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SolarEnergy-Messe - Solon - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0007471195 | WKN: 747119 | Symbol: SOO1
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24.01.20
Hamburg
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SolarEnergy - Weltmesse für Erneuerbare Energien
Messegelände unterm Funkturm (Berlin)
13.-15.6.2002 tägl. 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet
Halle-Stand: 7.2a-A33 = Solon AG für Solartechnik
http://www.solarenergy-berlin.de/solarenergy/deu/jscriptnavi…


http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/wirtschaft/story527814.h…
Solon AG verdoppelt Kapazität
mr Berlin - Der Berliner Hersteller von Solarstrom-Modulen, die Solon AG in Neukölln, ist auf Expansionskurs. Nach einer Verdoppelung der Produktion von Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,4 Megawatt (MW) in diesem Jahr (2001: 4,2 MW) werde derzeit die Kapazität auf 20 MW ausgebaut, die ab 2003 zur Verfügung stehe. Dies berichetete Solon-Sprecherin Karin Mehnert auf der Fachmesse Solar Energy in Berlin, die am Sonnabend auf dem Messegelände unter dem Funkturm nach drei Tagen zu Ende ging.
Durch die Verlagerung der Modul-Fabrikation von Kreuzberg nach Neukölln habe Solon die Qualität und Effizienz bedeutend steigern können, so die Sprecherin. Hinzu komme ein neues Vertriebskonzept, das den Großhandel mit einbezieht. Das Solarunternehmen mit 162 Beschäftigten konnte dadurch seine Gesamtleistung im ersten Quartal 2002 auf 4,4 Mio Euro steigern; im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Leistung noch bei 2,1 Mio Euro gelegen.
Überwiegend wurde allerdings auf der Solar Energy von einer durchwachsenen Marktlage gesprochen. Martin Gorn von RWE Solar, Deutschlands größtem Hersteller von Solarzellen und erstmals auf der Solar Energy präsent, berichtete von weniger Bestellungen im ersten Vierteljahr 2002. Zwar ziehe die Nachfrage in diesen Wochen wieder an, aber der Umsatz werde in diesem Jahr voraussichtlich geringer ausfallen als 2001.
Mit 300 Ausstellern und einer Besucherzahl von rund 28 000 hielt sich die Solar Energy auf dem Niveau des Vorjahres, erklärte Messeveranstalter Rainer Heinzel von der Firma Profair. Besonders gut angenommen worden sei der Fachbesuchertag zu Beginn der Messe. Im nächsten Jahr werde die Solar Energy bereits im Februar oder März stattfinden, um der Branche eine bessere Vorbereitung auf die Bauprojekte des Jahres zu ermöglichen. Kritisch äußerte sich Heinzel zur Verweigerung von Einreisevisa für Aussteller und Messebesucher aus der Türkei, China und der Ukraine durch deutsche Behörden. Dies sei «kein Aushängeschild» für die weltgrößte Solarmesse.
Carsten Körnig vom Bundesverband der Solarwirtschaft UVS äußerte sich enttäuscht über die Solarpolitik des Landes Berlin. Die bisherige Förderung von zwei Mio Euro jährlich für Solar-Anlagen sei im Haushalt ersatzlos gestrichen worden. Das neue Bewag-Programm in Höhe von 500 000 Euro könne dies nur teilweise kompensieren. «In einem Jahr ist auch dieser Topf wieder leer», meinte Körnig. Auf diese Weise gingen auch Arbeitsplätze in der Berliner Solarbranche verloren. «Aber es ist ein stilles Sterben», so der UVS-Sprecher.
Unseren Politikern scheint überhaupt nicht klar zu sein, welches Potential die Solarenergie hat. Aber das ist mal wieder typisch für diese Schwachmaten.
Dennoch wird die Solarenergie sich durchsetzen in den nächsten Jahrzehnten, da gibt es gar keinen Zweifel.


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