24.01.02: Aktien sind aktuell pro-forma unterbewertet. Deshalb nun pro-forma Rallye? - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 24.01.02 06:11:29 von
neuester Beitrag 25.01.02 08:53:41 von


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24.01.02 06:11:29
Es gibt doch noch grüne Börsentage! Keiner glaubte mehr dran und niemand konnte sich an diese Farbe erinnern, doch gestern war es mal wieder soweit. Zickte Asien noch ein wenig, so präsientierte Europa umso stärker die grüne Welle, dass in Amerika fortgesetzt wurde.
Nur eine technische Gegenreaktion? Heute spricht erneut Bubble-Al Greenspan!

Ein Doppelpack "inoffizelle" Konjunkturdaten gab es gestern.
Da war das eher uninteressante Book-to-Bill-Ratio für den Chipsektor. Es stieg im Dezember auf 0,78 an. Uninteressante Daten deshalb, weil es ein stark nachlaufender Indikator ist. Ausserdem sind die Chippis so hoch bewertet, dies kann kein Anstieg kompensieren!
Hochinteressant hingegen das RedBook für Januar. Gewaltiger Anstieg um 4% gegenüber Dezember, dem Monat wo bekanntlich das Weihnachtsgeschäft vonstatten ging. Die Amerikaner konsumieren wieder !!! & das in noch selten erlebten Masse!

Mit dem RedBook gestern wurde das nächste Kapitel des gigantischen Wirtschaftsaufschwungs begonnen. Dies war nämlich der erste Neartime-Indikator, der etwas über die aktuelle Wirtschaftssitutation aussagt, im Gegensatz zu den FED-Frühindikatoren, etc. & dieser bestätigt aufs neue meine These, dass Amerika bereits im laufenden 1. Quartal einen (noch nie dagewesenen?) Wirtschaftsaufschwung erleben wird. Nicht erst 2. Halbjahr wie alle denken.
Nächste Woche sollte endgültig Klarheit über die momentane Lage der US-Konjunktur herrschen. Dann wird der Einkaufsmanagerindex veröffentlicht. Trauen die Unternehmen dem Konsumboom und fangen an massiv zu investieren? Erst wenn dies bejaht wird, kann die Börse Zukufntsphantasie walten lassen.

Die lästigen Maden sind mit den positiven Wirtschaftsdaten bereits aus ihren Löchern gekrochen. So sieht der CBO-Vorsitzende für 2002 ein Wirtschaftswachstum von 2,5 und 2003 gar 4,3%. Zahllose Analysten schlossen sich dieser Meinung an.
Lasset die Indikatoren und den Konsum in den kommenden Wochen in weiter so extremer Form explodieren. Die US-Bürger sollen in ihrer Zukunftsutopie die letzten Cents in die Wirtschaft stecken & die Unternehmen mit selbigen Illusionen anfangen zu investieren und produzieren auf Teufel kommt raus. Im 2. Quartal schreien dann alle "Hurra Hurra, nicht nur unser Kopf hat nun rotes Haar. Auch die Bankkonten sind so rot und das Geld mittlerweile sooo teuer". Anschliessend grösster Wirtschafts- und Börsencrash aller Zeiten. Schuldig in allen Punkten: DIE GIER! Richtig gedacht?

Nun gilt es weiterhin abzuwarten ob die Rallye in entsprechend starker Form synchron zu dem Wirtschaftsaufschwung weitergeht. Ich denke ja, doch ist denken nicht gleich wissen.
Langsam setzen sich auch wieder die bullischen Kommentare der Analysten durch. War alles nur ein künstlicher downmove? Als eine der letzten Bash-Analysten kam gestern Abby Cohen aufs Parkett. Senkung der S&P-Gewinnprognose von 47 auf 37 Dollar/Aktie in 2002. Im Grunde hätte dies sofort einen Crash mit sich ziehen sollen, doch ist Abby mittlerweile so stark als Kontrakindikator bekannt, dass man sie bewusst zu diesem Zeitpunkt an die Front schickte. Im Fachkreisen nennt man so was Analystengeheimsprache!
Eines hat man in den letzten Wochen extrem gespürt, nämlich dass die langfristigen Shorties um ihr letztes Hemd kämpfen. Anders konnten die teilw. extremen downmoves bei den high-techs nicht erklärt werden. Man darf gespannt sein ob und wie weit ein short-squeeze Treibstoff nach oben ist. Nicht vergessen, im Dezember wurde ein neues Rehordhoch an Shortereien aufgestellt. Diese müssen jetzt alle raus, damit die Aktienmärkte endgültig bereinigt werden. So das es am Ende der Rallye keine Bärenfalle mehr geben kann, sondern nur noch CRASH!

Das makabere ist der Grund für die nächste Rallye, nämlich die Unterbewertung der Aktien! Ja, es klingt verrückt und es weder theoretisch noch praktisch möglich, doch es ist so! Die Börse hat sich noch nie an aktuellen und vergangenen Gegebenheiten bewerten lassen, sondern handelt ausschliesslich die Zukunft! & diese hiess bis Ende november 2001: "Ein moderater Wirtschaftsaufschwung wird im 2. Halbjahr 2002 erfolgen". Dementsprechend hoch sind die Börsen gestiegen. Nun jedoch zeichnet sich ein Aufschwung bereits zu Beginn von 2002 ab und zudem ist er bei weitem stärker als in den kühnsten Träumen erwartet. Ergo muss die Börse umdenken (vll. rotiert sie deshalb momentan so) und sich dieser situation anpassen. Ist das geschehen, wird wieder die Zukunft in 6 Monaten gehandelt und die ist ja jetzt bei weitem höher als bei dem letzten Korrekturbeginn. So sind die Aktien unterbewertet und es ist gut möglich das der ausgleich binnen kürzester Zeit nachgeholt wird.
endgültige Bestätigung ob eines Aufschwungs in Q1 sollten die Zahlen in der nächsten Woche bringen. Vorher bleibt dieser Abschnitt eine reine Spekulation, mehr nicht!
Nun dürft ihr euch das gleiche in umgekehrter Richtung für Q2 (vll. auch erst Q3) vorstellen, sollte sich dort herausstellen das der Aufschwung nur eine techn. Gegenreaktion inmitten der Baisse war.

& die nächste fürchterliche und ggf. auch dramatische Auseinandersetzung droht zwischen Amerika und Japan. wird es bald zu einem Wirtschaftskrieg ausarten? Mehr dazu in den nächsten Tagen.

Blitzcheck der Leitsterne:
Treasury stiegen gestern abend stark an. Zinserhöhung in greifbarer Nähe?
Banken haben die GD200 wieder nachhaltig überwunden und sind nun auf kurzfr. Doppeltopniveau. Ein weiterer Anstieg heute bringt ordentlich Kaufsignale.
SOX könnten sich gefangen haben. Abwarten, da immer noch bedrohlicher Chart.
& der ARMS hat leider immer noch kein eindeutiges Top markiert. Wir erinnern uns: 1-3 Wochen ab Topbildung Rallye. Da der Index nicht so oft aktualisiert wird, könnte es theoretisch (!!!) sein, dass bereits letzten Donnerstag/Freitag Topbildung erfolgte. Ergo Rallye ab sofort möglich. Nur möglich, nicht muss !!!

Nasdaq 60-Minuten-Chart & Vergleich 1929-2000:


Das war gestern endlich mal eine Gegenreaktion, die wieder ein wenig analysieren zulässt. Mehr ist es nicht gewesen, deshalb vor allem intraday arg aufpassen. Heftiger downmove jederzeit möglich!
Ab 1580 P. betritt die Nasdaq wieder sichereres Gewässer, erste Kaufsignale ab 1605 P. Vll. bildet sich auch ein W, doch hoffentlich nicht auf Doppelbodenniveau. Rückgang bis 1520/1525 P. würde ausreichen.

Trauerbeflaggung weltweit an allen börsenrelevanten Gebäuden !!!
:cry: Der Vergleichschart mit 1929 ist nicht mehr online. :cry:

Nasdaq 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:




Ein schönes Kerzchen hat die Nasdaq gestern hingelegt. Mehr war es leider nicht, da Hoch und SK unter den Vortageskerzen.
Bei 1560 P. tut sich ein Widerstand auf, nach dessen Überwindung ein Run bis ca. 1630 P. möglich ist.
War der kurze Fall unter 1530 P. ein false break, sprich Bärenfalle?

DOW 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:




Der DOW bleibt ein Rätsel! Fällt es, fällt er viel stärker & steigt eso, so wie gestern, macht er kaum mit. Da bekanntlich in diesem Index sehr viel manipuliert wird, stellt sich die FRage was Greenspan bzw. die FED mit diesem downmove und untenlassen bezwecken wollen. Ist es das Verscheuchen der Japaner? Oder möchte man den DOW auf kein neues ATH laufen lassen und hält ihn solange unten wie möglich? Fragen über Fragen...

Ab 9860 P. folgen erste Kaufsignale. Danach viele Steien bis 10.200 P.
Nach unten bleibt es bei der Crash-Marke 9.680 P. Diese ist eigentlich zu nahe um nicht für einen SL-Crash unterschritten zu werden.

Der DOW Transport hat gestern unglaubliche 3,2% zugelegt. Ist normalerweise ein Vorläufer des DOW!

S&P 500 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:




Topstark der S&P gestern. Vor allem deutlich besser als der DOW! Beginn einer weiteren -noch heimlichen- Hausse, oder war es die Gegenreaktion nachdem kurzfr. die wichtige Marke 1118 P. unterschritten wurde? Schade das der SK nicht über 1130 P. erfolgte, dann hätte es erste Kaufsignale gegeben.

1145 P. bleibt es oben, 1118 P. unten. Dazwischen charttechnisch Langeweile.

Nemax 3-Monats- und 3-Jahres-Chart:


Schnarchindex Nemax bleibt in der Range 1100 vs. 1350 P.

Euro/USD 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:


Gold 2-Monats- und 2-Jahres-Chart:


Der Euro scheiterte gestern an der Rückkehr über die 0,8850. Nun der freie Fall bis 0,84 oder gar 0,78?
Gold mit einem heftigen Einbruch, genau so wie es erwartet wurde von den COT-Daten. Schon verrückt: Mit Ansagekann man das Gold seit über einem jahr wunderschön nach oben und unten traden. Einfach den COT-Daten mit einer Woche Verzögerung folgen. Tolle Gewinne winken! Was werden uns die Commercials morgen sagen? Rückgang bis ca. 275 oder gar 262 Dollar?


Termine heute:
BMC Software n/a
BroadVision nb
Cypress Semic. nb
EMC n/a
Gateway n/a
i2 Technologies nb
JDS Uniphase nb
Lattice Semic. nb
Lexmark n/a
Nokia n/a
PeopleSoft nb
Peregrine Systems nb
PMC Sierra nb
Qualcomm n/a
RSA Secutity nb
SBC Communications vb

14.30 Uhr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, letzte Wo, 380K, 400K, 384K
16.00 Uhr Fed Chair Greenspan testifies to Senate


Happy trades...
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24.01.02 06:12:36
DAX am Morgen:







Tolles finish in Amerika und ein Nikkei der schon wieder droht alle Tagesgewinne zu verlieren. Signale für ein weiteres up nach kurzer Konsolidierung? Obacht, heute nokia-Zahlen!

Einen unglaublichen Satz legte der DAX gestern hin! Sah es zu Handelsbeginn noch nach einem Bruch der 5000er-Marke aus, dreht es urplötzlich nach oben und hörte nicht mehr auf zu steigen, trotz eines zeitweise im Minus stehenden DOW´s! Dies war einer der wenigen Tage im Börsenleben an dem sich der DAX von Amerika abkoppelte. Warum kann es nicht immer so sein? :(
Über die Motive des Hypes kann nur spekuliert werden. Shorteindeckungen sind genauso möglich wie Vorkäufe der Amerikaner. Oder es war die Gier, dann gibt es aber bald etwas auf die Nase.

Die Unterkante des Aufwärtstrends hat zum zweiten Mal blitzsauber gehalten. Nun muss es rasch davon Weg, um nicht zuviel Power für diese Kämpfe zu verspielen. Über 5360/5400 P. bietet sich Potential bis zur Oberkante bei 6200 P. Mein Traumsnzeiario wäre ein rascher Anstieg dorthin, kurze Konsolidierung dann Ausbruch aus diesem Aufwärtstrend nach oben. Weiterer upmove ca. 10% weit und dann Ende der Hausse mit Zielzone 2100-2300 P. bis Spätherbst. Schwachsinn oder baldige Realität?
MACD könnte im Tageschart kurz vor dem Verkaufssignal noch gedreht haben. Stochastik leider schon wieder recht weit oben.
Der Minutenchart hat ein schönes W vollendet. Bis 5360 P. Widerstände ohne Ende. Wird ein harter Kampf!

Zu Beginn auf 5150-5130 P. und anschliessend über 5205 P. generiert weitere Kaufsignale. Doch bleibt es ein harter Kampf bis 5360 P.
5220/5230 P. und unter 5150 P. bringt erste Warnsignale. Gefahr aber erst unter 5050 P.
5230/5240 - 5190 und über 5280 P. wäre megabullisch!
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24.01.02 06:15:08
THOUSAND OAKS (dpa-AFX) - Der US-Biotechnologie-Konzern Amgen Inc. hat die Gewinnschätzungen der Analysten für das vierte Quartal knapp verfehlt. Wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte, stieg der Gewinn je Aktie vor Sonderposten zwar in Jahresfrist von 24 Cent auf 30 Cent. Die Experten hatten im Durchschnitt jedoch mit 31 Cent Gewinn je Papier gerechnet. Ausgenommen der Sonderbelastungen sank der Gewinn von 19 Cent auf 15 Cent. Der Umsatz erhöhte sich von 951,4 Millionen auf ANZEIGE

1,124 Milliarden Dollar.
Umsatztreiber waren unter anderem das Dialyse-Medikament Epogen und Aranesp, ein Mittel gegen Blutarmut. Beide Medikamente zusammen erzielten einem Umsatz von 609 Millionen Dollar - ein Plus von 14 Prozent. Beim Krebsmedikament Neupogen, stiegen die Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar an. Kineret, ein Rheumamittel, das erst im November auf den Markt gebracht wurde, trug mit 1,3 Milliarden Dollar zum Umsatz bei. Einen Ausblick auf die kommende Quartale wollte Amgen nicht geben./sh/js


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CORNING (dpa-AFX) - Der weltgrößte Glasfaser-Hersteller Corning hat im vierten Quartal einen etwas niedriger als erwartet ausgefallenen Verlust je Aktie erzielt. Der Konzern wies am Donnerstag nach Börsenschluss einen Proforma-Verlust von 261 Millionen Dollar oder 28 Cent je Aktie aus. Analysten hatten einen Verlust von 29 Cent prognostiziert.
Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 307 Millionen Dollar oder 33 Cent je Anteilsschein erwirtschaftet.

Beim Umsatz verfehlte Corning ANZEIGE

dagegen die Prognosen der Experten. Mit 974 Millionen Dollar Umsatz lag der Glasfaserhersteller sowohl unter der Analystenschätzungen von 997,09 Millionen Dollar als auch unter dem Vorjahreswert von 2,1 Milliarden Dollar.

Die Verluste und den rückläufigen Umsatz begründete der Konzern mit der Schwäche des Telekommunikationsgeschäfts. In diesem Segment sei der Umsatz im vierten Quartal um 65 Prozent eingebrochen.

Durch die eingeleiteten Sparmaßnahmen habe sich zudem der Nettoverlust von 58 Millionen Dollar auf 655 Millionen Dollar erhöht.

"Das vergangene Jahr war extrem hart für die Telekombranche", sagte Finanzvorstand James B. Flaws. Zwar werde sich die Nachfragesituation im zweiten Halbjahr 2002 voraussichtlich verbessern. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr wolle er dennoch nicht geben./sh/js

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CORNING (dpa-AFX) - Der weltgrößte Glasfaser-Hersteller Corning hat im vierten Quartal einen etwas niedriger als erwartet ausgefallenen Verlust je Aktie erzielt. Der Konzern wies am Donnerstag nach Börsenschluss einen Proforma-Verlust von 261 Millionen Dollar oder 28 Cent je Aktie aus. Analysten hatten einen Verlust von 29 Cent prognostiziert.
Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 307 Millionen Dollar oder 33 Cent je Anteilsschein erwirtschaftet.

Beim Umsatz verfehlte Corning ANZEIGE

dagegen die Prognosen der Experten. Mit 974 Millionen Dollar Umsatz lag der Glasfaserhersteller sowohl unter der Analystenschätzungen von 997,09 Millionen Dollar als auch unter dem Vorjahreswert von 2,1 Milliarden Dollar.

Die Verluste und den rückläufigen Umsatz begründete der Konzern mit der Schwäche des Telekommunikationsgeschäfts. In diesem Segment sei der Umsatz im vierten Quartal um 65 Prozent eingebrochen.

Durch die eingeleiteten Sparmaßnahmen habe sich zudem der Nettoverlust von 58 Millionen Dollar auf 655 Millionen Dollar erhöht.

"Das vergangene Jahr war extrem hart für die Telekombranche", sagte Finanzvorstand James B. Flaws. Zwar werde sich die Nachfragesituation im zweiten Halbjahr 2002 voraussichtlich verbessern. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr wolle er dennoch nicht geben./sh/js


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23.01. 23:35
Siebel kann Markterwartungen klar schlagen
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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)

Der Softwarehersteller Siebel Systems verkündete nach Börsenschluß, daß man aufgrund von umfangreichen Kostensenkungsmaßnahmen den Gewinn gegenüber dem Vorquartal (Q3) steigern konnte und auch über den Analystenschätzungen lag.
Um 87% auf 65,9 Mio $ oder 13 Cents/Aktie erhöhte sich das operative Ergebnis und lag damit über den Analystenschätzungen von 9 Cents/Aktie. Vor einem Jahr lag der Gewinn aber noch bei 79,4 Mio $. Der Umsatz ging zugleich von 581,6 Mio $ auf 481,4 Mio $ im Jahresvergleich zurück.

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24.01.02 06:25:09
moin germa
Du Arbeitstier
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24.01.02 06:53:55
Bush will Verteidigungsetat um 48 Milliarden Dollar erhöhen

Washington, 24. Jan (Reuters) - US-Präsident George W. Bush will den Verteidigungsetat des Landes im Haushalt 2003 um 48 Milliarden Dollar (54 Milliarden Euro) erhöhen. Bush sagte am Mittwoch vor Reserve-Offizieren in Washington, auf diese Weise solle der von den USA ausgerufene Krieg gegen den Terrorismus finanziert werden. Es wäre die größte Steigerung des US-Wehretats seit zwei Jahrzehnten. Insgesamt soll der Verteidigungsetat US-Präsidialamtskreisen zufolge 379 Milliarden Dollar umfassen. Der Haushaltsentwurf für 2003 soll offiziell am 4. Februar veröffentlicht werden. Nach Angaben des US-Präsidialamtes dürfte es erstmals seit 1997 wieder ein Haushaltsdefizit geben.

"Die Instrumente der modernen Kriegsführung sind effektiv", sagte Bush. "Aber sie sind auch teuer." Die Mittel sollten für Präzisionswaffen, Raketenabwehr, Solderhöhung, unbemannte Fahrzeuge und Ausrüstung verwandt werden. Nach den Anschlägen am 11. September hatte Bush dem Krieg gegen den Terrorismus und der inneren Sicherheit absolute Priorität eingeräumt. "Was immer nötig ist, was immer es kostet, diese geduldige und entschlossene Nation wird den ersten Krieg des 21. Jahrhunderts gewinnen", sagte Bush.

Aus Kreisen des US-Präsidialamtes verlautete, insgesamt sollten 38 Milliarden Dollar für wachsende Verteidigungsausgaben wie Soldsteigerungen und Waffen verwendet werden. Zehn Milliarden Dollar seien Kriegsreserven. Die Erhöhungen des Verteidigungsetats um 14 Prozent wären die höchsten seit einer Erhöhung um 17 Prozent in den Jahren 1981 und 1982 unter dem damaligen Präsidenten Ronald Reagan.

Am Donnerstag sollte das US-Präsidialamt Pläne zur Finanzierung der inneren Sicherheit bekannt geben. In Kreisen des Präsidialamtes wurde mit einer Erhöhung des Budgets von mindestens 15 Milliarden Dollar gerechnet.

Das Defizit für das Haushaltsjahr 2002 dürfte nach Einschätzung des Haushaltschefs des Präsidialamtes, Mitchell Daniels, bei 106 Milliarden Dollar liegen. Für das Haushaltsjahr 2003 erwarte er 80 Milliarden Dollar Defizit. Daniels sagte, das Defizit entstehe durch die gestiegenen Ausgaben für das Militär und die innere Sicherheit und sei nur kurzfristig. Im Haushaltsjahr 2005, wenn nicht schon ein Jahr zuvor, sei wieder mit einem Überschuss zu rechnen.

Das Budget für das Haushaltsjahr 2003, das am 1. Oktober beginnt, basiere auf der Annahme eines Wirtschaftswachstums von 0,7 Prozent im Kalenderjahr 2002 und eines Wachstums von 3,8 Prozent im Jahr 2003, sagte Daniels.

seh


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Die nächsten Wochen wird er wohl den Irak auseinandernehmen. :(
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24.01.02 07:05:16
Wenige Sekunden nach dem ich mein Tagesthread veröffentlichte stürzte der Nikkei ab. Ein Schelm der denkt, ich hätte eine Verkaufslawine mit meinem Bericht über Wirtschaftskrieg Japan - USA ausgelöst. :rolleyes:
Spass muss sein! :laugh:

Nikkei schliesst mit 33 Punkten im plus, nachdem es vor 2 Stunden schonmal über 200 P. waren. Das Chartbild verdunkelt sich immer mehr!

Sollten tatsächlich die Amis den Nikkei so drücken, dann mögen sie daran elendig ersticken! :mad:
Dreimal stand der Nikkei seit Herbst kurz vor dem grossen Ausbruch & jedesmal sorgten kurz vor Break negative Analystenkommentare zum eigenen US-Markt für einen weltweiten Rückgang, der den Nikkei ebenfalls getroffen hat. Soviele Zufälle kann es doch gar nicht geben, oder?
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24.01.02 07:07:30
Morgen

Nikkei :eek:

10 min zulange gehandelt. :laugh:
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24.01.02 07:09:38
:eek::eek::eek:




Na bitte geht doch!:laugh:
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24.01.02 07:28:17
:laugh:
Jaja, die US-Börsen sind manchen Verschwörungsheinis zu Folge angeblich vom japanischen Geld abhängig, aber die bösen, bösen Amis bashen den Nikkei, weil sie nix besseres zu tun haben, als die japanischen Banken vollends konkursreif zu schießen, und damit das japanische und weltweite Finanzsystem möglichst schwer zu schädigen ... paßt prima zusammen ... :D
Haben wir uns wohl verzockt mit den Nikkei-Calls? :D

Dein Held Saddam soll brennen, germa, so wie deine Freunde aus Afghanistan!

Und bitte, bitte, lerne endlich, "daß" und "das" zu unterscheiden! :mad:
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24.01.02 07:29:41
Moin Germa,

das Unternehmen "Nikkei under DOW" läuft auf vollen Touren:D

sYr:D
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24.01.02 07:37:42
Moin miteinander :)


SYR:

Ob die Japaner wirklich so dämlich sind und sich die Zukunft diktieren lassen? So recht kann ich es mir nicht vorstellen.


Holzkopf:

Ein paar explodierende Japan-Banken sind noch allemal besser für die Amis als ein neuer Boom dort, dann ziehen die Japaner nämlich ihr Kapital aus Amerika ab. TATSACHE!
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24.01.02 07:39:14
DGAP-Ad hoc: Essanelle AG <EHX> deutsch

Vorläufiges Jahresergebnis 2001

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Vorläufiges Jahresergebnis 2001
Umsatzerlöse steigen auf 118 Mio. Euro
Positive Entwicklung im vierten Quartal

24.01.2002, Düsseldorf. Die Essanelle Hair Group AG steigerte im Geschäftsjahr
2001 ihre Umsatzerlöse um 9,3% auf 118 Mio. Euro nach rund 108 Mio. Euro im
Vorjahr. Die Umsätze liegen damit knapp über den im November korrigierten
Prognosen von 117 Mio. Euro. Mit einem guten vierten Quartal konnte die
Essanelle Hair Group AG damit einen Teil des schwachen dritten Quartals wieder
auffangen.

Auf der Ertragsseite konnte die Essanelle Hair Group im 4.Quartal die
Entwicklung des Vorquartals stoppen und wieder ein leicht positives Ergebnis
erreichen. Hierzu trugen die höheren Umsatzerlöse und erste Auswirkungen der
Maßnahmen zur Kostenreduktion bei. So wird nach dem vorläufigen Jahresergebnis
der Verlust vor Steuern etwas besser ausfallen als die im November
prognostizierten 3,1 Mio. Euro. Die endgültigen Jahresergebnisse werden Anfang
April veröffentlicht.



Kontakt:
Michael Müller
Haubrok Investor Relations
0211-30126106
M.Mueller@haubrok.de


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 24.01.2002
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 661031; ISIN: DE0006610314; Index: SDAX
Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt (SMAX); Freiverkehr in Berlin, Bremen,
Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


:p
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24.01.02 07:39:19
@ Germa

Du bist wirklich ein Arbeitstier. Danke für dein umfangreiches Statement.
Leider muß ich gleich arbeiten und kann mich erst heute Abend intensiv mit deinem Posting beschäftigen.

Viel Erfolg heute !!!!

Gruß BoersenHighlander
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24.01.02 07:47:42
ftd.de, Di, 22.1.2002, 11:00
´Preußen-Euro´ für österreichische Automaten zu dick

Österreichische Automaten haben Schwierigkeiten mit einigen deutschen Euro-Münzen. Die Geldstücke sind in der Herstellung "zu dick geraten".

Das berichtete ein Sprecher der Stadt Salzburg am Dienstag. Allein in dieser Tourismushochburg seien über 300 Störfälle in Parkautomaten registriert worden, weil der so genannte "Preußen- Euro" von der verlangten Form abwich. Es seien Abweichungen "bis zu Zehntelmillimetern" festgestellt worden. Besondere Probleme bereiteten danach 2-Euro-Münzen, die in München oder Karlsruhe geprägt wurden.

Nachmessungen hätten auch "Probleme mit der Oberflächenspannung und der elektrischen Leitfähigkeit des Materials" belegt. Diese Merkmale würden von den empfindlichen Münzwaagen in den Automaten zur Gelderkennung verwendet. Ähnliche Schwierigkeiten sind nach diesen Informationen auch in Tirol und im Innviertel aufgetreten. Inzwischen seien die Münzwaagen auf größere Toleranzen eingestellt worden, so dass das eingeworfene Geld weniger streng geprüft wird.



© dpa

:)
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24.01.02 07:52:46
Nanana, germa, etwas ungehalten?
Kann man aber verstehen ...


http://www.wallstreet-online.de/ws/depots/games/control.php?…
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24.01.02 08:19:50
Guten Morgen von Reuters am Donnerstag, den 24. Januar 2002

TOP AKTUELL I:

Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) hat erstmals den Bau mindestens einer deutschen Transrapid-Strecke angekündigt. "Ich bin mir sicher, wir werden diese Technik anwenden", sagte Bodewig am Mittwochabend beim Neujahrsempfang des Verbandes der Deutschen Bahnindustrie (VBB) in Berlin. Es sei die Frage, ob die erste kommerzielle Anwendung dieses Hochtechnologie-Produkts nur in China stattfinde oder ob sie nicht auch in Deutschland zum Einsatz kommen müsse. Zwei am Montag vorgestellte Studien hatten sowohl die ins Auge gefasste Trasse von München zum Flughafen als auch den Metrorapid als wirtschaftlich und technisch machbar eingestuft.

Zusatzinfo durch Doppelklick auf: [TRANSRAPID]

TOP AKTUELL II:
EZB-Chef Wim Duisenberg hat am Mittwoch keine eindeutigen Hinweise dafür geliefert, dass die Notenbank bald die Leitzinsen ein weiteres Mal senken wird. Bei seiner Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments betonte Duisenberg, das Zinsniveau von 3,25 Prozent sei derzeit "bis auf weiteres" angemessen. Zugleich bekräftigte er die EZB-Erwartung eines wirtschaftlichen Aufschwungs im Verlauf dieses Jahres. Allerdings seien der genaue Zeitpunkt und das Ausmaß noch sehr ungewiss. Die Euro-Bargeldeinführung habe entgegen einiger anders lautender Berichte kaum Einfluss auf die Verbraucherpreise ausgeübt. Der Euro rutschte nach Duisenbergs Äußerungen wieder unter 0,88 Dollar.

Zusatzinfo durch Doppelklick auf: [DUISENBERG]

TOP AKTUELL III:
Der US-Softwarehersteller und SAP-Konkurrent Siebel Systems hat im vierten Quartal einen Gewinnrückgang von 17 Prozent verzeichnet. Der Nettogewinn sei auf 65,9 Millionen Dollar oder 13 Cent je Aktie zurückgegangen, teilte Siebel am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten im Durchschnitt einen Gewinn neun Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz sei im Schlussquartal 2001 auf 481,4 (581,6) Millionen Dollar gefallen, die Umsätze aus Softwarelizenzen auf 250,2 (365,2) Millionen Dollar.

Zusatzinfo unter: [SEBL.O]

BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Der Energiekonzern RWE will sich von Hochtief-Anteilen trennen und den Baukonzern ab dem 1. Januar 2002 nicht mehr voll konsolidiert in den Konzernabschluss einbeziehen.

* Der deutsche Pharmakonzern Bayer feiert sein Börsendebüt an der New Yorker Wall Street.

* Der am Neuen Markt und an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistete Software-Hersteller BroadVision wird vermutlich nach dem US-Börsenschluss über die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2001 berichten.

* Die Postbank hat zu einer Pressekonferenz eingeladen, auf der die Privatkundenstrategie erläutert werden soll.

* Die Deutsche Post soll einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge nach dem Willen des Bundesrechnungshofs künftig jährlich 450 Millionen Euro mehr Umsatzsteuer zahlen als bisher.

* Am Vormittag findet ferner eine Analystenkonferenz zum geplanten Listing des Erotikartikel-Herstellers Private Media am Neuen Markt statt.

* Zu Pressekonferenzen haben außerdem die beiden Neue-Markt-Unternehmen LS Telecom und IDS Scheer eingeladen.

* Qiagen berichtet in einer Telefonkonferenz über die Unternehmensentwicklung

FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE:
* Der Stromkonzern Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) will seinen für Mai geplanten Börsengang einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge verschieben.

* Die Deutsche Börse erwägt nach Medienberichten eine Verkürzung der Handelszeiten. Der Sekundärmarktausschuss werde nach Informationen aus Finanzkreisen am heutigen Donnerstag über die Möglichkeit beraten, den Schluss des offiziellen Handels von derzeit 20 Uhr auf 17.30 Uhr vorzuziehen, berichtete unter anderem das "Handelsblatt".

BLICKPUNKT DEVISEN:
Der Dollar hat am Donnerstag im Devisenhandel in Fernost zum Yen erneut angezogen und ein 39-Monatshoch markiert. Den Yen belasteten Händlern zufolge Aussagen japanischer Regierungsvertreter, die keine Hoffnungen auf eine Intervention zu Gunsten des Yen zuließen. Der Dollar notierte gegen 07.00 Uhr MEZ bei 134,51/56 Yen leicht unter dem Tageshoch von 134,67 Yen, aber über dem New Yorker Schluss von 134,43/51 Yen. Der Euro pendelte um den New Yorker Vortagesschluss von 0,8776/81 Dollar. Zum Yen verlor die Gemeinschaftswährung auf 118,00/10 Yen von 119,00 Yen am Vortag.

Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE]

BLICKPUNKT FERNOST:
Der Tokioter Aktienmarkt hat getragen von Werten der Chip-Industrie am Donnerstag freundlich geschlossen. Der Nikkei-Index der 225 Standardwerte stieg um 0,33 Prozent auf 10.074,05 Punkte. Sony-Aktien legten 0,67 Prozent zu, nachdem die Titel im Verlauf angesichts möglicher Problemen bei ihren Vaio-Computern deutlich verloren hatten. "Die Aktien von Sony haben uns ein bisschen Angst eingejagt", sagte Kazunori Jinnai von Daiwa Securities. "Aber ihre schnelle Erholung verbesserte die Stimmung der Investoren. Dadurch blieb der chip-geführte Anstieg auf Kurs.

Zusatzinfo unter: [.TDE][JP-STX][HK-STX]

BLICKPUNKT WALL STREET:
Die Technologiewerte an den New Yorker Aktienmärkten haben am Mittwoch nach Händlerangaben von einer Studie der US-Investmentbank J.P. Morgan profitiert und fester geschlossen. Die Studie zu den Aussichten für die Zulieferer der Halbleiterbranche habe Hoffnungen auf eine Trendwende des angeschlagenen Sektors geweckt, sagten Börsianer. Auch erfreuliche Nachrichten zur Entwicklung im US-Einzelhandel hätten zu der positiven Stimmung beigetragen. Der Nasdaq-Index schloss 2,11 Prozent höher auf 1922,33 Zählern. Der Dow-Jones-Index legte 0,18 Prozent auf 9730,89 Punkte zu. Der S&P-500-Index stieg um 0,79 Prozent auf 1128,18 Zähler.

Am US-Rentenmarkt notierten die richtungweisenden zehnjährigen Bonds zuletzt 22/32 tiefer mit 99-29/32 Punkten und erbrachten eine Rendite von rund 5,01 Prozent. Die 30-jährigen Titel wurden 1-2/32 tiefer mit 98-23/32 bewertet und rentierten mit 5,46 Prozent.

Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]

SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
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INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
1430 US Arbeitslosenanträge W/E 391 Taus. 384
IT Geschäftsklima DEZ 86,2 Ind 83


Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.

Zusatzinfo unter: [GER-ECI]


mer/rbo
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24.01.02 08:22:19
Quartalsgewinne sind 10% Schöngerechnet!
Nur wegen den "explodierenden Unternehmensgewinnen" von Germa. :)

Ich poste mal einen alten Artikel, damit ihr auch wisst, warum einige Firmen ihre Prognosen zur Zeit schlagen. Immer Achtsam beim Blasenreiten. :O

dri. NEW YORK, 19. Dezember. Die Ergebnisprognosen amerikanischer Unternehmen für das kommende Jahr sind mit Vorsicht zu genießen. Die neu geregelte Bilanzierung von Firmenwerten (Goodwill) wird die ausgewiesenen Gewinne künstlich inflationieren, nach Schätzungen von Analysten um durchschnittlich nahezu 10 Prozent.

Die Gesellschaften müssen ihren Goodwill nicht mehr periodisch abschreiben, sondern nur mehr einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterziehen. Zwar handelt es sich bei dem Wegfall der Goodwill-Abschreibungen um eine rein buchhalterische Veränderung, die auf den wirtschaftlichen Wert der Unternehmen keinen Einfluß hat. Die Gefahr ist aber groß, daß der Aktienhandel diese Anpassung, die die Kurs-Gewinn-Verhältnisse der Aktien rechnerisch erst einmal sinken läßt, nicht nur als Bilanzkosmetik abtun wird. Vielmehr dürften sich die Anleger bei der Aktienbewertung in der Zukunft an dem aufgeblasenen Gewinn je Aktie ausrichten und den Effekt der veränderten Goodwill-Bilanzierung nicht mehr herausrechnen.

Die Wall Street würde sich damit - einmal mehr - reicher rechnen, als sie ist. ein schoener Satz

Zum Hintergrund: Der Firmenwert ist der Teil des Kaufpreises für ein Unternehmen, der den Wert der einzelnen Vermögensbestandteile (Substanzwert) überschreitet. Amerikanische Unternehmen mußten diesen Firmenwert bisher über einen Zeitraum von 40 Jahren abschreiben. Um die Abschreibungen zu umgehen, wichen gerade in den vergangenen Jahren immer mehr Unternehmen auf eine Sonderform der Fusionsbilanzierung, das "Pooling of Interests", aus. Hierbei wurden die Aktiva fusionierender Unternehmen einfach aufaddiert. Ein Goodwill wurde damit nicht aufgeworfen, was entsprechend die Gewinn-und-Verlust-Rechnung begünstigte. Dem amerikanischen Standardsetter im Bilanzwesen, dem Financial Accounting Standards Board (FASB), war diese Zweigleisigkeit in der Fusionsbilanzierung seit längerem ein Dorn im Auge, nicht zuletzt weil sie den Ertragsvergleich zwischen Unternehmen erschwerte. Der FASB schaffte deshalb in diesem Jahr die Pooling-Methode ab und änderte zur Besänftigung der Unternehmen zugleich auch die Goodwill-Bilanzierung. Die Firmen müssen in Zukunft nur mehr einmal pro Jahr die Werthaltigkeit des Firmenwertes prüfen, wobei das FASB die Kriterien für diesen sogenannten Impairment-Test vorgibt.

Der Wegfall der routinemäßigen Abschreibungen wird die Ertragsrechnungen zahlreicher Unternehmen deutlich aufhellen. Die einzelnen Branchen sind freilich in unterschiedlichem Maße betroffen. Als Nutznießer gelten vor allem die Bereiche Technologie, Telekommunikation, Medien und Transport. In einzelnen Bereichen des Technologiesektors wie etwa dem Internet fokussieren sich die Analysten allerdings schon seit längerem auf die um Goodwill-Abschreibungen bereinigten Gewinne, so daß der Effekt dort nur begrenzter Natur sein wird.

Fortsetzung auf Seite 30.

Bei einem Unternehmen wie AOL Time Warner, das in seiner Bilanz einen Firmenwert von mehr als 120 Milliarden Dollar vor sich her schiebt, wird der ausgewiesene Gewinn dagegen gleich um 6,8 Milliarden Dollar höher ausfallen. Bei Großbanken wie Bank of America oder J. P. Morgan Chase stellt sich der Effekt auf rund 600 Millionen Dollar, womit deren Gewinn im Jahr 2002 nach Analystenprognosen um 8 bis 9 Prozent über der Schätzung nach der alten Bilanzierungsmethode liegen würde.

Professionelle Anleger sind sich dieser künstlichen Gewinnsteigerung natürlich bewußt. Sie orientieren sich ohnehin oft mehr an Ertragsgrößen wie dem Cash-flow (Ebitda), bei denen die Rechnungslegungsvorschriften für Abschreibungen ohne Belang sind. Der Gewinn je Aktie ist gleichwohl nach wie vor die ausschlaggebende Größe für die Aktienbewertung. Und die Frage liegt nahe, ob sich die professionellen Investoren auch noch in zwei oder drei Jahren die Mühe machen werden, den Effekt der veränderten Goodwill-Bilanzierung herauszurechnen, ganz zu schweigen von den Privatanlegern. Und werden Analysten fortan jedes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit der Fußnote kommentieren, daß ein Vergleich mit historischen KGVs wegen der alten Form der Goodwill-Bilanzierung wenig Sinn ergibt? Wohl kaum.

Schließlich kommt den Analysten und den Unternehmen die neue Bilanzierungsmethode entgegen, macht sie doch Aktien über das rechnerisch sinkende KGV vermeintlich billiger. Schon gibt es Beispiele dafür, daß die Unternehmen nicht mit offenen Karten spielen. Der Pharmariese Merck warnte unlängst, daß der Gewinn des Jahres 2002 mit 3,12 bis 3,15 Dollar je Aktie nur das Niveau von 2001 erreichen werde. Am Ende einer langen Pressemitteilung wird kurz angemerkt, daß die Schätzung für 2002 die neue Goodwill-Bilanzierung einschließt. Bei Merck stellt sich dieser Effekt zwar nur auf 6 Cent je Aktie. Ohne diese 6 Cent würde der Gewinn im nächsten Jahr jedoch fallen.

Doch selbst Unternehmen, die die Auswirkung der veränderten Bilanzierungsmethode auf ihr Zahlenwerk herausstellen, laufen Gefahr, daß die Botschaft nicht ankommt. General Electric, das größte Unternehmen der Welt, prognostizierte in dieser Woche für 2002 eine Gewinnsteigerung von 17 bis 18 Prozent auf 1,65 bis 1,67 Dollar je Aktie. Ohne den Effekt der Goodwill-Veränderung würde sich nur ein Plus von 13 bis 14 Prozent errechnen, wurde den Analysten vorgerechnet. Doch in den Agenturberichten und Zeitungen war fast nur von den 17 bis 18 Prozent die Rede. Dies sind zwar nur Nuancen. Solche Nuancen entscheiden oft, ob eine Prognose positiv oder negativ aufgenommen wird.

Der Effekt der veränderten Goodwill-Bilanzierung dürfte in naher Zukunft auch ein Urteil über die angemessene Bewertung des Gesamtmarktes erschweren. Edward Yardeni, der Investmentstratege der Deutschen Bank, schätzt, daß die 500 Unternehmen im Leitindex von Standard & Poor`s im nächsten Jahr einen operativen Gewinn je Aktie von 52 (2001: 45) Dollar erwirtschaften. Auf dieser Basis errechnet sich derzeit ein Markt-KGV von 22. Addiert man aber laut Yardeni den Effekt der wegfallenden Firmenwertabschreibungen, den er auf 5 Dollar je Aktie schätzt, steigt der Gewinn je Aktie für den S&P 500 auf 57 Dollar. Das KGV läge damit nur mehr bei 20.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2001, Nr. 296 / Seite 29 Hinw
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24.01.02 08:25:40
Der Nemax wird bis Ende März einen Aufstieg
bis 2000 Punkte machen. Es blubbert in meinen Adern,
ich spürs...
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24.01.02 08:34:16
guten morgen :)


warum ich wurde gestern ausgelacht, als ich sagte das die 9730 marke markant ist. :laugh:




:p
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24.01.02 08:41:18
Moin Dolby,

einer ist immer der Buhmann :rolleyes:
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24.01.02 08:45:16
ok.

:laugh:
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24.01.02 08:46:30
.
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24.01.02 09:00:24
Nokia ziehen vorbörslich an

Helsinki, 24. Jan (Reuters) - Die Aktien des weltgrößten Handy-Herstellers Nokia sind am Donnerstag vorbörslich in Helsinki um 4,3 Prozent auf 25,55 Euro gestiegen. Die Märkte erwarten mit Spannung die für den Donnerstag 11.00 Uhr geplante Veröffentlichung des Quartalsergebnisses. Bereits übernacht hatten die Nokia-ADRs in New York kräftig zugelegt. "Es gibt offenbar die Ansicht, dass der Ausblick von Nokia nicht allzu schlecht ausfallen wird, und die Aktien scheinen zudem einige ihrer Verluste der vergangenen Woche wieder gut zumachen", sagte ein Händler
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24.01.02 09:02:52
@eck24,

neter Artikel, sollte jeder sich vergegenwärtigen.

Sollte aber auch jeder berücksichtigen, dass bei AOL etwa eine Riesenabschreibung auf den Goodwill grad durchgezogen wird und manche Gewinnangaben der Vergangenheit ohnehin immer hübsch vor Goodwillabschreibung angegeben wurde.
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24.01.02 09:11:06
Guten Morgen:)
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24.01.02 09:12:38
Intershop vereinfacht Aktionärsstruktur
24.01.2002 07:52:00



Die Intershop Communications AG gab bekannt, dass der Vorstandsvorsitzende Stephan Schambach seine verbleibenden Anteile an der US-Tochter Intershop Communications Inc. gegen Aktien der Intershop Communications AG tauschen wird. Dies führt zu einer deutlichen Vereinfachung der gegenwärtigen Aktionärsstruktur des Unternehmens.
Im Rahmen der Transaktion wird Intershop 12.500.000 Inhaber- Stammaktien der Intershop Communications AG aus dem bedingten Kapital III im Tausch gegen die verbleibenden 4.166.667 Aktien ausgeben, die Stephan Schambach noch an der Intershop Communications Inc. hält.

Das Unternehmen rechnet damit, dass die Transaktion auf Konzernebene eine verwässernde Wirkung auf den Gewinn je Aktie haben wird. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie für das Geschäftsjahr 2001 ist von der Transaktion nicht betroffen.

Die Aktie von Intershop notierte zuletzt bei 1,64 Euro.

:laugh:
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24.01.02 09:19:40
Guten Morgen Cetinje :)
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24.01.02 09:23:42
Moin Ihr Börsensüchtlinge !!!
Gruß SL
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24.01.02 09:26:23
guten morgen,

alles gut?...:D
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24.01.02 09:27:27
Der DAX will wohl auf Nokia warten. Wenn nicht schon vorher einer gierig wird und alle folgen. Egal in welche Richtung.

"Zu Beginn auf 5150-5130 P. und anschliessend über 5205 P. generiert weitere Kaufsignale. Doch bleibt es ein harter Kampf bis 5360 P.
5220/5230 P. und unter 5150 P. bringt erste Warnsignale. Gefahr aber erst unter 5050 P.
5230/5240 - 5190 und über 5280 P. wäre megabullisch!"

Noch passt Szenario 1 :rolleyes:
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24.01.02 09:30:14
Germa, wann kommen die Nokia Zahlen ????
Danke SL
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24.01.02 09:35:11
E N R O N - S K A N D A L

Der Chef tritt ab

Kenneth Lay ist in der Nacht zurückgetreten. Der Enron-Chef und Busenfreund von Präsident Bush hinterlässt einen Scherbenhaufen. Banken sitzen auf geplatzten Milliardenkrediten. Auch politisch birgt die größte Pleite der US-Firmengeschichte noch einigen Sprengstoff.




Houston - "Dies war eine Entscheidung, die der Vorstand und ich in Übereinstimmung mit dem Gläubigerausschuss getroffen haben", hieß es in der in Houston veröffentlichten Erklärung. Die Ermittlungen der Behörden ließen ihm zu wenig Zeit für die Umstrukturierung und Führung des Unternehmens, teilte Lay mit.

Der Energiehandelskonzern ist in die bisher größte Firmenpleite der US-Geschichte verwickelt. Er steht im Verdacht, Aktionären und Angestellten die schwierige Lage verschwiegen zu haben. Unter Beschuss geriet auch die Wirtschaftsprüfungsfirma Arthur Andersen, weil sie nicht rechtzeitig Alarm geschlagen hat. Andersen-Angestellte sollen ebenfalls Akten vernichtet haben.

Nutzte Lay Insiderwissen?

Am Dienstag hatte das FBI Ermittlungen wegen des Verdachts auf Aktenvernichtung aufgenommen. Lay selbst soll am 4. Februar vor zwei Ausschüssen des US-Kongresses aussagen. Justiz- und Arbeitsministerium haben ebenfalls Untersuchungen eingeleitet.

Bekannt wurde unterdessen außerdem, dass Lay im September und Oktober Aktien seines Unternehmens im Wert von mehreren Millionen Dollar verkaufte, nachdem er seinen Mitarbeitern zum Halten der Anteile geraten hatte. Dies wurde vom ehemaligen SEC-Mitarbeiter Ira Lee Sorkin bestätigt.

Nachfolge noch offen

Wer Lay als Vorstandsvorsitzender des einst siebtgrößten US-Unternehmens folgen soll, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

"Ich will Enron überleben sehen, und dafür brauchen wir jemanden an der Spitze, der sich 100-prozentig auf die Anstrengungen zur Umstrukturierung der Firma konzentrieren kann", hieß es in Lays Erklärung weiter. Nach gescheiterten Übernahmeverhandlungen mit Dynegy hatte Enron am 2. Dezember Konkurs angemeldet.

Im November vergangenen Jahres räumte das texanische Unternehmen ein, dass der Gewinn in den vergangenen vier Jahren um rund 20 Prozent zu hoch angegeben worden war und ein Großteil der Schulden von 15 Milliarden Dollar (17,04 Milliarden Euro) nicht in den Bilanzen ausgewiesen wurde. Die Gläubiger versuchen unterdessen, ihr Geld wieder einzutreiben.

Banken vor Milliardenverlusten

Die amerikanische Großbank J.P. Morgan Chase, neben der Citigroup größter US-Gläubiger von Enron, will die Rückzahlung von 2,1 Milliarden Dollar einklagen. Mit Verlusten durch die Enron-Pleite rechnen auch deutsche Großbanken.

Größter Verlierer ist die Bayerische Landesbank. Nach den Worten ihres Vorstandschefs Werner Schmidt wird das Enron-Debakel mit einem Fehlbetrag von mehr als 100 Millionen Euro zu Buche schlagen. Die HypoVereinsbank beziffert ihr Risiko auf rund 100 Millionen Dollar. Die Deutsche Bank geht von einem maximal zweistelligen Millionen-Dollar-Verlust aus. Die Dresdner Bank hatte die an Enron ausgereichten Kredite auf 100 Millionen Dollar beziffert, rechnet aber mit niedrigeren Wertberichtigungen.

Enron-Chef ist ein Busenfreund von Präsident Bush

Politische Brisanz erhält der Fall durch die enge Verbindung Enrons zur Regierung von George W. Bush. So räumte das Weiße Haus ein, dass Lay, ein langjähriger Freund des Präsidenten, kurz vor dem Zusammenbruch des Unternehmens zwei Kabinettsmitglieder anrief: Finanzminister Paul O`Neill und Handelsminister Don Evans.

Das Justizministerium leitete Ermittlungen ein, die zeigen sollen, ob bei dem Konkurs Investoren betrogen und nicht über die wirkliche Lage des Unternehmens informiert wurden. Justizminister John Ashcroft zog sich allerdings von den Ermittlungen zurück, da Enron für seine Bewerbung um einen Sitz im Senat im Jahr 2000 mehr als 50.000 Dollar gespendet hatte.

Wie eng die Freundschaft zwischen den Texanern Lay und Bush wirklich war oder ist, steht nicht fest. Bush gab Lay den Spitznamen "Kenny Boy" und bezeichnete ihn als Förderer. Das Weiße Haus und Enron erklärten jedoch, beide hätten sich nicht sehr nahe gestanden.

Bush erhielt im Verlauf seiner politischen Karriere rund 550.000 Dollar Spenden von Enron. Lay setzte sich für eine Deregulierung des Energiemarktes ein; Bush unterzeichnete 1999 als Gouverneur von Texas ein entsprechendes Gesetz und ebnete Enron damit den Weg in neue Märkte.
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24.01.02 09:35:23
@eck64 #17

die neuen bilanzierungsregeln gelten für 2002. nicht für q4 in 2001!

aber dies erklärt auch warum viele unternehmen trotz sinkender umsatz erwartungen höhere gewinn prognosen abgeben.

vielleicht auch ein grund warum die märkte in usa nach unten gehen.
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24.01.02 09:37:10
@all

Guten Morgen! :)

@germanasti
Hast du vll. nochmal den Link zu deinem "besonderen" ARMS-Index. Comdirect hat die Werte zu korrigiert. Will mal vergleichen. Wird dein ARMS-Index täglich aktualisiert?


mrabc :)
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24.01.02 09:45:11
star:

11.00 Uhr


Dohanics:


http://www.haysmarketfocus.com/html/ARMSindex.gif

Aktualisierung leider nicht täglich
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24.01.02 10:00:22
@germanasti

naja das bild ist vll. nicht so professionell, weil der ema ja nur in den chart integriert wird. dafür ist der aber aktuell. von den zahlen her müßte es eigentlich auch hinhauen.



mrabc :)
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24.01.02 10:06:49
Morgen Germa:)
Moin Mädels:D,

wie wird sich die Goodwillgeschichte auf die Telekom
auswirken?
Das Goodwill von Voicedream muss doch gigantisch sein.:rolleyes:
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24.01.02 10:10:25
Recht nervöser DAX.
Nokia abwarten


Bin kurz weg
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24.01.02 10:15:18
Tach zusammen,

die Goodwill Abschreibungen der Telekom sind ja hinlänglich bekannt und dürften sich deshalb nicht auf den Kurs auswirken. Im Ergebnis sind diese nicht schädlich, da sie zwar den Gewinn und damit die Steuerbelastung nicht aber den Cash flow verringern. Gefährlich wird es erst dann, wenn Abschreibungen auf Beteilungen zum Verlust des EK führen, was bei einigen Neuer Markt Unternehmen der Fall ist, aber nicht bei der Telekom.
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24.01.02 10:19:35
Bei der Bundespost schon 770.000 Aktien in einer Stunde gehandelt. Kurs von 15.20 rauf bis 15.77 und wieder runter? Hier scheinen sich einige nicht ganz klar über die Auswirkundes des Rechnungshofberichtes zu sein.
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24.01.02 10:45:01
:)
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24.01.02 10:49:35
Heute die Nasdaq putten - oder befinden wir uns tatsächlich in einer großen Bärenfalle :confused:

Werde trotzdem das Gefühl nicht los, dass es nach der Greenspan-Rede einen gewaltigen Schlag nach unten gibt. KZ mindestens das Gap bei 1420 oder sogar die Unterstützungszone um 1350 (Stand unmittelbar vor dem 11.09.)
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24.01.02 10:59:08
Gleich ist es soweit :D
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24.01.02 10:59:11
Zentralbank erwartet, dass Verbraucherpreise 2002 sinken


EZB: Inflation fällt deutlich unter zwei Prozent


Die Europäische Zentralbank (EZB) befürchtet keinen nachhaltigen Anstieg der Verbraucherpreise durch die Euro-Bargeldumstellung.


dpa FRANKFURT/MAIN. Vielmehr sei auf Grund der aktuellen Informationen davon auszugehen, dass die Jahresinflationsrate im Euroraum "deutlich unter 2 % fallen" wird, schreibt die EZB in ihrem Januar-Bericht.

Vor allem die jüngsten Angaben zu den Erzeugerpreisen deuteten darauf hin, dass sich der der Rückgang der Verbraucherpreisinflation im Laufe des Jahres 2002 fortsetzen werde. "Was die Bargeldumstellung betrifft, so wird erwartet, dass diese kurzfristig keinen nennenswerten Effekt auf das durchschnittliche Preisniveau haben wird." Dafür sorgten der starke Wettbewerb im Einzelhandel, die anhaltende Wachsamkeit der Verbraucher und die Zusage der Regierungen, das Niveau der administrierten Preise nicht zu erhöhen.


HANDELSBLATT, Donnerstag, 24. Januar 2002, 10:28 Uhr

Gehn die nich einkaufen? Das ist doch pure Ignoranz.:confused:
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24.01.02 11:01:53
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24.01.02 11:06:31
5:05am 01/24/02 [US:NOK, SE:000053994] NOKIA SAYS Q4 EPS €0.24, AHEAD OF FORECAST
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24.01.02 11:06:33
5:05am 01/24/02 [US:NOK, SE:000053994] NOKIA SAYS Q4 EPS €0.24, AHEAD OF FORECAST
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24.01.02 11:07:09
Nokia continues strong performance in challenging year 2001

(January 24, 2002)

Company exceeds fourth quarter profit target and achieves significant market share gains in mobile phones

Fourth quarter 2001 compared with fourth quarter 2000:
- Net sales decreased 5% to EUR 8 788 million (EUR 9 284 million in 4Q 2000)
- Pro forma operating profit was EUR 1 589 million (EUR 1 728 million); operating margin was 18.1% (18.6%)
- Pro forma adjustments for 4Q 2001 were EUR 736 million, consisting of:
- goodwill amortization of EUR 87 million
- goodwill impairment of EUR 464 million relating to Nokia Networks Broadband business and Nokia Internet Communications
- restructuring expenses of EUR 105 million
- impairment of minority investments of EUR 80 million
- Pro forma net profit was EUR 1 153 million (EUR 1 210 million)
- Pro forma earnings per share (diluted) was EUR 0.24 (EUR 0.25)
- Reported (IAS) net profit was EUR 450 million (EUR 1 204 million) and reported earnings per share (diluted) was EUR 0.09 (EUR 0.25)

Full year 2001 compared with full year 2000:
- Net sales grew 3% to EUR 31 191 million (EUR 30 376 million in 2000)
- Pro forma operating profit was EUR 5 237 million (EUR 5 861 million), operating margin was 16.8% (19.3%)
- Pro forma adjustments for 2001 were EUR 1 875 million
- Pro forma net profit was EUR 3 789 million (EUR 4 027 million)
- Pro forma earnings per share (diluted) was EUR 0.79 (EUR 0.84)
- Reported (IAS) net profit was EUR 2 200 million (EUR 3 938 million) and reported earnings per share (diluted) was EUR 0.46 (EUR 0.82)
- At year-end, the net cash position was EUR 5.1 billion (EUR 2.9 billion) and the net debt-to-equity ratio (gearing) was -41% (-26%)

Nokia`s Board of Directors will propose a dividend of EUR 0.27 per share in respect of 2001.

Jorma Ollila, Nokia Chairman and CEO, said: "The year was characterised by intense competition, extreme volatility and a weakened global economy. Even in this environment, with our strong and focused team we increased sales, sustained solid profitability and achieved extraordinarily strong operating cash flow of EUR 6.5 billion. As we enter 2002, our strategic position is better than ever backed by a very strong brand, product range and operational ability."

"I am more than happy with Nokia`s fourth quarter performance. We achieved significant market share gains maintaining excellent profitability in our mobile phone business and succeeded in substantially reducing the impact of a challenging environment on our networks business. We increased our full-year market share in mobile phones for the fourth consecutive year, reaching approximately 37% - almost double the level of 19% in 1997."


NOKIA 4Q and 2001 - PRO FORMA
(excludes goodwill amortization and non-recurring items)


EUR Million 4Q/2001 4Q/2000 Change 2001 2000 Change
% %
Net sales 8 788 9 284 -5 31 191 30 376 +3
Nokia Networks 1 957 2 361 -17 7 534 7 714 -2
Nokia Mobile Phones 6 710 6 709 0 23 158 21 887 +6
Nokia Ventures 142 241 -41 585 854 -31
Organization
Operating profit 1 589 1 728 -8 5 237 5 861 -11
Nokia Networks 254 407 -38 1 073 1 400 -23
Nokia Mobile Phones 1 479 1 444 +2 4 648 4 897 -5
Nokia Ventures -61 -104 -327 -307
Organization
Common Group Expenses -83 -19 -157 -129
Financial income and 45 51 -12 125 102 +23
expenses
Profit before tax and 1 631 1 772 -8 5 350 5 947 -10
minority interests
Net profit 1 153 1 210 -5 3 789 4 027 -6
EPS, EUR
Basic 0.24 0.26 -8 0.81 0.86 -6
Diluted 0.24 0.25 -4 0.79 0.84 -6




NOKIA 4Q and 2001 - REPORTED


EUR Million 4Q/2001 4Q/2000 Change 2001 2000 Change
% %
Net sales 8 788 9 284 -5 31 191 30 376 +3
Nokia Networks 1 957 2 361 -17 7 534 7 714 -2
Nokia Mobile Phones 6 710 6 709 0 23 158 21 887 +6
Nokia Ventures 142 241 -41 585 854 -31
Organization
Operating profit 853 1 726 -51 3 362 5 776 -42
Nokia Networks -73 388 -73 1 358
Nokia Mobile Phones 1 457 1 429 +2 4 521 4 879 -7
Nokia Ventures -374 -127 -855 -387
Organization
Common Group -157 36 -231 -74
Expenses
Financial income and 45 51 -12 125 102 +23
expenses
Profit before tax and 895 1 770 -49 3 475 5 862 -41
minority interests
Net profit 450 1 204 -63 2 200 3 938 -44
EPS, EUR
Basic 0.10 0.26 -62 0.47 0.84 -44
Diluted 0.09 0.25 -64 0.46 0.82 -44



Nokia mit guten Zahlen:


NOKIA
Helsinki, January 24, 2002

For more information:
Lauri Kivinen, Corporate Communications, tel. +358 7180 34495
Ulla James, Investor Relations, tel. +1 972 894 4880
Antti Räikkönen, Investor Relations, tel. +358 7180 34290
www.nokia.com
- Nokia plans a mid-quarter update on March 12, 2002.
- Results announcements for 1Q, 2Q and 3Q, 2002 are planned for April 18, July 18 and October 17, respectively.
- The Annual General Meeting will be held on March 21, 2002.

(A full-length version of this release has been published on the Nokia website at http://www.nokia.com/investor/2001/4Q/index.html)
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24.01.02 11:09:07
London schön dick im minus.
Unsere Fondsmanager hingegen sind mit solch einer Situation VÖLLIG überfordert. :D Warten wir bis USA um 12.30 Uhr aufwacht
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24.01.02 11:12:27
London minus?

ich sehe da +1% :confused:

Gruss, BB
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24.01.02 11:14:21
Morgen, germa :)

was sagen uns nun die Nokia-Zahlen ? Unser Scheinchen
wird auf jeden Fall hin und her getaxt :(

Zu unserem gestrigen Thema (ist aber relativ unwichtig ;) )





:confused:
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24.01.02 11:15:24


redet ihr hier von.
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24.01.02 11:15:49
@Germanasti,

soviel ich weiss sind im FTSE 100 die Pharma - Werte übergewichtet!

Er wird sich nie so verhalten wie DAX oder NASDAQ!



Blau: Nasdaq 100
Cyan: FTSE 100

Nur meine Meinung :)

Gruss
Goedda
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24.01.02 11:18:24
5:11am 01/24/02 [US:NOK, SE:000053994] NOKIA SAYS INCREASED FULL-YEAR MOBILE PHONE MARKET SHARE TO 37%

5:10am 01/24/02 [US:NOK, SE:000053994] NOKIA SAYS Q4 OPERATING MARGIN WAS 18.1% DOWN FROM 18.6% IN Q4 2000

5:10am 01/24/02 [US:NOK, SE:000053994] NOKIA SAYS Q4 OPERATING PROFIT WAS €1.59BN DOWN FROM €1.73BN IN Q4 2000

5:08am 01/24/02 [US:NOK, SE:000053994] NOKIA RECORDS Q4 IMPAIRMENT CHARGE OF €464M RELATING TO NOKIA NETWORKS

5:09am 01/24/02 Nokia pushes European markets higher - Ivar M Simensen

5:07am 01/24/02 [US:NOK, SE:000053994] NOKIA SAYS Q4 NET PROFIT WAS €1.15BN FROM €1.21BN IN Q4 2000

5:06am 01/24/02 [US:NOK, SE:000053994] NOKIA SAYS Q4 SALES DOWN 5% TO €8.8BN FROM €9.3BN IN Q4 2000

5:05am 01/24/02 [US:NOK, SE:000053994] NOKIA SAYS Q4 EPS €0.24, AHEAD OF FORECAST
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24.01.02 11:18:56
Jetzt wissen wir ja warum die Amis Nokia so nieder gemacht haben!:D
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24.01.02 11:20:21
Nokia mit übertrifft mit Quartalsgewinn die Analystenprognosen

Helsinki, 24. Jan (Reuters) - Der weltgrößte Mobiltelefon-Hersteller Nokia hat im vierten Quartal 2001 im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang des Pro-Forma-Gewinns vor Steuern auf 1,63 Milliarden Euro von 1,77 Milliarden Euro verzeichnet. Nokia schnitt damit aber besser ab als von Reuters befragte Analysten erwartet hatten. Nokia teilte am Donnerstag in Helsinki mit, der Pro-Forma-Gewinn je Aktie liege bei 0,24 Euro je Aktie nach 0,25 Euro je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die befragten Analysten hatten im Durchschnitt den Gewinn je Aktie mit 0,20 Euro prognostiziert. Den von Nokia veröffentlichten Pro-Forma-Zahlen zufolge fiel der Quartalsumsatz auf 8,79 Milliarden Euro von 9,28 Milliarden Euro ein Jahr zuvor.

lex/tcs
















Ich kriege heute keine gescheite Internverbindung hin. Das ist zum k.... :mad:
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24.01.02 11:24:09
germa


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779.28 Kbps
(97.41 KBps)
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24.01.02 11:26:01
@Germa

Selbst wenn die Verbindung bei Dir funzt kommt in der Regel nix Gescheites raus.:D
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24.01.02 11:26:33
Dax-Future TH
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24.01.02 11:29:23
@germanasti

nun was sagst du zu dem comdirect ema arms-index?
#36

mrabc :)
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24.01.02 11:31:59
antarra


:laugh:
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24.01.02 11:36:19
Der Wahnsinn nimmt dann nur deutlich schneller Gestalt an.:laugh:
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24.01.02 11:38:10
@germanasti: Deine Überschrift paßt super zu den Pro-Forma-Gewinne von Nokia:laugh:

Gruß
Hirse
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24.01.02 11:40:03
so toll find ich die nokia zahlen auch wieder nicht.

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24.01.02 11:44:14
@Hirse




Ich frage mich, warum es keines Gesetze/ Verordnungen etc. gegen Betrug durch den Staat gibt. Die Mehrwertsteuerproblematik stand bestimmt nicht im Emissionsprospekt.
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24.01.02 11:44:38
@Hirse

Hallo! :)

Hast du Post in WO schon gesehen?

mrabc :)
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24.01.02 11:49:04
Hirse:

Die heutige Überschrift geht nicht auf meine Fahnen. Den Einfall hatte Paule2. Hab ich geklaut :)



Mrabc:

Es scheint nicht der gleiche zu sein?
Muss ich vergleichen, aber erst heute nachmittag daheim. Mit der Verbindung hier im Büro wird das nix.



Antarra:

Irgendwann demnächst jage ich Dich bis auf den Grund des Chiemsees und dort darfst Du Seewasser trinken! :mad:
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24.01.02 11:50:16
Mein DAX am Morgen passt zum 2. Mal punktgenau. :cool:
Erfahrungsgemäss liege ich spätestens nach dem 3. Mal wieder für eine Weile daneben. Ergo schreib ich ab morgen nur noch vom Crash. :laugh:
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24.01.02 11:51:01
@germanasti: Gut klauen ist eine Kunst:)

@mrabc: Nee, habe mich noch nicht eingeklinkt, dann gehe ich mal zum Briefkasten:)
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24.01.02 11:51:50
Nokia:



ob die Armis auch mitmachen

schnell noch Nokia kaufen
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24.01.02 11:58:11
@MichaelFK: Unser Staat...nicht nur beim Aktienemittieren (könnte man zynisch ja als indirekte Steuer deklarieren) zockt er ab, sondern auch bei direkten Steuern...stand so bestimmt nicht im Emmiprospekt.

@Zombimarco: Tolle Pro-Forma-Gewinne waren es auf jeden Fall.

Gruß
Hirse
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24.01.02 11:59:18
Moin!

Nach den heutigen Nokia-Zahlen

darf erinnert werden an die Meldung vom Morgan Stanley vom

21.1.02:

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21.01.2002

N O K I A

Morgan Stanley sorgt für Kurssturz


Nach einer Herabstufung fällt die Aktie stark ab und zieht Technologiewerte in den Keller.

Kann Nokia-Chef Jorma Ollila die Analysten am Donnerstag überzeugen?

Frankfurt - Eine Herabstufung durch das Investmenthaus Morgan Stanley hat die Aktie des weltgrößten Handyherstellers Nokia am Montag kräftig unter Druck gesetzt. In Folge der Kursverluste gaben Technologiewerte europaweit nach. Nokia legt am Donnerstag dieser Woche seine Quartalszahlen vor. Am Freitag folgt dann Konkurrent Ericsson.

Die Experten von Morgan Stanley haben ihre Einstufung für Nokia auf "Underperform" von "Neutral". Aufhorchen ließ die Börsen allerdings eher das drastisch reduzierte Kursziel. Morgan Stanley senkte dies auf 15 Euro. Die Aktie von Nokia gab bis 11.30 Uhr rund 6,70 Prozent auf 23,82 Euro nach.

Gleichzeitig haben die Analysten ihre Gewinnschätzungen für den Handykonzern abgesenkt. Für das laufende Jahr erwarten sie nunmehr einen Gewinn je Aktie von 0,73 (0,77) Euro und für das kommende Jahr 0,81 (0,84) Euro. Die Analysten begründeten dies mit ihren gedämpften Erwartungen für den chinesischen Markt. Sie rechnen mit einem Rückgang der Gewinne in den Bereichen Kommunikation und Infrastruktur. Zudem gehen die Analysten, wie es in der Studie weiter heißt, für das laufende Jahr von einem niedrigeren Wachstum des Mobilfunkbereichs aus.

Nach einem Bericht der Welt am Sonntag haben die Analysten von ABN Amro ihre Schätzungen für den Handy-Gesamtmarkt in diesem Jahr von 440 Millionen auf 425 Millionen Handys herabgesetzt. Das schwache Weihnachtsgeschäft sei ein Indiz dafür, dass die Branche nicht recht auf die Beine komme, zitiert die Zeitung André Jäkel, High-Tech-Spezialist bei der niederländischen Bank.

Die Nachricht von der Herabstufung drückte Technologiewerte im Dax deutlich, erklärten Händler. Siemens , SAP , Infineon und die Papiere des Nokialieferanten Epcos fielen zwischen 3,30 und vier Prozent in den Keller.
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24.01.02 12:04:03
Nokia übertrifft mit Quartalsgewinn die Analystenprognosen

Helsinki, 24. Jan (Reuters) - Der weltgrößte Mobiltelefon-Hersteller Nokia hat im vierten Quartal 2001 im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang des Pro-Forma-Gewinns vor Steuern auf 1,63 Milliarden Euro von 1,77 Milliarden Euro verzeichnet. Nokia schnitt damit aber besser ab als von Reuters befragte Analysten erwartet hatten. Nokia teilte am Donnerstag in Helsinki mit, der Pro-Forma-Gewinn je Aktie liege bei 0,24 Euro je Aktie nach 0,25 Euro je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die befragten Analysten hatten im Durchschnitt den Gewinn je Aktie mit 0,20 Euro prognostiziert. Den von Nokia veröffentlichten Pro-Forma-Zahlen zufolge fiel der Quartalsumsatz auf 8,79 Milliarden Euro von 9,28 Milliarden Euro ein Jahr zuvor.

sharper.de
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24.01.02 12:07:12
Wie geht es an der Nasdaq weiter?

Für Euphorie ist es noch etwas zu früh, da der klassische sell-out-Charakter fehlte. Doch war es dieses Mal 100%ig ein künstlicher downmove, ergo braucht es kein sauberes unteres Umkehrsignal.
===))) Wenn Masse der Amianalysten sagt RAUS, geht verkaufen. Tun sie sagen REIN, geht kaufen. Klappt so gut wie immer. Kontraindikator nur die deutschen!


Nasdaq konkret:


Chart geklaut von RainRain :p

Die EW-Orakelei könnte aktuell in etwa mit meiner Prognose übereinstimmen.
Heute und morgen hoch, Montag/Dienstag Konsolidierung und dann endgültig up and away.
Deshalb sollten vorsichtige Anleger das up and away abwarten, also nur daytrading oder hochspekulative Positionen.

16.00 Uhr spricht Greenspan. Alles möglich heute. Crash oder Rallye!
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24.01.02 12:08:33
Warum bringt Bernecker heute keinen Brief raus? :eek:
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24.01.02 12:09:22
DAX mit Doppeltop an der wichtigen Marke 5205 P. :eek:
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24.01.02 12:10:43
24.01. 11:49 VIX und Put/Call Ratio belasten jede Rally! (Khayat, München)
Ich finde derzeit einen sehr starken Widerspruch im Verlauf der Märkte. Wie wohl alle mitbekommen haben sollten, befinden sich die Märkte seit geraumer Zeit in einer Korrekturphase. Um solche Phasen als beendet erklären zu können brauchen wir technische Kaufsignale, die gestern zugegebener Maßen in vielen Aktien stattgefunden haben.

Was einen jedoch beunruhigen muß sind zwei Dinge. Zum einen ist der VIX (Volatilitätsindex) nur leicht angestiegen und befindet sich nach wie vor auf eher bärischen Levels. Der aktuelle Stand liegt bei 23,66 und um das Ende einer Korrekturphase prognostizieren zu können, brauchen wir etwas Panik, was sich beim VIX in Form eines "peaking tops" äußern würde.

Die Marktteilnehmer fühlen sich einfach zu komfortabel und das sieht man auch am Put/Call Ratio, dass gestern bei 0,5 geschlossen hat. Um einen Boden definieren zu können wollen wir ein Put/Call Ratio von 0,8 - 1,1 sehen. Wenn der Markt vom jetzigen Punkt aus nachhaltig ansteigen würde, wären 2/3 der gestrigen Optionskäufer auf der richtigen Seite.

Andererseits weiß man, dass Calls vornehmlich von institutionellen Anlegern verkauft werden. Dies passiert, wenn dieser Anlegerkreis der Ansicht ist, dass die Luft nach oben sehr dünn ist. Tenor ist, dass weder der VIX, noch das Put/Call Ratio dafür spricht, dass derzeit eine nachhaltige Rally in den Karten steht.

Sollte der Markt heute freundlich eröffnen, ist damit zu rechnen, dass das Put/Call Ratio deutlich unter 0,5 fällt und das läßt vermuten, dass wir nur anfänglich mir freundlichen Kursen zu rechnen haben und die Stimmung im laufe des Handels umschlagen könnte!

Wir werden sehen!
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24.01.02 12:11:52
Nokia rechnet für Anfangsquartal mit geringerem Gewinn je Aktie

Helsinki, 24. Jan (Reuters) - Der weltgrößte Handyhersteller Nokia erwartet nach eigenen Angaben für das erste Quartal 2002 einen Gewinnrückgang je Aktie im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Für das Anfangsquartal sei nun mit einem Pro-Forma-Gewinn je Aktie von 0,15 bis 0,17 Euro zu rechnen, teilte Nokia am Donnerstag in Helsinki mit. Im ersten Quartal 2001 hatte Nokia noch einen Gewinn je Aktie von 0,22 Euro erwirtschaftet. Der Konzern geht aber nach eigenen Angaben von einer Verbesserung des Marktumfelds im Gesamtjahr aus. "Nokia rechnet damit, dass sich die Marktbedingungen im Laufe des Jahres 2002 verbessern," hieß es in der Mitteilung.

frs/


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Eine Gewinnwarnung war dabei. Damit lag der US-Analyst mit der Basherei richtig!
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24.01.02 12:11:58
Was sagt die Masse der Amianalysten derzeit?

Das Up and away kommt mir doch etwas zu einfach vor, denke der Gap Schluss bei 1420 sollte mindestens noch erfolgen und ich glaube dass A.G. wieder einmal der Auslöser dafür sein wird.
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24.01.02 12:12:39
In der Chip-Branche konnte man die Erholung der Mobilfunk-Branche absehen:

1.)
Chip-Zulieferer INFINEON sah vor einigen Tagen erste Anzeichen von Erholung bei der Nachfrage nach Mobiltelefonen.
Diese Entwicklung werde durch die Einführung der nächsten Generation von GSM/GPRS-Geräten gestützt.

2.)
Chip-Broker Erich Lejeune (CE Consumer) sieht eine steigende Handy-Nachfrage im US-Geschäft - auf dem Hintergrund des größten Chip-Booms aller Zeiten:

----------

"Der größte Chip-Boom aller Zeiten naht"

(...)

Frage:
Intel hat gerade einen sehr verhaltenen Geschäftsausblick gegeben.
Inwieweit ist CE Consumer davon betroffen?

Lejeune:
Wenig.
Im Übrigen handelt es sich meiner Meinung nach bei dem Ausblick von Intel um einen sehr klugen Schachzug.
Schon im 2. Halbjahr wird Intel die Zugmaschine für den gesamten Chip-Markt werden.

Frage:
Dann geht es also wieder bergauf mit der Halbleiter-Branche?

Lejeune:
In unserem USA-Geschäft spüren wir schon eine deutliche Belebung.
Durch eine Verstärkung der Nachfrage nach

HANDYS,

Palms und nicht zuletzt nach Sicherheitstechnologie wird auch die Nachfrage nach Speicherchips enorm ansteigen.

(...)

Euro am Sonntag vom 20.1.02/Seite 32
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24.01.02 12:16:19
24.01.2002 10:16

Vertuschung


SchmidtBank offenbar im Visier der Justiz

Die Staatsanwaltschaft Hof hat offenbar Vorermittlungen gegen die SchmidtBank eingeleitet.




Gegenstand der Untersuchungen sei offenbar, ob sich Verantwortliche bei der Bank möglicherweise der Insolvenzverschleppung schuldig gemacht hätten, berichtete die Financial Times Deutschland in ihrer Donnerstagausgabe.

Die Staatsanwaltschaft Hof habe die Informationen weder bestätigen noch dementieren wollen, hieß es. „Zu der Frage, ob wir Vorermittlungen führen, äußern wir uns nicht“, zitierte das Blatt den leitenden Oberstaatsanwalt beim Landgericht Hof, Heinz-Bernd Wabnitz. Die SchmidtBank habe keinen Kommentar abgeben wollen, berichtete die Zeitung.

Auch am Donnerstagmorgen war bei der SchmidtBank zunächst niemand für eine Stellungnahme zu dem Bericht erreichbar.

Der Verdacht richte sich darauf, dass die SchmidtBank mit Hilfe ihrer Online-Tochter Consors versucht haben könnte, ihre Kreditprobleme zu vertuschen, berichtete das Blattt weiter. Da der Aktienkurs von Consors bis Anfang 2000 steil anstieg, habe die SchmidtBank ihre Bilanz schönen können, indem sie ihre Mehrheitsbeteiligung an dem Online-Broker mit stetig steigenden Werten ansetzte.

Möglicherweise Niederstwertprinzip verletzt

Inzwischen ist der Börsenwert von Consors allerdings um mehr als 90 Prozent gefallen. Nach dem im Bilanzrecht verankerten Niederstwertprinzip hätte die SchmidtBank den Wertansatz von Consors senken müssen, was nicht oder nicht rechtzeitig geschehen sei, heißt es. Ein Verstoß gegen das Niederstwertprinzip ist nach den Worten von Wabnitz aber noch kein Straftatbestand.

Die Schmidtbank war im November in akute Schwierigkeiten geraten und von einem Bankenkonsortium aufgefangen worden. Die Tochter Consors steht seither zum Verkauf.

(sueddeutsche.de/Reuters)
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24.01.02 12:18:36
Telekommunikation
Nokia überrascht positiv


24. Jan. 2002 Der finnische Telekommunikationskonzern Nokia überraschte die Märkte mit seinen Geschäftszahlen zum vierten Quartal 2001.

Mit einem Proforma-Gewinn pro Aktie von 24 Cents lag man deutlich über den Erwartungen der Analysten, die mit 20 Cents gerechnet hatten. Der Umsatz erreichte 8,79 Milliarden Euro, erwartet wurden 8,56 Milliarden. Auch die Profitabilität lag mit einer Profitmarge von 13 Prozent über den Erwartungen. Die Aktie legte nach Veröffentlichung der Zahlen um knapp sechs Prozent zu.

Das Unternehmen konnte im vergangenen Jahr seinen Weltmarktanteil bei Mobiltelefonen von 35 auf 37 Prozent ausbauen.

Nokia bleibt bei seiner Prognose von 420 bis 440 MIllionen verkauften Handys für 2002. Der finnische Konzern rechnet für 2002 mit einem Umsatzwachstum von 15 Prozent. Die Aussichten für das erste Quartal sind negativ. Nokia rechnet mit einem Umsatzrückgang von sechs bis 13 Prozent.


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Über den Erwartungen, die im Oktober sehr hoch angesetzt waren. :eek:
Grund: Schwarzgeld das vor der Euro-Einführung ausgegeben werden musste. :)
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24.01.02 12:20:15
boardleser:

Trotz des crashartigen Zusammenbruchs der Aktienmärkte in den letzten Tagen bleiben VIX & Co. weit unten.
Ein weiteres Indiz das der Crash künstlich generiert wurde.
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24.01.02 12:22:08
Zu #80 passt die Meldung vom Kommunikationschip-Spezialisten CONEXANT (im Nasdaq 100):
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17.01.02

Conexant sieht bessere Zeiten

Im HANDY-Bereich Marktanteile gewonnen

Conexant hat im ersten Geschäftsquartal 2002 einen Verlust von 80 Cent je Aktie ausgewiesen. Der Umsatz fiel von 410,4 Mio. Dollar im Vorjahr um 44 Prozent auf 229,5 Mio. Dollar. Der Anbieter von Kommunikations-Chips verliert bereits acht Quartale in Folge Geld. Ohne Sonderabschreibungen, Akquisitionskosten und anderen Einmalpositionen, wäre der Verlust auf 42 Cent je Aktie oder 107,7 Mio. Dollar gekommen. Vor einem Jahr sind 24 Cent je Anteilschein oder 57,4 Mio. Dollar ausgewiesen worden. Der Markt hat mit minus 44 Cent je Aktie und 218 Mio. Dollar an Erlösen gerechnet.

Im laufenden Quartal sollen die Umsätze um 2 bis 3 Prozent ansteigen, sagte Conexant Systems-Chef Dwight Decker. Dabei soll sich die Ertragssituation um 10 Prozent gegenüber dem aktuellen Berichtszeitraum verbessern.

Die NACHFRAGE nach Chips für Telekommunikations-Equipment NEHME ZU, sagte er.

(...)

Autor: Klaus Singer, 19:11 17.01.02; W:O
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24.01.02 12:26:49
NOKIA, spiegel.de

Milliardengewinne auch 2001

Der finnische Nokia-Konzern hat als einziger unter den führenden Handy-Herstellern auch im vergangenen Jahr Milliarden-Gewinne mit Mobiltelefonen gemacht. Nokia-Chef Jorma Ollila zeigte sich über das vierte Quartal "mehr als glücklich", der Aktienkurs schoss in die Höhe.


Ungebremster Optimismus: Jorma Ollila

Helsinki - Nokia meldete am Donnerstag in Helsinki einen Gewinn für 2001 von 5,2 Milliarden Euro gegenüber 5,9 Milliarden Euro im Jahr 2000. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 31,2 Milliarden Euro.
Konzernchef Ollila erklärte, er sei vor allem über das gute Abschneiden seines Unternehmens im vierten Quartal "mehr als glücklich." Nokia erwirtschaftete in den letzten drei Monaten einen Pro-Forma-Gewinn von 1,6 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal hatte dieser bei 1,72 Miliarden Euro gelegen.

Als positiv hob Ollila auch die anhaltend steigenden Marktanteile von Nokia beim weltweiten Handyverkauf hervor. Das Unternehmen verkaufe nun 37 Prozent aller Mobiltelefone. Es liegt damit weit vor Motorola (USA), Siemens (Deutschland) und Ericsson (Schweden).

Auch für das KOMMENDE JAHR gibt sich der Nokia-Chef zuversichtlich. "Unsere strategische Position ist besser als je zuvor", sagte er. Seiner Ansicht nach wird der weltweite Absatz von Handys im laufenden Jahr um 10 bis 15 Prozent steigen.

Nokia erwartet jedoch für das erste Quartal 2002 einen Gewinnrückgang je Aktie. Für das Anfangsquartal sei nun mit einem Pro-Forma-Gewinn je Aktie von 0,15 bis 0,17 Euro zu rechnen, so die Mitteilung. Im ersten Quartal 2001 hatte Nokia noch einen Gewinn je Aktie von 0,22 Euro erwirtschaftet.

In London sprang der Kurs der Nokia-Aktie unmittelbar nach den Quartalszahlen um mehr als sieben Prozent in die Höhe. Auch andere Handyhersteller profitierten von den positiven Zahlen: Alcatel stieg um fast sechs Prozent, Ericsson um rund zweieinhalb Prozent.
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24.01.02 12:28:10
Expert: 3G will depend on GPRS

A SUCCESSFUL migration of today’s communications system to third generation (3G) networks will depend on how well General Packet Radio Service (GPRS) communication services are accepted, says an expert.
Alcatel Asia Pacific business development (Mobile Internet) director John Lipp said GPRS was an important step to familiarise the industry with the packet-based system – a faster system with higher scalability.

“The success of GPRS depends on the ability of the telcos to create the critical mass to generate revenues from their operations. This needs much marketing effort by the operators,’’ he told reporters in Kuala Lumpur via videoconference yesterday.

Malaysia’s 3G networks, which will be based on the Wideband Code Division Multiple Access (W-CDMA) standard, are projected to take off by late 2003 or early 2004.

GPRS, or 2.5 generation, is the intermediate step between current wireless voice networks (second generation) and fast, always-on mobile voice and data networks (3G).

GPRS in Malaysia, however, did not take off well, mainly due to the failure of wireless application protocol (WAP).

Lipp attributed the failure of WAP to users’ positioning of the system. “Most people thought of WAP as Internet on mobile phones, when the phones can perform nothing better than a browser,’’ he said.

He said other reasons were lack of sophisticated WAP hand-phones and that the phones were not produced to the operators’ specifications.

He added that WAP was a success in Japan because manufacturers developed the hand-phones to suit operators’ services.

Lipp said a lot of data services still needed to be developed over the GPRS network, and the technology can still be used effectively for a long time before a switchover to the new costly 3G networks.

According to Lipp, 3G will only be able to take off in Malaysia in 2004, after Australia, Singapore, Hong Kong and Taiwan.

The earliest in the Asia Pacific to take off will be Japan, followed by South Korea.



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24.01.02 12:31:40
Ist mal wieder ein posting im Nirvana verschwunden?

Noch einmal:

Nokia meldet also ein positives Pro-Dingsbums-Ergebnis.

Soll ich mir doch ein Pro-Forma-Handy zulegen.
:laugh:
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24.01.02 12:32:03
Dienstag 22.1.02

McTeer - US-Wirtschaft steht besser da als vor zwei Monaten

San Antonio, 22. Jan (Reuters) - Die US-Wirtschaft hat sich nach Einschätzung des Präsidenten der Federal Reserve Bank of Dallas, Robert McTeer, in den vergangenen zwei Monaten wieder etwas stabilisiert. Es sei aber zu früh um festzustellen, ob bereits eine Erholung von der Rezession eingesetzt habe, sagte McTeer am Dienstag. Das zuletzt gestiegene Verbrauchervertrauen und der Anstieg des Indexes führender Wirtschaftsindikatoren des US-Wirtschaftsforschungsinstituts Conference Board in den vergangenen beiden Monaten seien Anzeichen für einen Fortschritt.

Darüber hinaus sagte McTeer, dass die Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspan über weiter bestehende Konjunkturrisiken vom 11. Januar nicht so pessimistisch gewesen sei, wie einige Marktteilnehmer sie eingeschätzt hätten. "Ich halte sie nicht für so negativ wie einige Leute", antwortete McTeer auf eine entsprechende Frage eines Journalisten nach einer Rede vor der Handelskammer in San Antonio. McTeer ist 2002 stimmberechtigtes Mitglied des zinspolitischen Ausschusses der Fed.

lbo/mer
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24.01.02 12:34:53
@paule2

Nee, kauf dir lieber ein besser-als-erwartet-Handy...


Gruss, BB
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24.01.02 12:35:03
@germanasti

#67

zunächst mal ist die rote linie in #36 die es mit dem arms zu vergleichen gilt.
die linie ist natürlich nicht so schön ausgeprägt wie bei deinem blid. dann ist im moment nicht klar, ob dein index ein ema ist oder ein normaler 10 tage ma. das kann man nicht erkenne. wenn es ein ema sein sollte, dann stimmt er denke ich schon.

mrabc :)
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24.01.02 12:36:25
Die Zahlen von NOKIA sind dürftig, der Ausblick für Gesamt 2002 mehr als mau ! ..... der CEO lässt das übliche Geblubber los !

Noch ist nicht aller Tage abend ..... von den anfänglichen 8% sind jetzt auch nur noch 4% übrig ......

SkyRocket
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24.01.02 12:36:53
#100 von BIG.M 24.01.02 12:07:52 Beitrag Nr.:5.416.553 Posting versenden 5416553
Nokia-Handylagerbestände niedriger als im Vorjahr!!!

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Sollten sich die Frühindikatoren so positiv fortsetzen, werden die Unternehmen sehr bald anfangen wieder auf Halde zu produzieren, schliesslich sind Zinsen bald wieder ganz oben & dann ist die Produktion teurer. :D
Avatar
24.01.02 12:37:39
jetzt heisst es wieder 30 € für nokia.

nach 15 € von vor zwei tagen.

ich möchte endlich mal ein analyst am galgen baumeln sehen.


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24.01.02 12:39:31
mrabc:

Schaue ich mir heute nachmittag an. Vll. ist Topbildung doch schon erfolgt. :)




SKY:

Börse handelt zukunftsphantasie & wenn Nokia damit eine Rallye auslöst kann mir nur recht sein. :D
Kommt weitere Rallye, werden sich die Fundamentals nachträglich deutlich verbessern.
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24.01.02 12:39:49
Und mit was soll ich mein Handy bezahlen?

Etwa mit dem Jammerlappen da?



:laugh:
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24.01.02 12:40:12
Der future steigt immer weiter. Nun schon 15 P. im plus. :eek:

Tupfengleiche Situation wie Anfang April 2001?
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24.01.02 12:43:03



Put, put, put.

In 4 Wochen ist die Vola bei 22,50 ohne daß sich beim Dax viel tut.

:laugh:
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24.01.02 12:44:20
@dolby,

zum Hängen braucht man Vorsatz!
Dummheit alleine reicht nicht.

:laugh:
Avatar
24.01.02 12:51:27


Der will nicht über 5205 P. :mad:

5170/5175 P. wären bald theoretisch drin, sollte es nicht weiter hochrocken.
Avatar
24.01.02 12:51:39
Heute wird der Dow laufen. Wim´s Jammerlappen säuft ab.

:laugh:
Avatar
24.01.02 12:53:56
#4986 von Boardlilo 24.01.02 12:38:35 Beitrag Nr.:5.416.967 Posting versenden 5416967
@ garb

"letzte woche hat er viele trades in folge fett im plus gemacht, da schrien alle hurra !
diese woche liegt er nicht ganz so gut und trotzdem er hatt noch ein polster! keiner kann immer nur gewinnen, wer das glaubt oder von anderen erwartet, hmm sucht einen messias und das ist power absolut nicht."

das ist noch ein bisschen spezieller: sobald der Markt steigt puttet PM seine Gewinne wieder kaputt.

War schon mehrmals so.


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Ich kenne da einen. :rolleyes:
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24.01.02 12:55:37
ups #101 war das falsche Thread. Pardon
Avatar
24.01.02 13:04:52
Future schon bei 1573
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24.01.02 13:05:19
Greenspans Chance zur Klarstellung

Washington (vwd) - Alan Greenspan wird am Donnerstag reichlich Gelegenheit erhalten, seiner offenbar stark missverstandenen Rede vom 11. Januar eine transparentere Gestalt zu geben. Vor dem Haushaltsausschuss des US-Senats dürfte es spannend werden, wie sehr der Chairman der Federal Reserve sich von seinen in San Francisco geäußerten pessimistischen Konjunkturtönen distanzieren bzw diese klar stellen wird. Greenspan hatte in dieser Rede allzu optimistische Erwartungen über ein Durchstarten der US-Konjunktur gedämpft, dabei von "signifikanten Risiken" gesprochen und so Zinssenkungserwartungen am Leben gehalten.

Skeptisch hatte er sich unter anderem zur weiteren Entwicklung der Unternehmensinvestitionen geäußert, aber auch - angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit - zu den künftigen Konsumausgaben. Eine Woche später hieß es dann aber in einem Bericht der "Washington Post", die Rede von Greenspan sei pessimistischer formuliert worden, als dies zunächst beabsichtigt gewesen sei. Der Zeitung zufolge wurde nämlich eine ursprünglich zu optimistische Version umgearbeitet, da innerhalb der Fed Befürchtungen aufgekommen waren, dass die Zinsen am Kapitalmarkt steigen und die Aktienkurse zu enthusiastisch reagieren würden.

Offenbar war dann die zweite überarbeitete Version der Greenspan-Rede zu negativ ausgefallen. Entsprechend reagierten auch am 11. Januar die Bondmärkte mit Kursgewinnen, während die Aktienmärkte deutlich nachgaben. Zugleich fielen die Sätze für die Fed Fund Futures kräftig, da die Marktteilnehmer eine Zinssenkung zum Monatsende wieder für wahrscheinlicher hielten. Nach dem Artikel in der "Washington Post" und einigen starken US-Konjunkturdaten änderte sich die Stimmung am Terminmarkt wieder; im Moment gehen die Marktteilnehmer für die Sitzung des Offenmarktausschusses FOMC eher von unveränderten Leitzinsen aus.

Sollte Greenspan den Eindruck haben, dass seine Rede überinterpretiert worden ist, kann er vor dem Senatsausschuss noch mal einiges klarer stellen und dabei auch die zuletzt recht volatilen Zinserwartungen stabilisieren. Dennoch, insgesamt dürfte der Fed-Chairman wenig glücklich sein über die Schwankungen, die er an den Finanzmärkten geschaffen hat. Eine Mitschuld tragen dabei jedoch auch seine Kollegen im FOMC, die zuletzt zumeist sehr positive Ausblicke auf den weiteren Verlauf der US-Konjunktur gegeben hatten.

Blickt man auf die aktuellen Konjunkturdaten, so zeigt sich allerdings in der Tat, dass die US-Wirtschaft vor der Wende stehen könnte. Dennoch hat Greenspan nicht zu Unrecht auf die bestehenden Risikofaktoren verwiesen, auch wenn seine Absichten dafür nicht klar sein mögen. Einige kritische Konjunkturexperten sehen die USA angesichts dieser Unsicherheiten bereits vor einer "double-dip"-Rezession mit einem W-förmigen Konjunkturverlauf: Auf eine kurze zwischenzeitliche Erholung, die jetzt gerade in den Startlöchern wartet, folgt zu einem späteren Zeitpunkt ein zweiter Abschwung. Dass Greenspan sich am Donnerstag dieser sehr pessimistischen Fraktion anschließt, ist unwahrscheinlich. +++ Peter Trautmann

vwd/24.1.2002/ptr
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24.01.02 13:08:04
heute noch onkle al rally? iwo - börsenkrach gibts heute!

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24.01.02 13:09:05
Einen Analysten werden ihr nicht am Galgen baumeln sehen (vielleicht eher den Anleger) .... die Downgrades sind immer nur opportunistisches Gehabe, nachdem die Aktie bereits kräftig gefallen ist oder vice versa. Der Zeitpunkt in NOKIA einzusteigen war, als MOT miese Zahlen gebracht hat ..... NICHT JETZT !

SkyRocket
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24.01.02 13:11:40
Aus der FTD vom 6.12.2001

US-Börsenaufsicht warnt Anleger vor Pro-forma-Zahlen

Von Mark C. Schneider, Frankfurt

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC will gegen die Veröffentlichung von Pro-forma-Ergebnissen vorgehen.

Anleger sollten Daten, die nicht den US-Bilanzierungsgrundsätzen (GAAP) entsprechen, mit einer "gesunden Portion Skeptizismus" betrachten, heißt es in einer Mitteilung der SEC.

Publiziert ein Unternehmen operative Ergebnisse, die Kosten wie Abschreibungen oder Steuern auf AKTIENOPTIONEN für Mitarbeiter ausblenden, spricht man von PRO-FORMA-ERGEBNISSEN. Solche Unternehmenszahlen sind nicht miteinander vergleichbar, da es keinen einheitlichen Standard gibt. Pro-forma-Zahlen sorgen oft für einen vorübergehenden Anstieg des Aktienkurses, der nach Bekanntwerden der tatsächlichen Ergebnisse wieder sinkt.

Marktbeobachter werten die SEC-Warnung als Anzeichen, dass die Behörde strengere Vorschriften einführen könnte. Nach Ansicht von Analysten verwenden bis zu fünf Prozent der Unternehmen Pro-forma-Ergebnisse. Dazu gehörten Firmen wie Amazon, Cisco und Procter & Gamble.

© 2001 Financial Times Deutschland
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24.01.02 13:14:33
#98 von paule2

ich find das langsam nicht mehr lustig! :(

fahr mal nachts um 3 uhr im industriegebiet über ne rote ampel.

dein lappen ist weg!


aber die analysten labern tag ein tag aus nur noch scheisse. :mad:

ungestraft
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24.01.02 13:17:38
Der Future rennt ohne Ende. :eek:



Warum jammert ihr über die Analysten? Nicht ihr seid deren Arbeitgeber sondern die Fonds. :p
Lernt die Geheimsprache dieser Leute und das Geldverdienen wird immer einfacher.
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24.01.02 13:21:56
germa

du verstehst nicht was ich eigentlich meine


:(
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24.01.02 13:23:17
#109 von germanasti

ist doch super.

ne geile eröffnung und dann langsam runter


:D
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24.01.02 13:27:19
Morgen :)

Ein gross danke schoen an Morgan Stanley fur ein super Nokia einstiegs punkt gestern :D

Ami CC beginnt am 14:00 , stop ist drin.

Euro , dank Doofi Duisenbug gestern , unter druck - CNBC sagt 0.8740 ist sehr wichtig !


Jetzt ligt alles bei Greenie :)

Moeglich "turn time" heute 14:00ET (20:00 CET +/- 30 mins) aber mit ein Greenie rede , alle indikatoren laufen verruckt :)
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24.01.02 13:41:05
7:32am 01/24/02 Kodak tops Q4 EPS est., to miss Q1, Q2 (EK) By Tomi Kilgore
Eastman Kodak (EK) said fourth-quarter losses totaled $206 million, or 71 cents a share, after reporting income of $194 million, or 66 cents a share in the comparable period a year ago. Excluding charges related to a restructuring, earnings for the quarter ending December were $36 million, or 12 cents a share, topping the average analyst forecast compiled by Thomson Financial/First Call by a penny a share. Revenue for the period fell 6 percent from last year to $3.36 billion. The film giant said it expects continued economic weakness to depress earnings in 2002. Kodak is currently forecasting EPS of 5 to 15 cents for the first quarter, EPS of 60 to 70 cents for the second and $2 to $2.60 for all of 2002. Analysts surveyed by Multex are expecting EPS of 16 cents, 59 cents and $2.20, respectively. "Our strategy during this difficult economic year has been to strengthen our balance sheet so that the company will be in a better financial position once the recovery begins," said Daniel Carp, Kodak`s chairman and chief executive. The stock, a component of the Dow Industrials ($INDU) , ended Wednesday`s session up 38 cents at $26.50.

:eek:
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24.01.02 13:42:04
Um auch mal etwas anzugeben:
eben zu 2,99€ bei Highlight rein
und zu 4,49€ wieder raus.
50% in 30 min sind mein
persönlicher Rekord.
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24.01.02 13:42:15
dolby:

Doch, ich weiss schon was Du denkst. Nur wird es diese Strafe niemals geben. Tatsachen die man hinnehmen muss. :(



Vetinari:

20.00 Uhr turn-Punkt für Crash oder weitere Rallye?

Greenspan spricht bereits um 16.00 Uhr
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24.01.02 13:46:29
Nasdaq-Future nun 25 P. im plus.:eek:
& jeder glaubt Gap wird gleich nach Eröffnung geschlossen, da es die letzten Tage auch so war. Theoretisch müsste es somit hochrennen ohne Ende. Festlegen möchte ich mich da aber nicht.

Wie vermutet, DAX im Bereich 5150 bis 5360 P. Widerstände ohne Ende. Da läuft nix ohne Ami-Push!
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24.01.02 13:47:52
Gratulation AHKorte,
d.h. die nächste Runde Getränke geht auf Dich. :kiss:

Warum ist Highlight so gestiegen? Haben sie die UEFA-Entscheidung erhalten?
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24.01.02 13:48:21
Nurmalso pro-forma :laugh:


....Day – Trading kann wegen des Ausnutzen der Volatilität
der Märkte zu sofortigen Verlusten,
unter Umständen des gesamten Kapitals, führen.

Sie konkurrieren bei dem Versuch,
durch Day – Trading – Geschäfte Gewinne zu erzielen,
mit professionellen und finanzstarken Marktteilnehmern

Day – Trading setzt Ihrerseits vertiefte Kenntnisse in Bezug auf Wertpapiermärkte voraus.


Alles_klar
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24.01.02 13:58:39
#118

so einen doofen Text hat sich die Comdirect mal von mir bestätigen lassen.

Wieso das Risiko geringer ist, wenn ich den Wert bis zum nächsten Tag halte kann mir aber keiner erklären.

Gruß Manfred
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24.01.02 14:00:11
Hackt doch nicht immer auf den armen Analysten rum.

Denkt einfach immer dran, daß Analyst mit anal anfängt. Dann ist doch alles klar.

Gruß Manfred
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24.01.02 14:09:17
#119/120

...der Blue Max hat’s dann wohl abgeschrieben, :D
genau wie den Anallüsten der eine schreibt vom andern ab.
Alles_klar
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24.01.02 14:15:07
Mal ein paar Fakten zu NOKIA, abseits des allgemeinen Cheerleader-Geblubbers !

DJ 01-24-02 Nokia CEO: Not Counting On US Econ Recovery Before 4th Quarter

DJ 01-24-02 Nokia Posts 63% Drop in Profit but Reaffirms Positive Outlook

BWI 01-24-02 Nokia Continues Strong Performance in Challenging Year 2001

DJ 01-24-02 Nokia Pro-forma 4th Quarter EPS EUR0.24 Versus EUR0.25

Wird aber wahrscheinlich erstmal untergehen ...... aber es kommt wieder hoch .... that`s for sure !



SkyRocket
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24.01.02 14:21:18
Hans A. Bernecker

Mithin werden die nächsten 6 Wochen schwierig

Die Märkte haben sich technisch völlig festgelaufen. Das sieht im Nasdaq genauso aus wie im S&P 500 oder eben auch im DAX. Damit drohen die Märkte nun abzukippen. Nach der fulminanten Erholung gegenüber dem Herbst ist eine Korrektur eigentlich normal. Am schönsten wäre es, wenn sie kurz und heftig ausfiele. Danach sieht es nicht aus. Mithin werden die nächsten 6 Wochen schwierig. Hinzu kommt:

Die Bewertungen sind nicht niedrig. Schon gar nicht im Nasdaq, wo in einzelnen Fällen sogar Extreme erreicht werden, und auch nicht im DAX. Kein Unternehmen fällt im Index durch eine gravierende Unterbewertung auf, so daß sich auf eine markante Erholung spekulieren ließe. Gleichzeitig: Die Gewinndynamik der Unternehmen läuft den Börsen hinterher. Auch wenn die Unternehmensgewinne nach den einmaligen Belastungen des letzten Jahres im laufenden Jahr wieder steigen, tun sie sich schwer, wesentlich höhere Kurse zu rechtfertigen. Im Einzelfall ist das sicher machbar, aber die Regel wird es nicht sein. Deswegen werden die Indizes insgesamt Mühe haben, während einzelne Titel überproportional zulegen. Mühsam wird es u. a., wenn nun noch die Zinsen steigen. Wir hatten dies im aktionärsbrief avisiert und am langen Zinsende ziehen die Zinsen bereits an. Im Frühjahr werden die Notenbanken darauf reagieren. Das ist absolut gesehen nicht problematisch, hat sogar eine positive Indikation für die Konjunktur, ist aber nicht gerade der Stoff, aus dem Börsenträume gemacht werden.

Was bedeutet das für Sie? Bauen Sie Liquidität auf und bleiben Sie sehr flexibel. Augen zu und abwarten ist in diesem Markt keine sinnvolle Strategie. Wenn Sie kleine Gewinne haben, realisieren Sie sie, um später wieder nachzukaufen. Die steuerliche Überlegung muß hintenanstehen. In dem Markt der nächsten Monate müssen Sie mehr handeln.

Hans A. Bernecker

24.01.2002
---
http://nachrichten.boerse.de/anzeige.php3?id=2f5e3f6f
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24.01.02 14:23:25
Conference Board sieht deutlichen US-AUFSCHWUNG

New York (vwd) - Die US-Wirtschaft ist nach Einschätzung des Conference Board auf dem Weg zu einer deutlichen KONJUNKTURELLEN ERHOLUNG. Wie das Institut am Mittwoch berichtet, dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr mit 1,3 Prozent wachsen, für 2003 wird eine Zunahme von 4,2 Prozent erwartet. Zuletzt hatte das Conference Board noch für 2002 ein Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent vorhergesagt.
Hinter der Erholung stünden

eine Stabilisierung am ARBEITSMARKT,

starke VERBRAUCHERAUSGABEN und

eine Verbesserung der UNTERNEHMENSBILANZEN,

sagte die Chefvolkswirtin des Instituts, Gail Fosler.
Sie verwies zudem darauf, dass die USA wegen der Terroranschläge vom 11. September relativ wenig Schaden in Form einer geringfügigen Rezession genommen hätten.

Laut Fosler steht in den kommenden Monaten eine "große WENDE" bei der Entwicklung der UNTERNEHMENSGEWINNE bevor, unterstützt durch eine STEIGENDE PRODUKTIVITÄT.


vwd/DJ/23.1.2002/ptr
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24.01.02 14:31:53
8:31am 01/24/02 U.S. JOBLESS CLAIMS DOWN 15,000 IN LATEST WEEK
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24.01.02 14:42:04
20.01.2002, Tagesspiegel

Die Hochtechnologie macht Hoffnung auf den AUFSCHWUNG

Konzerne erwarten sanfte ERHOLUNG FÜR DIE 2. JAHRESHÄLFTE

Maurice Shahd

Es war ein Auf und Ab der Gefühle. In der vergangenen Woche überraschten und enttäuschten die Hightech-Konzerne die Experten und Anleger. Zunächst beflügelten die CHIP-Hersteller Intel und AMD sowie die Computer-Produzenten Apple und Compaq die Aktienkurse. Sie legten gute Zahlen für das vierte Quartal 2001 vor. Das Weihnachtsgeschäft mit Personal Computern hatte für einen versöhnlichen Abschluss eines für die Branche katastrophalen Jahres gesorgt. Einen Tag später ließen der größte Computerbauer und der größte Softwarekonzern der Welt, IBM und Microsoft, die Technologiewerte wieder einbrechen. Sie verfehlten die Vorgaben der Analysten.

Trotzdem nähren die Ergebnisse der Technologiekonzerne die Hoffnung auf eine Erholung der Konjunktur. Vor einem Jahr hatte die Krise der Hightech-Unternehmen die Wirtschaft in den USA und in Europa einknicken lassen. Tatsächlich erwarten die Technologiekonzerne im laufenden Jahr eine TRENDWENDE. Stellvertretend für die Branche stehen IBM-Präsident Louis Gerstner und Compaq-Chef Michael Capellas: Nach einem eher schwachen ersten Halbjahr wollen die Manager in der zweiten Jahreshälfte wieder deutlich mehr Computer und IT-Dienstleistungen verkaufen.

Auf dem wichtigen Markt für Personal Computer rechnet das Marktforschungsinstitut Gartner Dataquest weltweit im ersten Quartal 2002 zwar nochmals mit einem leichten Rückgang, für das GESAMTJAHR erwartet Gartner aber ein WACHSTUM von vier Prozent. "Europa kann sogar fünf Prozent erreichen. Das Wachstum wird vor allem von OSTEUROPA getrieben", sagt Gartner-Analyst Ranjit Atwal. In Deutschland könnten Discounter wie Aldi oder Lidl den Markt mit günstigen Computer-Aktionen stimulieren.

Von dem Aufschwung am PC-MARKT profitieren auch die CHIP-HERSTELLER. Laut Gartner sanken die Halbleiter-Umsätze 2001 um 33 Prozent. Für dieses Jahr erwarten die meisten Analysten einen sanften Aufschwung. Derzeit liegt die Auslastung der Chip-Fabriken bei 60 bis 70 Prozent, nachdem Werke geschlossen und viele Mitarbeiter entlassen wurden. "Die magische Zahl ist 80 Prozent. Erst dann arbeiten die Unternehmen profitabel", sagt Navdeep Sheera, Chip-Analyst von Schroder Salomon Smith Barney in London. Ein wachsender PC-Markt und der Boom in der UNTERHALTUNGSELEKTRONIK, etwa bei DVD-Playern und Digitalkameras, könne den Chip-Absatz aber in die Höhe treiben...

Im internationalen Vergleich besteht die europäische SOFTWARE-INDUSTRIE im wesentlichen aus der deutschen SAP, die Programme für betriebswirtschaftliche Anwendungen verkauft. Am kommenden Mittwoch veröffentlicht der Konzern seinen Ausblick für 2002. Zu Monatsbeginn sagte SAP-Chef Hasso Plattner, die Lizenzeinnahmen würden im vierten Quartal 2001 die Marke von einer Milliarde Euro übersteigen, - und WIDERLEGTE damit die Prognosen der meisten ANALYSTEN. Viele Kunden seien jetzt wiedergekommen, die nach dem 11. September ihre IT-Investitionen auf Eis gelegt hatten.

Die wachsenden SAP-LIZENZEINNAHMEN könnten als Indikator für die Enwicklung des gesamten Software-Marktes gelten, sagt Duncan McFadzean, Analyst bei Merrill Lynch. Die Investmentbank rechnet hier für 2002 mit vier Prozent Wachstum.
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24.01.02 14:42:57
NEUER HANDELSSCHLUSS

Börsianer wollen früher nach Hause

Der Sekundärmarktausschuss der Deutschen Börse berät, ob die Handelszeiten wieder verkürzt werden. Im Gespräch sind verschiedene Modelle.



Börsianer wollen früher ins Kuschelbett: "Müde werd ich, geh zu Ruh, mache meine Augen zu".;)


Frankfurt - Medienberichten zufolge wird diskutiert, ob der Schluss des offiziellen Handels wieder auf 17.30 Uhr vorverlegt wird. Nach Feststellung der Schlusskurse könnte dann noch ein Nachthandel stattfinden, der sich vor allem an private Anleger richtet. Auch unterschiedliche Handelszeiten für die verschiedenen Aktiengattungen werden scheinbar diskutiert.
Der Sekundärmarktausschuss der Deutschen Börse hat beratende Funktion und muss die Interessen von Banken, Maklern, Anlegern und Regionalbörsen unter einen Hut bringen. Das Gremium wird seine Ergebnisse dann dem Börsenrat zur Entscheidung vorlegen.

Viele Banken drängen bereits seit einiger Zeit auf eine Verkürzung der Handelszeiten, weil die Umsätze in den Abendstunden nur gering sind. Der Börsenschluss war erst im Jahr 2000 auf 20 Uhr verlegt worden.




.......

Wird ja auch langsam Zeit.......Gäääähn.

H_Schotter:)
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24.01.02 14:45:16
Heute 14:30 Uhr

TABELLE - US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe GESUNKEN

Washington, 24. Jan (Reuters) - Das US-Arbeitsministerium hat am Donnerstag in Washington folgende Daten zur Entwicklung der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 19. Januar 2002 veröffentlicht:

WOCHE ZUM WOCHE ZUM
19. Jan 12. Jan
2002 2002
ERSTANTRÄGE 376.000 391.000
(rev. v. 384.000)
VIER-WOCHEN-
DURCHSCHNITT 404.250 413.000
(rev. v. 411.000)


NOTE - Von Reuters befragte Volkswirte hatten für die Berichtswoche mit 391.000 Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe gerechnet.

fri/rkr
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24.01.02 14:54:32
Datum: 24.01. 13:53 Nokia`s CEO: Die Erholung kommt..


Nokia`s CEO und Chairman Jorma Ollila (50) erwartet nach eigener Aussage keine spürbare Erholung der US Wirtschaft vor dem vierten Quartal 2002. Nokia veröffentlichte heute Q-Zahlen, die über den Erwartungen der Analysten liegen (BoerseGo berichtete).

In Bezug auf den chinesischen Mobilfunk Markt zeigt sich Nokia optimistischer als seine Wettbewerber und die Analysten. Der Wireless Netzwerk Markt soll sich auf Höhe des Jahres 2001 oder geringfügig niedriger bewegen. Für die weltweite Nachfrage nach Handys zeigt sich Nokia zuversichtlich, auch für den Fall, dass eine Konjunkturerholung auf sich warten lasse.

© Godmode-Trader.de



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Nokia basht sich selbst und es steigt trotzdem. :p
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24.01.02 15:05:27
24.1.02

US-Arbeitsmarkt zeigt keine Schwäche

Amerikas Arbeitsmarkt beweist beste Nehmerqualitäten. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der vergangenen Woche weiter auf 376.000 gesunken.
Der Arbeitsmarkt zeig damit deutlich, dass er sich weiter auf dem Weg der Besserung befindet.
Die Beschäftigungssituation hat sich nach dem September-Schock in einem erstaunlichen Tempo stabilisiert.
Seit Wochen schon werden die Expertenprognosen unterboten. Die konjunkturelle Erholung nimmt immer mehr gestalt an – eine wichtige Unterstützung für die labilen Aktienmärkte.

© 2002 sharper.de
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24.01.02 15:09:41
@germa
mal wieder ich grins..
der OS 536735
Hier würde mich mal Deine Einschätzung interessieren.
Danke
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24.01.02 15:12:32
porsche:

später wenn ich daheim bin
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24.01.02 15:13:57
germa
eine frage kann das sein das im nasdaq 100 noch irgendwo ein gap ist unter dem aktuellen stand...???
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24.01.02 15:18:58
24.01.02
EMC verkündet Zahlen
boerse-go.de

Das Storage Unternehmen EMC verkündet für das vierte Quartal einen Nettoverlust von $70 Mio. oder 3 Cents verglichen mit einem Nettogewinn von $562,8 Mio. oder 25 Cents.

EMC`s Umsatz fiel im Jahresvergleich von $2,62 Mrd. auf $1,51 Milliarden.

Erwartet wurde von den Analysten ein Verlust von 7-8 Cents.

Als Grund für den Umsatzeinbruch wird ein Preiskampf mit IBM angeführt.
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24.01.02 15:20:45
Nasdaq wird im Bereich 1570 P. eröffnen, lumpige 10 P. unter den ersten Kaufsignalen. :eek:

Was passiert kann man würfeln, da 16.00 Uhr Greenspan-Lügen.

Mal schaun ob der Hype gestern echt war oder Gier wegen Rede heute.
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24.01.02 15:21:35
mirog:

Viele Gaps. :D
Das nächste bei 1425 P.
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