SWISSAIR, kommt von 187 € > Montag, kommt Finanzielle........... - 500 Beiträge pro Seite



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..........Entscheidung-Hype bis 20 € ist drin, @ alle, heute Abend mehr...

Nur soviel, bin mit 20.000 Stk. rein, das gibt am Montag
Party....lest im nachbarthread...http://www.wallstreet-online.de/si/community/board/threadpag…


Gruß Stefan
Hey - cool:
Da kauft doch tatsächlich jemand SAIR !!!
Ich kenne da jemand, der hätte noch ein paar davon
übrig (bis zu 50.000 Stk).
Übern Preis liesse sich noch reden, aber vorheriger Kapitalnachwis erforderlich.
Interessiert?
Also wer bei der Hype dabeisein will hat nur noch heute und morgen über 4 € Zeit einzusammeln: Warum? Lest selbst:

Amerikaner an Swissair interessiert
Neue Hoffnung für die Swissair: Lässt die Texas Pacific Group noch mehr Geld fliessen?


Die «neue Crossair» wird massiv mehr finanzielle Mittel benötigen, als der Kredit von UBS und Credit Suisse ausmacht. Die UBS bestätigte am Donnerstag Kontakte zur US-Investmentgesellschaft Texas Pacific Group.

Infobox Die Texas Pacific Group
Dossier Swissair

Die UBS habe Kenntnis von einem entsprechenden Schreiben, sagte UBS-Sprecherin Larissa Alghisi zu einem Bericht der «HandelsZeitung». Über den Inhalt der Anfrage machte sie keine Angaben.
Am Mittwoch waren Gerüchte über ein Interesse der internationalen Investmentgesellschaft an der Swissair aufgetaucht. Texas Pacific habe sieben Milliarden Dollar für die Luftverkehrsholding geboten, hiess es. Weder Swissair noch Texas Pacific hatten dazu Stellung genommen.

Die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse Group suchen eine möglichst breite Abstützung der Crossair-Beteiligung. Einige potenzielle Investoren hätten bereits ihr Interesse bekundet.

Auch der Bund kann sich eine Beteiligung unter gewissen Bedingungen vorstellen: Eine Neubeurteilung seiner bisher zurückhaltenden Position sei möglich, falls die neue Gesellschaft einen Businessplan mit nachhaltiger Perspektive vorlege und die Privatwirtschaft mitmache. Die Crossair beabsichtigt, ihr Kapital zu erhöhen. Firmensprecher Andreas Schwander konnte allerdings noch nichts über deren Höhe sagen.

Swissair-Sprecher Jean-Claude Donzel bestätigte, dass die Swissair unterdessen auch in den USA und Kanada Gläubigerschutz erhalten hat. Dieser richte sich nach dem so genannten Chapter 11 des amerikanischen Konkursrechts. Damit sei sicher gestellt, dass die Swissair für die laufenden Geschäfte weiter beliefert werde.



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Texas Pacific Group
Die amerikanische Investmentgesellschaft Texas Pacific Group war schon bei der Sanierung von Bally mit dabei. Sie hat zudem Erfahrung mit Airlines. Anfangs 90er Jahre sorgte die Texas Pacific Group für den Turnaround der maroden Continental Airlines, die jedoch wie viele US-Airlines inzwischen wieder in Schwierigkeiten steckt. Beim erfolgreichen Billigflieger Ryanair amtet ein Firmenvertreter als Verwaltungsratspräsident.

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Quelle:
http://www.tages-anzeiger.ch/ta/taOnlineRubrikArtikel?ArtId=…
WORAUF WARTET IHR NOCH ? Hier sind mehrere 100 % drin,
die Aktie kommt von 187 € und steht unter 4 €-Strong Buy..
...(Spekulativ, aber dafür mit große Gewinnaussichten)(freu)

Ich habe euch die Empfehlung früh Genug ausgesprochen:

Kreise: Swissair wurden Mrd-Beträge bereits mündlich zugesichert
Zürich (vwd) - Die Geldsuche für die ins Schlingern geratene Swissair Group AG, Zürich, läuft weiter auf vollen Touren. Auf einem Landsitz des Bundesrates trafen sich am Donnerstag Regierungsvertreter und Mitglieder der Schweizer Wirtschaftsspitze. Dabei gebe es laut gut unterrichteten Kreisen bereits mündliche Zusagen in Milliarden-Höhe, so ein Beobachter in der "Tagesschau". Über die Identität der Wirtschaftteilnehmer wurde nichts bekannt. Lediglich UBS-Chef Marcel Ospel zeigte sich.



Das Treffen sei "konstruktiv" gewesen, sagte ein Konferenz-Teilnehmer, der sich jedoch keine Aussage über eventuell bereits zugesichterte Mittel entlocken ließ. Am kommenden Montag will die Schweizer Regierung entscheiden, ob sie die Rettung der Fluglinie in die Hand nehmen will. Bedingung dafür ist jedoch eine Beteiligung der Schweizer Wirtschaft in ausreichender Höhe. Dieser bleiben noch knapp drei Tage, um ihren Willen zur Sanierung der Swissair mit finanziellen Zusagen zu untermauern.


vwd/03/18.10.2001/cn

18. Oktober 2001, 20:25

SAirGroup Holding AG (früher Swissair Schweizerische Luftverkehr AG): 852612

Quelle:
http://www.vwd.de/frameset/news/unternehmen/307316.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.vwd.de/frameset/news/unternehmen/307316.html

.:D.:D.:D Stefan
@ alle,


kann irgendwo WKN 852612 außerbörslich gehandelt werden?

klick: http://de.biz.yahoo.com/011019/36/26gpo.html

schaut mal hier rein
@ alle,


kann irgendwo WKN 852612 außerbörslich gehandelt werden?

klick: http://de.biz.yahoo.com/011019/36/26gpo.html

schaut mal hier rein



13:58 Uhr | Sonntag, 21. Oktober 2001 Artikel: > drucken > mailen


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Swissair-Finanzierung: Hektisches Wochenende
Auf dem Rollfeld.

Die Diskussionen um die Finanzierung der neuen Schweizer Airline laufen auch am Samstag auf Hochtouren. Die bereits gemachten Zusagen einiger Konzerne für eine mögliche Beteiligung wird laut Economiesuisse positive Signale aussenden.

Dossier Ende der Swissair Group

Der Spitzenverband der Wirtschaft glaubt noch immer an den Plan «Phoenix». «Wir haben diesbezüglich zahlreiche Anfragen von Unternehmen erhalten», sagt Peter Hutzli, Direktionsmitglied von Economiesuisse auf Anfrage. Dies zeige, dass die Wirtschaft den Handlungsbedarf erkannt habe.
Auch FDP-Nationalrat und Unternehmer Johann Niklaus Schneider, äussert sich in einem Interview mit der Tageszeitung «Der Bund» optimistisch. Er geht davon aus, dass bald eine Lösung aufliegt.

Wie er im Interview sagte, gehe es in einer ersten Phase darum, dass grosse Firmen das Geld zusammentrommeln. Wenn am Montag Klarheit über den Aufbau der neuen Airlien herrsche, beginne die zweite Phase. Dann gehe es um die Aufstockung auf 1,5 Milliarden Franken.

Etwas skeptischer zeigt sich FDP-Präsident Gerold Bührer. In der Samstagsrundschau von Radio DRS schätzte er die Chancen, dass die Wirtschaft am Wochenende die Gelder für eine neue Schweizer Airline zusammenbringt, auf knapp über 50 Prozent.

Im Rahmen ihres Neustarts will die Crossair ihre Eigenmittel von bislang 450 Mio. Franken auf 2,2 Milliarden Franken aufstocken. Die Grossbanken übernehmen dabei 350 Millionen Franken. Damit müssten Bund und Wirtschaft gegen 1,5 Milliarden Franken zur Verfügung stellen.

Um die 26 Langstreckenjets der Swissair bis zu deren Übernahme durch die Crossair Ende März fliegen zu lassen, werden schätzungsweise 1 bis 1,7 Milliarden Franken benötigt. Wer diese aufbringen soll ist weiterhin noch unklar.

Das seien grosse Summen, sagt Hutzli von Economiesuisse. Die interkontinentale Anbindung der Schweiz sei aber sehr wichtig. Seiner Ansicht nach würden ausländische Fluggesellschaften nicht ohne weiteres in die Bresche springen, wenn die Schweiz interkontinentale Verbindungen nicht mehr anbieten kann.

Ausländische Airlines interessieren sich für die wichtigsten Hubs in Amsterdam, Paris oder Frankfurt, wie er sagt. Wenn die Langstreckenflüge wegfallen, dürften auch die Europaflüge weniger nachgefragt werden.

Verschiedenden Medienberichten zufolge ist die neue Airline aber praktisch schon finanziert. Wirtschaftskreise sollen schon am Mittwochabend bereits 1,5 Milliarden Franken zugesagt haben, schreibt etwa die Zeitung «Cash».

Zu den Firmen, die inzwischen ihre Bereitschaft für eine finanzielle Beteiligung an der neuen Airline erklärt haben, zählen Nestlé, Holcim, AMAG, Kudelski und Swatch. Viele von ihnen knüpfen ein Engagement aber an bestimmte Voraussetzungen.

Für das ganze Wochenende sind Treffen zwischen Wirtschaftsvertretern und dem Bund geplant, wie Daniel Eckmann, Kommunikationschef des Eidg. Finanzdepartements (EFD) mitgeteilt hatte. Teilnehmen sollen Bundespräsident Moritz Leuenberger, Finanzminister Kaspar Villiger und Wirtschaftsminister Pascal Couchepin.

Der definitive Finanzierungsplan soll voraussichtlich am Montag der Öffentlichkeit vorgestellt werden. An diesem Tag hat der Bundesrat auch eine Entscheidung über die Höhe der Beteiligung des Bundes mit Steuermitteln in Aussicht gestellt.

:::::::::::::>>>>>Das wird die Aktie 852612 auch pos. beflügeln oder wird die am Montag entwerdet, wenn schon jetzt 2,5 MILLIARDEN Gelder zugesprochen sind?

Stefan



13:58 Uhr | Sonntag, 21. Oktober 2001 Artikel: > drucken > mailen


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Swissair-Finanzierung: Hektisches Wochenende
Auf dem Rollfeld.

Die Diskussionen um die Finanzierung der neuen Schweizer Airline laufen auch am Samstag auf Hochtouren. Die bereits gemachten Zusagen einiger Konzerne für eine mögliche Beteiligung wird laut Economiesuisse positive Signale aussenden.

Dossier Ende der Swissair Group

Der Spitzenverband der Wirtschaft glaubt noch immer an den Plan «Phoenix». «Wir haben diesbezüglich zahlreiche Anfragen von Unternehmen erhalten», sagt Peter Hutzli, Direktionsmitglied von Economiesuisse auf Anfrage. Dies zeige, dass die Wirtschaft den Handlungsbedarf erkannt habe.
Auch FDP-Nationalrat und Unternehmer Johann Niklaus Schneider, äussert sich in einem Interview mit der Tageszeitung «Der Bund» optimistisch. Er geht davon aus, dass bald eine Lösung aufliegt.

Wie er im Interview sagte, gehe es in einer ersten Phase darum, dass grosse Firmen das Geld zusammentrommeln. Wenn am Montag Klarheit über den Aufbau der neuen Airlien herrsche, beginne die zweite Phase. Dann gehe es um die Aufstockung auf 1,5 Milliarden Franken.

Etwas skeptischer zeigt sich FDP-Präsident Gerold Bührer. In der Samstagsrundschau von Radio DRS schätzte er die Chancen, dass die Wirtschaft am Wochenende die Gelder für eine neue Schweizer Airline zusammenbringt, auf knapp über 50 Prozent.

Im Rahmen ihres Neustarts will die Crossair ihre Eigenmittel von bislang 450 Mio. Franken auf 2,2 Milliarden Franken aufstocken. Die Grossbanken übernehmen dabei 350 Millionen Franken. Damit müssten Bund und Wirtschaft gegen 1,5 Milliarden Franken zur Verfügung stellen.

Um die 26 Langstreckenjets der Swissair bis zu deren Übernahme durch die Crossair Ende März fliegen zu lassen, werden schätzungsweise 1 bis 1,7 Milliarden Franken benötigt. Wer diese aufbringen soll ist weiterhin noch unklar.

Das seien grosse Summen, sagt Hutzli von Economiesuisse. Die interkontinentale Anbindung der Schweiz sei aber sehr wichtig. Seiner Ansicht nach würden ausländische Fluggesellschaften nicht ohne weiteres in die Bresche springen, wenn die Schweiz interkontinentale Verbindungen nicht mehr anbieten kann.

Ausländische Airlines interessieren sich für die wichtigsten Hubs in Amsterdam, Paris oder Frankfurt, wie er sagt. Wenn die Langstreckenflüge wegfallen, dürften auch die Europaflüge weniger nachgefragt werden.

Verschiedenden Medienberichten zufolge ist die neue Airline aber praktisch schon finanziert. Wirtschaftskreise sollen schon am Mittwochabend bereits 1,5 Milliarden Franken zugesagt haben, schreibt etwa die Zeitung «Cash».

Zu den Firmen, die inzwischen ihre Bereitschaft für eine finanzielle Beteiligung an der neuen Airline erklärt haben, zählen Nestlé, Holcim, AMAG, Kudelski und Swatch. Viele von ihnen knüpfen ein Engagement aber an bestimmte Voraussetzungen.

Für das ganze Wochenende sind Treffen zwischen Wirtschaftsvertretern und dem Bund geplant, wie Daniel Eckmann, Kommunikationschef des Eidg. Finanzdepartements (EFD) mitgeteilt hatte. Teilnehmen sollen Bundespräsident Moritz Leuenberger, Finanzminister Kaspar Villiger und Wirtschaftsminister Pascal Couchepin.

Der definitive Finanzierungsplan soll voraussichtlich am Montag der Öffentlichkeit vorgestellt werden. An diesem Tag hat der Bundesrat auch eine Entscheidung über die Höhe der Beteiligung des Bundes mit Steuermitteln in Aussicht gestellt.

:::::::::::::>>>>>Das wird die Aktie 852612 auch pos. beflügeln oder wird die am Montag entwerdet, wenn schon jetzt 2,5 MILLIARDEN Gelder zugesprochen sind?

Stefan
Swissair vor Nachlassstundung
Hammer für
den Anleihenmarkt




Diesmal trifft es nicht die Inhaber von Anleihen aus Schwellenländern oder von Privatplazierungen asiatischer Industrieschuldner. Die Swissair Group beantragt für grosse Unternehmensteile (darunter die Holding) Nachlassstundung (vgl. Seite 17). Diese bietet Schutz vor Betreibungen, d.h., wird sie gewährt, muss die Gesellschaft keinen Schuldendienst mehr leisten (vgl. Seite 19). Die Swissair ist kein kleiner Schuldner: Der Nominalwert der ausstehenden Anleihen (inklusive Eurobonds) erreicht rund 4 Mrd.Fr. (vgl. Tabelle). Der Flugkonzern dürfte damit der gewichtigste private inländische Schuldner (ohne Banken) am Frankenkapitalmarkt darstellen.
Wie weiter für die Obligationäre? Die beiden Grossbanken, die für die Federführung der meisten SwissairAnleihen verantwortlich waren, spielen eine aktive Rolle in der Restrukturierung. Sie haben einen Spagat zu bewerkstelligen, da sie einerseits als Sanierer (und als Gläubiger) und anderseits als Interessenvertreter der Obligationäre auftreten müssen.

Die Zürcher Kantonalbank, Federführerin für die letzte Swissair-Frankenanleihe, beobachtet weiterhin die Entwicklung (vgl. FuW Nr.75 vom 26.September). Die ZKB prüfe auch, ob es Sinn mache, die Klausel im Emissionsprospekt, wonach bei Zahlungsunfähigkeit die Anleihe vom Federführer gekündigt werden kann, zu aktivieren, führte Rodolfo Straub, Leiter Kapitalmarkt, dazu aus.

Unklar ist nicht nur die Höhe einer allfälligen Nachlassdividende, über die nur spekuliert werden kann. Ungewiss ist auch, ob und inwiefern Anleihen unterschiedlich behandelt werden. Die zwei Anfang der Achtzigerjahre begebenen Emissionen weisen eine von den heutigen Standards abweichende Dokumentation vor, und die drei Eurobonds wurden nicht von der Holding selbst, sondern von der Tochter SAir Group Finance begeben.

Die Obligationäre des Luftfahrtkonzerns sind aber nicht die einzigen Verlierer. Die Investmentbanken verlieren einen wichtigen Kunden und müssen den Wert eigener Handelsbestände berichtigen. Der durch die Anschläge vom 11.September bereits hart getroffene Markt für Unternehmensanleihen, der von den Banken als besonders zukunftsträchtig eingestuft wurde, erhält mehr als nur einen Dämpfer: Selbst ausländische Unternehmen mit guter bis bester Qualität müssen derzeit auf Emissionen verzichten. Ihnen steht zumindest der – ebenfalls nicht einfache – internationale Bondmarkt offen Doch für inländische Gesellschaften mit nicht ganz so guter Bonität wird es Wochen, wenn nicht Monate dauern, ehe sie wieder eine Finanzierung am Kapitalmarkt ins Auge fassen können. Das ist nicht nur für die unmittelbar Betroffenen unangenehm – werden Investitionspläne wegen Finanzierungsengpässen gekürzt, trifft das die ganze Volkswirtschaft.

Ungemach droht den Banken auch von enttäuschten Obligationären, die versucht sein könnten, die Verantwortlichkeit der Federführer vor Gericht abzuklären (Prospekthaftung). Es ist nicht ausgeschlossen, dass in diesem Zusammenhang die diesjährige Anleihe des Flughafens Zürich (Unique), die von ZKB, UBS und CSFB gemeinsam geführt wurde, ins Schlaglicht gerät. Der Flughafen, der selbst Obligationen über 1 Mrd.Fr. ausstehend hat (vgl. FuW Nr.75 vom 26.September), wird wegen der Redimensionierung seine Finanzierungspläne überdenken müssen.


Sorglose Rating-Agentur


Eine Verliererin am Rande ist die Rating-Agentur Moody’s. Sie hatte den Schuldner noch bis in dieses Jahr hinein mit A3 bewertet – und sah sich dann gezwungen, eine Kaskade von Rückstufungen vorzunehmen (die vorläufig letzte am Dienstag von B2 auf Ca). Derart ausgeprägte und rasche Korrekturen erhärten den Verdacht, dass die Ersteinstufung zu sorglos erfolgte.

Wie gross der (berechtigte) Unmut der Obligationäre sein wird, hängt davon ab, wie kulant sich die Banken im weiteren Verfahren verhalten. Dabei dürfen Share- und Bondholder nicht in den gleichen Topf geworfen werden. Aktionäre sind Risikokapitalgeber, nehmen mit ihrem Stimmrecht direkt Einfluss auf die Unternehmensstrategie und werden deshalb kontinuierlich von der Gesellschaft informiert. Dagegen sind Obligationäre Fremdkapitalgeber, geniessen keinerlei Mitbestimmungsrechte und werden von den Unternehmen (in normalen Zeiten) oft nicht einmal als Interessengruppe wahrgenommen. Gegenüber Aktionären und erst recht den Banken besteht eine Informationsasymmetrie.


Lehren für den Obligationär


Lassen sich aus dem Fall Swissair aus Sicht des Obligationärs bereits Lehren ziehen? Sicher ist, dass die Ansprüche an die Hausbank, die Federführer und die Rating-Agenturen wachsen. Die Unternehmen müssen damit rechnen, dass ihre Rechnungslegungsmethoden kritischer hinterfragt und der Eigenmittelausweis genauer geprüft werden. Banken und Unternehmen sollten sich daraus gefasst machen, dass Anleger ihren Versprechungen in nächster Zeit mit Misstrauen begegnen werden. Der Vertrauensschwund wird sich nur in mühevoller Kleinarbeit im Tagesgeschäft beheben lassen.

Für Gion Reto Capaul, unabhängiger Rating-Experte, drängt sich die Frage auf, ob Swissair in den vergangenen Monaten ungesicherte gegen gesicherte Bankschulden getauscht und damit die Stellung des Obligationärs geschwächt hat. Ausserdem sollten die Banken ihre Bonitätsabteilungen besser dotieren,

rät Capaul – ein Anliegen, das nicht

neu ist, aber nichts von seiner Aktualität verloren hat.PK
Wenn du schon spekulieren willst, dann kaufe Crossair.
Die Swissair ist schon längst begraben -> Sprich Konkurs!





Crossair muss durch das Nadelöhr Finanzen
Der Bund in delikater Situation – Maximalausbau nicht finanzierbar – Sonderkosten von bis zu 12 Mrd.Fr.







Von Beat D. Hebeisen

Die Banken haben am Dienstag mit Hochdruck an einem Finanzierungskonzept für die neue Crossair gearbeitet. Im Eidgenössischen Finanzdepartement wurde parallel dazu versucht, frühere Schätzungen der volkswirtschaftlichen Kosten genauer zu spezifizieren. Der Bundesrat verlangte diese Unterlagen, damit er am Mittwoch über ein Engagement im Rahmen der Neuausrichtung der Crossair befinden kann.

Der Finanzbedarf für die neue Airline hängt stark von der Zahl der von der Swissair übernommenen Kurz- und Langstreckenjets ab. Neueste Berechnungen zeigen, dass die von den involvierten Kreisen favorisierte Full-Scale-Variante 26/26 zu teuer wird. Der Bund müsste 1 Mrd.Fr. à fonds perdu für die Aufrechterhaltung des Swissair-Fluggeschäfts bis Ende März 2002 einschiessen und eine weitere Milliarde für anstehende Verluste der Crossair zur Verfügung stellen. Zusammen mit den bereits gesprochenen 450 Mio.Fr. wären das 2,5 Mrd.Fr. Bundeshilfe. Eine solche Summe ist politisch kaum durchzusetzen.


Hoher Kapitalbedarf


Auf dem Weg zu einer neuen Fluggesellschaft gibt es noch weitere Stolpersteine. Neben den staatlichen Zuschüssen wären weitere 1,8 Mrd.Fr. zur Rekapitalisierung der neuen Fluggesellschaft nötig. Davon haben die Banken 350 Mio.Fr. bereits in Aussicht gestellt. Woher das restliche Geld kommen soll, steht in den Sternen. Vertreter von Roche, Novartis und Swiss Re konnten sich am vergangenen Sonntag zu keinen substanziellen Zusagen durchringen. Auch andere Grossunternehmen wie Nestlé, Sulzer, Migros, Coop, Zurich Financial Services haben bereits ihr Desinteresse an einer Kapitalbeteilung signalisiert (vgl. FuW Nr. 80 vom 13. Oktober).

Crossair-Konzernleiter André Dosé vertrat noch am vergangenen Wochenende die Meinung, das Full-Scale-Modell sei aus volkswirtschaftlicher und wettbewerbsmässiger Sicht die beste Variante. Wenn die Finanzierung nicht zu Stande kommt, muss er günstigere Alternativen prüfen. Aus der Sicht des Bundes scheint eine Kapitalspritze von 1 Mrd.Fr. vertretbar zu sein. Eine Rekapitalisierung der Crossair um 800 Mio.Fr. ist realistisch.

Damit wäre eine Fluggesellschaft mit einem starken Flugnetz in Europa und wenigen Langstreckendestinationen zu finanzieren. Crossair müsste sich zudem in eine starke Allianz einbinden lassen, um die eigenen Flugzeuge durch Umsteigeverkehr zum Beispiel von American Airlines und Cathay Pacific besser auszulasten. Dieses Modell hat sich im Fall der SAS oder AUA im Verbund mit Lufthansa bewährt.

Crossair kann heute praktisch auf der grünen Wiese eine neue Airline aufbauen und profitiert dabei von günstigen Leasingraten, tieferen Pilotenlöhnen und dem gegenüber den Airbus-Flugzeugen wesentlich günstigeren Embraer-Jets. Die Risiken wären durch den Einsatz von weniger Langstreckenflugzeugen berechenbarer. Das könnte nach den Ereignissen vom 11. September entscheidend sein. Jürgen Weber, Konzernleiter von Lufthansa, bestätigte am letzten Freitag erneut, dass er in Europa nur mit dem Überleben von Lufthansa, Air France und British Airways rechnet. Er sieht die Eigenständigkeit von Iberia, KLM und Alitalia gefährdet.

Der Bundesrat muss sich vor diesem Hintergrund fragen, wieweit finanzielle Zuschüsse für eine neue Crossair zu verantworten sind. Niemand weiss, wie sich der Wettbewerb im Rahmen der absehbaren Restrukturierung entwickeln wird. Unsicherheitsfaktoren sind neben dem Konjunkturverlauf die Auswirkungen des Krieges in Afghanistan und die Gefahr weiterer Terroranschläge mit Flugzeugen.


Argument und Gegenargument


Gegen eine Crossair-Light wir oft argumentiert, es gingen Passagiere und Landerechte verloren. Im sich abzeichnenden Ausscheidungsrennen der Branche werden indes Slots auf Flughäfen bald nicht mehr Mangelware sein, und verlorene Passagiere können mit einem besseren Produkt, etwa durch Anbieten von Direktverbindungen, schnell zurückgewonnen werden.

Eine kleinere Crossair hat auch negative Folgen für die Wirtschaft. Der Flughafen Zürich würde seine Hub-Funktion als interkontinentale Flugdrehscheibe zum Teil verlieren. Crossair-Light hätte durch einen massiven Stellenabbau weitreichende negative Auswirkungen auf die schweizerische Volkswirtschaft. Szenarien von Worst Case rechnen, die Kosten von Sozialplänen eingeschlossen, mit einem negativen Einfluss von bis zu 12 Mrd.Fr. So gesehen wäre der Aufwand für eine grosse Crossair geringer. Diese Kosten zur Strukturerhaltung rechnen sich langfristig nicht. Die Schweiz verfügt gegenüber den Flugkonkurrenten nicht über spezielles Know-how, das sich auf Dauer auszahlen würde. Zusätzlich werden die Kostenvorteile der Crossair vom Wettbewerb aufgefressen.

In der Diskussion um die neue Crossair ist der Markenname mit zu berücksichtigen. Kann der Name Swissair aus juristischen Gründen nicht für die neue Fluggesellschaft verwendet werden, bräuchte es grosse Anstrengungen, um einen neuen Namen international zu positionieren. Wie wichtig eine Airline ist, welche die Botschaft Schweiz in die Welt trägt, hat Swissair bis vor kurzem dokumentiert. Die drittgrösste Branche unseres Landes, der Tourismus, hat davon profitiert.
Es geht hier um die NEUE Airline, welche ein Teil der Konkursmasse der Swissair übernimmt! ... und nicht um die konkursive Swissair.


21. 10. 2001
Letzte Differenz noch zu schliessen

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Das Ringen um den Aufbau einer neuen Schweizer Airline dauert an. Trotz Fortschritten beim Finanzierungsaufbau war die Lösung vorerst nicht gesichert, wie das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) am Samstagabend mitteilte.



Liebhaberobjekte: Modelle von Swissair-Flugzeugen.

[TA/ap] - EFD-Kommunikationschef Daniel Eckmann betonte am Sonntag auf Anfrage, an einer mehrstündigen Arbeitssitzung von Vertretern des Bundesrats, der Grossbanken, anderer Wirtschaftskreise sowie des Kantons Zürich vom Samstag in Zürich habe «eine wirklich konstruktive Atmosphäre geherrscht». Alles was in der Sonntagspresse auf Streit, Misstrauen oder Ratlosigkeit hindeute, sei falsch und entspreche nicht der Sitzungsatmosphäre, versicherte Eckmann. Allerdings gebe es weiterhin offene Fragen.
Der gemeinsame Wille zur Realisierung der neuen Fluggesellschaft sei an der Sitzung bestätigt worden. Hauptpunkt sei die Gesamtfinanzierung des Projektes gewesen, insbesondere der Rekapitalisierung. Eckmann stellte klar, dass die branchenübliche Aufbaufinanzierung der neuen Airline im Rahmen der Rekapitalisierung und nicht a fonds perdu zu bilden sei. Zum einen sei dazu das Eigenkapital der alten Crossair vorhanden, zum andern die von den Banken zugesicherten 350 Millionen Franken.

Offen sei aber noch eine Differenz, die von Privatinvestoren und der öffentlichen Hand geschlossen werden müsse, sagte Eckmann. Bei allen Beteiligten herrsche Einvernehmen darüber, dass diese Differenz die Aufbaukosten und die zu erwartenden Anfangsverluste der neuen Fluggesellschaft einschliesse. Davon zu unterscheiden sei eine Milliarde Franken, mit der die Swissair-Flüge im neuen Winterflugplan finanziert würden, betonte der EFD-Sprecher.

Laut Eckmann waren alle Beteiligten auch am Sonntag an der Arbeit und miteinander in Kontakt. Eine weitere Zusammenkunft war aber nicht geplant. «Vor Montag fällt kein Entscheid, und es gibt keinerlei Information», sagte Eckmann. Der Bundesrat werde am Montag an einer Medienkonferenz informieren.

Zu klären ist die definitive Zusammensetzung der Finanzierung. Unter den Beteiligten herrscht gemäss EFD-Mitteilung Einvernehmen darüber, dass der Kapitalbedarf grösstenteils von privaten Investoren und subsidiär von der öffentlichen Hand zu tragen sei. Die Resultate der Arbeiten bilden eine zentrale Grundlage für die Entscheide der zuständigen Regierungen und der Organe der betreffenden Unternehmungen.

Das Arbeitstreffen vom Samstag orientierte sich gemäss EFD-Mitteilung am Ziel des Erhalts der Anbindung der Schweiz an das interkontinentale Flugnetz mit einer eigenen Airline. Der damit verbundene Standortvorteil sowie direkte und indirekte Wertschöpfungseffekte lägen in gesamtwirtschaftlichem Interesse. Gravierende soziale und volkswirtschaftliche Folgen seien abzuwenden. Grundlage der Arbeiten ist das Modell «26/26/82». Es sieht zusätzlich zu den 82 Crossair-Flugzeugen die Integration von je 26 Kurz- und Langstreckenflugzeugen der Swissair-Flotte in die neue Airline vor. Nuancierte Anpassungen sollen möglich bleiben.
........die Crossair-Aktie steigt und steigt, ein gutes Zeichen, denn die Swissair ist noch nicht Tod, Sie fliegt
bis März 2002............Ihr werdet sehen.
....die in Brüssel können sich auf den Kopf stellen, denn
die schweizer machen Ihr eigenes Ding.

Übrigens das Hauptgeschäft der Swissair geht weiter, nämlich fliegen.........über den ganzen Winter vorerst
bis 03.02, dann wird neu entschieden.

Fakt ist: SWS Swisair hat 12,7 Millionen Aktien.
Die haben 1 450 000 000 Schweizer Franken in der Kasse,
das ist eine Marktkapitaliserung von..........114 SF(Aktie)
und die Fliegen die nächsten 6 Monate auch nicht umsonst.

114 SF/Aktie ./. 80 % Risiko = 23 SF = KZ 15 €

Gut Nacht......Mittwoch reagieren die schweizer.:D
@ optionskaktus + twq + noch-n-zocker,

bin am Dienstag bei 4,5 € ausgestoppt worden, zum heutigen
Zeitpunkt eine Freud, aber vielleicht nächste Woche, wenn die Entlassungswelle vorbei ist mit Leid?

Egal- Zwischensumme: Kauf :20.000 x 3,5 = XX.XXX €
VK mit 1 € Gewinn.......kann sich jeder selbst ausrechnen.

Werde bald wieder einsteigen, auf jeden Fall ist der Weihnachtsurlaub + Geschenke gesichert.:D

Bis bald euer Stefan aus Süddeutschland.


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