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LIPRO - da tut sich was!! - 500 Beiträge pro Seite



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Verkaufen will keiner - als Lipro das letzte mal bei 33 cent stand, ging es steil nach oben. wette drauf, dass es heute noch aufwärts geht. hält jemand dagegen?
und wieder welche in frankfurt weggeschluckt und lipro ist im plus. schaun mer mal
geht doch nichts über gepflegte selbstgespräche..... klar ist aber, dass lipro bei 32 cent auf widerstand stößt, und dass man sich jetzt noch eindecken sollte. montag explodiert Lipro
ECHT KLASSE - Die neue homepage von "LIPRO", erstellt am heutigen Tage !!!!
hier: INVESTOR RELATION:

"Sorry!
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alfred nimmt es mit humor - geld ist wohl weg....naja, risiko!!

ich möchte mich aber bei all denen entschuldigen, denen ich möglicherweise wegen meinem beistehen zu LIPRO auf die füße getreten bin. sorry!

weiterhin allen ein gutes traden. es klappt eben nicht immer.
ist sowieso eine scheiß zeit.

gruß

aa
@alfred

nun wirf mal nicht gleich die Flinte ins Korn!
Ich weiss ja nicht wann du bei Lipro eingestiegen bist,
aber der Zock ist noch nicht vorbei - vielleicht nächste
Woche.

@all

Für diejenigen, die bei 5 Euro Lipro Aktien
gekauft haben tut es mir leid, denn soviel wird man für
die Aktie wohl nie mehr bekommen. Für die anderen, die
bei 0,3 bis 0,5 Euro eingestiegen sind - und das sind
nicht wenige, kann es sich noch lohnen.

Nicht das mich einige falsch verstehen. Lipro ist kaputt
und Dr. Küchler hat dabei ganze Arbeit geleistet (na ja,
wenigstens kann er etwas) und ich würde keinen Pfifferling
darauf verwetten, ob Lipro in ein paar Monaten auch noch
existiert. Dies ist ein reiner Zock für mich und kann auch
in die Hose gehen. Wie Alfred so schön sagt " RISIKO ".
Aber es ist noch nicht aller Tage Abend und Lipro kommt
wieder keine Frage...

Gruss
OHS
Aktionäre fordern Auskunft zur LIPRO

Im Zusammenhang mit den in den letzten Tagen veröffentlichten Meldungen zur LIPRO AG haben sich bei mir eine ganze Reihe von Aktionären gemeldet. Alle Anfragen haben die berechtigte Sorge zum Anlass, in welcher Art und Weise die neuesten Entwicklungen zur LIPRO AG sich auf den Wert des Unternehmens auswirken. Stellvertretend für alle besorgten Aktionärsanfragen möchte ich die der K & P Gruppe zitieren, welche dringend zu einer sofortigen Stellungnahme zu den in der Presse unterstellten Vorwürfen auffordern. Gleichzeitig ist dieser Aktionär, die K & P Gruppe aus Berlin Brandenburg, interessiert, andere Aktionäre der LIPRO AG mit ihren berechtigten Sorgen kennenzulernen.
Da auch mir persönlich sowie dem gesamten Team der an der Umsetzung von Projekten auf Basis der innovativen Produkte der LIPRO AG beteiligten Mitarbeiter an größtmöglicher Transparenz und Offenheit liegt, habe ich mich entschlossen, die K & P Gruppe einzuladen, um detailliert alle Vorgänge der Entwicklung und Sanierung der LIPRO AG offenzulegen.
Ich bitte um Verständnis, dass diese detaillierte Offenlegung nicht mit jedem interessierten Aktionär einzeln durchgeführt werden kann. Ich bin aber dankbar dafür, dass die K & P Gruppe bereit ist, jedem interessierten Aktionär die gewonnenen Erkenntnisse mitzuteilen.

Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die K & P Gruppe Brandenburg
Berliner Straße 41
14467 Potsdam

Telefon: 0331/298 581 15


K&P bittet um Änderung des Informationsweges

Die K & P Gruppe Brandenburg hat sich auf Grund der massiven Aktionärsanfragen über die Veröffentlichung der Telefonnummer auf der LIPRO Internet-Seite beschwert.
Hiermit möchte ich Ihnen bekannt geben, dass bisher noch keine Informationen an die K & P Gruppe Brandenburg gegeben wurden. Den Termin zur Darstellung der Situation werden wir rechtzeitig bekannt geben.
Falls sich Aktionäre mit der K & P Gruppe Brandenburg abstimmen wollen wird ihrerseits gebeten, von Anrufen abzulassen und dafür eine eMail an folgende Adresse zu senden:

Kp.gruppe@t-online.de

Gez. Dr. Dieter Küchler


Ein gewisses Maß an Dummheit oder Dreistigkeit, was die Öffentlichkeitsarbeit betrifft, muß einfach bestraft werden. Daher hier nocheinmal die mittlerweile von der Homepage verschwundenen Telefonnummer ! Wenn jemand etwas über diese K & P Gruppe weiß, die sich für einen solchen Blödsinn zur Verfügung stellt, möge er`s doch hier reinstellen.
www.kp-gruppe.de:

aus der homepage

"K&P GRUPPE

Das Netzwerk der Spezialisten



Im Netzwerk der K & P GRUPPE sind selbständige, spezialisierte Unternehmen virtuell verbunden.

Diese speisen im Innerverhältnis ihre Erfahrungen bei Projektierung, Unternehmensberatung oder Ausbildung, in Technologien, Finanzierungsinstrumenten oder Managementwissen in jedeAufgabenstellung unserer Kunden ein.

Oberstes Ziel ist, so allen Kunden die bestmögliche Produktqualität zu sichern." ........
an mmailer,
du "bestrafst"hier den falschen,aber das ist ja deine bekannte"art",da du ja immer sehr gern "ermittelst" ,stelle die durchwahl von küchler ins netz,dann hast du einen wirklich schuldigen getroffen.ich habe mit k und p telefoniert,...."ermittele" selber und frag nicht immer andere leute ,die du dann eh wieder mit diversen "titeln"versiehst.
Guten Morgen gttingen,

daß die Ankündigung von u.U. positiven New`s, die dann doch nicht kommen, bei Lipro System hat, sollte mittlerweile jeder gemerkt haben. Ob nur Zeit gewonnen werden soll oder noch ein paar Aktien aus dem Familienbestand bei jedem Hype unters Volk geworfen werden, weiß ich nicht. Ab einer gewissen Anzahl von Indizien macht sich in meinen Augen jedoch jeder schuldig, der sich in so eine Sache mit einspannen läßt - auch wenn er`s selbst vielleicht gut meint.
Auch ein @gttingen, der ein halbes Jahr lang Leute in diesen Schrottwert getrieben hat, ist nicht frei von Schuld - auch wenn er - unter Verwenung von riesigen Scheuklappen - der Firma nur wegen ihrer Produkte gute Marktchancen einräumt.
an mmailer,
es geht um deine art und weise diverse personen vorzuverurteilen(bin küchler,oder lipromitarbeiter usw),auch die art und weise wie du die k und p grupppe angegriffen hast ,ist wirklich mies.dies war und ist dann auch endgültig die letzte anwort ,die ich auf einen boardeintrag von dir eingegeben habe.
Wann kommt denn nun der Brief ? Ich brauche noch etwas, das
ich mir zum Abschrecken der Halloweenkids an die Tür nageln
kann.
Auf der Website steht frühestens heute !!!!!!!!!!
Also warscheinlich nie !!!!!!!!
Ich habe doch gesagt, daß es eine Weile dauern kann, wenn Kü sagt "...am Freitag...". Es war schon immer so.
Freitags kamen doch noch nie News oder Infos. Und wenn etwas angekündigt war für Freitag kam es entweder Mittwochs die Woche drauf oder noch eine Wochespäter Dienstags.
Also rechnet selbst:
- Freitag News
- Verschiebung auf 31.10. (Mittwoch, heute)
- heute keine News (Briefe)
- ergo nächste Woche Dienstag aller frühestens.

MFG w3rek
Also für alle, die nicht wissen wie sie den Baron erreichen können: Nebenstelle 200 dieter.kuechler@lipro.de, funktioniert aber nur, wenn die Rechnungen auch bezahlt worden sind. Zu K&P, sollte sich Herr Dr. Küchler dahinter verstecken: Gib es auf, selbst Erich hat einsehen müssen das irgendwann Schluß ist. Sich mit Händen und Füßen gegen jeden möglichen Auftrag wehren und die Anleger und Mitarbeiter abzocken ist mehr wie dreist, und aussitzen geht auch nicht mehr. Dafür hast du uns zu lange zum Narren gehalten, Gehälter nicht zahlen aber gewissen Vereinen das Geld in den Rachen stecken. Du weißt wer hier schreibt, oder soll ich dir auf die Sprünge helfen? Hätte Spaß dabei
an chriss44267,
..das sich küchler hinter der k und p gruppe versteckt,glaube ich nicht.man hat dort, als kunde der lipro ag, eher eine "neutral-kritische" einstellung-aber ansonsten vielen dank für deine info bezüglich.........
@ Alle

Ich sehe, daß ihr seit 8 Monaten nicht aufhört, euch von Küchler und Co verarchen zu lassen !!!!! Macht so weiter und
hoft und hoft und hoft. Ich bin zwar noch drinn, aber ich lasse mich nicht verarchen und warte auf keine News.
@gauner1

"Ich bin zwar noch drinn, aber ich lasse mich nicht verarchen und warte auf keine News."

In diesem Satz steckt leider ein Paradoxon. Wie, Du bist noch investiert aber wartest auf keine News? Da stimmt doch etwas nicht?!?

MFG

BekirHorzum
@ Bekir...

Paradoxon eher in : "...Ich bin zwar noch drinn, aber ich
lasse mich nicht verarchen...".
Leider wurde ich nicht verstanden. Natürlich wartet man auf posetive Nachrichten. Aber lipro hat immer wieder und immer wieder gesagt und geschrieben, daß Nachrichten usw.usw. kommen und diese sind nie gekommen, so daß man die Hoffnung
die Hoffnung total verliert und auf keine Nachricht mehr wartet. Was glaubt ihr, wie oft ich mit Lipro telefonisch gesprochen habe und was man da alles verspochen und bezüglich der Nachrichten nie eingehalten hat. Deswegen lasse ich die Sache einfach laufen. Mehr als Totalverlust
kann ja nicht geben. Auf 0,27 Cent pro Aktie kommt es auch nicht mehr drauf an.
Vielleicht sollten wir mal wieder das Thema zum § 283 Strafgesetzbuch in Sachen Insolvenz (speziell 283a) erwähnen, was vor einiger Zeit schon gemacht wurde.
-----------------------------
§ 283a. Besonders schwerer Fall des Bankrotts. In besonders schweren Fällen des § 283 Abs. 1 bis 3 wird der Bankrott mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1 - aus Gewinnsucht handelt oder

2- wissentlich viele Personen in die Gefahr des Verlustes ihrer ihm anvertrauten Vermögenswerte oder in wirtschaftliche Not bringt.
----------------------------

Letzteres trifft wohl eine ganze Menge Mitarbeiter und andere Gläubiger.
gauner1

sag mal, was hast Du erwartet? Das ist doch absurd...du bist ja nicht der einzige der dort anruft um Auskünfte zu erhalten.

Kann man da mit einer ehrlichen Auskunft rechnen ? Schon wenn man der Führungsriege keine Böswilligkeit unterstellt, würde ich doch davon ausgehen dass man dort nicht die Wahrheit an Kleinaktionäre rausgibt...da würde ich sogar noch Verständnis für aufbringen..

Da man das sogar noch unterstellen kann um so schlimmer...Küchler hat noch nicht mal engeren Mitarbeitern reinen Wein eingeschenkt...warum dann Euch..
an inecos,
ich bin wahrhaftig kein "küchler anhänger",aber ich weiß,daß am vergangenen freitag am amtsgericht berlin eine anhörung von dr küchler im beisein der anwaltskanzlei leonhardt und partner stattgefunden hat.nach einer ausführlichen eröterung wurde zu einem zweiten termin geladen,ich denke sicherlich nicht,weil die beschuldigungen des insolvenzverwalters hieb und stichfest waren sondern.....
Also dass ist ja wohl die Höhe.

Wenn eine Anhörung stattgefunden hat, dann hat diese der Insolvenzverwalter beantragt,weil auf gütlichem Wege keine Auskunft gegeben wurde.

Wäre der Vorstand nicht erschienen, hätte das Gericht Haftbefehl erlassen und die erforderlichen Auskünfte erzwungen.

Grund für die Anhörung ist also nicht das korrekte Vorgehen des Verwalters sondern die Notwendigkeit Küchler und Konsorten dazu zu zwingen, Auskunft zu geben und ihren gesetzlichen pflichten nachzukommen
wie auch immer, der wert wird nochmal so richtig hoch gezockt, bevor er in vergessenheit gerät, fragt sich nur wann...
Wenn sich die Pateien vor dem Richter wiedersehen, hat das nicht zwingend mit Beschuldigungen usw. zu tun. Es sieht eher so aus, als wenn der Insolvenzverwalter nicht unbedingt das tut, wofür er eingesetzt wurde. Denn seit einiger Zeit heist es im Insolvenzgesetz, daß ein Unternehmen mit allen Mitteln gerettet werden soll und nicht wie früher, das Beste noch herauszuhpolen.
Es kann also auch sein, daß Kü den Insolvenzverwalter zum Gericht gezerrt hat, damit der Richter mal sieht wen er da eingesetzt hat, jemanden der die Firma mit allen Mitteln platt machen will und somit den Aktionären keine Chance geben will, ihre Gelder wieder einzufahren

Könnte ja sein.
an wdreirek,
leonhardt und partner hat bis dato noch nie ein an der börse notiertes unternehmen durch ein insolvenzverfahren "geführt",dies mag man ja noch unbewertet dahingestellt lassen ,aber die tatsache,daß man bisher noch nie ein softwareunternehmen "betreut" hat, läßst doch die frage aufkommen ,ob ein mitarbeiter der kanzlei leonhardt und partner,in diesem fall herr fritze,wirklich firm genung ist, eine unbestritten hochwertige software bezüglich ihres jetzigen wertes bzw.der zukünftigen ertragschancen richtig einzuordnen,wenn man nicht vom "fach" kommt.ich hatte bisher einmal die gelegenheit mit dem zuständigen mitarbeiter der kanzlei zu telefonieren und kann mich dem eindruck nicht verwehren,daß man nicht kooperativ genug, will heissen die lipro mit allen möglichen mittel zu retten,agiert, bzw.,eher gegen eine sanierung arbeitet. aber letzendlich wird die gläubigerversammlung über die weitere verfahrensweise des iv entscheiden.
an ccj,
du bist doch nicht etwa der von leonhardt und partner eingesetzte insolvenzverwalter. irgendwann einmal hast du geäußert,daß du ein gläubiger der lipro bist,da aber viele gläubiger auch aktionäre der lipro ag sind und wohl eher an einem fortbestehen der ag interessiert sind......??????die formulierung "das ist ja wohl die höhe",hört sich eher nach einer persönlichen "verteidigung" an-vielleicht täusche ich mich auch-.
Interessanter Ansatz - der IV ließt hier mit und rehtfertigt sich über Äußerungen von uns.

Na dann höre mal zu!
Verschwende nicht Deine Zeit hier on Board, sondern mach dich an die Arbeit. Die Firmenleitung hat es nicht geschafft die Lipro AG vernünftig zu leiten. Nun ist deine Aufgabe, den Karren aus dem Dreck zu fahren. Zuerst einmal sollte die Firma mit Arbeitsplätzen, Know How und Investitionsgütern erhalten bleiben. Erst, wenn dies keinen Sinn mehr macht, ist es an der Zeit den Laden zu demontieren und auszuschlachten, um den Gläubigern wenigstens einen Teil ihrer Forderungen zurück zu erstatten.

Ich kann mir den Eindruck nicht verwehren, dass die Demontage der Lipro AG von Anfang an das Ziel des IVs war und er an einer Rettung nie interessiert war. Meiner Einschätzung nach, könnte es durchaus sein, dass Küchler den IV übers Amtsgericht dazu zwingen möchte, mit der Firma und nicht gegen sie zu arbeiten.

OHS
ist ja lustig mit euch, seit wann ist es die Aufgabe des IV vollkommen verblödete Spekulanten zu befriedigen. Er ist nicht gerufen worden, weil die Fa. kerngesund war...Hallllooooo aufwachen...

Wo ist die Phantasie für eine Fortführung....es lief doch vorher schon nicht...es ist nur eine große Menge Knete verbrannt worden.

Und nehmt euch nicht so wichtig, auch wenn euer Einzelschicksal schon traurig ist...ich glaube nicht dass der IV hier auf diesem Board seine Plattform sucht...vieleicht solltet ihr Euch mal an den wenden, der euch wirklich beschissen hat :-)

Also zockt noch ein bischen aber dann ist der Ofen aus..
an inecos,
manchmal kommt es erstens anders, als man zweitens denkt-aktuelles beispiel metabox.ich jedenfall hoffe im sinne der mitarbeiter und aktionäre auf einen fortbestand der firma.
Nun wird es ja amüsant.

1.Insolvenzverwalter

Ich bin nicht der Insolvenzverwalter, und das ist auch gut so. Der arme ist nämlich der letzte be........ in einer langen Kette. Er erhält sein Honorar nämlich nur aus der Masse des Unternehmens. Wo nicht ist, kann er auch nichts erzielen. Und so wird es ja wohl kommen.

2. Aktionäre und Gläubiger

Wie andernorts beschrieben, erhalten Aktionäre nur dann eine Entschädigung vom Unternehmen, wenn alle Gläubiger zu einhundert prozent befriedigt worden sind. Bei Aussenständen von mindestens 44 Mio DM ist dies wohl eher unwahrscheinlich.


3. Sanierungsfähigkeit

Es kann nur saniert werden, was sanierungsfähig ist. Dies ist i.B. auf die Lipro AG mehr als nur zweifelhaft, insbesondere weil die Assets - Software - mittlerweile inder Marktstr. 16 in Düsseldorf bei Comet AG und Lipro Systems dem Zugriff des Verwalters entzogen wurde.


Es wäre sicherlich möglich,einen "Asset-Deal" zu realisieren, also werthaltige Vermögensteile aus dem Unternehmen heraus zu veräussern und damit die Gläubiger zu befriedigen. Dafür muss der Verwalter sicherlich über diese Vermögensgegenstände phyisch verfügen können.


4. Erfahrung von Leonhardt und partner

Die Äusserungen von gttingen sind wieder einmal nicht geeignet, Zweifel an Leonhardt und partner zu begründen.

Zunächst einmal ist es völlig wurscht, ob ein insolventes Unternehmen börsennotiert ist oder nicht. Die Einleitung der Insolvenz bedeutet, dass die Forderungen der Gläubiger vor denen der Eigentümer befriedigt werden. In der praxis lassen sich in den wenigsten Fällen Erlöse erzielen, die überhaupt alle berechtigten Forderungen der Gläubiger befriedigen. Hier kommt es meistens zu einer Quote, also werden 20 oder 30 prozent der Forderungen befriedigt und danach ist schluss mit Lustig.

bei Lipro wird wohl kaum überhaupt eine Quote erzielt werden können. Deshalb wird die Gesellschaft vermutlich irgendwann einfach aus dem Handelsregister gestrichen.

Wenn der Verwalter keine Erfahrung mit börsennotierten Unternehmen hat, so deshalb, weil diese früher nicht ganz zu häufig in Konkurs gingen. Dies lag nicht nur an ihrer Grösse, sondern an der Qualität des Managements und der Solidität des Unternehmens.
Vor dem neuen Markt gingen Aktiengesellschaften nicht so schnell pleite und publikumsgesellschaften schon mal gar nicht. Das letzte Mal war das AEG in den Achtziger Jahren.

Einen in Insolvenzverfahren von AGs am neuen Markt erfahrenen Verwalter gibt es noch nicht. Vieles spricht dafür, dass LeonharDt zur ersten Adresse mutiert.

auch im Bezug auf die angeblich mangelnde Software-Erfahrung verdreht Gttingen in altbekannter Manier die Tatsachen.

Der Verwalter scheitert nicht an seiner Unkenntnis, sondern daran, dass nichts mehr da ist, was zu veräussern wäre. Es ist völlig unerheblich, ob er das Business kennt. Sein Versuch,das Vermögen der Gesellschaft zu sichern,wurde offensichtlich so stark behindert, dass nichts mehr da ist.

Hätte das bisherige Management sich entsprechend Recht und Gesetz verhalten, hätte der Verwalter überhaupt die Chance, tätig zu werden.

Weil dem nicht so ist, hat der Verwalter eine Anhörung durch das Gericht beantragt.
,habe per e-mail folgende meldung von der k&p gruppe erhalten

sehr geehrte damen und herren,
soeben haben wir die erste auswertung der gespräche zwischen dem von uns beauftragten herrn kunz und der lipro ag per e-mail erhalten.aufgrund der derzeitigen situation haben wir uns zur sofortigen weiterleitung enschlossen.
sofern fragen und meinungen ihrerseits vorgetragen werden,bitten wir die privatssphäre unseres auftragnehmers herrn kunz zu berücksichtigen und diese an uns zu richten.
wir sind nach erster auswertung der auffasung,daß es sinn macht,die interessen der aktioäre zu bündeln und würden einen meinungsaustausch diesbezüglich begrüßen und befördern,da sich erhebliche diskrepanzen zwischen pressedarstellungen und tatsachen ergeben haben.

mfg bartels/k&p gruppe

ps.:nach auskunft herrn dr. küchlers ist die lipro homepage im laufe der nächsten 1-3 tage wieder im netz.




original message:

dipl.-kfm.hans-joachim kunz

unternehmensberatung

auftrag vom 25.10.2001
kontaktaufnahme zur lipro ag,landsberger str.267,12623 berlin.untersuchung der veröffentlichten vorwürfe und anschuldigungen(insbesondere berliner morgenpost vom 17.10.01)



sehr geehrter herr bartels,
ich habe am 30.,31.10. und am 01.,02.11.die gelegenheit bekommen,im haus landsbergerstr.267 mit herrn dr küchler,vorstandsvorsitzender der lipro ag,sowie mit einigen ehemaligen mitarbeitern der lipro ag(jetzt in comet ag,lipro service ect.)gespräche zu o.a.thema zu führen.die gespräche sind offen und freimütig geführt worden.managment und mitarbeiter begrüßen die initiative von anteilseignern,klarheit über o.a.vorwürfe auf diesem weg erlangen zu wollen.mir wurde m.e.auskunft erteilt und einsicht in unterlagen gewährt in einem umfang,wie es fremden dritten gegenüber angemessen ist.
dies vorausgeschickt,berichte ich zu den wesentlichen anschuldigungen:
1.lipro war nach dem 1.tertial 2001 in liquiditätsengpässe geraten,nachdem partnerbanken schon avisierte finanzierungsmaßnahmen nicht vollzogen haben und schnelle alternative anschlußfinanzierungen nicht erreicht wurden.
aufgrund von anträgen dritter(krankenkasse,mitarbeiter)wurde die lipro ag unter vorläufige insolvenzverwaltung gestellt(leonhardt,berlin)später beantragte der vorstand selbst insolvenz.die eröffnung des insolvenzverfahrens wurde zunächst mangels masse abgelehnt,nach einem zweiten gutachten,jedoch beschlossen

2.die beauftragte kanzlei leonhardt und partner hatte zunächst ein gutachten erstellt,welches auf befragung des managments und der auswertung der im haus sichergestellten unterlagen basierte.das gutachten bestätigt ausreichende auskunft im rahmen des verfahrens.im zwischenbericht des insolvenzverwalters,welcher(von wem auch immer)den medien zugänglich gemacht wurde,werden diese auskünfte nun als "im wesentlichen falsch"dargestellt.
2.a.es sei vermögen verschoben worden.
der jahresabschlußbericht der lipro ist nach auskunft zum 31.12.2000 geprüft worden und testiert.abschluß und bilanzen wurden mir nicht vorgelegt.
das vermögen der lipro ag besteht im wesentlichen aus rechten an selbst entwickelter bewertbarer software.immobilienbesitz existiert nicht,der fuhrpark ist überwiegend geleast,büroausstattung und kommunikationsmittel machen den geringsten teil des gesamtvermögens aus.
die o.a.rechte an softwareprodukten sind nach der auskunft der lipro ag nach wie vor uneingeschränkt in deren besitz.eine vermögensverschiebung liegt deshalb nicht vor.tatsächlich bedient sich der insolvenzverwalter an einer der lipro gehörenden lizensrechte,die er einem deutschen großkonzern zum kauf andient,um mit dem erlös daraus zumindest die verfahrenskosten zu decken.erstaunlich ist,daß hier die beteilungsgesellschaft der lipro ag,die comet ag-düsseldorf,schon vorverhandelt hat.der auskunft nach soll ein kaufbetrag für die lizenzen im wert von mi.dm 1(davon 280tdm bar,der rest als forderungsverzicht)erzielt werden können,während der insolvenzverwalter diese position nur mit einem barbetrag i.h. von 280tdm bewertet hat.

2.b es seien konten verschwiegen worden

tatsächlich hat die lipro ag nach dem 30.6.01 ein konto neueröffnet,welches in einer vom insolvenzverwalter geforderten aufstellung am stichtag 30.6.2001 nicht enthalten war.die kontounterlagen wurden jedoch-wie alle bankunterlagen auch-nach eröffnung des verfahrens dem insolvenzverwalter unaufgefordert und ordnungsgemäß übergeben.das konto wurde auch nach eröffnung des insolvenzverfahrens nicht mehr aktiv genutzt und hat noch heute einen leicht positiven saldo.
es handelt sich also um ein(nicht um mehrere )konto,welches m.e. nicht wie wohl unterstellt,in betrügerischer absicht,verschwiegen wurde.

2.c. es seien falsche informationen über das sanierungskonzept veröffentlicht worden.
der insolvenzverwalter ist von der lipro ag über die diversen fortschritt-und sanierungskonzepte informiert worden.der vorwurf der falschinformation über das angesprochene konzept(es sei durch die wp-gesellschaft schulze&und braun erarbeitet worden)kann die lipro nicht treffen:diese formulierung ist nur presseveröffentlichungen zu entnehmen.tatsächlich hat s&p das konzept nicht erarbeitet.diese gesellschaft hat jedoch ein entsprechendes mandat für die lipro ag übernommmen,sich in einem gespräch das vorliegende konzept erläutern lassen und hier wohl grundsätzlich die umsetzbarkeit ,vorbehaltlich einer prüfung konstiert,ihr mandat zwischenzeitlich aber zurückgenommen.die lipro kann m.e. für die termini,die presseveröffentlichungen entstammen,nicht belangt werden.

2.d.es sei nach insolvenzantrag der geschäftsbetrieb auf auffang-sowie tochtergesellschaften übertragen worden.
die lipro ag hat keine auffanggesellschaft gegründet.dieser terminus(eigentlich ein stehender begriff)ist-wie mir glaubhaft dargestellt wurde-allein im schriftverkehr bzw. sprachgebrauch des insolvenzverwalters zu finden.es ist richtig,daß neue firmen gegründet wurden.diese firmengründungen folgen-wie mir dargelegt wurde-strategischen konzeptionen,die schon anfang des jahres,also vor insolvenzbeantragung niedergeschrieben wurden,allerdings jetzt auch aus anderen notwendigkeiten.
der geschäftsbetrieb,damit ist wohl das geschäft der lipro ag gemeint,wurde in einer form geregelt,die den fortgang des unternehmens in der augenblicklichen situation sicherstellen soll.
die mitarbeiter der lipro ag sind vom insolvenzverwalter,frühestens zum 05.10.01 von der arbeit freigestellt worden,d.h.die ag kann ihre aufgaben(vermarktung,entwicklung und weiterentwicklung von software,projekt-und kundenberatung etc)also nicht mehr wahrnehmen(es liegt in der natur des software-business,daß neben der qualität der produkte die permanente betreuung der software wie auch der kunden den geschäftserfolg ausmachen).
um -unter diesen umständen-den geschäftsbetrieb überhaupt aufrechterhalten zu können,wurden verträge mit beteiligungsgesellschaften(comet ag,dü.)und partnergesellschaften geschlossen,die im wesentlichen die nutzung der bei der lipro ag verbliebenen rechte gegen entgeld zum inhalt haben.diese maßnahme dient erkennbar der aufrechterhaltung des geschäftes und der absicherung der fortführung.
auch die nutzung von büro-und kommunikationsausstattungen der lipro ag durch o.a. gesellschaften ist vertraglich gegen entgeld geregelt.hier liegen also keine übertragungen von geschäftsbetrieb oder geschäftsausstattungen vor,sondern vertraglich geregelte nutzungsrechte gegen leistung.diese maßnahme des managmentes ist m.e. wirtschaftlich sinnvoll-ich vermag mögliche formale versäumnisse hier nicht berurteilen-,wenn ernsthaft die absicht besteht,das unternehmen mit seinen gesamtheitlichen zielen weiterzuführen.
das unternehmen wurde also nicht ausgehöhlt ,sondern bemüht sich,mit neuer struktur am markt überhaupt präsent zu bleiben.diese bemühungen -unter den augenscheinlich allgemein widrigen umständen-sind m.e. gerade aus der sicht der anteilseigner wohlwollend zu würdigen.

2.e.erst nach polizeiandrohung habe ein team des insolvenzverwalters akten beschlagnahmen können
hier wird wohl mediengerecht ein wenig farbe für die presse in den bericht gegeben.nach auskünften von (am besagten tag der massesicherung)anwesenden mitarbeitern war zwar im haus eine gereitze stimmung vorhanden(das ist verständlich,wenn man sicherstellungsprozeduren kennt,zu denen ohne vorankündigung lkw`s vorfahren und etliche spezialisten ausschwärmen,um unterlagen etc. sicherzustellen),die aber vom managment in form einer einberufenen mitarbeiterversammlung zur information gedämpft werden konnte und in eine kooperative stimmung umschlug.im bericht des verantwortlichen mitarbeiters des insolvenzverwalters vom folgetag ist dann auch von widerstand,bedrohung,polizeieinsatz o.ä.nicht die rede.
ich würde diesen vorgang nicht überbewerten(ebensowenig wie die tatsache,daß der insolvenzverwalter wohl auch unterlagen und akten von firmen sichergestellt hat,die mit der betroffenen lipro ag nichts zu tun haben und die dieser nach aufforderung später wieder aushändigte)

2.f.zu konkreten inhalten fortschritt-und sanierungskonzepten kann ich mich nicht äußern,da eine plausibilitätsprüfung durch mich nicht erfolgt.auch die bemühungen,neue investoren zu finden,bzw.die fragestellung,ob und unter welchen umständen jetzt neue investoren zur verfügung stehen,kann ich z.z. nicht beruteilen.ich nehme jedoch die aussagen,daß konkrete verhandlungen -unter der vorhergehenden sanierung der ag-mit aussicht auf erfolg stattfinden,zur kenntnis.

3.wertung
diese wertung erfolgt nach den mir gegenüber erteilten auskünften und einsichtmöglichkeiten in unterlagen,sowie meinem persönlichen eindruck von den handelnden personen(im übrigen wird mir glaubhaft erkärt,daß die o.a. darlegungen bei bedarf anderen stellen gegenüber belegbar sind)
ich halte daher die o.a. vorwürfe für im wesentlichen widerlegbar.
die neue insolvenzordnung faßst die alte konkursordnung und die vergleichsordnung in einer form zusammen,daß die insolvenzverwaltung nun zwar einerseits die verständliche aufgabe hat,die masse des betroffenen unternehmens zum zwecke der (auch teilweisen)befriedigung der gläubigerinteressen zu sichern,andererseits aber auch (als auftrag zumindest gleichwertig zu sehen)zu überprüfen,wie und unter welchen umständen das unternehmen(zu sanieren und)fortzuführen ist(§110)
ich bedauere meine erkenntnis nach dieser untersuchung,daß die insolvenzverwaltung den ersten part konsequent und schnell durchgeführt hat,allerdings unter vernachlässigung des zweiten auftrages.
es ist hier -und besonders zu ihnen als auftraggeber,herr bartels,auch die frage,ob der insolvenzverwalter -anteilseigner- überhaupt als gläubiger im weiten sinne versteht oder ausschließlich als (insbesondere am neunen markt)börsenteilnehmer,die das risiko einer insolvenz bei ihren anlageentscheidungen zu berücksichtigen haben und dann die folgen selbst zu tragen haben(ohne die unterstützung der aufträge der insolvenzverordnung)
ich habe den eindruck,daß die (ehemailgen)mitarbeiter und der vorstand mit allem ernst versuchen,das unternehmen zu sanieren um es erfolgreich in die zukunft zu führen.sie haben offensichtich aus fehlern der vergangenheit (managmentfehler wie sie häufig bei rasanten expansionsverläufen gerade junger unternehmen vorkommen)gelernt.
es ist auch durchaus möglich,daß im verlauf der turbulenten letzten monate(eigentlich unentschuldbare )verfahrensfehler (z.b.versäumnisse von mitteilungspflichten)gemacht wurden.das ist m.e. nach heilbar,wensentlich ist wohl im moment,inwieweit sich die lipro ag und die insolvenzverwaltung im sinne eines gemeinsamen vorgehens zur sanierung des unternehmens und zur gemeinsamen zukunftsplannung annähern und einigen können.
soviel ich weiß ,wird herr dr. küchler in diesem sinne kurzfristig kontakt zur insolvenzverwaltung aufnehmen.
im nachtrag:am freitag,02.11.01,war der tagespresse zu entnehmen,daß die lipro ag aus dem neuen markt ausgelistet wird nach dem aktuellen (sog. delisting-verfahren)und dem geregelten markt zugeführt werden soll.nach tel. auskunft von herrn dr küchler wird widerspruch eingelegt werden.

für rückfragen stehe ich ihnen gern jederzeit zur verfügung

mit freundlichen grüssen

hans joachim kunz


eine information von mir (gttingen),der aktionärsbrief von dr küchler soll im laufe der nächsten woche erscheinen.
@ Gttingen

Na das sieht ja doll aus. Diese woche haben wir 750% Wertsteigerung.
an ccj,
da du ja anscheinend doch irgendwie mit dem insolvenzverwalter direkten kontakt hast(oder auch bei leonhardt und partner arbeitest),sollte man darauf hinweisen, daß der iv im interesse der "allgemeinheit"(gläubiger,aktionäre,mitarbeiter u.a.)seine vorschnelle entscheidung, das unternehmen zu zerschlagen bzw. keine zukünftige erträge erwirtschaften zu können,gründlich überdenken sollte.gerade durch die bereitschaft die öffentlichkeit (presse) in der gezeigten weise zu involvieren,bedeutet natürlich auch, die maßgebliche beobachtung der weiteren vorgehensweise des verwalters.ich gebe zu bedenken,daß auch die aktionäre die möglichkeit haben und sicherlich auch anwenden werden(stichwort -schutzgemeinschaft der kleinaktionäre)ihre rechte wahrzunehmen bzw. die arbeit des iv anzuzweifeln-wenn es nötig ist auch mit hilfe der justiz.
vor 4-5 wochen waren es 650 % in 3 Tagen !!

das könnte nochmal funktionieren !!

es ist mal wieder zeit einzusammeln !!!


cashforfun
posting #27 u. #33

aufgrund gleicher schreibweise und gleicher fehler "läßst"
entsteht bei mir der vielleicht unzulässige eindruck, als
seien gttingen und kunz ein und dieselbe person.

yours sincerely
mrs.whiteknigt
an mrs...,
nein ich bin nicht kunz,habe den text abschreiben lassen, daher wohl der gleiche fehler.mmailer wird dir bestätigen können, daß ich nicht kunz bin,er weiß wie ich heisse und wo ich wohne.wenn den leuten nichts "besseres" einfällt, kommen ihnen wohl solche gedanken.
Hallo Leute, meiner Meinung nach ist das alles Bluff mit der K&P Gruppe, Potsdam. Die unter der url. www.kp-gruppe.de laufende Homepage ist meiner Meinung nach nur eine schnell zusammengeschusterte Scheinadresse. Der Domaininhaber Sven Döring erscheint in einer Meta-Suchmaschine mit einem Hinweis auf ein Team der TU Berlin, nicht mehr aktiv. Der Domainname lautet auch nicht k&p-gruppe, sondern kp-gruppe. Gibt man dieses Suchwort ein, erscheint u.a. eine Homepage der DKP Brandenburg, auch in Potsdam. Leider gibt es keinerlei Hinweis auf die Adresse, sondern nur Postfach, sonst könnte man die vergleichen. Diese Homepage liegt auch auf t-online.de. Merkwürdige Parallelen? Weitere Hinweise in der Metasuchmaschine auf kp-gruppe ergeben viel rechtsextremistisches Material.
an mrs.......
habe jetzt nocheinmal im duden geschaut,nach der alten rechtschreibreform schreibt man "läßst" so wie ich und kunz es geschrieben haben.ich zumindest schreibe auch heute noch so,wie ich es in der schule gelernt habe.
Ich finde die Bemerkung " in 1-3 Tagen " sei die Homepage ser Lipro wiere online sehr schön, denn es ist zwar nicht Freitag, aber dennoch - denkt an meine Worte, "... in 5 bis 8 Tagen werden dir Gehälter gezahlt..." O.T. Dr.Küchler.

@gttingen
Danke für das Reinstallen des "Briefes". Komischerweise werden die anderen Gläubiger nicht informiert.


Ich verstehe nicht wie ständig versucht wird einzelne Personen in diverse Rollen zu stecken. Ich denke das sollte langsam mal haufhören.
an wdreireck,
die gläubiger werden in der gläubigerversammlung informiert, ansonsten ist in erster linie der iv "ihr" ansprechpartner und gibt diesbezüglich auskunft.
@ gttingen

ich kenne mich mit der rechtschreibung der ehemaligen ddr nicht aus,
gestatte mir aber den hinweis, daß sich besagtes wörtchen seit
mindestestens 100 jahren nie so geschrieben hat; läßt sich
gerne bei der redaktion des duden (außerhalb dunkeldeutschlands)
zwecks unterbindung deiner desinformationskampagne abklären.

abteilung tarnen, tricksen, täuschen fällt mir ein, wenn ihro gnaden
einen text haben abschreiben lassen, um im nachgang hinweislich ihr eigenes
verqueres orthograpieverständnis hilfsweise fahrlässig falsch zu unterlegen.

nicht aufgepaßt, setzen, sechs.

umso mehr, als der dankenswerte hinweis auf die dkp brandenburg einmal mehr
die frage und gleichzeitig den beweis um immer noch funktionierende seilschaften
aufwirft und antritt.

zu der vergangenheit von herrn küchler erspare ich mir jeden hinweis.

mit vorzüglicher hochachtung

ihre mrs.whiteknight,
die nicht in den genuß von verjährungsfristen nach der vereinigung gekommen ist


p.s. und das spiel setzt sich doch fort,
nicht nur in österreich
Langsam wird es wirklich zu einer absoluten Lachnummer.
Der von Gttingen veröffentlichte Brief lässt sich in seiner vorsichtigen und ausweichenden Formulierung wohl je nach persönlichem Standpunkt positiv oder negativ für die noch in Lipro Investierten auslegen.
Für mich ist er (natürlich) ein neuer Beleg für den endgültigen KO dieses Ladens.
Die Formulierung "mit herrn dr küchler,vorstandsvorsitzender der lipro ag,sowie mit einigen ehemaligen mitarbeitern der lipro ag(jetzt in comet ag,lipro service ect.)gespräche zu o.a.thema zu führen" hinterlässt bei mir den Eindruck, daß es nur noch zwei "Beschäftigte" bei der Lipro AG gibt: Küchler und den IV. Der Rest ist ausgelagert.
Dann der Satz "der insolvenzverwalter ist von der lipro ag über die diversen fortschritt-und sanierungskonzepte informiert worden." ..... Wow! Haben Küchler und Gttingen (von den anderen Dummpushern ganz zu schweigen) nicht immer von "dem Fortschritts- und Sanierungskonzept" geredet. Nun gab es also mehrere. Eins für die Anleger (die Lüge von den "Investoren" und Landesmitteln, die die Liquiditätskrise von Lipro ganz schnell beseitigen würden) und eines, das wirklich verfolgt wurde: Die Aushöhlung der AG und die Verlagerung in Ableger, die ohne Altlasten (lästige Gläubiger und Aktionäre) die Geschäfte mit der "unglaublich guten" Software weiterführen können. Ok, die Diskussion um die Qualität der SW sollten wir hier nicht führen, zumal ich ja schon früher darauf hingewiesen habe, daß die Qualität eines Produktes absolut nichts mit dem Geschäftserfolg eines Unternehmens zu tun hat (insbesondere in der Softwarebranche).
Bleiben nur noch 4 Fragen: Wann wird Küchler endlich juristisch belangt? Wie lange wird die Lipro AG noch existieren? Gibt es nochmal die Chance, mit den Aktien Geld zu machen? Ist Gttingen wirklich so naiv und gutgläubig?
Hier die Antworten:
1.) Die Anzeige gegen Küchler wird noch vor dem Ende der AG erfolgen.
2.) Keine 2 Monate mehr.
3.) Nein. Ein Hype, wie vor ein paar Wochen setzt voraus, daß irgendjemand erstmal richtig anschiebt in der Hoffnung, daß genügend Dumme auf den Zug aufspringen. Es gibt zwar noch genug Dumme aber die echten Pusher (die lesen sowieso nicht hier mit ...) werden Lipro nicht mehr mit der Kneifzange anfassen.
4.) Ich kenne ihn zwar nicht persönlich aber ich glaube, die Antwort ist "Nein". Umso schlimmer ....
@ gttingen

Abgesehen davon, daß es hier anscheinend keinem so recht
klar ist, worum es sich bei der "K&P Gruppe" handelt -
natürlich verfolgt die Gruppe als Anteilseigner eindeutige
Ziele. So konstantiert man auch :

"...erhebliche diskrepanzen zwischen pressedarstellungen
und tatsachen..." bzw. "...ich (Kunz) halte daher die o.a.
vorwürfe für im wesentlichen widerlegbar...", und das nach
einem "Gespräch"

Indes will es mir auf der anderen Seite nicht einleuchten,
welches Interesse resp. welchen Nutzen der IV aus der Zer-
schlagung der Lipro AG ziehen könnte.

Im wesentlichen scheint in dem Gespräch Kunz <-> Lipro von
selbigen die Gelegenheit aufgegriffen zu werden, auf die
Anschuldigen der jüngsten Vergangenheit zu reagieren.
Der aber - insb. für den Fortbestand der Unternehmung -
wichtige Punkt 2f bleibt nach wie vor unbeantwortet.
Diesbezüglich werden wir wohl wieder auf "Tatsachen" warten
müssen.
an mrs,
ich kann in dem text unter 33 das wort "läßst" nicht finden?????????unabhängig davon ist es doch lächerlich, wie du von dem inhalt des textes ablenkst.ich wollte einfach nur die von k und p bekommene info hier ins netz stellen- hatte es schoneinmal erwähnt- auch mmailer wollte mir die person von küchler oder wenske unterstellen,ich habe ihm meine adresse genannt und angeboten mich anzurufen.mein ziel ist es ,sich aktiv dafür einzuetzen ,daß die "schuldigen" rechtlich belangt werden,nur dafür ist es wichtig ,beide seiten zu hören,bis dato hat sich nur der iv diesbezüglich geäußert.also nichts mit dunkeldeutschland und vertuschen usw......mensch wach aus deinen alpträumen auf.natürlich schreibt man wie in thread 27 läßt nicht mit st,ein flüchtigkeitsfehler.........und?
an hooluduke,
ja da hast du recht,ich denke die gläubigerversammlung oder evtl. der aktionärsbrief wird noch einige offene fragen beantworten-obwohl ich denke,daß die investoren nicht unbedingt teil einer sanierung sein "müssen ",jedoch sicherlich die fortführung der geschäftstätigkeit erleichtern würden.
an erdbaer2,
ich möchte hier keineswegs die firma metabox mit der lipro ag vergleichen,aber in welch groben tönen würde die firma beschimpft bzw. der vorstand beleidigt-wohl nicht ganz zu unrecht,aber letztendlich hat man sich für die qualität des produktes entschieden und man ist sogar bereit steuergelder für den erhalt der firma zu gewähren.ich möchte es nocheinmal betonen, für mich ist der technologievorsprung der software(z.b.collaborative business...) entscheidend und ich denke auch andere "zuständige" gremien werden dies erkennen.ich glaube schlicht und einfach an das "produkt",ob meine entscheidung am ende falsch war,wird man zum entsprechenden zeitpunkt erfahren.ich weiß nicht, ob das naiv oder verwerflich ist.mein einkaufskurs ist durch diverse zukäufe so niedrig,daß ich bei dem l. hype mit ca 60%gewinn hätte verkaufen können,aber ich habe es nicht getan.
an mrs,
nachdem meine frau nun den text unter 33 nocheinmal gelesen hat,meinte sie du meinst vielleicht das wort unter punkt 3--"faßst" welches falsch geschrieben wurde,aber auch hier fehlanzeige.in der orginalmail von k&p hat man das wort richtig geschrieben-faßt-dies können wohl mehrere teilnemhmer hier im board(die ebenfalls die entsprechende mail erhalten haben)bestätigen.eigentlich sind es leute wie du garnicht wert,derartige mißverständnisse aufzuklären aber...........
posting #47

hast recht, deshalb korrektur:

posting #33„ mit standardfehler...faßst die alte konkursordnung und die vergleichsordnung...",
die den briefverfasser möglicherweise gegenüber der bereichsöffentlickeit als personenidentität zu outen
vermag.
sorry about
druschba

mrs.whiteknight
bin verwirrt,
hilf mir bitte auf die sprünge,
mußtest eine e-mail von deiner frau abtippen lassen,
hattest diese also nicht im computer?,
dann belehrst du morgen die redaktion des duden auch eines besseren,
ich/du/er/sie/es ist es wert, unwert(es leben?), meine/des anlegers kröten sind es mir wert!

hatte eine eineindeutige auffälligkeit beschrieben,
sich hinter rockzipfel zurückziehen ist guter stil

durak
dure
Mrs. Wh...
To whom it May concern: Seit Herrn Kunze wissen wir - mehr bullsHit war Nie.


Zu dumm, dass Küchler und Konsorten immer neue Dumme finden, um ihre Desinformationspolitik fortzusetzen. Dieses ist noch ein weiteres Beispiel in der endlosen Kette der Verdrehungen fast unrichtiger Wahrheiten, nach denen alle an allem Schuld sind nur nicht Dr. Küchler und die anderen guten Menschen von Mahlsdorf.

Wer so wenig Einsichtsfähigkeit in die eigenen Fehler besitzt, wird kaum zum wirtschaftlichen Erfolg kommen, selbst wenn er sich mit den verbliebenen Assets schon aus dem Staub gemacht hat. Zu den Ermittlungsergebnissen des Herrn Kunze im einzelnen:


Zu 1. Gründe für die Insolvenz

Grund für die Insolvenz ist nicht die nicht eingehaltene Finanzierungszusage der Banken sondern die Tatsache, dass die Lipro entgegen ihrer vollmundigen Auskünfte nicht nur keine Umsätze tätigte, sondern massive Verluste in den Jahren 1999 und 2000 getätigt hat. Diese sollten durch die Luftbuchung des sogenannten Russlandgeschäftes in Höhe von ca. 30 Mio DM kaschiert werden, das auf einer unverbindlichen Vertriebsvereinbarung mit russischen Software-Händlern basierte.

Der Versuch Küchlers, diese angeblich werthaltigen Vertriebsrechte an einen russischen Telekom-Provider zu veräussern, scheiterten kläglich. Der grosse Vorsitzende aus Mahlsdorf ? nach dem mittlerweile nach Schweden immigrierten Transvestiten Charlotte von Mahlsdorf ist Küchler der bekannteste theoretische Gewerbesteuerzahler - wurde dort nicht einmal empfangen. Die Wirtschaftsprüfer hatten von Anfang an festgestellt, dass sie eine Bilanz mit dem Russland ? Geschäft nur dann testieren würden, wenn ihr ein reales Geschäft zugrunde liegen würde.

Ebenso problematisch verhält es sich mit den Aktivierungen der Software-Entwicklung in Höhe von ich glaube 18 Mio Euro. Software, die keiner kennt, die keiner kauft und von der der ehemalige Vorstand glaubt, sie sei nun für eine bescheidene Mio DM an Siemens zu veräussern. So hoch kann der Abschlag aufgrund des Insolvenzverfahrens sicher nicht sein.

Anders gesagt: Lipro hat das durch Kredite gewährte und den Börsengang eingeworbene Geld schlicht und einfach verbrannt ? es ist weg. Und Küchler war nicht in der Lage, Betriebswirtschaft und Vertrieb aufzubauen. Eine Marketing-Strategie, die den einzigen wirklichen Wettbewerbsvorteil der Software herausgestellt hätte ?ihre Sap-Kompatibilität- wurde nicht entwickelt.

Grössenwahn ersetzt eben nicht Kompetenz.

Das Unternehmen geriet nicht in Zahlungsschwierigkeiten, weil zugesagte Finanzierungen nicht eingehalten wurden, sondern weil das Ergebnis 2000 desaströs war und die Verschleierung und die Angabe eines falschen Jahresergebnisses für die finanzierenden Banken offensichtlich war und diese deshalb nicht bereit waren, die phantastareien der Lipro weiter zu finanzieren. Ausser der Russland-Luftbuchung gab es 2000 so gut wie überhaupt keine Umsätze.

Die teilweise wegen ausgebliebenen Kaufpreisen gescheiterten Akquisitionen verschärften die Managementprobleme des Unternehmens. Was man im kleinen nicht kann, kann man im grossen schon lange nicht. Insbesondere die COMET AG hätte sich im ersten Quartal ja zur Cash-Kuh entwickeln können ? dass das nicht geschah war in den Management-Fehlern des Gutmenschen aus Mahlsdorf begründet.

Es scheint auch interessant, warum ?Anschlussfinanzierungen nicht erreichbar waren?: Im April wurde mit den finanzierenden Banken und dem Land Berlin über eine Sanierung verhandelt.

Es sind nahezu traumhafte Bedingungen, wenn das Land auf Staatssekretärsebene verhandelt wie im Fall Lipro. Allerdings sollte das Unternehmen, um das es geht, belastbare Unterlagen vorlegen. Das geschah nicht.

Das Land war bereit, eine Ausfallbürgschaft in Höhe von bis zu 10 Mio DM zu gewähren. Dafür hätte es eine Bank geben müssen, die das Antragsgeld in Höhe von ca.50 TDM berappt und die Prüfung durch die beauftragten Wirtschaftsprüfer hätte ergeben müssen, dass die Lipro nicht überschuldet ist: Der mit dem Antragsgeld bezahlte Wp hätte feststellen müssen, dass die Lipro zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht überschuldet gewesen wäre.

Die Aussicht auf eine Landesbürgschaft ist für jede Bank biblisch. Kreditzinsen bei Abwesenheit jeden Risikos. Wenn da nicht die Frage der Überschuldung wäre, mit der man auch noch das Antragsgeld verloren hätte.


2. Tätigkeit des Insolvenzverwalters

Auch hier ist die Auskunft des Bisherigen Vorstandes in nahezu allen punkten falsch.

Zunächst einmal zu den Mutmassungen von Gttingen. Nicht ich arbeite für den Insolvenzverwalter, sondern er für mich. Im übertragenenen Sinne ist der Verwalter der Anwalt der Gläubiger. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens hat er die Aufgabe vor allen anderen die Interessen der Gläubiger zu befriedigen. Wenn eine Weiterführung des Unternehmens dazu hilfreich ist ? bitte. Aber bestimmt nicht mit den bemühten Mitarbeitern und dem ehemaligen Vorstand.

Der gute Herr Kunze zitiert aus dem Ermittlungsbericht des vorläufigen Verwalters vom 11.September. Die wesentlichen Passagen dieses Berichtes besagen folgendes.

· Der Verwalter ging davon aus, dass der Vorstand ihm die Wahrheit sagte und alle erforderlichen Unterlagen bereitgestellt wurden.
· Die Anträge auf Insolvenz datieren vom 26.06. ? 13.08.2001. Leonhardt wurde am 19.07 mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Um die Masse das Unternehmens zu sichern, wurde bereits am 13. 08. die vorläufige Verwaltung angeordnet. Verfügungen über die Masse sind seither nur mit Genehmigung des Verwalters wirksam.
· Nach Aussage von Küchler gegenüber dem Verwalter-laut Gutachten- hinderte allein die vorläufige Verwaltung den Abschluss der Sanierungsbemühungen ? warum hat die Runde mit der Landesregierung Berlin dann nicht schon zur Landesbürgschaft ? dem Königsweg ? geführt
· . Der Ermittlungsbericht zitiert Küchler vor dem 11.09. mit der Aussage.
?Die Antragsgegnerin teilte in diesem Zusammenhang auch mit, dass der Geschäftsbetrieb bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens, bzw. bei Einstellung unverzüglich wertlos sei und die Gründung einer Auffanggesellschaft oder die Durchführung eines Insolvenzplanes nicht anzustreben sei.? Und was machen Comet und Lipro Systems heute.
· Der Bericht weist Verbindlichkeiten in Höhe von 44 Mio DM und Massekosten in Höhe von rund 600.000 DM aus ? das sind Kosten die während der Durchführung eines Insolvenzverwaltung unweigerlich anfallen ? sowie auf der Basis der Angaben des guten Menschen von mahlsdorf frei verfügbare Masse in Höhe von 11 Deutschen Mark aus. Die Empfehlung des Verwalters fiel entsprechend aus: Er empfahl, ein Verfahren nicht zu eröffnen.
· Die Eröffnung geschah dann aufgrund des Antrages des Lipro-Vorstandes, der ein Sanierungskonzept mit vorlegte. Der Grund liegt wohl darin, durch Weiterlaufen des Verfahrens die neugegründeten Tochtergesellschaften, von denen Küchler gegenüber dem Verwalter noch erklärt hatte, es mache keinen Sinn solche zu gründen, vor dem Zugriff der Gläubiger und der Anteilseigner zu schützen. Ein neuerliches Gutachten des Verwalters hat es nicht gegeben.

Der Verwalter hat allen Grund, von Vermögensverschiebungen an die Systems und andere zu vermuten. Dies ergibt sich zwangsläufig aus den Äusserungen des illustren Herrn Kunze.

· Als Beweis dafür, dass keine Vermögenswerte verschoben worden sind, führt Kunze den Versuch des Verwalters an, an einen Grosskonzern für 280TDM Lizenzen zu verkaufen. Die COMET habe im Vergleich dazu einen Gesamtpreis von einer Mio DM erwirkt, davon 280TDM in bar und den Rest als Schuldenerlass. Tatsächlich sind beide Ergebnisse identisch. Denn ob der sogenannte Grosskonzern dem untergehenden Unternehmen Lipro Schulden erlässt, die ohnehin wertlos weil nicht zu betreiben sind oder nicht ist völlig wurscht.
· Wenn alle Software-Lizenzen der Lipro dieser und also dem Verwalter zur Verfügung stehen, womit betreiben dann COMET und Lipro Systems ihr Geschäft ? was haben die denn eigentlich zu verkaufen.

2.b. Konten

Nach Aussagen des Insolvenzverwalters handelt es sich offensichtlich um Konten, über die erhebliche Umsätze geflossen sind. Die dem Verwalter vorgelegten Konten haben ausweislich des Berichtes vom 11.September im Jahr 1998 0 DM , in 1999 0 DM und in 2000 rund 4,9 Mio DM. Für 2001 werden keine Angaben gemacht. Der Bericht weist alle vorgelegten Konten akribisch auf. Ein nennenswertes Gutachten ist nicht zu erkennen

Ein Schuh wird aus der Angelegenheit, wenn man die Frage umdreht. Warum eröffnet die Lipro nach dem 30.06.01 überhaupt ein oder mehrere neue Konten.

a. Weil die Banken Kredite gekündigt und fällig gestellt haben und alle eingehenden Mittel zur Reduzierung der Schuld verbleiben.
b. Weil Gläubiger die mittlerweile Titel erwirkt haben, Kontopfändungen erwirkt haben und die eingehenden Gelder zur Befriedigung ihrer Schuld verbleiben.
c. Weil Krankenkassen und Finanzamt die Konten gepfändet haben, um von der Lipro AG hinterzogene Lohnsteuern, Einkommenssteuern und Arbeitnehmerbeiträge für die Sozialversicherung einzuziehen.

Ach ja und möglicherweise weil der Vorstand der Lipro AG eingehende Gelder dem Zugriff des Verwalters entziehen wollten.

Auch macht die Einrichtung eines Kontos nur dann Sinn, wenn überhaupt Einnahmen zu erwarten sind. Dies wird gegenüber dem Verwalter aber Seitens Dr. Küchler vehement bestritten. Hierzu heisst es unter Berufung auf den Vorstand im Ermittlungsbericht:

?Aufträge und Zahlungsverpflichtungen Dritter wurden stets unter demVOrbehalt notiert, dass dide Kunden wegen der Insolvenzantragssituation und der offen gelegten Globalzession und der damit verbundenen Unsicherheit zunächst nicht zahlen würden.?

Wenn das stimmt, wozu braucht man dann ein neues Konto oder zwei oder drei.

2.c falsche Informationen über ein Sanierungskonzept

Die wesentliche falsche Information lautet: Es gibt ein Sanierungskonzept. Ein solches hat es offensichtlich nicht gegeben.

Warum entschliesst sich ein sonst zur Verschwiegenheit geneigter Wirtschaftsprüfer, öffentlich die Niederlegung seines Mandates zu verkünden. Und wer wenn nicht Lipro selbst könnte den Eindruck erweckt haben, das sogenannte Sanierungskonzept sei von dieser Kanzlei geprüft.

Warum nennt Lipro die angeblichen Investoren, die sich trotz der prekären Lage nicht zu erkennen geben, nicht. Nicht einmal gegenüber dem Verwalter oder dem Gericht.

2.d. Übertragung des Geschäftsbetriebs auf Tochter- und ?Partner-Gesellschaften?.

Die Argumentation des Herrn Kunze ist an Blauäugigkeit wohl kaum noch zu überbieten.

Alle Transaktionen, die nach der Anordnung der vorläufigen Verwaltung getätigt worden sind, bedurften der Genehmigung durch den Verwalter. Der hat die Mitarbeiter freigestellt, weil keine Gelder für die Fortsetzung des Geschäftsbetriebes mehr vorhanden waren und die kaum vorhandene Masse nicht noch weiter geschmälert werden sollte. Der Vorstand hatte ja vergessen, die Konten, auf denen noch Gelder eingegangen sind, anzugeben, aber bei Eröffnung des Verfahrens im Oktober ? nicht bei Anordnung der vorläufigen Verwaltung ? Mitte August nach eigenen Angaben die entsprechenden Unterlagen angeblich übergeben.

Nach meinem letzten Telefonat wäre es mir neu, dass der Verwalter die Aktivitäten der Lipro AG und der COMET AG in dieser Form genehmigt hätte.

Faktisch bestätigt Herr Kunze nur eins. Durch die Gründung von Lipro Systems und anderen Gesellschaftern sowie die Verlagerung des operativen Geschäfts auf die COMET AG sind laufende Einnahmen dem gesetzlichen Vertreter ? dem Verwalter ? entzogen worden.

Wenn die ganze Angelegenheit rechtens und korrekt wäre, warum haben Küchler und die Seinen eine entsprechende Genehmigung des Verwalters vorgelegt.

Auch war eine solche Strukturierung Anfang des Jahres nicht geplant. Alle Charts einer Präsentation von Dr. Küchler, die dieser am 07.03 vor Analysten in Frankfurt hielt, liegen hier vor und da ist nichts von der Gründung neuer Gesellschaften zu sehen.

2.e. Sicherstellung

Die Beschreibung des Herrn Kunze ist höchst aufschlussreich. Seit Mitte August befand sich das Unternehmen unter vorläufiger Verwaltung der Fa. Leonhardt. Würden sich Vorstand und die verbliebenen Mitarbeiter kooperativ verhalten, dann hätte der Verwalter schon zu dieser Zeit alle erforderlichen Informationen gehabt und wäre nicht gezwungen gewesen, sich Zutritt zu den Räumen zu verschaffen.

Viel mehr spricht für die Beschreibung des Verwalters.



2.f. Fortschritt- und Sanierungskonzepte

Ausgerechnet zu diesem punkt verweigert unser Freund Kunze die Aussage. Wie immer,wenn es um die sagenumwobenen Investoren, Millionenaufwendungen und Hoffnungen auf ungedeckte Schecks geht ? Fehlanzeige.


3. Wertung

Handelt es sich beim pamphlet des Herrn Kunze nur um den Versuch, gegen den Verwalter Stimmung zu machen. Warum hat er ihn nicht angerufen und zu den Vorwürfen befragt, bei Küchler und Konsorten im schönen Mahlsdorf war er schon drei Mal.

Es trägt wenig zur Erhellung bei und verdreht in altgewohnter Manier die Tatsachen. Bleibt die Frage nach der Identität unseres Herrn Kunze: unbedarfter Dilletant oder Sprachrohr von dilletierenden pleitiers ?
an ccj,
..das ist deine auslegung bestimmter fakten,man wird sehen ,ob küchler nicht rechtmäßig gehandelt hat.nach aussagen meines rechtsanwaltes ist eine "aufgabenverteilung" in tochtergesellschaften rechtmäßig.
Natürlich ist sie rechtmässig, wenn sie von jemanden angeordnet wird, der dazu berechtigt ist, nämlich vom

INSOLVENZVERWALTER

Nochmal zum Mitschreiben: Küchler, Vorstand und Mitarbeiter dürfen über das Vermögen der AG in keiner Weise verfügen, also auch nicht über an sich rechtmässige Verlagerungen.

Deine Rechtsberatung scheint ja genau so kreativ zu sein wie die von Küchler: Alles was mir in den Kram Passt ist erlaubt.
an ccj,
da ich keine einsichten in irgendwelche unterlagen habe,kann ich nicht defintiv beantworten wann und wie "aufgaben" verteilt wurden.der zeitpunkt ist entscheident und sicherlich die frage, ob der insolvenzverwalter zu voreilig gehandelt hat, bzw. der lipro die fähigkeit geschäftstätig zu sein entzog und es im interesse der allgemeinheit notwendig war, mitarbeiter in anderen zweigstellen einzusetzen.die mitarbeiter dürfen schließlich selbst den arbeitsplatz wählen. viel wichtiger ist jedoch, daß alle rechte und lizenzen(kapital einer softwarefirma)bei der lipro verblieben sind und nur gegen entgeld von anderen firmen vertrieben und genützt werden dürfen.aber weder du noch ich werden über diesen "sachverhalt" entscheiden und erst recht nicht der insolvenzverwalter-das letzte wort hat der zuständige amtsrichter und das ist wohl auch gut so.





einen schönen tag
Selten so gelacht.

Der Insolvenzverwalter hat die pflicht, den Geschäftsbetrieb einzustellen, wenn dieser nicht durch laufende Einnahmen finanziert werden kann.

Dies war nach Angaben des Vorstandes lt. Gutachten vom 11. September nicht der Fall. Dort hat Küchler erklärt, es gäbe überhaupt keine Einnahmen.

Die Verdrehungen der Tatsachen nimmt in Gttingens Darstellung weitere obskure Formen an:

Es handelt sich nicht um die Überlassung von Mitarbeitern an unselbstständige Niederlassungen oder Filialen, sondern an rechtlich unabhängige Unternehmen, die teilweise - z.B.Lipro Systems - mit der AG überhaupt nicht verbunden sind.

Nachdem diese Mitarbeiter seit März nur unregelmässig ihr Gehalt bezogen haben, dürfen sie selbstverständlich fristlos kündigen und andernorts anheuern. Allerdings dürfen sie nicht das geistige oder physische Eigentum ihres Arbeitgebers mitnehmen.

Es gibt kein Interesse der "Allgemeinheit" an der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, wenn dieser die verwertbare Masse schmälert - was hier der Fall ist.

Jeder Insolvenzverwalter hätte der Ausführung von Arbeiten zugestimmt, wenn die dadurch entstehenden Kosten niedriger gewesen wären, als die zu erzielenden Einnahmen.

Das Vorhandensein von solchen Aufträgen ist von Dr. Küchler persönlich gegenüber dem Verwalter bestritten worden.

Es besteht also kein Zweifel an der Rechtmässigkeit der Entscheidungen des VerWalters.
an ccj,
comet ist eine 73%tochter der lipro,aber egal..lassen wir doch zuständige "ebenen "entscheiden.
solche AUssagen sind auch nicht geeignet, Vertrauen in Deine Halbwahrheiten zu bestärken.

Denn erstens weiss keiner ob der Kaufpreis für COMET bezahlt worden ist. Zweitens ist völlig unbekannt ob dieser Anteil vielleicht an Dritte übertragen worden ist. Und drittens ist unbekannt, ob der Anteil inklusive der Genussrechte an einen Dritten verpfändet ist.

Und ausserdem - wem gehört die Lipro Systems AG
ccj

gttingen lass mal lieber in seine Verluste rennen, der will alles aussitzen, und eine solche Entscheidung sollte man respektieren. Für die anderen danke ich Dir für den betriebenen Aufwand, nach einer Weile hat man keine Lust mehr ihn zu betreiben, aber für Leute die aufgrund der Prospektähnlichn Informationen von gttingen investieren wollten hat es sich sicherlich gelohnt Deinen Beitrag zu lesen. Ich persönlich kann nur sagen dass es definitiv stimmt, dass Kunden zufällig mit Einsatz des IV `s bei laufenden Zahlungen plötzlich auf andere Konten einzahlen mussten.


josefus

interessant, deine Bemerkung dass bei der ominösen k & P Gruppe oder was auch immer ein Sven Röding als Domäneneigner eingetragen ist. Wenn mich nicht alles täuscht ist das ein Clientprogrammierer aus der Lipro, oder habe ich da was verwechselt...

Da laufen nur linke Dinger ...wenn einer von den Aktionären schlau wäre....Haffa und Haffa kriegen für soetwas auch ihr Fett weg...
an ccj,
....natürlich weiß ich das nicht,aber mal im ernst, denkst du küchler hat keinen rechtsbeistand und würde sich in der jetzigen situation "so" äußern.comet wurde in der homepage als 73%tochter der lipro ausgewiesen und nach meinen auskünften auch bezahlt,mehr kann ich dazu nicht sagen.nochmal zum mitschreiben...lächel....nicht der insolvenzverwalter entscheidet über recht und unrecht sondern ein zuständiger richter.jede weitere diskussion macht keinen sinn....aussage gegen aussage.
Das mit dem Entscheiden ist so eine Sache. In jedem Fall wird der zuständige Strafrichter darüber entscheiden, wie hoch die Strafe wegen Insolvenzverschleppung und weiterer Vergehen ist.
Insofern hast Du schon recht, dass ein Richter entscheidet.

Wer über Lipro entscheidet, das ist weniger relevant, als was entschieden wird. Und das habe ich dargestellt.

Zur COMET: AUF der Lipro Homepage waren auch mal die pyra und die Ebicon als Töchter genannt worden.

Und im Sommer ist gemeldet worden, dass die COMET - Software an eine andere Börsennotierte Gesellschaft veräussert worden.
inecos -
Kannst Du diese Aussage belegen und können wir ausserhalb dieses Forums darüber diskutieren. Der Nachweis würde die Strafverfolgungsbehörden und auch den Verwalter dringend interessIeren.
an ccj,
hast du eínblick in unterlagen, bitte liefere beweise,denn dann habe auch ich einen ansatzpunkt für eine klage gegen küchler. vermutungen bzw. unwissenheit sind bei einer klage gegen wen auch immer nicht dienlich.also ........
an inecos:
der Name war nicht Sven Röding sondern Sven Döring, vielleicht nur ein Dreher von dir?

an ccj
Ebicon wurde übernommen auf Aktientauschbasis, hat aber nie einen Pfennig gesehen. Der Aktientausch wurde meines Wissens auch nie vollzogen, sondern immer nur versprochen.Viele MA von denen sitzen auf wertlosen Aktien, da es ja die Ebicon-Aktien nicht mehr gibt und der Umtausch in Lipro-Aktien nicht erfolgte. Meine letzten Infos waren dahingehend, dass das Geschäft rückabgewickelt werden sollte. Die wurden alle böse geprellt. Jedenfalls gibt es die Ebicon schon seit Sommer nicht mehr, die Geschäftsführer haben schon längst eine neue Firma gegründet.
Leute regt euch doch nicht künstlich so auf. Tatsache ist und bleibt nun mal, und die "Ehemaligen" werden das auch bestätigen können, das die Lipro die Zulassung zum NM ergaunert hat. Es war 99 schon jedem klar denkendem Mitarbeiter klar, entweder NM oder die unausweichliche Pleite. Also wurden von Kü & Familie die Mitarbeiter genötigt entweder den Mund zu halten, oder die Firma zu verlassen.

Zum Produkt der Lipro. Die Idee ist vom Ansatz her gut gewesen, aber klar war doch auch jedem, das man SAP nicht ans Bein pinkeln kann. Was Kü 99 konnte und SAP angeblich nie machen würde, hatte SAP 00 integriert. Also war der Zug doch längst abgefahren.

Wie oft haben wir als Mitarbeiter der Lipro GmbH als auch danach als Mitarbeiter der Lipro AG auf unsere Gehälter warten müssen, und ich spreche jetzt nicht über 01 sondern über das Jahr 00.

Tatsache ist nun mal, die "Ehemaligen" werden auch dieses bestätigen können, neue Aufträge hat es zu keiner Zeit gegeben. Es wurde doch nur Umsatz aus bestehenden Kunden generiert. Also ist jeder Geschäftsbericht das Geld nicht wert vom Papier auf dem er gedruckt worden ist. Warum sollte man Kü & Familie heute mehr Glauben schenken? Leid tut mir nur Dr. Dahl, der in seiner Gutmütigkeit jeden Mist unterschrieben hat, und ebenfalls eine große Summe investiert hat.

Der IV hat sich jedenfalls über die ihm zur Verfügung gestellten Unterlagen aus alten Tagen ein Loch in den Bauch gefreut.

"EM"
an chris44267,
in einem telefongespräch mit dr.küchler(7.11.2001)sind nach wie vor neukunden in einem nicht unerheblichen umfang an der software der lipro interessiert.auch investoren sind weiterhin bereit in die lipro ag zu investieren.die voraussetzung dafür, ist eine gewisse "rechtssicherheit",das bedeutet ,es muß eindeutig erkennbar sein,daß der insolvenzverwalter(bzw. die gläubiger)gemeinsam der überzeugung sind, daß eine sanierung sinnvoll ist und auch aktiv betrieben wird.eine"neue"renomierte wirtschaftprüfungsgesellschaft hat das mandat übernommen und arbeitet bereits diesbezüglich.

bevor hier wieder einige boardteilnehmer über mich "herfallen", möchte ich betonen, daß ich nur die gerade erhaltene information hiermit wertfrei weitergebe.
...in einem telefongespräch mit dr. küchler(7.11.2001)-mitgeteilt-,sind......
wir fallen nicht über irgend jemand her. Nur stellt sich doch wohl die Frage, warum die Neukunden nicht im Laufe des Jahres und die Investoren schon lange ihre Einlagen geleistet haben.

Nur küchler kennt die Kunden und Investoren,dem Verwalter werden sie nicht mitgeteilt,in der Öffentlichkeit kennt sie auch keiner.
an ccj,
am 19.11.2001 findet die wahl der gläubigervertreter statt und letztendlich im dez.die entsprechende versammlung.spätestes dann muß dr. küchler mit unterstützung entsprechender berater "farbe" bekennen.es werden diesbezüglich kurzfristig gespräche mit dem iv gesucht,warum bisher keine investoren bzw. interessierte großkunden in der öffentlichkeit genannt wurden, weiß ich nicht, könnte mir nur vorstellen ,daß es in der natur der sache selbst liegt.(es wäre doch recht sinnlos dem aktionär einen kaufinteressenten zu nennen,wenn das "geschäft" noch nicht abgeschlossen wurde),investoren möchten im vorfeld eigentlich nie genannt werden.ich denke, daß es zwischen dr. küchler und dem iv ein "kommunikationsproblem" gibt und kann als aktionär nur hoffen,daß man diese "widrigkeit" schnellstens aus dem weg schafft.ansonsten wird wohl nur dr. küchler selbst "diese"fragen fachkundig beantworten können.
@gttingen

ehrlich gesagt .... ich verstehe dich nicht.
auch ich zweifle zwischenzeitlich an der LIPRO-politik.

trotzdem ..... behalte doch mal die nerven !
in wirtschatlich sehr, sehr schwierigen zeiten hat es LIPRO nun mal getroffen. wenn ich investiert bin, ist es meine
entscheidung ... da habe ich auch das risiko eines investments zu tragen. wenn aber eine firma solche schwierigkeiten hat, wie es bei LIPRO der fall ist, kann ich doch keinem doc küchler vorhalten, scheiße gebaut zu haben.
es liegt momentan am gesamten markt. schau dir doch mal die anderen werte an !
jeder chef wird versuchen, seine firma zu retten.
trotz allen ärgernisse - versuch doch die nerven zu behalten.
zwischenzeitlich bist gerade du ein besonderer teil des LIPRO-boards geworden !!!!!!
sei fair, alter ..... warten wir mal ab. wir haben doch bisher trotz aller berechtigter unzufriedenheiten an LIPRO geglaubt. auch ich schüttele die letzte zeit manchmal den kopf.
aber wenn ich den gesamten scheiß momentanen am markt sehe
(ich meine die kursverlaufe), denke ich auch wiederum einmal positiv.
glauben wir doch ganz einfach mal an ein gutes produkt.

ps: ich feue mich immer wieder, etwas von dir zu lesen.
bist ein feiner kerl !!
an alfred alzheimer,
..danke....wenn ich nicht verhalten positiv bezüglich meines lipro-investments denke würde,hätte ich meine aktien wohl schon verkauft,aber ich bin und werde investiert bleiben.


mit freundlichen grüssen
@gttingen
du kannst sicher sein, daß du hier sehr, sehr viele sympathien genießt.
jeder, der ehrlich investiert ist und die boards seit langer zeit liest, weiß, wie emotional du mit LIPRO verbunden bist.

ich selbst habe im frühjahr mit einem investment von 1 e
gekauft,und LIPRO für 3 e verkauft.
war also ein guter schnitt.
für 1.49 habe ich nachgekauft.
allerdings mit geringem einsatz.
einen totalverlust kann ich in kauf nehmen.

trotzdem geht es mir wie dir.
du glaubst an etwas und suchst die erfüllung.

die wirst du auch sicher finden.
ich bin absolut sicher, daß die rußland-fahrt des doc küchler cash-wirksam einen niederschlag finden wird.

aber naja, warten wir mal ab, alter.... es krebsen noch ganz andere mit ihrem --guten-- produkt am boden herum und fragen sich, was sie verkehrt gemacht haben.
antwort: nix.... ist momentan eben alles scheiße am markt, egal ob dax, nemax usw.
@aa

kann deiner meinung über gttingen nur beipflichten,
er hat eine menge zeit und arbeit investiert - seine beiträge waren immer sachlich und informativ !!

@gttingen
es muss mal gesagt werden

danke !!!!!!!!!

:):):)

cashforfun
Ich hatte ebn Zeit mir die letzten Posting durchzulesen und sah, daß bis heute einige Leute nicht wissen wie die Verhältnisse zwischen den Tochterformen sind bzw. waren.

1.) PYRA:
Französisches Unternehmen, hatte eine mittelmäßig Software aber sehr gute Entwickler. Daß die Lipro diese irma kaufen wollte, lag daran , daß eine Reihe von Comet-Kunden unbedingt das PYRA-System haben wollten. Daraufhin glaubten die Gesellschafter und auch einige Abteiluingsleiter den Laden kaufen zu müssen. Daß während der gesamten Verhandlungszeit und auch nach dem Unterschreiben des Vertrages 10 Mio DM Schulden von der PYRA verschwiegen wurden, dafür kann die Lipro nichts.

2.)COMET
Ein deutsches Unternehmen, das seit mehr als 20 Jahren Kunden mit einer Software beliefert. Im Jahr 2000 hatte die COMET ca. 6000 Kunden, davon wollten ca. 100 das PYRA-System. Im gleiche Jahr hatte COMET den Sprung in die Objektorietierung gewagt (ob er gelungen ist weiß ich nicht). Nach dem Zusammenbruch der Lipro hat die COMT Teile der Gehälter und Abschläge gezahlt. Das waren Vorabzahlungen von Kunden für Wartungsverträge und ähnlches.

3.)EBICON
Habe ich ein paar mal auf dem Flur gehört. Soll wol eine tolle Möglichkeit entwickelt haben Systemunabhängig Daten auszutauschen.

-----------------------------------------------------------
@chris44267
Was hat SAP im Jahre 2000 geschaft? Dezentrale Produktionslogistik? Die wissen nicht mal wie das Konzept dafür aussehen sollte. Wieso bietet SAP das denn nicht an? Im Zeitalter von Internet und verteilter Produktion währe das doch der Kassenschlager. Ich glaube nicht daran, daß SAP auch im geringsten weiß wie DPL funktioniert.
In der Firma, in der ich jetzt arbeite, sitzen einige SAP-Freaks, aber nicht einer kennt das Prinzip der DPL.

-----------------------------------------------------------
@gttingen
Es ist richtig, wenn Kü immernoch sagt, daß Kunden Interesse an der SW haben, denn das LS bietet für wenig Geld sehr viel Funktionalität, die optimal an die verschiedensten Produktionsprozesse angepasst ist. Im April gab es ca. 50 Interessenten an der neuen LS-Version (DB11). Davon haben noch im selben Monat 10 Kunden Verträge unterschrieben. Die SW wird ja auch weiterentwickelt z.B. bei Nugget oder eben auch bei LIPRO-SYSTEMS.

Stichwort:
LIPRO-SYSTEMS
Der Eigentümer dieser Firma ist meinen Informationen zu folge Harald Dittmar. Schaut auf den alten Lipro-seiten nach und ihr werdet wissen wer das ist.

So das dazu.
seitdem die zocker bei LIPRO raus sind, habe ich das gefühl, daß hier wieder die gleichen an bord sind, die immer empfindungen für LIPRO hatten.
UND DAS IST VERDAMMT GUT SO.
jeder, der sich selbständig am aktienmarkt betätigt, weiß, daß es das bestreben der "cleveren" ist, uns abzuzocken.
aber genau diese denkweise müssen wir immer im auge haben !!
ich weiß nicht, wie es bei LIPRO weiter geht.
ich habe jeoch nie einen hehl daraus gemacht, daß LIPRO für mich eine aktie von mehreren ist, in die ich investiert bin.
abgezockte erklären locker, daß es ein fehler ist, an einer aktie "zu hängen", dies müsse man immer "emotionslos" betrachten.
und genau diese leute haben absolut recht !! - cashwirksam betrachtet.
nehmen wir uns den luxus in dieser LIPRO-schlechten zeit heraus und sagen

scheiß euch drauf !!!!!

leute, jetzt sind sowieso nur noch chaoten hier, die an LIPRO glauben.

LAßT ES UNS VERSUCHEN.
WIR HABEN DOCH NICHTS ZU VERLIEREN.

ist ein ehrlicher unter euch, der auf die diskussionen von gttingen, mailer, gauner pp verzichten will ??

laßt uns bei dem pennystock "LIPRO" freunde bleiben.
alleine das ist mehr wert, als ein paar cent gewinne.
.... es könnte der tag kommen, an dem der begriff LIPRO an anderen vorbei geht.
...riskieren wir es .....wir haben doch nichts mehr zu verlieren.

egal wie es ausgeht ..... in diesem board habe ich (cash-unwirksam) viele dufte typen kennengelernt.
dank euch dafür.

LIPRO = Kursziel DAUSEND !!!!!!!!!!!!!!!!

gruß

aa
WKN
521260
Name
LIPRO AG LOG.U.INF.F.D.PROD.
BID
.25 EUR
ASK
.30 EUR
Zeit
2001-11-07 21:54:06 Uhr
Man Alfred, ich bin echt gerührt. "Empfindungen für Lipro" !

Vielleicht hörst du mal auf, mit deinem Bauch zu denken und
benutzt deinen Kopf. Dann mußt du auch nicht auf "euch" schei-
ßen.
@hool..
Lass ihn doch sagen wass er will und entscheiden auch. Es ist doch nicht falsch auch mal mit dem Bauch zu denken.
@ w.

...sicher, das sagt meine Frau auch immer ;)

Aber bei Lipro ? Da möchte man doch eher die Realität
verdrängen. Und wie ! Kursziel Dausend....
Wenn ich einige Beiträge hier lese, steigt langsam Übelkeit auf.


Hier noch einige Kurzkommentare:

Gttingen:

Ich weiss nur von einem einzigen Mal, als Dr. Küchler Farbe bekannt hat. Als er seine Verpflichtungserklärung für das Ministerium für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik unterschrieb ? aber auch daran kann er sich ja laut ManagerMagazin nicht mehr erinnern.

Die Gläubigerversammlung ist auch keine Hauptversammlung, sondern ein Treffen zwischen Gericht, Insolvenzverwalter und Gläubigern. Der Vorstand kann sich allenfalls rechtfertigen. Es ist kein Shodown, sondern die Unterrichtung der Gläubiger.

Ansonsten:

Zu den anderen: Ich dachte mit dem Aktienkauf würde man nicht Mitglied in einer Glaubensgemeinschaft,sondern sollte sich an objektiven Massstäben wie Kurs-Gewinn-Verhältnis orientieren.

Wenn die Aktie nichts mehr wert ist, hilft wohl nur noch der Glaube.


Die Seite ist zwar wieder online, aber dafür steht nichts neues drauf. Würde Sie vom Insolvenzverwalter betrieben und nicht von unautorisierten Kräften, wäre sicher auch eine Einladung zur Gläubigerversammlung zu finden. Stattdessen in Mahlsdorf nichts neues.
Achso - Belege etc. Gttingen meint, ich könne ihm durch Beweise die Klage erleichtern. Ich habe ausschliesslich aus dem Bericht des Insolvenzverwalters zitiert.

Nachdem er ja bereits mit dem zuständigen Herrn Fritze telefoniert hat, ist es ein Bestimmt ein Leichtes, um die Berichte zu bitten.
@gttingen:
Woher weisst Du über die Wahl des Gläubigervertreters am 19.11. ?


Danke
Der Insolvenzverwalter hat in der Tat für den besagten Tag eine Gläubigerversammlung einberufen. Zugang haben aber nur Gläubiger, also solche Unternehmen oder Menschen, denen das Unternehmen Geld schuldet. Aktionäre gehören nicht dazu.
ccj:
Ich vermute, dass Du Gläubiger bist - sonst wüsstest Du ja nichts davon.
Scheinbar bekommen aber nicht alle Gläubiger Post vom IV. Bis heute habe ich kein offizielles Schreiben erhalten, dass überhaupt ein IV eingesetzt wird und wann es eine Gläubigerversammlung gibt.
Und meine Forderungen gegenüber Lipro sind nicht unerheblich.
Anrufe in der Kanzlei werden nur ziemlich schnippisch beantwortet. Scheinbar sind die schon genervt, wenn jemand überhaupt den Namen Lipro erwähnt.

ccj - hast Du vielleicht einen besseren Draht dorthin ?
Auch wenn ich schon gelegentlich für den Verwalter gehalten worden bin glaube ich nicht dass ich einen besonders intensiven Draht habe.

Für den Verwalter wird man glaubhaft wenn man mit Telefax seine Forderung geltend und glaubhaft macht.
ccj:
Selbst darauf wird nicht reagiert. Ich überlege schon, ob ich nicht beim Amtsgericht Beschwerde einreiche. Die sollten ja an einer sauberen Abwicklung interessiert sein (alleine schon aus Haftungsgründen).
Lipro ist der größte Schrott in meinem Depot. Wie sind die Chancen das ich nochmal die 2,30 sehe?
Ich wollte eigentlch nur sehen, ob es mit der Fettschrift klappt, Lipro habe ich im Geist längst auf 0 abgeschrieben
Yo,

www.lipro.de funktioniert wieder, allerdings nix neues auf der website

gruß

Bekirhorzum
yo,

www.lipro.de funktioniert wieder, allerdings steht nix neues auf der website.

gruß

bekirhorzum
Lipro steigt wieder und Umsätze ziehen an.
Gibt es irgend welche News von Küchler und Ko?
ccj

mit einer solchen Meldung wäre in der Tat ein kurzer Zock drin :-)
Einschätzung zur Lage der LIPRO AG

Sehr geehrte Interessenten der LIPRO AG,

vor einiger Zeit hat die K & P-Gruppe Brandenburg, Sitz Potsdam, die Aufgabe übernommen, die in der Presse veröffentlichten Informationen über die LIPRO AG im Sinne der Offenheit und Transparenz zu verifizieren und die Aktionäre und Interessenten aktuell zu informieren. In diesem Zusammenhang wurde vom Diplom-Kaufmann, Herrn Kunz, im Auftrag der K & P Gruppe ein Gutachten erstellt. Dieses Gutachten möchten wir hiermit zur allgemeinen Information zur Verfügung stellen. Die Verzögerung bei der Veröffentlichung bitten wir zu entschuldigen.

mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Kunz
Untersuchung der veröffentlichten Vorwürfe und Anschuldigungen
(insbes. Berliner Morgenpost vom 17.10.01)


Die Gespräche sind offen und freimütig geführt worden. Management und Mitarbeiter begrüßen die Initiative von Anteilseignern, Klarheit über o. a. Vorwürfe auf diesem Weg erlangen zu wollen. Mir wurde m. E. Auskunft erteilt und Einsicht in Unterlagen gewährt in einem Umfang, wie es einem fremden Dritten gegenüber angemessen ist.

Dies vorausgeschickt, berichte ich zu den wesentlichen Anschuldigungen:

1. LIPRO AG war nach dem 1. Tertial 2001 in Liquiditätsengpässe geraten, nachdem Partnerbanken schon avisierte Finanzierungsmaßnahmen nicht vollzogen haben und schnelle alternative Anschlußfinanzierungen nicht erreicht wurden. Aufgrund von Anträgen Dritter ( Krankenkassen, Mitarbeiter) wurde LIPRO AG unter vorläufige Insolvenzverwaltung gestellt (Leonhardt, Berlin). Später beantragte der Vorstand selbst Insolvenz. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde zunächst mangels Masse abgelehnt, nach einem zweiten Gutachten (nachdem verwertbare Masse festgestellt wurde, die die Verfahrenskosten decken) jedoch beschlosssen.

2. Die beauftragte Kanzlei Leonhardt hatte zunächst ein Gutachten erstellt, welches auf Befragung des Managements und auf Auswertungen der im Haus sichergestellten Unterlagen basierte. Das Gutachten bestätigt ausreichende Auskunft im Rahmen des Verfahrens. Im Zwischenbericht des Insolvenzverwalters, welches (von wem auch immer) den Medien zugänglich gemacht wurde, werden diese Auskünfte nun als " im Wesentlichen falsch" dargestellt.

2a. Es sei "Vermögen verschoben" worden.

Der Jahresabschluß der LIPRO AG ist nach Auskunft zum 31.12.2000 geprüft und testiert. Abschluß und Bilanz wurden mir nicht vorgelegt. Das Vermögen der LIPRO AG besteht im Wesentlichen aus Rechten an selbst entwickelter, bewertbarer Software. Immobilienbesitz existiert nicht, der Fuhrpark ist überwiegend geleast, Büroaustattung und Kommunikationsmittel machen den geringsten Teil am Gesamtvermögen aus.

Die o.a. Rechte an Softwareprodukten sind nach Auskunft der LIPRO AG nach wie vor uneingeschränkt in deren Besitz. Eine "Vermögensverschiebung" i.S.v. Veräußerung von wesentlichen Vermögensbestandteilen liegt deshalb nicht vor. Tatsächlich bedient sich der Insolvenzverwalter an einem der LIPRO AG gehörenden Lizenzrechte, die er einem deutschen Großkonzern zum Kauf andient, um mit dem Erlös daraus zumindest die Verfahrenskosten zu decken (s.o.). Erstaunlich ist, daß hier die Beteiligungsgesellschaft der LIPRO AG, die COMET AG, Düsseldorf, schon vorverhandelt hat. Der Auskunft nach soll ein Kaufbetrag für die Lizenzen im Wert von Mio DM 1 (davon 280 TDM bar, der Rest als Forderungsverzicht) erzielt werden können, während der Insolvenzverwalter diese Position nur mit dem Barbetrag i.H.v. 280 TDM bewertet hat.

2b. Es seien " Konten verschwiegen" worden. Tatsächlich hat LIPRO AG nach dem 30.06.01 ein Konto neueröffnet, welches in einer vom Insolvenzverwalter geforderten Aufstellung zum Stichtag 30.06. nicht enthalten war. Die Kontenunterlagen wurden jedoch - wie alle anderen Bankenunterlagen auch - nach Eröffnung des Verfahrens dem Isolvenzverwalter unaufgefordert und ordnungsgemäß übergeben. Das Konto wurde auch nach Eröffung des Verfahrens nicht mehr aktiv genutzt und hat noch heute einen leicht positiven Saldo. Es handelt sich also um ein ( nicht um mehrere ) Konto, welches m.E. nicht in - wie wohl unterstellt - betrügerischer Absicht verschwiegen wurde.

2c. Es seien "falsche Informationen" über das "Sanierungskonzept" veröffentlicht worden. Der Insolvenzverwalter ist von LIPRO AG über die diversen Fortschritt- und Sanierungskonzepte informiert worden. Der Vorwurf der Falschinformation über das hier angesprochene Konzept ( es sei durch die WP-Gesellschaft Schultze & Braun erarbeitet worden) kann die LIPRO AG nicht treffen: Diese Formulierung ist nur Presseveröffentlichungen zu entnehmen.

Tatsächlich hat S&B das Konzept nicht erarbeitet. Diese Gesellschaft hat jedoch ein entsprechendes Mandat für LIPRO AG übernommen, sich in einem Gespräch das vorliegende Konzept erläutern lassen und hier wohl grundsätzlich die Umsetzbarkeit vorbehaltlich einer Prüfung konstatiert , ihr Mandat aber zwischenzeitlich zurückgenommen.

Die LIPRO AG kann m.E. für Termini, die Presseveröffentlichungen entstammen, nicht belangt werden.

2d. Es sei nach Insolvenzantrag der "Geschäftsbetrieb auf Auffang- sowie Tochtergesellschaften übertragen worden sein. Die LIPRO AG hat keine "Auffanggesellschaft" gegründet. Dieser Terminus (eigentlich ein stehender Begriff) ist - wie mir glaubhaft dargestellt wurde - allein im Schriftverkehr bzw. Sprachgebrauch des Insolvenzverwalters zu finden. Es ist richtig, daß "neue" Firmen gegründet wurden . Diese Firmengründungen folgen - wie mir dargelegt wurde - strategischen Konzeptionen, die schon
Anfang des Jahres, also vor Insolvenzbeantragung niedergeschrieben wurden, allerdings jetzt auch aus anderen Notwendigkeiten.

Der "Geschäftsbetrieb" , damit ist wohl das Geschäft der LIPRO AG gemeint, wurde in einer Form geregelt,die den Fortgang des Unternehmens in der augenblicklichen Situation sicherstellen soll:

Die Mitarbeiter der LIPRO AG sind vom Insolvenzverwalter "frühestens zum 05.10.01" von Ihrer Arbeit freigestellt worden, d.h., die AG kann ihre Aufgaben (Vermarktung, Entwicklung und Weiterentwicklung von Softwares, Projekt- und Kunden-betreuung etc. ) also nicht mehr wahrnehmen (es liegt in der Natur des Software-business, daß neben der Qualität der Produkte die permanente Betreuung der Software wie auch der Kunden den Geschäftserfolg ausmachen). Um - unter diesen Umständen - den Geschäftsbetrieb überhaupt aufrechterhalten zu können, wurden Verträge mit Beteiligungsgesellschaft (COMET AG, Dü) und Partnergesellschaften geschlossen, die im Wesentlichen die Nutzung der bei LIPRO AG verbliebenen Rechte gegen Entgelt zum Inhalt haben. Diese Maßnahme dient erkennbar der Aufrechterhaltung des Geschäftes und der Absicherung der Fortführung.

Auch eine Nutzung von Büro- und Kommunikationsausstattung der LIPRO AG durch o.a.Gesellschaften ist vertraglich gegen Entgelt geregelt. Hier liegen also keine "Übertragungen" von "Geschäftsbetrieb" oder "Geschäftsausstattung" vor, sondern vertraglich geregelte Nutzungsrechte gegen Leistung. Diese Maßnahme des Managements ist m.E. wirtschaftlich sinnvoll - ich vermag mögliche formale Versäumnisse hier nicht zu beurteilen - , wenn die ernsthafte Absicht besteht, das Unternehmen mit seinen gesamtheitlichen Zielen weiterzuführen. Das Unternehmen wurde also m.E. nicht "ausgehöhlt", sondern bemüht sich, in neuer Struktur am Markt überhaupt präsent zu bleiben. Diese Bemühungen - unter den augenblicklichen allgemein widrigen Umständen -sind m.E. gerade aus der Sicht der Anteilseigner wohlwollend zu würdigen.

2e. Erst nach "Polizeiandrohung" habe ein Team des Insolvenzverwalters Akten beschlagnahmen können.

Hier wird wohl mediengerecht ein wenig Farbe für die Presse in den Bericht gegeben. Nach Auskünften von (am besagten Tag der Massesicherung) anwesenden Mitarbeitern war zwar im Haus eine "gereizte" Stimmung vorhanden ( das ist verständlich: wenn man Sicherstellungprozeduren kennt, zu denen ohne Vorankündigung LKWs vorfahren und etliche Spezialisten ausschwärmen, um Unterlagen etc. sicherzustellen), die aber vom Management in Form einer einberufenen Mitarbeiterversammlung zur Information über die Vorgänge gedämpft werden konnte und in eine kooperative Stimmung umschlug. Im Bericht des verantwortlichen Mitarbeiters des Insolvenzverwalters vom Folgetag ist dann auch von Widerstand, Bedrohung, Polizeieinsatz o.ä. nicht die Rede.

Ich würde diesen Vorgang nicht überbewerten (ebensowenig wie die Tatsache, daß der Insolvenzverwalter wohl auch Unterlagen und Akten von Firmen sichergestellt hat, die mit der betroffenen LIPRO AG nicht zu tun haben, und die dieser nach Aufforderung später wieder aushändigte).

2f. Zu konkreten Inhalten von Fortschritts- und Sanierungskonzepten kann ich mich nicht äußern, da eine Plausibilitätsprüfung durch mich nicht erfolgt. Auch die Bemühungen, neue Investoren zu finden , bzw. die Fragestellung, ob und unter welchen Umständen jetzt neue Investoren zur Verfügung stehen, kann ich z.Zt. nicht beurteilen. Ich nehme jedoch die Aussagen, daß konkrete Verhandlungen - unter der Voraussetzung der vorhergehenden Sanierung der AG - mit Aussichten auf Erfolg stattfinden, zur Kenntnis.

3. Wertung:

Diese Wertung erfolgt nach den mir gegenüber erteilten Auskünften und Einsichtmöglichkeiten in Unterlagen, sowie meinem persönlichen Eindruck von den handelnden Personen (im Übrigen wird mir glaubhaft erklärt, daß die o.a. Darlegungen bei Bedarf anderen Stellen gegenüber belegbar sind). Ich halte daher alle o.a. Vorwürfe für im Wesentlichen widerlegbar. Die neue Insolvenzordnung faßt die alte Konkursordnung und die alte Vergleichsordnung in der Form zusammen, daß die Insolvenzverwaltung nun zwar einerseits die verständliche Aufgabe hat, die Masse des betroffenen Unternehmens zum Zwecke der (auch teilweisen) Befriedigung der Gläubigerinteressen zu sichern, andererseits aber auch (als Auftrag zumindest gleichwertig zu sehen) zu überprüfen, wie und unter welchen Umständen das Unternehmen ( zu sanieren und ) fortzuführen ist. (§ 1 IO)

Ich bedauere meine Erkenntnis nach dieser Untersuchung, daß die Insolvenzverwaltung den ersten Part konsequent und schnell durchgeführt hat, allerdings unter Vernachlässigung des zweiten Auftrages.

Es ist hier - und das besonders zu Ihnen als Auftraggeber, geehrter Herr Bartels - auch die Frage, ob der Insolvenzverwalter "Anteilseigner" überhaupt auch als Gläubiger im weiten Sinne versteht oder ausschließlich als (insbesonders am Neuen Markt) Börsenteilnehmer, die das Risiko einer Insolvenz bei ihren Anlageentscheidungen zu berücksichtigen haben und dann die Folgen selbst zu tragen haben ( ohne die Unterstützung der Aufträge der Insolvenzordnung).

Ich habe den Eindruck, daß die (ehemaligen) Mitarbeiter und der Vorstand der LIPRO AG mit allem Ernst versuchen, das Unternehmen zu sanieren, um es erfolgreich in die Zukunft zu führen. Sie haben offensichtlich aus Fehlern der Vergangenheit ( Managementfehler, wie sie häufig bei rasanten Expansionsverläufen gerade junger Unternehmen vorkommen) gelernt. Es ist auch durchaus möglich, daß im Verlauf der turbulenten letzten Monate (eigentlich unentschuldbare) Verfahrensfehler (z.B. Versäumnisse von Mitteilungspflichten ) gemacht wurden. Das ist m.E. heilbar: wesentlich ist wohl im Moment, inwieweit sich LIPRO AG und Insolvenzverwaltung im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens zur Sanierung des Unternehmens und zur gemeinsamen Zukunftsplanung annähern und einigen können.

Soviel ich weiß, wird Herr Dr. Küchler in diesem Sinne kurzfristig Kontakt zur Insolvenzverwaltung aufnehmen. Im Nachgang: am Freitag, 02.11., war der Tagespresse zu entnehmen, daß LIPRO AG aus dem Neuen Markt ausgelistet wird ( nach dem aktuellen sog.
Delisting-Verfahren ) und dem geregelten Markt zugeführt werden soll. Nach tel. Auskunft von Herrn Dr. Küchler wird Widerspruch eingelegt werden.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung


mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Kunz
Das habe ich dort gefunden !

Was haltet Ihr davon ????





Untersuchung der veröffentlichten Vorwürfe und Anschuldigungen
(insbes. Berliner Morgenpost vom 17.10.01)


Die Gespräche sind offen und freimütig geführt worden. Management und Mitarbeiter begrüßen die Initiative von Anteilseignern, Klarheit über o. a. Vorwürfe auf diesem Weg erlangen zu wollen. Mir wurde m. E. Auskunft erteilt und Einsicht in Unterlagen gewährt in einem Umfang, wie es einem fremden Dritten gegenüber angemessen ist.

Dies vorausgeschickt, berichte ich zu den wesentlichen Anschuldigungen:

1. LIPRO AG war nach dem 1. Tertial 2001 in Liquiditätsengpässe geraten, nachdem Partnerbanken schon avisierte Finanzierungsmaßnahmen nicht vollzogen haben und schnelle alternative Anschlußfinanzierungen nicht erreicht wurden. Aufgrund von Anträgen Dritter ( Krankenkassen, Mitarbeiter) wurde LIPRO AG unter vorläufige Insolvenzverwaltung gestellt (Leonhardt, Berlin). Später beantragte der Vorstand selbst Insolvenz. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde zunächst mangels Masse abgelehnt, nach einem zweiten Gutachten (nachdem verwertbare Masse festgestellt wurde, die die Verfahrenskosten decken) jedoch beschlosssen.

2. Die beauftragte Kanzlei Leonhardt hatte zunächst ein Gutachten erstellt, welches auf Befragung des Managements und auf Auswertungen der im Haus sichergestellten Unterlagen basierte. Das Gutachten bestätigt ausreichende Auskunft im Rahmen des Verfahrens. Im Zwischenbericht des Insolvenzverwalters, welches (von wem auch immer) den Medien zugänglich gemacht wurde, werden diese Auskünfte nun als " im Wesentlichen falsch" dargestellt.

2a. Es sei "Vermögen verschoben" worden.

Der Jahresabschluß der LIPRO AG ist nach Auskunft zum 31.12.2000 geprüft und testiert. Abschluß und Bilanz wurden mir nicht vorgelegt. Das Vermögen der LIPRO AG besteht im Wesentlichen aus Rechten an selbst entwickelter, bewertbarer Software. Immobilienbesitz existiert nicht, der Fuhrpark ist überwiegend geleast, Büroaustattung und Kommunikationsmittel machen den geringsten Teil am Gesamtvermögen aus.

Die o.a. Rechte an Softwareprodukten sind nach Auskunft der LIPRO AG nach wie vor uneingeschränkt in deren Besitz. Eine "Vermögensverschiebung" i.S.v. Veräußerung von wesentlichen Vermögensbestandteilen liegt deshalb nicht vor. Tatsächlich bedient sich der Insolvenzverwalter an einem der LIPRO AG gehörenden Lizenzrechte, die er einem deutschen Großkonzern zum Kauf andient, um mit dem Erlös daraus zumindest die Verfahrenskosten zu decken (s.o.). Erstaunlich ist, daß hier die Beteiligungsgesellschaft der LIPRO AG, die COMET AG, Düsseldorf, schon vorverhandelt hat. Der Auskunft nach soll ein Kaufbetrag für die Lizenzen im Wert von Mio DM 1 (davon 280 TDM bar, der Rest als Forderungsverzicht) erzielt werden können, während der Insolvenzverwalter diese Position nur mit dem Barbetrag i.H.v. 280 TDM bewertet hat.

2b. Es seien " Konten verschwiegen" worden. Tatsächlich hat LIPRO AG nach dem 30.06.01 ein Konto neueröffnet, welches in einer vom Insolvenzverwalter geforderten Aufstellung zum Stichtag 30.06. nicht enthalten war. Die Kontenunterlagen wurden jedoch - wie alle anderen Bankenunterlagen auch - nach Eröffnung des Verfahrens dem Isolvenzverwalter unaufgefordert und ordnungsgemäß übergeben. Das Konto wurde auch nach Eröffung des Verfahrens nicht mehr aktiv genutzt und hat noch heute einen leicht positiven Saldo. Es handelt sich also um ein ( nicht um mehrere ) Konto, welches m.E. nicht in - wie wohl unterstellt - betrügerischer Absicht verschwiegen wurde.

2c. Es seien "falsche Informationen" über das "Sanierungskonzept" veröffentlicht worden. Der Insolvenzverwalter ist von LIPRO AG über die diversen Fortschritt- und Sanierungskonzepte informiert worden. Der Vorwurf der Falschinformation über das hier angesprochene Konzept ( es sei durch die WP-Gesellschaft Schultze & Braun erarbeitet worden) kann die LIPRO AG nicht treffen: Diese Formulierung ist nur Presseveröffentlichungen zu entnehmen.

Tatsächlich hat S&B das Konzept nicht erarbeitet. Diese Gesellschaft hat jedoch ein entsprechendes Mandat für LIPRO AG übernommen, sich in einem Gespräch das vorliegende Konzept erläutern lassen und hier wohl grundsätzlich die Umsetzbarkeit vorbehaltlich einer Prüfung konstatiert , ihr Mandat aber zwischenzeitlich zurückgenommen.

Die LIPRO AG kann m.E. für Termini, die Presseveröffentlichungen entstammen, nicht belangt werden.

2d. Es sei nach Insolvenzantrag der "Geschäftsbetrieb auf Auffang- sowie Tochtergesellschaften übertragen worden sein. Die LIPRO AG hat keine "Auffanggesellschaft" gegründet. Dieser Terminus (eigentlich ein stehender Begriff) ist - wie mir glaubhaft dargestellt wurde - allein im Schriftverkehr bzw. Sprachgebrauch des Insolvenzverwalters zu finden. Es ist richtig, daß "neue" Firmen gegründet wurden . Diese Firmengründungen folgen - wie mir dargelegt wurde - strategischen Konzeptionen, die schon
Anfang des Jahres, also vor Insolvenzbeantragung niedergeschrieben wurden, allerdings jetzt auch aus anderen Notwendigkeiten.

Der "Geschäftsbetrieb" , damit ist wohl das Geschäft der LIPRO AG gemeint, wurde in einer Form geregelt,die den Fortgang des Unternehmens in der augenblicklichen Situation sicherstellen soll:

Die Mitarbeiter der LIPRO AG sind vom Insolvenzverwalter "frühestens zum 05.10.01" von Ihrer Arbeit freigestellt worden, d.h., die AG kann ihre Aufgaben (Vermarktung, Entwicklung und Weiterentwicklung von Softwares, Projekt- und Kunden-betreuung etc. ) also nicht mehr wahrnehmen (es liegt in der Natur des Software-business, daß neben der Qualität der Produkte die permanente Betreuung der Software wie auch der Kunden den Geschäftserfolg ausmachen). Um - unter diesen Umständen - den Geschäftsbetrieb überhaupt aufrechterhalten zu können, wurden Verträge mit Beteiligungsgesellschaft (COMET AG, Dü) und Partnergesellschaften geschlossen, die im Wesentlichen die Nutzung der bei LIPRO AG verbliebenen Rechte gegen Entgelt zum Inhalt haben. Diese Maßnahme dient erkennbar der Aufrechterhaltung des Geschäftes und der Absicherung der Fortführung.

Auch eine Nutzung von Büro- und Kommunikationsausstattung der LIPRO AG durch o.a.Gesellschaften ist vertraglich gegen Entgelt geregelt. Hier liegen also keine "Übertragungen" von "Geschäftsbetrieb" oder "Geschäftsausstattung" vor, sondern vertraglich geregelte Nutzungsrechte gegen Leistung. Diese Maßnahme des Managements ist m.E. wirtschaftlich sinnvoll - ich vermag mögliche formale Versäumnisse hier nicht zu beurteilen - , wenn die ernsthafte Absicht besteht, das Unternehmen mit seinen gesamtheitlichen Zielen weiterzuführen. Das Unternehmen wurde also m.E. nicht "ausgehöhlt", sondern bemüht sich, in neuer Struktur am Markt überhaupt präsent zu bleiben. Diese Bemühungen - unter den augenblicklichen allgemein widrigen Umständen -sind m.E. gerade aus der Sicht der Anteilseigner wohlwollend zu würdigen.

2e. Erst nach "Polizeiandrohung" habe ein Team des Insolvenzverwalters Akten beschlagnahmen können.

Hier wird wohl mediengerecht ein wenig Farbe für die Presse in den Bericht gegeben. Nach Auskünften von (am besagten Tag der Massesicherung) anwesenden Mitarbeitern war zwar im Haus eine "gereizte" Stimmung vorhanden ( das ist verständlich: wenn man Sicherstellungprozeduren kennt, zu denen ohne Vorankündigung LKWs vorfahren und etliche Spezialisten ausschwärmen, um Unterlagen etc. sicherzustellen), die aber vom Management in Form einer einberufenen Mitarbeiterversammlung zur Information über die Vorgänge gedämpft werden konnte und in eine kooperative Stimmung umschlug. Im Bericht des verantwortlichen Mitarbeiters des Insolvenzverwalters vom Folgetag ist dann auch von Widerstand, Bedrohung, Polizeieinsatz o.ä. nicht die Rede.

Ich würde diesen Vorgang nicht überbewerten (ebensowenig wie die Tatsache, daß der Insolvenzverwalter wohl auch Unterlagen und Akten von Firmen sichergestellt hat, die mit der betroffenen LIPRO AG nicht zu tun haben, und die dieser nach Aufforderung später wieder aushändigte).

2f. Zu konkreten Inhalten von Fortschritts- und Sanierungskonzepten kann ich mich nicht äußern, da eine Plausibilitätsprüfung durch mich nicht erfolgt. Auch die Bemühungen, neue Investoren zu finden , bzw. die Fragestellung, ob und unter welchen Umständen jetzt neue Investoren zur Verfügung stehen, kann ich z.Zt. nicht beurteilen. Ich nehme jedoch die Aussagen, daß konkrete Verhandlungen - unter der Voraussetzung der vorhergehenden Sanierung der AG - mit Aussichten auf Erfolg stattfinden, zur Kenntnis.

3. Wertung:

Diese Wertung erfolgt nach den mir gegenüber erteilten Auskünften und Einsichtmöglichkeiten in Unterlagen, sowie meinem persönlichen Eindruck von den handelnden Personen (im Übrigen wird mir glaubhaft erklärt, daß die o.a. Darlegungen bei Bedarf anderen Stellen gegenüber belegbar sind). Ich halte daher alle o.a. Vorwürfe für im Wesentlichen widerlegbar. Die neue Insolvenzordnung faßt die alte Konkursordnung und die alte Vergleichsordnung in der Form zusammen, daß die Insolvenzverwaltung nun zwar einerseits die verständliche Aufgabe hat, die Masse des betroffenen Unternehmens zum Zwecke der (auch teilweisen) Befriedigung der Gläubigerinteressen zu sichern, andererseits aber auch (als Auftrag zumindest gleichwertig zu sehen) zu überprüfen, wie und unter welchen Umständen das Unternehmen ( zu sanieren und ) fortzuführen ist. (§ 1 IO)

Ich bedauere meine Erkenntnis nach dieser Untersuchung, daß die Insolvenzverwaltung den ersten Part konsequent und schnell durchgeführt hat, allerdings unter Vernachlässigung des zweiten Auftrages.

Es ist hier - und das besonders zu Ihnen als Auftraggeber, geehrter Herr Bartels - auch die Frage, ob der Insolvenzverwalter "Anteilseigner" überhaupt auch als Gläubiger im weiten Sinne versteht oder ausschließlich als (insbesonders am Neuen Markt) Börsenteilnehmer, die das Risiko einer Insolvenz bei ihren Anlageentscheidungen zu berücksichtigen haben und dann die Folgen selbst zu tragen haben ( ohne die Unterstützung der Aufträge der Insolvenzordnung).

Ich habe den Eindruck, daß die (ehemaligen) Mitarbeiter und der Vorstand der LIPRO AG mit allem Ernst versuchen, das Unternehmen zu sanieren, um es erfolgreich in die Zukunft zu führen. Sie haben offensichtlich aus Fehlern der Vergangenheit ( Managementfehler, wie sie häufig bei rasanten Expansionsverläufen gerade junger Unternehmen vorkommen) gelernt. Es ist auch durchaus möglich, daß im Verlauf der turbulenten letzten Monate (eigentlich unentschuldbare) Verfahrensfehler (z.B. Versäumnisse von Mitteilungspflichten ) gemacht wurden. Das ist m.E. heilbar: wesentlich ist wohl im Moment, inwieweit sich LIPRO AG und Insolvenzverwaltung im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens zur Sanierung des Unternehmens und zur gemeinsamen Zukunftsplanung annähern und einigen können.

Soviel ich weiß, wird Herr Dr. Küchler in diesem Sinne kurzfristig Kontakt zur Insolvenzverwaltung aufnehmen. Im Nachgang: am Freitag, 02.11., war der Tagespresse zu entnehmen, daß LIPRO AG aus dem Neuen Markt ausgelistet wird ( nach dem aktuellen sog.
Delisting-Verfahren ) und dem geregelten Markt zugeführt werden soll. Nach tel. Auskunft von Herrn Dr. Küchler wird Widerspruch eingelegt werden.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung


mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Kunz

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Quelle:www.lipro.de
Das haben wir doch schon - dank gttingen - vor einer Woche
durchgekaut.....
Das stand hier zwar schon mal, aber wer Nebelkerzen wirft, wird Löschwasser ernten und schön nass dabei werden

To whom it May concern: Seit Herrn Kunze wissen wir - mehr bullsHit war Nie.


Zu dumm, dass Küchler und Konsorten immer neue Dumme finden, um ihre Desinformationspolitik fortzusetzen. Dieses ist noch ein weiteres Beispiel in der endlosen Kette der Verdrehungen fast unrichtiger Wahrheiten, nach denen alle an allem Schuld sind nur nicht Dr. Küchler und die anderen guten Menschen von Mahlsdorf.

Wer so wenig Einsichtsfähigkeit in die eigenen Fehler besitzt, wird kaum zum wirtschaftlichen Erfolg kommen, selbst wenn er sich mit den verbliebenen Assets schon aus dem Staub gemacht hat. Zu den Ermittlungsergebnissen des Herrn Kunze im einzelnen:


Zu 1. Gründe für die Insolvenz

Grund für die Insolvenz ist nicht die nicht eingehaltene Finanzierungszusage der Banken sondern die Tatsache, dass die Lipro entgegen ihrer vollmundigen Auskünfte nicht nur keine Umsätze tätigte, sondern massive Verluste in den Jahren 1999 und 2000 getätigt hat. Diese sollten durch die Luftbuchung des sogenannten Russlandgeschäftes in Höhe von ca. 30 Mio DM kaschiert werden, das auf einer unverbindlichen Vertriebsvereinbarung mit russischen Software-Händlern basierte.

Der Versuch Küchlers, diese angeblich werthaltigen Vertriebsrechte an einen russischen Telekom-Provider zu veräussern, scheiterten kläglich. Der grosse Vorsitzende aus Mahlsdorf ? nach dem mittlerweile nach Schweden immigrierten Transvestiten Charlotte von Mahlsdorf ist Küchler der bekannteste theoretische Gewerbesteuerzahler - wurde dort nicht einmal empfangen. Die Wirtschaftsprüfer hatten von Anfang an festgestellt, dass sie eine Bilanz mit dem Russland ? Geschäft nur dann testieren würden, wenn ihr ein reales Geschäft zugrunde liegen würde.

Ebenso problematisch verhält es sich mit den Aktivierungen der Software-Entwicklung in Höhe von ich glaube 18 Mio Euro. Software, die keiner kennt, die keiner kauft und von der der ehemalige Vorstand glaubt, sie sei nun für eine bescheidene Mio DM an Siemens zu veräussern. So hoch kann der Abschlag aufgrund des Insolvenzverfahrens sicher nicht sein.

Anders gesagt: Lipro hat das durch Kredite gewährte und den Börsengang eingeworbene Geld schlicht und einfach verbrannt ? es ist weg. Und Küchler war nicht in der Lage, Betriebswirtschaft und Vertrieb aufzubauen. Eine Marketing-Strategie, die den einzigen wirklichen Wettbewerbsvorteil der Software herausgestellt hätte ?ihre Sap-Kompatibilität- wurde nicht entwickelt.

Grössenwahn ersetzt eben nicht Kompetenz.

Das Unternehmen geriet nicht in Zahlungsschwierigkeiten, weil zugesagte Finanzierungen nicht eingehalten wurden, sondern weil das Ergebnis 2000 desaströs war und die Verschleierung und die Angabe eines falschen Jahresergebnisses für die finanzierenden Banken offensichtlich war und diese deshalb nicht bereit waren, die phantastareien der Lipro weiter zu finanzieren. Ausser der Russland-Luftbuchung gab es 2000 so gut wie überhaupt keine Umsätze.

Die teilweise wegen ausgebliebenen Kaufpreisen gescheiterten Akquisitionen verschärften die Managementprobleme des Unternehmens. Was man im kleinen nicht kann, kann man im grossen schon lange nicht. Insbesondere die COMET AG hätte sich im ersten Quartal ja zur Cash-Kuh entwickeln können ? dass das nicht geschah war in den Management-Fehlern des Gutmenschen aus Mahlsdorf begründet.

Es scheint auch interessant, warum ?Anschlussfinanzierungen nicht erreichbar waren?: Im April wurde mit den finanzierenden Banken und dem Land Berlin über eine Sanierung verhandelt.

Es sind nahezu traumhafte Bedingungen, wenn das Land auf Staatssekretärsebene verhandelt wie im Fall Lipro. Allerdings sollte das Unternehmen, um das es geht, belastbare Unterlagen vorlegen. Das geschah nicht.

Das Land war bereit, eine Ausfallbürgschaft in Höhe von bis zu 10 Mio DM zu gewähren. Dafür hätte es eine Bank geben müssen, die das Antragsgeld in Höhe von ca.50 TDM berappt und die Prüfung durch die beauftragten Wirtschaftsprüfer hätte ergeben müssen, dass die Lipro nicht überschuldet ist: Der mit dem Antragsgeld bezahlte Wp hätte feststellen müssen, dass die Lipro zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht überschuldet gewesen wäre.

Die Aussicht auf eine Landesbürgschaft ist für jede Bank biblisch. Kreditzinsen bei Abwesenheit jeden Risikos. Wenn da nicht die Frage der Überschuldung wäre, mit der man auch noch das Antragsgeld verloren hätte.


2. Tätigkeit des Insolvenzverwalters

Auch hier ist die Auskunft des Bisherigen Vorstandes in nahezu allen punkten falsch.

Zunächst einmal zu den Mutmassungen von Gttingen. Nicht ich arbeite für den Insolvenzverwalter, sondern er für mich. Im übertragenenen Sinne ist der Verwalter der Anwalt der Gläubiger. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens hat er die Aufgabe vor allen anderen die Interessen der Gläubiger zu befriedigen. Wenn eine Weiterführung des Unternehmens dazu hilfreich ist ? bitte. Aber bestimmt nicht mit den bemühten Mitarbeitern und dem ehemaligen Vorstand.

Der gute Herr Kunze zitiert aus dem Ermittlungsbericht des vorläufigen Verwalters vom 11.September. Die wesentlichen Passagen dieses Berichtes besagen folgendes.

· Der Verwalter ging davon aus, dass der Vorstand ihm die Wahrheit sagte und alle erforderlichen Unterlagen bereitgestellt wurden.
· Die Anträge auf Insolvenz datieren vom 26.06. ? 13.08.2001. Leonhardt wurde am 19.07 mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Um die Masse das Unternehmens zu sichern, wurde bereits am 13. 08. die vorläufige Verwaltung angeordnet. Verfügungen über die Masse sind seither nur mit Genehmigung des Verwalters wirksam.
· Nach Aussage von Küchler gegenüber dem Verwalter-laut Gutachten- hinderte allein die vorläufige Verwaltung den Abschluss der Sanierungsbemühungen ? warum hat die Runde mit der Landesregierung Berlin dann nicht schon zur Landesbürgschaft ? dem Königsweg ? geführt
· . Der Ermittlungsbericht zitiert Küchler vor dem 11.09. mit der Aussage.
?Die Antragsgegnerin teilte in diesem Zusammenhang auch mit, dass der Geschäftsbetrieb bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens, bzw. bei Einstellung unverzüglich wertlos sei und die Gründung einer Auffanggesellschaft oder die Durchführung eines Insolvenzplanes nicht anzustreben sei.? Und was machen Comet und Lipro Systems heute.
· Der Bericht weist Verbindlichkeiten in Höhe von 44 Mio DM und Massekosten in Höhe von rund 600.000 DM aus ? das sind Kosten die während der Durchführung eines Insolvenzverwaltung unweigerlich anfallen ? sowie auf der Basis der Angaben des guten Menschen von mahlsdorf frei verfügbare Masse in Höhe von 11 Deutschen Mark aus. Die Empfehlung des Verwalters fiel entsprechend aus: Er empfahl, ein Verfahren nicht zu eröffnen.
· Die Eröffnung geschah dann aufgrund des Antrages des Lipro-Vorstandes, der ein Sanierungskonzept mit vorlegte. Der Grund liegt wohl darin, durch Weiterlaufen des Verfahrens die neugegründeten Tochtergesellschaften, von denen Küchler gegenüber dem Verwalter noch erklärt hatte, es mache keinen Sinn solche zu gründen, vor dem Zugriff der Gläubiger und der Anteilseigner zu schützen. Ein neuerliches Gutachten des Verwalters hat es nicht gegeben.

Der Verwalter hat allen Grund, von Vermögensverschiebungen an die Systems und andere zu vermuten. Dies ergibt sich zwangsläufig aus den Äusserungen des illustren Herrn Kunze.

· Als Beweis dafür, dass keine Vermögenswerte verschoben worden sind, führt Kunze den Versuch des Verwalters an, an einen Grosskonzern für 280TDM Lizenzen zu verkaufen. Die COMET habe im Vergleich dazu einen Gesamtpreis von einer Mio DM erwirkt, davon 280TDM in bar und den Rest als Schuldenerlass. Tatsächlich sind beide Ergebnisse identisch. Denn ob der sogenannte Grosskonzern dem untergehenden Unternehmen Lipro Schulden erlässt, die ohnehin wertlos weil nicht zu betreiben sind oder nicht ist völlig wurscht.
· Wenn alle Software-Lizenzen der Lipro dieser und also dem Verwalter zur Verfügung stehen, womit betreiben dann COMET und Lipro Systems ihr Geschäft ? was haben die denn eigentlich zu verkaufen.

2.b. Konten

Nach Aussagen des Insolvenzverwalters handelt es sich offensichtlich um Konten, über die erhebliche Umsätze geflossen sind. Die dem Verwalter vorgelegten Konten haben ausweislich des Berichtes vom 11.September im Jahr 1998 0 DM , in 1999 0 DM und in 2000 rund 4,9 Mio DM. Für 2001 werden keine Angaben gemacht. Der Bericht weist alle vorgelegten Konten akribisch auf. Ein nennenswertes Gutachten ist nicht zu erkennen

Ein Schuh wird aus der Angelegenheit, wenn man die Frage umdreht. Warum eröffnet die Lipro nach dem 30.06.01 überhaupt ein oder mehrere neue Konten.

a. Weil die Banken Kredite gekündigt und fällig gestellt haben und alle eingehenden Mittel zur Reduzierung der Schuld verbleiben.
b. Weil Gläubiger die mittlerweile Titel erwirkt haben, Kontopfändungen erwirkt haben und die eingehenden Gelder zur Befriedigung ihrer Schuld verbleiben.
c. Weil Krankenkassen und Finanzamt die Konten gepfändet haben, um von der Lipro AG hinterzogene Lohnsteuern, Einkommenssteuern und Arbeitnehmerbeiträge für die Sozialversicherung einzuziehen.

Ach ja und möglicherweise weil der Vorstand der Lipro AG eingehende Gelder dem Zugriff des Verwalters entziehen wollten.

Auch macht die Einrichtung eines Kontos nur dann Sinn, wenn überhaupt Einnahmen zu erwarten sind. Dies wird gegenüber dem Verwalter aber Seitens Dr. Küchler vehement bestritten. Hierzu heisst es unter Berufung auf den Vorstand im Ermittlungsbericht:

?Aufträge und Zahlungsverpflichtungen Dritter wurden stets unter demVOrbehalt notiert, dass dide Kunden wegen der Insolvenzantragssituation und der offen gelegten Globalzession und der damit verbundenen Unsicherheit zunächst nicht zahlen würden.?

Wenn das stimmt, wozu braucht man dann ein neues Konto oder zwei oder drei.

2.c falsche Informationen über ein Sanierungskonzept

Die wesentliche falsche Information lautet: Es gibt ein Sanierungskonzept. Ein solches hat es offensichtlich nicht gegeben.

Warum entschliesst sich ein sonst zur Verschwiegenheit geneigter Wirtschaftsprüfer, öffentlich die Niederlegung seines Mandates zu verkünden. Und wer wenn nicht Lipro selbst könnte den Eindruck erweckt haben, das sogenannte Sanierungskonzept sei von dieser Kanzlei geprüft.

Warum nennt Lipro die angeblichen Investoren, die sich trotz der prekären Lage nicht zu erkennen geben, nicht. Nicht einmal gegenüber dem Verwalter oder dem Gericht.

2.d. Übertragung des Geschäftsbetriebs auf Tochter- und ?Partner-Gesellschaften?.

Die Argumentation des Herrn Kunze ist an Blauäugigkeit wohl kaum noch zu überbieten.

Alle Transaktionen, die nach der Anordnung der vorläufigen Verwaltung getätigt worden sind, bedurften der Genehmigung durch den Verwalter. Der hat die Mitarbeiter freigestellt, weil keine Gelder für die Fortsetzung des Geschäftsbetriebes mehr vorhanden waren und die kaum vorhandene Masse nicht noch weiter geschmälert werden sollte. Der Vorstand hatte ja vergessen, die Konten, auf denen noch Gelder eingegangen sind, anzugeben, aber bei Eröffnung des Verfahrens im Oktober ? nicht bei Anordnung der vorläufigen Verwaltung ? Mitte August nach eigenen Angaben die entsprechenden Unterlagen angeblich übergeben.

Nach meinem letzten Telefonat wäre es mir neu, dass der Verwalter die Aktivitäten der Lipro AG und der COMET AG in dieser Form genehmigt hätte.

Faktisch bestätigt Herr Kunze nur eins. Durch die Gründung von Lipro Systems und anderen Gesellschaftern sowie die Verlagerung des operativen Geschäfts auf die COMET AG sind laufende Einnahmen dem gesetzlichen Vertreter ? dem Verwalter ? entzogen worden.

Wenn die ganze Angelegenheit rechtens und korrekt wäre, warum haben Küchler und die Seinen eine entsprechende Genehmigung des Verwalters vorgelegt.

Auch war eine solche Strukturierung Anfang des Jahres nicht geplant. Alle Charts einer Präsentation von Dr. Küchler, die dieser am 07.03 vor Analysten in Frankfurt hielt, liegen hier vor und da ist nichts von der Gründung neuer Gesellschaften zu sehen.

2.e. Sicherstellung

Die Beschreibung des Herrn Kunze ist höchst aufschlussreich. Seit Mitte August befand sich das Unternehmen unter vorläufiger Verwaltung der Fa. Leonhardt. Würden sich Vorstand und die verbliebenen Mitarbeiter kooperativ verhalten, dann hätte der Verwalter schon zu dieser Zeit alle erforderlichen Informationen gehabt und wäre nicht gezwungen gewesen, sich Zutritt zu den Räumen zu verschaffen.

Viel mehr spricht für die Beschreibung des Verwalters.



2.f. Fortschritt- und Sanierungskonzepte

Ausgerechnet zu diesem punkt verweigert unser Freund Kunze die Aussage. Wie immer,wenn es um die sagenumwobenen Investoren, Millionenaufwendungen und Hoffnungen auf ungedeckte Schecks geht ? Fehlanzeige.


3. Wertung

Handelt es sich beim pamphlet des Herrn Kunze nur um den Versuch, gegen den Verwalter Stimmung zu machen. Warum hat er ihn nicht angerufen und zu den Vorwürfen befragt, bei Küchler und Konsorten im schönen Mahlsdorf war er schon drei Mal.

Es trägt wenig zur Erhellung bei und verdreht in altgewohnter Manier die Tatsachen. Bleibt die Frage nach der Identität unseres Herrn Kunze: unbedarfter Dilletant oder Sprachrohr von dilletierenden pleitiers ?
@Lipro Gemeinde

Wird Morgen der 9-Monatsbericht veröffentlicht?

Wenn ja,wie sind euere Schätzungen?

Danke
Wie wärs denn mal statt dessen mit dem Dreimonatsbericht, dem sechsmonatsbericht oder hilfsweise dem Geschäftsbericht für das Jahr 2000
an ccj,
eine sehr renommierte wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat sich der lipro "angenommen" und arbeitet bereits aktiv, "sie"soll die lipro ag bei der anstehenden gläubigerversammlung unterstützen ;sprich verdeutlichung des sanierungskonzepts bzw.durchführbarkeit.
an ccj,
es wäre doch vermessen,die entscheidung der gläubiger in bezug auf den sinn einer sanierung vorwegzunehmen.von daher sind deine ausssage in bezug auf endgültige insolvenz genauso falsch ,wie zb die meinung einer erfolgreichen zukunft,ich betone es nocheinmal weder du noch ich wissen wie "es" am ende ausgeht.also..........
Aktionärsschützer planen Klage gegen Lipro

BM Berlin - Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) will den insolventen Berliner Software-Hersteller Lipro auf Schadenersatz verklagen. Das Unternehmen habe fortgesetzt gegen aktienrechtliche Bestimmungen verstoßen. Geschädigte sollen sich unter der Telefonnummer 089/59 99 87 33 bei der SdK melden.

http://morgenpost.berlin1.de/archiv2001/011115/wirtschaft/st…
Dann werd ich mir jetzt doch noch ein paar Aktien in´s Depot
legen ;)
gttingen

hoffentlich weiss diese ominöse WP Gesellschaft schon etwas davon, sonst springt sie nachher noch ab...ich liebe diese Spielchen...wer mag das wohl sein...mein Gott ist das spannend..sowas kann ja dann nur noch gut ausgehen, warum so bescheiden...
1. Wps:

WER IST DIESE Renommierte Wp-Kanzlei: Name, Anschprechpartner Adresse, Telefon- und Faxnummer

Die letzte Kanzlei wusste auch nichts davon, dass sie den Antrag auf Eröffnung des Verfahrens geprüft hätte. Deshalb hat sie ihr Mandat niedergelegt. Die Kanzlei, die bisher Lipro betreut hat, ich glaube das war Arthur Anderson, hat ihr Mandat offensichtlich auch nicht fortgeführt. Man sollte dort mal anfragen, ob Rechnungen bezahlt worden sind.

Wer bezahlt diese Wps. Vermutlich werden die Honorare - wenn sie renommiert ist, die Kanzlei, dürfte sie wohl nur auf der Basis von Vorkasse arbeiten. Vermutlich werden sie widerrechtlich aus den Einnahmen der Lipro Systems oder der Comet AG bestritten,statt mit diesen Lizenzeinnahmen die Gläubiger zu bedienen. VOr diesem Hintergrund wird wohl kaum ein Gläubiger irgend etwas zustimmen,so lange es die Namen Küchler, Wenske oder Dittmer trägt. Denen haben zuviele zu oft zu viel geglaubt - ausserdem scheint mir zweifelhaft, dass dieser personenkreis mögliche Sanierungsversuche auf freien Fuss erlebt.


2. Gläubigerversammlung

I will be there. UNd ich weiss was ich sagen werde.

Dünnbrettbohrer werden gebeten,ihr Gerät endlich auszuschalten.


p.s.: Gttingen ist wohl ein trojanisches Lipro - pferd. Er ist auch auf meine sachlichen Argumente nicht eingegangen, geschweige den widerlegt.
Hi ihr alle! ich hab grad gesehn das ich in meinem total toten depot noch lipros drin hab die ich übrigends bei 2.05 gekaufte hab! geil oder? also regt euch nicht auf denn der größte loooooser bin immer noch ich!
mfg sm
Mal nen neuen thread ?
Der wird so voll ... Wir sehen uns alle am Montag wieder.
Da bin ich auf der Gläubigerversammlung - ausserdem ist hier ja eh bald schluss
an ccj,
dein persönlicher hass gegen die lipro bzw. gegen küchler ,läßst nur einen schluß zu -du bist ein ehemaliger lipro mitarbeiter(daher auch gläubiger) ,der eine heftigen disput mit küchler gehabt haben muß.es gibt jedoch auch "andere"gläubiger ,die gleichzeitig auch aktionäre der lipro sind und sicherlich nur im fortbestand der lipro eine angemessene chance erkennen, einen teil ihrer forderungen zu erlangen.es ist ansonsten unerklärlich, warum ein gläubiger, der wahrscheinlich eh auf der gläubigerliste weit "unten"erscheint und bei endgültiger insolvenz wohl kaum einen anspruch geltend machen könnte,so massiv gegen jeden ansatz eines sanierungskonzepts "schießst".warte doch einfach ab, am montag werden die vertreter für eine im dez. stattfindene gläubigerversammlung gewählt und dort wird dann zu gegebener zeit über die zukunft der lipro entschieden.
an gttingen:
Kannst Du Dir vorstellen, dass es (Ex-) LIPRO Mitarbeiter gibt, die gezwungen waren, Ihre Ersparnisse vollständig aufzubrauchen? Mehr als eine Lebensversicherung ist so aufgelöst worden. Das solche Leute eine Art von Unmut auf Dr. K entwickeln halte ich für fast natürlich. Noch dazu wenn man seine Worte im Ohr hat: Ich habe keine meiner Aktien verkauft (Stimmt, aber wo sind die Pakete von Frau, Kindern und sonst. Angehörigen geblieben?) Nichts für ungut, aber Deine Art ist (für manche sicherlich) schwer erträglich.
an hans..,
sicherlich kann ich ehemalige lipro-mitarbeiter diesbezüglich sehr gut verstehen.aber bei allem mitgefühl, kann man "daran" nicht die zukunft einer firma festmachen,die evtl. in zukunft wieder einigen mitarbeitern "lohn und brot" geben kann.(gläubiger mit einbezogen-nicht zu vergessen die aktionäre)
an gttingen:

1. Status

Ich war nicht ehemaliger Mitarbeiter der LiPro AG. Ich bin Gläubiger, weil ich das Unternehmen mit zwei Mitarbeitern monatelang beraten habe und deren Gehälter und Honorare zahlen musste,ohne von der LiPro Geld zu sehen. Ich kenne einige kleine und mittelständische Unternehmen, die solide Arbeit geleistet haben und sich für LiPro ins Zeug gelegt haben. Sie alle haben hohe Aussenstände, die sie in der Tat abschreiben können. Bei einigen von ihnen wird sich ohne jeden Grund ein Anschlusskonkurs fällig. Ich kratze gerade noch die Kurve.


2. "Kräftiger DisPut"

Ich habe keinen kräftigen DisPut mit Küchler gehabt. Der Mann hat mich schlicht und einfach belogen und steht nun nicht für den Schaden gerade, den er angerichtet hat. Mit Winkelzügen versucht er ständig neue Fakten zu schaffen und die einzig verbleibende Vermögensmasse - die Software-Lizenzen - dem Zugriff des Insolvenzverwalters zu entziehen, weil er weiss, dass er bei einer wie immer geartetenden Auffanglösung aussen vor bleibt.


3. "Gläubigerliste"

Hier offenbart sich wider mal Gttingens Strategie, Halbwissen durch Selbstbewusstsein auszugleichen: Im Falle einer Insolvenz sind alle Gläubiger völlig gleichberechtigt und werden -wenn die Masse es denn hergibt- mit einer Quote von 5, 10 oder 20 Prozent abgefunden. Besser gestellt sind die Gläubiger,die dingliche Sicherheiten von der LiPro erhalten haben. Das sind in der Regel die Banken, die mit Sicherheit auf allem den Daumen haben, was werthaltig ist.

Für uns andere wird in der Tat die Veranstaltung ergebnislos bleiben.


4. Auffanglösung

Selbstverständlich bin ich für eine Auffanglösung, wenn ich von ihr etwas habe. Das ist aber mit Küchler ausgeschlossen. Wäre er der erfolgreiche Unternehmer, der er vorgibt zu sein, warum ist die LiPro dann überhauPt insolvent.




Gttingens Aussagen bestehen aus unfassbaren Halbwahrheiten, Unterstellungen und Gerüchten, die durch den Auftritt der LiPro nicht gedeckt sind.

Warum betreibt Küchler die HomePage der LiPro und nicht der Insolvenzverwalter.
Warum liegen Verträge mit LiPro Systems oder Comet dem Verwalter nur teilweise vor.
Warum hat Küchler nicht dem Verwalter bei Einsetzung des Verwalters das oder die Konten verschwiegen, auf denen Eingänge und Umsätze zu verzeichnen war.
Warum hat Küchler gegenüber dem Verwalter festgestellt,im Falle der Eröffnung des Verfahrens sei eine Auffanglösung nicht möglich und gleichzeitig den Umzug unter anderem Namen nach Düsseldorf verschoben.

Die Summe der Indizien sind nicht geeignet,Vertrauen in den früheren Mitarbeiter der Staatssicherheit zu nähren,dessen strafrechtliche Liste ja weiterhin lang ist:

Jahresabschluss 2000 -angeblich testiert aber nicht vorgelegt. Grund: Wahrscheinlich war die Firma schon damals so überschuldet, dass K innerhalb von 3 Wochen gesetzlich verPflichtet wäre, Insolvenz anzumelden. Alle Lieferanten, die in diesem Jahr für LiPro tätig geworden sind, hätten dann keinen Schaden genommen.

Das gleiche gilt für den Quartalsbericht, der mittlerweile mindestens zweimal fällig geworden wäre.

Hier setzt sich jemand dauernd über Recht und Gesetz hinweg und reisst in unverantwortlicher Weise andere mit. Gleichzeitig trifft man ihm in illustrer Runde an der ChamPagnerbar im KADEWE oder bei Lutter und Wegner am Gendarmenmarkt. Wenn ich ihn das nächste Mal sehe, werde ich dem Ober corum Publikum emPfehlen, von Küchler Vorkasse zu verlangen.

Falls Gttingen jetzt wieder meint er müsse vermuten, ich sei MitArbeiter des Insolvenzverwalters so muss ich das vorsorglich dementieren.
Ach so - Gttingen: Die Aktionäre werden bei mindestens 40 Mio DM Schulden in jedem Fall leer ausgehen. Die Gläubiger haben kaum eine Chance.

Auffanglösung ja - aber ohne Küchler: Das wird dann ein sogenannter Asset-Deal. Die Werthaltigen Teile - also die Software-Lizenzen werden verkauft und der überschuldete Mantel der AG geht unter. Mit dem KaufPreis werden Banken befriedigt.
an ccj,
wenn alle aussagen von dir zutreffen ,wird küchler sicherlich dafür belangt.aber es gibt nun mal zwei verschiedene auslegungen bestimmter fakten,ich wiederhole mich,lassen wir zuständige gremien entscheiden.übrigens,punkt 3 ist von mir mit "weit unten auf der liste" etwas vereinfacht beschrieben worden -egal-du wirst mich wieder angreifen.ich jedenfalls hoffe für zukünftige mitarbeiter und akionäre,daß es mit der lipro "weitergeht",denn die produkte sind in der tat(von ehemaligen entwicklern bestätigt) sehr gut und haben nach wie vor in diesem "nischensegment" einen technologievorsprung zu verzeichnen.wer auch immer die zukünftige führung der lipro ag organisiert,die entwickelte software hätte am "markt" vielversprechende chancen und "das" sollte der ansatzpunkt für eine sanierung sein.
an ccj,
die entwickelte bzw. verkaufsfertige software der lipro, würde bei einem fortbestand der ag(lizenzeinnahmen)wesentlich höhere geldbeträge erwirtschaften, als ein "verkauf" in der jetzigen situation- ein weitere punkt, den die gläubiger wohl bedenken müssen-.
zu der Qualität der Produkte möchte ich mich nun auch mal äußern.
Das mag ja sein, dass die SW-Produkte von Lipro gut waren und vielleicht auch noch sind. Nur muss eine SW auch ständig weiter entwickelt, angepasst, erweitert... werden. Dieser Markt ist so schnelllebig, dass schon viele Firmen, die nicht insolvent sind und sich auf ihr operatives Geschäft konzentrieren können, Probleme haben immer up to date mit ihrer SW zu sein. Wie soll dies dann Lipro gelingen? Der ganze Trubel um Lipro wirkt sich bei den Entwicklern (falls noch welche da sind) bestimmt nicht sonderlich positiv aus.
an ohs,
da hast du wohl recht,aber der "technologievorsprung" war und ist bis dato immernoch erheblich.ehemalige "bedeutsame" entwickler sind in tochter bzw. partnerunternehmen untergebracht, so das die lipro geschäftsfähig agieren könnte.natürlich wirkt sich der "trubel um die lipro" nicht gerade förderlich für die geschäftstätigkeit aus(nach auskunft von küchler sind jedoch "alte"kunden noch an bord und auch "neue" haben großes interesse angezeigt-wertfreie wiedergabe von aussagen küchlers-)
Ob die Software wirklich so gut ist, wie du - gtiingen - immer
berhauptest, das kann ich nicht beurteilen.

Wenn ich aber höre, daß seit langer Zeit (incl. 2000) kein
cashwirksamer Vertrag abgeschlossen wurde, dann läßt das
für mich einen eindeutigen Rückschluß auf das Produkt selbst
zu.
Mit Verlaub,

mich deucht, daß Hinz und Kunz Privatgutachten streuen und Göttingen
und Hildesheim Durchhalteparolen verbreiten, als wäre dies Teil einer
in Dunkeldeutschland und bei IM Schön erlernten und geführten Desin-
formationskampagne.
Fakt ist aber wohl auch, daß nur Äußerungen über Dritte rechtlich
möglich sind, da nur der Insolvenzverwalter die Firma zu vertreten
hat.
Borniertheit nehme ich nicht an, da der Wahrheitsgehalt ver-
schiedener Aussagen sowohl bei der Duden-Redaktion als auch bei
der DKP überprüfbar wären.
Bitte keine Hools vom BFC Dynamo!

Mrs.Whiteknight
an holloduke,
die schon lang andauernde "rechtsunsicherheit" und die allgemeine zurückhaltung von käufern hat sicherlich auch dazu beigetragen.
an mrs.....
...informationsgehalt deiner postings gleich null....,bitte setze deine überprüfungsmechanismen in "gang",bin gespannt auf das ergebnis.
gttingen

jetzt hör doch endlich mal mit Deinem Softwaremärchen auf..

vielversprechend...
ich wiederhole mich auch ungern...aber die Hauptkunden sind alle bis 1996 mit erheblichen Marketingtricks eingefangen worden...seitdem ist Sense...keine Sau interessiert sich wirklich dafür...dort wo installiert wurde, ist auch oft nicht der eigentliche Ansatz durchgesetzt, der das Alleinstellungsmerkmal der LIPRO-Software herausstellt. Man hat dort auch nichts verdient ...Ich meine den wirklich konsequent durchgezogenen dezentralen Aufbau...Beispiel Linde mit dem Gegenteil von dezentral; Leitstand.
Auch ist die Software leider immernoch nicht in einem Zustand, dass man sie einfach installiert und fertig sondern
es muss immernoch nachgebastelt werden bis zum Umfallen..Man hatte damals vor alles modular aufzubauen und den Zustand quälitätszusichern, aber Kü Visionen sind wohl dazwischen gerauscht. Eine solche Produktionsorganisation hat übrigens auch nachteile, die sich so langsam kristallisieren.

wirklich vielversprechend ist der Verkauf der Lizenzen als einzig wirkliche Einnahmequelle:

Der Grund: diese Kunden haben in Ihren Verträgen fast alle einen Garanten stehen, der für die weitere Pflege der bestehenden Installationen aufkommen muss! Nur deshalb hat damals jemand unterschrieben...

Dieser Big Player ist der, dem das Paket auch schon angetragen wurde ...SIEMENS. Hier ist also ein ziemlich guter Preis zu erzielen , der sich lediglich unter dem bereich bewegen muss welcher durch Schadensersatzforderungen für Siemens entstehen würde! Die Million halte ich für viel zu niedrig...Das ist sichere Kohle alles andere wird nicht mehr laufen. Kü und co haben doch nun wirklich alles am Markt verspielt was eventuell noch vertrauensbildend gewesen sein wird. Siemens dagegen wird auch einiges an Personal rekrutieren müssen...dann ist der Ofen aus.




Ohne einen solchen Garanten hat eine angeschlagene Fa. sowieso keine chance am Markt. Also gttingen erzähle nicht so eine Sch.. sonst belege mal deine riesigen marktchancen mit Fakten..nicht einmal für Uni`s ist das noch ein Thema..

PS: ich halte keine Aktien, bin nicht sauer auf Kü da rechtzeitig abgesprungen, habe alle LV`s noch usw.
an inecos,
ich kann mich nur auf aussagen küchlers beziehen und habe sie des öfteren hier publiziert.("neukunden")ob mir die wahrheit gesagt wurde, mag ich nicht berurteilen,ich bin jedenfalls bereit das "risiko" eines investments mit der lipro einzugehen bzw. bin es schon eingegangen und werde entscheidungen und darauf folgende entwicklungen der ag abwarten.ein totalverlust muß jedoch mit einkalkuliert werden.
du kannst dich nur auf Aussagen von Küchler berufen...dann wird Deine emotinale Belastung zu Küchler sicherlich die höchste von allen, wenn Du noch ein wenig wartest, also würde ich das hier lieber nicht allzu vielen vor den Kopf werfen. Deine Hörigkeit ist schon klinisch :-)
@ gttingen

Die "...die schon lang andauernde "rechtsunsicherheit"..."
besteht ja nun erst seit Anfang des Jahres. Was aber ent-
schuldigt die ausgebliebenen Umsätze (excl. Akquisitionen)
in der Zeit davor ?
Daß die derzeit düstere Aussicht auf zukünftige Servicelei-
stungen seitens Lipro das laufende Geschäft verhagelt, das
ist doch selbstredend.

Und den Karren hätte "Mann" viel eher aus dem Dreck ziehen
müssen, dann hätte es vielleicht auch mit der "guten Soft-
ware" funktioniert. Nun muß sich Küchler nicht nur selbst
den Vorwurf machen, "die Sache verbockt zu haben", er wird
wohl auch noch mit rechtlichen Schritten wegen Insolvenzver-
schleppung rechnen müssen. Diesbezüglich haben sich die
Banken rechtzeitig in Sicherheit gebracht (s. Sanierungs-
kredit).
Ob es aber je Küchler´s Interesse war, die bekannte Krise
zu meistern ? Wenn ich mir das ganze periphere Angagement
anschaue: seit langem nur noch "Nebelkerzenproduktion".
an inecos,
vielen dank für deine vermeintliche fürsorge-lach-,ich weiß schon "was" ich tue.
so langsam wird deutlich, wer von den hier schreibenden Leuten einen "echten" Einblick in der Sache hat. Will sagen, wer nur Vermutungen und Parolen postet, oder wer "Ehemaliger" ist und die Hintergründe näher kennt.
man spürt die absicht und ist verstimmt

mit verlaub und in aller gebotenen ehrerbietung stellt sich
die frage, ob zwischen orthographischen glanzleistungen des
users gttingen und seinen sachaussagen nicht eine augenfällige
korrelation besteht.
wer rechtschreibung leugnet ist imho zu sachaussagen nicht
in der lage.
grüsse an die gattin (sekretärin).

yours sincerely
mrs.whiteknight
Gttingen

Es gibt keine InterPretationsmöglichkeiten bei der Gemengelage. Es gibt auch keine Diskussionmöglichkeiten. Auch der dargestellte ZeitPlan ist falsch.

Eine Fortsetzung der LiPro ist wohl völlig illusorisch. Nichts wäre mir lieber, weil meine Forderung nicht untergehen würde.

Das würde aber bedeuten, dass das Unternehmen in angemessener Zeit - etwa 24 Monaten - in der Lage wäre, einen Überschuss von ca. 40 Mio DM zu erwirtschaften, um die Gläubiger vollständig zu befriediegen.

Für einen Investor bietet - leider - eine Fortführung nur dann Vorteile, wenn die Verlustvorträge mit dem Betrag der Aussenstände übereinstimmen.Dies würde zwei Dinge voraussetzen:

1. Die steuerlichen Verlustvorträge sind höher als der KaufPreis mit dem die Gläubiger - nicht die Aktionäre - befriedigt werden.

2. Das Unternehmen arbeitet in Zukunft mit Gewinnen, die dann für den Investor teilweise steuerfrei sind. Was es noch nie getan hat.


Warum soll eine Sanierungslösung greifen. Wie lange hatte Küchler Zeit, eine solche zu organisieren. Landesbürgschaft Berlin: ausgelobt waren 10 mio DM - keine Bank hat sich gefunden, die das antragsgeld in höhe von ca 50 TDM bereitgestellt hätte, weil das Überschuldungskriterium gegeben war.

Warum haben die Banken Ende März Küchler kein weiteres Geld gegeben. Weil er nicht in der Lage war, ein solches Unternehmen zu führen. Mit Visionen kann man Aktien verkaufen, aber keine Software.

Eine Auffanglösung sorgt für das, wofür Gttingen angeblich so leidenschaftlich wirbt: Die Software bleibt erhalten, die Firma geht unter. Und wir kucken gemeinsamin die Röhre.


Es sPricht schon Bände, dass Gttingen nur noch von einer möglichen InterPretation gibt. Aber ich halte es eher mit Focus-Markwort als mit Mahlsdorf-Schön:

Fakten, Fakten, Fakten.

Und die lassen überhauPt keine InterPretation zu.
Ich bin der Meinung das die Software von LIPRO genau so gut ist wie Windows 98 und das lässt mich nur sagen :


Hoch lebe LINUX

Solche Pappnasen wie Küchler habe ich schon sehr häufig
kennengelernt und die Masche ist immer dieselbe .

Guten Tag ( ha ha ha )
Schoen das wir uns mal kennenlernen ( grins )
Schoen haben sie es hier ( schleim )
Kennen sie unser TOLLES PRODUKT ( hi hi hi )
Nein nein das kostet lange nicht soviel ( heuchel )
SERVICE ? Aber natürlich 24 stunden am Tag ( lügohnerotzuwerden )
usw usw .....................

Also nich das ihr denkt ich währe SAUER auf Küchler.....

nein nein

Der darf mir nur nicht über den Weg laufen .


LIPRO ist TOT und das ist schade , aber einen Chef kann man nicht entlassen .


So das war meine letzte Meinung zum Thema Küchler .

MFG MARDER
an mrs.....,
wenn ich mir das l.posting von ccj(mit sicherheit ein studierter und belesener mann) anschaue, kann ich auch dort fehler bezüglich rechtschreibung und satzstellung erkennen,es würde mir jedoch nie in den sinn kommen, den sachverhalt der beiträge wegen dieser fehler in frage zu stellen.(ich denke zeitmangel und viel arbeit nebenbei lassen schnell derartige fehler aufkommen).
also mrs... ,du scheinst von uns allen die meiste zeit zur verfügung zu haben,aber leider sind deine beiträge dennoch mit einem informationsgehalt von null versehen.

an ccj,...nach meiner information haben sich 3 ehemalige hausbanken zu einem verzicht von 85% bereiterklärt und viele andere gläubiger würden auch auf bis zu 54% ihrer forderungen verzichten.dem zufolge wäre die summe der offenen forderungen erheblich niedriger (etwa noch 20 mill.dm oder weniger)
aber ccj wir drehen uns immerwieder im kreis, sicherlich ist eine evtl. sanierung nicht ohne hindernisse zu bewerkstelligen ,aber dennoch nicht aussichtslos.in diesem sinne wünsche ich dir trotz allem ein schönes wochenende
Das mit den Hausbanken wäre ein besonderes Kuriosum. Auch ich habe eine solche aufforderung auf Forderungsverzicht erhalten. Allerdings sollten es weit mehr als die erwähnten vier und fünfzig Prozent.

Ich weiss von mehreren Gläubigern, die von der LIPRO den Nachweis des Forderungsverzicht der Hausbanken gefordert haben. In schriftlicher Form mit Brief und Siegel also unterschrieben von jemanden,der für eine solche Aussage auch haftbar gemacht werden kann.

So wie die zahlreichen Kunden,die Grossinvestoren aus aller Welt und die grossangekündigten Wirtschafts-Prüfer.

Was fehlt sind Beweise.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht,
wer zweimal lügt hat ausgedient,
und wer dreimal oder mehr nicht die Wahrheit sPricht - muss wohl bei der LiPro arbeiten.

Von allen BehauPtungen,nebulösen Ankündigungen, Aktionärsbriefen, Jahresabschlüssen stimmmteinfach nichts.

Ein Schelm,der böses dabei denkt.

Gttingen - Deine Nebelkerzen haben gewiss weniger Informations als ProPagandagehalt.

Küchler hats beim MfS gelernt -und Du
an ccj,
ich gebe es auf......jeder von uns beiden sollte sich konform bezüglich seiner meinung verhalten,wenn ich mit meiner einschätzung richtig "liege",bedeutet das für die gläubiger und mitarbeiter- die chance auf eine begleichung ihrer forderungen bzw. den erhalt ihrer arbeitsplätze-,gleichzeitig hätte ich wohl durch einen ansteigenden aktienkurs eine nicht unerhebliche menge geld verdient.sind jedoch deine prognosen bezüglich der lipro zutreffend, so sind die 3 von mir fiktiv angedachten entwicklungen im umkehrschluß zu sehen.so jetzt soll es genug sein...... die entscheidung wird in nächster zeit fallen und einer von uns beiden wird wohl seine entscheidung richtig getroffen haben.
hr kunz

immer schön bei der wahrheit bleiben.
was leugnen sie noch?
"#41 von gttingen 06.11.01 21:38:04 Beitrag Nr.:4.812.869 Posting versenden 4812869
LIPRO AG O.N.

an mrs.......
habe jetzt nocheinmal im duden geschaut,nach der alten rechtschreibreform schreibt man "läßst" so wie ich und kunz es geschrieben
haben.ich zumindest schreibe auch heute noch so,wie ich es in der schule gelernt habe."

amused
mrs.whiteknight
an mrs...,
ich hatte spät am abend nicht geschaut,wie das besagte wort im orginal(kunz) geschrieben war,daher mein einwand,frag einige leute hier im board ,die die mail von k und p bekommen haben und sie werden bestätigen das kunz "läßt" ohne s geschrieben hat. mrs... lenke nicht andauernd mit banalen und widerlegbaren vorwürfen von deiner unwissenheit in bezug auf lipro ab,was bist du nur für ein dummer mann, schlägst dich selbst mit deinen eigenen waffen...lach.
wie macht ein gttingen die unwahrheit zur wahrheit?
so oder wie 45 jahre lang die lehrherren und eine demo-
kratische volksrepublik:
"...im duden geschaut,nach der alten rechtschreibreform
schreibt man "läßst" so wie ich ..."

the truth
nothing but the truth

mrs.whiteknight

p.s. ...und sie tun es immer noch und immer wieder....
an mrs..,
..es war ein flüchtigkeitsfehler von mir,habe das "s"- wie den baum im wald nicht gesehen-.aber darum geht es doch garnicht,du machst dich hier langsam lächerlich, ein armer wicht ,der sich hinter mittelalterlichen ausdrucksweisen versteckt,stasimäßig ermittlungen führt und letzendlich zu keinem ergebnis kommt.dies soll die l. antwort auf ein posting von dir sein.
Zur Rechtsschreibung: Das P der Tastatur ist kaPutt

Zum Rest: Lieber Gttingen. Hier stehen Fakten gegen BehauPtungen und leere VersPrechungen.

Ich oute mich gern als Anhänger des kritischen Rationalismus: Jeder meiner Aussagen in diesem Board ist so formuliert, dass sie falsch sein können - weil es die endgültige Wahrheit ja vielleicht nicht gibt.

Nach den selben Kriterien lässt sich auch ein Minimum-AnsPruch an andere Aussagen feststellen:

Wenn Gttingen den Namen der ach so renommierten Kanzlei nennen würde, würde es sich durch einen Anruf klären lassen, ob diese am SanierungskonzePt beteiligt sind.

Wenn Dr. Küchler Namen und Tätigkeitsfeld der sogenannten Investoren nennen würde, könnte überPrüft werden, ob die in der Lage sind, zu finanzieren.

Wenn Gttingen die Namen der Hausbanken nennen würde, könnte überPrüfen werden, ob diese Forderungsverzicht geübt haben.


Immer dann wenn es konkret wird, ist es vorbei mit den Belegen.

Deshalb lasse ich meine Äusserungen mit Gttingen nicht auf eine Stufe stellen. Ich trage Fakten und Argumente vor,die sich wiederlegen liessen. Sie stehen unabhängig und nicht für meine Gemütsverfassung.

Deshalb beteilige ich mich im übrigen an dieser Diskussion. Allen Beteiligten soll klar werden, dass dieser Cocktail aus Halbwahrheiten, falschen BehauPtungen und einem Schuss Verschwörungstheorie gewürzt mit Schuldzuweisungen an Dritte allen anderen ausser Küchler und seiner Bande nicht bekommot.

Das SPiel ist aus und hier erschleicht sich niemand eine Verlängerung.
an ccj,
...z.b. befriedi(e)gen...aber ist doch egal...nächste woche ist der 2. anhörungstermin vor dem gericht in berlin(erste sitzung wurde vertagt),spätestens dann wird küchler fakten nennen müssen.so, das soll nun wirklich auch die l. antwort auf ein posting von dir gewesen sein.letztendlich muß ich mich doch vor dir wegen rein subjektiver meinungen bzw. handlungsweisen nicht rechtfertigen.dein hass gegen küchler wird zumindest nicht ansatzweise einen einfluß auf die zukunft der lipro haben.
Es ist schon auffällig, dass Gttingen nicht substantiiert argumentiert, sondern versucht, zu diskreditieren: "blanker Hass".

Seine Diktion gleicht der der üblichen Lipro-Ausflüchte und er veröffentlicht Insiderwissen, das er kaum vom Verwalter, Gericht oder aussenstehenden hätte.

Es gibt kein einziges Argument, das er hätte entkräften können. Fakten, Belege und Namen ist er schuldig geblieben.

Fakten und Argumente sprechen für sich.

Leider hat Gttingen in einem punkt vermutlich Recht:Ich werde wohl kaum Einfluss auf die Zukunft der Lipro haben. Die hat sie leider - Küchler sei Dank - schon lange hinter sich.

Allerdings werde ich Einfluss auf die Zukunft des Dr. K. nehmen. Meine Ergebnisse und Erkenntnisse werde ich dem Staatsanwalt zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit anderen Gläubigern werde ich die Nebenklage sicherstellen und so darauf dringen, dass das öffentliche Interesse zur Strafverfolgung gewahrt bleibt.

und ich werde mir die notwendigen Titel besorgen,um meine Interessen gegen Küchler persönlich in geeigneter Form durchzusetzen. Dafür bleiben mir dann ja dreissig Jahre Zeit.

Er kann meinem Zorn ja ganz leicht entgehen. Er braucht einfach nur unsere Rechnungen zu bezahlen, nachdem er unsere Leistungsbereitschaft gerne ausgenutzt hat.
@ ccj

Ok, du hast deine Verluste schon realisiert, wenn du jetzt
deine Interessen auf die Art und Weise versuchst durchzu-
setzen, wie du es angedeutet hast, dann läuft das zwangs-
läufig gegen das Interesse von gttingen der dann ebenfalls
Gefahr läuft, Verluste zu realisieren. Daher bringt DIESE
ganze Diskussion wohl nichts, da defakto Gläubiger gegen
Anteilseigner argumentiert. Aber deine Argumente /Info´s
treffen den Kern der Problematik, sich auf die Qualität der
Produkte auszuflüchten zeigt an sich schon die Hoffnungs-
losigkeit der Lage und muss eigentlich nicht kommentiert
werden.
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