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Erfahrung gefragt-Oder-Wie entstehen Investitions-Strategien? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)


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@Biotron

Freut mich dass auch Sie den Schlaf des Gerechten geniessen dürfen..! Und auch dass Sie weiterhin Ihr Leben zusammen mit Ihrer Süssen auskosten, hat meinen vollen Beifall. Allerdings muss ich jetzt doch ein wenig Wasser in den Wein giessen. Sie gehen zu philoshopisch an die ganze Sache heran. Wissen Sie warum ich die letzten Wochen und Monate eine sehr schöne Summe nicht verloren habe..? Mir war einfach Banane, was all die Analysten,-Banken,- usw.. von sich gaben. Ich schaute mir einfach nur die Charts der diesbezüglichen Firmen an und setzte gnadenlos SL-egal um welchen Wert es sich auch drehte.

Ausserdem nahm ich mir vor keinesfalls wieder gleich zu reinvestieren-egal wie vermeintlich niedrig der Preis per Share sein sollte. Und Voila`, ich hatte eine Menge Spass die letzte Zeit. Den täglich konnte ich beobachten wie mein nun virtuell noch vorhandenes Depot massiv abnahm!
Sie können hier schwadronieren so lange Sie wollen mein guter Biotron. Der Markt gibt mir täglich Recht-so einfach ist das. Das hat nix mit Philosophie zu tun oder gar irgendwelchen Glaubensfragen. Hier geht es rein ums Geld und zwar um unser eigenes. Da verstehe ich überhaupt keinen Spass mein Lieber. Ich habe schon genug erfahren müssen die letzten Jahre, das sollte reichen!

Glauben Sie denn diese bombastischen Kursabschläge beruhen lediglich auf eventuelle Betrügereien..? Sehen Sie denn nicht, dass vorderhand alle Banken und Analysten Strong Buy schreien, während sie mit der linken Hand ihr Depot leeren..?! Das sind Fakten mein Freund! Ich kann Ihnen jetzt dutzende von vermeintlich guten Werten nennen wo alle überzeugt sind/waren, jetzt kann es nicht mehr weiter runter gehen..! Und unsere Freunde von der Analystenfront brüllten im Chor, das es genau so ist. Diese Shares sind nun ein wahres Schnäppchen und liegen schon unter Buchwert, usw..! Komisch nur, dass diese Werte weiterhin massiv abgeben, trotz oder vielleicht gerade wegen dieses ganzen Gedöns...;)

Einzelne Gründe, welche für diese Unbill in Frage kommen, können ja gerne besprochen oder benannt werden Meister Biotron. Aber mir ist dies völlig gleichgültig. Weniger ist mehr. Genau deshalb sage ich ja eines. Sie können noch so gute Kenntnise über bestimmte Werte oder Märkte haben. Es schützt Sie überhaupt nicht vor massiven Verlusten. Das W.O-Forum ist mein bester Zeuge dafür. Alle verlieren seit Wochen, so gut wie ohne Ausnahme. Es geht eben auch darum ein Gefühl für den Markt zu entwickeln, Stimmungen aufzuschnappen und wenn möglich sie so gut wie möglich zu analysieren. Und was die nächsten Tage wirklich sein wird können wir natürlich nur ahnen..! Aber bis jetzt bleibt eines unumstösslich Biotron.

Motzki hat eine Schweinekohle gespart weil er sein Depot glatt stellte und dem Markt ferngeblieben ist. Besser gesagt ziemlich viel nicht verloren!

Und wenn Sie morgen Recht behalten sollten, ist mir dies auch Banane. Für mich zählt nur der Augenblick und der sieht mich als klaren Gewinner im Moment. Gewinner heisst, dass ich nicht zu den ganzen Verlierern der letzten Wochen zähle. Den wenn auch der eine oder andere Wert gestiegen sein mag. Die grosse Masse hat eine sehr grosse Menge Geld verloren, wenn auch event. temporär. Und noch immer lese ich täglich diese idiotischen Durchhalteparolen gegen die Basher,-Shorties, usw..! Jedem das seine. Aber dass sich die breite Masse nicht eingestehen möchte, dass sie einfach falsch lag, käme ihnen nicht in den Sinn!

Sie selbst argumentieren immer wieder, weil es die Übertreibung nach oben gab, haben wir jetzt daselbe nach unten..? Das stimmt einfach nicht. Für die ganzen verrückten Anstiege gab es eine ziemlich lange Zeit schon keine wirklichen fundamentalen Daten mehr, sondern einfach nur noch Hype-Hype und nochmals Hype, welcher durch brutale Gier begleitet wurde. Aber den Downgrade, welchen wir nun sehen, hat sehr wohl wirtschaftliche Hintergründe.

Und schon vor mehr als einem halben Jahre schrieen alle jetzt haben wir den Boden erreicht und die Übertreibung hat bald ein Ende, usw...! Von wegen. Wo bitte schön ist den das Ende...? Ich kann keines erkennen! Die Charts zeigen eine eindeutige Richtung auf da beisst die Maus kein Faden ab. Auch kein wirklich verlässlicher Faktor, da stimme ich zu. Aber einen wirklichen Grund warum ich heute investieren sollte, erschliesst sich mir einfach nicht..!

Ich bleibe draussen bis ich selbst wirklich überzeugt bin, dass es wieder nach oben gehen könnte und keine Minute früher. Fertig! Und bedenken Sie bitte eines Biotron. Wenn Sie wirklich erfolgreich sein wollen müssen Sie auch einmal dem Markt fernbleiben können!! Wer die letzten Jahre keine SL-Strategie sein eigen nannte und long blieb ist heute ein armes Schwein. Da brauchen wir uns überhaupt nichts vormachen!!!

Und jetzt wünsche ich Ihnen einen wirklich schönen Abend mit Ihrer Frau und viel Glück bei Ihren (event.) anstehenden Investitionen ...

HM
@Hallo Cabinda... :)

deprimierend, oder nicht? zählt noch irgendwas?!

Wenn sie so fragen. Ja natürlich! Und zwar was Sie sich selbst vorgeben. Natürlich geht es überall mitunter sehr rüde zu. Und natürlich sollte niemand mehr über Gebühr naiv sein und nur an das gute im Menschen glauben. Aber man sollte auch nicht in den Glauben verfallen alles und jeder wäre link und korrupt. Ist nicht so, ganz sicher.

Ändern können Sie an diesen Dingen nicht sehr viel. Aber was Sie ganz bestimmt machen können sind Fairness,-Zuverlässigkeit,-Glaubwürdigkeit und nicht zuletzt Toleranz vorzuleben. Mir ist gleichgültig wieviel Menschen um mich herum betrügen und lügen. Mir ist wichtig was ich empfinde wenn ich in den Spiegel schaue oder abends ins Bett sinke und den Tag Revue passieren lasse....! Und glauben Sie mir eines meine gute Cabinda. Es wird auf Dauer (fast) immer einen gerechten Ausgleich geben.

So wie Sie sich gegenüber Ihrem Umfeld und Ihrem Freundeskreis und anderen geben und verhalten, genauso werden Sie alles zurück bekommen! Das ist so sicher wie nur irgend etwas. Wie heisst es so schön. Man trifft sich immer zweimal im Leben..........! Glauben Sie mir eines. Vor vielen Jahre war ich mitunter ein rechter Schlawiner. Und viele Dinge würde ich niemals mehr so machen. Aber ich habe sozusagen rechtzeitig die Kurve bekommen. Und dies hat sich ausbezahlt. Und das ich heute so leben kann/darf, liegt einzig daran, dass ich eine gänzlich andere Einstellung für mich gefunden hatte.

Eines ist mir sehr wichtig Cabinda. Einige meiner Bekannten würden Ihnen gegenüber event. die Meinung äussern, ich wäre ein wenig zu überzeugt von mir oder selbstbewusst..(hihihi..). Damit liegen Sie vermutlich richtig. Und natürlich habe ich einen leichten Hang etwas von oben herab zu beurteilen..(ein wenig..) ! Und eventuell werde ich niemals als Aktienprofi in die Geschichte meiner Familie eingehen..(sehr wahrscheinlich ;) )

Aber niemand wird Ihnen sagen ich wäre nicht verlässlich,-hilfsbereit,- oder tolerant! Oder um es auf die Spitze zu treiben ich würde immer wieder die Unwahrheit sagen oder gar meine eigenen Freunde belügen..!

Und alleine dies ist mir wichtig

und keine noch so gute Performance in meinem Depot. Meine Frau liebt mich gewiss nicht wegen meines Engagements auf dem Parkett, dass hier keine Unklarheit aufkommt. Im Gegenteil geht es letzthin immer besser seit ich dem Parkett den Rücken zugekehrt habe, wenn auch nur Investitions-Technisch!!

Und genau darum geht es unter anderem in diesem Thread. Die Wahrheit zu sagen oder wenigstens zu versuchen sie zu erkennen. Ich würde nie auf die Idee kommen einen Wert aus oportunistischen Gründen schlecht zu reden, etwa weil ich nicht investiert bin und auf den totalen Sinkflug warte..!

Übrigens bin ich nicht zufällig Netzwerktechniker/Administrator bei einem grossen deutschen sozialen Träger und nicht bei der Allianz! Bei der Allianz war ich auch mal. Aber hier wurde mir die Luft ein wenig zu schmutzig, wenn Sie wissen was ich damit sagen möchte.... ;)

Beruflich können Sie sich viel aneignen meine gute Cabinda. Aber einen Charakterzug, welcher soziale Kompetenz genannt wird, wird für viele unerreichbar bleiben, leider..!

Auch wenn Sie X-mal betrogen wurden. Bleiben Sie einfach ehrlich und offen. Es wird sich lohnen. In jedem einen Betrüger zu sehen, würde Ihnen viel Spass am Leben nehmen, da bin ich mir ziemlich sicher!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen fürs erste alles gute und einen noch guten Ausgang bezüglich Ihrer privaten Vorgehensweise....

mit freundlichen Grüssen

HM
Hallo Hr. Motzki,

bevor ich Ihnen auf ihr vorgehendes Posting Antworte, möchte ich mich vorbehaltlos Ihrem Posting 502 an Cabinda "deprimierend, oder nicht? zählt noch irgendwas?!" anschliessen.

Ich glaube jeder der Menschen der mich in meinem Leben näher kennelernen musste/durfte (Ich bin mir ab und an nicht so sicher ob es eine Bereichung oder eine Strafe im Leben dieser Menschen ist, mich näher zu kennen. Aber die Wahrheit wird wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegen.)wird Ihnen bestätigen können, das ich Ihre Ansichten teile und lebe.

Ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, das wir beide doch recht ähnlich gestrickt sind. Ich bin zwar kein Schlawiner, aber dafür bin ich ein ganz netter Rumtreiber.

Hi Cabinda,

ich geb dem Motzki zwar ungerne Recht. Aber wo Recht hat, hat er Recht.


In diesem Sinne


Biotron
Hallo Hr. Motzki,

Samthandschuhe und Kreide habe ich wieder zur Seite gelegt, jetzt mal wieder ein wenig Butter zu den Fischen,

Hier geht es rein ums Geld und zwar um unser eigenes und um das Geld des anderen!!! Denn das Geld an der Börse ist nicht verloren, es hat nur den Besitzer gewechselt.

Selbstverständlich hat Börse sehr viel mit Philosophie (Was bedeuted mir Geld? Heist mein Gott Mamon? Oder ist es einfach nur ein Mittel zum Zweck um Spass zu haben? Was ist das 2. grösste Vergnügen eines Spielers? Das verlieren! Zocker sind halt auch Massochisten.) und Glaubensfragen (Die Börse wird steigen/fallen) zu tun. Glaube und Philosophie sind elementare Bestandteile der Börse und des Lebens und Börse ist nichts anderes als ein Spiegelbild des Lebens oder der Menschen!.

Mir ist es egal ob mir ein Markt täglich recht gibt oder nicht. Habe ich Recht wird der Markt mich belohnen, habe ich Unrecht (Fehlerhafte Analyse/Einschätzung) wird er mich bestraffen. Und ich werde meine Fehleranalysieren müssen. Dann bin ich zwar um ein paar Euro ärmer aber um die ein oder andere Erfahrung reicher. Und wenn ich mich zwischen Geld und Erfahrung entscheiden muss, nehm ich die Erfahrung! Am liebsten aber beides. Denn bei beiden gibt es für mich nur ein Schlagwort MEHR davon!

Hr. Motzki, entweder sind Sie ein sehr bescheidener Mensch (Ich pers. habe eine anderen Eindruck.) oder Sie sollten wirklich ernsthaft Überlegen sich für IMMER von der Börse als aktiver Teilnehmer zu verabschieden. Denn wer sich als Gewinner sieht, nur weil er max. Nichts oder Null macht, sollte doch lieber sein Geld aufs Sparbuch tragen. Denn wer Angst hat zu verlieren, der sollte nicht dieses Spiel spielen. Angst ist, war und bleibt immer der schlechteste aller Ratgeber um Entscheidungen zu Treffen!

Börse ist Risiko, man kann Geld Gewinnen und man kann Geld verlieren.OK, Aber eines gewinnt man an der Börse immer Erfahrung!

Ich habe nie gesagt "Sie" sollen kaufen, sondern immer nur das ich kaufe und warum ich kaufe. Ich habe Ihnen nur versucht aufzuzeigen wo ein Ende sein könnte oder zumindest warum ich ein Ende sehe. Wofür es meines erachtens sehr viele Anzeichen gibt. Weswegen ich die ganzen Downgrade Wellen der letzten Zeit, nicht als wirtschaftlich begründet Nachvollziehen kann. Aber wenn die Verrückten im Irrenhaus Börse meinen es tun zu müssen, sollen Sie es tun. Genau wie ich Verrückter das mache, was ich machen muss. Irgendein Idiot muss ja die Aktien kaufen, die die anderen Verkaufen. (Einer verkäuft, ein andere kauft.)

Was Charts und Analysten betrifft, schrien die nicht ende 1999, anfang 2000 Strooong buuuy? Aber wenn ich mir heute so denn Chart des Nas100 so ansehe sehe ich eher eine Bodenbildungsformation oder inverse SKS (SKSS) oder double oder tripple bottom.

Warum soll ich einem Markt fernbleiben, von dem ich erwarte, das er in naher Zukunft sehr deutlich steigen wird? Oder einem Markt der 80% verloren hat, da kann ich doch den Rest doch auch noch mitnehmen. Denn das macht den Bock auch nicht mehr Fett. Aber wenn es wirklich solange dauert bis Sie von einem Markt überzeugt werden, sagen Sie bitte Bescheid, denn dann sollte ich mal darüber Nachdenken auszusteigen. Falls ich mich täusche, zahle ich mein Lehr/Leergeld und Thema ist für mich durch und auf ein neues. Aber Aufgeben? Da spiele ich doch lieber blindes Huhn!

Ansonsten verlasse ich mich auf meine Gedanken, mein Marktgefühl (Ich liebe es, wenn alle Strong sell oder nichts wie Weg brüllen.Da komme ich als Antizykliker wieder voll auf meine Kosten und fühle mich Pudelwohl. ), meine Geduld, meine Nerven, mein Geld (welches in den letzten Tagen Buchmässig, wieder deutlich abgenommen hat. Aber das bin ich ja gewöhnt, diese dauernde Up and Down) und auch auf mein Glück. Denn wie sang Spliff so schön "Gossenkinder brauchen Glück!"


In diesem Sinne

Biotron


PS: Irgendwie habe ich den Eindruck das Sie in letzter Zeit recht einseitig und aggressiv Ihre Meinung vertretten. Das ist meiner Erfahrung nach, meistens nicht so gut.
@Guten Morgen Biotron

Wäre wirklich schade, wenn wir immer dieselben Ansichten hätten....(hihihi...)! Wie sonst könnte man über diese Themen so vorzüglich diskutieren/philosophieren..?

Übrigens hatte ich Ihre Statements nie als Aufforderung zum Kauf empfunden. Und natürlich hätten wir ein echtes Problem wenn jeder zu den Baissisten überlaufen sollte..! Aber warum kein Geld aufs Sparbuch tragen mein guter Biotron...? Ich denke viele Anleger wären heute froh, wenn sie genau dies gemacht hätten im letzten Jahr!

Natürlich fühle ich mich nicht als wirklichen Gewinner. Aber eben auch nicht als unbedingten Verlierer. Wird wohl irgendwo in der Mitte liegen..! Und ich bleibe dem Markt ja auch nicht wirklich fern! Nennen Sie es eine kleine Bedenkpause, als wenn Sie im Casino sind und hin und wieder an die Bar gehen, um in aller Ruhe einen kühlen Drink zu sich zu nehmen. Und um ein wenig die Besoffenheit der Börse aus dem Kopf zu bekommen..! Diese Dinge sind meiner Ansicht nach in einem längeren Börsenleben elementar Biotron. Sie können nicht Ihr Leben lang ausschliesslich auf dem Parkett verbringen, das geht niemals gut. Es ist mehr als notwendig immer wieder einen gewissen Abstand zu finden, egal um was es sich handelt.

Ansonsten kann der Schluck aus der Pulle ein wenig zu heftig werden.

Die These des antizyklischen Handelns hatte ich ja auch schon vertreten. Aber seien Sie ehrlich. Es gab letzthin nicht sehr viel, wo dieses Instrument wirklich erfolgreich gewesen wäre. Schon vor einem Jahr schrieben gewisse Foren (Antizyklisches Investieren, usw..) man solle dies tun. Und was haben wir jetzt..? Natürlich ist es hier wie mit allen Dingen der Börse. Sie können solche Thesen nicht immer einfach einsetzen. Wenn alles so einfach wäre, dann hätten wir hier nur noch erfolgreiche Trader bei W.O oder... ;) Auch hier ist gültig was wir überall haben.

Die Ausnahmen bestätigen die Regel

Und dieses mal hatten wir eben eine Ausnahme. Pech für die Teilnehmer, welche dieser These glauben schenkten und voll in den Markt gingen...!

Und ja, Sie haben natürlich Recht dass ich in Ihren Augen ein wenig zu einseitig argumentiere. Aber dies hat ja auch seinen fundamentalen Grund. Wenn ich die Märkte in den letzten Wochen beobachte kommt bei mir nicht der Verdacht auf, ich sollte hier und jetzt mein sauerverdientes Geld investieren! Das Ergebnis meines eigenen Verhaltens gab mir doch Recht Biotron. Wo also soll ich irgend ein Problem sehen..? Weil ich den schönen zweistelligen Downgrade vieler Shares nicht mitmachen konnte...?!

Aber wissen Sie warum ich mich wirklich ein wenig als Gewinner fühle. Nicht weil ich tausende von Euro die letzten Wochen nicht verloren hatte , sondern weil ich es endlich fertig bringe mein Geld auf dem Sparbuch zu belassen und mir schöne Sachen zusammen mit meiner Frau gönne! Und zwar ohne dass ich ein Problem damit habe.

Es gab wirklich eine Zeit, wo es mir beinahe unmöglich schien einen Tag ohne Investitionen zu verbringen! Und genau dies ist mein Sieg alter Freund.

Eines noch von wegen spielen und event. verlieren. Ich denke viele wollen einfach nur eine Geldanlage haben, die sich besser rechnet als die normalen Tagesgeld-Zinsen oder mündelsichere Papiere. Inzwischen sind viele Pleite oder am Rande dessen. Viele Menschen hatten sich überschätzt und müssen nun eine dicke Zeche zahlen. Und Ihre Familie muss genauso darunter leiden oder..! Selbst schuld wäre zu einfach. Natürlich waren viele einem sehr grossen Betrug erlegen, denn nix anderes waren die letzten Börsenjahre! Wenn viele jetzt pessimistisch sind oder gar dem Parkett völlig fernbleiben ist dies in Ordnung so. Lieber zu misstrauisch als widerum in dieselbe Falle laufen oder.........!

Das muss jeder selbst entscheiden können, so einfach ist das. Ich sage es einmal anders herum Biotron.

Wenn ich die letzten Wochen alle zum Investieren aufgerufen hätte, z.b. um die These des antizyklischen Verhaltens zu vertreten, so wie dies hier bei W.O viele taten, dann würde ich wirklich ein schlechtes Gefühl dabei haben. Und wenn ich dies auch noch täte, nur weil ich selbst investiert bin und es mir schon aus diesem Grunde wünschte, hätte ich ein noch schlimmeres Gefühl. So wie es war ist es schon ganz gut. Das ich mit meinen Thesen (vorerst) Recht hatte hilft zwar ein wenig, aber im Prinzip ist es unerheblich. Ich sage was ich wirklich denke und versuche dies so objektiv als möglich auszudrücken.

Und wenn in letzter Zeit überwiegend negative Berichte hier zu lesen waren, dann lag es nicht an Motzki, sondern am Markt und den daraus resultierenden Ergebnissen. Mir geht es schon längst nicht mehr nur um einzelne Investments, sondern um den Markt an sich. Aber auch ein wenig um die Menschen welche dahinter stecken...........!

In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen ein sehr erholsames und vergnügliches Wochenende und verbleibe wie immer.........

mit freundlichen Grüssen

HM
@Und wieder hat einer der Tec`s böse gepatzt. Und wer glaubt die gute Palm würde hier alleine stehen lügt sich in die Tasche...!

HM

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Freitag 31. Mai 2002, 09:18 Uhr

Palm erwartet Quartalsverlust

Palm, einer der größten Hersteller von handgroßen Computern, rechnet für das am 31. Mai auslaufende vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit einem niedriger als bisher erwarteten Umsatz und mit einem Verlust. Dies hat das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mitgeteilt.

Palm erwartet für die Berichtszeit nur einen Umsatz von rund 230 Millionen Dollar (247 Millionen Euro), während das Unternehmen bisher von 290 Millionen Dollar bis 300 Millionen Dollar Umsatz ausgegangen war. Palm wollte ein ausgeglichenes Quartalsergebnis vorlegen, doch wird die Gesellschaft dieses Ziel ebenfalls verfehlen.

Die erwartete Nachfrage im Frühjahr habe sich nicht eingestellt. Stattdessen habe sich die Marktlage gegenüber den vorangegangenen Monaten und gegenüber der Vorjahresvergleichszeit verschlechtert,

erklärte Palm.

Die Palm-Aktien sackten nachbörslich um bis zu 14 Prozent auf 1,90 Dollar ab.
hallo hm,

grundsätzlich gebe ich dir in deiner einstellung recht.

aber eines ist sicher und da beisst die maus keinen faden ab. die indikatoren für einen wirtschaftsaufschwung zeigen eindeutig nach oben und da gehe ich mit biotron konform. und eines dürfte auch klar sein. die schwankungen an der börse vor einer hausse sind völlig normal. das war immer so und wird auch immer so bleiben. schau dir mal den zyklus der letzten 40 jahre an. immer das gleiche bild. und vergesse eines nicht, sollte es wieder nach oben gehen, möchte jeder wieder mit dabei sein, so oder so oder nach dem motto: gier frisst hirn.

ich beobachte verschiedene indikatoren regelmässig bei meinen shares und das kann man ja auf den amerikanischen internetseiten recht gut beobachten. vor allem wenn dann die money makers den kurs, ich sage mal entsprechend drücken und die instis einsteigen. das war in den letzten tagen und wochen eindeutig zu beobachten und ich glaube ich liege hier nicht falsch. ich habe da ein paar gute beispiele an der hand, sagenhaft wie das manipuliert wurde. da fällt dir als otto normalverbraucher ehrlich gesagt nichts mehr ein.

was erwarten wir eigentlich nach dem wirtschaftsabschwung, der jetzt bereits seit zwei jahren anhält! jeder versucht doch zunächst seine kleineren oder größeren gewinne zu sichern. daher auch die enormen schankungen.

jeder ist doch für sein depot selbst verantwortlich und der ohne sl arbeitet wird schon wissen was er tut, oder?

ich für meine person habe in den letzten tagen massiv zugekauft und in ein paar jahren lache ich mich über solche kurse tod, davon kannst du ausgehen. ob es jetzt noch ein paar prozent nach unten geht oder nicht, ist eigentlich zweitrangig. ausgesuchte werte im small-cup bereich oder eben gewisse blue-chips im biotechbereich oder im softwarebereich, nichts anderes habe ich gekauft bzw. nachgekauft. die richtige mischung ist doch ausschlaggebend.

antyzklisch handeln, nur so funktioniert das ganze. kannst du dich vielleicht erinnern, damals im april 2000 mit der aussage von clinton. ich habe diese tollen bios gekauft und teilweise mit dicken gewinnen wieder verkauft. vor ein paar tagen habe ich mir eine imnr auf eine gerücht hin gekauft. es sieht so aus, als dass deren hiv medikament wirkung zeigt. die performance gestern war schon enorm.

und das wichtigste, rechtzeitig aussteigen, wie gesagt nach dem motto: gier frisst hirn, ruhig einmal eine entsprechende performance sichern und verkaufen, oder nur die gewinne liegen lassen. die richtige strategie ist hier ausschlaggebend. aber kompl. aussteigen würde ich nie und schon gar nicht wenn alle ANALysten raus schreien.

und noch eines:

du bemängelst doch immer, dass dieses ceos bei gewissen firmen ihre shares verkauft haben. lt. statisik haben 90 % aller ceos ihre shares vor oder bei der letzten baisse verkauft. da gibt es wirklich nur wenig ausnahmen, soviel zu insiderverkäufen, oder nach dem motto, jeder ist sich selbst am nächsten , oder was hättest du getan?, ich meine als ceo.

in diesem sinne noch einen schönen freitag.

wie immer mit freundlichen grüssen

ba
@Hallo boerseaugsburg

Kleine Korrektur.

Es ging ja auch unter anderem, ab wann ich glatt gestellt hatte und wie sich dies auf meine finanziellen Verhältnisse ausgewirkt hat. Und wenn Sie die letzten Wochen verfolgt haben, wissen Sie wie sich hier die Märkte verhalten haben. Darf ich Sie an unser Intermezzo im CMRC-Forum erinnern..? Sie wissen doch wieviel %Sinkflug die gute Commerce seitdem hingelegt hat..! Und Sie wissen auch, dass ich Sie mehrmals warnte als Sie bei ca. 1.50$ eingestiegen sind. Ich weiss dass Sie inzwischen wieder draussen sind. Aber wenn Sie an den Markt geglaubt hätten würden Sie Ihre Shares doch gewiss behalten haben oder..! Und dann würden Sie jetzt auf einem Batzen Shares sitzen, welche seitdem ca. 50% Wert verloren hätten..!

Ist jetzt nur ein Beispiel, welches auch für andere Werte stehen soll. Um dies geht es mir hier. Wollen Sie jetzt verheimlichen, dass Sie mit Investments der letzten Monate so manches mal so richtig auf die Fresse gefallen wären oder gar sind...? Ich höre seit vielen Wochen dieses Hausse-Geschrei von wegen Erholung der Märkte, welches aber bisher leider nur in der Fantasie stattfindet. Wenn ich die Indizes anschaue, kommt bei mir nicht das Gefühl auf hier startet die nächste Jausse auf dem Parkett!

KBC-IBM-SAP-AMD-GM-ESF (ehemalige Motzki-Shares), um nur einige zu nennen, sind seitdem ziemlich rüde nach unten weggebrochen! Ich weiss überhaupt nicht von was wir hier reden lieber ba..? Nochmals. Was morgen sein wird ist mir nicht geläufig und deshalb bleibe ich jetzt erst mal draussen aus dem Spiel. Aber was gestern gewesen ist weiss ich sehr wohl. Und im Gegensatz zu manch anderem hier habe ich mir eine Menge Unbill in Form von massiven Kursverlusten gespart. Sehen Sie denn nicht dass Sie hier Ihren Blick auf die Zukunft richten..? Ist auch ganz gut bei einem Aktieninvestment. Aber es wäre besser Sie würden eine Richtung erkennen bevor es nach unten geht oder..! Fakt ist das viele Investierte jetzt auf Verlusten sitzen oder..!

Und dass sich diese nun Investierten den Aufschwung herbeireden oder wünschen ist ja nur zu verständlich. Soll ja nicht heissen er könnte nicht kommen. Aber ich habe da eben meine Zweifel. Wenn ich das Gegenteil glauben würde, wäre ich doch auch längst wieder investiert mein lieber boerseaugsburg.... ;)

Schon die Nachricht der gute Palm durchgelesen..? Hightech und ein Zukunftsmarkt sozusagen! Pech nur dass offensichtlich immer noch sehr grosse Zurückhaltung beim Kaufen herrscht. Und was bei Palm gerade sichtbar wird, sollte auch bei dem einen oder anderen TEC noch so kommen..! Und diese Zahlen sind Fakten und kein Wunschdenken!

Mit meinem bisher gesparten Geld könnte ich bestimmt eine einjährige Weltreise machen ba.. ! Und auch dies sind Fakten.

Denn ich habe dieses Geld auf meine Konto, während viele andere einen Sack voller Aktien haben und dazu eine grosse Menge an Hoffnung und Glauben..!

Sehen Sie den Unterschied..!

Auch Ihnen ein wunderschönes Wochenende ba. Leider haut das mit dem Skifahren ja nicht mehr hin was..... ;)Aber Ihr Fahrrad werden Sie ja längst wieder reaktiviert haben..!

MfG

HM
@Oh ja, die Erholung schreitet voran. Fragt sich nur wer sich hier von was erholt.....?

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Freitag 31. Mai 2002, 11:42 Uhr

Nortel: Weitere 3500 Mitarbeiter müssen gehen

Nortel baut weiter ab: Wie das Unternehmen bekannt gab, sollen bis Ende des dritten Quartals weitere 3500 Stellen gestrichen werden. Insgesamt soll durch die neuen Maßnahmen die Zahl der Beschäftigten auf nur noch 42.000 fallen. Der Geschäftszweig "optische Komponenten" soll verkauft werden.



Laut den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen rechnet die Firma mit einem Umsatzrückgang im zweiten Quartal von bis zu fünf Prozent. Der Verlust soll sich leicht verbessern, konkretere Zahlen nannte das Unternehmen jedoch nicht

Der kanadische Telekommunikationsausrüster hat im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 27,3 Milliarden Dollar (30,9 Milliarden Euro) verbucht. Pro Aktie sei dies ein Verlust von 8,56 Dollar, teilte das Unternehmen im Januar mit.

Nachdem sich die Lage im vergangenen Jahr weiter verschlimmerte, reagierte Nortel mit einem drastischen Sanierungsprogramm. Binnen zwölf Monaten wurde die Mitarbeiterzahl von 94.000 auf 52.600 Ende 2001 verringert. Weitere 4000 Stellen sollen in den kommenden Monaten wegfallen.
Hallo HM,

das non plus ultra eines investments ist doch der zeitpunkt des einstieges, oder liege ich da falsch. was hat das mit dem gesamtmarkt zu tun, wenn ich bei ausgesuchten werten versuche, einen einstieg zu riskieren. eine toleranz von meinetwegen 10 oder 15 % sollte man da schon in kauf nehmen.

du kennst ja mein anlageverhalten, wobei ich schon immer gerne antyziklisch gehandelt habe und der erfolg gab mir meistens recht. ich kann dir da eine menge beispiele benennen, einige kennst du ja.

mein grösster fehler war eine cmrc, aber ich glaube da bin ich nicht der einzige, wobei ich davon ausgehe, dass die ihren rebound schaffen werden. die indikatoren, vor allem die letzten news lassen da einiges erahnen, wobei ich hier nicht mehr investieren werde, da mir das einfach zuviel zeit und vor allem nerven gekostet hat, ich mag da einfach nicht mehr, aber verfolgen tue ich das ganze schon noch, aber eben mit einem entsprechenden abstand.

heute werde ich mir das eröffnungsspiel der fussballweltmeisterschaft ab 13.30 anschauen und danach werden wir eine kleine runde mit dem fahrrad im grünen drehen. skilaufen geht leider erst wieder im november, ev. stubaier gletscher, schau mer mal. aber die Zeit werden wir schon irgendwie überbrücken, oder? na ja, der sommerurlaub in italien steht ja auch noch an.

viele grüsse nach berlin

ba
Hallo HM,

dass es einer nortel schlecht geht, dürfte eigentlich schon länger bekannt sein. nach einigen gerüchten standen die ja kurz vor dem bk. ausserdem musste nortel sogar ihre anteile an einer entrust verkaufen, um wieder flüssig zu werden. schulden ohne ende. denen bleibt auch gar nichts anderes übrig. man sollte hier schon auch die hintergründe kennen.

gruss ba
@Hallo BA..

Yes, der Zeitpunkt des Einstieges ist seher relevant. Genau deshalb ist ja gültig was ich hier seit Wochen schreibe. Bei vielen Werten müsste der Investor jetzt erstmal eine fette Performance hinlegen, um überhaupt wieder seinen KK zu bekommen! Sie bestätigen mich ja in meiner These der letzten Wochen.........(hihihi...)!

Und ja, ich weiss von einigen antizyklischen Investitionen in der Vergangenheit, welche sich als gut erwiesen hatte. Aber vergessen Sie bitte nicht wo wir uns hier befinden..! Das ist kein Forum für Profis, sondern welche die es event. werden wollen. Heisst, mit beiden Augen und wachem Verstand zu überlegen, bevor ich investiere, auch und gerade wenn alle Strong Buy schreien..!

Ist das denn wahr dass die WM schon um ca. 13.30 beginnt ba........ :eek:
Das kann doch nicht wahr sein..........:confused:

Oh Mist-Ich muss jetzt sofort nach Hause und gucken.........!

Bis dahin muss die Domäne auch mal ohne mich auskommen...............(hihihihi...)!

Schöne Grüsse nach Augsburg ba. Und fallen Sie nicht vom Rad alter Freund.........!

HM
Hallo Hr. Motzki,

differenzierend und abwägend gefallen Sie mir wesentlich besser als polemisch.

Jetzt verstehe ich, warum Sie sich ein wenig als Gewinner fühlen und ich kann diese Gefühle nachvollziehen und betrachte Sie ebenso wie Sie als Gewinn für mich. Dieses Wissen und diese Erfahrung haben mich zwar eine schöne stange Geld und die ein oder andere schlaflose Nacht gekostet. Aber mir ist dieses Wissen und die entsprechende vorhergehende Erfahrung, es Wert gewessen. Das ist es auch was ich meine, wenn ich schreibe "Vielleicht habe ich Geld verloren, aber ich habe Wissen und Erfahrung dafür bekommen." Nahezu all mein Wissen und meine Erfahrung, habe ich mir sehr, sehr teuer erkaufen müssen/dürfen. Aber ich bin froh die Preise gezahlt zu haben und kann heute sagen "Jo, das wars mir Wert und wenn es mich auch ein vielfaches gekostet hätte. Mir war es das Wert."

Das die momentanige Börsenwelt alles andere als strahlend weis ist, möchte ich nicht bestreitten. Aber es gibt auch viele Hoffnungsschimmer am Horizont und einen gravierenden Unterschied zwischen heute und der Zeit vor 6,12 oder 18 Monaten. Heute haben wir, meiner Ansicht nach unbestreittbare, Daten die einen deutlichen Wirtschaftsaufschwung Signalizieren. Wenn zwar auch nicht so stark wie von der Journalie und den Analysten erwünscht, aber was erwarten die denn? Da wir KEINE Rezession in USA hatten, wird auch der Aufschwung dem entsprechend Verlaufen. Aber dafür hatten, haben wir eine Hightech- und Gewinnrezession, die sich mehr als gewaschen hat. Die bisher schwerste in der US-Wirtschaftsgeschichte. Aber dementsprechend wird aber auch der Aufschwung in diesen beiden Sektoren verlaufen. Und es mehren sich für mich die Anzeichen weiter das dem so ist. Auch wenn es noch die eine oder andere Pleite geben wird. Wie jetzt KPNQuest.

Mir pers. wäre es auch lieber gewessen, ich hätte etwas später investiert. Besonders da ich zu 100% in Optionen, davon zu 80% in US-Werten (Nas100) bin und von dieser Seite, es momentan heftig in und auf die Schnauze bekomme. Fallende Aktien steigender US-$. Aber mein Zenario läuft im Endeffekt darauf hinaus. Das wenn wir am Jahresende Plus/Minus Null zum Jahresanfang stehen, stehe ich ebenfalls ungefähr Plus/Minus Null. Zwischenzeitliche Verluste durch steigenden Dollar und fallende Aktien, habe ich entsprenchend einkalkulliert. (Auch wenns manchmal verdammt wehtut.) Ebenso den möglichen Totalverlust. Ich kann dieses Risiko für mich eingehen, weil ich mittlerweile über andere gesicherte und erhebliche Einahmequellen verfüge.
Für mich geht es darum ob ich weiterhin meine beschränkte Lebenszeit, mit meiner Ansicht nach, unnötigen Sachen verschwende oder ob es mir gelingt eine finanzielle Basis von finanieller Unabhänigkeit in relativ kurzer Zeit zu erreichen. Dementsprechend ist mein Einsatz der Mittel und die des Risko/Chance- Verhältnisses. Ich spiele hoch, hart und riskant. Aber dessen bin ich mir voll Bewust. Und ob ich jetzt irgendein nettes Cabrio fahre oder nur meinen Megan. Geht mir kilometerweit am Arsch vorbei. Ich benötige keine Statussymbole als Ersatz für ein eigenes Ego.

Das ich das Verhalten der Banken und vieler anderer in den letzten Jahren, mehr als unverantwortlich, wenn nicht sogar kriminell erachte, habe ich, glaube ich, schon mehr als deutlich Ausgeführt. Mir tuen die ganzen armen Schweine unendlich leid, die auf die Ratschläge Ihre Banken, Medien und "Freunde" in den letzten Jahren gehörrt haben. Um aber gegen solche Sachen und andere Sachen richtig vorgehen zu können, braucht man aber ein paar Sachen die leider gewisse finanzielle Mittel erfodern.

Jetzt wissen Sie, warum ich Zocke und wofür ich Zocke und wesewegen für mich Geld nur ein Mittel zum Zweck ist. Und der Zweck heisst nicht Luxus, der ist zwar ganz nett und ich geniesse Ihn. Aber was ist Luxus? Für mich ist der grösste Luxus Zeit zu haben, für mich und für die Menschen und für die Dinge die mir wichtig sind.

Auf meinem Grabstein wird einmal stehen können: "Er hat gelebt!"

Und ich lebe mein Leben wie ich es liebe und so weit wie möglich wie ich es will. Wenn mir danach ist mal schnell, hart und mit hohen und kalkulierten Risken, mal langsam, weich und behüttet. Das hat zwar seinen Preis, der in der Regel sehr hoch ist, aber mir ist es das Wert.

Wollen Sie ewig leben? Ich nicht, bis dahin will ich aber so intensiv leben wie möglich! Denn ich habe nur dieses eine und das ist zeitlich begrenzt.

In diesem Sinne


Biotron
Hallo Hr. Motzki,

was halten Sie denn von dem Spielchen, Sie einen, ich einen?

In diesem Sinne

Biotron

Japan: Halbleiter Subsektor erholt sich stark, 30.05.02

Die weltweiten Bestellungen von Halbleiter-Fertigungs-Ausrüstung, die in Japan hergestellt wurde, stiege im April im Vergleich zum Vorjahr um 20.4 Prozent auf 84.87 Milliarden Yen und stieg damit den zweiten Monat in Folge. Das erste Mal seit Januar 2001 lag das book-to-bill Ratio über 1.00, teilt die Semiconductor Equipment Association of Japan am Donnerstag mit.

Die Daten zeigen laut der Behörde eine klare Erholung des Marktes, besonders sei die Nachfrage von asiatischen Halbleiter Herstellern hoch gewesen.

"Bestellungen der Kunden nahmen plötzlich Mitte März stark zu," so Takeo Tanaka, Direktor des weltweit zweitgrößten Herstellers von Geräten und Equipment, dass zur Fertigung von Chips verwendet wird, Tokyo Electron.

© BörseGo
Hallo Hr. Motzki,

zum Glück habe ich Hoffnung und Glaube auch in schweren Zeiten.

Ich habe erst in den letzten Tagen 01 Bilanziert, wegen 31.5.02.

Wie Sie selber ja wissen, war das Jahr 2001, für uns alle kein leichtes Börsenjahr und die Verluste die damals eintratten überstiegen bei weitem, in absoluten Zahlen wie auch prozentual die diesjährigen Verluste. Trotzallem gelang es mir, durch meine Strategie, mein können und meiner Intuition NUR durch meine LONGpositionen primär im Technologiebereich eine Bruttorendite (Vor Abzug der Kosten und Steuer) von +12.3% zu erzielen. Trotz der Tatsache das ich, mit 2 Ausnahmen, alle meine Shortpositionen mit Verlust geschlossen habe. Hätte ich auf meine Ausflüge ins Lager der Shorties verzichtet, wäre meine Rendite deutlich höher gewessen. Leider muss ich feststellen das meine Nettorendite bei weitem nicht so befriedigend war, da ich einen sehr hohen Kostenblock hatte. Trotzdem werde ich einen relativ kleinen Betrag an Steuern für Gewinne aus Spekulationsgeschäften abführen dürfen.

Dies trotz der Tatsache das ich etwa 60% meiner Investments mit Verlust geschlossen habe und unter anderem auch 4 mehr oder weniger Totalverluste (Verluste über 95%) erlitten habe.

Wenn ich eines in 01 gelernt habe, ist es wann ich kaufen muss und wann ich verkaufen muss. Desweiteren das der Markt Zeitweise absolut unberechenbar und irrational ist. Ich versuche diese Zeiten zu erkennen und auf der Longseite (Weil ich Short nicht kann!), damit mein Geldzuverdienen. Manchmal erleide ich nette Verluste, manchmal mache ich nette Gewinne, aber per saldo bin ich dauer im Gewinn und das ist es was zählt.

Das was am ende dabei Rauskommt zählt und nicht was das Irrenhaus da mal wieder zwischendurch treibt! Abgerechnet wird am Schluss!!!

In diesem Sinne

Biotron
Und noch einen.

Wie wirkt sich das denn auf die Gewinnentwicklung der Unternehmen aus???

TABELLE - US-Produktivität im 1. Quartal um 8,4 vH gestiegen

Washington, 31. Mai (Reuters) - Die Produktivität der US-Wirtschaft ohne Agrarsektor ist im ersten Quartal 2002 im Vergleich zum Vorquartal auf die Jahresrate hochgerechnet um 8,4 Prozent gestiegen. Das US-Arbeitsministerium veröffentlichte am Freitag in Washington folgende endgültige Zahlen (Veränderungen gegen Vorquartal in Prozent):

1. Quartal 4. Quartal
2002 2001
Ohne Agrarsektor
Produktivität + 8,4* + 5,5
(rev. v. + 8,6)
Lohnstückkosten - 5,2** - 3,1
(rev. v. - 5,4)


NOTE: *Stärkster Anstieg seit 2. Quartal 1983 (plus 9,9 Prozent).

**Größter Rückgang seit 2. Quartal 1983 (minus 6,5

Prozent)

Von Reuters befragte Volkswirte hatten für den Berichtszeitraum mit einem Anstieg der Produktivität um 8,4 Prozent und einem Minus bei den Lohnstückkosten von 5,2 Prozent gerechnet.

fri/
bevor ich mich in den Urlaub veröffentliche: eben wurden erneut sehr gute Frühindikatoren veröffenlicht. Die Frage der Konjunktur stellt sich damit immer weniger, es stellt sich dann noch die Frage, wann diese sich auf die Ergebnisse auswirkt und eventuell noch die Frage der möglichen Überbewertung des Aktienmärkte.


Ich kann sehr gut schlafen, obwohl mein Depot zu einem großen Teil im Verlust ist und der Kredit lange nicht zurückgezahlt. Sehr sehr gut. So daß ich jetzt beruhigt für 14 Tage in Urlaub fahre, ohne einen einzigen Stop-loss. :D

Danke an Biotron für die hervorragende "Arbeit" hier.
@Hallo Xylophon

Schönen Urlaub wünsche ich. Und wenn möglich kein böses Erwachen. Keine SL zu setzen ist sehr-sehr unvernünftig. Erinnern Sie sich an KINOWELT alter Freund. Ich dachte solche Dinge hätten sich in Zukunft erledigt...? Oder ist jetzt hier wieder die alte Bockigkeit von wegen es kann nur besser werden ausgebrochen...?

Auch ich danke dem guten Biotron für sein grosses Engagement in Sachen Börse und Parkett. Aber warum hier über gute Arbeit gesprochen wird, obwohl Sie beide offensichtlich im Minus stehen, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben oder.? Ohne Häme jetzt. Verstehe ich wirklich nicht. Ist dies ein Lob, weil Biotron einem auch Investierten wie Ihnen das Wort spricht....? Oder weil Sie beide DTE halten....? Ich möchte es ja nur verstehen Xylophon. Auch wenn es sich nicht so anhört.

Diese Frage ist wirklich ernsthaft und kein Versuch Ihre Meinung oder Ansichten zu diskretitieren..!

Fast jeder der in den letzten Monaten investierte ist nun im Minus. Viele Werte auf ATL. Erzählen Sie mir bitte, nicht die Bullen wären die letzten Wochen als Sieger aus dem Rennen gegangen. Ich sehe fast ausschliesslich Verlierer wenn ich die ganzen Charts betrachte. Nochmals. Ich kann nicht erkennen wo hier etwas lobend erwähnt werden sollte. Vergessen Sie bitte nicht. Die von Ihnen beiden gewünschte Besserung ist noch lange nicht eingetreten! Da braucht es mehr als ein paar zusammengewürftelten Zahlen von irgenwelchen Instituten!

Eigentlich ging ich einmal davon aus, hier melden sich ehemalige Geschädigte zu Wort, welche lernfähig sind und den einen oder anderen Tip hier auf Lager haben.

Aber wie ein Anleger stolz darauf sein könnte nicht mit SL zu arbeiten, ist nicht nachvollziehbar.

Unabhängig von Rang und Namen. In meinen Augen ist dies eine Todsünde des Parketts und sollte mit Kritik bestraft werden!

Wissen Sie was mich wirklich wundert...? Das auf meine hier vorgestellten fundamentalen Berichte des Niedergangs (z.b. PALM,- NORTEL), niemand so Recht eingehen möchte..? Sind dies in Ihren Augen alles einzelne Betriebsunfälle oder wie ist dies nun..? Immerhin sehen wir hier zwei sehr bekannte ehemalige Highflyer, welche für Zukunft stehen........! Kein Indikator auch für andere....? Aber wenn nicht diese AG`s wer dann..?

Und die beschworene Besserung wurde meines Wissens hier noch nicht nachweislich vorgestellt! Wäre es möglich auch mal in dieser Richtung zu wirken.......?

Und selbst wenn wir eine wirkliche Besserung sehen sollte. Die Kurse sind doch jetzt schon wieder, vor allem in USA, viel zu hoch. Wo bitte schön soll eigentlich die erhoffte Performance herkommen..? Im besten Falle werden einige Zahlen bestätigt werden. Aber eine Art Feuerwerk wird es niemals geben, da bin ich mir wirklich sicher. Und wenn möchte ich nicht daran teilhaben, weil es wiederum ohne wirkliche Fundamentals sein würde. Das hatten wir doch alles schon einmal oder...........!

Ich hoffe Sie verstehen dies .........! Bestimmt nicht böse gemeint. Hört sich event. ein wenig grob an Xylo, ist aber nicht so gemeint. Sie wissen ja alter Freund. Motzki kann eben seinen Mund nicht halten.... (hihihi..) !

Trotz allem schöne Grüsse nach München............

HM
Hi all,

ich möchte mal was zu Öl, Gold und Dollar schreiben, besonders da dies ja etwas ist, was die Börse die letzte Zeit umtreibt und komischerweise in diesem Thrad nicht angesprochen wird.

Zum Öl, momentan und bis auf weiteres uninteressant, da wieder im OPEC Zielkorridor (22-28$), war am ende letzten Jahres interessant, konnte man mal wieder richtig Kohle auf doof machen. Ich bin aber kein Rohstoffspieler. Deswegen nicht mein Ding.

Zum Gold, würde ich allen empfehlen einen grossen Bogen drum zu machen, ausser Sie Shorten gerne. Egal ob physiches Gold oder Goldminen. Denn der Goldpreisanstieg der letzten Wochen (Bullmarkt oder Bärmarketrally?) wird sehr bald wieder relativ schnell korregiert und langfristig ist damit eh kein Blumentopf zu Gewinnen. Ausser natürlich auf der Shortseite. Warum?

Erstmal zu den Gründen des Anstiegs in der letzten Zeit. Der nahe und mittlere Osten, sowie die zentralasiatische sind die Hauptimpoteure und Käufer von Gold (Indien ist der Weltweit grösste Goldimporteur). In beiden Regionen gibt es momentan eine sehr stark ausgeprägte Kriegsangst. Wobei Israel/Palestina wieder etwas deeskaliert ist, in den letzten Wochen. Wobei Indien/Pakistan momentan deutlich eskaliert(9:39am 05/31/02 U.S. STATE DEPT. ADVISES U.S. DIPLOMATS TO LEAVE INDIA ). Aber wenn interessiert das schon auf dauer? Die beiden Länder führen seit Ihrer Unabhänigkeit 1948 (? bin mir nicht 100% sicher.) miteinander mehr oder weniger intensiv Krieg. Manchmal mehr, manchmal weniger. Und weswegen? Mein Gott ist gut, dein Gott ist böse! Wird von der herrschenden politischen Schicht dazu benutzt um Ihre eigenen Interessen (Machterhalt und Machtausbau) gegenüber Ihrer Bevölkerung durchzusetzen. Und das ist gut so (zumindest in der momentanigen Situation), denn das bedeutet das diese Menschen rational handeln werden. Wenn auch in einer Menschenverachtenten Form. Was wiederum zur Folge hat, das alle Spekulationen über einen möglichen A-Waffeneinsatz irrational sind. Da die handelden Personen zwar bereit sind andere Menschen zu Opfern - in möglicherweise nicht unerheblicher Zahl - um Ihre Interessen durchzusetzen, aber nicht bereit sind, dafür Ihr eigenes Leben oder Ihre Macht zu Opfern. Was die zwangsläufige Folge eines A-Waffen einsatzes wäre. Was auch erklärrt weswegen selbst Menschen wie ein Stalin, uns Sadam oder unseren tollen Eier Cohmeni (Wie wird denn der Geschrieben?) usw. Immer berechenbar sind und waren. Somit dürfte die wahrscheinlichkeit das mir ein Flugzeug auf den Kopf fällt (Denn Spruch hatte ich schon lange vor dem 11.9 auf Lager. Rammstein brachte mich damals auf die Idee.) wesentlich höher sein, als ein A-Waffeneinsatz. (Ich war mal mitte der 80er in einer Sonderwaffen/wachen Einheit beim Bund. Nuklearegefechtsfeldwaffen, Reichweite ca. 30km. [Hatte jeden Menge Ärger mit meinem Kommandeur, weil ich eine Menge nach dem Sinn gefragt habe. Ich konnte und kann den Sinn nicht Nachvollziehen. Wesewegen soll ich das Land zerstörren, was ich bereit bin zu Verdeitigen und Notfalls dafür mein Leben zulassen. Die Frage nach dem Sinn des ganzen hat Ihm nicht gepast. Er hat mehr auf Befehl und Gehorsam gestanden. Ich stehe halt mehr auf, macht das Sinn. Naja, so hatte ich meinen Spass und er bald danach nicht mehr seinen Job. Ist für Ihn wohl dumm gelaufen.] Ich weis wir besitzen keine A-Waffen. Wir bewachen, transportieren und bereiten Sie zum Einsatz vor. Wenn dann alles erledigt ist, kommt unser Alibiami und drückt auf den Knopf. Ist so ähnlich wie mit unserem Alibi Ausländer, wenn gesagt wird Deutschland wäre kein fremdenfeindliches Land.)

Desweiteren haben die USA, Rusland und China kein Interesse an einer weiteren Destabilisierung in der Region. Auch wenn es Rusland und China ärgert, das die USA dadurch Ihre Position in dieser Region weiter ausbauen und stärken. (Diese Region, primär Kaspisches Meer ist als Lebenswichtig für die USA, von der US-Regierung definiert. Wehalb denn wohl? Öl, was sonst.)

Somit können wir einen Nuklearkrieg da unten Ausschliessen. Also weshalb sollte uns dieser Konflikt interessieren, wenn uns noch nicht einmal der 1. Golfkrieg Irak/Iran oder Nahostkrieg wegen Israel/Palestina, Anthrax, BSE usw. usw. usw. und sofort interessiert hat? Wo der Iran seine Kindersoldaten, unbewaffnet durch die irakischen Mienenfelder (Übriegens ein sehr beliebtes Spiel siehe China/Vietnam) geschickt hat, denn Alah wird Sie schützen. NaJa. Also wird sich die ganze Hysterie wieder sehr schnell verflüchtigen. Ein paar werden Ihr gewissen erleichtern und sagen "Oh wie schrecklich." und vielleicht gehen sogar einige in die gute gewissens Boutik und spenden ein paar Cent.

Folgen fürs Gold kurzfristig? Und Tschüss.

Aus langfristigen Aspekten gibt es ebenfalls keine Perspektiven fürs Gold da momentan ca. 20 Jahresproduktion an Gold in den Tressoren der westlichen (USA, EZB, Japan, England, Schweiz usw.) vor sich hin gammeln (Toteskapital). Wie z.B: die Teilnehmer Länder der EZB beschlossen haben Ihre Goldvorräte abzubauen, Deutschland wird dies vorraussichtlich 2004 probieren. Mal sehen was die Bildzeitung, wieder die Empörung shürrt (Verkauf unseres Goldschatzes). Dem Waigel hat Sie damals ganz gut zugesetzt. Mal sehen wie der dann zuständige Finanzminister (hoffentlich Eichel) mit dem Ding umgeht. Aufjedenfall werden die ersten Notenbanken sich noch in diesem Jahr anfangen sich von Ihren Goldbeständen zu trennen. Was ja auch Sinn macht, durch nutzlos gebundes Kapital, Defizite abzubauen und somit für weiteren Handlungspielraum (Entlastung der Finanzmärkte Bond/Aktien) zu gewinnen. Aber wir deutshen werden ja wieder solange warten bis der Goldpreis schon im Keller ist. Wir sind doch schon echt clever und smart.

Folgen fürs Gold langfristig? Und Tschüss.

Fazit Goldshorten, Geld auf doof.

Zu guter letzt unser je oller umso doller.
Die Kaufkraftparität liegt zwar ungefähr bei 1.1 €/USD. Aber auf mittelfristiger/langfristiger Sicht würde ich keinem Empfehlen gegen denn US-$ zu spekulieren. Da haben sich dabei schon sehr, sehr, sehr viele verhoben. Da die Kaufkraftparität nicht das Entscheidende Kriterium sind. Die entscheiden Kriterien sind, Leistungsbilanz und Handelsdefizit sowie die Quoten der Staatsverschuldung und der Unternehmensveschuldung.

Leistungsbilanz und Handelsdefizit.
Durch die temporäre Abwertung, hat sich die amerikanische Exportwirtschaft (Heiliges Blechle, Exportquote um die 50%) wieder einen weiteren Kostenvorteil gegenüber dem Rest der Weltverschaft, die hat dafür einen Erlösnachteil (sinkende Gewinnmargen) an der Backe. Guter und langerwarteter Schachzug (Hatte den Zug eigentlich schon vor ein paar Monaten erwartet.) Deweiteren werden Importprodukte, ausnahme Rohstoffe, kurzfristig/mittelfristig teurer. Folge es wird weniger Importiert und die einheimische Binnenindustrie bekommt ebenfalls einen weiteren Kostenvorteil gegenüber der Ausländischen Konkurrenz.
Ergo: Importe werden fallen, Exporte werden steigen. Resultat davon Leistungsbilanzdefizit wird abgebaut, Dollar steigt.

Staatsverschuldung und Unternehmensverschuldung
Durch den sich abzeichnenden drastischen Gewinnanstieg der US-Unternehmen, wird es zu stark steigenden Steuereinnahmen kommen, wodurch wieder die Staatsverschuldung in absehbarer Zeit wieder stark Rückläufig wird. Und zum anderen wird durch diesen Gewinnanstieg die Unternehmensverschuldung relativ schnell und stark abgebaut werden. Dieses Rückläufige Defizit hat wiederum zur Folge, das die langfristigen Zinsen stark fallen werden. (Die Zinsen, welche entscheiden, ob sich eine Investition lohnt oder nicht.) Wodurch wiederum die Firmen und der Staat entlastet werden, was wieder für steigende Gewinne und fallende Renditen sorgen wird.

Ich spekuliere nicht auf einen schwachen $, ich spiel auf einen festen und auf die Nas100.

Ich mache jetzt Wochende und Ihr könnt ja mal darüber Nachdenken.


In diesem Sinne

Biotron
Danke Xylophon und Hr. Motzki,


Dank, Lob und Anerkennung tun mir gut. Bin aber glaube ich, nicht der einzige, dem das so ergeht.

Auf Ihre Fragen aus 518 gehe ich bei Gelegenheit ein, da ich mich jetzt verabschieden muss. Denn ein Essen und ein Feuerwerk warten auf mich. Habe aber Angst das die mit dem Feuerwerk auch ohne mich anfangen würden.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende

Biotron
@Hier mal wieder zur Abwechslung ein Beitrag aus einem anderen Thread.

Von wegen Verbrauchervertrauen.und wie es mitunter zustande kommt.........:D

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

@herr.motzki & alle Daten-Hörige,

"...eine telefonische Befragung von mindestens 500 Konsumenten durch; Alska und Hawaii sind ausgeschlossen.
Der Bericht beinhaltet ein rotierendes Untersuchungsdesign. Jeden Monat werden 60% neue Interviewte zum ersten Mal zur Untersuchungsgruppe hinzu genommen, während der Rest ein zweites Mal befragt wird. Den Haushalten werden ca. 50 Kernfragen aus verschiedenen Bereichen gestellt, die folgendes einschliessen:

(1) eine Beurteilung der finanziellen Situation des Haushaltes
(2) eine Beurteilung wie eben diese in einem Jahr ausschaut
(3) eine Einschätzung des erwarteten, wirtschaftlichen Klimas in einem Jahr
(4) die Erwartung desselben in den nächsten fünf Jahren
(5) Kaufabsichten"

http://www.markt-daten.de/Kalender/Indikatoren/cons-sentimen…

Immer wieder erstaunlich, wie 500 stinknormale Amis die Welt bewegen können

Ich sage, ich kaufe demnächst ein Auto... und HUPS - schon steigt der DAX 20 Punkte :D

investival, kauft doch kein Auto - ätsch :D

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++
ne ne, aus München bin ich nicht. Eher im Westen.
Ansonsten halte ich auch gar nicht die dt. Telekom. Ich halte nur viel von der Aktie, aber ich hab zur Zeit kein Geld, sie zu kaufen.

Stop-losses: natürlich kann man sie setzen. Aber ich habe mittlerweile eine Reihe Werte im Depot, mit denen wenig Umsatz stattfindet. Ich bin nicht bereit, irgendwelchen Manipulatoren zu gestatten, mein Aktien "abzufischen", zu Tiefstkursen, indem sie SL auslösen.

Nein, die Werte die ich jetzt halte, die sind mit Sicherheit nicht insolvenzbedroht. Sie werden in den nächsten 1-2 Jahren nicht pleite gehen, weil sie genug in der Kasse habe - oder gar zu den Unternehmen zählen, die Gewinne schreiben und kaum bis keine Schulden haben. Eine Kinowelt hat mir gereicht, auf diese Dinge achte ich jetzt.

Ich gehöre nun mal zu den Typen, die lieber selbst den Verkaufskurs bestimmen. Verkaufslimits sind auch in der Welt, aber eben keine SL-Marken, also: nach oben wird verkauft.
@Xylophon

Wenn Sie nur sehr marktenge Titel handeln würden, könnte ich Ihnen ohne weiteres zustimmen! Diese Spielchen kenne ich auch zur Genüge. Und wer einmal darauf herein gefallen ist. handelt dann eben ein wenig anders. Mir ging es wirklich um die Einhaltung relevanter Spielregeln, welche Sie selbst schon hier genannt hatten. Haben Sie hier nicht mehrere tausend Wörter auf ehrliche Art&Weise geäussert, welche manch anderem nicht so leicht gefallen wären..?

Genau diese Dinge meinte ich mit meiner Anspielung, Xylophon. Sie wissen doch selbst, dass die Ralley nicht kommen wird und kann! Dies ist nichts persönliches, sondern einfach nur vom Markt gegeben..! Merken Sie denn nicht, wie die meisten immer wieder ihre Objektivität verlieren sobald sie investiert sind.! Genau genommen sollte jeder Investor umso kritischer sein, je mehr er investiert ist.

Und natürlich toleriere und akzeptiere ich Ihre Meinung. Und vergangene Verluste sind für mich kein Kriterium um User einzuschätzen. Das sollten Sie wissen.

Für mich ist wichtiger zu erkennen, ob ein Anleger einen wachen und kritischen Verstand hat und nicht auf dem Investitions-Auge blind ist. In diesem Thread geht es nicht darum jederzeit Recht zu behalten, sondern darum seine Erfahrungen zu äussern und diese in zukünftige Investitionen oder Strategien einfliessen zu lassen!

Mir bringt es keine Freude Recht zu behalten, während andere Geld dabei verlieren.

Dies ist nicht die Intention dieses Threads!

Natürlich dürfen und sollen Sie und Biotron eine positive Stellung gegenüber dem Markt einnehmen! Aber so wie der gute Biotron mich selbst als ein wenig einseitig empfunden hatte, so wünsche ich mir von Ihnen beiden ein wenig mehr Kritk! Opportunistisches Verhalten wäre hier wirklich ein wenig destruktiv. Und ich glaube auch unser gemeinsamer Freund Biotron würde hier zustimmen.........!

Nochmals schöne Reise Xylophon. Sie werden sehr gut ein paar Wochen ohne den Markt auskommen und dies ist auch ganz gut so........ ;)

MfG

HM
Hallo Hr.Motzki,

Ich nehme mir jetzt die Zeit, weil es mir wichtig, ist Ihnen auf Ihre Fragen zu Antworten.

Zum Thema Verbrauchervertrauen

Auszüge aus http://www.markt-daten.de/Kalender/Indikatoren/cons-sentiment.htm

Auswirkung:Mässig. Die Finanzmärkte interpretieren ein fallendes Verbrauchervertrauen als Vorzeichen für schwächere Konsumausgaben. Da die Verbraucherausgaben aber für 2/3 der wirtschaftlichen Leistung verantwortlich sind, werden deren Vorboten beäugt

Schwächen:
Verbraucher haben nicht immer die notwendige Information genau den Verlauf der Wirtschaft im nächsten oder in den nächsten fünf Jahren vorherzusagen.

Im Gegensatz zum Verbrauchervertrauen des Conference Boards stehen keine regionalen Indizes zur Verfügung. Zudem kann der Index sehr volatil sein.

Ich amüssere mich ebenfalls immer über unsere Michels und zwar köstlichst. Da die meisten von dennen nicht Ihre Hausaufgaben machen, und eh keine Ahnung haben. Aber denken Sie wären der King. Aber was solls, wir sind ja nicht ohne Grund mittlerweile wirtschaftliches Schlusslicht in Euroland, erachten es als Erfolg wenn wir jetzt bei der WM die Vorrunde überstehen, dafür lachen wir dann über die Franzosen und Botswana und Simbawe haben wir ja schliesslich bei der Pisa Studie schlagen können. Man was sind wir doch für ein Arrogantes und Überhebliches Scheissland. Wir haben ja noch nicht mals mehr die DMark. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht, wie sieht es mit Ihren aus?

Seit wann gibt es in einem Krieg, und nichts anderes ist Börse, Spielregeln? Du darfst mich jetzt aber nicht von hinten killen, du böser, böser Feind du. Ansonsten bin ich nicht mehr lieb zu dir! Soviel zum Thema S/L und Spielregeln. Immer daran denken, die anderen wollen immer nur Ihr bestes, Ihr Geld! Und wenn ich die Art und Weise kenne wie mein Feind vorgeht, dann leg ich mich doch auf die lauer und knall Ihn ab. Überdenken Sie mal unter diesem Gesichtspunkt ChartechnikTechnische Analyse und aller daraus resultierenden Folgen.

Zu "Das auf meine hier vorgestellten fundamentalen Berichte des Niedergangs (z.b. PALM,- NORTEL), niemand so Recht eingehen möchte" Da ich meiner Ansicht/Meinung nach, mich zu diesem Thema schon mehr als deutlich geäussert habe wie z.B: in 177 Jan02 wo ich die Überlebensfähigkeit einer France Telekom auf dauer mehr als in Zweifel gezogen habe. "Wie ein 2 Frontenkreig ausgeht kennen wir ganz gut aus unseren eigenen jüngeren Vergangenheit. " Desweiteren habe ich in diesem Posting mich mehr als deutlich zu Vodafone oder zu denn Netzwerkausrüstern ala Nortel geäussert! Was glauben Sie was ich für ein Schlachtfest erwartet habe und erwarte (wir sind mitten zwar drin, aber eher so um die 35-40 Spielminute herum.), wenn ich selbst die Überlebensfähigkeit einer France Telekom (Vodafone kommt auch nicht allzugut dabei weg!) in Frage stelle. Was glauben Sie denn, was ich von einer Mogelkom oder sonstigen Toten ala BT oder KPN halte, die noch zucken und nicht wissen das Sie längst Tot sind?

Die Schlacht ist geschlagen. Das siegreiche Heer leckt seine Wunden, begräbt seine Toten und zieht weiter in die nächste Schlacht!
Was glauben Sie, wie sehr sich diese Heer für die Verwundeten und Toten des unterlegenen Heeres intressiert? Die verwundeten werden im laufe der Zeit schon von selbst krepieren und dann auf dem Schlachtfeld verwessen.

"Immerhin sehen wir hier zwei sehr bekannte ehemalige Highflyer, welche für Zukunft stehen........! Kein Indikator auch für andere....? Aber wenn nicht diese AG`s wer dann..?"
Die grossen etablierten Kapitalkräftigen Hightechs und hier im besonderen die Chipausrüser und die Chipies. Sowie alle Hightechs die die letze Zeit relativ stabil im Markt liegen. Wie z.B: eine Singulus oder AT&S aus dem NM.

"Die von Ihnen beiden gewünschte Besserung ist noch lange nicht eingetreten! " & "Und die beschworene Besserung wurde meines Wissens hier noch nicht nachweislich vorgestellt! Wäre es möglich auch mal in dieser Richtung zu wirken.......?"
Was ist mit Aplied Materials, Novellus, Teaxas Instrument, Motarola, Samsung, STMicroelectronics usw. Oder was ist mit der BookToBill ratio oder mit dem anuallisierten Wirtschaftswachstum von 5.6% nach der ersten Revidierung. Was ist mit dem Anziehen der Auftragseingänge und, und, und

"Ich sehe fast ausschliesslich Verlierer wenn ich die ganzen Charts betrachte." Wieviele Verlierer zeigten denn Ihnen die Charts im Frühjahr 2000? Wie beim Bruch der 100€ bei DTE oder der Dausend bei Mogelkom? Soviel zur Aussagekraft von Charts.

Als ebenfalls Nachlesenswert würde ich sagen sind: 222,223,254,262,263,270,2803,289,293,296,302,400,410,414,430,448,474,479 Da gibt es jede Menge Irrungen und Wirrungen zu lesen, aber von der Tendenz wahrscheinlich her nicht so ganz verkehrt.

Vielleicht wird meine Arbeit als eine gute Arbeit angesehen, weil ich hier zum ersten eine Meinung und einen Standpunkt vertrette der nicht unbedingt Mainstream ist. Zum zweiten, weil ich es zumindest Versuche diese Meinung anhand von Daten, Fakten und Argumenten zu begründen und dadurch zum drittens versuche eine gewisse Transperenz meiner Denk- und Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozesse zu erreichen.

Zu guter letzt möchte ich damit schliessen, das ich heute meinen Freunden und meiner Familie empfehle und rate in Aktien (nicht in jede, aber es gibt eine Menge.) einzusteigen, wie ich Ihnen in 99/00 geraten habe auszusteigen. Was die Zeit zwischen 2000 und Heute betraf, empfahl ich Ihnen sich rauszuhalten und nur mich meine Spielchen spielen zu lassen. Mit Ausnahme DCX in Jan01 für unter 50€.und ende September 01. Zum Glück, manchmal leider, sind es erwachsene und selbständige Menschen, welche sich manchmal an meine Empfehlungen halten, manchmal nicht. Dann hörre ich in der Regel, wo du Recht hattest, hattest du Recht. Sie können mir glauben, manchmal hasse ich es Recht zu behalten! Sie konnen sich es kaum Vorstellen wie sehr! Aber Sie sind Alt genung, es ist Ihre Verantwortung und Entscheidung, Ihre Erfahrung die Sie sammeln mussten. Einfach gesagt es ist Ihr leben, ich versuche nur Ihnen beizustehen. In guten wie in schlechten Zeiten. Ich glaube dafür lieben Sie mich.

In diesem Sinne

Biotron
Hallo Hr.Motzki und Xylophon

Ihr gestattet das ich kurz meinen Senf dazu gebe.

"Sie wissen doch selbst, dass die Ralley nicht kommen wird und kann!"
Schaun mer mal, ob sich nicht doch auf Dauer gewisse Fakten durchsetzen werden und wie lange das Leben einer politischen Börse so dauert. Schöne Beispiele für sowas sind April01 und 10.01. Desweiteren, ist doch so ein netter Shortsquezze in einem Bullenmarkt auch ganz nett.

Hr.Motzki gestatten Sie mir kurz Zweifel an Ihrer lernfähigkeit anzumelden. "Es (Das Ereigniss >Die Rally, die Baisse) kann und wird nicht kommen!" Haben Sie denn gar nichts gelernt? Das letzte was ich in meinem Leben mache, ist etwas kategorisch Auszuschliessen. Erst recht und besonders nicht an der Börse! Sie wissen doch "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!"

"so wünsche ich mir von Ihnen beiden ein wenig mehr Kritk!"
Ich glaube, ich habe mehr als genug und oft genug Gewarnnt. Das wir uns (noch) nicht in einem Bullenmarkt befinden und man deswegen mit recht heftigen Turbolenzen zu rechnen hat. Aber auf der anderen Seite glaube ich, das wir uns nicht mehr in einem Bärmarkt befinden. Wir befinden uns in der Übergangsphase, zwischen einem Bären und einem Bullenmarkt. Ebenso gehe ich davon aus, das ich es mehr als deutlich gemacht habe, für Otto Normal und Lieschen Müller, von meiner Handelsstrategie und Aktionen am Markt abstand zu nehmen. Da die wenigsten mit temporären (zumindest in der Vergangenheit, meistens) mit 20-30% oder manchmal auch mehr Verlust in wenigen Tagen/Wochen umgehen können. Verkraften die wenigsten auf dauer nervlich. Aber ich habe auch nie einen Hehl daraus gemacht das ich sehr, sehr Agressiv und mit sehr hohem Risiko im Markt bin.

"so wünsche ich mir von Ihnen beiden ein wenig mehr Kritk!"
Da ich mich der Börse beschäftige, beschäftige ich mich weniger mit der Vergangenheit (natürlich abgesehen von "Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht Verstehen und die Zukunft nicht sehen.") sondern mit der Analyse der Gegenwart und dem was kommen wird. Deswegen interessiert mich nur noch wie heftig, wahrscheinlich nicht allzu sehr, die jetzt startende Gewinnwarnungssaison verläuft, natürlich bezogen auf die Gewinnwarnungssaisons in der jüngeren Vergangenheit. Desweiteren interessiert mich die laufende Pleitewelle herzlich wenig, da ich weis das es viele Tote gab und gibt und das es sich noch eine Menge halbtoter im Markt befinden die in Absehbarer Zeit vom Markt verschwinden werden. Weshalb ich nicht auf jedes Skandälchen eingehe. Das ist wie mit den Schreckgespenstern, wenn interessierts? Oder dem Schnee von gestern.

Desweiteren wissen Sie doch, Hr.Motzki "Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus!" Das ich mich viel lieber differenziert zu dem ein oder anderen Thema äussere.Ich habe aber auch keine Probleme, damit ein wenig Hardball zu spielen.

Dir mein lieber Xylophon wünsche ich viel Glück, Geschick und eine breite Diservizierung deines Depots. Mir ist es im Augenblick etwas zu heiss Einzelwerte im Techsektor, ganz besonders Mid und Smallcaps (Abgesehen von ein paar Ausnahmen.) zu spielen. Weswegen ich primär den ganzen Nas100 spiele, aber denn, durch meine Optionen richtig heftig. Aber ich glaube, das ich auch hierfür meine Beweggründe mehr als deutlich dargelegt habe.

Ich kann nicht und ich bin auch nicht bereit und Willens Otto Normal und Lieschen Müller an die Hand zu nehmen. Da ich davon Ausgehe, es an der Börse mit erwachsenen und selbständigen und vorallem eigenverantwortlich agierenden Menschen zu tun habe. Ich bin aber gerne bereit meine Gedanken, meine Überlegungen, meine Erfahrungen (Erfolge/Misserfolge) zu Teilen und zum Nachdenken darüber Anzuregen um daraus dann die eigenen Schlüsse aus meinen Äusserungen zu ziehen.

Vielleicht wurde das ja mit guter Arbeit gemeint?

Das ist das maximale, was ich bereit bin zu geben. Ich glaube, es ist nicht gerade wenig.

In diesem Sinne

Biotron
..ich geb noch mal ganz kurz meinen Senf dazu:

wann die Rallye kommt, kann keiner wissen, in 1 Monat, 1 Jahr oder erst in 5 jahren. Wenn Pakistan oder Indien Atomwaffen einsetzen, wenn nächste Woche Terroristen Wohnhäuser in die Luft sprengen oder Zivilflugzeuge abschießen, dann kann es durchaus noch sehr harte Zeiten geben. Weil sich in solchen Zeiten kaum einer in Aktien investiert, werden es auch harte Zeiten für den Markt.

Ansonsten gilt aber: schauen wir uns doch mal die Konjunkturdaten an, und zwar die FRÜHindikatoren: also weniger die "nachlaufende" Arbeitslosigkeit oder ähnliches. Sondern "Book/Bill", "Einkaufsmanager" oder "Auftragseingänge", Dinge, die sich erst in der Zukunft auswirken werden. Diese zeigen seit Wochen, wenn nicht Monaten an, daß es bereits wieder aufwärts geht mit der Konjunktur.
Irgendwann wird sich das auswirken auf die Zahlen der Unternehmen, und in aller Regel steigen die Aktien VORHER.
Wenn es also NUR um die Konjunktur ginge, dann sähe ich überhaupt keinen Grund, NICHT bis zur Halskrause investiert zu sein.

Da gibt es dann aber noch die Fragen "Krieg", "Überbewertung" und "Vertrauen" - Enronitis.
Das sind bis auf die Frage der Bewertung aber eher psychologische Faktoren. Die wirken sich kurzfristig aus, aber sie führen nicht dazu, daß eine Wirtschaft vor die Hunde geht. Deshalb spielen sie für mich eine geringe Rolle.

Und "Überbewertung"? dann kauft man eben Aktien, die unter- oder vertretbar bewertetet sind :D - kleiner Scherz zum Abschluß.
8 : 0 WOW

Das gehört zwar nicht hier ins board, aber was soll`s

Gruss ba
@Hallo Biotron

Wie immer, mehr als ausführlich Ihre Statements. Und wie immer finde ich natürlich auch den einen oder anderen Ball, welchen ich gerne aufnehme. Ein wenig entäuscht bin ich ja schon, wenn Sie mir die Lernfähigkeit absprechen..! Sie beziehen sich darauf niemals etwas kategorisch auszuschliessen. Dazu haben Sie meinen Segen. Niemals, hätte ich nicht benützen dürfen. Aber den wichtigsten Punkt in der ganzen Geschichte übersehen Sie (bewusst?) dabei.

Bis zum jetztigen Zeitpunkt hat ja gerade meine Lernfähigkeit, welche sich darin ausdrückte, dass ich vom Bullen zum (temporären) Baissisten mutierte, mich vor einigen tausend Euro Verlusten bewahrt. Ganz im Gegensatz zu Ihnen oder anderen..! Lernfähigkeit welche sich in barer Münze ausbezahlt hatte, wenn ich mich nicht täusche...! Der eine Punkt also an Sie, der andere an Motzki! Ich denke wir können da beide mit leben oder!

Wobei sich erst noch heraus stellen wird, ob Sie mit Ihrem Szenario richtig liegen. Wir werden sehen.

Ihre Aussage wir befänden uns nicht mehr in einem Bärenmarkt, werden die meisten Anleger wohl nicht sehr amüsiert aufnehmen können. Wo ich hinschaue deftige Verluste. Können Sie mir bitte einmal näher erläutern was bei Ihnen ein Bear-Market ist mein guter Biotron...? Mir scheint eher, Sie und viele andere haben sich inzwischen daran gewöhnt mal eben ca. 30% Buchverluste hin zu nehmen..! Ich würde doch einmal bitten einen diesbezüglichen Long-Chart der Indizes zu Rate zu ziehen! Wenn das kein mehr als deftiger Bear-Market ist, weiss ich ja auch nicht mehr..!

Und ja, ich gebe Ihnen Recht. Wir brauchen hier niemanden an die Hand zu nehmen. Es sollte reichen, wenn hier der eine oder andere ein wenig querlesen kann. Aber trotz allem sollten wir doch die eine oder andere Spielregel einhalten. Und die wäre ein ausgewogenes Verhältnis zum Parkett zu bekommen. Gerade deshalb ist es doch mehr als angebracht, wenn wir drei (im Moment) uns die Bälle ein wenig hin und her spielen oder...;)

Und wenn das eine oder andere Wort einmal ein wenig missverständlich oder zwiespältig ankommen sollte, werden wir damit leben können. Ich denke hier habe ich Ihre Zustimmung, (Biotron&Xylophon)!! Und ich kann Ihnen beiden versichern, dass ich das eine oder andere rüde Wort so schnell als möglich ad`akta lege. Wir kennen uns inzwischen doch gut genug um einschätzen zu können, dass hier ein Verhältnis des gegenseitigen Respektes vorhanden ist...!

Den einen oder anderen Punkt ein wenig später. Ich hoffe Ihr gestriges Feuerwerk war angenehm mein guter Biotron..:) Wissen Sie noch als wir täglich ein Feuerwerk am Neuen Markt und auch sonst überall hatten.....(hihihihihi...)! Lang ist es her...! Eigentlich sagt man ja, was gut ist kommt wieder. Aber derartiges werden wir ganz gewiss nicht mehr so schnell wiedersehen. Und dies hat auch meinen vollen Beifall....!

MfG

HM
@Guten Abend liebe Aktionäre

Hier ein mehr als bemerkenswerter Bericht. Die Essenz daraus sollte jeder selbst daraus ziehen. Aber Gedanken darüber sollte/kann man sich schon machen. Einiges erscheint mir doch einleuchtend und nachvollziehbar. Hier kam ja auch schon die Frage auf warum der alte Motzki plötzlich vom Hausse-Deppen zum Baissisten mutierte......? In den nachfolgenden Zeilen steht so manches geschrieben, was ich die letzten Wochen und Monate auch schon dachte. Spezielles Fachwissen über bestimmte AG`s bringen einem in solchen Zeiten nicht wirklich weiter.

Man verliert darüber den Blick für das Wesentliche. Ging mir auch so. Aber ich hoffe dass ich so lala die Kurve bekommen habe...! Sicher ist nichts im Leben. Aber mir geht es heute bestimmt nicht schlechter als vor einigen Monaten. Und der harte Schnitt welcher viel zu lange gedauert hatte, kam wohl doch noch einigermassen pünktlich. Jedenfalls sind untenstehende Worte zu interessant um überlesen zu werden. Es sollte kein Fehler sein sich dies in aller Ruhe durch zu lesen.........!

Und bitte bedenken Sie bitte eines. Wer glaubt an einen nun plötzlich kommenden Aufschwung, während Firmen tausende von Arbeitsplätzen abbauen...! Eine Siemens entlässt eben mal ca. 7000Arbeiter und ein Jahr später ist alles wieder gut..? Wer solchen Dingen Glauben schenkt sollte ein wenig Nachhilfe in Wirtschaftskunde nehmen liebe Aktionäre! Selbst der dümmste sollte inzwischen gespürt haben, dass in jede Erholung hinein die ganzen Instis ihre Shares in den Markt geben...! Die letzten Monate beinhalten meiner Meinung nach eine Systematik! Und wenn dies so ist könnte man den Faden ja weiterspinnen...................................!

Ist ziemlich viel zu lesen jetzt. Aber jeder der wirklich ein wenig zum nachdenken haben möchte, sollte sich die Zeit nehmen. Ich kann Ihnen versichern, dass es jedenfalls kein Nachteil sein sollte........!

Viel Spass wünscht..............

HM

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Quelle: http://www.bialuch.de/02.22mb010602.htm


02.22 Marktbericht vom 01.06.2002 Autor: Uwe Warmbein Kleinanleger - Weltmeister im Verdrängen

Börsenforen im Internet sind eine wahre Fundgrube, um den Kleinanleger zu studieren. Den Kleinanleger gibt es nicht, gemeint ist damit lediglich die Gesamtmenge. Es gibt durchaus informierte Anleger darunter, die Mehrheit jedoch ist naiv. Ich drücke das so drastisch aus, nicht weil ich jemandem zu nahe treten will. Jeder verzockt nur sein Geld (hoffentlich) und damit kann er machen, was er will.

Wo man hinschaut - überall ungebremste Zockermentalität - wie zu Zeiten des Booms des Neuen Marktes. Ein Großteil gibt offen zu, schmerzhafte Verluste in den vergangenen zwei Jahren eingefahren zu haben, aber es wird munter weitergezockt - man ist ja um einige Erfahrungen reicher. Ist man aber auch klüger? Jeder hält sich für den Klügsten - man schaue sich nur die Postings in diesen Foren an.

Dann gibt es eine weitere Spezies - die Frustrierten. Sie sitzen immer noch auf ihren teilweise sehr großen Verlusten, haben die Stops immer weiter nach unten angepasst und sie schließlich ganz über Bord geworfen.

Es muss ja wieder mal aufwärts gehen

Diesen Satz höre ich zur Genüge.

Er entspringt einem gewissen Fatalismus und der Unkenntnis der Börsenhistorie. Die Mär von einem stetig steigenden Aktienmarkt (mit kleinen Dellen dazwischen) wird nur allzu gerne angenommen, passt sie doch hervorragend zum psychologischen Kostüm, keine Entscheidungen zu treffen und alles auszusitzen.

Der größte Teil meiner Leser besteht aus Kleinanlegern. Ich gebe zum Teil hier auch Erfahrungen aus persönlichen Kontakten wieder. Aber ein klares Wort muss mal sein. Vielleicht fühlt sich der eine oder andere doch nicht so wohl in seiner Haut und nimmt diese Zeilen zum Anlass, etwas an seinem Anlegerverhalten zu ändern.
Es muss ja wieder mal aufwärts gehen. Dies ist einfach eine dumme "Wahrheit" und nur eine schlechte Entschuldigung, keine Entscheidungen zu treffen. Geld ist schwer verdient, noch schwerer ist es, ein Vermögen (ob groß oder klein) wieder zu erlangen durch tägliche Arbeit. Weg ist weg.

Wir sind in einem schweren Bärenmarkt und er ist noch lange nicht zu Ende. Dies scheinen bisher nur wenige wirklich begriffen zu haben. Oben beschriebene Mentalitäten sind dann auch ein sicherer Beweis dafür, dass noch sehr viel mehr passieren muss, bis wir wieder einen Bullenmarkt bekommen.

Viele Analysten und informierte Anleger teilen die Ansicht, dass der Aktienmarkt überbewertet ist.

Sie haben Recht. Doch realisieren sie das Ausmaß der Überbewertung? Zu sagen der Aktienmarkt ist überbewertet ist wie die Aussage: "Ich habe zuviel getrunken". Aber man hat nicht nur zuviel getrunken, sondern sich vielmehr so die "Kante" gegeben, dass einem schlecht davon ist und gewisse körperliche Reaktionen unumgänglich sind.

Die richtige Einschätzung bezüglich der Überbewertung ist ganz einfach diese: Die Preise am Aktienmarkt reflektieren nicht nur eine hohe Bewertung, sondern die allerhöchste Bewertung in der Wirtschaftsgeschichte. Verglichen mit Buchwerten sind sie nicht nur historisch hoch, sondern dramatisch hoch.
In den 90igern waren Anleger bereit, teure Aktien zu kaufen, solange die Firmen immer größere Gewinnaussichten bekannt gaben. Dass diese Angaben oft nur auf Winkelzügen in der Bilanz beruhten, weiß man inzwischen. Die Wirtschaft hatte schon längst vor dem Aktienmarkt ihren Höhepunkt überschritten.
Chematische Darstellung der Kontratieff-Zyklen. (Bitte beachten Sie, dass hier die Entwicklung der Wirtschaft und nicht die Aktienmarktentwicklung dargestellt ist



Dies bedeutet, dass unzählige Anleger zu einem Zeitpunkt, als die Wirtschaftsentwicklung bereits ihren Abwärtstrend eingeschlagen hatte, sich von einem angeblichen Boom verführen ließen.

Sie haben Preise für Aktien bezahlt, die damals bereits weit überhöht waren und müssen nun den Preis für die Gier und die Uniformiertheit bezahlen. Sie stürzten sich geradezu ins Haifischbecken, in der irrigen Annahme, es gehören nur ein paar Börsenweisheiten dazu, auch wie ein Haifisch schwimmen zu können. Auch das lesen einiger Börsenpublikationen verschafft einem noch kein Haifischgebiss.

Die offiziell ausgewiesenen Gewinne der US-Unternehmen fallen bereits seit 1998. Die tatsächlichen Gewinne (ungeschönt) dürften bereits sehr viel früher ihren Zenit gesehen haben.

Firmen verschleiern ihre tatsächlichen Bewertungen.

Wie viel von diesen Täuschungsmanövern werden demnächst noch an das Tageslicht treten? Werden diese Praktiken aufgegeben und wenn, wie sehen die Zahlen dann aus? Beantworten Sie sich diese Fragen selbst. Anzunehmen, dass nichts Gutes für den Anleger dabei herauskommt.



Sind nachfolgenden Grafiken dazu geeignet, den Satz - Es wird schon bald wieder aufwärts gehen - zu untermauern?









Interessant sind die Daten über die Konsumentenpreise (CPI). Von offizieller Seite wird davon gesprochen, dass nahezu keine Inflation vorhanden ist. Wir kennen das aus unserem eigenen Land. Alles Lügen. Jeder merkt, dass der Geldbeutel schrumpft, nur man möchte uns für dumm verkaufen.

Auch das Geld wird teurer werden. Die Geldmenge fällt. (rot=Veränderungsrate) und Geld wird knapper. Was knapper wird, wird teurer (Zinsen). In Zeiten, in denen selbst die großen Unternehmen Liquiditätsprobleme haben, ist dies eine nicht zu unterschätzende Entwicklung. Alles in Allem geben die Fakten einen schönen Cocktail - einen Molotow-Cocktail.



Schlechte Aussichten für den DOW

Meine Einschätzung zu den Aktienmärkten kennen Sie. Interessant sind die Kursziele auf längere Sicht, denn der übergeordnete Trend ist entscheidend für den Anlageerfolg. Aussitzen von Verlusten - ich erwähnte es bereits an anderer Stelle - ist keine gute Taktik angesichts der Aussichten für die kommenden Jahre.

Die Kostolonay-Strategie ( Aktien kaufen und schlafen gehen) ist nur eine gute Strategie im Bullenmarkt.



Große Pensionsfonds und Insider stoßen schon seit längerem beständig Aktien in erheblichem Umfang ab, in der Erwartung von 7-10 mageren Jahren. Das Wort "mager" halte ich jedoch für untertrieben.

One of Canada`s largest pension funds is shrinking its portfolio of blue-chip North American stocks because its managers believe equities will produce dismal returns for most of the decade.
The Ontario Teachers` Pension Plan is selling some of its $10-billion of U.S. stock holdings and reducing its exposure to large-cap Canadian firms because they are overvalued, said Leo de Bever, senior vice-president of research and economics of the $70-billion fund.
"What could happen is a situation like the 1970s, where you had a poor return on equities for about eight years in a row," he said.



Langfrist-Alternative Gold

Goldanlagen sind in den vergangenen Wochen immer mehr in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses gerückt. Die Begeisterung der Odd Lots (Anleger mit kleinen Beträgen) scheint überzuschäumen. Liegen sie wie so oft falsch? Fällt Gold wieder zurück und wir haben das Beste in den Minenaktien schon gesehen?
Es erreichen mich viele Anrufe von Lesern, die sich mit dieser Frage beschäftigen. Darum will ich versuchen, die Materie etwas näher zu untersuchen. Ich beschäftige mich in meinen Berichten vorwiegend mit längeren Trends. Irritationen im kurzfristigen Bereich wird es immer geben, die Kenntnis von langfristigen Entwicklungen scheint daher äußerst sinnvoll zu sein.

Die Lage bei den Goldminen ist mittlerweile stark überkauft. In den Kursen stecken satte Gewinne, ist man rechtzeitig eingestiegen. Demzufolge wird es es immer wieder zwischendurch zu Gewinnmitnahmen kommen. Wer nicht antizyklisch arbeitet, sondern wie Jack London auf Züge aufspringt, läuft immer Gefahr, nach seinem Einstieg erst mal eine Korrektur zu erleben. Zudem ist es bedenklich, keinen Plan zu haben. Irgendwo läuft eine Party - da will ich dabei sein. (Na das kennen wir doch irgendwoher).

Die Aktienmärkte haben (nach meiner Einschätzung) noch einen tiefen Fall vor sich. Gold und Silber besitzen eine negative Korrelation zum Aktienmarkt (siehe Special Kontratieff-Zyklen und Gold



Somit ist die Richtung für Gold klar, teilt man meine Meinung zu den Aktienindizes. Ein Blick über den Tellerrand bringt die Erkenntnis, dass wir ins in einem sehr, sehr frühen Stadium der Goldhausse befinden, genauso wie wir uns in einem frühen Stadium des Bärenmarktes befinden. Eine Überhitzung bei den Goldminen kann ich nicht erkennen, wenn ich die Dinge langfristig betrachte. Was eine Überhitzung ist, wird vielleicht an folgendem Bild erkennbar.



Ich habe zur Zeit keine Goldminen im Depot. Dies berührt jedoch nicht meine langfristig positive Einstellung zum Metall. Wer langfristig orientiert ist, sollte sich keine Sorgen machen, nur muss er die Volitilität, die in den Minenwerten steckt, mental ertragen können, ansonsten würde ich Genuss-Scheine empfehlen.
Kurzfristig sind die Minen überkauft, mit einem kräftigen Aderlass muss gerechnet werden. Haben Sie Geduld, wenn Sie noch nicht investiert sind und üben Sie sich in Gelassenheit wenn Sie es bereits sind. Wer davon träumt, mehrere 100% in einem Markt zu machen, sollte sich nicht in die Hosen pinkeln, wenn er mal 10% an einem Tag abgibt.

Wer nicht auf Gold setzen möchte, dem empfehle ich, im Herbst Herrn Stoiber zu wählen. Das dürfte auch satte Gewinne versprechen, sagte doch auch die SPD auf ihrem Wahlplakat bereits: Alles geht hoch. Da hätte ich noch einen Tip für die Wahlkampfmannschaft von Herrn Stoiber. Wie wär´s mit: Alles geht höher ?
Ich würde durchaus behaupten, daß wir uns immer noch ein einem Bärenmarkt befinden.

Der Nasdaq100 hat noch nicht auf Dow-Niveau korrigiert, der Dow ist bis jetzt kaum gefallen.




Ich agiere seit längerem mit dieses Bewertungsscheren. Wenn diese Schere geschlossen wird, kommt der nächste gemeinsame Abflug.

Im März 2000 wurde die Schere zwischen New- und Old-Economy auf 3-jähriger Basis geschlossen. Da gingen dann sämtliche Indizes synchron nach Süden.

gruss paule2
@Guten Abend..!!

Hier wieder ein Zuckerl aus der Abteilung wie werde ich über den Tisch gezogen....!

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WSJ: SEC untersucht Aktiengeschäfte von Global Crossing- Vorständen

Im Zuge der Ausweitung ihrer Untersuchung der bankrotten Global Crossing Ltd. bereitet sich die US-Börsenaufsicht SEC auf die Überprüfung von Aktien käufen und -verkäufen durch das Top- Management des US-Telekomdienstleisters vor. Dies berichtet das Wall Street Journal in seiner Online-Ausgabe am Montag.

Der Zeitung zufolge konzentrieren sich die Ermittler auf Gary Winnick, den Gründer und derzeitigen Chairman von Global Crossing, der im Mai 2001 einen Aktienverkauf in Höhe von 123,5 Mio. Dollar getätigt hat.

Laut der Zeitung haben

Vorstandsmitglieder des Unternehmens zwischen 1999 und November 2001 Aktien im Wert von über 1,3 Mrd. Dollar verkauft.

Vergangene Woche sind Verhandlungen mit der Hutchison Whampoa Ltd. und der Singapore Technologies Telemedia Pte. Ltd. über eine Akquisition gescheitert. Der US-Konzern, der mit 58,8 Prozent an seiner Asien-Tochter Asia Global Crossing Ltd. beteiligt ist, will nun einen eigenen Restrukturierungsplan entwickeln.
Mitte April brichtete das WSJ, dass die SEC den ehemaligen Global Crossing-CEO Leo Hindery Jr. untersucht.

@Und natürlich werden Sie alle schwören ihr bestes für eine mächtige Rendite getan zu haben.

Jedenfalls für die eigene.....

:laugh::laugh::laugh::laugh:

HM
@Guten Tag

Hier ein weiteres Zuckerl für die DTE-Shareholder...!

Wirklich schön wenn man hier investiert ist. Der Vorstand richtet den Blick einzig auf seine Pfründe!
So muss es sein....! Wer hier investiert ist wirklich zu bedauern, oder auch nicht wirklich informiert. In diesen Schweineladen würde ich keine Euro investieren.........................!!

Zudem wird auch hier wieder klar dass es nach neuer Abschreibungs-Methode ein leichtes ist, die Anleger so richtig schön über den Tisch zu ziehen. Und eines Tages werden hier einige auch die richtige Rechnung serviert bekommen, soviel ist sicher. Denn auch diese Betrügereien werden endlich sein....(hihihi...)!

Soll bitte nachher niemand behaupten er wäre mal wieder so ahnungslos gewesen...........!!

Wohl bekommt`s liebe DTE-Freunde.....................

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Der Aktienoptionsplan der Deutschen Telekom stößt nicht nur wegen seiner Gestaltung auf Kritik – Bilanzexperten bemängeln auch, dass die Kosten des Plans nicht in der Bilanz berücksichtigt sind.

HB DÜSSELDORF/FRANKFURT/M. Die Kritik am Aktienoptionsplan für Führungskräfte der Deutschen Telekom wächst. Stand auf der Hauptversammlung im Mai noch die niedrige Schwelle für die Ausübung der Optionen im Mittelpunkt, so bemängeln nun Bilanzexperten, dass die Telekom die Aufwendungen für das Programm nicht in ihrer Bilanz berücksichtigt.

Der Bonner Konzern beziffert das Volumen seines fünf Jahre laufenden Optionsplans 2001 mit rund 1,06 Mrd. Euro.

Doch der Geschäftsbericht für 2001 enthält keinerlei Angaben zu Belastungen durch die Aktienoptionen. Möglich ist das durch ein Schlupfloch in den amerikanischen Bilanzregeln US-Gaap. Andere deutsche Konzerne mit ähnlichen Programmen – zum Beispiel SAP – berücksichtigen die zu erwartenden Kosten in ihren Bilanzen.

Die Optionspläne dienen als Leistungsanreize für das Management. Sie geben Managern in der Regel das Recht, Aktien des eigenen Unternehmens zu einem vorab festgelegten Preis zu erwerben. Steigt der Aktienkurs bis zum Zeitpunkt der Ausübung, streichen sie Gewinne ein.

Optionsexperte Leonhard Knoll von der Universität Würzburg fordert, solche Pläne in die Bilanzen einzubeziehen: „Das sollte als Aufwand in die Ertragsrechnung einfließen.“ Es gehe nicht an, dass die Pläne nach US-Gaap an der Ertragsrechnung vorbeigeschleust werden dürfen. Denn sie würden letztlich von Aktionären finanziert. Auch Anlegerschützer fordern mehr Transparenz.

Die Chancen dafür steigen: So arbeiten die Verantwortlichen bereits an einer Verschärfung der internationalen Bilanzierungsstandards (IAS). Und US-Notenbankchef Alan Greenspan fordert seit dem Skandal um den Energiekonzern Enron, das Schlupfloch in den US-Gaap zu stopfen.

Dann müsste die Telekom ihre Bilanzierung ändern. Bisher erfasst sie – wie viele andere Firmen – Optionskosten erst, wenn Manager ihre Optionsrechte ausüben. Das dürfen sie bei der Telekom, sobald die T-Aktie um mehr als 20 % über einen vorab definierten Kurs steigt. Dann kommen auf den Konzern, der für 2002 wie schon für 2001 Milliardenverluste erwartet, womöglich neue Milliarden-Belastungen zu.

Doch noch hat der Telekom-Aufsichtsrat nicht über Optionen für das laufende Jahr entschieden. Wie aus dem Umfeld des Unternehmens verlautet, will der Aufsichtsrat angesichts des niedrigen Aktienkurses die Parameter des Optionsplans womöglich grundsätzlich überdenken. Konzernchef Ron Sommer habe seine Vorstellungen zum Optionsplan 2002 bereits in dem Gremium geäußert und sei auf Unverständnis gestoßen. Seine Ideen sollen sich an dem Optionsplan des Vorjahres orientiert haben.


HANDELSBLATT, Donnerstag, 06. Juni 2002, 09:02 Uhr
Hallo Hr.Motzki,

könnte heute wieder ein kleines Feuerwerk geben. da mich die letzten Tage das "reale" Leben etwas mehr in Anspruch genommen hat, als es mir Lieb war.

Fang ich mal an:

"Aber den wichtigsten Punkt in der ganzen Geschichte übersehen Sie (bewusst?) dabei."
Was ist der wichtigste Punkt? Das der Markt immer recht hat, wie Anno Frühjahr 2000?
Oder der Verlust der objektivität? Ala, unser heutiges Intel schlachten. Weil die Umsatzerwartungen für Q2 um ca. 5% und die erwartet Gewinnmarge von 53% auf 49% reduziert wurden. Für mich ist Intel nach wie vor ein exellentes Unternehmen, mit einer exellenten Gewinnmarge (zumindest ist eine Gewinnmarge von 50% Plus/Minus x, nicht von schlechten Eltern.) in einem schwierigen Marktumfeld. Welches aber deutliche tendenzen der Besserung zeigt (BookToBill).
Oder das keine Rally möglich ist, besonders bei historischen Höchstständen der Shortquoten? Oder das alle Unternehmen, nur lügen und betrügen und das wir uns Morgen wieder in Fell kleiden und mit der Pfeil und Bogen auf die Jagd gehen? Was ist der wichtigste Punkt?

Lenfähigkeit, Hr. Motzki zwischen einer leichten skepsis und dem kategorischen Absprechen liegen doch Welten!

Was Baermarkt/Bullenmarkt betrifft:
1. Wenn ich mir so die Langzeitcharts (10-20 Jahre) betrachte, sind doch die meisten nach wie vor in intakten Aufwärtstrends.
2. Mittelfrist (2-3 Jahre) fällt mir auf: das ersten die intervale zwischen den neuen Tiefs deutlich länger werden, die Gegenbewegungen (Aufwärts) deutlich an Umfang gewinnen und das wir uns seit 12 Monaten in einer Handelsrange z.B: Nas100
zwischen grob gerundet 1000-2000 Punkten bewegen. Momentan am unteren ende.

Spielregeln, was Börse betrifft gibt es für mich keine, was den menschlichen Umgang miteinander angeht, so versuche ich mich (glaube auch recht Erfolgreich.) an gewisse mind. Standards zu halten. Auch wenn ich manchmal meine Ansichten recht offen formuliere.

"Und ich kann Ihnen beiden versichern, dass ich das eine oder andere rüde Wort so schnell als möglich ad`akta lege. Wir kennen uns inzwischen doch gut genug um einschätzen zu können, dass hier ein Verhältnis des gegenseitigen Respektes vorhanden ist...! "
Mein vollste und uneingeschränkte Zustimmung!
Jede Diskussion wäre doch Sinnlos und Langweilig, wenn alle Beteiligten die selbe Meinung vertreten. Weswegen ich bei privaten Gesprächen oftmals den konterpart spiele, um den Background (Nachgeplapper oder fundiert?) dieser Meinung zu checken. Auch wenn ich dann manchmal gegen meine eigene Überzeugungen argumentiere.

"die Bälle ein wenig hin und her spielen oder..."
Da mache ich doch gerne mit. Auch wenn mich ein unerwartetes Ereigniss, die letzten Tage daran gehindert hat. Unerwartet kommt leider oft und meistens ist es dann nicht sehr angenehm. Aber es ist oftmals hilfreich um seine Prioritäten zu überprüfen und in Frage zu stellen.

Feuerwerk. Einer meiner Lebensdevisen entweder Richtig (volle Pulle) oder gar nicht. Bin kein Fan halber Sachen.

In diesem Sinne


Biotron
Hallo Hr. Motzki,

mal ein paar neue Bälle zum spielen.


zu 529
"Fachwissen über bestimmte AG`s bringen einem in solchen Zeiten nicht wirklich weiter."
Vollkommen Richtig. Zuviel Detailwissen bringt einen nicht nur nicht weiter, sondern verstellt auch den Blick für das wesentliche. Frei nach der Devise "Den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen ." oder wie es KostoAusdrücken würde "Informiert = ruiniert" oder "Um an der Börse erfolgreich zu sein, muß man nicht alles wissen, man muss alles verstehen!"

"Aber ich hoffe dass ich so lala die Kurve bekommen habe...! "
Melde ich meine leichten Zweifel an. Weil "Wer glaubt an einen nun plötzlich kommenden Aufschwung, während Firmen tausende von Arbeitsplätzen abbauen...! " Ich! Denn es gibt wohl wirklich niemanden , zumindest halbwegs seriösen und ernst zu nehmenden, der an einen wirtschaftlichen Aufschwung, besonders in USA zweifelt. Es gibt zwar noch gewisse differenzen was denn Umfang betrifft, aber nicht mehr über ein darüber ob ein wirtschaftlicher Aufschwung stattfindet. Selbstverständlich gibt es noch jede Menge Spinner die Behaupten die USA wären in einer Rezession gewessen und bekämmen jetzt das "Double Dip". Aber Spinner und Weltuntergangspropheten gibt es immer und überall. Aber Greenspan hat in den USA das sogennante Softlanding (selbstverständlich sind gewisse Sektoren, in besondere Heigh Blech, etwas stärker durchgeschüttelt worden.) bisher sehr Erfolgreich durchgezogen und es sieht sehr danach aus, als würde die ganze Operation ein voller Erfolg. Da der kritischste Faktor an dem ganzen Unternehmen, das aufrecht erhalten des Konsums ist und war bis die Unternehmensinvestitionen wieder einsetzen. Und jetzt kommen wir wieder mal zum kleine Ein mal eins, der Fakten.
1. In den USA findet momentan das größte Produktivitätswachstum der letzten 20 Jahre (1983) statt. (Kostenstruktur)
2. Die US-Lagerbestände befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau. (Laut dem US-Handelsministerium war dies der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnung )

Wobei dann kann ich auch gleich mit Mär aufräumen, das das US-Wirtschaftswachstum in Q1/02 etwas mit dem Aufbau von Lagerbeständen zutun gehabt hat. Denn es kann nur eines von beiden stimmen. Entweder das Wirtschaftswachstum USA Q1/02 wurde durch ein Auffülen der Lägerbestände erzielt oder "Dies war der sechzehnte monatliche Rückgang in Folge ." Eines von beiden stimmt. Die Hypothesen, Vermutungen, Meinungen, Gerüchte der Analysten und Journalisten oder die Zahlen des US-Handelsministeriums. Mein Tip ist US-Handelsministeriums. Woraus sich logischerweise ergibt, das wir erst ganz am Anfang des Aufschwungs stehen und der Auftragsboom zum Auffüllen der Läger noch aussteht.

Mal zum kleinen ein mal eins. Wie entwickeln sich Unternehmensgewinne (somit auch die Aktienkurse) wenn ein Auftragsboom (siehe Pkt 2) auf eine excellente Kostenstruktur (siehe Pkt 1) trifft???

Und das sind keine "zusammengewürftelten Zahlen von irgenwelchen Instituten!" sondern die offiziellen des US-Handelministeriums und das kleine "Ein mal eins" aber wie sagte Kosto immmer so schön "An der Börse ist 2+2=5-1." und wo er recht hat, hat er recht. Trotzdem ergibt es nach allen Irrungen und Wirrungen 4. Und mir persönlich ist logisches denken gepaart mit seriösen Informationen wesentlich lieber, als gewisse dubiose Quellen, mit mehr als dubiosen Schlußfolgerungen und Aussagen (Wie " Große Pensionsfonds und Insider stoßen schon seit längerem beständig Aktien in erheblichem Umfang ab" Wer sich mal ein wenig mit US-Pensionfonds befasst hat, weis das sich Ihr Engament primär auf die Werte des DowJones (Man ist der gecrasht!) fokussiert ist und sich Engament ausserhalb dieses Sektors doch in engen Grenzen halten. Desweiteren agieren die Pensionfonds eher passiv am Markt ala Warren Buffet am Markt (Kaufen und 10-20 Jahre liegen lassen.) weswegen dennen der Quatsch der letzten Jahre auch relativ weit am Allerwertesten vorbei ging.) Ala uns Roland Leuschel oder auch einer Bialuch & Warmbein Unternehmensberatungs-GmbH (welche auch Inhaber der Offline Seite "stockmove.de" sind, nach Denic (www.denic.de) Für ne 2 Mann (Männlein/Weiblein LAP`s (LebensAbschnittsPartner)) Roadshow haben die echte eine Menge auf dem Kasten.Unternehmungs und Gründungsberatung, Vermögensberatung, Versicherungsberatung und Immobilien (ganze 2 Angebote datiert aus Januar 02!) Man sind die gut man! Das sind ja richtige Cracks! Die konnen ja alles und jedes! Man sind die Dickmann! Da kann ich ja gleich Germansti und seine fundierten Analysen (INSOLVENZ CHART > Kursziel 0,00) ernstnehmen! Der hat ja schon die Stochhastig endeckt! Der ist schon fast so gut wie Einstein, Robert Koch oder Madame Currie.) mit Ihrer pseudo Argumentation anhand von Charts die alles und nichts sagen und auf subitiele Art und Weise gewisse Eindrücke erweken sollen.(siehe Kreis im Dow Jones, oder in welche Richtung hat sich den der böse, böse Dow zu bewegen im Chart oben drüber? Oder warum soll es den den Dow oder den S&P oder die Nasdaq diesmal ein Anstieg der Arbeitslosigkeit oder der Infalationsrate interessieren. Wo die sich doch noch nie davor, von so einem Quatsch längerfristig haben beeinflussen lassen. (Durch spielen mit Zeitachsen, zeichnen schöner Linien und Kreise und Darstellen gewisser möchtegern "Zusammenhänge", kann man schon gewisse Eindrücke vermitteln. So was nennt man, glaube ich, manipulative Darstellung. Ist so ähnlich wie das "Ja, aber ..." eines Verkäufers.) Ich kann keinem empfehlen so einen Quatsch ernst zu nehmen. Ist nur Ärgerlich, das wir solche dubiosen Figuren stattlich gefördert (Europäischer Sozialfond für Existenzgründer? Oder deutscher Fond für allg. verblödung?) werden um solch einen Schwachsinn zu verzapfen.
Da halte ich mich doch lieber, bei meinen Interpretation und Entscheidungen, an meine Anerkannten und Seriosen Instiute und an die offiziellen Daten der Fed oder des Handlesministeriums, auch wenn Ihnen diese Quellen als Zweifelhaft erscheinen. Als an diesen doch mehr als dubiosen Quatsch, denn Sie anscheinend vorziehen.

Zu 531
"Jedenfalls für die eigene....." für wenn den sonst??? Wie soll den jemand meine Interessen warnehmen, wenn er nicht in der Lage ist und wäre seine eigenen Interessen wahrzunehmen??? Kann seine eigenen Interessen nicht wahrnehmen und soll dann meine Interessen wahrnehmen? Nein Danke!!! Ich bitte Sie, was erwarten Sie?
Es soll aber Gerüchterweise Menschen und Manger geben, die das Unternehmensinteresse als Ihr eigenes Interesse definieren. Frei nach der Devise "Geht es meinem Unternehmen gut, geht es mir gut!". Denn zum Glück sägen sich nicht alle den Ast ab auf dem Sie sitzen.

Zu 532
"ein Schlupfloch in den amerikanischen Bilanzregeln US-Gaap. " Sollte ich jemals an einen Anwalt oder an einen Steuerberater geraten der nicht jedes Schlupfloch zu meinen gunsten nutzt, feuer ich den schneller als er "Ähm" sagen kann und überlege ob und in wie weit ich die Pfeiffe regresspflichtig machen kann. Für was bezahle ich diese Art von Leuten sonst. Das selbe gilt für Bilanzakrobaten. Somit ist das für mich eher ein Zeichen dafür, das die halbwegs Ahnung haben, von dem was Sie tun. Kann zwar als ein wenig tricky (Betrügerisch, ist wohl doch meistens ein zu hartes Wort. Aber eben nicht immer, aber das regelt der Markt von alleine. Eher über kurz als über lang.) interpretiert werden, aber für mich ist tricky ein Zeichen gewisser Kompetenz und mein Geld möchte ich doch keinen Vollidioten anvertrauen.

"Soll bitte nachher niemand behaupten er wäre mal wieder so ahnungslos gewesen...........!!"
Wer sich Ahnungslos aufs Börsenparkett traut ist selbst schuld und dem gehörrt es nicht anders. Der hat auch kein Mitleid verdient.! Trotzdem verabscheue ich die fast kriminellen Praktiken der Medien und der Banken, die Otto Normal und Lieschen Müller in das Schlachthaus Börse getrieben haben und versuche meinen Teil durch Aufklärrung (?) dagegen zu Unternehmen. Wie Sie Ihren Teil.

In diesem Sinne

Biotron

PS: "Heisst, mit beiden Augen und wachem Verstand zu überlegen, bevor ich investiere, auch und gerade wenn alle Strong Buy schreien..!" (512) Welcher Idiot, ausser mir, schreit den Strong buy??? Auch wenn der Markt momentan(? Hoffentlich!) mir Unrecht und Ihnen Recht gibt. So ändert dies nichts an meiner Ansicht. Da ich glaube das ich Recht habe und der Markt Unrecht hat. Aber wie heisst es so schön, ich bin nicht Jesus und ich kann nicht über Wasser gehen. Schaun mer mal...


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US/Lagerbestände Großhandel Apr -0,7 (PROG: +0,1) Proz gg Vm
Washington (vwd) - Die Lagerbestände im US-Großhandel sind im April überraschend kräftig um 0,7 Prozent verglichen mit dem Vormonat auf saisonbereinigt 281,76 Mrd USD gesunken. Dies war der sechzehnte monatliche Rückgang in Folge. Von vwd befragte Volkswirte hatten im Vorfeld der Daten durchschnittlich hingegen mit einem Anstieg der Vorräte im Großhandel um 0,1 Prozent gerechnet. Wie das US-Handelsministerium am Freitag weiter mitteilte, wurde für März ein Rückgang von revidiert 0,3 Prozent (vorläufig: unverändert) registriert.



Der Umsatz im US-Großhandel stieg den Angaben der Behörde zufolge im April um 1,6 Prozent auf saisonbereinigt 228,48 Mrd USD. Die Daten für den Vormonat revidierte die Behörde auf Plus 0,1 (vorläufig: minus 0,1) Prozent. Das Verhältnis von Lagerbeständen zu Umsätzen wurde für den April mit 1,23 angegeben. Laut dem US-Handelsministerium war dies der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnung dieses Datums. Auf Jahressicht wurde für die Lagerbestände ein Minus von 7,0 Prozent gemeldet, für die Umsätze ein Plus von 0,2 Prozent.


vwd/DJ/7.6.2002/jej
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US-Auftragseingang steigt deutlich
Das US-Handelsministerium ermittelte die Entwicklung des Auftragseingangs der langlebigen Wirtschaftsgüter für April 2002. Auf Monatssicht erhöhte sich der Auftragseingang um 1,1 Prozent, während Volkswirte einen Anstieg von 0,4 Prozent geschätzt hatten.


Für März wurde ein revidierter monatlicher Anstieg von 0,2 Prozent gemeldet. Vorläufig war ein Rückgang um 0,5 Prozent geschätzt worden.


Bereinigt um Rüstungsgüter kletterte der Auftragseingang um 3,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Für März 2002 wurde eine revidierte Abnahme um 0,5 Prozent gemeldet.

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Greenspan - Wachstum wegen hoher Produktivität beachtlich

Montreal, 04. Jun (Reuters) - Die sich anbahnende konjunkturelle Erholung in den USA ist nach den Worten von des Chefs der US-Notenbank (Fed), Alan Greenspan. nicht typisch.

Bei einer internationalen Währungskonferenz in Montreal führte Greenspan zur Begründung an, der wirtschaftliche Abschwung, der im vergangenen Jahr begonnen habe, sei der schwächste seit 50 Jahren gewesen. "Das ist die schwächste Rezession in 50 Jahren", antwortete er auf Fragen von Konferenzteilnehmern. Die Wirtschaft habe nicht unter einem Rückschlag im Wohnbausektor oder den Verbraucherausgaben gelitten, wie dies typisch für eine Rezession sei. Wegen des hohen Produktivitätswachstums würden aber die Wachstumsraten künftig beachtlich ausfallen.

fgc/tcs
Hallo Hr. Motzki,

mal ein paar neue Bälle zum spielen.


zu 529
"Fachwissen über bestimmte AG`s bringen einem in solchen Zeiten nicht wirklich weiter."
Vollkommen Richtig. Zuviel Detailwissen bringt einen nicht nur nicht weiter, sondern verstellt auch den Blick für das wesentliche. Frei nach der Devise "Den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen ." oder wie es KostoAusdrücken würde "Informiert = ruiniert" oder "Um an der Börse erfolgreich zu sein, muß man nicht alles wissen, man muss alles verstehen!"

"Aber ich hoffe dass ich so lala die Kurve bekommen habe...! "
Melde ich meine leichten Zweifel an. Weil "Wer glaubt an einen nun plötzlich kommenden Aufschwung, während Firmen tausende von Arbeitsplätzen abbauen...! " Ich! Denn es gibt wohl wirklich niemanden , zumindest halbwegs seriösen und ernst zu nehmenden, der an einen wirtschaftlichen Aufschwung, besonders in USA zweifelt. Es gibt zwar noch gewisse differenzen was denn Umfang betrifft, aber nicht mehr über ein darüber ob ein wirtschaftlicher Aufschwung stattfindet. Selbstverständlich gibt es noch jede Menge Spinner die Behaupten die USA wären in einer Rezession gewessen und bekämmen jetzt das "Double Dip". Aber Spinner und Weltuntergangspropheten gibt es immer und überall. Aber Greenspan hat in den USA das sogennante Softlanding (selbstverständlich sind gewisse Sektoren, in besondere Heigh Blech, etwas stärker durchgeschüttelt worden.) bisher sehr Erfolgreich durchgezogen und es sieht sehr danach aus, als würde die ganze Operation ein voller Erfolg. Da der kritischste Faktor an dem ganzen Unternehmen, das aufrecht erhalten des Konsums ist und war bis die Unternehmensinvestitionen wieder einsetzen. Und jetzt kommen wir wieder mal zum kleine Ein mal eins, der Fakten.
1. In den USA findet momentan das größte Produktivitätswachstum der letzten 20 Jahre (1983) statt. (Kostenstruktur)
2. Die US-Lagerbestände befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau. (Laut dem US-Handelsministerium war dies der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnung )

Wobei dann kann ich auch gleich mit Mär aufräumen, das das US-Wirtschaftswachstum in Q1/02 etwas mit dem Aufbau von Lagerbeständen zutun gehabt hat. Denn es kann nur eines von beiden stimmen. Entweder das Wirtschaftswachstum USA Q1/02 wurde durch ein Auffülen der Lägerbestände erzielt oder "Dies war der sechzehnte monatliche Rückgang in Folge ." Eines von beiden stimmt. Die Hypothesen, Vermutungen, Meinungen, Gerüchte der Analysten und Journalisten oder die Zahlen des US-Handelsministeriums. Mein Tip ist US-Handelsministeriums. Woraus sich logischerweise ergibt, das wir erst ganz am Anfang des Aufschwungs stehen und der Auftragsboom zum Auffüllen der Läger noch aussteht.

Mal zum kleinen ein mal eins. Wie entwickeln sich Unternehmensgewinne (somit auch die Aktienkurse) wenn ein Auftragsboom (siehe Pkt 2) auf eine excellente Kostenstruktur (siehe Pkt 1) trifft???

Und das sind keine "zusammengewürftelten Zahlen von irgenwelchen Instituten!" sondern die offiziellen des US-Handelministeriums und das kleine "Ein mal eins" aber wie sagte Kosto immmer so schön "An der Börse ist 2+2=5-1." und wo er recht hat, hat er recht. Trotzdem ergibt es nach allen Irrungen und Wirrungen 4. Und mir persönlich ist logisches denken gepaart mit seriösen Informationen wesentlich lieber, als gewisse dubiose Quellen, mit mehr als dubiosen Schlußfolgerungen und Aussagen (Wie " Große Pensionsfonds und Insider stoßen schon seit längerem beständig Aktien in erheblichem Umfang ab" Wer sich mal ein wenig mit US-Pensionfonds befasst hat, weis das sich Ihr Engament primär auf die Werte des DowJones (Man ist der gecrasht!) fokussiert ist und sich Engament ausserhalb dieses Sektors doch in engen Grenzen halten. Desweiteren agieren die Pensionfonds eher passiv am Markt ala Warren Buffet am Markt (Kaufen und 10-20 Jahre liegen lassen.) weswegen dennen der Quatsch der letzten Jahre auch relativ weit am Allerwertesten vorbei ging.) Ala uns Roland Leuschel oder auch einer Bialuch & Warmbein Unternehmensberatungs-GmbH (welche auch Inhaber der Offline Seite "stockmove.de" sind, nach Denic (www.denic.de) Für ne 2 Mann (Männlein/Weiblein LAP`s (LebensAbschnittsPartner)) Roadshow haben die echte eine Menge auf dem Kasten.Unternehmungs und Gründungsberatung, Vermögensberatung, Versicherungsberatung und Immobilien (ganze 2 Angebote datiert aus Januar 02!) Man sind die gut man! Das sind ja richtige Cracks! Die konnen ja alles und jedes! Man sind die Dickmann! Da kann ich ja gleich Germansti und seine fundierten Analysen (INSOLVENZ CHART > Kursziel 0,00) ernstnehmen! Der hat ja schon die Stochhastig endeckt! Der ist schon fast so gut wie Einstein, Robert Koch oder Madame Currie.) mit Ihrer pseudo Argumentation anhand von Charts die alles und nichts sagen und auf subitiele Art und Weise gewisse Eindrücke erweken sollen.(siehe Kreis im Dow Jones, oder in welche Richtung hat sich den der böse, böse Dow zu bewegen im Chart oben drüber? Oder warum soll es den den Dow oder den S&P oder die Nasdaq diesmal ein Anstieg der Arbeitslosigkeit oder der Infalationsrate interessieren. Wo die sich doch noch nie davor, von so einem Quatsch längerfristig haben beeinflussen lassen. (Durch spielen mit Zeitachsen, zeichnen schöner Linien und Kreise und Darstellen gewisser möchtegern "Zusammenhänge", kann man schon gewisse Eindrücke vermitteln. So was nennt man, glaube ich, manipulative Darstellung. Ist so ähnlich wie das "Ja, aber ..." eines Verkäufers.) Ich kann keinem empfehlen so einen Quatsch ernst zu nehmen. Ist nur Ärgerlich, das wir solche dubiosen Figuren stattlich gefördert (Europäischer Sozialfond für Existenzgründer? Oder deutscher Fond für allg. verblödung?) werden um solch einen Schwachsinn zu verzapfen.
Da halte ich mich doch lieber, bei meinen Interpretation und Entscheidungen, an meine Anerkannten und Seriosen Instiute und an die offiziellen Daten der Fed oder des Handlesministeriums, auch wenn Ihnen diese Quellen als Zweifelhaft erscheinen. Als an diesen doch mehr als dubiosen Quatsch, denn Sie anscheinend vorziehen.

Zu 531
"Jedenfalls für die eigene....." für wenn den sonst??? Wie soll den jemand meine Interessen warnehmen, wenn er nicht in der Lage ist und wäre seine eigenen Interessen wahrzunehmen??? Kann seine eigenen Interessen nicht wahrnehmen und soll dann meine Interessen wahrnehmen? Nein Danke!!! Ich bitte Sie, was erwarten Sie?
Es soll aber Gerüchterweise Menschen und Manger geben, die das Unternehmensinteresse als Ihr eigenes Interesse definieren. Frei nach der Devise "Geht es meinem Unternehmen gut, geht es mir gut!". Denn zum Glück sägen sich nicht alle den Ast ab auf dem Sie sitzen.

Zu 532
"ein Schlupfloch in den amerikanischen Bilanzregeln US-Gaap. " Sollte ich jemals an einen Anwalt oder an einen Steuerberater geraten der nicht jedes Schlupfloch zu meinen gunsten nutzt, feuer ich den schneller als er "Ähm" sagen kann und überlege ob und in wie weit ich die Pfeiffe regresspflichtig machen kann. Für was bezahle ich diese Art von Leuten sonst. Das selbe gilt für Bilanzakrobaten. Somit ist das für mich eher ein Zeichen dafür, das die halbwegs Ahnung haben, von dem was Sie tun. Kann zwar als ein wenig tricky (Betrügerisch, ist wohl doch meistens ein zu hartes Wort. Aber eben nicht immer, aber das regelt der Markt von alleine. Eher über kurz als über lang.) interpretiert werden, aber für mich ist tricky ein Zeichen gewisser Kompetenz und mein Geld möchte ich doch keinen Vollidioten anvertrauen.

"Soll bitte nachher niemand behaupten er wäre mal wieder so ahnungslos gewesen...........!!"
Wer sich Ahnungslos aufs Börsenparkett traut ist selbst schuld und dem gehörrt es nicht anders. Der hat auch kein Mitleid verdient.! Trotzdem verabscheue ich die fast kriminellen Praktiken der Medien und der Banken, die Otto Normal und Lieschen Müller in das Schlachthaus Börse getrieben haben und versuche meinen Teil durch Aufklärrung (?) dagegen zu Unternehmen. Wie Sie Ihren Teil.

In diesem Sinne

Biotron

PS: "Heisst, mit beiden Augen und wachem Verstand zu überlegen, bevor ich investiere, auch und gerade wenn alle Strong Buy schreien..!" (512) Welcher Idiot, ausser mir, schreit den Strong buy??? Auch wenn der Markt momentan(? Hoffentlich!) mir Unrecht und Ihnen Recht gibt. So ändert dies nichts an meiner Ansicht. Da ich glaube das ich Recht habe und der Markt Unrecht hat. Aber wie heisst es so schön, ich bin nicht Jesus und ich kann nicht über Wasser gehen. Schaun mer mal...


---
US/Lagerbestände Großhandel Apr -0,7 (PROG: +0,1) Proz gg Vm
Washington (vwd) - Die Lagerbestände im US-Großhandel sind im April überraschend kräftig um 0,7 Prozent verglichen mit dem Vormonat auf saisonbereinigt 281,76 Mrd USD gesunken. Dies war der sechzehnte monatliche Rückgang in Folge. Von vwd befragte Volkswirte hatten im Vorfeld der Daten durchschnittlich hingegen mit einem Anstieg der Vorräte im Großhandel um 0,1 Prozent gerechnet. Wie das US-Handelsministerium am Freitag weiter mitteilte, wurde für März ein Rückgang von revidiert 0,3 Prozent (vorläufig: unverändert) registriert.



Der Umsatz im US-Großhandel stieg den Angaben der Behörde zufolge im April um 1,6 Prozent auf saisonbereinigt 228,48 Mrd USD. Die Daten für den Vormonat revidierte die Behörde auf Plus 0,1 (vorläufig: minus 0,1) Prozent. Das Verhältnis von Lagerbeständen zu Umsätzen wurde für den April mit 1,23 angegeben. Laut dem US-Handelsministerium war dies der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnung dieses Datums. Auf Jahressicht wurde für die Lagerbestände ein Minus von 7,0 Prozent gemeldet, für die Umsätze ein Plus von 0,2 Prozent.


vwd/DJ/7.6.2002/jej
---
US-Auftragseingang steigt deutlich
Das US-Handelsministerium ermittelte die Entwicklung des Auftragseingangs der langlebigen Wirtschaftsgüter für April 2002. Auf Monatssicht erhöhte sich der Auftragseingang um 1,1 Prozent, während Volkswirte einen Anstieg von 0,4 Prozent geschätzt hatten.


Für März wurde ein revidierter monatlicher Anstieg von 0,2 Prozent gemeldet. Vorläufig war ein Rückgang um 0,5 Prozent geschätzt worden.


Bereinigt um Rüstungsgüter kletterte der Auftragseingang um 3,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Für März 2002 wurde eine revidierte Abnahme um 0,5 Prozent gemeldet.

---

Greenspan - Wachstum wegen hoher Produktivität beachtlich

Montreal, 04. Jun (Reuters) - Die sich anbahnende konjunkturelle Erholung in den USA ist nach den Worten von des Chefs der US-Notenbank (Fed), Alan Greenspan. nicht typisch.

Bei einer internationalen Währungskonferenz in Montreal führte Greenspan zur Begründung an, der wirtschaftliche Abschwung, der im vergangenen Jahr begonnen habe, sei der schwächste seit 50 Jahren gewesen. "Das ist die schwächste Rezession in 50 Jahren", antwortete er auf Fragen von Konferenzteilnehmern. Die Wirtschaft habe nicht unter einem Rückschlag im Wohnbausektor oder den Verbraucherausgaben gelitten, wie dies typisch für eine Rezession sei. Wegen des hohen Produktivitätswachstums würden aber die Wachstumsraten künftig beachtlich ausfallen.

fgc/tcs
Hallo Hr. Motzki,

mal ein paar neue Bälle zum spielen.


zu 529
"Fachwissen über bestimmte AG`s bringen einem in solchen Zeiten nicht wirklich weiter."
Vollkommen Richtig. Zuviel Detailwissen bringt einen nicht nur nicht weiter, sondern verstellt auch den Blick für das wesentliche. Frei nach der Devise "Den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen ." oder wie es KostoAusdrücken würde "Informiert = ruiniert" oder "Um an der Börse erfolgreich zu sein, muß man nicht alles wissen, man muss alles verstehen!"

"Aber ich hoffe dass ich so lala die Kurve bekommen habe...! "
Melde ich meine leichten Zweifel an. Weil "Wer glaubt an einen nun plötzlich kommenden Aufschwung, während Firmen tausende von Arbeitsplätzen abbauen...! " Ich! Denn es gibt wohl wirklich niemanden , zumindest halbwegs seriösen und ernst zu nehmenden, der an einen wirtschaftlichen Aufschwung, besonders in USA zweifelt. Es gibt zwar noch gewisse differenzen was denn Umfang betrifft, aber nicht mehr über ein darüber ob ein wirtschaftlicher Aufschwung stattfindet. Selbstverständlich gibt es noch jede Menge Spinner die Behaupten die USA wären in einer Rezession gewessen und bekämmen jetzt das "Double Dip". Aber Spinner und Weltuntergangspropheten gibt es immer und überall. Aber Greenspan hat in den USA das sogennante Softlanding (selbstverständlich sind gewisse Sektoren, in besondere Heigh Blech, etwas stärker durchgeschüttelt worden.) bisher sehr Erfolgreich durchgezogen und es sieht sehr danach aus, als würde die ganze Operation ein voller Erfolg. Da der kritischste Faktor an dem ganzen Unternehmen, das aufrecht erhalten des Konsums ist und war bis die Unternehmensinvestitionen wieder einsetzen. Und jetzt kommen wir wieder mal zum kleine Ein mal eins, der Fakten.
1. In den USA findet momentan das größte Produktivitätswachstum der letzten 20 Jahre (1983) statt. (Kostenstruktur)
2. Die US-Lagerbestände befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau. (Laut dem US-Handelsministerium war dies der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnung )

Wobei dann kann ich auch gleich mit Mär aufräumen, das das US-Wirtschaftswachstum in Q1/02 etwas mit dem Aufbau von Lagerbeständen zutun gehabt hat. Denn es kann nur eines von beiden stimmen. Entweder das Wirtschaftswachstum USA Q1/02 wurde durch ein Auffülen der Lägerbestände erzielt oder "Dies war der sechzehnte monatliche Rückgang in Folge ." Eines von beiden stimmt. Die Hypothesen, Vermutungen, Meinungen, Gerüchte der Analysten und Journalisten oder die Zahlen des US-Handelsministeriums. Mein Tip ist US-Handelsministeriums. Woraus sich logischerweise ergibt, das wir erst ganz am Anfang des Aufschwungs stehen und der Auftragsboom zum Auffüllen der Läger noch aussteht.

Mal zum kleinen ein mal eins. Wie entwickeln sich Unternehmensgewinne (somit auch die Aktienkurse) wenn ein Auftragsboom (siehe Pkt 2) auf eine excellente Kostenstruktur (siehe Pkt 1) trifft???

Und das sind keine "zusammengewürftelten Zahlen von irgenwelchen Instituten!" sondern die offiziellen des US-Handelministeriums und das kleine "Ein mal eins" aber wie sagte Kosto immmer so schön "An der Börse ist 2+2=5-1." und wo er recht hat, hat er recht. Trotzdem ergibt es nach allen Irrungen und Wirrungen 4. Und mir persönlich ist logisches denken gepaart mit seriösen Informationen wesentlich lieber, als gewisse dubiose Quellen, mit mehr als dubiosen Schlußfolgerungen und Aussagen (Wie " Große Pensionsfonds und Insider stoßen schon seit längerem beständig Aktien in erheblichem Umfang ab" Wer sich mal ein wenig mit US-Pensionfonds befasst hat, weis das sich Ihr Engament primär auf die Werte des DowJones (Man ist der gecrasht!) fokussiert ist und sich Engament ausserhalb dieses Sektors doch in engen Grenzen halten. Desweiteren agieren die Pensionfonds eher passiv am Markt ala Warren Buffet am Markt (Kaufen und 10-20 Jahre liegen lassen.) weswegen dennen der Quatsch der letzten Jahre auch relativ weit am Allerwertesten vorbei ging.) Ala uns Roland Leuschel oder auch einer Bialuch & Warmbein Unternehmensberatungs-GmbH (welche auch Inhaber der Offline Seite "stockmove.de" sind, nach Denic (www.denic.de) Für ne 2 Mann (Männlein/Weiblein LAP`s (LebensAbschnittsPartner)) Roadshow haben die echte eine Menge auf dem Kasten.Unternehmungs und Gründungsberatung, Vermögensberatung, Versicherungsberatung und Immobilien (ganze 2 Angebote datiert aus Januar 02!) Man sind die gut man! Das sind ja richtige Cracks! Die konnen ja alles und jedes! Man sind die Dickmann! Da kann ich ja gleich Germansti und seine fundierten Analysen (INSOLVENZ CHART > Kursziel 0,00) ernstnehmen! Der hat ja schon die Stochhastig endeckt! Der ist schon fast so gut wie Einstein, Robert Koch oder Madame Currie.) mit Ihrer pseudo Argumentation anhand von Charts die alles und nichts sagen und auf subitiele Art und Weise gewisse Eindrücke erweken sollen.(siehe Kreis im Dow Jones, oder in welche Richtung hat sich den der böse, böse Dow zu bewegen im Chart oben drüber? Oder warum soll es den den Dow oder den S&P oder die Nasdaq diesmal ein Anstieg der Arbeitslosigkeit oder der Infalationsrate interessieren. Wo die sich doch noch nie davor, von so einem Quatsch längerfristig haben beeinflussen lassen. (Durch spielen mit Zeitachsen, zeichnen schöner Linien und Kreise und Darstellen gewisser möchtegern "Zusammenhänge", kann man schon gewisse Eindrücke vermitteln. So was nennt man, glaube ich, manipulative Darstellung. Ist so ähnlich wie das "Ja, aber ..." eines Verkäufers.) Ich kann keinem empfehlen so einen Quatsch ernst zu nehmen. Ist nur Ärgerlich, das wir solche dubiosen Figuren stattlich gefördert (Europäischer Sozialfond für Existenzgründer? Oder deutscher Fond für allg. verblödung?) werden um solch einen Schwachsinn zu verzapfen.
Da halte ich mich doch lieber, bei meinen Interpretation und Entscheidungen, an meine Anerkannten und Seriosen Instiute und an die offiziellen Daten der Fed oder des Handlesministeriums, auch wenn Ihnen diese Quellen als Zweifelhaft erscheinen. Als an diesen doch mehr als dubiosen Quatsch, denn Sie anscheinend vorziehen.

Zu 531
"Jedenfalls für die eigene....." für wenn den sonst??? Wie soll den jemand meine Interessen warnehmen, wenn er nicht in der Lage ist und wäre seine eigenen Interessen wahrzunehmen??? Kann seine eigenen Interessen nicht wahrnehmen und soll dann meine Interessen wahrnehmen? Nein Danke!!! Ich bitte Sie, was erwarten Sie?
Es soll aber Gerüchterweise Menschen und Manger geben, die das Unternehmensinteresse als Ihr eigenes Interesse definieren. Frei nach der Devise "Geht es meinem Unternehmen gut, geht es mir gut!". Denn zum Glück sägen sich nicht alle den Ast ab auf dem Sie sitzen.

Zu 532
"ein Schlupfloch in den amerikanischen Bilanzregeln US-Gaap. " Sollte ich jemals an einen Anwalt oder an einen Steuerberater geraten der nicht jedes Schlupfloch zu meinen gunsten nutzt, feuer ich den schneller als er "Ähm" sagen kann und überlege ob und in wie weit ich die Pfeiffe regresspflichtig machen kann. Für was bezahle ich diese Art von Leuten sonst. Das selbe gilt für Bilanzakrobaten. Somit ist das für mich eher ein Zeichen dafür, das die halbwegs Ahnung haben, von dem was Sie tun. Kann zwar als ein wenig tricky (Betrügerisch, ist wohl doch meistens ein zu hartes Wort. Aber eben nicht immer, aber das regelt der Markt von alleine. Eher über kurz als über lang.) interpretiert werden, aber für mich ist tricky ein Zeichen gewisser Kompetenz und mein Geld möchte ich doch keinen Vollidioten anvertrauen.

"Soll bitte nachher niemand behaupten er wäre mal wieder so ahnungslos gewesen...........!!"
Wer sich Ahnungslos aufs Börsenparkett traut ist selbst schuld und dem gehörrt es nicht anders. Der hat auch kein Mitleid verdient.! Trotzdem verabscheue ich die fast kriminellen Praktiken der Medien und der Banken, die Otto Normal und Lieschen Müller in das Schlachthaus Börse getrieben haben und versuche meinen Teil durch Aufklärrung (?) dagegen zu Unternehmen. Wie Sie Ihren Teil.

In diesem Sinne

Biotron

PS: "Heisst, mit beiden Augen und wachem Verstand zu überlegen, bevor ich investiere, auch und gerade wenn alle Strong Buy schreien..!" (512) Welcher Idiot, ausser mir, schreit den Strong buy??? Auch wenn der Markt momentan(? Hoffentlich!) mir Unrecht und Ihnen Recht gibt. So ändert dies nichts an meiner Ansicht. Da ich glaube das ich Recht habe und der Markt Unrecht hat. Aber wie heisst es so schön, ich bin nicht Jesus und ich kann nicht über Wasser gehen. Schaun mer mal...


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US/Lagerbestände Großhandel Apr -0,7 (PROG: +0,1) Proz gg Vm
Washington (vwd) - Die Lagerbestände im US-Großhandel sind im April überraschend kräftig um 0,7 Prozent verglichen mit dem Vormonat auf saisonbereinigt 281,76 Mrd USD gesunken. Dies war der sechzehnte monatliche Rückgang in Folge. Von vwd befragte Volkswirte hatten im Vorfeld der Daten durchschnittlich hingegen mit einem Anstieg der Vorräte im Großhandel um 0,1 Prozent gerechnet. Wie das US-Handelsministerium am Freitag weiter mitteilte, wurde für März ein Rückgang von revidiert 0,3 Prozent (vorläufig: unverändert) registriert.



Der Umsatz im US-Großhandel stieg den Angaben der Behörde zufolge im April um 1,6 Prozent auf saisonbereinigt 228,48 Mrd USD. Die Daten für den Vormonat revidierte die Behörde auf Plus 0,1 (vorläufig: minus 0,1) Prozent. Das Verhältnis von Lagerbeständen zu Umsätzen wurde für den April mit 1,23 angegeben. Laut dem US-Handelsministerium war dies der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnung dieses Datums. Auf Jahressicht wurde für die Lagerbestände ein Minus von 7,0 Prozent gemeldet, für die Umsätze ein Plus von 0,2 Prozent.


vwd/DJ/7.6.2002/jej
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US-Auftragseingang steigt deutlich
Das US-Handelsministerium ermittelte die Entwicklung des Auftragseingangs der langlebigen Wirtschaftsgüter für April 2002. Auf Monatssicht erhöhte sich der Auftragseingang um 1,1 Prozent, während Volkswirte einen Anstieg von 0,4 Prozent geschätzt hatten.


Für März wurde ein revidierter monatlicher Anstieg von 0,2 Prozent gemeldet. Vorläufig war ein Rückgang um 0,5 Prozent geschätzt worden.


Bereinigt um Rüstungsgüter kletterte der Auftragseingang um 3,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Für März 2002 wurde eine revidierte Abnahme um 0,5 Prozent gemeldet.

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Greenspan - Wachstum wegen hoher Produktivität beachtlich

Montreal, 04. Jun (Reuters) - Die sich anbahnende konjunkturelle Erholung in den USA ist nach den Worten von des Chefs der US-Notenbank (Fed), Alan Greenspan. nicht typisch.

Bei einer internationalen Währungskonferenz in Montreal führte Greenspan zur Begründung an, der wirtschaftliche Abschwung, der im vergangenen Jahr begonnen habe, sei der schwächste seit 50 Jahren gewesen. "Das ist die schwächste Rezession in 50 Jahren", antwortete er auf Fragen von Konferenzteilnehmern. Die Wirtschaft habe nicht unter einem Rückschlag im Wohnbausektor oder den Verbraucherausgaben gelitten, wie dies typisch für eine Rezession sei. Wegen des hohen Produktivitätswachstums würden aber die Wachstumsraten künftig beachtlich ausfallen.

fgc/tcs
..ich spiel mal kurz Schiri: kurzfristig hatte HerrM. wohl recht, selbst wenn mich die Argumente des Herrn Biotron immernoch mehr überzeugen....

Montag und Freitag wieder gute Einkaufsmanager-Indizes, der Ölpreis liegt auf sehr akzeptablem Niveau, die Lagerbestände sind niedrig, die Auftragseingänge steigen, insbesondere im Verhältnis zu den abgerechneten Umsätzen...
aber die Aktien fallen.
Mal sehen, was die Gewinn-Saison bringt.
Meine Argumente mögen zwar überzeugend sein. Mich zumindest Überzeugen Sie, aber manchmal kann es auch ganz schön unbequem (teuer) sein eine eigene Meinung / Ansicht zu vertreten. Naja, was solls. Ich investiere weiter, ohne Rücksicht auf Verluste (Wörtlich zunehmen!).

Die Gewinnsaison könnte spannend werden. Besonders im hinblick auf die Verunsicherung durch die Bilanzskandale im Markt. Aber schauen wir mal was noch alles hochkommt und wie lang die Hysterie (akt. Bsp.: France Telekom +25% gestern, Vivendi -40 heute) anhält. In einem Monat sind wir schlauer.

Die Börse ist halt ein Irrenhaus und ich mitten drin.

In diesem Sinne

Biotron
..wobei bei Vivendi allerhöchste Vorsicht wohl angebracht ist. Da bestehen wohl gewisse Engpässe im Bargeldbereich...
Hi Xylophon,

was ich damit Ausdrücken wollte, ist die momentanige Irrationalität der Märkte. Die meiner Ansicht nach sogar Ende 99 / Anfang 2000 übersteigt. Heute kann sich jede TMT-Aktie aus dem Stand aufgrund von Nachrichten oder Gerüchten um 20, 30 oder 40% in die eine oder ander Richtung bewegen. Absolut unkalkulierbar im Augenblick. Da war ja Sep./Okt. 01 noch richtig ruhig.

Was Vivendi betrifft. Wo Rauch ist, ist auch Feuer! Oder etwa nicht?

Weshalb ich ja auch momentan eher in Optionsscheine/Indexzertifikate investiere als in einzelne Titel. Gibt aber auch noch die ein oder andere Ausnahme.

Habe heute Qiagen ganz oben auf mein Watchlist gesetzt! Sobals es sich etwas beruhigt, werde ich mir mal ein paar 100 holen.

Hintergrund: Ich habe mal mitte/ende der 90er, bei einem Konkurrenten an ein paar Projekten zur DNA-Systhese und zur Aufreinigung von mRNA gearbeitet. Von dieser Seite her glaube ich mir ein gewisses Urteil über Qiagen, Ihre Produkte und Markstellung erlauben zu können. Und ich denke für unter 10€ sind die doch ein echtes Schnäpchen.

In diesem Sinne

Biotron
..nun, daß Qiagen ein gutes Unternehmen ist, ahnen wir alle. Gleichwohl war die Bewertung lange Zeit ziemlich übertrieben und jetzt sollten sich erst einmal die Wogen glätten, denke ich. Aber was soll´s.

Die Irrationalität sehe ich aber auch, wobei es seltsamerweise auch Aktien gibt, die davon (noch?) verschont bleiben. Möglicherweise weil der Chart zu gut aussieht und sich deshalb keine Shortseller dran-trauen?
Jedenfalls halte ich die Short-Positionierung im Augenblick für einen wesentlichen Faktor, der einen möglicherweise berechtigten Trend extrem verstärkt. Wenn eine Qiagen heute 40 % verliert, wegen der Gewinnwarnung, dann halte ich das auch für Wahnsinn. Eine Articon meldet heute einen Umsatz von ca. 50 Mio im Quartal, aufs Jahr also 200 Mio - und wird mit 11 Mio Euro bewertet, was ungefähr dem Kassenbestand entspricht....und so weiter.

Nun sagen einige: der Chart hat immer recht, aber das stimmt leider nicht. Der Chart hatte nicht recht, als im Jahr 1999 Aktien mit den 100-fachen Umsatz bewertet wurden, als eine Intershop 100 Euro wert war und weiter stieg.
Der Chart kann auch jetzt schon in einigen Fällen sehr unrecht haben. Wenn zum Beispiel Fonds aus Werten aussteigen, weil sie unter die Mindest-Marktkapitalisierung gefallen sind, weil ihre Manager NM-Verbot haben oder ähnliches. Dadurch werden die Unternehmen nicht schlechter. Dennoch besteht Verkaufsdruck.
Und wie viele Aktien gibt es eigentlich im Augenblick, wo sich die Anleger NICHT fragen: stimmt etwas nicht, wird ev. betrogen? Wie ist dieser Kursverfall zu erklären?
Und sie verkaufen aus Angst und Verunsicherung - und verstärken den Druck auf die Aktie weiter, so daß sich andere die gleiche Frage stellen. Ohne dass tatsächlich etwas dahinter steckt. (In manchen Fällen leider doch - was nochmal die Angst erhöht).

Doch wir scheinen auf jeden Fall in einer Endphase zu stecken, diese Abwärtstempo kann der NM und die Nasdaq vielleicht noch 1 Woche durchhalten, vielleicht auch 2. Aber es wird in jedem Fall bald eine kräftige Gegenbewegung geben, sonst versteh ich die Welt nicht mehr.
natürlich wird es eine Gegenbewegung geben.

Momentan herrscht doch auch ein Käuferstreik. Warum soll ich heute kaufen, wenn es doch noch weiter abwärts geht. (ich bleibe vorerst auf meinem Cash sitzen und warte ganz gemütlich ab. Und ja nicht von 3-4 guten Tagen täuschen lassen!!! Lieber den absoluten Tiefpunkt verpassen als ins fallende Messer zu greifen)
@Sturzflug..

Und ja nicht von 3-4 guten Tagen täuschen lassen!!!
Lieber den absoluten Tiefpunkt verpassen als ins fallende Messer zu greifen


Genau so ist es.

Seit Wochen und Monaten haben wir ANDAUERND Kaufkurse, wenn wir all den Banken und Analysten Glauben schenken wollen..!

Komisch nur, dass all die Aktien immer billiger werden. Aber Sie wissen ja.
Sie müssen dies langfristig sehen..(hihihi..).

Ich hätte wirklich Banker oder Analyst werden sollen.

Dutzende von Ausreden für jede Lebenslage...:laugh:

greetings

HM
Hallo Hr. Motzki und Sturzflug,


selbstverständlich haben wir Kaufkurse. Spätestens seit diesem Frühjahr. Weshalb ich auch weiterhin auf der Käuferseite zu finden bin und dort auch noch die nächsten Wochen und Monate verbleiben werde. Da wir spätestens seit diesem Zeitpunkt eine deutliche Divergenz zwischen der "real" wirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung an den Börsen, besonders US, feststellen kann.

Desweiteren ist die Zeit der Skandale, Horrorgeschichten (Die Welt ging gestern unter! Schade nur, das wir es nicht bemerkt haben!) die beste Zeit zum kaufen. Zum Verkaufen muss sollte man dann die Zeit der blühenden Landschaften und des schnellen Reichtums nutzen.

Was das "Never catch a falling knife." betrifft. Auch hier kann man geteilter Meinung sein.

Sehr viele Menschen haben eine psychiche Hemmschwelle sich in diesen Zeiten Aktien zu kaufen. Besonders bei oder nach einer starke Aufwärtsbewegung. Die sagen sich dann "Gestern hat xyz 10 € gekostet, warum soll ich dann heute für 12€ kaufen? Da warte ich doch noch lieber 1-2 Wochen bis die wieder bei 10€ sind. Nur leider werden diese Menschen auch dann nicht kaufen, weil jetzt sind die Aktien wieder am fallen. Also warum soll ich jetzt kaufen, wo die doch noch billiger werden? Weshalb dieser Schlag Mensch dann aufeinmal sagt. Wieso stehen die jetzt bei 25€? und wieso habe ich die nicht bei 10€ gekauft wie ich es mir überlegt hatte? Aber Verdammt die Firma ist gut und die steigen noch bis mind. 40€ also dann jetzt! Scheisse wieso sind die Aktien jetzt wieder bei 17€?

Genau aus dieser Problematik heraus kaufe ich immer in fallende Märkte hinein. (Catching the falling knife!) Denn ich halte mich an einen alten Kostolany Spruch "Wer den Weizen nicht hat wenn er fällt, der hat Ihn auch nicht wenn er steigt!

Mich hat zwar das Ausmass der Abwärtsbewegung der letzten 3 Monate überrascht und mich auch bisher viel Buchgeld gekostet. Aber ich sehe dies als eine der üblichen Übertreibungen der Börse an, die in der Regel sehr schnell korrigiert wird. Leider läst sich das Ausmass und die Dauer nach unten genauso wenig Abschätzen wie man 99 die Übertreibung nach oben Abschätzen konnte. Aber 99/2000 wurde korrigiert, Frühjahr 02 wird ebenfalls korrigiert.

Bevor mir jetzt einer mit dem Spruch kommen sollte "Der Markt (Chart) hat immer Recht!" soll er mir bitte plausibel Erklärren wieso der Markt 1999/2000 Recht hatte.

Weshalb ich den Quatsch der letzten Wochen, trotz meiner Verluste, sehr entspannt betrachte.

In diesem Sinne


Biotron
@Guten Tag Biotron..;)

Es gibt immer irgendwo in einem bestimmten Sektor eine AG, welche sogenannte Kaufkurse bietet. Das Geheimnis ist es ja gerade, hier ein adäquates Stockpicking betreiben zu können.

Ich könnte Ihnen Dutzende Werte zeigen, wo Sie innerhalb der letzten Monate böse auf die Fresse gefallen wären.

Oder soll ich sagen ins fallende Messer...;)

Ich sagte es ja an anderer Stelle schon. Natürlich wird diese Bereinigung Jahre dauern. Und natürlich kann auch hier Geld verdient werden. Aber als normaler Anleger, welcher keine Zeit für Börse und Recherche hat,

ist das Umfeld überhaupt nicht geeignet zu investieren und auch richtig zu liegen.

Schöne Grüsse

HM
Hallo Hr.Motzki,

Was ist ein "normaler" Anleger ? Einer der teuer kauft und billig verkauft? Jo der sollte Verkaufen! Falls aber das Ziel sein sollte billig Einzukaufen (Eine alte Kaufmannsweisheit besagt "Der Gewinn liegt im Einkauf!") und teuer zu Verkaufen? Der sollte doch diese Zeiten nutzen um sich zu Positionieren!

Kaufen, Wegschliessen und Liegenlassen und in ein paar Jährchen zur Ruhe setzten!

Für mich (als Antizykliker) sind das Zeiten und ein Umfeld, wie Ostern und Weihnachten zusammen. Gibt es Überhaupt ein besseres? Ist zwar nicht jedermanns Ding, aber mir macht es Spass und gefällts.

Ich liebe diese Zeiten!

In diesem Sinne

Biotron

PS: Wann ist Sommerschlussverkauf in diesem Jahr?
Biotron: sehe ich ganz ähnlich. Lieber in fallende Messer nach und nach kaufen - wobei man die Abstände nicht zu kurz halten sollte und nur Werte kaufen, die fundamental in Ordnung sind, wo man also auch länger warten kann, wenn es nötig ist.

Beispiel wäre Articon: am Dienstag fielen sie den ca. 10 Tag in Folge. Natürlich hätte ich bei 3 Euro oder so Stop-loss setzen können. Nur ist bei einer Situation wie der jetzigen einfach nicht zu erkennen, wann die Irrationalität dreht und der Kurs wieder steigt - und die Verunsicherung, daß die Aktie ja ev. nicht ohne Grund gefallen ist, weil wieder wer mehr weiß, als in der Bilanz steht, wer kennt sie nicht.
Nachdem ich allerdings genau diese Fragen auch in zahllosen anderen Threads zu ebenfalls gesunden Aktien gelesen habe, (was ist hier faul, wer weiß hier mehr?), war ich einigermaßen beruhigt und habe sukzessive meinen Anteil an dem Unternehmen erhöht.
Mittwoch morgen kam eine ad-hoc, in der ganz brauchbare Zahlen gemeldet wurden, eher gut als schlecht - und offenbar waren viele erleichtert und sind wieder oder neu eingestiegen.

Klar: hätte man bei 3 verkauft, hätte man dann ungefähr die 2 1/2-fache Menge kaufen können. Nur: hätte man sich getraut?
Mittwoch morgen fing die Aktie mit 40 % Plus an und endete bei 20 %, weil so ein schlimmer Tag war und Gewinnmitnahmen einsetzten. Gestern ging es aber nicht etwa weiter runter, sondern gleich auf 1,50. Sieht man sich natürlich von der Außenlinie an, der Rücksetzer wird schon kommen.
Dann steigt die Aktie heute aber weiter bis 1,9 / 2 Euro. Jetzt wird es aber langsam Zeit für einen Rücksetzer.

Keiner weiß, wie die nächste Woche wird. Vielleicht geht es wieder runter und es waren nur Zocker. Dann sind diejenigen die Dummen, die am Montag für 1,70 oder so kaufen, weil sie nur noch den erneuten Abstieg begleiten. Geht es aber weiter hoch, dann wartet man ev. erst recht auf den Rücksetzer und sieht beim Anstieg zu. Ich habe dagegen im Fallen zwischen 2,3 und 1,3 den Anteil am Depot noch mal deutlich erhöht und freu mich, daß die billigsten Stücke mittlerweile schon wieder 50 - 60 % im Plus stehen.
Wobei die Aktie fundamental problemlos noch bis 4 oder 5 Euro steigen könnte ohne wirklich teuer zu sein...bis dahin muß es nicht gehen, aber der Depotanteil ist groß genug, daß ich auch ein paar Stücke mal wieder abgeben kann.

Es gibt natürlich viele verschiedene Anlage-Mentalitäten. Unsere scheinen sich zu ähneln. Und dann ist diese Taktik, in fallende Märkte zu kaufen und bei Gewinn wieder den Anteil zu verringern, genau richtig. Andere sehen das anders, weil es ihrer Mentalität eben nicht entspricht. Jeder Mensch ist anders.

Ich wehre mich nur dagegen, wenn Leute glauben, es gäbe an der Börse nur 1 richtiges Rezept. Ich bin auf meine Weise - seit ich sie konsequent praktiziere - sehr gut gefahren.
@Guten Abend Biotron...

Was ein normaler Anleger ist..?
Wirklich schwer zu sagen.
Von jedem ein bisschen würde ich meinen...;)

Motzki könnte doch ein [/b]normaler Anleger[/b] sein.

Ein Anleger, welcher gelernt hat nicht bei jeder Bewegung dabei zu sein.

Ein Anleger, welcher in den letzten Monaten tausende von Euro sparen konnte,
weil er nicht so wie viele andere gehalten hatte.

Ein Anleger, welcher in den letzten Monaten nicht immer wieder billig nachkaufte,
nur um fest zu stellen, dass es täglich billiger wurde.

Ein Anlger, welcher jetzt nicht täglich auf seine Watchliste schauen muss,
um endlich nach all den Wochen wieder eine grüne Zahl zu erblicken.


Und dann wegen ein-zwei grüner Tage das Gefühl zu bekommen, er würde jetzt zu den Gewinnern gehören, nur weil der Markt positiv ist.

Denn wenn der Anleger ehrlich wäre, dann würde er zur Kenntnis nehmen,
dass all die schöne Performance der letzten zwei Tage nichts ist,
im Gegensatz zu den Verlusten, welche er in den letzten Monaten erlitten hatte.


Und dies nur, weil er in Treue fest an seinen Werten festgehalten hatte, auf Teufel komm raus.

Oder wie ist das mein guter Xylophon..?

Natürlich kein Grund negativ zu denken, obwohl die gute ACG ziemlich übel auf Sinkflug gegangen ist.
Naja, ein Sechstel hat Sie heute ja aufgeholt von den Verlusten.
Ein Tropfen auf dem heissen Stein.
Und Morgen kann schon wieder alles vorüber sein.
Was ich Ihnen nicht gönne..!

Jetzt aber zurück zum normalen Anleger, liebe Freunde.

Ich meine dies wirklich nicht hämisch.
Für mich ist ein normaler Anleger jemand, der nicht täglich investiert sein muss.
Ich wiederhole mich hier gerne.
Jemand der wirklich erfolgreich sein möchte auf lange Jahre,
wird ganz gewiss immer wieder Pausen einlegen auf dem glatten Parkett..;)

Andere Meinungen sind natürlich zu tolerieren..!

Mich würde mal interessieren,
wie tief zwei solche Bulllen wie Biotron&Xylophon in dem Miesen hängen....?

Denn Erfolg, hängt nicht nur von der Zukunft ab, sondern überwiegend von der Gegenwart.

Nur das zählt.

Was morgen ist kann übermorgen schon wieder Vergangenheit sein.

Oder bin ich da auch wieder zu pessimistisch....?

Schöne Grüsse

HM
hr. motzki
bravo !!
könnte ich doch mal etwas gegen sie schreiben
kommmt noch !
..nun, ich bin ehrlich genug, daß es rund 40 % sind. Es sah aber schon deutlich schlimmer aus zu anderen Zeiten. Wo ich mehr Werte hatte, diese einfach liegen ließ oder ohne Sinn und Verstand nachgekauft haben.

Nun konzentriere ich mich auf weniger Werte mit einer gesunden Kapital-Lage, mit konservativer Abschreibungs-Politik ode die ihre Abschreibungen schon im wesentlichen hinter sich haben. Und habe bei denen auch keine Sorge, wenn es mal abwärts geht.

Denn eins wollen wir doch nicht vergessen: die Früh-Indikatoren sind nach wie vor positiv, die amerikanische und die europäische Wirtschaft stehen am Anfang einer Erholung, die Lager sind immernoch weitgehend leer, aber sie werden nicht ewig leer bleiben. Und so weiter.
Wir haben jetzt Sommer, wo weniger Handel stattfindet, daher die Bewegungen in beide Richtungen deutlicher ausfallen und zufälliger. Wir hatten sehr schlimme Tage, wo es nach dem Bruch sehr wichtiger und sehr alter Unterstützungen aussah.

Jetzt hatten wir 2 Tage einen schönen Rebound, lang ersehnt, mal sehen, wie lange er noch anhält. Man wird mich beim einen oder anderen Wert schon bald wieder auf der Verkäuferseite finden. Nicht bei ACG vermutlich, die liegen einfach rum und warten die Bodenbildung ab. Auf diesem Niveau verkauf ich nicht, bei diesem Chart drängt sich aber auch kein Nachkauf auf. Es ist ja noch Zeit genug.

Ich möchte nur anmerken, daß ich seit ca. 2-3 Monaten fast jeden Nachkauf mit Gewinn beendet habe. Nicht in dem Sinne, daß ich die kompletten Aktien im Depot dann im Gewinn hatte. Aber dass ich eine gleiche Stückzahl billiger nachgekauft habe und teurer wieder verkaufen konnte. Oder teurer einen Teil abgegeben und billiger zurückgekauft.

Klar, hätte ich alle Aktien ge- und verkauft, dann wäre es vielleicht noch mehr gewesen. Aber das ist eben nicht mein Ding, weil ich in so einer Situation mehr Fehler mache, wo es um alles oder nichts geht. Ich kauf lieber in einzelnen Tranchen und verkauf genauso. Hat sich bewährt, seit ich diesen Stil pflege. Nachdem ich mir die Fehler des Jahres 2000 mal in Ruhe angeschaut hatte(und das Jahr war wirlich teuer!): Da habe ich nämlich noch Stop-losses gesetzt. Aber erstaunlich häufig später teurer zurückgekauft und dann mit wieder mit SL verkauft (Verluste begrenzt :laugh: ohne je Gewinne zu erzielen, natürlich erst in der 2 Jahreshälfte). Da hab ich eben kein Händchen für, also muß ich anders arbeiten. So einfach ist das.

Mein Stil ist ein anderer. Und daran halte ich deshalb auch fest. Sogar Kinowelt konnte mir dieses Jahr noch einen kleinen Gewinn einbringen, 2 x bei komletten Desinteresse gekauft und mit 100 % wieder verkauft. Jetzt hab ich kein einziges Stück mehr von dieser Aktie. Aber sie war nur ein Beispiel, daß es FÜR MICH so eine bessere Art ist, mein Depot zu verwalten als zB SL.

Muß doch wohl jeder selber wissen. Wieso soll ich komplett aussteigen? Zumal mir das Ganze ja auch Spaß macht???
..um es mal ganz einfach zu sagen:

Der Sinn der Sache ist doch: billig kaufen, teu(r)er verkaufen. Oder teurer verkaufen, billiger zurückkaufen.

Wenn man nun bestimmte Werte einigermaßen kennt - oder gar gut? - dann wird man auch wissen, daß sie sich auf bestimmten fundamentalen Niveaus bewegen, die entweder vertretbar sind oder zu billig oder auch schon teuer erscheinen. Dann guckt man sich den Chart an und sieht vielleicht auch ein paar Widerstäne u. Unterstützungen.

Bin ich also von einem Wert fundamental überzeugt, dann setze ich eine bestimmten Geldbetrag fest, den ich in diesen Wert zu investieren bereit bin. Und kaufe bei günstig erscheinender Situation mal ein paar - nicht für´s ganze Geld. Beispiel wäre zB Check Point Software für unter 20.
Fällt die Aktie, kann man bei nächster Gelegenheit nachkaufen, zB unter 15 oder so, wobei ich hier nur 2 Dinge wichtig finde: nicht zu nah am ersten Kaufkurs - der Schnitt sollte sich deutlich verändern - und dann, wenn die Stimmung wirklich ganz schlecht ist. Für mich war der Nachkauf bei 13,5, Schitt so knapp unter 17.
Für einen dritten Kauf wäre noch Platz gewesen. Jetzt scheint es aber erstmal hoch zu gehen, dann wird eben demnächst ev. auch wieder verkauft, mal abwarten, wie es weiter geht. Jedenfalls ist noch einiges möglich. Vielleicht komm ich nochmal zu 10 zum Zuge. Vielleicht verkauf ich auch schon bald bei 15, wenn die Stimmung wieder ins Euphorische dreht, ohne daß die 15 überschritten werden. Auch für den Verkauf wird eher die Stimmung als der Kurs verantwortlich sein. Der Kurs von 13,5 sollte aber auf jeden Fall überschritten werden können - wenn Check Point nicht plötzlich mit einer Gewinnwarnung erheblichen Ausmaßes kommen sollte.

Es gibt aber auch Werte, die das alles schon hinter sich haben. United Internet zB: da ist es eher so, daß es gewisse Korridore gibt, wo sich die Aktie bewegt. Im Augenblick kann man ungefähr bei 6.5 kaufen und bei 7.5 wieder abgeben. Kann aber auch sein, daß es bei starkem Markt noch höher geht. Letztes Mal hab ich Glück gehabt und 7,8 bekommen, bei 4,8 gekauft oder so...

MIt anderen Worten: man sollte die Aktien ein wenig kennen, die man handelt, damit man abschätzen kann, wie tief es noch gehen kann. Was Überraschungen wie bei Comroad - die ich nie hatte - nicht ausschließt. Aber auch wenn es viele glauben: nicht jede Aktie ist eine Comroad. In der Regel sind die Fundamentaldaten, die in der Bilanz stehen, schon einigermaßen glaubhaft. Wenn also eine Aktie Cash generiert und nicht verbrennt - auch wenn sie ev. noch unter planmäßigen Abschreibungen leidet - und dann ein KUV von unter 0,1 ausweist und ausreichend Geld in der Kasse hat für die nächsten Jahre, dann kann man sie auch mal mit schlechtem Chart kaufen. Und nachkaufen. Und noch mal nachkaufen. Da muß man dann eben ein wenig Geduld haben. Irgendwann wird man belohnt. Und hat schön viele Stücke zu einen sehr schönen Durchschnittskurs.
# 548

Herr Motzki, ein sehr schönes Posting.
Ihre Meinung kann ich voll und ganz teilen. :)

In einer Baisse (und diese hier ist wohl von der schlimmsten Sorte :( ), ist es verhängnisvoll ein Bulle zu sein.

Im Jahr 2000 und auch 2001 gab´s ja noch lukrative Bärenmarkt-Rallies, in diesem Jahr sind sie meist nach 10 % Plus (ich meine hier Plus der Indizes) erschöpft, und diese werden innerhalb weniger Tage erreicht; d.h. also nur ein Short-Squeeze.

Die gefahrlosere Variante ist ja wohl die Bären-Seite oder die Seitenlinie. Wenn ich mir die Indizes so anschaue, dann muß ich feststellen, daß die Chancen auf Kursgewinne ziemlich mies sind, die Chancen auf Kursverluste jedoch immens groß.

Und dann noch die Unsicherheiten, die nicht gerade für steigende Kurse sprechen:

nur einige Beispiele:
- Was wird aus Brasilien?
- wie werden die Unternehmen die hohen Schuldenberge bewältigen?
- wie sollen die amerik. Konsumenten die "Welt retten" bei ihrer niedrigen (bzw. gar keinen ;) )Sparquote?
- welche Bilanzmanipulationen kommen noch ans Tageslicht?
- was wird, wenn die USA den Irak angreift?
- was passiert noch mit den japanischen Banken, die auf immensen faulen Krediten sitzen?
- was passiert, wenn die langfristigen Aufwärtstrends nun doch nicht halten?
- wie lange können die Pensionsfonds diese Baisse noch ertragen, ohne daß Panik bei den künftigen Pensionären aufkommt? (ich denke, die Performance der letzten 3 Jahre dürfte wohl nicht gerade berauschend sein)
- welche Gewinn- und Umsatzwarnungen erwarten uns noch?
- welche Firmenpleiten von hochkarätigen Firmen stehen uns noch bevor?.....etc.
Ich könnte die Liste noch erheblich länger werden lassen.;)

Was spricht denn nun für steigende Kurse?

-ab und an sind mal positive Früh-Indikatoren zu vermelden und ab und an mal eine Bestätigung der heruntergenommenen Prognosen.

- weil es schon so stark gefallen ist?

Nee, nee, ich denke, wir werden noch sehr lange keine blühenden Börsen-Landschaften sehen. Bestenfalls eine langfristige Seitwärtsbewegung. Ich fürchte jedoch, es wird eine weitere Abwärtsbewegung.

Gruß
Atze 2
..soll mir nur Recht sein, wenn die Stimmung weiter so bleibt. Dann hab ich ja noch Zeit mit dem Verkaufen.

Probleme wie mit Brasilien gibt es schon seit 50 Jahren. Und zu den Bilanzgeschichten hab ich ja schon früher was geschrieben....
@ Hi Xylophon,

ich kann im Bezug auf den Heiligen Gral dir nur zustimmen. Es gibt an der Börse viele, sehr viele Wege zum Erfolg. Je nach Erfahrung, Mentalität und Zielsetzung. Ich selber habe mir mal ende letzten Jahres im Zusammenhang mit der Faire Value Diskussion, mir mal so meine Gedanken gemacht. Hätte ich damals (20.11.01) meine Ausgearbeitete Strategie umgestezt, wäre heute mein Depot mit 13.88 % im Plus, sowie kein einziger Wert im Minus (Performence der Werte zwischen 0.4% SZG und 42.5% EDH). Ist aber leider eine eher defensive Strategie zum Kapitalerhalt (besser als Sparbuch oder Festgeldanlage.) Als die etwas was agressivere Strategie, mit kalkuliertem Risiko (Betrag X), um möglichst schnell eine gewisse Summe Y zu erzielen.

@ Hallo Hr. Motzki

mein Breakeven ist ca. 1480 im Nas100 bezogen auf eine US-$/€ Verhältnis =1. Somit beläuft sich mein momentaniger Verlust auf ca.30%. Dürfte eine Menge Anleger und Profis geben, die in den letzten Jahren (seit 2000) eine schlechter Performence erzielt haben. Erwarte aber nach wie vor eine positive Jahresperformence. Auch wenn ich mal wieder mein primäres Ziel 25%+x p.A nicht erreichen dürfte. Müsste aber zumindest mein sekundäres Ziel, alle relevaten Indixes (Nas100, DAX, Dow) um mind. 10% aus zu Performen wie üblich erreichen.

Hr.Motzki, die Gegenwart ist im Augenblick der Gegenwart wieder bereits Vergangenheit. Weshalb das einzig Unberechenbare Zählt die Zukunft. Die im Augenblick der Gegenwart bereits wieder Vergangenheit ist.

Und was heute Zählt (Bilanzskandale, Vertrauensverlust, Terrorangst usw.) ist morgen wieder Vergangenheit, wenn wieder Wirtschafts- und Gewinnwachstum, Fussionsphantasie und Shortiegrillen zählt.

Ich weis nicht wie Erfolgreich Sie in den letzten Jahren aggiert haben. Aber ich lege heute die Grundsteine für meinen Erfolg von morgen. Welche dann die Grundsteine sind für meinen Erfolg von übermorgen sind.

Sie beschäftigen sich mit dem heute, ich beschäftige mich mit dem morgen. Wer von uns beiden auf Dauer erfolgreicher aggiert, wird die Zeit weissen.

Was heute ist kann morgen schon wieder Vergangenheit sein.

Oder bin ich da wieder zu optimistisch....?


In diesem Sinne


Biotron

PS: Schönes Wochende und mal sehen was uns die Erningseason für Überraschungen bringt. Ich kümmer mich jetzt um wichtigeres.
Ich habe noch etwas gefunden, was irgendjemand hier bei WO mal gepostet hat - habe mir jedoch den User-Namen nicht gemerkt.

Im Grunde genommen, ist es der Schlüssel für Börsengewinne:

Lieber den Trend handeln, als mögliche Reaktionen innerhalb des Trends

Die Trendphasen dauerten immer viel länger und brachten folglich vielmehr ein als die Reaktionen innerhalb des Trends.

Man ist nur immer scharf darauf, die Trendwende auszuloten. Natürlich kommt irgendwann die Trendwende - so wie sie immer gekommen ist.

Fragt sich nur, ob das Konto solange durchhält

Hier als Beispiel der 3-Monats-Chart unseres DAX:


Hier sieht man ganz deutlich, wieviel Glück man haben mußte, um erfolgreich eine kleine Unterbrechung des Abwärtstrends gewinnbringend zu realisieren. Es wäre doch viel gefahrloser gewesen, ein Short-Zerti zu halten oder einfach an der Seitenlinie diesem Treiben zuzusehen.

Gruß
Atze 2
Hi Atze2,

wieviele haben im Jan01, April01, Okt/Nov01 und Feb/März02 an der Seitenlinie gestanden? Bisher konnte ich während dieser Bärmarketrallys meine Verluste mehr als Ausgleichen, da ich mit den Trendfolgern dankbare abnehmer hatte. Oder wie sagte es Kostolany. Gehe 2/3 der Zeit gegen den Trend und 1/3 der Zeit mit dem Trend. Soviel zu dem Schwachsinn ala "The trend is your friend." der Statisten/Chartisten.

"Fragt sich nur, ob das Konto solange durchhält."

Wer Geld an der Börse investiert, welches er benötigt, sollte es doch lieber in erstklassiche Festverzinsliche Staatsanleihen stecken. Alles andere grenzt an Schwachsinn.

Denn man weis nie und darf es auch nicht erwarten, das an der Börse investierte Geld zurückzubekommen. Das beste ist gleich kpl. Abschreiben und sich dann freuen wenn die Börse einem was gibt.


In diesem Sinne


Biotron
@Xylophon...

Ich schreibe jetzt Ihnen einmal, ohne die anderen ganzen Beiträge gelesen zu haben. Da kann ich mich besser konzentrieren.
Natürlich können Sie investiert bleiben. Und natürlich sollen Sie nicht wenn es dunkel wird, alles fahren lassen in einem Anflug von Panik und Verzweiflung. Solche Dinge würde ich niemals gut heisse. Aber wissen Sie was mich wirklich all die Wochen an Ihnen enttäuscht hatte..

Zu Anfang dieses Threads hatten Sie sich wirklich viel Arbeit gemacht, um in schönen, interessanten und ehrlichen Beiträgen zu schildern, warum Sie so ins Messer gelaufen waren. Sie nannten ja alle Kardinal-Fehler freiheraus. Und es war bestimmt nicht leicht, dies auf genau die Art&Weise hier in die Öffentlichkeit zu tragen. Schliesslich sind Sie hier nicht vollkommen anonym. Als User meine ich jetzt...

Aber jetzt, viele Monate später müssen wir feststellen, dass Sie zumindest in weiten Teilen, gar nicht aus Ihren damaligen Anfängerfehlern gelernt haben. Noch immer handeln Sie ohne SL. Und noch immer halten Sie viel zu lange an einer Share fest, anstatt eingedenk alter Erinnerung, diese Missgeburten gnadenlos aus dem Depot zu prügeln...!

Verluste und noch weitere Verluste werden mit immer mehr Bockigkeit beantwortet. Ich kann dies alles gar nicht verstehen. Immer wieder dieselben Fehler. Und zu einem bestimmten Zeitpunkt kommen dann Antworten wie längere Sicht, jetzt haben wir nochmals Kaufkurse, billig-billiger-am billigsten, usw....! Diese Stereotypen kenne ich bis zum erbrechen. Sie haben alle denselben Charakter.

Sie beruhen einzig auf Hoffnung mit einem Schuss Bockigkeit und einer Prise Durchhaltevermögen..

Und dies hat nix mit Ihnen zu tun Xylophon, sondern unterliegt ganz einfachen primitiven psychologischen Gesetzen, welchen sich die wenigsten entziehen können. Das müssen Sie mir ganz einfach glauben. Es ist kein Statement von oben herab, sondern ganz einfach meine eigene Erfahrung. Diesen Becher habe auch ich bis zur bitteren Neige leeren müssen. Aber mit dem Unterschied, dass ich gestärkt daraus hervorgegangen bin. Was bringen mir all die schönen ehrlichen Bericht über mich an andere User hier im Forum, wenn ich nicht in der Lage bin diesem Umstand Rechnung zu tragen und die adäquaten Gegenmassnahmen einzuleiten...!

Sie hatten doch all Ihre Fehler schon erkannt-aber haben doch im Endeffekt nicht danach gehandelt...!

Sie müssen begreifen, dass Sie nicht nur Gewinnen wenn Ihr Konto am nächsten Tag ein paar Euro mehr in den Büchern zu stehen hat Xylophon.

Auf lange Jahre gesehen werden Sie Ihren grössten Gewinn ganz woanders finden. Und glauben Sie bitte nicht Motzke wäre ein Träumer und Spinner. Ich weiss sehr gut was und wann ich es möchte. Aber ich weiss auch, dass die Zeit mein bester Verbündeter sein wird. Diese verrückten Zuckungen in den letzten Tagen sprechen doch eine beredte Sprache. Kein kühles sachliches Timing. Kein überlegtes Handeln in der Gewissheit jetzt richtig zu liegen.

Ich sehe lediglich völlige Unsicherheit, welche sich in diesem abstrusen hektischen Handeln äussert...! Sie müssen einfach auch begreifen, das Ihr grösstes Kapital auf lange Jahre an der Börse Ihr Charakter sein wird. Ich spreche nicht von Intelligenz, sondern von anderen Eigenschaften die einen guten Anleger ausmachen..!

Nicht, dass ich Sie jetzt glauben machen wollte ich wäre so weit. Ganz bestimmt nicht. Aber ich mir gewissen Dingen bewusst. Davon sind viele hier noch weit entfernt. Und für einen Tag mag der eine oder andere einen kleinen Gewinn einstecken. Geschenkt. Wirklicher Erfolg unterliegt keinem Zufallsmoment wie in diesen Tagen. Sie müssen dies ja nicht glauben. Aber zumindest darüber nachdenken könnte sich lohnen....

MfG

HM
Biotron, was ist denn das für eine Strategie? :laugh:

"Denn man weis nie und darf es auch nicht erwarten, das an der Börse investierte Geld zurückzubekommen. Das beste ist gleich kpl. Abschreiben und sich dann freuen wenn die Börse einem was gibt."

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Bei dieser Strategie kann man natürlich Harakiri-Investments tätigen (z.B. Nemax-Werte). Vielleicht klappt´s - vielleicht auch nicht.;)

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Ich hatte eigentlich nicht vor, meinen Börsen-Einsatz abzuschreiben. :laugh:
Nachdem ich auf die B2B-Blase im Jahr 2000/2001 hereingefallen bin, fahre ich doch eine etwas defensivere Strategie. Ab und an fasse ich leider auch noch ein fallendes Messer auf; aber es wird zum Glück immer weniger.

Gruß
Atze 2
Hi Atze2,

"Denn man weis nie und darf es auch nicht erwarten, das an der Börse investierte Geld zurückzubekommen. Das beste ist gleich kpl. Abschreiben und sich dann freuen wenn die Börse einem was gibt."

vielleicht habe ich das etwas zu drastisch Ausgedrückt, bin mir aber da nicht sicher, eher doch so wie ich es sehe. Denn es ist keine Strategie, es ist die Realität und wer sich dessen nicht bewust ist, sollte sich doch überlegen ob er nicht doch besser Abstand von der Börse nimmt!

Einer meiner Erfahrungen die ich mal an der Börse sammeln durfte, musste war 1990. In der Zeit nachdem unser Saddam in Kuweit einmaschiert war und bevor dann die "Allianz" (Ich meine unseren amerikanischen Freunde mit Hilfe der Engländer und Franzosen.) Denn Luftkrieg und Bodenkrieg eröffnet hatten.

In der Zeit des weltweiten Verfalls damals an den Börsen, fuhr ich mein Börsenengament bis zum Anschlag hoch. (übliche Antizyklische Taktik.) Aber leider setzte ich auch einen Grossteil meiner Reserven für unvorhersehbare Ereignisse des Lebens ein und ich war bei den Banken zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt Kreditwürdig. (Ich war im ersten Semester zu meiner Fortbildung zum Techniker und bezog leider ein sogennates Unterhaltsrdarlehen des Arbeitsamtes. (Ich investierte damals ca. 100.000 in meine Ausbildung/Zukunft (Verdienstausfall und Unterhaltsdarlehen über 2 Jahre)) Und wie das Leben so seine spielchen treibt, kamen diese Ereignisse. Wo durch ich gezwungen worden bin, sämtliche Börsenengaments im Dezember90/Januar91 zu liqidieren weil ich ganz dirngend Cash brauchte. Das war echt bitter und tat auch richtig weh! Hat eine ganze weile gedauert bis ich mich von diesen Verlusten erholt habe. Aber was war damals mein Fehler? Der Einkauf im damaligen Ausverkauf? Nein!Mein Fehler war, Ich habe Geld investiert, was ich in einem Notfall benötigt habe und als dann dieser Notfall eintrat, musste ich meine gesamten Engaments liquidieren und die bis dahin angefallen Verluste realisieren. 6-12 Monate später wäre das kein Problem gewessen, da hätte ich ganz nette Gewinne erzielt. War aber leider nicht. Deswegen investiere ich an der Börse nur Geld, was ich im Notfall auch vollkommen abschreiben kann, oder anders Ausgedrückt Geld auf welches ich in einem Notfall in meinem "realen" Leben nicht angewiessen bin!

Harakiri-Investments (Nemax-Werte) würde ich eher als Risiko-Investments bezeichnen. Denn Harakiri waren die 99/2k. Vor dennen ich damals mein Umfeld auch eindringlich gewarnt hatte, weshalb ich auch oft belächelt wurde. Na Ja. Seit 2001 sind das für mich Risiko-Investments mit einem akzeptablen Chance/Risiko-Verhältnis. Wobei ich eher Nas100-Werte bevorzuge als Nemax-Werte. Aber halt Risiko-Investments, weswegen ich ja auch schon öfters vor meinem Anlegeverhalten gewarnt habe. Denn viele haben nicht meine finanziellen und mentalen Möglichkeiten! Weshalb Lieschen Müller und Otto Normal (auch meinen Freunden oder meiner Familie) rate doch Abstand von meinen Strategien und Taktiken zu nehmen. Aber dies sind Strategien und Taktiken, die sich in meinem bald 20 jährigen Börsenleben entwickelt haben und mit dennen ich an der Börse erfolgreich überlebt habe. Manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich.

Es ist halt nunmal einer meiner Eigenarten (Ich bin eigen und nicht artig!!!) gewisse Sachverhalte, in einer "relativ" drastischen Form Auszudrücken, um jegliche Art und Form von Missverständnissen auszuschliessen.

Atze2 du kannst mir glauben, ich beabsichtige auch nicht unbedingt meinen Börseneinsatz abzuschreiben. Aber ich mir voll Bewust, das ich dies im Notfall machen muss! Denn egal wie "defensiv" meine Strategie ist, in dem Augenblick wo ich ein Börseninvestment eingehe, gehe ich ein Risikoinvestment ein! Vielleicht ist dies ja bei dir anders? Falls dem so ist, bitte ich doch darum, das du mir bitte mitteilst, wer dir Garantiert das du dein eigesetztes Kapital zurück erhältst. Vielleicht übernimmt er oder sie (eine Bank?) ja auch diese Garantie für mich. Ich wäre daran sehr, sehr stark interessiert.

In diesem Sinne

Biotron
Biotron, o.k. jetzt wird es deutlicher, was du meinst. ;)

Ich bin nach dem Crash von 1997 eingestiegen und habe also auch schon genügend Hausse- und Baisse-Erfahrung. Denn genau in dieser Zeit waren Freud und Leid dicht beieinander. Genau in diesen fast 5 Jahren konnte man alle Facetten den Börsenlebens kennenlernen. Crash, Hausse, Baisse.

Gibt es noch mehr?, ach ja, die Seitwärtsbewegung (aber gab es ja auch im Jahr 1999).

Was war mein größter Fehler?
Ich habe die Intensität des Abwärtstrends unterschätzt.:( Ende 2000 habe ich gedacht, die Baisse könnte nun langsam zu Ende gehen. Nun ja, im März 2001 habe ich dann entnervt, mein Depot geräumt und erst einmal meine Wunden geleckt.
Meine größten Verluste habe ich also gemacht bei einem Nemax-Stand zwischen 4000 und 2000 Punkten und einem Nasdaq-Stand zwischen 3000 und 2000 Punkten.

Aber im Prinzip ist es ja egal, wann man die Verluste eingefahren hat. Auch im Jahr 2002 konnte man locker mal schnell 50 % des Depots im Minus sein.

Danach war ab und an mal Kurzfrist-Traden angesat, jedoch nur mit Aktien, keine Optionsscheine (man muß sagen der Erfolg war mehr oder weniger ein Nullsummenspiel).

Im Sept.2001 war ich in Urlaub und folglich nicht investiert. Ende September bin ich dann wieder voll investiert gewesen bis zum Jahresende. Dadurch habe ich natürlich etliches meiner Verluste wieder hereinholen können.

In diesem Jahr wurde nur ein kleines Zocker-Depot zum Traden zugelassen. (das andere Geld bleibt unter Verschluß. Sparbuch-Rendite reicht mir. ;) )

Mein größter Fehler war also, daß ich im Grunde genommen meine Bullenmentalität nicht ablegen konnte.
Diese ganze antizyklische Strategie hat eigentlich nur ins Verderben geführt, und hätte ich im März 2001 dem Fiasko kein Ende bereitet, dann kannst du dir sicherlich ausmalen, daß ich schon pleite wäre.

Mein FAZIT nun daraus: man kann eigentlich nur gewinnen, wenn man mit dem Trend geht.

Was hatten wir zeitweilig für Trends seit dem Frühjahr 2000?

1. den Abwärtstrend
2. den Old-Economy-Trend
3. den Goldminen-Trend.

Wo sind die meisten antizyklisch ;) investiert? Natürlich bei den Technos. Also gegen den Trend und immer in der Hoffnung, daß es irgendwann besser wird. Denn man ist ja inzwischen vom Kurzfrist-Anleger zum Langfrist-Anleger (wegen der Verluste)geworden.

Insofern kann ich die Meinung von Herrn Motzki gut verstehen. Denn er ist ja auch erst aufgewacht ;), als er merkte, daß er nur Verluste einfuhr, weil er gegen den Trend agiert hatte.

Viel Erfolg weiterhin, Biotron :) Vielleicht kommt ja bald der Trend, der für dein Depot wichtig ist.

Gruß
Atze 2
..zunächst mal: ich antworte erst jetzt, weil es natürlich viel wichtigeres als Börse gibt. Heute einen sehr schönen Tag mit Frau und Sohn verlebt, ohne einen Gedanken an Geld o.ä...inwoweit gebe ich Herrn M. durchaus Recht.

Wo ich ihm nicht recht gebe: daß ich nichts gelernt hätte. Im Gegenteil, ich habe viel gelernt. Ich habe mir angesehen, welche Fehler ICH gemacht habe und was ICH tun sollte, um diese abzustellen.

Dabei habe ich mit SL schlechte Erfahrungen gemacht - und mit meiner jetzigen Strategie gute. SL ist für mich deshalb ungeeignet, weil ich a) zum Teil relativ kleine Werte halte, die deshalb anfällig sind für extreme Verluste mit automatischem Stop-loss /zu wenig Umsatz.
Zum anderen, weil ich immer wieder mit SL zu tief verkauft habe und dann höher zurückkaufen konnte. Bestes Beispiel United Internet. Die wurden Ende letzten Jahres von Prior in den Keller geschickt, weil er sie als Pleitekandidaten benannte - obwohl der informierte Aktionär wußte, daß demnächst eine sehr beträchtliche Zahlung eingehen würde (aus dem Teil-verkauf einer Beteiligung and Doubleclick) und von Insolvenz keine Rede sein konnte.

Nachdem ich dort mehrfach schlecht verkauft hatte, habe ich dieses Mal mich einfach auf mein Wissen verlassen und nachgekauft. Das hat den Durchschnitt deutlich gesenkt, mittlerweile hat sich rumgesprochen, daß von Insolvenz keine Rede sein kann und die Aktie liegt in einem sehr schönen Aufwärtstrend und für mich - u.a. wegen des billigen Nachkaufs - 60 % im Plus.
Ab und zu kaufe ich bei Schwäche zu und in Stärke gebe ich wieder ab, aber den Grundstock halte ich einfach weiter. Das hat sich für mich bewährt.

Und jetzt hab ich mir halt ein paar weitere Werte rausgesucht, wo ich eine ähnliche Strategie fahre. Zum Teil stehen diese knapp im Plus (SCM), zum Teil knapp im Minus (Wige Media, Check Point). Zum geringen Teil auch deutlich im Minus (Articon).
Der Punkt ist einfach der: gewisse Kursniveaus sind weder mit fundamentalen Kriterien zu verstehen, noch mit angeblichem Mehr-Wissen der "großen" Marktteilnehmer (zumal diese bei kleinen Werten gar nicht mitspielen, wie Wige oder neuerdings auch articon). Da bedeutet ein heftiger Kursverfall oft überhaupt nichts, allenfalls daß ein paar Leute zuviel Panik haben. Da man Panik aber nicht berechnen kann, kann man darauf auch nicht vernünftig reagieren. Der Kurs kann morgen um 20 % steigen oder nochmal um 20 % fallen. Wenn er nochmal um 20 % fällt, obwohl es dafür keine vernünftigen Gründe gibt, dann ist das eine Kaufgelegenheit. Derjenige, der mir die letzten Articon zu 1,35 Euro verkauft hat, wird sich vermutlich ärgern, der sie meinem Bruder für 1,07 verkauft hat - dessen Depot ich auch betreue - der wird sich in den Arsch beißen. Natürlich hätte es auch auf 0,65 runtergehen können. Aber zum Glück kamen vorher ein paar Zahlen, die die Leute zur Vernunft gebracht haben.
In irrationalen Märkten kann man natürlich an der Seitenlinie stehen. Man kann aber auch versuchen, die Irratinalität zu seinem Vorteil zu nutzen. Manchmal braucht man dazu Geduld. Wie auch die Geduld brauchten, die beim Stand von 5000 des Nemax von totaler Überbewertung sprachen und dennoch noch fast eine weitere Verdopplung mitansehen mußten, bevor sie Recht bekamen. Langsam aber sicher.

Auch damals reagierte die Emotion. Sie nannte sich Gier.
Aus meiner Sicht reagiert heute genau die gleiche Emotion, in diesem Falle Angst: die Welt wird untergehen, es wird Krieg geben, die Situation von 1929 wiederholt sich, alle Bilanzen sind frisiert.
Wer dran glaubt, der sollte sich vom Markt fernhalten. Wer nicht dran glaubt, der nutzt diese Kurse zum langfristigen Kauf. Ich gehöre halt zur zweiten Gruppe.
Hi Atze2,

ich bin mir nicht so sicher ob dein grösster Fehler deine Bullenmentalität ist. Ich zum Beispiel bin auch in 01 mit einer antzykilschen Strategie "relativ" gut gefahren.(Habe mir irgendwie ne schwarze Null .zusammnengetradet. Und die Bank "reich" gemacht! Am ende des Jahres hatte ich mehr als 600000 € Umsatz.) Unter anderem weil ich Februar, Mai, Nov/ Dez01 als Verkäufer miit Gewinn am Markt aggieren konnte, da ich grosse Positionen im Dez/Jan00, März01, Sep/Okt01 aufgebaut habe. Also teilweise zu Zeitpunkten wo du entnervt geschmiessen hast. Was ich sehr gut Nachvollziehen kann, denn besonders März01 ging an die Substanz (zumindest mir).

Wie du siehst hat mir mein kurzfristiges Traden auch nichts oder nicht sehr viel eingebracht. Abgesehen davon das es sehr viel Zeit und Nerven in Anspruch genommen hat. Aber manchmal muss man sich eben dem Markt anpassen. Und besonders die Zeit zwischen 07/00 und 03/01 war von einer sehr starken Abwärtsdynamik gekennzeichnet. Seit 04/01 hat diese Dynamik doch stark nachgelassen. Wir jetzt 9 Monate um die September Tiefststände zu unterbieten und davor dauerte 5 Monate die April Tiefstände wieder zu Unterbieten. Davor brauchten wir 2 Monate um die Dez. Tiefs zu knacken. Wie du erkennst läst die dynamik der Abwärtsbewegung deutlich nach. Auch wenn dies jetzt sich im ersten Augenblick wie Hohn anhörrt. Da am ende einer Abwärtsbewegung die Dynamik immer am grössten ist. Aber dementsprechend ist bei einer Gegenbewegung die Dynamik am Anfang am stärksten. Wo dann die wenigsten dabei sind.

Weshalb ich eher glaube, das dein "grösster" Fehler nicht deine Bullenmentalität ist, sondern das "fehlen" einer gewissen Flexibiltät, sich ändernten Marktbedingungen anzupassen. Aber ich glaube das dies der Fehler der meisten Anleger ist.

Weshalb ich schon mal vor vielen Monten hier im Thread die Frage aufgeworfen habe, ob man sich und seine Anlagestrategien dem Marktumfeld anpassen sollte oder nicht. Ich unterwerfe mich mich den Veränderungen des Marktes und passe dementsprechend meine antizyklische Strategie, wie auch die Dauer meiner Engaments an. Besonders da ich mich eigentlich als Langfristanleger sehe, aber es der Markt erforderlich machte. Besonders in 01 sehr kurzfristig am Markt zu aggieren. Damals betrugen meine Engaments ein paar Tage oder ein paar Wochen. Falls ich eine Aktie mal lange hielt war das 2,3 Monate.

Desweiteren hat mich meine Antizyklick davor bewahrt, in 2000 im im grösseren Umfang in sog. Techs investiert zu sein. Ich war 1999 und 2000 entweder in der sog. Old Economy und mit Cash an der Seitenlinie. Was ich bis heute nicht bereuen musste. Wie viele Trendfolger die in 2000 in Techs erwischt worden sind. Ich habe mein Techengament erst im Dez00 zeitweilig Hochgefahren und auch in 01 hielt sich mein Techengament im begrenzten Rahmen. Manchmal 0% wie mitte/ende Februar01 oder Juni01/Juli01 (Da hielt ich dann so Dinger ala Dykerhoff, Südzucker, Krones usw.) manchmal waren es 100% wie April01. Dazwischen immer irgend ein Mix aus Techs und Old Economy. Seit April02 fahre ich mein Techengament wieder hoch auf mittlerweile wieder 100%. Welches ich auch die nächsten Monate auf diesen Niveau beibehalten will. Vorausgesetzt die Shorteindeckungen werden nicht zu einer deutlichen Übertreibung nach oben führen. (Was aber anzunehmen ist! Naja, dann werde ich halt kurzfristig mein Techengament zurückfahren müssen!)

Was die Sparbuchrendite betrifft. Wenn es dir reicht OK, ich bin mit dieser Rendite nicht zu frieden!

Was das Aufwachen betrifft, das kann man auch anders sehen. z.B: Als wie du es so schön beschrieben hast, als entnevt geschmiessen. Was ich glaube doch eher der Realität entspricht. Worüber ich nicht unbedingt traurig bin.

Was die antizykliche Strategie betrifft. Antizyklisch heist nicht immer gegen den Trend gehen. Sondern während eines Trendes (möglichst gegen ende, ist aber vom Timming her verflucht schwer zu erwischen, dewegen in Teilschritten) gegen diesen Trend zu gehen. Das bedeutet in einen etablierten Trend (wichtig der Trend sollte schon eine geraume Zeit anhalten) zu kaufen um dann in dem darauf folgenden Aufwärtstrend (auch dieser Trend sollte schon eine geraume Zeit angehalten haben.) zu verkaufen. Und dann beginnt das Spiel von neuem. Manchmal kommen diese Trendwechsel früher, manchmal später. Aber eines ist sicher Sie kommen!

Und um auch noch meinem Freund Hr.Motzki eine besondere Freude zu bereiten. Kann man in einem intakten Aufwärtstrend sehr schön ein S/L einsetzen. Um dadurch seine Gewinne zu maximieren, da man nie weis, wie weit ein Aufwärtstrend trägt. Deswegen sollte man ein S/L am anfang eine Aufwärtstrends recht weit vom akt. Kurs plazieren. Da man noch nicht weis ob dies nur eine Korrektur des existierenden Abwärtstrendes ist oder schon ein neuer Aufwärtstrend. Sollte es nachwievor der intakte Abwärtstrend sein würde ich diese S/L wieder entfernen und den ganzen Quatsch abreiten. Sollte es aber wirklich der Trendwechsel gewessen sein, sollte man anfangen seine S/L langsam Nachzuziehen und mit jedem Fortschreitten des Aufwärtstrendes diese immer näher an den akt. Kurs nachziehen. Daurch wird man dann in der Regel "relativ" nahe des Tops ausgestoppt und maximiert dadurch seine Gewinne. Ansonsten sind S/L für einen antizyklischen Anleger, nicht zu gebrauchen. Denn entweder ist die Analyse, aufgrund der die Anlageentscheidung getroffen wurde, richtig. Oder Sie stellt sich als falsch heraus, wodurch Sie sofort und umgehend korigiert werden musss. Egal wie hoch die bis dahin angefallenen Verluste sind. Weswegen unter antzyklischen Gesichtspunkten ein S/L nur zur Gewinnmaximierung sinnvoll eigesetzt werden kann!

Wo wir gerade beim Thema S/L sind. Hr.Motzki, es könnte auch sein, das Xylophon begriffen und verstanden hat, das S/L tödlich seien können, sind. Falls man diese in gewissen Marktumfeldern plaziert. Wo eine ganze Menge Spieler gerade Versuchen diese S/L auszulösen. Um billig gewisse Aktien abfischen zu können. Was wahrscheinlich in letzter Zeit stark zugenommen hat und auch noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Im besoderen sind hier die KO Bullzertifikate zu erwähnen. Wo es im Interesse des Emittenten ist, gewisse Kurse für einen kurzen Augenblick unter den KnockOut Kurs zu drücken.

Und was nützt mir ein S/L. Bei gewissen Ereignissen? Ich nehme mal als Bsp. Qiagen die Tage. Ich habe z.B: ein S/L in die nähe der Septembertiefs gelegt, sagen wir 7% darunter um genug Sicherheitsreserve für die zu erwartende S/L lawine zu haben. Also ein S/L so um 9€ rum. Die Gewinnwarnung kommt, das S/L wird ausgelöst und ich bin meine Qiagen zu ca. 6.5€ los. Ohne jetzt die Möglichkeit zu haben, darüber Nachzudenken ob der Umfang der Reaktion auf die Gewinnwarnung gerechtfertigt ist oder nicht. Jetzt stehe ich da. Ich habe mind. 40% (wahrscheinlich sogar deutlich mehr!) Verlust realisiert und mir richtig schön die Finger verbrannt. Und ein paar Shorties konnten sich wunderschön mit meinen Aktien Preiswert eindecken. Und ob die meisten nach so einer Aktion nochmals Qiagen anfassen, wage ich zu Bezweifeln. Stellt sich jetzt nur die Frage, wer hat den all die leckeren Qiagen? Ein paar davon sind mittlerweile mir.

Hr.Motzki, vieleicht hat ja Xylophon nur das eine odere andere Spielchen an der Börse Verstanden, was da gespielt wird. Und die entsprechenden Schlüsse daraus gezogen! Ich möchte nicht wissen, wie viele Anleger hier bei WO sind, mit dennen dieses Spielchen schon das ein oder andere mal gespielt wurde. Wer ist denn allesim September ausgestoppt worden und hat sich in den Arsch gebissen, weil er nicht im November oder Dezember verkaufen konnte?

Jede Börsenstrategie, auch die antzyklische, steht und fällt mit der Analyse/Einschätzung des jeweiligen Marktes. Bis heute, sind mir keine Fakten bekannt, die mich zu einem Überdenken meiner momentanige Anlyse veranlast hätten. Alle Fakten der letzten Monate bestätigen weiterhin meine Analyse/Einschätzung, weshalb ich momentan keinen Grund habe, an meinen Anlageentscheidungen etwas zu verändern.

Das einzige worüber ich mich manchmal ärgere ist, das ich mal wieder die Dummheit und die Trägheit der Masse unterschätzt habe, weshalb mein Timming mal wieder alles andere als Optimal war. Aber was solls, mein Fehler. Muss ich halt mal wieder ein wenig Lehrgeld abdrücken. Wo ist das Problem?

Zu guter letzt möchte ich Ihnen Hr.Motzki noch voll zu stimmen. Das auf dauer Erfolg an der Börse nicht dem Zufall unterliegt. Das der Character und die dementsprechende Anlagestrategie, unversichtbare Bestandteile sind, um auf dauer Erfolg zu haben. Und das, das hektisches Handeln nicht unbedingt Sinnvoll ist. Wobei es kommt auf die Zeiten darauf an, denn in 01 gab es die eine oder andere Zeit, wo ein sehr schnelles reagieren nicht das schlechteste war. Aber Xylophon hinterlässt bei mir nicht den Eindruck, eines unüberlegt handelden Anlegers. Eher das absolute Gegenteil. Wohl durchdacht und sich den Risiken und den Problemen aber auch den Chancen voll bewust.

Es bleibt auch jedem selbst überlassen, sich in einem von Unsicherheit geprägten Markt zu Engagieren oder nicht. Denn es ist einfach nicht jedermanns Sache, seine Nerven unter Kontrolle zu behalten. Manche behalten Ihre Nerven, andere verlieren Ihre Nerven. Denjenigen die Ihre Nerven verlierren, kann ich nur Empfehlen sich mit Festverzilichen Anleihen oder vielleicht noch mit Fonds zu beschäftigen. Denn sonst werden Sie auf dauer, an der Börse verlierren. Denn das A und O an der Börse ist die Fähigkeit zu jederzeit in der Lage zu sein die Situation kühl und sachlich zu Analysieren. Egal wie volatil ein Markt ist!

Wobei wo wir gearde von Unsicherheit gesprochen haben. Wo kommt den die Unsicherheit her? Zum einem gibt es die schlimmsten Beführchtungen (Angst) im Markt (Bilanzfälschungen usw.) Welche viel auf der Longseite Verunsichern. Auf der anderen Seite wissen die Shorties (Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen!) das sich die wirtschaftliche Lage Weltweit deutlich verbessert und das die Börsen nicht auf dauer die wirtschaftliche Realität verkennen kann. Deswegen sind die Shorties ebenfalls stark verunsichert! Aber gerade diese Unsicherheit ist typisch für Märkte die sich in einem Trendwechsel befinden.

Weshalb ich mich nach wie vor Puddelwohl fühle. Ich glaube die Zukünftige Richtung zu kennen und bin dementsprechend Positioniert. Ich habe nach wievor ein Problem damit mir Vorzustellen das der Markt am 31.12.02 tiefer stehen sollte als am 01.01.02. Möglich aber nicht unbeding wahrscheinlich. In der Zwischenzeit betrachte ich mir die Zuckungen der Zittrigen in ruhe an und denk mir meinen Teil dazu. Ab und an geb ich dann auch noch meine mehr oder weniger Sinnvollen Kommentare zu dem Quatsch ab.

Ich gehe jetzt was Essen.

In diesem Sinne

Biotron
Hi Xylophon,

ich kann mich deiner Meinung nur uneingeschränkt anschliessen!

In diesem Sinne,

noch ein schönes Wochenende

Biotron
@Hallo Trader...;)

Gleich gibt`s lecker Essen. Deshalb nur kurz eine Antwort.

Hier geht es um langfristige und erfolgreiche Anlage-Strategien. Und das heisst automatisch, dass ich von engen Werten die Finger lasse, weil gerade dort der Manipulation Tür und Tor geöffnet sind. Und dass hier unter Umständen ein SL tragisch enden kann ist doch klar. Aber dies hat doch nichts mit einer adqäuaten SL-Strategie zu tun. Wenn ich normale Werte wie IBM,-SAP,-SEBL,-PSFT,-DELL,-DAIMLER,-DTE,-und wie sie allen heissen handel, dann braucht mir keiner erzählen hier würden wahre Kursrutsche möglich. Das ist einfach lächerlich. Und eine SL-Strategie ist bei mir schon vorhanden, bevor ich den Wert in mein Depo nehme.

Ich muss schon beim Kauf wissen, wieviel Verluste ich mir leisten kann und was ich damit meinem neuen Wert an Downgrade zugestehe.
Und der wird gnadenlos eingehalten. Diese Spinnereien mit gedanklichem SL haben ja gerade viele diese bombastischen Verluste gebracht. Jeden Tag ein wenig mehr. Dann kleine Erholung und neue Hoffnung, nur um eine Woche wieder tiefer zu stehen. Und immer weiter und so fort. Bis mein Wert bei ca. -50% Verluste steht und ich dann Aussagen treffe wie " Na jetzt ist die ja so billig-jetzt kaufe ich nach-solche Preise sehe ich ja nie wieder..!

Das ist unprofessionell und lediglich der Ausdruck von Hilflosigkeit.

Sorry liebe Freunde. Aber nach all den Jahren und all den Erlebnissen, welche ich selbst machen durfte, braucht hier niemand mehr mit solchem Unsinn kommen. Immer wieder verbilligen. Ich dachte eigentlich hier wird Geld investiert um eines Tages Rendite zu machen. Statt dessen haben wir nun die Situation, dass die meisten viele Jahre zwischen Hoffen und Bangen verbringen dürfen, ob sie ihren Einsatz je wiedersehen...;)

Diese Ausrede von wegen die SL werden abgefischt ist doch Blödsinn. Wie wollen Sie den sonst ernsthaft Ihr Geld schützen..? Indem Sie jeden Tag 12Stunden vor dem Monitor sitzen..! Darf ich mal fragen wann Sie zur Arbeit gehen wollen..? Wir haben alle erlebt wie schnell es gehen kann mit rüden Verlusten. Was ist das für ein Leben, wenn ich jahrelang nur noch täglich mehrmals auf mein Depot starren muss, um noch ruhig schlafen zu können...!

Ist nix für Motzke.
Da bleibe ich lieber dem Markt fern.

Und jetzt werde ich etwas leckeres Essen und wünsche allen einen schönen Abend...

HM
..ich muß vielleicht noch 2 Dinge anfügen: ich meine mit dieser u.g. Strategie nicht "nachkaufen um jeden Preis".

Es gibt a) mittlerweise konjunturbedingte Gründe, die nicht mehr im luftleeren Raum stehen, die einen baldigen Aufschwung erwarten lassen. Es ist nicht mehr nur Hoffnung, sondern es gibt konktete Anhaltspunkte für diese Hoffnung. Das ist ein entscheidender Unterschied zu 2000, wo man immer froh war, wenn zB das Fallen des Einkaufsmanagerindex sich abschwächte, daß es ja nun bald einen Aufschwung geben müßte. Mittlerweile steigt er regelmäßig und signalisiert seit mindestens 2 oder 3 Monaten, daß die Rezession beendet ist. Doch jetzt ist man enttäuscht, weil es nicht schnell genug geht. Das ist ein Unterschied.

Das habe ich aber schon mehrfach erwähnt, so daß ich mich dazu kurz fasse.

Das zweite ist der Umgang mit Verlusten: nun, es gibt auch Aktien, die ich mit Verlust verkaufe - verkauft habe.
Eine Commerce1 (verun-)ziehrt mein Depot schon lange nicht mehr, vielleicht hat sie mir noch 3 Euro eingebracht, vielleicht auch nur 2. Sie wurde nicht wieder gekauft, weil sie für mich a) ein Buch mit sieben Siegeln ist und b) sie spätestens seit der "gelockerten Beziehung" zu SAP auch keineswegs Gewähr dafür bietet, daß sie die Rezession überleben wird.
Für eine Broadvision gilt ähnliches, ich habe sie damals viel zu lange gehalten, sie fiel unter 1 Euro, aber da hab ich sie auch nicht verkauft, sondern irgendwann im Winter, als sie wieder auf 3 stand - zu früh, weil es noch bis 4 ging, könnte man sagen - aber früh genug, weil sie jetzt wieder bei 0,5 steht. Es ist mir egal, diese Verluste mußten eben sein.

Mit anderen Worten: die Werte, die ich auf die o.g. Art und Weise handle, die kenne ich. Nicht perfekt, dafür fehlt mir die Zeit, aber von der Bilanzsituation, der Größe, die Kunden und der Marktstellung habe ich mir durchaus ein Bild gemacht. Und vor allem davon, ob sie auch noch 2 oder 3 schwierige Jahre überleben werden.

Ausschließen kann ich natürlich nie, daß ich Betrügern auf den Leim gegangen bin. Doch auch Fonds haben in Comroad investiert, auch die Münchener Rück hat mit Kinowelt viel Geld in den Sand gesetzt. Irren ist menschlich und kann an der Börse teuer sein. Aber es wäre schon sehr großes Pech, wenn ausgerechnet alle Werte in meinem Depot nur Bilanzbetrüger wären. Ich glaube es nicht. Und mein Charakter ist auch nicht so, daß ich es glauben könnte ;).

Natürlich kann ich dieses Strategie niemandem empfehlen. Jeder muß selbst wissen, welches Risiko er eingehen will und kann. Mir ist es das wert, denn die Chancen, die sich bieten, sind dafür auch größer...und ich bin jung genug, daß ich auch 10-15 Jahre auf einen Aufschwung warten KÖNNTE.
Was ich aber für absurd halte, daß es so lange dauert. Sollte es tatsächlich eine richtig heftige Krise geben, dann würde ich wohl auch einen Zeitpunkt finden, zu verkaufen - und alle Pessimisten hatten recht.

Nur: sogar die zahllosen Pleiten sind für mich ein GUTES Zeichen. Denn mit jeder Pleite werden Überkapazitäten abgebaut. Und die Überlebenden werden davon profitieren. Man sollte nur versuchen, die Überlebenden zu besitzen. Und die anderen zu meiden.... :D :D :D
hallo herr motzki !

noch eine thread-perle ? respekt !

ich kann ihre meinung in sachen stop-loss nur unterstützen.
ein absolutes MUST, egal ob in prozenten oder als absolutbetrag definiert (ich ziehe letzteres vor).

bei marktengen werten eben mental. wer nicht die disziplin hat, das durchzuziehen, sollte ohnehin der börse fernbleiben.
die fähigkeit, sich einen fehler rechtzeitig einzugestehen ist lebenswichtig.

noch kurz zur weiter unten angesprochenen anti-zyklischen strategie:

wer gegen den trend handelt, handelt nicht antizyklisch!. dieses vorgehen ist ungefähr so effizient, wie sich
vor einen fahrenden zug zu stellen.
antizyklisch handelt, wer gegen die vorherrschende meinung, den "consensus", handelt !
und das ist etwas völlig anderes ...
@ Biotron und die anderen,
ich habe natürlich auch meine Indikatoren, die mir zeigen, wann ich evtl. wieder die Buy-and-Hold-Strategie (long) fahren kann. Zur Zeit zeigen die jedoch keine Eile an.

Hier stelle ich mal den DAX von der Long- und Short-Seite der letzten 3 Monate herein. Wer hat denn hier wohl verloren? Ich denke mal die Bullenseite bzw die antizyklische Variante.;)





Manche sehen hier ggf. eine Trendwende. Ein Blick auf den DOW JONES deutet jedoch nicht darauf hin.

Als weiterer Indikator dient mir ein fiktives Depot mit ausgesuchten, vermeintlichen Top-Nasdaq-Werten. Dieses habe ich Anfang Mai 2002 eingerichtet. Da es z.Zt. im Minus ist, brauche ich also bei Buy-and- Hold (long) keine Eile haben.

Als nächster Indikator dient mir das tiefste Freitags-Tief des Nasdaq Comp. des Jahres 2002. Sollte dieser Index innerhalb einer Woche bzw. später mehr als 100 Punkte zulegen, dann kann ich wieder einsteigen. Fällt´s wieder, dann war es eine Bullenfalle. Z.Zt muß dieser Index auf 1540 Punkte ansteigen, bevor ich auch nur einen Techno-Wert wieder anfasse.

Ich finde eigentlich, daß ich mich äußerst flexibel inzwischen den Baisse-Gegebenheiten anpasse.
Lieber im Augenblick das Sparbuch als ein dickes Minus durch die „Bodensuche“.

Und eins ist doch klar, mit deiner Strategie, Biotron, wirst du auch nicht das genaue Tief erwischen.
Bei mir ist es jedoch wahrscheinlich so, daß ich ziemlich schnell im Plus bin – oder es war eine Bullenfalle und der Ausstieg wird wieder angepeilt.

Niemand weiß, wie es weitergeht. Niemand weiß, wann die Baisse beendet ist. Niemand weiß, kommt noch ein finaler Sell-Off. Nur, mit meiner Strategie erspare ich mir immense Verluste und wahrscheinlich auch eine Depot-Pleite. Und das ist, worauf es mir ankommt.

Gruß
Atze 2
eine kurzbeschreibung einer wesentlichen prinzipien für investments aller art, nicht nur aktien, findet sich hier:

http://www.nzse.co.nz/exchange/publications/investor-column-…

die langfassung ("zurich axioms" von max gunther) ist leider vergriffen (und bei mir in verlust geraten).
und die 200$ für eine gebrauchte ausgabe bei amazon sind mir dann doch zu viel. ich kenne sie ja ...
@Bitte mal einen Blick werfen...







Kein SL..?

Immer günstig nachkaufen...?

So billig bekomme ich die nie wieder...?

Die halte ich eben langfristig...?

Diese Werte sind kein Zufall.

Die betroffenen Personen wissen schon sehr genau, was damit gemeint ist...;)

Sie sollen an alte Tage erinnern.
Und was geschehen kann, wenn man glaubt ohne Fallschirm auf`s Parkett zu gehen.
Denn man weiss ja immer besser, dass der Markt sich irrt und es nur eine Frage der Zeit ist,
wann das eigene Invest den Wert bekommt, den es verdient...;)

MfG

HM
nun, dann stellen wir mal fest:

Dt. Telekom halte ich seit Monaten nicht mehr. Insgesamt dürfte ich mit dieser Aktie eher Plus als Minus gemacht haben. Die letzten Stücke habe ich weit über 20 verkauft und nur hier vor ein paar Wochen mitgeteilt, daß ich der Meinung bin, eigentlich könnte man die Telekom auf diesem Niveau problemlos kaufen. Ich habe aber andere Favoriten.

ACG stammt in meinem Depot aus einer Zeit, wo ich noch katastrophale Fehler gemacht habe. Damals tatsächlich diese Augen zu und durch Mentalität. Wird aber auch nicht nachgekauft, solange die Situation so unklar ist, also nur eine unbedeutende Position.

Und dann Kinowelt: gilt im wesentlichen das Gleiche, nur: die alten Fehler - gerade bei diesem Wert - haben mich gelehrt, andere Kriterien anzulegen, die ich oben genannt habe. Der Wert ist mittlerweile endgültig entsorgt, ca. 500 bis 1000 Euro habe ich mir aber dieses Jahr vom Verlust noch zurückgeholt mit der Aktie.



Und für die Chart-Freunde - hier stehe ich leicht im Plus



hier stehe ich satt im Plus (man beachte die tiefen Einknicke, einmal durch Prior und danach noch einmal, beide Male wäre Stop-loss nicht gerade das Klügste gewesen. Der letzte Kauf fand ungefähr Ende April statt, knapp unter dem Widerstand, als die Aktie dort eine Weile blieb aber sich nicht mehr runterdrücken ließ. Obwohl sie ein paar Tage unter dem Widerstand bei 5 Euro festhing, man konnte richtig spüren, daß er gebrochen werden würde, weil sie immer wieder angriff und beim Scheitern nicht weiter verlor als 10-20 ct... Und der entsprechende Teilverkauf fand knapp unter dem Hoch bei ca. 7,8 statt.)
Nochmal: diese Variante ist sicher nicht für jeden geeignet. Aber ich bin damit in diesem Jahr recht erfolgreich gewesen, vor allem kaufe ich billig und verkaufe teuer, während ich mit SL teuer gekauft und billiger verkauft habe, um Verluste zu begrenzen.




Hier ändert es sich von Tag zu Tag (geringe Umsätze und daher starke Schwankungen):



und hier stehe ich noch im Minus. Mal sehen, wie lange noch.

Hi BicMac,

Ess ich auch für mein Leben gern. Oder ist der Nick auf etwas zwischen deinen beiden grossen Zehen bezogen?

Zum gegen den Trend / Consensus . Ist wohl beides das selbe! Da die vorherschende Meinung (Consensus), in der Regel durch den Kursverlauf in einem Chart dargestellt werden kann. Dieser wierderum kann sich ja bekanntlich in 3 Richtungen Bewegen. Aufwärts (Immer mehr Anleger sind einer Aktie gegenüber positiv Eingestellt und Kaufen. Wodurch ein steigender Kurs entsteht.) Abwärts (Das selbe in grün Anleger > negativ > Verkaufen > Kurs fällt.) oder Seitwärts (Es liegt keine gemeinsame Meinung vor. Angebot und Nachfrage sind im Gleichgewicht.) Somit ist deine Aussage entweder aus Absurdistan, oder du hast dich für mich etwas Missverständlich ausgedrückt. Zu deinen Gunsten, gehe ich vom letzteren aus.

Was den Link betrifft. Muss ich mir mal genauer anschauen (schon ein Kompliment.) Was "How to Invest Swiss-Style" betrifft. Schöne allg. Plätze, gegen die sich wenig sagen läst. Aber da kann ich dann auch gleich Dale Carnegie und seinen Quatsch lesen. Ach man bin ich heute wieder motiviert YEAH, las es raus YEAH, man bin ich geil YEAH Da lese ich doch lieber Tom Sharpe zum lachen oder Tom Clancy für nen bischen Aktion. Deswegen kann ich auch Nachvollziehen das du keine 295$ für denn Scheiss zahlst. Würde ich auch nicht. Da spring ich dann doch lieber von Bord der Titanic.

Zum S/L habe ich mich ja schon ausgelassen. Nur kurz zum MUST. Im Krieg, in der Liebe und an der Börse gibt es keine Regeln. Geschweige denn allg. gültige Regeln. Aber das wirst du vielleicht auch irgendwann mal kapieren. Ansonsten viel Glück, das wirst du brauchen!

Das dieser Thread einer der wenigen Perlen bei WO ist, da gebe ich dir vollkommen recht. Ebenso Respekt für Hr.Motzki, welchen es gelungen ist neben seinem KBC Thread einen weiteren lesenswerten Thread zu machen. Wobei seine Horrorthreats, insbesonderen "The Market-Watch oder die Mär vom starken Bullen !" finde ich auch lesenswert, besonders wenn ich Lust und Laune habe, noch die eine odere andere Horrorstory vorm Schlafgehen zu lesen. Leider scheint er nur schwarz oder weis zu kennen, was ich persönlich sehr schade finde. Da ich viele seiner intenionen Teile.

Hi Atze2,

schöner Dax-Chart. Sieht man noch den Kurs (5340 Pkt. Charttechnick ist manchmal doch zu was gebrauchen. Geil wir haben jetzt den Wiederstand bei 5360 gebrochen. Sofort kaufen. Thanks) wo ich im April meine Februarpositionen (Einstand war 4900) aufgelöst habe. Die ich dann primär im Nas100 investiert habe. Weil ich glaube, das ich und mein heilliges Blechle (primär US) noch eine ganze Menge Spass miteinander haben werden.

Was so die finallen Sell-Offs betrift. Wieviel sollen doch noch kommen? Du bist draussen, Motzki ist draussen, wer ist den noch alles drausen? Sehr wahrscheinlich eine ganze, ganze Menge. Anleger wie ich oder Xylophon sind noch investiert. Aber bevor ich kapituliere gefriet die Hölle. Da gehe ich doch lieber mit fliegenden Fahnen unter. Aber falls das passieren sollte, sollten wir uns doch lieber alle schlau machen, wo die nächste Suppenküche ist!

Selbstverständlich erwische ich durch meine Anlagestrategie nie den Tiefstpunkt. Aber ich stelle 2 Sachen sicher. 1 Ich bin im Markt und muss Ihm nicht hinterher rennen sobald er sich gedreht hat. Sondern kann dann diese Zeit nutzen um meinen Ausstieg vorzubereiten und 2. Ich bekomme zwar nicht die Tiefstkurse, aber in der Regel doch recht annehmbare Einstiegskurse. Vorrausgesetzt mein Timing ist nicht so beschiessen, wie im April/Mai. Aber da wahr ich wohl ein wenig zu Euphorisch, da ich gerade halbwegs aus meinem DLog-Fiasko gewunden hatte. Sowas sollte zwar nicht passieren (zu euphorisch sein), aber Nobody is perfect. Also muss ich für meinen "Fehler" büssen / zahlen. Nicht mein erster "Fehler" und mit absoluter Sicherheit nicht mein letzter.

Ja, unsere heisgeliebten Bullenfallen. Zum Glück fand ich bisher dann immer dankbare Abnehmer für meine Stücke. Siehe Vorteil 1 meiner Strategie. Aber zum Glück sind viele mittlerweile etwas skeptischer bevor Sie einsteigen, denn dadurch kann es dann mittlerweile viel weiter hochrennen. Bevor die Masse kommt, denn die kommt! Steigende Kurse sind für die Menschen das gleiche wie für die Motten das Licht. Sie werden magisch angezogen und können Ihm nicht wiederstehen. Auch wenn es Ihren Untergang bedeutet. Denn Rest erledigt dann mein bis dahin nachgezogenes S/L. Während die anderen dann verzweifelt den Ausgang suchen.

Wie du siehst ist der Vorteil meiner Strategie nicht der Einstieg nahe am Tiefstkurs. Denn der gelingt meistens nicht! Ich kann aber die Zeit nutzen während die Masse Ihren Einstieg vorbereitet (mit sich selber kämpft. Soll ich oder soll ich nicht? Ist das jetzt wieder eine Bullenfalle, wie so viele andere davor oder ist das jetzt wirklich die Wende (Helmuth läst grüssen.)) um meinen Austieg vorzubereiten und umgekehrt genauso. Während die Masse noch versucht rauszukommen, kann ich in Ruhe meinen Wiedereinstieg planen. Durch meine Strategie erhalte ich denn enscheidenden Zeitvorteil gegenüber der Masse. Weswegen ich an der Börse aktiv aggieren kann und nicht bei jedem Trendwechsel passiv reagieren muss. Das ist der kleine aber feine Unterschied. Ein kleiner aber feiner Nebeneffekt meiner Strategie ist und war das ich bei Nemaxständen zwischen 4000-2000 keine Verluste einfahren konnte. Da ich erst bei knapp 2300 eingestiegen bin, und mich dann ende Januar mich wieder ganz schnell bei 2800 Pkt. verkrümmeln konnte. Wobei ich dann beim Unterschreiten der 2000er Marke wieder anfing erste Positionen aufzubauen, weswegen ich mich dann im Mai wieder von meinen Positionen mit Gewinn trennen konnte, usw. Weswegen ich auch für mich eine Depotpleite ausschliesse, ausser natürlich ich bin auf der Suche nach der besten Suppenküche der Stadt. Aber ich hoffe ja, das das keiner von uns erhofft und/oder herbeisehnt, abgesehen von ein paar psychisch Kranken ala Germansti. Da wird dir dein Sparbuch aber wahrscheinlich auch nicht mehr viel helfen.

Hi Hr.Motzki,

wie ich hier im Thread schon ausgeführt habe, gibt es für mich viele Gründe weswegen ich ohne S/L zu gewissen Zeiten arbeite. Das abfischen von S/L ist einer der Gründe, aber nicht der Entscheidende. Es ist eher die Beishemmung (psychiche Problem des Wiedereinstiegs. Das letzte mal habe ich mir schon die Finger an dem Ding verbrannt, da las ich das jetzt doch lieber auch wenn interessant aussieht), welches ein S/L nach dem auslösen hervorruft. Desweiteren dürften die Ereignisse bei Vivendi , wenn nicht schon bei Qiagen, Ihnen Zeigen das selbst in Werten wie IBM,-SAP,-SEBL,-PSFT,-DELL,-DAIMLER,-DTE,- jederzeit extreme Kursabstürze Möglich sind. Oder wie war das im Sebtember. Ist wohl auch eine Aussage aus Absurdistan. Das es Aktien gibt, wo nicht jederzeit ein Kurzsturz möglich ist! Wohl nicht die Gorbi-Krise erlebt? Oder von nem Crash auf dem falschen Fuss erwicht worden? Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit dem dynamischen Abwärtsmarkt der letzten 2 Jahre! Ich meine die Dinger, die Urplötzlich aus heiterem Himmel kommen. Ala Longterm, Gorbi, Kuweit usw. Und nicht so einen Scheiss Bärenmarkt!

Desweiteren bin und war ich nie ein Vertreter der Ansicht, in treue Fest bis in den Tot. Was Sie anscheinend Versuchen mit Ihren Charts zu suggerieren. Ich bin ein Vertreter der Ansicht, das solange sich die Faktenlage und oder die daraus resultierende Analyse (Denn auch die kann ja Fehlerhaft sein.) nicht ändern. Ich an meinen Engaments festhalte, gegebenenfalls verbillige (Denn ich gehe ebenso wie Xylophon in Teilschritten nach unten in den Markt.) Sollte sich die Faktenlage ändern, wie an dem Bsp. DLog welches ich hier im Thread mal erläutert habe, wird sofort ohne Rücksicht auf Verluste, damals ca. 60%, sofort die Position liquidiert. Dazu brauche ich keine S/L. Aber ich bestimme doch lieber selber zu welchem Kurs ich eine Verlustposition schliesse. Als dann so Überrachungen zu erleben wie viele bei Qiagen am Mitwoch. Denn ich habe zweifel das die alle zu 6.5€ verkaufen wollten. Ich kann mir durchaus Vorstellen das es den einen oder ander gibt, der seine Qiagen dann nicht zu diesem Kurs verkauft hätte. Wenn er gekonnt hätte.

Weshalb soll ich mich 12h am Tag vor einen Monitor setzten? OK, ist mein Job als Softwareentwickler, aber ich habe mehr als einen Monitor und ich werde dafür bezahlt. Aber doch nicht um meine Aktienengaments zu Überwachen. Für sowas richte ich mir ein virtuelles Depot ein und lasse mich über SMS und/oder EMail benachrichten, falls gewisse Kurse gewisse Punkte erreichen. Wozu gibt es den Internet und Handys?

Das ist wohl nicht ganz Ihr ernst "Das ist unprofessionell und lediglich der Ausdruck von Hilflosigkeit. " Selber feststellen das Sie dieser Markt und Ihre Fähigkeiten überfordert. "Ist nix für Motzke. Da bleibe ich lieber dem Markt fern. " Aber anderen aktiven Marktteilnehmern vorwerfen die mit diesen Markt gegebenheiten umgehen können oder es doch zumindest glauben, das Sie hilflos und unprofessionel sind. Herr Motzki, ich bitte Sie, machen Sie sich bitte nicht lächerlich.

Hi Xylophon,

ich glaube nicht, das du es nötig hast, dich hier für deine Anlageentscheidungen zu rechtfertigen. Falls aber 570 als ein Bsp. für dazu lernen sein sollte. Ist es OK. Falls es aber Rechenschaft ablegen war, solltest du mal überlegen, wem du gegenüber Rechenschaft ablegen musst. Mir mit Sicherheit nicht. Und der einzige Menschen, dem gegenüber ich Rechenschaft über meine Börsenengaments ablegen muss. Bin ich alleine und niemand anders.

Noch kurz was zu 561. Das past jetzt gut. Du hast verdammt viel Mut, Depots für andere Menschen (dein Bruder) zu verwalten. Das kann ganz schnell in die Hose gehen und eine ganze Menge böses Blut geben. Weshalb ich mich prinzipiel aus anderen Leuten (Meiner Familie (meiner Eltern, da ich ein unverheiratets einzel Kind bin) und meiner Freunde (zum Glück ist Börse für mein Frauchen ein Ding was Sie nie Anfassen wird.)) Ihren Anlageentscheidungen raushalte. Wobei ich Ihnen meine Sicht der Dinge erläutere wenn Sie daran Interesse haben. Aber ob oder ob nicht und wenn ja was. Das ist Ihre Entscheidung, denn Sie müssen mit den Konsequenzen leben. Und ich habe kein Bock mal irgendwann hörren zu müssen "Warum hast du nur!" Falls du Verstehst was ich meine. Obwohl ich ein sehr enges und Vertrauenvolles Verhältnis zu Ihnen habe. Hoffen wir gemeinsam das dir so etwas wie ein "Warum hast du nur!" ersparrt bleibt. Ich wünsche es dir und deinem Bruder.


In diesem Sinne

Biotron
biotron,

es geht schon um den burger. und um den big-mac-index.
http://www.economist.com/markets/bigmac/index.cfm

der concensus erfordert offenbar eine klarstellung, der der sogenannten experten. und betrifft natürlich keine wissensfragen.
natürlich können aktien gegen den consensus steigen oder fallen.
siehe goldminen (noch immer belächelt) oder der neue markt (dort ist der consensus allerdings kräftig am nachziehen)
bei gewissen "offiziellen" perlen des neuen markts wirds noch ein bißchen dauern.
ich denke da beispielsweise an thiel, teleplan oder qiagen ...
übrigens, "meine" schweizer verstoßen auch gegen das heute gültige glaubensbekenntnis ...
..nun, zunächst mal: ich hab mir ähnliches gedacht zum Thema "sich rechtfertigen". Der Punkt ist aber ein anderer: hier wurde versucht zu unterstellen, daß ich auf Gedeih und Verderb an Verliereraktien festhalte, aus Sturheit oder weil ich mir keine Niederlagen eingestehen kann. Nur aus diesem Grunde habe ich bestimmte Werte hier erwähnt, bei denen ich durchaus die Reißleine gezogen habe(C1, Broadvision); andere, bei denen ich es versäumt hatte - und die Herr Motzki dann zum Beweis angeführt hatte (Kinowelt,ACG). Aus denen ich im übrigen nie ein Hehl gemacht habe, ich stehe zu meinen Fehlern, im Gegensatz zu manchem anderen hier (meint niemanden konkretes, sondern eher die Board-Gemeinde). Und schließlich welche zum Beweis - wie man am Chart gut erkennen kann bei UI - daß es durchaus ein Fehler sein kann, in Panik zu verfallen, wenn es kurze heftige Einbrüche - zB aufgrund von (bewußten?) Falschmeldungen Marke Prior - gibt.

Man sehe sich doch den UI-Chart mal in Ruhe an. Wieviel Geld hätte man wohl verloren, wenn man auf jedes Kaufsignal reagiert hätte (hoch eingestiegen) und dann bei jedem kurzfristigen Einbruch wieder mit Verlust zum Verkauf gestellt.
Ein anderer Punkt sind US-Werte: ich bin nicht steinreich und handle sie - zumal ich in mehreren Schritten kaufe - nur in Deutschland, weil die US-Gebühren für mich die gesamte Performance auffressen würden. D.h. aber, daß gerade die in letzter Zeit häufige Tendenz, daß der Markt nach 20:00 komplett die Richtung ändert, zu extremen Kurslücken am nächsten Morgen führt. Auch da hilft kein Stop-loss, vielmehr sind vormittags die Umsätze selbst bei großen US-Werten oft so dünn, daß ich einen unlimitierten Verkauf - durch SL-Order - nicht durchführen möchte.
Vor allem aber: wenn ein Wert fundamental auf einem Niveau angekommen ist, das ich für langfristig aussichtsreich halte, und das gilt zum Beispiel für die o.g. Check-Point, seit sie die 20 $ unterschritten haben, dann heißt das für mich, daß ich sie jetzt kaufe und nicht warte, ob sie ev. auch noch unter 10 $ fällt. Nicht alles am Stück, aber nach und nach, damit ich ev. bei 10 $ auch noch zuschlagen kann.
(Ich gehe nun mal immernoch eher von Fundamentaldaten aus, der Chart ist nur eine Krücke, den Zeitpunkt zu bestimmen und die Größenordnung. Bei fallenden Charts rechne ich eher damit, daß ich noch mal billiger nachkaufen kann, bei steigenden eher, daß der nächste Kauf vermutlich teurer wird).

Alles in allem: wie wäre es, wenn man sich an das alte Kölner Sprichwort hält: "Jeder Jeck ist anders".
Was für den einen gut ist, ist für den anderen genau das falsche. Wenn ich hier auftreten würde und erzählen: alle sollen es machen wie ich - dann könnte ich jede Kritik gut verstehen. Das tu ich aber gerade nicht.
Vielmehr habe ich in den letzten 2 Jahren alles mögliche ausprobiert, auch SL. Dabei bin ich - für mich - zu dem Ergebnis gekommen, daß ich am besten mit meiner jetzigen Strategie fahre. Daß ich mit SL mehr Fehler mache, dass ich mit meiner jetzigen Strategie weniger Fehler mache - im Gegenteil, ich habe dieses Jahr noch nicht ausgewertet, aber sehr viel Verlust sollte 2002 insgesamt noch nicht angefallen sein. Denn der Depotverlust beinhaltet natürlich nicht die vergangenen Verkäufe, die mit Gewinn geschlossen wurden. Und die Performance seit dem 1.1.2002 wird auch nicht gesondert ausgewiesen von comdirect.

Ich möchte hier niemanden bekehren. Außer vielleicht zu einer Erkenntnis: ein wenig Toleranz! Es gibt viele Wege zum Ziel, der eine fährt lieber Fahrrad, der andere nimmt die Straßen-Bahn und der dritte das Auto.
Weil viele Kleinanleger sich nicht mit Verlust von einer Aktie verabschieden können und sie stattdessen in eine Langfristanlage "umwidmen", heißt das nicht, daß ich das auch nicht kann (vlg. dazu etwa Nr. 565).
Wenn ein HerrM., dessen Beiträge ich gleichwohl sehr schätze, etwa in Nr. 564 heißt: "Hier geht es um langfristige und erfolgreiche Anlage-Strategien. Und das heisst automatisch, dass ich von engen Werten die Finger lasse, weil gerade dort der Manipulation Tür und Tor geöffnet sind" - so ist das schon ein wenig anmaßend. Mit kleinen Werten kann man also nicht langfristig erfolgreich sein? Vermutlich - nicht einmal da bin ich mir sicher - wird man Probleme bekommen, wenn man sein Depot ALLEIN mit kleinen Werten füllt. Daß aber manch kleiner Wert eine wahre Bereicherung der Performance darstellen kann, das sollte doch außer Frage stehen, womit ich allerdings nicht Mode-Aktien meine wie früher "my-casino" oder PCCW und wie sie alle hießen. Ev. hat C1 auch dazu gehört....(wobei natürlich auch hier Performance zu erzielen war, allerdings auf eine Art, die auch ich als reine Zockerei bezeichnen würde).
Es freut mich ja, daß es noch Bullen gibt, aber ich kann mir gar nicht vorstellen, daß die Gesamt-Depots (ich meine keine einzelnen Positionen) in diesem Jahr im Plus sind. ;)

Und meine Meinung ist, wenn man seit Jahresanfang im Plus ist, dann hat man ja alles richtig gemacht. Ist das nicht der Fall, dann .... muß man sich wohl einige Fehler eingestehen. :rolleyes:

So analysiere ich bei meinem Anlageverhalten zumindest. Ich will hier keine Rückmeldung bezüglich Depot-Performance. ;)
Jeder sieht es ja selbst an seinem Kontostand.

Wenn man im Jahr 2002 als "Bulle" noch im Plus ist, der hat meiner Meinung nach jedoch fast "übermenschliche" Trading-Qualifikationen.

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Nur mal eine Frage, kann sich eigentlich keiner der Bullen (ich bin ja inzwischen keiner mehr :laugh: ) vorstellen, daß der Nasdaq Comp. unter 1000 Punkte fällt und der DOW JONES auf 7000 Punkte?

Außerdem glaube ich nicht, daß man bei diesem Szenario sich gleich einen Platz in der städt. Suppenküche sichern muß.;)
Aber einem Bullen-Depot wird es wahrscheinlich nicht guttun, es sei denn man ist ein Trader-Genie (bin ich leider nicht :cry: )

Gruß
Atze 2
atze,

ich kann dich beruhigen, meine long-positionen sind 02 im plus, sowie 00 und 01 auch.
und ich bin ein mieserabler ultrakurzzeit-trader.

es handelt sich dabei allerdings nicht um aktien, die man in typischen "bullendepots" finden würde.
z.b. seit sommer/herbst 01 goldminen und österreich - wo sehr schöne gewinne ende mai/anfang juni sichergestellt wurden.
russland habe ich übrigens ganz übersehen - auch dort wären schöne gewinne zu machen gewesen.
ich traue der nasdaq eine 200-punkte rallye jederzeit zu - ich gehe aber auch davon aus, daß der composite heuer noch 3-stellig wird.
dow 7000 kann ich mir zwar vorstellen, bin aber für den dow wesentlich optimistischer als für die nassi. der dow hat schon 68-82 bewiesen, daß er in der lage ist, auf den abbau überhöhter kgvs durch die g-seite zu warten - und so lange seitwärts zu gehen.
@Xylophon..

Nein-nein.

Ich wollte Ihnen nicht unterstellen, Sie würden ausschliesslich an schlechten Aktien festhalten.
Warum auch. Diese Hinweise waren lediglich als Antwort auf einiger Ihrer Antworten bezüglich Trading zu verstehen.
Von wegen ohne SL, usw...;)

Und die Aussage "Finger weg von engen Titeln" tätigte ich doch als Reaktion auf Ihre eigene Aussage.
Sie behaupteten, es wäre annähernd unmöglich, bei diesen marktengen Titeln mit SL zu arbeiten,
ohne über den Tisch gezogen zu werden..!

Das stimmt eben nicht.

Wenn ich eine Share kaufe und dann ca. 20%-25% weiter unten einen SL setze, dann sehe ich nicht wer einen solchen massiven Kurssturz innerhalb eines Tages herbeiführen könnte. Und wenn dies wirklich möglich wäre, dann allerdings hätte ich wirklich die Finger von solchen Werten zu lassen. Denn dann kann es wirklich geschehen, dass Sie tagelang keinen einzigen Käufer für Ihre Aktie finden. Das sagt alles. Völlig unzumutbar solch ein Zustand oder..!

Also Xylophon.
Da habe ich mich entweder nicht wirklich klar ausgedrückt,
oder Sie haben dies nicht ganz verstanden wie es gemeint war.

Wahrscheinlich beides..(hihi..)!

Alles klaro jetzt...;)

Schönen Abend in den Süden wünscht..

HM
...nun, ob Köln so weit im Süden liegt, ist zumindest fraglich..;)

Zu marktengen Werten: nach meiner Erinnerung wurde hier mal ein Buch erwähnt, das Guerilla Investing hieß. Da findet man einiges zu marktengen Werten. Wenn sie vor der Haustür zuhause sind, zB in Frechen bei Köln und gesunde Bilanzen haben, dann kann man schon mal drüber nachdenken, eine solche Firma zu beobachten oder gar zu kaufen. Wenn sie ungefähr mit ihrer Liquidität bewertet werden, obwohl das Geschäftsmodell funktioniert und sie vor Abschreibungen satte Gewinne schreiben, dann sind sie ein Kauf. Und dann ist es dumm, sich von irgendwelchen Kleinverkäufen beeindrucken zu lassen, die den Kurs für 1-2 Tage in den Keller drücken. Wie es umgekehrt dumm wäre, nach einer Kaufempfehlung in irgendeinem Börsenbrief in Euphorie zu verfallen, weil die Aktie um 30 % zulegt (eher sollte man dann ans Verkaufen denken). Bei marktengen Titeln wirkt sich so etwas eben stärker auf. Dennoch ist es keine Zockerei, gesunde Firmen einzusammeln.

Und ich weise nochmals auf den Chart von United Internet hin, den ich unten reinkopiert habe (570, EIE3).
Dort findet man Mitte Dezember einen brutalen Absturz, ausgelöst von Prior mit einer offensichtlichen Falschmeldung, wobei ich nicht weiß, ob er bewußt handelte (würde ich ihm zutrauen) oder ob er einfach zu dämlich war, sich vernünftig zu informieren (würde ich ihm ebenfalls zutrauen). Hier hätte sich - wenn man sich diesen Bereich des Charts und die mögliche Unterstützung ansieht, die etwas über 4 liegt, ein SL um die 4 angeboten. Nur wäre man dann seine Aktien ungefähr bei 3,xx losgeworden, wo sie genau 1 Vormittag standen ("zufälligerweise" Verfallstag an der Terminbörse) - um am Nachmittag wieder über 4 aufzuholen. Wer berufstätig ist, der hätte mal wieder die Erfahrung gemacht, daß er "abgefischt" worden wäre. Die Aktien am vormittag billig verkauft, am Nachmittag teuer zurückgekauft oder gewartet und zugesehen, wie sie immer weiter steigen. Beides eine dumme Situation.
Ist es da nicht besser sich auf die eigenen Erkenntnisse zu verlassen (Pleitegerüchte sind absurd) und nachzukaufen???

Für mich war es besser.


Ansonsten zu den Zweifeln an meiner Performance: nun, ich weiß nicht, ob ich dieses Jahr im Plus stehe. Ich habe nur von kurzfristigen Trades gesprochen die mit Gewinn geendet haben. Sehr hoch ist das Minus jedenfalls auch nicht. Und ich bin absolut kein Tradinggott oder ähnliches. Ich liege auch manchmal falsch, aber für mich hat sich die Performance eindeutig verbessert, seit ich so handle, wie ich es jetzt tue.
Ob ich mir einen Nasdaq Comp unter 1000 vorstellen kann? Klar kann ich das. Meines Wissens standen wir letzte Woche sehr knapp am Bruch eines sehr langfristigen Aufwärtstrendes im SP500. Geht es da durch, dann wird es einen Rebreak-Versuch geben. Geht der schief und es geht weiter abwärts, dann werde ich auch auf der Verkäuferseite sein. Dann kann es tatsächlich noch sehr tief gehen.

Grundsätzlich vertraue ich aber auf die recht guten Konjunkturdaten. Und eine kurzfristige Zwischenrallye könnte uns zumindest zunächst mal von dieser Gefahr befreien. Wobei ich bereits angekündigt habe, daß ich in dieser Rallye ggf. auf der Verkäuferseite zu finden sein werde - genauso scheibchenweise, wie ich gekauft habe.
Es gibt zwar den Grundsatz, Gewinne laufen zu lassen. Aber wenn man Gewinne hat und ausreichend Stücke, dann kann man auch ruhig einen Teil wieder abgeben und den Rest laufen lassen. Manchmal kommt der Absturz nämlich früher und heftiger, als man geglaubt hätte. Und dann ist es gut, wenn man schon den einen oder anderen Spatz in der Hand hat.
@Xylophon...

Yeep, da hatte ich eine Location verwechselt...;)

Und dieser Hinweis mit Prior ist natürlich richtig.
Natürlich haben er und sein Kollege Förtsch hier schon manipuliert.
Und gerade bei sehr engen Titeln. Diese Geschichte mit den Fonds haben Sie ja auch mitbekommen.
Die sassen dann alle auf praktisch unverkäuflichen Titeln...(hihihi..)

Und natürlich könnte ein Anlager auch marktenge Titel ins Depot mit aufnehmen wenn er sie adäquat einschätzen kann.
Da spricht nix dagegen. Ich würde sogar meinen hier sind Sie sicherer aufgehoben, als bei so mancher Weltfirma.
Was ich aber kritisiert habe sind Titel gerade vom NM, welche kein Mensch mehr wirklich einschätzen kann.
Selbst AG`s welche über all die Jahre in den Himmel gehoben wurden, sind jetzt pleite oder auf dem besten Wege dazu.

Sie gehen meiner Ansicht nach immer noch ein hohes Risiko bei Ihren Investments ein.
Mir geht es darum, gerade in solchen üblen Zeiten wie jetzt, eine konservative Strategie zu fahren.
Und natürlich gehört hier dazu, sich auch einmal für Monate oder gar Jahre aus Aktien fern zu halten.
Es gibt genug anderer Anlagemöglichkeiten.

Hier wird immer so getan als wäre die Aktie das Non Plus Ultra. Das ist völlig falsch.
Wenn wir heute diese Baisse-Zeiten im Nachhinein betrachten, sollte jedem klar werden, dass gerade die Anleger welche hier draussen blieben am besten gefahren sind. Was bringt es mir wenn mein Kapital event. 10-15Jahre durch schlecht laufende Aktienanlagen nicht nur blockiert sind, sondern auch noch jährlich an Wert verlieren...! Eine richtige Baisse-Zeit hat von uns doch noch keiner mitgemacht.
Hier bei W.O wird ein solch mögliches Szenario völlig unterschätzt.

Bei Ihnen und auch anderen habe ich immer das Gefühl Sie können einfach nicht die Finger von Aktien lassen. Sie müssen immer und jeden Tag investiert sein. Und genau dies ist kontraproduktiv. Und jeder der Erfahrungen sammeln konnte die letzten Jahre weiss dies auch...!


@Atze2...

Diese Wunder hier bei W.O sprechen Sie zu Recht an.
Ist mir auch ein Rätsel, wie gerade die grösste Bullen in einem solchen Markt immer wieder schön im Plus oder so gar nicht im Minus sein sollen..? Völlig unglaubwürdig. Das können Sie unter Ulk verbuchen..! Diese Sprüche kenne ich zur Genüge. Milliarden von Dollar`s werden teilweise wöchtentlich verloren, aber verlieren tun immer die anderen. Ich kann Ihnen genügend Leute nennen, welche nie SL benützen und immer verbilligen, um dann doch mit schönem Gewinn vom Parkett zu gehen...;)

Sie haben völlig Recht. Beim Blick ins eigene Depot wird die Wahrheit wohl anders aussehen...(hihihi..)!

Ihnen beiden noch einen schönen Tag wünscht...

HM
Hi Atze2,

es gibt Depots, bei mir leider nur ein virtuelles, die mit allen Werten im Plus stehen. Wie schon einmal kurz erwähnt, beschäftigte ich mich im spät Herbst letzten Jahres mal kurz mit dem Value Ansatz.

Ich bertrachtete mir sämtliche Aktien der DAX, MDAX, SDAX auf folgende Kennzahlen hin:


KGV
Div%
Kurs/Buchwert
Gewinnwachstum.

Wobei ich in jeder Kategorie dem jeweils besten Wert 10 Pkt., dem 2. besten 9 Pkt, usw. gab. Desweiteren benutzte ich folgende KO-Kriterien Verlust im operativen Geschäft, und wenn einer der Kennzahlen des Wertes nicht unter den besten 25 war, wurde dieser Wert ebenfalls von der Liste der möglichen Investments gestrichen.

Am ende setzte ich mich dann hin und addierte bei den Werten die Punktezahlen aus den einzelnen Kategorien und erstellte eine Liste der besten Werte. Die 5 besten wurden dann mit jeweils 20% Depotgewichtung aufgenommen. Die Werte die ich damals ermittelte waren:

EDSCHA AG O.N.
KK 20.11.01 > 17,55
ESCADA AG VZ O.ST.O.
KK 20.11.01 18,20
FUCHS PETROL.AG VZO
KK 20.11.01 > 61,50
NESCHEN AG O.N.
KK 20.11.01 > 6,30
SALZGITTER AG O.N.
KK 20.11.01 > 9,95

Dieses Depot steht im Augenblick mit 14,42% zuzüglich der Dividenden im Plus. Ebefalls sind sämtliche 5 einzelwerte im Plus. Durch Anwendung einer vernünftigen Gewinnabsicherungsstrategie (nachziehen von S/L zur Gewinnabsicherung) würde dieses Depot deutlich weiter im Plus stehen. Aber einer meiner Grundgedanken hinter diesem Depot ist die erzielung von Steuerfreien Gewinne. Deswegen 1 Jahr + 1 Tag liegen lassen. Und dann das Spiel von neuen.

Wie du siehst, sind auch in der jetztigen Börsensituation, mit dem entsprechenden Strategieansatz Gewinne zu erzielen. Dies ist eher so ein Stragieansatz für kontinuirliche Gewinne. Vorteil, ein stetiges Depotwachstum, auch in Zeiten der Baisse. Nachteil, in Haussen oder Boomphasen, dürften an dem Strategieansatz mehr oder weniger vorbei gehen.

Leider, fahre ich pers. im Moment eine etwas andere Strategie, deutlich spekulativere Strategie. Habe mich in den letzten Wochen schon das eine oder andere Mal darüber geärgert.

Vielleicht ist das ja mal eine Anregung für die etwas "defensiveren" Anlger unter uns.


In diesem Sinne

Biotron
Hi Atze2,

selbstverständlich kann ich mir die von dir genannten Daten vorstellen. Aber ebenso kann ich mir einen Dow12.500, Nas100 bei 1800, Dax bei 6.200 noch in diesem Jahr Vorstellen. Besonders da ich glaube das wir die diesjährigen Höchststande besonders US noch nicht gesehen haben. Warum und wieso erläutere ich gleich.

Selbstverständlich habe ich dieses Jahr Fehler an der Börse gemacht. Wie bisher in jedem, seit ich an der Börse tätig bin. Ich gehe auch davon aus, das es mir in Zukunft nicht gelingen wird "Fehlerfrei" an der Börse zu aggieren. Aber 1. Bin ich ein Mensch, dementsprechend mache ich Fehler. und 2. Wächst mit jedem meiner "Fehler" mein Schatz an Wissen und Erfahrungen. Wodurch ich dann Hoffentlich in Zukunft profitieren kann.

Ebenso bin ich im Augenblick alles andere als zufrieden mit meiner diesjährigen Depotentwicklung. Trotzdem fühle ich mich nicht als Versager (trotz meiner Verluste) und der Tatsache das mein Depot momentan eine schlechtere Performence als der Dow und Dax aufweist. Ich weis zwar nicht ob mein Strategiewechsel im Frühjahr unbedingt richtig war. Wechsel von Trading zum Aufbau von mittelfrist (2-3 Jahre) Positionen (Habe ich aber hier im Thread vorher angekünndigt.). Aber ich gehe davon aus. Nur ich hatte ein wiklich schlechtes Timming. Was aber passieren kann, wenn man den Markt kurzfristig falsch Einschätzt. Was wahrscheinlich auch jedem uns passiert ist und auch wieder passieren wird. Aber ich mache mir darüber keine Nenneswerten Gedanken.

Jetzt kommen wir zu oben, nachwievor habe ich damit Probleme mir niedriegere Indexstäde am 31.12.02 als am 01.01.02 vorzustellen. Da die Börse nicht auf Dauer die veränderten Wirtschaftsbedingungen ignorrieren kann. Dies kann die Börse immer nur für einen begrenzten Zeitraum, welches dann zu sehr heftigen Reaktion führen kann, wird. Und das wir uns in einem wesentlich besseren wirtschaftlichen und politischen Umfeld bewegen als im September / Oktober letzten Jahres befinden, will doch wohl niemand ernsthaft von uns bestreitten oder? Ebenso ein gewisse Abhänigkeit der Börsen vom wirtschaftlichen Umfeld.

Somit haben wir noch, unter anderem, das Problem der momentanigen Unsicherheit durch die Bilanzen (siehe Merck). Aber dieses Problem dürfte in der nächsten Zeit gelöst werden, da die SEC vor geraumer Zeit entsprechende Schritte eingeleittet hat. Siehe Anhang. Was noch zu heftigen Börsenturbolenzen in den nächsten Wochen führen könnte. Dann aber dürfte dieses Thema, bis zum nächsten mal, abgehandelt sein. Denn eines kannst du mir glauben. Die wenigsten CEO und CFO haben Bock auf den Knast. Denn auch in dieser hinsicht, ist uns USA Kilometerweit überlegen. Wer bei dennen mit sowas erwicht wird, ist die Kohle los und geht in den Bau und das nicht zu knapp. Im Gegensatz zu unserem gelobten Land.

Aber da hat die Börse in den letzten Wochen und Monaten schon sehr, sehr viel eingepreisst. Und ob das so schlimm kommt, wird man sehen. Ich las mich mal überraschen.

Ich bin und bleibe halt ein Gnadenloser Optimist. Und deswegen für manche ein Träumer oder Spinner. Was ich aber als Lob betrachte, denn meisten behalte ich am Ende recht.

In diesem Sinne

Bioton


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,203883,00.html

Bosse müssen Bilanz-Eid schwören

Nach einer Serie von Bilanzskandalen müssen sämtliche Chefs amerikanischer Großunternehmen unter Eid die Richtigkeit ihrer Geschäftszahlen beschwören. Wer trotzdem Manipulationen gedeckt hat, könnte schnell vor Gericht landen.


AP

Ehemaliger Enron-CEO Lay bei einer Anhörung im Kongress: Das Justzizministerium gewinnt neue Handhabe gegen Bilanztrickser


Washington - Die amerikanische Wertpapieraufsicht SEC, angesichts der Bilanzskandale bei Unternehmen wie WorldCom und Xerox oft als zu nachlässig kritisiert, hat die neue Bestimmung in der vergangenen Woche in Kraft gesetzt. Sie betrifft die Vorstandschefs und Finanzvorstände aller amerikanischer Unternehmen, die im vergangenen Jahr Umsätze von mehr als 1,2 Milliarden Dollar erzielt haben. Dies trifft nach Angaben des "Wall Street Journal" für 947 Unternehmen zu.
Die Regel sieht vor, dass die beiden Vorstände durch einen schriftlichen Eid und ihre Unterschrift die Korrektheit der Geschäftszahlen bekräftigen. Dies könnte dazu führen, dass eine große Zahl von Unternehmen in letzter Minute noch Korrekturen an ihren Zahlen vornehmen.

Zugleich dürfte die Bestimmung es den Behörden erleichtern, Konzernchefs strafrechtlich zu verfolgen, des Betruges, der Lüge oder des Meineides anzuklagen. Die SEC ist zwar nicht bevollmächtigt, selbst strafrechtliche Anklagen vorzubringen. Sie übergibt bestimmte, schwerwiegende Fälle aber oft an das amerikanische Justizministerium.

Die Unternehmen müssen die Regel bis zur nächsten Pflichtmitteilung an die SEC umsetzen. Für die meisten Konzerne läuft diese Frist am 14. August ab. Noch nicht entschieden ist, ob die Eid-Bestimmung auch für zukünftige Finanzberichte gelten wird. Die SEC hat eine derartige Neuregelung aber bereits vorgeschlagen, derzeit wird sie in einem formellen Diskussionsverfahren beraten. Über die Umsetzung soll nach dem Ende dieser Diskussionsperiode am 19. August entschieden werden.

Der CEO von Mellon Financial, Martin McGuinn, sagte gegenüber dem "Wall Street Journal": "Wir unterstützen die Bemühungen der SEC, das Vertrauen in die Finanzmärkte zu erneuern. Es ist aber ein Armutszeichen, dass die SEC diese Art von Bestätigung von Amerikas größten Unternehmen verlangen muss." Eine Sprecherin des Chip-Konzerns Intel sagte: "Wir werden unsere Finanzdaten noch einmal sehr genau unter die Lupe nehmen, damit unser CEO und CFO sie unterschreiben können."
@ biotron

gleich vorweg: ich bin tief pessimistisch was die märkte angeht. aber genau darum interessiert es mich, was dich zu der annahme veranlaßt, daß der dow massiv steigen könnte.

für mich sprechen folgende gründe dagegen

- der verschuldungsgrad der privathaushalte limitiert künftige konsumausgaben. im bestenfall werden sie auf hohem niveau stagnieren

- die produktivitätsauslastung liegt bei ca 75%. es besteht somit kein grund für unternehmen, in ausrüstung zu investieren

- die gewinne der unternehmen werden geschmälert durch den hohen verschuldungsgrad und die zinszahlungen. die kalkulation bei der anschaffung war jedoch zumeist von voller auslastung ausgegangen. das drückt zusätzlich auf die gewinne, verhindert neuinvestitionen und drückt somit die aktien

- nach dem 11.09. gab es 3 gründe, die für steigende kurse sprachen. alle 3 verlieren jetzt langsam an wirkung:
- zinssenkungen sind eingepreist, umschuldungen gelaufen.
sie haben keinen weiteren schubeffekt mehr auf die
wirtschaft.
- steuersenkungen lassen in ihrer dynamik ebenfalls nach
- erhöhte staatsausgaben sind ebenfalls schon stark eingepreist.

die 3 letztgenannten faktoren bergen jedoch sprengkraft, da sie nicht ewig fortbestehen können. die amis müssen irgendwann ihre ausgaben wieder beschränken, der staat die einnahmen wieder erhöhen, und selbst wenn die zinsen nicht wieder steigen, so geht vom zins auf diesem niveau auch kein positiver effekt mehr aus, die für aktien zusätzliche stimulanz wäre.

natürlich ist es möglich, daß der markt irrationler weise all diese faktoren ignoriert, und wie wild nach oben läuft. eine solche rally wäre jedoch rein psychologisch, und ich glaube, daß es so eine irrationale rally wie 1999,2000, nicht mal im kleinen maßstab mehr geben wird, weil wenigstens ein paar investoren dazu gelernt haben.

aber vieleicht hab ich ja was übersehen. also bitte optimist biotron, sag mir was du weißt, und was ich nicht weiß.

ach ja: ein technisches argument für fallende kurse hätte ich fast vergessen. es ist fast konsensmeinung, daß es mit der wirtschaft bergauf geht. nur augenblicklich gibt es einen "leichten" pessimismus, aber mittelfristig dominiert totaler optimismus. - wenn das kein kontra-indikator ist, bei obigen argumenten !!!!!!!

also bis bald
@Biotron...

So kann wirklich nur ein waschechter Bulle argumentieren, der massiv investiert ist....

Und das wir uns in einem wesentlich besseren wirtschaftlichen und politischen Umfeld bewegen als im September / Oktober letzten Jahres befinden, will doch wohl niemand ernsthaft von uns bestreitten oder?

Wie Sie zu solch einer Annahmen kommen können, müssen Sie mir wirklich erklären. Gerade das Gegenteil ist der Fall. Lesen Sie eigentlich keine politischen und wirtschaftlichen Blätter, welche einigermassen ausgewogen schreiben..?

Südamerika, Irak, usw.. scheinen Sie vollkommen auszublenden. Warum, weiss wohl nur der liebe Gott.

Wirtschaftlich wissen inzwischen alle, dass massiv betrogen wurde. Von wegen es wird etwas unternommen. Logisch, dass die USA praktisch ihren eigenen Laden ausräuchern, welcher sich über viele Jahre nun institutionalisieren konnte....(hihihi..). Das glauben Sie doch selbst nicht. Weil Bush ein-zwei Worte über die gröbsten Betrügereien verloren hatte..! Im bleibt gar nichts anderes übrig, weil sonst die Demokraten ihm diese Jauche in die Schuhe schieben werden. Sie werden behaupten, dass gerade diese Vorfälle nur unter den Republikanern geschehen konnte. Und natürlich muss W.Bush hier praktisch vorgreifen. Aber glauben Sie nicht, dass wirklich etwas geschehen sollte in den nächsten Monaten.

Ein wenig Kosmetik hier und da-alles wie gehabt. Ich glaube nicht, dass wir hier wirkliche Aufklärung erwarten dürfen oder sollten. Da beobachte ich die USA schon zu lange um so naiv über die zu denken. Vergessen Sie es...! No Chance..!

Selbst auf heutiger Zahlen-Basis sind viele Unternehmen überteuert. Da brauchen wir hier überhaupt nicht mehr zu diskutieren. Das sind Fakten. Und wenn wir die angenommenen wirklichen Zahlen zugrunde legen, dann werden viele erleben, um welchen Preis sie sich diese Aktien eigentlich ins Depop gelegt haben.

Der Dow eventuell bei 12500..!!??

Na dann kaufen Sie mal schön weiter. Aber eines weiss ich ziemlich sicher. Wenn mein Finanzberater trotz all der Zeichen welche wir seit Monaten sehen von solchen Kurszielen schwadronieren würde, dann hätte er am nächsten Tag keinen Kunden mehr in mir. Sie würden einen guten Bankberater abgeben Biotron....;)

Nochmals zur Erinnering....



Und wenn Sie glauben diese Zahlen wären ein FAKE, dann werden Sie noch Ihr blaues Wunder erleben. Aber da Sie eine adäquate SL-Strategie Ihr eigen nennen, sollte nicht allzu viel anbrennen...;)

Schönen Tag noch

HM
@ herrn.motzki

ihre beiträge lese ich wirklich gern. sie sind so schön substanziel.

aktuell hört man viel davon, daß der pessimus so hoch sein soll. mir kommt es jedoch in bezug auf künftige wertsteigerungen von aktien eher so vor, als dominiert überschäumender optimismus.

denn der allgemeine konsens, daß ein aufschwung kommen soll, gilt als ausgemachte sache. nur - und diese frage stellt so gut wie niemand, wie soll der denn finanziert werden?

mit noch mehr schulden?
erhöhter nachfrage - nachdem sich derzeit jeder mit allem eingedeckt hat, weil die kredite so billig sind?
einer technischen innovation - die nirgendwo in sicht ist?
noch mehr zinsen und steuern senken, bzw. staatsausgaben erhöhen läßt sich einfach nicht !!!!!!!!!!!

mir kommt es so vor, als säßen alle in einem haus, in dem es im keller brennt. aber alle sagen: wir haben kein problem, im wohnzimmer ist alles in ordnung.

die aktienmärkte sind absolut an der decke und können nur noch fallen, abgesehen von ein paar psycho-rallys, die getrieben sind von short-covering und kaufpanik einiger unverbesserlicher optimisten.
Hi Denali,

mal die Shortfassung

Was passiert mit den Unternehmensgewinnen bei

Steigenden Auftragseingängen und gleichzeitg steigenden zu erzielenden Preisen, während die Lohnstückkosten sinken und die Lagerbestände abgebaut werden?

In diesem Sinne

Biotron
..etwas ausführlicher: die niedrigen Zinsen sind eventuell eingepreist. Sie verlieren aber nicht an Wirkung, weil sie die Kosten niedrig halten. Wer Schulden hat, der wird bei niedrigen Zinsen entlastet, wer keine hat, kann billig Geld aufnehmen.

Dazu kommen die zahlreichen augenblicklichen Pleiten. Sie führen aber für die übrig bleibenden Unternehmen dazu, daß diese Konkurrenz verlieren und damit am Markt wieder profitabler werden arbeiten können - höhere Margen.

Technische Innovation: sicher brauche ich nach ca. 3 Jahren keinen neuen Computer, schon gar nicht für Internet und Textverarbeitung. Was aber eine sehr interessante Geschichte sein wird, die drahtlose Vernetzung, die immer weiter fortschreitet. Wenn hier PC´s zu vertretbaren Preisen mit stabiler Technik am Markt sind, wird sicher manch einer denken wie ich.
In Firmen ist man meistens weniger sparsam, sind die alten Computer abgeschrieben, dann kauft man neue. Ev. mit geringer Verzögerung, aber irgendwann ist es wieder soweit.


Und so weiter....
@Biotron..

Steigenden Auftragseingängen und gleichzeitg steigenden zu erzielenden Preisen, während die Lohnstückkosten sinken und die Lagerbestände abgebaut werden?


Wo bitte schön sollen die Auftragseingänge herkommen..?
Wo bitte schön sollen die Preiserhöhungen herkommen...?



Da nehme ich nur allzu gerne einmal Ihr Steckenpferd DTE..!

Wenn ich dies richtig mitbekommen habe, dann fallen dort die Preise immer tiefer. Und die Margen sind sowieso am Sinken.

DTE macht jeden Monate mehr Schulden. Oder habe ich hier etwas verschlafen...!

Und Ihre Preiserhöhungen, können Sie in einem solchem Marktumfeld glattweg vergessen.

Gerade diese Baisse-Zeit ist Gold für den Kunden, weil viele ums Überleben kämpfen.

Es ist nicht so, dass der Hersteller oder Anbieter im Moment die Preise diktieren kann.
Und im Hightech oder Telekom-Sektor schon gar nicht...!

Reines Wunschedenken. Könnte glattweg von Herrn Sommer kommen...! Genau so hatte er all die Jahre argumentiert.
Das Ergebnis haben alle bei den letzten Revenues zu Gesicht bekommen.

Ich sagte ja. Sie wären eine guter PR-Mitarbeiter....;)

Und jetzt gehen mal alle Baden um sich ein wenig abzukühlen...(hihihi..)

In diesem Sinne alles gute wünscht...

HM
Hallo Hr.Motzki,

da die US-Wirtschaftsdaten vom US-Handelministerium jeden Monat bekannt gegeben werden. Kann man Anhand der Einzelaufschlüsselung der Daten Trends und veränderungen sehr schön verfolgen.

Desweiteren erachte ich die Einzelaufstellung als wesentlich aufschlussreicher und informativer. Da die gesamt Zahl doch falsche Eindrücke vermitteln kann.

So ist es durch aus möglich, wenn alle anderen Werte konstant sind, das bei steigenden Aufträgseingägen mit gleichzeitig sinkenden Lagerbeständen, die wirtschaftliche Entwicklung als negativ angegeben wird. Da ja möglicherweise der Lagerbestände stärker fallen, als der Anstieg der Auftragseingänge ist. Weswegen die gemittelte Zahl, auf die die meisten achten, ein negatives Bild liefert. Ob aber jetzt sinkende Lagerbestände bei steigenden Aufträgseingängen negativ sind, wage ich zu bezweifeln.

Was die Preise bei Telefondienstleistungen betrifft, steigen diese seit ungefähr Q3/01 in Deutschland an. Falls man den Daten des Statistischen Bundesamts vertrauen darf.

Würden Sie sich ein wenig mit Konjunkturdaten befassen, (Besonders ab und an über den Tellerrand sehen. Denn es gibt auch noch Asien und USA.) müssten Ihnen diese Fakten und dementsprechenden Entwicklungen ja bekannt sein. Ein paar Links zu diesen Thema habe ich ja schon im laufe der Zeit gepostet.

"Lesen Sie eigentlich keine politischen und wirtschaftlichen Blätter, welche einigermassen ausgewogen schreiben..?"

Ich pers. kenne kein einziges Blatt welches einigermassen ausgewogen schreibt. Weshalb ich mich bei vielen informiere. Bevorzugt FTD und Spiegel. Schaue mir aber auch NTV, Bloomberg, CNN an. Desweiteren lese ich mir auch öfters die Orginalpresssemitteilungen durch, um einen Eindruck zu haben, in wie weit die Medien gewisse Aussagen verfälschen um EnVogue zu sein.

Denn ich habe keine Lust von den Medien manipuliert zu werden. Ich bilde mir lieber selber mein eigenes Urteil. Auch wenn ich dafür etwas mehr Zeit in meine Informatonsbeschaffung investieren muss. Und ich nicht alles so schön klein vorgekaut bekomme, das ich nur noch Schlucken muss. Ich muss halt noch selber denken.

Guten Apetit Herr Motzki

In diesem Sinne

Biotron
Hallo Herr Motzki,

falls das Ihr ernst ist.

"Und das wir uns in einem wesentlich besseren wirtschaftlichen und politischen Umfeld bewegen als im September / Oktober letzten Jahres befinden, will doch wohl niemand ernsthaft von uns bestreitten oder?

Wie Sie zu solch einer Annahmen kommen können, müssen Sie mir wirklich erklären. Gerade das Gegenteil ist der Fall."

Gibt es für mich 3 Möglichkeiten

1. Bewuste Falschaussage.
2. Keine Ahnung von wirtschaftlichen und politischen Fakten und Zusammenhängen.
3. Ein Gedächnis mit einer Halbwertszeit von unter 4 Wochen. (50%, 25%, 12.5%..... des Wissens)

Zu Ihren Gunsten gehe ich von 3. aus. Deswegen zur auffrischung Ihres Gedächnises.
Wirtschaftlich: Q3/01 war das erste und einzige Quartal mit negativen Wirtschaftswachstum (welches dann im Oktober veröffentlicht wurde.) und ich kann mich an keine einzige Meinung eines Journalisten oder Analysten oder Fachmanns (aus dieser Zeit) erinnern der für Q4/01 ein positives Wirtschaftswachstum erwartet hat. Es kam dann +1.7% Q4/01 und +6.1 Q1/02. Desweiteren zeigen alle Daten weiterhin an, das die US-Wirtschaft weiterhin auf Erholungskurs ist.

Politisch: Falls Sie sich nicht mehr an die hysterischen Zeiten von Anthrax erinnern können. Damals brauchte man nur einen mit Anthrax (Milzbrand) beschrifteten Briefumschlag (wobei dieser war nicht unbedingt erfoderlich war) und ein wenig weises Pulver (Koks?) , und schon kamen die ABC-Kommandos und die Presse konnte wieder sehr, sehr viele Menschen sinnlos verunsichern. Damals herrschte Zeitweise echte Angst. War ne geile Zeit für die Jounalisten. Eine Sondersendung jagte die nächste.

Falls unsere heutige Zeit, nicht eine wesentliche Verbesserung ist, dann weis ich nicht was eine Verbesserung ist! Aber vielleicht können Sie mir das erklärren. Das Land wo Milch und Honig fliessen?

Das Südamerika gewisse Problem hat, ist wohl seit Argentinien bekannt.
Was den Irak und die Meldungen der letzten Zeit betrifft. Selbstverständlich arbeitet das US-Militär an möglichen Invasionsplänen, denn es wäre Unverantwortlich von den beim Militärverantwortlichen erst zu Planen wenn der Notfall da ist. Deswegen liegen gewisse Pläne für den Notfall in der Schublade und werden auch aktualisiert. Ich möchte nicht wissen, wieviel Pläne es gibt und gab, während des kalten Krieges, um in Russland (damals UDSSR) einzumaschieren oder diese nuklear zu Vernichten. Deswegen sind alle Meldung über Plannungen des US-Militärs im Zusammenhang mit dem Irak, ein Zeichen dafür, das die Verantwortlichen Militärs Ihren Job und Ihre daraus resultierende Verantwortung ernstnehmen.(Für mich nicht unbedingt ein Zeichen zur Besorgnis. Das da Menschen sind, die Ihren Job und Ihre Verantwortung für Menschenleben ernstnehmen und sich auf alle evantualitäten vorbereiten. )

Aufgrund dieser Plannungen, jetzt davon auszugehen das im Irak eine Intervention erfolgt, ist ein wenig weit hergeholt. Denn dies ist und bleibt eine rein politische Entscheidung! Denn es stellt sich nachwievor die Frage "Was machen wir, wenn uns Saddam weg ist?" Auf welche bis heute keine Antwort gefunden wurde. Denn genau diese Frage hat vor 11 Jahren seinen Sturz verhindert. Saddam ist nach wievor das kleinere Übel. Denn weder die USA noch sonst irgendein Land im mittleren Osten hat ein Interesse am Zerfall des Iraks, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen wie

Entstehen eines Unabhänigen Kurdenstaates (Fragen Sie mal die Türkei, Syrien oder Iran. Die sind mit Sicherheit begeistert von dieser Vorstellung!).
Deutlicher Machtzuwachs des Irans. Denn man sollte nicht vergessen, das der Süden des Iraks Schitisch (keine Ahnung wie man das schreibt.) ist. Und ob jetzt unbedingt Saudi Arabien, Kuweit und die USA Bock darauf haben, das der Iran an Saudi Arabien und Kuweit grenzt. Darf doch wohl bezweifelt werden. Ich würde sagen der Puffer Irak ist Ihnen lieber.

Somit bleibt Festzuhalten, das solange die oben Aufgeführten Probleme nicht Befriedigend gelöst werden, ist eine US-Invasion im Irak mehr als zweifelhaft. Denn genau dies waren schon vor 11 Jahren die Gründe weswegen damals die Kampfhandlungen eingestellt worden sind.

Uns Saddam ist für die USA das kleinere Übel. Und ab und an hat man ja dann auch noch einen allseits Willkommen Sündenbock. Wo man sagen kann "Du, Du, Du bös!" und denn ein oder anderen Waffentest durchführen kann.

Aber diese Zusammenhänge passen halt nicht in einen 30 sek. Spot oder in eine Bildzeitungsschlagzeile und vorallem man kann damit nicht die Menschen verängstigen!

Denn Angst ist das Geschäftsmodel der Nachrichtensendungen, Zeitungen usw. Denn Ihre Verkaufszahlen / Einschaltquotten sind wesentlich höher in Zeiten wo sich die Mehrzahl der Menschen ängstigt. Und da es nunmal auch Geschäftsleute sind, versuchen Sie soviel wie möglich zu Verkaufen. Somit stellt sich die Frage was diesen Geschäftsleute (Jounalisten) wichtiger ist. Objektive Information über die Hintergründe und Zusammenhänge oder Marktschreierische Manipulation.

Ich Tip auf das letztere.

In diesem Sinne

Biotron
xylophon #586,

vorsicht bei den zinsen !
die zinsen für langlaufende unternehmensanleihen sind nicht soooo nieder !
und das ist das was für die langfristige finanzierung der unternehmen wichtig ist.
Biotron, ich glaube, du bist anscheinend der Ansicht, die Börse läuft falsch. ;)

DIE BÖRSE HAT IMMER RECHT!

Vielleicht kommt ja noch die richtige Rezession? Zumindest muß man es annehmen, wenn man sich die Indizes betrachtet.:eek:

Der Nasdaq 100 kämpft um die 1000-Punkte-Marke (gerade wieder 3-stellig geworden) und der Dollar verliert schon wieder kräftig.:eek:


Ich verstehe nicht, daß du noch im Bullen-Lager bleibst.

Gruß
Atze 2
Hi BicMac,

leider...

Aber in den langfristigen Zinsen steckt ein ganz gehöriger Riskoaufschlag drin, welcher bei weitere stabilisierung der Unternehmen abgebaut werden müsste. Selbst wenn die Kurzfristigen Zinsen anziehen.

Deswegen wäre ich nicht Überrascht, wenn die langfrist Zinsen sinken und das kurze Ende anzieht. Die Frage des wann, ist wohl ne 100.000 $ Frage.

In diesem Sinne

Biotron
biotron,

der risikoaufschlag kommt ja nicht von ungefähr - nicht nur die bilanzskandale, sondern auch dauernde gewinnwarnungen.

ich gehe von 2 wahrscheinlichen szenarien aus:

a.) inflationär a la 70-er jahre, mit steigenden langfristigen zinsen über die nächsten jahre.

b.) deflationär a la japan.

szenario a.) gebe ich gute 60% wahrscheinlichkeit - eher mehr.
@Herr.Motzki

Sehr geehrter Herr.Motzki,

Ihre Analysen, die ich das Wochenende ausführlich gelesen habe, haben micht überzeugt. Ich revidiere meine bisher bullische Haltung. Obwohl ich eigentlich (nach 2 Jahren Abstinenz) meinen am Neuen Markt gewonnenen Geldberg vor zwei Wochen wieder angelegt habe, habe ich am Montag alles komplett verkauft.
Ich glaube fest daran, daß die Kurse irgendwann wieder steigen werden, glaube aber jetzt, daß das noch ein paar Jahre dauern kann.
Wie kann man denn als Bassier Geld gewinnen ohne riskante Termingeschäfte zu machen? Optionsscheinen stehe ich wie Sie sehr kritisch gegenüber, wenn Sie nur zur Spekulation verwendet werden. Zumindest erscheinen mir Puts ziemlich teuer und aufgrund der zeitlichen Komponente sehr unfair.
Bitte schreiben Sie weiter, ich lese Ihre Postings täglich mit großem Vergnügen!

NMBeobachter
Hi BicMac,

was das Zinszenario betrifft, tendiere ich auch eher zu A.

Da man ja an Japan sieht wie schwer sich eine Deflation bekämpfen läst und welche Auswirkungen dies auf die Wirtschaft hat. Deswegen gehe ich davon aus das die FED versuichen wird, dies mit allen Mitteln zu verhindern. Ob das gleiche für die Europäsche Zentralbank gilt wage ich zu bezweifeln, da wir deutsche Schwachmaten Preisstabiltät als höchstes gut ausgerufen haben. Weshalb die Bundesregierung immer dafür sorgen wird, das im EZB-Rat immer ein adäquater Anteil an Hardleinern sitzen wird. Denn ansonsten wäre diese Regierung schneller "Weg vom Fenster" als die meisten sich Vorstellen können. Somit wird die EZB im Zweifel eher die Inflation bekämpfen, als eine moderate Inflation (5-10% p.A) zulassen.

Desweiteren hat das Inflationszenario einen gewissen Charme. Da dies neben allen anderen positiven Effekten, die zweifelslos existierente Verschuldungsproblematik relativ Gefahrlos entschärft. Weshalb ich erwarte, das über einen gewissen Zeitraum (sagen wir 5-10 Jahre, je nachdem) diese moderate Inflation von der FED toleriert wird. Weshalb sich die Börsen vorraussichtlich nicht wie in den 70igern Entwickeln werden, da diese moderate Inflation erst bekämpft wird, sobald das Problem der Verschuldung adäquat gelöst ist.

Deswegen A ist nicht unbedingt das unwahrscheinlichste (60%+x, ist ganz OK). Es hat einen gewissen Charme und würde Sinn machen. Auch wenn dann der deutsche Michel vor schmerzen aufschreit.

In diesem Sinne

Biotron

PS:
Was passiert wenn ein Ostfriese nach Österreich auswandert? Deutschland hat einen Idioten weniger, Östereich einen Ingenieur mehr!
Aber was solls. Ihr schickt uns einen Waldbauern und wir haben einen Führer mehr. Wir behalten unsere Ostfriesen und Ihr dafür eure Bauern. Ist doch fair, oder?
biotron,

prinzipielle zustimmung.

NUR : bei den schulden entschärfen sich nur die altschulden !
solange defizite gemacht werden -beim staat z.b.- werden diese inflationsbedingt sogar steigen - und damit die NEUEN schulden.
nur mal ganz kurz:

Wenn der Chart immer recht hat, dann war also eine articon vor 1 Monat 5 Euro wert, vor 1 Woche 1 Euro und heute 3 Euro? Eine Firma wird innerhalb eines Monats im Wert um 80 % auf 20 % reduziert, steigt dann aber wieder um 200 %. Ohne eine Nachricht fällt sie, nachdem sie Zahlen meldet, steigt sie.

Die Börse hat immer recht???
Hi BicMac

Weswegen der Abbau der Verschuldung, noch einige Zeit auf der Agenda stehen dürfte.

Weshalb ja auch unter anderem die FED ein Interesse an höheren Aktienkursen hat. (Erhalten die Unternehmen einfach mehr Kohle, für Ihre Unternehmensbeteiligungen.)

Und wie heist es so schön

Never fight the FED.

In diesem Sinne

Biotron
Hi Xylophon,

die Börse hat immer Recht! Hast du das noch nicht gewust?

In diesem Sinne

Biotron
@Biotron...

Naja. Jetzt wollen wir doch ein wenig den agressiven Ton weg lassen. Ich würde meinen wir beide sind hier jetzt quitt, da ich ja auch ein wenig frech+provokant bei Ihnen angefragt hatte...;)

Ich würde ja auch nicht behaupten, dass bei allen Sektoren und natürlich allen Firmen eine richtige Sturmwarnung ansteht.

Und mit den Medien ist dies so eine Sache. Wenn all die Zahlen vom Wirtschaftsministerium so klar und immer richtig waren, frage ich mich nur eines.

Wie konnte es dann geschehen, dass plötzlich aus heiterem Himmel die Börse so in sich zusammen sackte..?
Jahrelang konnte ohne Unterlass Strong Buy geschrieen werden-ohne Rücksicht auf Verluste.

Mir scheint nicht, dass die USA hier über ein Frühwarn-System verfügen konnten, welches diesen Namen wirklich verdient hatte..!

Sie sind ein Zahlen-Dreher Biotron und genau hier liegt meiner Ansicht nach auch Ihr grösstes Handycap.
Bei Ihnen läuft es genauso wie in den letzten Monaten bei all den anderen Anlegern, welche aus all den Kennzahlen( ob richtig oder falsch) eine wahre Religion machen. Habe ich auch gemacht-mit sehr-sehr negativen Ergebnissen für mein eigenes Depot.

Seit ich nur noch auf für mich Wesentliches achte, fahre ich deutlich besser. Und ich glaube nicht, dass dies Zufall ist..!

Bei all den Werten, welche ich die letzten Monate kritisch begleitet, lag ich richtig. Im Gegensatz zu Anlegern, welche die AG ganz bestimmt besser kennen als ich. Und warum..?

Ich achte auf den Trend, also die Tendenz-und nur dies zählt hier in einer solchen Zeit..!

Und der Trend zeigt eindeutig nach Süden-da können Sie hier Wirtschaftszahlen reinstellen ohne Ende. Die interessieren mich überhaupt nicht.

Wir wurden hier über viele Jahre mit diesen angeblich so wichtigen Kennzahlen täglich-wöchentlich-monatlich zugeschüttet, bis wir nicht mehr klar denken konnten. Mit welchem Ergebnis..!

Das kennen Sie selbst. Also. Sie werden schon wissen auf was Sie persönlich zu achten haben. Aber hier geht es darum Recht zu behalten und wenn es geht, so früh als möglich die Tendenz eines Marktes zu erkennen. Und auch wenn wir jetzt kurzfristig nach oben gehen sollten, oder auch seitwärts..! Fakt ist, dass ich die letzten Monate ausschliesslich auf der richtige Seite gestanden hatte. Und nur dies zählt. Diese Hinweise auf eine Zukunft in einigen Jahren sind schön. Aber es wäre besser gewesen, all die Anleger hätten in den letzten Monaten ein wenig besser auf den Trend, also die Tendenz geachtet.

Dann hätten Sie alle wie ich ein paar dausend Teuro mehr auf Tasche..! Sie können wirklich nicht damit leben, dass ich richtig lag, was Biotron. Sie würden auch noch gegen mich und meine Thesen schreiben, wenn Sie -50% Buchverluste in den Büchern zu stehen hätten. Ihr Problem ist, dass Sie Motzki nicht leiden können und weniger mit meinen Aussagen welche Ihren zugegen laufen.

Wenn ich hier behaupte, dass ich einfach Recht hatte, dann wird dies als hochnäsig-eingebildet-von oben herab gehandelt..! Schade eigentlich. Aber damit kann ich leben. Ich muss nur auf mein Bankkonto schauen, dann bin ich für alles entschädigt....

kind regards

HM
# 597
# 599
# 591

Oh, da habe ganz allgemein über das Börsen-Szenario (Indizes-Betrachtung) geschrieben. ;) Ist bei den Bullen wahrscheinlich nicht erwünscht. :rolleyes:

Stimmt ja, dies ist ja ein "Neues-Markt-Board".
Hab ich glatt übersehen, da ich seit über 1 Jahr keine Nemax-Aktien mehr ansehe. :laugh:

Gruß
Atze 2
Hallo Hr.Motzki,

da wir uns beide ja schon eine weile kennen, wissen Sie das ich auch lieber einen etwas sanfteren Ton anschlage, als einen etwas härteren. Weil ich finde das dadurch eine Komminaktion untereinander und miteinander angenhemer verläuft. Wobei ich auch nichts gegen Provokation habe, da ich selber öfters mal provokante Absichten vertrete.

"Wie konnte es dann geschehen, dass plötzlich aus heiterem Himmel die Börse so in sich zusammen sackte..?"
Ich glaube nicht, das die Börse aus heiterem Himmel zusammen sackte. Da ich einige Menschen kenne (zu denen auch ich gehörrte) die schon im Jahre 1998, die Entwicklungen besonders Nasdaq und Nemax sehr kritisch betrachteten. Spätestens Zeit 1999 habe ich dann Teilweise die Börsenwelt nicht mehr Verstanden.

"Jahrelang konnte ohne Unterlass Strong Buy geschrieen werden-ohne Rücksicht auf Verluste."
Die gleichen Leute schreien heute Sell. Ob Sie diesmal richtig liegen?

"Wir wurden hier über viele Jahre mit diesen angeblich so wichtigen Kennzahlen täglich-wöchentlich-monatlich zugeschüttet, bis wir nicht mehr klar denken konnten. Mit welchem Ergebnis..!"
Genauso wie heute. Nur diesmal sind es die sogennanten Skandale, die ja auch nicht aus heiterem Himmel kommen. Sondern eine Zwangsläufige Folge des Hypes sind.

Desweiteren ist es bei so einer Informationsüberflutung, wie heutzutage, wichtig die Informationen zu selektieren. Für mich sind die wichtigsten Daten, die Daten welche die Zukunftige wirtschaftliche Entwicklung anzeigen. Diese Versuche ich dann zu Interpretieren und daraus die entsprechende Anlageentscheidung abzuleiten. Welche für mich Buy heisst.

"Diese Hinweise auf eine Zukunft in einigen Jahren sind schön. Aber es wäre besser gewesen, all die Anleger hätten in den letzten Monaten ein wenig besser auf den Trend, also die Tendenz geachtet. "
Wie ich hier schon mehr als einmal erwähnt habe, befinden wir uns, zumindest in meinen Augen, in einer Übertreibungsphase des Marktes. Wie 1999/2000. Nur diesmal nach unten. 1999/2000 hielt mich aus den Techsektoren raus. Was sich nicht als Fehler erwies. Seit 2001 investiere ich wieder in Tech. Am anfang nur kurzfristige Investments. Womit ich auch nicht schlecht gefahren bin. Und seit Q2/02 investiere ich wieder voll unter mittelfristigen / langfristigen Aspekten im Markt.
Leider habe ich mal wieder die Möglichkeiten der Übertreibung unterschätzt. Wie 1999/2000. Da ich mir weitgehend die Verluste der Jahre 2000 / 2001 erpsarrt habe, gehe ich davon aus das ich "ein paar dausend Teuro mehr auf Tasche..! " habe als viele die damals in Techs investiert waren.

Ich empfinde meine Verluste zwar als ärgerlich, gehe aber davon aus sich mein Depot davon erholen wird. Vielleicht sogar schneller als viele von uns es sich Vorstellen könnte.

"Aber hier geht es darum Recht zu behalten und wenn es geht, so früh als möglich die Tendenz eines Marktes zu erkennen. Und auch wenn wir jetzt kurzfristig nach oben gehen sollten, oder auch seitwärts..! Fakt ist, dass ich die letzten Monate ausschliesslich auf der richtige Seite gestanden hatte. Und nur dies zählt."

Hier möchte ich Ihnen zustimmen, nur es dreht sich nicht darum für 3,4 Monate recht zubehalten. Es dreht sich darum, über denn selbstgewählten Anlagehorizont recht zu behalten. Denn wo der Daytrader richtig liegt, kann der kurzfrist (ein paar Tage) falsch liegen, und einen mittelfristigen Investor gar nicht interessieren. Geschweige denn langfristig orientierte Anleger. Somit ist Recht haben immer eine Frage des Zeitrahmens. Trotzdem möchte ich Ihnen zu Ihrer kurzfristig richtigen Sicht des Marktes gradulieren. Sie sollten aber Aufpasssen der Markt nicht ganz schnell dreht, wie in 2000 und das Sie dann den Einstieg nicht verpassen. Ich halte dies für jederzeit denkbar.

"Sie würden auch noch gegen mich und meine Thesen schreiben, wenn Sie -50% Buchverluste in den Büchern zu stehen hätten." Ich würde selbst nach einem Totalverlust meine Einschätzung kund tun, wenn ich anderer Meinung bin.

"Ihr Problem ist, dass Sie Motzki nicht leiden können"
Wenn ich Sie nicht mögen würde, würde ich Sie 1. anders anfassen (nicht mit meinen Samthandschuhen, ich kann verbal richtig bösartig werden, das können Sie mir glauben!) und 2. würde ich dann nicht meine Zeit und meine Gedanken in diesen Thread investieren.

" und weniger mit meinen Aussagen welche Ihren zugegen laufen."
Sie wissen, das ich keinerlei Probleme mit Ihrer Meinung habe, egal ob ich Sie teile oder nicht. Ich bekomme erst Probleme bei einseitiger und undifferenzierter Darstellung. Weswegen ich dann dagegen halte, denn irgendeiner muss es ja machen. Wenn der Thread die Intention seines Gründers, die ich Teile, seinen Sinn und Zweck erfüllen soll.

In diesem Sinne

Biotron
Zum Agieren gegen den Trend habe ich in einem meiner Lieblingsbücher "Die Börse im Griff" (Winning on Wall Street) folgenden Vergleich gefunden:

In einem Baisse-Markt gegen den Trend zu gehen ist so, als ob man versucht, einen fallenden Tresor aufzufangen. Die Anleger sind manchmal so gierig auf seinen Inhalt, daß sie die Gesetze der Physik außer acht lassen und versuchen, den Tresor in der Luft zu fangen, als wäre er eine Fliege. Dieses Spiel ist nicht nur gefährlich, es ist auch sinnlos. Es ist leichter, sicherer und in fast allen Fällen wesentlich lohnender zu warten, bis der Tresor unten auf dem Boden aufschlägt, vielleicht nochmals ein bißchen hochspringt, und erst dann nach dem Inhalt zu greifen.

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Ich glaube, das ist uns allen schon passiert in diesen 2,5 Jahren rückläufiger Kurse.
Dem einen im Jahr 2000, dem anderen in 2001 und auch jetzt im Jahr 2002 erwischt es auch wieder etliche.

Manche sind inzwischen pleite (d.h.komplett vom Markt gespült), manche haben aus ihren Fehlern gelernt und manche hegen noch die Hoffnung, aus dem Verlust wird noch ein Gewinn.

Jeder möge sich selbst einschätzen, zu welcher Kategorie er gehört. ;)

Gruß
Atze 2
Aber ich will hier nicht nur etwas Negatives schreiben.

Dies ist ja ein Strategie-Thread - und hier habe ich mal eine interessante antizyklische Bullen-Strategie:

http://www.vtoreport.com/strategies/rsi.htm

Hier wird nur long investiert (mit Nasdaq 100 - Zertifikat) bei stark fallenden Märkten. Und wenn es wieder für 1-2 Tage euphorisch zugeht, dann wird verkauft.

In den Jahren 2000 und 2001 hat dieser Trader eine Jahresperformance von einem ansehnlichen Plus, und das sogar, obwohl er am 11.9.2001 voll investiert gewesen ist.

Nur... in diesem Jahr liegt er bislang im Minus. Ein Grund dafür scheint wohl zu sein, daß es in diesem Jahr kaum relevante Bärenmarkt-Rallies gab (nach 10 % Plus war ja schon alles wieder vorbei). Und das ist der Unterschied zu den vergangenen Jahren.

Gruß
Atze 2
@NÀbend Atze...

Ich muss da mal kurz insistieren wegen Ihrer Aussage von wegen negativ, usw...!
Das stimmt so nicht. Kann ja sein, dass Sie für einen gestandenen Bullen keine wirkliche Medizin mitgebracht haben in den letzten Tagen.
Aber dies ist schliesslich nicht Ihr Problem. Die pushen sich schon selbst, da machen Sie sich mal keine allzu grossen Sorgen.

Aber auch die negativste Aussage kann doch positiv sein-immer vorausgesetzt an wenn die Botschaft gerichtet ist.
Letztendlich geht es hier wirklich um Strategien im weitesten Sinne. Was aber lange und auch bewusst gerade hier an diesem Thread ausgeblendet wurde ist, dass zu einer ausgewogenen Strategie natürlich auch eine völlig Enthaltsamkeit vom Parkett gehört.

Da gehen wir vollkommen konform.
Ich kann es nur wiederholen.
Wer über einen langen Zeitraum erfolgreich sein möchte, kommt gar nicht umhin, für Monate wenn nicht gar Jahre den Aktien abzusagen.
Es gibt genügend andere Anlageformen, welche gerade für eine solche Zeit wie geschaffen scheint.
Sich einen solchen Horizont zuzulegen, dauert aber doch einige Jahre.
Denn wo bekommen Sie eine bessere Schule, also Unterricht, als an der Börse selbst.

Meine Lektion habe ich die letzten Monate gelernt.
Seit ich diesen irrationalen Bullen in mir losgeworden bin, geht es stetig aufwärts.
Natürlich mache ich im Moment keine wirklichen Gewinne, ausser natürlich an Erfahrung, usw...!
Aber wenn ich mir ausmale was aus meinem Depot geworden wäre, hätte ich so weiter gemacht wie vor 4-6Monaten.....!

Ich kann Ihnen versichern, dass ich heute wohl ein ernsthaftes Problem mit meiner Frau bekommen würde.
Und dies zu Recht. Ich jedenfalls hatte mich zuletzt nicht mehr als klüger wie der Markt empfunden...;)

Ich nehme an, Sie waren früher auch ein Bulle reinsten Wassers..(hihihi..).

Jaja, diese Verluste.

Schmerz ist nicht immer ein schlechter Ratgeber.
Aber es gibt noch genügend Anleger, welche sich dem Masochismus verschrieben haben.
Anstatt die Rute gibt es jede Woche einen Verbilliger....!
Ich frage ich wirklich wo diese Anleger andauern ihre liquiden Mittel herbekommen...?
Drucken die ihr Geld eigentlich selbst.....

Können Sie mir diese Frage event. beantworten Atze....:rolleyes:

Schönen Abend noch wünscht...

HM

PS. Bei uns in Berlin kommt der grosse Sturm. Wann er in Ney York einzug hält, kann ich noch nicht erkennen-leider..;)
HerrM: mit etwas Befremden lese ich die letzten Beiträge.

Besteht eine Diskussion nicht auch darin, daß man die gegenseitigen Auffassungen respektiert? Dass man zum Beispiel von persönlichen Angriffen und Unterstellungen absieht.
Biotrons Postings widersprechen natürlich der hier vorherrschenden Auffassung, wobei ich seine Auffassung überwiegend teile. Er ist allerdings besser in der Lage, sie darzustellen, wie mir scheint.

Ohne diese Beiträge wäre der Thread aber doch wohl sehr viel weniger lesenswert. Oder soll es hier darum gehen, daß HerrM. seine Jünger unter den Schwarzsehern sucht und findet? Natürlicht nicht, das will keiner hier. Von daher: doch bitte etwas toleranter.
Oh, das wird ja schlimm hier in diesem Thread! :confused:

Herr Motzki, so schlimm wie Sie hat hat es mich emotional allerdings vor über einem Jahr nun doch nicht getroffen!
Das Ärgerliche war natürlich, daß ich meine schönen Gewinne aus der Bullenphase alle wieder versemmelt habe.

Nunja, das jetzige Minus ist verkraftbar, das meiste Cash
unter Verschluß und und mit einem kleinen Anteil trade ich ab und an mit Short-Zertifikaten, Goldbugs-Zertis und "manchmal in Extremsituationen" auch Long-Zertifikaten von DAX und Nasdaq 100 (Jedoch nur solche Zertis ohne Optionsscheinsfreischaltung, d.h. also die konservativere Variante ;) ) Dadurch minimiere ich das Risiko erheblich. Dies betrachte ich als Hobby ,Wenn´s ein kleiner Gewinn wird freue ich mich - und so verliere ich nicht den Bezug zu den Märkten. Außerdem ist es mal ganz spannend, die Börse von unterschiedlichen Seiten zu betrachten (jenachdem wie man sich gerade positioniert hat - Goldminen, short oder long)


Zu meinem Posting # 604:
Ich finde es schon beachtlich, daß man mit dieser Bullen-Strategie in den fallenden Märkten gar nicht so schlecht lag. Bei länger haussierenden Märkten wäre Buy-and-Hold die bessere Variante. Unter dem Strich ist allerdings immer noch ein wunderschönes Plus herausgekommen. Ich bin mal gespannt, wie die Jahres-Performance dann aussieht.

Gruß
Atze 2
@Xylophon..

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, ist dies Ihre Sache.
Ich spreche hier von all den Bullen, welche Sie sehen, wenn das W.O-Portal angesurft wird.

Heute wieder +30-100% Gewinne, Aktie XY-klares Strong Buy, usw...!

Beziehen Sie eigentlich jede Aussage von mir auf diesen Thread..?

Das sollten Sie mal bleiben lassen. Ich kann Ihnen versichern, dass ich andere Sorgen haben, als ausschliesslich über zwei hier Anwesende Investoren zu schreiben oder gar zu schwadronieren.
Genau deshalb wohl der erste Satz von Atze..!
Ich glaube der sieht dies genauso.

Wenn Sie Ihr Kauf-Konzept hier vorstellen wollen, dann nur zu.
Ist doch kein Problem Xylophon.
Und natürlich kann hier schreiben wer möchte, vorausgesetzt er bleibt bei der Wahrheit und stellt hier keinen hanebüchenen Unsinn als Anlageform ins Forum.
Was mich nur wundert ist diese unverbrüchliche Treue zu einem positivem Szenario innerhalb der nächsten Monate oder Jahre...

Wie ein bestimmter User schreibt muss jeder selbst entscheiden.
Für mich ist entscheidend ob er auf Dauer damit richtig liegt.
Sie bevorzugen Biotrons-Gedanken vor meinen oder denen von Atze.
Weil Sie investiert sind ....!
Wenn Sie draussen wären würden Sie anders argumentieren.
Sie hätten ja schliesslich einen Grund warum Sie draussen sind oder...;)

Sie vergessen aber, dass ich mir keinen Downgrade wünsche um billiger an Shares zu kommen.
Ich sagte schon mal, dass ich auf geraume Zeit keine Shares mehr kaufen werde.

Wie oft muss ich dies jetzt noch wiederholen...? Aber genau deshalb ist meine Einlassung glaubwürdiger, als diejenigen, welche bis zur Halskrause investiert sind. Kennen Sie dies nicht von irgendwo her...! Darüber sollte Sie auch einmal nachdenken.

Schauen Sie mal ...






Was Sie hier sehen überlasse ich Ihnen selbst.....

Gute Nacht wünscht...

HM
Hallo Herr Motzki,

wenn ich mich nicht sehr täusche, bezieht sich das wahrscheinlich auf mich. Weswegen ich mal ein paar positive Meldungen des heutigen Tages angehängt habe. Es sind bei weitem nicht alle, wie z.B: Die ersten bescheidenen Erfolge bei der DTE was den Schuldenabbau betrifft.

"Und natürlich kann hier schreiben wer möchte, vorausgesetzt er bleibt bei der Wahrheit und stellt hier keinen hanebüchenen Unsinn als Anlageform ins Forum.
Was mich nur wundert ist diese unverbrüchliche Treue zu einem positivem Szenario innerhalb der nächsten Monate oder Jahre..."

Irgend ein anderer User hat heute oder gestern, in einem der Threads, die ich verfolge, Sinngemäs geschrieben.

"Ein 40% Indexverfall bei einem anziehen der Konjunktur, irgendwas stimmt da nicht!"

Das ist auch meine Sicht der Dinge. Es gibt einen deutliche Diskrepanz zwischen der real wirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Börsenkurse. Welche auf Dauer nicht gut geht! Auf diese Diskrepanz versuche ich seit Wochen hinzuweissen. Weshalb für mich die momentanige Börsenentwicklung rational nicht mehr Nachvollziehbar ist und sich nur noch durch Angst zu erklärren läst. Wie lange diese Irationale (Da nicht rational erklärrbar. Oder wie wollen Sie mir sonst Kursprünge von 20-40% in Eurostoxx50 Werten an einem Handelstag rational erklärren? Wie z.B: bei FranceTelekom und Vivendi!) Börsenentwicklung bestand hat kann ich nicht beurteilen oder sagen. Ich weis aber das diese Irationale Börse früher oder später korregiert wird. Wie auch der irrationale Hype 1999/2000 korregiert wurde. Und ich weis das die erste Korrekturbewegung aller Erfahrung nach die stärkste / heftigste ist.

Somit stelle ich für mich fest:
1. Ich befinde mich in einem Markt der Irational handelt.
2. Noch jede irationale Börsensituation ist korregiert worden. Und zwar meistens relativ schnell.
3. Die wirtschaftliche Entwicklung zeigt nach oben. Auch wenn wie in jeder vorherigen Krise die Skandale am ende der Rezession / Baisse kommen. Wie momnetan.

Aufgrund dieser Feststellungen, treffe und traf ich meine Anlgeentscheidung die für mich BUY heisst. Weshalb ich meine Positionen aufgebaut habe und diese auch weiterhun ausbauen werde. Da ich zum Glück zu den Menschen gehörre die über gewisse finanziellen Möglichkeiten verfügen und es mir im Notfall auch leisten kann mehere 10.000 Euro in den "Sand" zu setzen. Was hoffentlich nicht der Fall sein wird. Ich bin aber bereit diese Risiko einzugehen. Vielleicht wird dieses "Mut zum Risiko" belohnt, vielleicht nicht! Ich gehe aber davon aus und falls meine Erwartung nicht Eintreffen sollten. Was solls ist eh nur Geld. Etwas was in meinem Leben zum Glück, kein allzu hohen Stellenwert besitzt. Da ich bisher mehr hatte und auch in Zukunft haben werde (Aufgrund gewisser Qualifkationen und Erfahrungen, die ich im laufe meines Lebens erworben habe.) als ich zum Leben benötige. Und ich gehe davon aus, das ich nicht allzu schlecht lebe, da viele Menschen gerne meinen Lebenstil hätten. Denn ich muss zum Glück nicht auf Ihren (T)euro achten.

Leider finde ich die stelle im Augenblcik nicht dewegen Sinn gemäs, aber Kosto hat in irgendeinem einer Bücher mal geschrieben. Es gibt 3 Arten ein Vermögen unter die Leute zu bringen.

1. Mit Frauen
2. In der Spielbank
3. An der Börse

Mit 1 und 2 habe ich schon das eine oder ander kleinere Vermögen durchgebracht. Jetz bringe ich halt mit der Börse das nächste durch. Was solls, mach ich halt wieder ein neues. Wo ist das Problem?


In diesem Sinne

Biotron

PS: Zu 608 kommt noch mehr.

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Chemieverband erhöht Umsatzprognose für Gesamtjahr
Frankfurt, 10. Jul (Reuters) - Der Dachverband der Chemischen Industrie (VCI) hat für die Branche seine Umsatz- und Produktionsprognose nach oben angehoben. Nunmehr werde für das Gesamtjahr 2002 von einem Umsatz auf Höhe des Vorjahres ausgegangen, teilte der Verband der Chemischen Industrie am Mittwoch in Frankfurt mit. Noch im März war der VCI von einem Umsatzrückgang um zwei Prozent ausgegangen. Bei der Produktion chemischer Erzeugnisse werde nunmehr 2002 ein Anstieg um zwei Prozent erwartet. Zuvor hatte der Dachverband ein geringeres
Produktionsplus von 0,5 Prozent prognostiziert.

"Diese Prognose ist zwar deutlich optimistischer als vor einem halben Jahr, aber die chemische Industrie würde damit immer noch unter dem
Produktionsniveau des Jahres 2000 liegen", sagte VCI-Chef Wilhelm Simson.

Bei den Erzeugerpreisen gehe der Dachverband nunmehr von einem Rückgang von einem Prozent aus. Zuvor war hier noch ein Minus von zwei
Prozent erwartet worden.

frs/nro
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09.07.2002 - ZEW (fhu/kvs)
ZEW-Konjunkturerwartungen: Analysten trotzen Börsenschwäche

Die jüngsten Kursstürze an den Börsen haben bisher keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Konjunktur-Einschätzungen der Analysten. Die ZEW-Konjunkturerwartungen gehen im Juli leicht um 0,5 Punkte gegenüber dem Vormonat zurück und stehen nun bei 69,1 Punkten.

Sie liegen damit weiterhin oberhalb ihres historischen Mittelwertes von etwa 34 Punkten. Die ungewöhnliche Diskrepanz zwischen den ZEW-Konjunkturerwartungen und der Börsenentwicklung bleibt somit bestehen. Nach den starken Anstiegen zu Beginn des Jahres bewegt sich der Indikator nun seit einigen Monaten seitwärts. Da der Indikator der realen Wirtschaft um etwa ein halbes Jahr vorausläuft, sollte sich daher die Erholung der Industrieproduktion auch im zweiten Halbjahr fortsetzen.

An der Umfrage im Rahmen des ZEW-Finanzmarkttests des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, haben sich in diesem Monat 325 Analysten und institutionelle Anleger beteiligt. Sie wurden nach ihren mittelfristigen Erwartungen bezüglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung befragt. Der Indikator Konjunkturerwartungen gibt die Differenz der positiven und negativen Einschätzungen für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung (auf Sicht von sechs Monaten) in Deutschland wieder.

Die Einschätzung der derzeitigen Konjunkturlage hat sich im Juli zum zweiten Mal in Folge verbessert. Zwar bewerten noch immer 72 Prozent der Befragten die derzeitige Situation als schlecht, zur Jahreswende waren es dagegen noch 87 Prozent.

Ansprechpartner:

Felix Hüfner
Telefon: 0621/1235-144, Fax: -223
E-Mail: huefner@zew.de

Volker Kleff
Telefon: 0621/1235-141, Fax: -223
E-Mail: huefner@zew.de



US/O`Neill: Reformen vor August verabschieden (zwei)
Die Fundamentaldaten der US-Wirtschaft seien mit einer niedrigen Inflationsrate und einer robusten Produktivität weiterhin gut, sagte O`Neill mit Blick auf die aktuelle Konjunkturentwicklung. "Die US-Wirtschaft zählt zu den stärksten und widerstandsfähigsten der Welt und in der Geschichte", so der Finanzminister. Auch wenn es unwahrscheinlich sei, dass der Aufschwung im zweiten Quartal ähnlich wie im ersten Quartal verlaufen werde, gebe es "anhaltende Anzeichen für eine Stärke der US-Wirtschaft". Er bekräftigte seine Einschätzung, dass das Wachstum bei drei bis 3,5 Prozent liegen werde. "Wir befinden uns mitten in einer Erholung", resümierte O`Neill.

vwd/DJ/10.7.2002/ll/ptr

10. Juli 2002, 19:18



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"US-Konjunktur läuft 2003 auf vollen Touren"
Ex-Notenbanker: Skandale bremsen Wachstum kaum
Peter de Thier

WASHINGTON, 10. Juli. Die sich häufenden Finanzskandale in den USA werden weder eine nachhaltige Aktienbaisse auslösen noch die weltgrößte Volkswirtschaft daran hindern, im kommenden Jahr wieder überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erzielen. Das sagte Laurence H. Meyer, der sechs Jahre lang unter Alan Greenspan dem Direktorium der amerikanischen Notenbank (Fed) angehörte, der "Berliner Zeitung". Die Skandale um Enron, Worldcom und andere hätten zwar einen Konjunktur dämpfenden Effekt. Doch ein robuster Arbeitsmarkt und anhaltende Produktivitätszuwächse seien Garanten für das Ende "einer der harmlosesten Rezessionen der Nachkriegsära", sagte Meyer.

Meyers Voraussagen finden in Washington auch nach seinem Rücktritt vom Fed-Direktorium große Beachtung. Schließlich war er von Präsident Clinton 1996 wegen der akkuraten und langjährigen Treffsicherheit seiner Konjunkturprognosen für einen Posten im Fed-Vorstand nominiert worden.

Im dritten Quartal, so der frühere Zentralbanker, werde die Wirtschaft um 3,25 bis 3,5 Prozent wachsen. Im nächsten Jahr werde die Konjunkturlok USA wieder auf vollen Touren laufen. Vorher sei auch mit keiner Zinserhöhung durch die Notenbank zu rechnen. Seinem früheren Vorgesetzten, dem US-Notenbankchef Alan Greenspan, bescheinigte Meyer eine "systematische und disziplinierte Zinspolitik". Selbst wenn Greenspan etwas früher mit der aggressiven Serie von Zinssenkungen begonnen hätte, wäre die Rezession nicht abzuwenden gewesen.

Meyer: Dollar wird fallen

Bis zum Jahresende werde sich die US-Arbeitslosenrate zwischen 5,7 und 5,8 Prozent einpendeln und dann sinken. "Während der letzten vier Rezessionen kletterte die Arbeitslosenrate auf mindestens acht Prozent, ehe der Aufschwung begann", sagte Meyer. "Dass wir diesmal bereits bei sechs Prozent die Talsohle erreichen werden, zeugt von dem gesunden Zustand der amerikanischen Wirtschaft." Als weitere Vorboten einer nachhaltigen Erholung wertet er den robusten Wohnungsmarkt, steigendes Verbrauchervertrauen und das Anziehen der Kapitalinvestitionen.

Trotz des optimistischen Konjunkturszenarios rechnet Meyer auf Grund des hohen Zahlungsbilanzdefizits in den USA langfristig mit erheblichen Kurseinbußen für den Dollar. Die Korrektur der vergangenen Monate hält er für trügerisch. Zwar habe der Dollar gegenüber dem Euro und dem Yen kräftig an Boden verloren. Gegenüber sämtlichen für den US-Außenhandel relevanten Währungen aber insgesamt nur zwischen drei und vier Prozent ihres Wertes eingebüßt. Mit wachsendem Konjunkturoptimismus, so der frühere Fed-Gouverneur, werde sich der Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen kurzfristig weiter stabilisieren, während der nächsten Jahre aber "um mehr als zehn Prozent" zurückgehen.

Erstmals räumte auch ein früherer Fed-Offizieller ein, dass sowohl die Entwicklung an den Devisen- wie auch an den Aktienmärkten bei der Zinspolitik der Notenbank eine Rolle spielen. Von Devisenmarktinterventionen distanziere man sich in Washington in der Regel, denn sie seien meist wirkungslos. Wenn sich US-Regierungen an Interventionen beteiligen, sei dies "in der Regel aus politischer Rücksichtnahme auf die Wünsche von Partnerländern".



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Studie - Optimismus von US-Firmenchefs hat leicht abgenommen
New York, 10. Jul (Reuters) - Die US-Firmenchefs sehen nach einer Studie des Forschungsinstituts Conference Board ihre kurzfristigen
Wirtschaftsaussichten etwas weniger optimistisch als vor drei Monaten.

Der auf das Ergebnis einer Befragung von mehr als 100 Managern errechnete Vertrauens-Index sei im zweiten Quartal auf 61 von 66 im ersten
Quartal gesunken, teilte Conference Board am Mittwoch mit. Allerdings rechneten noch immer fast 70 Prozent der befragten Firmenchefs mit
einem Anstieg der Unternehmensgewinne in den nächsten zwölf Monaten, hieß es weiter.

"Die Firmenchefs sehen weiterhin die wirtschaftlichen Konditionen günstig, sie sind aber beim Blick auf die Zukunft etwas vorsichtiger", sagte
Conference Board-Direktorin Lynn Franco.

Nach Beurteilung von 62 Prozent der befragten Unternehmenschefs seien die derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen besser als vor sechs
Monaten. In der vorangegangenen Umfrage hatten lediglich etwa 50 Prozent der Firmenchefs diese Meinung vertreten. Mit einer Verbesserung der
wirtschaftlichen Bedingungen in den kommenden Monaten rechneten in der jüngsten Umfrage 71 Prozent der befragten Firmenchefs, verglichen
mit knapp 80 Prozent in der vorangegangenen Umfrage, hieß es weiter. Die Wirtschaftsforscher stellten allerdings branchenspezifische
Unterschiede fest. Die Firmenchefs aus dem Verarbeitenden Gewerbe seien optimistischer als die aus dem Dienstleistungssektor, hieß es.

tcs/rkr

--Toshiba verzeichnet wachsende Nachfrage nach Halbleitern
Wie der japanische Technologiekonzern Toshiba am Mittwoch mitteilte, hat er im vergangenen Quartal einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Halbleitern verzeichnet. Dies resultierte in einem 10-20-prozentigen Umsatzwachstum der Halbleitersparte, so das Unternehmen heute. Endgültige Zahlen sollen Ende des Monats veröffentlicht werden.
Verantwortlich für dieses Wachstum waren vor allem Unterhaltungs-Elektronik-Produkte wie DVD Player und Digitalkameras, in denen die Halbleiter von Toshiba eingesetzt werden.

Mit diesem vorläufigen Ergebnis konnte Toshiba die eigenen Prognosen übertreffen. Für das Gesamtjahr ging das Management bisher nämlich nur von einem Wachstum von 4 Prozent aus.

Trotz der guten Zahlen verliert die Toshiba Aktie heute 4,5 Prozent auf 4,25 Euro. 10.07.2002 11:33:00

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Yahoo! erhöht Gewinn- und Umsatzprognose für 2002
Santa Clara (vwd) - Die Yahoo! Inc, Santa Clara, hat bei der Vorlage der Zweitquartalszahlen die Gewinn- und Umsatzprognose für das laufende Jahr erhöht. 2002 werde nun mit einem EBITDA von 140 Mio bis 165 Mio USD gerechnet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Im April hatte Yahoo! noch ein EBITDA von 105 Mio bis 130 Mio USD für das Gesamtjahr angekündigt. Den Umsatz sieht Yahoo! 2002 nun bei 900 Mio bis 940 Mio USD, nach der früheren Prognose von 870 Mio bis 910 Mio USD. Im Verlauf des Jahres werde ein profitables Wachstum gesehen. Das EBITDA werde im dritten Quartal 38 Mio bis 48 Mio USD betragen und der Umsatz 225 Mio bis 250 Mio USD.




Analysten an Wall Street hatten für das dritte Quartal einen Umsatz von 232,9 Mio USD und für das Gesamtjahr von 900,3 Mio USD erwartet.


vwd/DJ/10.7.2002/jhe/ip

10. Juli 2002, 23:44
Hallo Herr Motzki,

"Sie bevorzugen Biotrons-Gedanken vor meinen oder denen von Atze. Weil Sie investiert sind ....! Wenn Sie draussen wären würden Sie anders argumentieren.
Sie hätten ja schliesslich einen Grund warum Sie draussen sind oder" und "Aber genau deshalb ist meine Einlassung glaubwürdiger, als diejenigen, welche bis zur Halskrause investiert sind. "

Sie stellen Fest, wo ich auch mit Ihnen übereinstimme, das die Wahrnehmung und Interpretation der Fakten an der Börse mit davon Bestimmt wird, ob und wie man investiert ist. Soweit so gut. Aber kurz darauf stellen Sie fest, das Ihre Wahrnehmung glaubwürdiger ist (obwohl Sie ja vorher Festgestellt haben, das Ihre Wahrnehmung durch das draussen sein Bestimmt wird.) als jetzt die Wahrnehmung eines investierten.

Irgendwas stimmt da nicht ganz. Entweder ist die Aussage richtig, das die Wahrnehmung davon Abhänig ist, Ob jemand investiert ist oder nicht (Oder anders Ausgedrückt bullish oder baerisch ist.) Worin ich mit Ihnen übereinstimme, weswegen ich mehr als einmal darauf Aufmerksam gemacht habe das ich ein Bulle bin. Wodurch dann alle Leser meine Aussagen in den "richtigen" Kontext setzen können. (Meinung eines Bullen.) Oder Ihre bezüglich Ihrer "glaubwürdigkeit" (neutrale Würdigung der Fakten. Wo Sie sich ja selber mit Ihrer Aussage
Biotron 581
"Und das wir uns in einem wesentlich besseren wirtschaftlichen und politischen Umfeld bewegen als im September / Oktober letzten Jahres befinden, will doch wohl niemand ernsthaft von uns bestreitten oder? "
Motzki 583
"Wie Sie zu solch einer Annahmen kommen können, müssen Sie mir wirklich erklären. Gerade das Gegenteil ist der Fall. Lesen Sie eigentlich keine politischen und wirtschaftlichen Blätter, welche einigermassen ausgewogen schreiben..?"

aus 583 ad absurtum geführt haben.) Ist richtig.

Entweder Sie betrachten dem Markt aus Ihrer Sicht der Dinge (des nicht investierten (Bären)) oder aber um Ihrer glaubwürdigkeit, ist es nicht besser bestellt als um meine. Wodurch wieder Ihre Aussage "Aber genau deshalb ist meine Einlassung glaubwürdiger, als diejenigen, welche bis zur Halskrause investiert sind. " nur aus Absurdistan kommen kann.

Nur ich bin im Gegensatz zu Ihnen so ehrlich und sage Aus welchem Blickwinkel ich den Markt betrachte (Damit man meine Aussagen richtig Einordnen kann.) und ich erhebe keinen Anspruch auf unfehlbarkeit, im Gegensatz zu Ihnen.

Ich überlasse es jedem selber, ob und wie er meine Aussagen interpretiert und versuche keinen zu bekehren! Ich versuche nur den Intressierten meine Sicht der Dinge und meine daraus resultierenden Anlageentscheidungen darzustellen. Damit Er oder Sie sich ein eigenes Urteil darüber bilden können und aus meinen Erfolgen/Misserfolgen lernen kann.

Ich glaube ich werde, zumindest versuche ich es, nach wievor Ihren Intenionen bei Gründug dieses Threads gerecht.

"Dieses Forum soll dazu genutzt werden um eigenen Erfahrungen in substanzieller Form darzustellen. Es soll hier nicht um beste Performance oder Rendite gehen, welche in kürzester Zeit erreicht wurde. In diesem Forum sollen User zu Wort kommen welche sich durch Erfahrungen der letzten Jahre einen Plan bezüglich Investment zurecht legten, oder von markttechnischen Faktoren dazu gezwungen wurden. Vor allem sollen hier völlig unterschiedliche Strategien vorgetragen werden, mit all ihren Vor,-und Nachteilen! Denn letztendlich kann eines wohl festgestellt werden. Eine gänzlich perfekte oder gar einzigartige Strategie kann und wird es wohl niemals geben."

Ob Sie Ihren eigenen Intenionen noch gerecht werden muss ich leider Aufgrund Ihrer letzten Postings mittlerweile stark bezweifeln!

Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht damit, das es eine "unverschämtheit(?) ist den "Thread-Initiator ... zu diskretitieren". Sie haben die Messlatte selber aufgelegt an der ich Sie messe. Leider muss ich (zu meinem persönlichen bedauern) für mich Feststellen, das Sie dem nicht gerecht werden.

In der Hoffnung (Auch hierrin bin ich optimistisch!) das Sie wieder Ihren eigen Ansprüchen gerecht werden, wünsche ich allen eine Gute Nacht oder eine Guten Morgen. Mal sehen was der Tag so bringt.

In diesem Sinne

Biotron
Hallo Herr Motzki,

das letzte zu #608.

Was sagten die Charts im März 2000. z.B: DTE???

War doch Strong buy oder war das doch Strong sell???

Wir können uns gerne mal über Sinn und Unsinn der Chartanalyse, besonders in Irationalen Märkten, austauschen.

In diesem Sinne

Biotron
@Biotron,
du schreibst, Du meinst Du befindest Dich in einem Markt der irrational ist. (nur so am rande, du beschäftigst dich doch schon länger als drei Tage mit der Börse ;) )

Zur DTE noch was zur Chartgeschichte im März 2000 war sie wenn man die DTE losgelößt davon betrachtet, dass es sich hier um einen DAX Wert handelt ein Kauf.
Aber schon spätestens 2 Monate später war sie ein Strong sell und sie ist es heute noch.

zurück zu den irrationalen Märkten.

Was ist daran irrational, dass man festgestellt hat, dass kein Unternehmen aus der Riege der, wie ich sie bezeichne, dicken Klopper in der Lage war auch nur im geringsten das in den Kursen eingepreiste Wachstum zu erbringen und das selbst die heutigen Kurse, trotz des wachsens der Gesamtwirtschaft, zweifelhaft ist, dass selbst das bereits gezeigte Wachstum tatsächlich erwirtschaftet wurde.


Ich pers. finde das Verhalten der Anleger aus diesem Blickwinkel überhaupt nicht irrational sondern äußerst begründet, denn es geht schließlich um Ihr Geld.

Wenn in den nächsten Wochen evt. der erste und evt. nicht einzige DOW Wert seine Zahlungsunfähigkeit melden muss, weil man nicht gedeckte Anleihen hat oder Unternehmensbeteiligungen falsch bewertet wurden und somit der Wert des Gesamtunternehmens so geschmälert wird, das die Banken Ihre Kreditlinien kündigen müssen usw....

Nein das ist gar nicht irrational, sondern das was wir im Moment sehen ist eine logische Konsequenz von Lug und Trug, ausgelößt durch enormen Druck aus der Finanzwelt.

Nur so ein bischen meine, wie üblich, laienhafte sichtweise!


Gruß
bw

Gruß
bw
biotron,

telekoms waren spätestens nach der UMTS-auktion in ENGLAND im frühjahr 2000 "strong sell".
nach der deutschen dann sowieso.
@Biotron...

Ich habe jetzt nur wenige Sätze von Ihnen gelesen.
Deshalb auch nur eine kleine Antwort auf diese Ausschnitte.

wenn ich mich nicht sehr täusche, bezieht sich das wahrscheinlich auf mich.

Nein, damit meinte ich nicht Sie.
Und auch nicht den guten Xylophon.

Ich spreche von den Bullen an sich.

Von Anlegern, welche täglich Kaufkurse sehen und doch nicht wahrhaben wollen,
dass wir diese angeblichen Kaufkurse ANDAUERND haben.

Und wenn ein Sektor (z.b. Biotech) oder darin befindliche Einzelaktien bis zu ca. -50% Werteverluste hinter sich haben,
trotz oder gerade wegen Ihrer anderslautenden vorherigen Aussagen,
dann werden die blödsinnigsten und doch altbekannten Ausreden hervor gezaubert.

-Der Boden ist gefunden
-Jetzt können sie nicht mehr tiefer fallen
-Klare Kaufkurse
-Ich lasse mich jetzt nicht mehr aus der Share treiben
-Nachkaufen
-Verbilligen
-Der Markt täuscht sich und ich habe Recht
-der Kurseverlauf ist völlig irrational,


usw..und so fort....!

Ich könnte noch Stunden über diese Dinge hier schreiben. Sie beinhalten alle ein gemeinsames Merkmal.
Sie sind reines Wunschdenken und völlig unsachlich.
Wenn eine Aktie -50% ihres Wertes verliert, hat dies immer fundamentale Gründe.
Wenige Ausnahmen (Falschmeldungen, usw..) ausgenommen..!

Diesen Schmonz höre ich bei hunderten Werten seit Jahren.
Ich muss nur all die Threads vom NM oder ehemaligen Werten vom NM besuchen.
Da stehen einem die Haare zu Berge, wenn man sich dies im Nachhinein durchliest.
Einfach unverbesserlich und völlig kindisch.
Solche Leuten müssen alles verlieren um endlich aufzuwachen.
Viele haben schon alles verloren.
Aber nicht weil es ihr Verschulden war,
sondern weil die bösen Hedger,- Shorties,-
und all die anderen Betrüger sie um ihr Hab&Gut brachten..(hihihi..).

Warum diese Deppen aber jahrenlang in eine Jauchegrube namens Neuer Markt immer wieder abenteuerliche Investitionen tätigten, erklärt niemand. Wäre ja auch allzu peinlich zuzugeben,

dass aus Gier-Verlustausgleich-Unprofessionalität-Lernunfähigkeit, Blindheit gegenüber Marktgesetzen, usw.... genau dieses Szenario entstanden ist, um dies überhaupt zu ermöglichen.

Genau diese Spezies meinte ich,
als ich eine Anspielung gegenüber meinem Baisse-Kollegen Atze machte.

War dies nun deutlich genug...;)

"Ein 40% Indexverfall bei einem anziehen der Konjunktur, irgendwas stimmt da nicht!"

Natürlich stimmt hier etwas nicht.

Das Problem ist nur, dass einige Anleger das Pferd vom falschen Ende her aufzäumen.
Sie suchen den Fehler beim Markt, weil er entgegen der vermeintlichen Erholung konträr dazu verläuft.

[/b]Der Fehler liegt eindeutig beim Anleger.[/b]

Der Markt reagiert schon richtig.

Er nimmt jetzt schon vorweg, was in einigen Monaten oder Jahren Normalität sein sollte.

Die Baisse...!!

Die Gleichung stimmt nicht, weil all die Zahlen mit denen jongliert wird nicht echt sind...!
Diese ganzen Betrügereien bezüglich der Revenues werden erst jetzt langsam ans Licht kommen.
Nachweislich kann jetzt noch mit altem Zahlenwerk hantiert werden.
Neuerungen wird es erst später geben.
[/b]Und solange werden auch viele immer noch versuchen, dass Gröbste unter den Teppich zu kehren.[/b]

So sieht die Sache für mich aus.....

MfG

HM
Hi Besserweis,

das beste Beispiel für die irationale Angst im Markt, ist die France Telekom. Eine etwas seltsame Reaktion auf ein Gerücht der wieder Verstaatlichung hin.

Was den Lug und Betrug betrifft. Ich pers. kann mir nicht Vorstellen, das es irgendeine einzige Bilanz gibt, die nicht frissiert ist. Das Bilanzen von den Nachfolgern der Gebrüder Grimm geschrieben werden, ist ja wohl schon seit Jahrzehnten allgemein gut. Habe ich hier aber auch schon vor Monaten geschrieben!

Also was ist denn jetzt das "neue" an der ganzen Sache? Die Medien haben das Ding mal kurz aufgegriffen, um für ein paar Schlagzeilen zu Sorgen. Die Politiker nutzen es um Ihre Profilneurosee zu befriedigen. Desweiteren ist "Die betrügerischen Manager!" ein schön einfaches Argument um gewisse Vorgänge zu Erklärren. Wie
1. Das Versagen gewisser Organe, in diesem Fall der Medien und Analysten. Denn die haben ja jetzt die schöne Entschuldigung "Oh wir sind betrogen werden!" (Soweit ich weis gehörren zu einem Betrug mind. 2 Einer der betrügt und einer der sich betrügen läst!)
2. Es gibt, gab und wird es immer Firmen geben, die im Wettbewerb nicht bestehen können. Diese Unternehmen, werden mit allen Mitteln/Tricks versuchen zu überleben. Was aber auf Dauer nicht geht. Deswegen kommen und gehen diese Skandale wie die Jahreszeiten (Konjunkturzyklen).
3. Es ist leichter zu sagen, diese Firmen sterben weil die Firmenchefs betrogen haben. Als zu sagen das Wirtschaft Krieg ist, in dem keine Gnade gewährt wird. Entweder ich Kill den anderen oder er Killt mich! Das ist Wirtschaft.

Oder glaubst du es interessiert irgendeinen Inder oder Chinesen oder wenn auch immer das wir uns unseren Lebenstill halten können?

Irrational ist, das dies den Menschen nicht Bewust ist und bei selbstverständlichkeiten die "Nerven" verlierren.

Aber diesen Quatsch / Zusammenhänge habe ich ja schon ende letzten, anfang diesen Jahres beschrieben. Desweiteren das dies zu Zeitweiligen iritationen an den Märkten führen kann und das diese iritationen durchaus heftig werden können. Und das man dies ausnutzen sollte zum Aufbau entsprechender Positionen.

Denn auf nichts kann sich mehr verlassen, als auf die durchschnittliche Halbwertszeit des Gedächnisses der Masse. Welche nach meinen Erfahrungen bei max. 2 Wochen liegt. Oder wer interessiert sich den noch für BSE oder Nitrophen. Wir haben ja jetzt Fruchtsaft!

Deswegen vertrete ich die Ansicht das die Märkte irrational reagieren. Wie immer wo eine Masse reagiert, den ein typisches Kennzeichen einer Masse ist Ihre irrationalität.

In diesem Sinne

Biotron
Hallo Herr Motzki,

wenn ich Sie richtig verstehe, waren alle Kurssteigerungen in 1998/2000 die größer 50% waren, fundamental begründet? Oder waren alles Falschmeldungen?
"Wenn eine Aktie -50% ihres Wertes verliert, hat dies immer fundamentale Gründe.Wenige Ausnahmen (Falschmeldungen, usw..) ausgenommen..!"

Der Markt hatte also auch 1998/2000 eindeutig recht, oder Vertstehe ich Ihre Aussage falsch?
"Der Markt reagiert schon richtig."
Dies ist wohl die Absurdeste Aussage die ich an der Börse kenne. Denn würde diese Aussage stimmen, wären Spekulationsblasen unmöglich. Und da uns die Geschichte und die Gegenwart eines anderen belehrt hat, ist diese Aussage, um es gelinde Auszudrücken, in meinen Augen Dünnsinn.

Wissen Sie was das schöne an der Börse ist? Ist das Aussagen die gestern falsch waren, heute oder morgen richtig sein können. Weshalb die alt bekannten Aussagen wie: "-Der Boden ist gefunden, -Jetzt können sie nicht mehr tiefer fallen, Klare Kaufkurse, -Ich lasse mich jetzt nicht mehr aus der Share treiben, Nachkaufen, -Verbilligen, -Der Markt täuscht sich und ich habe Recht, -der Kurseverlauf ist völlig irrational, " Durchaus jederzeit realität werden können, vielleicht sind.

"wenn ich mich nicht sehr täusche, bezieht sich das wahrscheinlich auf mich. " "Ich spreche von den Bullen an sich." ich sagte doch, Ihre Aussage bezieht sich auf mich. Denn bevor ich ins Bärenlager wechsel gefriert die Hölle. Habe ich aber auch nie einen Hehl daraus gemacht. So bin ich halt und wenn ich irgendwann mal vor der Wahl stehen sollte, zwischen meinem Optismus und meinem Geld, opfere ich mein Geld und behalte dafür meinen unerschütterlichen Optimismus (Realitätssinn(?).

In diesem Sinne

Biotron
biotron,

das schöne ist, daß diese ganzen aussagen "können nicht mehr fallen", etc.

irgendwann ja stimmen werden ! :)
(natürlich nur für die überlebenden)

bisher waren sie allerdings ein massengrab für geld ...
#614; Hallo Herr Motzki,

die Kernaussagen bieten Stoff für mind. 5 Diplomarbeiten!
Besten Dank!

Grüsse
Gillybär
werfen wir einmal einen abschreckenden chart in die runde ...



der nikkei ...
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