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Phenomedia Das Moorhuhn vor dem Showdown - 500 Beiträge pro Seite



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Mal wieder einige Fakten zu Phenomedia nicht nur immer euer blödes Gelabbere:

In der Bilanzaffäre um den Bochumer Moorhuhn-Erfinder Phenomedia fällt am 1. August die Entscheidung über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die Gläubigerversammlung müsse dann über die Fortsetzung der Geschäfte oder die Liquidierung der am Neuen Markt notierten AG befinden, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Wulf-Gerd Joneleit am Montag der dpa. Zu den Gläubigern sollen die BHF-Bank, die Deutsche Leasing AG und das Arbeitsamt Bochum zählen.

Die Geschäfte der Phenomedia sollen jedenfalls vorerst weitergeführt werden, sagte Joneleit. Erst vor wenigen Tagen hat Phenomedia das Spiel Smoke Attack im Zuge einer Nichtraucherkampagne für das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) freigegeben. Substanz sei im Kernunternehmen da, wenn auch nicht im Umfang des früheren Börsenwertes, meinte Joneleit. Derzeit stünden die mehr als ein Dutzend Beteiligungen auf dem Prüfstand. "Wir müssen sehen, wo wir profitable Unternehmen verkaufen können und schwache liquidieren müssen."

Phenomedia war mit dem überraschenden Erfolg der "Moorhuhnjagd" zu einem der Börsen-Lieblinge aus der New Economy geworden. Allerdings hielt der Flirt mit den Spielebastlern nicht lange vor: Nicht etwa das Spiel erwies sich als "Bedrohung der deutschen Wirtschaft", wie angesichts der Moorhuhnleidenschaft vieler Büroangestellter schon gemunkelt wurde, sondern anscheinend das Management als Bedrohung für die wirtschaftliche Gesundheit von Phenomedia. Zwei Ex-Vorstände mussten Bilanzfälschungen zugeben, das Unternehmen musste wegen Überschuldung Insolvenzantrag stellen. Außerdem sind Phenomedia-Aktionäre wegen Insiderhandels ins Blickfeld der Wertpapieraufsicht geraten. Inzwischen ist die Aktie wohl selbst zum Zockerpapier geworden -- bis zum frühen Nachmittag fiel der Kurs noch einmal um 10,91 Prozent auf 49 Cent. (jk/c`t)

Originalartikel ist zu finder unter: http://www.heise.de/newsticker/data/jk-11.06.02-010/
Dazu passt auch folgende Erzgänzung vom 05.06.2002 13:04 von der Firma JoWooD:


FOKUS 1 - JoWooD will durch Kapitalerhöhung weiter wachsen

Anders als bei der derzeit im Ausgleich befindlichen Libro AG , die in der JoWooD-Bilanz 2001 mit einem Negativeffekt von drei Millionen Euro vor Steuern gravierende Spuren hinterlassen hat, rechnet man durch die deutsche Phenomedia AG mit keinen Auswirkungen auf das Ergebnis. Phenomedia - der Erfinder der "Moorhuhn"-Spielreihe - hatte Mitte Mai beim Amtsgericht Bochum Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. JoWooD habe im Vorjahr mit Phenomedia einen Vertrag über neun Spiele geschlossen, wovon erst ein Spiel geliefert worden sei. "Wir stehen mit dem Masseverwalter in Kontakt, sie sind bestrebt, die restlichen Spiele fertig zu entwickeln", so Tobler. Gezahlt werde von JoWooD allerdings erst bei Lieferung - sollte diese nicht erfolgen, werde man mit den freien Kapazitäten am Markt entsprechende Spiele zukaufen.

In aller Ausführlichkeit ist der Artikel zu finden unter: http://aktien.onvista.de/news_company.html?ID_OSI=81939

p.s. Fakten, Fakten, nicht blos sinnloses und sinnfreies Gelabbere
tut mir leid, aber dass war wohl blödes Gelabbere!!!!!!!!!!

muss nun wirklich nicht erklärt werden.

Herr Joneleit hat keine Ahnung, und glücklicherweise auch bald in der Sache nichts mehr zu sagen.
@GatesErbe

Weis ich auch nicht so genau.
Aber um nichts zu verfälschen habe ich die Originalüberschrift vom Artikel http://www.heise.de/newsticker/data/jk-11.06.02-010/ benutzt. Also frag bei heise nach.
Vielleicht so jetzt meine Vermutung, weil Heise denk, dass von den Gläubigern eher auf Liquidierung des Unternehmens entschieden wird, oder es ist einfach eine reiserische Überschrift, dass mehr Leute den Artikel lesen.

mfg
@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

den Ausdruck "blödes Gelabbere" habe ich deshalb ins Spiel gebracht, weil die meisten nur Behauptungen in der Raum stellen, die sie meist selbst erfunden haben und diese dann durch wirre Logik zu erklären versuchen.
Einen link, um diese Behauptungen nachzuvollziehen findet man kaum.

Ich gehe halt genau den gegenteiligen Weg.
Substanz sei im Kernunternehmen da, wenn auch nicht im Umfang des früheren Börsenwertes, meinte Joneleit. Derzeit stünden die mehr als ein Dutzend Beteiligungen auf dem Prüfstand. "Wir müssen sehen, wo wir profitable Unternehmen verkaufen können und schwache liquidieren müssen."
Das hört sich doch schon mal gut an und wenn man sich von Beteiligungen trennt, kommt auch wieder Geld in die Kasse. Da ist doch durchaus noch was möglich!!! MfG HGTPZ
und ausserdem: Der Boss, Klaus Steilmann, wird bestimmt auch noch helfen!!!
@hgtpz: Da frag ich mirch nur, was die Beteiligungen noch wert sind. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass wirklich mit Schumacher Lizenzvertäge geschlossen wurden.
Wo soll das Geld denn hergekommen sein? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Management, dass den Untergang der Firma vor Augen hat noch solche Verträge abschließt!
Eine Weierführung der Firma halte für für unwahrscheinlich, da keiner die Risiken einer Klagewelle in Kauf nehmen wird.
#9
Welche Klagewelle denn ?
Die Versäumnisse und Kriminellen Handlungen werden doch an den früheren Geschäftsführern festgemacht.
Sieht diess jemand begründet anders ?
Ich als Aktionär wäre froh wenn die Karre aus dem Dreck gezogen wird und die Firma vernünftig weitergeführt wird.
Das wäre die Basis dafür das ich mein Geld nochmal wiedersehe.Na ja wenigstens einen Teil !

MfG
@all

Leuts,
lasst euch nich bange machen.
Es ist doch jetzt oft genug gesagt worden: Pheno ist ein Zock - mit Chancen und Risiken. Wer nicht zocken will, bleibt draußen (und hält sich raus).

Meines Erachtens kann Pheno es schaffen - ob das von den Verantwortlichen auch gewollt wird, weiß ich icht. Ich seh aber die Chancen mind. bei 50:50 - und das ist immerhin deutlich besser als beim Lotto. ;)

So long.
nemux


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