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Telefonat mit KNORR-Vorstand: demnächst APN-Programm!! - 500 Beiträge pro Seite



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Liebe Board-Kollegen!
KNORR starten von nun an ein massives Investor-Relation-Programm mit dem der Kurs in den nächsten Wochen aus der massiven Unterbewertung geführt werden soll!

Wie mir Thomas Knorr eben persönlich telefonisch mitteilte, ist hierzu "DEMNÄCHST EIN APN-PROGRAMM GEPLANT, DAS UNSEREN AKTIONÄREN AUCH IN SCHWÄCHEREN BÖRSENUMFELDERN DEUTLICHE VORTEILE BRINGEN WIRD!"

Das APN-Programm (AktiePlusNeuemission) wird es den Aktionären möglich machen, bei von KNORR begleiteten Börsengängen in einen festgesetzten Verhältnis GARANTIERT BEI DER ZEICHNUNG ZUR ZUTEILUNG ZU KOMMEN!!!

Wie sich das auf den Kurs der KNORR-Aktie auswirkt, ... naja sparen wir uns den Kommentar.

Als Beispiel für eine interessante Neuemission:

Die Beans AG! Beans ist im Internetsektor im Bereich des E-Commerce tätig und entwickelt hierzu Softwareapplikationen.

BEANS GILT MIT ALS DER GRÖSSTE KONKURRENT VON INTERSHOP !!!
FERNER ERHIELT BEANS 1999 SOGAR EINE AUSZEICHNUNG DURCH UNSEREN BUNDESPRÄSIDENTEN A.D. ROMAN HERZOG!!!

KURSZIEL BIS ENDE DES QUARTALS: 50 EURO (KONSERVATIV)
tut mir leid, aber ich will einen Beweiss.
Das kann jeder behaupten (so schön es auch wäre...)
Hört auf mit irgendwelchen dummen Pushereien.
Ich glaube nicht, dass Herr Knorr jedem Anrufer
Insiderwissen preisgibt - Das ist dümmste Pusherei!!
Ihr tut Knorr damit keinen Gefallen.
Habt einfach etwas Geduld und Ihr werdet belohnt.
ES GIBT BEI KCP KEIN APN PROGRAMM.

Das ist Fakt und alles andere Falsch!

Gruß Poseidon
hi,

ich denke nicht, dass ein APN-Programm zur Firmenphilosophie passt.
Knorr ist eben nicht eine reine Beteiligungsgesellschaft, sondern
ist an einer nachhaltigen Wertsteigerung der von Ihr an die Boerse
gefuehrten Unternehmen interessiert. Das Beispiel Systematics
zeigt das. Hier wurden zum Boersengang keine Aktien abgegeben,
sondern im Gegenteil neue erworben.
Knorr wird also in den seltesten Faellen Aktien beim Boersengang
abgeben.

an one step ahead: erklaere mir mal, wie ein APN in diesem Falle
funktionieren soll ?

gruesse
Knorr Capital ist auf Partnersuche
(Börsenzeitung, 27.01.2000)

Das Venture-Capital- und Beratungsunternehmen Knorr Capital Partner AG (KCP),
München, verhandelt derzeit mit US-Firmen über eine Partnerschaft. Dabei gibt es
nach den Worten von Vorstandschef Thomas H. Knorr mehrere Kandidaten, von
denen eine Gesellschaft eine "ähnliche Betreuungskompetenz" und ein ähnliches
Geschäftsverständnis wie KCP aufweise und damit als Favorit gelten könne. Als
Ergebnis der Gespräche könnte eine Fusion bei den Firmen herausspringen, sagte
Knorr auf einer Investorenveranstaltung in München: "Das geht in diese Richtung."

Die Suche nach einem US-Partner sei für KCP ein "wichtiges strategisches Ziel", das
möglichst noch in diesem Jahr erreicht werden solle. Hintergrund ist nach den Worten
von Knorr die Herausforderung, als Beratungsgesellschaft Firmen nach Übersee
begleiten zu müssen. Der potenzielle Partner in den USA stehe in Europa vor dem
gleichen Problem. Da die Firma bereits an der Nasdaq notiert sei, könnte sich durch
einen Merger sogar ein Listing von KCP in den USA ergeben.

Notierung am Neuen Markt soll kommen

In Deutschland strebe man in absehbarer Zeit den Wechsel vom Amtlichen Handel in
den Neuen Markt an, so der Vorstandschef. Zwar fühle man sich im Small- und
Mid-Cap-Segment Smax "nicht unaufgehoben". Der Neue Markt verspreche jedoch
eine bessere Performance der Aktie. Knorr räumte ein, dass die Gesellschaft ihre
Rolle am Kapitalmarkt erst noch entwickeln müsse: "Wir sind noch ein verstecktes
Blümchen." Die im April 1999 für 12,5 Euro emittierte Aktie zeigte seit der Erstnotiz
keinen eindeutigen Trend; zuletzt zog die Notierung aber wieder an und erreichte ein
Niveau zwischen 24 und 26 Euro, entsprechend einer Marktkapitalisierung von 132
Mill. Euro bis 143 Mill. Euro.

Knorr beklagte, dass KCP nicht selten als Außenstelle oder "verlängerte Werkbank"
des Finanzdienstleisters Gold-Zack AG aufgefasst worden sei. Seit kurzem versucht
der Vorstandsvorsitzende deshalb, sich aus dem Dunstkreis des Unternehmens aus
Mettmann zu befreien, in dessen Aufsichtsrat er sitzt. Dazu diente Knorrs
Ankündigung, dass KCP "die transparenteste und profitabelste börsennotierte
Venture-Capital-Gesellschaft" sein wolle. "Wir haben genug Intransparenz erlebt",
sagte er - ein Seitenhieb auf Gold-Zack, deren teilweise undurchsichtiges
Geschäftsgebaren in der Öffentlichkeit mehr und mehr kritisiert wird.

Der Emanzipation diente ferner der vor kurzem zum Preis von 19,22 Euro je Aktie
über die Bühne gegangene Kauf von 11 % des KCP-Grundkapitals aus dem
Gold-Zack-Besitz durch die Familie Knorr. Wie berichtet, will diese die Anteile an
Institutionelle weiterverkaufen und so den Free Float auf rund 35 % erhöhen. Der
Vorstandschef denkt dabei an die Aufteilung des Pakets auf drei bis vier
Finanzadressen, etwa Fonds und Banken. Die Gespräche mit Interessenten sollen
spätestens bis zur nächsten Hauptversammlung abgeschlossen sein, so Knorr. Der
bei Gold-Zack verbleibende Anteil von 9,0 % an KCP wird mittlerweile als reine
Finanzbeteiligung charakterisiert. Hat sich KCP beim Going Public in erster Linie als
Emissionsberatung und Consulting-Firma präsentiert, so steht Knorr zufolge jetzt das
Venture-Capital-Geschäft im Vordergrund. Mittlerweile besitzt das Unternehmen 30
Firmenbeteiligungen mit dem Schwerpunkt IT-Services/Consulting und Internet. Die
Anschaffungskosten betrugen insgesamt 45 Mill. DM. Ziel sei es, das Portfolio an
potenziellen Börsenkandidaten auf mindestens 40 Firmen zu erhöhen und vom Jahr
2001 an zehn Börsengänge pro Jahr abzuwickeln.

Kernmarkt von KCP bleibe die Informations- und Kommunikationstechnologie; hier
verfüge das Unternehmen über ein anerkanntes Branchen-Know-how, so der
Vorstandschef. Beteiligungen an Firmen aus dem Segment Health Care und
Biotechnologie werden in der Tochter Medicis AG gebündelt, an der KCP 40 % hält.
Zudem planen die Münchner den Einstieg ins Segment Media und Entertainment. Die
dafür gegründete Viper Media Venture AG habe aber noch keine attraktiven Firmen
gefunden, hieß es. Ebenfalls 40 % hält das Unternehmen an der Management
Support Systems AG, die Firmen "standardisierte Services" anbietet (Aufbau eines
Planungswesens, Controlling usw.).

Grundsätzlich bleibe KCP bei der Strategie, in anderen Branchen als dem IT-Segment
nur zusammen mit strategischen Partnern zu investieren, die entsprechendes
Know-how einbringen sollen. Knorr betonte die großen stillen Reserven, die im
Beteiligungsportfolio des Unternehmens schlummerten. Bei börsennotierten Papieren
betrügen diese knapp 20 Mill. Euro. Dem Vorstandschef zufolge wird auf Sicht der
Börsengang der Medicis AG und der Management Support Systems angestrebt. Bei
der Biotech-Holding könne die Börsenfähigkeit auf der Basis von 10 bis 12 (derzeit: 5)
Firmenbeteiligungen bereits 2001 erreicht werden. Bei der Management Support
Systems werde dies wohl eher 2002 der Fall sein.

Planung: Ebit 2000 bei gut 15 Mill. Euro

Wie vor einigen Tagen bekannt gegeben, konnte KCP 1999 den Umsatz nach ersten
Berechnungen auf 18,3 (4,0) Mill. Euro ausweiten. Das Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (Ebit) legte auf 6,6 (1,8) Mill. Euro zu; der Nettogewinn stieg auf 3,7 (1,0)
Mill. Euro. Die von Knorr den Investoren präsentierte Planrechnung für die Jahre 2000
bis 2002 sieht Umsätze von 31,3 Mill. Euro (2000), 47,6 Mill. Euro (2001) und 62,2
Mill. Euro (2002) vor. Das Ebit soll auf 15,2 Mill. Euro, 27,2 Mill. Euro und 37,8 Mill.
Euro zulegen. Beim Jahresüberschuss sind Zuwächse auf 6,1 Mill. Euro, 11,2 Mill.
Euro und 15,8 Mill. Euro budgetiert.

Knorr nannte diese Planung als "gesichert", sofern die Börse auf dem jetzigen Niveau
bleibe. Nicht berücksichtigt worden seien die Pläne der Bundesregierung,
Anteilsverkäufe an inländischen Unternehmen steuerlich zu befreien. Und auch eigene
Überlegungen zur Minderung der Steuerlast hätten in die Zahlen noch keinen Eingang
gefunden: So ist dem Vorstandschef zufolge geplant, das Beteiligungsgeschäft (und
vielleicht später auch die Beratungsaktivitäten) in eine eigene Kapitalgesellschaft
unterhalb der AG auszugliedern. Man sei sicher, dadurch die Steuerquote von KCP
auf unter 30 % drücken zu können.


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