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26.11.01: Tage der Entscheidung: Weihnachtsrallye oder Nikolauscrash? - 500 Beiträge pro Seite



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Eine recht beschauliche Woche liegt hinter uns, die ein unerwartet positiven Ausklang genommen hat. Wie aus dem Nichts sprangen am Freitag die US-Börsen hoch und sprengten teilw. wichtige Chartmarken. Ein Schelm der an Hochzieherei denkt, oder doch fundamentale Neuigkeiten?

Die Bekanntgabe dramatischer Veränderungen sollte den Freitags-Hype ausgelöst haben:
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USA stecken in Rezession
Jetzt ist es offiziell: Die USA sind in einer Rezession, und zwar schon seit März.

Von Victor Breu, New York

Es sind sechs Wirtschaftsprofessoren, die das Komitee zur Datierung der Wirtschaftszyklen bilden, einen Ausschuss des National Bureau of Economic Research. Die sechs Herren kommen nur dann zu einer Sitzung zusammen, wenn sie sicher sind, anschliessend mitteilen zu können, eine Rezession habe begonnen oder geendet. Sie treffen sich also höchst selten. Dafür ist ihr Urteil offiziell.

10 Jahre Aufschwung
Gestern Freitag geschah das Historische, zwar erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe, aber das "Wall Street Journal" hatte bereits zuvor Wind bekommen. Das Komitee erklärte, die USA steckten in einer Rezession. Begonnen habe sie im März 2001. Damit hat die letzte Expansionsphase der US-Wirtschaft auf den Monat genau zehn Jahre gedauert - so lange wie noch nie. Der letzte Rekord hatte acht Jahre und zehn Monate betragen (Februar 1961 bis Dezember 1969), ein durchschnittlicher Aufschwungzyklus seit dem Zweiten Weltkrieg nur vier Jahre angehalten.

Dass die Rezession schon im März begann, mag erstaunen. Schliesslich wuchs das Bruttoinlandprodukt (BIP) der USA noch bis Ende Juni. Doch die Konjunkturpäpste fällen ihren Entscheid nicht auf Grund von Quartalszahlen des BIP. Sie schauen auf die monatlichen Ziffern von vier Richtgrössen: Beschäftigung, Privateinkommen, Industrieproduktion sowie Gross- und Detailhandel. Die letzten beiden begannen bereits im letzten Herbst zu fallen. Bei der Beschäftigung - sie gilt als wichtigster Indikator - trat die Wende zum Schlechten im März ein. Die realen Einkommen hingegen verhalten sich bisher nicht rezessionskonform, gehen sie doch noch nicht zurück.

Die letzte offizielle Rezession dauerte drei Quartale, von Juli 1990 bis März 1991. Auch diesmal, so glauben Ökonomen, könnte die Wende nach neun Monaten geschafft sein. Das Komitee jedenfalls hat die Rezession genau zum Zeitpunkt ausgerufen, als erste Anzeichen einer Besserung aufschimmern: Bei Beschäftigung und Konsumentenvertrauen sind die Zahlen seit zwei Wochen wieder positiv.
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Im Grunde sind dies eher Vorgaben für einen Crash als steigender Kurse, doch wer die Börse kennt weiss das sie so gut wie nie rational handelt! So könnte meine Vision von Sommer wahr werden, nämlich Rallye mit offizieller Verkündigung der Rezession. Warum? Ganz einfach: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Beginn der Rezession bereits der Tiefstpunkt an den Börsen war, da sie niemals länger als 3 Quartale andauert und die Börse die Zukunft bis zu einem Jahr voraus handelt. Ergo könnten die Marktteilnehmer nun erneut zu dem Entschluss kommen "Baisse ist vorbei" und Aktien ordern ohne Ende. Die Folge wäre traurigerweise eine fundamentale Rallye im Anschluss an die Kriegs- und Bubblerallye von Oktober und November.
Ob damit alles gut wird? Ich denke nicht. Zwar ist es durchaus im Bereich des Möglichen das diese Ereignisse das Konsumverhalten der Amis rechtzeitig zur Weihnachtszeit wieder ankurbeln (dann muss über den Börsenverlauf von Q1/2002 neu nachgedacht werden), doch wird dies mit ziemlicher Sicherheit in einer gigantischen Inflation enden, die Amerika endgültig untergehen lässt. Dies unterscheidet die aktuelle Rezession von denen der letzten 20-30 Jahre. Wir stehen am Ende einer Ära und es wird mit aller Macht versucht diese zu verlängern, tupfengleich wie 1929!
Solange jedoch diverse Frühindikatoren keine positiven Signale liefern, bleibt mein Szenario bestehen. Rallye bis max. Jahresende und dann mehrere Crash in Folge, ohne größere Zwischenerholungen.

Inwieweit noch sehr starkes Aufwärtspotential besteht bleibt eh fraglich. Die bullischen Analystenstimmen in Deutschland und Amerika mehren sich seit einigen Tagen inflationsartig. Gut möglich das bereits jetzt das Nachkaufkapital fehlt, dafür würden auch die weiter sinkenden Umsätze sprechen. Allerdings muss man ebenso bedenken, dass es bislang keine Rallye mit Trendstärke war, sondern mehr ein Ausbügeln des Septembercrashs (dies waren in Deutschland fehlplatzierte Fonds und in Amerika die FED mit Bubble-Geld). Niemand weiss ob die Masse nicht doch noch auf diesen fahrenden Zug aufspringt.
Aufgrund des nahenden großen Verfallstags könnte der Trend der nächsten Zeit sehr stark sein. Sollte die erste Richtung gar die falsche sein, ist mit einer explosionsartigen Gegenbewegung zu rechnen. Deshalb ist es ratsam sich momentan nicht gegen den Trend zu stellen, vor allem nicht wenn er urplötzlich die Richtung wechselt!
Die erste Richtung muss man vor allem heute sehr gut beobachten. wie wird die Masse reagieren, nachdem es am Freitag soviele Kaufempfehlungen bei niedrigen Umsätzen gegeben hat?

Was machen die Leitsterne?


Die Banken sind am Freitag schön nach oben ausgebrochen (ausgerechnet an einem umsatzschwachen halben Handelstag, nachdem sie zwei Wochen lang erfolglos an der Linie kauerten!). Wird dieser Ausbruch bestätigt, könnte es zu der vor einigen Wochen angedeuteten Kraftentladung kommen. Overdrive für die aktienmärkte?


Auch die Bonds unterstützen mehr die Aktien. Es hat in der letzten Woche sehr sehr viel Kapital diesen Hafen verlassen und lagert nun an irgendeiner dunklen Stelle. Ob es nun nach Japan, zurück in das Bubbletäschchen von Greenspan oder in die Aktien rennt? Wir werden es erfahren.

Allerdings:

Noch hat das Crash-W bestand und würde mit einer sehr umsatzstarken negativen Kerze nahezu bestätigt werden. Ab 10.150/10.200 P. verliert es wohl die Wirkung.

Trauriges gibt es von der Börsenkultur Deutschland zu berichten:
Ich war am Samstag auf den Börsentagen in Stuttgart und erlebte im Vergleich zur INVEST einen Unterschied wie zwischen Tag und Nacht! Die Hälfte der Aussteller hatte abgesagt, entsprechend wenig Stände waren zu verzeichnen. & diese erlebten keinen Massenzulauf, denn es war so gut wie niemand da. Ein neuer Aufschwung wird im Pessimismus geboren. Doch kann man Desinteresse nicht als Pessimismus betrachten! Vll. ist dies auch ganz gut so, denn wenn Deutschland bereits jetzt in dieser Phase ist (Amerika lebt noch in Euphorie) könnte die Abkoppelung doch klappen.

Ein neuer Boommarkt auf 3-4 Monatssicht könnte Japan werden.
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpag…
Aber alles höchstspekulativ !!!

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:


Auch wenn ich es selbst nicht erwartete, doch meine Charttechnik hat nicht gelogen. Der Nasdaq machte am Freitag tatsächlich noch den Run bis in den Bereich um 1580 P.!
Sollte nun heute nicht bereits vorbörslich ein Futurehype stattfinden und wir dick im Plus eröffnen, könnte ein Rückgang bis 1505 oder gar 1480/1460 P. möglich sein. Dies sollte bzw. muss schon fast das Maximum des Erlaubten sein. Sollte das darunterliegende Gap bei 1430 P. geschlossen werden, droht ein Komplettverfall bis unter 1300 P.! ausserdem wäre damit eine Regel gebrochen, nämlich das in etwa auf Hälfte des Anstieges viele Gaps entstehen.
1620 P. durch und ab 1650 P. droht das up and away.

1929 wartet weiterhin geduldig und lässt sich nicht beirren!

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Dieser morning-star im Stundenchart schaut für die Bären ganz und gar nicht gut aus! Oder bekommen wir zur Abwechslung mal eine kleine Bullenfalle?
1620 P. lässt die Hoffnung auf die GD200 aufkommen. Ob jedoch weitere megamässige Tagessprünge drin sind bleibt anzuzweifeln. Bis in den Bereich von 1800 P. tun sich Widerstände ohne Ende auf.
Bei rund 1530 P. wäre der Aufwärtstrend gebrochen. Dann sollte eine technische Korrektur erfolgen.

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Der DOW ist schwer zu deuten! Will er über 10.000 P., sollte ervorher idealerweise nochmal bis in den Bereich um 9.650 P. runter. Doch könnte es momentan genausogut eine Topbildung sein & der Crash wird fortgesetzt.
Bis dahin bleiben die Marken 10.000 und 10.150 P. wichtige Widerstände.
Unter 9380 P. droht neue Verdammnis.

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Der S&P schaut am positivsten von allen Indizies aus, zumindest was die Kerzenformation der letzten Woche betrifft. Gut möglich das ein weiterer Schub nach oben Kurse bis in den Bereich um 1195 P. bringt.
Längerfristig bringt der Index die Beine nicht hoch! 1-2 lange Kerzen und wieder 1-2 Wochen Pause. Das es dabei nicht deutlich abwärts geht liegt an den fehlenden Verkäufern. Wehe diese sind urplötzlich wieder im Markt!

1118 P. wichtigste Unterstützung.

Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Versucht sich der Nemax weiterhin an der 1400er Marke? Noch ist der aufwärtsdrang ungebrochen und es fehlt, wie beim S&P an Verkäufern. 1050 P. zu 1400 P. bleibt die großräumige Schiebezone. In diesem Bereich ist es wohl mehr ein Zocken als Investieren.

Zwei meiner möglichen Gründe, die den Hype wieder beenden könnten:
1.: Insolvenzantrag von Consors
2.: Offizieller Start der Nasdaq Europe in Deutschland

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:


Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:


Der Euro bleibt unter 0,8950 weiterhin in Gefahr mit Zielzone ca. 0,8450.
Gold unter 280 Ebenso. Unter 270 droht ganz große Gefahr!


Termine heute:
10:00 Babcock Borsig AG, PK zum Jahresergebnis, Düsseldorf
10:00 Adori AG, BI-PK, München
12:00 EU / Außenhandel September (1. Schätzung) und August (revidiert)
16:00 US / Verkauf bestehender Häuser Oktober

Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
- Adphos, Ergebnis 3. Quartal
- Mania, Ergebnis 3. Quartal
- GB / Imperial Tobacco Group, Jahresergebnis, Bristol


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Meine Tagesthreads feiern bald ihren ersten Geburtstag und haben sich erfreulicherweise von Anfang an zu einer Plattform zur Zusammenführung täglicher Informationen entwickelt, wie man sie früher nicht kannte. Brandaktuelle Neuigkeiten aus der Börsenwelt oder unerklärliche Futurebewegungen können hier meistens sehr schnell aufgeklärt werden.
Ich selbst konnte dank eines ausgeklügelten Chartsystems und Einbezug der aktuellen Pschologie und Börsenhistorie in den letzten Monaten eine erstaunliche Trefferquote aufweisen. So betrug diese bei aufwendigen Einzelanalysen (keine intradayempfehlungen!) in separaten Threads erstaunliche 90%. :eek:
Hier im Tagesthread fehlen meistens konkrete Empfehlungen & es gibt stattdessen mehrere Szenarien und dies aus gutem Grund, denn sich an der Börse intraday auf einen Weg festzulegen bringt auf Dauer keinen Erfolg! Dafür sind diese, wie z.B. der DAX AM MORGEN oftmals fast punktgenau zutreffend. Erfreulich entwickelten sich die beiden Ultralangausblicke für Langfristinvestoren ab Mitte Juni bis Ende September in Puts zu investieren und ab Mitte September bis Jahresende long zu gehen. Einzig das Gold scheint nicht den gewünschen Weg gehen zu wollen. Doch nobody kann perfekt sein.
Dank der überwiegend korrekten Prognosen bzw. Detailinformationen erfreute sich dieses Thread immer größerer Beliebtheit und hatte in der Spitze, während des September-Crashs fast 30.000 Abrufe täglich. Mittlerweile ist es wieder beim übersichtlichen Normalmass von 10.000 bis 15.000 Klicks. Angeblich lesen auch einige Investmentabteilungen der Banken mit. Die negative Seite, nämlich die teilw. extremen Stänkereien, gehören dazu wie das Salz in der Suppe und sind bei der Einschätzung zur Gesamtmarktlage sehr hilfreich.
Soviel Freude mir das Schreiben hier auch bringt, es wird mittlerweile zeitaufwendiger als ursprünglich angedacht. Da mir in letzter Zeit öfters die Zeit für das eigene Powerdaytrading fehlt und ich nicht die Wohlfahrt darstelle, muss ich abwägen, entweder mein Tagesthread und das ständige Aktualisieren der Mittelfristanlagen einzuschränken, oder mich teilweise kostenpflichtig zu machen. Letzteres könnte nach der Art ablaufen, in welcher Form hast du von bisherigen Analysen/Empfehlungen profitiert und wärst bereit meine Dienste/Analysen dafür im nachhinein zu entlohnen.
Eure Meinungen dazu würden mich interessieren. Bitte diese nicht hier im Thread, sondern per Boardmail oder E-Mail an aktienbubble@yahoo.de
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Happy trades...
DAX am Morgen:







Neue Woche, neues Glück & in dieser sollte endlich wieder Umsatz reinkommen. Ob es nach der trägen letzten Woche zu einer neuen Standortbestimmung kommen wird? Gut möglich das es einige Tage in die verkehrte Richtung läuft, allerdings sehr zäh. Sollte es jedoch bereits heute einen gewaltigen Schub geben und dieser morgen bestätigt werden, könnten wir einen weiteren (neuen) sehr starken Trend erleben.

Der Bear-Keil wird heute mit dem Eröffnungskurs endgültig zerschlagen. Freitag wurde mit einem Hammer die Spitze endgültig ausgefüllt. Wird dieser Hammer eine einwöchige unvolatile Seitwärtsbewegung beenden und für einen neuen Schub nach oben sorgen? Zuerst nach unten und dann mit der Gummibandmethode hoch wäre aber nachhaltiger.
Auch der 15-Minutenchart deutet auf keinen gewaltigen Druckaufbau hin.

5200/5215 - 4165 - und dann über 5220 P. wäre der Ausbruch aus der Schiebezone. Kurse im Bereich 5330 P. wären drin.
Zu Beginn auf 5080/5090 P. und danach über 5200 P. wäre ebenso bullisch. 5270 P.?
Anfangspurt auf 5195 P. und dann unter 5100 P. beginnt bärisch zu werden. Unter 5000 P. sollte ein heftiger SL-Rutsch beginnen.
Intraday bis 4780 P. und danach wieder über 5000 P. wäre wohl die endgültige Bestätigung für einen weiteren Aufwärtsschub.
MSCI nimmt Index-Neugewichtung in Angriff

Deutschen Unternehmen steht bei der Umstellung auf den Free-Float eine Untergewichtung bevor

Den europäischen Aktienhändlern steht eine turbulente Woche bevor, denn der Indexanbieter Morgan Stanley Capital International (MSCI) wird am Freitag den ersten Teil einer Index-Neugewichtung vornehmen. Wie bereits im Mai angekündigt, geht es dabei um eine Unternehmensgewichtung in den MSCI-Indizes nach dem Free-Float und nicht nach dem gesamten Marktwert. Für deutsche Unternehmen bedeutet dies generell eine Untergewichtung, ist doch der Anteil institutioneller Anteilseigner mit großen Aktienpaketen hier zu Lande recht hoch.

Nur durchschnittlich 68 Prozent der Aktien deutscher Unternehmen sind frei handelbar, in Großbritannien sind es 97 Prozent. Daher wird erwartet, dass einer der großen Verlierer der Versicherungskonzern Münchener Rück sein wird. Aber auch die Aktie der Deutschen Telekom ist am vergangenen Freitag auf Grund der bevorstehenden Neugewichtung unter Druck geraten. Und auch bei unseren französischen Nachbarn ist der Streubesitz traditionell relativ gering, sodass auch dort Untergewichtungen stattfinden. Größter Verlierer ist die Telefongesellschaft France Telecom, die sich noch zu 55,5 Prozent in Staatshand befindet.

Im Gegensatz dazu gehört der britische Mobilfunkanbieter Vodafone zu den großen Gewinnern. Volle 100 Prozent der Aktien des britischen Weltmarktführers werden frei gehandelt. Vodafones Gewichtung im MSCI-Europe wird daher um rund 5 Prozent steigen.

Zu starken Handelsvolumina wird es deshalb kommen, weil viele Investoren ihr Aktienportfolio an den MSCI-Indizes messen, oder diese abbilden. Auch Fondsgesellschaften richten ihre Aktienfonds an MSCI-Indizes aus. Trotz der langen Vorankündigung haben nicht alle Großanleger ihre Portfolios an die Neugewichtung angepasst. Fachleute rechnen daher damit, dass das Handelsvolumen in der kommenden Woche um rund ein Drittel über dem Durchschnittsvolumen liegen dürfte.


:eek:
O`Neill: US-Wirtschaft nicht in der Rezession
Washington (vwd) - Die US-Wirtschaft befindet sich nach den Worten von Finanzminister Paul O`Neill auf dem Wege der Erholung. Als Anhaltspunkt hierfür nannte O`Neill am Sonntag im Fernsehsender ABC die Reise-Umsätze am Thanksgiving-Wochenende, die um vier Prozent über denen des Vorjahres gelegen hätten. O`Neill bestritt, dass das National Bureau of Economic Research am Montag festellen werde, dass sich die US-Volkswirtschaft in einer Rezession befinde. Das werde sich erst im vierten Quartal herausstellen, sagte der Minister.



Zweifellos habe es einen Wachstumsrückgang gegeben, aber bereits zu Beginn des nächsten Jahres werde sich die Wirtschaft wieder erholen, betonte O`Neill.


vwd/DJ/25.11.2001/hab


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Dieser O´Neill repräsentiert den typischen Amerikaner!
Sntatt zu schreien "jawohl, wir sind in einer Rezession und dies bereits seit 2 Quartalen. Doch wird diese bald enden", windet er sich wie ein ausgetrockneter Waschlappen durch solch unqualifizierte Äusserungen :(


Nikkei schliesst bei rund 11.050 P.
Morgen der Ausbruch ??? :D :D :D

Dort tut sich seit einer Woche ein gewaltiger Kraftdruck auf, ähnlich wie beim Nemax Ende September. & auch dort hat die ersten 300 P. kaum jemand zur Kenntnis genommen. So könnte es beim Nikkei bis 14.500 P. laufen, ehe alles buy buy buy schreit!

Trotzdem bleibt Japan mit dem scheinbar maroden Finanzsystem ein Pulverfass. Zudem können wir erst dann reagieren wenn Tokio bereits geschlossen hat. Immer bedenken!
moin wünsche allen hier

tolle analysen

vielen dank

ein erfolgreiche woche

:laugh:germanasti
Transrapid bis Mitte des Jahrzehnts auch in Deutschland
Shanghai/Berlin (vwd) - Mitte des Jahrzehnts wird der Transrapid voraussichtlich auch in Deutschland schweben. "Ich gehe davon aus, dass mindestens eine Strecke realisiert wird", sagte Henner Wittling, Staatssekretaer im Bundesverkehrsministerium am Samstag vor Journalisten in Shanghai. Ob es sich dabei um die Flughafenanbindung in München, den Metro-Rapid im Ruhrgebiet oder beide Strecken handelt, werde unter anderem an Hand der noch laufenden Machbarkeitsstudie entschieden, sagte Wittling. Deren Ergebnisse sollen Anfang kommenden Jahres vorgestellt werden.



Offenbar zweifelt man im Verkehrsministerium bei beiden Strecken nicht an ihrer technischen Realisierbarkeit. Diskussion duerfte es aber mit Blick auf die Finanzierung geben. Die noch von der Strecke Hamburg-Berlin verbliebenen Bundesmittel von vier Mrd DEM reichen für beide Strecken nicht aus. Für das komplette Nahverkehrssystem Metrorapid müssten ersten Schätzungen zufolge acht Mrd DEM aufgewendet werden, für die Flughafenanbindung Muenchen rund drei Mrd DEM. Der Bund erwartet daher eine "maßgebliche Beteiligung" der Länder oder privater Investoren.



Insgesamt zeigte sich Wittling mit Blick auf die Projekte "verhalten optimistisch". Der Metrorapid soll den Planungen zufolge bis 2006 im Ruhrgebiet schweben, die Fertigstellung der Flughafenanbindung München ist für 2006 bis 2008 vorgesehen. Bei der Industrie riefen die optimistischen Aussagen eine positive Reaktion hervor. Eine deutsche Trasse wäre der "richtige Anschluss" an den Bau der Flughafenanbindung Shanghai, sagte Eckhard Rohkamm, Mitglied der Konzernvorstandes der ThyssenKrupp AG, Essen, die gemeinsam mit der Siemens AG, München, das Transrapid-Konsortium bildet. Sowohl die in Shanghai gewonnen Erfahrungen als auch der in der deutschen Produktion entstandene " Schwung" könne für deutsche Projekte genutzt werden. Ein mögliches Engagement als Investor oder Betreiber bei einer deutschen Magnetbahn lehnte Rohkamm aber mit Entschiedenheit ab.


+++ Stephan Kosch


vwd/25.11.2001/sk/hab


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Bis dahin wird ihn wohl schon ein anderes Land haben & dann auch vermarkten.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
Dank der überwiegend korrekten Prognosen bzw. Detailinformationen erfreute sich dieses Thread immer größerer Beliebtheit und hatte in der Spitze, während des September-Crashs fast 30.000 Abrufe täglich. Mittlerweile ist es wieder beim übersichtlichen Normalmass von 10.000 bis 15.000 Klicks. Angeblich lesen auch einige Investmentabteilungen der Banken mit. Die negative Seite, nämlich die teilw. extremen Stänkereien, gehören dazu wie das Salz in der Suppe und sind bei der Einschätzung zur Gesamtmarktlage sehr hilfreich.
Soviel Freude mir das Schreiben hier auch bringt, es wird mittlerweile zeitaufwendiger als ursprünglich angedacht.

:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:

1. überwiegend korrekte prognosen:
-täglich drei prognosen: fallen, steigen oder seitwärts, garniert mit einem fragezeichen. da kann gar nichts schief gehen.
-du versuchst consors als insolvent hinzustellen. schmidtbank hat probleme. (und ist NICHT insolvent)
2. die investmentabteilungen lesen dein treads. :laugh: die bezahlen teure analysten und die beziehen die infos von dir :laugh: . warum stellen die dich nicht ein? nachdem du ja meistens richtig liegst wäre es ja kein problem dich einzustellen.
3. du willst content gegen geld? der verlag "wite für jedermann" sucht noch redakteure!
Guten Morgen,

die Bären werden heute wahrscheinlich wieder gegrillt. Bei den Vorgaben aus Amerika und Japan ist der DAX für 200 Punkte heute gut. Das gibt ein Feuerwerk und die Calls werden explodieren.

Viel Glück
medicus
Guten morgen germanasti

Du verhilftst wallstreet-online zu mehr Erfolg. Du solltest daran mitprofitieren. Solltest vielleicht mal Daumenschrauben anlegen beim wo-Team.
Die Banken lesen Deine Threads ja ohnehin noch weiter. Aber vielleicht haben die nen Job für Dich, wenn sie scheinbar von Deiner Arbeit überzeugt sind.

Gruß
Pignicker + Push:

Ich suche doch keinen Job, denn ich bin im jetzigen sehr glücklich. Angeboten wurden mir in der Finanzwelt schon mehrere. ;)

Nun lasst uns wieder zur Börse kommen, alles andere per Mail. :)
Moin,
hat der Dax einen Hammer oder HancingMan (Hängender Mann) gekreiert?
Wäre doch ein Unterschied. oder?

:eek: EuTr
guten morgen.
germa, bei aller sympathie: bleib bitte am boden.
oder ist #1 ironisch gemeint?
klar wurden dir schon jobs in der finanzwelt angeboten (wer macht eigentlich die toiletten in der deu-ba filiale stuttgart-untertürkheim sauber?) . aber es ist doch soo schön vorm comuter zu sitzen und die community mit infos zu versorgen. :laugh:
@Germanasti,
mal sehen was dein heutiger Mondratgeber sagt :) :

Aktueller Mondratgeber

Heute, 26.11.2001

Mond im Widder
Begünstigte Sternzeichen: Widder, Zwillinge, Löwe, Schütze, Wassermann
Weniger guter Tag für: Krebs, Waage, Steinbock

Heute ist ein besonders günstiger Tag, um sich einer ausgiebigen Gesichtspflege hinzugeben. Masken zur Hauternährung und –straffung wirken besonders gut. Auch das Einkochen oder Einfrieren von Obst und Fruchtgemüsen steht unter einem guten Stern. Wenn Sie im Privatleben gewohnt sind sich durchsetzen, sollten Sie diese Haltung nicht unbedingt Ihrem Partner zeigen. Sie könnten ihn mit dieser Siegeshaltung ins Boxhorn jagen. Und lassen Sie sich heute nicht aus der Ruhe bringen – egal von was.


:D
Tokios Nikkei-Index schließt über 11 000er Marke


dpa TOKIO. Die asiatische Leitbörse in Tokio hat zum Wochenauftakt kräftige Gewinne verbucht. Erstmals seit drei Monaten schloss der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte über der psychologisch wichtigen Marke von 11 000 Punkten. Am Handelsende notierte das fernöstliche Kursbarometer einen satten Gewinn von 367,48 Punkten oder 3,4 Prozent beim Stand von 11 064,30 Punkten.

Händler führten die Aufschläge an der Wall Street vom Freitag und die Abschwächung des Yen zum US-Dollar an. Japans Märkte hatten am Freitag wegen eines Feiertages geschlossen. Der breit angelegte Topix stieg um 26,30 Punkte oder rund 2,5 Prozent auf 1088,77 Zähler.

Der Dollar notierte um 15.00 Uhr Ortszeit deutlich fester mit 124,27-30 Yen nach 123,21-23 Yen am Donnerstag zur gleichen Zeit. Der Euro notierte fester mit 0,8790-93 Dollar nach 0,8771-73 Dollar am Donnerstag vergangener Woche.


:)
Guten Morgen von Reuters am Montag, den 26. November 2001

TOP AKTUELL:

Nach dem Parteitags-Votum für den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan und den Fortbestand der rot-grünen Koalition richten die Grünen den Blick auf die Bundestagswahl in zehn Monaten. Grünen-Chef Fritz Kuhn sagte am Sonntag vor den Delegierten des Bundesparteitags in Rostock, im Vordergrund müsse jetzt der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit stehen. Spitzenvertreter der Partei verlangten, die Grünen müssten nun ihren Anteil am Erfolg der Koalition deutlich machen. Mehrheitlich hatten die Delegierten das Afghanistan-Mandat am Vorabend gebilligt und so einen Bruch der Koalition abgewendet. SPD-Generalsekretär Franz Müntefering begrüßte den Beschluss, warnte die Grünen aber zugleich vor neuen Zerreißproben.

Zusatzinfo unter: [POL-GER]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
# Am Montag wollen voraussichtlich folgende Unternehmen des Neuen Marktes ihres Neun-Monats-Zahlen veröffentlichen: Mania Technologie, Viva Media, Netlife, Advanced Photonics und IPC Archtec. Außerdem wird die Adori AG die Bilanz präsentieren.

Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][.NMDE][GER-HOT][GER/TOP]

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Die deutsche Autoindustrie wird sich 2002 nach Einschätzung des Präsidenten des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, auf ein schwächeres erstes Halbjahr einstellen müssen. In einem Interview mit der Berliner Tageszeitung "Die Welt" sagte der VDA-Präsident, die Entwicklung in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres werde hoffentlich besser.

* Allianz-Chef Henning Schulte-Noelle hält die Krise an den Finanzmärkten nach den Anschlägen vom 11. September in den USA noch nicht für ausgestanden. "Wir sollten uns nicht zu sicher fühlen", sagte der Vorstandsvorsitzende des Versicherers der "Financial Times Deutschland".

* Die Charterfluggesellschaft Germania will trotz der gescheiterten Gespräche über eine Übernahme der Deutschen BA in den kommenden Jahren in Deutschland ein Linienflugnetz aufbauen, berichtete die FTD. Germania-Geschäftsführer Mustafa Muscati sagte der Zeitung, der Linienverkehr solle zum zweiten Standbein der Fluggesellschaft werden.

* Die Deutsche Bank will ihren Geschäftsbereich Privatkunden und Vermögensverwaltung umbauen. Damit solle sich die Profitabilität der bislang ertragsschwachen Sparte in den kommenden drei Jahren verdoppeln, sagte Vorstandsmitglied Hermann-Josef Lamberti dem "Handelsblatt".

* Der Internet-Anbieter T-Online wird ab Anfang 2002 erstmals auf breiter Front kostenpflichtige Inhalte anbieten, berichtet "Die Welt". Vorstandschef Thomas Holtrop wolle damit die Telekom-Tochter wieder profitabel machen.

BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Euro hat am Montag im frühen asiatischen Handel kaum verändert zu seinem US-Schlusskurs vom Freitag notiert. Gegen 7.00 Uhr MEZ kostete ein Euro 0,8786/92 Dollar nach 0,8770/80 zum Wochenausklang in New York. Nach Händlerangaben hielten sich die Investoren mit Euro-Engagements weiter zurück, da es immer noch keine überzeugenden Hinweise auf eine Verbesserung der fundamentalen Wirtschaftsdaten in der Euro-Zone gebe. Eine Herabstufung japanischer Staatsschulden durch die Ratingagentur Fitch hatte nur begrenzte Folgen für den Yen, nachdem die japanische Währung am Freitag bereits auf ein Drei-Monatstief gegen den Dollar gefallen war. Der Dollar kostete 124,26/31 Yen nach 124,30/38 Yen am Freitagabend in New York.

Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Die Börse in Tokio hat zum Wochenstart kräftige Kurssprünge verzeichnet. Der niedrige Yen-Wechselkurs, eine festere Wall Street am Freitag sowie anhaltende Hoffnungen auf eine Konsolidierung im Bankensektor haben nach Händlerangaben die Stimmung positiv beeinflusst. Der Nikkei übersprang am Montagmorgen bereits die 11.000-Punkte-Marke und notierte gegen 6.45 Uhr (MEZ) mit einem Plus von rund drei Prozent bei 11.017 Zählern. In Hongkong beendete der Hang Seng dagegen den Vormittagshandel nahezu unverändert bei 11.321 Punkten. In Tokio bezeichneten Analysten den guten Wochenstart als überraschend. Es mache sich jedoch weiter Hoffnung breit, dass die US-amerikanische Bevölkerung nach den Anschlägen vom September Vertrauen fasse und gewillt sei, wieder kräftiger zu konsumieren, hieß es.

Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Die US-Aktienmärkte haben sich am Freitag zum Ende eines verkürzten Handelstages fester präsentiert, was Händler unter anderem auf ein besonderes Interesse an Aktien der Einzelhandelsbranche zurückführten. Optimismus darüber, dass mit der einsetzenden Weihnachtszeit die Verbraucher wieder mehr Geld ausgeben würden, habe der Wall Street zu Gewinnen verholfen, sagte Rick Meckler, President des Investmenthauses LibertyView. Darüber hinaus habe die Hoffnung auf eine Erholung der Wirtschaft im kommenden Jahr zu einem Anstieg der Kurse geführt. Die Anleger hätten angefangen, nach vorne zu blicken und gingen davon aus, dass sich einige Aktienwerte erholen könnten, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index beendete den Handel um 1,27 Prozent höher auf 9959,71 Punkte. Der breitere Standard & Poor`s 500 Index gewann 1,17 Prozent auf 1150,30 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite Index schloss mit 1,5 Prozent im Plus bei 1903,21 Zählern.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Citibank-Dax-Indikation:

Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index

INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
1600 US Hausverkäufe J/J SEP . Mio 4,89

Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
Euro:

Obst einkochen tue ich heute bestimmt nicht! :laugh:

Apropo Mondkalender, wann ist Neumond? Dann sollte es erneut einen signifikanten Schub an den Börsen geben.
Moiin @ all!

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Thema: Taliban bald platt!!



US-Bodenoperation angelaufen
Bundeswehr schickt Hilfstransporte

Die USA haben offenbar ihren bisher größten Bodeneinsatz in Afghanistan gestartet. Wie US-Fernsehsender berichteten, landeten US-Marines mit Hubschraubern auf einem Flugfeld nahe der Taliban-Hochburg Kandahar. 1500 US-Soldaten sollen nach Angaben des Senders NBC an dem Einsatz beteiligt sein. Indessen beginnt die Bundeswehr vom US-Militärflughafen im pfälzischen Ramstein aus mit ihren angekündigten Unterstützungsflügen für die US-Armee im Afghanistan-Einsatz. Am Wochenende war die letzte Taliban-Bastion Kundus in Nordafghanistan gefallen. Dabei wurden mehrere hundert ausländische Kämpfer getötet, die nach ihrer Gefangennahme zu fliehen versucht haben sollen.



Bundeswehr schickt Transall-Maschinen
Die ersten drei Transall-Transportflugzeuge der Bundeswehr sollen von deutschen und amerikanischen Soldaten mit Decken, Medikamenten, Stroh und anderen Gütern beladen werden. Danach sollen sie von Ramstein aus nach Incirlik in das NATO-Partnerland Türkei starten. Von dort können die im Rahmen der Operation "Enduring Freedom" (Dauerhafte Freiheit) bereitgestellten Güter später von amerikanischen Luftstreitkräften weiter in Richtung Afghanistan transportiert werden. Bis auf die Besatzungsmitglieder befördern die Transall-Maschinen zumindest vorerst keine Bundeswehrsoldaten. Die Transporte sollen zunächst auf zwei Monate begrenzt sein.



US-Bodenoperation angelaufen
Der US-Sender CNN berichteten, dass mehrere hundert Soldaten mit Hubschraubern von zwei US- Kriegsschiffen aus der Arabischen See in die Region Kandahar geflogen worden seien. Innerhalb von 24 Stunden solle das Kontingent auf bis zu 1500 Soldaten aufgestockt werden. Die Marines sollen nach Al-Kaida- Terroristen suchen, ihnen die Rückzugswege abschneiden und Ziele für US-Luftangriffe auswählen, berichtete der Sender weiter. Sollte sich der Einsatz bestätigen, wäre es die größte Operation von Bodentruppen seit Beginn der US-Militäraktion in Afghanistan am 7. Oktober.



Flughafen erobert
Wie es hieß, wurde der jetzt genutzte Flugplatz am Sonntag von Kriegern eines Paschtunen-Stammes erobert, die sich gegen die Taliban gewandt hatten. Kandahar ist nach dem Fall der Stadt Kundus im Norden des Landes die letzte noch verbliebene Stadt in Händen der Taliban. Dort wird auch der geistige Führer der Taliban, Mullah Mohammed Omar, vermutet. In dem Gebiet rund um die Stadt soll sich nach US-Angaben auch das Versteck von Osama bin Laden befinden.

Kundus gefallen
Erst am Sonntag war die Taliban-Bastion Kundus nach tagelanger Belagerung durch Truppen der Nordallianz und heftigen US- Luftangriffen gefallen. Bis zum Abend wurden auch die letzten noch in der Stadt verbliebenen Kämpfer, vorwiegend ausländische Anhänger der Taliban, vertrieben. Vertreter der Nordallianz sagten, die Taliban befänden sich nun westlich der Stadt, seien aber von der Nordallianz eingeschlossen.

Aufstand der Söldner
Rund 500 meist ausländische Taliban-Söldner, die sich am Samstag in der nordafghanischen Stadt Kundus ergeben hatten, hatten am Sonntag in dem Gefangenenlager in einer Festung außerhalb von Masar- i-Scharif revoltiert. Wie ein vor Ort anwesender ARD-Korrespondent berichtete, zündeten sie Handgranaten, die sie bei der Waffenabgabe versteckt hatten, und überwältigten die nur etwa 100 Bewacher. Der Aufstand wurde schließlich von Truppen der Nordallianz, die auch durch US-Kampfflugzeuge unterstützt wurden, niedergeschlagen. Mehrere hundert Gefangene sollen getötet worden sein.

AP
Anzeige in der "Sunday Times"


Elizabeth II. sucht Vermögensverwalter per Stellenanzeige


Erstmals hat die britische Königin Elizabeth II. einem Zeitungsbericht zufolge einen neuen Vermögensverwalter per Stellenanzeige gesucht.


afp LONDON. Der neue Geschäftsführer müsse das auf 1,15 Milliarden Pfund (etwa 3,6 Milliarden Mark/1,8 Milliarden Euro) geschätzte Vermögen der Queen verwalten, berichtete das Boulevardblatt "The Sun" am Sonntag und bezog sich auf eine Annonce in der "Sunday Times". Darin wurde die Stelle als "einzigartige und herausfordernde Aufgabe" beschrieben. Der derzeitige königliche Vermögensverwalter, Sir Michael Peat, werde den Buckingham-Palast im August kommenden Jahres verlassen, um seinen neuen Posten als Privatsekretär von Thronfolger Prinz Charles im St.-James-Palast anzutreten, berichtete die "Sun".

Peat erhielt den Spitznamen "Mann mit der Axt", weil er die Ausgaben des Königshauses seit 1990 drastisch kürzte. Die Sparmaßnahmen des Verwalters spürte die königliche Familie besonders auf Reisen: In Sir Michaels Amtszeit schrumpfte die Reisekasse der Royals um mehr als zwei Drittel. Außerdem empfahl er der Queen, Einkommenssteuern zu bezahlen. Das Vermögen der Königin besteht überwiegend aus Aktien, Immobilien, Schmuck und Kunstwerken.


HANDELSBLATT, Montag, 26. November 2001, 08:02 Uhr

Na, Germa wie wär`s. :laugh:
F4:

Haste mir die Mailadresse zum bewerben? :laugh:

Königlichen Pudding an die Diener gibt es aber bei mir nimmer. Die 50.000,-- kann man sich sparen. :D
Der Nasdaq-Crash der letzten 12 Monate verzerrt das Bild ein wenig.
Richtig bluten müssen hat vor allem die Chipbranche.

Anders die PC-Werte:





Das sind alles 1-Jahres-W´s wie aus dem Lehrbuch!
Nun kann man darüber rätseln, ob es untere Umkehrformationen sind, oder die PC-Branche den großen Crash erst noch vor sich hat. Das extrem hohe Bewertungsniveau würde für letzteres sprechen.
Trotzdem könnte kurzfr., insofern es denn weiter steigt, genau diese Branche besonders boomen. Weihnachtskonsumfantasie, etc.
& wenn der erste von denen ab Mitte Dezember warnen sollte, da das Adventsgeschäft doch nicht so gut läuft, kann man sie allesamt shorten! :D
Dax zunächst freundlich erwartet - Deutsche Bank im Fokus

Frankfurt, 26. Nov (Reuters) - Am deutschen Aktienmarkt erwarten Händler am Montag einen freundlichen Handelsauftakt. Im Tagesverlauf sei nach dem jüngsten deutlichen Anstieg des Marktes mit einer Konsolidierung zu rechnen, sagte ein Börsianer. Im Mittelpunkt dürften zunächst die Titel der Deutschen Bank nach Berichten über mögliche Fusiongespräche mit der britischen Lloyds TSB Group stehen, hieß es weiter.

Die Citibank berechnete den Deutschen Aktienindex (Dax) gegen 8.20 Uhr mit 5169 Punkten, nach einem Schluss von 5150 Zählern am Freitag. Das Handelshaus Lang & Schwarz sieht den Dax bei 5172 Punkten. Die Deutsche Bank berechnete den Dax bei 5168 Stellen. Seit seinem Tiefstand am 21. September hat der Dax um rund 45 Prozent zugelegt. Am Neuen Markt erwarten alle drei Bank für den Nemax50-Index ebenfalls leicht höhere Kurse.

Die britische Zeitung "Independent" hatte am Wochenende berichtet, Lloyds wolle erneut Fusionsgespräche mit der Deutschen Bank aufnehmen. "Ein solches Szenario wäre schon möglich, Lloyds und Deutsche Bank wären ein Gegengewicht zur Allianz-Dresdner", sagte ein Händler zu Medienberichten.

Die US-Aktienmärkte hatten sich am Freitag zum Ende eines verkürzten Handelstages fester präsentiert, was Händler unter anderem auf ein besonderes Interesse an Aktien der Einzelhandelsbranche zurückführten. Optimismus darüber, dass mit der einsetzenden Weihnachtszeit die Verbraucher wieder mehr Geld ausgeben würden, habe der Wall Street zu Gewinnen verholfen, sagte Rick Meckler, President des Investmenthauses LibertyView. Der Dow-Jones-Index beendete den Handel um 1,27 Prozent höher auf 9959,71 Punkte. Die Nasdaq schloss mit 1,5 Prozent im Plus bei 1903,21 Zählern.

Auch die Autowerte könnten im Fokus der Anleger stehen. Die deutsche Autoindustrie wird sich 2002 nach Einschätzung des Präsidenten des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, auf ein schwächeres erstes Halbjahr einstellen müssen. Der VDA-Präsident sagte der "Welt" weiter, die Entwicklung im zweiten Halbjahr 2002 werde hoffentlich besser.

Volkswagen-Aktien könnten nach Händleraussagen allerdings zulegen, nachdem der VW-Aufsichtsrat am Freitag die Aufteilung des Konzerns in zwei eigenständige Markenfamilien beschlossen hatte. "Die neue Struktur scheint positiv am Markt aufgenommen zu werden", kommentierte ein Händler.

Am Neuen Markt könnten unter anderem die Titel des Logistikdienstleisters Thiel für Kaufinteresse sorgen. Das Unternehmen übernimmt nach eigenen Angaben 87 Prozent der Anteile an der französischen TK-Logistik. Das Unternehmen sei in den Sektoren HealthCare-Logistik und hochwertige Logistikdienstleistungen tätig, hieß es am Montagmorgen. Der Kaufpreis bewege sich im Bereich des Sechs- bis Achtfachen des Ebit der TK, sagte ein Thiel-Sprecher auf Anfrage.

:eek:
DGAP-Ad hoc: Kinowelt Medien AG <KNM>

ABN Amro kündigt Kinowelt-Kredite

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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ABN Amro kündigt Kinowelt-Kredite

München, 26.11.01: Die Kinowelt Medien AG teilt mit, dass die ABN Amro Bank NV,
Amsterdam, ihre Kredite gekündigt hat. Die Kündigung erfolgt mit Wirkung zum 28.
November 2001. Der Kreditbetrag übersteigt 100 Millionen DM. Kinowelt ist nicht
in der Lage, diesen Betrag bis zum 28. November aufzubringen. Sollte keine
kurzfristige Einigung mit der ABN Amro Bank NV möglich sein, wird Kinowelt
voraussichtlich, zum Schutz anderer Gläubiger, ein Insolvenzverfahren einleiten.
Das Management ist davon überzeugt, dass die finanzierenden Banken in einem
Insolvenzverfahren ein deutlich schlechteres Ergebnis erzielen werden.

Rückfragen:
Kinowelt Medien AG
Christin Wegener
Jörg Lang
Tel: 089-30796-7270
Tel: 089-30796-8103

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 26.11.2001

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Der Schritt der ABN Amro Bank NV kommt für Kinowelt überraschend. Kinowelt ist
es in den letzten Monaten gelungen, das operative Geschäft zu straffen und einen
hohen positiven Cash-Flow vor Zins und Tilgung zu erwirtschaften. Diese
Entwicklung wurde allen finanzierenden Banken vorgestellt. Viele der
finanzierenden Banken haben positiv reagiert. Einige Banken haben bereits ihre
Bereitschaft signalisiert, einen Restrukturierungsbeitrag zu leisten. Mit
Ausnahme von ABN Amro Bank NV hat keine Bank ihre Kredite fällig gestellt. Die
ABN Amro Bank NV scheint zu erwarten, dass sie in einem Insolvenzverfahren von
Kinowelt eine höhere Rückführung ihrer Kredite erwarten könne. Diese Meinung
wird durch Experten, die Kinowelt konsultiert hat, nicht bestätigt. Vielmehr ist
ein großer Teil der Kredite der ABN Amro Bank NV nicht besichert.
Das Vorgehen der ABN Amro Bank NV widerspricht allen ökonomischen Überlegungen
und gefährdet darüber hinaus viele Arbeitsplätze bei Kinowelt und ihren
Zulieferern. Kinowelt beschäftigte am 30. September 2001 konzernweit 797
Mitarbeiter.

Rückfragen:
Kinowelt Medien AG
Christin Wegener
Jörg Lang
Tel: 089-30796-7270
Tel: 089-30796-8103
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WKN: 628590; Index: NEMAX 50
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München, Stuttgart


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byebye kinowelt
HALBLEITER-BRANCHE, 26.11.01

STMicroelectronics sieht WENDE für Halbleiterindustrie 2002

Genis-Pouilly (vwd)
STMicroelectronics NV, Genis-Pouilly, sieht eine WENDE für die Halbleiterindustrie Ende 2002.

In den letzten Monaten des kommenden Jahres werde ein WACHSTUM IM ZWEISTELLIGEN PROZENTUALEN BEREICH zu verzeichnen sein, sagte Jean-Philippe Dauvin, ein Veteran der Branche, am Montag.

2003 werde sich diese AUFWÄRTSTENDENZ DANN FORTSETZEN, prognostizierte er.

Im 4. Quartal 2002 werde beim Umsatz ein Plus von 20 bis 25 Prozent erzielt,

und 2003 werde die STEIGERUNG "IM HOHEN ZWANZIGERBEREICH" liegen, so die Schätzung von STMicroelectronics.

Grund sei eine REGE INVESTITIONSTÄTIGKEIT DER UNTERNEHMEN. NIEDRIGE ZINSEN und der Wunsch nach einer Erhöhung der PRODUKTIVITÄT würden Produzenten zu einer Erneuerung von IT-Anlagen animieren, die mit Halbleitern arbeiten.
Tut mir leid Germa.

Habe wie gesucht und gesucht, aber leider keine Bewerbungsadresse gefunden.:eek:

Mußte wohl bei W.O. bleiben.;)
Guten Morgen!

DAX heute noch bei 5.350!
Ein Nikkei, der mit 3,4% im Plus geschlossen hat.
Gute Vorgaben aus Amerika... Wir haben am Freitag
zwar 1 Stunde nach Amerika geschlossen, aber fuer
die Dummen heisst es einfach `gute Vorgaben`...
Einige wichtige Zahlen kommen diese Woche, somit
ist fuer die Phantasie gesorgt...

and UP :D

Gruss, BB
Moin BoBa :)



DAX schon wieder mit einem Prozent im Plus!
Bald sollte die Umschwenkphase kommen. Dann ist es den Anlegern egal wie stark der DAX in den letzten beiden Monaten gestiegen ist. Man schaut nur noch nach oben auf die 5500 und 6000 P. Gesund ist das auf gar keinen Fall.

Als Bär muss man auf der Hut sein, denn solch ein starker Markt kippt nicht so ohne weiteres aus den Latschen.
Entweder passiert es overnight mit -20%, oder eine obere Umehrformation. Sicher scheint nur eines, der nächste Abschwung sollte wegen der momentanen Fahnenstange sehr schnell und heftig vonstatten gehen. :D
Moin, Moin germa

der Tag beginnt nicht schlecht, mein Dax Call freut es :)

was macht Heute wohl Heyde ?????? :rolleyes:

Auskenner :cool:
Aha, und wie ich sehe steht auch das Beige-Book diese
Woche an. Das duerfte das groesste Stimulus fuer die
Aktienmaerkte werden...
Entweder geht es der Wirtschaft schon ein Tick besser,
dann gibts eine Kursexplosion, da sich rausstellt hat,
dass die Spekulation auf Erholung Q1/Q2 2002 aufgeht
(macht nichts, dass diese Erholung schon mehr als
eingepreist ist - man darf sicherlich noch mal kaufen :laugh: ).
Oder gehts der Wirtschaft doch nicht viel besser, dann
wird wieder die Zinssenkungsphantasie fuer steigende
Kurse sorgen :laugh:
Man kann es wenden, wie man will, wenn die Maerkte nach
oben wollen, werden sie auch jeden Anlass (egal wie
irrational sie dann handeln wuerden) ausnutzen...
Mit der Fundamentalanalyse beschaeftigt sich derzeit
kein Mensch mehr... das letzte Posting im Fundamentalanalyse-
Forum von vor 5 Tagen :laugh:
Die Charttechnik scheint auch immer mehr ratlos :laugh:

long live the bubble

Gruss, BB

*kopfschuettel+frustriert*
Moin Cetinje, Auskenner + Prinz :)



Auskenner:

Heyde habe ich noch gar nicht geguckt.
Ich habe mir eben den berühmten Nikkei-Call mit 20.000% Chance geholt. 800 Euro Kapitaleinsatz. Solch ein "Baby" hatte ich schon lange nicht mehr. :laugh:
Geht es sich auf, werden daraus 150.000 Euro :eek:



Boba:

Es ist nun eine gefährliche Situation!
Sollte es geringste Anzeichen eines Miniaufschwungs geben, wird Greenspan diese Ausschlachten und neue blühende Landschaften herbeireden!
Wir sind bereits jetzt in einer absoluten Übertreibungspase nach oben. Doch es ist Dezember, somit könnte diese noch anhalten
im DAX nur noch ein Wert im Minus :eek:
die MuenchRueck.
Bereits unter 5200 wird massiv nachgekauft.
Na schliesslich gehts bis Jahresende auf 6000 :laugh:
Ich gebe zu, ich musste meine Prognose anpassen:
die 6000 werden diese Woche wahrscheinlich nicht
mehr erreicht... :(

Gruss, BB

and UP :D
Bisher holten wir nur den 11. September auf. Was jetzt in den nächsten Wochen und Monaten noch kommt ist der Wirtschaftsaufschwung. Auf steigende Kurse.
Da mir in letzter Zeit öfters die Zeit für das eigene Powerdaytrading fehlt und ich nicht die Wohlfahrt darstelle, muss ich abwägen, entweder mein Tagesthread und das ständige Aktualisieren der Mittelfristanlagen einzuschränken, oder mich teilweise kostenpflichtig zu machen. Letzteres könnte nach der Art ablaufen, in welcher Form hast du von bisherigen Analysen/Empfehlungen profitiert und wärst bereit meine Dienste/Analysen dafür im nachhinein zu entlohnen.
Eure Meinungen dazu würden mich interessieren. Bitte diese nicht hier im Thread, sondern per Boardmail oder E-Mail an aktienbubble@yahoo.de


Der selbsternannte Boardguru will abkassieren! :laugh:
Wer soll denn für die Erkenntnis, das es entweder hoch oder runter geht, oder bleibt wie es ist, Geld bezahlen?

Meldet Euch bitte mal hier im Board, ich nenne Euch fünf Adressen, wo ihr diese Infos umsonst bekommt...

BULLE

P.S. Eine Sperrung wegen Spaming werde ich beantragen!
@stmk-guru1

bei 5200 im DAX waren wir zuletzt im August.
Am 11.09 (noch vor dem Anschlag) war der DAX
um 4700, somit haben wir schon viel mehr
aufgeholt, als nur den 11.09.
Seit damals sind auch nur 2,5 Monate vergangen,
gehts der Wirtschaft jetzt um so viel besser,
oder sind die Aussichten um so viel rosiger als
noch vor so kurzer Zeit? Das glaube ich nicht.
Was wir jetzt erleben, ist reine Spekulation,
dass es so wird. Doch dass es so wird, kann kein
Mensch vorhersehen...
Somit bleibt es eine Spekulation(sblase :laugh: )
Oder meinst du vielleicht, dass durch die abschaffung
der Taliban, die Unternehmen ploetzlich blendende
Gewinne (oder Aussichten auf diese) praesentieren
werden?
Aber wie gesagt, fundamentales interessiert jetzt
keine Sau mehr... :(
Hauptsache, alle werden reich mit dem Bubble :laugh:
Bedenke nur, jedes Schneeball-System geht irgendwann
zugrunde...

Gruss, BB

and UP :D
IFO-STUDIE

Industrie steckt in der Rezession

Die deutsche Industrie ist unter dem Druck der weltweit flauen Konjunktur im Laufe des Jahres in die Rezession gerutscht. Für 2002 erwarten die Experten des Münchner Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung allenfalls ein leichtes Wachstum.


München - Nach einem Produktionsanstieg gegenüber dem Vorjahr von durchschnittlich etwa 0,8 Prozent im laufenden Jahr dürfte das Wachstum im verarbeitenden Gewerbe 2002 nahezu stagnieren, heißt es in einer aktuellen Studie. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch 6,4 Prozent betragen.
Die jüngsten Umfragen unter Unternehmen würden noch keine Trendwende erkennen lassen. Deshalb dürfte der Tiefpunkt des derzeitigen Abschwungs erst im kommenden Jahr erreicht werden, heißt es in der Studie. Der drastische Nachfrage- wie der Produktionsrückgang ziehe sich durch fast alle Branchen des Verarbeitenden Gewerbes. Besonders betroffen sei der Maschinenbau und die Informations- und Kommunikationstechnik, während sich allein die Automobilindustrie dem Abwärtstrend bislang erfolgreich entziehen konnte.

Nach der üblichen Abgrenzung, wonach eine Rezession bei einem rückläufigen Wachstum über mindestens zwei aufeinander folgende Quartale vorliegt, sei dieser Fall - mit einer Jahresrate von minus 3,9 Prozent im zweiten und minus 3,0 Prozent im dritten Quartal - im Laufe dieses Jahres eingetreten. Allerdings sei der Rückgang damit deutlich geringer ausgefallen als in der letzten Rezessionsphase im Herbst 1992, als das Produktionswachstum um knapp 15 Prozent einbrach.

Falls die Abwärtstendenz beim Auftragseingang jedoch nicht bald durchbrochen werden könne, werde der Produktionsrückgang wesentlich stärker als noch im Sommerhalbjahr 2001 ausfallen, warnt das Ifo Institut. Nach den Terroranschlägen in den USA habe sich insbesondere das Geschäftsklima in der Metallerzeugung und der chemischen Industrie verschlechtert.

Für das kommende Jahr rechnet das Ifo Institut nach eigenen Angaben im günstigsten Falle mit einem realen Produktionswachstum im Verarbeitenden Gewerbe von 0,3 Prozent. Dabei werde davon ausgegangen, dass sich zumindest im Jahresverlauf wieder eine Aufwärtstendenz abzeichnet. Wenn dies der Fall sei, dürfe sich 2003 mit einem Wachstum von 2,5 Prozent die Kapazitätsauslastung wieder verbessern und die Stimmung aufhellen.
@paule2

warum muss einer von beiden luegen.
Es ist das normale Verhalten... DAX steigt weil hier
in Aktien investiert Wird, und dafuer muessen die Investoren
den Euro kaufen. Man kauft hier keine Aktien fuer US-$ ;)
Verzerrt wurde es nur in den letzten Jahren, wo sich
der DAX nicht von Amerika abkoppeln koennte, aber vll.
passiert es endlich :laugh:

Gruss, BB
Paule:

DAX und Euro dürfen zusammen steigen. Nur der böse DOW darf nicht mitmachen. :D

Wehe der Euro schliesst heute oder morgen unter 0,8750!
Paule:

DAX und Euro dürfen zusammen steigen. Nur der böse DOW darf nicht mitmachen. :D

Wehe der Euro schliesst heute oder morgen unter 0,8750!
.
Hallo an @

Ich fühle mich wie im März 2000

o jej o jej o jej
.
26.11.2001 US-Einzelhandel ist zufrieden
Das traditionell umsatzstärkste Wochenende in den USA, Thanks-Giving, verlief ersten Berechnungen zu Folge positiv. So erwartet der amerikanische Finanzminister Paul O´Neill eine Erholung der US-Wirtschaft. Am Freitag nach Thanks-Giving sind die Eizelhandelsumsätze wohl um vier Prozent gestiegen. Mit aggressiven Preisnachlässen werden die Verbraucher in die Konsumtempel gelockt. Der Verbraucher ist das Zünglein an der Waage für ein Anziehen der Konjunktur. Seine Ausgaben tragen zu 2/3 zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukt bei. Zwanzig Zinssenkungen nützen nichts, wenn der Verbraucher diese nicht aufnimmt. Doch die ersten Anzeichen sind positiv.



------------------


Ich weiss bislang nur von den 0%-Zinsen bei den Autos und gewaltigen PC- und -zubehörpreisen. Gibt es irgendwo eine Seite, wo man nachlesen kann welche Branche im Durchschnitt wieviel nachgelassen hat?
@kostolan

Nein, es ist noch Januar 2000 :D

aber trotzdem:

o jej o jej o jej

Gruss, BB
Fitch stuft Japans Bonds herunter - BoJ warnt vor Deflation

Tokio, 26. Nov (Reuters) - Die internationale Rating-Agentur Fitch hat am Montag japanische Staatsschulden heruntergestuft und weitere Reformen in dem rezessionsgeplagten Land angemahnt. Fitch bewertet langfristige Staatsanleihen in Yen und anderen Währungen nun mit "AA" nach zuvor "AA plus". Die Ratings blieben mit negativem Vorzeichen unter Beobachtung, teilte Fitch weiter mit. "Japans fundamentale Kreditsituation verschlechtert sich weiter. Die Weltrezession hat die Wirtschaft ihrer einzigen Hoffnungsschimmer beraubt - Exporte und Hochtechnologie-Investitionen", hieß es. Der Vize-Chef der japanischen Notenbank, Yutaka Yamaguchi, warnte unterdessen vor der Gefahr eines Teufelskreises sinkender Verbraucherpreise in Japan.

Auch die Rating-Agentur Standard&Poor`s teilte am Montag mit, sie könne möglicherweise japanische Staatsschulden um zwei Schritte herunterstufen. Zuletzt hatte S&P im Februar Japans Schulden auf "AA plus" von "AAA" heruntergestuft. Analysten zeigten sich nicht von der Fitch-Herabstufung überrascht. Sowohl von einem strukturellen als auch von einem zyklischen Standpunkt "hat sich die Situation des öffentlichen Haushalts verschlechtert", sagte Richard Jerram von ING Baring Securities in Tokio.

Obwohl Fitch dem japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi ungebrochenen Reformwillen bescheinigte, sieht die Agentur das Land vor schwierigen Zeiten: "Die nahe Zukunft wird unabhängig von der Politik schmerzvoll werden und könnte sogar vorübergehend durch Reformmaßnahmen verschlimmert werden." Japan steckt derzeit in der vierten Rezession innerhalb eines Jahrzehnts. Seine Schuldenquote ist nach einer langen Reihe von Konjunkturprogrammen mit 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) die höchste unter den Industrienationen.

BoJ-Vizechef Yamaguchi sagte, die Notenbank werde ihre lockere Geldpolitik beibehalten, um den seit zwei Jahren andauernden Preisrückgang zu bekämpfen. "Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten, da wir nicht ausschließen können, dass die Wirtschaft in eine deflationäre Spirale rutscht", sagte Yamaguchi am Montag.

sam/fun


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Würde man das Bubble-Geld in Amerika umrechnen, wäre wohl die USA mit Abstand diese Nummer 1 :D
Erste Positionen aufbauen?


(wird nicht schnell gehen, aber Gold ist z.Zt. aus dem Rampenlicht der Anlage vollkommen verschwunden,
was mich zuversichtlich stimmt.)
mfg
@Boba,

in den vergangenen Monaten war zu beobachten, daß ein fallender Euro den Dow begünstigt. Wenn große europäische Adressen drüben investiert sind oder investieren wollen, begünstigt ein fallender Euro die Performance. Da jetzt die europäischen Märkte den amerikanischen hinterhertrotteln, kann man diese Regel auch getrost auf den Dax anwenden.
Bis jetzt läuft alles gleich wie vor 6 Monaten. Und damals gingen die letzen 8-10% im Dow fast ausschließlich auf Kosten des Euro.
Sollte der Euro nicht weiter fallen, werden amerikanische Aktien für europäische Investoren uninteressanter.
Anders herum würde ein steigender Euro Kapital aus den USA in die europäischen Börsen locken.

gruss paule2
Ich finde man könnte es eben gut sehen.
Der Euro sackt ein Stück ab und der Dax dreht wieder nach oben
Morgen zusammen,

ich bin mal gespannt, wie weit es noch läuft. Machen wir uns nichts vor, nach dem WTC-Debakel hatte auch der letzte Bulle verkauft. Ergo ist das GRO noch immer ohne grosse Positionen an "Wettenscheinen" äh Aktien meinte ich natürlich. Ergo, diejenigen die die Dinger im September aufgefangen haben, geben sie jetzt zaghaft zu immer höheren Kursen wieder ans Volk ab. Dies kann noch ein weilchen dauern, wer weiss schon wie gross der Hunger nach "Papier" im Volk ist.

Ne, ich bleibe dabei, bloss nicht nach irgendetwas Fundamentalem suchen, das bringt nichts. Dann schaut lieber auf die "Linien" (die anderen tuns ja auch). Erst wenn dort etwas bricht, dann steigen die Chancen auf der Shortseite wieder. Eins ist klar, je weiter es läuft, um so sicherer hinterher der Abstieg. Der Wendepunkt ist das A und O nicht die Richtung. Wäre hätte im September noch einen Pfennig auf den Markt gegeben? - Ergo muss erst oben wieder der Deckel wegfliegen, also der Letzte von der "wirklichen Wende" überzeugt sein, dann ist wieder Dunkeltuten angesagt.

x Thomas
Da germanasti im Prinzip jeden Tag den gleichen Käse schreibt, werde ich folgenden Beitrag einfach auch jeden Tag einmal einstellen.


Man kann ja wohl mal daneben liegen. Aber so daneben wie germanasti und seine WO-Claqueure - Respekt, das ist eine ganz besonders erwähnenswerte Leistung.

Seit Wochen, ja Monaten nur sinnentleertes Crashgeschwätz, unglaublich. Und seine Mitstreiter sind ebenfalls sehr unterhaltsam. Einige scharfe Wadenbeißer, die auf germa-Kritik sofort äußerst grantig reagieren und dann noch die Wehleidigen, die Last der Welt auf den Schultern tragend. Besonders - ich hab den Namen jetzt grad nicht parat (Peter, Paule) ist immer ganz besonders erschüttert, (ich stelle ihn mir als Norwegerpullover tragenden Studienrat und Bündnisgrünefunktionär vor) daß die Wirtschaftslenker der Welt nicht einfach in den Thread schauen und sich die tollen Ratschläge von germa und seinen Freunden zu Herzen nehmen.

Ich lese die Beiträge meistens mit Vergnügen. Allerdings könnte es auch den einen oder anderen Börsenneuling geben, den germanasti mit seinem - nennen wir es ruhig Gefasel - davon abgehalten hat, gerade in den letzten Tagen richtig Geld zu verdienen, oder schlimmer, dazu verleitet hat, mit Puts richtig Kohle zu verbraten.

Dieser Thread-Leser könnte sich vielleicht dazu veranlaßt fühlen, germanasti einfach als ...........(das böse A-Wort darf ich nicht mehr benutzen, sonst werde ich wieder gesperrt) zu bezeichnen.
Zur aktuellen Situation der Konsumlust der US-Bürger, der heutige Hellmeyer, vorhin auch auf n-tv gewesen...



Guten Morgen!

EUR-USD eröffnet heute bei 0.8805, nachdem am Freitag in New York eine
Bandbreite von 0.8738 – 0.8813 gehandelt wurde. Fernost begnügte sich mit
einer „Range“ zwischen 0.8770 – 0.8802.
Die Preisbewegung vom Freitag war geprägt von technischen Gesichtspunkten.
Insbesondere der Abschwung auf Tiefstkurse unter 0.8750 hatte maßgeblich
seinen Hintergrund in „Stop-Loss“-Verkäufen des Euro. Der schnelle Anstieg auf
das Niveau bei 0.8800 belegt diesen Umstand trefflich. Die Tatsache, dass das
NBER Institut in den USA die Rezession offiziell erklärt hat, hatte keine
Marktwirkung. Die positiven Umsatzdaten über die Feiertage in den USA werden
von O’Neill jedoch als Beginn einer Erholung apostrophiert. Fraglos ist ein
Umsatzwachstum von 4 % während des „Thanksgiving“ positiv zu bewerten.
Gleichwohl haben die Warenhausketten ähnlich wie die Autohersteller mit
extremen „Discounts“ Kaufanreize geschaffen. Diese Politik der Unternehmen ist
durchaus geeignet, geplante Käufe von Konsumenten vorzuziehen mit der Folge,
dass nachfolgend geringere Umsätze zu erwarten sind. Die
Verschuldungsproblematik der Konsumenten wird durch das aktuelle Verhalten
jedoch kaum entschärft, sondern weiter befördert. Die Äußerungen von Tony
Blair am Wochenende signalisieren nach Expertenmeinung einen neuen Versuch,
die englische Öffentlichkeit hinsichtlich eines Beitritts zur europäischen
Währungsunion positiv zu beeinflussen. Insbesondere die Darstellung der
englischen Europapolitik als eine Politik der verpassten Chancen ist bezeichnend
und fraglos auch zutreffend. Ergo sollte sich diese politische Komponente moderat
positiv für den Euro und belastend für das GBP auswirken. In Japan bleibt das
Wirtschaftsszenario milde ausgedrückt düster. Die Umsätze in Supermärkten sind
auf Jahresbasis um 10 % zurückgegangen. Die Politik der Administration als auch
der BOJ bleibt auf JPY-Schwäche ausgerichtet.
Die Markttechnik bietet keine neuen Erkenntnisse. Unverändert hat der Euro im
Rahmen einer Korrektur Aufwärtspotenzial. Unverändert fehlt der Bewegung aber
entscheidende Dynamik. Unterstützung findet der Euro bei 0.8750, 0.8720 und
0.8680. Widerstände lassen sich bei 0.8820, 0.8850 und 0.8880 erkennen.
Zusammenfassend ergibt sich ein Bild, das weitere Konsolidierung innerhalb einer
Bandbreite 0.8720 – 0.8880 im Wochenverlauf erwarten lässt. Unverändert ist
hinsichtlich der Markttechnik ein positiver Bias erkennbar. Auch die sukzessive
Befestigung des Euro gegenüber dem JPY, dem GBP und dem CHF sollte in der
Parität EUR-USD unterstützend für den Euro wirken.
Viel Erfolg!

F. Hellmeyer
A. Praefcke
+49 (0)69 9132 1730

Ansonsten Feedback vom Boardtreffen von dem hiesigen Verein am Samstag in Dortmund(nicht repräsentativ):

Die Diskussion handelte vom Korrekturpotential und vom Abschwung, nicht von den Kurszielen wie Dow 11k (da ging der Knabe in den letzten Jahren nach der Korrektur immer wieder hin) oder Dax 6k (6250-6300 als Ziel der großen Korrekturbewegung 8,1k-3,5k als 61,8%-Retracement), der Investitionsgrad im unteren Bereich und Zukauf auf niedrigem Niveau (komplett) verpaßt- so die WO-User.

Weiterer Pluspunkt für Europa: KEINE Neuemissionen, die Liquidität wird nicht absorbiert, von der Front dürfte Luft bis mind. Februar/Märzr 2002 sein, große IPOs sind auch noch nicht angekündigt mit konkretem datum (T-Mobil, Post-Tranche, Telekom-Tranche).

Und was passiert in den USA?-> Geldmenge M3 +44 (!!) Mrd

-> Sieht eher nach Weihnachtsrally aus, um auf deine Überschrift Bezug zu nehmen.

Gruß
Hirse
Bernecker Textarchiv

Hans Bernecker: Weihnachtsrally
Mails/Nachrichten vom 26.11.2001, Bernecker & Cie.

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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
die Börsen starten in diese Woche vor dem Hintergrund einer Markttechnik, die alle Varianten zuläßt. Das überrascht mich ebenfalls. Denn: Wir befinden uns allseits deutlich am oberen Rand der sog. überkauften Zone. In der Regel ist dies ein Indiz dafür, daß eine technische Pause notwendig ist. Es gibt aber auch den Fall, daß eine solche überkaufte Marktlage mehrere Woche anhalten kann, bevor es anschließend zu dieser Konsolidierung kommt. Dann aber können die Indizes weitere 10 oder gar 15 % zugelegt haben. Besonders beeindruckend ist dies im Dow Jones, aber teilweise auch im DAX nachzuvollziehen. Die Konsequenz heißt:

Die Anfangspositionen müssen stehen, wovon ich ausgehe, daß Sie dies auch taten. Zum Beispiel wenn Sie nur die 5 Eckpfeiler des deutschen Marktes nehmen, die ich Ihnen im Brief Nr. 39 so eindrücklich beschrieben habe, nämlich DaimlerChrysler bei 31,50 E., Siemens bei 41,80 E., Bayer bei 29,10 E., Dt. Telekom bei rd. 17 E. und Allianz bei 200 E. Das war natürlich damals extrem mutig, aber jetzt auch extrem erfolgreich. Ergo: Insbesondere bei den Technikaktien muß eine Anfangsposition bestehen. Anschließend schauen wir weiter. Jede meiner Empfehlungen steht unter diesen Vorzeichen. Andererseits: Mit meinen Nachkauflimits liege ich schief bzw. war ich zu vorsichtig. Also muß ich nun die Nachkäufe neu überdenken. Da jedoch die
Hausse noch längst nicht zu Ende ist, ist Hektik auch nicht angebracht.

Wall Street konkret: Die letzte Woche ist nicht ganz einfach zu interpretieren, aber das Verhältnis A/D am Freitag mit 2.161 zu 747 am Big Board und 2.170 zu 1.019 an der Nasdaq zeigt, was hinter dem Index steht: Eine zunehmend breitere, wenn auch wenig spektakuläre Positivtendenz für den Gesamtmarkt. In diesem Falle kommt es nicht darauf an, daß es jeden Tag neue Rekordkurse gibt, sondern darauf, daß die Mehrzahl aller Titel eine steigende Tendenz zeigt. Das gilt für den gesamten Markt. Sollte sich dies in den nächsten Tagen fortsetzen, schließe ich nicht aus, daß es sogar noch eine echte Weihnachtsrally geben wird. Ich werfe das Wort in die Debatte, obwohl ich darin noch nicht ganz sicher bin. Ergebnis: Ich unterstreiche
alle meine bisherigen Empfehlungen. In der nächsten AB beschäftige ich mich mit den Titeln, die ich in der letzten avisiert hatte und die am Freitag schon zu den Umsatzstärksten gehörten. Übrigens: Nach Lucent-Ausbruch gilt das gleiche nun für Xerox mit Sprung über 8 $. Also aufpassen. Compaq hat übrigens technisch eine sehr interessante Konstellation, aber vor dem Hintergrund, daß die Fusion mit HP noch nicht bestätigt ist. Im übrigen:
Nasdaq-100-Tracking-Stock knapp um 39,30 $. Hier spekulieren Sie auf den Nasdaq insgesamt, was die sicherste Trendspekulation darstellt. Das ist ein klarer Kauf, wenn auch unter dem Vorbehalt technischer Rückschläge.

Frankfurt folgt dem New Yorker Trend. Das Thema Premium-Marken für Autos wird in den Medien zum Lieblingsthema. Das lasen Sie am Wochenende vielseitig. Ergo bleibt es bei meiner Einschätzung in der letzten AB, und diese Story ist noch längst nicht zu Ende. Vielleicht bin ich schon fündig geworden: Bekanntlich gelten zwei Adressen im DAX als mögliche `Break-ups`. Darüber spekulierte in den letzten Wochen der Manager einer solchen Gesellschaft, die dies zum Ziel hat. Was dahinter steht, lesen Sie in der nächsten AB.

Tendenz auch hier: Wer nur mit Limits hinterherläuft, ist der Hase im Rennen gegen den Igel. Anfangspositionen mußten längst stehen und es geht um die Zukäufe. Darin bin ich wiederum nicht so unter Zeitdruck gestellt. Nicht akzeptabel ist aber ein totales Abseitsstehen und Warten auf wesentlich niedrigere Kaufkurse. Das ist der Unterschied zwischen Kauf und Zukauf.

Das wär`s für heute.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker
Hirse:

Solche Boardtreffen sind sehr sehr repräsentativ, deshalb gehe ich ab und an dorthin. Ein großer Teil meiner Langfristanalysen basieren auf solchen Ereignissen. :)


Hirse + Michael:

Es rennt seit Ende September, nun ist es Dezember. Alle Rallye der letzten Jahre, die im September starteten, gingen zumindest bis Weihnachten, oftmals sogar bis in den Spätwinter hinein. Trotzdem bleibt die fundamentale Situation nach wie vor sehr angespannt! Erfolgen Mitte Dezember erste massive Gewinnwarnungen ob eines miesen Weihnachtsgeschäfts, baue ich massiv Putpositionen auf.
Hans Bernecker: Weihnachtsrally
Mails/Nachrichten vom 26.11.2001, Bernecker & Cie.

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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
die Börsen starten in diese Woche vor dem Hintergrund einer Markttechnik, die alle Varianten zuläßt. Das überrascht mich ebenfalls. Denn: Wir befinden uns allseits deutlich am oberen Rand der sog. überkauften Zone. In der Regel ist dies ein Indiz dafür, daß eine technische Pause notwendig ist. Es gibt aber auch den Fall, daß eine solche überkaufte Marktlage mehrere Woche anhalten kann, bevor es anschließend zu dieser Konsolidierung kommt. Dann aber können die Indizes weitere 10 oder gar 15 % zugelegt haben. Besonders beeindruckend ist dies im Dow Jones, aber teilweise auch im DAX nachzuvollziehen. Die Konsequenz heißt:

Die Anfangspositionen müssen stehen, wovon ich ausgehe, daß Sie dies auch taten. Zum Beispiel wenn Sie nur die 5 Eckpfeiler des deutschen Marktes nehmen, die ich Ihnen im Brief Nr. 39 so eindrücklich beschrieben habe, nämlich DaimlerChrysler bei 31,50 E., Siemens bei 41,80 E., Bayer bei 29,10 E., Dt. Telekom bei rd. 17 E. und Allianz bei 200 E. Das war natürlich damals extrem mutig, aber jetzt auch extrem erfolgreich. Ergo: Insbesondere bei den Technikaktien muß eine Anfangsposition bestehen. Anschließend schauen wir weiter. Jede meiner Empfehlungen steht unter diesen Vorzeichen. Andererseits: Mit meinen Nachkauflimits liege ich schief bzw. war ich zu vorsichtig. Also muß ich nun die Nachkäufe neu überdenken. Da jedoch die
Hausse noch längst nicht zu Ende ist, ist Hektik auch nicht angebracht.

Wall Street konkret: Die letzte Woche ist nicht ganz einfach zu interpretieren, aber das Verhältnis A/D am Freitag mit 2.161 zu 747 am Big Board und 2.170 zu 1.019 an der Nasdaq zeigt, was hinter dem Index steht: Eine zunehmend breitere, wenn auch wenig spektakuläre Positivtendenz für den Gesamtmarkt. In diesem Falle kommt es nicht darauf an, daß es jeden Tag neue Rekordkurse gibt, sondern darauf, daß die Mehrzahl aller Titel eine steigende Tendenz zeigt. Das gilt für den gesamten Markt. Sollte sich dies in den nächsten Tagen fortsetzen, schließe ich nicht aus, daß es sogar noch eine echte Weihnachtsrally geben wird. Ich werfe das Wort in die Debatte, obwohl ich darin noch nicht ganz sicher bin. Ergebnis: Ich unterstreiche
alle meine bisherigen Empfehlungen. In der nächsten AB beschäftige ich mich mit den Titeln, die ich in der letzten avisiert hatte und die am Freitag schon zu den Umsatzstärksten gehörten. Übrigens: Nach Lucent-Ausbruch gilt das gleiche nun für Xerox mit Sprung über 8 $. Also aufpassen. Compaq hat übrigens technisch eine sehr interessante Konstellation, aber vor dem Hintergrund, daß die Fusion mit HP noch nicht bestätigt ist. Im übrigen:
Nasdaq-100-Tracking-Stock knapp um 39,30 $. Hier spekulieren Sie auf den Nasdaq insgesamt, was die sicherste Trendspekulation darstellt. Das ist ein klarer Kauf, wenn auch unter dem Vorbehalt technischer Rückschläge.

Frankfurt folgt dem New Yorker Trend. Das Thema Premium-Marken für Autos wird in den Medien zum Lieblingsthema. Das lasen Sie am Wochenende vielseitig. Ergo bleibt es bei meiner Einschätzung in der letzten AB, und diese Story ist noch längst nicht zu Ende. Vielleicht bin ich schon fündig geworden: Bekanntlich gelten zwei Adressen im DAX als mögliche `Break-ups`. Darüber spekulierte in den letzten Wochen der Manager einer solchen Gesellschaft, die dies zum Ziel hat. Was dahinter steht, lesen Sie in der nächsten AB.

Tendenz auch hier: Wer nur mit Limits hinterherläuft, ist der Hase im Rennen gegen den Igel. Anfangspositionen mußten längst stehen und es geht um die Zukäufe. Darin bin ich wiederum nicht so unter Zeitdruck gestellt. Nicht akzeptabel ist aber ein totales Abseitsstehen und Warten auf wesentlich niedrigere Kaufkurse. Das ist der Unterschied zwischen Kauf und Zukauf.

Das wär`s für heute.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker
Das einzige, was den DAX noch unten (:laugh: ) haelt ist
die Telekom. Sollte sich aber anfang Dezember rausstellen,
dass die befuerchteten Verkaeufe aus bleiben, so rennt
auch diese. Dann steht dem DAX um 6000 bis Weihnachten
nichts mehr im Wege... Na vielleicht ein gesunder
Menschenverstand, aber den wird man vergeblich suchen :laugh:

and UP :D

gleich neue Tageshochs und dann auf zu 5350!
DT.Bank Nokia Kaufempfehlung Strong Buy Kursziel 39 Euro!

:eek:

...duerfte bis ende der Woche drin sein! :laugh:

Gruss, BB
Alarmzeichen

Brokat-Insolvenz zeigt Aufstieg und Fall der New Economy

Lange war der Stuttgarter Softwarehersteller Brokat eines der Aushängeschilder des neuen deutschen Hightech-Wirtschaftswunders. Bis zum „Entrepreneur des Jahres“ (1999) reichten die Auszeichnungen. Jetzt hat die Brokat Technologies AG Insolvenz angemeldet. Der Aufstieg und Fall von Brokat ist extrem, in vielfacher Hinsicht aber symptomatisch für viele andere Start-Up-Firmen.

Der ungeheuere Erfolg des 1997 eröffneten Neuen Marktes an der Frankfurter Börse zusammen mit der Expansion des Internets hatten damals einen Gründungsrausch ausgelöst. Geld zur Finanzierung der Geschäfte gab es in Hülle und Fülle. „In ganzen elf Minuten hatten wir unsere Finanzierungszusage“, erinnert sich ein Firmengründer an seinen Start. Doch das große Geld brachte erst der Börsengang. Im Verhältnis zum Umsatz oder zu sonstigen Kennziffern flossen den Jung-Unternehmen wahnwitzig hohe Summen zu.

Angetrieben wurde die Entwicklung vom plötzlichen „Aktienfieber“ in Deutschland, aber auch von den unendlichen Aussichten, die die aus den USA nach Europa überschwappende Internet-Welle zu bieten schien. Start-ups, deren Geschäft jährlich um Hunderte von Prozenten wuchs (allerdings von null an), waren nicht außergewöhnlich. Die Euphorie hatte nicht nur die Aktienbesitzer und Firmengründer erfasst, sondern auch die Technologieanwender. Diese hatten Angst, den Trend zum elektronischen Handel zu verpassen. Selbst Weltkonzerne, die sich früher nicht mit unbekannten Informationstechnik-Herstellern abgegeben hätten, ließen Start-ups ans Werk. Denn sie waren technologische Vorreiter.

Mit interessanter Technologie – wie sie auch Brokat bescheinigt wurde – sowie viel Geld und Elan, machten sich die Firmengründer daran, die Welt zu erobern. Fast alle forcierten die Expansion, viele gründeten Standorte im Ausland, kauften andere Firmen auf. Der Vorweis hoher Steigerungsraten stellte die Geldgeber zufrieden – selbst dann, wenn die Verluste schneller wuchsen. Wer sich der Expansion verweigerte, sah sich sogar, wie der Chef eines deutschen PC-Herstellers berichtete, dem Druck der – auf steigende Kurse hoffenden – Banken ausgesetzt, „doch endlich was zu tun“.

Die 1999 einsetzende Erkenntnis, dass in der „Neuen Ökonomie“ nicht so einfach Geld zu verdienen ist wie erhofft und die Pleite vieler Internet- Firmen, haben den Aufwärtstrend gestoppt. Und bald ging es für viele Start-ups abwärts, weil auch in dieser Phase mehrere – diesmal negative – Faktoren zusammenwirkten. Die Konjunktur kühlte ab. Die Großen der IT-Branche holten technologisch auf und setzten ihre Markteting-Maschinerie in Gange. Das verschärfte die Konkurrenz und setzte die Preise unter Druck. Die Anwender, die viel neue Hard- und Software eingekauft hatten, legten eine Konsolidierungspause ein. Die fallenden Börsenkurse machten Wertberichtigungen auf die übernommenen Firmen notwendig. Das hat die ganze Branche in die Krise gestürzt, trifft aber junge Unternehmen, die ihr Kapital in einer unüberlegten Expansion „verbrannt“ haben, besonders hart. Denn, frisches Geld ist in dieser Situation nur schwer zu erhalten. Deshalb wird inzwischen versucht, die Kosten zu kappen: Niederlassungen werden geschlossen, Mitarbeiter abgebaut, Beteiligungen verkauft.

Trotz aller Sparmaßnahmen läuft für viele Start-ups aber die Uhr. Bei sinkenden Einnahmen und zugedrehtem Geldhahn schwinden die liquiden Mittel, wachsen die Schulden. Das hat den einstigen Höhenflieger Brokat zur Bauchlandung gezwungen. Für die Branche ist die Pleite ein Alarmzeichen. Wenn die Flaute anhält, ist das Fiasko programmiert.

Walter Ludsteck, suedeutsche.de
Dieser O´Neill repräsentiert den typischen Amerikaner!
Sntatt zu schreien "jawohl, wir sind in einer Rezession und dies bereits seit 2 Quartalen. Doch wird diese bald enden", windet er sich wie ein ausgetrockneter Waschlappen durch solch unqualifizierte Äusserungen.

Bist du Amerikaner, germanasti? Oder hast du schon mal eine Aussage getroffen?

Meine Tagesthreads feiern bald ihren ersten Geburtstag und haben sich erfreulicherweise von Anfang an zu einer Plattform zur Zusammenführung täglicher Informationen entwickelt, wie man sie früher nicht kannte. Brandaktuelle Neuigkeiten aus der Börsenwelt oder unerklärliche Futurebewegungen können hier meistens sehr schnell aufgeklärt werden.
Ich selbst konnte dank eines ausgeklügelten Chartsystems und Einbezug der aktuellen Pschologie und Börsenhistorie in den letzten Monaten eine erstaunliche Trefferquote aufweisen. So betrug diese bei aufwendigen Einzelanalysen (keine intradayempfehlungen!) in separaten Threads erstaunliche 90%.
Hier im Tagesthread fehlen meistens konkrete Empfehlungen & es gibt stattdessen mehrere Szenarien und dies aus gutem Grund, denn sich an der Börse intraday auf einen Weg festzulegen bringt auf Dauer keinen Erfolg! Dafür sind diese, wie z.B. der DAX AM MORGEN oftmals fast punktgenau zutreffend. Erfreulich entwickelten sich die beiden Ultralangausblicke für Langfristinvestoren ab Mitte Juni bis Ende September in Puts zu investieren und ab Mitte September bis Jahresende long zu gehen. Einzig das Gold scheint nicht den gewünschen Weg gehen zu wollen. Doch nobody kann perfekt sein.
Dank der überwiegend korrekten Prognosen bzw. Detailinformationen erfreute sich dieses Thread immer größerer Beliebtheit und hatte in der Spitze, während des September-Crashs fast 30.000 Abrufe täglich. Mittlerweile ist es wieder beim übersichtlichen Normalmass von 10.000 bis 15.000 Klicks. Angeblich lesen auch einige Investmentabteilungen der Banken mit. Die negative Seite, nämlich die teilw. extremen Stänkereien, gehören dazu wie das Salz in der Suppe und sind bei der Einschätzung zur Gesamtmarktlage sehr hilfreich.
Soviel Freude mir das Schreiben hier auch bringt, es wird mittlerweile zeitaufwendiger als ursprünglich angedacht. Da mir in letzter Zeit öfters die Zeit für das eigene Powerdaytrading fehlt und ich nicht die Wohlfahrt darstelle, muss ich abwägen, entweder mein Tagesthread und das ständige Aktualisieren der Mittelfristanlagen einzuschränken, oder mich teilweise kostenpflichtig zu machen. Letzteres könnte nach der Art ablaufen, in welcher Form hast du von bisherigen Analysen/Empfehlungen profitiert und wärst bereit meine Dienste/Analysen dafür im nachhinein zu entlohnen.
Eure Meinungen dazu würden mich interessieren. Bitte diese nicht hier im Thread, sondern per Boardmail oder E-Mail an aktienbubble@yahoo.de

Jemand der nicht in der Lage ist, eine Kontrolle seiner Empfehlungen zu liefern (z.B. Musterdepot) bzw. jeden Kommentar zu seinen tiefsten Griffen ins Klo keine Stellung nimmt (Allianz, Münchner Rück, Microsoft, Siemens etc. etc. etc.) sollte sich hüten auch noch Geld für sein Gelalle zu verlangen.

Ansonsten muss ich sagen, dass diese Posting von dir mich wenigstens zum Lachen gebracht hat *lol*
Von Redaktion w::O

ANALYSE: Am Aktienmarkt drohen Herbststürme

Der Aufschwung an der Börse steht auf wackeligen Beinen

Endlich gibt es wieder richtige Kursgewinne zu feiern. Warnende Stimmen gibt es währenddessen kaum. Dabei steht der Aufschwung an den wichtigsten Börsen der Welt auf tönernen Füßen, die unter dem Druck der Weltpolitik jederzeit einknicken können. Größtes Risiko ist ein US-Militärschlag gegen den Irak - und damit ein explodierender Ölpreis.

"Der Krieg gegen den Terror wird lang". Die Warnung von US-Präsident George Bush hat sich - so scheint es - aus den Köpfen der Börsianer erst einmal verabschiedet; um so stärker, je weiter die Nordallianz in Afghanistan die Taliban zurück drängt. Die Börsen feiern seit dem 21. September eine Hausse, die zum Beispiel dem Neuen Markt eine Kursverdoppelung gebracht hat.

Nicht nur die militärischen Erfolge der Verbündeten USA, Großbritannien und Nordallianz haben dabei die Börsianer berauscht. Die Börse rennt nach vorne, während auch die frühen wirtschaftlichen Indikatoren noch weit zurück hängen. Es ist ein kräftiger Schluck aus der Konjunkturwachstums-Pulle, den sich die Marktteilnehmer vorab gegönnt haben. Landauf, landab ist eine wirtschaftliche Erholung spätestens zur Jahreshälfte 2002 ausgemachte Sache unter Volkswirten. Die Börse - in der ihr eigenen Art - nimmt die Ereignisse vorweg; und übersieht dabei im kurzfristigen Kaufrausch so manches Warnsignal.

"Der Krieg gegen den Terror wird lang", und endet sicherlich nicht in Afghanistan. Im Visier der USA stehen weitere der sogenannten Schurkenstaaten, wie zum Beispiel Irak oder Somalia: Sunnitisch geprägte mutmaßliche bzw. überführte Unterstützer des internationalen Terrors. Während eine Militäraktion gegen das strukturschwache und zerrissene Somalia vor allem solidarischen Zorn in vielen islamischen Ländern nach sich ziehen dürfte, wäre eine Attacke gegen US-Erzfeind Saddam Hussein - vor allem von wirtschaftlichen Interessen aus - ungleich risikovoller: Noch längst nicht verblasst ist die Erinnerung an die Explosion des Ölpreises, als der Irak im August 1990 die Invasion in Kuwait startete.

Eine Entwicklung, die auch die Amerikaner riskieren, sollte ein Schlag gegen den Irak durchgeführt werden. Mit fatalen Folgen für viele Wirtschaftsprognosen, die auf einem niedrigen bis stabilen Ölpreis aufgebaut sind. 22 bis 28 Dollar je Barrel ist die Zielmarke der OPEC, die auch für die Berechnungen der Analysten ein Anhaltspunkt gewesen sein dürfte. Weit über der OPEC-Zielmarke notierte der Ölpreis während der Kuwait-Krise. Ein Umstand, der alle derzeitigen Berechnungen über den Haufen werfen würde und damit die Aussicht auf eine schnelle Konjunkturbelebung zunichte machen würde.

Und auch die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen zumindest in Europa erst einmal zerstören könnte. Neben der schwachen Inlandsnachfrage hat auch der gesunkene Ölpreis den Inflationsdruck deutlich abgemildert. Die Preise für Benzin zum Beispiel liegen mehr als 20 Prozent unter ihren diesjährigen Höchstmarken. Dreht der Trend beim Ölpreis endgültig, dürften sehr schnell in der "europäisierten Bundesbank" namens EZB die Inflationssorgen wieder zunehmen - und die Unternehmensgewinne auf Grund steigender Kosten für Ölprodukte weiter abnehmen.

Die Risiken sind nicht von der Hand zu weisen, dass der Schluck aus der Konjunkturwachstums-Pulle zu früh und zu drastisch gewesen ist und nun einen Kater nach sich ziehen könnte. Kopfschmerzen dürfte den Börsianern dabei auch die politische Wetterlage machen. "Der Kampf gegen den Terror wird lang" - und zunehmend risikoreicher. Länder wie der Irak dürften sich als wesentlich größerer Brocken erweisen als Afghanistan, zumal die politische Unterstützung islamischer Länder für eine solche Militäraktion wohl nur sehr schwer zu gewinnen ist.

Dazu kommt, dass viele Indizes derzeit technisch überkauft sind und somit wie eine überreife Frucht den weltpolitischen Stürmen ausgesetzt sind. Im Fall weiterer militärischer Aktionen der USA dürfte sich die "Hausse mit Angst", wie einige der Marktteilnehmer die Aufwärtstendenz titulieren, kurzfristig als viel zu mutig erweisen. Dass die Kurse noch einmal auf die Tiefs des Septembers fallen, erscheint dabei allerdings unwahrscheinlich. Zu einer Ausverkaufspanik wie nach dem 11. September wird es wohl nicht noch einmal kommen. Ein erneuter deutlicher Rückschlag könnte sich daher langfristig als Kaufchance entpuppen.

Autor: Michael Barck, 08:45 26.11.01
guten morgen

DAX wird heute sicher min 5120 PKT erreichen, es ist also noch die Zeit Intrady min. 10% in Puts zu holen
@germanasti: So sehe ich das auch mit den Boardtreffen...im Januar 2000 traf ich in D`dorf viele junge Leute, Anfang 20, einer erfolgreicher als der andere und erfolgreicher als die Masse: Der Grund war recht einfach, sie gingen höheres Risiko (200-300% Invest, was damals DER Hebel schlechthin, aber eben auch richtig war) und spielten Unternehmen a la Poet, Pixelpark und Co mit Erfolgen bis zu "dausend" (prozent).

Keine 2 Jahre später waren die jungen Menschen nicht bei dem Treffen, es ging bei 25/Ende 20 los und war das Treffen der "30iger+", alle anwesenden haben es überlebt, aber ähnlich wie in 2000 fehlt der Mut des großen Risikos. Die Anfang 20-jährigen konnten aber mangels Erfolg auch nicht kommen...und fehlen dem Markt auch kurzfristig...

Die Investitionsbereitschaft steigt mit steigenden Kursen, das ist ganz klar erkennbar geworden, weil die Anlegerpsyche nach 1,5 Jahre Süden absolut down war und auch noch ist.

Dies bestärkt mich auch mehr und mehr dahin, den jetzigen Trend Richtung Spätwinter (März?) zu verfolgen, da kurzfristig gar keine Euphorie aufkommen kann, die einen Trendwechsel bringen kann. Enden tut es mit einer Seitwärtsbewegung, die langsam vonstatten geht (4 Wochen, vielleicht 6 Wochen), die dann langsam fallende Kurse sieht- hier sollte der Vdax bei 16-18 liegen und dann paßt auch alles wieder:)

Zum Weihachtsgeschäft: Es wird bombastisch, genau das gegenteil von dem, was erwartet ist: 4% Umsatzsteigerung gegenüber 2000, als die Welt der US bei Nasdaq-Ständen von 3xxx noch wesentlich besser aussah (oberflächlich betrachtet für den US-Konsumenten) ist eine sehr große Steigerung! Vielleicht spielt psychologisch schon etwas Kriegseuphorie mit, aber es ist ein erster Indikator, daß der Konsum richtig rund läuft- erst werden Autos gekauft, dann der normale Geschenkekram.

Für die Unternehmen allerdings a la longue erstmal negativ: Die Gewinnspannen rutschen wegen den Disounten. Und die Frage: Konsumiert der US-Bürger ohne diese Preisnachlässe weiter? Oder ist eben genau dies der beginn/die Weiterführung der Preisspirale nach unten?
Auf jeden Fall würden für das mittelfristige Szenario die aktuelle Situation nicht dagegen sprechen, es folgt eben DIE große Erholung, weil die Hoffnung auf eine bessere Zukunft wieder da ist. Bis dato warnt (mich) nur die COT-Positionierung, daß die Welt nicht die nächste Hausse für 3 Jahre hinweg antizipiert.

Gruß
Hirse
welt.de, 26.11.01

Der Börsen-Aufschwung verliert an Dynamik
Experten: Der Markt ist heiß gelaufen und muss sich nun abkühlen. Telekom und Preussag legen in dieser Woche Zahlen vor

Der Dax schaltet nach rasantem Aufschwung einen Gang zurück

Von Annette C. Müller

Berlin - Ist die Rallye schon wieder zu Ende? Seit seinem Tiefstand im September hat der Dax um 44 Prozent zugelegt. Noch besser sieht es beim Neuen Markt aus, der sich sogar verdoppelte. Doch kurz vor dem Wochenende ging den Märkten dann doch die Puste aus. Während die Amerikaner ausgiebig Thanksgiving feierten, verloren die deutschen Werte zunehmend an Dynamik. Am Freitag konnte sich der Dax nur noch knapp über seinem Vortagesstand halten.

"Die Luft nach oben wird dünner, der Markt ist stark hochgelaufen", sagt Markus Reinwand. Der Aktienmarktstratege von Helaba Trust rechnet in dieser Woche nur mit einer Seitwärtsbewegung beim Dax. Nach dem Marathonlauf in den vergangenen zwei Monaten werde der Index eine Pause einlegen und sich in einer engen Spanne zwischen 5000 und 5200 Punkten bewegen. Zinssenkungen könnten dem Markt derzeit keine wesentlichen Impulse verleihen. "Die Liquiditätshausse kann zu Konsolidierungen führen", schätzt auch Robert Halver, Aktienstratege beim Bankhaus Delbrück.

Noch immer vermissen Analysten und Händler fundamentale Unternehmensdaten, die der Börse nachhaltigen Antrieb geben. "Eine fundamentale Besserung zeichnet sich nicht ab; niemand weiß, wann die Unternehmensgewinne wieder steigen", meint Jens Winkler, Leiter des Aktienhandels bei WestLB Panmure. Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im dritten Quartal weiter gesunken, das deutsche Bruttoinlandsprodukt stagnierte, und auch der Ifo-Geschäftsklimaindex konnte sich nicht erholen.

Dennoch irritierten diese Daten den Dax in der zurückliegenden Woche nur kurz. Stärker wirkte dagegen eine Fehleingabe an der Terminbörse Eurex. Durch das spektakuläre Missgeschick verlor der Dax-Future am Mittwoch kurzfristig 800 Punkte und zog den Dax mit nach unten. Kurz darauf ging es aber wieder aufwärts.

Zumal sich Anleger offenbar auch an die militärische Auseinandersetzung in Afghanistan gewöhnt haben. "Die Risikoaversion der Anleger ist gesunken", stellt Reinwand fest. Und auch sein Kollege Winkler glaubt nicht, dass der Markt durch Attacken der Terroristen in nächster Zeit unter Druck gerät: "Die Taliban sind derzeit mit sich selbst beschäftigt." Doch könne der Markt ebenso schnell wieder drehen, falls auch der Irak von den USA angegriffen würde. Danach sehe es derzeit aber nicht aus.

Börsianer konzentrieren sich daher mehr auf die fundamentalen Daten. Die Berichtssaison über das dritte Quartal läuft langsam aus. In dieser Woche legen die Dax-Titel Deutsche Telekom, Preussag und Münchener Rück ihre Zahlen auf den Tisch. Zumindest bei der T-Aktie sind die Eckdaten bekannt. Wichtiger ist für Anleger die Tatsache, dass Ende des Monats die letzte Sperrfrist für ehemalige Voicestream-Aktionäre ausläuft. Dann könnten im Dezember noch einmal zahlreiche T-Aktien den Markt überschwemmen.

Auch einige wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA wie das Beige Book der Notenbank stehen in dieser Woche auf der Agenda. Am Dienstag werden die Daten für das Verbrauchervertrauen im November veröffentlicht. "Wir gehen davon aus, dass sich die Stimmung stabilisiert hat", sagt Reinwand von Helaba Trust. Auch der US-Auftragseingang im Oktober dürfte sich leicht verbessert haben. Allerdings wird das vierte Quartal bei den Unternehmen weiterhin schlecht ausfallen.

Das wissen die Märkte längst und haben dieses Szenario eingepreist. Kann die Rallye also nach einer kurzen Konsolidierung weiter gehen? "Bis Ende des Jahres können wir die 5500 Punkte beim Dax noch sehen", schätzt Winkler: "Liquidität ist am Markt ja genug vorhanden."
@germa

Gibt´s für diesen berühmten Nikkei-Call auch eine WKN?

Danke
Villach
Hirse:

Die momentane Situation hast du schön wiedergegeben. :)

Inwieweit der Weihnachtskonsum ansringt mag ich nicht zu orkeln. Es ist schon etwas anderes, ob man nun ein zinsloses Auto bekommt, oder den PC etc. 10% billiger. Würde der Konsum anspringen, ist die Frage wieviel der Nachlässe an den Gewinnen fressen. Darüberhinaus ist es fraglich ob mit dem Januar & Februar nicht ein weiterer Konsumenteneinbruch vonstatten geht. Reissen alle Stricke und der Konsum boomt wieder, kommt Frau Inflation ins Haus.

Kurse machen Nachrichten, deshalb bleibt mein Jahreswechselcrashszenario weiterhin intakt. Die Wirtschaft würde im Anschluss daran von alleine wieder sinken.



LVA:

COT-Daten kommen wegen Feiertag erst heute abend.
Markteinschätzung für den 26. November 2001

chartanalysen-trading.de

Sehr geehrte Damen und Herren!


Die dünnen Umsätze der letzten beiden Tage in der zurückliegenden Börsenwoche wurden dazu genutzt, die Kurse in die Höhe zutreiben. Auch in Amerika konnte man am Freitag dieser Möglichkeit nicht widerstehen.

Vermutlich werden die Fondsmanager bis zum Jahresende versuchen, die Indizes nicht maßgeblich abrutschen zu lassen, um zumindest einwenig die traurige Jahresperformance aufzubessern.

Außerdem möchte man am Jahresende dem Anleger beweisen, dass man seit 21. September 2001 „natürlich“ voll investiert war und entsprechend am Aufschwung profitieren konnte. Es besteht somit weiterhin eine gewisse Überliquidität am Markt, welche die Kurse treibt.

Zu den Indizes:

Zur parallelen Betrachtung der aktuellen Indizes mit Indikatoren entsprechend aufbereitet bitte hier klicken für USA und hier für Deutschland und gewünschten Betrachtungszeitraum auswählen!


Indikatoren:

Der RSI reagiert zum Teil bereits wieder auf die Kurssteigerungen und befindet sich bei allen Indizes im leicht überkauften Bereich. Etwas darunter liegt der Biotech-Index, stark überkauft ist dagegen der Internet-Index.

Die Fast-Stochastik befindet sich zumeist im Mittelfeld und zeigt nun ein kurzfristiges Kaufsignal.

MACD und Momentum halten sich im positiven Bereich auf, wobei das Momentum eine leichte Divergenz anzeigt.

Die in unserer letzten Analyse erwähnten unteren Umkehrformationen in den Candlesticks haben sich zunächst bestätigt.

Im Einzelnen:

Die Indizes bewegen sich weiterhin innerhalb ihrer seit 24. September 2001 bestehenden Aufwärtstrends.

Wir werden uns nochmals weitestgehend auf das optimieren der Stoppkurse beschränken. Zusätzlich geben wir die nächsten zu überwindenden Widerstandsmarken in den Indizes
an.

(...)

Fazit:

Die Indizes befinden sich weiterhin innerhalb ihrer seit 24. September 2001 bestehenden Aufwärtstrends.

Trotz überkaufter Situation scheinen die Indizes die oberen Begrenzungen der Aufwärtstrends anlaufen, bzw. ihre Grenzen testen zu wollen.

Die leichte Divergenz im Momentum mahnt zwar zur Vorsicht, der Trend ist aber intakt.

Es ist trotz überkaufter Lage für Montag mindestens intraday mit steigenden Kursen zurechnen.
Ärztekammer - Geklonter Embryo ist ein Alptraum

Berlin, 26. Nov (Reuters) - Die Bundesärztekammer hat den ersten geklonten menschlichen Embryo als einen Alptraum bezeichnet. "Die Klon-Experimente der amerikanischen Wissenschaftler offenbaren eine erschreckende Geringschätzung menschlichen Lebens", erklärte Kammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe am Montag in Berlin. Der geklonte Embryo sei kein wissenschaftlicher Meilenstein, sondern "ein Alptraum, der nun leider Wirklichkeit geworden ist." Das US-Biotechnik-Unternehmen Advanced Cell Technology (ACT) hatte am Sonntag erklärt, es habe einen menschlichen Embryo zu therapeutischen Zwecken geklont. Es gehe aber nicht darum, Menschen zu Klonen, sondern Therapien gegen Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs zu entwickeln.

Hoppe betonte den Wert des deutschen Embryonenschutzgesetzes. Es betrachte die befruchtete Eizelle bereits als schützenswertes menschliches Leben. Hoppe appellierte an den amerikanischen Gesetzgeber, solchen "Menschenversuchen privater Firmen ein Ende" zu setzen.

ACT hatte eingeräumt, wenn der aus sechs Zellen bestehende Ball in ein Gebärmutter eingepflanzt werde, würde er sich wahrscheinlich zu einem Menschen entwickeln. Das Klonen ist ein Verfahren zur ungeschlechtlichen Vermehrung und erzeugt Lebewesen mit gleichen Erbanlagen. Klonexperimente werden in den USA nicht mit öffentlichen Mitteln gefördert, private Firmen haben aber weitgehend freie Hand bei der Forschung.

mak/cal


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Alptraum?
Bis in 20 Jahren gibt es ein menschliches Ersatzteillager ähnlich wie für Autos. Dann wird viel Leid erspart bleiben. :)
26.11.2001 12:01:00: Consors: Übernahme durch Fimatex?
Der französische Online-Broker Fimatex ist an einer Übernahme des Nürnberger Konkurrenten Consors interessiert. Fimatex-Vorstandschef Vincent Taupin sagte heute der französischen Wirtschaftszeitung „La Tribune“, dass man auf der Suche nach einem Unternehmen mit einer großen und aktiven Kundenbasis sei, welches zugleich in den gleichen Märkten wie Fimatex tätig sei. Consors sei sowohl in Deutschland als auch in Frankreich präsent, verfüge über 500.000 Kunden und sei aus diesen Gründen ein interessantes Ziel.

Vergangene Woche hatte Consors-Vorstandssprecher Karl Matthäus Schmidt bekannt gegeben, dass die Übernahme durch einen Wettbewerber aus Europa die beste Lösung für sein Unternehmen darstellt.

© BörseGo


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All die Studenten bei Fimatex? Bitte nicht. :cry:
@mike_geld

Sag mal, den Artikel (#65) hast Du wohl nicht gelesen??? Das als Kaufaufforderung zu verstehen ist ja wohl der Hammer... :laugh:

Gruß opti
mahlzeit ........
germanasti , du bringst mich immer wieder zum lachen...
all die studenten:p

gruß trine
Jetzt, wo es endlich so schoen laeuft, lassen die Fonds
die Rallye nicht so schnell sterben... nicht vor dem
Jahresende auf jeden Fall.
Schade, dass ich es bei 4600 im DAX nicht erkannt habe... :(
Der DAX tut sich im Moment noch schwer mit 5200 aber
die duerften in der naechsten Stunden fallen :laugh:

and UP :D

Gruss, BB
Wer kein Geld an der Börse verdient muss es eben mit kostenpflichtigen "Analysen":laugh: oder "Hotlines":laugh: verdienen. Wer nicht imstande ist an der Börse Geld zu verdienen, sollte sich aber dringend hüten anderen Ratschläge bezgl. Anlageempfehlungen zu erteilen!! Frage mich sowieso, warum sich jemand mit einer 90%(Flo: waren es nicht 100%???) Trefferquote, überhaupt noch solche Mühe macht.

Fazit: Geniesse Deinen Reichtum, und stelle das Posten Deiner "Analysen" ein!
Seykota 15.11.2001 11:16:28



Beitrag:
habe gestern interessante Gerüchte gehört...

WENN bis zum Jahresende tatsächlich die Bilanzen gesäubert werden, glaube ich daran...

Gerücht: Kreditlinien von NM-Schrotties werden gesperrt / gekündigt --> Brokat, Intershop, Kinowelt, etc.

Sollten wir in den nächsten Wochen derartige Meldungen vernehmen, sollte ein Auge auf Financials geworfen werden...DANN werden die Zahlen der Financials der Horror aber alles negative wird gebucht... die Bilanzen sind zum Jahresbeginn "sauber"

Gründe für Financials:

- Beteiligungen können lukrativ und steuerfrei veräussert werden

- Payrolls werden kleiner / Konzentration aufs Kerngeschäft

- IPO´s laufen wieder an (bei Erholung der Märkte -> meine Theorie)

- Margen bei Krediten werden auf Grund der Niedrigzinsen deutlich steigen


---------------------------


Da hat einer ein gutes Näschen. :eek:

Somit gilt in den nächsten Wochen für alle Nemax-Firmen die große Kredite am laufen haben: FINGER WEG!

Intershop und Consors noch in diesem Jahr insolvent?
Dann könnte die Sache mit meinem Nemax-Put ins laufen kommen. :D
Ausserdem: wer sagt es denn, es gaebe keine V-Foermigen
Erholungen?

Nur ein Beispiel:


aktuell bei 9,38 :eek:
nach 7,70 Tagestief...

and UP :D



Deswegen könnte ISH die Nemax-Rallye fast vollständig verschlafen!
Immer daran denken:

So lange der Dow unter 10.204 notiert, ist ein Absturz unter 8000 Punkte noch möglich
Völlig verschlafen? Tief 1,2 jetzt 2,4! Sind ja nur 100%. Peanuts für Dich, bei 200%:rolleyes: Trefferquote! :laugh:
Hallo Joven :kiss:

Unser alter Amerikaner wird wohl die Hürde schaffen.
Doch Du hast recht, solange er darunter notiert ist jede Euphorie fehl am Platz!




Flo:

Richtig so! :laugh:
Im Consors-Board spukt germanasti ja u.a. als "weisser hai".

Viele hoffen nun, daß er ähnlich wie das Film-Monster enden möge:

Erst kräftig was ins große Maul,
dann ein lauter Knall
und schließlich himmlische Ruhe.
"5200/5215 - 4165 - und dann über 5220 P. wäre der Ausbruch aus der Schiebezone. Kurse im Bereich 5330 P. wären drin.
Zu Beginn auf 5080/5090 P. und danach über 5200 P. wäre ebenso bullisch. 5270 P.?
Anfangspurt auf 5195 P. und dann unter 5100 P. beginnt bärisch zu werden. Unter 5000 P. sollte ein heftiger SL-Rutsch beginnen.
Intraday bis 4780 P. und danach wieder über 5000 P. wäre wohl die endgültige Bestätigung für einen weiteren Aufwärtsschub."

--------------------

5165 P. sollte es heissen, nicht 4165 P.

Hoch 5217, dann Tief 5172 P. =) Volltreffer! :cool:

Nun hängt es an der 5220 P., ob ein Rund bis 5330 P. möglich ist.
SK deutlich unter 5150 P. kreiert neue bärische Szenarien!
warum freuen sich nicht alle über die gewinne wider die vernunft????????

gruß trine*
weil es ist bar jeder vernunft, aber komisch.


:p
Aschen:

Ich habe schon mehrmals nach diesem WEISSEN HAI und auch den Beiträgen von RED SHOES im Consors-Board gesucht, aber nirgends gefunden!
im Neue Markt und allgemeinen Bereich sind sie nicht. Gibst Du mir eine genaue Adresse?
12:04 26.11 Kinowelt auf dem Weg zur Pleite

Was eine Asymptote ist, haben wir irgendwann mal in Geometrie gelernt: eine Kurve, die von ganz oben kommt, tierisch steil fällt und dann immer flacher ausläuft. Das witzige an der Asymptote: Sie fällt und fällt, berührt aber nie den Boden, weil sie immer flacher wird.

Wozu man so was lernt, wusste ich lange nicht, aber seit heute Morgen ist klar: Die Asymptote wurde erfunden, um eines Tages den Kursverlauf der Kinowelt-Aktie(WKN:628590) zu beschreiben: Von 80 steil runter und dann immer flacher fast parallel zur Nulllinie. 5,3,2,1 Euro und heute Morgen plumpst die Aktie auf 60 Cent. Auslöser: Die niederländische ABN Amro Bank(WKN:880026) hat ihre Kredite gekündigt, noch diese Woche muss Kinowelt 100 Mio. Euro auf den Tisch legen. Aber die sind nicht da, und deshalb droht die Pleite. Ursache der Kurs- und Kreditkrise: Expansionsdrang und Größenwahn. Wie bei EMTV(WKN:568480) waren auch hier zwei Brüder am Werk, die zum Global Player in Sachen Film aufsteigen wollten: Michael und Rainer Kölmel. Für etliche Hundert Millionen Mark hatten sie 1999 Filmpakete in Hollywood eingekauft und in der Euphorie des Börsenbooms gar nicht gemerkt, dass ihnen zuviel Geld für schlechte Ware abgeknöpft wurde.

Mittlerweile haben die Brüder ihr Geschäft geschrumpft, dabei aber auch wichtige Umsatzbringer verloren - zum Beispiel die Merchandisingrechte an "Herr der Ringe". Damit hat das Unternehmen seine langfristigen Perspektiven verloren und eignet sich nur noch für Zocker. Die hoffen, dass die Asymptote eines Tages auch wieder zu einer exponentiell steigenden Kurskurve werden kann - zum Beispiel, wenn Kinowelt als Börsenmantel übernommen wird.
@aschen

Na wie sieht denn Deine Strategie für die nächsten Monate aus?

WKN oder so wäre nett.


:D
Gruss
Thomfly
die frage des threads ist einfach zu beantworten:

ralley solange, bis die amerikaner den irak angreifen!
das wird erst anfang bis mitte januar passieren.
dann explodiert der ölpreis auf über 30 dollar und die börsen crashen weltweit.
vorher nicht.


superbaer
@Germa

Ha ha Asymtote.
Weisst Du was jede Asymtote kann, die Aktien aber nicht.
Die Asymtote berürt nie die Abszisse
oder Ordinate springt aber bei Unedlichkeit ins Minus.

Das wär der nächste Horror am neuen Markt.

:D

Thomfly
[]#1 von Aschen 05.08.00 10:23:22 Beitrag Nr.:1.498.327 Posting versenden 1498327[/b]

Diese Call-in Sendung gestern war so ziemlich das Abenteuerlichste, was ich in der letzten Zeit gesehen habe.
Sicher kann man zu den verschiedensten Dingen (Aktien) eine unterschiedliche Meinung haben, wer aber die Telekommunikation und das Internet, die sicher erst ganz am Anfang ihrer weltweiten Entwicklung stehen, als "out" bezeichnet, disqualifiert sich als ernstzunehmender Experte.
Wer darüber hinaus Anrufer, die nach Meinungen über ihre Aktien (Telefonica)fragen, abspeist: "Interessiert mich nicht, brauch´ich nicht, verkaufen !", ist für mich ein arrogantes Arschloch.
Was ich nun überhaupt nicht verstehen kann, ist die Tatsache, daß solchen Leuten immer wieder eine Plattform geboten wird, um ihre - für mich mit pathologischem Hintergrund - Haßtiraden gegen alle Wachstumswerte loszuwerden. (Wenn Nokia noch 50 % fällt, sind sie immer noch zu teuer.) Es nützt ja nichts, daß Bernecker zu verschieden DAX-Werten durchaus vernünftige Aussagen trifft,
die Vorhersagen, was Neue Markt Aktien angeht (Intershop, EMTV usw.) waren immer grottenfalsch. Schon als Intershop bei 100 Euro stand, wurde sie von der Familie B. in der Luft zerissen, usw. usw.
Diese Berneckers sind Freaks, sie gehören in Talk-Shows, wie - Vera am Mittag - Thema: der bevorstehende Weltuntergang.
Diese Berneckers in eine Börsensendung einzuladen, die auch von Leuten gesehen wird, die noch nicht lange an der Börse sind, ist in etwa so als würde man zum Thema Einwanderung als Experten den Vorsitzenden der NPD einladen.
Um im Jargon zu bleiben:
Die Meinung der Bernechers?
"Interessiert mich nicht, brauch´ich nicht, Deppengeschwätz !"

:D:D:D

Oha, unser Aschen benutzte schon im Jahr 2000 eine deftige Ausdrucksweise. Lag es daran, daß er in die besten Firmen der Welt investierte und nicht verstehen konnte, daß ein Bernecker an das Platzen der Blase glaubte?

Schuld sind immer die Anderen

gruss paule2


Wie werden die Amis heute reagieren?
Wird auf die vielen Kaufempfehlungen von Freitag draufgekauft, oder erfolgt vorher eine Widerherstellung des Standes von Mittwoch abend?



SK über 1635 P. muss sehr ernst genommen werden!
Paule:


Der war gut - danke !!! :laugh::laugh:

Ist auch schon gespeichert als Kontra für die nächsten Tage. :D
@ tomfly

strategie - ich bin doof - alle anderen klug oder so

muß was tun
bis denne
gruß trine
@paule2

Du bist fies zu Aschen.
Er ist der Prophet.
Er wusste genau was sein Depot macht.
Zu Aschen verbrannt.
Und das Feindbild ist auch da.
Germa :) schuld an dem Verfall der IT Werte.

Der böse Germa.
Aschen gibs doch zu.
könntest du jetzt die Zeit zurückschrauben,
als heute in deine Werte investieren
und dann in der Vergangenheit Verkaufen
wärst Du satt und zufrieden.

So bist Du halt bösartig.

:D

Gruss
Thomfly
Dem DAX fehlt es momentan stark an der Eigendynamik.
Ist nun die Übergangsphase zwischen Gewinnmitnahmen und nur noch die Gier nach oben.

Soll es bärenfreundlich weitergehen, darf es nun nicht mehr steigen!
@Germa
Ich habs Dir ja gesagt
Daniel Balke ist wieder da
Thomfly ist wieder da
und alles ist gut.

Hoffentlich ist Bulle jetzt irgendwo hin
verschwunden.

Gruss
thomfly
Ein Kollege möchte sich SOFTBANK kaufen. Charttechnisch schaut dieser Wert lecker aus.

Bei 30 wird ein großer Widerstand gebrochen. aktuell läuft die Aktie in ein Konsolidierungsdreieck das kurz davor steht nach oben durchbrochen zu werden.

Kann jemand etwas fundamentales zu diesem Wert sagen?
NOch genug Geld vorhanden oder kurz vor der Pleite?
Na ja, es gibt sehr viele die eine andere Meinung haben als germanasti. Der Gute schrammt auch öfters an der Grenze des guten Geschmacks vorbei.
Man kann ihm kritisieren oder ihm belustigend und mit Ironie begegenen.

Nur verwechseln halt viele Herren der Depotleichen, daß ein germanasti an ihren Verlusten nicht schuld ist und er sie auch nicht verursachen kann.

Warum nehmen also die Beschimpfungen mit steigender Börse zu? Wenn ich irgendeinen Schrott zu 50 Euro gekauft hatten und zuschaute wie er auf 2 bis 3 Euro fiel, der ist vielleicht bereit zu 10 Euro zu verkaufen. Je näher jetzt der Wert an die Verkaufsgrenze kommt, um so böser werden die stolzen Besitzer, wenn einer "zu teuer" oder Crash schreit.

Auf einem Board wie diesem kann man höchstens mal marktenge Werte für ein paar Tage pushen. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Mir ist auch nicht bekannt, daß user die von 10.000 Punkten im Nasdaq träumen auf das Übelste beschimpft werden.


Warum auch?

gruss paule2
softbank bei 30??????????????????

wo guckst du denn germanasti?

bis bald
dat trine
Germa
:D
:

Fundamental
wenn Du an eine Erholung im Internetbereich und VC im
Internet glaubst kaufen.
Aber es gibt KEIN Venture Capital
im IT Bereich mehr.
Kein heisst 0,00DM Yen Euro.
Oder hast Du EIN IT IPO gesehen dieses Jahr
Eines.

Ich glaub nicht daran.

...........................
Zahlen anbei


Quelle w:o

Die japanische Venture-Capital Gesellschaft Softbank hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bis September nach einem Gewinn in Höhe von 36,3 Mrd. Yen einen Verlust von 54,3 Mrd. Yen erwirtschaftet. Dies beinhaltet einen außergewöhnlichen Nettoverlust von 53,8 Mrd. Yen auf Grund von Wertberichtigungen und Verlusten bei Aktienbeteiligungen. Das Betriebsergebnis sank ebenfalls von 4,7 auf minus 8,7 Mrd. Yen. Lediglich der Umsatz stieg von 180,2 auf 183,4 Mrd. Yen.

Das Unternehmen geht jedoch nach Angaben von Firmenchef Masayoshi Son in den kommenden sechs Monaten von einer Erholung aus.



Gruss

Thomfly
@Paule2
In diesem Bord kannst Du nichtmal Marktenge Werte pushen.
Steigende Kurse führen zu Pushthreads.
Wenn die Kurse dann weitersteigen meinen die Dummposter sie waren es.
Wenn dann jemand was dagegen schreibt dann ist er
für diese Nasen schuld.

Schau mal Da:
Thread: Mobilcom und neue Zahlen


Stehen nur Fakten da und doch wird gestänkert.

Gruss
Thomfly
egalque . kaufe oder habe macropore gekauft - finde und fand immer die haben wenigstens eine idee............

dat trine
Danke Thom :)

d.h. man kann kurzfr. auf die positive Charttechnik spekulieren. DER große Turnarround sollte bei Sofbank aber ausbleiben, oder?



Trinchen:



Bei 30 sind Widerstände ohne Ende. Darüber könnte es ruckzuck auf 50-60 oder gar 70 rennen.
Doch die Fundamentals! :(
@thomfly:
Also in Zukunft, einfach etwas vorsichtiger, dann bleibst du auch fett.
Ernsthaft: Warum wurdest du denn nochmal gesperrt?

BULLE
Germanisti, wer bereit ist, für deine schwachsinnigen Bemerkungen auch noch Geld zu bezahlen, der hat doch wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank.
@trinchen

Macropore = Idee

Das ist jetzt zu spaet. Was im Moment zaehlt, sind die
Ideen, die Entwicklungsabteilungen in 3+ Monaten haben
werden, und die Ideen, die Vermarktungsabteilungen
in 6+, damit sie die tollen Ideen der Entw.Abt. unter
die Menschen bringen.
Wir handeln die Zukunft! :laugh:

Gruss und viel Erfolg mit Macro, BB
Germa was die kurzfristig machen weiss keine alte Sau.

Fundamental ist IT und VC in Kombination das
übelste was ich mir vorstellen kann.

Kommt rot kommt schwarz die 0 die 00 Null
fällt die Kugel aus der Schüssel.
Macht das Casino pleite bevor Du bei der Kasse warst.

Ein schöner Langlaufput bei Softbank.

gruss
Thomfly
knochen kleben ist die zukunft aber tot der kranikenhäuser bzgl. verweildauer ...........egalque
Thom:

Naja, Softbank putten bei dieser Chartlage? Nicht unbedingt empfehlenswert. Ausserdem schneidet sich dies mit meinem Nikkei-Szenario. :)

Die meisten Werte der new economy sind in Japan noch nicht gerannt, könnte schon einen Schub geben. Doch da ich mich dort nicht auskenne und Handel eh tief in der nacht ist, bleibe ich beim Nikkei als Index.
der dax ist ein nasser sack.
kriegt die 5200 nicht.
hab ich aber an der 5000 auch gedacht.

:)
@Bulle

Ich weiss nicht warum ich das erste Mal gesperrt wurde
Ich weiss nicht warum ich das 2. Mal gesperrt wurde.
Ich weiss nicht warum Du hier wieder klugscheissen musst.
Ich weiss nicht warum Du hier immer noch postest.
Ich weiss nicht was in Deinem Kopf vor sich geht.
Ich glaube nur dass Deine Gehirnströme aussehen wie eine Asymtote die sich unendlich nähert.

:mad:
Trinchen:



Macropore bleibt unter 4,60 ein verdammt heisses und gefährliches Eisen. :eek:
@Germa
Softbank lang ich nicht an.
Nur Gefühlmässig könnte ich mit einem Put
bei IT-VC besser schlafen.
Es gibt kein IPO Geschäft.

Schau Dir Schnigge an maustod.

Gruss
Thomfly
Kinowelt Medien - Underperformer (SES Research)

Die Kinowelt Medien AG teilte heute die Kündigung der Kredite zum 28.11.2001 durch die ABN Amro Bank mit. Da das Unternehmen offensichtlich aus eigener Kraft nicht in der Lage ist den Betrag von über 100 Mio. DM aufzubringen, ist ein Insolvenzverfahren wahrscheinlich. Die Überschrift unseres letzten News Flashs lautete: “Wird der Strom bald ganz abgeschaltet?“ Fakt ist zum heutigen Tag, dass die ABN Amro Bank die Hand zumindest auf dem Schalter liegen hat. Fraglich bleibt, ob die anderen kreditgebenden Institute das Insolvenzverfahren abwenden werden. Da der Titel nicht mehr die Kriterien des Anlageuniversums unserer Klientel erfüllt, stellen wir unser Coverage ein.

(Quelle: SES Research)




26.11.2001 11:21
©boerse.de


:laugh: ich weis nicht über was man da als erstes lachen soll ! :laugh:
#66 von kai61 26.11.01 11:35:42 Beitrag Nr.:4.972.226 Posting versenden 4972226
guten morgen

DAX wird heute sicher min 5120 PKT erreichen, es ist also noch die Zeit Intrady min. 10% in Puts zu holen




um 11:35 war 582083 mit 0,49 gehandelt. Plus 10% macht 0,54. 0,54 gab schon um 13:45
Thom:

Wenn die Rallye noch ein bisschen andauern würde, was wir alle nicht hoffen ( :laugh: ) wäre wohl das IPO-Geschäft zu Beginn von 2002 ein neuer Mega-Boom.
Ganz nach dem Motto "vergesst die alten Pommes-Buden, wir bringen euch jungfräuliches Frischfleisch mit glänzender Zukunft - wir erfinden nun die Börse neu".

Sowas kann schon ziehen, vor allem bei den WAchstumsfonds!
7:09am 11/26/01 Breadth bodes well for rally: CSFB By Tomi Kilgore
Thomas Galvin, investment strategist at CS First Boston, said the improvement in market breadth has been one of the best attributes of the recent stock market rally. Since the start of the fourth-quarter, Galvin notes that 75 percent of the S&P 500, S&P MidCap 400 and S&P SmallCap 600 components have posted gains, "unlike the narrow breadth that characterized the January and April rallies." He added that the rise in Treasury bond yields, which reflects a shift in sentiment towards economic strength, "will likely slow the reallocation of bonds to stocks but not prevent an eventual recovery as the profit turn appears sooner, not later."
7:09am 11/26/01 Breadth bodes well for rally: CSFB By Tomi Kilgore
Thomas Galvin, investment strategist at CS First Boston, said the improvement in market breadth has been one of the best attributes of the recent stock market rally. Since the start of the fourth-quarter, Galvin notes that 75 percent of the S&P 500, S&P MidCap 400 and S&P SmallCap 600 components have posted gains, "unlike the narrow breadth that characterized the January and April rallies." He added that the rise in Treasury bond yields, which reflects a shift in sentiment towards economic strength, "will likely slow the reallocation of bonds to stocks but not prevent an eventual recovery as the profit turn appears sooner, not later."
thomfly, für eine mimose bist du aber wetterfest..
:p trine - dieses fiel mir abermals auf...

germansti - weiß ich
klasse wo schläft gerade oder das ist 100x im board:p das ist was?
gruß dat trine
Hans A. Bernecker


Steht uns ein weiterer Abschwung bevor?
Verehrter Leser,

Tendenzen an den Börsen segmentieren sich nicht in Jahresabschnitten. Vielmehr ziehen sie sich wie ein roter Faden über die Jahre dahin und sorgen dafür, dass es einen nahtlosen Übergang von einem Jahr zum anderen gibt. Deshalb fängt man am 1. Januar jeden Jahres auch nicht mit einem leeren Blatt an, sondern baut auf dem auf, was zuvor lief. Nie in den letzten 10 Jahren war diese Erkenntnis so wichtig wie heute. Denn Sie werden in 2002 nachhaltig kein Geld verdienen können, wenn Sie das, was in den letzten 1 1/2 Jahren passiert ist, nicht verstehen. Vor allem das Jahr 2001 hat zu einer völligen Adjustierung der Sichtweise von Anlegern an der Börse geführt. Dabei wurde eindrucksvoll demonstriert, wie sehr Erwartung und Realität auseinander klafften und welche Wissenslücken sowohl bei Profis als auch bei Privatanlegern zu erheblichen Fehlentscheidungen führten. Es gilt also nochmals, die Mechanik der Börsen zu untersuchen, um in Zukunft dieselben Fehler nicht zu wiederholen.

Über die grösste Kapitalvernichtung der modernen Wirtschaftsgeschichte kann man nicht (Gott sei Dank) alle Jahre schreiben. Wenn sie denn dann stattfindet, muss man sie untersuchen, nicht nur um die Geschehnisse zu verstehen, sondern auch, um die künftigen Tendenzen richtig einzuschätzen. Denn die Baisse an den internationalen Märkten wird die kommenden Jahre nachhaltig prägen, so wie auch der Crash von 1929 oder der von 1987 ebenfalls zu entscheidenden Veränderungen geführt haben. Damit ist nicht gesagt, dass sich nun die Baisse fortsetzen wird oder dass es zu den Schreckensszenarien in der Wirtschaft kommt, die in der Presse dargestellt werden. Im Gegenteil: Bei allen Kursverlusten muss man folgendes hervorheben:

Sämtliche Marktteilnehmer haben aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt, seien es die Notenbanken in ihrer Reaktion auf Krisen oder die Privatanleger in ihrer Betrachtung der Aktienmärkte. Es ist beeindruckend, wie „gesittet“ die grösste Kapitalvernichtung vollzogen wurde und wie wenig spektakulär trotz des Terroranschlags vom 11. September die Tendenz an den Märkten verlief. Darin spiegelt sich erstens die deutlich verbesserte Struktur aller Märkte wider und zweitens auch die Erkenntnis, dass die Kapitalmärkte heute nicht mehr ein Spielplatz der Reichen und Spekulanten sind, sondern ein voll integrierter Bestandteil jeder modernen Volkswirtschaft.

Ein mehrjähriger Bärenmarkt wäre in der derzeitigen Konstellation nichts Ungewöhnliches. Wie Sie wissen, wechseln Bullen- und Bärenmärkte stetig einander ab. Die Einbrüche von 1987 und 1997 werden lediglich als technische Reaktionen in einem intakten Aufwärtstrend gewertet. Insofern wäre der Start eines Bärenmarktes allein aus technischen Erwägungen in diesen Jahren zu erwarten gewesen. Die Geschichte zeigt, dass von 1982 bis 1999 die Tiefststände des Dow Jones in jedem Jahr über denen des Vorjahres lagen. Auch im kurzfristigen Trading-Bereich ein sicheres Indiz für einen intakten Aufwärtstrend. Wenn wir das markttechnische Signal niedrigerer Tiefststände in den Jahren 2000 und 2001 auf die längerfristige Sicht übertragen, könnte sich hier eine Trendwende andeuten. Steht uns also ein weiterer Abschwung, hervorgerufen durch einen Kapitalabzug der Retailkunden, bevor?

Die Bewertung ist derzeit jedenfalls noch keinesfalls attraktiv. In den vorangegangenen Krisen an den Aktienmärkten fielen die Notierungen auf weit tiefere Bewertungsiveaus, als wir sie aktuell sehen. Im Gegenteil hat sich die Bewertung in Form des Kurs-/Gewinn-Verhältnisses bei den allermeisten Unternehmen kaum ermässigt. Zwar stürzten die Notierungen in die Tiefe, die Gewinne eilten allerdings flugs hinterher. Mathematisch leicht nachvollziehbar: Wenn Zähler und Nenner eines Wertes gleichzeitig abnehmen, bleibt der Wert insgesamt gleich. Die Crux liegt in der Definition von "billig" und "teuer". In der Vergangenheit war die Halbierung des Markt-KGVs auf Werte unter 20 meist noch kein Grund, in den Markt einzusteigen. Umgekehrt war den allermeisten Börsianern Ende der 90er Jahre klar, dass der IT- und Internet-Boom mit Kursgewinnverhältnissen in der Regel im dreistelligen Bereich und Umsatzbewertungen im zweistelligen Bereich eine Übertreibung darstellt, die über kurz oder lang zum Einbruch führen muss. Letztendlich kommt es aber nicht auf das Erkennen einer Übertreibungsphase an, sondern auf die Definition des Zeitpunktes, wann die Übertreibung kippt. Seit 1996 warnte ein Grossteil der Marktbeobachter vor der "irrealen Überspekulation" und riet zum Ausstieg. Wer dieser im Grundsatz richtigen Analyse folgte, verpasste die grössten Gewinne seit 20 Jahren. Das gleiche gilt im umgekehrten Fall der Übertreibung nach unten, wie sie im Sommer 2001 zu beobachten war. Auch hier rieten viele Kommentatoren Woche für Woche wegen der "sehr billigen" Notierungen zum sofortigen Einstieg, was bei den Anlegern herbe Verluste nach sich zog. Das gleiche Missverhältnis war auch schon Ende der 80er Jahre in Japan zu beobachten, als ebenfalls seit 1987 zum stetigen Ausstieg geblasen wurde, während sich die Spitze erst zur Jahreswende 1989/90 ausbildete. In diesem Sinne zeigt sich, dass es für die Investmententscheidung zweitrangig ist (nicht unwichtig, sondern eben nur an zweiter Stelle rangierend), ob Aktien oder ein ganzer Markt teuer oder billig ist. Wichtig ist zu wissen, wann ein Markt auf Grund der hier behandelten massenpsychologischen Phänomene tatsächlich kippt und nicht, wann er (wegen Überbewertung oder sonstigem) kippen müsste. Kapitalmärkte folgen leider selten rationalen Erwägungen. Insofern ist die Charttechnik mit den oft verspotteten Trendlinien und -kanälen das einzig wirklich tragfähige Instrument, um Trendwenden zu erkennen und rechtzeitig, wenn auch nicht an der Spitze, die richtigen Dispositionen treffen zu können. Das Wissen um die Übertreibung allein reicht nicht, um das Vermögen zu optimieren. Das zeigt auch ein Blick zurück zum Ende der 20er Jahre:

Die Stimulierungsmassnahmen der amerikanischen Regierung, um die Volkswirtschaft aus der Depression zu führen, haben bisher wenig gefruchtet. Im Gespräch sind aktuell Konjunkturprogramme im Umfang von 200 Mrd. Dollar. Für das amerikanische Brutto-Inlands-Produkt, das nur zu 7 % von der öffentlichen Hand bestimmt wird (zum Vergleich: In Deutschland sind es noch immer 52 %), Peanuts. Wie das Wall Street Journal in diesem Jahr publizierte, sind aber gleichermassen die Kosten für kriegerische Auseinandersetzungen auf seiten der USA nicht zu vernachlässigen. Der 2. Weltkrieg kostete die amerikanische Bevölkerung - neben unsäglichem Leid der vielen Toten und Verwundeten - 4,71 Bio. Dollar, der 1. Weltkrieg 577 Mrd. Dollar, der Vietnamkrieg 572 Mrd. Dollar, der Koreakrieg 400 Mrd. Dollar und der Golfkrieg 80 Mrd. Dollar, wovon allerdings 90 % von den Alliierten bezahlt wurden. Weit wichtiger sind die psychologischen Komponenten, wie der Nachfragerückgang verängstigter Konsumenten und die strukturellen Änderungen der Industrieproduktion z.B. hin zu Rüstungsgütern. Fazit:

Im mittelfristigen Bereich muss schon auf Grund der Liquiditätszufuhr mit einer Erholung gerechnet werden. Diese Erholungsphasen, die 30 bis 50 % Steigerung in den Indizes bedeuten können, gilt es zu nutzen, ohne die Gefahr eines möglicherweise einige Jahre währenden Bärenmarktes aus dem Hinterkopf zu verlieren. So zumindest die Lehre aus einem Vergleich ähnlicher Muster in der Vergangenheit der Börsen.

Herzlichst Ihr

Hans A. Bernecker

26.11.2001
@Gema
Kann durchaus sein.
Ich glaubs nicht.
Die IPO Warteschleife ist schon voll.
Ist wie am Flughafen.
Wenn niemand eine Landeerlaubnis bekommt dann wird mit Sicherheit irgendwann eines passieren:
Irgendwann stürzen die Vögel ohne Sprit ab.

Und die Schuldigen sind schon gefunden:
Germa und Nogger :D

Gruss
Thomfly

Warteschleife:

Arcor
T-mobil
ect.
grenspann an einem stückchen truthahn-knochen gestorben !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11
DOlby:

Dann ging es wohl hoch. :laugh:



Solange der Nasdaq nachher die 1530 P. nicht unterschreitet herrscht eh keine Gefahr. Nach Feiertagen muss man aufpassen. Da ist oftmals die erste Richtung grottenfalsch
was die in afghanistan hätten knochen kleben können------falls sie gefunden worden wären......

all die armen kinder.
@trinchen

du hast dir neulich (letzt Woche) wieder einen DAX-Put
geholt... hast du ihn noch?

Gruss, BB
nö bobo - letztes war siemens puter, aber alles weg an putern

stell ich mich gegen den trend auf dauer . nö
Der DAX hält sich wie ein zäher Knochen über der 5150 P. Marke. Der Euro aber auch :eek:
Paule:

Da sagst du so leichtfertig. Kein Mitleid mit den Bären? :cry:

Weisste was dramatisch wäre?
Die amerikanischen Indizies steigen trotz explodierendem Euro. Wäre ein Signal für die Rückkehr der US-Boys in den eigenen Markt. :(
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