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06.11.01: US-Zinsentscheidung - Greenspan gibt der Nachwelt einen Trümmerhaufen - 500 Beiträge pro Seite


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Einen sehr positiven Wochenstart brachten uns die Aktienmärkte weltweit. Dieser war soweit auch erwartet worden, da sehr vieles am Donnerstag und Freitag darauf hindeutete. Doch weiterhin ist nicht alles Gold was glänzt, vor allem wenn man sich die Umsätze betrachtet.

An der Konjunkturdatenfront kehrt nun wieder Ruhe ein. So war es nicht verwunderlich, dass gestern der Einkaufsmanagerindex für das nichtverarbeitende Gewerbe deutlich schlechter als erwartet ausgefallen ist. Die Märkte haben die schlechten Nachrichten einfach satt, bzw. die Amis können Wirtschaftsdaten eh nicht deuten. Vor allem wenn sie so massenhaft kommen wie in den letzten Tagen.

Die Märkte versuchen übrigens erneut ein sehr gefährliches Spiel zu spielen, nämlich den Niedrig-Zins-Aufschwung! Nicht genug das die vielen Zinssenkungen von Frühjahr versagt haben, nun hofft man auf die letzten paar Punkte die übrig bleiben und die Zinssenkungen am langen Ende (Abschaffung der 30jährigen). Hoffnung ist bekanntlich das was zuletzt stirbt und nur schwarzmalen darf man auch nicht, denn es könnte doch mal zum Durchbruch kommen. Allerdings ist die Chance geringer als gering!

Aus der technischen Gegenreaktion im Oktober könnte tatsächlich eine Jahresendrallye werden, viele Anzeichen sprechen dafür, wenn nicht diese niedrigen Umsätze wären. Diese können zu einem größeren Teil der fürchterlichen technischen Schwäche zugeordnet werden, die sich von Tag zu Tag verstärkt. Andauernde Rallye gerne und jederzeit, doch bitte nicht mit solchen Umsätzen!
Die Oktoberrallye ist hauptsächlich den Shorties zu verdanken. Seit diese aus dem Markt sind ist die Dynamik und Power raus. Nehmt in den letzten Wochen den Anstieg während der US-Mittagspause raus, in der nachweislich hochgezogen wird, und es kommt eine negative Nullnummer raus. Trotzdem ann sich dieses Bild über nacht ändern und die hohen Umsätze sind da. Insofern noch Geld zum investieren da ist.

Heute gilt DAS Hauptaugenmerk der FED-Zinsentscheidung. Erwartet wird allgemein eine Senkung um 50 Basispunkte, die wohl auch aso durchgeführt wird. Ob es danach zum schon legendären downmove kommt? Schade das die Umsätze gestern so niedrig waren, denn sonst hätte ich gesagt es wird fast ununterbrochen weiter nach oben rennen. Doch so?

Unser Sorgenkinde Argentinien blieb gestern ruhig. Keine neue Meldungen, dafür eine recht stark steigende Börse.
Doch die Welt wäre zu schön! Nun macht die Türkei auf sich aufmerksam. Um das Jahr 2002 zu überstehen wird ein Milliardenkredit benötigt. Ja, nicht nur Argentinien wird die Wirtschaft der Industrienationen in die Knie zwingen, sondern die emerging Märkte als gesamtes! All das viele Leid, das die letzten Jahre mit Bubblegeld überklebt wurde, bricht nun erneut aus. Doch jetzt fehlt das notwendige Kapital.

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:


Die Nasdaq machte gestern fast alles richtig. Gap up über der riesigen SKS und sofortiger Run über die 1480 P. - Marke. Dummerweise bleib sie jedoch bereits 10 P. später hängen und hat nun ein false break kreiert. Wehedem es folgt obendrauf heute ein gap down zurück in die SKS. Dann war alle bullische Liebesmüh umsonst!
Bis 1400 P. kann es ohne größere Verkaufssignale zurückfallen, im Ausnahmefall auch bis 1380 P. Darunter wird es aber sehr düster!

Wird der Vergleich mit 1929 wieder interessant?

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Ein jeder Bär wird sich heute ein mega-gap-down wünschen! Stellt euch eine Eröffnung unter 1440 P. und SK unter 1380 P. vor. Größere Verkaufssignale kann es kaum geben. :D

Gestern wurde zwar die SKS nach oben aufgelöst, allerdings stimmt das Handelsvol. von 1,6 Mrd. sehr bedenklich. Es passt mehr zu einem false break, als zu einem langsamen Anstieg.
Im Grunde ist eh noch nichts passiert. Range 1300 vs. 1480 P. nach wie vor intakt. 1580 P. nach oben möglich, 1150 P. nach unten. Der Impuls dafür ist in beide Richtungen da.

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


DOW weiter auf dem Weg nach oben. Gestern die dritte weisse Kerze in Folge und der die Ausbruchszone wist wieder sher nahe.
9550 P. gilt es NACHHALTIG zu überwinden, um die 10.000 P. zumindest optisch in Angriff zu nehmen.
9350 P. sollten nun nicht mehr unterschritten werden, denn sonst ist die Schiebezone sehr nachhaltig. Zumindest charttechnisch.

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Der S&P blieb erneut lupenrein an der ausbruchsmarke 1105 P. hängen. wird diese langsam zu einem unüberwindbaren Widerstand?
Die Situation ist trotzdem noch sehr bullisch, da gestern bereits die dritte weisse Kerze in Folge kreiert wurde.

1105 vs. 1055 P. bleibt nach wie vor die Schiebezone. Gebt 5-7 P. nach oben und unten für ein false break hinzu.

Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Der Nemax ist weiterhin auf dem Weg nach oben & die nächste Hürde, 1150/1160 P. sehr nahe. Sollten die 1500 P. in diesem Jahr tatsächlich noch dran glauben?

Doch bitte, Institutionelle und ausländische Fonds fassen diesen Index nichtmal mit einem dreckigen Stock an! wenn größere investieren, dann die verbliebenen Nemax-Fonds.
Das die big boys auch weiterhin einen großen Bogen um den Nemax machen, dafür sorgt der Index und die Deutsche Börse selbst! Aktuell ist unser Oberkasperle Metabox mal wieder dabei den Nemax-Ruf aufrechtzuerhalten. Eine Insolvenz, dann doch keine Insolvenz und nun soll plötzlich das Land Niedersachen eine Bürgschaft ausstellen. In Amerika wäre dieses Unternehmen schon längst von der Nasdaq ausgeschlossen worden. in Deutschland folgt als krönender Abschluss wohl noch ein Pokal der deutschen Börse!

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:


Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:


Euro und Gold mit einem schwachen Wochenauftakt und wieder sehr nahe an wichtigen Unterstützungen. Vor allem der Euro muss von den Aktien-Bullen genauestens beobachtet werden. Unter 0,8850 können sie weiteren Morgenduft schnuppern.


Termine heute:
07:00 FR / Aventis, Ergebnis 3. Quartal, Straßburg
07:30 DePfa Deutsche Pfandbrief Bank AG, Ergebnis 3. Quartal
08:00 Pfeiffer Vacuum Technology AG, Ergebnis 3. Quartal, Asslar
08:00 GB / Marks & Spencer, Ergebnis 1. Halbjahr, London
10:00 Arbeitsmarktdaten Oktober
10:00 Erwerbstaetigkeit August
10:30 Roesch AG Medizintechnik, BI-PK, Frankfurt
12:00 Deutsche Hypo, Rheinische Hypo und Eurohypo, PK
12:00 EU / Arbeitsmarktdaten September
12:00 EU / Erzeugerpreise Industrie September
12:00 EU / Index Wirtschaftsstimmung Eurozone Oktober
15:00 US / Notenbank-Sitzung (Ergebnis gegen 20.15 Uhr), Washington


Happy trades....
Guten Morgen allerseits

T-DSL läuft ...seit gestern...
aber
Internet Explorer funkt nur, wenn ich NORTON 2002 deaktiviere

Ist er aktiviert, kann ich nur mit AOL surfen
(allerdings werden die Zugangsmasken zur Anmeldung für Consors und DAB nicht aufgebaut)
Internet Explorer & Outlook funken nur bei deaktivierter Firewall ---HILFE!
*
*
*
Lösungsmöglichkeiten bitte in diesem Thread posten (dort Genaueres)
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpag…
*** FIREWALL NORTON ***T DSL *** AOL 6.0 *** INTERNET EXPLORER ***

DANKE
HAPPY TRADES
Morgen germa,

wir dachten, die hätten schon einen Trümmerhaufen (sorry)!!

Gute Geschäfte!

Gruß
fr24 & Hop Sing




Bullen in Amerika und Tokio. Dies sollte nicht ohne Auswirkung auf den DAX bleiben.
Allerdings darf man nicht vergessen das heute US-Zinsentscheidung ist. Da sind so manche Kursverläufe im Vorfeld unerklärbar. Ob der Future bis zum mitag im minus ist?

Im Tageschart scheint eine blitzsaubere Konsolidierung oberhalb der GD38 beendet zu werden. Doch lässt der gestrige Tag bereits wieder Fragen aufkommen. +4% für einen Standard-Index & dies nicht zum ersten Mal.

Zu Beginn auf 4780/4790 P. und dann runter bis in den Bereich um 4650 P. wäre sehr gesund und nachhaltig. Ob die Micheles es hinbekommen?
Gut möglich das es bis 4820 P. rennt und anschliessend im plus konsolidiert. Über 4880 P. ist intraday frei.
Dramatischer wären 4850 P. und dann unter 4670 P.
#7 von Ichbinreichunddasistgutso

genau erst wenn Fundamental alles gerichtet( klar, eindeutig) ist geh ich long !

April Wiederholt sich !

Zuviele sind bei der Rally nicht mit bei, also wer ist dabei !

mfg
Cisco übertrifft im ersten Geschäftsquartal Analystenprognose
San Jose (vwd) - Cisco Systems Inc, San Jose, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 (per 31. Juli) einen Gewinn vor ao Posten von 0,04 USD je Akjtie erwirtschaftet und damit die Analystenprognosen von 0,02 USD je Aktie übertroffen. Wie der US-Netzwerkanbieter am Montag mitteilte, ging der Umsatz dagegen um 32 Prozent auf 4,4 Mrd USD von 6,5 Mrd USD im Vorjahreszeitraum zurück. Angesichts des sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sei Cisco Systems erfreut, ein solides Quartalsergebnis mit guter Auftragslinearität und Marktanteilszuwächsen vorzulegen, sagte Cisco-President und Chief Executive Officer John Chambers.


vwd/12/5.11.2001/bb


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Cisco-CEO: Umsatz 2. Qu stabil bis niedrige einstellige Rate
New York (vwd) - Cisco Systems Inc, San Jose, rechnet für das zweite Quartal mit Umsätzen, die sich auf dem Niveau des Erstquartalsumsatzes bewegen oder leicht darüber liegen dürften. Dies erklärte Chief Executive Officer (CEO) John Chambers am Montag während eines Conference Call im Anschluss an die Vorlage der Erstquartalsergebnisse. Laut Chambers haben die Auswirkungen der Terroranschläge vom 11. September die Umsätze im ersten Quartal mit rund 100 Mio USD belastet. Die weiteren Auswirkungen dürften die Wachstumsrate von Cisco um rund fünf Prozent drücken, meinte Chambers.


vwd/DJ/6.11.2001/bb

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Die Zahlen waren grottenschlecht & deuten auf einen Supergau in der Zukunft hin!
Doch was bedeuten schlechte Zahlen, wenn die Analystenschätzungen noch viel schlechter sind. :D

Ich bin gespannt ob Cisco heute tatsächlich Auswirkung auf den US-Markt haben wird.
Argentinien/Cavallo gibt Swap-Konditionen am Dienstag bekannt
Buenos Aires (vwd) - Die Regierung Argentiniens wird am Dienstag mit der Restrukturierung eines Teils ihre Schulden beginnen und an diesem Tag auch die Konditionen des mehrfach angekündigten Swaps veröffentlichen. Wirtschaftsminister Domingo Cavallo sagte am Montag vor Wirtschaftsvertretern und Volkswirten, die eingesetzten Instrumente würden die gleiche Struktur wie die bisherigen haben. Neu sei, dass die Kapitalrückzahlungen der nächsten zehn Jahre um drei Jahren nach hinten verschoben werden sollten.



Zudem würden die Zinsen auf sieben Prozent gesenkt, wenn sie diese Marke überstiegen, oder aber um 30 Prozent gesenkt. Papiere mit beweglichen Zinsen dürften den Libor keinesfalls um 300 Basispunkte übersteigen. Cavallo sagte, der erste Teil des Swaps solle mit Steuergarantiescheinen gesichert werden, ohne genauere Angaben zur Art dieser Steuer zu machen.


vwd/DJ/5.11.2001/hab
#9 Niemand ist dabei!

Die Kurse macht allein die FED!

Na ja, vielleicht ein paar Eskimos, aber dann ist schon Schluß!

Ich bin jetzt auch nimmer dabei, hab wichtigeres zu tun, als Börse!

Und bei 13000 im Dow nicht abärgläubisch werden! Crash kommt schon noch! In der Ruhe liegt die Kraft!
Morgen Germa!
Machst du eigendlich immer Nachtschicht,oder schreibst du deine
Analysen in 5 Minuten?Muß dir mal für deine Bemühungen danken
Gruß TONI
guten morgen, germa und alle. :)

wenn die euphorie vor zinsentscheidungen so groß ist wie sie es gestern war, kann es nach erfolgter zinssenkung schnell wieder runter gehen.
cisco blieb nachbörslich tatsächlich sehr stark - hätte ich nicht erwartet. was 4 cents so ausmachen können...

schönen tag
linng
Moin zusammen:)

Halte mich für den heutigen Tag bereit um rechtzeitig zu Putten.:D:D

MfG
Musky:)
Moin germa,

die Umsätze sind wirklich mau gewesen, aber was solls, gegen den Markt stellen ist Mist, schließlich gibt es noch weniger Verkäufer..............


Um die 4500P. werden immer wieder Gegenbewegungen eingeleitet, das Risiko ist zumindest bis da begrenzt.

Die Kurse sind z.Z. wie Kosto`s Hund, welcher vorweg läuft, der aber auch wieder zurückkommt.

Sollte aber auch nur ein Zeichen bessere Fundamentals andeuten, wird der Markt in kürzester Zeit 1000P. machen, da genügend Spieler am Rande warten...
Moin Cetinje :laugh:



LVA:

Wenn es so einfach wäre
Nichts wäre mir lieber als eine Seitwärtszone zum traden. Doch momentan ist alles so unberechenbar. :(
Washington (vwd) - Wenn der Offenmarktausschuss (FOMC) der Federal Reserve an diesem Dienstag seine Beratungen aufnimmt, wird allein noch die Höhe der zu beschließenden Zinssenkung Diskussionsgegenstand sein. Diese Einschätzung spiegelt sich zumindest am US-Geldmarkt wider, wo am Freitag die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte mit 100 Prozent und die Möglichkeit eines Zinsschnitts um 50 Basispunkte mit 58 Prozent eingepreist wurde. So oder so, der aktuell bei 2,50 Prozent stehende Zielsatz für die Fed Funds Rate würde damit das zehnte Mal im laufenden Jahre verringert werden und so niedrig sein wie zuletzt vor mehr als 40 Jahren. Vielen Beobachtern zufolge erscheint jedoch ein kleiner Zinsschritt geldpolitisch überzeugender als ein großer Zinsschritt. Die Befürworter einer kleinen Zinssenkung verweisen zunächst einmal darauf, dass die bisherige aggressive Vorgehensweise der Fed bereits zu einer starken Liquiditätsanreicherung der US-Volkswirtschaft geführt habe. Diese sollte Anfang des kommenden Jahres erste expansive realwirtschaftliche Impulse zur Folge haben, zumal die kurzfristigen Realzinsen immer stärker in den negativen Bereich fielen. Vor diesem Hintergrund wird davor gewarnt, dass die derzeitige Liquiditätsentwicklung mittelfristig spürbar inflationär wirken könnte. Konjunkturskeptiker geben zudem zu bedenken, dass die Fed-Leitzinsen angesichts ihres sehr niedrigen Niveaus nicht mehr unbegrenzt gesenkt werden können. Aus diesem Grund sollte die Fed vorerst ihr Zinssenkungstempo verlangsamen, um nicht zu einem späteren Zeitpunkt mit leeren Händen dazustehen. Ob sie diese Überlegungen aber nach den sehr schlechten Konjunkturdaten der vergangenen Woche beherzigen wird, steht vor einer harten Probe. Denn, so die Einschätzung der Fed-Watcher, die einen großen Zinsschritt erwarten, spätestens nach der Veröffentlichung der verheerenden Oktober-Arbeitsmarktzahlen sei gerade mit Blick auf das angeschlagene Verbrauchervertrauen eine weitere deutliche Zinssenkung erforderlich, um die Erwartungen zu stabilisieren. Immerhin haben sich im laufenden Jahr die US-Verbraucher mit ihrer Konsumfreude als verlässliche Konjunkturstütze erwiesen und dafür gesorgt, dass die US-Wirtschaft im ersten und zweiten Quartal noch moderat gewachsen ist. Die Befürworter eines großen Zinsschrittes sollten aber die Beobachtungen berücksichtigen, die bereits für den Unternehmenssektor gemacht worden sind. Dort haben die massiven Zinssenkungen dieses Jahres wegen der starken Überkapazitäten und ungewisser Zukunftsaussichten, die sich nach den Terroranschlägen vom 11. September noch verstärkt haben, bislang nichts bewirkt. Die Verbraucher geraten nun wegen der steigenden Arbeitslosigkeit und der damit verbundenen Angst um den eigenen Arbeitsplatz in eine ähnliche Situation der Ungewissheit, die den Konsum sinken und das vorsorgliche Sparen zunehmen lässt. Eine Zinssenkung um 25 Basispunkte mehr oder weniger dürfte vor diesem Hintergrund wenig Einfluss auf ihr Nachfrageverhalten haben, zumal in Kürze schon weitere Steuersenkungen Kaufkraft freisetzen könnten. Deshalb sollte die Fed bereits jetzt stärker die mittelfristige konjunkturelle Entwicklung im Blick haben, sowohl wegen möglicher Inflationsrisiken im kommenden Aufschwung, aber auch auf Grund der Gefahr einer sehr tief greifenden und lange währenden Rezession. Egal welches Szenario eintritt, eine moderate Zinssenkung erscheint als die überzeugendere Option. +++ Peter Trautmann vwd/6.11.2001/ptr
Moin,
heute ziehen evtl. die Technoaktien den Dax nach oben:

Dt. Telekom
Siemens
Epcos
Infineon
SAP
Post?

Der spürt die Kurse auf!:laugh:

Spürpanzer Fuchs könnte möglicherweise an der Börse zum Einsatz kommen.
. Bei ihren Angriffen auf Taliban-Frontstellungen in Afghanistan setzt die US-Luftwaffe laut Augenzeugenberichten auch die größte konventionelle Bombe der Welt ein. Die Waffe mit Namen "Daisy Cutter" wiegt 6.750 Kilogramm, kostet pro Stück knapp 60.000 Mark und hat die Ausmaße eines Kleinwagens. Im Umkreis von 600 Metern übt die Bombe vom BLU-82 eine absolut tödliche Sprengkraft aus, die Druckwelle ist noch in mehreren Kilometern Entfernung zu spüren.


Die Sprengkörper werden von C-130 Transportflugzeugen aus mindestens 1.800 Metern Höhe abgeworfen, damit sie selbst nicht von der Druckwelle erfasst werden. Der Bombentyp "Daisy Cutter" wurde während des Vietnam-Kriegs entwickelt, um im Dschungel schnell Platz für Luftlandeeinheiten zu schaffen. Die Waffe kam aber auch schon im Golfkrieg 1991 zum Einsatz.


:D Allah hat gesprochen denken die Taliban dann bestimmt:laugh:
@germanisti

ich wiederhole es noch einmal, weil du es wohl nicht verstanden hast:

die zinssenkungen werden nicht gemacht ,um die wirtschaft anzukurbeln,denn das funktioniert so nicht,wie das beispiel japan lehrbuchhaft zeigt.
die zinssenkungen sollen die privaten haushalte und die kleinen firmen vor dem ruin retten!
mehr nicht.
zusammen mit der streichung der 30-jährigen bonds läuft hier ein rettungs-szenario ab,das als konjunktur-spritze verkauft wird!!!
die amis sind nicht dumm.
die wissen genau,wie es um die welt steht.
einen crash an ihrer börse werden sie nicht zulassen.
niemals.
ich glaube sogar,das die dezeitigen börsen von außen kontrolliert und manipuliert werden.
nur ein externes ereignis könnte ihnen einen strich durch die rechnung machen.

superbaer
Moin allesamt

Devisen: Kurs des Euro gestiegen _- Hoffnung auf EZB-Zinssenkung
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Dienstag leicht gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte um 8.20 Uhr bei 0,8980 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 0,8961 US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,1826 DM .

Deutliche Hinweise von EZB-Präsident Wim Duisenberg auf einen möglichen Zinsschritt am Donnerstag hätten den Euro stabilisiert, sagten Marktbeobachter. Duisenberg hatte sich optimistisch gezeigt, dass die Inflationsrate Anfang nächsten Jahres deutlich unter die Zwei-Prozent-Marke rutsche. Das EZB-Direktorium würde die Faktoren, die zu diesem Rückgang führen, in die Entscheidung miteinbeziehen./js/wö/av

Für Duisenberg eine entschiedene Aussage, stützt die Erwartungen auf eine Zinssenkung der EZB diese Woche. Bei der Einschätzung von Greenspan werden wir wohl nie auf einen gemeinsemen Nenner kommen, der alte Mann dürfte auch hier einigen den Ars.. gerettet haben.

In diesem Sinne

Glück auf und steigende Kurse <- auch wenn das Verständnis schwerfällt
Aus technischer Sicht geht`s bald runter mit der Nasdaq - wohl heute nach der Zinsentscheidung.
Aus dem www.siliconinvestor.com:

Started By: Drbob512
Date: Nov 6, 2001 2:20 AM
*****Announcement: TA Training Classes *****

Are now available for November, at www.Stocktimers.com.

***** Technical Analysis (November 5) *****

A strong market rally pushed the Nasdaq to a new recovery closing high of 1793, compared to a 1775 close on October 25 and an intra-day high of 1792 a week ago Friday. The Dow is below its prior closing high of 9545 but is now just above its 50 dma.

The breadth momentum indicator for the Nasdaq and NYSE are in the plus low 30`s, off of their October highs of +56 and +50, respectively. The overall volume has been light for the past week, including rally days, such as today`s 1.7B/1.2B shares for the Nasdaq/NYSE respectively. While this does not guarantee a sharp selloff, it does imply that a pullback or at least a pause is likely soon. The Nasdaq now has a gap below at 1759, and will likely get filled in the short term unless the index can rally on heavy volume.

The Nasdaq a/d was positive at 21/14 as was the a/d for the NYSE which was 2/1. The Nasdaq MACD, Williams%R, DMI, CCI, Money Flow, Acc/Dist and Aroon are all very positive, while the rate of change and OBV are neutral. The RSI rose to 61.8.

The Nasdaq monthly stochastic has finally crossed up, which may signal the end of the bear market, but that will need to be confirmed by a rising "d" and a widening of the crossover by the "k," along with other technical confirmations.

The VIX/VXN dropped as expected on such a strong rally day. The put/call ratio dropped to .64. Sentiment is neutral.

The markets seem to be ignoring bad news as money stream indicators remain positive, though they have lost a little momentum. The markets may be nearing a short term top.

If the market trades higher early on Tuesday without strong market internals, then it could decline for a while afterwards, but if it opens down, then more rallying can ensue for the day. If rallies are accompanied by heavier volume than we have seen lately, then this up trend can continue.

Dr.Bob`s commentaries are not to be construed as recommendations to buy or sell securities, options or index vehicles. Information is believed to be reliable but cannot be guaranteed. Always do your own research before investing or trading.

Dr.Bob`s mission is to teach Technical Analysis and demonstrate a structured approach to Market Analysis, for position, swing, and daytrading.

Information on his TA classes are now available at www.Stocktimers.com.

NEW TIME Announcement: Dr.Bob hosts Stocktimers meetings on Sunday nights to discuss the end of week Market Analyses, especially Technical Analysis, at AOL’s private chat room, from 6-7 pm PST. The Stocktimers AOL meeting starts off in the private chat room, and then usually goes into the regular rooms for more capacity. Just Instant Message Drbob512 to locate him.

To receive weekly TA Updates/alerts and other information, go to www.Stocktimers.com, or send request to be added to Dr.Bob’s email list at:

Drbob512@msn.com
bei den Techies (SAP, DTE, SIE) kriegen gleich die Shorties
Panik :eek:
Mein Scenario steht nach wie vor:
Bis Donnerstag DAX auf 5.000 :D

and UP :D

Gruss, BB
@superbaer

So in etwa sehe ich das auch,

Die Rally, die wir zurzeit erleben sieht recht künstlich aus.
Normale Gegenbewegungen werden im Keim erstickt.

Man höre sich nur die Kommentare in den Meiden an.

Schlechte Nachrichten werden entweder proforma negiert oder, wenn dies nicht geht, totgeschwiegen.

Es ist kein Markt für Bad-News da und dies obwohl die meisten pessimistisch sind.
@reisen

einer von uns beiden kann kein englisch....

der artikel sagt keineswegs ,das es runtergehen muss....
im gegenteil: das einzige,was zu einem fetten hausse-szenario fehlt, sind die umsätze.wenn diese kommen würden, hätte kein bär mehr was zu lachen.
sollten sie aber nicht kommen,so steht der technische aufschwung auf sehr wackeligen beinen.
das ist das gleiche,was germanisti sagt.


superbaer
Die werden das schon hinKRIEGEN.


06.11.2001, 08:43
Bundeswehreinsatz rückt näher
Berlin/Washington/London (dpa) - Der Kampfeinsatz von Bundeswehrsoldaten im Afghanistan-Konflikt rückt offenbar näher. Die Bundesregierung will am Dienstag einen entsprechenden Beschluss auf den Weg bringen. Das berichteten am Montagabend die ARD und die «Berliner Zeitung» übereinstimmend.


Die israelische Armee zog sich aus der Palästinenserstadt Kalkilia zurück

Drei Tote und dutzende Verletzte - traurige Bilanz des jüngsten Terroranschlags
Schon verrückt mit welch hohen Umsätzen auf die +4% von gestern oben drauf gekauft wird.

Liebend gerne würde ich einmal eine Megarolle rückwärts erleben, wenn mitten in solch eine Bewegung ein Crash kommt. Dabei muss doch die blanke Panik entstehen, oder? :laugh:
@ superbaer:
Du hast recht; habe verkürzt. Werde Nachhilfestunden nehmen.
Guten Morgen Germa+all,

respekt Germa, du bist morgens ja schon ziemlich fleissig.

So werde heute im Laufe des Tages Teil der Calls glattstellen und sukzessive in Puts gehen, denn:

Cisco sei dank, daß Greeni meiner Meinung nach die Zinsen nicht senken wird. Ebenso wird Duisenberg die Zinsen belassen wie sie sind.

Eine weitere Senkung bringt für die Firmen überhaupt nichts mehr. Das Geld ist jetzt schon billig wie nie zuvor. Wer als Firma in den letzten Monaten bereits nichts investiert hat, wird es jetzt auch nicht tun, wenn der Zins um 0,25 oder 0,5 % gesenkt werden sollte. Die haben ganz andere Probleme.

Ich spekuliere jetzt mal grob darauf, daß das Weihnachtsgeschäft zerstört werden wird (Krieg+Terror). Das wird an Konsumtiteln fiese Spuren hinterlassen. Wie gesagt, meine persönliche Spekulation, bin ja kein Hellseher.

Zu den 30jährigen Anleihen soviel: Wegen der sich langsam zu Ende neigenden Ära der 30-jährigen Anleihen sehe ich keinerlei Probleme auf die USA zukommen. Derzeit sind noch über 240 Mrd. $ an umlaufenden Anleihen am Markt. Der Schritt hat nichts mit einer sich abzeichnenden Liquikrise zu tun. Eigenltich war daß schon seit Monaten bekannt. Die Deutschen haben das ebenso gemacht. Die Anleger weichen entweder auf die 10-jährigen Emissionen oder Indurstrieanleihen aus. Die gibt es mit AAA Charakter und 30 Jahren.

So, wünsche euch bei den Trades weiterhin eine glücklich Hand


Mfg

Dr. Rosl
hahaha

ich waere also besser laenger Bulle geblieben. Der Wechsel
in Baerenlager vor 2 Wochen hat sich gar nicht gelohnt... :(
Einen groesseren 5-stelligen Betrag mit Puts verbrannt... :(
Die Maerkte kann man so gar nicht verstehen :confused:
Konnte man eigentlich nie :laugh:
Naja, jetzt schaue ichs mir von der Seitenlinie an...

and UP :D:laugh:

Gruss, BB
Jau @Reisen

Das ist die Sicht der Spieler, die denken so seit es die Bestätigung der Bestätigung der Bestätigung der Baisse gegeben hat. Seit Nasdaq und NM unter 2000 stehen und mit einem NM unter 1000 hatten wir die Bestätigung aller Bestätigungen und nahezu Harmonie in der Einschätzung, die Welt sieht ja so schlecht aus :laugh:

Sicher wird die Umkehr kommen, irgendwann und vielleicht heute um 20.00 Uhr. Vielleicht auch nicht, vielleicht haben sich die Spielregeln geändert. Längerfristig orientierte Marktkräfte könnten doch im Blick auf 2002 Positionen ohne Rücksicht auf kurzfristige Schwankungen eingehen. Der Markt steigt seit eh und je gegen die Skepsis, entwickeln tut er sich konsequent gegen die Mehrheitsmeinung und selten haben die Skeptiker so den perfekten Loser gegeben wie in dieser Zeit, mit den Wellenzählern an der Spitze.

Mein Fazit

Die Bewegung läuft wie sie läuft, ein Trend muß erst gebrochen sein und dann ergibt sich ein neues Signal. Beten und Wunschdenken gibt mir keine MOR zu 15 Euro.

Andere Meinungen erbeten.

Glück auf
Da ist was los!
05.11.2001, 20:35
Neuer Anthrax-Fund in den USA: Sporen in Postamt im Pentagon
Wahington. Am Sonntag erst hatte die Polizei in Washington mitgeteilt, dass das erste von Anthrax verseuchte Regierungsgebäude wieder geöffnet sei.
Am Montag war sie gezwungen, ein neues zu schließen: Nach einem Bericht des Fernsehsenders CNN wurden Milzbrand-Sporen auch in einem Teil des Pentagon gefunden.
In zwei Schließfächern in einem öffentlichen Postamt im Pentagon wurden Milzbrand-Sporen entdeckt, meldet auch die «Washington Post». Eine der Boxen habe ein bisher unidentifizierter Soldat der Navy gemietet, die andere sei nicht vermietet gewesen.
06.11.2001, 09:11
Ortega verliert erneut Präsidentenwahl in Nicaragua
Managua (dpa) - Der Führer der linksgerichteten Sandinisten und frühere Staatschef Daniel Ortega hat zum dritten Mal hintereinander eine Präsidentenwahl in Nicaragua verloren. Der Kandidat der regierenden Liberalen Verfassungspartei, Enrique Bolanos, kam nach Auszählung von knapp zehn Prozent der Stimmen auf 53,7 Prozent und erklärte sich am Montagnachmittag zum Sieger der Wahl.
Habe in Frankfurt in der Börse etwas zu erledigen, bin in einer Stunde zurück!:cool:
Habe in Frankfurt in der Börse etwas zu erledigen, bin in einer Stunde zurück!:cool:möchte DAX in richtige Stellung bringen
Hoffentlich habe ich richtige Kleidung gewählt?
Die Welt hat auch die Sandinisten überlebt, Friede ihrer politischen Asche.

Beim Nemax sind wir natürlich an einer sehr wichtigen Chartmarke.



Es gibt genau zwei Möglichkeiten, ja oder nein.

Der Trend spricht ja.

Die Chartheuler sagen nein aus dem Bauch heraus, schon ein systematischer Fehler. Mögen sie mit ihren Puts die Optimisten finanzieren.

Glück auf und immer genug Talers auf dem Konto.
@boba2

ja die zeiten sind unberechenbar.
ich kaufe mir derzeit put-os mit einer laufzeit von mindestens 6 monaten,die aber meilenweit aus dem geld sind.
somit kann ich einen crash durch ein externes ereignis seelenruhig aussitzen.
und kommen wird der crash.
aber erst dann,wenn keiner damit rechnet.

meldung von heute morgen: ford entlässt 20.000 mitarbeiter.
juckt zwar keinen mehr,weil das ja alle machen...aber bedrohlich ist das schon.


superbaer
Oh mann, ich kanns garnicht mehr hören, wie gut die Cisco-Zahlen sind, die werden ja von Minute zu Minute besser.

Warum lassen sich Leute so verblöden?

Mir ist jetzt klar warum die meisten ihr Geld an der Börse verlieren. Bei soviel Blödheit ist dies kein Wunder.

Kaum einer erinnert sich an die Analysten im Herbst 2000, als sie die Massen zu Höchstkursen in die Märkte getrieben haben, um dann 2 Monate später die gleichen Aktien, die als sie 50% mehr kosteten nur strong buy waren, auf hold oder sell runterzustufen.
Wenn man denen hinterherläuft kann man nur verlieren.

Aber man kann sich dieses Wissen zunutze manchen!
Es funktioniert sehr gut.
@kohle

:laugh:

weiter so!

...warte, ich schicke dir ne Unterstuetzung nach Frankfurt:

Auf einen Blick - Schweizer Konjunkturdaten

Aktuelle Nachrichten zur Konjunktur mit [SWI&ECI]

Letzter Update: Teuerung, 31. Oktober

--- KONSUMENTENPREISE Okt 01 Sep 01 Okt 00*
Index 101,2 101,4 100,6
Jahresteuerung 0,6 0,7 1,3
- Inlandgüter 2,0 1,9 0,6
- Importgüter -3,3 -2,9 3,6
Kerninflation 1 0,8 0,9 0,4
Kerninflation 2 0,8 0,9 0,6

Kerninflation 1: ohne Nahrung, Getränke, Tabak,

Saisonprodukte, Energie und Treibstoffe

Kerninflation 2: Kerninflation 1 ohne Produkte mit

administrierten Preisen

* Vorjahreszahlen wurden im November wegen des korrigierten

Gewichts von Heizöl und Elektrizität revidiert


sharper.de (auszugsweise)


Warum kriegen wir das nicht hin ??? :O
Es ist jetzt Tatsache!
Wie ich gestern hervorgesagt habe: SAP ueber den Kursen
von vor der Gewinnwarnung :eek:
Aber die Gewinnwarnung interessiert doch keinen Mensch,
Hauptsache irgendein Analyst hat die SAP mit buy bewertet!
An den Boersen sieht es so aus, als haette es die letzten
2 Jahre nicht gegeben. Zumindest haben die Leute nichts
daraus gelernt :(

Gruss, BB
MASSENENTLASSUNGEN

Der Galgenhumor der Gefeuerten

Von Thomas Hillenbrand

Weltweit sind in den vergangenen Monaten Hunderttausende von Arbeitnehmern vor die Tür gesetzt worden. Kein Grund zum Jammern – in den USA gilt arbeitslos zu sein bei einigen inzwischen sogar als cool und wird im Internet auf zahlreichen Websites zelebriert.


Diskussionsforum FuckedCompany: Welches Dot.com beißt als nächstes in Gras?


Austin/Hamburg – Carlotta Stankiewicz hat aus der Misere ein Geschäft gemacht. Die Werbetexterin aus Austin im US-Staat Texas wurde bereits vor einem Jahr gefeuert – kurz darauf erwischte es auch ihren Mann, der bei einer Videospielfirma arbeitete. Zunächst aus purem Trotz dachte sie Slogans aus, wie "Jobs sind was für Weicheier!" oder "Meine Abfindung ist größer als Deine!" Später ließ Stankiewicz die Sprüche auf T-Shirts drucken und verkaufte sie zunächst im Bekanntenkreis, dann über ihre Internetseite PlanetPinkSlip.com, eine Art Portal für den fröhlichen Arbeitslosen. Neben T-Shirts und Kaffeebechern gibt es bei Stankiewicz E-Mail-Kondolenzkarten, mit denen man anderen geschassten Arbeitnehmern Trost spenden kann. Reich wird die Werbetexterin dadurch nicht, kann aber nach eigenen Angaben zumindest die Kosten für den Betrieb decken.
Nur nicht Jammern

Auf der Webseite FuckedCompany.com (FC) werden indes Wetten darauf abgeschlossen, welche Dot.com als Nächste ins Gras beißt. Ein heißer Kandidat ist Consilient, eine Internetfirma, die nach eigenen Angaben, eine "einzigartige, humanzentrierte" Software zum "Erstellen, distribuieren, und optimieren von Geschäftsprozessen" verkauft - und einen kleinen Finanzengpass hat. Zumindest wird das im Chat von FC kolportiert. Mitleid hat hier keiner. "Noch mehr Pussies, die rumjammern, weil sie keine Finanzspritze kriegen", kommentiert ein Teilnehmer. "Hasenhirne" urteilt ein anderer.



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Postkarten, Chilisoße und Mousepads: Klicken Sie auf die Bilder, um sich einige Kostproben des Galgenhumors in den USA anzuschauen.
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In der "Hall of Fame" hat FC inzwischen 485 Firmen verewigt, die entweder Pleite oder "seriously fucked" seien. Die Seite war zunächst nur ein Ventil für wütende Dot.com-Mitarbeiter, die Dampf ablassen wollten. Neuerdings verkauft FC allerdings auch Fan-Artikel. Denn arbeitslos zu sein gilt in den USA teilweise als hip – besonders, wenn man ein Opfer des maßlosen Internetbooms geworden ist. Im FC-Shop gibt es zum Beispiel extra scharfe Chilisoße der Marke "Burn Rate", für alle, die sich gerne an die gute alte Zeit erinnern, als man jeden Monat Millionen von Dollar durch den Kamin blasen durfte – auf Kosten der Wagniskapitalgeber und ohne eine Mark Umsatz zu machen. Ferner verkauft FC T-Shirts mit Logo oder Mousepads, auf denen ein Fön abgebildet ist. Darunter steht: "Für Marketingpräsentation hier drücken."

Einem besonderen Problem Gefeuerter nimmt sich IJustGotFired.com an. Schlimmer als der Verlust von Gehalt, Dienstwagen und sozialen Kontakten ist der Entzug der Firmen-E-Mailadresse, glauben die Macher der Seite. Deshalb gibt es Adressen im Format "name@ijustgotfired.com" gratis. Und weil Gefeuerte auch ihrer Visitenkarten beraubt werden, bietet die Website Vorlagen für so genannte "Out-of-Business-Cards" an.
hahaha

ich revidiere mein Scenario: mit einem schoenen Short-Squeeze
laeuft der DAX bis 6.000 in einer Woche :eek:
bin ich bekloppt? oder sind die Kaeufer bekloppt? :confused:

Gruss, BB
Morgen die Baeren ... gibts noch baeren (auser Germa) :eek: :D

CSCO war prima , Chambers ist wieder zuruck als Bullshit Meister nummer eins - die boersen sind gerettet :)

Greenie totet die 30yr Bond um geld in die aktien markte zum bringen - Bubble Power ist zuruck :D

Wir traden jetzt fruhling 2002 - alle konjuktur data bis jahres ende ist wertlos.

Nasi future pivot=1461,83 .. R1=1466,67 .. R2=1500,83
#57 @ mivos.

mit deiner Einstellung kann man wohl z.Zt. kein Geld verdienen. :D

Die Longseite ist doch im Augenblick die wirklich lukrative Seite. Ist doch wohl klar, daß diese Cisco-Zahlen der Börse Auftrieb verleihen. Aber die Bären wollen es wohl immer noch nicht wahrhaben, daß die Bärenzeit im Augenblick vorbei ist. :laugh:
Die gesamte Fondsmanschaft kauft geschlossen SAP

Kaufe der Herde nach und Du gewinnst.

DAX wieder stärker als der NM.

Geld muß angelegt werden, Fundamentales rückt in den Hintergrund.

Aktienkurse hatten schon immer etwas von Kettenbriefen.
Das darf man nie vergessen.

Gruß RMFE
@Bärle

Warum wartest du nicht den Ausbruch aus der Schiebezone im Nemax aktuell ab? Strong, brutal buy über 1100 und put,put,put unter 1000. Es wäre doch auch um verbrannte Puts schade. Der Aufwärtstrend im Nemax hat sich bisher mal gerade aufgefächert, das kann jahrelang so gehen ohne `richtige` Verluste, vgl. mal mit dem Chart im Dow Jones!

Glück auf
JAAAA!

Futures auf Tageshoch! Es geht weiter!
Ich denke, heute werden die Zinsen um 75 P gesenkt,
und, weil es so gut ankommt, morgen ad hoc noch mal um
weitere 75 P.
Wir werden alle reich mit Bubble. Ach was rede ich `wir`.
Ich natuerlich nicht... :(

and UP :D

Gruss, BB
Moin!


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Deutsche Bank Research:

06.11.2001


Der äußerst schwache US-EINKAUFSMANAGERINDEX für den DIENSTLEISTUNGSSEKTOR im Oktober hat die Sorge geweckt eine REZESSION in den USA könnte tiefer sein als von manchen Volkswirten bisher angenommen.
Der Index war im Oktober mit 40,6 Punkten nach 50,2 im September auf den tiefsten Stand seit Beginn der Umfrage vor vier Jahren gesunken. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 45,9 Punkte gerechnet. Ein Indexstand über 50 Punkten signalisiert eine Verbesserung, ein Stand unter 50 Punkten eine Verschlechterung der konjunkturellen Lage im Dienstleistungsgewerbe.
Der unerwartete starke Rückgang des Index zeigte jedoch kaum Wirkung auf den EUR-USD-Kurs. Der Markt erwartet weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) und Konjunkturprogramme durch die US-Regierung. Der Euro fiel gestern im frühen asiatischen Handel unter die Marke von 0,9000 USD und handelt auch heute Morgen noch unter diesem Niveau.



Händlern zufolge hat vor allem die von Bundesbank-Präsident Ernst Welteke ausgelöste Ungewissheit über die zukünftige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) die Gemeinschaftswährung belastet. Mit seiner Warnung vor zu starken Zinssenkungen in der Euro-Zone am Wochenende habe er Spekulationen auf eine rasche geldpolitische Lockerung gedämpft. Am Abend nährte EZB-Präsident Wim Duisenberg dann aber mit optimistischen Aussagen zur Entwicklung der Verbraucherpreise in der Euro-Zone wieder Hoffnungen auf einen Zinsschritt nach unten. Anfang 2002 werde die Teuerungsrate in den zwölf Euro-Ländern im Durchschnitt wieder deutlich unter zwei Prozent fallen, sagte der EZB-Chef am Abend am Rande des Treffens der Euro-Gruppe in Brüssel. Die EZB entscheidet am Donnerstag erneut über die Zinsen in der Eurozone.



Die EZB hat ihren wichtigsten Leitzins in diesem Jahr bereits in drei Schritten um insgesamt einen Prozentpunkt auf 3,75 Prozent reduziert.



Wir gehen davon aus, dass der Indikator für das Wirtschaftsklima in der Eurozone im Oktober auf 99,5 Punkte gefallen ist, von 100,1 Punkten im September. Die Oktoberdaten erfassen zum ersten in vollem Umfang die Folgen des 11.September. Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungs-sektor sollte auch in Euroland im Oktober noch einmal kräftig gefallen sein. Wir erwarten mit 45,0 einen Rückgang von über zwei Punkten. Die Arbeitslosenrate in Euroland dürfte im September leicht auf 8,4% angestiegen sein. Auch die Stimmungsindikatoren in Frankreich sollten im Oktober weiter nachgegeben haben.



Der morgige Handelstag wird jedoch bestimmt vom Warten auf die Zinsentscheidung der Fed. Nach den jüngsten schwachen Arbeitsmarktdaten und Stimmungsindikatoren erwarten wir einen Zinsschritt von mindestens 50 Bp. auf 2,0%.
Ich glaube, es läuft mit Unterbrechungen bis ende des Jahres
hoch.

Trotzdem würde ich gern mal auf die andere Seite springen.

Doch habe ich respekt vor der kaufbereiten Herde, die jetzt losgetreten ist.

Gruß RMFE
Hans Bernecker: Liquiditätsrally sicher, aber schwierig
Mails/Nachrichten vom 06.11.2001, Bernecker & Cie.

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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
Börsen wie diese unterliegen eigenen Gesetzen. Dafür gibt es eigentlich nur einen Vergleich und auch der ist eher indirekt, aber mindestens verständlich. Nämlich die Situation im Oktober/November 1987. Das bedeutet: Nach einem Zusammenbruch der Märkte ist das anschließende Erholungspotential ebenso sicher wie schwierig auszuloten. Das bedeutet: Daß die Märkte weiter steigen, steht außer Zweifel. Doch der Druck in der Liquiditätspipeline ist so groß, daß man ihn nicht messen kann. Gestern erlebten Sie so etwas.

Obwohl New York und auch die anderen Märkte kurzfristig überkauft sind und zur Vorsicht mahnen, führt der genannte Liquiditätsdruck einerseits vor dem Hintergrund sinkender Zinsen andererseits zu automatischen Umschichtungen, die im Umfang und auf der Zeitachse schwer definierbar sind. Also: Wenn Sie in den Medien von der Hoffnung auf sinkende Zinsen lesen, so ist dieser Sachverhalt gemeint und nicht der, wonach sinkende Zinsen eine besondere Stimulans für die Wirtschaft darstellen. Ich hatte dieses Thema gestern schon berührt. Wer aber Liquidität hält, muß jetzt zweifellos handeln. Das tun die großen Fonds. Die Konsequenz formuliere ich in der nächsten AB auf Seite 2 sehr griffig, um das Ganze auch im Griff zu halten. Es ist kein Widerspruch, wenn ich sage: Gekauft wird bei Schwäche, aber daß gekauft werden muß, ist ebenso klar und gilt seit dem 24.9., als ich dies unmißverständlich dargestellt habe. Die nächste echte Denkpause liegt erst zwischen 5.200 und 5.500 im DAX bzw. oberhalb von 10.000 im Dow Jones.

Wall Street konkret: Die alten Relationen stimmen wieder. Aber nach wie vor ganz knapp. Am wichtigsten erscheint mir: Der Nasdaq ist wieder der Turbo für den Rest des Marktes: Nasdaq 100 +3,8 %, Dow Jones +1,26 % und S&P +1,42 %, woraus unmittelbar meine gestrige Empfehlung für den Nasdaq-100-Tracking-Stock bei nunmehr 37,05 $ angelangt ist und die ersten 23 % gemacht hat. Bleiben Sie bei dieser Nasdaq-Spekulation. Bitte den Chart in der AB noch einmal zur Hand nehmen. Erstes Ziel sind 51 $. Aber auch die Klassiker laufen: Loews, die ich bei 48 $ empfahl, erreichten inzwischen 56 $. Genentech lief von 42 bis 54 $, Lockheed von 39 auf inzwischen 48 $ und Lear schaffte den größten Sprung von 20 auf 33 $. Soweit zu den Empfehlungen der letzten ABs und ohne Technik. Schon fast lustig, aber auch nicht untypisch: Silicon Graphics schaffte in den letzten drei Wochen den größten Sprung, nachdem es dort Pleitevermutungen gab: Von 0,33 auf 2,12 $. Broadvision gestern übrigens schon bei knapp 2,28 $ nach 0,68 $ und Sie
beachten dazu bitte die nächste AB. Ergänzend dazu: Schauen Sie sich PMC Sierra und Power One noch einmal an. Ich hatte im Sommer auf beide Titel hingewiesen und warte im Moment noch auf die 9-Monatszahlen. Eine Anfangsposition ohne Limit würde ich riskieren und auf jeden Fall verbilligen, falls Sie damals kauften und im Moment noch schief liegen.
Gleiches gilt für Network Appl., die von 123 $ kommen, auf 6 $ abgefallen waren und inzwischen wieder 17 $ erreichten. Soweit schon einiges `vorab`.

In Deutschland dominierten gestern Technologie, Banken und Autos. Das steht in einem krassen Gegensatz zu den Analystenmeinungen, was ich wiederum recht typisch finde. Nachdem alle Technologietitel `abgestuft` worden sind, konnten sie steigen. Darüber kann man lachen, aber es ist ernst. Meine Einschätzung bleibt wie beschrieben. Diese Titel marschieren im Zickzack und wenn ich dazu schreibe: An schwachen Tagen kaufen, so ist es jeweils die untere Zacke, die ich meine. Hier beachten Sie aber die Zielkurse, die ich genannt habe. Das gilt auch für die Autoaktien. Alle sind überrascht, daß die Amerikaner um 19 % zulegen. Das liegt an den Zahlungszielen bis zu zwei Jahren. Daraus wurde in der deutschen Presse ein Minusgeschäft. Stimmt nicht: Zwei Jahre Zahlungsziel kostet im Moment für eine AAA-Adresse um 3 % bzw. 6,2 % für 24 Monate. Das wiederum ist so viel wie ein Preisrabatt in gleicher Höhe oder rd. 7.5 %. Wenn darauf die Käufe anspringen, ist das ein normales Marktverhalten. Meines Erachtens auch nicht untypisch im Verhältnis zum sog. Konsumentenvertrauen, welches eine Minuszahl ausweist. Daran sehen Sie den Unterschied zwischen Erwartungswerten und statistischen Ergebnissen. Betroffen ist natürlich auch DaimlerChrysler, und zwar nachdrücklich positiv.

Bei den Telekomaktien läuft es genauso. Meine letzte Meinung in der AB unterstreiche ich und gehen Sie davon nicht ab, was auch immer Sie anderweitig lesen. Warum formuliere ich so allgemein? In einer Erholungsbörse steigt alles mehr oder weniger in gleicher Art und Weise wie in der
vorlaufenden Baisse. Ich bitte dies sehr zu beachten. Eigentlich spielt sich alles im DAX und MDAX ab. Hier liegt auch Ihr Augenmerk.

Die Euro-Einschätzungen der letzten zwei Tage in den deutschen Medien teile ich nicht. Teilweise war von großen Erholungspotentialen die Rede. Diesbezüglich bleiben Sie bitte sehr bedeckt.

Das wär`s für heute, bis Morgen,

herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker


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Solch ein Blödsinn. :mad:

In den letzten Tagen waren so gut wie keine Umsätze im Markt. Das ist ein Anstieg nach dem Prinzip hoffen und pumpen, Geld scheint es bereits keines mehr zu geben.
@ prinzeugen

lt. WO Umfrage DAX 5000 bist du doch bullisch, wie übrigens 69% der Teilnehmer
Cisco wird zum AUFWÄRTS-TREND zurückkehren!

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ftd.de, Di, 6.11.2001, 8:04
Cisco macht Hoffnung

Der US-Netzwerk-Ausrüster Cisco Systems hat trotz negativem Gewinn und sinkenden Umsätzen im ersten Quartal nicht enttäuscht. Der Gewinn pro Aktie war doppelt so hoch als von der Wall Street erwartet.

Der Gewinn pro Aktie sei von 0,18 $ im Vorjahresquartal auf 0,04 $ gesunken, teilte Cisco am Montagabend nach Börsenschluss mit. Insgesamt habe der Gewinn vor außerordentlichen Posten 332 Mio. $ betragen, nach 1,4 Mrd. $. Die Umsätze fielen im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast ein Drittel auf auf 4,4 Mrd. $ von 6,52 Mrd. $ im Jahr zuvor. Allerdings lagen sie um drei Prozent höher als im vorangegangenen Quartal.


Mit diesem Ergebnis stellt sich die Lage von Cisco positiver dar, als von vielen Analysten erwartet. Sie hatten lediglich einen Gewinn pro Aktie zwischen einem und drei Cents prognostiziert. Auch der Umsatz entwickelte sich besser als erwartet; Analysten hatten mit 4,16 Mrd. $ gerechnet. Cisco-Vorstandschef John Chambers sagte nach Bekanntgabe der Zahlen, bis auf eine kleine Störung nach dem 11. September hätten sich die Umsätze im September und Oktober gleichmäßig entwickelt.





"Solides Quartalsergebnis"



Chambers wertete das Quartalsergebnis als "solide" angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation. Er sei besonders zufrieden, weil der Konzern seinen Marktanteil im Gegensatz zur Konkurrenz gesteigert habe und sieht weiter ein "positives Momentum" im Speichersegment.


Nach Chambers` Schätzung haben die Terrorangriffe am 11. September auf New York und Washington das Geschäftsvolumen um etwa fünf Prozent geschmälert. Außerhalb der USA profitierte Cisco von steigenden Bestellungen aus Japan und anderen nord- und südamerikanischen Ländern außer Brasilien, sagte Chambers. Bei den Ordern nach den Anschlägen habe der Konzern nur kurzfristig Unterbrechungen verzeichnet. Im weiteren Verlauf des September und im Oktober sei die Auftrasentwicklung aber geradlinig verlaufen.


Seit Jahresbeginn haben sich die an der US-Technologiebörse Nasdaq gelisteten Cisco-Aktien rund 25 Prozent besser entwickelt als der für Cisco relevante Branchenindex "American Stock Exchange Networking". Seit dem 2. Oktober gewannen die Papiere knapp 54 Prozent hinzu. Die Cisco-Aktie am Montag an der Wall Street ein Plus von 3,71 Prozent auf 17,90 $ verbucht. Im nachbörslichen Handel legte sie um weitere vier Prozent auf 18,90 $ zu.





Gute Prognosen


Wichtiger als der Quartalsrückblick ist jedoch der Ausblick des weltgrößten Netzwerk-Ausrüsters. Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 erwarte Cisco einen gleichbleibenden bis etwas höheren Umsatz, sagte Cisco-Chef John Chambers auf einer Telefonkonferenz im Anschluss an den Quartalsbericht. Die Nachfrageentwicklung in der Telekommunikations- und Datennetzwerkbranche sei allerdings gegenwärtig nur schwer vorhersehbar.



Analysten prognostizieren derzeit nach einer Umfrage von Thomson Financial/First Call für das zweite Quartal einen Umsatz von 3,8 bis 4,6 Mrd. $. Im Mittel werden 4,25 Mrd. $ erwartet. Beim Gewinn je Aktie wird im Schnitt mit drei Cents gerechnet.



© 2001 Financial Times Deutschland

URL des Artikels: http://www.ftd.de/tm/it/FTDO4LSAPTC.html
06.11.2001, 09:46
Heute Entscheidung über Bundeswehreinsatz
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will heute einen Beschluss zum Einsatz von Bundeswehr-Soldaten im Kampf gegen den Terrorismus auf den Weg bringen. Ab zehn Uhr befasst sich der Bundessicherheitsrat mit der Frage, eine Stunde später will Kanzler Gerhard Schröder die Partei- und Fraktionschefs über die Wünsche der USA unterrichten. Um 13 Uhr will er dann vor die Presse treten. Unterdessen forderte die Grünen-Verteidigungsexpertin Angelika Beer von der Bundesregierung Offenheit. CSU-Landesgruppenchef Michael Glos sicherte die Unterstützung seiner Partei zu.



Sind Optionscheine auf Bundeswehr erhältlich (PUT/CALL)
Börsen am Morgen: Infineon setzen Höhenflug fort
Von Thorsten Kramer, Hamburg

Die deutschen Aktienmärkte sind gut behauptet in den Handel am Dienstag gestartet. Adidas-Salomon zählten nach Vorlage positiver Bilanzzahlen zu den Gewinnern, die Hightechs profitierten vom positiven Ausblick des Netzwerkausrüsters Cisco Systems.

Der Deutsche Aktienindex legte im frühen Handel 0,72 Prozent auf 4789 Punkte zu. Die Nebenwerte im MDax gewannen 0,07 Prozent aud 4186 Zähler. Der Nemax 50 stieg 1,79 Prozent auf 1125 Punkte. Der alle Nemax-Werte umfassende All-Share-Index notierte mit einem Aufschlag von 1,41 Prozent bei 1090 Punkten.

Der weltweit zweitgrößte Sportartikel-Hersteller Adidas-Salomon hat trotz Konjunkturflaute im dritten Quartal 2001 den Gewinn nach Steuern um neun Prozent und den Umsatz um sieben Prozent gesteigert und die Erwartungen der Analysten erfüllt. In dem für Adidas schwierigen Nordamerika-Markt verbuchte der Konzern erstmals in diesem Jahr ein Umsatzplus im Quartal. Die Adidas-Salomon-Aktie kletterte 4,05 Prozent auf 64,72 Euro.


Die größten Kursgewinne verbuchten Infineon (plus 4,33 Prozent auf 20,50 Euro). SAP , Epcos und Siemens kletterten jeweils um rund zweieinhalb Prozent. Die Technologiewerte profitierten davon, dass der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems am Vorabend Quartalszahlen präsentiert hat, die über den Prognosen der Branchenanalysten lagen. Zudem blickte der Konzern optimistisch nach vorne, was der Cisco-Aktie nachbörslich weitere Kursgewinne bescherte.


Auf der Verliererseote standen zum Auftakt Deutsche Post (minus 1,10 Prozent auf 16,11 Euro) und Lufthansa (minus 0,86 Prozent auf 11,53 Euro.



T-Online: Schwächerer Umsatz


Am Neuen Markt hat T-Online am Morgen die Zahlen für das dritte Quartal präsentiert. Der größte Internet-Anbieter in Europa hat dabei die Erwartungen der Analysten an sein operatives Ergebnis deutlich übertroffen, dabei allerdings weiterhin hohe Millionenverluste erwirtschaftet. Die Schätzungen beim Umsatz hat die Telekom-Tochter leicht verfehlt. Die T-Online-Aktie stieg 2,79 Prozent auf 10,69 Euro.


Artstor verteuerten sich um über 20 Prozent auf 1,35 Euro. Das Softwareunternehmen kommt offenbar bei der Restrukturierung voran: Am Morgen gab Artstor den Verkauf seiner 51-Prozent-Mehrheit an der Wuppertaler Nware Gmbh bekannt.


Cancom IT-Systeme fielen über 14 Prozent auf 6,90 Euro. Das Unternehmen hat im Oktober weniger Umsatz erzielt als erwartet und die Umsatzprognose für das Gesamtjahr gesenkt.



Positive US-Vorgaben


Die Erwartung einer weiteren Leitzinssenkung hat den US-Aktienmärkten zum Wochenbeginn Auftrieb gegeben. Der Dow Jones Industrial gewann 1,26 Prozent auf 9441 Punkte. Der Nasdaq Composite legte 2,74 Prozent auf 1793 Punkte zu.


Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Dienstag fest geschlossen. Nach der positiven Vorgabe der Wall Street notierte der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte am Handelsende einen Aufschlag von 186 Punkten oder 1,78 Prozent und ging mit 10.633 Punkten aus dem Markt. Der Hang-Seng-Index an der Hongkonger Börse verlor 0,62 Prozent auf 10.363 Punkte.



Euro tendiert gut behauptet


Der Kurs des Euro ist am Dienstag leicht gestiegen: Die europäische Gemeinschaftswährung notierte bei 0,8980 $. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 0,8961 $ festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,1826 DM. Deutliche Hinweise von EZB-Präsident Wim Duisenberg auf einen möglichen Zinsschritt am Donnerstag hätten den Euro stabilisiert, sagten Marktbeobachter. Duisenberg hatte sich optimistisch gezeigt, dass die Inflationsrate Anfang nächsten Jahres deutlich unter die Zwei-Prozent-Marke rutsche. Das EZB-Direktorium würde die Faktoren, die zu diesem Rückgang führen, in die Entscheidung miteinbeziehen.


Euer Dax(Zocker)Broker
irgendwaann ist aber auch die erholung so sie denn kommt eingepreist

und das ist bei

5200
spätestens

sap ist zu teuer,telekom hochverschuldet
infneon steht in einem jahr vor grossen problemen

warum dax 6000?
@LVA

erst wenn bei der naechsten Umfrage `schafft der DAX 6.000`
die Quote der positiven Antworten auf ueber 90% steigt,
sind die Baeren wieder dran :(

Gruss, BB
hahaha

sollte der DAX im naechsten Monat bis auf 3.700 runtergehen (:laugh: )
dann bin ich mit meinen Puts ein Millionaer :laugh:
bin ich bekloppt? JA!

Gruss, BB
hahaha

Vola-Unterbrechung bei SAP :eek:

@prinzeugen

du kannst schon fuer deinen SAP-Put die Kohle vorbereiten...

Gruss, BB
@Prinzeugen

Deswgen steigt der vermeintliche Müll. Telekom steigt wegen den niedrigeren Zinsen auf die Verschuldung, Infineon wegen der eingepreisten desolaten Lage in Hoffnung auf einen zyklischen Aufschwung in 2002. Daher sind auch KGV`s egal.

Die Rechnung ist nun basierend auf der Zielgröße Gewinn 2002/3 erwartet. Gewinn ist Erlös minus Kosten, die Kosten sinken und der Erlös steigt, so ist das und das freut auch Ron. Auch wenn die Telekom keine Chance bei der Performance gegen Tepla haben wird.

Glück auf.
öhmmmmmm


also 651220 davhte ich

der könnte noch richtig heiss werden wenn sap in 2 wochen bei 160 steht:lick:
@Friseuse

Aber einen Anstieg wegen der Hoffnungen auf bessere
(oder ueberhaupt) Unternehmenserfolge hatten wir
schon vor 2 Jahren. Was daraus entstanden ist, wissen
wir alle zu gut. Oder ist es jetzt ganz anders, weil
die Weltwirtschaft (und vor allem die amerikanische
Wirtschaft) jetzt mehr denn je floriert, so dass die
Aussichten auf Gewinne berechtigt sind?
Nee, haben die Leute seit damals nichts gelernt? Oder sind
die Investoren von damals schon laengst pleite und jetzt
kommt die neue Welle von Zock-Kiddies, die das Gefuehl
der verbrannten Finger noch nicht kennen? :laugh:

Gruss, BB
Friseuse:

Infineon erlebt seit Wochen ein Mega-Shortsqueeze. Die shorties hatten offensichtlich bereits die komplette Insolvent eingepreist. So einfach geht es dann doch nicht. :D

& SAP steigt, weil unsere Fonds-Micheles irgendwo ja investieren müssen.
Im Gegensatz zu Amerika ist hier noch echte Liquidität in Hülle und Fülle vorhanden. Die Fonds haben im September schliesslich für ordentlich Kasse gesorgt. Trotzdem wird sich der DAX nicht von Amerika abkoppeln & mit dem nächsten Crash sollte eine Verkaufspanik bei Fondsanteilen aufkommen. Dann ist es eh vorbei mit dem hochrennen.
06.11.2001, 10:20
Bundessicherheitsrat tagt zu Bundeswehreinsatz
Berlin (dpa) - In Berlin ist am Vormittag der Bundessicherheitsrat zu einer geheimen Sitzung zusammengekommen. Es geht um die Teilnahme deutscher Soldaten am Kampf gegen den Terrorismus. Erwartet wird, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder über die konkreten Wünsche der USA informiert. Um 11 Uhr will er auch die Partei- und Fraktionschefs unterrichten. Um 13 Uhr ist eine Pressekonferenz Schröders geplant. Nach den Worten von Verteidigungsminister Rudolf Scharping . >(LANGSAM)< . stehen ernste Entscheidungen bevor. Die Sicherheit des Landes müsse ebenso gewährleistet sein wie die Sicherheit der Soldaten.
Etwas fur die arme baeren ... Oel

Bears Have Long-Term Edge in Crude Oil

Monday November 5th 2001


It is prudent to examine longer-term charts when trading futures. Let`s take a look at the New York crude oil futures market. The monthly bar chart for nearby crude oil futures shows prices have formed a bearish V-Top reversal pattern the past several months. See how a steep uptrend line was broken and then prices faltered. Nearby futures prices are presently trading into a support zone seen on the chart. Indeed, the bears have the edge.--Jim Wyckoff (www.jimwyckoff.com)
Sitzung ist wohl doch nicht so geheim (Inseiderwissen)
DAX schwiert ab nach Süden


Bundessicherheitsrat tagt zu Bundeswehreinsatz
Berlin (dpa) - In Berlin ist am Vormittag der Bundessicherheitsrat zu einer geheimen Sitzung zusammengekommen.
So gefällt mir germa schon besser und der DAX auch.
Hat jemand gestern den Zockerfilm auf SF1 gesehen, war ganz gut.
:)
WKN/Local ID 846900
Symbol DAX.ETR
Aktueller Kurs 4.781,56
Kurszeit 06.11., 11:00
Aus der FTD vom 6.11.2001

Das Kapital: Bedeuten sinkende Zinsen höhere Aktienkurse?

Die Debatte läuft auf vollen Touren. Sind niedrige Zinsen ein Kaufargument für Aktien? Die Antwort lautet: Kommt darauf an!

Keine Frage, sinkende Rentenrenditen sind gut für die Aktienmärkte, wenn sie Disinflation signalisieren, wie in den 90er Jahren. Denn die Inflationsrate ist umso schwerer zu prognostizieren, je höher sie ist. Um nicht ständig auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, verlangen Anleger - und Gewerkschaften - daher Risikoprämien. Die Konsequenz sind hohe Realzinsen und -löhne und damit geringes Wirtschaftswachstum. Weil die Zentralbanken ständig gegen die Inflationserwartungen kämpfen, steigt auch die Zyklizität von Wirtschaft und Gewinnen. Solange es nicht wie in Japan zur Deflation kommt, werden Aktien umso risikoärmer und damit wertvoller, je eher Preisstabilität herrscht. Am günstigsten sind Steigerungsraten von rund zwei Prozent.

Aber der große disinflationäre Trend und die damit einhergehende Aufwertung der Aktien ist längst vorbei. In einer nicht-inflationären Welt signalisieren sinkende Rentenrenditen schwache Wirtschaftsaussichten. Fallen die Bondrenditen von fünf auf vier Prozent, bedeutet das, dass die Rentenmärkte das künftig zu erwartende nominale Wirtschaftswachstum um einem Prozentpunkt niedriger taxieren. Haben sie Recht, werden auch die Unternehmensgewinne entsprechend langsamer steigen. Bei konstanter Aktienrisikoprämie ändert sich an der Bewertung der Börse theoretisch nichts. Der Vorteil eines niedrigen Diskontsatzes wird durch den Nachteil geringeren Gewinnwachstums vollständig aufgehoben. Umgekehrt ist es, wenn die Bondrenditen steigen, weil der Konjunkturausblick besser wird.


Aber das ist eine statische Betrachtung und unterstellt, dass Börse und Anleihemärkte perfekte Diskontierungsmechanismen sind. In der Realität können Aktien sehr wohl von sinkenden Anleihenrenditen profitieren. Das kann der Fall sein, wenn die Börsenkurse wie 1998 in einem Abschwung noch stärker fallen, als es die Gewinnrevisionen implizieren würden. Technisch gesprochen steigt dann die Risikoprämie von Aktien gegenüber Bonds. Fallende Zinsen können jetzt neues Vertrauen in die künftige Gewinnentwicklung schaffen. Denn niedrige Zinsen senken die Finanzierungslast der Unternehmen und begünstigen die Konjunktur.


Zwar gibt es keinen mechanstischen Zusammenhang. Wie 1999 kann die Risikoprämie auch gerade deshalb sinken (die Aktienkurse also steigen), weil die Rentenmärkte auf eine zusehends bessere Wirtschaft hindeuten. Signalisieren die Rentenmärkte wie in Japan eine Deflation, sind fallende Zinsen umgekehrt sogar schädlich für die Börse.


Von Deflation abgesehen, verheißen Aktien jedoch im Verhältnis zu Bonds eine umso bessere Rendite, je niedriger die Zinsen sind. Schließlich bedeuten niedrige Zinsen ja auch, dass Anleihen teuer sind. Mischfonds haben also guten Grund, die Gewichtung von Aktien zu erhöhen.


Das Problem im Moment ist, dass die mittelfristigen Gewinnschätzungen zu hoch sind, die auf Jahre hin zweistellige Zuwachsraten unterstellen. Die tatsächliche Risikoprämie für Aktien ist daher viel niedriger, als die Banken sie schätzen.


© 2001 Financial Times Deutschland
kein grund zu sorge (erst unter 4695)
dax :
Resist 1 4.810,59
Pivot 4.699,64
@germanasti

bitte denke bei deinen analysen an einen noch zu erwartenden
shortsqueeze bei cisco.
der schon gestern auf cnbc avesierte deal mit dem us-goverment dürfte auch die "ruhigen hände" zum glattsetellen
eines teils ihrer short-positionen bewegen.
könnte durchaus sein das diese noch ausstehende adhoc relativ kurz nach der zinsentscheidung der fed über den ticker läuft.
denke dem greenspan geht die "düse":laugh: und er wird max. 25 basispunkte senken. die dann einsetzende enttäuschung muss und wird durch cisco aufgefangen werden.

gr. ladique
Die Bären werden heute noch zu ihrem Recht kommen. Ausser Alan senkt die Zinsen nicht, dann gibt´s eine Jahrhundertrally! Bin ich bekloppt? :eek:
06.11.2001 Bild.de News
Jetzt ist es sicher
Deutsche Soldaten
müssen in den Krieg!


Von ROLF KLEINE



Der deutsche Beitrag zum Afghanistan-Einsatz: Fallschirmjäger des „Kommando Spezialkräfte“ ...
Berlin – Jetzt soll auch die Bundeswehr in den Krieg gegen den Terror ziehen!

Nach BILD-Informationen aus Kreisen von Verteidigungsexperten haben die USA die Bundesregierung vertraulich um militärische Hilfe im Kampf gegen das Taliban-Regime in Afghanistan gebeten. Die Anforderung sei über die amerikanische Botschaft in Berlin übermittelt worden. Letzte Details müssen noch zwischen Weißem Haus und Kanzleramt abgestimmt werden.




Afghanistan - seit 22 Jahren Krieg

Osama bin Laden - der Terror-Fürst


Amerika schlägt zurück

Hier schlugen die US-Bomben ein


Noch in dieser Woche muss Kanzler Schröder (SPD) die schwerste Entscheidung seiner bisherigen Amtszeit fällen!
Im Bundesverteidigungsministerium hieß es gestern: „Der Afghanistaneinsatz ist jetzt klar!“ Lediglich die Zahl der Soldaten und Panzer muss noch abgestimmt werden. Heute will der Kanzler die Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsparteien und die Öffentlichkeit informieren.


... und ABC-Spürpanzer „Fuchs“
Die US-Regierung wird von der Bundeswehr zur Unterstützung des Bodenkampfes gegen die Taliban mehrere Bundeswehr-Einheiten anfordern:

ABC-Spürpanzer vom Typ „Fuchs“: Er kann blitzschnell Luft, Boden und Wasser auf chemische oder biologische Gifte und Radioaktivität untersuchen. Der „Fuchs“ hat 320 PS, ist 17 Tonnen schwer, kann 800 Kilometer fahren, ohne zu tanken.

MedEvac-Airbus: Als fliegende Intensivstation eingerichteter Luftwaffen-Airbus A 310. In der Maschine können sechs Soldaten gleichzeitig operiert werden. Eine Maschine dieses Typs steht schon startbereit auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln/Bonn.

Fallschirmjäger: Soldaten des Kommados Spezialkräfte (KSK) sollen amerikanische und britische Kameraden am Boden unterstützen und Nachschublinien sichern.

Die USA griffen unterdessen erneut Taliban-Stellungen in Nordafghanistan an.



FOTO:
ullstein bild, dpa
06.11.2001 Bild.de News
Immer stärkere Waffen im Afghanistan-Krieg
USA haben dickste Bombe der Welt abgeworfen



Bei ihren Angriffen auf Ziele in Afghanistan setzen die Amerikaner immer stärkere Waffen ein. Heute Nacht haben sie die dickste Bombe der Welt zum Einsatz gebracht. "Daisy Cutter" – der größte konventionelle Flugzeug-Sprengsatz, der überhaupt abgeworfen werden kann.


Das Bild.de Archiv

Das Ding wiegt 6750 Kilogramm, hat die Ausmaße eines Kleinwagens, kostet fast 60000 Mark pro Stück. Amerikanische C-130-Transportflieger werfen die schon für den Vietnam-Krieg entwickelte Waffe aus mindestens 1,8 Kilometern Höhe ab – damit sie nicht selbst von der Druckwelle erfasst werden.



Afghanistan - seit 22 Jahren Krieg

Osama bin Laden - der Terror-Fürst


Amerika schlägt zurück

Hier schlugen die US-Bomben ein
Für die US-Luftwaffe, die in der letzten Nacht Ziele in zehn afghanischen Provinzen bombardiert hat, wird der Kampf gegen die Taliban immer schwieriger. Die haben sich mittlerweile besser auf die US-Bomber eingestellt, ziehen Truppen und Material zunehmend in der Nähe von zivilen Zentren, Moscheen und archäologischen Stätten zusammen, meldet die seriöse "Washington Post". Die Zeitung zitiert einen US-Verteidigungsexperten: "Sie werden von Tag zu Tag cleverer. Sie wissen, was wir nie angreifen würden – und da gehen sie hin."

Inzwischen fahnden die Amerikaner mit Steckbriefen nach Taliban-Chef Mullah Mohamed Omar. Aus Flugzeugen wirft die Air Force Handzettel in englisch und der einheimischen Sprache Paschto ab, mit einem grimmig blickenden Augenpaar und der Drohung: "Wir beobachten." Ferner zu sehen: ein Omar-Foto (schwarzweiß) und das Nummernschild des Taliban-Führers, beide im roten Fadenkreuz.
nasdaq 1 million,

nicht ganz richtig, das angebot kommt von breitmaulfrosch mit seinem NEMWAX, zu sehen auf seiner home-page.

ehre, wem ehre gebührt...;)

bf:cool:
Der paule hat ein wenig was ins Langfristputdepot investiert. Das war vorhin so verführerisch.
Wenn der Euro in den nächsten 2 Wochen nicht unter 88 Cent geht legt er noch mal Kohlen nach. Schön langsam und vorsichtig. 10%-Gezocke ist nicht mein Ding.

Wenn ich nen Put kaufe, bleibt er bis zum Kursziel liegen.

gruss paule2
@ boba :laugh:

gebrauchst du seelischen beistand ;)
wird schon wieder. trinchens puter
hat gestern minus 18% gemacht !

aber abwarten.

1802 :)
06.11. 10:58

Nobelpreiträger Miton Friedman: Alan Greenspan hat Recht - Rebound?

boerse-go.de

Der bekannte US Ökonom Milton Friedman stimmt den Geldpolitischen Entscheidungen von Alan Greenspan nach den Terroranschlägen voll zu und hält eine baldige ERHOLUNG der Wirtschaft für möglich. Der Nobelpreisträger tritt somit Kritik an den Zinssenkungen durch Greenspan entgegen und hält auch eine weitere Senkung am heutigen Dienstag für angebracht.

Greenspan könnte sogar noch das Ziel eines Soft Landing erreichen, die Resultate werde man dann im zweiten Quartal 2002 sehen. Wichtig für die Verhinderung einer Rezession sei die Erhöhung des Geldumlaufs, was die FED u.a. durch den Aufkauf von Bonds umsetzte. Seit Anfang des Jahres sei das Geldangebot somit um 10% gestiegen, so Friedman.

Die Arbeitslosenrate könnte durchaus 6,0-6,5% erreichen, 8,0% wie in früheren Rezessionen gesehen, hält der Nobelpreisträger jedoch für unwahrscheinlich.
@r o b ... wenn man musst ein airline haben (habe kein , will kein) , easyjet oder ryanair sind viele besser als die grossen.

Geht Sabena heute pleite/kaput ??

Bald gibts nur B.A. , LHA und Air France als Euroland airlines.
Warum werden die Futures so gedrueckt?
eben auf TT 1482,50 :eek:
nach TH 1501,50 noch vor 2 Stunden...

and UP :D

Gruss, BB
in der momentanen lage hört man logischerweise nur moderate töne aus den usa.
wer wollte jetzt auch noch panik schüren?
der fehler, der momentan in den usa gemacht wird, ist die ständige betrachtung nur der eigenen probleme.
wir werden es schaffen,wir werden zurückkommen,usa sind stark ect........

und was ist mit japan?
und was ist mit der ganzen 3.welt?
und was ist mit südamerika?

die amis betreiben lautes pfeifen im wald...
und das tut man nur,wenn man angst hat!


superbaer
auch die einschätzung der arbeitslosen-quote durch friedman ist ein witz!

schon für den nächsten monat gehen die experten von 6,5% aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
und dann kommt jahresultimo, wo noch einmal viele verträge auslaufen und dann kommt der winter mit dem einbruch der bau-branche.

ich rechne im januar und februar mit einer arbeitslosen-quote von 7,5% in usa.

und dann wollen wir mal die börsen sehen.
jetzt bei steigenden kursen sukzessive langlaufende puts einsammeln!


superbaer
@Veterani
Mitwoch stellt Sabena den Flugbetrieb ein.
Ganz offiziell.
Nach 74 Jahren mit 2 Jahren ohne Verlust.
Dass miss denen erstmal jemand nachmachen.

Gruss
Thomfly
@ germa

bist du gerade joggen oder brombeeren schneiden ? :)

verpasst ja alles !

:D 1802
Hat der Euro vorhin die Zocker verschreckt?



Husch, husch ins Körbchen.

:laugh:
EUROSTOXX50 im minus :eek:


vll senkt daniel düsentrieb die
zinsen doch nicht in euroland ;)




1802
@germa

Wunschdenken!
Mein Scenario steht nach wie vor:
bis Donnerstag DAX auf 5.000 :laugh:
naechste Woche Angriff auf die 6.000 :laugh::laugh::laugh:

and UP :D

Gruss, BB
EUROSTOXX50
Resist 1------ 3.642,72
Pivot 3.573,80
Support 1 -----3.537,58
Microsoft teurer als der halbe Dax!

Thread: So zieht man Microsoft die Zähne nicht

Ich hoffe, diesmal klappt´s auch mit dem link! :D

Gruß r o b, der immer noch übt! :)
Argentinien/Swap-Volumen soll bei 60 Mrd USD liegen
Buenos Aires (vwd) - Für den von der argentinischen Regierung angekündigten Swap kommen rund 60 Mrd USD der Gesamtverschuldung des Landes von 132 Mrd USD in Frage. Wie der argentinische Finanzminister Daniel Marx sagte, wird das Land inländischen Investoren dabei besicherte Schuldtitel und keine neuen Anleihen anbieten. Welche Form der Besicherung geplant ist, sagte er nicht. Regierungsvertreter hatten zuvor von durch Steuereinnahmen besicherten Titeln gesprochen. Durch die Garantien will die Regierung inländische Banken, private Pensionsfonds und Versicherungen zur Unterzeichnung der Swap-Vereinbarung bewegen.



Weiterhin unklar ist allerdings, ob ausländischen Investoren nach Beginn des Swaps in einigen Monaten eigene Garantien erhalten sollen. Nähere Angaben zu den Konditionen des Swaps hat der argentinische Wirtschaftsminister Domingo Cavallo für Dienstag angekündigt.


vwd/DJ/6.11.2001/jej/smh


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Wer soll das unterschreiben? :eek:
Keine großen News heute vormittag.

Somit bleibt das warten auf die FED-Entscheidung & die Argentinien-Bekanntgabe. Vll. kommt es dort zu einem Unglück. :D



Soviel arbeit heute. :(
bis später
Lass das Bubble in ruhe :D

Greenie pumpt nicht heute , normaleweis kommt ein Mega-pump nach ein zinssenkung.

Amis rechnen ein $10+ Mrd pump bedeutet +60 P im DOW.
Moin@all:D
Was meinst DUn Germa nach diesen schönen Wochen für alle Bullen,geht es weiter?:D
Oder merken die Menschen bald was wirklich los ist?Die Funademtaldaten verschlechtern sich immer mehr un die Börse preist genau das gegenteil ein!
Ich bin wirklich gespannt wie weit der DAX noch rennt!?
Mfg:)
Pacific:


Normalerweise sollte es schon noch weiter nach oben rennen. Allerdings sind die niedrigen Umsätze bedenklich! Sollte es in den nächsten Tagen nicht gelingen die Kleinanleger zum investieren zu bringen, ist die Rallye vorbei. Ähnlich wie letztes Jahr.
Mal sehen wie sich dies auf Börsen auswirkt ???
Wird nun Rest der Welt auch noch nach Afg. geschickt,
ist wohl nicht so einfach gegen ein paar Talipan???
Russland hat damals auch den kürzeren gezogen, nun auch die westliche Welt???
Ob Scharping auch mitfliegt der braucht aber eine Eilmaschine um möglichst viel und schnell pendeln zu können.

06.11.2001, 12:22
USA fordern 3900 Soldaten an
Berlin (dpa)- Die USA haben von Deutschland 3900 Soldaten für einen Einsatz im Afghanistan-Konflikt angefordert. Unionsfraktionschef Friedrich Merz sagte vor Journalisten, diese Zahl habe Kanzler Gerhard bei der Unterrichtung der Partei- und Fraktionschefs genannt. Die Amerikaner wünschten ABC-Abwehrkräfte, Sanitätseinheiten, Spezialkräfte, Lufttransport und Seestreitkräfte. Der Einsatz werde möglicherweise noch in diesem Jahr beginnen. Schröder will die Öffentlichkeit am frühen Nachmittag informieren.



Deutschland wird nun bald am Hungertuch leiden!

06.11.2001, 12:37
Immer mehr Bundeswehr-Soldaten im Auslandseinsatz
Hamburg (dpa) - Für den Kampf gegen den Terrorismus und die afghanischen Taliban haben die USA 3900 deutschen Soldaten angefordert. Derzeit ist die Bundeswehr mit etwa 7000 Mann in Krisengebieten engagiert. Zu Beginn der neunziger Jahre genügten noch wenige hundert. Ein Rückblick:

August 1990 bis März 1991 im Mittelmeer und in der Türkei: Deutschland entsendet während der Golfkrise auf Bitten der USA fünf Minensuchboote und zwei Versorgungsschiffe mit etwa 500 Soldaten. Zur Unterstützung einer mobilen NATO-Eingreiftruppe werden 18 Alpha-Jets mit mehr als 500 Mann Bord- und Bodenpersonal nach Erhac verlegt. AWACS-Flugzeuge mit deutschen Soldaten überwachen den Luftraum über der Ost-Türkei.

April bis Juli 1991 im Persischen Golf: Der aus sechs Schiffen mit 480 Mann bestehende Marineverband «Südflanke» sucht nach dem Ende des Krieges gegen den Irak nach Minen. Der UN-Sicherheitsrat hatte den Einsatz gebilligt.

August 1991 bis September 1996 im Irak: Im Rahmen der UN-Mission UNSCOM helfen Transall-Transporter von Bahrein aus und C-H-53- Hubschrauber im Irak selbst, die Beseitigung von Massenvernichtungswaffen zu überwachen. Insgesamt werden etwa 700 Soldaten eingesetzt.

Juli 1992 bis Oktober 1996 in der Adria: Im UN-Auftrag beteiligen sich zwei Zerstörer und Fregatten an der Operation «Sharp Guard» zur Überwachung des Handels- und Waffenembargos gegen Jugoslawien. In der Luft besorgt das eine auf Sardinien stationierte 60-Mann-Truppe mit drei Aufklärungsflugzeugen.

August bis Dezember 1995 über Bosnien: 14 Tornado-Kampfflugzeuge mit spezieller Elektronik erkunden von Italien aus serbische Stellungen, von denen aus NATO-Jets beschossen werden.

Dezember 1995 bis Dezember 1996 in Kroatien: Zur Absicherung des Dayton-Abkommens nach dem Krieg in Bosnien-Herzegowina nehmen Soldaten aller Teilstreitkräfte am IFOR-Einsatz teil. Das deutsche Kontingent mit etwa 2600 Heeressoldaten wird im benachbarten Kroatien stationiert, 500 Mann der Luftwaffe in Norditalien.

Seit Dezember 1996 in Bosnien: Auch die IFOR-Nachfolgemission SFOR ist die Bundeswehr eingebunden. Mit etwa 1800 Mann stellen die Deutschen eines der größten Kontingente. Diesmal operiert die Bundeswehr direkt im bosnischen Krisengebiet.

März bis Juni 1999 im Luftkrieg gegen Jugoslawien: Nach gescheiterten Bemühungen zur Beilegung der Kosovo-Krise beginnt ein 79-tägiges Bombardement der NATO. Die Bundeswehr stellt Tornado-Jets und Aufklärungsdrohnen.

Seit Juni 1999 im Kosovo: Unter NATO-Kommando sorgt die Friedenstruppe KFOR für Stabilität in der Unruheprovinz. Das etwa 5000 Mann starke deutsche Kontingent ist für den Süden zuständig.

Seit August 2001 in Mazedonien: Etwa 500 Deutsche sind bis Ende September an der NATO-Operation «Essential Harvest» zur Entwaffnung der albanischen UCK-Rebellen beteiligt. Für die Nachfolgemission «Amber Fox» zum Schutz von EU- und OSZE-Beobachtern, stellt die Bundeswehr 600 Soldaten ab.
Pacific:

Du meinst eine W-Bildung? Dies würde Greenspan als Verlierer dastehen lassen...hmmm....
huihuihui

gut das ich KrK pionier bin:eek:
na ja die werden wohl hofentlich nur ABCisten nehmen;)


also iss ja mal was anständiges keine sanitöter nur

was handfestes schicken wir
jetzt raufen sich die S4s und nachschieber die Haare weil keine wüstenausrüstung da iss und keine brauchbares Material:laugh:
So, jetzt alle zittrigen aus den Futures rausgespuelt
und auf zu neuen Tageshochs! Onkel Alan wird schon nicht
enttaeuschen und vll. hat er sogar eine Ueberraschung
vorbereitet :laugh:

and UP :D

Gruss, BB
@all
Mich beruhigt dass besonnene Vorgehen der USA.
Gezielte fiskalische und monetäre Massnahmen,
sowie ein zurückhaltender überlegter Einsatz der
Armee gegen Terroristen. Alles ist gut!


Da kann man wenigstens nachher keine Trümmer filmen.


Heute erleben wir den grössten Crash aller Zeiten!
Die Finanzwelt wird untergehen!
Ich habe so grosse Angst, dass ich gar keine Prognose
für mögliche Kursziele/Indexstände wage!


Euer Suechenvogel
in diesem tread erleben wir täglich den größten crash aller zeiten. fast stündlich ein SKS, fast täglich ein ein neues verlaufshoch :D.
TECHNOLOGIESPRUNG durch Krieg

Ossi Urchs über die Auswirkungen des 11. September auf die ENTWICKLUNG DES INTERNET

Ossi Urchs ist Geschäftsführer der Web-Agentur 3w4u

WELT am SONNTAG: Herr Urchs, in welchem Ausmaß werden Terror und Krieg die Entwicklung des Internets beeinflussen?
Ossi Urchs: Da brauchen wir nur mal auf den GOLFKRIEG zurückzublicken. Hätten die USA damals das Internet nicht für die Kriegsführung benötigt, wäre es heute weniger weit entwickelt.
Auch diesmal wird ein Großteil der bewilligten rund 50 Milliarden Dollar an Nothilfen und Subventionen in den IT-SEKTOR fließen und damit TECHNOLOGIESPRÜNGE begünstigen.

WamS: Wo werden dabei die Schwerpunkte liegen?

Urchs: Auch im Internet dreht sich zurzeit vieles um die SICHERHEIT. Beim aktuellen Angriff auf Afghanistan zum Beispiel muss die Kommunikation verschlüsselt und gesichert werden. Der Stellenwert der Technologie für die Kriegsführung lässt sich ja schon daraus ersehen, dass eine Firma wie Check Point der israelischen Militärforschung entstammt. Dinge wie Internet-Telefone oder DRAHTLOSES INTERNET sind auch bei militärischen Aktionen inzwischen überlebenswichtige Hilfsmittel. Es geht aber auch um Methoden, an die Terroristen heranzukommen, ihre Netzwerke zu knacken, ihre Kommunikation abzuhören. Denn die läuft bereits zu einem Großteil über das Web ab.

WamS: Was ändert sich, abgesehen von der Technologie?

Urchs: Wie schnell die Dinge jetzt in Gang kommen, zeigt die Tatsache, dass in den USA schon kurz nach dem Anschlag das Scannen von E-Mails durch Internet-Provider wie AOL eingeführt wurde. Dieser Vorstoß hatte zuvor drei Jahre lang keine Chance gehabt. Auch in Deutschland werden die Anti-Terror-Pakete in puncto Sicherheit im Internet vermutlich noch einiges in Bewegung setzen.

WamS: Wie sind die kurzfristigen Auswirkungen der Anschläge zu werten?

Urchs: Obwohl da nicht so viel drüber geredet wird: Das Ausmaß der Zerstörungen in New York war so groß, dass die ANSCHLÄGE SELBST FÜR EINEN IT-BOOM SORGEN. Und beim Wiederaufbau der INFRASTRUKTUR wird natürlich die neueste Technologie gewählt, statt Kupferkabeln werden zum Beispiel gleich Glasfaserverbindungen gewählt.

WamS: Welche Branchen können im Gefolge der Anschläge mit neuen Aufträgen rechnen?

Urchs: Die NETZWERK- UND TELEKOMAUSRÜSTER, aber auch DATENSPEICHERPRODUZENTEN und die Anbieter von SICHERHEITSSOFTWARE für Computersysteme und Netzwerke.

welt.de, 4.11.01
Das ist aber nicht Seuche, sondern Sueche! :D Trittbrettfahrer! Vielleicht Germa? :confused:

Username: Suechenvogel
Registriert seit: 06.11.2001
User ist momentan: Online seit 06.11.2001 13:29:05
Threads: 0
Postings: 2
Interessen keine Angaben
@mrr
Bei Seuche hört sich dass auch besser an
:D

z.B.: Thema: NEUER MARKT und NASDAQ bald ein FLAMMENDES INFERNO ! Ihr werdet alle VERBRENNEN...


Gruss
Thomfly

da zuckt doch nichtmal ein Lachmuskel.
Die Österreichische Mineralölverarbeitung nähert sich mit großen Schritten der 85€ Marke :eek:

Die scheint sie glatt zu durchbrechen!!!! :eek:

flo...:laugh::laugh::laugh:

push mir den umsatzgiganten nur nicht zu sehr.:eek:

der große sprung v0r 2 wochen von 79 auf 83 ist doch nur durch das rückkaufprogramm der eigenen bude gestartet worden und nu dümpelt das teil vor sich hin...:laugh:

bf:cool:
mrr, du musst dich bis nach 20.00 gedulden, falls du MEZ meinst.

grüße
linng
FOKUS 1 - Haffa-Brüder wegen Verdacht auf Kursbetrug angeklagt

München, 06. Nov (Reuters) - Die Staatsanwaltschaft München I hat gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der EM.TV & Merchandising AG , Thomas Haffa, und seinen früher als Finanzchef tätigen Bruder Florian Anklage wegen des Verdachts auf Kursbetrug erhoben. Den Ex-Vorständen des am Neuen Markt notierten Unternehmens werde vorgeworfen, im vergangenen Jahr bewusst falsche Halbjahreszahlen des Unternehmens bekannt gegeben und unhaltbare Prognosen bestätigt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Verteidigung der Brüder Haffa wies die Vorwürfe in einer schriftlichen Stellungnahme zurück. Man sei überzeugt, dass sich die Anklagepunkte als unbegründet herausstellen würden und wolle beim Landgericht München eine Nichtzulassung der Anklage erwirken.

Die EM.TV AG hatte als einstiger Börsenstar im Herbst 2000 eine unerwartete Gewinnwarnung veröffentlicht, worauf der Aktienkurs um rund 90 Prozent eingebrochen war. Außerdem musste der Halbjahresbericht 2002 wegen angeblich unrichtig verbuchter Umsätze revidiert werden. Florian Haffa war als Finanzvorstand bereits im vergangenen Jahr, Thomas Haffa als Vorstandschef von EM.TV dann im Juli 2001 zurückgetreten. Hunderte von Kleinanlegern haben wegen unrichtiger Darstellung der Unternehmenssituation auf Schadenersatz geklagt.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Haffa-Brüdern vor, im August 2000 bewusst falsche Halbjahreszahlen veröffentlicht zu haben. Außerdem hätten sie in Interviews und Vorträgen im Oktober und November 2000 die Geschäftsentwicklung von EM.TV zu positiv dargestellt. Die Brüder hätten die Prognosen für das Jahr 2001 bestätigt, obwohl sie wussten, dass diese nicht mehr einzuhalten waren.

Dagegen hieß es in der Stellungnahme von Thomas und Florian Haffa, sie hätten in ihrer Zeit als Vorstandsmitglieder der EM.TV AG die Vermögenslage des Unternehmens und die Prognosen stets nach bestem Wissen und Gewissen beurteilt und kommuniziert. Ein Gutachten eines Sachverständigen für Bilanzfragen sei ebenfalls zu dem Ergebnis gekommen, dass aus fachlicher Sicht alles gegen einen vorsätzlichen Verstoß spreche.

Anlegervertreter begrüßten die Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft. Die Anlegeranwältin Daniela Bergdoldt bezeichnete die Anklage-Erhebung gegen die Haffa-Brüder als "Schritt in die richtige Richtung". Mit Blick auf die Chancen der Berufung der vorerst zurückgewiesenen Schadenersatzklage sagte Bergdoldt, zunächst müsse geprüft werden, ob sich die jetzt erhobene Anklage wegen Verdachts auf Kursbetrug auf die gleichen Argumente stütze wie die Schadenersatzklage. Im Falle einer Verurteilung müssten sowohl die Brüder Haffa als auch EM.TV Schadenersatz leisten, fügte sie hinzu.

Mitte Oktober hatte das Landgericht München I die Klage von 59 Anlegern auf Schadenersatz von 1,7 Millionen Mark gegen EM.TV als unbegründet abgewiesen. Die angekündigte Berufung wurde Bergdoldt zufolge noch nicht eingereicht, da die schriftliche Urteilsbegründung erst seit kurzem vorliege. Die Einreichung sei aber fast sicher, fügte Bergdoldt hinzu, die auch bayerische Landesgeschäftsführerin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) ist. Derzeit vertritt Bergdoldt eigenen Angaben zufolge rund 1000 Mandanten gegen EM.TV und die Haffa-Brüder. Es seien knapp 200 Klagen anhängig.

Der Bundesvorsitzender der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre, Klaus Schneider, sagte, die Anklage-Erhebung lasse bei den EM.TV-Aktionären "Hoffnung aufkeimen". Bei einer Verurteilung hätten sie Anspruch auf Schadenersatz durch die Haffa-Brüder. Der Nachweis eines Betruges sei aber schwierig. Sollte es nicht zu einer Verurteilung kommen, sänken die Chancen der Anleger auf Schadenersatz.

bub/