Warum sollte man am Neuen Markt investieren? - 500 Beiträge pro Seite



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Ich weiss es nicht. :confused:
Falls jemand eine Antwort parat hat, bitte hier posten. Danke. :D

P.S.:

Return on Investment regiert
von NET-BUSINESS

Die Commerzbank kürzt ihr IT-Budget kommendes Jahr um 110 Millionen Euro, die Lufthansa streicht konzernweit alle Projekt-Etats um bis zu fünfzig Prozent und auch die Deutsche Bank reduziert langfristig die IT-Ausgaben. Wie das IT-Wirtschaftsmagazin CIO berichtet, zwingen vor allem wachsender Kostendruck und die lahmende Wirtschaftskonjunktur Unternehmen zum Sparen und zur Umschichtung der IT-Budgets. Selbst wenn keine konkreten Budgetkürzungen anstehen, stellen neuerdings fast alle Unternehmen den Return on Investment (ROI) in den Mittelpunkt ihrer IT-Entscheidungen. Die geplanten Sparmaßnahmen betreffen vor allem Projekte, die sich erst mittelfristig rechnen. Dadurch fallen immer öfter E-Business-Projekte aus dem Budgetplan heraus.

Lufthansa CIO Bernd Voigt macht die Finanzmisere der Fluggesellschaft als Folge der Terroranschläge vom 11. September deutlich: "Die Airline-Industrie steht mit dem Rücken zur Wand." Projekte werden jetzt langsamer umgesetzt, an der IT-Strategie halte man aber weiter fest. In der Finanzbranche kämpft man vor allem mit der schwachen Konjunktur: Die Commerzbank senkt ihr IT-Budget in 2002 auf das Niveau von 2000. Internet-Projekte wie die "Virtuelle Filiale" wandern auf der Prioritätenliste ganz nach unten. Michael Paravicini, CIO bei der Commerzbank, gegenüber "CIO": "Das Thema E-Commerce verliert insgesamt an Bedeutung. Und a…Bei der Auswahl zähle die Wirtschaftlichkeit. Projekte müssen einen schnellen und in Gewinnen messbaren Return on Investmenterzielen, so Paravicini. Bei Dynamit Nobel wird vor allem bei E-Business-Projekten gespart: "Mehr Geld könnte dann dorthin fließen, wo der ROI innerhalb eines Jahres erreicht werden kann, kommentiert CIO Günter Köster die IT-Strategie von Dynamit Nobel.

Die Fluggesellschaften und die Finanzbranche stehen allerdings nicht stellvertretend für die ganze Industrie: So lässt sich der Münchner Logistikdienstleister Ifco Systems nicht vom ROI beeindrucken und will auch an solchen Projekten festhalten, die sich erst in ferner Zukunft rechnen werden. Darunter fällt laut CIO Wolfgang Orgeldinger die Supply-Chain-Optimierung, mit der er auf lange Sicht die Abläufe im Unternehmen effizienter gestalten will.
Weil man da schnell mal 50 - 100 % Gewinn machen kann.
Zumindest auf derzeitigem NM-Niveau.

Z.B.
mit Consors
mit Biodata
mit ...
@perlenschnapper, achso, na das klingt ja verlockend! ;)

Die meisten IT-Studien sind "Sterndeuterei"

Studien zur Entwicklung der IT-Branche sind oft nicht sehr zuverlässig. Wie die in München erscheinende Zeitschrift «Markt und Mittelstand» (Ausgabe 11/2001) mitteilt, grenzten etliche Untersuchungen von Beratungsfirmen an «Sterndeuterei». Oft erstellten keine Experten die Prognosen, sondern Mitarbeiter, die nur ein oberflächliches Technikverständnis besäßen.

Beispiele für Prognose-Irrtümer seien die angeblich explodierenden Umsätze im mobilen E-Business via Handy, der vorhergesagte Siegeszug der WAP-Technologie und die goldenen Zeiten der New Economy. Unternehmer, die blind auf diese Prognosen vertrauten, handelten leichtsinnig, so das Magazin.
@MRR

... weil es neben den Pleitekandidaten und Luftschloßbauern am NM einzelne Unternehmen gibt, die Solidität, Wachstum und günstige Bewertung vereinen. Ich denke an Unternehmen wie Pankl, Solarworld oder Plambeck.
Schuppi
Ifo-Präsident Sinn - Deutschland in tiefer Rezession

Berlin, 03. Dez (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Einschätzung von Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in der tiefsten Rezession seit rund 20 Jahren. "Wir sind derzeit in einer Rezession, die so scharf ist - wahrscheinlich - wie die von 1981", sagte Sinn am Montag in Berlin mit Blick auf die damalige zweite Ölpreiskrise. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sei in den vergangenen zwei Monaten so stark gefallen wie zuletzt 1973, der Weltwirtschaftsklimaindex sei inzwischen so niedrig wie noch nie seit seiner ersten Erhebung 1981.

Sinn forderte die Feststellung einer Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts nach dem Stabilitäts- und Wachstumsgesetz von 1967 und als Folge daraus staatliche Investitionsbeihilfen zur Konjunkturstützung. Zudem sollte die Steuerreform vorgezogen werden, sagte Sinn auf Nachfrage. Die Bundesregierung hat beides bislang stets abgelehnt.
@#3,

Gartner Dataquest rechnet mit steigenden IT-Umsätzen


Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen werden nach Berechnungen der US-Marktforschungsinstituts Gartner Dataquest in diesem Jahr weltweit auf 554 Mrd. $ steigen. Dies bedeute einen Zuwachs um 7,1 % gegenüber dem vergangenen Jahr, hieß es in einer am Montag in Mountain View veröffentlichten Studie.


dpa-afx MOUNTAIN VIEW. Gartner Dataquest prognostiziert für die IT-Branche weitere Zuwächse bis zum Jahr 2005. Bis dahin würden die Umsätze auf 865 Mrd. $ klettern, hieß es.

Für nächstes Jahr erwarten die Experten in vielen Segmenten und Regionen allerdings nur ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich. Gründe seien die Konjunkturflaute sowie die Auswirkungen der gestiegenen Terrorgefahr. Von 2003 bis 2005 sieht Gartner Dataquest eine Rückkehr zu zweistelligen Umsatzzuwächsen. Getragen würde der Wachstum auch von der Einführung der Microsoft-Software Windows XP.

:laugh:
Broadvision +20%
Intershop +8%
:confused:

Die Shorties sind immer noch nicht müde geworden. Bald platzt mir der Kragen. :rolleyes:
Ver&%§$%$§$%""§%$"§$%"§$%§$$%$/&$/&%§%&§"%$"%$§%&$"§$§"§$
SHORTIES!!!!!!!!!!!!

SCHEISS GOLDMANN SACHS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ne, schau Dir mal Die Call-Optionsscheine Basis 2,5 von GOLDMANN FUCKS an...
Kenn mich nicht aus mit Optionsscheinen und will es auch nicht. Aktien sind mir aufregend genug...
Oracle: Wachstum durch neue Software

Oracle Chef Larry Ellison hat am Dienstag auf der jährlichen Technologiekonferenz des Softwareunternehmens erklärt, dass sich das Geschäftsumfeld stabilisiert habe und dass man im Jahr 2002 wieder ein Wachstum erwartet. Die grundlegende Botschaft der Rede des CEOs war, dass Unternehmen, die Datenbanklösungen und Business-Software von Oracle benutzen, ihre Geschäftstätigkeit schneller, besser und billiger führen können.

Profil

Oracle (Nasdaq: ORCL, WKN: 871460) ist das zweitgrößte Software-Unternehmen der Welt. Die Kernprodukte von Oracle sind Lösungen im Bereich Datenbank-Managementsysteme. Mit zunehmender Verbreitung des Internets hat sich die Gesellschaft aber vom Datenbank-Anbieter zu einem dynamischen Software-Entwickler für Internet-Anwendungen gemausert. Als eines der ersten Software-Unternehmen hat Oracle eine vollständig internetfähige Enterprise Software entwickelt: dazu zählen Datenbanken, Server und Enterprise Business Applikationen. Das Unternehmen stellt seinen Kunden komplette e-Business-Lösungen zur Verfügung und deckt damit die gesamte Wertschöpfungskette vom Front Office (Customer Relationship Management) bis zum Back Office und der Ressourcenplanung (Enterprise Resource Planning Applications) ab.

Oracle bietet eine breite Produktpalette mit Anwendungslösungen für Application-Server, B2B-Plattformen und e-Procurement-Lösungen (Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über das Internet). Mit einer entsprechenden Software und der Anbindung der Kunden lassen sich beispielsweise die Kosten im Einkauf erheblich senken. Daneben bietet Oracle Supply-Chain-Management-Lösungen (Steuerung des Produktionsablaufs), CRM-Applikationen (Customer Relationship Management), sowie Lösungen im Bereich Data Warehousing (z.B. Oracle Warehouse Builder) und Datenbanken (z.B. Oracle8i). Mit den Produkten Oracle8i Lite and Portal-to-Go wird das Produktportfolio zudem um mobile Anwendungen ergänzt.

Quartalszahlen

Wie auch andere Softwarehersteller hat Oracle eine geringere Nachfrage nach Datenbanklösungen und anderen Softwareprodukten verzeichnen müssen. Zahlreiche Unternehmen haben Investitionen für Technologie und Software zeitlich nach hinten verschoben oder sogar ganz gestrichen. Software-Aktien an der Technologiebörse Nasdaq verloren in den vergangenen Monaten deutlich an Wert. Die Oracle-Aktien mussten zeitweise mehr als die Hälfte an Wert einbüßen.

Der harte Wettbewerb im Softwaregeschäft drückte ebenfalls auf die Preise. Oracle hat in diesem Jahr die Preise für Datenbanklösungen gesenkt, weil es zunehmenden Wettbewerb von anderen Anbietern wie Microsoft und IBM spürt. Allerdings wurden die Preise für Unternehmenssoftware im Oktober erhöht. Die Software enthält neue Features, mit denen Oracle gegen die Software aus dem Hause des Marktführers Microsoft am Markt bestehen möchte. Die monatlichen Gebühren, die Anwender für die Oracle-Software entrichten müssen, sollen von 20 auf 50 US-Dollar erhöht werden. Diese Erhöhung wird für die unter dem Oracle-Namen vertriebene Software aus dem Hause NetLedger gültig sein. Seit Juni werden NetLedger-Produkte, die vor allem auf die Bedürfnisse kleiner Unternehmen zugeschnitten sind, unter dem Namen Oracle verkauft. Zielgruppe der Software sind Unternehmen mit einer Größe bis zu 250 Mitarbeitern. Um die Preiserhöhung rechtfertigen zu können, wurden die Business-Pakete um Programme erweitert, mit denen der Online-Kundenservice verbessert werden kann. Jährlich soll in diesem Bereich ein Umsatz in Höhe von 40 Mio. US-Dollar erwirtschaftet werden.

Im abgelaufenen ersten Geschäftsjahresquartal bis August lagen die Gewinne bei Oracle über den Erwartungen, allerdings blieben die Umsätze darunter. Auch für das im November abgelaufene Quartal gab es keine ermutigenden Aussagen aus dem Konzern, sondern eher Warnungen. Die Gewinne sollen im zweiten Quartal um ein bis zwei Cents niedriger ausfallen, als die elf Cents aus dem Vorjahreszeitraum. Die Erwartungen der Analysten und Anleger sind durch zahlreiche Gewinnwarnungen bereits deutlich nach unten geschraubt worden. Daher werden die am 13. Dezember zu veröffentlichenden Quartalszahlen wohl nicht die Marktbeobachter enttäuschen, sondern eher ein positives Momentum erzeugen können.

Neues Wachstum durch neue Produkte: Applikation-Server-Softw…

Marktbeobachter glauben, dass die Produkte aus der zweiten Reihe den Umsätzen von Oracle auf die Sprünge helfen werden. Die Datenbanklösungen des Unternehmens werden gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzeinbruch verzeichnen, während Experten bei Lösungen für Applikation-Server einen Anstieg erwarten. Die Applikation Server Software wird eingesetzt, um die Datenbanksysteme von Oracle mit e-Business-Applikationen zu verbinden. Dieser Softwarebereich wird nach Angaben von Oracle-Führungskräften in der Quartalsbilanz besonderes erwähnt werden. Im ersten Quartal verzeichnete diese Sparte ein Umsatzwachstum von 95 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten gehen auch im zweiten Quartal von einem ähnlich hohen Wachstum aus. Bisher sind die Unternehmen BEA Systems und IBM in diesem Markt die führenden Unternehmen. BEA Systems litt im vergangenen Quartal unter dem starken Wettbewerbsdruck durch IBM.

Einige Analysten sehen gute Chancen für Oracle, sich in diesem Markt zu etablieren. Das Unternehmen hat als Anbieter von verschiedenen Softwarelösungen ohnehin eine sehr breite Kundenbasis. Oracle kann zudem integrierte Softwarelösungen anbieten und dadurch auch neue Produkte, wie zum Beispiel Applikation-Server Software, leichter mitverkaufen. Doch sollte man die hohen Steigerungsraten im dargestellten Sektor nicht überbewerten. Im Augenblick erwirtschaftet die Applikation-Server-Software weniger als zehn Prozent des Gesamtumsatzes von Oracle. In zwei bis drei Jahren soll der Umsatzanteil auf 25 bis 30 Prozent ansteigen. Die 9i Oracle Applikation Server sollen nach Meinung der Unternehmensführung hinter der Oracle Datenbanklösung das zweitwichtigste Produkt des Unternehmens werden.

Nach Berechnungen der Marktforschungsinstitutes International Data Corp. ist der Applikation-Server-Markt im Jahr 2000 um 128 Prozent auf 2,2 Mrd. Dollar gestiegen. Im Jahr 2001 hat sich das Wachstum durch die allgemeine Wirtschaftslage verlangsamt. Allerdings rechnet IDC damit, dass dieser Bereich im Vergleich zum Datenbank-Markt um das Zehnfache bis zum Jahr 2004 wachsen kann. Um Marktanteile zu gewinnen, hat Oracle die Preise gesenkt. Anstatt wie IBM etwa 64.000 Dollar für Serversoftware und Konfiguration zu nehmen, berechnet Oracle seinen Kunden etwa 40.000 Dollar für etwa die gleiche Leistung.

Bewertung

Da Oracle Chef Ellison bereits vor zu hohen Umsatz-Erwartungen gewarnt hatte, liegt die Meßlatte für die kommenden Quartalszahlen nicht mehr allzu hoch. Enttäuschen wird Oracle vermutlich mit den für den 13. Dezember erwarteten Zahlen kaum.

Oracle hat als Marktführer bei Datenbanklösungen gute Chancen, sich auch bei anderen Softwareangeboten durchzusetzen. Das Unternehmen bietet mittlerweile integrierte Software-Lösungen an, so zum Beispiel ERP-Software, CRM-Lösungen und e-Business-Pakete.

Mit einem KGV von knapp 30 (Basis Mai/2003) und einem prognostizierten Gewinnwachstum in den nächsten Jahren von etwa 20 Prozent, ist Oracle bereits gut bezahlt. Aufgrund der Marktführerschaft im Segment für Datenbanklösungen ist ein Premium-Aufschlag aber durchaus gerechtfertigt. Weiteres Kurspotenzial ist daher vorhanden
Sehe in Intershop gute Chancen wenn sich der Neue Markt
weiter Positiv entwickelt.

Kommen eigentlich dieses Jahr noch irgendwelche Zahlen,die Zahlen können doch fast nur besser werden bzw. viel schlechter gehts nicht mehr?


Gruss


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