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Zurück zur Sachlichkeit und dem durch Prof. Hoeren unterstützten, wirklich einzigen Erfolg der Komiker

OLG Frankfurt/Main
Urteil vom 23.09.1999, 6 U 74/99 , TV-Werbeblocker


Tatbestand
Die Antragsgegnerin vertreibt ein als "Fernsehfee" bezeichnetes Zusatzgerät zum Fernseher, mit dessen Hilfe der Zuschauer seinen Fernsehkonsum auf vielfältige Weise programmiert steuern kann. Zu den angebotenen Funktionen gehört u.a. ein in der Werbung so bezeichneter "TV-Werbeblocker". Hat der Zuschauer diese Funktion gewählt, schaltet sein Fernsehgerät, sobald die laufende Sendung durch Werbung unterbrochen wird, automatisch auf einen anderen, werbefreien Sender. Nach Beendigung der Werbeunterbrechung schaltet das Fernsehgerät ebenfalls automatisch auf den ursprünglich eingeschalteten Sender zurück. Das Umschalten und Zurückschalten wird manuell durch Mitarbeiter der Antragsgegnerin über den sogenannten RDS-Kanal, der parallel zu den Fernsehprogrammen und unabhängig von diesen sendet, vorgenommen.

Die Antragstellerin, die einen werbefinanzierten privaten Fernsehsender betreibt, sieht sich durch die "Werbeblocker"-Funktion des von der Antragsgegnerin vertriebenen Gerätes wegen der Gefahr zurückgehender Werbeeinnahmen in ihrem Bestand bedroht. Sie nimmt die Antragsgegnerin daher im Wege des Eilverfahrens wegen Verstoßes gegen §§ 1 UWG, 823 Abs. 1 BGB auf Unterlassung in Anspruch.
Das Landgericht hat den Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung mit Urteil vom 08.04.1999 zurückgewiesen. Mit der hiergegen eingelegten Berufung verfolgt die Antragstellerin ihr Unterlassungsbegehren weiter mit dem Antrag,

der Antragsgegnerin zu untersagen, ein technisches Gerät zu vertreiben und zu bewerben, soweit es dem Fernsehzuschauer ermöglicht, in programmierter Form im voraus im Fernsehen ausgestrahlte Werbung abzuschalten, insbesondere, wenn dies unter der Bezeichnung "TV-Werbeblocker" geschieht.

Von der weiteren Darstellung des Tatbestandes wird gemäß § 543 Abs. 1 ZPO abgesehen.

Entscheidungsgründe
Die zulässige Berufung hat in der Sache keinen Erfolg. Das Landgericht hat zutreffend angenommen, dass der Antragstellerin der geltend gemachte Unterlassungsanspruch unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt zusteht.
Der Vertrieb eines Fernseh-Zusatzgerätes mit der beanstandeten "Werbeblocker"-Funktion verstößt nicht gegen § 1 UWG.
Das Landgericht hat bereits mit Recht in Frage gestellt, ob dem Verhalten der Antragsgegnerin überhaupt eine Wettbewerbsabsicht im Rechtssinne zugrunde liegt.
Zwischen den Leistungen, die die Parteien anbieten, besteht schon objektiv kein Wettbewerbsverhältnis. Voraussetzung für ein (abstraktes) Wettbewerbsverhältnis im Sinne von § 13 Abs. 2 Nr. 1 UWG ist, dass die Parteien Waren oder Dienstleistungen jedenfalls verwandter Art vertreiben. Dies ist nur der Fall, wenn die Waren oder Dienstleistungen nach die Verkehrsanschauung so viel Übereinstimmendes haben, dass sie sich mit einer gewissen, wenn auch geringen Wahrscheinlichkeit einander im Absatz behindern (vgl. Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 21. Aufl., Rz. 14 Zu § 13 m.w.N.). Ein solches Austauschverhältnis zwischen den sich gegenüberstehenden Leistungen besteht im vorliegenden Fall nicht. Die Leistungen der Parteien ergänzen sich vielmehr in der Weise, dass die Antragsgegnerin ihre Leistung ohne diejenige der Antragstellerin gar nicht erbringen könnte.
Die Anwendbarkeit von § 1 UWG läßt sich auch unter dem Gesichtspunkt der unmittelbaren Betroffenheit der Antragstellerin nicht ohne weiteres daraus herleiten, dass sich die Antragsgegnerin mit dem beanstandeten Verhalten einen wirtschaftlichen Vorteil verschafft, dem ein entsprechender Nachteil auf Seiten der Antragstellerin gegenübersteht (so allerdings Landgericht Berlin, Urteil vom 28.05.1999 - 15 O 130/99 -, betreffend ein gegen die Antragsgegnerin geführtes Parallelverfahren). Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (WRP 98, 973 - Fotovergrößerungen) gehört auch zum Kreis der - unabhängig von § 13 Abs. 2 Nr. 1 UWG klagebefugten - unmittelbar Betroffenen nur derjenige, der zum Verletzer in einem (konkreten) Wettbewerbsverhältnis steht. Dies setzt im Regelfall ebenfalls die zumindest denkbare Möglichkeit voraus, dass die Parteien sich - eventuell auch gerade mit Blick auf die beanstandete Verletzungshandlung - einander im Absatz behindern können. Daran fehlt es hier wiederum wegen der Verschiedenheit der angebotenen Leistungen. Insbesondere liegt auch kein Fall vor, in dem nach der Verkehrsanschauung an sich nicht in einem Austauschverhältnis stehende Leistungen erst durch das beanstandete Verhalten selbst als substituierbar dargestellt werden (vgl. hierzu Baumbach/Hefermehl, a.a.O., Einleitung Rz. 228 m.w.N.).

Unter diesen Umständen könnte ein konkretes Wettbewerbsverhältnis allenfalls noch mit den - von der Antragstellerin behaupteten - außergewöhnlich schwerwiegenden Auswirkungen des beanstandeten Verhaltens auf die Geschäftstätigkeit der Antragstellerin begründet werden. Gegen eine derart weit reichende Anwendung wettbewerbsrechtlicher Vorschriften spricht jedoch, dass Behinderungen der unternehmerischen Betätigung auch mit dem allgemeinen Deliktsrecht, nämlich dem von der Rechtsprechung im Rahmen von § 823 Abs. 1 BGB entwickelten Auffangtatbestand des Eingriffs in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb, abgewehrt werden können.
Die Frage der Wettbewerbsabsicht kann jedoch - wie es das Landgericht ebenfalls getan an - dahingestellt bleiben. Selbst wenn man die grundsätzliche Anwendbarkeit von § 1 UWG auf den vorliegenden Sachverhalt unterstellt, fehlt es jedenfalls in der Sache an einem wettbewerbswidrigen Verhalten der Antragsgegnerin im Sinne dieser Vorschrift.

Die Generalklausel des § 1 UWG gewährt keinen allgemeinen und umfassenden Anspruch für ein Unternehmen, vor etwaigen Beeinträchtigungen von dritter Seite geschützt zu werden. Es gehört im Gegenteil mit zum Wesen des Wettbewerbs, dass sich durch neue Entwicklungen, insbesondere technischer Art, die Bedingungen für die gewerbliche Betätigung ständig ändern, was auch zur Beeinträchtigung der Interessen bestehender Branchen oder Unternehmen führen kann. Dies ist mit den Mitteln des Wettbewerbsrechts grundsätzlich nicht zu verhindern. Entscheidend für die Beurteilung im Rahmen von § 1 UWG ist vielmehr, ob ein Dritter ein anderes Unternehmen mit Mitteln zu beeinträchtigen sucht, die entweder von der Rechtsordnung im übrigen mißbilligt werden oder aus sonstigen Gründen beanstandenswert ("unlauter") erscheinen. Dies ist nach Auffassung des erkennenden Senats im vorliegenden Fall zumindest nach dem derzeitigen Kenntnisstand zu verneinen.
Die Antragsgegnerin verstößt gegen keinerlei Rechtsvorschriften. Sie greift auch weder in die Rundfunkausstrahlung der Antragstellerin ein, noch zwingt sie dem Zuschauer in irgendeiner Weise die Ausblendung von Werbung auf. Vielmehr eröffnet sie ihm die Möglichkeit, durch eigene freie Entscheidung beim Beginn von Werbeausstrahlungen automatisch das Programm wechseln zu lassen. Der Zuschauer selbst verhält sich dabei ebenfalls weder rechts- noch vertragswidrig, da für ihn keinerlei Verpflichtung besteht, sich die Werbung im Fernsehen anzuschauen. Insoweit unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt maßgeblich von denjenigen Fällen, in denen es dem Publikum erleichtert wird, sich mit entsprechenden Hilfsmitteln den unbefugten Zugang zu fremden Leistungen zu verschaffen (vgl. hierzu etwa Senat NJW 96, 264 - Piratenkarte zur Entschlüsselung von TV-Programmen).
Die Antragstellerin hat auch keinen "moralischen" Anspruch darauf, dass etwa die Zuschauer, wenn sie schon kostenfrei den redaktionellen Teil ihres Programms sehen, dann auch die Werbung über sich ergehen lassen müssten. Es ist in der Regel Wesensmerkmal der Werbung, dass sie Empfänger erreichen will unabhängig davon, ob diese die Werbung überhaupt zur Kenntnis nehmen wollen oder sogar als belästigend empfinden. Daher muß Werbung immer damit rechnen, dass der ins Auge gefaßte Adressat ihr ausweichen will, was die Werbung wiederum mit verschiedensten Mitteln zu verhindern sucht. Der Zuschauer, der zwar das Programm der Antragstellerin sehen, aber die Werbung vermeiden will, verhält sich also nicht nur nicht rechtswidrig, sondern durchaus legitim. Wenn die Antragsgegnerin versucht, dem Zuschauer die von ihm selbst gewünschte Werbevermeidung effizient unter Anwendung ansonsten rechtmäßiger Mittel zu erleichtern, ist dies jedenfalls im Grundsatz nicht zu beanstanden. Das selbe gilt für die von der Antragsgegnerin gewählte Bezeichnung "TV-Werbeblocker", mit der die in Rede stehende Funktion des Gerätes plakativ, aber zutreffend umschrieben wird.
Das verfolgte Unterlassungsbegehren läßt sich auch nicht mit den von der Antragstellerin angeführten verfassungsrechtlichen Überlegungen, insbesondere mit der Rundfunkfreiheit (Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG), rechtfertigen.

Die Rundfunkfreiheit findet - wie andere Grundrechte auch - im Privatrecht nicht in der Weise unmittelbare Anwendung, dass die Antragsgegnerin etwa direkte Adressatin von Verpflichtungen sein könnte, die sich aus Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG ergeben. Es kann vielmehr im vorliegenden Zusammenhang lediglich um die sogenannte mittelbare Drittwirkung der Grundrechte gehen, die dazu führt, dass insbesondere bei der Auslegung von privatrechtlichen Generalklauseln wie zum Beispiels § 1 UWG die besondere Bedeutung ("Ausstrahlungswirkung") der Grundrechte beachtet werden muß (vgl. speziell für die Rundfunkfreiheit Ricker/Schiwy, Rundfunkverfassungsrecht, B 122 f.). Diese "verfassungsrechtliche Konkretisierung" (so Baumbach/Hefermehl, a.a.O. , Einl. Rz. 93) führt hier jedoch zu keiner anderen als der oben dargestellten Auslegung von § 1 UWG. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf den der Antragstellerin zustehenden individuellen Grundrechtsschutz, sondern auch im Hinblick auf den im Allgemeininteresse bestehenden Schutz der Rundfunkfreiheit als Institution.

Nachdem der Gesetzgeber sich entschlossen hat, werbefinanzierten Privatrundfunk zuzulassen, kann es keinem Zweifel unterliegen, dass diejenigen Veranstalter, die von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und einen Privatsender eingerichtet haben, sich auf einen grundrechtlichen Bestandsschutz einschließlich der Möglichkeit der Werbefinanzierung berufen können. Dabei kann dahinstehen, ob sich dieser individuelle Grundrechtsschutz allein aus Art. 14 GG oder auch aus der individuellen Rundfunkfreiheit der Privatveranstalter ergibt (so Ricker/Schiwy, a.a.O. , B 15. 6; Bonner Kommentar- Degenhardt, Rz. 738 zu Art. 5 a.E.). Dieser grundrechtlich geschützten Position der Antragstellerin sind bei der "verfassungsrechtlichen Konkretisierung" im Rahmen von § 1 UWG jedoch die ebenfalls grundrechtlich geschützten Interessen der Antragsgegnerin an ungehinderter unternehmerischer Betätigung und auch das durch die allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) zumindest mit einem gewissen Grundrechtsschutz versehene Interesse des Zuschauers gegenüberzustellen, unerwünschte Werbespots zu vermeiden. Die Abwägung dieser Grundrechtspositionen führt im Hinblick auf die bereits oben dargestellten Gesamtumstände wiederum dazu, dass die Antragstellerin den Vertrieb von Geräten mit der beanstandeten "Werbeblocker"- Funktion hinnehmen muß. Insoweit ist nach Auffassung des erkennenden Senats auch von Bedeutung, dass nach dem derzeitigen Kenntnisstand, wie er sich im vorliegenden Eilverfahren ergibt, die von der "Werbeblocker"-Funktion ausgehenden Gefahren für die Werbeeinnahmen für die Antragstellerin als bei weitem nicht so groß eingeschätzt werden können, wie die Antragstellerin selbst es darstellt.
Zunächst kann nicht abgeschätzt werden, in welchem Umfang die Fernsehzuschauer überhaupt bereit sind` für das Gerät " Fernsehfee" trotz seiner vielfältigen Funktionen - den nicht unerheblichen Kaufpreis von ca. 300, 00 DM sowie die zusätzlich anfallenden Monatsgebühren aufzubringen. Weiter erscheint fraglich, ob die Käufer des Geräts sodann von der "Werbeblocker"- Funktion in nennenswertem Umfang auf die von der Antragstellerin befürchtete Weise Gebrauch machen werden. Mit Hilfe dieser Funktion kann nämlich auch bei der Videoaufzeichnung die Aufnahme während der Werbeeinblendungen unterbrochen werden. Dieser Einsatz des "Werbeblockers", der aus der Sicht des Nutzers sinnvoll ist, weil etwa mit Werbeunterbrechungen ausgestrahlte Spielfilme nach der Aufzeichnung "in einem Stück" angesehen werden können, wird von der Antragstellerin jedoch - mit Recht - nicht beanstandet; denn auch wenn die Werbeeinblendungen mit aufgezeicbnet werden, kann unterstellt werden, dass diese beim Abspielen der Aufzeichnung vom Zuschauer ohnehin regelmäßig durch schnelles Vorspulen übersprungen werden. Dagegen erscheint der Einsatz der "Werbeblocker" - Funktion beim Ansehen einer laufenden Sendung weniger sinnvoll. Denn in diesem Fall wird die Werbeunterbrechung der Sendung lediglich ersetzt durch den vorübergehenden Wechsel auf eine andere, in der Regel bereits laufende Sendung nicht vorhersehbaren Inhalts. Ob diese Art der Pausenüberbrückung so reizvoll ist, dass viele Gerätenutzer von ihr Gebrauch machen werden, muß bezweifelt werden. Jedenfalls wird es sich hierbei nur um solche Fernsehzuschauer handeln, die offenbar ohnehin eine ausgeprägte Abneigung gegenüber Werbesendungen entwickelt haben. Es bestehend erhebliche Zweifel, ob das Abwandern gerade dieser Zuschauerkreise aus der Sicht der werbungtreibenden Wirtschaft überhaupt einen solchen Verlust darstellt, dass die Werbekunden der Antragstellerin zur Zahlung der Werbeentgelte in der bisher verlangten Höhe nicht mehr bereit sein werden.
Unter Berücksichtigung dieser Gesamtumstände erscheint bereits fraglich, ob die Antragstellerin bei einem Vertrieb der beanstandeten Geräte mit "Werbeblocker" - Funktion überhaupt einen Rückgang ihrer Werbeeinnahmen befürchten muß. Von einer ernsthaften Existenzgefährdung kann zumindest nach dem derzeitigen Stand erst recht nicht ausgegangen werden.
Ein Verbot der "Werbeblocker"- Funktion nach § 1 UWG läßt sich auch nicht mit einer Gefährdung der Rundfunkfreiheit (Art. 5 Abs. 2 S. 2 GG) als Institution begründen.
Es ist grundsätzlich anerkannt, dass im Rahmen von § 1 UWG auch zu berücksichtigen ist, ob und in welchem Ausmaß die beanstandete Maßnahme eine verfassungsrechtlich garantierte Institution in ihrem Bestand gefährdet (z.B. den Bestand der Tagespresse durch "zeitungsähnliche" Anzeigenblätter, vgl. hierzu die Nachweise aus der Rechtsprechung des BGH bei Baumbach/Hefermehl, a.a.O. Rz. 865 zu § 1 UWG aber auch - insoweit eher zurückhaltend - die Entscheidung OLG Stuttgart WRP 98, 525 - Zeitung zum Sonntag). Im vorliegenden Fall wird die Rundfunkfreiheit als Institution durch das Verhalten der Antragsgegnerin jedoch nicht gefährdet.

Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. E 57, 259, 319 f.) beinhaltet die Rundfunkfreiheit als institutionelles Grundrecht im wesentlichen den Auftrag an den Gesetzgeber, durch eine positive Ordnung sicherzustellen, dass die Vielfalt der bestehenden Meinungen im Rundfunk in möglichster Breite und Vollständigkeit Ausdruck findet und dass auf diese Weise umfassende Information geboten wird. Dies beruht auf der Erwägung, dass - anders als im historisch gewachsenen Pressewesen - das Rundfunkwesen zumindest auf absehbare Zeit nicht dem freien Spiel der Kräfte überlassen werden darf (a.a.O. S. 323). Wie der Gesetzgeber diese ihm von der Verfassung übertragene Aufgabe erfüllt, ist dabei seine Sache (a.a.O. S. 321). Nachdem er sich für die Zulassung privaten Rundfunks entscbieden hat, gebietet es die institutionelle Rundfunkfreiheit aber, Vorkehrungen zum Schutz dieser Freiheit in diesem Bereich zu treffen (a.a.O. 1. Leitsatz). Denn - wie das Bundesverfassungsgericht in einer weiteren Entscheidung ausgeführt hat (E 73, 118, 155 f.) - stellt gerade der allein werbefinanzierte Privatrundfunk in der Tendenz eine Gefahr für die Rundfunkfreiheit dar.
Dies zeigt, dass die Rundfunkfreiheit als Institution die Erhaltung der Meinungsäußerung und Meinungsbildung im allgemeinen garantieren, nicht aber den Bestand des privaten Rundfunks und erst recht nicht des werbefinanzierten Rundfunks gewährleisten soll. Vielmehr sind die Privatveranstalter durch die Entscheidung des einfachen Gesetzgebers zugelassen worden und genießen infolge dessen auch - wie oben ausgeführt - den sich daraus ergebenden iudividuellen Grundrechtsschutz. Dadurch allein ist aber der Privatrundfunk noch nicht seinerseits zu einer verfassungsrechtlich geschützten Institution geworden. Unter diesen Umständen ist eine Gefährdung der institutionellen Rundfunkfreiheit durch den beanstandeten "Werbeblocker" schon im Ansatz nicht erkennbar.
Die Antragsgegnerin greift schließlich nicht rechtswidrig in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb der Antragstellerin ein (§ 823 Abs. 1 BGB). Ein Schutz es Gewerbebetriebs nach dieser Vorschrift wäre - da es sich um einen Auffangtatbestand handelt - ohnehin nur gegeben, wenn man die Anwendbarkeit wettbewerbsrechtlicher Vorschriften mangels Wettbewerbsabsicht der Antragsgegnerin verneinen wollte. In diesem Fall spricht allerdings alles dafür, die erforderliche Betriebsbezogenheit des Eingriffs zu verneinen; insoweit kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Urteil Bezug genommen werden (§ 543 Abs. 1 ZPO). Jedenfalls fehlt es aber an der Rechtswidrigkeit des Eingriffs. Da auch der betriebsbezogene Eingriff in den Gewerbebetrieb noch nicht dessen Rechtswidrigkeit indiziert, bedarf es in diesem Zusammenhang ebenfalls einer umfassenden Interessenabwägung, die im Rahmen von § 823 Abs. 1 BGB zu dem selben Ergebnis führt wie im Rahmen von § 1 UWG.
TC U stellt immer wieder neue Rekorde beim Verhältnis

"Umsatz (minimal) zu Postings & Leser" (heute rd. 400-500) auf.

Auf jeden TC U -Boardleser kommen damit sicherlich weniger als 1 Euro TC U-Umsatz.

Wann gibt es eigentlich wieder einmal eine der spaßigen, immer reichlich
mit juristischen Fehlern ablaufende HV ?

Wenn Bertelsmann (RTL, VOX, RTL2 etc) oder ProSieben AG (Pro7, SAT, Kabel1 etc) intelligenter
wären, würden sie sicherlich die TC U alleine mit HV-Anfechtungsklagen mehrjährig blockieren können.
@uli,

sag mal, du hast dir doch nach eigenem bekunden tivion runtergeloadet.... und?? mal getestet, meinung?

vermisse hier jedenfalls mal ne meinung bzw. testbericht zur software...
@honeymoon
ja honeymoon, die software habe ich bereits downgeloadet, einiges auch schon erkennen können, doch bill gates hat diese erkenntnisse nach wenigen sekunden zerschlagen. im klartext: auf meinem rechner, xp home, läuft´s bis jetzt noch nicht.
ich bin aber gerade dabei ein update zu loaden, und habe, da ich sehr mitteilungsfreudig bin, kein problem davon zu berichten.
mfg uli
ps. und trotzdem,
mfg uli
hallo merrill, da ich kein backup dieses treads besitze frage ich allen ernstes: warst du auf dieser haareraufenden hv anwesend? oder geilst du dich auch nur an deren geschichten auf?
nichts für ungut, mfg ulisebit
@Merrill
Dass Du Dich noch hier zu Wort meldest, nachdem Komplott Dich als Schradianer geoutet hat (wie man ja leicht an Deinen Threads erkennen kann, Solar Fabrik etc.).
Ich dachte die Al Schradia arbeitet nur im Untergrund.

Aber auch der Satz: "Wenn RTL blablabla" , hat Schrade schon 100mal auf jeder HV geblubbert, als Rechtfertigung, daß er der TC ja nix Böses will, sondern RTL noch schlimmer wäre, bla bla bla, gähn. Auch in diesem Thread schon 100.000 mal geblubbert, habt Ihr eigentlich in Eurem MS-Headquarter dafür Textbausteine oder vielleicht einen Auto-Inserter, der das hier zufällig reinschreibt oder was?
....ach TC-U ... Early_bird .....

Was du alles weißt, was Schrade auf den HVen deines Arbeitgebers erzählt hat ...
(Zitat: "hat Schrade schon 100mal auf jeder HV geblubbert" )

Inhaltlich dürfte er jedoch Recht haben. Sei´s drum.
Ich genieße jetzt schon seit einigen Tagen die literarischen Ergüsse (wohl eher: ejaculatio praecox) dieser Herrenrunde....
Nur mal so eine Frage von einer außenstehenden Person: hat der Vorstand einer börsennotierten Firma nichts besseres zu tun, als virtuell und verbal seine Schw...größe zu vergleichen??
Freue mich bereits jetzt auf morgen und was dann wieder Amüsantes hier drin steht (meist sogar besser als RTL’s talkshows)
mfg rt
@all

vielleicht sollte die Diskussion wieder etwas sachlicher geführt werden.

Meines Erachtens hat auch TCU das Rad nicht neu erfunden. Seit über 2 Jahren gibt es sogenannte HTPCs die mit unterschiedlichen Programmen laufen, MyHTPC (Windows) oder LinuxVDR z.B., und die kostenlos downloadbar sind. Auch was MS jetzt bringt, ist nix Neues.
Dazu gibt es mittlerweile eine große Vielfalt an fertigen
STBs unterschiedlicher Größe und Funktionalität.
Einzig mit der "Fernsehfee" ist hier was angeboten, was es meines Wissens so nicht gibt. Allerdings nur eine Frage der Zeit, bis hier windige Programmierer ein solches Programm ins Netz stellen.
Also Neuland wird hier sicherlich nicht betreten.
Letztendlich wird es davon abhängen wie bedienerfreundlich die Oberfläche ist.

op
Immerhin ein echtes Bemühen und ab und an recht unterhaltsam.
B.t.w. gebührt dem alten Stasi-Oberst Hubert Hunold das
Copyright an der auch durch das Handelsblatt bekannt gewor-
denen "sambatanzenden Vorsitzenden".
Die Ergüsse, die es hier zu lesen gibt, fliessen also in die
deutsche Presselandschaft ab (so auch sharper.de, hier auch
Hubert Hunold oder Financial Times, interna) und bereichern
auch die deutsche Literatur (Liquide, DonAlphonso).
Und wo könnten Merrill und Matthias Schrade besser Werbung
machen?
komp(l)ott
@opernheimer
Sehr guter Beitrag.
HTPC & MSMC siehe auch Sony etc. sind alle Ergebnisse der letzten 1,5 Jahre. Der große Mangel: Wer stellt sich den Arbeitsplatz-PC ins Wohnzimmer? Ja es geht genau um die 10 Meter, wenn ganze Analystenscharen, die UE/IT-Märkte von morgen untersuchen. 802.11 ist zu teuer, Stream-Clients machen nur die Hälfte und der Connect von TC ist tatsächlich ein neues Rad. Wo kannst Du für $25 den WZ-TV mit dem Arbeitsplatz verbinden?

Aber nehmen wir mal an, Du sitzt so wie "Rotes Teufelchen" allein und frustriert in einer 1 Zimmer-Wohnung und hast zufällig den PC neben dem TV. Auch dann die Frage: Wie steuerst Du den TV, per Fernbedienung, Keyboard? Welche Programme lassen sich steuern, wie die Oberfläche TV gerecht gestalten. So trivial ist das wohl nicht, denn TV-Out ist seit 3,5 Jahren schon fester PC-Standard.
Die Fragen gehen mit EPG für Deutschland, mit Videodiskrecording weiter.... Webcam on TV etc. etc.

HTPC wurde übrigens als kostenloses MS MediaCenter Software entwickelt und kümmert sich um den Connect überhaupt nicht. Siehe Test aktuelle ct (oder die davor??), jedenfalls momentan Bastellösung, wobei ich davon ausgehe, daß die in einem Jahr massenmarktreif sind. Alles Argumente für TC, denn die ganzen Bastellösungen (Girder etc.) zeigen doch den ungeheuren Bedarf.
Und natürlich schläft der Markt nicht, von allen Seiten kommen ähnliche Ansätze, dem einen fehlt das , dem anderen das... Allein der letzte Aldi-PC (Funkfernbedienung etc.) war schon quasi ein MediaCenter (gut O.K. 1200€).

Viele Leute haben sich schon einen Connect selbst gebastelt (AV-Sender, Funkfernbedienung), worum es geht, ist die fertige Verkaufsbox an der Lidl-Kasse: Wenn da TV-Werbeblocker etc. draufsteht, geht das weg wie geschnitten Brot, wir hatten es doch damals mit der 399 DM Box erlebt, 1000 Stück im ersten Monat ohne jegliche Werbung bei 25% Vertriebsabdeckung, 150.000 Umsatz, (bevor die EV von RTL kam).

Wieso Opernheimer, bist Du als Profi nicht im Aktionärsverteiler? Wärst Du es, hättest Du schon den Download-Link erhalten und würdest Dich von der Oberfläche bgeistert zeigen. Mhh? Mal probieren? (17 MB, Freeware).

@RT, Spaaaas ;)
@Early_bird

Die kommerzielle Nutzung der Plattform bedarf der schriftlichen Einwilligung der wallstreet-online AG

Diese Einwilligung haben wir nicht erteilt.

Offensichtlich sind Sie ein Mitarbeiter der Firma TC Unterhaltungselektronik.

Ihren Account werde ich bis zu einer Klärung der Sachlage schließen.

Firmen haben die Möglichkeit, sich einen offiziellen Account geben zu lassen mit der eindeutigen Bezeichnung [IR]. Antrag an feedback@wallstreet-online.de

MfG
BoersenMod
Dann bitte auch die Accounts von Matthias Schrade und Merrill mit Dauerwerbung für GSC im Sinne von Gleichbehandlung sperren.
komp(l)ott
@komplott

Kannst Du mir Beispiele nennen ? Gerne auch über Boardmail. Wir unterscheiden auch zwischen kommerzieller Werbung und Anlegerinformation.
@komplott & BörsenMod:

Ich gebe gerne eine eidesstaatliche Erklärung ab, das ich weder Angestellter,
noch Dienstleister bin für

www.eco-reporter.de
www.gsc-research.de
www.insiderdaten.de
www.nebenwerte-journal.de (Die Seite ist schwach - das Heft ein MUSS !)

Ich finde einfach, das es auf diesen Seiten äußerst nützliche Informationen gibt
und die Homepages es verdient haben, das man sie häufig erwähnt.
Gerne antworte ich öffentlich und nicht per Boardmail.

Werbliche Angebote, standardmässig mit Verlinkung, werden wie
in # 1016 von Merrill ins Board gestellt.
Der typische und standardisierte Beitrag, von mir bei mindes-
tens zwanzig Aktien entdeckt, sieht nachfolgend spezifiziert
aus:
German Small Cap Research hat einen ausführlichen Bericht über
die aktuelle Hauptversammlung veröffentlicht.

Man kann den Bericht entweder als Einzelabruf für einige
Euro abrufen oder über ein kostenloses Probeabonnement.

Da die nächsten acht Tage (Probeabo-Laufzeit) ohnehin
mindestens 30 weitere HV-Berichte veröffentlicht werden,
empfehle ich das Probeabo.

Zudem kann man mit dem Probeabo alle ca. 3.000 HV-Berichte
der Vergangenheit nachlesen. Weiteres unter:

http://www.gsc-research.de


Herr Schrade, der Geschäftsführer oder Vorstand der GSC,
tritt unter seinem Klarnamen MatthiasSchrade auf und be-
spricht und verweist häufiger die/auf die hauseigenen
Dienstleistungen.

Wenn Early_byrd in diesem Board gesperrt ist, halte ich dies
für einen Fehler, da wir ihm die Maske vom Gesicht gerissen
haben, wir als User in Eigenverantwortung für Boardhygiene
gesorgt haben und er bei so viel Gegenwind überhaupt nicht
in der Lage ist, Werbung für das eigene Haus zu machen;
nein, es entschwindet für die User die Möglichkeit, zusätz-
liche Informationen zu erwirtschaften und zu wägen und das
Board wird fortfolgend noch stiller.

Bei ITV Media und bei Met@box treten/traten mit StockRave
und lesa auch unbeanstandet Funktionsträger von Firmen auf,
die wegen des hier Early_byrd belastenden Sachverhalts NICHT
gesperrt wurden.

komp(l)ott
Ach Komplott .....

Wie ich bereits schrieb: Ich gebe gerne eine eidesstaatliche Erklärung ab,
das ich weder Angestellter,
noch Dienstleister für eine der von mir sehr häufig empfohlenen Seiten bin.
Auch bin ich selbstverständlich nicht Schrade oder einer seiner Angehörigen.

Die von dir beanstandete Texte sind älter.
Anzahlmässig dürften sie weniger als 2% meiner Postings ausmachen.
Nach Ermahnung vom Moderator habe ich die Einstellung dieser Texte unterlassen.
Ich fand einfach, man sollte die Leute auf die kostenlose Probeabo-Möglichkeit
hinweisen - und in dieser Zeit gleich sehr viele GSC-Berichte kostenlos herunter laden.


Witzigerweise habe ich für diese (alten) Postings von beiden Seiten ein´s auf den Hut bekommen:
Vom Moderator, weil´s ihm zu sehr nach Werbung aussah -
und von GSC-Research, weil die keine Lust auf die vielen Probeabo-Stornos hatten.
Ach Merrill,

ich habe überhaupt nichts persönlich gegen Dich und Deine
Beiträge, zumal diese - wie im Falle SPAG - aufklärend
wirken.
Deine äusserst einseitigen Stellungnahmen zu Herrn Schrade
und seiner Selbstdarstellung gehen mir aber trotzdem auf
den Keks, zumal ich einige verbreitete Daten überprüfen konnte
und meine eigenen Erfahrungen sammeln durfte.
Nichts für Ungut, doch gleiches Recht für alle.
Kommerziell kann das Handeln von Early_byrd auf Grund der
Reaktionen der User dieses Boards sicher nicht sein.
Hier gilt es auch, das Datum des Erscheinens des betreffenden
Users im Board mit dem Handeln eines Grossaktionärs in ge-
danklichen und sachlichen Zsammenhang zu setzen.
komp(l)ott
Und noch was .....

#980 von Merrill 01.10.03 10:09:46
Beitrag Nr.: 10.896.501 TC UNTERHALTUNGSELEK.
Gibt es eigentlich bei Wallstreet keine Möglichkeit,
Menschen zu sperren,die ganz offensichtlich zu
(dubiosen & fast umsatzlosen) Unternehmen zugehörig sind ?


Meinst Du nicht, dass MS und Du Ausgangspunkt und -ort
der unnötigen Sperrung sind?
komp(l)ott
Und dann noch die letzte kommerzielle Werbung des Herrn
Matthias Schrade, der übrigens an TCU beteiligt war
- nicht nur mit einer Aktie - :

#679 von MatthiasSchrade 26.09.03 14:20:29
Beitrag Nr.: 10.855.371 W.E.T.AUTOM.S.AG O.N.
@Hiberna: meine Aussage bezog ausschließlich auf Dein
" erstaunlich, dass W.E.T. noch eine Analystenkonferenz macht"
- dass die möglicherweise anders abläuft als bisher ist
nicht auszuschließen.

Übrigens, wen`s interessiert: im " Special
Automobilzulieferer" des inhaltlich von GSC Research
verantworteten Nebenwerte Insider wird W.E.T. ebenfalls
besprochen und mit Kursziel 80 Euro zum Kauf empfohlen.
@komplott,

Hier wird aber mit harten Bandagen gekämpft. Darf sich denn noch ein iTV-Interessierter informieren, ohne gleich als Aktionär oder Funktionsträger bezeichnet zu werden?
Also ich hätte zum Produkt der Firma schon noch einige Fragen:

-Ist die Software der Firma TCU auf Linux aufgebaut?

- Mit welchen Ein-Ausgängen verbinde ich den PC mit dem TV?

- Brauche ich um über meine Satanlage die Sender zu empfangen eine DVB-S-Karte oder kann ich den digitalen Satreceiver weiter nutzen?

- Und zum Thema Werbeblocker: Er blendet die Werbung ja aus, habe ich dafür dann nen schwarzen Bildschirm in der Werbezeit?

Vielleicht hat ja wer Antworten auf meine Fragen.

op
@komplott, Early_Bild, Merrill


Ich bin klar für eine offene Diskussion, davon lebt dieses Board. Wir wollen auch den Firmen Gelegenheit geben, sich an der Diskussion zu beteiligen. Es muss aber allen Beteiligten klar sein, dass es sich hierbei um Firmenvertreter handelt.

Die Sperre von Early_Bird war rein vorsorglich nach entsprechenden Meldungen an uns, dies ganz besonders weil in der entsprechenden Phase offensichtlich eine Kapitalerhöhung stattgefunden hat. Wir müssen so reagieren, um mögliche Regressansprüche gegen uns zu vermeiden.

Ich werde diese Sperre unverzüglich wieder aufheben, wenn uns eine entsprechende Erklärung von Seiten der Firma oder Early_Bird vorliegt und WO dies genehmigt hat.

Den Inhalt und damit die Richtigkeit der Postings selbst habe ich nicht bewertet. Ich halte Early_Bird zugute, dass er keinen Hehl aus seiner Mitgliedschaft zu der Firma gemacht und auch nicht wie in anderen Fällen bereits geschehen mit diversen Doppel-ID`s gearbeitet sowie keinen Spam durch mehrfaches Eröffnen von Threads oder dgl. betrieben hat.

MfG
BoersenMod
.....jetzt drückt der "böse" Herr Schrade bestimmt den Kurs, um "billig" einzusteigen.......
@BoersenMod

Danke für Deine nachvollziehbare (Er-)Klärung.
MfG
komp(l)ott

P.S. @HaraldSM
Auch Deine Meinung, z.b. auch bei Cranz.net, kann ich
nachvollziehen; es lohnt sich allerdings, innerhalb der
Boardregeln sachlich zu bleiben.
P.P.S. @Merrill
Kannst Du auch für die Vergangenheit ausschliessen, jemals
für Herrn Schrade oder GSC tätig geworden zu sein?
P.P.P.S. @W:0
Mit Michael Peter/Life&Art, Stefan Kreidl/Adori, Christoph
Schäfers/Falkenstein AG haben (ausrissweise) noch mehr Vor-
stände ohne IR-,VIP- oder Firmenkennzeichnung geschrieben.
@opernheimer

Du liegst, wie so häufig in der Vergangenheit, entweder
daneben oder kommst zu spät, Du später Vogel :laugh:, wenn
IQ bei 60, verkaufen! Das kollusive Umfeld von Met@box gehört
historisch zu den widerlichsten NM-Geschichten, schade, dass
man Paola Mammoliti nicht mehr an Board (be-)fragen kann.
komp(l)ott

"Wenn Early_byrd in diesem Board gesperrt ist, halte ich dies
für einen Fehler, da wir ihm die Maske vom Gesicht gerissen
haben, wir als User in Eigenverantwortung für Boardhygiene
gesorgt haben und er bei so viel Gegenwind überhaupt nicht
in der Lage ist, Werbung für das eigene Haus zu machen;
nein, es entschwindet für die User die Möglichkeit, zusätz-
liche Informationen zu erwirtschaften und zu wägen
und das
Board wird fortfolgend noch stiller."
.....nun „komplott“, meine Bemühungen haben doch daß von mir gewünschte Ergebnis gebracht. Die Zugehörigkeit unsers lieben "Early_Birds" ist eindeutig.

Es bleibt aber die Frage wer denn ausfallender wurde. Sehr souveräne Reaktion kann ich nur sagen, und zeigt deutlich, mit wem man es zu tun hat.

Vor einer „Sippschaft“, die seit Jahren nur eins auf die Beine stellt, nämlich massive Kapitalvernichtung, ausschließlich zu Lasten außenstehender Kapitalgeber, habe ich nicht den geringsten Respekt. Wenn dann kritische Aktionäre, die wissen wollen was mit ihrem Geld geschehen ist, keine Antwort darauf erhalten, und stattdessen tätlich bedroht werden, dann ist für mich jegliches Maß an Glaubwürdigkeit und Respekt verspielt.

Dementsprechend werde ich auch keine meiner Äußerungen zurücknehmen, oder relativieren.

Viele Grüße

HaraldSM

Ps: Wer solchen Abzockern Geld anvertraut ist selber schuld!!!!!
Nun, HaraldSM,

ich werde umgehend Deine Sperrung beantragen, da Du unein-
sichtig und unverbesserlich Deine Beleidigungen bestätigst
bzw. wiederholst, Postings ## 967,974,985 und 1027.
HubertHunold eröffnete, so viel ich weiss, in einem anderen
Fall zu Recht einen Thread mit dem ungefähren Titel:
"W:0 - Sperren Sie das Schwein!"

komp(l)ott
......das überlasse ich Dir...wenn Du nichts besseres zu tun hast.....ich verpaße nichts, wenn ich hier nicht posten kann.


Viele Grüße


HaraldSM
Postings mit persönlichen Herabsetzungen von Personen habe ich gelöscht und den Verfasser ermahnt.

Im Wiederholungsfalle sperren wir dann auch den User.

MfG
BoersenMod
Zurück zum Börsengeschehen, das davon geprägt ist, dass TCU,
heute 11.56 Uhr Null Sek., durch einen Blockverkauf von 12.000
Stück mit 0,50 Euro ihren historischen Tiefststand generiert
hat und dadurch klar wird, dass der "homogene" und der Ge-
schäftsleitung bis vor Kurzem in weiten Teilen "bekannte
Aktionärskreis Reaktionen auf irgendwelche "Ereignisse" oder
eingetretenen "Umstände" zeigt.
Entweder zeigt hier die Fraktion im Dunstkreis eines ehe-
maligen Grossaktionärs, was eine Harke und mit genug Kapital
möglich ist, der RUWO gehen die Nerven durch oder den
Gründeraktionären geht die Luft aus.
Jedenfalls ein bemerkenswertes Spiel bei jetzt über 24K ge-
handelten Stücken und alles nur meine unmassgebliche Meinung.
komp(l)ott
P.S. Sieht aus wie Krieg.
hallo komplott, es ist schon immer so gewesen. choleriker wissen sich nicht anders zu helfen. die befriedigung ist sofort da, das schlechte gewissen kommt minuten später. ein rückweg ist ausgeschlossen- eigentlich ein teufelskreis.
mfg uli
@#1032
Das kann ich nur interpretieren, mit einem Final zu beiden
Seiten. Dass die "Wiederkehr" nicht ausgeschlossen wird
- zumal für einen Teil gewinnträchtig - , verdeutlichen Ein-
lassungen von zwei Seiten, dokumentiert in diesem Board.
komp(l)ott
komplott,
vielen Dank, für die Antwort auf meine Fragen leider muß ich Sie enttäuschen, ich hatte nie Aktien der Firma TCU und habe auch nicht vor welche zu kaufen, deshalb kann ich hier weder zu früh noch zu spät kommen.
Es tut mir ja leid, dass die Antwort auf meine Einlassung offensichtlich zur Sperrung des Users Early_Bird geführt haben, aber scheinbar kennt sich keiner der Postenden mit der Technik bzw. dem Produkt der Firma aus, merkwürdig, wenn man bedenkt dass hier ja auch Leute in die Firma investiert sind.
Aber ich hab ja noch Hoffnung, dass meine Fragen mal beantwortet werden...

op
olá,
Du, Maître des künstlich, günstlich erzeugten MisTverständ-
nisses, gerierst Dich nachgerade als Jünger des hochan-
gesehenen Michael Heckeroth.
Deine Kunst fehlt der besprochenen Firma noch zur perfekten
Aussendarstellung, abgesehen davon, dass der Kernel - anders
als bei Met@box - tatsächlich vorhanden sein dürfte.
Irgendwie fehlt es am kollusiven Umfeld; arbeite dran, mach
was draus!:laugh:
Guter Tip: Landesbürgschaft, Erfahrung ist ja vorhanden.
komp(l)ott
@komplott,

also ich muß schon sagen Ihr Name ist nicht ohne Grund gewählt, aber hinter jedem Posting ein "Komplott" zu vermuten das ist doch des Guten zuviel.
Ihre Schreibweise erinnert mich an eine gewisse Mrs......
Seit 12.08.03 angemeldet, darf man fragen welcher Nick vorher benutzt wurde?
Dass ich mal in MBX investiert war, lässt sich unschwer aus meinen Postings erkennen, da ich nicht wie Sie offensichtlich die Nicks wie die Unterhosen wechsle.
Aber keine Angst, ich lasse Sie mit den übrigen Herren hier alleine, werde meine Fragen selbst beantworten, indem ich mich als Betatester anmelde.
Und suchen Sie schön weiter nach "Komplotten" , das Board ist groß, und viele AGs und deren Produkte werden hier diskutiert.

op
Thema verfehlt, aber das scheint schliesslich beabsichtigt
zu sein, die Übungen in neurolinguistischer Programmierung
werfen Schatten, Schattenmann aus der zweiten Garde.
komp(l)ott
@opernheimer,

der user komplott ist wohl das chamäleon des wo-boards. hier ein auszug der nick`s unter denen er bisher schon auftrat:

der.wahrsager
mrs.whiteknight
HorstBaumbach
panicos
GiulioCalabrese
die.boesenaufsicht


keine der genannten nicknames sind mehr aktiv, es wurde jeweils die "Mitgliedschaft durch User beendet", wobei die beiden ersten jeweils auch von wo gesperrt waren.

der nick "komplott" dürfte demnächst wohl auch seinen zenit erreicht haben und wieder von der bildfläche verschwinden. wir dürften gespannt sein, als "was" er zurück kommt ;) :laugh:
@Honeymoon
Schade, dass nichts Erhellendes kommt, hier wäre das Forum
dazu, doch wo Honeymoon auftaucht, ABAKUS, UNYLON,
KLEINDIENST, TCU, BitByB, Herzog, ADORI, Microl wird`s unrund.
Selbst bei der Aktie, die jetzt gepusht wird, buch.de, wurden
die Organe vorher angegangen. Und die Falkenstein AG ist dann
noch eine andere Baustelle.
komp(l)ott
@komplott,

mein posting enthielt fakten, sorry, wenn du dich angegriffen fühl(te)st. war nicht meine absicht. ich finde dich eigentlich sehr sympathisch, und mein angebot mit dem schütten geh`n steht auch nach wie vor :laugh:

deinem posting kann ich beim besten willen nur subjektives abringen. was willst du mir/uns mit formulierungen wie "nichts erhellendes", "wird`s unrund" und "organe vorher angegangen" sagen? buch.de ist eine der seltenen ausnahmen und ich verbitte mir diese ag aufgrund von aufzählungen mit teils äußerst unseriösen unternehmen oder kapitalmarktstorys in ein schlechtes licht zu rücken. mit falkenstein habe ich ebenfalls nichts am hut und das ist auch gut + gewollt so.

gruß
m.p.
Widerruf

Hallo Honeymoon,
ich habe dich nie mit dem "organisierten Verbrechen" in
Zusammenhang gebracht und gesehen, sondern halte nur nichts
vom "organisierten Versprechen".
Zu dem "Schütten" wird sich noch eine Gelegenheit ergeben.
komp(l)ott
#964

Weiß der Vorstand wirklich, was er da sagt / tut?


AktG § 92 Vorstandspflichten bei Verlust, Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit
vom 6. 9. 1965 / nach dem Stand des Gesetzes vom 12.06.2003

(1) Ergibt sich bei Aufstellung der Jahresbilanz oder einer Zwischenbilanz oder ist bei pflichtmäßigem Ermessen anzunehmen, daß ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals besteht, so hat der Vorstand unverzüglich die Hauptversammlung einzuberufen und ihr dies anzuzeigen.

(2) Wird die Gesellschaft zahlungsunfähig, so hat der Vorstand ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen. Dies gilt sinngemäß, wenn sich eine Überschuldung der Gesellschaft ergibt.

(3) Nachdem die Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft eingetreten ist oder sich ihre Überschuldung ergeben hat, darf der Vorstand keine Zahlungen leisten. Dies gilt nicht von Zahlungen, die auch nach diesem Zeitpunkt mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters vereinbar sind


AktG § 401 Pflichtverletzung bei Verlust, Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit
vom 6. 9. 1965 / nach dem Stand des Gesetzes vom 12.06.2003

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer es
1. als Mitglied des Vorstands entgegen § 92 Abs. 1 unterläßt, bei einem Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals die Hauptversammlung einzuberufen und ihr dies anzuzeigen, oder
2. als Mitglied des Vorstands entgegen § 92 Abs. 2 oder als Abwickler entgegen § 268 Abs. 2 Satz 1 unterläßt, bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen.

(2) Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.
hallo honeymoon, sprichst du in #1043 von insolvenzverschleppung, hast du deshalb die brocken geschmissen ?:cool:
mfg uli
Die Gesetzeszitate bezogen sind allein auf die Aussagen in genanntem Posting.

Meinen Ausstieg hatte ich in #949 wohl ausführlichst begründet.
Ich sag mal so, hätte ich noch einen Ausstiegsgrund gesucht, in besagtem Posting hätt ich ihn gefunden..
Wenn man mal davon absieht, dass die "frühen" Postings an sich schon einen triftigen Verkaufsgrund darstellen :laugh:
Zum Thema "Erhellendes", da GC abgemeldet ist

Wieviel Aktien wurden von einem Grossaktionär effektiv abgegeben?
Hat die Meldung das Unternehmen schon erreicht?
Ist der Übernehmer bekannt?
Wodurch ist das hohe Handelsvolumen erklärbar?
Haben die Gründer doch Aktien abgeben müssen?
Gibt es Nachrichten von der Pressekonferenz?
Funktioniert das gelaunchte Produkt?
Ist die KE gelaufen?
Wenn ja, welcher Preis?
Ist die Entscheidung beim BGH terminiert?
Sind die Probleme mit dem neuen Urheberrecht tatsächlich ausgeräumt?
Welches sind die Vertriebswege?
Gibt es erste Vertriebserfolge?
Wann kommen die testierten Zahlen?
Wann findet die HV statt?

komp(l)ott
honey !!
# 1045-47
da lachen ja die hühner, nur am 11.9.03 vor der ke warst du noch anderer meinung, oder bezeichnest du z.b. #886 nicht als gepushe. auch wenn mE. nur für dich und nicht für die ke.
heute subjektiv keinen schritt weiter als am 11. aber du warst der erhellte.
großartig uli
#1050
nein

die hohen stückzahlen der letzten zeit schiebe ich auf verspekulierte zocker die honey´s massen in der hoffnung auf den rebound jetzt nur noch mühsam wieder loswerden.

jedoch sind deine fragen, die fragen die sich jeder von uns stellt. ich glaube/ hoffe an/ auf eine pressemitteilung die alles beantwortet.
denn einige fragen kann die tcu vielleicht selbst noch nicht beantworten .antworten , hoffentlich nur positive , wären für tivon und für die gesellschaft bestimmt von vorteil. und gc ist ja nur gesperrt - lesen darf er ja noch.

warten wir´s ab, zagor7 kann ja noch schreiben.

mfg uli
hallo,

rundfunkgebühren sollen steigen, vorhin auf der t-online startseite publiziert, gesamt dann ~ 17€/monat. ein grund mehr für ti vi on. guido, petra und neben den gründern wird es noch andere geben . ich oute mich weil ich z.b. viel lieber tv ohne werbung schaue.
guido - petra seh´t zu !
in voller überzeugung grüßt uli

ob dieser smarte text zur derzeitigen situation passt ist nicht offensichtlich, tcu aktionäre sind hart im nehmen- andere verkaufen.

mfg uli:) :kiss: :kiss:
# Early__bird
sieh´zu , einen status wie honey oder mp? der w:o mann hat es dir doch angeboten - besser zu sein !
t´schuldigung, ich meinte ms- matthias schrade statt markus p.
@Ulisebit:
Was bewegt jemanden, zu tausenden börsennotierten Aktien nichts zu posten,
aber ca. 150-158 seiner 159 Postings zu einer AG zu machen,
die weniger
Umsatz macht, als 99 % alles Pommesbuden ?
nee nee honey, wohl kaum.
@trotz allem, ich muß jetzt geh´n, der letzte macht bitte das licht aus.
bis .....:confused: :confused: :confused:
gruß uli .. :mad:
22.10.2003 - Beteiligungsbekanntmachung
TC Unterhaltungselektronik AG
Koblenz
Herr Markus Pfitzke teilte uns nach § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG
mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der TC Unterhaltungs-
elektronik AG (ISIN: DE0007454209; WKN 745 420) am 24. 09. 2003
die Schwelle von 10% sowie 5% unterschritten hat und 3,77% betrug.

TC Unterhaltungselektronik AG
Koblenzer Str. 132
56073 Koblenz
www.telecontrol.de


Quelle: eBundesanzeiger
Gesetz über den Wertpapierhandel
(Wertpapierhandelsgesetz - WpHG)

§ 25
Veröffentlichungspflichten der börsennotierten Gesellschaft
(1) Die börsennotierte Gesellschaft hat Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 und 1a unverzüglich, spätestens neun Kalendertage nach Zugang der Mitteilung, in deutscher Sprache in einem überregionalen Börsenpflichtblatt gemäß Satz 2 zu veröffentlichen. In der Veröffentlichung ist der Meldepflichtige mit Name oder Firma und Staat, in dem sich der Wohnort befindet, oder Sitz anzugeben. Für Gesellschaften, die eigene Aktien erwerben oder veräußern, gelten die Sätze 1 und 2 entsprechend mit der Maßgabe, dass abweichend von Satz 1 eine Erklärung zu veröffentlichen ist, deren Inhalt sich nach § 21 bestimmt, und die Veröffentlichung spätestens neun Kalendertage nach Erreichen, Überschreiten oder Unterschreiten der in § 21 Abs. 1 Satz 1 genannten Schwellen zu erfolgen hat.

(2) Sind die Aktien der börsennotierten Gesellschaft zum Handel an einem organisierten Markt in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen, so hat die Gesellschaft die Veröffentlichung nach Absatz 1 Satz 1 und 2 unverzüglich, spätestens neun Kalendertage nach Zugang der Mitteilung, auch in einem Börsenpflichtblatt dieses Staates oder, sofern das Recht dieses Staates eine andere Form der Unterrichtung des Publikums vorschreibt, in dieser anderen Form gemäß Satz 2 vorzunehmen. Die Veröffentlichung muss in einer Sprache abgefasst werden, die in diesem Staat für solche Veröffentlichungen zugelassen ist.

(3) Die börsennotierte Gesellschaft hat der Bundesanstalt unverzüglich einen Beleg über die Veröffentlichung nach den Absätzen 1 und 2 zu übersenden. Die Bundesanstalt unterrichtet die in Absatz 2 genannten Börsen über die Veröffentlichung.

(4) Die Bundesanstalt befreit auf schriftlichen Antrag die börsennotierte Gesellschaft von den Veröffentlichungspflichten nach den Absätzen 1 und 2, wenn sie nach Abwägung der Umstände der Auffassung ist, dass die Veröffentlichung dem öffentlichen Interesse zuwiderlaufen oder der Gesellschaft erheblichen Schaden zufügen würde, sofern im letzteren Fall die Nichtveröffentlichung nicht zu einem Irrtum des Publikums über die für die Beurteilung der betreffenden Wertpapiere wesentlichen Tatsachen und Umstände führen kann.



Sowohl der BAFin als auch der TC AG lag meine Mitteilung spätestens per 26.09.2003 in Schriftform vor.

Es ist schon außerordentlich vielsagend, dass die TC Verantwortlichen es einmal mehr nicht geschafft haben, eine rechtlich einwandfreie Veröffentlichung vorzunehmen. Und dies trotz meines ausdrücklichen Wunsches - nicht zuletzt um kostspielige Mehrfachveröffentlichungen zu vermeiden. Aber hierfür scheint bei TC ausreichend Liquidität verhanden zu sein.

Traurig aber wahr. Man muß sich zwangsläufig fragen, ob es sich hierbei wirklich nur um mißglückte Versuche handelt oder nicht doch um "eine neue Form der Komik". Wobei das permantente mißachten bestehender Gesetze schwer wiegt und über kurz oder lang deutliche Konsequenzen nach sich ziehen wird - auch persönlicher Natur.

Einem (potentiellen) Anleger kann eigentlich nur geraten sein, ein Investment in diese Unternehmung - und damit auch in dieses Management - eingehend zu überlegen. Denn wie ein Sprichwort besagt: "Was Hans nicht lernt,..."


Mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt
Markus Pfitzke
Sach ich doch, "Unterhaltungskomiker".
Ein Selbstgespräch von und mit
komp(l)ott
Eine "neue":

Bekanntmachung:

Elektronischer Bundesanzeiger
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2003


Veröffentlichungstext:


TC Unterhaltungselektronik AG
Koblenzer Str. 132, 56073 Koblenz
www.telecontrol.de
Herr Markus Pfitzke teilte uns nach § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der TC Unterhaltungselektronik AG
(ISIN: DE0007454209; WKN 745 420) am 24. 09. 2003 die Schwelle von 10% sowie 5% unterschritten hat und 3,77% betrug.

Der Vorstand

*kopfschüttel*
Herzlichen Glückwunsch Herr Pfitzke,

Sie haben 25.000 Euro als bluemoon 100 in den Sixpack wahrscheinlich erfolgreicher angelegt als zuvor in TCU.
Hallo zusammen,
eine gute Nachricht kam Gestern Abend durch den VS der TCU
Tivion ist nun offiziell freigegeben. Freuen wir uns gemeinsam auf das neue Produkt und auf
entsprechende Kurse.


http://www.telecontrol.de/summary/000000942c11d0c0a/4custome…


zagor
Das Wort "Unterhaltung" im Firmenname scheint wirklich Programm zu sein.

Man fragt sich wirklich, wer oder was da verkauft werden soll? Frau Bauersachs oder irgendein Produkt?

Ich bin mir nicht sicher, ob eine Produktankuendigung der Vorstandsvorsitzenden bauchfrei im Mini und tiefen Einblick ins Dekolté, scheinbar aufgenommen vor einem gerade auseinandergefaltetem Bettuch, die Seriosität der Unternehmung steigert.

Auch das Programmmenue mit dem hinterlegten Konterfei der blonden Dame wirkt doch eher wie gewollt aber nicht gekonnt.

Aber lassen wir uns mal ueberraschen von dem naechsten Hauptversammlungsbericht. Bestimmt wieder hoechst amuesant.
SALVE!

Ich habe heute diese Tivion-Werbung erhalten. Also, das Foto gefaellt mir, irgendwie sexy die Dame...ich sitze an meinem Online-Broker, will gerade auf KAUFEN druecken, aber da faellt mir wieder ein: Womit machen die eigentlich ihr Geld? Also stop! Nochmal ueberlegen.

Die Idee von Tivion finde ich ganz orginell. Ein Kollege hat das ganze heruntergeladen und es hat NICHT funktioniert. Mag ein Einzelfall sein, daher hier die Frage: Bei wem hat die Installation und der Betrieb funktioniert?

Zum zweiten ist mir nicht klar, womit denn TCU letzlich Einnahmen generiert. Mit WLAN-Equipment oder der Softwaretankstelle? Spaeter mit dem Content?
Bei uns im Rheinland sagt man: Waad nix koss, iss auch nix waeaerd...
TCU verschleiert sein Businessmodell(?) und bietet auch keine Geschaeftsberichte auf der Webpage an. Seltsam, oder?

Ist die Kapitalerhoehung eingetragen worden?

Naja, Fragen.
Und nun schaue ich auf den Auschnitt des wunderbar engen Kleidchen....ah...mein Finger schweben wieder uber dem Kauf-Button.....verdammt, dass ich immer so rational sein muss!:D :D :D :D

Petronius
SALVE!

Damit ihr wisst, was mir als altem Sack gefaellt:

:p :p :p :p

Den Investor schreckt:

:eek:

Petronius
Also wenn ich mich für eines der Produkte entscheiden sollte, dann wähle ich ein date mit der Dame, allerdings zum damaligen abgebildeten Alter. Oder war die Dame zwischenzeitlich in der Beauty-Klinik in Hamburg und hat in Ihren Body investiert?
Leute, ich weiss nicht was TC macht, scheint ja wohl was "eigenartig" der Laden. Wer in ein "ähnliches" Produkt investieren will, der kauft besser HAUP ?
http://biz.yahoo.com/prnews/030820/cgw020_1.html
Hätte Markus P. mit dem Sixpack auf eBay wenigstens die
Party-Spass-Schnake Petra ersteigert, wäre TCU jetzt recht-
zeitig vor dem Weihnachtsgeschäft im Gespräch, aber nein,
man streitet sich vorgeblich um die Umsetzung der Geschäfts-
idee. Schade, schade, schade, `nen bisschen weniger Party
würde auch nicht schaden.
Aber beizeiten tanzen wir Samba.
Nur ne Meinung von
komp(l)ott
ftd.de, Mi, 26.11.2003, 13:48
Advanced Medien sagt Fusion ab

Die geplante Fusion des Filmlizenzhändlers Advanced Medien mit dem Medienunternehmen Fast TV Server ist geplatzt. Die Aktie rauschte nach der Hiobsbotschaft in die Tiefe.

Als Folge wurde auch die für den 1. Dezember angesetzte außerordentliche Hauptversammlung gestrichen. Der Advanced-Aktienkurs stürzte daraufhin am Mittwoch um zeitweise 28 Prozent auf 0,29 Euro ab. Der Advanced-Medien-Vorstand will nun kurzfristig Alternativen zu der Fusion prüfen.

Damit steht Advanced Medien vor einer ungewissen Zukunft. Die beiden Unternehmen hatten Ende September ihren Zusammenschluss bekannt gegeben. Der Vorstand von Fast TV Server sei vom Verschmelzungsvertrag zurückgetreten, hieß es nun. Der Rückzug sei mit einer kurzfristig verschlechterten Zukunftsprognose für das Lizenzgeschäft der Fast TV Server mit Fernsehgeräte-Herstellern begründet worden. Das Unternehmen bietet unter anderem digitale Videorekorder und Geräte für die zeitversetzte Wiedergabe von TV- Programmen an.

Advanced Medien hatte in den vergangenen Monaten eine Reihe von Hiobsbotschaften verkündet. So stellte die Tochterfirma TSC Technische Systeme Consult Anfang November Insolvenzantrag. In den ersten neun Monaten ging zudem im Konzern nach dem Verkauf einer Tochter der Umsatz von 9,3 Mio. Euro auf 1,2 Mio. Euro zurück. Unter dem Strich erhöhte sich der Verlust von 4,0 Mio. auf 5,1 Mio. Euro.
hi all,

also unsere Fernsehfee....scheint in den Tiefschlaf gefallen zu sein:( allerdings wird es bei der naechsten news zu einer Explosion kommen...was man fundamental von diesem Wert zu halten hat...MBX laesst gruessen:D

Gehen wir also auf standby in freudiger Erwartung der naechsten Maerchen:D

cu
und viel ERFOLG
DARC
EURO am Sonntag vom 30.11.2003

Pennystock - Werbefreie Börsensoap

Die Firma TC Unterhaltungselektronik will elektronisch die
Werbung aus der TV-Unterhaltung ausblenden. Der Pennystock
hat vor allem Unterhaltungswert.

Könnte allenfalls interessant werden, wenn es nennenwerte
Umsätze gibt und die Gewinnschwelle in Sicht ist. Bis dahin: Meiden.

TIVO

Der grösste börsennotierte Konkurrent von TC Unterhaltungselektronik
enttäuschte zuletzt durch einen schwachen Ausblick. Uninteressant.


Ein Service von
Komp(l)ott
Ich bin mir sicher, das unsere Vorstands-Fernsehfee vom 11.11 bis Aschermittwoch
mit ihrer Sambatruppe bereits zu stark durch Auftritte ausgelastet ist.

Wir werden also bis auf weiteres keine lustigen Meldungen mehr hören.
17.03.2004 19.34h
kommentar:
lieber ein spatz in der hand als eine taube auf dem dach.

gute n8:yawn: :yawn: :yawn:
TC UNTERHALTUNGSELEKTRONIK AG (Xetra)

WKN: 745420 Symbol: TCU Branche: Computer Hardware Gütertyp: Netzwerk und Kommunikation Land: Deutschland

Time and Sales

Geld(bid) Geldvolumen Brief(ask) Briefvolumen Umsatz Volumen Zeit
1,01 2.500 15,00 114 - - 19. Mär 2004 - 13:27:16
1,01 2.500 15,00 114 - - 13:22:04
1,01 2.500 15,00 114 - - 13:22:03


das sind sie, die kurse !;) ;) ;) ;) :D :D :D
hallo gemeinde, es tut sich was.
was lange währt wird endlich gut.
Ankündigung:

1. In 2 Wochen erscheint Tivion 1.0 mit DVB/Skystar-Unterstützung & USB-Boxen Bugfix.
2. Das Projekt Pay-TV-Sharing (kostenloses TV mit 450 kbit/s via Peer to Peer) ist in der Alpha-Phase: Tester gesucht (DSL)!!

Hier ein Copy&Paste-Probetext für Ihren persönlichen Link:
*********************************************************
* Neu! Tivion Media Center, DVD, Video, TV & mehr
* Software statt Set-Top-Boxen..
* fernbedienbar, sprachgesteuert..
* kein DRM, direkte emule-Unterstützung
* 14 Tage EPG, PVR, 120.000 Videos/Musik on Demand
* alles kostenfrei (Freeware), Download hier:
http://www.download.tivion.de/32561/

mfg uli ;) ;) ;)
In der Aktie sind auch mal immer wieder minimalste "Umsätze".
Sind die reel ? Oder schieben sich da ein paar nur so
aus Langeweile die Handvoll Stücke hin und her ?

Kurse zwischen 1,20 und 1,30 € sind ja schon wieder recht nett,
aber so 2000 gehandelte Stücke ... ?

.
@honeymoon
lieber markus
von tcu hast du dich schon lange verabschiedet, nun auch von buch de, willst du uns immernoch erzählen dass du kein zocker bist ? ist ja auch korrekt -- solange man andere nicht dazu benutzt " bachelor " zu werden. der alte schiller schrieb: So wie Anmut der Ausdruck einer schönen Seele ist, so ist Würde der Ausdruck einer erhabenen Gesinnung.

börsenprofi-t ?
mfg ulisebit
korrekt muß es heissen: nach Friedrich Schiller
bitte um nachsicht.
Betreff: realtime-tv-sharing in a peer to peer network provides pay-tv for free
Von: "Cybersky" <telecontrol@t-online.de>

Dear investors,

please see the abstract and company mission of our newest project:

Like a Filesharing-System, Cybersky provides worldwide unique a Stream-Sharing-Freeware. Due to high performance bandwidth (600kbit/s) of our Peer to Peer network anyone can enjoy Real-Time-TV (even Pay-TV !), webcams or videoconferences in perfect picture quality.

Details: http://www.tivion.de/OPVentureLounge.mht

Best regards

Cybersky Ltd i.Gr. :eek:

----------------------------
german:
Neues Projekt für Investoren: Kostenloses Pay-TV, weltweit, US-TV in Deutschland und umgekehrt

Videoanbieter benötigen keine Videoserver mehr, sondern können auch große und größte Audiences versorgen mit einer normalen Internetverbindung. Webcams erhalten fließende Bilder. Besonders begehrte Streams wie Pr*** World können sogar Umsätze für die Einspeiser erwirtschaften.

Anbieter von Streams sind anonymisiert. Zum Einspeisen reicht eine TV-Karte und ein DSL-Anschluss.

Details: http://www.tivion.de/OPVentureLounge.mht

:rolleyes:
Am Montag ist es soweit! HV der TC-Unterhaltungselektronik.

Nebenbei testet unsere sambatanzende Vorstandsvorsitzende neuerdings Autos:

S. 5 des Weekend-Journals im Handelsblatt (16.07.). Frau Bauersachs testet den Audi A6 4.2 Quattro!

Sie hat große Pläne:

Zitat:

Traumhaft wäre für Petra Bauersachs in jedem Fall eine Karriere als internationaler Popstar: " So wie Shakira" , schmunzelt sie etwas verschämt. Die optischen Attribute ihres kolumbianischen Vorbildes in der Welt der Popsternchen bringt die TCU-Chefin ohne Zweifel mit. Tänzerische Performance kann sie ebenfalls nachweisen. Als Chefin und Tänzerin einer Samba-Formation brachte die erklärte Brasilien-Liebhaberin schon Partys von Verona Feldbusch zum Kochen und den Blätterwald zum rauschen.

....

Solch einen Ideenreichtum, wie ihn die Audi-Ingenieure zeigen, will Bauersachs auch am kommenden Montag an den Tag legen, denn dann findet nach zweijähriger Pause wieder eine TCU-Hauptversammlung statt. Auf der letzten ging es turbulent und zum Schluß gar handfest unter den Aktionären zu. Diesmal soll aber alles gesittet ablaufen und nicht " powered by emotion" -gesteuert.



Für alle Fälle hier der Link zur Tanzgruppe: http://www.soleil-do-brasil.de


Wir sehen uns dann am Montag in Koblenz!
Mit Sympathie...

für die Idee, Skepsis in der Sache und Spott für die Handelnden durfte ich - nicht involviert - die Story der TCU AG seit langem im Board begleiten.

Neuestens kursiert ein Artikel des Manager-Magazinz http://www.manager-magazin.de/ebusiness/artikel/0,2828,31097…, der genau die von mir beschriebenen Schwachstellen beschreibt bzw. die vom Focus aufgeworfenen Fragen vertieft.

In der Überzeugung, dass sich das im Board aufgetretene Vorstandsmitglied mit seinen Beiträgen zu "Target-Permission-Marketing" einen Bärendienst angetan haben mag, verbleibe ich in der Hoffnung, dass Guido nicht noch barfuß und Petra nicht allein in Samba-Lackschuh gehen muss.

In Freundschaft

komp(l)ott
( der keine gute Erfahrung vor dem LG u. OLG Köln gemacht hat)
ne aber im ernst, der autor des managermagazin- artikels hat das bgh-urteil im vorfeld wohl als meilenstein betrachtet und "darf" nun auf auftragsbasis fürs mm das gegenteil beschreiben (liest sich im sehr jungen lebenslauf wohl klasse;)), werd ich keine anlageentscheidung von abhängig machen:)
18. Oktober 2004 spiegel.de


ZAHMER VIDEORECORDER

Microsofts Angst vor RTL und Hollywood

Von Holger Dambeck

"Mit seinem frisch renovierten digitalen Videorecorder will Microsoft endlich den Weg in die Wohnzimmer schaffen. Damit es keinen Ärger mit privaten TV-Stationen gibt, fehlt beim Media Center 2005 eine Schnittfunktion - die Werbeblöcke bleiben drin.



Gates mit Media Center 2005: "Digitaler Lifestyle von morgen"
Für manchen Film- oder Musikmanager muss es ziemlich bedrohlich klingen, wenn Microsoft, der größte Softwarekonzern der Welt, den Computer zum "Herzstück des digitalen Lifestyles von morgen" erklärt. Sind PCs nicht vor allem das Werkzeug der Raubkopierer? Und Tauschbörsen im Internet nicht der weltgrößte Umschlagplatz für Hehlerware?

Doch wirklich fürchten braucht man sich in Hollywood und bei den Plattenfirmen vor Bill Gates Visionen nicht. Denn Bill ist ein good guy und will Raubkopierern das Leben so schwer wie möglich machen. "Uns geht es ja selbst wie der Musik- oder Filmindustrie, denn wir wollen für unsere Leistungen bezahlt werden", betont Gates.

Microsoft setzt voll und ganz auf digitales Rechtemanagement (DRM). Die Antwort auf MP3 und DivX heißen WMA und WMV - jeweils mit detailliert festlegbaren Brenn-, Kopier- und Abspiellizenzen.

Und Microsoft tut sogar noch mehr. Bei der vergangene Woche vorgestellten Media Center Edition 2005, einem Windows-XP mit digitalem Videorecorder, Diashow-Funktion und Musikverwaltung, hat das Unternehmen nicht alles umgesetzt, was möglich ist.



Windows Media Center: Werbeblöcke bleiben drin
Zwar kann der so genannte Personal Video Recorder (PVR) jetzt auch einen Film aufnehmen, während man eine Sendung auf einem anderen Sender schaut. Auch die Werbung per Vorlauf zu überspringen, ist damit kein Problem.

Doch eine elementare Schnittfunktion fehlt nach wie vor. Wer eine Aufnahme auf DVD brennt, was auf der Fernbedienung wenige Knopfdrücke erfordert, schreibt auch die Werbeblöcke mit auf die Scheibe. Sehr ärgerlich vor allem bei längeren Filmen, die dann nicht mehr auf eine DVD passen, oder mit Qualitätseinbußen stärker komprimiert werden müssen.

"Wir wollen nicht Dinge auf den Markt bringen, die man später nur mit großem Aufwand wieder rückgängig machen kann", erklärte ein Microsoft-Manager in der vergangenen Woche am Rande der Präsentation des Microsoft-Videorecorders in Hamburg.

Micrsoft will es sich offenbar mit den privaten TV-Stationen nicht verscherzen, denn diese begreifen digitale Videorecorder zunehmend als Bedrohung für ihr Geschäft. Auch wenn derzeit nur die kleine Gruppe der Early Adopter mit PVRs fernsieht - es könnten schon bald viel mehr sein.



TC Unterhaltungselektronik AG / fernsehfee.de
TV-Werbeticker auf fernsehfee.de: Klage von RTL
"Wir beobachten die Entwicklung sehr genau", sagt RTL-Sprecher Christian Körner gegenüber SPIEGEL ONLINE. An einen baldigen Durchbruch der Technik glaubt er jedoch nicht: Fernsehen sei für viele ja auch zeitliche Orientierung im Tagesablauf. "Wenn um 20.15 Uhr `Wer wird Millionär` beginnt, dann muss das Essen um Acht auf dem Tisch stehen." An den Gewohnheiten, die sich über viele Jahre entwickelt hätten, werde sich so schnell nichts ändern. Und: "Nicht alles was technisch möglich ist, spricht den Zuschauer an."

Technisch möglich ist zum Beispiel das automatische Ausblenden von Werbung. Eine Funktion, die eventuell sehr viele Menschen ansprechen könnte. RTL wollte es gar nicht erst so weit kommen lassen und verklagte die TC Unterhaltungselektronik AG, den Hersteller der Fernsehfee. Die kleine Box stoppt den Videorecorder während der Werbeblöcke oder zappt einfach weg. Doch das Gerichtsverfahren endete aus RTL-Sicht wenig erfreulich: Am 25. Juni wies der Bundesgerichtshof die RTL-Klagen in letzter Instanz zurück - RTL verzichtete überraschend auf eine Verfassungsbeschwerde.

"Wir sind nicht vors Bundesverfassungsgericht gegangen, weil der Gegenstand der Klage, Fernsehfee 1, nicht mehr existiert", sagte RTL-Sprecher Körner. Der Clinch mit den Fernsehfee-Erfindern ist damit nicht beendet. RTL habe bereits eine einstweilige Verfügung vor dem vor dem Landgericht Köln gegen das aktuelle Nachfolgermodell der Fernsehfee erwirkt, so Körner. Die finde demnächst statt.

Weil sich ein Siegeszug digitaler Videorecorder möglicherweise ja doch nicht verhindern lässt, tüfteln die Privatsender bereits an alternativen Werbeformen, die Werbekiller ins Leere laufen lassen. "Warum soll nicht rechts oben das Logo eines Sponsors eingeblendet sein?", fragt RTL-Sprecher Körner. "Warum soll es nicht viele kurze Werbeunterbrechungen geben statt zwei oder drei langen Werbeblöcken?"



Gates mit Queen Latifah: "Uns geht es wie der Musik- oder Filmindustrie"
Die Werberichtlinien sollten überdacht werden, meint Jörg Blumtritt vom RTL2-Werbevermarkter El Cartel Media. Dies sei dringend erforderlich, wenn es weiterhin erfolgreiches privat finanziertes Fernsehen geben solle, sagte er dem Fachblatt "Werben und Verkaufen".

Die neueste Erfindung von Fernsehsendern und Hollywoodstudios ist das so genannte Broadcast-Flag. Bei jeder Sendung kann damit festgelegt werden, ob diese mit digitalen Videorecordern aufgenommen werden darf. In den USA ist das Flag bereits Gesetz - Hersteller müssen ihre Festplattenrecorder ab Mitte nächsten Jahres entsprechend ausrüsten. Auch Microsofts Media Center 2005 unterstützt das Flag. Ob und wann es in Deutschland kommt, ist noch ungewiss.

Doch die Hollywoodstudios werden dem fröhlichen Treiben der Festplatte-DVD-Recorder-Kombinationen wohl nicht mehr lange tatenlos zuschauen. Die Leute sollen schließlich DVDs im Laden kaufen und nicht zum Nulltarif bei ARD oder RTL aufnehmen."


Ein Service von
komp(l)ott
Das nennt man dann wohl bewußte Falschinformation !?!?


DGAP-Ad hoc: RTL legt keine Verfassungsbeschwerde ein, TV-Werbeblocker kommt auf den Markt



Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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RTL legt keine Verfassungsbeschwerde ein, TV-Werbeblocker kommt auf den Markt

Nach dem am 25.06. diesen Jahres der Bundesgerichtshof in letzter Instanz die
Klagen von RTL gegen die TC Unterhaltungselektronik AG zur Herstellung und
Vertrieb des TV-Werbeblockers abgewiesen und zugunsten der TCU AG entschieden
hat, wollte lt. Presseberichten RTL Verfassungsbeschwerde einlegen.

Unser Anwalt teilte uns mit heutigem Schreiben vom 5.10.04, welches wir
auszugsweise zur Kenntnis geben, mit:

"Die Verfassungsbeschwerde gegen ein Urteil ist innerhalb eines Monats nach
Zustellung der Gründe des Urteils möglich. Die Geschäftsstelle des
Bundesverfassungsgerichts teilte nach einer Recherche am heutigen Tage mit,
dass unter Berücksichtigung aller Eingänge bis einschliesslich Donnerstag,
den 29.09.04, eine Verfassungsbeschwerde von der Fa. RTL Television GmbH
gegen das genannte Urteil des BGH nicht eingegangen ist.

Damit steht fest, dass das Urteil des BGH vom 24.06.04 entgültig nicht
angegriffen wurde. "

Somit besteht für die TC Unterhaltungselektronik AG und vor allem für alle
Geschäftspartner mit heutigem Tage keinerlei rechtliches Risiko mehr:


1. Die Zurückhaltung von Investoren im Hinblick auf eine mögliche
Verfassungsbeschwerde ist entfallen.
2. Vertriebspartner haben Planungssicherheit für langfristige Katalog-
Gestaltung und Kooperationen
3. Namhafte Unterhaltungs-Elektronik-Hersteller, die das patentierte TC
Werbeblocker-Verfahren für ihre Produkte lizenzieren wollen ( z. B. DVD-
Recorder), können nun von völliger Rechtsklarkeit ausgehen.


Die Geräte stehen planmäßig Anfang November 04 dem Handel zur Verfügung.
Desweiteren werden nun die Schadenersatzforderungen gegen RTL aus dem
langjährigen Rechtsstreit und die vor allem daraus resultierenden
Umsatzausfälle und der somit entgangene Gewinn geltend gemacht.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 05.10.2004

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Rückfragen
an die Vorstandsvorsitzende
Petra Bauersachs
bauersachs@telecontrol.de
http://www.telecontrol.de
0261 984 36-16
WKN 745420
Geregelter Markt Frankfurt

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WKN: 745420; ISIN: DE0007454209; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen und Stuttgart

051654 Okt 04
Herzallerliebster Markus,
hallo Honeymoon,

da komm` ich ja ins Stottern,
denn das nennt man ja wohl bewusste Falschinformationn
oder Unkenntnis von rechtl. Zusammenhängen, oder?

Bei Unylon noch nicht genug auf die Fresse bekommen?
Noch engagiert?

Aber bei Deiner Einladung zum Bier bleibt`s?

Nur (satirische) Fragen von
komp(l)ott
@all
Gestern wurde im WDR Markt ein Beitrag über die TVOON berichtet. Hat es jemand gesehen ?
zagor
Sendung vom 25. Oktober 2004
TV-Werbung: Fernsehfee zaubert wieder

Im November soll sie auf den Markt kommen: Eine Box, mit der man störende Fernsehwerbung wegschalten kann. Fünf Jahre lang konnten Privatsender den Zauberkasten gerichtlich verhindern, erst dann bekamen die Erfinder Recht. Doch jetzt versucht RTL erneut eine einstweilige Verfügung zu erwirken.

Von Edith Dietrich und Katja Krebbers

Weil Werbung in Fernsehfilmen viele Zuschauer stört, brachte die Firma Telecontrol 1999 eine Set-Top-Box auf den Markt, die zuverlässig die Ausstrahlung von Werbeblöcken auf dem heimischen Fernsehgerät verhindern sollte. Fernsehzuschauer konnten dabei selbst entscheiden, ob der Bildschirm während der Werbeunterbrechungen schwarz blieb oder ob automatisch auf ein anderes Programm umgeschaltet wurde. Sobald der Werbeblock beendet war, schaltete die Fernsehfee von selbst zurück zum Film. Das Signal, mit dem das Umschalten funktionierte, sendete die Firma über Radiosender an die Set-Top-Box. Diese „Werbefreiheit“ kostete damals pro Box 299 DM und eine monatliche Gebühr von 4 DM für das Signal. Doch leider durfte diese Fee nicht lange zaubern.

Die Privatsender Sat.1, RTL und Vox warfen Telecontrol „unlauteren Wettbewerb“ vor, klagten und erwirkten eine einstweilige Verfügung. Schließlich leben sie von Werbeeinnahmen und das Produkt sei geschäftsschädigend, hieß es. Immerhin gewann die Firma nach einigen Monaten alle Eilverfahren. Die Gerichte befanden, die Existenz der Sender sei nicht akut gefährdet und das Geschäftsmodell von Telecontrol nicht rechtswidrig. Immerhin könne der Zuschauer die Werbung auch ohne Fernsehfee wegschalten, die Set-Top-Box sei lediglich ein Hilfsgerät. RTL gab sich mit dem Urteil nicht zufrieden und ging in Revision. Nach fünf Jahren, im Sommer dieses Jahres, wurde der Fall vor dem Bundesgerichtshof verhandelt und erneut bekamen die Fernsehfee-Erfinder Recht.

Signal über Internet
Doch inzwischen war das Gerät nutzlos geworden. Denn kaum hatte Telecontrol vor Gericht den ersten Erfolg errungen, kündigten Anfang 2000 die Radiosender, die bis dahin das „Stop-Spot-Signal“ übertragen hatten, ihre Verträge mit der Zauberfirma. Damit war die Box nur noch Elektronikschrott.

Seitdem konzentrierte sich die Firma auf die Entwicklung einer neuen Technik, bei der das Werbesignal über das Internet verbreitet wird. Statt der Box dient nun der Computer zur Steuerung des Fernsehers. Das bedeutet, dass jeder Nutzer online sein muss, wenn er die Werbung von seinem Fernsehschirm verbannen will.

Im November kommt die neue Fee auf den Markt. Sie trägt den Namen TVOON und wird etwa 130 Euro kosten. TVOON benötigt einen Rechner mit TV-Karte, der entweder per Kabel oder Funk mit dem Fernseher verbunden ist. TVOON kann damit nicht nur Werbung wegzappen, sonder auch Spielfilme komplett werbefrei aufnehmen. Außerdem können ganze Sendungen, zum Beispiel zum Kinder- und Jugendschutz, abgeblockt werden. Mit Hilfe einer elektronischen Programmzeitschrift können sogar automatisch alle Filme mit den Lieblingsschaupielern aufgezeichnet werden. Allerdings muss jeder Nutzer dabei mit erhöhten Internet- und Stromkosten rechnen.

Werbevorwurf gegen Fernsehfee
RTL fühlt sich wieder bedroht und hat erneut juristische Schritte eingeleitet. Der Vorwurf diesmal: Telecontrol schalte zwar die eigentliche Fernsehwerbung ab, zeige dafür aber eigene Werbung. Diese Vorwürfe weist das Unternehmen als unhaltbar zurück. TVOON sei ein Gerät für interaktives Fernsehen und interaktiv bedeute in dem Zusammenhang, dass der Zuschauer etwa nach einem Reisefilm einen Button eingeblendet bekomme, über den er online eine Reise buchen könne. Der große Unterschied zur Fernsehwerbung sei jedoch, dass der Nutzer die Werbung von TVOON nur bekomme, wenn er sie per Knopfdruck selbst herbeihole. Im Dezember wird nun die neue Entscheidung des Bundesgerichtshofs erwartet, die endgültig Klarheit schaffen soll.

http://www.wdr.de/tv/markt/20041025/b_3.phtml
Schlecht recherchiert

Die WDR MARKT-Redaktion gab unwidersprochen zum Besten,
dass der BGH im Dezember erneut entscheiden würde.

Was ich nicht wusste, dass der BGH seinen Sitz in Köln hat.

By the way, "Target Permission Marketing" wird garantiert
zur Entscheidung stehen.

Nur eine unmaßgebliche Meinung von
komp(l)ott
@zagor: ja, ich.... war auf märchenstundenstory Fernsehfee gg böse hexe ausgelegt. passt also volll zu den märchen die die Jahren erzähln.

die samba-Fee grinste un faselte lustig in die Kamera, alles wie Immer ziehmlich verworren. WÄr ich potensieller kunde ic würds nicht kaufen nach der sendung....

ach ja und die firma nennen sie immer noch telecontrol obwohl sie ja TCU heisst :laugh:
Und das Teil wurde noch T-VOON genannt.
Habe genau auf die Betonung geachtet.
Wenn da die .elekom drauf kommt und auch
noch den Namen verbieten lassen würde?

Nur so `ne persönliche Randnotiz von
komp(l)ott
Details der Kapitalerhöhung

Kapitalerhöhung TC Unterhaltungselektronik AG (TV-Werbeblocker / Media Center)

Kapitalerhöhung TC Unterhaltungselektronik AG (TV-Werbeblocker / Media Center)

Vorstand und Aufsichtsrat der TC Unterhaltungselektronik AG haben am 3.11.2004
die Durchführung einer Barkapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital unter
Wahrung des Bezugsrechtes der Aktionäre beschlossen und dies am 3.11.2004
zwecks Veröffentlichung dem eBundesanzeiger zugestellt.

Das Grundkapital der Gesellschaft soll hiermit um bis zu 20 Prozent erhöht
werden.
Nach dem positiven BGH Urteil vom 24.6.2004 und der von RTL nicht erfolgten
Verfassungsbeschwerde gibt es für unsere Aktionäre, für neue Investoren /
Beteiligungen und dem Vertrieb des TVOON Media Centers keine rechtlichen
Risiken mehr
. Die Gesellschaft kann sich nun intensiv auf die Vermarktung der
weltweit einmaligen TV Produkte " Werbeblocker / Media Center" konzentrieren
und nutzt hierzu die satzungsgemäße Möglichkeit dieser Kapitalmaßnahme.
Ziel ist hierbei die Erlangung eines finanziellen Spielraumes für eine
schnelle Markteinführungs- und Wachstums-Strategie. Die erste Serie der Geräte
ist bereits produziert und steht ab dem 5.11.04 planmäßig dem Handel zur
Verfügung.

Kein öffentliches Angebot: Das Beteiligungs-Angebot ist auf eine
Mindestzeichnungs-Summe von 40.000 EUR beschränkt. Ausgenommen hiervon sind
uns bekannte Investoren und Altaktionäre, die von Ihrem Bezugsrecht Gebrauch
machen. Das Bezugsrechtsverhältnis beträgt 5:1. Ein Bezugsrechtshandel findet
nicht statt. Der Ausgabepreis beträgt 3,5 EUR je Aktie. Vor der
Kapitalerhöhung sind 1.253.299 Aktien ausgegeben, danach bis zu 1.503.959
Aktien.
Die Zeichnungsfrist beginnt am 15. November 2004 und endet am 29. November
2004. Der Handel gilt ab dem 15. November 2004 ex Bezugsrecht.
Ein Zeichnungsschein befindet sich auf der Website http://www.telecontrol.de .

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 03.11.2004
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WKN: 745420; ISIN: DE0007454209; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen und Stuttgart


Autor: import DGAP.DE (© DGAP),16:28 03.11.2004



Man ahnt die Absicht und ist verstimmt.

Nur mal so zum Nachdenken
komp(l)ott
@zpo

unverkennbar bzw. unbestreitbar ist,
dass du als ggf. heimlicher pressesprecher des hauses
in der weltliteratur nicht zu hause bist.

sonst noch fragen?
time will tell.

und ich hab` doch keine zeit

stefan (guido) raab
"...es sich schlicht um unwahre Behauptungen handelt, wenn die Vermarktung der TC-Produkte in Frage gestellt wird."

So, so, gemäß Ad-Hoc von heute soll vorgeblich schon die Frage nach Vermarktung, vermarktbarkeit oder etwa Vermarktungshindernissen strafbewehrt sein. Die Interpretation scheint gewagt und das Rechtsverständnis sinnfällig.

Nur `ne Frage :laugh: von
komp(l)ott

P.S. Wer`n bisschen über das Gesagte und das Gewollte nachlesen möchte, der blättere zwecks späteren und möglichen Beweisbeschlusses ggfs. in diesem Thread, oder?
Quizfrage
Was ist eine Guidoline?
Antwort:
Ein trommelartig laierhaftes Klanginstrument,
auf dem sich nur vier Töne absondern lassen,
nämlich zpo,
zagor7,
ulisebit
und ooy,
also im Endeffekt nur monotoner Einton,
oder???

Nur mal so `ne strafbewehrte :laugh: Frage von
komp(l)ott
@komplott
du hast bestimmt recht, ohne deine tiefgründigen und fundierten analysen wären wir bestimmt schon pleite.
du als großzügiger bewahrst uns hoffentlich auch weiterhin vor schaden.
danke, bestimmt auch im namen der anderen " liner ".
deine aktien die ich für 55 cent gekauft habe sind aber noch in meinem depot, sag mir bitte wann wir das nächste high haben. vielleicht verkauf ich dann ein paar an dich.
nochmals danke
mfg ulisebit
interessant wird der prospekt, den tcu für die ke schreiben muß :laugh:
Interessant,
wie hier ein Outing vonstatten geht.

Ob es zulässig ist,
in einem Börsenboard gewerblich Werbung für das (eigene) Unternehmen zu machen,
möchte ich einfach nur mal strafbewehrt :laugh: in Frage stellen.

Im übrigen verweise ich darauf, dass ein Vorstand des besprochenen Unternehmens schon einmal aus dem Board entfernt wurde.

m(it) f(iesen) g(rüßen)
komp)l)ott
@komplott

"interessant,
wie hier ein outing vonstatten geht."

pass mal auf du kluger!

hiermit versichere ich des eides statt, dass ich kein vorstandsmitglied und auch kein mitarbeiter der tcu bin, meine bei W:O gespeicherten daten, sind am " fettgedruckten nickname", im gegensatz zu dir komplett gespeichert, erkennbar.

so mein freund, ich bitte dich diese unterstellungen in zukunft zu unterlassen, ansonsten bist du derjenige der seine mitgliedschaft beendet.

danke für´s mitlesen
mfg ulisebit
Dem/der Einzigen,
dem/der ich tat- und entsetzlich glaube,
ist der-/diejenige,
der/die mir zuletzt eine Boardmail bzgl. der Motivation des Auftrittes zukommen ließ.

Ulisebit hat seine Schreibe verändert.
Man vergleiche seine Beiträge.
Und der (Zirkel-)Schluss?

Das mit dem fetten Nick,
das hatte schon "Early Sword" drauf.

Und der "strafbewehrte" Schluss?

Nur noch so `ne strafbewehrte" :laugh: Frage von

komp(l)ott
(der den 21. Dezember,
gesetzt den Fall, "ein" Anwalt verschiebt nicht wieder aus opportunen Gründen,
in der Diktion von bluemoon100,
garnicht mehr erwarten kann.)
wie konnte ich mich so vertun.
sorry about.
geierwally is watching you.

komp(l)ott
(ohne fragen)
Wer sich angesprochen fühlt,
der fühlt sich halt angesprochen oder auch nicht, Uli.

Welch Zufall, welch gleiche Interessen, welch gleiche Neigung, welch gleiche Ausfälligkeiten,
auch von Merrill schon einmal thematisiert:

#2 von ulisebit 17.03.04 08:56:19 Beitrag Nr.: 12.459.291 TC UNTERHALTUNGSELEKTRONIK AG

" Das Kampfhundezuchtverbot ist gekippt ! "

meldung aus rheinische post


Wie hieß nochmal das liebe, liebe Hundilein?
@komplott
hilf mir mal auf die sprünge, ich verstehe nur bahnhof.
mfg uli
Wieso,
hat Koblenz keinen Bahnhof?

Mal wieder so `ne blöde Frage von
komp(l)ott
Uli,
wie beurteilst Du jetzt die Marktreife?

2003: "eines steht jedoch fest: tivion hat viele wettbewerber die auch noch kein martreifes produkt präsentieren konnten - aber die haben mehr kohle für PR und zweckgebundene mittel."

Uli,
wer ist gemäß Deiner Diktion das zuletzt von dir so häufig gebrauchte/missbrauchte "WIR"?

Schon wieder unerhörte Fragen, die einer Antwort harren

komp(l)ott

P.S. B.t.w. stellt sich Dir als ausgewiesenem Experten die Frage, ob RTL neben dem UWG auch das GWB heranziehen könte. Deine Meinung?
soweit so gut, die letzten tests auf meinem rechner waren noch nicht mangelfrei, fehler waren aber nicht so wild. wenn diese fehler abgestellt sind hat die sache m.e. sinn.

wir, sind die, sich im board befindlichen, positiv eingestellten aktionäre.

ausgewiesenem Experten -- übertrieben.

UWG auch das GWB -- ich glaub eher an andere mittel, die es denen möglich macht den zuschauer mit werbung zu tyrannisieren.
ob dann kartelle gebildet werden müssten um z.B. werbung auf allen kanälen zeitgleich zu senden, oder werbung im pip eingeblendet wird. oder als lauftext während der sendung. das kann man erahnen. das die tatenlos zusehen halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.
mfg uli

ps. in unserer stadt ist noch ein kleiner bahnhof, wird aber nur zum nachbarort 30 km benutzt
Nur mal so, natürlich ganz ohne Bezug
und ohne jegliche/n Tendenz und Anschein der Rechtsberatung:

"UWG § 1 Eine Berühmung, aus der die unmittelbar oder in naher Zukunft ernsthaft drohende Gefahr einer Begehung abzuleiten ist, ...
Eine durch Berühmung geschaffene Erstbegehungsgefahr und mit ihr der Unterlassungsanspruch entfallen grundsätzlich mit der Aufgabe der Berühmung. Eine solche liegt jedenfalls in der uneingeschränkten und eindeutigen Erklärung, daß die beanstandete Handlung in der Zukunft nicht vorgenommen werde.

BGH, Urt. v. 31. Mai 2001 - I ZR 106/99 - OLG Hamburg, LG Hamburg - `Berühmungsaufgabe` = WRP 2001, 1076


Just to serve u

komp(l)ott
mein notar und anwalt ist wirklich in der lage solche " sachen " auch in allgemein verständlicher form zu interpretieren, find ich total super. bitte mach dir die mühe.
mfg uli
Die Absicht oder die Intention ist das Vorhaben, ein bestimmtes Ziel zu verwirklichen
welches lieber komplott ist dein ziel?
neugierig geworden uli:lick:
@komplott
bevor ich dann ins m.e. wohlverdiente wochenende gehe versuch doch bitte #1111 auch noch zu erklären.

mein gefühl, dass die hundeverordnung mittelbar mit unserer gesetzgebung, in sachen toleranz, geschädigt ist hat mich nicht getäuscht. somit musste m.e. " tvoon - tivion " gewinnen.

nur so zum nachdenken
mfg uli
. "Interaktive Werbespots, personalisierte Bannerwerbung und Menü-Sponsoring sind die Schlagworte, mit denen die Vorstandssprecherin Petra Bauersachs der Unterbrechungswerbung den Kampf ansagt."

Was ist eine Berühmung?
Wann wird eine Berühmung beendet?

Nur Fragen von
komp(l)ott
(der keinen Notar sein eigen nennt)
@# 1119

". Petra Bauersachs kaufte neue Monitore - und einen Rottweiler".

komp(l)ott
(der vergessen hat, wie Hundilein hieß)
...Jetzt versteh ich. Ich bin also zu unzuverlässig für einen Rottweiler. Ok. Angekommen. (Nebenbei: Der Rottweiler passt auf mich auf, damit ich keine Dummheiten mache.)

...

Dieser (juristische) Skandal der Einschränkung der Bürgerrechte abgeleitet einzig aus der Besitzvermutung eines Haustieres ist komplett durch das Medienraster gefallen. Was meinen Sie? Wäre sowas 1970 möglich gewesen?

...

(Für die anderen: Das Gästebuch ist auf der Webseite (Adresse? Mädel fragen) einer Initiative, die durch einen bundesweiten Sternmarsch (mit Hunden) aufmerksam macht auf die jüngsten " Hundeverordnungen" , die eindeutig gegen das Grundgesetz verstoßen und solange RECHT sind, bis nach 8 Jahren das BVG sagt, sorry war falsch.

...

Gruß Guido (&Sando=Rottweiler)

...

P.S. Ich besitze gar keinen Hund. Gehört meiner Freundin.."


Bzgl. der ID hätte ich eine Idee, oder??

komp(l)ott

(wie war das mit deckungsgleichen Interessen, UliJoh?)
#komplott
jetzt verstehe ich dich,
doch ich muss dich entäuschen, mit alldem hab ich absolut nichts zu tun.
verstehst du
mfg uli
"Bezahlfernsehen umsonst

Es war nur eine Frage der Zeit. Musik und Videos gibt es schon lange kostenlos in den Tauschbörsen des Internet, und nun ist offenbar auch das Bezahlfernsehen dran.

Die Firma TC Unterhaltungselektronik aus Koblenz hat eine Software namens Cybersky entwickelt, die angeblich den freien Empfang aller Fernsehsender weltweit erlaubt - zumindest für Technikfreunde mit schnellem Internet-Zugang. Wer teilnehmen will, schließt seinen Fernseher an den PC an. Der überträgt dann das laufende Programm - auch Bezahlsender wie Premiere - ins Netz. Umgekehrt kann der Teilnehmer eine Liste der Sendungen aufrufen, die andere Zuschauer irgendwo auf der Welt gerade ins Internet einspeisen, und sich etwas aussuchen. Der Computer holt das Programm dann auf seinen Fernseher. Die Software schaltet nur die Tauschpartner zusammen und organisiert die Datenübertragung. Zentrale Rechner gibt es nicht. Diese Tauschbörse für Echtzeitfernsehen ist nicht das erste brisante Produkt der Firma TC. Bekannt wurde sie mit einem Gerät namens Fernseh-Fee, das bei Werbung sofort das Programm wechselt. Es ist nur eine Art automatische Fernbedienung, aber der Sender RTL prozessierte jahrelang dagegen, bis der Bundesgerichtshof die Klage im Juni endgültig abwies. Für die Tauschbörse sucht TC nun noch Investoren."


Quelle: Spiegel-online.de v. 14.11.04
17.11.2004 13:17
Microsoft prescht weiter auf dem US-amerikanischen TV-Markt vor
Der US-amerikanische Telefonkonzern SBC Communications hat mit Microsoft einen Vertrag über die Nutzung der Software Microsoft TV Internet Protocol Television Edition abgeschlossen. SBC zahlt an die Redmonder für die kommenden zehn Jahre 400 Millionen US-Dollar. Das sei das erste Geschäft dieser Art, das eine US-Telefongesellschaft abschließe, heißt es in einer Mitteilung von SBC. Anzeige


SBC testet IP-basierte Fernsehdienste mit Microsoft TV IPTV seit Juni 2004. Gemeinsam mit Microsoft will das Unternehmen ab Mitte 2005 Feldversuche starten und den Service gegen Ende 2005 auf den Markt bringen. Zuvor will SBC sein Glasfasernetz ausbauen und "näher an die Kunden" heranbringen, damit diese mit IPTV, aber auch mit Voice-over-IP und schnellem Internetzugang versorgt werden können. Das Projekt Lightspeed, von dem 18 Millionen Haushalte profitieren sollen, soll Ende 2007 abgeschlossen sein.

Microsoft hat sein IPTV im März 2004 auf der Milia vorgestellt. Die Plattform ist als Backend-Pendant zum Windows XP Media Center gedacht, Microsofts Clientlösung für Wohnzimmer-PCs. Microsoft will IPTV als interaktive, auf die Interessen von Programm- und Breitbandanbietern zugeschnittene Softwareumgebung positionieren, mit dem sich Inhalte maßgeschneidert vertreiben und etwa mit vorgefertigten, auf der Hardware der Nutzer gespeicherten Musik- oder Filmbibliotheken verbinden lassen. (anw/c`t)
@komplott
du wirst ja immer besser, supi.
weiter so, als pusher;);););););)
mfg ulisebit
immer zwischen den zeilen lesen und nur keine missverständnisse aufkommen lassen

komp(l)ott
Rechtssicherheit für alle!

"P2P-Netzwerk für Fernsehsendungen geplant

Die TC Unterhaltungselektronik AG wirft der TV-Industrie einen weiteren Fehdehandschuh hin: Mit dem Programm Cybersky will das Koblenzer Unternehmen Anfang nächsten Jahres einen Peer-to-Peer-Dienst für Fernsehstreams starten. Über das Netz sollen ausdrücklich auch Pay-TV-Programme via Internet empfangbar sein.

Im Juni hatte Telecontrol vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe ein Grundsatzurteil erreicht, wonach der Verkauf von Werbeblockern für das Fernsehprogramm grundsätzlich erlaubt ist. Nachdem der Vertrieb des ursprünglichen Produkts namens Fernsehfee über Jahre brach lag, will Telecontrol jetzt mit einem neuen Produkt namens Tvoon auf den Markt zurückkehren. Mit diesem Gerät sollen Kunden ihren Fernseher mit dem PC verknüpfen können. Telecontrol sucht zur Zeit nach Investoren, um das Produkt an den Mann zu bringen.

Cybersky soll laut Website Teil der Tvoon-Software sein, aber von einer eigenen Firma entwickelt werden, die im Ausland angesiedelt werden soll. Damit wollen die Koblenzer offenbar dem Softwareproduzenten Elaborate Bytes nacheifern, die dem ihre Software CloneCD vor der Urheberrechtsnovelle an eine Firma in Antigua verkaufte und damit der deutschen Rechtsprechung entzog.

Das Cybersky-Netz soll ohne zentralen Server auskommen und eine Übertragungsrate zwischen 400 und 600 Kilobit pro Sekunde erreichen, was für ein normales TV-Bild ausreicht. Die Fernsehsignale werden aus mehreren Quellen zusammengeführt und sollen mit einer Verzögerung von 5 bis 10 Sekunden beim Nutzer ankommen. Die Software soll verschiedene Codecs einbinden können. Bisher gibt es noch keine öffentliche Beta-Version, im Januar 2005 soll das Netz "on air" gehen. (Thorsten Kleinz) / (tol/c`t) "


Ob man sich auf diese Art und Weise der Gerichtsbarkeit entziehen kann, steht in Frage, als selbst Bertelsmann bzgl NAPSTER einen auf`s Maul bekommen hat.

Rechtssicherheit für Kunden, Lieferanten, Hersteller? Stelle ich, Argumente siehe oben, strafbewehrt:laugh: in Frage, oder?

Und mir ist die ganze Welt oder gegen mich ist die ganze Welt mag ggfs. für eine ganz bestimmte Geisteshaltung sprechen, oder?

Fragen verboten, ja ganz bestimmt, da strafbewehrt, von
komp(l)ott
17. November 2004 spiegel.de


"KAMPF GEGEN P2P

Hollywood verklagt Filmesammler

Die Filmindustrielobby MPAA hat ihre Drohung wahrgemacht und mit einer ersten Klagewelle gegen Filmsammler in P2P-Börsen begonnen. In einigen Fällen wurden P2P-Nutzer verklagt, die nur einen Film aus dem Netz gezogen hatten. Parallel berät der Kongress darüber, ob er P2P-Nutzung zum Straftatbestand machen soll.

In den Vereinigten Staaten rollt die erste Klagewelle der Filmindustrie gegen Nutzer von Filesharing-Börsen. Anders als die Musikindustrie macht die Filmlobby MPAA keine offiziellen Angaben darüber, wo und wie viele Filmsammler verklagt wurden. Bekannt wurden Klagen in Denver und San Louis, wo Anzeigen gegen 22 respektive 18 Personen eingereicht wurden.

Offenbar gehört ein Höchstmaß an Unklarheit zum Konzept der Anti-Pirateriekampagne. P2P-Nutzer sollen ihr Risiko nicht kalkulieren können: So sollen in vier Fällen Personen von Anzeigen betroffen sein, die nur einen einzigen Film heruntergeladen hatten.

Die MPAA flankiert ihre Klagewelle mit Anzeigenkampagnen, bietet aber - anders als die Musikindustrie - kein "Amnesty-Programm" für geständige Filmsauger.

Im Rahmen einer Aufklärungskampagne plant die MPAA zudem die Veröffentlichung eines Windows-Programmes, das sich vornehmlich an Eltern richten soll: Damit ließen sich bequem P2P-Programme, Film- und Musikdateien auf Rechnern finden und löschen. Die dabei generierten Informationen würden der MPAA nicht zurückgemeldet. Das Softwaretool sei somit eine Möglichkeit, einen Rechner zu "säubern", bevor es zu einer Anzeige komme.

In welchen Börsen die MPAA sucht, ist ebenfalls nicht bekannt. Die tendenziell sehr großen Datenmengen von Fimen eignen sich nicht zur Verteilung über Standard-P2P-Börsen wie KaZaA. Filmsammler greifen eher auf Programme wie eDonkey oder BitTorrent zurück.

MPAA-Kampagne gegen Piraterie: Schnüffelprogramme, Werbekampagnen, Prozesse gegen P2P-Nutzer
"Informierte Kreise" ließen gegenüber dem "Hollywood Reporter" fallen, von der ersten Klagewelle seien "200 bis 300" Filesharer betroffen. Ihnen drohen Schadenersatzforderungen in einer Maximalhöhe von 30.000 Dollar pro Film und bis zu 150.000 Dollar, wenn der Nachweis erbracht wird, dass es sich um eine willentliche Verbreitung handelte - das zumindest wäre nach dem Buchstaben des Gesetzes möglich.

Schmerzhafte Abschreckung

Das sieht bei der Musikindustrie ähnlich aus, wird aber nicht bis zur letzten Konsequenz verfolgt. Die Musikindustrie sucht in ihren Prozessen nach für die P2P-Nutzer schmerzhaften finanziellen Vergleichen im fünfstelligen Bereich, ohne solche juristisch möglichen, aber völlig unbezahlbaren Klagen wirklich durchzuziehen.

Im Rahmen ihrer ersten Klagewelle suchten die Studios offenbar gezielt nach populären neuen Filmen, die einer der sieben in der MPAA vertretenen Filmfirmen zuzuordnen sind. Gefunden wurden so "Spiderman 2", "Troja" und andere relativ aktuelle Blockbuster.

Für die Filmindustrie hat das Thema P2P mit der zunehmenden Verbreitung von Breitbandverbindungen zum Internet offensichtlich an Wichtigkeit gewonnen. Immer größere Teile ihrer Gesamtumsätze macht die Industrie zudem nicht mehr im Kinosaal, sondern im Rahmen der DVD-Verwertungskette aus Verleih und Verkauf.

Trotzdem trifft die Aktion der MPAA direkt auf Kritik auch aus der eigenen Branche. Dass die Verfolgung von P2P-Nutzern nicht funktionieren könne, wenn man denen nicht zeitgleich eine legale, bezahlbare Alternative bietet, habe die Musikindustrie in den letzten Jahren zur Genüge vorgeführt und bewiesen.

Digitale Vertriebsformen treffen branchenintern jedoch auf einigen Widerstand: Sie drohen, die Verwertungskette des Handels und Verleihs zu umgehen und zu schädigen.

Knast für P2P-Nutzer?

Noch in dieser Woche berät der US-Kongress über acht Anträge zur weiteren Verschärfung des so genannten Pirate-Act. Schulter an Schulter drängen die Lobbyorganisationen der Entertainmentindustrie in Washington, Filesharing mit empfindlicheren Strafen zu belegen. Demnach würde das Zurverfügungstellen von Daten zum Straftatbestand. P2P-Nutzern, die mehr als 1000 Songs zur Verfügung stellen, berichtet die "Washington Post", könnten dann Haftstrafen bis zu fünf Jahren drohen.

Vereinfacht würde - aus Perspektive der Industrievertreter - auch das Beweisverfahren: Bisher müssen die Ankläger den Angeklagten noch nachweisen, dass sie Daten willentlich und bewusst zum Tausch zur Verfügung gestellt hätten. Das aber ist so einfach nicht, da viele P2P-Programme ihre Downloads automatisch auch zum Upload zur Verfügung stellten. Beim völlig dezentralen BitTorrent-Netzwerk ist der Download gar zugleich der mehrfache Upload, denn jede "gezogene" Datei wird parallel vom Rechner des Downloaders weiterverteilt - und zwar jedes einzelne Datenpäckchen, auch wenn die vollständige Datei noch gar nicht vorliegt.

Frank Patalong
"
@komplott
ja, aber
cyberski, tcu nutzen diesen effekt. im "tvoon " ist es nichts anderes als ein zusätzliches. der werbvorteil "adhok" ist doch ein vielfaches. sehe ich das so falsch?
mfg, dein freund uli
@komplott
Cybersky soll laut Website Teil der Tvoon-Software sein, aber von einer eigenen Firma entwickelt werden, die im Ausland angesiedelt werden soll. Damit wollen die Koblenzer offenbar dem Softwareproduzenten Elaborate Bytes nacheifern, die dem ihre Software CloneCD vor der Urheberrechtsnovelle an eine Firma in Antigua verkaufte und damit der deutschen Rechtsprechung entzog.

frage: würdest du als unternehmer deine firma für eine kamange aufs spiel setzen? warum soll tcu das ( was sie jetzt machen ) nicht machen ? gesetz dem fall peer to peer usw. wird verboten, unter strafe gestellt- bleibt alles was tvoon ausmacht erhalten- oder sehe ich das d.e.nach falsch.
??
mfg dein freund ulisebit
"Illegales Gratis-TV Mehr Highlights


Premiere & Co. als Internet-Streams

Premiere und andere PayTV- Sender könnten schon bald illegal aus dem Internet zu empfangen sein. Eine deutsche Firma testet derzeit ein Programm, das mit Hilfe von Tauschbörsen-Technologie Fernsehsender im Internet überträgt.

Auf die Bezahl-Sender könnten ähnliche Probleme zukommen wie auf die Musik- und Filmindustrie. Mit dem Programm Cybersky soll "TV over Broadband" möglich werden. So kann das Bild von einer TV-Karte oder Webcam hochauflösend an unbegrenzt viele User weltweit verteilt werden. Die Software "Cybersky" ist noch nicht freigegeben. Ende Januar sollte eine Beta-Version "on air" gehen und noch vor der CeBIT fertig sein.

"Cybersky wird enorme Veränderungen mit sich bringen, welche genau, vermag kein Experte zu sagen", erklärt die Firma gegenüber Krone.at (= Quelle)- es werde wohl eine Mischung aus Bittorrent, Emule und Napster im Bereich TV werden.

Die Sender sollen anonym und ohne zentrale Server verbreitet werden, dabei wird die Peer to Peer-Technologie eingesetzt, die schon von Tauschbörsen bekannt ist. Der Hersteller der Media-Center-Software TVOON kündigt an, die kostenlose Alternative zu Kabel und Satellitenverteilung demnächst anzubieten.

Damit kann man nicht nur Premiere sondern auch TV aus Übersee empfangen. Derzeit laufen bereits Tests mit Cybersky. Ähnlich wie bei Tauschbörsen dürfte die Software selbst nicht illegal sein, die Nutzung fürs illegale Streamen von Fernsehsendern verletzt jedoch das Urheberrecht."


Viel Feind, viel Ehr? Warum?

1. Die werbefinanzierten Privatsender
2. die Financial Community
3. ähnlich wie TiVo?, deshalb jetzt tvoon?
4. das Moneyhuhn trotz Liquiditätsrettung?
5. jetzt vielleicht T(ie)- wuuhn (T-voon?)
5. dann ein werbefreier Privatsender
6. und schluss- und endlich die ganze Welt (Filesharing).

Oder doch nicht?

Die Idee eines "Handwerkers" ist anscheinend gut,
die Umsetzung eines Wirtschaftsingenieurs mit viel Freizeit m.E. scheinbar dilletantisch,
die Umverpackung ganz schön, aber offensichtlich gewollt märchenhaft und ungebunden
und die Versprechungen nicht ganz ohne.


So schaut RTL angeblich "machtlos" zu
und TC-Geneigte haben vorgeblich "keinerlei Risiken" mehr zu fürchten?

komp(l)ott
(der viel auf das Recht der freien Meinungsäußerung hält)
@1131

Was ist eine Kamange?

Wurde Bertelsmann nicht in Anspruch genommen?

Sind deutsche Reiche nicht daran gescheitert, dass Vielfrontenkriege geführt wurden?

komp(l)ott
Eine Kamange ist eine Art Geige mit langem, runden Hals .
aber wie du die denken kannst handelte es sich um einen schreibfehler:kiss::kiss::kiss:
discussions about...

" 18.11.2004 15:10 Quelle: heise.de/c`t

Zwangswerbung bei TiVo
Ab März kommenden Jahres will der Hersteller digitaler Videorecorder TiVo beim Spulen über Werbeblöcke einer aufgenommenen Sendung zwangsweise Popup-Werbung einblenden. Nach einem Bericht der Los Angeles Times können TiVo-Nutzer zudem bei Interesse an den per Popup beworbenen Produkten per Knopfdruck ihre Kontaktdaten direkt an die Produktanbieter senden. Später soll es sogar möglich sein, Produkte direkt von der Couch aus per Fernbedienung zu erwerben. Schon heute ist das direkte Überspringen von Werbesendungen bei TiVo-Recordern nicht möglich, sondern nur ein schnelles Vorspulen mit maximal achtfacher Geschwindigkeit.

Die eingeblendete Werbung kommt nicht von ungefähr: So hat TiVo bereits seit längerem eine Funktion integriert, welche das Zuschauerverhalten analysiert. Praktisch jede Aktion des Benutzers wird aufgezeichnet. Anhand dieser Daten lässt sich ein Profil für jeden Kunden generieren, der dann Werbung für "passende" Produkte erhält. TiVo experimentierte in der Vergangenheit bereits mit "Thumbs-Up"-Symbolen, die bei bestimmten Sendungen den Zugriff auf weitere Informationen wie Kataloge und Demo-DVDs erlaubten.

Zudem denkt TiVo darüber nach, zusammen mit der Firma NetFlix einen Online-Film-Leihdienst aufzubauen. Filme würden dann per Breitband-Verbindung auf die Festplatte des Videorecorders gespeichert werden. Experten gehen in diesem Szenario vom Einsatz MPEG4-komprimierte Videos aus, womit jeder Film eine Größe von rund 700 MByte hätte. Weitere Premium-Dienstleistungen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls nur gegen ein Entgelt zu haben sind, sollen folgen. Hintergrund dürfte die Suche nach weiteren Einnahmequellen sein, da das Unternehmen trotz eines Umsatzsprungs im vierten Quartal 2004 seit dem Start 1999 noch keinen Gewinn eingefahren hat. (Stefan Goehler) / (nij/c`t) "


... das, was gewollt, machbar, für den BusinessPlan notwendig und m.E. bereits angekündigt wurde?

Ist der Ausdruck "ZwangsLayerFakeTV" o.ä. in diesem Forum noch erinnerlich?

Ein nachdenklicher ;)
komp(l)ott
Pay-TV überall und umsonst?

17.11.2004 Info SAT

„Videos und Musik gibt es schon längere Zeit auch kostenlos in den Tauschbörsen des weltweiten Internet. Jetzt macht wieder Petra Bauersachs, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der TC Unterhaltungselektronik AG, von sich reden. Das ist bekanntlich die Dame, die vor Jahren das TV-Werbeblocker-Produkt „Fernsehfee“ einführte und damit Streit mit dem deutschen TV-Sender RTL bekam.

Vor kurzem, INFOSAT berichtete darüber, hat der Bundesgerichtshof die Legalität des Fernsehwerbeblockers bestätigt. Das Nachfolgeprodukt heißt TVOON Mediacenter und nutzt nicht wie früher die „Fernsehfee“ RDS Signale zum Ausblenden der Werbesendungen. Wie wir jüngst berichteten, will RTL gegen das neueste Produkt von Bauersachs erneut vorgehen, während TC Unterhaltungselektronik AG glaubt, dass durch das Urteil des Bundesgerichtshofes auch das neue Produkt als legal angesehen wird.

Wie dem auch sei, von der TC Unterhaltungselektronik AG Koblenz kommen laufend neue Schockermeldungen für die werbefinanzierten Sender. Nach den Tauschbörsen im Internet ist jetzt wohl auch Pay-TV an der Reihe. Die Firma TC Unterhaltungselektronik behauptet eine Software entwickelt zu haben, die angeblich den freien Empfang aller Fernsehsender weltweit ermöglicht. Dies soll zumindest für Technikfreaks mit schnellem Internet-Zugang gelten. Die neue Software wurde CyberSky genannt. Jeder, der teilnehmen will, muss ein Fernsehgerät an einen PC anschließen. Der PC überträgt dann ein ausgewähltes Programm ins Netz. Wer Pay-TV abonniert hat wie Premiere, aber auch andere bezahlpflichtige Bouquets, kann diese auch ins Netz stellen. Allerdings dürfte dies illegal sein, denn die Pay-TV-Anbieter lassen jeweils nur die einmalige Nutzung durch den Abonnenten zu und deshalb ist zu erwarten, dass der „Fernsehfee“ Bauersachs und ihrer Firma TC Unterhaltungselektronik ein weiteres Mal juristischen Ärger ins Haus steht.

Was aber jemand einmal ins Netz gegeben hat, ist eben dort drin. Die entsprechenden mitmachenden „Internet-Teilnehmer“ können eine Liste der Sender aufrufen, die andere Zuschauer irgendwo auf der Welt gerade ins riesengroße Internet eingegeben haben. Sie können sich dann etwas aus der eingespeisten Vielfalt aussuchen. Der PC bringt das Programm dann auf den Fernsehbildschirm. Wie es heißt soll die Software nur die Tauschpartner zusammenschalten und die Datenübertragung organisieren. Zentrale Rechner werden angeblich nicht benötigt. Das heißt, hier könnte eine Tauschbörse für Echtzeitfernsehen entstehen, wobei, wie schon gesagt, die Juristen der Pay-TV-Veranstalter auf den Plan gerufen sind. Offensichtlich bringt TC Unterhaltungselektronik ausschließlich so genannte brisante Produkte auf den Markt.

Bei der schon in die Jahre gekommenen „Fernsehfee“-Box wurden über UKW RDS-Signale Werbeblocker ausgestrahlt, um die Werbung auszublenden. Da saßen dann irgendwo von der „Fernsehfee“ bezahlte Studenten an den Fernsehschirmen und drückten immer auf einen Knopf, wenn auf einem Sendung Werbung startete und endete. Wie man auf der Internet-Web-Seite der „Fernsehfee“ sehen kann, sucht man jetzt weitere Investoren.

Klar ist, dass Premiere und Co. sich gegen das neue „Fernsehfee“-Produkt wehren werden. Fakt ist aber auch, dass sich die werbefinanzierten Sender nicht dagegen wehren können, dass bei digitalen Personal Videorecordern (PVR) der Kunde beim Start von Werbung auf den Stop-Knopf drückt und erst wieder das Programm einschaltet, wenn die Werbung vorbei ist. Da PVRs über eine Zeitversetztfunktion verfügen, starten clevere PVR Nutzer ihre Sehzeit einer Sendung erst 10 oder 20 Minuten später, um dann die Werbeblöcke schnell zu überspringen. Das passiert jetzt noch manuell, wobei es denkbar einfach wäre, die Ab- und Anschaltcodes über Satellit zu senden. Das ist technisch machbar bei PVR Geräten mit zwei eingebauten Empfangstunern. Wahrscheinlich würden gegen solch eine „Übertragungsfunktion“ aber die werbefinanzierten Sender juristisch vorgehen.

Natürlich gibt es auch weitere technische Möglichkeiten, Werbeblocks auszublenden, ohne dass irgendjemand dazu Schaltsignale senden müsste. Die PVR Software bräuchte nur so intelligent gemacht zu werden, dass sie an irgendwelchen nachvollziehbaren Kriterien eben die Werbung als solche erkennt und blockt. Das ist machbar. Weil dies so ist, sollten sich eigentlich die werbefinanzierten Fernsehsender endlich einmal zu diesem Thema gemeinsam an einen Tisch mit den entsprechenden Herstellern setzen. Hier kann es nur zu „freiwilligen“ Vereinbarungen kommen. Mit deutschen und europäischen Herstellern kann man reden. Mit solche aus Asien wahrscheinlich nicht. Dann sollten die Fernsehsender vielleicht einmal das Thema thematisieren, nämlich dass einige Digitalreceiver und Digital-PVR-Importe illegalerweise zumindest einen Teil des 14%igen Zolls schlabbern.

Das ganze Thema PVR Werbeblocker und Kombination von TV und PC wird immer spannender. INFOSAT bietet Ihnen jeden Monat wieder vielfältigste Informationen. „




„Fernsehen übers P2P-Netzwerk

Anfang nächsten Jahres soll eine Software TV-Streams über ein Peer-to-Peer-Netzwerk verbreiten. Anschauen kann die Sendungen jeder, denn das Programm ist kostenlos.

18.11.2004 PC Professionell - Das deutsche Unternehmen TC Unterhaltungselektronik arbeitet an einer Software namens Cybersky, die wie die bekannten Tauschbörsen P2P-Technik nutzt, um das aktuelle TV-Programm in der Netzgemeinde zu verteilen. Wer eine TV-Karte im PC hat, kann den Stream ins Netzwerk einspeisen und anderen Nutzern zur Verfügung stellen.

Zurzeit läuft die Betaphase von Cybersky, der offizielle Starttermin ist im Januar 2005. Die Software soll kostenlos und nur 220 kByte groß sein. Die Zeitverzögerung durch die Übertragung soll etwa fünf bis zehn Sekunden betragen.
Auf den Webseiten weist TVOON zwar darauf hin, dass Pay-TV-Sendungen nur von den Rechteinhabern angeboten werden dürfen. Ob man die User aber dahingehend kontrolliert und eventuelle Pay-TV-Übertragungen sperrt, bleibt abzuwarten. Wenn nicht, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die ersten Anbieter rebellieren. (dd)“
OLG Köln
Urteil vom 08.10.2004
6 U 113/04
Gleichzeitige Nutzung von Internet und Fernsehprogramm mittels Set-Top-Box


UWG n. F. § 3, § 4 Nr. 9 a) und b), Nr. 10

Leitsatz

Ein Internet – Service – Provider, der es dem Zuschauer mittels einer Set-Top-Box ermöglicht, bei einem „Wechsel“ vom Fernsehprogramm ins Internet beide Medien gleichzeitig zu nutzen, indem im Hintergrund das Fernsehbild sichtbar bleibt, handelt weder nach dem Tatbestand der unmittelbaren Leistungsübernahme noch dem der Ausbeutung des Rufes der jeweiligen Sendeanstalten unlauter. Die – theoretische - Möglichkeit, dass der Einsatz der Box zu einem Rückgang von Werbeeinnahmen der privaten Fernsehanbieter führen könnte, begründet auch keinen unlauteren Behinderungswettbewerb. (via JurPC)


"Begründung

I.

Bei der Antragstellerin, der Firma S. Television GmbH, handelt es sich um einen privaten Fernsehanbieter, der sich durch Werbeeinnahmen finanziert. Die Antragsgegnerin, die U. International AG, ist ein Internet-Service-Provider. Sie bietet den Internetdienst "U. Vision on TV" an, der über den Fernsehbildschirm visualisiert wird. Gegenstand dieses Dienstes sind neben redaktionellen und werblichen Inhalten Filme und Musik, die über den Dienst "T-DSL" zum Download bereitstehen. Voraussetzung für die Nutzung des Dienstes "U. Vision on TV" sind ein digitaler Satelliten- oder Kabelanschluss, ein T-DSL-Anschluss, ein Vertrag mit U. sowie eine sogenannte Set-Top-Box. Die Set-Top-Box hat die Funktion eines Empfangsgerätes. Sie empfängt sowohl das Fernseh- als auch – mittels Telefonleitung – das Internetsignal und ermöglicht die gleichzeitige Nutzung von Internet und Fernsehen auf dem Fernsehbildschirm. Die Set-Top-Box wurde von Fujitsu/Siemens entwickelt und hergestellt, allerdings nicht exklusiv für die Antragsgegnerin. Die Box kann vielmehr (theoretisch) von anderen Anbietern von Internetseiten genutzt werden, die Internet und Fernsehen miteinander kombinieren möchten. JurPC Web-Dok.
272/2004,

Die Antragsgegnerin bietet ein Dienstleistungspaket an, welches sie über die von Fujitsu/Siemens entwickelte und vermarktete Box nutzbar macht. Der Zuschauer sieht zunächst das TV-Bild, etwa - wie nachstehend wiedergegeben – das Bild aus einer Nachmittagssendung der Antragstellerin namens „Das G.“:
(Es folgt eine Abbildung mit der Wiedergabe einer Szene der Sendung, Anm. der Red.)

Aktiviert der TV-Zuschauer – was in seinem Belieben liegt – die Set-Top-Box, so legt sich eine Programmführung über das Fernsehbild, und zwar wie nachstehend wiedergegeben:
(Es folgt eine Abbildung der Menüführung der Set-Top-Box über dem Fernsehbild, Anm. der Red.)

Diese Programmführung bietet tabellarisch angeordnete Schaltflächen, die den Zugang zu den entsprechenden Funktionen und Diensten eröffnen. Der Dienst "U. Vision on TV" der Antragsgegnerin steht an erster Stelle. Weitere Punkte sind z.B. das "TV-Programm", die "Senderübersicht" und das "Internet" etc.. Die Benutzeroberfläche nimmt den Großteil des Bildschirms ein, lässt jedoch am unteren sowie einem seitlichen Bildschirmrand einen Streifen des Fernsehbildes frei. Auf diese Weise sind beispielsweise Tickermeldungen oder eingeblendete Telefonnummern noch erkennbar. Das Fernsehbild bleibt durch die Oberfläche sichtbar, der Grad der Transparenz kann von dem Nutzer ausgewählt werden. Darüber hinaus bleibt das Fernsehbild auch weiter im Hintergrund sichtbar, wenn der Nutzer sich für eine der angebotenen Funktionen entscheidet und die entsprechende Schaltfläche anklickt. Im Hintergrund sichtbar bleibt das Fernsehbild auch bei der Aktivierung der Schaltfläche "Internet". Wegen der konkreten, von der Antragstellerin als wettbewerbswidrig beanstandeten Ausgestaltung der Benutzeroberfläche wird auf die in der Berufungsbegründung enthaltenen und zum Teil vorstehend wiedergegebenen Abbildungen verwiesen.

Durch die von der Antragstellerin mit der Berufung angefochtene Entscheidung hat das Landgericht ihren Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen und dabei im einzelnen ausgeführt, dass und aus welchen Gründen seiner Auffassung nach der ergänzende wettbewerbsrechtliche Leistungsschutz das Unterlassungsbegehren nicht trägt. Gegen diese Entscheidung, auf die wegen der Einzelheiten verwiesen wird (Bl. 88 ff. d.A.), wendet sich die Antragstellerin mit ihrer Berufung und beantragt,

der Antragsgegnerin unter gleichzeitiger Androhung der gesetzlichen Ordnungsmittel zu untersagen,

die Benutzeroberfläche des Dienstes "U. Vision on TV" und/oder der dazu erforderlichen Set-Top-Box so zu gestalten und/oder gestalten zu lassen, dass das Fernsehprogramm der Antragstellerin und Berufungsklägerin oder Teile davon dahinter und/oder daneben sichtbar bleiben, wie nachstehend wiedergegeben: (Es folgt die Bildschirmabbildung mit der aktivierten Set-Top-Box-Menüführung und dem Fernsehbild im Hintergrund, Anm. der Red.)

Die Antragsgegnerin beantragt,

die Berufung zurückzuweisen.

Sie rügt weiterhin mangelnde Dringlichkeit und beanstandet, die Antragstellerin habe ihr Unterlassungsbegehren im Berufungsverfahren durch die Einfügung der Worte "und/oder der dazu erforderlichen Set-Top-Box" in ihren Klageantrag in unzulässiger Weise erweitert.
Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes wird auf die zwischen den Parteien gewechselten Schriftsätze nebst Anlagen Bezug genommen, die sämtlich Gegenstand der mündlichen Verhandlung waren.

II.

Die Berufung der Antragstellerin ist zulässig, hat aber in der Sache keinen Erfolg. Dabei kann offen bleiben, ob dem Verfügungsbegehren bereits die notwendige, nach § 12 Abs. 2 UWG n.F. vermutete Dringlichkeit fehlen könnte. Denn es entspricht allgemeiner Meinung, dass es auf diese Prozessvoraussetzung nicht ankommt, wenn das im Wege der einstweiligen Verfügung geltend gemachte Unterlassungspetitum in der Sache keinen Erfolg hat (vgl. statt vieler: Baumbach/Hefermehl/Köhler, Wettbewerbsrecht, 23. Auflage 2004, § 12 UWG Rnr. 3.12 und Senat, NJWE-WettbR 1998, 145, 147). So liegt es hier. Der geltend gemachte, auf § 1 UWG a.F. = §§ 3, 4 UWG n.F. gestützte Unterlassungsanspruch steht der Antragstellerin aus den vom Landgericht genannten Gründen, die der Senat ausdrücklich als richtig in Bezug nimmt, nicht zu. Das Berufungsvorbringen gibt dem Senat keinen Anlass zu einer abweichenden Beurteilung der Sach- und Rechtslage, und zwar aus folgenden Gründen:

Der Tatbestand der (unmittelbaren) Leistungsübernahme scheidet von vorneherein aus. Eine solche unzulässige Leistungsübernahme liegt nämlich nur vor, wenn die fremde Leistung, zumeist mit Hilfe technischer Mittel, direkt und unverändert übernommen und damit aus der Sicht des Verkehrs zum Teil der Leistung des Übernehmenden wird (vgl. dazu Baumbach/Hefermehl/Köhler, a.a.O., § 4 UWG Rn. 9.35 mit Nachweisen aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs). Derjenige, der die fremde Leistung oder auch einen Teil derselben übernimmt, präsentiert das Ergebnis der Übernahme als "sein" Produkt, und es stellt sich im Wettbewerbsprozess regelmäßig namentlich die Frage, ob mit der Übernahme Herkunftstäuschungen verbunden sind. Im Streitfall ist es anders: Das angesprochene Publikum, auf dessen Sicht es maßgeblich ankommt, erkennt ohne weiteres, dass die Antragsgegnerin hier nicht die Leistung eines Anderen übernommen und praktisch in ihr eigenes Angebot eingefügt hat, es sieht vielmehr die beiden Leistungen, nämlich das Fernsehprogramm einerseits und das ihm durch die Benutzeroberfläche zuteilwerdende Angebot andererseits, als voneinander unabhängige Angebote, die es zutreffend unterschiedlichen Unternehmen zuordnet. Das hat bereits das Landgericht richtig gesehen. Die Benutzeroberfläche "legt sich" zwar über das Fernsehbild, der angesprochene Verkehr sieht aber, dass zusätzlich zu dem Fernsehprogramm eine weitere Funktion tritt, die er von dem Leistungsangebot "Fernsehprogramm" trennt. Die Benutzeroberfläche beinhaltet für ihn lediglich die Möglichkeit, das Angebot der Antragsgegnerin, jetzt Internetdienste in Anspruch zu nehmen, unmittelbar zu nutzen, ohne gleichzeitig das von der Antragstellerin ausgestrahlte Fernsehprogramm verlassen zu müssen. Fehlt es damit für den Tatbestand der Leistungsübernahme schon an der notwendigen Einbindung einer fremden Leistung in die eigene Leistung, trägt auch der Tatbestand der Rufausbeutung das Unterlassungsbegehren aus den vom Landgericht genannten Gründen nicht. Es fehlt jeder Anknüpfungspunkt für die Annahme, die Antragsgegnerin nutze ein fremdes Fernsehprogramm, hier dasjenige der Antragstellerin, als Vorspann für ihr eigenes Leistungsangebot. Es geht nicht um den Ruf eines im Wettbewerb tätigen Unternehmens, erst recht nicht um die Ausbeutung dieses Rufes, sondern lediglich darum, dass die Antragsgegnerin es dem Fernsehzuschauer ermöglicht, die Bildoberfläche über das Fernsehprogramm zu legen, und dadurch neue technische Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Weg ins Internet zu gehen. Die Antragsgegnerin bietet dem Interessenten lediglich die Option an, die Vorzüge des Internets zu nutzen und gleichzeitig (im Hintergrund) das Fernsehbild zu betrachten. Dabei ist es nach dem unstreitigen Parteivorbringen so, dass allein der Fernsehzuschauer weiterhin darüber entscheidet, welches Programm er sich gerade anschaut, bevor er sich dazu entschließt, den Dienst der Antragsgegnerin in Anspruch zu nehmen. Dann aber nutzt die Antragsgegnerin nicht den Ruf eines bestimmten Unternehmens aus, insbesondere macht sie sich nicht den Inhalt eines bestimmten Programms zur Förderung des eigenen Leistungsangebots zunutze. Die Attraktivität des – wenn man so will – „Angebots“ der Antragsgegnerin geht von der den Verbraucher faszinierenden, innovativen technischen Möglichkeit aus, der Ruf eines bestimmten TV-Senders spielt dabei keine Rolle. Deshalb kommt es im übrigen nicht darauf an, dass der Tatbestand der Rufausbeutung nicht bereits dann vorliegt, wenn lediglich Assoziationen an eine fremde Leistung und damit Aufmerksamkeit erweckt werden, sondern nur dann, wenn der angesprochene Verkehr die Wertschätzung für das Original, den "guten Ruf" oder das "Image", auf das Produkt oder die Leistung desjenigen überträgt, der dies nach dem Willen des jeweiligen Klägers unterlassen soll. Auf die weitere Argumentation des Landgerichts, die Benutzeroberfläche selbst beinhalte keine Inhalte des Dienstes U. -Vision on TV der Antragsgegnerin, ein Ausprobieren des Dienstes finde also nicht statt, deshalb treffe die Argumentation der Antragstellerin nicht zu, dass mittels der Benutzeroberfläche für den Nutzer ein Ausprobieren der Leistungen der Antragsgegnerin ermöglicht und dabei die Leistung des Fernsehsenders ausgenutzt werde, kommt es dem Senat bei dem derzeitigen Sach- und Streitstand nicht entscheidend an.
Die Antragsgegnerin betreibt auch keinen nach Maßgabe von § 4 Nr. 10 i.V.m. § 3 UWG n.F. unlauteren Behinderungswettbewerb. Dabei kann letztlich offen bleiben, ob die Behauptung der Antragstellerin, ihre wirtschaftlichen Interessen seien gefährdet, insbesondere sei auf Dauer der Verlust von Werbeeinnahmen zu befürchten, substantiiert ist und darüber hinaus in der Sache zutreffen könnte. Denn ungeachtet der Frage, dass es hier ersichtlich jedenfalls an der im Verfügungsverfahren notwendigen Glaubhaftmachung fehlt, hat der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung „Werbeblocker“ vom 24.06.2004 (WRP 2004, 1272 ff.) entschieden, dass selbst der Vertrieb eines Werbeblockers und die Ausstrahlung von Befehlssignalen für diesen auch unter Berücksichtigung des verfassungsrechtlichen Schutzes, den das Fernsehsenderunternehmen aus Art. 5 und Art. 12 GG genießt, weder unter dem Gesichtspunkt einer produktbezogenen Behinderung noch wegen Werbebehinderung gegen § 1 UWG a.F. verstoßen und auch keine nach dieser Bestimmung unzulässige allgemeine Marktbehinderung darstellen. Damit ist der nach Auffassung des Senats ohnehin nicht mit dem nötigen Tatsachenmaterial untermauerten Argumentation der Antragstellerin, demnächst sei (möglicherweise) der Verlust von Werbeeinnahmen zu befürchten, und deshalb sei das Verhalten der Antragsgegnerin wettbewerbsrechtlich unlauter, von vornherein der Boden entzogen.
Letztlich ist das Verhalten der Antragsgegnerin auch nicht aus anderen Gründen wettbewerbsrechtlich zu missbilligen. Wenn es der technische Fortschritt ermöglicht, dass der interessierte Nutzer die Möglichkeit hat, die Benutzeroberfläche für seinen Einstieg ins Internet gleichsam über ein laufendes Fernsehprogramm zu legen, dann könnte dies nach Auffassung des Senats allenfalls dann unlauter im Sinne des § 3 UWG n.F. sein, wenn die Antragstellerin den Preis für diesen technischen Fortschritt dergestalt zu tragen hätte, dass sie wegen der von der Antragsgegnerin eingesetzten, aber nicht von ihr stammenden Set-Top-Box-Technik in ihrer Existenz gefährdet wäre. Dafür spricht jedoch nichts, erst recht ist eine solche Gefährdung der sich aus Werbeeinnahmen finanzierenden Antragstellerin nicht glaubhaft gemacht. Namentlich gibt es schon keine greifbaren Anhaltspunkte dafür, was derjenige Fernsehzuschauer, der sich für beide Medien interessiert und der auch imstande ist, sich zu Hause über einen Computer in das Internet einzuwählen, tun würde, wenn die Antragsgegnerin ihm nicht die faktische Möglichkeit auf die Hand geben würde, den Weg ins Internet zu wählen und dabei gleichzeitig im Hintergrund ein TV-Programm, vielleicht auch dasjenige der Antragstellerin, zu betrachten. Es ist denkbar, dass sich ein solcher Zuschauer weiterhin für das Fernsehprogramm, vielleicht auch dasjenige der Antragstellerin entscheidet, und seine (Frei-) Zeit nicht dazu nutzt, sich online im Internet zu bewegen. Genauso plausibel und nicht weniger wahrscheinlich ist aber die Annahme, dass der Internetinteressierte dann das Fernsehprogramm, das er gerade schaut, abschaltet, um statt dessen lieber einen Internetdienst seiner Wahl in Anspruch zu nehmen, und sich damit in Gänze von dem (Werbe-) Programm und damit dem Leistungsangebot der Antragstellerin entfernt.

Scheitert das Verfügungsbegehren demnach daran, dass der Antragstellerin ein Unterlassungsanspruch schon auf der Grundlage ihres eigenen Sachvortrags nicht zur Seite steht, kann im übrigen als nicht entscheidungserheblich dahinstehen, wer die konkrete Benutzeroberfläche gestaltet hat (die Antragsgegnerin und/oder der Hersteller der Set-Top-Box), und ob die Antragsgegnerin gegebenenfalls als (Mit-) Störerin in Anspruch genommen werden könnte.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Das Urteil ist gemäß § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO mit seiner Verkündung rechtskräftig.
Der Streitwert für das Berufungsverfahren wird endgültig auf 250.000,00 Euro festgesetzt. Mit der Neufassung ihres Berufungsantrags hat die Antragstellerin lediglich ihr Unterlassungspetitum präzisiert. Eine inhaltliche Erweiterung ihres Unterlassungsbegehrens oder gar eine Erweiterung des Streitgegenstandes war damit nicht verbunden. Hiefür spricht indiziell schon die Tatsache, dass der Sachvortrag der Antragstellerin in tatsächlicher Hinsicht im Berufungsverfahren eine Änderung nicht erfahren hat.
"

Ein Service von
komp(l)ott
Hallo,bin hier wohl der allerletzte....Heute endlich letzter Tag der KE.Was meint Ihr bringen die nächsten Tage?Diese Woche muß doch endlich etwas passieren.
MfG:eek:
Kein Mensch muss müssen ...

Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren ...

Puschel oder Pusher?

Spielen wir die Guidoline?


Just questions aus dem Hause
komp(l)ott
Gibt es schon News zur KE ?

Bin am überlegen wieder mit einer kleinen Summe einzusteigen nachdem die meisten Probleme nun offenbar gelöst zu sein scheinen. Ein Erfolg der KE würde mir diese Entscheidung allerdings deutlich leichter machen :)
Welche Probleme
oder besser
welche Lösungen
nicht existenter Probleme???:laugh::cry::p:D:confused:

T - 21

Just to serv u

komp(l)ott
Mutmaßlich
ganz unter Vorbehalt
morgen


T - 20

We`ll see.



Give it up.

Komp(l)ott
ahhh jaaaa. alles klar.

lass mich raten .... dir erscheint regelmässig nachts die Fernsehfee im Traum ? :D
hallo kom()pott,
es gibt viele schmarrer im net.
deine beiträge sind oft sehr sachlich und informativ. selbst wenn die aktie kritisch ist - diese destruktivität steht dir ohne weitergehende informationen in dieser form nicht zu.

zum nachdenken ein spruch von eugen roth gefällig?:

ein mensch erblickt das licht der welt -
doch oft hat sich herausgestellt
nach manchem trüb verbrachten jahr,
dass dies der einzige lichtblick war.

nix für ungut, aber es gibt noch treffendere sprüche.
ach ja, ich habe vergessen mitzuteilen, dass ich mich nicht provozieren lasse.

mm
T-19 passt nicht in die reihe- oder hast du dich heut´ morgen vertan?
take it easy
ulisebit;)
kommkommplott, sag´ mir wenn ich irre... der den 21. Dezember nicht erwarten kann .. :(:(:(
@michaelmuffel

Userinfo
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Zufall???

Richtig,
Michael es gibt tat- und entsetzlich viele Schmarrer im Bett.
Diejenigen, die meine Beiträge nachvollzogen haben,
intellektuell dazu in der Lage sind
und/oder mich persönlich kennen,
halten mich beizeiten für einen Womanizer.:kiss:

Um die ganze Klaviatur zu bedienen,
fehlt jetzt grundsätzlich nur noch mjconnors zu meinem/Deinem Glück.

Info:
In Wettbewerbssachen entsteht im übrigen des öfteren gewollt nur eine arg beschränkte Bereichsöffentlichkeit,
oder?

Eine - wie immer - unmaßgebliche Meinungsäußerung
aus dem Hause

komp(l)ott
@UliJoh

Quite right,
very well,
go ahead.

Morgen T- 20,
siehe meinen Beitrag.

komp(l)ott
I ZR 26/02 vom 24.06.2004

Nachzulesen kostenfrei in der Datenbank des BGH.

Ob z.B. Prof. Hoeren immer noch seiner seinerzeit geäußerten Meinung ist?

Nur `ne strafbewehrte :laugh: Frage
vom Azubi von
komp(l)ott
hallo komp()ott,
wer lesen kann ist klar im vorteil!
ich würde übrigens eine `gewollte, stark beschränkte bereichsöffentlichkeit (????) in wettbewerbssachen` nicht mit `intellektueller nachvollziehbarkeit` in verbindung bringen. m. e. ist die nachvollziehbarkeit ja damit eingeschränkt. u. u. hat der verfasser keine ahnung was sich abspielt.
einfach die `unmaßgeblichen meinungsäußerungen` in konkrete informationen umwandeln und jedem seine eigenen recherchen zulassen.
wäre das kein angebot?
mm
hallo komp()ott,
ob des wartens bin ich müde.:confused: hatte erfreut auf eine intellektuelle auseinandersetzung spekuliert. na, vielleicht kriegst du das morgen in die reihe :eek:?
mm
Deine sächselnden Bauernweisheiten sollen
meinen kränkelnden Intellekt befördern?

Wenn Du meinst?

komp(l)ott