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Neueste Ad hoc Mitteilung der Adcon Telemetry AG


07:55 27.11.01


Adcon Telemetry: Endgültige Ergebnisse des dritten Quartals 2001

Umsatzwachstum von + 47% in den ersten drei Quartalen 2001, EBITDA trotz
Konjunkturschwäche und Ereignissen in den USA nur geringfügig unter dem
Wert des Vorjahres

Klosterneuburg, 27. November 2001: Adcon konnte den Gruppenumsatz im
Q3/01 gegenüber dem Vorjahresquartal trotz der Konjunkturschwäche und
den Ereignissen in den USA, die mit rund 40% des Gesamtumsatzes der
größte einzelne Absatzmarkt sind, um 24% von 2,43 MEUR auf 3,01 MEUR
steigern. Damit blieben die Umsätze zwar hinter den Erwartungen zurück,
im 9-Monatsvergleich konnten die Umsätze aber dennoch um 47 % von 6,47
MEUR in den ersten drei Quartalen 2000 auf 9,53 MEUR gesteigert werden.
Per 30. September 2001 verfügte Adcon über einen Auftragsstand von 9,52
MEUR, dieser Wert liegt um 270% über dem Wert des
Vorjahresvergleichsstichtages.

Das EBITDA reduzierte sich von -0,26 MEUR im Q3/00 auf -0,69 MEUR im
Q3/01, das EBIT betrug aufgrund erhöhter Firmenwertabschreibungen -1,49
MEUR nach -0,70 MEUR im Q3/00. Das Periodenergebnis lag im Q3/01 bei
-0,70 MEUR, nach 0,43 MEUR im Q3/00.

Das EBITDA der ersten drei Quartale 2001 liegt mit -1,85 MEUR nur
geringfügig unter dem Wert der ersten drei Quartale 2000 von -1,62 MEUR.
Das Nach-Steuer-Ergebnis 1-9/01 betrug -1,72 MEUR (nach -0,77 MEUR in
1-9/00). Das Ergebnis pro Aktie liegt somit bei -0,18 € nach -0,09 € der
selben Periode des Vorjahres (jeweils unverwässert wie verwässert). Die
zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel beläuft sich im
Zeitraum 1-9/01 auf lediglich -0,51 MEUR, nach -4,85 MEUR in 1-9/00.

Sehr positiv war die Entwicklung des Geschäftsfeldes Anwendungen mit
einem Umsatzwachstum von 47% auf 6,43 MEUR (4,38 MEUR in 1-9/00). Das
Perioden-Segmentergebnis konnte mit 1,79 MEUR (nach 0,88 MEUR in 1-9/00)
mehr als verdoppelt werden. Im Segment Technologie konnte ein
Umsatzwachstum von 45% auf
3,03 MEUR in 1-9/01 erzielt werden (2,09 MEUR in 1-9/00). Das
Perioden-Segmentergebnis betrug aufgrund der gegenüber dem Vorjahr
erhöhten Firmenwertabschreibungen -2,67 MEUR (nach -1,03 MEUR in
1-9/00).

Allfällige Abweichungen im Ergebnisausweis gegenüber den im Vorjahr
berichteten Werten beruhen auf Anpassungen gemäß Änderungen des
Regelwerks Neuer Markt zum 18.10.2001 betreffend strukturierte
Quartalsberichte und sind im Zwischenbericht zum 30.9.2001 vollständig
erläutert.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2001
Ein Entwicklungsschwerpunkt des Jahres 2001 lag auf dem Funkchip
RedNose, von dem Ende des vierten Quartals Engineering Samples zu ersten
Tests an ausgewählte Kunden ausgeliefert werden sollen. Darüber hinaus
konnte Adcon eine führende Rolle im Standardisierungskomitee der
"ZigBee"-Gruppe einnehmen. Ziel dieses Forums, dem unter anderem auch
Philips, Motorola und Honeywell angehören, ist die Standardisierung von
Datenübertragungstechnologie für low-power, low-cost Anwendungen (IEEE
802.15.4) vor allem für die Bereiche Haushaltsautomatisierung,
Industrial Control und Zählerstandsauslesung. In einem nächsten
Entwicklungsschritt wird der RedNose Funkchip genau auf diesen Standard
zugeschnitten, aus der frühzeitigen Produktfertigstellung sollte ein
erheblicher Wettbewerbsvorsprung resultieren.

Für das traditionell umsatzstärkste vierte Quartal erwartet Adcon aus
heutiger Sicht ein deutlich positives Quartalsergebnis und daraus
resultierend für das Gesamtjahr 2001 ein ausgeglichenes EBITDA sowie
Nach-Steuer-Ergebnis.

Die vollständigen Details finden Sie im Q3-Quartalsbericht auf unserer
Homepage www.adcon.com.

Rückfragehinweis:
Alexander Zrost
Adcon Telemetry AG
Inkustraße 24
A - 3400 Klosterneuburg
Tel: +43-2243-382800
Fax: +43-2243-382806
e-mail: investor-relations@adcon.at
www.adcon.com


Gut oder Schlecht
Was meinen die Experten?
cu Henrys
Hallo zusammen,

habe heute gegen 13:00 eine E-Mail an Frau Wölbitsch geschrieben und 2h später die Antwort erhalten.

Hier der Inhalt:

Sehr geehrter Herr ***,

danke für Ihr eMail. Wir waren mit dem Veröffentlichungstermin der
Zahlen in einigen eMail-Anfragen etwas zu optimistisch. Zu optimistisch
im Hinblick auf die Zeitabläufe in der
Unternehmensgruppe. Die Konsolidierung von vier Tochterunternehmen, das
Zahlen- und Datenmaterial ist sehr umfangreich, benötigt seine Zeit. Die
Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse wird nächste Woche stattfinden.
Wir dürfen Sie also noch um etwas Geduld bitten.

Dass es seit einigen Wochen keine Pressemeldung gab ist richtig, heißt
aber nicht, dass im Unternehmen nichts passiert ist. Ganz im Gegenteil,
wir hatten im letzten Quartal einen sehr
zufriedenstellenden Auftragseingang, allerdings primär von bestehenden
Kunden, die erwartete Bestellungen für das 4. Quartal getätigt haben
bzw. Ihre Commitments für das Jahr 2002 abgegeben haben. Also nichts
wirklich Neues sondern eine Bestätigung laufender Geschäftsbeziehungen.
Deshalb gab es auch keine Meldung. Im übrigen arbeiten wir an einigen
strategischen Projekten für das Jahr 2002 und werden unsere Aktionäre in

üblicher Weise informieren, sobald es Konkretes zu sagen gibt.

Zum Thema RedNose: Wir sind wie schon erwähnt dabei, Spezifikationen des
neuen IEEE 802.15.4 Standards für low power low data rate Anwendungen in
das Produkt zu übernehmen. Allerdings sind bei technisch derartig
anspruchsvollen neuen Produkten von Kundenseite her die Testzeiten
üblicherweise recht lange, sodaß wir bezüglich des Chips erst für das
zweite Halbjahr mit ersten positiven Meldungen rechnen.

Mit freundlichen Grüßen,
--
Andrea Wölbitsch
Investor Relations

ADCON TELEMETRY AG
Inkustrasse 24
A-3400 Klosterneuburg
Tel:+43 (0)2243 38280-0
Fax:+43 (0)2243 38280-6
Internet: www.adcon.com
***************************************
SMART WIRELESS SOLUTIONS
***************************************



MfG
wertzuw
Da steht`s doch:
Früher hieß es : Erste Umsätze frühestens zum 2.Halbjahr.
Jetzt : Erste Feedbacks zu Rednose zum 2.Halbjahr.
Gut,daß ich doch den Rest noch über 3 verkauft habe.

Die Frage ist:
Da in den Prognosen kein Rednose-Umsatz enthalten war,müßte bei einem Kurs von drei ien erwartet schlechtes Ergebnis 2001 eingepreist sein,oder?
MfG
Elwood
PS:
Ist jedenfalls auffällig,das bei drei Euro große Positionen mögl. hin-u.-hergeschoben werden,um Doppelboden und anziehenden Umsatz darzustellen.
Da sich Amerika wohl auch zunächst ausgetobt haben dürfte,kann die nächste Gegenaktion eigentlich starten.
@alle
Habe eben mit Frau Woelbitsch gesprochen.
Tja, richtig wieterhlefen konnte Sie mir auch nicht.
O-Ton:1." Riesenauftrag seit dem 11.September verschoben, nicht storniert"(Wann wird der denn realisiert????)
2. " Viele interessante Sachen sind in der Pipeline, die
auch mitgeteilt werden sobald die Unterschrift da ist."
Ich hatte angemerkt, daß das Anlegervertrauen langsam aber
sicher immer mehr schwindet wenn keine News mal wieder kommen.
O-Ton:" Die News werden wieder verstärkt kommen, aber solange noch keine Unterschrift da ist, werden wir nichts
vermelden"
Viele Fragen die offen bleiben.
Vielleicht spricht mal jemand mit Frau Woelbitsch und versucht diese zu klären !!
@ Üwchen,
es wird nichts bringen bei Frau Wölbitsch nachzuhacken. Kursrelevante Infos darf sie ja nicht weitergeben. Als Unternehmenssprecherin wird sie aber bemüht sein die Dinge immmer positiv darzustellen. Man kann sich nur in Geduld üben wenn man investiert ist und weiter an bevorstehende bessere Zeiten glaubt. Ich denke wenn es positive News gibt wird Adcon die keine Sekunde zurückhalten. Die wissen genau, daß man schon seit Wochen und Monaten ungeduldig daurauf wartet.
Trotzdem DANKE für Deinen Anfruf und Deine Info!!!! Grüße favo
Na, nichts mehr los hier bei Adcon. Alle verstummt, alle enttäuscht oder desinteressiert?

Gestern hat der Kurs ganz schön angezogen, obwohl keine Nachrichten zu finden sind. War aber trotzdem nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Grüße
Franz
@franzsch
Adcon liefert uns ja auch im Momemt keine Munition zum
diskutieren. Warum zog der Kurs gestern so stark an.
Technische Reaktion oder andere Gründe. Wäre ja zu wünschen
das mal 2 solche Tage aufeinander folgen. Würde einen Teil der Verluste des ein oder anderen vielleicht ein bisschen
erträglicher gestalten.
@real Insider
Bin auch in einem Börsenclub drin. Haben morgen wieder ein
Treffen(alle 4Wochen). Da einige in Software AG, Comroad,
D.Logistic und anderen drin sind, wird das bestimmt sehr
interessant.
Adcon werde ich dort vorstellen, und aufgrund der Story sowie den Kosteneinsparungsmaßnahmen werde ich bestimmt den
ein oder anderen "abgestraften" davon überzeugen können sich
Adcon mal näher anzusehen.
Aufgrund des aktuellen Kuses und der eher konserativen
Prognosen werden mit Sicherheit einige Leute Positionen
aufbauen.
Tja, was die positiven News betrifft. Ich hoffe das da ein
Kracher in der Pipline ist, und der Kurs deswegen schon schön angezogen ist.
@alle
Das möchte ich noch loswerden.
Ich bin zwar nicht froh über den Kursverlauf, aber wenn ich diese anderen Zockerwerte sehe, die nicht mal mehr das Papier wert sind auf denen sie stehen,(und das werden noch mehr) sollte man echt überlegen wieder stärker in Adcon zu investieren.
Habe gegen meine Prinzipien verstoßen und noch eine Mail an
Adcon geschrieben:. Hier ein Auzug aus der Antwort:
" Blaa,Blaa..... werden wir am 29.4. alle aktuellen Info`s
betreffend Auftäge und dem Restru.-u.Optimierungskonzept
bekanntgeben werden. Wir bitten um etwas Geduld, da vorab keine Informationen bekanntgegeben werden dürfen."

Mein Eindruck: Man setzt alles auf eine Karte (den 29.4.)
Entweder wird das ein Kracher(Rednose,Kostensenkung, und neue Abschlüsse), oder man vergrault dann auch noch die letzten Mohikaner.
Würde ich nicht überbewerten. Vermutlich muss der Betriebsrat zu den Restruturierungsmassnahmen zustimmen, d.h. vermutlich wird neben neuer strategischer Ausrichtung auch ein MAK-Abbau vorgesehen sein.

Gruss

Lassemann
@Üwchen

Ich finde es in Ordnung, wenn diese entscheidenen Informationen nicht tröpfchenweise heraus gegeben werden. Am 29.04.02 ist dann auch genügend Zeit die Lage zu erklären. Wenn jetzt eine Teilnachricht heraus käme, würde dies nur wilde Spekulationen verursachen. Die Börse lebt auch von Überraschungen und wenn vorab einiges angedeutet wird, dann wird es mit einer Überraschung nichts mehr.
Ich glaube aber nicht, daß die Welt am 29.04.02 anders aussehen wird und wäre froh, wenn glaubhaft gemacht werden könnte, daß Adcon ein Wachstumswert mit Zukunft ist.
Gute Produkte reichen nicht aus, man muß sie auch verkaufen können. Adcon soll in einigen Bereichen führend sein, aber von der Größe her, ist Adcon wohl eher eine Klitsche.

Gruß

SW
Hier noch ein etwas älterer Artikel. Interessant ist der letzte Abschnitt.

25.02.2002 Erste Bank sieht Telemetriespezialisten Adcon noch nicht über den Berg: Rating "Neutral"
Die Analysten der österreichischen Erste Bank bewerten die Papiere des Spezialisten für digitale Datenfunkübertragung Adcon Telemetry AG (WKN 922220) weiterhin "neutral". Nach Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen habe man die Umsatz- und Ergebnisschätzungen nach unten korrigieren müssen, hieß es. Für das Jahr 2002 rechne man nicht mehr mit einem positiven Ergebnis bei Adcon. Die Analysten erwarten für das Unternehmen ein Ergebnis pro Aktie von -0,19 Euro für 2002 und 0,11 Euro in 2003.

Adcon müsse nun einen gesicherten Business Plan aufstellen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Finanzsituation nutzen. Das Unternehmen sei mit ca. 3,2 Mio. Euro netto verschuldet, das Geschäftsjahr 2002 werde wahrscheinlich wieder einen knapp negativen freien Cash Flow bringen. Bis zur Vorlage der endgültigen Zahlen und der Präsentation des weiteren Geschäftsplans halten sich die österreichischen Banker mit einer endgültig Beurteilung der Situation jedoch zurück. Die Aktie notiere zwar mittlerweile deutlich unter dem ausgewiesenen Buchwert von ca. 3,3 Euro pro Aktie, der Nachweis der nachhaltigen Rückkehr zur operativen Profitabilität sei aber noch nicht erbracht.

Als wesentliche Voraussetzung dafür nannten die Analysten ein weiteres starkes Umsatzwachstum bei Erhalt der bestehenden Deckungsbeiträge. Durch den in Entwicklung befindlichen Red Nose Chip könne Adcon im 3. Quartal 2002 auf positive Neuigkeiten hoffen; das Produktprogramm sei vielversprechend und sollte es ermöglichen, die Kundenbasis weiter auszubauen, meinen die Wertpapierspezialisten der Erste Bank. Dennoch sei die Aktie derzeit als sehr spekulativ zu sehen. Ein Turn-around könne sich nur infolge positiver Neuigkeiten aus dem Unternehmen ergeben.

(Quelle: Erste Bank)
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber von Insolvenz(Catwiesel) ist weit und breit nichts zu sehen, im Gegenteil. Jetzt fehlen nur noch die Vertragsabschlüsse und schon gehts ab.
Auftragsstand beträgt per 31.3.2002 rund 12 MEUR nach 8,81 zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.
Die wichtigste Zahl für mich!

Gruss HoliXXX
Nach Katastrophe klingt die heutige Meldung nicht gerade.
Erstaunlich ist der Umsatzanstieg gegenüber dem 1ten Quartal 2001. Das sind wohl die langfristigen Aufträge welche hier zu Buche schlagen.
Es wundert mich hingegen, dass das EBIT nur leicht schwächer ausfällt als im Vorjahr, hat man hier etwa (schon wieder) latente Ertragssteuern verbucht ? Dies würde vorhergehenden Aussagen widersprechen, wenngleich man natürlich argumentieren kann, dass sich im Jahr 2001 mehr Verluste als erwartet angehäuft haben.
Die Aussicht auf ein ausgeglichenes EBITDA 2002 ist mehr als man erwarten durfte, allerdings müssen die Folgequartale diese Aussicht erst eimal bestätigen.

Grüsse,
KingsGambit
1. Adcon nicht pleite.
2. Ebit 2002 ausgeglichen
3. Zukunftsaussichten und Auftragsbestand gut.
Normalerweise müssten doch jetzt wieder Käufer auf diesem Niveau da sein, oder investiert keine mehr in den NM?

WARUM FÄLLT ADCON WEITER ???????
das ist die negativstimmung momentan, wieso heute kaufen, wenns die morgen noch billiger gibt!
@Üwchen

1. Weil die Liquidität nur noch für etwas mehr als ein Quartal reicht: EBITDA 1. Qu: -0,98 Mio EUR. Liquide Mittel 1,27 Mio EUR. Die Kostensenkungen müssen als schnell greifen !

2. Weil die Auftragsentwicklung enttäuschend ist. Der Auftragsstand betrug zum 31.3.2002 "rund" 12 Mio EUR. Am 31. Dezember 2001 waren es 11,3 Mio EUR. Der Aufragsstand hat sich also um 0,2 bis 1,1 Mio EUR erhöht. Immerhin. Adcon verweist in seiner ad hoc auf Aufträge aus September oder Oktober an De Dietrich. Größere neue Aufträge sind scheinbar seitdem nicht reingekommen. Da wurde wohl mehr erwartet, auch von mir.

Jetzt sitze ich da auf meinen minus 50 Prozent, und dies schon zum zweiten Mal...
@JÜHE

Mich wundert nur eines,

obwohl dies bekannt ist immer noch einer da der Pakete von 12 - 15000 kauft.
Sorgen bereiten die liquiden Mittel, da sieht es doch dünner aus als angenommen. Sogesehen war die Kapitalerhöhung zwingend notwendig. Alle anderen Zahlen sind nicht schlecht, vom Auftragsbestand über das geplante Ebitda, die strikte Trennung von beiden Geschäftsfeldern etc. Bei 1€ wird Schluß mit den Verkäufen sein und wahrscheinlich eine Gegenbewegung kommen. Entscheidend aber ist, daß neue Aufträge an Land gezogen werden. Da kriegt man das Zähneklappern --> seit Ende Oktober nichts Neues!
@Watcher,

sicher sind die Chancen sehr groß bei Adcon. Deswegen habe nochmal gekauft, obwohl ich mir früher schon mal die Finger verbrannt habe. Ein großer Auftrag könnte den Umsatz locker mal verdoppeln, wenn ein großes Unternehmen was bestellt. Ich hatte eigentlich fest mit einem Auftrag gerechnet. Wenn man schon schlechte Nachrichten hat, werden die von Unternehmen oft mit einer positiven Meldung versüßt. Leider hat Adcon nicht geliefert.

Schlimm ist, dass die 1,4 Mio EUR aus der Kapitalerhöhung schon weg sind. Am Ende des vierten Quartals und am Ende des ersten war die Liquidität unverändert, schreibt Adcon. Nur dass eben 1,4 Mio EURin der Kapitalerhöhung aufgenommen wurden. Bei dem Tempo, mit dem das Geld verschwindet, kann ich zwar von einem ausgeglichenen EBIT 2003 träumen, nur bis dahin schaffen die das nicht mehr. Es steht also eine weitere Kapitalerhöhung nur ein Quartal nach der vorherigen an, nicht sehr professionell. Oder es muss ein Partner ins Boot geholt werden. Kommentare ?

Viel faszinierender als die meisten finde ich übrigens die Anwendungen bei Adcon. Die meisten schwärmen ja von Rednose. Dabei haben intelligente Anwendungen in der Landwirtschaft (Beispiel Bewässerung mit Adcon)langfristig ein sehr hohes Potenzial, und der Wettbewerb ist nicht so gnadenlos, die Entwicklung nicht so volatil. Aber Adcon scheint den eigenen Schwerpunkt ja eher woanders zu sehen. Ist das sexier ?

Auch wenn ich bei Adcon manchmal ins Schwärmen gerate. Ich bin ausgestiegen, und bleibe draußen, auch wenn ich den nächsten Auftrag verpasse. Bei 9,855 Mio Aktien ist die Marktkapitalisierung immer noch 13,8 Mio EUR. Also ungefähr ein Jahresumsatz. Das nicht mehr so astronomisch hoch wie früher, die Aussichten sind jedoch jetzt auch sehr unsicher. Andere Unternehmen wachsen auch, und haben noch ein bischen Cash.
Bericht von der Adcon Konferenz heute. Der Kursverfall ist dramatisch.
Die Story könnte Adcon Aktionäre interessieren

http://www.austrostocks.com/cgi-bin/index.pl?cms_nr=8606&new…
@alle
Der Markt in dem sich Adcon bewegt, bietet ungehäures Potential, das man nur nutzen muß. Es müssen Aufträge her, dann geht es ganz schnell in die andere Richtung.
In dem Interview mit Austrostox war zu lesen, daß man nicht
jeden kleinsten Abschluß mit einer Adhoc melden wird, da man dem NM mit seinen Machenschaften (Comroad,etc.)nicht mehr vertraut.
Also, dann wird die nächste Adhoc ein Kracher! (Nur wann kommt die????????)
@ alle

es war auch in dem Interview zu lesen das Adcon mit
Discounten arbeiten will um Kunden einen Anreiz zu
bieten.

Warum müssen die ihr Zeug billiger anbieten damit es gekauft
wird?

Billiger anbieten drückt auf die Marge!

Auch zu lesen ist das man mit Forderungen sehr rigoros
umgehen will.
Hmm vor diesem Hintergrund sollte man wissen das je größer
ein Kunde ist die Zahlungsmoral zur größe hin abnimmt.

Da bin ich mal gespannt wie Adcon Siemens und anderen
Kunden das fürchten lehrt und sogar eventuell verärgert.

Auch aus dem Interview.
Das erwartete negative EBITA von 0,98 Mio.€.

Das ich nicht lache es wurde ein Nettogewinn erwartet
und nicht so wie in dem Interview zu lesen ein Verlust.

Und als Argument hier anzuführen (nachzulesen in Posting 27
von Üwchen) das man keine Adhoc mehr bringt
wie bisher weil ja der Neue Markt einen so schlechten Ruf
hat schlägt ja dem Faß den Boden aus.
Also lächerlicher geht es kaum noch.

mfg Catwiesel
Die Aktie der Adcon Telemetry AG befindet sich in einem Abwärtstrend, der sich
mindestens einmal beschleunigt hat. Ein massiver Kurseinbruch erfolgte mit dem
Unterschreiten der Unterstützung bei knapp 2,4 Euro.
Die eingezeichneten Indikatoren signalisieren einen Abwärtstrend mit einer zunehmenden
Trendstärke.
Unter 2,4 Euro ist Adcon zunächst uninteressant.




Na für mich sieht der Chart echt scheiße aus.
Und scheinbar nicht nur für mich.

mfg Catwiesel
@CatWams: Du sabbelst wieder einen Mist. :) Es ist nicht die Rede von Discounts, um Kunden zu gewinnen (was übrigens völlig normal in unsicheren Wirtschaftszeiten ist und auch legitimes Mittel ist, solange nicht die Margen nicht völlig gekappt werden), sondern die Rede von Skonto, mein lieber. Und zwar als Anreiz zur schnelleren Begleichung der Verbindlichkeiten seitens Adcons Abnehmern. LoL.

Nichts für ungut.

Gruesse


Lassemann
@ Lassie

ich weiß ich schreibe immer nur Mist aber damit kann ich leben
zumal ich mein Geld noch habe und alle die auf dich gehört
haben leicht daneben lagen.

Und Lassie wo steht was von Skonto????????????????????

Nirgends steht da was von Skonto!!!!!!!!!!!!!!

Da steht Discount!!!!!!!!!!!!

Also rede hier bitte keinen Mist.


Hier der Orginaltext :

Mit den Forderungen will man „sehr rigoros“ umgehen,
grundsätzlich sei es jedoch sinnvoll, den Kunden für
schnellere Zahlungen Anreize wie Discounts zu bieten.

Für dich Lassie die Begriffserklärung!!!!!!!


Skonto ca. 3 % aber Discount 3% nach oben offen.

Skonto. 1. Charakterisierung : prozentualer Nachlass, der
vom Kaufpreis entsprechend den ? Zahlungsbedingungen auf
den Rechnungsbetrag bei Barzahlung binnen einer bestimmten
Frist gewährt wird, oft auch gestaffelt z. B. „Zahlbar in
3 Monaten netto, binnen 1 Monat 2%, binnen 10 Tagen 3% Skonto
.” Wirtschaftlich gesehen ist S. der Preis für die
Kreditnutzung bzw. Vorfinanzierung, die bei der
Warenlieferung dem Abnehmer eingeräumt wurde. Außer den
anteiligen Zins- und Verwaltungskosten enthält der dem
Barpreis zugeschlagene S. kalkulatorisch noch eine Prämie
für das Kreditrisiko, so dass dem Käufer ein Anreiz für
Barzahlung gegeben ist


Fachdiscounter

Fachdiscounter , klein- bis mittelflächiger Einzelhandelsbetrieb
mit schmalem/flachem Sortiment von Waren des täglichen
Bedarfs. Gekennzeichnet durch Selbstbedienung, Verzicht
auf Service, niedrigste Preise.


mfg Catwiesel
@catwams: na, dieses Mal musstest Du Dich ja richtig anstrengen. Und lange gedauert. Du wirst muede. :D

Deine Worte:

"es war auch in dem Interview zu lesen das Adcon mit
Discounten arbeiten will um Kunden einen Anreiz zu
bieten.

Warum müssen die ihr Zeug billiger anbieten damit es gekauft
wird?


In Deinem letzten Posting hast Du es ja nun selber richtig gestellt. Einsicht ist der beste Weg zur Besserung. Fairerweise haettest Du den Lesern ruhig sagen koennen, dass Du hier versuchst Discount bzw. Skonto auf eine Forderung mit einem Fach- oder Handelsdiscounter durcheinander schmeisst und somit den Lesern weismachen willst, dass Adcon nun zum Billig-Anbieter wird. LoL. :D

Du meinst auch, man gebe "Discount" in ein Lexikon ein und schwups habe man die Definition, die in diesem Rahmen angebracht wäre. Köstlich!

Gruesse undnichts für ungut, mein Lieber.

Lassemann

P.S.: Mit Discount ist hier immer noch ein Skonto i.W.S. gemeint (unabhängig von der Höhe). Und nicht der Discount, den man bei Aldi & Co. erzielt.
Auch dir Lassie sollte klar sein das man in solch einem Interview
nicht über ein normales Skonto redet zumal wie du selber
richtig erkennst es normales Geschäftsgebaren ist.

Also ginge es um nomales Skonto wäre darüber kein Wort
verloren worden und es wäre sicher nicht das Wort Discount
gefallen.

Zwischen Skonto und Discount ist ein RIESIGER Unterschied.

Hast du nicht ein Wirtschaftsstudium ?
Sollte dir dann jedenfalls klar sein das hier nicht mehr
von einem Skonto im normalen Rahmen die Rede sein kann.

mfg Catwiesel
Und übrigens mit Aldi kann man es nun wirklich nicht vergleichen
deshalb nahm ich auch Fachdiscounter oder ist Aldi ein
solcher????

Also bitte erst lesen.

mfg Catwiesel
@Fehler sollte man sich immer eingestehen. Hast Du ja auch indirekt. Schau nochmal auf Deine erste Aussage zum Thema Discount. Hier hast Du aus der Meldung/Interview einfach das Wort Discount aufgegriffen und ganz platt zum besten gegeben, Adcon muesse jetzt... "Warum müssen die ihr Zeug billiger anbieten damit es gekauft wird? und hiermit völlig - wie meistens übrigens Deine Art - aus dem Zusammenhang gerissen.

Zur Klarstellung nochmal für alle: Es geht hier um den Versuch über einen Discount/Skonto-Anreiz das Forderungsmanagement zu optimieren und somit die Liquiditaet zu schonen. Es geht hier nicht darum, wie Catwams so schoen in den Raum schmeisst "ihr Zeug billiger anbieten damit es gekauft wird?".


Gruesse

Lassemann

P.S.: Wie immer gilt: Wenn Catwams sich zu Wort meldet, dann genau hinsehen und auf Wahrheitsgehalt prüfen. Meist sind seine Aussagen der Natur, dass sie so schwammig sind und doch negativ wirken, so dass er sich hinter her wieder rausreden kann oder es jedenfalls versucht. Lasst Euch nicht verarschen.
@ lassemann
@ catwiesel

Anscheinend habt Ihr beide nicht unrecht.

Wenn der geringere Gewinn/Stk zunächst zu Mindereinnahmen führt gleicht dies i.d.R. ein höhere Absatz und dadurch Umsatz wieder aus.

Durch die Stückzahl sinkt dann wieder der Preis/Stk. und der Gewinn steigt.

Entscheitend wird daher sein ob Adcon seine Produkte insgesamt gewinnbringend absetzen kann und gleichzeitig höhere Stückzahlen zu produzieren.

Wenn Adcom nicht vorher pleite macht und die Produkte sind so gut wie manche angeben wird sich der Erfolg zwangsläufig einstellen müssen.

mfg
Blödsinn Lassie!!!
Es steht in Austrostock folgendes drin!
grundsätzlich sei es jedoch sinnvoll,den Kunden für
schnellere Zahlungen Anreize wie Discounts zu bieten.

Es geht darum an das Geld des Kunden schnellstens zu kommen
und um nichts anderes und da scheint Adcon jedes Mittel recht
auch der verfall der Marge.

Und kein Wort von größeren Stückzahlen das es sich über die Menge
tragen könnte zumal Adcon seit einem halben Jahr keine
neuen Aufträge gemeldet hat und da sollte man sich schon
fragen wo sollen die Stückzahlen herkommen.

Ne auch du schreibst das: Mit Discount ist hier immer noch
ein Skonto im Weitesten Sinne gemeint

Was du mal wieder gerne betreiben willst ist wortklauberei.

Das ich nicht lache Fekalien sind auch im Weitesten Sinne
mal Frikadellen gewesen.LOL
Lassie nur für dich.

Adcon verkauft ein Produkt für 5€ und räumt dem Kunden
ein Skonto ein von sagen wir 3%.
Also zahlt der Kunde 4,85€.
Bis hierhin verstanden Lassie?

So nun sagt Adcon zahlst du sofort lieber Kunde dann geben
wir dir einen Discount von nochmal 10 % boah sagt sich
der Kunde die 10% nehme ich doch glatt mit und legt
4,37 € auf die Ladentheke.

Nun die Gretchenfrage Lassie.

Hätte Adcon sein Produkt beim Skonto billiger verkauft
oder nach einräumen des Discounts?

Das im abgelaufenen Geschäftsjahr kein Gewinn erwirtschaftet
wurde ist schon klar Lassie?
Und das ein verringern der Marge zum ausweiten des verlustes
führt?
Auch noch für dich Lassie .

Umsatz 20 Mio.€ und sagen wir mal ein Gewinn von 5 Mio €(25%)

Nun senke ich meine Gewinnmarge auf sagen wir 20% .

Um nun wieder 5 Mio.€Gewinn zu machen muß ich nun
plötzlich einen Umsatz erzielen von 25 Mio.€ was
einer Umsatzsteigerung von 25% entspricht ich hoffe
auch das ist allen klar und auch dir Lassie!!!!!!!

Aber Lassie steck deinen Kopf nur weiter in Adconsand
soll sehr gesund sein.

mfg Catwiesel
Habe mal nachgekramt. Hier findet man schon einige Ausagen zu Stückzahlen die man verkaufen will. Quelle ganz unten.

Ich glaube aber das Ihr schon recht habt, Adcom ist schon eine sehr spekulative Angelegenheit. Wenn ich mit der Aktie nicht gerade auf 38% Minus sitzen würde, hätte ich die schon längst rausgeworfen.

Mal sehen wie es sich weiter entwickelt.



Auf der heutigen Pressekonferenz der Adcon Telemetry AG präsentierten der Vorstandsvorsitzende Günther Walcher und der COO Claus Wortmann die bisherigen Ergebnisse der Optimierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen sowie einen Ausblick für die kommenden beiden Jahre. „Fast ein Jahr verspätet, aber auf dem richtigen Weg“ fasste der Walcher die aktuelle Situation zusammen.

Die beiden Standbeine Adcon’s werden Anwendungen und Technologie sein, wobei die Technologieeinheit künftig als „Lieferant für den Anwendungsbereich“ agieren soll. Beide Geschäftsfelder werden organisatorisch voneinander getrennt: Den Bereich Anwendungen wird Britta Hubert leiten, während COO Claus Wortmann, der über jahrzehntelange Erfahrungen im Technologiesektor verfügt, auch die Verantwortung für das Technologiesegment übernehmen wird.

Die Stärken des Unternehmens sieht Wortmann neben dem Technologievorsprung in der Patentabsicherung sowie dem weltweiten Vertriebsnetz. In den Bereichen Komplettmodule für Telemetrieanwendungen sowie Funktechnologien seien die Kompetenzen des Unternehmens anerkannt, die Kundenstruktur sei attraktiv.

Im Bereich Anwendungen bietet man Telemetrie-Komplettlösungen zur Erfassung, Übertragung und Auswertung zeitkritischer Daten an. Hier verfüge man in der Landwirtschaft über Kunden wie Dole, Chiquita, BASF und Zeneca, beim Wassermanagement versorge man unter anderem Kunden wie Siemens Industrial Solutions & Services , Donaukraftwerke und MTA Mexico. Dieser Bereich soll im laufenden Jahr bei geplanten 22 Millionen Euro Umsatz im Konzern gut 12 Millionen Euro ausmachen, im Vorjahr wurden hier gut 10 Millionen Euro umgesetzt.

Im Technologiebereich liegt die Kernkompetenz im Design von Chips, Adcon gieße die Chips nicht selbst, sondern stelle den Kunden seine Kompetenzen bei der Entwicklung zur Verfügung. Bei der Gebäude- und Haushaltsautomatisierung bediene man Kunden wie Siemens Building Technologies North America sowie die französische DeDietrich . Bei Barcode-Lesesystemen und Point-of-Sales-Terminals zählen laut Wortmann Ingenico, Schlumberger und SunMax zu den Kunden. Im Bereich drahtloser Mikrofone, Kopfhörer und Stereoanlagen arbeite man mit Beyerdynamic zusammen. Ähnliche Produkte sind zwar schon einige Zeit auf dem Markt, laut Wortmann sei bislang jedoch die Übertragungsqualität bei diesen Produkten noch nicht ausreichend gewesen. Die Kompetenzen in diesem Geschäftsbereich seien durch die Übernahmen in Frankreich und den Niederlanden deutlich ausgebaut worden, hier habe man laut Wortmann seit Bestehen des Unternehmens auch die größten Investitionen getätigt.

Allgemein sieht Wortmann das Marktpotenzial für Adcon’s Produkte ungebrochen, es habe sich durch die schwache Wirtschaftslage lediglich eine „Wachstumsverschiebung von sechs bis 12 Monaten“ ergeben.

Das Maßnahmenpaket zur Optimierung und Restrukturierung des Unternehmens umfasse im Vergleich zum Vorjahr Kosteneinsparungen von rund 3 Millionen Euro, die Personalkostentangente soll in Prozent vom Umsatz von 46 auf 37% gesenkt werden. Das Wachstum 2002 soll bei annähernd gleichem Personalstand durch Effizienzsteigerungen realisiert werden. Auch bei den Materialkosten sollen trotz überproportionaler Preissteigerungen Einsparungspotenziale ermöglicht werden, anteilig am Umsatz sollen die Materialkosten von 49 auf 46% gesenkt werden. Laut Wortmann gehe es aber nicht nur darum, möglichst günstige Komponenten zu verwenden, oftmals habe man bei günstigeren Produkten höhere Entwicklungskosten.

Die sonstigen Kosten sollen gemessen am Umsatz von 28 auf 21% gesenkt werden. Hierzu zählen laut Wortmann insbesondere auch die Reisekosten, die mit der Integration der Töchter in Frankreich und den Niederlanden zukünftig deutlich geringer ausfallen sollen. Auch bei den Beratungskosten will man laut Wortmann einsparen, außerdem soll in Zukunft sukzessive an weitere Kosteneinsparungen gearbeitet werden.

Die Töchter in Frankreich und den Niederlanden wurden integriert, laut Wortmann habe man zu lange zusätzliche Kosten für verschiedene Läger, Einkauf & Fertigung getragen und das Synergiepotential nicht ausreichend genutzt. Auch die Unterschiede, wenn man mit Franzosen oder Niederländern zusammenarbeite, seien laut Wortmann bislang nicht ausreichend einkalkuliert worden. Der Gründer der französischen Tochter wird jetzt im Bereich strategisches Marketing eingesetzt, der Gründer der niederländischen Tochter soll sich insbesondere auf die ASIC-Entwicklung (Application Specific Integrated Circuit) und die Mitarbeit im Standardkomitee ZigBee konzentrieren.

Die Läger sollen im laufenden Jahr „drastisch abgebaut“ werden. Im Vorjahr sei das Ergebnis aufgrund von Prognosenrücknahmen der OEMs (Original Equipment Manufacturer), welche für Adcon zu geringeren Absätzen geführt hätten, durch höhere Lagerkosten belastet worden.

Die größte Optimierungsmöglichkeit sieht man jedoch in der Auslagerung der Produktion, künftig will man sich auf die Kernkompetenzen Design und Vertrieb konzentrieren. Alles was mit Fertigung und Testing zu tun habe, könnten andere besser als Adcon, so Wortmann. Die Umsetzung könne jedoch „nicht von heute auf morgen“ geschehen, eine sukzessive Fortführung sei geplant. Alle Produkte wurden einer Kostenanalyse unterzogen, der Fokus soll auf die Produktgruppen mit dem größten Return gelegt werden. Die Umstrukturierung des Technologiesegments soll im dritten Quartal 2002 abgeschlossen werden.

Auftragsfertigungen will man ganz einstellen und nur noch Standardprodukte anbieten. Laut Walcher machen die Auftragsfertigungen nur einen geringen Volumenanteil aus. 80% der Kunden, die Änderungen bei den Produkten verlangen, würden nach Einschätzung Walcher’s auch Standardprodukte akzeptieren, wenn Adcon keine maßgeschneiderten Produkte mehr anbiete.

Auf Basis der neuen Produktions- und Kostenstruktur will Adcon im laufenden und kommenden Jahr ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 40% erreichen. 2002 will man somit rund 22 Millionen Euro umsetzen, im laufenden Jahr werde auch ein ausgeglichenes EBITDA angestrebt, im Jahr 2003 will man dann auch auf EBIT-Basis positiv wirtschaften. Die Verfehlung der Ergebnisschätzungen im Jahr 2001 begründete Wortmann mit der sechs- bis zwölfmonatigen Wachstumsverschiebung, wenn man im Jahresverlauf merke, dass die Umsätze sich nicht entsprechend den Prognosen und der darauf ausgelegten Kostenstruktur entwickeln, sei es meistens zu spät, die Kostenstruktur noch rechtzeitig entsprechend schlanker zu gestalten.

Im ersten Quartal 2002 wurden die Umsätze um 39% auf 3,18 Millionen Euro gesteigert. Das EBITDA lag wie erwartet bei minus 0,98 Millionen Euro noch im roten Bereich, im Vorjahr wurde ein EBITDA von minus 0,85 Millionen Euro erwirtschaftet. Das EBIT ging von minus 1,65 Millionen Euro im ersten Quartal 2001 auf minus 1,87 Millionen Euro zurück.

Nachdem man im März eine Kapitalerhöhung zu 3,00 Euro durchgeführt habe, komme zu den aktuellen Kursen keine Kapitalerhöhung in Frage. Um die Liquidität, die aktuell bei 1,27 Millionen Euro liege, nicht unnötig zu belasten, wolle man durchsetzen, dass Adcon künftig eher als Kreditor, weniger als Debitor arbeite. Weiterhin sollen cashgebundene Komponenten wie Lagerbestände minimiert werden. Mit den Forderungen will man „sehr rigoros“ umgehen, grundsätzlich sei es jedoch sinnvoll, den Kunden für schnellere Zahlungen Anreize wie Discounts zu bieten.

Im Produktbereich stellte Walcher ein neues strategisches Produkt vor: Mit dem addLINK wireless connector werden nach Angaben Walchers erstmals alle für den Funkbetrieb notwendigen Komponenten - das sind Funkchip, Microcontroller und Antenne - in einem einzigen Modul integriert. Das Modul soll für unter 30 Euro an den Markt gehen, was derzeit konkurrenzlos günstig sei. Darüber hinaus werde das Modul über eine Plug&Play-Funktion verfügen, was den Kunden den sofortigen Einsatz ermögliche. Bereits im Oktober 2001 habe sich das überdurchschnittliche Interesse der Industrie gezeigt, als die französische DeDietrich eine Bestellung für die Module platziert und auch gleich die Entwicklungskosten übernommen habe. DeDietrich will die Module nach Angaben des Vorstands in drahtlosen Raumthermostaten einsetzen, zunächst sei ein Volumen von rund 10.000 Einheiten vorgesehen. Während Adcon bislang Größenordnungen von 10.000 bis 70.000 Einheiten abgesetzt habe, will man kurz- bis mittelfristig in den 100.000er-Bereich vordringen. Innerhalb von drei Jahren hält Walcher es nicht für ausgeschlossen, dass man in den Millionenbereich vordringt, wenn es optimal laufe, könnten bereits im nächsten Jahr 500.000 bis 1 Million Stück verkauft werden. Auf einer Messe in Hannover habe man laut Walcher ein „irrsinniges response“ zu dem Modul erfahren.

Protoypen dieses Moduls seien bereits an ausgewählte Kunden vergeben worden, zum Jahresende 2002 ist der Abschluss der Entwicklungstätigkeit und der Start der Massenproduktion vorgesehen. In dieser Hinsicht sei man insbesondere von Infineon abhängig, die den ersten Funkchip für dieses Modul produziere. Allgemein sieht man die Zusammenarbeit mit Infineon jedoch sehr positiv, Infineon habe ein großes Interesse an Adcon’s Erfolg, da sich die Adcon-Produkte laut Wortmann für Infineon als „Selling-Maschine“ herausstellen könnten.

Im Bereich Direct Sequence Spread SpectrumTechnologie soll der Funkchip SSTAR, der bisher unter dem Entwicklungsnamen „Red Nose“ bekannt war und gemeinsam mit dem US-Partner American Microsystems (AMI) entwickelt wurde, ebenfalls in einem Modul zur Anwendung kommen. Neben dem europäischen Markt eröffnen sich dem Unternehmen damit nach eigenen Angaben auch die amerikanischen und asiatischen Märkte. Das Produkt, dass gemäß des ZigBee-Standards gefertigt werde, soll vom Partner AMI im vierten Quartal fertiggestellt werden, die Massenproduktion des Chips ist für das erste Quartal 2003 vorgesehen. Der CEO des Partners AMI sei bereits in dieser Woche mit dem Chip in den USA auf Roadshow.
Im Hinblick auf Adcon’s Mitgliedschaft im IEEE-Normierungskomitee arbeite das Unternehmen als eines der Federführenden mit Giganten wie Motorola, Philips und Honeywell an der Definition des ZigBee-Standards (IEEE 802.15.4). Bei ZigBee gehe man davon aus, dass „das ganze Haus kabellos werden“ soll, hier sieht Walcher „extremes Potential“. Bis „Ende des Jahres, spätestens Anfang nächsten Jahres“ soll der Standard endgültig festgelegt sein.

Der ZigBee-Standard definiert „lowest-cost“ und „lowest power-consumption“-Kommunikation in den Bereichen Heim- und Gebäudeautomation sowie überall, wo geringe Datenmengen über große Distanzen über mehrere Jahre mit minimalstem Energieverbrauch übertragen werden sollen. In diesem Bereich stellt ZigBee nach Angaben des Unternehmens eine „ernstzunehmende Alternative“ zum bekannten Bluetooth-Standard dar, welcher grundsätzlich jedoch eher für hohe Datenmengen auf geringer Distanz bei höherem Energieverbrauch ausgelegt ist. Während Bluetooth über Distanzen von bis zu 10 Metern arbeite, würde der ZigBee-Standard indoor 60 Meter und outdoor bis zu 300 Meter Reichweite ermöglichen. Das Datenvolumen sei jedoch deutlich geringer, die Batterien müssten bis zu 7 Jahre halten. Aufgrund der frühzeitigen SSTAR-Entwicklung verfüge man gegenüber Mitbewerbern nach Angaben Walchers aktuell über rund 18 Monate Marktvorsprung.

Den Vorsprung will man laut Walcher dazu nutzen, eine weltweit führende Marktposition zu erreichen und diese durch kontinuierliche Weiterentwicklung auszubauen. Der Fokus soll dabei insbesondere auf Gebäude- und Haushaltsoptimierung, Sensoren & Instrumente, Zählerstandauslesung sowie Automotive gesetzt werden. Unabhängigen Studien zufolge soll das Marktvolumen bei Applikationen mit niedriger Datenrate in den obengenannten Märkten bis zur Mitte des Jahrzehnts bei mehreren hundert Millionen Stück liegen. Für 2002 seien in den Planungen weder Umsätze aus addLINK noch aus SSTAR enthalten.

Im Hinblick auf das „Skandalunternehmen ComROAD“, dass nach eigenen Angaben Telematik-Lösungen anbietet, sei es zu Verwechslungen gekommen. Adcon sei jedoch ein Anbieter von Telemetrie-Lösungen, die mit dem Telematiksegment nichts zu tun hätten, betonte Wortmann.

Die Aussendung von Unternehmensnachrichten will Wortmann zukünftig eher zurückfahren, es sollen nur Mitteilungen veröffentlicht werden, die über Geschäfte und Aktivitäten außerhalb der bereits kommunizierten Prognosen berichten. Wortmann sieht dies nicht als anlegerfeindlich, im Gegenteil, der schlechte Ruf des Neuen Markts sei sicher auch damit zu begründen, dass bisher „jeder Furz“ (O-Ton Wortmann) kommuniziert wurde. Es sei Adcon’s Geschäft, Deals zu machen, viele Anleger würden es aber mittlerweile als selbstverständlich ansehen, wenn Geschäfte, die ohnehin innerhalb der Planungen liegen, über eine ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht werden. In Zukunft will man nur „Außerordentliches“ melden.

Nach Aussagen Wortmann’s sei die Entwicklung von ASICs sehr zeitintensiv. Auf die Frage, ob man befürchte, dass sich der im Handybereich abzeichnende Trend von ASICs zu weniger entwicklungsintensiven FPGAs, DSPs und (re-)konfigurierbaren Chips auch in Adcon’s Geschäftsfeld fortsetzen könne, meinte Wortmann gegenüber BLUeBULL, dass davon nicht auszugehen sei. Der Einsatzbereich dieser Alternativen sei sehr fokussiert, die Kosten für entsprechende Bauteile würden deutlich höher als Adcon-ASICs liegen. Darüber hinaus könne man den Handymarkt nicht direkt mit Adcon’s Geschäftsfeld vergleichen.

Quelle: BLUeBULL Österreich

http://www.bluebull.com/AT/ge/main.html
@Watcher42

Der ganze Neue Markt ist spekulativ. Hier gibt es hohe Risiken und einige, wenn auch anscheinend wenige, Chancen.

Ich verstehe nicht so ganz, warum man immer noch von Adcon fordert, endlich mal wieder einen Auftrag zu melden, denn der Bestand hat sich doch auch ohne neue Meldungen erhöht. Wir erwarten ständig neue Nachrichten (per Adhoc) aus dem Unternehmen und gleichzeitig meckern wir über die nichtssagenden Meldungen einiger Unternehmen. Es wäre gut für den Neuen Markt, wenn weniger Nachrichten veröffentlicht würden und diese dann eindeutig sind und auch der Wahrheit entsprechen.

Gruß

SW
Sicher Schwarzwaelder doch man darf halt nicht vergessen
was für einen Status Adcon hatte.
Nebenbei selbst auch bei mir hatte dem bösen Adconcatwiesel.

Der Status von Adcon war das Adcon in dem Bereich höchst seriös anzusiedeln war.

Nur durch die vielen Versprechungen des Managments wurde
dieser Status leichtfertig verspielt was letzlich dazu führt
das man sich nurnoch an geschaffenen Fakten und feststehenden
Zahlen orientieren darf da ein Investment sonst nicht mehr kalkulierbar ist .

Auch zu sagen man habe doch Auftragsbestand und Umsatz
im ersten Quartal 02 gesteigert gegenüber 01/01 ist
so nicht ganz richtig zumal selbst laut Adcon Aufträge
aus dem Geschäftsjahr 01 in 02 verschoben wurden.

Wichtig ist auch das hier:
Das Maßnahmenpaket zur Optimierung und Restrukturierung des Unternehmens umfasse im Vergleich zum Vorjahr Kosteneinsparungen von rund 3 Millionen Euro, die Personalkostentangente soll in Prozent vom Umsatz von 46 auf 37% gesenkt werden. Das Wachstum 2002 soll bei annähernd gleichem Personalstand durch Effizienzsteigerungen realisiert werden. Auch bei den Materialkosten sollen trotz überproportionaler Preissteigerungen Einsparungspotenziale ermöglicht werden, anteilig am Umsatz sollen die Materialkosten von 49 auf 46% gesenkt werden. Laut Wortmann gehe es aber nicht nur darum, möglichst günstige Komponenten zu verwenden, oftmals habe man bei günstigeren Produkten höhere Entwicklungskosten.

Die sonstigen Kosten sollen gemessen am Umsatz von 28 auf 21% gesenkt werden. Hierzu zählen laut Wortmann insbesondere auch die Reisekosten, die mit der Integration der Töchter in Frankreich und den Niederlanden zukünftig deutlich geringer ausfallen sollen. Auch bei den Beratungskosten will man laut Wortmann einsparen, außerdem soll in Zukunft sukzessive an weitere Kosteneinsparungen gearbeitet werden.

Machen wir mal wieder eine Catwieselrechnung:

Hier steht geschrieben :
Gemessen am Umsatz :
Personalkosten von 46% auf 37 %
Materialkosten von 49% auf 46 %
Sonstigekosten von 28% auf 21 %

Summen -----------123% auf 104 %

Also wer kann da helfen! Wie kommen die auf solche Zahlen oder bedeutet das geplanter Verlust für 02????

Und das trotz der 40% Unsatzsteigerung. Also sollte ich das
so richtig sehen (bitte richtig stellen bei Bedarf)bedeutet
das die ihre Kosten weiterhin nicht im Griff haben.

Nur meine Meinung nicht mehr nicht weniger.

mfg Catwiesel
Kurssturz bei Adcon vor Veröffentlichung der Bilanz

Seit Jahresbeginn summieren sich die Aktien-Verluste auf 45,6 Prozent.






WIEN / FRANKFURT (apa). Die Angst der Adcon-Aktionäre im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz am kommenden Montag ist groß: Innerhalb der Vorwoche hat sich das Papier des niederösterreichischen Herstellers von digitalen Funksystemen um insgesamt 30,3 Prozent verbilligt, am Freitag Nachmittag lag das neue Allzeittief bei 1,68 Euro. Seit Jahresbeginn summieren sich die Verluste auf 45,6 Prozent. Am Höhepunkt im März 2000 notierten die Adcon-Aktien bei 36 Euro.

Bei der Pressekonferenz am Montag wird der Vorstand des Unternehmens erstmals einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr geben. 2001 verzeichnete Adcon bei 16,0 Mill. Euro Konzernumsatz einen Betriebsverlust von 5,1 Mill. Euro.

Analysten machen bei Adcon einige schwerwiegende Probleme aus. Ronald Reepel (Independent Research) meint, daß das Unternehmen zu spät auf den sich abzeichnenden konjunkturellen Abschwung reagiert habe. Der Erste Bank-Analyst Günther Artner befindet, daß dem Unternehmen zudem die Dynamik verloren gegangen sei.


27.04.2002 Quelle: Print-Presse
@Catwiesel

Nur die prozentualen Zahlen gegenüber stellen, kann das Bild verfälschen.
Zur Klärung:

10 % von 50.000 EUR = 5.000 EUR
7 % von 100.000 EUR = 7.000 EUR

Wir sollten bei Gelegenheit mal die absoluten Zahlen gegenüberstellen. Ich finde es etwas verwirrend ausgedrückt.
Bei den Personalkosten handelt es sich z. B. nicht um Einsparungen, sondern um Optimierungen, die sich aus einem höheren Umsatz ergeben werde. So nach dem Motto, ich habe nicht zu viele Leute, sondern mache zu wenig Umsatz.
Gilt die zum Teil auch bei den Material- und sonstigen Kosten? Ergibt sich dort eine Teil der "Einsparungen" aus dem höheren Grundwert (Umsatz 2002).
Ich bekomme gerade Besuch und melde mich später nochmals dazu.

Gruß

PS
Also was folgende Zahlen angeht :

Gemessen am Umsatz :
Personalkosten von 46% auf 37 %
Materialkosten von 49% auf 46 %
Sonstigekosten von 28% auf 21 %

Summen -----------123% auf 104 %

habe ich es so verstanden das der Umsatz 100% sind.

Die Kosten sich aber > 100 % belaufen was eigentlich
Verlust bedeutet .

Oder sehe ich das falsch?

mfg Catwiesel
Morgen
Gleich vorweg ich habe keine Aktien von Adcon

30.04.2002 Alexander Zrost V K 500 1.43 716
29.04.2002 Alexander Zrost V K 20000 1.51 30200


cu Henrys
Ressort: Blue News Österreich Deutsch, 02.05.2002 11:23:52

Ex-Adcon-Finanzchef kauft 20.500 Adcon-Anteile



Wien (BLUeBULL) – Der Ex-Adcon-Finanzvorstand Alexander Zrost hatte am 13. Februar sein Ausscheiden aus dem Vorstand zum 30. April bekannt gegeben. Gleichzeitig wurde Aufsichtsratsmitglied Claus Wortmann als COO in den Vorstand aufgenommen, Zrost stand dem Unternehmen seitdem als Berater zur Verfügung.


Wie das Unternehmen BLUeBULL gegenüber bestätigte, hat Zrost Adcon Telemetry zum 30. April verlassen. Am 29. April hat sich Zrost zum Abschied noch 20.000 Adcon-Anteile in sein Depot gelegt, am 30. April kamen weitere 500 Anteile hinzu. Dies geht aus den Daten der meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte hervor. Den Bericht zur Adcon-Pressekonferenz vom Montag finden Sie hier!


cu Henrys

So jetzt muss ich mich aber wieder um meine Aktien kümmern :laugh:
zrost wurde sein abgang wahrscheinlich mit einer hübschen prämie versüsst, die er in adcon aktien investieren musste. nur ein kleiner scherz am rande. das selbe spiel konnte man vor einigen wochen bei update.com beobachten. daraus soll einer schlau werden.
03.05.2002
Adcon hohes Risiko
Erste Bank

Den Analysten der österreichischen Erste Bank zufolge ist ein Investment in die Adcon-Aktien (WKN 922220) mit hohem Risiko verbunden.

Anfang dieser Woche habe Adcon nun die Pressekonferenz zum abgelaufenen Jahr verbunden mit einem Ausblick auf 2002 und 2003 gegeben. Dieser sei punkto Planzahlen enttäuschend ausgefallen, da sowohl umsatzmäßig als auch ertragsmäßig die zuletzt genannten Werte nochmals nach unten revidiert worden seien.

Beim EBITDA rechne man für 2002 jetzt nur mehr mit einem prinzipiell positiven Ergebnis (die Schätzung der Analysten zuvor knapp 2 Mio. Euro) und beim Umsatz mit einem Wachstum von ca. 40% (Schätzung der Analysten habe bei +49% gelegen) sowohl in 2002 als auch in 2003. Man müsse dazu allerdings auch sagen, dass diese Zahlen erstmals vom neuen Vorstand, Hr. Wortmann, genannt worden seien und dieser sicher versuchen werde, die Erwartungshaltung tief zu halten, um später positiv überraschen zu können. Letztenendes habe die Ankündigung aber zu einem weiteren deutlichen Kursrückgang der Aktie geführt.

Die Analysten würden ihre Schätzungen überarbeiten, was sich jedoch schon jetzt sagen lasse, sei, dass der Break Even damit nach hinten verschoben werde. Außerdem befinde sich das Unternehmen durch die verfehlten Planzahlen 2001 in einer finanziell angespannten Situation. Positiv sei aber, dass der Wirtschaftsprüfer die Bilanz 2001, die keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalte, uneingeschränkt bestätigt habe.

Der Jahresabschlusses 2001 erscheine durch die umfangreichen Aktivierungen von Entwicklungskosten, den substanziellen Bilanzansatz von aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen und die hohen Firmenwerte aber als qualitativ eher schwach. Die wichtigen Entwicklungsprojekte des Unternehmens würden allesamt zeitliche Verzögerungen aufweisen, wenngleich diese nach wie vor als interessant erscheinen und im Falle eines Markterfolges ein deutliches Comeback der Aktie ermöglichen würden. Neuigkeiten dürfte man dazu allerdings erst in einigen Monaten zu hören bekommen.

Die Analysten der Erste Bank weisen in der Zwischenzeit auf das hohe Risiko eines Investments in der Adcon-Aktie hin.
So leise hier:-)
Adcon steigt wieder, wenn auch nur pö a pö.

Gruss HoliXXX
@Holixx
Tja, was soll man auch machen. Wenn keine aktuellen News von Adcon kommen gibt es auch nichts worüber man diskutieren könnte.(Ist schon alles gesagt) Jetzt ein Kracher, daß wärs was wir bräuchten.
@Üwchen: wird eher die normale technische Gegenreaktion sein. Diese rein technische könnte bis 2,15 Euro gehen.

Alles andere bleibt abzuwarten. Ich habe jedenfalls kräftig aufgestockt und spekuliere auf einen zwar längeren, aber sauberen, Turn-around.

Gruesse

lasse
Sehe ich auch so.
Aber immerhin, heute sogar gegen den Markt.

Gruss HoliXXX
Gestern, Meldepflichtige Wertpapierkäufe bei Adcon.
Muß noch mal nachsehen wer das war.
Gruss HoliXXX
ADCON Telemetry AG DI Alexander Pachta-Reyhofen
(Aufsichtsrat Mitglied) AktieNennwertlose Inhaber-Stammaktien
922220 Kauf 2000

Na, ja, 2000 Stück kommt wohl gerade der letzten Spesen Rechnung des AR gleich. Aber immerhin. Allerdings gebe ich nicht viel auf diese Art des Versuchs der Vetrauensbildung.

Gruesse

Lassemann
Versuchs der Vetrauensbildung.
Ob das der Zweck war?
Glaube ich nicht.
Gruss HoliXXX
Erste Bank: Aktie ist derzeit als Venture Investment mit hohem Risiko zu sehen

Adcon hat vorige Woche ihre Planzahlen für 2002 und 2003 deutlich nach unten revidiert. Der neue Vorstand hat zusätzlich Restrukturierungsmaßnahmen präsentiert, womit die derzeitig kritische Lage des Unternehmens überbrückt werden soll. Der Hoffnungsträger des Unternehmens bleibt das „add LINK“ Konzept, mit dem über Aufträge aus der Haushaltsautomatisierung der Wachstumspfad beschleunigt werden soll. Die Ergebnisschätzungen haben wir deutlich nach unten revidiert. Die Empfehlung bleibt auf Neutral, wir sehen die Aktie als riskantes Venture Investment mit Aufwärtspotenzial, wenn das schwierige Jahr 2002 ohne Planungsrevision nach unten durchschritten werden kann.

Rückblick 2001:

Die vom Unternehmen vorgelegte Jahresbilanz 2001 konnte die Erwartungen erstmalig seit dem IPO 1999 nicht erfüllen. So legte der Umsatz zwar um 44% auf EUR 16,0 Mio. zu, beim Ergebnis mussten aber deutliche Einbussen auf EUR –1,74 Mio. beim EBITDA (nach EUR 0,05 Mio.) und EUR –4,97 Mio. beim EBIT (nach EUR –1,46 Mio.) hingenommen werden. Der Rückgang ist auf deutlich gesunkene Deckungsbeiträge und gestiegene Firmenwertabschreibungen zurückzuführen. Trotz dieser Verschlechterung im Ergebnis wurden hohe Beträge an Entwicklungskosten (EUR 1,84 Mio., d.h. 52% der gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten) aktiviert. Das Nettoergebnis von EUR –2,43 Mio. wurde ebenso durch die nach IAS vorgeschriebene Aktivierung von zukünftigen Vorteilen aus steuerlichen Verlustvorträgen um EUR 2,83 Mio. verbessert.

Finanzlage derzeit:

Durch die Verfehlung der Planzahlen muss die Finanzlage des Unternehmens als schwierig bezeichnet werden. Per Ultimo 2001 beträgt die Nettoverschuldung EUR 3,17 Mio., unter Hinzurechnung einer stillen Gesellschaft bereits EUR 4,17 Mio. Im Jahr davor gab es eine Nettoverschuldung von ca. Null. Durch Besicherungen der finanzierenden Banken auf Wertpapiere und Forderungen wird Adcons Spielraum aber stark eingeengt. Positiv muss aber vermerkt werden, dass das Unternehmen im März 2002 EUR 1,47 Mio. frisches Eigenkapital im Wege einer Kapitalerhöhung zugeführt bekommen hat.

Anwendungssegment:

Im Geschäftsfeld Anwendungen erzielte Adcon 2001 ein Umsatzwachstum von 31% auf EUR 10,3 Mio. bei einem durch geringere Deckungsbeiträge gesunkenem EBIT. Dieses Geschäftsfeld ist profitabel und bildet die Basis für das Wachstum der Adcon. Das von EUR 1,50 auf 1,17 Mio. gesunkene EBIT wurde mit einem erhöhten Anteil von Fremdkomponenten am Umsatz erklärt. Wir rechnen in diesem Segment mit einem Umsatzwachstum von 27% in 2002 bei wieder gestiegener Profitabilität. Umsatzträger in diesem Segment sind Komplettlösungen zur Erfassung, Übertragung und Auswertung von Daten in der Landwirtschaft & Bewässerung bzw. im Wassermanagement.

Technologiesegment:

Hier konnte 2001 zwar ein deutliches Umsatzwachstum von +71% auf EUR 5,6 Mio. verzeichnet werden, das Segments-EBIT war durch erhöhte Firmenwertabschreibungen und hohe F&E-Aufwendungen aber auf von EUR –1,69 auf –4,32 Mio. stark rückläufig. In unserer Planung für 2002 gehen wir von 68% Umsatzwachstum aus. Hauptumsatzträger in diesem Segment sind Funkplatinen, Modems und ASICs für die Bereiche Gebäude- und Haushaltsautomatisierung, Barcode Lesesysteme, Kreditkarten- und P.O.S.-Terminals und Audioanwendungen.

Vorläufige Zahlen zum 1. Quartal:

Zugleich mit der Planung für 2002 und 2003 hat Adcon den vorläufigen Umsatz und das vorläufige Ergebnis bekannt gegeben. Beim Umsatz konnte ein Anstieg um 39% auf EUR 3,18 Mio. erzielt werden. Das EBITDA verschlechterte sich überraschenderweise auf EUR –0,98 Mio. nach –0,85 Mio. im Vorjahr. Das EBIT betrug EUR –1,87 Mio. nach –1,65 Mio. Positiv zu vermerken ist der Auftragsstand, der von EUR 8,81 Mio. per Ultimo 2001 auf EUR 12 Mio. per 31.3.2002 gestiegen ist. Die liquiden Mittel per Ende März betrugen unverändert zum Bilanzstichtag EUR 1,27 Mio. Es muss noch angemerkt werden, dass die Liquidität für Adcon aufgrund von Besicherungen allerdings nur eingeschränkt verfügbar ist.

Ausblick:

Als Adcons Hoffnungsträger des Turnaround entpuppt sich immer mehr „addLINK“ – ein standardisiertes Funkmodul mit allen Komponenten (Funkchip, Microcontroller und Antenne) fertig integriert und zum Betrieb zugelassen. Dieses neue Produkt ist derzeit noch mit einem Infineon Chip ausgestattet, zukünftig soll Adcon’s SSTAR (Entwicklungsname: Red Nose) in dieses Modul integriert werden. Als erster Kunde hat im Oktober letzten Jahres De Dietrich aus dem Hoffnungsmarkt kabellose Raumthermostate eine Bestellung für dieses Produkt platziert. Aus Marktanalysen geht das enorme Potenzial dieses Segments hervor. Problematisch waren für Adcon allerdings die Verzögerungen beim Chipdesign – sowohl Infineon als auch Adcon selbst mussten deutliche Verspätungen bei der Entwicklung hinnehmen, weshalb das Unternehmen durch die hohen F&E-Kosten jetzt in einer finanziell angespannten Situation ist. Der neue Vorstand hat diese Probleme jetzt aktiv analysiert und versucht, v.a. durch Optimierung der Produktionskosten – die Materialkostentangente war 2001 mit 49% des Umsatzes der größte Kostenblock – eine Restrukturierung der Ergebnisse herbeizuführen. Weiters werden die Beteiligungen enger geführt und auch bei den Produkten selbst werden nicht profitable Randbereiche gestrichen.

Ergebnisschätzungen und Empfehlung:

Die Ergebnisschätzungen (Gewinn/Aktie) für 2002 haben wir von EUR –0,19 auf –0,35 und für 2003 von EUR 0,11 auf –0,06 reduziert. Die erste Schätzung für das Ergebnis pro Aktie 2004 beträgt EUR 0,13. Trotz operativer Verbesserung in 2002 rechnen wir somit mit einem Rückgang beim Nettoergebnis 2002 vs. 2001, da die Erträge aus der Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen in 2002 nicht mehr anfallen werden. Wir bleiben bei der Aktie bei unserer Neutral Empfehlung derzeit. Auf Basis der reduzierten Schätzungen ist die Aktie trotz der Kursrückgänge im Verhältnis zu anderen Technologiewerten derzeit nicht billig. Bei der Marktkapitalisierung ist Adcon mittlerweile sehr klein und wird deshalb bei institutionellen Anlegern relativ weniger Beachtung erzeugen können. Wenn die Planzahlen für 2002 und 2003 erreicht oder übertroffen werden, besteht natürlich deutliches Aufwärtspotenzial bei der Aktie. Bis dahin befindet sich das Unternehmen aber in einer finanziell angespannten Situation, weshalb wir bei unserer vorsichtigen Haltung bleiben. Die Aktie ist derzeit als Venture Investment mit hohem Risiko zu sehen.

aktueller Aktienkurs: 1.7 + 1.19%
8680 Stück Umsatz (15:57 08.05.2002)
[Unternehmensdaten >>]




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Bluetooth findet den Weg in die Automatisierungstechnik

Produktion: Steckverbinder und Klemmen folgen industriellen Bedürfnissen ? Nach der Miniaturisierung kommt die Funktechnik

VDI nachrichten, 10.5.2002
Kaum beachtet sorgen Steckverbinder und Klemmen dafür, dass der Automatisierungstrend ?Vernetzung? Schritt für Schritt industrietauglich umgesetzt wird. Dabei setzen die Hersteller von elektrischer Verbindungstechnik nicht mehr allein auf die Kommunikation via Kabel: Kabellose Lösungen gewinnen an Bedeutung.
Klemmen und Steckverbinder sind die Bindeglieder in der Energie- und Datenversorgung. Mit dem Wandel in der Industrieautomation müssen auch die Hersteller solcher Elemente auf neue Trends reagieren, wie zuletzt auf der Hannover Messe im April zu erkennen war. ?In der Automatisierung sind mehrere signifikante Trends zu beobachten, unter anderem der Wandel von zentralen zu dezentralen Steuerungskonzepten mit steigendem Automatisierungsgrad und verketteten Abläufen,? beschreibt Michael Meyer, Produktmanager ICD-Technik bei Weidmüller, Detmold, die aktuelle Herausforderung für die Verbindungstechnikspezialisten. Daraus resultierten kleinere Schaltschränke und kompaktere Verbindungselemente. ?Die Reihenklemmen vom Typ Z-Roof?, so Mayer, ?erzielen mit ihrer markanten Dachform einen Längenvorteil von bis zu 36 % gegenüber Standardreihenklemmen mit Zugfederanschlusstechnik.?
Auch bei Phoenix Contact hat man auf die Wünsche zur Reduzierung von Bauraum reagiert. ?Den Trend zur Miniaturisierung haben wir mit einem großen Teil der Produkte, die wir in den letzten Jahren entwickelt haben, konsequent verfolgt?, beschreibt Roland Bent, Mitglied der Geschäftsleitung des Blomberger Unternehmens. Dem Wunsch immer kleiner zu bauen sind dabei jedoch Grenzen gesetzt. ?Die Grenzen der Miniaturisierung liegen heute einerseits in der Bedienbarkeit der Produkte, die für den Anwender eingehalten werden muss?, weiß Bent, ?andererseits in der Erfüllung der elektrischen Normen hinsichtlich der geometrischen Abstände von spannungsführenden Teilen.? So stoße man hinsichtlich Stromtragfähigkeit und Ableitung von Verlustwärme an physikalische Grenzen.
Sven Hohorst, Geschäftsführer des Mindener Kontakttechnikherstellers Wago, unterstreicht dies aus eigener Erfahrung: ?Physikalische Grenzen sind durch den Leiterquerschnitt vorgegeben.? Sein Unternehmen habe im Rahmen der verbleibenden Möglichkeiten mit der Weiterentwicklung des von Wago erfundenen ?Cage Clamp?-Anschlusses kleinere Baugrößen von Klemmen und Steckverbindern realisiert und mit vereinfachter Handhabung einen weiteren Anwendernutzen geschaffen, so der Geschäftsführer.
Ungeachtet der physikalischen Grenzen hinsichtlich der Miniaturisierung zeigen sich die Kontakttechnikspezialisten weiter innovationsfreudig. Ein neuer Trend zeichnet sich bereits ab: Mit Bluetooth ? dem Kurzstreckenfunk auf 2,4 GHz ? hält die drahtlose Kommunikation Einzug in die Komponenten. Neu ist die Thematik nicht. Bei Phoenix Contact habe man sich schon Mitte der 90er Jahre konzeptionell mit dem Einsatz von Funktechnologien im Industrieumfeld beschäftigt, so Roland Bent. ?Wir sehen mittelfristig große Chancen für die Funktechnik, als Alternative und Ergänzung zu kupfer- und lichtwellenleitergebundenen Datenübertragung.?
Bisher verbindet Bluetooth eher Produkte wie Handys und mobile Computer. Aber auch für die Fabrikautomation ist die Funktechnik zunehmend interessant. Weidmüller-Produktmanager Meyer dazu: ?Ein industrieller Einsatz wird gerade zwischen verschiedenen Hightech-orientierten Kunden und unseren Ingenieuren diskutiert.? In Hannover präsentierte das Unternehmen eine Bluetooth-Lösung in der industrietauglichen Schutzart IP64.
Wago-Geschäftsführer Hohorst sieht vor allem in Service und Diagnose große Chancen für die Anwendung von Bluetooth in der Fabrikautomation. Limitiert ist die Technik durch die Reichweite von etwa 10 m. Dies sei bei der Anwendung zu berücksichtigen, so Sven Hohorst M. CIUPEK
www.phoenixcontact.com
www.wago.com
www.weidmueller.de
Ah, unser Star-Analyst ist zurück. Hast wohl Lust wieder etwas zu quatschen. ;)

Gruss

Lassemann
Unserer Rattenfänger ist scheinbar auch wieder on the Road.

lol

mfg Catwiesel
Und das Wasser steigt immer höher.

Wie hoch steht es schon das du mit solchen Unterstellungen arbeiten mußt?

mfg Catwiesel
Ich finde es nicht in Ordnung, C., wenn man nicht hier Artikel im weiteren Sinne reinstellen darf, ohne Dich vorher um Erlaubnis gefragt zu haben. Wenn es nach Dir geht, dann darf man nur noch posten: Adcon ist pleite. Denn alles andere wäre relativierend und somit Pusherei?
Guten Morgen!

Das habe ich eben bei Austrostocks gefunden.

Gruß

PS

HIGHLIGHTS

· 1Q 2002 nach vorläufigen Zahlen mit Umsatz von 3,18 Mio.EUR (nach 2,29 Mio.EUR im 1Q 01), Umsatzwachstum von 39%

· EBIT im 1Q 2002 bei -1,87 Mio.EUR (-1,65 Mio.EUR)

· Neues Produkt „addLINK“ wireless connector (integriert alle für den Funkbetrieb notwendigen Komponenten in einem einzigen Modul)

· Das Adcon-Management erwartet für 2002 und 2003 Umsatzwachstum von je 40 %, für 2002 wieder ein ausgeglichenes EBITDA und für 2003 ein positives EBIT
· Geschäftsjahr 2001 deutlich hinter den Erwartungen, Umsatzwachstum um 43,7%,
aber EBITDA um mehr als 100% von –0,81 Mio.EUR auf –1,85 Mio.EUR verschlechtert

· Planzahlen Ende 2001 mehrmals nach unten revidiert

· Managementwechsel mit dem Ziel einer Kostenoptimierung

· Umsatzwachstumsraten im Bereich Anwendung 31,3%, im Segment Technologie 70,8%, der Umsatzanteil der Technologie-Sparte stieg 2001 auf 34,9% (29,4%) an

· Auftragsstand per Ende 2001 bei Rekordwert von 11,3 Mio.EUR (7,9 Mio.EUR)

· Das Ergebnis 2001 war von gestiegenen Goodwill-Abschreibungen von 2,1 Mio.EUR (2000 bei 0,8 Mio.EUR) belastet, der Bilanzansatz der Firmenwerte liegt aktuell bei 18,0 Mio.EUR

· Segment Anwendungen war auf EBIT-Basis mit 1,1 Mio.EUR (1,6 Mio. EUR in 2000) deutlich positiv, der Verlust im Technologie-Bereich betrug hingegen –4,3 Mio.EUR (nach –1,7 Mio.EUR)

· Im Oktober 2001 wurde Adcon von Ingenico (F) zum Exklusivlieferanten von Funktools für Produkte für den europäischen Markt bestellt

· Für den von Adcon bearbeiteten Markt für kabellose Datenübertragungstechnologie besteht hohes Wachstumspotential

· Besonders im Segment Technologie (Vertrieb an OEM-Kunden) besteht weiterhin enormes Potential

· Die von Adcon verwendete Technologie des digitalen Datenfunks steht teilweise im Wettbewerb zu gängigen Mobilfunkstandards (GSM) und der Bluetooth-Technologie

· Die Schlüsseltechnologien von Adcon sind durch Patente abgesichert

· Im Teilsegment "Anwendungen" werden bereits laufend positive Ergebnisse ausgewiesen, es erfolgt eine Subventionierung des zweiten Teilsegments "Technologie"

· Ausgewogene regionale Umsatzverteilung des „Global Player“ Adcon



Adcon Telemetry



Kurs am 29.04.2002 (EUR): 1,40

Höchst/Tiefst 2001/02 (EUR): 11,70/ 1,40

Segment: Neuer Markt Frankfurt

Grundkapital (Mio.EUR/ Mio.ATS): 9,366/128,88

Anzahl der Aktien (Mio.): 9,366

Streubesitz (%): 52

Großaktionär: Venture Capital 31%, Management 17%

Durchschnittl. täglicher Börsenumsatz (Mio.EUR): 0,25

Börsenkapitalisierung (Mio.EUR/ Mio.ATS): 13,11/ 180,4

Umsatz 2002e (Mio.EUR): 20,0

Börsenkap./Umsatz: 0,65


Gewinn/Aktie in EUR
KGV

1998*
-5,59
neg.

1999*
-0,09
neg.

2000
0,05
28,0

2001
-0,26
neg.

2002e
-0,10
neg.

2003e
0
-


* Basis 1998 bei 0,31 Mio.Aktien, 1999 bei 8,0 Mio.Aktien



Buchwert je Aktie 2002e (EUR): 3,00

K/BW: 0,47

Dividende für 2002e (EUR): 0

Dividendenrendite brutto (%): 0





HIGHLIGHTS



· 1Q 2002 nach vorläufigen Zahlen mit Umsatz von 3,18 Mio.EUR (nach 2,29 Mio.EUR im 1Q 01), Umsatzwachstum von 39%

· EBIT im 1Q 2002 bei -1,87 Mio.EUR (-1,65 Mio.EUR)

· Neues Produkt „addLINK“ wireless connector (integriert alle für den Funkbetrieb notwendigen Komponenten in einem einzigen Modul)

· Das Adcon-Management erwartet für 2002 und 2003 Umsatzwachstum von je 40 %, für 2002 wieder ein ausgeglichenes EBITDA und für 2003 ein positives EBIT

· Geschäftsjahr 2001 deutlich hinter den Erwartungen, Umsatzwachstum um 43,7%, aber EBITDA um mehr als 100% von –0,81 Mio.EUR auf –1,85 Mio.EUR verschlechtert

· Planzahlen Ende 2001 mehrmals nach unten revidiert

· Managementwechsel mit dem Ziel einer Kostenoptimierung

· Umsatzwachstumsraten im Bereich Anwendung 31,3%, im Segment Technologie 70,8%, der Umsatzanteil der Technologie-Sparte stieg 2001 auf 34,9% (29,4%) an

· Auftragsstand per Ende 2001 bei Rekordwert von 11,3 Mio.EUR (7,9 Mio.EUR)

· Das Ergebnis 2001 war von gestiegenen Goodwill-Abschreibungen von 2,1 Mio.EUR (2000 bei 0,8 Mio.EUR) belastet, der Bilanzansatz der Firmenwerte liegt aktuell bei 18,0 Mio.EUR

· Segment Anwendungen war auf EBIT-Basis mit 1,1 Mio.EUR (1,6 Mio. EUR in 2000) deutlich positiv, der Verlust im Technologie-Bereich betrug hingegen –4,3 Mio.EUR (nach –1,7 Mio.EUR)

· Im Oktober 2001 wurde Adcon von Ingenico (F) zum Exklusivlieferanten von Funktools für Produkte für den europäischen Markt bestellt

· Für den von Adcon bearbeiteten Markt für kabellose Datenübertragungstechnologie besteht hohes Wachstumspotential

· Besonders im Segment Technologie (Vertrieb an OEM-Kunden) besteht weiterhin enormes Potential

· Die von Adcon verwendete Technologie des digitalen Datenfunks steht teilweise im Wettbewerb zu gängigen Mobilfunkstandards (GSM) und der Bluetooth-Technologie

· Die Schlüsseltechnologien von Adcon sind durch Patente abgesichert

· Im Teilsegment "Anwendungen" werden bereits laufend positive Ergebnisse ausgewiesen, es erfolgt eine Subventionierung des zweiten Teilsegments "Technologie"

· Ausgewogene regionale Umsatzverteilung des „Global Player“ Adcon







UNTERNEHMENSPROFIL





Das Klosterneuburger Unternehmen Adcon (die Firmenbezeichnung leitet sich aus Advanced Control Systems ab) wurde 1992 gegründet und entwickelt flexible, modular und offen aufgebaute Datenübertragungstechnologie auf Basis des privaten, digitalen Datenfunks. Zu Beginn stand noch der Einsatz der Funktechnologie in Datensammlungsanwendungen (Datenerfassung, -übertragung und -auswertung) im Vordergrund, aktuell kommt die Funktechnologie verstärkt im industrienahen Bereich zum Einsatz.



Adcon versteht sich als Spezialist für kabellose Datenübertragung und als Telemetriesystemhaus, das mit innovativen Funklösungen eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Kommunikationstechnologien wie Mobilfunk oder Satellitenkommunikation bietet. Spezielle Aspekte der Adcon-Funktechnologie sind dabei minimaler Energieverbrauch, hohe Übertragungsdistanzen, Zuverlässigkeit und attraktive Betriebskosten.



Die Adcon-Produktpalette kann in zwei Geschäftsfelder geteilt werden:

a) Geschäftsfeld Anwendung

Hier werden Komplettlösungen bestehend aus Messtechnik, Datenübertragung und Software für spezielle Anwendungsbereiche wie Bewässerung, Wassermanagement, Umweltmessung, Meteorologie, Industriezählerauslesung oder Landwirtschaft vertrieben. Unter dem Sammelbegriff addNET2000TM wird eine Familie von kombinierten Datensammlungs- und Funkdatenübertragungssgeräten angeboten, mit denen kostengünstig großflächige Messnetze realisiert werden können - das größte geschlossene Meßnetz mit aktuell rund 2.000 Meßpunkten ist derzeit in Kalifornien installiert.

b) Geschäftsfeld Technologie

In diesem Bereich liegt der Schwerpunkt im Verkauf der Funktechnik an sich – also Funkmodems oder Funkplatinen. Entweder im Rahmen von OEM- (Original Equipment Manufacturer) oder VAR- (Value Added Reseller) Vereinbarungen wird die Funktechnologie an Industriepartner verkauft, die diese in ihre Produkte integrieren. Klassische Einsatzbereiche der Adcon-Technologie sind unter anderem Kreditkartenterminals, Barcode Lesesysteme, Automobiltestgeräte oder auch die Haushaltsautomatisierung und Zählerübertragung.

Ein wesentlicher Schritt für das Geschäftsfeld war die Akquisition der holländischen Smart Telecom Solutions (SMS) im November 2000.



Adcon steuert den Vertrieb aus Österreich, unterstützt von einer Vertriebstochter in den USA (mit Büros an der Ost- und der Westküste), einem Softwareprogrammierungszentrum in Rumänien und einer Tochter mit Spezialisierung auf OEM-Funkproduktentwicklung in Frankreich. Zusätzlich zu den Tochtergesellschaften existieren Vertriebsbüros in Schlüsselmärkten (Oregon, Midwest/ USA, Kanada, Costa Rica/ Lateinamerika, Deutschland, Italien und Frankreich).



Umsatzverteilung 2001/ 2000/ 1999 nach Produktbereichen:

Landwirtschaft 55/ 58/ 73%, Umwelt und Wasser 9/ 11/ 12%, Technologie 35/ 29/ 10%, Sonstige 1/ 2/ 5%



Umsatzverteilung 2001/ 2000/ 1999 nach Regionen:

Österreich 2/ 4/ 9%, Westeuropa 40/ 38/ 28%, Osteuropa 3/ 5/ 5%, Nordamerika 36/ 27/ 37%, Lateinamerika 9/ 12/ 7%, Australien 8/ 9/ 11%, Sonstige 3/ 5/ 3%



Mission Statement

Ziel von Adcon ist es, ein international führende Anbieter von kabelloser Kommunikationstechnologie zu werden. Dank kontinuierlicher F+E Arbeit und erfolgreichen Akquisitionen (Stamptronic/F im Oktober 1999, STS/NL im November 2000) beherrscht Adcon heute die kabellose Datenübertragung über Distanzen von 10 Metern bis zu 20 Kilometern kostenfrei und selbst für große Datenmengen.

Das Unternehmen sieht die kabellose Datenübertragung als Zukunftstechnologie für vielfältige Anwendungsbereiche, wobei die vollständige Bandbreite der Möglichkeiten erst mit fortschreitender Technologiereife zu identifizieren sein wird.

Das Ziel einer weltweiten Marktführerschaft soll einerseits durch rasches organisches Wachstum in den Kernfeldern und andererseits durch sinnvolle Akquisitionen technologisch komplementärer Unternehmen als Basis einer Präsenz in neuen Schlüsselmärkten erreicht werden.







GESCHÄFTSVERLAUF





2001

Adcon steigerte den Umsatz im Jahr 2001 um 43,7% auf 16,00 Mio.EUR. Der Auftragseingang lag 2001 mit 19,43 Mio.EUR über dem Vorjahresniveau von 17,09 Mio.EUR. Adcon konnte 2000 vom Umsatz her besonders stark in Westeuropa (+49%) zulegen. Die Umsatzwachstumsraten lagen im Bereich Anwendung bei 31,3%, während das Segment Technologie um 70,8% wachsen konnte. Der Umsatzanteil der Technologie-Sparte stieg 2001 auf 34,9% (29,4%) an.

Der Abgang im EBIT erhöhte sich von –1,46 Mio.EUR in 2000 auf –4,97 Mio.EUR im Jahr 2001, der Grund waren unter anderem höhere Goodwill-Abschreibungen aus den getätigten Akquisitionen in Frankreich und den Niederlanden sowie die schwierige konjunkturelle Situation. Insgesamt war das Ergebnis 2001 von Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 2,1 Mio.EUR (2000 bei 0,8 Mio.EUR) belastet, der Bilanzansatz der Firmenwerte liegt aktuell (Bilanz 2001) bei noch 18,0 Mio.EUR. Das Segment Anwendungen war auf EBIT-Basis mit 1,1 Mio.EUR (1,6 Mio. EUR in 2000) auch 2001 deutlich positiv, der Verlust im Techniologie-Bereich betrug hingegen bedingt durch Firmenwertabschreibungen –4,3 Mio.EUR (nach –1,7 Mio.EUR).

Auf operativer Ebene konnte im EBITDA nach dem kurzfristigen Turnaround 2000 – damals konnte ein EBITDA von 0,05 Mio.EUR erzielt werden – nur ein Verlust von 1,74 Mio.EUR ausgewiesen werden. Auch der Jahresüberschuß lag im negativen Bereich bei –2,43 Mio.EUR (nach 0,43 Mio.EUR im Vorjahr), verbessert allerdings durch Erträge aus latenten Steuern.

Der Auftragsstand per Ende 2001 lag bei einem Rekordwert von 11,3 Mio.EUR (7,9 Mio.EUR). Ein großer Erfolg auf der Marketingseite war die Ernennung von Adcon zum Exklusivlieferanten von Funktools für Produkte für den europäischen Markt bestellt durch den französischen Hersteller Ingenico.





2002

Nach vorläufigen Zahlen erzielte Adcon im 1Q 2002 einen Umsatz von 3,18 Mio.EUR (1Q 2001 bei 2,29 Mio.EUR), was einem Umsatzwachstum von 39% entspricht. Das EBITDA lag mit -0,98 Mio.EUR in den Erwartungen (1Q 2001 bei -0,85 Mio.EUR). Das EBIT betrug -1,87 Mio.EUR (-1,65 Mio.EUR). Die liquiden Mittel am Ende der Periode lagen unverändert bei 1,27 Mio.EUR.

Die Auftragsentwicklung der Gruppe ermöglichte eine Verbesserung des Auftragsstandes auf rund 12 Mio.EUR per 31.3. nach 11,3 Mio.EUR zum Ultimo 2001.






AUSGEWÄHLTE KENNZAHLEN (Konzern)





in Mio.EUR

1999
2000
2001
2002e















Umsatz

5,49
11,13
16,00
20

EBIT

-0,86
-1,46
-4,97
-2,5

EGT

-0,91
-1,44
-5,25
-2,5

Jahresüberschuß (nach Minderheiten)

-0,75
0,43
-2,43
-1,0

Eigenkapital

16,56
33,47
31,29
30

Eigenkapitalquote
%
68,1
85,3
73,3
70

EBIT-Marge
%
neg.
neg.
n.a.
n.a.

ROS
%
neg.
neg.
n.a.
n.a.








AUSBLICK





Das Adcon-Management hat in seinen Erwartungen für 2001 völlig falsch gelegen. Man war von einer Umsatzverdoppelung gestützt auf überproportionales Wachstum im Technologiesegment ausgegangen. Nach dem Managementwechsel sollte 2002 der Schwerpunkt bei Cost Cutting liegen. Adcon erwartet nun für 2002 und 2003 ein Umsatzwachstum von je rund 40%, für 2002 wieder ein ausgeglichenes EBITDA, für 2003 ein positives EBIT.

Wir erwarten für 2002 ein Umsatzlevel von 20 Mio.EUR, liegen damit unter dem Wert des Managements.

Die Einführung zahlreicher neuer Produkte steht bevor. „addLINK“ wireless connector (integriert alle für den Funkbetrieb notwendigen Komponenten in einem einzigen Modul) wurde jüngst präsentiert. „addLINK“ integriert Funkchip, Microcontroller, Antenne, Standardschnittstelle und ist kompatibel zu allen Protokollen.

Wir erwarten weiteres organisches (gezielte Expansion in Europa, Amerika und Australien, Markteintritt in Asien) und zunächst kein akquisitorisches Wachstum. Das Ergebnis 2002 wird aus unserer Sicht noch negativ sein, mit der Chance auf einen Turnaround in 2003.

Das Unternehmen verfügt über eine zweifellos interessante Technologie, wobei in der Konkurrenz zu Mobiltelefonie, Bluetooth etc. enorme Chancen aber auch Risken liegen. Auch die Höhe der langfristig erzielbaren Margen ist noch schwer zu beurteilen. Eine Belastung stellen die Firmenwertabschreibungen über die nächsten Jahre dar, die bei rund 2 Mio.EUR p.a. liegen.







CHANCEN





+++ Kostensenkungen durch neues Management

+++ Kursnotiz weit unter dem Buchwert (EUR 3,1)

+++ Starke Marktposition in einer rasch wachsenden Nische

+++ Verbesserung im Auftragsstand

+++ Interessante Produktpotentiale

+++ Global Player

+++ Mission eines „führenden Anbieters von kabelloser Kommunikationstechnologie“ scheint erreichbar

+++ Neue Produkte „addLINK“ und „SSTAR“- Funkchip (ehemals „RedNose“ Chip)





RISKEN



--- Katastrophales Jahr 2001

--- Vertrauen bei den Investoren am Tiefpunkt

--- Hohe Goodwill-Abschreibungen belasten EBIT

--- Aktuell noch Dominanz des Marktes Landwirtschaft, aber deutlich reduziert

--- Sparte Technologie muß noch unternehmensintern „subventioniert“ werden

--- Erzielbare Margen nach Breakeven noch schwer einschätzbar







©by BluebullAG, CH-St.Gallen





Die in der Analyse angeführten Fakten beruhen auf Quellen, die der Autor für verläßlich ansieht. Dennoch wird für deren Richtigkeit keine Gewähr übernommen. Tippfehler und Irrtümer können trotz entsprechender Sorgfalt nicht ausgeschlossen werden. Die Gewinnschätzungen geben die subjektive Meinung des Autors über die Zukunft des Unternehmens im Zeitpunkt der Erstellung der Analyse wieder und können in keiner Weise als verbindlich angesehen werden bzw. inzwischen von der Realität überholt sein. Insbesondere ist die Analyse KEINE Aufforderung zum Kauf oder Verkauf einer Aktie, sondern dient nur der Information. Im übrigen wird darauf hingewiesen, daß ein Engagement in Aktien den Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals nach sich ziehen kann.

Quelle: http://www.bluebull.com



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AC Research": Adcon Telemetry halten
22.5.2002


Die Analysten von AC Research empfehlen derzeit, die Aktien des am Neuen Markt notierten Entwicklers und Vertreibers von Telemetriesystemen auf Basis des privaten, digitalen Datenfunks Adcon Telemetry AG (WKN 922220) zu halten.

Die Unternehmensleitung habe am heutigen Morgen endgültige Zahlen für das abgelaufene erste Quartal 2002 veröffentlicht.

Demnach habe die Gesellschaft in diesem Zeitraum die Umsatzerlöse im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 39% auf 3,18 Millionen Euro steigern können. Gleichzeitig habe sich allerdings das EBITDA um rund 15% auf -0,98 Millionen Euro verschlechtert. Der EBIT-Verlust sei um 13% auf 1,87 Millionen Euro angestiegen. Der Periodenverlust habe sich nach -0,91 Millionen Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode auf nunmehr -1,43 Millionen Euro belaufen. Je Aktie sei damit ein Verlust von 0,15 Euro angefallen, so die Analysten von AC Research.

Im Geschäftsfeld Anwendungen hätten die Umsatzerlöse um 30% auf 2,05 Millionen Euro gesteigert werden können. Dabei sei mit 0,10 Millionen Euro das EBITDA in diesem Geschäftsfeld positiv ausgefallen. Das EBIT habe sich hier auf -0,06 Millionen Euro belaufen. Im Bereich Technologie habe schließlich ein Umsatzzuwachs von 62% auf 1,11 Millionen Euro realisiert werden können. Dafür habe sich hier der EBITDA-Verlust auf 0,75 Millionen Euroannähernd verdreifacht. Das EBIT habe in diesem Unternehmensbereich bei -1,45 Millionen Euro gelegen.

Aufgrund der erfolgreich umgesetzten Restrukturierungsaufwendungen, die vor allem zu einer deutlichen Reduktion der Personalkosten und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen geführt hätten, gehe die Unternehmensleitung weiterhin davon aus, im laufenden Geschäftsjahr ein positives EBITDA erwirtschaften zu können. Gleichzeitig werde ein Umsatzanstieg von 40% angepeilt, so die Analysten von AC Research.

Beim derzeitigen Aktienkurs von 1,60 Euro werde das Unternehmen mit rund 16 Millionen Euro bewertet. Damit erscheine die Aktie des Unternehmens aufgrund des sich dramatisch verschlechterten wirtschaftlichen Umfeldes nunmehr fair bewertet zu sein. Nach Ansicht der Analysten von AC Research werde die Gesellschaft frühestens im Geschäftsjahr 2003 wieder Gewinne erwirtschaften können. Daher bestehe die Hauptaufgabe der Unternehmensleitung zur Zeit darin, zur Liquiditätssicherung die Kostenseite weiter zu entlasten. Dies werde sich allerdings voraussichtlich auch negativ auf die erzielbaren Wachstumsraten auswirken. Daher senke man die vor 6 Monaten aufgestellte Einschätzung von kaufen auf nunmehr halten, so die Analysten von AC Research.

Die Analysten von AC Research empfehlen daher nunmehr, die Aktien der Adcon Telemetry AG zu halten.

Quelle: http://www.aktiencheck.de
DGAP-Ad hoc: Techem AG <THN> deutsch

Techem AG investiert in den Aufbau neuer Geschäftsfelder

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------------

Die Techem AG, Europas führender Dienstleister der Wohnungswirtschaft für die Erfassung, Verteilung und Abrechnung von Energie und Wasser, hat ihr neues Hausautomationssystem "assisto" im Markt der Ein- und Zweifamilienhäuser getestet und geht ab sofort in die Vermarktung. Damit erobert Techem Neuland: Nach jahrzehntelanger Konzentration auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gehören künftig auch Privathaushalte mit Ein- und Zweifamilienhäusern zur Zielgruppe. assisto ist ein auf Funk basierendes System zur Einzelraum- Temperaturregelung und Verbrauchserfassung, das zusätzlich auch mit Alarmkomponenten, bedarfsgerechter Heizkesselregelung und Fernsteuerung via Internet oder Mobiltelefon ausgerüstet werden kann. Um das große Marktpotential zu nutzen, hat der Vorstand die Planung für das laufende Geschäftsjahr erweitert: Vor allem aufgrund zusätzlicher Investitionen in die Hausautomation wird das ursprüngliche EBIT-Ziel von 12 Prozent Wachstum in diesem Jahr zurückgestellt. Insbesondere die Markteinführung mit neuen Vertriebskanälen sowie hohen Marketing- und Werbeaufwendungen wird dem Konzern mittel- und langfristig beste Absatzchancen eröffnen, kurzfristig aber ergebniswirksame Belastungen notwendig machen. Aufgrund der guten und stabilen Entwicklung im Kerngeschäft plant der Vorstand dennoch optimistisch und erwartet jetzt für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von rund EUR 383 Mio. (plus 8 Prozent) und ein EBIT auf Vorjahresniveau von rund EUR 53 Mio. Die Techem AG steigerte im ersten Halbjahr (01. Oktober 01 - 31. März 02) ihren Umsatz um 8,2 Prozent auf EUR 174,1 Mio. Das Konzern-EBIT lag bei EUR 11,2 Mio. (EUR 13,8 Mio.), davon wurden im zweiten Quartal EUR 7,2 Mio. erwirtschaftet. Der Jahresüberschuss im ersten Halbjahr lag bei EUR 1,7 Mio. im Vergleich zu einem Fehlbetrag von EUR 2,9 Mio. im Vorjahreszeitraum. Den ausführlichen Quartalsbericht finden Sie unter: http://www.techem.de Für weitere Informationen: Techem AG, Anton Steiner-Holzmann, E-Mail: investor@techem.de, Telefon: 06196 / 522-2838 Telefax: 06196 / 522-2957

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 23.05.2002

--------------------------------------------------------------------------------

WKN: 547160; ISIN: DE0005471601; Index: MDAX Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt, Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart

Autor: import DGAP.DE (),07:33 23.05.200
Ich denke, auch für Adcon wäre es ratsam (insbesonder aus Kostengründen), den neuen Markt zu verlassen.
Das wäre fast wie ein zu 99 % sicherer Insovenzantrag zu werten.

mfg Catwiesel
Betriebswirtschaftlich würde es wohl auf jeden fall Sinn machen, den Neuen Markt zu verlassen, auch wenn eine solche Entscheidung den Kurs dennoch eher belasten würde glaube ich. Aber bei Adcon geht es auch ums Überleben, das sollte Priorität haben und bei der derzeitigen MK dürfte Adcon für institutionelle Investoren so oder so kaum interessant sein gleich in welchem Segment sie gelistet sind.

Apropos, glaubt eigentlich noch jemand, dass tatsächlich ein Investor bei 3 € eingestiegen ist? Dass ein Grossinvestore, der sich sicherlich gut informiert hätte, so starke kurzfristige Verluste in Kauf nimmt glaube ich in Anbetracht des Kursverlaufes ehrlichgesagt nicht und halte mein Szenario, dass die Aktien im Vorfeld geshortet wurden für wahrscheinlicher, eine solche Vorgehensweise ist für angeschlagene Firmen mit Liquiditätsmangel oftmals die einzige Möglichkeit am Leben zu bleiben, man spricht nur nicht gerne darüber.
Hallo zusammen!

Aus dem Neuen Markt auszusteigen, ergibt doch derzeit keinen Sinn. Ich persönlich glaube an den Neuen Markt. Wenn sich die guten Firmen durchsetzen und die zum Teil verbrecherisch geführten Firmen raus sind, wird es auch wieder aufwärts gehen. Wenn die Kurse wieder steigen, kommen auch die privaten Käufer zurück. Die Gier wird wieder kommen.
Bei Adcon ist doch gerade erst ein großer Investor eingestiegen, so uninteressant kann die Firma also nicht sein. Gerade die Zukiunftaussichten sind doch für Adcon positiv. Das ist aber auch gerade derzeit das größte Risiko. Wenn ich an dem Invetor zweifeln würde, dann wäre Adcon für mich erledigt. Es gab genug Firmen am Neuen Markt, die falsch informiert haben und daraus sollten die anderen Firmen gelernt haben.

Gruß

SW
@catwiesel

Insolvenzantrag?

Soweit ich informiert bin, liegt die Eigenkapitalquote von Adcon bei ca. 73%. So viel ich aus BWL mitbekommen habe, ist eine sehr gute Eigenkapitalquote 50%. Da steht Adcon ja weit besser da und hat noch viel Spielraum bis zum Insolvenzantrag. *gg*

MFG
Semtex
Hiernur ein Auszug über die Finanzlage.

24.05.2002
Adcon Telemetry neutral
Erste Bank

Die Analysten von Erste Bank stufen die Aktien von Adcon Telemetry (WKN 922220) mit "neutral" ein.



Die Finanzlage des Unternehmens habe sich auch durch die durchgeführte Kapitalerhöhung nicht wesentlich verbessert. Hohe ausstehende Forderungen würden die kurzfristige Finanzierung des Unternehmens belasten, ein Vorratsaufbau für den Umsatzschub im 2. Quartal habe ebenso zu erhöhter Kapitalbindung geführt. Die Analysten würden sich hier im Laufe des Jahres eine langsame Entspannung der Finanzsituation erwarten, sofern keine externen Einflüsse wie im letzten Jahr auf das Unternehmen negativ einwirken würden. Adcon habe durch die signifikante Reduktion der Kosten jedenfalls einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Turnaround geleistet. Das Ziel des Vorstands für 2002, ein positives EBITDA bei einem um ca. 40% gestiegenen Umsatz, erachte man weiter als realistisch. Die erst kürzlich veröffentlichten Schätzungen der Analysten würden unverändert belassen.

Aufgrund des nach wie vor hohen Risikos aufgrund der angespannten Finanzlage behalten die Analysten von Erste Bank aber ihre "neutral"-Empfehlung für die Aktien von Adcon Telemetry derzeit bei.


Bei einer Eigenkapitalquote von ca. 70 % ist mir die Aussage zur Finanzlage nicht verständlich.

Gibt es da unterschiedliche Berechnungsmethoden?

Spielen die Forderungen eine Rolle bei der Berechnung der Eigenkapitalquote?

Gruß

SW
Hier ein Artikel aus dem Kölner Stadt Anzeiger

In der Nachbarschaft funkt es

VON DETLEF BORCHERS, 29.05.02, 18:26h, aktualisiert 20:58h


Auch am Swimmingpool kann man surfen - Nanny Networks nennen sich in den USA die freien Netze.



In den USA arbeiten vor allem Techniker in ihrer Freizeit an einem kostenlosen Internet-Zugang.
Die drahtlose Vernetzung von Personalcomputern und Handhelds nach dem zungenbrechenden Standard „802.11b“, auch „WiFi-LAN“ genannt, erlebt einen ungeahnten Aufschwung. Messehallen, Flughafen-Lounges oder die Kaffeehäuser der amerikanischen Kette „Starbucks Coffee“ bieten mit dieser Technik digitalen Nomaden eine Pforte ins Internet. „Hot Spots“ heißen die Areale, auf den die drahtlose Einwahl ins Internet möglich ist, ohne dass hohe Handy-Gebühren fällig sind. Je nach Installation umfassen solche Hotspots 100 bis 200 Quadratmeter oder auch schon mal einen ganzen Quadratkilometer.

Basisstation im Haus

Wer eine Funk-Netzwerkkarte im Laptop oder Taschencomputer eingesteckt hat, kann sich hier ins Internet begeben. Auf EDV-Fachkongressen gehören drahtlose Netzwerke mittlerweile zum Standard. Bei parallel laufenden interessanten Sitzungen kann man mit dem Laptop ein Auge in das Programm nebenan werfen.

Der Trend zum drahtlosen Vernetzen ist dabei nicht auf Firmen beschränkt: beim Elektro-Discounter Media-Markt wird derzeit mehr Funk-Zubehör als verdrahtete Netzwerk-Technik verkauft. Eine Basis-Station wird im Haus aufgestellt und an das Telefonnetz angeschlossen, Steckkarten kommen in die Computer, und fertig ist das Netz.

Die klassischen Telekommunikations-Firmen wollen nun an diesem Trend teilhaben. Mobile-Star wurde von Voicestream, der amerikanischen Tochter der Deutschen Telekom gekauft. Das große Funknetz auf der Cebit wurde von Mobilcom in Zusammenarbeit mit Cisco Systems realisiert. Diese TK-Anbieter kaufen sich in die Hotspots ein, damit sie den Datenverkehr ihrer Kunden nicht verlieren. Bis zur Installation von UMTS vergeht Zeit, in der die Surfer auf den „falschen Gedanken“ kommen könnten, drahtlose Netze nach „802.11b“ seien ausreichend.

Manche haben den Gedanken offenbar trotzdem. „Nanny Networks“ nennen sich in den USA freie Netze, an denen sich jedermann beteiligen kann. Nanny ist eine Verballhornung von „NAN“, Neighbourhood Area Networks, also Nachbarschaftsnetze. Der Grundgedanke der NANs ist einfach: Nutzt du mein Netz, nutze ich deines - je nachdem, wo sich die Surfer aufhalten. Der Internet-Pionier Nicholas Negroponte vom MIT feierte dieses Abkommen bereits als neuen „Contrat Social“ im Sinne der französischen Aufklärung als Befreiung aus der „telekommunikativen Unmündigkeit“.

Große Nanny Networks entstehen in den USA dort, wo viele Techniker leben und experimentieren. Etwa in Seattle, wo Microsoft-Angestellte „Seattle Wireless“ gründeten oder in San Francisco, wo das Sunset-Netz der „Bay Area Wireless“ Group dazu übergeht, Plätze auf den Hügeln zu kaufen, um eine volle Abdeckung zu erreichen.

Erstes Netz in Ratingen

Ganz neu ist der Gedanke nicht. Bereits 1996 zeigten Tüftler im Umfeld des Chaos Computer Clubs, wie man Mikrowellenfunk für die Vernetzung einsetzen kann. Sie setzten die Technik in Jena ein, um die Studentenwohnheime mit dem Netz der Universität zu verbinden. Im Jahre 1999 stellte eine Essener Firma auf der Cebit ein kombiniertes Daten- und Telefonsystem unter dem Namen „DIRC“ vor. Diese Digital Inter Relay Communication sollte aus einem eng vermaschten Netz von Basisstationen bestehen, die Gespräche von einem Knoten zum nächsten Nachbarknoten weiterfunken.

Erst jetzt ist man soweit, größere Netze aufzubauen. Das erste dieser Art entsteht in Ratingen, wo etwa 100 Liegenschaften der Stadt mit einem Funknetz bedient werden, in dem man telefonieren und surfen kann. Im Vergleich zu DIRC haben es Nanny Networks leichter. Mit dem Standard 802.11b ist die Basis da, nur die Technik zum Roaming, zum nahtlosen Übergang zwischen der einen und der anderen LAN-Zelle fehlt noch.

Ein eindeutiges Signal für diese Netze setzen auch Nokia und Ericsson, obwohl sie doch auf das große Geschäft mit UMTS hoffen. Beide Firmen bieten Karten für Laptops und Handhelds an, die nahtlos zwischen einem Funknetzwerk nach 802.11b und dem herkömmlichen Mobilfunk wechseln können.



Datenübertragung nach 802.11.b kann anscheinend auch Adcon.
http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF8&oe=UTF8&q=802.11b+…

Gruß

SW
@schwarzwälder: Du musst hier unterscheiden zwischen

- Liquiditätsengpass
- Überschuldung

Bei Adcon geht es nicht um eine mögliche Überschuldung. Das Risiko
ist relativ gering. Denn wie Du so schön sagst, ist Adcon mit einer
guten EK-Quote ausgestattet. Bis hier das EK aufgefressen ist, müsste
noch einiges kommen.

Allerdings ist die Liquiditätslage angespannt. Hier besteht durchaus ein
Insolvenz-Risiko. Nun ist es fraglich, ob dies eintreten wird oder auch nicht,
und wenn es eintritt, ob Adcon dann weitere Kapitalgeber findet. Ich denke ja.

Aber zum derzeitigen Zeitpunkt ist es eine klare Wette und daher ein Venture
Investment.

Gruss

Lassemann
Wenn man die latenten Ertragssteuern abrechnet, ist die Eigenkapitalquote nicht mehr ganz so gut.
Erreicht ADCON nicht dauerhaft die Gewinnzone, dann ist der Wert des Eigenkapitals aus den latenten Ertragssteuern gleich Null.
Infos: http://aktien-online.at/aktien/tlt.shtml

Sehr geehrte Adcon Aktionäre und Interessenten!

Die folgenden Fragen wurden von den aktien-online.at Usern gestellt und von Frau Andrea Wölbitsch, zuständig für Investor Relation, beantwortet. Wir danken dem Unternehmen und allen Teilnehmern recht herzlich.


Wie hoch betragen aktuell die liquiden Mittel?

Adcon verfügte per 31.3.2002 über 1,27 MEUR liquide Mittel.


Wie lauten ihre Planzahlen für 2002?

Auf Basis der optimierten Produktions- und Kostenstruktur strebt Adcon für die Wirtschaftsjahre 2002 und 2003 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von rund 40% p.a. an. Durch die Umsetzung des Maßnahmenpaketes ist dabei für 2002 ein ausgeglichenes EBITDA geplant. Für 2003 sollte das Unternehmenswachstum beibehalten werden und zu einem positiven EBIT führen.


Wer hat die Kapitalerhöhung gezeichnet?

Da der Finanzinvestor knapp unter 5% hält gibt es keine Meldepflicht. Adcon hat mit dem Investor darüber hinaus Stillschweigen vereinbart, was durchaus üblich ist. Es handelt sich um einen institutionellen Finanzinvestor, der an die Zukunft des Unternehmens und die innovative Technologie sowie an die Wertsteigerung seines Investments glaubt.


Wie ist die momentane Aktionärsstruktur?

24 % Venture Capital
16 % Management
60 % Freefloat


In welchem Ausmaß werden sie weitere Kapitalmaßnahmen durchführen?

Der Vorstand der Adcon ist mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Juni 2001 ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung der Satzungsänderung im Firmenbuch das Grundkapital der Gesellschaft auf bis zu 12 MEUR zu erhöhen. In diesem Ausmaß wäre eine weitere Kapitalmaßnahme grundsätzlich möglich, zum aktuellen Zeitpunkt gibt es jedoch hier von Unternehmensseite nichts Konkretes zu berichten.

Probleme mit unseren Banken gibt es nicht, die vereinbarten Kreditlinien sind im Vergleich mit der Unternehmensgröße nicht besonders hoch.


Seit 25. Oktober keine News mehr über neue Verträge, Kooperationen usw. Wann gibt es wieder neue Nachrichten zu Adcon?

Da sich unser Unternehmen Adcon momentan in einer Optimierungs- und Restrukturierungsphase befindet, haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, nur substanzielle Ereignisse, also kursbeeinflussende Tatsachen, zu kommunizieren und nicht mit einer inflationären Informationspolitik unrealistische Erwartungen zu wecken. Dies haben wir so angekündigt und uns in weiterer Folge daran gehalten. Bei allen Ergebnissen haben wir uns um raschest mögliche Veröffentlichung bemüht und können hier ruhigen Gewissens behaupten, zu den Unternehmen zu gehören, die dies am schnellsten tun.

Dass es diesen inflationären News flow in den vergangenen Monaten nicht gab heißt jedoch nicht, dass sich im Unternehmen nichts tut. Dies sollte alleine aus der Tatsache, dass Adcon im 4. Quartal 2001 den höchsten Quartalsumsatz der Unternehmensgeschichte erzielen konnte, ablesbar sein. Auch im 1. Quartal 2002 konnte Adcon den Umsatz um fast 40 % im Vergleich zum Vorjahresquartal steigern. Darüber hinaus sind viele interessante Gespräche und Projekte am Laufen, die noch nicht finalisiert sind und daher auch noch nicht kommuniziert werden können.


Was können oder wollen Sie zum derzeitigen Stand von RedNose sagen. Gibt es
noch einen zeitlichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, wie sieht es mit dem Preis aus. Welchen Umsatz kann der Chip noch für 2002 bringen (konservativ) und wie sieht es für die
Folgejahre aus? Haben Sie schon Rückmeldung der Firmen die Testobjekte bekommen haben?

Der RedNose Chip, der unter dem Namen SSTAR vermarktet wird, wird, wie wir es bereits kommuniziert haben, dem neuen Standard für low-power, low data-rate Anwendungen angepasst.

Adcon wurde von der IEEE-Normierungsgruppe ausgewählt, an der Definition des ZigBee-Standards (IEEE 802.15.4.) mitzuarbeiten (neben Unternehmen wie Motorola, Eaton Corp., Microchip Tech., Ember, Agere Systems, Philips, Honeywell). Dieser Standard definiert „lowest-cost and lowest power-consumption”-Kommunikation im Heimbereich und der Gebäudeautomation. Beides Märkte mit überproportionalen Wachstumsprognosen. Die Entwicklung des Funkchips hat sich insofern etwas verzögert, da Adcon und ihr Partner AMI mit diesem Chip bereits mit Markteinführung dem ZigBee-Standard entsprechen wollen. Somit wird SSTAR der erste Funkchip sein, der diesem neuen Standard entspricht, wodurch sich für Adcon und ihren Partner AMI ein deutlicher Wettbewerbsvorsprung ergeben sollte.

In einem weiteren Schritt soll SSTAR auf das neue Produkt der Adcon, denn addLINK wireless connector, integriert werden. addLINK vereint erstmals alle für den Funkbetrieb notwendigen Komponenten (Funkchip, Microcontroller, Antenne) auf einem einzigen Modul und stößt in der Industrie auf enormes Interesse. Die grundsätzliche Philosophie des addLINK-Konzeptes ist die signifikante Verkürzung der Entwicklungs- und Integrationszeit beim Kunden und damit eine wesentlich schnellere „time to market“. Das Entwicklungsprojekt wird zu Jahresende 2002 mit dem Start der Massenproduktion abgeschlossen werden. Signifikante Umsätze mit beiden Produkten erwarten wir erst ab 2003.

Die letzten wirklich positiven News was den zukünftigen Umsatz betrifft stammen vom 25.10.2001. Hat man seitdem keine neuen Kunden mehr gewinnen können? Keine neuen Kooperationen? Können Sie wirklich mit den vorhandenen Aufträgen und dem bestehenden Kundenstamm den Umsatz weiter signifikant steigern und damit wieder in Richtung positives Ergebnis marschieren? Ihre Rednoseentwicklung sollte bereits im 4.Quartal 2001 erste Umsätze generieren, bis heute davon keine Meldung! Warum hält man die Aktionäre bis Ende April mit der Ausschau auf das Jahr 2002 hin?

Der erste Teil der Frage dürfte mit den zwei letzten Antworten abgedeckt sein. Wir haben unsere Aktionäre mit dem Termin Ende April nicht hingehalten, sondern uns diese Zeit für eine genaue Analyse und Budgetrechnung sowie die Umsetzung der Optimierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen genommen. Die Aussagen, die wir für die weitere Unternehmensentwicklung treffen sollen fundierte, konservative Schätzungen sein, von sportlichen Zielsetzungen im aktuellen ökonomischen Umfeld halten wir nichts. Alle dies Maßnahmen bedürfen ihrer Zeit, weshalb wir uns für den Termin Ende April entschieden haben.


Wie sieht es mit dem Geschäftsfeld Gebäudeautomation aus? Werden hier in absehbarer Zeit Umsätze gemacht werden? Welche Adcon-Komponenten verwendet
Siemens Building Technologies (SBT)? Kommt es hier zu einem Einsatz in den USA? Ist angedacht, bei den großen Verbänden in der Gebäudeautomation (instabus, Lonworks) mitzumachen? Geht es hier mehr um Gebäudeautomation oder soll auch die Heimautomation in Angriff genommen werden? Wer ausser SBT wird Adcon-Technologie verwenden? Ist eine Zusammenarbeit mit z.B. Techem geplant?

Erster großer Kunde im Bereich Gebäudeautomatisierung war SBT, die Adcon mit Funkkomponenten für kabellose Thermostate beliefert. Diese Produkte kommen bis dato ausschließlich in den USA zum Einsatz.

Erster Kunde im Bereich Haushaltsautomatisierung ist die Französische De Dietrich, die Adcon Funk in Thermostaten für private Haushalte zum Einsatz bringen wird. De Dietrich ist auch der erste Kunde, der den neuen addLINK wireless connector zur Funkübertragung einsetzt, ein Produkt, das speziell in den Bereichen Gebäude- und Haushaltsautomatisierung großes Potenzial bietet.

Darüber hinaus führt Adcon selbstverständlich zahlreiche Gespräche mitnamhaften Herstellern aus diesen Geschäftsbereichen, auch mit Techem besteht seit längerer Zeit Kontakt.

Zum Thema Instabus, Lonworks: In Abhängigkeit von den Gesprächen mit den verschiedenen Herstellern aus dem Bereich Gebäude- und Haushaltsautomatisierung ist in weiterer Folge selbstverständlich daran gedacht, auf eine Kompatibilität der Adcon-Produkte zu diesen Protokollen zu achten.


Lt. Auskunft eines Analysten einer covernden Bank wäre es für das Unternehmen das beste wenn mal ein großer (z.B. SIEMENS) kommt und Adcon schluckt. Was ist Ihre Meinung dazu?

Übernahmespekulationen unser Unternehmen betreffend gibt es schon seit langer Zeit. Wir haben immer die Meinung vertreten, dass eine sinnvolle und passende strategische Beteiligung eines großen Unternehmens durchaus Sinn machen könnte und wir dem gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt sind.

Dennoch besteht für Adcon aufgrund ihrer herausragenden technologischen Stellung keine Notwendigkeit, dass ein großer Partner hereinkommt. Auch als Stand Alone Variante hat Adcon beste Zukunftschancen. Denn wir sind ein Technologielieferant geworden, dessen Strategie es ist, in Zukunft vor allem mit Lizenzeinnahmen/Royalties zu wachsen und nicht alle Produkte in großem Maßstab selbst zu produzieren.


Welche Umsatzsteigerungen sehen Sie für Adcon in den nächsten Jahren?

Wir möchten in den kommenden Jahren im Durchschnitt um 40 % wachsen, dies bei einer substanziellen Verbesserung der Kostenstruktur und optimierter Produktion.


Wann wird die Firma nach Ihrer Einschätzung Gewinne realisieren können?

Ziel für das laufende Wirtschaftsjahr 2002 wird die Erreichung eines ausgeglichenen EBITDA sein. Für das Folgejahr 2003 erwarten wir aus heutiger Sicht ein positives EBIT.


Wo können Kosten eingespart werden?

Einsparungspotenziale werden sich vor allem bei den operating expenses ergeben. Darüber hinaus wollen wir die Kostenstruktur dadurch verbessern, dass wir bei stark wachsendem Umsatz die Wachstumsraten bei allen anderen Kostensegmenten, insbesondere beim Personal, auf deutlich niedrigerem Niveau halten werden.

So wird die Personalkostentangente von 46 % auf 37 % abgesenkt, weil das Wachstum 2002 bei annähernd gleichem Personalstand durch Effizienzsteigerungen realisiert werden kann. Bei den Materialkosten ergeben sich trotz überproportionaler Wachstumsraten im Technologiesegment, das im Vergleich zum Anwendungssegment mit geringeren Spannen arbeitet, erhebliche Einsparungen. Dies wird eine Reduktion der Materialkosten in Prozent vom Umsatz von 49 % auf rund 46 % ermöglichen. Die sonstigen Kosten werden trotz deutlichem Umsatzwachstums in 2002 von 28 % auf 21 % gesenkt.

Was werden Sie in den nächsten Wochen konkret unternehmen um den Kurs wieder
in Schwung zu bringen und um die Aktie für Fonds interessant zu machen?

Wir werden verstärkt Gespräche mit institutionellen Anlegern führen, haben das aber auch in der Vergangenheit sehr intensiv getan. Momentan gilt es, den Kapitalmarkt durch Fundamentaldaten zu überzeugen, darum werden wir 2002 bemüht sein. Die aktuelle Verfassung des Neuen Marktes kommt uns hier nicht zu Gute, wir sind jedoch davon überzeugt, auch in Zukunft von den Perspektiven unseres Unternehmens überzeugen zu können und dadurch auch den Kurs der Adcon-Aktie wieder in Schwung zu bringen.


Hat man nicht zu spät die Zeichen der Zeit erkannt und damit auch viel zu spät darauf reagiert?

Wir haben die Zeichen der Zeit nicht zu spät erkannt. Unser Unternehmen Adcon war von dem Konjunkturrückgang und vor allem den unmittelbaren Folgen des 11. September hart betroffen. Dadurch kam es im dritten Quartal zu einer signifikanten Verlangsamung des geplanten Wachstums. Wir konnten jedoch nicht in den letzten Monaten des Geschäftsjahres so drastisch an der Kostenschraube drehen, dass wir die Verschlechterung des Ergebnisses in 2001 noch hätten abfangen könnten.


Wo und wie sehen Sie Adcon`s Zukunft?

Der Markt für Funktechnologie ist weiterhin einer der Märkte mit ungebrochenem Wachstumspotenzial. Durch die Neuentwicklung strategischer Produkte, wie z.B. des addLINK wireless connectors, bieten sich unserem Unternehmen zahlreiche Chancen in den Bereichen der Gebäude- und Haushaltsautomatisierung, Industrieautomatisierung, kabelloser Sensorik oder auch im Automotive-Bereich. Alles Massenanwendungen, denen verschiedene Studien ein immenses Potenzial vorhersagen und auf die wir uns in weiterer Zukunft auch fokussieren werden. Wenn es uns hier gelingt, uns frühzeitig als Technologieführer und kompetenter Partner zu etablieren, könnten die Wachstumsaussichten für die kommenden Jahre deutlich anders aussehen.


Spüren Sie schon eine wirtschaftliche Erholung in den USA?

Wir denken, ja. Eigentlich konnten wir schon vierten Quartal des Vorjahres wieder eine leichte Besserung bemerken. Wir gehen davon aus, dass sich die Erholung der Konjunktur auch zuerst in den USA zeigen wird und Europa hier etwas länger auf sich warten lassen wird.



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Klingt nicht schlecht, Anonym, 13-06-02, (1)
RE: Klingt nicht schlecht, Anonym, 13-06-02, (2)



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1. "Klingt nicht schlecht"
Beitrag von Anonym am 13-06-02, 10:26 AM (GMT)
Auch wenn es länger gedauert hat - ging ja scheinbar ziemlich turbulent zu - so steht ja doch einiges Interessantes drin.
Also scheinbar machen sie sich wegen der Liquidität keine Sorgen. Kapitalerhöhung ist auch eher keine mehr geplant. Das finde ich positiv.

SSTAR könnte ein Hit werden, aber erst 2003. Gespart wird auch und ich hab fast das Gefühl, dass die etwas tiefstapeln, d.h. die Zahlen vielleicht doch besser werden heuer.

Am Kurs sieht man auch: Adcon konnte sich dem Abwärtstrend des Nemax in den letzten Tagen widersetzen. 1,50 scheint ein sehr fester Boden zu sein.

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2. "RE: Klingt nicht schlecht"
Beitrag von Anonym am 13-06-02, 11:28 AM (GMT)
wenn ich mir die kosten ansehe und mal kurz den rechner zur hand nehme, dann bedeutet das, dass eine verbesserung im ergebnis von -23%!!! auf -4% geplant ist - das halte ich für ein unternehmen, das sich in einer starken wachstumsphase (+40% p.a.) für sehr ambitioniert. mich würden auch ein paar stichworte zum restrukturierungsprogramm interessieren - denn auch hier erscheinen mir einige punkte erklärungsbedürftig. der wesentlichste ist, wie wollen sie eine 3%-senkung der materialkosten erreichen, bei dem geplanten umsatzwachstum (erfordert auch ordentlichen materialeinsatz in der forschung!); die verbesserungen im personalbereich kann ich mir da eher vorstellen.
wie auch immer: ich warte noch weiter zu! - in den sommermonaten wird sich ohnehin nichts wesentliches tun
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Als langjähriger Adconaktionär muß ich doch da mal müde lächeln: Inflationäre News? Was soll das? Gäbe es Verträge mit neuen Kunden, so hätte man diese publizieren müssen (adhoc-Pflicht). D.h. also, daß nur Furzaufträge reinkamen, die der Rede nicht wert sind. Die Liquidität ist verdammt knapp und das Börsenumfeld sch.... Mit anderen Worten: Ein Kauf lohnt sich zur Zeit nicht.
@SchwarzerLord

Die Liquidität halte ich dezeit für das größte Risiko. Zum 31.03.02 hatte Adcon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.132.000,-- Euro. Die Vorräte wurden mit 4.501.700,-- Euro bewertet. Da steckt viel Liquidität drin.
Hoffentlich zahlen die Kunden pünktlich und es gibt keinen Forderungsausfall.

Gruß

SW


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