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Winterschlussverkauf

Rabatt bis zu 85 Prozent

Nach dem Fall des Rabattgesetzes versprechen die Einzelhändler für den heute beginnenden Winterschlussverkauf drastischere Preissenkungen als jemals zuvor.




Nachlässe bis zu 85 Prozent sollen die Konsumlaune der Kunden steigern. Trotz des guten Weihnachtsgeschäftes seien die Läger noch prall gefüllt, versichern die Münchner Händler.

Beim Thema Winterschlussverkauf (WSV) gerät Kaufhof-Geschäftsführer Detlef Wulfes ins Schwärmen: „In meiner gesamten Laufbahn habe ich so eine aggressive Preispolitik noch nie erlebt, und ich bin schon lange im Geschäft.“

Glaubt man den Münchner Händlern, dann brechen für die Kunden goldene Zeiten an: Noch nie sei die liegen gebliebene Winterware billiger verkauft worden als in diesem Jahr.

Ermäßigungen von bis zu 85 Prozent gewähren die Geschäfte, um in den Lägern Platz für Sommerkleider und Bademoden zu schaffen.

Bis zu 85 Prozent Rabatt

Dass die Einzelhändler sich heuer mit extremen Sonderangeboten gegenseitig unterbieten, verdanken die Kunden der Abschaffung des Rabattgesetzes, die den Kaufhäusern neue Freiheiten bei der Preisgestaltung bescherte. „Doppelrabatt“ heißt das Zauberwort in diesem Jahr beispielsweise bei Karstadt und Hertie.

„Mit Coupons aus der Zeitung bekommen unsere Kunden auf die bereits ermäßigten Preise noch einmal Nachlässe zwischen 20 und 50 Prozent“, wirbt Wolfgang Wirz, Geschäftsführer bei Karstadt-Oberpollinger.

Im Idealfall sparten die Konsumenten damit 85 Prozent. „Wir hoffen, dass wir damit wieder in die richtige Spur kommen.“

Denn auf die Währungsumstellung haben die Münchner in den ersten Januarwochen mit deutlicher Konsumzurückhaltung reagiert und den Geschäften sinkende Umsätze beschert.

Rund vier Prozent liege man gegenüber dem Vorjahr im Minus, klagt Wulfes. Das gilt es, im WSV aufzuholen. „Wir sehen das als konsequente Gegenbewegung zu Preiserhöhungen und ,Teuro‘-Debatte“, erklärt Wolfgang Fischer, Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels.

„Selten war der Schlussverkauf so wichtig für unsere Betriebe wie heute.“

Engpass bei Wintersportartikeln

Schließlich sind trotz mancher vorübergehender Engpässe im Weihnachtsgeschäft bei Wintersportartikeln und warmer Kleidung die Läger noch gut gefüllt. „Es liegt noch mehr Ware in den Geschäften, als den Händlern lieb ist“, versichert Fischer.

Viele hätten im Dezember noch nachgeordert, diese Artikel aber wegen des schlechten Januargeschäftes nicht mehr verkaufen können. Dass viele Waren für den WSV extra eingekauft werden, bestreiten die meisten Geschäfte.

„In der Mehrzahl sind es tatsächlich Räumungsverkäufe“, beteuert Fischer. Auch wenn man nicht ausschließen könne, dass vereinzelt noch nachgekauft wurde.

Zu den Rennern im WSV gehören vor allem teure Produkte und Marken-Labels, glaubt Gerda Drexler, Marketingleiterin bei Konen. „Einen Schal kauft man sich, wenn man ihn braucht. Bei größeren Anschaffungen dagegen spielen die Nachlässe eine wichtigere Rolle.“

Trend zur Gemütlichkeit

Günter Gross, Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels, spekuliert auf das Kuschelbedürfnis der Münchner. „Seit dem 11. September geht der Trend zur Gemütlichkeit, deshalb werden etwa Felldecken oder Bettwäsche besonders gut laufen.“

Ob Snowboard oder Kuschelpulli – wer vom Rabattkuchen ein Stück abbekommen will, muss sich sputen. Zwar haben die Kunden noch bis 9. Februar Zeit, doch Wulfes mahnt zur Eile.

„Das große Geschäft läuft in den ersten drei Tagen, danach gibt es fast nur noch Reste.“


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