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Optionen verkaufen für 50-er - 500 Beiträge pro Seite



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Nun mache ich doch einen eigenen Thread für interessierte auf (ein paar gibts ja doch), was soll ich denn sonst am Wochenende machen?

Hier soll es darum gehen, dass es langfristig sehr lukrativ ist monatlich Put Optionen auf Aktien an Optionenbörsen zu verkaufen um die Prämien zu kassieren. Fällt der Kurs der Aktie und man muß sie kaufen dann verkaufe man einfach Call Optionen. Dies ist eigentlich sehr simpel und effektiv.

Ich gehe davon aus im Jahr konservativ durchschnittlich 30 % Performance zu erzielen. D.h. aus allen Einzelaktien wird in 10 Jahren ein sogen. tenbagger. Selbst wenn man nur lahme Enten als Basistitel hat.

Die Volatilität wird aus dem Depot genommen. Es ergibt sich eine relativ gleichmäßige Entwicklung. In einem sehr schlechten Monat verliert man erfahrungsgem. 4%, in einem unverändertem gewinnt man 3% und in einem starken Monat gewinnt man vielleicht 6%. Das sind ungefähre Erfahrungswerte. Solch atemberaubende Performances wie ich sie bei Euren Postings im Jänner gesehen habe sind auf diese Art nicht möglich. Jedoch verdient man auch bei Seitwärtsphasen und Dellen sind gedämpft. Ausserdem kann man Strategien auch mischen. Ich habe auch 1/3 vom Depot long (ich nehme mir buy and hold immer vor, halte es aber nicht durch, da ich den ganzen Tag die Kurse vor Augen habe...)

Ich ersuche um Meinungen, Fragen, Vorschläge!
Gibt es jemanden der das gleiche macht?
Wie macht man die Smileys???

Habe mir die wallstreet-village angesehen. Hat mir inhaltlich sehr gut gefallen. Gratulation an die Initiatoren!
Hallo zusammen,

Also ich finde die Moeglichkeit Optionen zu verkaufen wirklich interessant. Anders als bei den Leuten, die Optionen kaufen , wird hier naemlich die Volatilitaet des Depots verringert .

Das kann man anhand des von Karl vorgestellten Beispiels sehen:

Preis der Aktie: 62.25
Strike des Put: 60.00
Preis des Put: 3.125

Angenommen man verkauft 100 Kontrakte. Dann macht man folgende Gewinne, abhaengig vom Aktienkurs naechsten Monat (Format: Aktienkurs, Direktanlage in die Aktie, Verkauf von 100 Put):

52.00 -1025.00 -487.50
54.00 -825.00 -287.50
56.00 -625.00 -87.50
58.00 -425.00 112.50
60.00 -225.00 312.50
62.00 -25.00 312.50
64.00 175.00 312.50
66.00 375.00 312.50
68.00 575.00 312.50
70.00 775.00 312.50
72.00 975.00 312.50

Also, geht man mit der Put-Option viel weniger Risiko ein: Die Gewinne sind zwar beschraenkt, aber Verluste werden abgefedert. Der Break even Punkt fuer den Verkauf der Put Optionen ist 56.88. Dazu muesste die Aktie erst um 8.63% fallen. Da wuerde man bei der Direktanlage schon 537.50 Miese machen.

Erst wenn die Aktie um mehr als 5.02% in einem Monat steigt (auf mehr als 65.38) wuerde man mit der Direktanlage in die Aktie mehr Geld verdienen.

Klingt sehr verlockend, oder?
genau so ist es moniac.

Mit 100 Kontrakten meinst Du wohl 100 Stück = 1 Kontrakt.

Für 50-er bringt die Gesamtstrategie noch folgenden (für mich persönlich sehr wichtigen) Vorteil:
Ziel ist es doch, vom Kapital zu leben. Die Frage ist doch wieviel Prozent Rendite das Model zuverlässig abwerfen muß um davon leben zu können. Diese verlässliche Rendite bestimmt das Kapital. Bei Aktiendirektanlage nehme ich im Normalfall langfristig 13 % an mit der man rechnen kann. Bei Optionenschreiben nehme ich jedoch 30 % als zuverlässig an (langfristig). Angenommen ich habe ein Kapital von DM 300.000 so erreiche ich im Jahr Einnahmen von DM 90.000. Das sind im Monat DM 7.500. Davon nur die Hälfte nehmen wegen Risikovorsorge, Inflation und und und. Es bleiben dann DM 3.750 (ATS 26.250) im Monat zum Leben. Für mich würde das locker reichen.
Schlußfolgerung: diese Strategie würde es ermöglichen mit relativ wenig Geld ausgesorgt zu haben. Ich rate zwar dennoch ein höheres Kapital an um die Brücken abzubrechen, aber wenn man die Nase voll hat dann reicht diese Summe. Ich möchte ohnehin in einer Bambushütte am Strand leben, da braucht man wenig Geld. Nur einen Internetanschluß. Habs schon mal ein Jahr gemacht...
Hi Karl

ich finde das Konzept spannend, aber das Praktische ist mir noch sehr schleierhaft. Wenn man Optionen kauft, kann man die Kurse in der Zeitung lesen, es gibt eine WKN, etc. Wie ist das beim Verkaufen?

Dann hast Du glaub ich auch gesagt, dass das gar nicht jede Bank macht? Ist das richtig?

Nicht dass ich jetzt gerade mein Depot umstellen werde, aber mir gefaellt der Punkt, dass eine geringere Abhaengigkeit vom allgemeinen Boersenverlauf gegeben ist.

Gruss,
mondrian
Die Kurse / Quotes sind im Internet abrufbar.

www.cboe.com (bei quotes, umfangreiche Lernseiten)
www.pcquote.com
www.optionsource.com

http://www.boerse.de/optionen.htm hab ich gerade gefunden für die EUREX Kurse (deutsche Terminbörse)

richtig, das macht nicht jede Bank. Die Banken verkaufen die Optionen lieber selber, da das so lukrativ ist. So wie die Citibank nur Optionsscheine verkauft - das tut sie ja nur deshalb weil sie im Endeffekt damit nur gewinnen kann. Sonst würde es ja nicht so lukrativ sein Optionsscheine auszugeben. Am Terminmarkt ist es jedoch auch jedem Privaten möglich wie die Banken zu handeln. Am besten man informiert sich zuerst bei seiner Bank ob sies überhaupt machen, wenn nicht, so suche man sich einen anderen Partner oder einen zusätzlichen. Bei ETRADE kann man Optis handeln, jedoch nur mit Option Level 3.
Re: mondrian

> Wenn man Optionen kauft, kann man die Kurse in der Zeitung lesen, es gibt eine WKN, etc. Wie ist das beim Verkaufen?

Hallo! Ich glaube, Du verwechselst Optionen mit Optionsscheinen. Optionen sind die Teile, von denen Karl redet, Optionssscheine sind die Scheine mit WKN, die von Banken ausgegeben werden, und zwar zu voellig ueberteuerten Preisen.

Mich wuerde mal interessieren, wie short-sells von Put Optionen steuerlich behandelt werden. Fallen die unter SpekuSteuer?
Hallo Leute,

kann mir jemand nochmal die Taktik die hier besprochen wurde anhand von einigen praxisbeispielen näher bringen ???

würde mich freuen, hab noch nie einen put/call verkauft und würde das mal gerne machen :)

thx
anti
ein link mit einer genauen Erklärung von der CBOE:

http://www.cboe.com/education/strategy/eo-5.htm

möglich dass es einen vergleichbaren link auch von der EUREX gibt, hab noch nicht danach gesucht.
nachdem ich heute früh karlthetrader hier wieder mal angetrofffen habe, möchte ich diesen thread wieder mal "nach oben" bringen.
vielleicht interessiert karls strategie ja nicht nur mich.
schönen sonntag aus wien!
danke wienerin,

hab ich ja doch einen `fan` gehabt...

übrigens hab ich dich auch bei den weinen wiedergefunden. wird jetzt auch zu einem thema für mich, ab einem gewissen alter muss mann ja was für die gesundheit tun und neben dem dealen braucht man ja auch ein hobby! da bin ich erst am anfang der strategiesuche.

den crash hab ich auch gut überstanden - war ja die feuertaufe für meine strategie. aber wenn man 10% aus dem geld schreibt, dafür noch 5-6 % auf ein monat kassiert ist man mal 15 % weg. dann noch die geschriebene calls am geld auf ein monat nach einer ausübung der puts bringen nochmals 10%. somit ist man gegen einbrüche von 25% immun. alles was darüber geht bringt verlust sofern man nicht tiefere puts zur absicherung gekauft hat. in zukunft werde ich noch mehr auf absicherung und streuung gehen.

grüße aus austria
hallo karl!
na, da haut`s mi oba aus de bock!
so schnelle antwort?!? auch frühaufsteher?!? nur zufällig mal heute hier oder oft dabei, aber "nur" als leser?!?
und dann noch ein ösi?!? oder nur derzeit hier verweilend?!?
fragen über fragen!!!
aber nun zur sache:
die theorie habe ich ja langsam (zumindest ansatzweise) kapiert.
nur: wie funktioniert das praktisch?
kann ich z.b. solche aktionen über mein ganz normales depot- und verrechnungskonto durchführen, brauche ich besondere voraussetzungen, mit welchen basiswerten handelst du, ....
schon wieder: fragen über fragen!
kannst du mal anhand eines von dir durchgeführten handels ein praktisches beispiel hier anführen?
danke & schönen sonntag,
ulrike
hi wienerin,

eigentlich bin ich fast rund um die uhr online und stöbere öfter mal im wallstreetonline. hier gibts meist deutsche werte und die greif ich nur selten an. österreichische schon gar nicht ausser sie notieren im ausland...

ich bin (noch vollzeit) österreicher...

ob das auch mit deiner depotführenden bank geht musst du bei der bank selber klären. normalerweise geht es schon, aber meist fehlt es an kompetenz oder willen dies durchzuführen. und in österreich sind die spesen prohibitiv. drum besser bei einem onlinebroker in amerika machen.

einiger meiner basiswerte sind egrp, cpwr, bgen, csco, km, sfe, abx, qqq, mot, pfe, one usw....

Beispiel E*Trade (EGRP)
Kurs 17 1/16
verschreiben 3 kontrakte put august 15 zu 1 1/8
= Verplichtung per 3.freitag im aug 300 egrp mit 15 zu kaufen
damit kann die aktie um 12% fallen bis zum strike. dann hab ich ja noch 7,5 % kassiert. wenns unter 15 gehen sollte hab ich egrp um 13 7/8 gekauft, auch nicht schlecht. dann kann ich noch calls auf sept 15 verschreiben da ich die aktie ja im depot habe. dafür krieg ich mind. 1 1/2 usd entspricht ca. 10%. damit hab ich einen spielraum von 29% die die aktie in 2 monaten fallen kann bevor ich noch in die verlustzone komme. wenn sie sich halbiert hab ich halt noch 21% verlust gemacht die ich halt wieder reinbringe indem ich noch 2 monate weiter calls verschreibe. dauert halt ein wenig. aber nicht schlecht fürs völlig danebenliegen...

unklarheiten erhärtet??
grüße Karl
hey karl

coole anlagemöglichkeit, wäre mir nur zu kompliziert, das auch durchzuführen, es gibt ja tausend möglichkeiten, warum nicht auch so eine?

finde ich gut, wenn du den durchblickt hast, respekt!

was hat denn der max für einwände gegen deine strategie? hab ich gestern von dir gelesen, würde mich interessieren


shakesbier - der sich neuerdings auch mit turbo o.s. beschäftigt :cool:
karl:
ja, klar werden die unklarheiten mehr!
bitte-bitte-bitte!!! bring mal ein bsp. aus der vergangenheit - so step-by-step für ganz blöde - zum laaaaaaaangsam mitdenken:

also - obiges bsp:
am ... 3 kontrakte put 15$/aug. begeben - aktienkurs 17 1/16 - aktie fällt bis august unter 15 - 300 stück zum aktuellen kurs von (sagn-ma-mal) 14 $ gekauft: gewinn 1/8 $ je aktie (oder je kontrakt?) = 37,5 $ (falls nicht doch je kontrakt)
stimmts?

jetzt hast du 300 stück im depot und begibst sept-calls (welcher strike? - na, sagn-ma-mal wieder 15 $) und bekommst wieder 1 1/2 §.
basis steigt bis september über 15$, du musst aber zu 15 verkaufen. den call-preis kannst du behalten, macht also einen weiteren gewinn von 450 $.
insgesamt also: 487,5 $ gewinn, allerdings hast du (zwar kurzfristig, aber doch) mal 4.500 $ auf den markt gestellt.
nicht berücksichtigt: spesen.

also nochmals: bitte stell mal so ein beispiel aus der vergangenheit hier herein - oder send me an e-mail: usw@chello.at

ulrike, die neugierige

ps: lebst du in wien?
könntest mir ja mal eine nachhilfestunde bei einem vierterl geben?!
bist dann natürlich auch eingeladen auf das trankl! (kann auch ein biertschi sein)
hallo wienerin,

danke für die einladung, leider wohn ich 200 km weit weg, österreich ist ja soooo groß...

bleiben wir beim beispiel:

1 kontrakt = 100 aktien

kurs 17, verschreibe 3 ktr 15er aug puts zu usd 1,125
einnahme im juli usd 337,5 ohne spesen (wäre bei etrade usd 29,--)
muss nichts kaufen, bekomme die 308,50 usd aufs konto gutgeschrieben und bekomme noch zinsen dafür.
im august passierts, kurs egrp auf 14 usd.
muss die aktie um 15 usd kaufen wegen der verpflichtung der put option. zahle die usd 4.500,-- für die aktien die am markt nur mehr usd 4.200,-- wert sind. verschreibe die sept call option basis 15 für 1 1/2 usd und bekomme dafür usd 450,-- - 29,-- spesen = 421,-- aufs konto gutgeschrieben. aktie steigt auf 18,-- usd. muss sie jedoch im sept mit 15 verkaufen, bekomme also die 4.500,-- wieder zurück. in diesem beispiel ist alles super gelaufen und ich habe einen gewinn von 308,5 + 421,-- -20 - 20 (zwei mal aktienspesen für kauf und verkauf) = 689,50 usd für 2 monate bei kapitaleinsatz von usd 4.500,-- erzielt.

alles klar?
karl
Karl -

hier ist mein outing, da ich mittlerweile glaube, unsere user zu kennen und nicht glaube, dass jemand schell in eine Falle läuft.

Ich habe vor einigen Wochen ein Stillhaltergeschäft getätigt, wie Du es vorschlägst.

Stillhaltergeschäft sind ja recht konservativ, allerdings benötigt man eine gewisse Größenordnung, damit die Bank es mitmacht. Das heißt aber "Optionen verkaufen" und nicht "kaufen" - kein Risiko des Totalverlustes, sofortiger Cash-Flow, bestenfalls beschneidung der Performance. Wenn die Optionskäufer im Spielcasino die Spieler sind, sind die Stillhalter die Bank. Und die verdient ja meist ganz gut. :)

Warten wir´s mal ab.

Max
freut mich zu hören...

genau so ist es. es ist richtig, hier muss man meist eine gewisse grössenordnung erzielen da die spesen sonst alles auffressen. in amerika ist man da besser dran.

man muss das optionen verkaufen ja auch nicht systematisch machen sondern kann das instrument auch einsetzen um billiger an die aktie zu kommen. natürlich nur dann wenn man sie nicht `unbedingt` braucht. dann doch besser billigst kaufen. kommt auf die zielsetzung an.
Hast Du denn mittlerweile jemanden gefunden, der das in den USA macht?

Max
in amerika machen das einige onlinebroker auch für ausländer. einer davon ist etrade www.etrade.com .
Karl

- ich habe ja eine "Green Card" und bin sogar Kunde bei ETrade. Das mit den Stillhaltergeschäften ist mir aber noch nicht aufgefallen.

Wo ist denn der entsprechende Link?

Max
max

ist ja super, dann bist du ja bestens gerüstet.

als voraussetzung braucht man `option level 3`. wenn man ursprünglich nicht darum angesucht hat kann man es mit dem formular change optionlevel nachholen. dauert halt wieder ein paar wochen.

wird man zugelassen so braucht man nur unter `trading` bei enter `option order` die auftragsart `sell open` auswählen. und schon verkauft man die option.

karl
Hallo Karl,
wenn ich steuerfrei bei über 100% p.a. liege, heuer im worst case about 50%, sollte ich dann auch herumjonglieren wie ein Artist?
Und wie siehts bitte mit Opti-Buffets od. -Kostolanys aus? Gibts überhaupt Langzeitgurus - od. ging das damals nicht so?
Welche netto-%-p.a.-Rendite fährst Du bitte damit?

Knausi
Knausi -

auch Warren Buffet hat ab und zu Stillhaltergeschäfte gemacht. Er hat aber nicht herumjongliert wie ein Artist.

Max
@ karlthetrader:
nachdem du nicht mein nachhilfelehrer sein kannst, sag, gibt`s ein schlaues buch, in dem deine strategie genau beschrieben wird?
kannst du mal ein worst-case-szenario beschreiben?
sitze hier mit papier & bleistift - rechne herum - aber ich finde keinen fehler! das ist mir verdächtig!

@ max:
jedsd-hauds-me-owa-aus-de-bock! (anm.: öst. für sch... mich an!)
DU handelst mit otpionen???!!!???!!!???
ab sofort bist du in meinem "pfarrer-ladl" (da sind jene drinnen, die wasser predigen & wein trinken!)

;) ulrike
wenn du bereits eine erfolgreiche strategie hast, dann keinesfalls ändern. wär ja auch ziemlich sinnlos.

nur ich persönlich glaube nicht dass man über jahre hinweg renditen von über 50% pa mit aktien erzielen kann. in den letzten 3 jahren ok, aber wenn der markt auf hohem niveau seitwärtsgeht dann wirds wohl nichts ausser man ist stockpickingguru. diese strategie in der ausprägung ist mein eigenbau und nicht von einem guru kopiert. früher machten das hauptsächlich die banken und fonds. heute macht das die citibank vor - die verkauft die optionen nur und wird unterm strich sicher nicht schlecht liegen. ich weis meine rendite eigentlich nicht, da ich 3 strategien kombiniere und sie nicht auseinanderdividiere. aber sie ist besser als alle fonds....

karl
jetzt habt ihr mich aber von innen überholt...

@ wienerin: natürlich ist da kein fehler, ist ja auch von mir...
schlecht ists bei dieser strategie natürlich wenn der kurs schwer einbricht, wie es mir bei compuware passiert ist. der kurs hat sich gut halbiert. dann muss ich die aktien teuer kaufen die nur halb so viel wert sind. aber immer noch besser als direktkauf, der wäre noch teurer gewesen. jetzt verschreibe ich halt ein paar monate calls drauf das bin ich wieder pari. in dieser position halt ein halbes jahr nichts verdient.

@ knause: ist keine artistische aktion. nicht mal eine kombiorder. buffet hats wahrscheinlich gemacht um die aktien einfach billiger als im direktkauf zu kriegen.

meine strategie steht nirgens beschrieben da sie von mir ist. in optionsbüchern ist zwar stillhalten beschrieben aber immer mit warnungen. natürlich ists gefährlich wenn mans misbraucht. ich denke jedoch wer eine super strategie hat muss sie ja nicht jedem erzählen. vielleicht in einem buch wenns zu spät ist wie unser buffet...

karl
Aber Karl,
ist das so unübersichtlich, daß einem nicht mal die p.a.-Rendite klar wird? Schon im eigenen Interesse würde ich mir sofort Klarheit ver-
schaffen, mit wieviel % p.a. sich - nach Steuern - das einschlägig eingesetzte Kapital rendiert hat. Lasse Dich bitte mal dazu verleiten.

Knausi
hallo karl,
ich bin immer eine ganz g`schwinde!!!
nur beim "begreifen" lasse ich mir immer viel zeit - weil ich`s ja immer ganz genau wissen muss! darum hätte ich das ja alles gerne mal nachgelesen!
jetzt musst du halt herhalten, das hast du davon, wenn du noch kein schlaues buch geschrieben hast!
hier ist gleich die nächste frage:
nach welchen kriterien wählst du deine puts und calls aus?
bleiben wir beim beispiel: aktueller aktienkurs 17
put: strike 15, laufzeit august.
warum gerade dieser?

ich gehe doch richtig in der annahme, dass das spiel immer mit einem put beginnt (und nur wenn du die kohle hast, die aktie auch um den vereinbarten preis zu kaufen, falls sie tiefer als dein strike fällt)?

ausserdem: ich verwechsle dauernd long und short - hast eine eselsbrücke für
ulrike, die legusthanickerin?
hi ulrike

aus meiner alten schule
wtg (warentermingeschäfte,direktkontrakte und optionen auf rohstoffe, devisen, metalle-edelmetalle )

long + call = auf steigende kurse

short+ put= auf fallende kurse

direktkontrakte= long + short

optionen put und call = leerverkäufe (handel mit etwas, was du nicht hast)

stehe in dieser hinsicht auch als nachhilfelehrer zu verfügung, obwohl WTG etwas anderes sind als handel mit aktien, kamen übrigens viel später an den markt (börse)

mike - der ein vermögen mit wtg gemacht hätte, aber nicht selbst handeln durfte
hallo mike,
danke zwar - aber ich brauche eine elelsbrücke, damit ich mir endlich merke, was ist long und short!!! (bringe sie ständig durcheinander!!!)
ich kann doch sowohl einen put als auch einen call begeben oder verkaufen (ich dachte, das ist long oder short gehen).
oder hab` ich jetzt schon wieder einen knopf im hirn?
ulrike
@knausi: wichtig ist für mich die gesamtperformance des depots und die strategischen fähigkeiten der einzelstrategien. ich dividiere sie nicht auseinander.

@mikke: ich starte mit short puts, das heißt aber nicht dass ich auf fallende kurse setzte. minus und minus gibt plus....
short heißt, dass ein trade mit einem VERKAUF BEGINNT. long ist wenn man mit dem kauf beginnt.

@wienerin: ich wähle aktien die ich auch so kaufen würde, da ich sie vielleicht ohnehin kaufen muss. dass soll die prämie auch eine ordentliche implizite volatilität aufweisen da ich sonst für mein risiko zuwenig geld bekomme. meine faustregel: für ein monat am geld möchte ich 9-10% bekommen, für strike 10% aus dem geld möcht ich noch 5% prämie kassieren. wenn du dir die quotes der optionene betrachtest springen dir die schönsten prämien ohnehin ins auge. und immer den letzten monat nehmen (juli ist nicht mehr ganz) da der zeitwertverfall der optionen am schluss am größten ist. dann kannst das spiel pro position 12x im jahr machen.
ja, die kohle zu event. aktienkauf muss man unbedingt haben sonst wirds haarig - das ist das wovor alle warnen, zurecht, jedoch vergessen zu sagen wie man es sonst machen könnte.

karl
eine eselsbrücke ist mir jetzt eingefallen:

short heißt mit verkauf beginnen (egal ob aktie, option oder future)
das heiße sell short --> 2 S!! short wenn man mit sell startet (3 s sogar)

long mit kauf beginnen, k kommt vor l, also knapp beinander

vielleicht ist das einleuchtend
mikke hats tatsächlich selbst nicht richtig hingeschrieben
@ ulrike

ich versuche es nochmal

put:
kurzbezeichnung für eine VERKAUFSoption, mit der man innerhalb einer vorgesehenen zeitperiode
einen kontrakt zu einem fixierten preis VERKAUFEN kann (put-option)

call:

kurze, unvollständige bezeichnung für eine KAUFSoption, mit der man innerhalb einer vorgesehenen zeitperiode
einen kontrakt zu einem fixierten preis KAUFEN kann (call-option)

short:

verkaufsposition, leerverkauf, d.h. ein geschäft, das mit einem VERKAUF BEGINNT
und später durch einen KAUF ABGESCHLOSSEN wird

long:

kaufposition, leerkauf, d.h. ein geschäft, das mit einem KAUF BEGINNT
und später durch einen VERKAUF ABGESCHLOSSEN wird

hoffentlich habe ich es noch richtig ausgedrückt, da es schon lange, lange her ist, da ich diese begriffe ins gedächtnis aufgenommen hatte
ansonsten bitte nochmal die spezialisten hier korrigieren, danke

ulrike, ich denke das du mit den os schon genug "am halse" hast
sicher ist, dass du bei dieser art der spekulation dir viel arbeit machen mußt

mike - der nicht will, dass ulrike ihr geld in den sand setzt ;)
karl:
danke für die eselsbrücke!
ich glaube, jetzt merke ich es mir!

mike:
danke für die nachhilfestunde!
keine angst, ich setze mein geld nicht in den sand! im moment interessiert mich das ding nur theoretisch! bevor ich die theorie nicht ganz verstanden habe, geht goa-nix!
die nächste phase hiesse dann: trockentraining - dh. mit einem fiktiven spielbetrag mal so tun als ob.
diese trainingsphase läuft sicher auch ein paar monate - sonst sind ja in diesem falle die gesammelten daten nicht aussagekräftig.
erst dann fällt eine entscheidung, ob diese strategie was für mich ist oder nicht.
mit meinen OS-zockereien bin ich ja im moment nicht besonders erfolgreich - aber immer noch im plus mit meinem spielgeld. nachdem aber alle noch relativ lange laufzeiten (mit einer ausnahme!!!) haben, kann sich das ja wieder ändern.

was ich aber bislang überlege (falls ich endlich mal damit anfange, meinen fond umzuschichten): aktienkauf mit einem short put. da kann ich nur gewinnen - oder?
theoretisch kaufe ich heute die aktie x zum heutigen kurs von sagn-ma-mal 110. ich kaufe sie aber nicht, sondern begebe einen put-kontrakt september strike 100 - und kassiere dafür die prämie (sagn-ma-mal zu 8 = 800,- kassiert). steigt der kurs oder bleibt er gleich, habe ich 800,- taschengeld, fällt er bis september unter 100 habe ich immer noch meine 800,- und muss die aktie für 10.000,- statt zum aktuellen kurs sagn-ma-mal 100 x 90,- = 9.000,- kaufen. 1,5 monate voher hätte ich aber 11.000 bezahlt und wäre jetzt um 2.000 in den miesen, so jedoch bin ich`s nur um 200,- und hab dann die aktie, die ich sowieso kaufen wollte im depot liegen.

oder hab` ich da schon wieder einen knopf im hirn?

LG aus wien,
ulrike
@wienerin: super, genau so ist es! drum ist es kaum verständlich wieso dies so selten gemacht wird... man kann aktien billiger kaufen, teurer verkaufen und alle schreien RISIKO. nur kaum einer kapierts, who cares, haupsache es kauft uns ein zocker die teuren optionen ab...

karl
Hallo Ulrike -

also, ein Stillhaltergeschäft ist etwas völlig anderes als ein OptionsKAUF oder ein "handeln mit Option". Das zweite ist der Spieler, das erste ist die Bank.

Na ja, und ansonsten, gibt´s halt hin und wieder Überraschungen...

Max
An alle Stillhaltegeschäftsfähigen,

das ist ja kompliziert. Ich muss noch mal von vorn beginnen.

Das einzige, was ich begriffen habe ist, dass unser lieber 50er Max auch ein kleiner Zocker ist! Bravo, weiter so. Ein bisschen zocken hat noch keinem geschadet. :cool:

Ute - die hofft, im richtigen Thread gepostet zu haben
Ute -

dass ich mit 5% zocke, um den Spieltrieb zu befriedigen hatte ich schon in einem unserer ersten Zockerecke Threads geoutet. ;)

Es ist halt nur sehr wichtig, dass man den inneren Spieler vom Investor unterscheidet und die beiden Persönlickeiten gut trennt.

Stillhaltergeschäfte rechne ich aber nicht zu den Zocks (den Kauf von Optionen schon, genauso wie Kreditfinanzierte Aktieninvestments, Neuemissionen, etc.).

Max
hallo ute, da muss ich dich enttäuschen - unser max ist eben KEIN zocker ausser er geht in yahoo long...

auch wenn ich mich wiederhole: stillhaltergeschäfte sind erzkonservativ!!!! nicht überall wo option drauf steht ist zock drinnen. man kann es jedoch zum zock missbrauchen aber man kann auch mit anleihen hart zocken

freundliche grüsse karl
hi,

ich denke mal, es ist dann ein zock, wenn man die kohle für den erwerb des basiswerts nicht beieinander hat. dann ist es doch wohl ein megazock.
andernfalls gebe ich karlthetrader vollkommen recht, wenn mann die kohle hat, siehts auf den ersten blick ganz vernünftig aus.

gruß, chriss, der erstmal noch trockenübungen macht :cool:
Hallo,
wirklich sehr interesant hier.
Meine (blöde) Frage: Bei welcher Bank in D kann ich denn Optionen verkaufen? Mit meinem Depots bei der Comdirect und DB24 mit jeweils etwa 40TDM wohl eher nicht??
MfG,
Thomas
hi karl

du solltest vielleicht noch mal auf den aspekt eingehen, was du mit dem hinweis meinst:

who cares, hauptsache es kauft uns einer die teuren optionen ab....

mikke - der eine put option in coffie hat
@Karl

Klasse, daß die Diskussion weitergeht. Vielen Dank an Dich persönlich, Du hast mich mit Deinen Beiträgen an Optionen herangeführt.

Broker in D für Handel an der EUREX: Consors, Fimatex, aber auch viele andere Banken (Hypovereinsbank,....)

In USA gehen außer Etrade auch Ameritrade, Web Street (über Consors), MyDiscountBroker und andere.

Literatur zum Einlesen und Vertiefen (alles bei amazon.de):

(1) Igor Uszczapowski: Optionen und Futures verstehen.

sehr gute Einführung - das beste Material kommt aber immer noch aus Ami-Land:

(2) L. McMillan: Options as a Strategic Investment
(3) Harrison Roth: LEAPS - what they are and how to use them for profit and protection
danke für deinen beitrag opf. opf = options fan??

Igor Uszczapowski: Optionen und Futures verstehen - hab ich auch zuhause, ist günstig und sehr gut, vielleicht ein wenig schwer zu lesen aber bestes rüstzeug.

@mikke: damit mache ich einen kleinen seitenhieb auf die `zocker` die die optionen kaufen, also long gehen und meistens verlieren. die optis kann man immer handeln da ein marketmaker stets quotes bereit hält (die in usa immer fair sind). bietet ein zocker mehr als der marketmaker ists natürlich gut für den optionsschreiber...

karl
hi, karl!
also, sagnmamal - ich möchte auch sowas machen.
wie beginnt man/frau aus ösiland?
depot in USA eröffnen? geld wechseln und transferieren über nationalbank? beim wahnsinns-$-kurs?
wieviel margin ist zu hinterlegen?
ulrike
hi ulrike!
schön dass dus probieren dadast, zuerst machst ohnehin den papiertest bist du dir sicher bist. in der zwischenzeit, möglichst sofort, eröffnest du ein konto bei etrade. das dauert und dauert, ca 3 monate, die haben soviel bürokratie, gegen die sind österreicher richtig lasch und flexibel. aber es lohnt sich. kostet auch nichts. du schickst ja nicht alles rüber, also ist der dollarkurs egal. wenn die hälfte des vermögens je in eur und usd liegt kratzt dich der kurs wenig. ausserdem kann der $ auch auf 0,80 steigen. beim überweisen erkundige dich nach den obergrenzen wegen meldepflicht. in usd 5.000 tranchen sollte es in sammelmeldungen untergehen. los gehts...
k@rl
Hallo Leute!

Mich wuerde mal grundsaetzlich die steuerliche Situation von Stillhlatergeschaeften interessieren. Vielleicht koennen wir ja mal folgendes Bsp. durchrechnen:

Aktie steht heute bei 25. Ich verkaufe Put-Option (1 Kontract), strike 24 zum Preis von 3. Aktie faellt auf 23. Ich muss die Aktie fuer 24 kaufen.
Dann verkaufe ich eine Call-Option, strike 25, zum Preis von 2.50. Aktie steigt bis auf 27 und ich muss zu 25 verkaufen. Sagen wir die Kontrakte haben jeweils eine Laufzeit von 3 Monaten.

Was muss ich nun wo zuordnen?

Hier mal mein Versuch. Bitte korrigiert mich, wenn ichfalsch liege.

Die beiden Optionspraemien, die ich verdiene (2.50+3.00)*100=550 Euro (minus Transaktionskosten) sind ja anscheinend Einkommen, die auf der ESt-Erklaerung angegeben werden muessen.
Ich habe auch 100 Aktien zu 24 gekauft und zu 25 verkauft, also habe ich 100 Euro Spekugewinn erwirtschaftet. Solange alle meine SG in diesem Jahr die 1000DM nicht ueberschreiten, sind sie steuerfrei.

Ich haette also 550 Euro steuerpflichtig (zum pers. ESt-Satz) und 100 Euro steuerfrei erwirtschaftet.

Ist das richtig so?
Hallo Moniac,

mit grossem Interesse habe ich diesen Thread gelesen. Der erste seti langer Zeit in diesem Forum, der m.E. was mit Anlage und Strategie zu tun hat.

Also genau so wie Du es beschrieben hast funktioniert dies. Aber du solltest wissen, dass Deine Einnahmen aus den von Dir beschriebenen Geschäften unterschiedlichen Einkunftsarten zu zurechnen sind. Die Prämien aus den Optionsgeschäften sind "sonst. Einnahmen aus aktien und Genussscheinen" = Kapitalertrag (ich glaube so heisst diese Position in Deutschland auf dem ESt-Formular). Dein Gewinn aus den Aktien fällt unter sonstige Einkünfte und unterliegt damit diesem Freibetrag. Das ganze hat aber eine andere Dimension, die selten beleuchtet wird. Verlaste aus sonst. Einnahmen aus Aktien also quasi negative Kapitaleinünfte sind mit allen anderen Einkunftsarten verrechenbar. Wie so etwas eintreten kann zeige ich weiter unten auf.

Du kannst Deiner Strategie noch eine andere Dimension geben, wenn Du Dich nicht ausüben (also Dir die Aktie andienen lasst), sondern Deinen Short Put kurz vor dem Verfall "schließt" und "weiterdrehst". Also den gleichen Kontrakt oder einen andere Basispreis für z.B. drei weitere Monate neu eröffnest.
Es gibt eine Reieh von Aktien mit denen man dieses Spiel wunderbar treiben kann. Zum einen weil sie erstklassige Bonität habe und zum anderen ausreichend liquide sind und man auch (fast) immer einen Kontrahenten findet, der die Kontraktschließung übernimmt. Z.B. Allianz, Siemens, BASF, L`Oreal, Roche um nur einige zu nennen.
Eine wesentlich größere Auswahl findet man in den USA.

Würde mich freuen dieses Thema weiter besprehcen zu können. Also wenn Du Lust und Interesse hast - melde Dich. Ich betreibe derartige "Spiele" seit etlichen Jahren. Wobei es seit Einführung der neuen Optionsregeln vor einigen Jahren sehr viel einfacher geworden ist.

Ciao, ciao

Blacky
Re: MBlacky

Verlaste aus sonst. Einnahmen aus Aktien also quasi negative Kapitaleinünfte sind mit allen anderen Einkunftsarten verrechenbar

Speku-Verluste kann man ja nicht mit anderen Einkommensarten verrechnen, sondern hoechstens als Vortrag mit zukuenftigen Spekugewinnen verrechnen. Eventuelle Verluste aus Stillhaltergeschaeften kann man dann also mit dem aktuellen Einkommen verrechnen? Klingt ja interessant!

Erklaer nochmal was Du genau mit schliessen und weiterdrehen meinst. Bedeutet das, Du kauft kurz vor der Faelligkeit Deinen gezeichneten Put oder Call zurueck? Damit brauchst Du die Aktie also nicht zu kaufen (Im Fall des Put) bzw verkaufen (Im Fall eines gedeckten Calls).

Das wuerde folgendes Steuerspar-Modell ermoeglichen:

1.1.2000: Kauf von 100 Aktien zum Preis von 50. Gedeckter Call, Basis 55 Laufzeit Maerz, Preis 4.00.

Mitte Maerz steht die Aktie bei 60. Ich kaufe die Call-Option ein paar Tage vor Faelligkeit fuer 5.20 zurueck (=60-55+ein paar Pfennige fuer die Restlaufzeit). Am gleichen Tag verkaufe ich wieder einen gedeckten call, Basis 65, Preis 5.00, Faelligkeit September.

Mitte September steht die Aktie bei 62. Ich mache gar nichts, denn der Call wird in ein paar Tagen wertlos verfallen. Nach dem Verfallstag verkaufe ich wieder einen gedeckten Call, Basis 65, Preis 6.00, Faelligkeit Dezember.

Mitte Dezember steht die Aktie bei 70. Ich kaufe den Call zurueck. Preis 5.20. Im Januar verkaufe ich dann die 100 Aktien zu 70.

Also: Einnahmen aus den Calls: 4+5+6=15. Ausgaben 5.20+5.20=10.40. Netto-Gewinn aus den Optionsgeschaeften: 4.60*100=460 (zu versteuern).

Und der Clou: Obwohl ich gedeckte Calls verkauft habe, musste ich die Aktie nie verkaufen (weil ich kurz vor dem Verfallstag immer zurueckgekauft habe). Die Aktie habe ich dann erst nach 1 Jahr und einem Tag verkauft, mit 1000 Euro steuerfreiem Gewinn.
Hallo Moniac,

genau so verhält es sich wie Du beschrieben hast.
Mit schliessen und weiterdrehen ist genau das gemeint, was Du vermutest.
Allerdings sehe ich darin kein Steuersparmodell, weil Du durch Deine Stillhalterpositionen zusätzliche Einkünfte generierst, die Du versteuern musst.
Allerdings gibt es wie bei fast allem im Leben auch so kleine Haken. Die Gefahr besteht darin, dass Du nicht am Ende der Laufzeit Deiner Option ausgeübt wirst sondern bereits nach z.B. der Hälfte der Laufzeit. dies geschieht insbesodnere dann, wenn Deine (Stillhalter-)Option tief im Geld steht und die Aktie deutlich an Vola verloren hat. Dann kann man auch schon mal gezwungen sein die Option früher als eigentlich beabsichtigt weiterzudrehen.
Aber grundsätzlich funktioniert dieses Geschäft so. Und der Gewinn aus Deinem Verkauf ist tatsächlich steuerfrei, wenn Du es so machst wie Du beschrieben hast.
Es kann aber auch folgendes passieren, dies meinte ich mit Verlusten aus Stillhaltergeschäften. Bleiben wir auf der Call-Seite. Gleiches Beispiel wie bei Dir. Aber die Aktie steht im März nicht bei 60 sondern 80. Du kaufst also mit 25,2 Euro zurück. Damit Du keine eigene Liquidität aufwenden musst verkaufst Du erneut auf Basis 65 bis Septmeber und erhälst wieder ca. 25,-- Euro. Im September gleiches Spiel Aktie ist weiter deutlich gestiegen und steht bei 120 Euro. Du musst wieder zurückkaufen, dieses Mal mit 55,2 Euro. Dann verkaufst Du erneut bis März - damit verhinderst Du bei dieser relativen langen Restlaufzeit, dass Du vielleicht schon vor Ablauf Deiner Spek-frist aufgeübt wirst. Der März wird aber erst ab Basis 80 angeboten, weil die Aktie seit Einführung dieser Kontraktserie nicht tiefer stand. Also verkauftst Du März 80. März 80 bringt Dir allerdings nur 48 Euro.
Insgesamt hast Du folgende Einnahmen/Ausgaben:
Verkauf Call März00 +4,--
(Rück-)Kauf Call März00 -25,2
Verkauf Call Sept00 +25,2
(Rück-)Kauf Call Sept00 -55,2
Verkauf Call März01 +48,--
Ergibt insgesamt einen Verlust von 3 Euro pro Aktie. Dies ist kein fiktives Beispiel sondern durchaus realistisch, insbesondere bei einigen High-tech Werten.
Allerdings könntest Du Dich dann im März 01 über einen deulichen steuerfreien Kursgewinn von 30,-- Euro pro Aktie freuen. Abzüglich 3,-- Verlust aus Stillhalterpositionen ergibt dies einen Gewinn von 27,-- Euro.

Derartige Geschäfte funktionieren natürlich auch auf der Put Seite.

Bis demnächst

Blacky
Jetzt frage ich mal ganz bloed: Wenn man als Deutscher bei etrade ein Konto eroeffnet, wo schicken die dann die monatlichen statements hin? Kostet das nicht extra Depotfuehrungsgebuehren, wenn die den Kram nach Deutschland schicken?
Ausserdem: Muss man US-ESt zahlen?
Hallo karlthetrader !

Ich habe vor kurzem meine Erste Option verkauft .Ich habe die auch schon wieder mit verlust zuück gekauft.
Konkreet habe ich. Eine Call Option Verkauft auf Infinion Basis 85 laufzeit 07/00 zu 7,60 Euro 3 Kontrakte(300Stück).Da war der Kurs von Infineon noch auf 86.Heute ist der Kurs um 5 Prozent nach oben geschossen ,da habe ich weiche Knie bekommen und die Position geschlossen.

Ich habe die Position heute zu 10,40 wieder zurück gekauft weil mir das etwas zu heiß wurde mit Infineon.Also 2,80 * 100 Euro Verlust plus Gebühren.

Ich besitze auch selber Infineon Aktien 70 Stücke kauf kurs 74.

Was habe ich Falsch gemacht ,und wieviel luft hätte ich noch nach oben gehabt bei dem Basis Kursvon von 85 Euro.

Wie hättest du gehandelt ??

Zum glück hatte ich letzte woche 10 Kontrakte Infineon zu 3,90 gekauft
und zu 7,10 wieder verkauft das war ein Superdeal.

Bitte erkläre mir wie du gehandelt hättest!!!!
hallo Jan23

leider hast du mit einem kardinalfehler begonnen. mich wundert nur, dass der broker oder anlageberater diese order überhaupt entgegengenommen hat, da es sich um ungedecktes callwritting handelt. bei meinem amerikanischen broker dürfte ich dass gar nicht tun, da das risiko ein unbegrenztes ist. calls schreiben darf man nur, wenn man die zugrundeliegende aktie im depot hat!!! also zuerst puts schreiben, die müssen gedeckt sein, das heisst, man muss die aktie kaufen können wenn man ausgeübt wird. erst nach der ausübung wieder calls verschreiben um sie wieder zu verkaufen. alternative: auf ein nächstes monat rollen um nicht ausgeübt zu werden. d. h. rückkauf vor verfall und im nächsten monat verkaufen. ich bin in diesem thread nicht auf details eingegangen wie diesen hier, da es keine einschulung sondern nur eine vorstellung einer strategie ist. also besser fragen BEFOR eine position eingegangen wird um keine missverständnisse zu erzeugen.
k@rl
hallo karl,
hab` dir gestern im hauptthread gepostet - aber den liest du wahrscheinlich gar nicht. hauptthread deshalb, weil wir im moment probleme mit unserem internetanschluss haben (chello/telekabel) und gestern zu normalen ortstarif-kosten über moden serven mussten - also habe ich alles im hauptthread gepostet.
na - wiederhol` ich mich halt:

@ karlthetrader:
ich mach mal trockentraining mit der ÖTOB.
warum eigentlich nicht in wien bleiben – für deine strategie sind doch seitwärts tendierende märkte der ideale börsenzustand – oder?
übrigens: einen „hund“ habe ich schon gefunden:
wenn ich mit einem put beginne und die aktie fällt um 50% (soll ja auch mal vorkommen – oder?), dann bekomme ich im nächsten monat ja keinen call mit strike auf meinen tatsächlichen kaufpreis. den verlust kann ich dann ja nur aussitzen – oder?


dh. verluste werden zwar nach unten abgefedert (aktienkurs minus prämie), aber nach oben begrenzt, wenn aktien stark steigen, machst du nur das plus der prämie - die gewinne sind also stärker begrenzt als die möglichen verluste. oder?

das mit dem fortschreiben - ich meine den sinn darin - habe ich noch nicht begriffen. ist das nicht sowas wie hin-und-her-macht-taschen-leer?

ich sehe, ich muss mich mal doch mit entsprechender literatur schlau machen!

trockentrainins-übung (ohne berücksichtigung der spesen - die erfahre ich erst in einigen tagen von meiner hausbank):
kurse vom 27.06.00
1 kontrakt OMV put aug./92 - 3,37 (schlusskurs OMV: 91,80)
3 kontrakte VA stahl put aug/32 - 2,34 (schlusskurs VAS: 31,99)

1.039,- € auf meinem konto gelandet.
mal sehen, was am 3.freitag im august los ist.

LG aus wien
hi ulrike,
den hauptthread hab ich tatsächlich nicht gelesen.
mach am besten trockentraining mit dem markt auf dem du dann die echten optionen schreiben willst. die ÖTOB sollte die letzte wahl sein. ist ok wenns der letzte markt der welt ist, sonst aber MEIDEN. du wirst mit den quotes nur über den tisch gezogen. dort gibt es nur schlechte quotes - leider. völlig illiquid, ein toter markt.

das mit dem sogen. hund hast du schon richtig erkannt. es gibt natürlich keine strategie wos nie schlecht laufen kann. hab ich auch nie behauptet. wenns 50 % absäuft bist mal 35 % hinten (bei 10% aus dem geld geschrieben und 5 % prämie). dann schreibst einen call am geld der natürlich tiefer ist. dafür gibts von unten gerechnet 10% und reduziert dein minus auf ca. 30% (gegenüber 50% im direktkauf). d.h. du hast immer einen vorsprung gegen einen direktkäufer. in diesem fall brauchts natürlich ein halbes jahr um wieder auf pari zu kommen.

mit fortschreiben meinst du wahrscheinlich rollen. angenommen verschreibe 3 put egrp 15 aug und bekomme 1 1/8. egrp jetzt bei 17.
in der woche des verfalls geht egrp auf 14. wir wollen aber nicht ausgeübt werden, so kaufen wir den put zurück und zahlen dafür kurz vor laufzeitende wieder 1 1/8 und schreiben den sept 12 1/2 raus für sagen wir usd 1,--. da haben wirs verschoben und die basis runtergerollt, somit risiko minimiert. nächstes monat dasselbe. wie du siehst bei stetigen rückgängen mach ich kaum verlust, nur einbrüche sind hart.

bei fragen wende dich an k@rl
hi karl,
ad ÖTOB: "quotes ... über den tisch gezogen ..." = preis/prämie der option? - ich mein, ich weiss schon, dass die wiener börse zum vergessen ist, dachte nur, für trockentraining reichts (kurse täglich im "standard", der morgens um 06:00 schon vor meiner tür liegt und zum frühstück gehört, wie kaffee & zigarette!) - will ja nur das prinzip durchschauen und mit realen zahlen nachvollziehen.
aber vielleicht hast recht: infos beziehe ich sonst aus dem internet - und für eine simulierte situation sollte ich jene simulieren, die ich dann real umsetzen kann.
trotzdem wäre mir die börse wien am liebsten, weil ich da die entsprechenden infos aktuell und v.a. IN DEITSCH kriege!
scheint aber keine gute idee zu sein!?!

ad HUND: hab z.b. für OMV keine calls über 98,- gefunden - dh. der höchstmögliche strike für einen call liegt nur 6,- über dem aktuellen kurs. damit meine ich, dass ich, wenn die aktie zu weit fällt, dann keinen call schreiben kann, der bei meinem einkaufskurs liegt. DARIN sehe ich den "hund" , nicht so sehr darin, dass es länger dauert, bis ich den verlust duch das schreiben von (weit aus dem geld liegenden) calls wieder wettmachen kann. das kann aber auch an der ÖTOB liegen ???!!!???

das mit dem rollen verstehe ich zwar theoretisch (verkaufen - kaufen - mit niedrigerem strike wieder kaufen - ....) - aber wenn der kursverlust der basis nicht zu weit aus dem ruder gerät, bin ich doch mit dem schreiben eines calls im folgemonat besser d`ran. (ausser mir fehlt die kohle zum ausüben - aber da beginnt sowieso das verlustausdehnungs-geschäft - oder?)

LG von ulrike, der ÖTOP-trockentrainings-alles-wissen-wollenden

@ max:
ich nehme sofort die anschuldigung des "zockers" zurück! wenn stillhaltergeschäfte kein zock sind, bist du auch kein zocker!
ulrike, die schon manchmal zockt.
hi ulrike,

die wiener börse reicht nicht mal für trockentraining...

infos kriegst du sowieso ganz leicht im netz und meine strategie ist ja nicht arbeitsintensiv, so dass du dich jeden morgen informieren müsstest. einmal in der woche ein blick und vorm verfall 2 blicke reichen. nachdem an der ötob fast kein handel ist gibts auch nur lückenhafte vereinzelte quotes, die auch noch schlecht sind und eine zu hohe bid/ask spanne haben - also vergessen. du musst ein gefühl für die werte bekommen die du dann auch real handeln willst.

wegen der calls: es nützt eh nichts wenn du einen call hast der 20 % übern preis liegt, da die prämie dann so niedrig ist, dass es sich nicht auszahlt den zu verschreiben.

achtung beim rollen: du hast die reihenfolge vertauscht: zuerst zurückkaufen und dann den niedrigeren späteren strike VERkaufen. hier geht es immer umgekehrt und ist gewöhnungsbedürftig. richtig ist, wenn der kurs zu weit absäuft kann man nicht mehr vernünftig rollen sondern ist mit dem verkauf eines calls besser dran. richtig erkannt. darum ist es auch vorteilhaft eine basis mit hohen prämien zu wählen, da es dann leichter ist zu rollen.

hat dir leicht deine hausbank die ötob nahegelegt?

an deinem beispiel mit der omv seh ich schon einen unakzeptablen kurs. die kriegst ja nur so um die 3 % auf eineinhalb monate und der ist im geld!! wäre ok wenn die option 10 % aus dem geld wäre. so wird das nichts.

schau dir motorola an zum beispiel: kurs 30 1/4, da bekommst du für den aug 25 strike noch 7/8 usd (ca. 3,5 % prämie obwohl 16% aus dem geld!!) und für den 30 strike noch 3 usd (10% prämie am geld).

K@rl
hallo k@arl,
wieder mal: danke für die rasche antwort!

nein, das mit dem "hund" hab` ich gar nicht auf das "rollen" bezogen. da ist mir in der tat kaufen/verkaufen durcheinandergekommen. ist mir aber sowieso noch ein bisserl zu kompliziert für den anfang.

ich versuch`s mal mit einem beispiel: die aktie heisst XXX und ihr heutiger kurs ist 100 (der einfachheit halber), ohne berücksichtigung von spesen (der einfachheit halber).
also:
ich verkaufe einen put sept. 100,- und kassiere die prämie von 10,- (XXX kann auf 90,- fallen und ich habe keinen verlust)
wider erwarten fällt XXX bis zum verfallstag aber auf 50,- und ich muss meinen put ausüben (verlust: -40,-)
jetzt verkaufe ich, um so nach und nach in den nächsten monaten den verlust wieder auszugleichen, einen call okt. 100,-.
und hier liegt der hund begraben: wer wird mir bei einem aktuellen aktienkurs von 50,- für einen 100er call eine prämie zahlen?
ich werde wohl den verlust erst mal aussitzen müssen, um einen call verkaufen zu können - oder mit verlust verkaufen.
ich kann natürlich auch pokern und einen call okt. 70,- verkaufen, dafür eine kleine prämie kassieren, weil ja immer noch weit aus dem geld - und wenn ich pech habe, steigt XXX bis zum verfallstag wider erwarten doch über die 70,- und ich muss den call bedienen.
ich mache insgesamt also doch einen ganz schönen verlust.

im vergeleich zum direkten investment in XXX wird der verlust aber durch die beiden prämien abgefedert.

so war`s gemeint.
:kiss: für dein ohr,
ulrike
hi ulrike,
dein beispiel zeigt mir dass dus korrekt verstanden hast. in der praxis gibt es aber kaum aktien die sich in einem monat halbieren und dann gleich wieder auf den ausgangswert steigen. deshalb sieht die strategie vor, so lange calls (eher 60er) rauszuschreiben bis man keinen verlust mehr hat und das dauert schon mal. ausserdem macht man das ja nicht mit einem einzigen wert sondern streut. 5 werte werden sich doch wohl kaum halbieren und dann gleich nach dem callschreiben verdoppeln... ausserdem kann man wegen des einzelkursrisikos (in amerika sind gewinnwarnungen haarig) auch einen index rausschreiben. z.b. der nasdaq 100, kürzel QQQ wäre geeignet.

grüße aus der provinz
K@rl
hallo karl,
ist ja lustig - index-stillhaltergeschäfte wären meine nächste frage gewesen:
wenn ich einen put auf einen index verkaufe - und der index fällt: wie muss der dann ausgeübt werden? kann ja nicht 100 nasdaq-??? ins depot bekommen (gegen bares natürlich)!

übrigens: gestern war in wien ein WO-boarder-treffen. war ganz lustig. ein paar leute von WO waren auch da - und ich hab jetzt ein schwarzes WO-leiberl!

ulrike
hallo karl,

hab` deinen rat befolgt und die letzten 2 stunden bei etrade verbracht.
so, mein trainingskonto ist eröffnet: kontoeröffnung mit 25.000,- USD (virtuell - eh kloa!)
verkauft am 31.06. zum schlusskurs:
2 kontrakte put cmgi 45/aug. (QGWTI), á 5,- = 1.000,-
1 kontrakt put csco 60/aug. (CWYTL), á 3 5/8 = 362,50
4 kontrakte put egrp 15/aug., (QGRTC) á 1 3/16 = 475,-

auf meinem konto befinden sich also derzeit 26.837,50 USD

ulrike im trockentraining

ps: kannst dir die dinger mal ansehen? kritik willkommen! :kiss:
hei karl, hei wienerin,(bin heute das erste mal hier)

zu karl: super, dass sich jemand mit diesem thema beschäftigt, aber bitte auch auf die risiken genauer eingehen - die fehlen mir doch!

es kann sein, dass ein stillhalter ausgeübt wird und dann hat er nachzuzahlen, und gar nicht wenig;

wennst 10 kontrakte verkaufst und du wirst ausgeübt kann es sein, dass du 10 x 100 x 90 euro = 90.000 euro zahlen musst, wennst die aktien nicht im depot hast!!!!

zu wienerin: bin auch ein ösi und habe vor jahren bereits an der ÖTOB gehandelt und schöne gewinne erzielt - habe aber berufsbedingt einige jahre eine pause einlegen müssen und bin jetzt wieder im rennen - os und aktien - werde ab jetzt aber wieder optionen handeln.

das trockentraining hilft nicht wirklich (meine meinung) da hier jeder deal über die bühne geht, aber leider ist das real nicht so. schau dir mal das oi an der ötob an - da wird dir schlecht - fast kein handel - ich hab schon vergeblich versucht optionen zu kaufen, aber hab tagelang keine bekommen. auf dem papier geht das natürlich.

ausserdem ist es verdammt mühsam an der ötob zu handeln - kein online-broker bietet das noch an - geht nur telefonisch!!!

ich eröffne ein konto bei fimatex und bei datek (vermutlich) und beginne dann. am besten ist es in amerika zu handeln - hohe volumina.

also dann

good trade

werde über meine erfolge und misserfolge berichten!!

tschau

heiho
hei nochmals,

würde anfängern keinesfalls empfehlen short zu gehen, also optionen zu schreiben - denke, da wird auch die bank nicht mitspielen.

habe mir deine 3 werte auch angeschaut - gute wahl - trotzdem hätte ich call optionen gekauft "long call" und hätte lieber ein begrenztes verlustpotential damit und nicht wie bei einer short position ein unbegrenztes verlustpotential.

ist nur meine persönliche meinung, hoffe, ich darf hier weiter posten;

ich jedenfalls gehe NUR long positionen ein.

good trade

heiho

hhoppel@aon.at
hei,

bei datek.com kann man keine optionen handeln, werde mir einen anderen online-broker suchen!

heiho
hi heiho! (klingt ja lustig)

bei uns ist das risiko nicht unbegrenzt, sondern begrenzt und geringer als ein direktkauf in den underlyings. wenn ulrike mit ihren werten falsch liegen würde, so hätte sie sie halt im august aus jetziger sicht billig im depot liegen. man muss das instrument nur vernünftig handhaben. der vorteil bei uns ist es dass die zeit FÜR uns spielt und GEGEN longis wie dich. natürlich machst auch mal ein paar 100% wennst mal voll richtig liegst, aber in 75 - 80 % verliert der käufer einer option. ausserdem machen wir NIE einen ungedeckten callverkauf.

ulrike, der start sieht ja schon mal gut aus. aggressiv am geld verschrieben. da darf nur der nasdaq nicht einknicken.

grüsse

K@rl
hallo heiho,
erstmal willkommen hier! fein, noch ein ösi!
warst du gestern auch beim WO-treffen in wien? dann müssten wir uns zumindest mal gesehen haben!
sag - hast du den ganzen thread gelesen?
k@rl fährt nämlich diese strategie genau umgekehrt wie du - wenn ich ihn richtig verstanden habe. und dass die ÖTOB nicht einmal zum trockentraining taugt, hat er mir auch schon verraten.
wie gesagt - ich muss mich erst mal intensiver mit er materie auseinandersetzen - aber für`s trockentraining reichts schon mal.
dass ein trockentraining nicht ganz realistisch ist, weil vielleicht keiner meine option kauft, das mag schon stimmen. für diese zwecke reicht`s aber.
sagt mal - ihr stillhalter-profis:
kann ich eigentlich schon während der laufzeit ausgeübt werden, oder nur am verfallstag?
LG, ulrike
hi altmünstererin,

wennst wieder dort bist könnten wir uns ja mal treffen... wenn das angebot mit dem tröpferl noch steht!

in usa ists besser als in wien, da kauft dir die option IMMER wer (marketmaker) ab, genau so wie der quote steht.

die optionen können jederzeit ausgeübt werden. auch weit vor verfall. man wird jedoch erst dann ausübungsgefährdet wenn keine prämie mehr auf der tief im geld liegenden option ist. sonst wärs ja für den inhaber günstiger die option zu verkaufen statt auszuüben.

grüsse
K@rl
hei,

war nicht am treffen, leider hab ich davon nichts gewusst - bin ja erst heute hier rein.

an karl: tut mir leid, aber ich habe die beiträge nur mal so überflogen und da kam mir der gedanke, dass ohne margin short-postionen eingegangen werden - sorry.

ich werde eure strategie natürlich gerne verfolgen.

trotzdem bleibe ich vorerst bei LONG.

also

so long

heiho, der steirer, der im burgenland wohnt und in nö arbeitet, trän!
hi k@rl!
wir sind wahrscheinlich mitte juli wieder in a`münster - werde es rechtzeitig hier posten, wenn wir genaueres wissen. werde ein extra-flascherl aus wien mitnehmen oder in vaters keller mal nach tief unten graben - da könnte auch was zu finden sein.
was sagst du denn zu meinen puts?
hab gestern mal (als optimistin!) ein best-case-szenario durchgerechnet - mit einem kontostand von 25.000,- und einem jahr nur puts verkaufen, ohne sie bedienen zu müssen (immer die drei kurse vom freitag auf CSCO, CMGI und EGRP genommen) und immer puts "verkauft", bis der kontostand erreicht war (falls alle 3 zu bedienen sind).
nach einem jahr würde ich 66.187,25 auf meinem konto haben - nur durch das abkassieren von prämien.
wie gesagt: best-case-szenario - daher völlig unrealistisch. aber langsam glaube ich dir, dass du eine jahresperformance von 30% einfährst - und dabei vor kurseinbrüchen wesentlich weniger angst haben musst als bei einem direktinvestment in die aktie.

irgendwann habe ich mal gelesen, dass du 3 strategien gleichzeitig fährst. verrätst du mal die anderen beiden?

@heiho:
dr. max hat mal geschrieben, dass der stillhalter vergleichbar einer bank ist - und die gewinnen bekanntlich immer (ausser es handelt sich um unsere bank burgenland - die lassen sich auch mal an der nase herumführen) und dass das long-gehen zocken ist.
ich glaube, er hat recht.

seit ich mir bei etrade.com die prämien der amis angesehen habe, bin ich von der ÖTOB geheilt - obwohl ich dort noch nicht einmal auf deren hompage (haben die überhaupt eine???) war.
auf nach amiland, wenn`s um warentermingeschäfte geht!

LG aus wien,
ulrike
hei ulrike und alle anderen,

ich darf vielleicht hier ein beispiel anführen, warum ich so negativ gegen das shorten eingestellt bin:

ich habe vor jahren mal telefonisch (wie denn sonst bei uns) einen auftrag über einige kontrakte gegeben. der bankmensch hat aber nicht wie ich gewollt hatte gekauft sondern meine kontrakte, die ich noch nicht hatte, verkauft - also war ich plötzlich short. und wie der teufel es will, hat dieser auch nicht auf meine margin geachtet und den auftrag blind durchgeführt. als ich dann am selben abend unter der dusche stand (20 uhr) läutete das telefon und mein bankmensch war mit aufgeregter stimme dran, denn der kurs hat sich nicht positiv für mich entwickelt und er wollte plötzlich eine margin von mir, ansonsten könnte ich ausgeübt werden und müsste 1,5 mio einzahlen.

soviel zum shorten.

ich hab eigentlich bessere erfahrungen mit long-positionen gemacht.

zu amerika:

gestern verbrachte ich einige zeit vorm pc und habe online ein konto bei IB (www.interactivebrokers.com) eröffnet. heute bekam ich ein mail, dass sie mich leider nicht annehmen können, da mein "current staus not ...." ist. vielleicht später.

FRAGE daher: bei welchem US-Broker habt ihr euer konto zum handeln mit optionen????

Danke für die Antworten.

heiho
hallo heiho,
also: wenn dein broker short statt long ging - na, da sehe ich noch kein gegenargument.
bislang sehe ich im VERkauf von puts einen vorteil, den mir noch nichtmal mein mann widerlegen konnte (und der ist ein sparbuchsparer!): den kauf einer aktie mit dem verkauf eines puts zu beginnen:
risiko: ich bekomme das ding nicht (mehr zum heutigen preis), dafür aber bleibt mir die pämie,
gewinn: ich kaufe sie etwas unter kurs von heute, mache insgesamt incl. prämie einen kleinen gewinn
oder: ich kaufe sie weit unter heutigem kurs - dann hat die prämie den kursverlust, den ich in der selben zeit gemacht hätte, abgefedert.

übringens: mein trockentrainingsdepot habe ich bei www.etrade.com eingerichtet.

LG aus wien,
ulrike
hallo heiho,
also: wenn dein broker short statt long ging - na, da sehe ich noch kein gegenargument.
bislang sehe ich im VERkauf von puts einen vorteil, den mir noch nichtmal mein mann widerlegen konnte (und der ist ein sparbuchsparer!): den kauf einer aktie mit dem verkauf eines puts zu beginnen:
risiko: ich bekomme das ding nicht (mehr zum heutigen preis), dafür aber bleibt mir die pämie,
gewinn: ich kaufe sie etwas unter kurs von heute, mache insgesamt incl. prämie einen kleinen gewinn
oder: ich kaufe sie weit unter heutigem kurs - dann hat die prämie den kursverlust, den ich in der selben zeit gemacht hätte, abgefedert.

übringens: mein trockentrainingsdepot habe ich bei www.etrade.com eingerichtet.

LG aus wien,
ulrike
Hallo Ulrike,
genau so sehe ich es auch. Warum soll man nicht den Kauf einer Aktie mit dem Verkauf eines Puts beginnen! Wenn man postiv für die Aktie eingestellt ist, aber auch nichts dagegen hat, Cash zu behalten ist das doch eine tolle Strategie.
Daher nochmals meine Frage: Ich würde gerne einen Put auf Volkswagen verkaufen. Bei welcher bank kann ich das machen. Ich habe jetzt 3 Depots: comdirekt, db24, dab?
MfG,
Thomas
hei ulrike,

blöde frage: habe jetzt auch bei e-trade ein konto eröffnet, habe auch die kontonummer erhalten, aber wo finde ich die bankleitzahl zum überweisen ???

wie zahlst du auf dieses konto ein??

danke

heiho
hallo heiho!
wie hast du das so schnell geschafft?
ich habe mich am wochenende angemeldet und warte immer noch!
hab auch keine kontonummer - nur ein probedepot eröffnet.
aber vielleicht hilft dir k@rl weiter?
ulrike, die hier leicher (noch?) nicht helfen kann.
dies ist zwar ein thread über optionen schreiben und nicht `wie überweise ich richtig` jedoch:

To wire funds to your E*TRADE brokerage account:
Request a wire from the financial institution you want the funds to come from.

Provide the following information to the sending institution:

Amount you want to be wired to E*TRADE

Receiving institution:
The Bank of New York
ABA# 021 000 018
FBO: E*Trade Securities, Inc.
A/C # 890 034 6256

Your eight-digit E*TRADE account number (make sure your account number is preceded by the letters "ET", for example ET12345678)

Your name and address

Check your E*TRADE account the next business day following your request to verify that funds are available. If your institution included your E*TRADE account number and the wire was received before the 6:30 PM eastern time fed wire closing the previous business day, funds will be in your account.

Tips on wiring funds

If you don`t include your E*TRADE account number in the transaction, it may not be credited properly. If you have more than one account, it`s important to include the account number for the account to which you want the funds deposited.

wie kommt man zu dieser geheimen info?? in etrade auf hilfe klicken und schon stehts als ERSTE antwort auf mögliche fragen. ist ja für broker die wichtigste.

jede bank kann das formular dann ausfüllen (auslandsüberweisung)

grüsse
K@rl
danke karl,

tut mir leid, wenn ich dieses board etwas durcheinanderbringe, werde in zukunft auch nicht mehr lästig sein.

heiho
hei nochmals,

habe jetzt alle beiträge in ruhe durchgelesen, damit ich nicht wieder blöde fragen stelle.

zu ulrike nochmals: du meintest, es ist nicht schlimme, wenn die bank anstatt long short geht. da bin ich aber anderer meinung, denn ich wollte long call und nicht short call - ausserdem hat sich die aktie stark nach oben bewegt und es waren immerhin 80 kontrakte!

Long Call = wenn ich steigende Kurse erwarte
Short Call = wenn ich fallende/gleichbleibende Kurse erwarte

Long Put = wenn ich fallende Kurse erwarte
Short Put = wenn ich steigende/gleichbleibende Kurse erwarte

Bezüglich Ausübung: Ihr schreibt immer, die Positionen glattzustellen. Warum denn, nur die wenigstens Optionen werden ausgeübt - da kann ich die Option doch verfallen lassen, die Prämie hab ich doch schon kassiert - LONG geht ja nur einer, der kein Geld für die Aktie hat und nur spekulieren will (90%) also wird dieser sicher auch nicht ausüben.

Noch etwas kommt mir bei Eurer Strategie komisch vor. Wenn Ihr mit einem Short Put falsch liegt und die Position dann schließt, geht Ihr wieder mit short call weiter - da nehme ich doch gleich einen long call - ist der gewinn ja praktisch unbegrenzt und ich hab den verlust aus dem short put wieder herinnen. short call nehme ich nur, wenn ich fallende/gleichbleibende Kurse erwarte - wenn ich mit short put schon falsch gelegen bin, kann ich auch einen long-put beimischen.

Ulrike: hab mir deine 3 vorgeschlagenen werte heute nochmals angeschaut - bis jetzt keine veränderung - also läuft es noch gut für dich - hast die prämien kassiert und brauchst nur noch zu warten.

in echt hätte ich aber im "sommerloch" eher short call genommen und erst ab herbst wieder short put.

vielleicht könntet ihr auch reinstellen, wie es jan23 gemacht hat, welche werte ihr wirklich tradet.

ich versuch einen LONG call (was denn sonst) auf VA Tech C/58 21.07.00 zu erhalten.

Ihr müsstet jetzt eigentlich short put in der VA Tech gehen, da hier der Boden gefunden wurde und die aktie drehen wird. es gibt genung OI.

tschau

bitte verbessern, wenn ich in die falsche richtung denke.

heiho
hallo heiho,
da hast du offensichtlich etwas anders verstanden, als ich es gemeint hatte: ich meinte nicht, es sei nicht schlimm, wenn dein banker short statt long geht! das wäre ja völlig verrückt!
nein: du hast dies als argument angeführt, das dieser fehler deines bankers dazu geführt hat, dass es nicht klug ist, short zu gehen. und das habe ich als argument zurückgewiesen. du hattest ja in die gegenteilige richtung des basiswertes gehofft, hast recht gehabt und trotzdem miese gemacht, weil dein banker eine nuss war.
so war das gemeint.

ad ausüben: ich dachte, ich MUSS auf alle fälle eine position glattstellen, wenn der kurs spätestens zum verfallstag unter dem put, bzw. über dem call ist. ?????? (karl, kannst mir mal helfen?)

danke für die beurteilung meiner put-auswahl. so sollte es ja auch sein: prämie kassieren und sonst nix (wenn alles gutgeht).

einen short call kann ich nicht nehmen (ausser ich bin ein zocker - aber diese strategie hier ist ja als langfriststrategie gedacht), weil ich ja noch keine aktien im depot habe. wenn ich`s richtig verstanden habe, beginnt das spiel ja immer mit einem short-put. so kassiert man einerseits eine prämie und baut gleichzeitig ein aktiendepot auf, auf das man dann short-calls verschreiben kann.
und grundsätzlich sollte ja alles gedeckt sein - die puts mit dem kapital, das ich brauchen würde, um die aktie zu erwerben, wenn sie unter den strike fällt, bzw. die aktien im depot haben, die ich verkaufen kann, wenn sie über den strike des calls steigen.
(wieder mal: karl hilf mir, falls ich hier einen blödsinn verzapfe!)

du tradest offensichtlich an der ÖTOB - kannst mir mal die "formalitäten" schildern?
dass man dazu ein ötob-konto eröffnen muss, weiss ich schon - und dann? geht`s dann ganz einfach über deine hausbank per telefonhandel? oder gibt es auch eine möglichkeit zum internet-handel?

noch was zur ÖTOB: die prämien sind ja %uell gesehen schon äusserst mager - im vergleich zu amiland! zahlt sich denn das aus?

"wirklich traden" tu ich ja (noch???) nicht - meine virtuellen werte habe ich ja schon vorgestellt.

ulrike im trockentraining
hei ulrike und die anderen,

verstehe das jetzt, wie du das gemeint hast bezgl. "nicht schlimm - short anstatt call".

ÖTOB: Es kann jedes übliche Wertpapierdepot, welches du bei einer öst. Bank hast dazu verwendet werden. Du musst nur formulare unterschreiben, bzgl. der Risiken.

Es gibt nur den Telefonhandel, du musst entweder deine Filiale anrufen, was ich nicht glaube, denn die dürfen solche Geschäfte nicht ausführen, oder die Zentrale Deiner Bank, bei mir rufe ich die Raiffeisenlandesbank an.

Internethandel an der ÖTOB ist NICHT möglich - wir sind doch in Österreich!

Zu den Spesen: Mindestens 500,-- ATS oder 10.-- ATS pro Kontrakt und 3 % von der Auftragssumme (1,5 % für die Bank, 1,5 % für die ÖTOB)

Für Euch Short-Puter wäre Wien doch ideal, schau dir die OI an - ausserdem geht es sehr langsam nach oben und nach unten und dann könnte Eure Position auch verfallen - du musst nicht ausüben, wenn wirst Du ausgeübt - wenn Du aber nicht ausgeübt wirst, verfällt die Position, die der longi hat einfach - die Prämie für den shorti bleibt aber (die Strategie von KTT ist wirklich SUPER!!!- war ja vorher eher LONGI)

Habe heute versucht eine c/VAT zu erwerben - aber es gibt keine shortis in Wien - Helft mir mal aus und geht short, damit ich long gehen kann, lol.

good trade

heiho
papiertrade an der ÖTOB, auch short PUT, mal sehen:

derzeitige Kurse: Basis VA Tech 53,40 euro

P/52 21.07.2000 = 0,22 - 0,93 Euro

Ich verkaufe daher

10 K put VAT 52 07/00 zu 0,93 (10x50x0,93) bekomme also 465 Euro.

10 K call VAT 68 07/00 zu 1,0 (10x50x1,0) bekomme also 500 Euro.

Hätte ich heute 965 euro = 13.278 ATS verdient - ohne Spesen.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie das ausgeht.

heiho
@heiho

Wenn Du Short gehst, d.h. einen Put oder Call verkaufst, ist der Geld-Kurs maßgeblich!
Du hast hier aber mit dem höheren Briefkurs gerechnet. Beim Verkauf bekommst Du jedoch
nur den Geld-Kurs, bzw. wenn Du limitierst eventuell eine Kontrahierung zwischen Geld und Brief.

@wienerin

Short-Postionen, die bei Fälligkeit im Geld sind, werden nicht immer auch angedient. Gerade wenn der Kurs knapp
um den Strike-Preis schwankt, kann es vorkommen, dass die Postion trotzdem verfällt. Liegt der Kurs zur Fälligkeit
allerdings weit im Geld, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass Du die Position nicht angedient
bekommst (Put) bzw. nicht ausgeübt wirst (Call).
Glattstellen MUSST Du die Postion nicht, wenn Du das entsprechende Geld zur Bezahlung der Aktien bereit-
hälst, wovon Du ja ausgehst, bzw. die Aktien im Bestand hast, die Du dem Erwerber des Calls zum
Basispreis liefern kannst.
moment-mal, heiho - hab ich das richtig verstanden?

also du verkaufst:
10 K put VAT 52 07/00 zu 0,93 (10x50x0,93) bekomme also 465 Euro.
das bedeutet, dass du ausgeübt wirst, wenn VAT bis zum 21.07. unter 52 fällt - du musst 1.000 VAT um 52,- kaufen (hast du die 52.000,- €?)

10 K call VAT 68 07/00 zu 1,0 (10x50x1,0) bekomme also 500 Euro.
das bedeutet, dass du ausgeübt wirst, wenn VAT bis zum 21.07. über 68 steigt - du musst 1.000 VAT um 68,- verkaufen.

schlussfolgerung:
du machst im besten fall noch einmal 16,- je stück VAT gewinn?
und im schlechtesten fall kriegst du nur die prämie?

das wäre ja noch gewinnbringender als karls strategie?
wo ist da der hund???
da kann doch was nicht stimmen!?! - hab ich einen knopf im hirn??? - oder hab` ich`s noch immer nicht begriffen???

@ k@rl, dr. max - und andere stillhalter! - bitte um eure hilfe!

:kiss: ulrike
hi,

wird ja schon ein richtiges österreicher board....

heiho, ich denke du hast die strategie noch nicht ganz erfasst. wenn wir mit dem short put falsch liegen und der preis am ausübungstag unter dem basispreis liegt und wir ihn schliessen (dh kauf closing) dann gehen wir NICHT mit short call weiter, da wir die aktie dann nicht haben. wir schreiben wieder einen neuen short put. solange bis die option ausgeübt wird. dann haben wir die aktie und NUR dann schreiben wir einen call raus. wienerin hats voll erfasst.

wenn der preis am verfallstag über dem strike liegt dann schliessen wir die position natürlich nicht da er ohnehin wertlos ausläuft und verfällt. dann wird wieder ein put geschrieben.

ausgeübt wird fast immer wenns am verfallstag unter dem strike geht. bei einem viertel dollar im geld aber manchmal nicht. gehts vor dem verfall deutlich ins geld (sagen mal 25%) und es ist keine prämie mehr auf der option dann kanns auch monate vorm verfall zur ausübung kommen.

heiho, um long zu gehen solltest du eigentlich keinen shorty brauchen - dafür gibt es marketmaker, zumindest auf einer funktionierenden börse. wien gehört nicht dazu. aber man bekommt in wien selbst bei einem quoterequest keinen anständigen quote. deshalb meidet wien!!!

wien wäre nur brauchbar, wenn man die quotes wie heiho liest: also zum ask verkaufen und zum bid kaufen. da würde ich auch hier dealen. merke: beim verkauf bekommt man IMMER den schlechten preis und beim kauf immer den TEUREN. nicht umgekehrt!!!!

wienerin, deine frage an mich wurde von thoughtbreaker optimal beantwortet, danke.
du hast dich letztendlich von heiho doch beirren lassen. den call sollte er lieber nicht rausschreiben. wenn vat durch die decke ginge bist du schnell pleite da du die aktien nicht hast!!!

ausserdem darfst nicht mit den askkursen rechnen sondern mit bid!!

grüsse
K@rl
hei,

danke karl und all die anderen - ich hab ich eure strategie auch verstanden - short put und nochmals short put und nicht short call drauf (wenn ihr richtig liegt). ich wollte nur eine andere möglichkeit aufzeigen, will dieses board aber nicht auf andere gedanken bringen - eure sind sehr gut (sorry).

es war ja nur als beispiel gedacht und nicht als strategie, die man gleichzeitig anwendet.

das mit den bid und ask stimmt auch nicht ganz (mir ist schon bekannt, was bid und ask ist, denn ich handle schon lange mit aktien und os), wie du mir so schön mit MERKE angefügt hast: es sind immer mehrere aufträge im system, daher kann ich mein limit anpassen oder ein neues eingeben und kann mich auch dazwischen mit einem kontrahenten treffen, ich habe daher nicht zum ask gekauft.

den long c auf vat hab ich natürlich nicht zu meinem limit bekommen!

ich werde wohl nur leser bei euch bleiben, da hier andere meinungen (strategien) anscheinend nicht willkommen sind.

tschau

heiho
hei heiho,

danke auch für deine beiträge und gedanken - sie sind natürlich auch sehr wichtig. diese strategie soll ja keine ideologie sein sondern nur eine basis für eine risikoarme einnahmequelle die `immer` funktionieren soll.

auch ich habe deinen beitrag falsch gelesen, sorry.

ideal wäre die entwicklung eines optionssystems welches bei JEDER börsenlage gewinn generiert. der stein des traders. das dumme ist nur, wenns einer findet dann sagt ers (sies) uns nicht...
also wenn ihr von mir nichts mehr hört....

also, bitte weiterposten

grüsse K@rl
@ heiho:
he - du musst dich hier nicht verabschieden!!! sei ned so a augriahde nockn! ;)
MICH interessiert deine strategie genauso wie karls - und sicher andere leser genauso! bislang glaube ich nur, dass du mit optionen eher spekulierst - karl seine strategie zum vermögensaufbau bzw. als langfriststrategie sieht. bei deiner strategie muss die aktie in die erwünschte richtung gehen - sonst baust du auf alle fälle verluste.
bei karl kann`s auch in die verkehrte richtung gehen - das schmälert höchstens die performance.
so habe ich das zumindest bislang verstanden.

@ karl:
danke - jetzt hab` ich den knopf im hiern wieder aufgemacht: klar!
hier nochmals die möglichkeiten:
10 K put VAT 52 07/00 zu 0,93 (10x50x0,93) bekomme also 465 Euro.
wird ausgeübt, wenn VAT bis zum 21.07. unter 52 fällt => 1.000 VAT um 52,- kaufen
10 K call VAT 68 07/00 zu 1,0 (10x50x1,0) bekomme also 500 Euro.
wird ausgeübt, wenn VAT bis zum 21.07. über 68 steigt => 1.000 VAT um 68,- verkaufen.

würde also VAT während der laufzeit einmal unter den strike des put und dann über den strike des call gehen, so brächte das einen schönen gewinn. wenn VAT jedoch nur wild steigt, geht die sache ganz schön in die hose!

wenn ich aber im vormonat schon mit einem short put auf VAT ausgeübt worden bin - also die aktien in depot habe - dann wäre doch auch das gleichzeitige schreiben eines put und call ein vorteil??? (vorausgesetzt der strike des calls liegt einiges über meinem kaufpreis!)
oder-ist-schon-wieder-knopf-im-hirn?

@ max:
sag, liest du hier nicht mehr mit? oder willst du dein stillhalterwissen und deine -erfahrungen lieber für dich behalten?
fände ich schade!!!
hab` doch eh schon den "zocker" zurückgenommen - und aus dem pfarrer-ladl bist auch schon wieder d`raussen, seit ich das prinzip hier beginne zu durchschauen!

guten morgen aus wien & schönen tag euch allen!
:kiss:
ulrike
@ karl,
hab noch was vergessen:
mach doch mal einen 2. teil dieses threads auf - mit jetzt 90 beiträgen ist der schon sehr lange.
möchte nicht "deinen thread" unter meinem namen als teil 2 eröffnen.
:kiss:
ulrike
@wienerin

Euer Spiel geht nur solange gut, wie auf jeden Kurseinbruch ein Kursanstieg folgt. Werden aber infolge eines
dauerhaften Kursrückganges zunächst die Aktien des verkauften Puts angedient, kassierst Du zwar
EINMALIG die Prämie für den geshorteten Call, danach aber, wenn die Aktie weiter nach unten geht, endet hier
das Spiel. Denn jetzt müsstest Du einen Call mit einem niedrigeren Strike verkaufen, um eine halbwegs brauchbare
Prämie zu erzielen, bei dem Du im Falle einer Ausübung WENIGER als Deinen Einstandskurs erhältst, d.h.
per Saldo (Erhaltenen Prämien abzügl. Kursverlust der Aktien) ein Verlustgeschäft machst. Je dauerhafter der
Kursrückgang, desto höher Deine Verluste.

"wenn ich aber im vormonat schon mit einem short put auf VAT ausgeübt worden bin - also die Aktien in depot habe - dann wäre doch auch das gleichzeitige schreiben
eines put und call ein vorteil??? (vorausgesetzt der strike des calls liegt einiges über meinem kaufpreis!)
oder-ist-schon-wieder-knopf-im-hirn?"

Wo soll hier der Vorteil sein? Du bist dann Short in einem Strangle, bei dem der Long-Short durch Aktien gedeckt ist.
Bei fallenden Kursen verlierst Du sowohl an Deiner Aktienposition als auch durch
die eventuelle Andienung durch den Put. Du hast also eine Position, die klar auf steigende Kurse abzielt und
bei fallenden Kursen zu doppelten Verlusten führen kann.


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