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Nicht die Wirtschaft drückt jetzt die Börse - UMGEKEHRT ! - 500 Beiträge pro Seite



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Total verrückte Welt!
Hier beisst sich die Katze in den Schwanz!
Alle Analysten, Moderatoren, Schwarzmaler hier im Board u.s.w. reden nur negativ von ausbleibender Konjunktur, Umsatzproblemen, Firmenmissmanagments (sicher sind einige schwarze Schafe dabei aber es wird bei jeder Firma in den Krümmeln gesucht!) und drücken damit die Kurse immer tiefer - tiefer - tiefer. Die Shorties finden`s geil und und klatschen noch in die Hände. Friedhelm Busch redet vom großen Verfallstag - nur der wäre Schuld. Börseninstrumente die wem bitte nützen ???

Fakt: Viele - viele Kleinaktionäre kaufen nix mehr, leisten sich keine teuren Urlaube mehr, halten ihr Geld fest oder haben gar kein Geld mehr frei, weil - sie an der Börse investiert sind, ihr Depot tief im Minus steht und auf steigende Kurse warten. Hier also ist der Pfeffer begraben. Deshalb dreht sich die Spirale immer tiefer und tiefer.

Wenn diese Spirale nicht gestoppt wird, läuft die dumme Katze so lange ihrem Schwanz hinterher bis sie tot umfällt. Mit ihr sterben dann viele hunderttausend Kleinbetriebe, die am Ende der Wirtschaftskette stehen.

Das ist genauso problematisch wie die in Mode gekommenen großen und kleinen Firmenfusionen die in erster Linie immer Personaleinsparungen zur Folge haben. Wer also soll zum Schluss die Wirtschft ankurbeln? Liebe Politiker überlegt euch was, aber schnell und nicht nur auf die Amis warten !
Zu aller erst brauchen wir Regierungswechsel!
Mit den Dumpfbacken ist nichts zu gewinnen!

Jeder kann mithelfen Deutschland wieder in Fahrt zu bringen mit 3 Eigenschaften:
.
1. Leistungsbereitschaft
2. Verantwortungsbewußtsein
3. Risikobereitschaft

Damit ist alles abgedeckt.
@bödel

Rekordverschuldung und Rekord-Arbeitslose sind Erbgut der Regierung Kohl. Schröder kann nicht in 4 Jahren aufbauen, was die Vorgängerregierung viele Jahre versaut hat.

Was soll also das dumme Geschwafel ?
@bödel

Deine Faktoren reichen nicht annähernd aus.

Ich übersetze mal:

zu 1.
Hyperaktivität ist mit Sicherheit kein Leistungskriterium.
Was will ein Unternehmen mit Leuten, die zwar um 6 Uhr früh anwesend sind und Ihre 80h Woche als Mobbingargument gegenüber anderen Mitarbeiter einsetzen.
Das Ergebnis ist ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, der nichts auf die Reihe bringt und "Arbeit", die keinen Sinn macht.

zu 2.
Wenn schon 20jährige glauben, die Erfahrung zu besitzen andere leute herumzukommandieren kann das nichts werden.
Was wir brauchen sind klare Kompetenzhierachien.
An oberster Ebene sind Leute gefragt, die neben einer Top-ausbildung und fachlicher Kompetenz klare Visionen haben und keine Provisionsjäger

zu 3.
Risiko auf Kosten von Nachhaltigkeit kann niemals breites Wachstum generieren. "Werte",die über Jahrtausende gewachsen sind, und werden nicht von heute auf morgen ausser Kraft gesetzt.

Man kann über unsere Regierung streiten wie man will, nur was sollen Sie machen, wenn einanarchistischer Kapitalismus an Ihnen vorbei läuft.

Für mich sind die Buhmänner eindeutig unser neoliberalistisches Managerpack und Expolitiker.
Auf der einen Seite stützen sie sich in Ihrer Argumentation auf nationalstaatliche Instrumentarien wie Patente, Copyrights, Marken, Börsen etc., auf der anderen Seite entziehen Sie sich jeder gesellschaftlichen Verantwortung u. nutzen alle Schlupflöcher, die sich in der Globalisierung auftun.
Bevor diese Leute nicht zur Rechenschaft gezogen worden sind, wird es keinen neuen Aufschwung geben.
Das selbst Stoiber richtig erkannt.
@twoersd
schon klar das Altschulden von Kohlregierung schwer zu verdauen sind aber in den letzten 4 Jahre ist der Schuldenberg noch mehr angestiegen und nichts dagegen unternommen worden.
Der kleine Mann wird immer mehr abgezockt und die grossen bezahlen garnichts.
beigelbstarter


genau da liegt der hund begraben.........aber das will niemand hören.......schon gar nicht die, die beteiligt sind, siehe shorter, banken, analysten etc. :mad:
Alles was sich jetzt mit der Wirtschaft abspielt war bereits im Sommer 2000 mit dem Absturz der Börsen abzusehen.
Den Börsencrash von 1929 kann man im Vergleich zur größten Kapitalvernichtung aller Zeiten von 2000 bis 2002 getrost als `mini` bezeichnen. Trotzdem folgte diesem eine jahrelang andauernde Weltwirtschaftskrise.
Warum sollte dieses jetzt anders sein ?
Fragt sich nur, wo die 5 000 Milliarden Dollar der Anleger geblieben sind.
gute frage........ich frag mich auch, wo die jüngst verlorenen deutschen 160 milliarden geblieben sind :eek::rolleyes:


damit könnte kräftig die wirtschaft angekurbelt werden :(

stattdessen wird immer noch mehr geld vernichtet und keiner kann mehr etwas kaufen .......sehr kluge politik......da müßten endlich mal gewisse praktiken unterbunden und vernünftige richtlinien aufgestellt werden :eek::mad:
Was redet Ihr hier über Deutschland ?!? Wir sind ein kleines Rädchen im Gesamtgetriebe. Da ist es vollkommen wurscht, wer bei uns regiert.
Die ganze Geschichte hat nur mit der Jahrhundert-Hausse zu tun, die eben immer noch in den Köpfen der meisten Leute rumgeistert. Die Unternehmen haben seinerzeit eine exorbitante Marktkapitalisierung gehabt, die ihnen 1) Bequemlichkeit verschaffte ..2) anorganisches Wachstum in unverantwortlicher Weise ermöglichte. Und das musste nach dem Platzen der Blase runtergefahren werden. Punkt.
Jedes 2. Wort, was man aus der Wirtschaft hört, ist " mangelnde Investitionsbereitschaft " seitens der Unternehmen. Ja, wie auch ? Erst mal musste alles wieder auf Normalmass gestutzt werden. Im übrigen ist die Kehrseite von Cash-Verprassen eben die Angst, irgendwie Kosten zu verursachen, bzw. das Diktat des Shareholder-Value.
Es ist in keinsterweise so, dass der technologische Fortschritt ebenfalls stagnieren würde. Nee nee, das läuft auf volle Pulle, genauso wie zu Zeiten vor und während der Baisse.
Was die Unternehmen weltweit paralysiert, ist das Schleudersitz-Syndrom, die Angst in den Vorstandsetagen, bei der geringsten Verletzung der Sparregeln und des Shareholder-Value aus dem 100sten Stock zu fliegen.

Das ist die Paranoia, die weltweit umgeht. Und die drückt natürlich auf die Wachstumsbremse.
.. u. bevor ich es vergesse:

Die größten Idioten bei den ganzen Spiel sind natürlich die "Börsianer" selbst.
Das nächste mal sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht doch besser wäre, die 100Billiarden in sinnvolle 3.Welt Projekte zu stecken, als an den Kapitalmärkten zu verheizen.
@ Studentenverbindung

die 5000 Mrd. sind schlichtweg verpufft, da sie eben grösstenteils virtuell in den Depots existierten.
@roger11,
laut Presseberichten haben seit März 2000 die deutschen Privathaushalte 70 Prozent Ihres Vermögens an der Börse verloren. Aktien wurde oft über günstige Kredite der Banken gekauft. Viele Menschen stehen vor dem finanziellen Ruin.
Gibt es auch einen virtuellen Ruin ?
#12

ja sicher gibt es den.....eben genau dann, wenn Du Dir Geld leihst, um Aktien zu kaufen, deren Wert sich anschliessend minimiert.

Nur Derjenige hatte reales Cash in der Hand, der frühzeitig das virtuelle Vermögen " realisierte ". That´s it.
wahrscheinlich wurden sie mit virtuellem geld gekauft :laugh:


leider ist es gar nicht lustig :eek:
roger

so ein schmarrn.......zurückzahlen müssen sie real :eek:



ich hab auch viel geld verloren, kein geliehenes... sondern eigenes..........aber das war sehr real :(
aber wie ich schon sagte......shorter wollen das nicht hören, sonst wären sie evtl. doch mal zum nachdenken gezwungen und vielleicht hätte sogar der eine oder andere dann doch noch ein schlechtes gewissen :eek::mad:
rogerlein.......wobei du natürlich recht hast.......shorter, bänker, analysten.........und gewissen schliessen sich aus


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