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Porta Systems - 3. Q-Bericht am 28.11.2001 - 500 Beiträge pro Seite



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Soweit ich informiert bin, werden morgen die Zahlen zum 3. Quartal veröffentlicht. Porta weist sehr geringe Umsätze an den Börsen aus und hat heute einiges vom Kurs abgegeben. In Frankfurt notiert das Papier auf 52-Wochen Tief, das bereits in der Vergangenheit mehrfach getestet wurde (EUR 0,28). Als Bauzulieferer (z.B. Fenster, Türen usw.) wurde die Firma in der jüngeren Vergangenheit ziemlich arg gebeutelt und die Perspektive in dem Bereich war zuletzt nicht gerade rosig. Trotzdem bin ich in den letzten Wochen eingestiegen. Leider ist von Aktionären hier im Board wenig zu lesen. Gibt es zu dieser Firma und zu den bevorstehenden Zahlen Meinungen? Ist/war zuletzt jemand aus dem Kreis der Leser investiert?

Ich denke, die finanzielle Situation wäre für eine längere Durststrecke wohl ziemlich dünn. Andererseits ist der Betrieb schon seit Jahren auf diesem Gebiet tätig und wenn das Ruder herumgerissen werden kann, bietet der Kurs auch einiges Aufwärtspotential. Die Zahlen zum 2. Quartal sind um einiges besser ausgefallen als im ersten Viertel des Jahres. Personal wurde abgebaut und die Strukturen wurden gestrafft. Die Schiene Holz wird eher zurückgefahren und der Schwerpunkt auf Aluminium und Kunststoff gelegt. Wäre an Beiträgen interessiert und bin gespannt auf morgen.
hallo,

bin jetzt gerade vorher
auf die Aktie gestosse
und werden sie mir gleich u m
9 Uhr zulegen.
Meiner Meinung nach
hat sie Aufwärtspotential.

schau dir die Zahlen vom
Mai an.
da ist sie auf 0.70 gestiegen
weil nur noch 2.1 Millionen
Verlust im Bericht standen.

Jetzt nur mehr 1.4 Millionen Verlust.
Ausserdem ist der
Umsatz fast gleich
wie letztes Jahr, und das
obwohl es nicht gerade rossig in diesem Bereich
aussieht.
Diese Aktie hat es nicht verdient
auf Allzeittief bei diesen Zahlen zu
stehen.

Melde dich UKW14, der wahrscheinlich einzige Aktionaero :))
lg
Nach der letzten Adhoc wird das Q 4 ausgeglichen oder leicht positiv ausfallen. Die Gesamtentwicklung stimmt. Und was ich fast nicht glauben kann: Marktkapitalisierung 4,8 Mio Euro (steht bei comdirect), also ungefähr 1/10 des Jahresumsatzes. Meinungen dazu?
Offensichtlich überwiegt bei den Anlegern die schlechte Aussicht für die gesamte Baubranche, denn mit dem Ergebnis des 3. Quartals hätte man in meinen Augen relativ zufrieden sein können. Kurzfristig fürchte ich nun beinahe neue Tiefststände. Nachdem die Handelsaktivitäten normalerweise nicht allzu hoch sind, kann der Kurs aber in weiterer Folge auch wieder rasch einen Sprung nach oben machen. Leider sind die Handelsumsätze in den letzten Tagen bei unter Druck gekommenem Kurs relativ hoch. Nicht gerade das beste Vorzeichen für die weitere Entwicklung.
Ich habe nur Probleme mit dem geringen Finanzmittelbestand (890 TDM gegenüber 9,7 Mio DM zum Vorjahreszeitpunkt. Und das ist auch schon wieder 2 Monate her.
Unerfreulich auch die Mitteilung vom 30.11. "Hain Fenster stellt Produktion ein" und am 5.12. dann der Insolvenzantrag durch die Hain-Geschäftsführung.
Allerdings dürfte die Schließung - zumindest auf Dauer - tatsächlich zur Entlastung führen.
Hier gilt - derzeit wie bei vielen Unternehmen - nur abwarten, bis die (Bau)konjunktur wieder anläuft. Müsste bei den Zinsen ja eigentlich bald anfangen.
Die Hain Fenster Türen GmbH & Co. KG hat der Porta Systems AG wohl nicht viel Freude bereitet: Gekauft per 01.04.2000 und nun der Insolvenzantrag dieser "jungen Tochter". Trotzdem glaube ich, dass der schmerzhafte Schritt für den Fortbestand der Firmengruppe wegweisend sein kann. So wie ich die ad-hoc vom 05.12.2001 interpretiere, scheint die finanzielle Seite bei Porta Systems von den Banken bereits "gesichert" zu sein. Bin nur mal gespannt, wie hoch die Eigenkapitalquote nach dieser Abwicklung noch ist. Längerfristig stellt sich die Lage aber nach den Quartalsberichten stabilisierend dar. Ich bleibe investiert, wenngleich es kurzfristig mit dem Kurs holpern kann.

Beim Schreiben dieser Zeilen kamen meine Gedanken auch auf jene Betroffenen, die in diesem Fall ihre Arbeit verlieren/verloren haben. Ihre Situation ist zu bedauern.
Porta Systems AG - Gespräche mit Banken sollen Fortbestand sichern - 5. Dezember 2001 15:25
Insolvenz der Tochter Hain wird den Jahresabschluss 2001 "sehr belasten" - Unklarheit über Höhe der Abschreibungen
(von smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)



Bei der Porta Systems AG scheint es in Sachen Finanzkommunikation nun doch ein wenig drunter und drüber zu gehen. Was smartcaps bereits am Montag berichtete – nämlich dass die erst im Vorjahr erworbene Hain Fenster & Türen GmbH & Co KG in Pfaffing am Freitag vergangener Woche nicht nur die Produktion einstellen, sondern auch Insolvenz anmelden musste – wurde erst am heutigen Mittwoch ad-hoc mitgeteilt. Ein Anruf in Porta Westfalica ergab, dass nicht einmal der Unternehmenssprecher von der Herausgabe dieser Pflichtmeldung wusste – einer Meldung, die es bei näherem Hinsehen wirklich in sich hat.

"Erstmal überraschen lassen"

Außerordentliche Abschreibungen auf Gebäude und Maschinen von Hain werden demnach das Ergebnis der Porta Systems AG zum 31. Dezember 2001 "sehr belasten", genauso wie die nun erforderliche Wertberichtigung auf Forderungen an die Pfaffinger Gesellschaft. Zu der Frage, was das in Mark und Pfennig bedeutet, gibt man sich in der Porta-Zentrale zugeknöpft. Man muss sich laut Sprecher Thomas Schnabel "erstmal überraschen lassen", was die Tätigkeit des Hain-Insolvenzverwalters ans Tageslicht befördert und abwarten, was die Prüfung des Jahresabschlusses durch Wirtschaftsprüfer ergibt. Die Möglichkeit einer Insolvenz oder Überschuldung der Porta Systems AG wird jedoch von Schnabel dezidiert ausgeschlossen.

Jedenfalls benötigt die angeschlagene Gruppe nunmehr offenkundig Hilfe aus dem Bankenlager; man habe "rechtzeitig Gespräche mit den beteiligten Banken geführt", um "den Fortbestand der zur Porta Systems AG gehörenden Unternehmensgruppe weiter zu festigen", heißt es dazu in der Pflichtmitteilung. Welche Banken an den Gesprächen beteiligt waren, wurde auf Rückfrage nicht mitgeteilt. Als Designated Sponsor für Porta Systems ist die Gontard & MetallBank tätig.

Hohe Verlustübernahmen – außerordentliche Effekte unbekannt

Wie hoch das Drohpotenzial durch die außerordentlichen Abschreibungen ist, läst sich derzeit nur mutmaßen. In einer Pressemeldung vom November des Vorjahres wird das Investitionsvolumen für den Zugang der Firma Hain mit 12,5 Mio. DM beziffert. Im Einzelabschluss der Porta Systems AG zum 31. Dezember 2000 werden ferner Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 32,3 Mio. DM ausgewiesen, rund 4,6 Mio. DM mehr als zum 31. März 2000, also vor dem Erwerb des Unternehmens. Darüber hinaus findet sich im Geschäftsbericht die Aussage, dass die Kommanditeinlage um 5 Mio. DM auf 8 Mio. DM erhöht wurde. Eingebracht worden war die Gesellschaft gegen Ausgabe von 1,15 Mio. Aktien zum Nennwert von je 1 Euro.

Doch wie groß die außerordentlichen Belastungen auch sein mögen: Aufgrund des wegbrechenden Marktes für Holzfenster und Holztüren – der Auftragseingang sank gegenüber dem Vorjahr um 25 % - muss der Erwerb von Hain heute als krasse Fehlakquisition eingestuft werden. Bereits im Erwerbsjahr 2000 (Rumpfgeschäftsjahr 1. April bis 31. Dezember) musste Porta Systems einen Verlust von 2,4 Mio. DM übernehmen. Im laufenden Jahr werden es noch einmal 3,5 Mio. DM sein – eine enorme Belastung für das Geschäftssegment Holz, das die schwachen Vorjahreszahlen damit noch einmal unterbieten dürfte. Dabei hatte sich Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Büsching noch auf der Hauptversammlung am 20. Juni 2001 zuversichtlich gezeigt, dass mit der Einstellung der Holztreppen-Produktion "eine wesentliche Ursache für das defizitäre Ergebnis im Segment Holz bereinigt" worden sei.

Langfristig positiver Effekt?

Die Produktion von Holzfenstern und –türen konzentriert Porta künftig am Standort Erfurt, dessen Umstrukturierung einstmals durch die Konzentration der Holzfensterproduktion in Pfaffing "deutlich erleichtert" werden sollte. Das ist nun alles Schnee von gestern, da der Markt ohnehin nur für ein kleineres Absatzvolumen gut ist. "Man braucht keinen Ferrari, wenn man nur 100 fahren darf", meint Schnabel dazu lakonisch. Mit ausschlaggebend für den Hain-Erwerb sei ohnehin dessen ausgebaute Vertriebsstruktur in Süddeutschland gewesen, über die Porta weiterhin verfüge.

Langfristig gesehen könne sich die Schließung der Hain-Produktion für Porta Systems "nur positiv auswirken", betont Schnabel. Die Restrukturierung der Gruppe komme voran, weil künftig keine Verluste mehr übernommen werden müssten. Davon gilt es nun neben den Banken auch die Aktionäre zu überzeugen.

© smartcaps 2001


http://www.smartcaps.com/smartcaps/news_views_detail.cfm?spr…


Gruß

Hollin
Hat Porta Aktionäre, die hier auch einmal reinschauen und die vielleicht Kenntnisse von "vor Ort" haben?
Hallloo Porta-Aktionäre, outet Euch. Es muss euch doch geben - oder etwa nicht? Bin ich der eine Aktionär?
Ich befürchte, der Laden wird pleite gehen. Tut mir leid für dich.

Stoxfox
Wenn du willst, oute ich mich noch einmal als Porta-Kleinanleger. Ich bin nach wie vor im Rennen. Allerdings ohne Neuigkeiten.
Obwohl ich mich ab und zu umschaue, habe ich bislang keinen Termin für die Bekanntgabe der Jahreszahlen 2001 gefunden - leider (wenn er jemandem bekannt wird, bitte posten).
Das Damoklesschwert einer drohenden Insolvenz ist auch bei mir nicht ganz vom Tisch. Als worst-case-Szenario ist also ein Totalverlust einzukalkulieren. Andererseits habe ich aber auch andere Werte im Depot, die unter Kaufunlust leiden. Ich denke, so ist halt die großräumige Wetterlage an der Börse.
Die nächste Zeit wird nach meiner Einschätzung sicherlich schwierig - ich erwarte kurzfristig keine überschäumenden Nachrichten. Es wäre schon viel Wert, wenn man nähere Einzelheiten über den Umfang der Belastungen aus dem Hain-Vorgang kennen würde. Vor diesem Hintergrund ist mir auch klar, dass jeder Interessierte ein Investment doppelt genau überlegt. Wenn Porta-Systems die momentane Situation meistern kann, sind längerfristig auch wieder bessere Kurse drin`. Ich verkaufe jedenfalls derzeit nicht. Mein Ausfall ist überschaubar (ich habe nur 4550 shares - also rund 1.000 Euro zu verlieren).
Nach Angaben des Unternehmens sitzen die Wirtschaftsprüfer über den Papieren, einen Termin für eine Bilanzpressekonferenz oder Bekanntgabe der Zahlen in den nächsten Wochen gibt es nicht. Traurig.
Dafür hat aber Heute jemand tüchtig eingekauft 18 Stück! War hoffentlich keiner vons uns hier im Board. Na gut, 50 Stück habe ich vor ein paar Wochen auch geschafft.
Porta geht noch richtig ab habt nur Geduld:

Ich habe den Eindruck, nachdem ich in den letzten Tagen versucht habe die Porta AG zu 0,17 bzw. zu 0,18 abzustauben, das die Papiere in sehr festen Händen liegen und diese nicht zittern.

Ich hatte zunächst sukzessive folgende Käufe getätigt.
Langsam still und leise erwarb ich in der letzten Zeit zunächst ab einem Kurs von 0,35 150.000 Papiere Schnitteinstand 23,899.

Heute hatte ich zwei Order für 0,19 Kauf am Markt eine im Xetra 25.000 und eine in Frankfurt 24.600 gestern 400 Stück und jemand warf ab!! Günstig abgefasst, da Ende März die Quartals-zahlen kommen. Dann kommt Bewegung in die Aktie und ich warte in Ruhe ab.

Da dieses Papier noch nie angesungen wurde - von irgendwelchen Scharlatanen wie ferstel, förtsch, und Co.- ist das ein vernünftiges Papier, welches leider etwas markteng ist.

Wer Mut hat, fasst ab und jubelt in zwei Jahren auf ! Nicht sofort aber stetig.


Lowpricer
Ich darf noch einmal die Meldung des letzten Jahres in Erinnerung rufen! Ein Zock kann auch sehr schnell inRichtung Kapitalzusammenlegung führen, selbst wenn der Fortbestand als gesichert erscheint.

Durch die Insolvenz der Fa. Hain werden bei der Porta Systems AG Außerordentliche Abschreibungen auf Gebäude, Maschinen und Forderungen von/an Hain anfallen, die das Ergebnis der Porta Systems AG zum 31.12.2001 sehr belasten werden, deren detaillierter Umfang aber erst nach Aufnahme der Tätigkeit des Insolvenzverwalters und der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2001 durch unabhängige Wirtschaftsprüfer feststellbar ist. Im Vorfeld der sich abzeichnenden Insolvenz der Gesellschaft Hain Fenster & Türen GmbH & Co KG wurden, um den Fortbestand der zur Porta Systems AG gehörenden Unternehmensgruppe weiter zu festigen, rechtzeitig Gespräche mit den beteiligten Banken geführt.
Habe wieder Porta versucht einzuladen keiner warf ab, nur ein Depp für 0,14 Danke, bitte weiter so. Ich glaube an Porta weil ich Visionen habe und nicht im Vebrax Verbrecherindex dem NEMAX investiert bin.

Habe jetzt 200.000 Papiere ist das meldepflichtig ? Schiesslich gibt es nur 12 Mio Papiere.

Lowpricer
@ Lowprice,
klar bist du meldepflichtig. Nämlich dann, wenn du deine Papiere mit Gewinn verkauft hast, du besitzt - nach deinen Angaben - mehr als 1 %.
Wundert mich, wie du die gesammelt hast, da der VV nichts abgibt.
was ist blos mit porta los ???????????????? (kauft fenster
und wintergärten für eure häuser ihr aktionäre)
In Zeiten, in denen die Banken Holzmann und Mühl den Geldhahn zudrehen, bleibt wohl auch bei einem so kleinen Mittelständler nicht viel Phantasie. Übrigens, wo bleiben die Zahlen, nur so am Rande bemerkt.
Naja Hain Insolvent , da kommen 5,8 mio mark an Abschreibungen auf porta zu. Die Aufträge wurden jetzt nach Thüringen vergeben und die Forderungen an Hain beim Insolvenzverwalter angemeldet.
Auf welchen Namen läuft eigentlich das Firmengrundstück bei Hain ?
Bei Plus-Plan , eine VGT AG Tochter die auch die Profile selber zieht ( im gegensatz zu Porta ), werden Fenster
auch wie bei Porta zusammengeschweißt und nur an Händler ausgeliefert. Dort sieht es auch bööös aus.
Von derzeit 360 Mitarbeiter gehen erstmal 40 .
Dort soll eine Landesbürgschaft die Fa. vorm zerfall
retten.
Weiß einer ob Porta eine Landesbürgschaft beantragt hat ?


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