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Elliottwaves - Dow Jones: Luftholen vorm nächsten Downmove - 500 Beiträge pro Seite



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UPDATE Elliottwave Analyse Dow Jones Industrial



Mittelfristiger Wochenchart Dow mit Grobszenarien (unverändert):

Daily-Chart Dow Jones:

Nach der Zwischenkorrektur zu Wochenbeginn bildete der Dow in der Tat eine letzte Impulswelle aus. Das anvisierte Kursziel von 9.700 Punkten wurde am Mittwoch mit 9.681 Punkten erreicht. Die dann gefolgte Trendwende und Kursgewinne bis Wochenschluss waren nicht sonderlich überraschend.

Mittelfristig: Im Rückblick der vergangenen Monate ist festzustellen, dass der Dow zwar Anfang Dezember ein wichtiges Kurshoch ausgebildet hat. Jedoch sah das ursprüngliche Szenario so aus, dass die Korrektur der vergangenen Wochen zu Preisen im unteren 9.000-er Bereich führt. Statt dessen gab es aber bislang nur eine Seitwärts-Konsolidierung.

Im Hinblick auf die Kursentwicklung bis Jahresschluss waren vor allem die Kursmuster im Dezember entscheidend. Hier sind nämlich eindeutig nur korrektive Einzelwellen auszumachen. Dies hat zur Folge, dass es sich bei der gesamten Entwicklung seit dem 06. Dezember lediglich um eine Zwischenkorrektur handelt. Im Anschluss gibt es jedenfalls einen weiteren Aufwärtstrend, der den Dow bis mindestens 10.500, unter Umständen aber sogar bis in den mittleren 11.000-er Bereich hieven kann. Dies wird vor allem vom Endpunkt der Korrektur (Zeitpunkt und Kurslevel) abhängen.

Im obigen Wochenchart wurden die beiden `alten` Grobszenarien nochmals vorgestellt. Wie bereits erwähnt, hat sich mit der Entwicklung vom Dezember die präferierte Variante durchgesetzt. Dies bedeutet, dass bis Jahresmitte der Aufwärtstrend seit September intakt bleibt. Ab Juni/Juli bis November wird es sehr wahrscheinlich wieder deutlich fallende Preise geben. Aktuell ist völlig offen, ob der Dow Jones im Herbst ein langfristiges Low bei knapp unter 9.000 oder erst bei 7.400 Punkten (Sell-Out) ausbildet. Es gibt im Moment weder Hinweise für das eine, noch das andere Szenario.

Kurzfristig: Wie bereits erwähnt, wurde zur Wochenmitte ein wichtiges Korrekturmuster beendet. Wellentechnisch kann nämlich ausgehend vom Dezember-Hoch (10.169) mit diesem Tief ein vollständiges Flat-Muster abgezählt werden. Das Wochentief wurde übrigens auch von der Zyklik bestätigt.

Im Rahmen der bevorstehenden Höherbewertung wird es also sehr spannend: Gelingt es dem Dow Jones impulsiv über 10.085 Punkte anzusteigen, so ist mit dem jüngsten Low bereits die große Welle C frühzeitig gestartet. Es sollte in diesem Fall bis Ende des Frühjahrs nur kleine Zwischenkorrekturen im Aufwärtstrend geben.

Zwar ist aus aktueller Sicht dieses Szenario nicht zu präferieren. Jedoch ist in Anbetracht des Chance/Risiko-Verhältnisses eine strategische Positionierung sinnvoll - selbst bei der Gefahr eines frühzeitigen Auslösens des Stop-Loss.

Noch einmal zum präferierten Idealszenario. Hier sollte der Dow in den nächsten 1-2 Handelswochen tendenziell nach oben blicken. Allerdings wird dabei nur eine Wave b ausgebildet, so dass in der zweiten Februarhälfte die Wave c folgt, die Preise von knapp unter 9.500 mit sich bringt. Die notwendigen Trendsignale wurden unterstellt.

Bislang bestätigen auch die sehr kurzfristigen Muster (noch) diesen Wellencount. Denn ausgehend vom Mittwochs-Tief kann der jüngste Anstieg als Impuls identifiziert werden. Selbst dies ist aber nicht notwendig, da es keine zwingende Notwendigkeit für eine Zigzag-Korrektur gibt. Mit dem Freitags-Hoch endete die Mini-Wave a`. Also wird im Laufe dieser Handelswoche die Wave b` und c` folgen. Unterm Strich ergibt sich also auf Sicht von ca. 2 Wochen lediglich eine Seitwärtsbewegung bei knapp unter 10.000 Punkten.

Konkret sollte der Dow in den nächsten beiden Tagen wieder leichte Abgaben verzeichnen. Kurse unter 9.800 Punkte (ideal: 9.757) wären nicht überraschend. Im Rahmen der Wave c` (zweite Wochenhälfte) sollte es zumindest zu einem Anstieg bis 9.890, idealerweise aber bis über 10.050 Punkte kommen.

Sehr kurzfristig sollte aber beachtet werden, dass eine exakte Prognose dieser sehr kurzfristigen Muster schwierig ist. Denn jederzeit ist eine Wellenveränderung oder -ausdehnung möglich. Es ist aus aktueller Sicht völlig ausrechend, wenn man festhält, dass es sich um eine leicht aufwärts gerichtete Zwischenkorrektur handelt. Der nächste große Trendmove (sofern 10.085 nicht überschritten werden) ist in jedem Fall abwärts gerichtet. Dies sollte bei der Auswertung beachtet werden.

An dieser Stelle muss noch kurz auf die Möglichkeit eines vorzeitigen Korrekturendes eingegangen werden. Es geht konkret um den Downmove seit dem 07. Januar. Mit dem jüngsten Low liegt bekanntermaßen ein Abwärtsimpuls vor. Würde der Dow aber bereits in dieser Woche die Zwischenkorrektur beenden und wieder nach unten blicken, so vergrößert sich sofort das bestehende Kursrisiko. Innerhalb einer Wave 3` bzw. 5` wären Rückschläge bis 9.100 Zähler möglich (vgl. obigen Tageschart). Entsprechende Verkaufssignale bei 9.720 und 9.660 sind aber notwendig.

Zusammenfassung: Mit dem letztwöchigen Tief sind die Bedingungen für eine Welle a erfüllt. Im Rahmen der aktuellen Welle b sollte es in den nächsten beiden Wochen seitwärts bzw. leicht aufwärts gehen. Erst Preise von über 10.085 aktivieren ein bullisches Szenario. So lange dieser Widerstand unberührt bleibt, wird der Dow Ende Februar wieder nach unten blicken und Kurse von knapp unter 9.500 ansteuern.

Markttechnik: Die Verkaufssignale auf Tagesbasis sind unverändert aktiv. Leicht fallende Kurse sind daher zu präferieren. Aus zyklischer Sicht gibt es für die nächsten Tage keinen Grund für weiter fallende Kurse. Erst Ende Februar steht ein neues Kurstief auf der Agenda.

Fazit: Trotz der erfolgreichen Bodenbildung ist das Kurspotenzial für die nächsten Tage begrenzt. Zwar sollte nach einem uneinheitlichen Wochenstart der Dow wieder nach oben blicken; Kurse über 10.085 sind aus aktueller Sicht aber eher unwahrscheinlich. Die momentane Konsolidierungswelle kann daher als `Luftholen` für die abwärts gerichtete Welle c angesehen werden. Zu beachten ist der Support bei 9.720 (9.660) Punkten.

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Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG),15:47 28.01.2002

Am 22.01. hieß es noch wir würden mindestens auf 10.150 gehen! Was sind das eigentlich für Analysen, die alle 2 Tage die mittelfristige Prognose wieder verwerfen???

Da stell ich mir einen Analysten vor, der alle 3 Tage das mittelfristige Kursziel einer Aktie ändert. Lachhaft!


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