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Der FC Bayern auf dem Weg in die Mittelmäßigkeit - Begleitthread - 500 Beiträge pro Seite



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Effenberg: "Verhältnis zu Mitspielern ist gespannt"


Am Samstag AufSchalke: Stefan Effenberg im Clinch mit Marc Wilmots (li.).

Nach der vierten Auswärtspleite in Serie ist der Rückstand des Meisters auf Tabellenführer Bayer Leverkusen auf satte acht Punkte angewachsen. Kapitän Stefan Effenberg nimmt im Interview mit dem kicker Stellung zur aktuellen Talfahrt des Weltpokalsiegers.

kicker: Herr Effenberg, warum hat Bayern in Schalke 1:5 verloren?

Stefan Effenberg: Wir müssten uns die 90 Minuten noch einmal auf Video anschauen, dann wird deutlich, wer die Zweikämpfe angenommen und alles gegeben hat. Ich hoffe, der Trainer sieht, auf wen er sich verlassen kann.

kicker: Kann er sich auf Sie verlassen?

Effenberg: Ich werde bis zur letzten Sekunde meinen Einsatz und meine Leistung bringen, total. Ich bin körperlich fit und nehme auch mental den Kampf auf.

kicker: Warum konnten Sie diese 1:5-Schlappe nicht abwenden?

Effenberg: Ein Spieler allein kann Spiele nicht gewinnen. Aber bei uns ist es inzwischen so: Es geht immer nur gegen meine Person, immer wird auf meinem Namen herumgetrampelt. Und die anderen Spieler von uns gehen in die Kabine und sagen sich: Auseinandergenommen wird wieder der Effe. Damit habe ich ein Problem.

kicker: Das heißt?

Effenberg: Wir haben noch andere Spieler mit hohen Ansprüchen, die sich hinter Olli Kahn oder mir verstecken. Ich habe aber keinen Bock mehr, die anderen mitzuschützen. Ich werde in Zukunft nicht mehr den Kopf für alle Jungs hinhalten.

kicker: Ist Ihr Verhältnis zu den Kollegen gestört?

Effenberg: Es ist natürlich ein bisschen gespannt. Aber jeder muss sich hinterfragen, welche Leistung er in Schalke abgerufen hat; ob das für die Meisterschaft noch reicht. Einerseits sind da die Ansprüche, was manche sagen; und was dann auf dem Platz folgt. Ich muss im Spiel bitteschön alles versuchen, das Blatt zu wenden. In Schalke war es gravierend zu sehen, wer sich aufbäumte, wer nicht.

kicker: Warum hatte die Mannschaft ohne Sie Erfolg?

Effenberg: Was für einen Erfolg? Neun Siege sind kein Titel. Titel, wie wir sie in den letzen drei Jahren geholt haben, sind Erfolg.

kicker: Sie waren der Chef.

Effenberg: Ich bin der Chef.

kicker: Haben Sie noch Einfluss auf die Kollegen?

Effenberg: Ich hoffe doch. Natürlich ist es nicht einfach, wenn es frühzeitig heißt, Stefan wird den Verein am Saisonende verlassen können. Klar, dass dann versucht wird, schon jetzt die Hierarchie durcheinanderzubringen für die neue Saison. Das ist nicht förderlich.

kicker: Was muss nun bis zum Pokalspiel am Mittwoch passieren?

Effenberg: Der Trainer ist gefordert: Dass er die Spieler aufstellt, die den Willen haben, ihren Ansprüchen Leistung folgen zu lassen. Von diesen Leuten hat der eine oder andere in Schalke nicht gespielt.

kicker: An wen denken Sie?

Effenberg: Carsten Jancker, der mit seinem Einsatz zeigt, dass er da ist. Der rackert 90 Minuten. Der Trainer muss wissen, auf wen er setzen kann. Da geht es nicht um Sympathie, sondern darum, wer sich den Arsch aufreißt. Man kann den Ball verlieren, darf aber nicht mit dem Fernrohr hinterher schauen. Wer das macht und wer nicht, war in Schalke deutlich zu sehen. Ich werde mit dem Trainer darüber reden.

kicker: Gibt es in der Mannschaft atmosphärische Störungen?

Effenberg: Ich kann Carsten Jancker verstehen, dass er sauer ist, wenn er eine gute Vorbereitung macht, gegen Wolfsburg alles tut und dann gegen Schalke draußen sitzt. Und es ist normal, dass er dann weg will.

kicker: Warum spielt der FC Bayern so schlecht Fußball?

Effenberg: In der jetzigen Phase geht es nicht um Schönspielerei. Jetzt ist alles Einstellungssache, eine Frage des Charakters, ob man sich wehrt. Ich falle die letzten drei Monate jedenfalls nicht um. Aber wenn ich merke, dass andere nicht mitmachen, dann ziehe ich mich von der Front zurück. Ich habe mich immer vor die Mannschaft gestellt, in der Hoffnung, dass ich auch Deckung bekomme - von den anderen Spielern, von der Führung. Aber es kam nichts.

kicker: Wird am Mittwoch in Kaiserslautern alles anders?

Effenberg: Ich bin gespannt, gehe aber davon aus. Wenn nicht, dann scheiden wir im Pokal aus und dann gewinnen wir auch nicht gegen Leverkusen, St. Pauli und Dortmund. Dann müssen wir uns schnell neu orientieren und uns von der Spinnerei verabschieden, dass im Fußball alles möglich ist.

kicker: Ist der Titel noch möglich?

Effenberg: Ja; wenn wir in den kommenden drei Spielen neun Punkte holen. Falls es nicht klappt, wird es sehr unangenehm werden, in München Fußball zu spielen. Mit einer Einstellung wie in Schalke ist sogar Platz drei in Gefahr.
Meiner Meinung war EFFE gegen Schalke Grottenschlecht!!!

Effe RAUS EFFE RAUS! Schmeißt den EFFE raus!
They are a pack of lazy buggers ,who talk much faster than they run ...

this isn`t Man United,
Gruß
Whyso
Falsch platt Nase--"Haub ab" ...ist das vielleicht Türkisch oder Bayerisch ?
@schroddi ,

Ich möchte unbedingt höfflich bleiben, und ein kürze Lekture auf English von mir geben,extra für dich Schroddiund es kommt von Herzen...glaubst mir..jetzt gehts los ......


"FUCK OFF DIMWIT", ah, das hat gut getan .Euro barriere sind soeben gaefallen.
FC St. Pauli - Bayern München -:- (2:0) - Live-Ticker

David gegen Goliath heißt es am Hamburger Millerntor oder „Underdog“ FC St. Pauli gegen „Klassenkrösus“ Bayern München. Noch nie konnten die „Kiez-Kicker“ zu Hause gegen die Bayern gewinnen, gar nur ein Treffer in den bisherigen sechs Duellen erzielen. Nach der 0:1-Pleite bei Hansa Rostock braucht der Aufsteiger gegen den „Hammer-Gegner“ vor allem eins: ein Wunder.
Bayern München hat sich mit dem 2:0-Sieg über den bisherigen Spitzenreiter Bayer Leverkusen eindrucksvoll zurückgemeldet. Der deutsche Rekordmeister konnte damit auch eine Negativ-Serie von sieben Liga-Spielen ohne Sieg beenden. Doch auf fremdem Platz müssen die Bayern noch nachlegen, immerhin gingen die letzten vier Aufgaben verloren.
"Eines deutschen Meisters unwürdig"

Nach der Demontage auf dem Hamburger Kiez hat der große FC Bayern München die Titelverteidigung abgehakt. Die neue Zielsetzung lautet Rang drei.



Hamburg - Hängende Köpfe bei den Spielern, Ernüchterung bei Trainer Ottmar Hitzfeld sowie Frust bei Manager Uli Hoeneß und "Vize" Karl-Heinz Rummenige: Ohne viel Federlesens hakte Bayern München nach der peinlichen 1:2-Niederlage beim FC St. Pauli das Thema Meisterschaft ab. "Wer so spielt wie wir zurzeit, hat kein Recht, vom Titel zu reden", erklärte Rummenigge sichtlich geschockt.
Kalte Duschen nach dem Schlusspfiff


Die meisten Spieler hatten nach der peinlichen Schlappe jeden Kommentar verweigert. Wie begossene Pudel flüchteten die hoch bezahlten Bayern-Profis nach der fünften Auswärtsschlappe in Folge auf dem schnellsten Weg aus dem Millerntor-Stadion. Schon 23 Minuten nach Spielende saßen sie rat- und wortlos im Mannschaftsbus, die sechs Duschen im bescheidenen Hamburger Clubheim waren noch gar nicht warm geworden.

Von den vollmundigen Ankündigungen einer groß angelegten Aufholjagd nach dem 2:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen war nichts übrig geblieben. "Von jetzt an geht es für uns um Platz drei", meinte Hoeneß kleinlaut. Der 50-Jährige konnte seinen Ärger über die peinliche Vorstellung der Mannschaft am Hamburger Millerntor nur schwer verbergen. "Nach diesem Mist können wir den Sieg gegen Leverkusen in der Pfeife rauchen", schimpfte der Bayern-Manager.

St. Pauli hat uns an die Wand gespielt


Ohne Gegenwehr hatte sich der Champions-League- und Weltpokalsieger auf St. Pauli den Schneid abkaufen lassen und war bis in die Schlussphase hinein chancenlos geblieben. Einziger "Aktivposten" der Bayern war Coach Hitzfeld, der im Bewusstsein der sich anbahnenden Blamage am Spielfeldrand zum "Rumpelstilzchen" mutierte. Dafür gab sich der 53-Jährige nach dem Schlusspfiff gefasst: "Das ist eine ganz bittere Niederlage für uns, vor allem wenn man sich anschaut, wie sie zustande gekommen ist: St. Pauli hat uns an die Wand gespielt."

Satte neun Punkte liegt der deutsche Rekordmeister schon hinter Tabellenführer Borussia Dortmund - und muss nun sogar um die Qualifikation zur Champions League fürchten. "Leverkusen und Kaiserslautern sind fünf Punkte vor uns. Das wird eng. Da braucht man kein Prophet zu sein", sagte Rummenigge. Er gab den dritten Rang als neues Saisonziel aus.

"Die Mannschaft hat sich nicht gequält und die drei Punkte leichtfertig verschenkt", resümierte Hitzfeld: "Das darf einem Spitzenteam nicht passieren." Sein vernichtendes Fazit: "Wir haben nicht die Leistung geboten, um hier zu bestehen. Das ist eines Deutschen Meisters unwürdig."
Bayern München – Borussia Dortmund 1:1 (0:0)

Mehr Kampf als spielerische Linie sahen die Zuschauer im Münchner Olympiastadion. Schiedsrichter Edgar Steinborn verteilte sechs Gelbe Karten – fünf für Bayern, eine für den BVB. In der 78. Minute ging Dortmund durch Marcio Amoroso in Führung. Ausgerechnet der beste Münchner – Torwart Oliver Kahn - verspekulierte sich bei einem Freistoß. Doch Giovane Elber egalisierte postwendend
Wo ist eigentlich dieser nervige Cheerboy Bareda geblieben? Dessen Meinung würde mich schon interessieren ... Ansonsten (in den passenden Farben): :laugh:
Beim FC Bayern kam es nach dem 2:1-Sieg gegen Real Madrid in der Champions League zu folgenden personellen Änderungen: Linke (für den Rot-gesperrten Kuffour) und Tarnat (für Lizarazu) rückten in die Abwehrkette. Im Mittelfeld kamen Fink und Niko Kovac für Hargreaves (Gelb-Sperre) und Jeremies zum Einsatz. Pizarro erhielt den Vorzug vor Sergio, der gegen Madrid nicht seinen besten Tag erwischte. Werders Trainer Schaaf brachte nach dem 4:3-Erfolg gegen Rostock Stalteri auf der rechten Seite für Wehlage, im Angriff ersetzte Bode den formschwachen Klasnic.


Der FC Bayern war zwar von Beginn an Ton angebend, Bremen, auf eine dichte Defensive konzentriert, versteckte sich aber keineswegs, versuchte immer wieder, mit steil gespielten Bällen, die Viererkette der Münchner zu knacken, was auch zwei, drei Mal gelang, doch echte Gefahr blieb aus.

Bremens Fore-Checking begann genau an der Mittelinie, hinten waren die Bayern-Stürmer eng markiert. Der FCB versäumte es, aktiver über die Außen zu spielen, immer wieder führte der Weg durch die Mitte und in die vielbeinige Werder-Abwehr.

Doch auf einmal ging`s Schlag auf Schlag: Erst weckte Sagnol mit einem fulminanten 22-Meter-Schuss, der knapp über den rechten Torwinkel zischte, die Akteure auf. Eine Minute später spielte Effenberg steil in den Werder-Strafraum zu Pizarro. Der vollendete freistehend und mühelos aus kurzer Distanz. Nach dem Bayern-Torjubel schubste Linke im direkten Gegenzug im Strafraum Frings von hinten um. Ailton verwandelte den fälligen Elfmeter sicher ins von ihm aus gesehene rechte Eck, Kahn flog ins linke.

Im Anschluss wurde die Partie schneller und interessanter, doch die Münchner taten sich sehr schwer, gegen die taktisch disziplinierten und zweikampfstärkeren Bremer Torchancen herauszuarbeiten. Die Norddeutschen ihrerseits überbrückten das Mittelfeld nach Balleroberung schnell, es beteiligten sich aber zu wenige an den Angriffen, es wurde nicht genügend aufgerückt, so dass Ailton, Bode und auch mal Frings sich immer einer Überzahl an Bayern-Defensivpersonal gegenübersahen. Gefährlich wurde es nach wie vor bei Steilpässen auf Ailton - in diesen Situationen war die Viererkette des FCB anfällig, der "Kugelblitz" blieb aber ohne Fortune. Insgesamt ein verdientes Remis zur Pause.

Beide Teams kamen personell unverändert aus der Kabine. Verändert hat sich dagegen in der Anfangsphase der zweiten Hälfte das Spielniveau - es sank in den Keller. Die Bälle flogen hoch und weit wie planlos von links nach rechts und postwendend zurück. Doch davon einschläfern ließen sich die Bremer. Folge: Die erneute Führung für den Deutschen Meister. Sagnol flankte von rechts in den Strafraum, Elber verlängerte, wie auch zwei Bremer Abwehrspieler, der Ball kam überraschend zu Santa Cruz, der aus vier Metern mit rechts einschoss.

Der Treffer gab Bayern keine Kombinationssicherheit, Bremen blieb konfus - so entwickelte sich ein unansehnliches Fehlpass-Festival. Die Bayern hatten große Feldvorteile, entwickelten aber in letzter Instanz keinen Druck. Bremen blieb über weite Strecken vieles, wenn nicht alles schuldig. Die Münchner taten nicht mehr als notwendig, einzig Santa Cruz und der eingewechselte Salihamidzic ließen ab und an ein wenig Spielfreude aufblitzen. Bremen fügte sich wehr-, saft- und kraftlos seinem Schicksal.

Dachten alle! Bis zur Nachspielzeit. Da brachte Banovic einen Freistoß von links herein, Kristajic konnte völlig unbedrängt ins kurze Eck einköpfen.

Ein sehr glücklicher Punktgewinn für Werder, das vor allem in Hälfte zwei schlecht spielte. Bayern fühlte sich des Sieges zu sicher und muss nun um die Qualifikation für die Champions League bangen.


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