Wir können Ticker einblenden, deren Inhalt genau auf den Kunden zugeschnitten ist (lokale Veranstaltungen, Ihr Depot) etc.
Wir können während eines BMW-Spots per Fernbedienungsklick auf die Web-Site des nächsten Händlers wechseln, oder per Knopfdruck eine Probefahrt bestellen.
Die Werbeindustrie ist begeistert, da TIVION die vier Hauptwünsche der Werbeindustrie erfüllt:

1.Interaktivität, 2.Vernetzung ins Internet; 3.Zielgruppenspezifik und 4.Direct response.

Warum sind diese Werbeziele zukünftig so wichtig?

1. Die herkömmliche TV-Werbung stößt an ihre Grenzen. Die Streuverluste sind zu hoch (Pampers-Werbung an kinderlose Haushalte!), erklärungsintensive Produkte haben keine Chance, die Vergessens- und Verwechslungsrate bis zum POS (Point of sale) ist zu hoch, da mindestens eine Nacht dazwischen liegt.
2. Direct Response bedeutet, dass eine Probefahrt mit genau einem Fernbedienungs-Klick gebucht wird. Bei TIVION ist es noch nicht einmal nötig, eine Adresse einzugeben, die wird automatsich übertragen. Fernsehwerbung hat den Vorteil, dass Sie emotional packend ist (Audio & Video im Vergleich zu Print). TIVION kann den Kunden im Moment der Emotion zu einer Handlung bewegen, herkömmliche Werbung wird erstmal vergessen und wenn der Kunde irgendwann im Laden steht nur zu einem geringen Teil erinnert.
3. Zielgruppen werden um den Faktor 10-100 von der Werbeindustrie teurer bezahlt, als Streugruppen. Dies ist kein Wunder. Denn der Erfolg der Werbung steigt, wenn die Werbebotschaft nur auf die Personen trifft, für die Sie bestimmt ist. Der Werbespot über einen neuartigen Golfschläger interessiert nunmal 99% der bevölkerung NICHT. Den Golfspieler dagegen sehr wohl. Bei Tivion ist sogar eine parallele Ausstrahlung möglich. Während der „junge Haushalt“ einen Spot zum 3er BMW ansieht, empfängt der „ältere Haushalt“ den Spot zum „5er BMW“ und das zur gleichen Zeit. Daher ist das Potential von TIVION sogar noch größer als die Summe der Werbeeinnahmen der bisherigen TV-Sender.
4. Interaktivität ist kein Selbstzweck, doch manchmal muß der Anbieter von Dienstleistungen in den Dialog mit dem Kunden treten. Im Internet ist Interaktivität kein Problem, am Fernseher schon. TIVION vernetzt die beiden Medien. Der Vorteil des Fernsehens (3 Stunden Benutzung am Tag, hohe Emotionalität) wird mit den technischen Möglichkeiten des Internets verbunden. Interaktivität wird je nach Kundentyp sogar von selbst genutzt. Zu jeder Sendung werden Links und Zusatzinformationen angeboten. Durch die TimeShift-Funktion von TIVION wird beim Surfen (im Gegensatz zu Videotext) auch kein TV-Inhalt versäumt. Interaktivität gibt zudem sofortiges Feedback ob eine Werbeaktion beim Kunden „ankommt“ oder ob der Spot verändert werden muß.

Firmen wie Infomatec oder Metabox haben versucht, diese Ziele mit dezidierten Geräten (Set-Top-Boxen) zu erreichen. Die Nachteile der teuren Set-Top-Boxen sind jedoch offenkundig:

1. der Kunde zahlt keine DM 1300 für geringen Zusatznutzen (Web on TV)
2. ein Telefonanschluß ist im Wohnzimmer meist nicht vorhanden
3. die Boxen sind technisch schnell veraltet (die Audio; Videomärkte sind zu schnell; Revolutionen wie DivX sind gerade ein Jahr alt)
4. Software-Features sind in diesen Boxen sehr primitiv, da nur 8 MB Arbeitsspeicher und meist keine Festplatte
5. unterschiedliche Betriebssysteme machen es dem „Werber“ unmöglich, die gleiche Kampagne crossmedia zu gestalten.
6. Email und Schriftwechsel muß doppelt verwaltet werden (auf der Box und auf dem PC)

Und vieles mehr, siehe Testberichte in Fachzeitschriften.

All dies ändert aber nichts an der Lukrativität des Geschäftsmodells „Interaktives-Fernsehen“.

Das Raffinierte an TIVION ist es, vorhandene PCs als SET-TOP-Boxen zu benutzen. Dies spart dem Kunden viel Geld, das System ist durch Software-Download immer auf dem neuesten Stand und veraltet nicht. Die technischen Möglichkeiten eines PCs übersteigen die einer Set-Top-Box um Dimensionen. Die normale Festplatte im Wohnbereich hat eine Kapazität von 40 GB, kann also über 20 Stunden Video aufzeichnen. Diese Kapazität hatten selbst mittelständische Betriebe vor einigen Jahren nicht. Die Rechenleistung liegt im Bereich von 1998er-Mainframes, Videos können ohne Zusatzhardware bearbeitet werden. Die Leistung der am Markt befindlichen Algorithmen hat sich in den letzten Jahren so dramatisch entwickelt, dass sogar über ISDN bereits Videos angeschaut werden können (DivX5, MPEG 4).
Auf einer CD kann mit solchen Codecs sogar eine DVD aufgezeichnet werden. Schauen Sie sich die Computer-Zeitschriften bei Ihrem nächsten Tankstop an. Dies sind die PC-Themen der Zeit! Auch der letzte Aldi-Massen-PC wurde als Multimedia-PC mit TV-Out; DVD-Player etc. gestaltet. Mittlerweile gibt es in Deutschland über 2,2, Mio. Breitband-TDSL-Anschlüsse mit 10 facher ISDN-Geschwindigkeit. Diese Anschlüsse werden von Ron Sommer nicht ohne Grund in atemberaubender Geschwindigkeit verbreitet. Via T-DSL kann auch TV/Video empfangen werden. Die ersten Hollywood-Studios haben bereits VideoOnDemand-Möglichkeiten für Filme eingerichtet (also an den TV-Sendern vorbei!!).
Zusammengefasst „platzt“ der Haushalts-PC momentan vor Unterhaltungselektronik-Angeboten (DVD, Internet-TV, Film-Tausch), die „eigentlich“ ins Wohnzimmer gehören.

TIVION bietet daher als Grundfunktion die Vernetzung zwischen TV und PC. Zusätzlich die Aufzeichnung von Filmen auf Festplatte. Allein dieses Feature wird bei der Firma TIVO in den USA mit einem aktuellen Börsenwert (also nach Einbruch der Börsen) von 217 Mio. US$ bewertet. Bitte lesen Sie unser beigefügtes Expose, um alle Features von TIVION kennenzulernen (Anrufannahme/Freisprechen auf dem TV). Alle dort genannten Benefits werden eine Verbreitung und dauerhafte Nutzung von TIVION garantieren. Diese Punkte sind für die zukünftigen Nutzer von TIVION von Interesse, weniger aber für die Einnahmenseite von TIVION. Daher verzichten wir auf eine Beschreibung der Feature-Liste und verweisen Sie auf das Expose. Das Expose finden Sie unter www.telecontrol.de/tivion/tivion.html.

Aus Investoren-Sicht ist folgende Besonderheit noch von Interesse. TC hat sich dafür entschieden, die Vernetzung inklusive der TV-Werbefläche (siehe im Expose unter Strategie II) in den Markt einzuführen. Dies macht zum einen Zusatz-Investitionen in Software notwendig (ca. 500.000 €). Zum anderen sollen mindestens 200.000 Haushalte kostenlos mit Tivion ausgerüstet werden, um sofort eine für Werber interessante Zielgruppe zu erreichen. Überhaupt ist die Notwendigkeit von PC`s keine echte Einschränkung für TIVION, da diese 40% der Bevölkerung für die Werbe-Industrie gerade interessant sind.
Zur Ausrüstung der ersten 200.000 Haushalte benötigt TC ca. 4 Mio. €.
Die durchschnittlichen Werbeerträge der TV-Sender vorausgesetzt, können pro Monat und Haushalt ca. 16€ erzielt werden. Mehrerträge durch Zielgruppen-Werbung (Target-Ads), durch Interaktivität und durch geringere Spot-Produktionskosten, durch Direct-Response etc. sind nicht einberechnet.

Die erwarteten Erträge belaufen sich auf 3,2 Mio. €, tatsächlich rechnen wir mit einer Amortisationszeit von maximal 4 Monaten. Zu beachten ist, dass es sich hier nicht um ein „neues“ Geschäftsmodell handelt, sondern um ein erprobtes und funktionierendes. Nochmals sei darauf hingewiesen, dass RTL monatlich 100 Mio. € Werbeeinnahmen erzielt. Der Zuschauer, bzw. seine Aufmerksamkeit hat international einen hohen und relativ konstanten Preis.

TIVION besetzt die strategisch wichtigste Position. Es ist kein Fernsehsender, der in der Kanal-Liste irgendwo unter „ferner liefen“ positioniert ist, auch keine Website, die darauf angewiesen ist, angesteuert zu werden.
TIVION ist eine dauerhafte Mattscheibe zwischen Zuschauer und TV-Programm, einmal installiert nicht abwählbar, und in der Lage jede herkömmliche Werbung auszublenden (auch Internet-Werbe-Banner) und durch eigene Werbung zu ersetzen.

Das maximale Potential für Deutschland beziffern wir auf 6 bis 10 Mio. Haushalten und Erträgen von €16 pro Haushalt und Monat. International gehen wir von einem Faktor 5-10 aus (USA hat ca. 3 mal größeren TV-Markt).
Unser Kursziel Euro 60.

Angesichts eines aktuellen Börsenkurses von TC von Euro € 2 bis € 8 ist es für Sie sicher von Interesse, warum wir auf der letzten Hauptversammlung von einem Kursziel von Euro 60 gesprochen haben. Wir haben dies als unterstes Kursziel genannt, da unsere eigentliche Einschätzung noch weit höher liegt.

Wir sprechen hier von Zahlen und ich hoffe, ein wenig Mathematik stört Sie nun nicht.
Ein Kurs von 60 bedeutet bei 1.139.363 Aktien (mehr hat TC nicht) eine Marktkapitalisierung von Euro 68,3 Mio.
Strategische Medienwerte wie TC werden üblicherweise (nachdem Sie als solche erkannt wurden) mit höheren KGVs bewertet, da der Aquisitionswert sehr hoch ist. Beispielsweise hat sich NBC sofort bei TIVO mit 200 Mio. $ beteiligt, nur um die Werbestopp-Taste zu verhindern.
Trotzdem wollen wir mit einem konservativen KGV von 12 rechnen (da er betriebswirtschaftlich zum Zinsniveau passt und auch eine Faustregel für den Hauskauf darstellt; Preis=12fache Jahresmiete).
Unser Jahresgewinn müßte also bei einem KGV von 12 und einem Kurs von 60€ bei 5,7 Mio. € liegen. 50% Umsatzrendite vorausgesetzt (RTL hat 30% und muß noch Redakteure und Content bezahlen) ist hierzu ein Umsatz von 11,4 Mio. € nötig.
Den durchschnittlichen Werbeumsatz pro Haushalt (16€/Monat) vorausgesetzt, ergibt sich dieser Werbeumsatz schon bei 59.000 Haushalten. Bereits mit der ersten Distribution wollen wir jedoch mindestens 200.000 Haushalte erreichen, u.a. durch Beilage zu neuen Multimedia-PCs.

Aktueller Kurs

TC ist technologisch auf dem neusten Stand, wir sind an vorderster Front und haben unsere Hausaufgaben gemacht. Ein Technologie-Unternehmen muß sich in den heutigen schnellen Märkten ständig neu erfinden. Das haben wir mit TIVION ausreichend getan, sehen Sie auch in der nächsten Mail unsere neuste Entwicklung parallel zu Microsofts Webpad MIRA.

Bei TC gibt es keine schlechten Nachrichten (Bad-News), das einzig schlechte ist der niedrige Kurs selbst. Wir haben es ganz im Gegenteil nach dem ersten revolutionären Produkt (Fernseh-Fee) noch geschafft, dies mit TIVION zu toppen und sogar zu internationalisieren.

Ein paar Worte zur allg. Aktien-Depression....

Nach den ganzen Erfahrungen am Neuen Markt ist es richtig, ins Detail zu gehen und Konzepte zu hinterfragen. Doch dann müßten wir im Ergebnis bei höheren Kursen landen. Vielmehr machen es sich Kleinanleger oft einfach und betreiben den Umkehrschluß. Sie trauen dem Unternehmen nichts zu, wenn der Kurs niedrig ist („die anderen Aktionäre wissen sicher mehr als ich“). Damit wird die eigene Meinung und Bewertung durch die Bewertung der Verkäuferseite ersetzt.

Hinukommt, dass sich nach dem Zusammenbruch der Aktienmärkte viele Depots wertmäßig in Luft aufgelöst haben. Dies hatte zur Folge, dass einige Depots (u.a. solche, die mit Effektenkrediten beliehen waren)
zwangsliquidiert wurden. Eine Bank, die ein Depot zwangsauflöst, ist der Preis für die Aktie relativ gleichgültig, da der Rest eben anderweitig eingezogen wird. Mindestens ein solcher Fall einer Zwangsliquidierung im Kreis der TC-Aktionäre ist dem Vorstand namentlich bekannt. Wenn größere Pakete verkauft werden, sinkt natürlich der Kurs, zumal die Aktionäre, die weiterhin an TC glauben, nicht beliebig weitere Finanzmittel verfügbar haben oder aus allg. Marktgründen zur Vorsicht nicht nachinvestieren wollen.

Bitte verwechseln Sie aber nicht die Lage der Gesellschaft mit dem Aktienkurs.
Nebenbei wird es Sie vielleicht interessieren, dass der Vorstand seit Einführung an die Börse keine einzige Aktie verkauft hat (auch nicht bei den bisherigen Höchstständen von € 16), sondern vielmehr zugekauft hat!
Aus unserer Sicht sollte sich jeder Aktionär darüber freuen, dass momentan die Aktie billig zu haben ist. Wenn Benzin im Preis sinkt, ist es ja deshalb auch nicht schlechter.
Wer wie wir, 100%ig von TC überzeugt ist, für den kann die jetzige Kurs-Situation gar nicht besser sein. Wir wagen auch zu behaupten, dass solch niedrigen Kurse auch nur bei niedrigen Stückzahlen möglich sind. Das Blatt kann sich schnell wenden, wenn TC eine erhöhte Aufmerksamkeit erfährt. Diesbezüglich unternehmen wir nun konkrete Schritte, die TC Aktie international bekannter zu machen. Details werden in Kürze in einer Adhoc-Meldung erscheinen. Einen Vorgeschmack auf künftige Kurssprünge haben die letzten Tage gegeben.

Sehr geehrter Aktionär,
abschließend möchten wir uns für Ihr bisheriges Vertrauen bedanken. Wenn Sie sich aufgrund der obigen Informationen dazu entschließen, Aktien nachzukaufen, würde uns dies sehr freuen; konkrete Empfehlungen dürfen wir leider nicht aussprechen.
Die TC-Aktie steht – nach unserer Überzeugung - erst am Anfang einer großen Entwicklung. TIVION ist sowohl durch das Fernseh-Fee-Patent, als auch durch eigene Schutzrechte weitgehend abgesichert. Die bisherigen Verluste durch die nicht gerechtfertigten Einstweiligen Verfügungen gegen uns wird uns RTL ersetzen müssen, entsprechende Schadensersatz-Klage wurde im Januar eröffnet. Die Zeit der Vertriebsverbote haben wir technologisch optimal zur Weiter-Entwicklung genutzt.
Auch weiterhin können Sie sich der Hartnäckigkeit der Gründer&Vorstände&Mehrheitsaktionäre sicher sein. Für uns als Vorstand ist TC nicht „irgendein“ temporärer Job. Wir haben bislang mehrfach unter Beweis gestellt, dass man sich auf uns verlassen kann. Sowohl den Börsengang, als auch den Kampf gegen die privaten TV-Sender haben wir – bei minimaler Mittelausstattung - erfolgreich bestanden. Technologie-Entwicklungsziele wurden stets erfüllt.



Auch die großartige Chance mit TIVION ein internationales & strategisches Medienprodukt massenhaft zu verbreiten, lassen wir uns nicht entgehen.

Ihre Antwort auf dieses Schreiben ist hochwillkommen, dies gibt uns Gelegenheit offene Fragen vielleicht in einem Nachtrag zu erläutern.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Bauersachs & Guido Ciburski
Vorstand




Anhang:

 Expose als Attachment (nur per Mail, falls Sie diesen Text per Fax erhalten haben, finden Sie das Expose unter www.telecontrol.de/tivion/tivion.html)



Ausblick über kommende Aktionärs-Mails:

• Pflicht-Meldung Ihrer Aktienanteile zum 1.4.2002
• Internationale Maßnahmen zur Vergrößerung der Bekanntheit der TC Aktie (Adhoc-Meldung)
• Teilnahme an der KFW-Messe Frankfurt,10. April
• Einstieg von neuen Investoren/VC
• Einbauvarianten
• Gewerbliche Werbeblocker; Internet-Signal
• Umsätze; Schadensersatzklage gegen RTL
• Marketing Etat Fernseh-Fee
• Entwicklung eines „Web-Pads“, Vorteile zu MS Mira
besonders intressant ist das sich jemand einen werbeblocker kaufen soll um sich dann werbung anzusehen die man nicht ausblenden kann

auch hochintressant ist der punkt über das kgv (den musste ich 2mal lesen um ihn zu verstehen)



quote:
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da er betriebswirtschaftlich zum Zinsniveau passt und auch eine Faustregel für den Hauskauf darstellt; Preis=12fache Jahresmiete


wer die mail bekommen hat wo tecstock schon reingestellt hat, der kann mal das bild von der bauernsachs einfärben, das was man dann sieht wird mit dem geld passieren :D
Was ist eigentlich mit der
Ausblick über kommende Aktionärs-Mails:

• " Pflicht-Meldung Ihrer Aktienanteile zum 1.4.2002 "

Hat die schon jemand gesehen ! / bekommen !?
Hier unsere Roadmap des Jahres 2002:

Snap-TFT: Technik fertig, es laufen Verhandlungen mit Monitorherstellern, Market: Ende 2002
Tivion: Hardware und Base-Software fertig, Investoren haben mit dem Projekt begonnen, weitere Investoren können hinzukommen. Zur Zeit dürfen keine Presse-Infos gegeben werden. Market: Herbst 2002
Fernseh-Fee in Web-TV-Box: Technische Entwicklung läuft, Vermarktung Ende 2002, nach Tivion.


News:


10. Juni 2002

Tivion nimmt Gestalt an. Die Funklösung wurde in diesen Tagen fertig, die Verpackung ist in Auftrag, der Count-Down zum Rollout läuft. Im Moment führen wir Gespräche mit großen deutschen Verlagshäusern zwecks Werbeflächen-Vermarktung. Ein US-Vertriebs-Partner hat uns besucht und arbeitet nun an Verträgen für eine US-Handelskette.


Da muss aber einer viel Zeit haben:laugh:


Oder kommen die jemals aus den Ar...?

Und da meint einer ein fairen Kurs weit über 60Euro festzulegen!!!


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