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Liquidität von US-Werten in Deutschland - 500 Beiträge pro Seite

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Was ich schon immer nicht verstanden habe:
In Deutschland können nahezu alle US-Werte gehandelt werden. Nur gibt es bei den meisten keine Umsätze!

Und warum? Weil natürlich die Großanleger nicht im deutschen Freiverkehr, sondern an der Heimatbörse in New York, also an der NYSE oder NASDAQ ordern.
Das Angebot in Deutschland richtet sich also nur an "Kleinanleger".

Warum sollte der Kleinanleger in Deutschland ordern: Deutlich niedrigere Gebühren!

Aber komischerweise wird das ohnehin schon knappe Auftragsvolumen in Deutschland noch auf mehrere Börsenplätze gestreut. Anstatt nur in Frankfurt oder nur in Berlin sind die Aktien in Frankfurt, Berlin und vielleicht noch Stuttgart und München zu haben! Das ist einfach krank!
Angenommen, es gibt sogar mal einen Käufer und einen Verkäufer, deren Orders zueinander passen würden: Es gibt keinen Umsatz, denn die eine liegt wahrscheinlich in Frankfurt und die andere in Berlin oder München!!!

Wozu wird dieser Handel überhaupt angeboten?
Die Makler selbst greifen höchsten ab einem Ordervolumen von 5.000 € in den Handel ein. Aber welcher Privatanleger will gleich so viel in eine einzelne ausländische Aktie stecken???

Es wäre wirklich eine schöne und vor allem kostengünstigere Sache!
Um den Handel in Deutschland zu verbessern muß auch nicht viel getan werden:

1. Jede Aktie darf nur an EINEM deutschen Börsenplatz gelistet sein!

2. Die Makler sollten schon ab 2.500 € oder noch weniger in den Handel eingreifen!


Aber wahrscheinlich wird der Handel eher abgeschafft, anstatt verbessert!
Bleibt wohl doch nur die NASDAQ!
Schade!!

ajuga
http://www.usmusterdepot.de/
Sollte mich vielleicht wirklich mal an die Penner von der Deutschen Börse wenden. So was blödes kann man sich doch nicht länger mit ansehen. Wird Zeit, dass hier einige aufwachen und mal was für ihr Geld tun...


ajuga
Ausländische Werte -besonders US-Aktien- nur noch an 1 deutschen Börsenplatz handelbar, das wäre nun wirklich keine Verbesserung. Im Gegenteil- Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.

Und den Regionalbörsen sei dank- ansonsten wäre noch heute der Börsenhandel in Frankfurt von 10.30-13.30 Uhr, bei gepfefferten Maklergebühren, versteht sich.

Frankfurt überlegt ja z.Zt., den Handel wieder zu verkürzen, etwa auf 17 Uhr. Zudem soll der Feiertagshandel überdacht werden. Einzig hinderlich sind die Regionalbörsen, die eventuell nicht mitziehen wollen.

Selbst für selten gehandelte US-Aktien (siehe z.B. mein Thread: +++OTG Software++Daten-und Speichermanagement+++ über OTG Software) gibt es an den dt. Börsen Geld/Brief-Kurse. Der Makler stellt jederzeit sicher, dass ein Handel zustande kommen kann.

Den kleinen Aufpreis beim Kauf (bzw. Abschlag beim Verkauf) muß man dann halt in Kauf nehmen.

Bei nur 1 Börse wäre man dem Makler völlig ausgeliefert. Das wäre in der Tat grauenhaft!
So ein Blödsinn!

Von mir aus können die Aktien doch an einer Regionalbörse wie beispielsweise Berlin oder Stuttgart gehandelt werden. Aber eben nur an EINER. Denn das führt Angebot und Nachfrage zusammen und NUR SO funktioniert die Börse!!!!

Klar werden Geld und Brief Kurse gestellt. Aber die Makler greifen eben nur ein, wenn das Handelsvolumen einen Mindestwert von 5.000 € ausmacht. (...und dass sie dann eingreifen, ist auch nicht garantiert!)
Stell doch mal eine Kauforder über 100 Stück mit Limit 3 € einer weitgehend unbekannten US-Aktie im Freiverkehr rein, deren Briefkurs gerade mit 3 € angegeben wird. Da passiert absolut nichts seitens des Maklers!!! Diese Order würde nur ausgeführt werden, wenn tatsächlich ein anderer genau 100 Stück zu 3 € verkaufen wollte.
Damit solch ein Handel zustande kommt, müssen die Makler aber ersteinmal nachhelfen! Dann wäre ein Eingreifen ihrerseits eines Tages vielleicht auch nicht mehr nötig!

Dem Makler wäre man bei nur einer Börse völlig ausgeliefert??!! Der ist ja auch so ein böser... Leidet hier jemand an krankhaften Wahnvorstellungen?

ajuga
Ts, Ts, da kann ich ja nur den Kopf schütteln!

Aber ich will nochmal nachhelfen:
Nehmen wir ruhig das von mir aufgenommene Beispiel der US-Aktie OTG Software, WKN: 935350.

Gehandelt an den Börsen F, M und B. Selbsverständlich wird eine Kauforder zum Briefkurs bedient, und zwar innerhalb weniger Minuten. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Dabei bewegen sich meine Order klar unterhalb 5000€. Die zuletzt in Berlin verkauften 100 Stücke stammen übrigens aus meinem Bestand (das war ein kleiner Teilverkauf, um Gewinne mitzunehmen!)

Bei OTG Software wird sich nur sehr selten ein Käufer & Verkäufer zur gleichen Zeit finden. Daher der Kursmakler mit den Geld/Brief- Spannen.

Ich bin sehr froh darüber, dass ich neben Frankfurt auch noch andere Börsen zur Verfügung habe. Das gibt mir die Möglichkeit zum Vergleich. Um von dem Makler jedoch nicht übern Tisch gezogen zu werden, hilft nur genaues Limitieren an dem benannten Punkten.

Die Papiere in den USA zu handeln, ist mir dagegen viel zu teuer. Bin nämlich noch bei der guten, alten Sparkasse!

Natürlich kann man darüber nachdenken, ob es noch Sinn macht, ausländische Aktien an den Börsen Bremen, Hamburg und Hannover zu handeln. Denn dort kommt wesentlich seltener ein Trade zustande.
Mal angenommen, dass das bei OTG wirklich der Makler war: Ich habe andere Erfahrungen gesammelt!
Liegt wahrscheinlich daran, dass die Aktien von unterschiedlichen Maklerfirmen betreut werden. Und manche Maklerfirmen machen ihren Job scheinbar grottenschlecht!!!!


Aber es ist DOCH vernünftiger, nur an EINEM Börsenplatz zu handeln!! Nur durch die BÜNDELUNG von Angebot und Nachfrage kommen FAIRE Preise zu stande. Das sollte man als Börsianer aber wissen!!!!

Und das die Aufträge limitiert werden, ist ja wohl selbstverständlich! Dass bei unlimitierten Orders erschreckend unerwartete Ausführungskurse zu stande kommen können, ist doch klar! Das liegt dann aber nicht daran, dass dich der Makler über den Tisch gezogen hat, sondern an deiner eigenen Blödheit.
Es tut mir leid, aber ich habe das Gefühl, dass dir noch einiges an Börsenverständnis fehlt!

ajuga
Ich handel auch mit Nasdaq Aktien. Aber an der Nasdaq. Da sind zwar die Ordergebühren teurer als in Deutschland, aber ihr müßt auch bedenken das man dort auch meist einen besseren Kurs bekommt als in Frankfurt oder wo ihr eben handelt. Das liegt an der größeren Liquidität und den geringeren Bid und Ask Spreads die es dort gibt. Deshalb spart man eher als das man drauf zahlt!
Na sieh mal an, so langsam geht`s unter die Gürtellinie.

Da verabschiede ich mich mal lieber aus diesem dussligen Thread, der noch zudem überflüssig ist.

Wer sowieso keine andere Meinungen verträgt, sollte hier im Board erst gar keinen Thraed aufmachen.
Na wer verträgt denn hier keine Kritik, wenn er sich gleich unterhalb der Gürtellinie getroffen fühlen will??!

Ich habe hier nur meine Meinung dargestellt und versucht andere Meinungen mit Fakten, Beispielen u.s.w. zu wiederlegen. Also bitte! Wer tut das denn nicht?
@benefactor:

Ich trade auch an der NASDAQ - in Deutschland geht es ja eben schlecht!


@Micky_Maus:

Was hast Du denn eigentlich außer OTG schon an ausländischen Aktien hier im Freiverkehr gehandelt?

Habe übrigens gerade mal bei comdirect nachgesehen. Aktuell gibt es für OTG in Berlin und München keine gestellten
Geld- und Brief-Kurse. Der Schlußkurs war zwar jeweils G, aber ich vermute, dass da jeweils eine reale Order hintersteckt! Leider ist um diese Zeit das Oderbuch der Berliner Börse nicht mehr einsehbar, aber ich werde morgen mal nachsehen...!

Und angenommen OTG ist durch seine Maklerfirma ausgezeichnet betreut, was ist bitte mit den tausenden (anderen) Werten, die nicht einmal Geld- und Brief-Kurse gestellt bekommen und bei denen in Deutschland noch nie Umsätze zu stande kamen???? Es gibt verdammt viele deutsche Anleger die US-Aktien wie blöde traden, aber doch nicht hier!!! Der schlechte Service (abgesehen von wenigen Ausnahmen) hällt sie alle fern (an der NASDAQ oder NYSE)!!!


ajuga
Das Orderbuch der Berliner Börse läßt wahrlich zu wünschen übrig. Trotz Einblick ins Orderbuch werden bei vielen US-Aktien keine Geld/Brief-Taxen eingespielt.

Das Problem liegt an der Berliner Börse bzw. der betreuenden Maklerbank (Baader-Handelsbank oder Effektenbank). Mit der Aktie von OTG hat dies überhaupt nichts zu tun, und auch die Ausführung vorliegender Orders wird nicht beeinträchtigt.

Gute Erfahrungen habe ich in Punkto Ausführungs-Geschwindigkeit auch mit den folgenden, in Deutschland wenig gehandelten Aktien gemacht:

--PanAmSat Corp. (WKN: 907062)
--American Superconductor (WKN: 889844)
--Copper Mountain Ntw. (WKN: 922410)
--Internap Ntw. (WKN: 925999)
--Worldcom-MCI Group (WKN: 677132)


Jedesmal wurde meine Order -entsprechend am Geld-bzw. Briefkurs limitiert- in wenigen Minuten bedient. Dies trifft jedenfalls für die Börsen Berlin und Frankfurt zu, wo ich überwiegend ordere.

Übrigens: Jede Börse hat auch ein Telefon, z.B. Börse Stuttgart 0800/2268853 (Freecall!). Auf Wunsch kann man sich mit dem zuständigen Makler verbinden lassen und verbindliche Geld/Brief-Kurse erfragen.

Da mehrere Börsen zur Auswahl stehen, kann ich mir die günstigste aussuchen. Würden Auslandswerte aber nur an einer Börse gehandelt, etwa in Frankfurt, müßte ich mich dem Makler unterwerfen oder vom Deal absehen.
Noch`n Beispiel für schnelle Ausführung:

vor einer halben Stunde 100 St PanAmSat Corp <WKN 907062> an der Börse Berlin verkauft. Zwischen Auftragserteilung und Ausführung lag nur 1 Minute. Berlin bot 25€ je Share, die anderen Börsen nur 24,50€.

Klar, dass ich dann in Berlin verkaufe. Gut, dass ich verglichen habe. :lick:
Jetzt reicht es aber. Bei den meisten Maklerfirmen ist es aber nunmal nicht so, wie Du es beschreibst! Die Mehrzahl der US-Aktien im Freiverkehr werden von Berliner Freiverkehr Aktien betreut und die sind einfach schlecht. Da kann man nicht mal so eben eine Mini-Order zum gestellten Bid oder Ask erteilen, die dann nach einer halben Minute ausgeführt ist.
Und übrigens rede ich von Aufträgen, die unter 2.500 € liegen! Du hast 100 Aktien zum BID von 25 € verkauft. Das ist nicht verwunderlich. Es geht hier um kleinere Beträge die unter 2000 oder gar 1000 € liegen!
Außerdem versuchst Du, die guten Erfahrungen mit ein paar wenigen Aktien auf die breite Masse zu beziehen. Das ist falsch. Das geht so nicht. Und da die meisten Maklerfirmen erst ab entsprechend hohem Volumen eingreifen, ist es besser, Angebot und Nachfrage an nur einem deutschen Börsenplatz zu bündeln!


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