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US-Biotech – solide Langeweile bei Quartalszahlen - 500 Beiträge pro Seite


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Die Zahlen für das vierte Quartal werden nach Ansicht von Analysten ohne gravierende Überraschungen negativer oder positiver Natur sein. Solides Wachstum bereits profitabler Unternehmen und verringerte Verluste bei kleineren Titeln werden erwartet.

Das zweitgrößte Biotech-Unternehmen der Welt, Genentech, hat den Anfang gemacht. Die Quartalszahlen für das Schlussviertel im Geschäftsjahr 2001, welche die Company Mitte vergangener Woche vorgelegt hat, sind geradezu mustergültig für die Erwartungen der Experten. Ohne Überraschung, weder nach oben noch nach unten, weisen sie ein stetiges Wachstum auf.

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Genau das sagen Analysten für die großen Titel der Branche voraus, die in den kommenden Wochen ihre Zahlenwerke der Öffentlichkeit präsentieren. Das solide Umsatz-Wachstum der „Big-Guns“ geht auf die gestiegene Zahl von Medikamenten, die den Markteintritt geschafft haben, zurück. Das Gewinnwachstum wird demzufolge ähnlich ausfallen. Für kleinere Unternehmen, wie etwa Celgene, erwarten die Experten ein stärker ausgeprägtes Wachstum, da deren Produkte gerade erst begonnen haben, die Märkte zu durchdringen.

Unternehmen, die noch keine schwarzen Zahlen schreiben, sollen der Experten-Meinung zufolge ihre Verluste reduzieren. Zahlreichere Meilensteinzahlungen und Gelder aus Kooperationen mit Pharma-Partnern sollen das bewirken. Bei diesen Companies wird den Verlusten zunächst ein geringeres Augenmerk beigemessen: Angesichts des frühen Stadiums der Entwicklung steht die Entwicklung des Umsatzes im Mittelpunkt. Und hier erwarten die Analysten keine Überraschungen.

Die Entwicklung des Segments soll sich dabei von der allgemeinen wirtschaftlichen Situation unbeeindruckt zeigen. Das vierte Quartal, das in anderen Branchen insbesondere unter dem Eindruck der Terror-Anschläge vom 11. September und unter der schlechten konjunkturellen Lage gelitten hat, wird bei den Biotechs davon nahezu unbeeinflusst bleiben.

Die Gefahren drohen im Biotech-Bereich von anderer Seite. Das Zulassungs-Debakel um Erbitux von ImClone ist ein prominentes Beispiel für die Risiken im Biopharma-Bereich. Jüngst gesellt sich die kleinere Gesellschaft Cubist als Exempel hinzu: Der Kurs hat sich innerhalb eines Handelstages halbiert, weil ein wichtiges Projekt in großen Schwierigkeiten steckt. Der Misserfolg in klinischen Tests und Verzögerungen bei der Zulassung eines neuen Medikamentes sind die Gefahren, die im Biopharma-Bereich drohen.

Autor: Alexander Apel (© wallstreet:online AG),10:20 21.01.2002



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