ALLIANZ auf 6-Jahres-Tief! - 500 Beiträge pro Seite (Seite 4)
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#1.501
Abgesehen davon ist es natürlich klar, dass eine Aktie, die heute 75 € kostet, absolut gesehen auch nach 15 Jahren mehr wert ist als eine die heute 25 € kostet. Was ist die Aussagekraft der Summe?
#1.502
Perlet bestätigt die teils fatalen Äußerungen von Achleitner und Schulte Noelle nicht

Perlet: „Unser Programm lautet ‚back to basics‘“
In einem Interview mit Allianz.com News kommentiert Helmut Perlet, Mitglied des Vorstands zuständig für Controlling, Rechnungswesen und Steuern, die Jahresergebnisse für 2002 und nennt Faktoren, die das Ergebnis für 2003 deutlich verbessern können.
Allianz Group
München, 20. März 2003
Allianz.com News: Wie beurteilen Sie das Geschäftsjahr 2002?
Perlet: Das Jahr 2002 war sicherlich das schwierigste, das die Allianz und die gesamte Finanzbranche jemals zu meistern hatten. Ein Verlust von 1,2 Milliarden Euro ist mehr als enttäuschend - da gibt es nichts zu beschönigen.
Jedoch ist es kein verlorenes Jahr. Die Allianz hat in den vergangenen Monaten entscheidende Weichen für die künftige Entwicklung und Wertsteigerung des Unternehmens gestellt. Wir haben beeinflusst, was wir beeinflussen können. Kriegsangst, Rezession und schwache Kapitalmärkte sind Faktoren, auf die wir keinen Einfluss nehmen können.
? Wie kommt die Allianz aus der Verlustzone heraus?
Perlet: Unser Programm lautet „back to basics“, und wir müssen unsere Ziele konsequent umsetzen. Nur so können wir unser operatives Ergebnis verbessern und auch ohne Realisierungsgewinne profitabel sein.
Bereits im Jahr 2002 konnten wir im Schaden- und Unfallgeschäft die Combined Ratio um 3,1 Prozentpunkte auf 105,7 Prozent senken. Bereinigt um Sonderbelastungen belief sie sich auf 101,7 Prozent.
Im laufenden Geschäftsjahr wollen wir diese Kennziffer auf unter 100 Prozent senken. Damit erreichen wir das ursprünglich für 2004 gesetzte Ziel ein Jahr früher.
? Können Sie schon erste Erfolge aufzeigen?
Perlet: Viele unserer Ländergesellschaften haben bereits eine Combined Ratio von unter 100 Prozent. Dazu zählen beispielweise Lloyd Adriatico, Allianz Cornhill und Allianz Spanien.
Bei unserem amerikanischen Versicherer Fireman’s Fund haben wir uns von verlustbringenden Bereichen getrennt, die Kosten drastisch gesenkt und substantielle Preiserhöhungen durchsetzen können. Wir rechnen mit einer Combined Ratio von rund 100 für das Jahr 2003.
Im Industrieversicherungs-Segment haben wir mit Allianz Global Risks und Allianz Marine & Aviation zwei Spezialeinheiten gegründet. Beide Einheiten haben einen klaren Fokus und eine dezidierte strategische Ausrichtung. Wir können hier bereits deutliche Verbesserungen auf dem Weg zum Turnaround aufzeigen.
? Kann die Allianz in diesen schwierigen Zeiten überhaupt noch Wachstumschancen wahrnehmen?
Perlet: Die Allianz ist trotz der schwierigen konjunkturellen Bedingungen und der negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten ein kapitalstarker und sicherer Partner. Unsere Ratings und unsere Kapitalkraft gehören zur Spitzengruppe der Branche.
Und: Die Kunden entscheiden sich in unsicheren Zeiten ganz bewusst für die Qualitätsanbieter der Branche. So hat die Allianz Lebensversicherung mit einem Wachstum von 30 Prozent bei Neuverträgen ein Rekordergebnis erzielt. Das zeigt: Die für die Allianz typische Qualität und Solidität von Produkten und Dienstleistungen sind bei unseren Kunden mehr denn je gefragt.
? Und wie sieht es bei der Dresdner Bank aus?
Perlet: Bei der Bank führen wir ein konsequentes Turnaround-Programm durch. 2002 hat die Bank drei wichtige Ziele erreichen können: Erstens konnten die Risiko-Aktiva von 189,8 auf 142,7 Milliarden Euro substantiell zurückgefahren werden. Zweitens wurden die Verwaltungsaufwendungen der Dresdner Bank um 12,3 Prozent gesenkt.
Des weiteren werden mit Hochtouren nicht-strategische und notleidende Kreditportfolios von der Bank in die Institutional Restructuring Unit übertragen. Dadurch kann die Bank voll und ganz auf die Verbesserung des operativen Geschäfts fokussieren.
Die Spezialeinheit kümmert sich um ein Kreditportfolio von rund 22 Milliarden Euro (Anmerkung der Redaktion: Die Kreditlinie beträgt 30 Milliarden Euro, davon wurden 22 Milliarden Euro gezogen). Dabei möchte ich betonen, dass der Großteil der Kredite mit Zinszahlungen bedient wird, und nur ein geringer Teil aus sogenannten „bad loans“ besteht.
? Vor allem schwache Finanzmärkte haben das Ergebnis belastet. Wie kann die Gruppe trotz solcher Einflüsse in der Zukunft mehr Stabilität erreichen?
Perlet: Wir haben aus der Erfahrung der letzten zwei bis drei Jahre gelernt und werden unsere Abhängigkeit von den Kapitalmärkten durch noch bessere Mischung und Streuung unserer Kapitalanlagen nachhaltig reduzieren. Das bedeutet nicht, dass wir uns als großer Kapitalanleger nun vollständig aus den Aktienmärkten zurückziehen, vor allem nicht, dass wir jetzt zyklisch Verluste statt Gewinne realisieren.
In diesem Zusammenhang ist auch die Dresdner Bank-Transaktion mit dem Abbau der Finanzbeteiligungen an der HypoVereinsbank und der Münchener Rück auf der einen und dem Aufbau der Kerngeschäftsbeteiligungen an Allianz Leben, BVB (der bayerischen Allianz) und Frankfurter Allianz auf der anderen Seite zu sehen.
Wir haben darüber hinaus auch im Industriebereich Änderungen vorgenommen. Hier machen wir weiter, wenn es im Sinne unserer Gesamtportfoliosteuerung opportun ist.
? Mit welchem Ergebnis rechnen Sie im Jahr 2003?
Perlet: Wir können in Anbetracht der volatilen Finanzmärkte und der Kriegsangst keine konkrete Prognose abgeben. Wir haben uns aber das Ziel gesetzt, in 2003 das Ergebnis deutlich zu verbessern. Dabei werden uns vier Faktoren helfen:
Erstens werden wir Versicherungsgeschäft nur noch mit risikogerechten Prämien schreiben. Dadurch werden wir die Combined ratio weiter senken.
Zweitens werden wir über alle Geschäftssegmente hinweg weiterhin Kosten reduzieren und die Effizienz steigern.
Drittens werden wir das Turnaround-Programm bei der Dresdner Bank konsequent fortsetzen. Das heißt vor allem, die Kosten in den Griff zu bekommen und weiter abzubauen, das kritische Kreditportfolio mit Hilfe der Institutional Restructuring Unit zu reduzieren und die operativen Erträge zu steigern.
Viertens werden wir unsere Kapitalbasis stärken und dadurch weiterhin von den Wachstumschancen profitieren, die sich aus dem Bedürfnis der Kunden nach Solidität und Sicherheit ergeben. Wie groß die Chancen hier für uns sind, zeigt das Beispiel Allianz Leben mit einem Rekord im Neugeschäft und einem Gewinn von zusätzlichen Marktanteilen.
Wir konzentrieren uns also weiterhin auf die Dinge, die wir selbst beeinflussen können. Und natürlich wollen wir uns auch von der Entwicklung der Kapitalmärkte unabhängiger machen. Aber wir müssen realistisch bleiben. Das Kapitalmarktgeschäft gehört zu unserem Kerngeschäft und wird von daher auch immer einen Einfluss auf unser Ergebnis haben.
Wenn Sie diesen Artikel zitieren wollen, nennen Sie bitte als Quelle Allianz.com News.
Schürger
Die Kapitalerhöhung ist nun wirklich eine sozialistische Meisterleistung, angesagt ist endlich Kostenmanagement und eine gestalterische Rolle an den Kapitalmärkten und eher Aktienrückkäufe als billig neue Aktien unters Volk zu bringen. Der Dividendenvorschlag schlägt dem Faß den Boden aus, er entbehrt jeder realen Grundlage und dient nur der Alimentierung der Leute mit dividendenabhängigen Bezügen. Das kann es nicht sein, erst luschen und dann noch fette Beute einfahren.
Pfandbrief
Sicher findet keine direkte Verschleuderung von Aktionärskapital statt, unverschämt und falsch bleibt die Kapitalerhöhung trotzdem. Allianz hat das Vermögen der Aktionäre zu mehren und nicht das Kapital der Aktionäre zu verbrauchen. Vorstand und Aufsichtsrat gehen einen sehr bequemen Weg zum eigenen Nutzen und auf Kosten der Aktionäre.
Glück auf
#1.503
stimmt. Die Kapitalerhöhung ist in der Tat beunruhigend. Die Debatte um den Ausgabekurs ist rein technischer Natur, eine KE in diesem Börsenumfeld schon fast eine Bankrotterklärung.
Die einzige Hoffnung für Allianz & Co. besteht darin, dass die tiefen Probleme endlich eine komplette Umstrukturierung erzwingen und ein Umdenken in Richtung Shareholder Value vonstatten geht. Eine Grundvoraussetzung dafür sind Aktionäre, die die Allianz eben nicht als Witwen- und Waisenpapier sehen und darauf einschlafen. Auch die Aktien müssen zu neuen Leuten wandern. Das geht nur über heftigste Kursbewegungen.
Der Kurssturz mußte in diesem Sinn so scharf sein, damit die Leute endlich aufwachen. Geschieht die komplette Kehrtwendung beim Management, bestehen exzellente Aussichten dafür, dass man sich die Allianz tatsächlich wieder als Rentenvorsorge für die nächsten paar Jahrzehnte ins Depot legen kann und damit ausgezeichnet fährt.
Aber wie tief der Kurs noch fallen muß, damit es geschieht, kann keiner wissen.
#1.504
Der Bezug auf ein Stück Aktie Allianz senkt natürlich den DCF pro Aktie, der DCF des Unternehmens insgesamt dagegen steigt und der richtige Maßstab für die Alternativenauswahl ob KE oder nicht ist der ROI auf die Investitionssumme eines Aktionärs. Der dürfte sich durch Ratingverbesserungen und damit komparativ günstigerer Refinanzierung sogar mit einer KE verbessern. Trotzdem halte ich den Weg Schieflagen der Vergangenheit über eine KE bequem zu refinanzieren
bei der Selbstbedienung im Hause Allianz
für nicht vermittelbar. Aufsichtsrat und Vorstand haben
Aktienkurse wie im Oktobercrash 1987 zu verantworten, Allianz
kapitalisiert sich unter dem Kaufkurs der Dresdner, Aktionäre
haben in 15 Jahren null Rendite mit der Aktie
gemacht.Richtig im Sinne eines Shareholder Value ist eine Absage der Kapitalerhöhung, Reduzierung des Geschäfts auf gewinnfähige Engagements, Reset der überzogenen Bezüge und nach Leistungserbringung in Zahlen können sie wieder steigen. Bei Allianz wird gerade der Sozialismus nacherfunden, dies kann nicht gut sein.
#1.505
Es ist ein willkürlicher Gewinn von 5 Euro per Share vor der KE unterstellt, der sich im einen Fall auf 2 Aktien im anderen auf 6 nach der KE verteilt.
KD
#1.506
Die Summe stellt den Betrag der Zuflüsse aus Wert der Aktie, Gewinnzuweisungen und Erlös des BR dar.
Er ist das, was dem Aktionär zusteht.
Wird nicht ausgeschüttet, erhöht es den Wert der Aktie.
Der Wert der Aktie - ob 25 oder 75 - war gerade nach eurer Rechnung gleichgültig,
da er durch das BR ausgeglichen wird.
Deshalb steckt in meiner Rchnung beides drin.
Man kann es auch weglassen, ist eh neutral im Vergleich!
KD
#1.507
Da kann ich dir wirklich nicht folgen.
1. Mein Vergleich bezog sich nicht auf die Optionen KE, ja oder nein, sondern er verglich zwei modellhafte Varianten der KE, die nach hier vorgetragener Meinung angeblich gleichwertig seien. Das bestreite ich.
2. Dem Tenor hier, die Allianz solle sich ohne KE sanieren, widerspreche ich ebenfalls. Dies würde nämlich bedeuten, dass aus den hohen Buchverlusten bei den Kapitalanlagen realisierte Verluste würden. Dies ist weder strategisch noch wirtschaftlich sinnvoll, solange eine KE als Alternative möglich ist. Ferner ist es typisch für ein umsichtiges Management, dass man in der Krise offensiv agiert, da man aus der Krise gestärkt hervorgeht. Da kann der eingeschlagene Weg sehr wohl richtig sein.
3. Eine Sozialisierung sehe ich nicht. Denn der Aktionär muß sich nicht an der KE beteiligen. Damit ihn auch wirtschaftlich nichts dazu zwingt, muß die Ausstattung der KE aber fair sein. Darauf kommt es an, und da ist nicht jede Variante anständig.
4. Dass die Entscheidung im Hause Allianz gar nicht so schlecht ist, zeigt gerade der Markt. Würde er das so negativ beurteilen, wäre der Kurs eingebrochen.
Wegen dieser Einschätzung habe ich begonnen Calls zu erwerben, werde das wohl fortsetzen. Allerdings Langläufer.
KD
#1.508

Der Vfb vertritt uns in der CL?
Die Aktie Borussia im freien Fall?
Fragen über Fragen, ich schau jetzt mal Sportschau!
#1.509
Das wir beide in Allianz long sind
stimmt mich nachdenklich
1. Die Berechnung der Vorteilhaftigkeit einer KE ist Nebenschauplatz, nur ist eine Verquickung von Erlösen aus BR Verkauf ohne Reinvestition und dynamischen Größen nicht aussagekräftig.
2. Allianz steht nicht unter einem Realisierungsdruck, Versicherungen haben einen positiven Cash Flow und Allianz wird gerade bei Kapitalversicherungen die Bude eingerannt. Sehr wohl hat Allianz die finanzielle Kraft mehr gestalterische Signale zu setzen. Assets under Management von fast 1000 Mrd. sind nicht wenig und selbst mit einem Bruchteil davon stehen die Kapitalanlagen in einem ganz anderen Licht, wenn Allianz nur will und sich nicht hinter Theoretikerkonzepten wie EVA versteckt.
3. Die Verluste sind im Kurs schon sozialisiert, die Kunden auch beteiligt. Was einfach stört
ist die bequemliche Kapitalbesorgung bei
gleichzeitiger Selbstbedienung der Verursacher. Die
Vorstandsbezügeaufgliederung wird verweigert, für mögliche
Erfolge Aktienoptionen begeben, es wird eine Dividende nur
wegen ihrer Auswirkung auf die Bezüge der Verantwortlichen
vorgeschlagen. Das ist Sozialismus pur, nichts geschafft und
dafür gibt es eine Belohnung.4. Ich bin doch auch long, aber nur weil der Kurs noch schlechter als die Allianz ist und weil der Charthokuspokus es so wollte.
Glück auf
#1.510
naja so sind die banken und versicherungen imemr schön rin in die eigene Tasche
#1.511
Für Verkäufe auch aus der Richtung kein Grund.
#1.512
Ist das wirklich so erschreckend, wenn wir beide long sind in ALV

Bin ich dein Kontraindikator?
Aber mal ein offenes Wort zu diesem Thread:
Ich schätze die sehr konkrete Analyse, mit auch sehr scharfer Zunge zuweilen,
aber mir geht da zu oft zweierlei durcheinander:
Die Kritik am Management ist eine Sache, erst recht wenn sie so polemisch wird, wie hier oft vorgetragen.
Da hat man oft den Eindruck, es gehe um persönliche Rechnungen, die noch offen sind.

Die Analyse des Unternehmens und der tatsächlichen Handlungsoptionen des Managements sind etwas anderes.
Und da vermisse ich den einen oder anderen sachlichen Aspekt.
Z.B. hat die DB in ihrer Analyse vom 17.2.03 zum Besten gegeben,
die KE werde vermutlich deshalb nötig sein, weil das Rating AA sonst verloren gehe.
Sie rechnete mit 9,5 Mrd. KE, sah als Alternative den Verzicht auf das angenehme Rating.
Nun hat das M. eine deutlich geringere KE und WA ins Gespräch gebracht,
tut dies aber sicher nicht ohne das Ziel des AA-Rating.
Daraus - und auch aus der Entscheidung zur Dividende - leitet sich klar ab,
dass das M. eine positivere Perspektive hat, als die Mehrzahl der Analysten.
Ich vermute, das Geheimnis dieser Divergenz wird sich dann lüften lassen,
wenn die Asset-Bereinigungen mit der Dreba einmal öffentlich bilanziert sind.
Deshalb bin ich wieder long, nachdem ich zuvor ausgestoppt wurde.
KD
#1.513
Das wir eine gleiche Entscheidung trotz mancher Unterschiede getroffen haben
stimmt mich nachdenklich und von einer
anderen Seite die Aktie zu betrachten ist doch nur gut. Deine
Beiträge schätze ich auch bei anderer Gelegenheit. Auch bei der
Würdigung der Leistungen der Allianz habe ich nie die
Vorreiterrolle der Deutschen Bank bei der Zerstörung des
Kapitalmarkts verheimlicht, die Allianz in weiten Teilen mehr
in der Opferrolle gesehen. Nur hier auf schön und friedlich zu
machen
kann es nicht sein, die
Ergebnisse sind nicht schön und der Gestaltungswille zu
schwach. Der Dividendenvorschlag ist eine Frechheit, die
Reduzierung der Aktienquote ein strategischer Fehler und was
die Finanzbranche insgesamt dem Wirtschaftsstandort Deutschland
bietet ist mindestens ausbaufähig. Offen und ehrlich ist der
ganze Entwurf für 2002 übrigens nicht.Glück auf
#1.514
weitgehend stimme ich zu,
aber mal ehrlich, was sollte der Vorstand aktuell tun, wenn er in der Rating-Klemme ist?
Was würdest du öffentlich von dir geben in einer Zeit, in der niemand Aktien haben will (darf!).
Die Welt hat doch geradezu ein Bekenntnis verlangt, dass man hier neu denken soll.
Etc.
Ich frage mich halt, was ich wirklich konkret anderes tun würde,
wenn ich heute (wie Diekmann) solche Entscheidungen zu treffen hätte.
Und noch eins, der Abschluß war einigen zu gut! Berücksichtigt man die Bereinigung zugunsten des neuen Vorstands,
dann sind die Fetzen nicht ganz so weit geflogen, wie erwartet.
KD
#1.515
Am Anfang hat Transparenz zu stehen. Dann eine klare Abkehr von der Bequemlichkeit der Selbstversorgung im Hause Allianz, angefangen von Vorstand und Aufsichtsrat bis hin zu Führungskräften auf der unteren Ebene sind die Bezüge einfach unangemessen hoch und bei den erzielten Resultaten grotesk überzogen. Bei einer Tepla hat sich der Vorstand in schlechten Zeiten am Unternehmen beteiligt, Japaner leisten nach solchen Fehlleistungen für gewöhnlich öffentlich Abbitte. So in der Art mit einer klaren Perspektive sollte sich die Allianz verhalten und klare Zeichen der Stärke setzen. Schon klare Ansagen im Beteiligungsbereich hätten den Kursverfall einer Bayer oder Karstadt gemildert, nur für die Führungsrolle war sich die Allianz zu schade. Versicherer sind gleichzeitig Täter und Opfer bei der Kursgestaltung bei Daxwerten und Allianz hat sich völlig unnötig das Zepter aus der Hand nehmen lassen. Der Deutschen Bank wurde die Führungsrolle überlassen und das war ein Fehler, erwartbar war das Allianz im Einvernehmen mit der MüRü der Deutschen Bank das Bärenfell über die Ohren zieht und Ackermann den Weg in seine Heimat findet.
Dafür ist es nie zu spät und dann rennen die anderen Versicherer in ihren Kapitalanlageentscheidungen hinter dem großen Vorbild her. Deutschland kommt nur über Investitionen nach vorn und das die Big Player die Finanzierung verweigern ist schlimmer als alle Entscheidungen der Regierung.
Stabile Verhältnisse sind gefragt und dafür bedarf es einer starken Hand und wer sonst als Allianz kann das leisten
Dann lösen sich die
Renditeprobleme und Buchverluste schnell auf und durch Substanz
und DCF sind eine Bayer oder Karstadt auch bei doppelten Kursen
noch gut unterlegt. Es fehlt nur der Kick, die
Anschubfinanzierung für einen allgemeinen Stimmungsumschwung
und den werden wir nach Abschluß der geopolitischen
Unsicherheit haben.Glück auf
#1.516

Bei Sonnenschein im Umfeld sollte sehr zügig der 70er Bereich erobert werden. Wie das Island Reversal neutralisiert wurde
ist ein Zeichen ungewohnter
Stärke, auch wenn Allianz nicht viel dafür kann
die Beteiligungen steigen im Kurs und
Allianz mit
Es spricht immer mehr für die Signifikanz
des letzten Lows.Allianz und MüRü in blau.
#1.517
die erste ehrliche Massnahme wäre die Streichung der Dividende gewesen.
Der Aktionär wurde durch die Handlungsunfähigkeit der Allianz genügend gebeutelt, auf eine Dividende hätte der in solchen Zeiten murrend, aber einsichtig verzichtet.
Begonnen hat die Misere mit dem Hochmut und der Fehleinschätzung der gesamten Elite und nicht allein mit
den widrigen Umständen.
Das Management hat bewiesen, dass sie auf widrige Umstände nicht vorbereitet war, im Gegensatz zu ihren Konkurrenten
in Übersee.
Es hat viel zu spät reagiert, und dann in Panik, was man dem Kleinanleger gerne unterstellt.
Früher wurde von Kritikern der Versicherungswirtschaft immer unterstellt, dass nur der Aktionär an der Prosperität partizipiert, man hört nichts mehr von diesen Leuten. So schnell ändern sich die Zeiten.
"Auf der Entwicklung der Finanzmärkte haben wir keinen Einfluss", will uns dieser Heuler Perlet weismachen.
Wer hat denn die Finanzmärkte in erster Linie bis heute massgeblich beeinflusst, in beide Richtungen?
Um die Kapitaldecke zu stärken, muss ich eben unpopuläre Massnahmen wählen, in der jetzigen Situation ein Leichtes.
Die Allianz ist wie jeder Finanzdienstleister von den Finanzmärkten abhängig, geniesst mit ihrem steuerlichen Sonderstatus eine ungerechtfertigte Vorzugsbehandlung, geht damit hausieren, kassiert kräftige Provisonen und
wälzt die Kosten auf die Versicherten ab und speist sie am Schluss mit den widrigen Umständen ab.
Eben wie die Dt. Bank, die plötzlich die Absicherung fauler Kredite entdeckt hat, was ihre Konkurrenten schon immer machen und deshalb nicht so stark in der Bredouille sind, trotz der widrigen Umstände.
Der Imageverlust der Allianz ist enorm, der Nimbus der absoluten Solidität hat enorm gelitten.
Sie können es eben auch nicht besser.
#1.518
die Allianz muß halt das Zepter selbst in die Hand nehmen. Sie ist selbst der Gestalter ihrer eigenen Schieflagen und Rob2303 soll mal seine Hufe schwingen und der Allianz die Führungsrolle verklickern. Die Dividende gehört gestrichen, es muß Schluß mit der bequemlichen Selbstbedienung sein.
Wenn die Allianz marschiert
rennen die anderen Kapitalsammelstellen
nach und die von der Versicherungswirtschaft selbst
konstruierten Schieflagen lösen sich in Luft auf. Dann kann
halt Merck und Specht den Aktienanteil nicht günstig erhöhen.
Was Achleitner und Co. die Aktie in Tiefen geredet haben war
schon sittenwidrig und es wird ein Ziel gehabt haben. Denkbar
sind Interessen aus dem inneren Aktionärskreis und eine
Erhöhung des Drucks auf andere Versicherer, jedenfalls geht die
typisch deutsche Schwäche des Kapitalmarkts nicht in Ordnung.
Relativ zum S+P oder Dow Jones ist die Entwicklung vom Dax
einfach lächerlich, dafür bedurfte es schon gewollter Schäche.
Die hat Allianz nun genug gestaltet und die Kurse können wieder
auftauen.Für die relative Entwicklung des Dax zum Dow brauchte es schon die Spezialisten in der Regierung mit ihrer Steuergeschenkgesetzgebung und die neue Bequemlichkeit der Desinvestmentbanker vom Schlage eines Ackermanns. Ohne Risiko auf billige Art und Weise durch den Verkauf des Tafelsilbers zum Erfolg kann es nicht sein, diese Mischung aus Beamtenmentalität und falsch verstandener biblischer Botschaft von denen
wo nicht säen und dafür mehr
ernten gehört beendet. Der Anlaß sinkender Ölpreise ist gut und
sollte genutzt werden.Glück auf
#1.519
Allianz - Ende einer Durststrecke? (EuramS)
Finanzen.net
Die Allianz nach dem schlimmsten Jahr ihrer Geschichte: Jetzt soll eine das Kapital erhöht werden. Das drückte den Kurs: Shortseller trieben ihn nach unten. Wie es weitergeht.
von Thomas Schmidtutz / Euro am Sonntag
Allianz-Chef Henning Schulte-Noelle hielt sich diskret zurück. Auf der Bilanz-Pressekonferenz am Donnerstag überließ er seinem designierten Nachfolger Michael Diekmann bereitwillig die Bühne. Rund zehn Minuten hatten die Fotografen und TV-Teams für Bilder jenes Mannes, der zur Hauptversammlung Ende April an die Spitze des Allfinanz-Konzerns rücken soll. Dann erst betrat der amtierende Allianz-Boss den Saal.
Kein Zweifel: Henning Schulte-Noelle nimmt sich zurück und stärkt seinem Nachfolger den Rücken. Die Unterstützung kann der 48-Jährige gut gebrauchen. Schließlich übernimmt Diekmann den Konzern in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten. 1,2 Milliarden Verlust türmten die Münchner im Vorjahr auf. Das waren zwar rund 200 Millionen weniger als die meisten Analysten befürchtet hatten. Aber angesichts des ersten Firmenverlusts seit dem Zweiten Weltkrieg mochte sich darüber kaum jemand so recht freuen.
Auch Investoren waren nicht sonderlich erbaut. Vor allem die Ankündigung einer Kapitalerhöhung brachte die Allianz-Aktie am Donnerstag arg unter Druck. Bei extrem hohen Umsätzen gab das Papier bis zu elf Prozent ab. "Viele Hedge-Fonds spekulieren gegen die Aktie", so Michael Kuhlow vom Sales Trading bei Julius Bär in Frankfurt. Nach den Planungen will der Allfinanz-Konzern rund 118 Millionen neue Aktien zu mindestens 30 Euro je Aktie ausgeben. Derzeit gibt es 266 Millionen Aktien. Insgesamt sollen so bis Ende April wenigstens 3,5 Milliarden Euro hereinkommen. Das hat ein Bankenkonsortium im Zuge einer "unterzeichneten Kapitalerhöhung" garantiert.
Laut Kuhlow haben die vier beteiligten Institute Citigroup, Deutsche Bank, Goldman Sachs und UBS am Donnerstag einen Teil ihres Preis-Risikos gleich weitergegeben. Dazu haben sie potenziellen Investoren Aktien angeboten und ihnen vorab eine Zuteilung von 70 Prozent der gezeichneten Gesamtmenge garantiert. Daraufhin seien viele Investoren "short" gegangen, hätten also geliehene Aktien verkauft, um sie später zu dem günstigeren Kurs über die Kapitalerhöhung zurückzukaufen. Gerüchten zufolge spekulieren Hedgefonds auf einen Kurs von 45 Euro.
Analysten wurden von der Kapitalerhöhung ohnehin überrascht: "Der Markt hat eher eine Zwangswandelanleihe erwartet", sagt Arne Jockusch, Versicherungsanalyst bei dem Münchner Bankhaus Merck Finck &Co. Doch ähnlich wie andere Analysten sieht auch Jockusch den Schritt positiv. Immerhin hatte die Spekulation über eine Kapitalerhöhung in den vergangenen Wochen den Kurs der ohnehin angeschlagenen Aktie zusätzlich belastet. "Diese Unsicherheit ist jetzt raus, der Kapitalbedarf auf absehbare Zeit erst mal gedeckt", so Jockusch.
Die Münchner planen zudem, weitere 1,5 Milliarden Euro über eine nachrangige Anleihe aufzunehmen. "Wir wollen das gute Umfeld nutzen und weiteres Geschäft zeichnen", stellte Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner klar. Daneben will die Allianz mit dem frischen Geld ihr Rating im Doppel-A-Bereich absichern. Unterdessen läuft beim Hauptsorgenkind Dresdner Bank die Sanierung weiter. Die Bank bescherte dem Konzern im Vorjahr 3,2 Milliarden Euro Verlust. Seiner drohenden Entlassung kam Dresdner-Chef Bernd Fahrholz am Mittwoch zuvor und trat zurück. Ihm folgt mit Herbert Walter von der Deutschen Bank ein ausgewiesener Experte fürs Filialgeschäft.
Es wird erwartet, dass die Allianz am Privatkundengeschäft festhält, aber das Investmentbanking verkauft. Man werde sich für letzteres jedoch alle Optionen offen halten und es für Kooperationen interessant machen, sagte Diekmann. "Da gibt es keine Tabus, aber Prioritäten."
Das gilt auch für die Anlagestrategie. Eine relativ hohe Aktienquote werde vom Kapitalmarkt derzeit "nicht honoriert", so der künftige Allianz-Boss. Daher werde man sich "kapitalmarktschonend" von Aktien trennen. 2002 war die Allianz mit ihrem Portfolio übel unter die Räder gekommen. Unterm Strich musste der Konzern 5,5 Milliarden Euro auf Aktien abschreiben. Im ersten Quartal 2003 dürften weitere 750 Millionen Euro hinzukommen, schätzt Controlling-Vorstand Helmut Perlet.
Aber offenbar versucht Diekmann, das Haus wetterfest zu machen. Dazu wird auch die Überkreuzbeteiligung an der Münchener Rück auf 15 Prozent zurückgefahren. Damit tauchen die Ergebnisse der Rück nicht mehr in der Allianz-Bilanz auf. Und die Dresdner soll 2003 noch mal 250 Millionen einsparen, im operativen Geschäft wird eine schwarze Null angepeilt. Auch im Gesamtkonzern visiert Perlet wieder deutlich schwarze Zahlen an. Analysten halten das für realistisch. Anleger sollten sich die Aktie ruhig mal anschauen. Zwar bleibt das Papier weiter von der Kapitalmarkt-Entwicklung abhängig. Aber wenn der Kurs sich eingependelt hat und die Stimmung dreht, dürfte es steil nach oben gehen: "Es müsste schon viel passieren", sagt Merck-Finck-Analyst Jockusch, "wenn die Aktie nicht spätestens in einem Jahr im dreistelligen Bereich notiert."
Quelle: Finanzen.net 23.03.2003 11:14:00
#1.520

Was nun
#1.521

Insgesamt ist für die Kapitalmaßnahmen ein Volumen von bis zu 5 Milliarden Euro geplant. Davon sollen 3,5 bis 4 Milliarden Euro in Form einer Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre erfolgen. Unter Berücksichtigung der weltpolitischen Verhältnisse soll die Bezugsrechtsemission relativ schnell durchgeführt werden. Die Einzelheiten werden kurzfristig vor der Emission und abhängig von der aktuellen Marktlage noch festgelegt...
Zur Durchführung der Kapitalerhöhung ist ein internationales Bankenkonsortium gebildet worden, das gemeinschaftlich die Platzierung von insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro zu einem Bezugspreis von mindestens 30 Euro pro Aktie – unter Berücksichtigung marktüblicher Bedingungen – garantiert hat. Das Konsortium besteht aus Deutsche Bank, Goldman Sachs, Schroder Salomon Smith Barney und UBS Warburg. Die Mitglieder des Konsortiums werden zusammen mit Dresdner Kleinwort Wasserstein auch als Global Coordinators der Transaktion fungieren.
Damit ist die Meinung Laut Kuhlow haben die vier beteiligten Institute Citigroup, Deutsche Bank, Goldman Sachs und UBS am Donnerstag einen Teil ihres Preis-Risikos gleich weitergegeben. Dazu haben sie potenziellen Investoren Aktien angeboten und ihnen vorab eine Zuteilung von 70 Prozent der gezeichneten Gesamtmenge garantiert. Daraufhin seien viele Investoren "short" gegangen, hätten also geliehene Aktien verkauft, um sie später zu dem günstigeren Kurs über die Kapitalerhöhung zurückzukaufen. Gerüchten zufolge spekulieren Hedgefonds auf einen Kurs von 45 Euro als Fake erledigt.
Glück auf
#1.522
das schlägt doch dem Fass den Boden aus, wenn das tatsächlich so gelaufen ist.
Die "Rechenkünstler" hier an Board sollten sich das mal zu Gemüte führen.
In welcher Höhe sind dann diese jungen Aktien dividendenberechtigt?
Man hedged bewusst die eigene Aktie runter, um den Bezugspreis gegen Null zu fahren, das nennt man aktionärsfreundlich.
Das gesamte "Führungsteam" der Allianz gehört in die Wüste.
Allianz hat mit seiner Aktie als Witwen-und Waisenpapier von seiner Seriosität gelebt, aktionärsfreundlich waren die noch nie, die haben sich mit ihrer schon immer mickrigen Dividende auf den Kursanstieg hinausgeredet, selbst die eigene Kurspflege ist passe.
Allianz=Schulte-Noelle + Achleitner=Schrottmanagement.
Es wird höchste Zeit, dass dieser Haufen die Fliege macht.
Diese Herren müssen aus der Allianz-Geschichte gestrichen werden, das ist das Mindeste.
Dieses unrühmliche Kapitel muss geschlossen werden.
#1.523
3,5 Milliarden € = 118 Millionen junge Aktien = ca. 30€ Bezugspreis.
Bezugsrecht = 30 €?
Glaube, wer wolle.
Wenn Bezugspreis = 45 €, dann Bezugsrecht = 15 €, also 15 € weniger als jetzt?
Plus 15€ Kursverlust = Null Kosten für Bezugsrecht für Altaktionäre, wurde durch Hedging schon reingespielt.
Aber die brauchen doch nicht kaufen, der Kurs der alten Aktie verfällt doch auch so.
Man kann ja für 30€ nachkaufen, dann hat man seinen Schnitt doch gemacht oder?
Für die reichste Firma der BRD, ein echter Schnäppchenpreis.
Was diese Leute den Aktionären zumuten, unglaublich.
Und denen soll man Versicherungen abkaufen?
Da muss man ja bescheuert sein.
#1.524
Ich glaube das die Kleinanleger wieder einmal die Dummen dieser Kapitalerhöhung sind ,die Großen steigen wieder günstig ein und zocken die Kleinen ab.
Wenn ihr mal einen günstigen Kauf eines Wohnwagens oder
Autos machen wollt ,dann schaut mal unter www.kb-automobile.com rein.
Auf eine gute Börsenwoche mit unseren Allianzaktien
#1.525

Ericsson-Effekt bei der Allianz...
Erinnern Sie sich noch an die Kapitalerhöhung bei Ericsson [1] im Spätsommer 2002? Wegen der desaströsen Geschäftsentwicklung zapften die Schweden damals in großem Stil den Kapitalmarkt an. Eine Kapitalerhöhung im Volumen von gut drei Milliarden Euro wurde über die Bühne gebracht. Die Papiere wurden Investoren mit einem Schleuderpreis schmackhaft gemacht. Ein wenig erinnert die gestern angekündigte Kapitalerhöhung der Allianz [ WKN: 840400 ] an Ericsson und deshalb könnte es auch zu Parallelen im Kursverlauf kommen.
Beim Telekomausrüster wurden damals die neuen Aktien zu einem Preis von 0,41 Euro angeboten, obwohl die alten Anteilsscheine bei 1,30 Euro notierten. Großinvestoren und Banken hatten für die Kapitalerhöhung garantiert und wollten offenbar keinen höheren Preis zulassen, um das Risiko zu begrenzen.
Am Markt sorgten die Modalitäten der Kapitalerhöhung zu strategischen und zu Panikverkäufen. Der Preis der alten Aktien näherte sich dem Bezugspreis der jungen Papiere rasend schnell an, da es keinen Sinn machte, das gleiche Papier zum dreifachen Preis zu halten. Zudem war leicht auszurechnen, dass eine riesige Menge neuer Aktien zukünftige Erträge verwässern würde. Schließlich hatte die gigantische Kapitalmaßnahme zur Folge, dass die Börsenbewertung des Unternehmens nach Ausgabe der neuen Anteile analytisch hoch war, trotz des Kursverfalls.
Allianz zu 30 Euro
Bei der Allianz ist der Bezugspreis der neuen Aktien mit circa 30 Euro gleichfalls sehr niedrig angesetzt. Das sind mehr als 50 Prozent Rabatt im Vergleich zum Preis der alten Anteile und ein klares Anzeichen von Schwäche. Einen höheren Preis will die Konzernführung wohl nicht riskieren. Das Volumen ist mit gut 100 Millionen Aktien zwar ungleich erträglicher als die Aktienflut bei Ericsson. Dennoch nimmt die Verwässerung unangenehme Ausmaße an. Bisher gibt es etwa 270 Millionen Allianz-Aktien.
Der Kurs bei Bekanntgabe der Kapitalmaßnahme lag bei etwa 64 Euro, die Marktkapitalisierung betrug somit um die 17 Milliarden Euro. Sollte sich jetzt der Kurs dem Bezugspreis beispielsweise auf 50 Euro annähern, wäre die Börsenbewertung nach der Kapitalerhöhung mit 18,5 Milliarden Euro (370 Millionen Aktien mal 50 Euro) höher als zuvor. Dafür hat die Versicherung dann natürlich auch drei Milliarden Euro frisches Kapital in der Kasse. Die Gewinnverwässerung für die Zukunft - gegenwärtig schreibt der Konzern bekanntlich Verluste - ist wegen der hohen Zahl neuer Aktien ebenfalls beträchtlich.
Private und institutionelle Anleger werden wahrscheinlich in den kommenden Tagen und Wochen ihre alten Bestände in Erwartung einer Kursabschwächung in Richtung Bezugspreis wieder abbauen, um später günstiger zurückzukaufen. Es ist gut möglich, dass Hedgefonds versuchen werden, diese Tendenz durch gezielte Verkäufe zu forcieren. Die Fondsmanager haben ein vergleichsweise leichtes Spiel, weil das Sentiment für den Titel sehr negativ ist und die Allianz zudem noch angekündigt hat, ihre Überkreuzbeteiligung mit der Münchener Rück abzubauen. Das erhöht das Angebot an dem Titel zusätzlich.
Interessante Trading-Möglichkeit
Gegen Ende der Kapitalerhöhung könnte sich ein Trading-Engagement lohnen, wenn der befürchtete Kurseffekt eingetreten ist. Bei Ericsson ging die Rechnung im Herbst auf. Kurze Zeit nach der Kapitalerhöhung verdoppelte sich die Aktie.
Langfristig ist natürlich die Entwicklung des operativen Geschäfts ausschlaggebend. Ericsson hat mittlerweile einen guten Teil der Gewinne wieder abgegeben, weil die Aussichten des Unternehmens nach wie vor mit Fragezeichen versehen sind. Die Perspektiven für die Allianz hält Stock-World für günstiger, so lange die Märkte keine neuen Tiefkurse markieren.
© 21.03.2003 www.stock-world.de [2]
Gruss
Habakus
#1.526
Bei steigenden Volumina sieht Allianz keine neuen Tiefkurse
dies gabs länger nicht
mehr
Und eins sollte auch bei aller Kritik nicht vergessen werden, Allianz ist im Kerngeschäft hoch profitabel. Richtig abgeluscht ist Allianz durch den Verfall der Aktienmärkte und der dürfte beendet sein. Dann noch die Einmalbelastungen aus Dresdner und Firemans abgerechnet und die Aktie ist schon wieder günstig wie Bayer ohne Lipobay.
Kapitalerhöhung und Dividende vertragen sich nicht mit dem Anspruch von Solidität, aber sonst ist das Risiko aus der Aktie weitgehend raus und die Zukunft kann kommen, Genau genommen hat sich das Risiko auf 15% reduziert, ich halte Allianz und das ist auch gut so.
Allianz hat einen Kurs wie im Oktobercrash 1987, Risikobewußtsein und Panikmache ist heute nicht mehr angesagt. Die Aktie kann man wieder für seine Kinder kaufen.
Glück auf
#1.527

aber ich warte noch auf besseren EK

Gruss
Habakus
21.03.2003
Allianz verkaufen
Independent Research
Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Allianz AG (ISIN DE0008404005, WKN 840400) zu verkaufen.
Die Geschäftsleitung habe Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2002 veröffentlicht.
Die Beitragseinnahmen hätten bei 82,6 Milliarden Euro, die verdienten Beiträge bei 55,1 Milliarden Euro, die Zinserträge und Ähnliches bei 28,2 Milliarden Euro, die Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen und Ähnliches bei 4,4 Milliarden Euro und die übrigen Erträge aus Finanzanlagen bei 9,4 Milliarden Euro gelegen. Das Handelsergebnis habe bei 1,5 Milliarden Euro, die Provisions- und Dienstleistungserträge bei 6,1 Milliarden Euro, die Risikovorsorge im Kreditgeschäft bei 2,2 Milliarden Euro und die Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen bei 24,4 Milliarden Euro gelegen. Das Gesamtergebnis vor Steuern habe bei -1,2 Milliarden Euro, der Jahresfehlbetrag ebenfalls bei 1,2 Milliarden Euro und das Ergebnis je Aktie habe -4,81 Euro betragen. Das Eigenkapital sei auf 21,8 Millionen Euro gesunken. Bei der Dresdner Bank habe das Vorsteuerergebnis bei -1,15 Milliarden Euro und das Nachsteuerergebnis bei -0,935 Milliarden Euro gelegen.
Die Allianz wolle eine Kapitalerhöhung über rund 3,5 Milliarden Euro zu einem Bezugspreis von mindestens 30 Euro je Aktie durchführen und 1,5 Millionen Euro nachrangiges Kapital einsammeln. Im ersten Quartal würden Abschreibungen auf Wertpapiere bei rund 750 Millionen Euro liegen.
Die Zahlen hätten oberhalb der Erwartungen der Analysten von Independent Research gelegen. Der katastrophale Abschluss des Jahres 2002 sei auf die Baisse an den Kapitalmärkten, den Verlustbringer Dresdner Bank und die Flutkatastrophe zurückzuführen. S&P habe das Rating gesenkt. Die Kapitalmaßnahme solle schnellstmöglich durchgeführt werden. Allerdings würden die Münchener Rück und die HypoVereinsbank nicht mitziehen. Insgesamt nehme das Unternehmen 5 Milliarden Euro auf, was der Markt derzeit schwer verdauen könne.
Die Mittel sollten in erster Linie in die Wachstumsmärkte Asien und Osteuropa, den Ausbau des rentablen Schaden- und Unfallgeschäftes und den Altersvorsorgemarkt Europa fließen.
Erfolge habe die Gesellschaft in ihrem Kerngeschäft, den beiden Versicherungssparten, vorweisen können. Münchener Rück und Allianz würden ihre gegenseitigen Beteiligungsquoten noch in diesem Jahr auf jeweils rund 15% absenken. Für die Konzerntochter Dresdner Bank sei als Marschrichtung vorgegeben worden, im laufenden Jahr eine schwarze Null zu erreichen. Die Prognose für den Gesamtkonzern habe die Geschäftsleitung darauf beschränkt, dass deutliche operative Ergebnisverbesserungen erreicht werden würden.
Die Analysten von Independent Research stufen die Aktie der Allianz AG im Vorfeld der größten Bezugsrechtsemission in Europa weiterhin mit verkaufen ein. Im Zuge einer erfolgreichen Kapitalmaßnahme sei aber den Aufbau neuer Positionen durchaus sinnvoll.
#1.528
Eine Steigerung von 26 Prozent!
Man muss doch auch an die Mitarbeiter denken.
"Aber die Aktionäre sind uns wichtig!"
O-Ton: Schulte-Noelle.
Kein Wort von seinen eklatanten Fehleinschätzungen, kein Wort von seinen hirnrissigen Akquisitionen.
#1.529
Doch schafft die Allianz einen ausweisbaren Bilanzgewinn in der AG, wenn er auch nur kreativer Natur mit dem Ziel der Alimentierung der Macher
ist.Die Sprüche im Geschäftsbericht sind Realsatire und die merken das nicht
Ein Beispiel
"Als Finanzdienstleister zählen wir den Umgang mit Risiken zu unseren Kernkompetenzen. Das Risikomanagement ist daher integrierter Bestandteil unseres Controllingverlaufs.
Wir identifizieren und messen Risiken, fassen sie zusammen und managen sie. Das Ergebnis dieses Prozesses bestimmt
darüber, wie viel Kapital wir unseren Unternehmensbereichen zuteilen."
#1.530
der Geschäftsbericht ist für mich nicht Realsatire, sondern schlicht "Verarsche pur"!
Ein unfähiges Management hat auch noch die Stirn, sich selbst zu beweihräuchern.
Diese HV wird eine Generalabrechnung für diese Heuler.
#1.531
Glück auf
#1.532
Deine Einschätzung bitte, wie hoch das Bezugsrecht wird.
Ob die das gegen Null fahren werden?
#1.533
Ich glaube die ganze Story aus der Eams erstmal nicht. Dann glaube ich an keinen Bezugskurs von 30€ und die Attentatsversuche von Prior sind mir auch zu durchsichtig, schwach und von schlechtem Timing gezeichnet. Den Verlauf der letzten Tage sehe ich durch Verkäufe aus Vorsicht bedingt, in Erwartung von Verkäufen zur Kapitalbereitstellung für die Teilnahme an der Kapitalerhöhung. Die Unsicherheit drückte auf den Kurs und dazu kamen noch die emotional belastenden Bilder aus dem Irak. Das sollte den weiteren Verlauf nicht ändern, die USA ziehen ohne Rücksicht auf eigene Verluste Saddam das Fell über die Ohren, der Ölpreis wird nachhaltig unten bleiben und damit weiter einen fundamentalen Trendwechsel begründen, die Allianz wird ihre Kapitalerhöhung unterbringen und der innere Wert einer Allianz ist durch die Kurssteigerungen im Dax stärker gestiegen als die Aktie.
Den Tiefkurs sollten wir gesehen haben, die von Allianz mit ihren wie immer unglücklichen Handlungen verursachten Belastungen der Aktie bieten eine Kaufgelegenheit und den Wert des Bezugsrechts bekommen sie nicht gegen null. Mit welcher Regelmäßigkeit belastende Nachrichten kolportiert werden
ist immer wieder
beeindruckend. Das Ziel für interessierte Kreise einen
günstigen Einstieg zu schaffen
liegt nahe.Allianz will die Kapitalerhöhung zügig durchziehen, dann ist der Weg für die Aktie frei bis 150€ oder so.
Glück auf
#1.534
Du scheinst Vertrauen zum neuen Management gewonnen zu haben.
Dein Wort in Gottes Ohr.
Allerdings die "Attentatsversuche" von dem Oberheuler Prior, Du weisst schon von dem, der mal so unrühmlich in die Schlagzeilen gekommen ist, kann man nun wirklich als
letzte Atemzüge eines verendenden Börsenblattes bezeichnen.
Der bleibt uns sicher bald erspart.
#1.535
Die Ankündigung der Allianz , im Laufe des Jahres eine Kapitalerhöhung von 3,5 bis 4 Mrd. Euro anzustreben sowie eine nachrangige Anleihe im Volumen von 1,5 Mrd. Euro zu begeben habe überrascht, schreibt die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) in einer am Freitag veröffentlichten Kurzstudie. Nach den Dementis der vergangenen Wochen wirke die Kommunikationspolitik der Allianz jetzt unglaubwürdig. Zudem verwässere die Emission den Gewinn je Aktie.
Die Kapitalerhöhung komme zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Im Zuge des Irak-Krieges müsse mit kurzzeitig starken Kursverlusten gerechnet werden, heißt es weiter. LRP-Analyst Jochen Schmitt führt drei Gründe für die Kapitalerhöhung an: So sei die Allianz bis vor Kurzem davon ausgegangen, ihre Beiersdorf-Beteiligung zu einem guten Preis an Procter & Gamble verkaufen zu können. Nach der Wella-Übernahme durch Procter seien die Beiersdorf-Verhandlungen allerdings an der Preisfrage gescheitert.
Auch die Probleme bei der Dresdner Bank könnten Schmitt zufolge für die Kapitalmaßnahmen verantwortlich sein. Näheres hierzu will die Allianz am Nachmittag bei einer Analysten-Konferenz bekannt geben. Schließlich könnten die Turbulenzen an den Kapitalmärkten den Versicherungskonzern in die Lage gebracht haben, frisches Kapital aufzunehmen.
Verwässerung des KGV
"Wir werten die jüngsten Nachrichten negativ, auch wenn wir immer noch glauben, dass der Allianz der Turnaround gelingen wird", bilanziert Schmitt in der LRP-Studie. Das Kursziel der Aktie setzt die Landesbank mit 66 Euro an, verweist allerdings auf eine 33-prozentige Verwässerung des KGV durch die Kapitalerhöhung. Als Folge setzt die LRP ihre Anlageempfehlung auf "Marketperforner" von zuvor "Outperformer" herab.
Die Allianz-Aktie notierte am Freitag 0,7 Prozent im Minus bei 60 Euro. Der Dax tendierte zur gleichen Zeit 2,7 Prozent fester bei 2676 Zählern. Bereits am Donnerstag hatte das Allianz-Papier nach der Vorlage der Geschäftszahlen stärker als der Markt verloren und lag zeitweise über zehn Prozent im Minus.
Neuen Management -Neue Zahlen ?
Whyso
#1.536
Ich habe kein Vertrauen in die Allianz. Weder bin ich dort versichert, dann hätte es sich auch ganz ausgekichert
und auch IR und Entscheidungen vom
Vorstand sind nicht offen, fair, ehrlich, solide und
erfolgreich.Die Krönung unverschämter Selbstbedienung ist der Dividendenvorschlag mit der unmittelbaren Einkommensfolge von 67500€ oder mehr für jede Nase im Aufsichtsrat.
Genau wie die Führungskräftealimentierung bei den Ergebnissen eine brüskierende Frechheit.
Solide ist das nicht.
Glück auf
#1.537
Das zum Thema Vertrauen.
#1.538
dieser Eintrag ist ja schon verdammt lang. Vielleicht habe ich auch die Antwort schon übersehen. Ist es rechtlich korrekt wenn die Kapitalerhöhung getrennt wird nach privaten und institutionellen Anlegern? Oder bekommen die privaten Anleger noch ein Angebot unterbreitet?
#1.539
Wir sollten von der Thematik "€ 30" wegkommen, hin zu der Thematik "Warum braucht die Allianz überhaupt Geld?".
#1.540
Lohnt es sich dann jetzt noch einzusteigen und über das evtl. Bezugsrecht/KE zu verbilligen? Oder liege ich da volkommen falsch?
#1.541
Der Zeitpunkt kommt erst an dem letzten Tag des Bezugsrechtehandels, also noch lange nicht, sicher NICHT vor der HV.
Lohnt es sich dann jetzt noch einzusteigen und über das evtl. Bezugsrecht/KE zu verbilligen? Oder liege ich da volkommen falsch?
Die Frage ist falsch gestellt. Die Kapitalerhöhung selbst ist irrelevant für Kaufentscheidung und Kaufzeitpunkt.
Will man entscheiden, ob man einsteigt, muß man stattdessen (unter anderem) die Gründe für die Kapitalerhöhung untersuchen.
#1.542
Deutschland AG eigenhändig gefällt
(mit etwas hilfe von Schulte
Noelle )whyso
#1.543
#1.544
lobenswerterweise schließt die allianz das bezugsrecht nicht aus.
für die abtrennung und den handel des bezugsrechts gibt es eine frist, die aber erst mit den ganzen details bekanntgegeben wird.
eine KE muß von der HV genehmigt werden, das dürfte bei der alv schon früher geschehen sein. terminlich besteht kein zusammenhang.
da die muv nicht voll mitziehen will, könnten eine menge bezugsrechte auf den markt kommen.
#1.545
vom 6. 9. 1965 / nach dem Stand des Gesetzes vom 19.07.2002
(1) Jedem Aktionär muß auf sein Verlangen ein seinem Anteil an dem bisherigen Grundkapital entsprechender Teil der neuen Aktien zugeteilt werden. Für die Ausübung des Bezugsrechts ist eine Frist von mindestens zwei Wochen zu bestimmen.
(2) Der Vorstand hat den Ausgabebetrag oder die Grundlagen für seine Festlegung und zugleich eine Bezugsfrist gemäß Absatz 1 in den Gesellschaftsblättern bekannt zu machen. Sind nur die Grundlagen der Festlegung angegeben, so hat er spätestens drei Tage vor Ablauf der Bezugsfrist den Ausgabebetrag in den Gesellschaftsblättern und über ein elektronisches Informationsmedium bekannt zu machen.
(3) Das Bezugsrecht kann ganz oder zum Teil nur im Beschluß über die Erhöhung des Grundkapitals ausgeschlossen werden. In diesem Fall bedarf der Beschluß neben den in Gesetz oder Satzung für die Kapitalerhöhung aufgestellten Erfordernissen einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlußfassung vertretenen Grundkapitals umfaßt. Die Satzung kann eine größere Kapitalmehrheit und weitere Erfordernisse bestimmen. Ein Ausschluß des Bezugsrechts ist insbesondere dann zulässig, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen zehn vom Hundert des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet.
(4) Ein Beschluß, durch den das Bezugsrecht ganz oder zum Teil ausgeschlossen wird, darf nur gefaßt werden, wenn die Ausschließung ausdrücklich und ordnungsgemäß (§ 124 Abs. 1) bekanntgemacht worden ist. Der Vorstand hat der Hauptversammlung einen schriftlichen Bericht über den Grund für den teilweisen oder vollständigen Ausschluß des Bezugsrechts vorzulegen; in dem Bericht ist der vorgeschlagene Ausgabebetrag zu begründen.
(5) Als Ausschluß des Bezugsrechts ist es nicht anzusehen, wenn nach dem Beschluß die neuen Aktien von einem Kreditinstitut oder einem nach § 53 Abs. 1 Satz 1 oder § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen mit der Verpflichtung übernommen werden sollen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand hat dieses Bezugsangebot mit den Angaben gemäß Absatz 2 Satz 1 und einen endgültigen Ausgabebetrag gemäß Absatz 2 Satz 2 bekannt zu machen; gleiches gilt, wenn die neuen Aktien von einem anderen als einem Kreditinstitut oder Unternehmen im Sinne des Satzes 1 mit der Verpflichtung übernommen werden sollen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten
#1.546
#1.547
#1.548
#1.549

kann nichts wesentliches sehen
#1.550
#1.551
wenn das man nicht später als finaler
Ausverkauf analysierbar sein wird
#1.552

gibt es danach keine aktien mehr ?
#1.553
Du möchtest mich wohl hopp nehmen
Die Aktien gibts danach auch noch, nur die
Kurse nicht mehr.Beispiel ist Lukoil.
War nur ein Gedanke
der auf Bestätigung wartet
Glück auf
#1.554
Die Amerikaner stehen 90 km vor Bagdad und Allianz nur noch 50 plus Keks vor dem Nullpunkt.
Ob beide ihr Ziel erreichen
#1.555
Erstmal gibt es demnächst 118 Mio Aktien zusätzlich, die nur € 30,- gekostet haben. Das BR wird nicht viel bringen.
Kurs könnte um € 50,- schwanken.
Ein Kauf ist das aber eher nicht. Dividende € 1,50 heißt 3% Rendite.
CU, goldmine
#1.556
Der Wert der Aktie beurteilt sich durch den vorhandenen Verwässerungsschutz anhand der Zukunftsperspektiven. Die Mär von einer Unterbringung von Aktien zu 30€ bei Instis ist zwar ein beliebtes Basherargument, dadurch jedoch nicht richtiger.
Bei völliger Ausschöpfung des genehmigten Kapital von 300Mio€ stehen 117187500 neue Aktien zur Debatte, beim mit den Konsortialbanken vereinbarten Mindestpreis von 30€ ergeben sich minimal die besagten 3,5 Mrd€ Da von bis zu 3,5 Mrd€ die Rede ist
werden es weniger Aktien sein,
die MüRü wird ihre Bezugsrechte wohl nicht ausüben.Nur wo die von EamS kolportierte Mindestzuteilungsquote von 70% zu einem Kurs von 30€ ihre rechtliche Grundlage in der Satzung der Allianz AG und die ist auch für Verträge mit dem Bankenkonsortium bindend
wachsen soll
bleibt verborgen
Auch Instis brauchen Bezugsrechte und
sonst gibt es nichts, egal zu welchem Bezugskurs.Augen auf
auch wenn es gerade nicht die
Kastrationsstimmung trifft.
#1.557
Ich habe noch keinen Grund für steigende Kurse gelesen.
Die Investmentbank muß noch teuer entsorgt werden, genauso die bad bank - in gigantischem Volumen.
Außerdem wissen wir um das begrenzte Potential für cross selling der nicht so großen Dresdner.
Damit 386 Mio Aktien ein KGV von 12 bei Kurs von € 50,- aufweisen, benötigt man bei Steuerquote von 40% immerhin € 2,68 Mrd pretax. Das traue ich der Allianz nicht zu. Und dann hat man noch kein Potential für Kurssteigerungen. Allerdings würde ich angesichts des Managements eher mit weiteren flops und Fehleinschätzungen rechnen.
CU, goldmine
#1.558
Die Gewinne oder Verluste bei Versicherungen sind doch immer recht gestaltbar. Das fängt bei Bewertung an und hört bei der Schwankungsrückstellung nicht auf. Es ist immer die Frage
welches Ziel und welche
Substanz hinter dem Zahlenwerk steht. Mich nervt in erster
Linie die feiste Plünderung der Aktionäre nach
Managementfehlern bei gleichzeitig unverschämter
Selbstbedienung. Von den beteiligten Interessengruppen schöpfen
Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeiter voll aus halbleeren
Töpfen; die Aktionäre sollen dies refinanzieren.Bemerkenswert ist der Bilanzgewinnausweis in der AG. Wenn Allianz will
dann geht es doch
Die Rückversicherungsprämien steuern das
schon.Bei der Problematisierung von Geschäften zum Beispiel in dieser Reconstruction Unit haut Allianz dagegen voll auf den Belag, die weit überwiegende Zahl der vermeintlich schlechten Kreditrisiken zeichnet sich durch vertragstreue Erfüllung aus

Gestaltungsspielräume werden neben der Selbstbedienung zur Erniedrigung des Aktienkurses genutzt, die Sprüche von Achleitner und Schulte-Noelle passen in dieses Bild. Strukturell bleibt und ist Allianz im Mrd€ Bereich gewinnausweisfähig.
Allianz verfügt über ein Aktienrückkaufprogramm und verwaltet ein Vermögen von fast 1000 Mrd €, notiert selbst nach Abzug der eigenen Aktien unter Eigenkapital und könnte sicher die eigene Marktkapitalisierung von 15 Mrd€ aus eigener Kraft verdoppeln und verdreifachen.
Schau doch auf die Produkte der Allianz, von Unfall bis Haftpflicht ist da Marge ohne Ende. Für ein Kostensenkungsprogramm bei den Beschäftigten wird es schon Zeit, ich hätte schon gern 150€ für eine Aktie.
Glück auf
#1.559
Das war mal eine solide deutsche Eiche. Die Aktie kaufte man für seine Kinder und Enkel und heute ist das ein Insolvenzchart.
Ich komm da nicht drüber weg
wie sich die Zeiten doch ändern
#1.560
#1.561
In fünf Tagen 20% Verlust könnten für eine Gegenbewegung gut sein.
#1.562
Deshalb senken die Experten das Kursziel von 67 auf 56 Euro . Beim Gewinn verringerten sie die Prognose für das nächste Jahr um 4 Prozent auf 9,95 Euro. Morgan Stanley stuft die Allianz-Aktie mit "Underweight" ein. Damit erwarten die Experten, dass sich der Titel in den nächsten 12 bis 18 Monaten unter dem Branchendurchschnitt entwickelt.
Das Versicherungsgeschäft ohne Lebensversicherungen laufe weiterhin schlecht. Besonders der französische Ableger Societe Centrale des Assurances Generales de France (AGF) und Allianz Global Risks hätten die Erwartungen im vergangenen Jahr nicht erfüllen können. Aber auch die Hauptprämienbringer, die deutschen und amerikanischen Lebensversicherungen dürften den Analysten zufolge hinter dem selbst gesteckten Ziel einer 15 prozentigen Kapitalrendite zurückbleiben./fn/bi
*** Wie geht denn das? KGV von 5,6 und dann "Underweight"???
#1.563
#1.564

#3 von wimwendelin 26.06.02 17:54:47
Hab mir grad eben ein paar gekauft. Endlich mal ein solider Wert!
ANALYSE/J.P. Morgan stuft Allianz auf "Buy" hoch
Die Analysten von J.P. Morgan stufen Allianz auf "Buy" hoch. Die vorherige Einstufung wird allerdings nicht genannt. Dieser Schritt folge den Ereignissen um WorldCom. "Allianz stellt auf dem aktuellen Niveau einen echten Wert dar", heißt es. Die Ausrichtung hin zu Anleiheninvestments fungiere als Puffer gegenüber dem Engagegement im Aktienmarkt. Zu erwarten seien zudem steigende Gewinne im Nicht-Leben-Bereich.
vwd/DJ/26.6.2002/gre/bek/ros
26. Juni 2002, 16:27
#2 von limbb 26.06.02 17:27:01
Mittel- und langfristanleger können langsam zugreifen.
Kursziel laut Analysten 340 EUR (25.6.02) - aktuell 179 EUR...
#1.565
re #1563 & kursziele ..."the times they are a changing "sagte Mr Bob Dylan ,er hat doch noch Recht gehabt !
#1.566
alv gemacht haben.
sie sollen an ihren leerverkäufen ersticken. spätestens nach der hv werden die instis wieder vertrauen fassen und
abräumen.
verkaufen nein danke.
grüße
rob
#1.567
Das habe ich damals schon richtig auf dem Schirm gehabt und ob es mir in die andere Richtung nun auch gelingt
das ist die aktuelle Frage
Die Empfehlungen damals waren inhaltlich
nicht begründet, bzw. die absehbare Entwicklung ging klar in
die andere Richtung. Vgl. den ganzen Thread.Momentan ist Allianz gut im Angebot, scheinbar spricht alles gegen die Aktie, von Kapitalerhöhung bis zum Geschäftsbericht 2002.
Allein der Einfluß der Kapitalerhöhung ist in der relativen Entwicklung zur MüRü zu sehen

Mein Einstiegsziel wurde erreicht, zum Jahreswechsel war für mich der Kauf dieses Jahr klar und so habe ich mir das volle Packet Elend gegeben. Mit einem Teil wird kurzfristig gespielt, sonst wird das zu langweilig
aber grundsätzlich werden die mich so
schnell nicht wieder los. Wenn es so sein soll
dann werde ich einige Allianz in einigen
Jahrzehnten vererben
Ich hab es nicht so eilig wie die Rentner bei Aldi

Glück auf
#1.568
Die Allianz wollte sich doch nach deinen Worten auf die eigene Stärke besinnen. Nun kommen die mit der Betteltour
wo andere ihre eigenen Aktien rückkaufen
und das Vermögen der Aktionäre mehren
Bei Allianz mehrt sich der Vorstand mit dem Aufsichtsrat die Taschen voll.
Das kann ja wohl nicht richtig sein

Glück auf
#1.569

Jetzt wird der Munchener Rück auch noch zu Kasse gebeten ..ohje,ohje.. Der Münchener Rück droht offenbar eine Herabstufung ihrer Bonität durch die Rating-Agentur Moody`s. Zumindest finden sich die Süddeutschen auf der Beobachtungsliste für eine Abstufung wieder. Neben der verschlechterten Kapitalbasis bereitet den Experten vor allem das dahinschmelzende Beteiligungsportfolio Sorge. Dennoch legt der Kurs 1,7 Prozent auf 79,12 Euro zu. Konkurrent Allianz klettert um 1,3 Prozent auf 56,31 Euro.
das nimmt alles kein ende, aber Produkt bezogene Firmen sind wieder im kommen ,siehe z.B. DCX und SNG ...dass lässt langsam hoffen !
gruß,
whyso
#1.570
alles ist auf dieckmann ausgerichtet.
der neue kapitän soll einen sauberes schiff
übernehmen. mir soll es recht sein.
der kehraus hat stattgefunden, oder reicht es
dir noch nicht ?
#1.571
Na
Rob2303,wo bleibt die Stärke
Für einfache
Tauschoperationen sollten die doch gut sein.Glück auf
#1.572
bin seit langem nicht mehr aktiv im Board gewesen. Verfolge die Diskussionen in diesem Thread seit Monaten sehr aufmerksam und bin bei 59€ bei der Allianz eingestiegen.
@Friseuse
ich sehe das genauso wie du - ich denke auch dass die Kapitalerhöhung bereits vorweggenommen wurde. Jedoch sollte
der Kurs bis zu der HV noch genau beobachtet werden. Heute war das Umsatzvolumen enorm bei der Allianz und ich sehe ein Ende des Ausverkaufs. Jedoch sollten Kurse um die 48€ bei einem schlechtem Gesamtmarkt noch möglich sein. Diese würde ich jedoch zu einem weiteren Positionsaufbau verwenden. Aber am liebsten wäre es mir jedoch auch die würden gar nicht mehr zu sehen sein.
Ich schätze deine objektiven Beiträge sehr.

In diesem Sinne

Stefan
#1.573
Allianz immer noch hohes Risiko (100 % Dreba, Verlust in 2002, AGF in Frankreich) --
vergleichsweise wird in der Schweiz ebenso die SwissRe als die Swiss Life empfohlen
gruß/citrona
#1.574
nach meinen infos liegt die gewinnschätzung für 2002 der münchener rück (median) bei 1,3 mrd €...nur leider mit einem negativen vorzeichen.
@ all
endgültig vorbei mit dem trauerspiel des alli-kurses ist es in folgendem fall:
- die reduzierte aktienquote des alli-portfolios ist nahezu abgeschrieben bzw. so marginal, dass die börsenbewegung nicht mehr auf den kurs der alli großen einfluss hat
- die garantieverzinsung der lv`s wird auf ein niveau gesenkt, welches durch erstklassige anleihen nachhaltig erzielt werden kann
- der markt erkennt, dass es sich bei der restructuring unit der dreba nicht um eine bad bank handelt, sondern um ein outsourcing eines kreditportfolios, welches a) nicht mehr zum kerngeschäftsfeld zählt und b) größtenteils nicht notleidend ist
- das corporate & markets segment der dreba wird erkennbar saniert ( alle optionen offen laut diekmann ceo alli)
dann wird ein jahrzehntelanges erfolgreiches geschäftsmodell wieder richtig funktionieren ( hier vereinfacht am beispiel einer kapital-lv):
man nimmt prämien ein, legt diese an ( hoffentlich diesmal nicht bei worldcom :-)) ), zahlt schäden davon (tod) und kosten, den rest teilt man auf zwischen versicherten und den eigenen taschen ( rückstellungen, fremdkapitalgeber, aktionäre)
eigentlich doch ganz einfach
ps mein durchschnittlicher einstiegskurs bei alli liegt bei ca 130 €... mein name ist also programm
#1.575
5 Mrd€ hat Allianz mittelbar auf die Beteiligung an der Dresdner abgeschrieben. Das bei einer Marktkapitalisierung von 15 Mrd€. Teilweise aufgelöst wurde die gegenseitige Beteiligung mit der MüRü, damit erklärt sich zu einem gewissen Teil auch der extreme Kursverfall im Sektor. Es gab einfach keine genügend große Aufnahmebereitschaft für die Aktien im Markt, die Desinvestition in Zeiten angeschlagener Kapitalmärkte bleibt ein Unding, Allianz besorgte sich den Kursverfall zu einem Teil selbst.
Stefan Regensburg
Danke. Versicherungen sind ein heißes Thema, mit der Objektivität ist es da nicht weit her. Die veröffentlichten Zahlen sind wie in keinem anderen Bereich gestaltbar und der eigene Aktienbesitz stärkt die Wahrnehmung der angenehmeren Sachverhalte.
In diesem Sinne
Glück auf
#1.576
Glück auf
#1.577
#1.578
Was soll man dazu noch sagen
#1.579
man kann alv imemr noch shorten weil auf 45-50 geht die denke ich mal noch
#1.580
Prinzeugen aus Holzminden.Ob die angekündigte Kapitalerhöhung bereits belastend gewirkt hat oder noch für mehr als 20% relative Schwäche zur MüRü gut sein wird

Ich rechne eher mit einem baldigen Anstieg des Dax auf 3000+ , mit dem Führungswechsel bei Allianz auf eine Nachricht zu Beiersdorf und das auf der HV einige andere gute Nachrichten nachgereicht werden. Allianz hätte auch die Abschreibung auf die Dresdner unterlassen können und der Bilanzgewinn wäre bei 6 Mrd€ gewesen. Das wäre eine Nummer gewesen

Mein Zeithorizont ist mittelfristig und geht doch noch alles in die Binsen, dann ergäben sich weitere strategische Kaufkurse. Das ist eine antizyklische Spekulation mit der typischen Chancen- und Risikoverteilung, arg günstig ist die Allianzaktie schon.
Sicherheiten gibt es nicht.
Glück auf
#1.581

Eine Übernahme dürfte sich relativ risikolos rechnen
#1.582
ist wohl nur ne frage der zeit bis 49
#1.583
Zuschauen bei der weiteren Wertevernichtung!
#1.584
wissen bestimmt insider die zahlen
#1.585
bieten sich verschärfte
Tauschoperationen an.So langsam wird das Thema Solidität zum Hohn für die Allianz.
Bei weniger als 15% Restbörsenkurs steht die Frage nach Insolvenz oder Kaufgelegenheit im Raum. Die Antwort wird die Zeit geben.
Bei 45€ sieht die Lage auch nicht anders als zu den 68€ von vor wenigen Tagen aus.
#1.586
Die KE soll bis zur HV abgeschlossen sein, und bis Mitte des Monats sollen die Details, sprich der Bezugskurs der neuen Aktien feststehen. Also dürfte die Aktie bis zur Monatsmitte unterm Strich weiter fallen, es sei denn, der Gesamtmarkt geht durch die Decke und zieht auch die Schwächlinge mit. Ansonsten sind neue Tiefs das Wahrscheinlichste.
#1.587
In Deiner letzten Antwort waren ja viele Daten enthalten, soviel Details verstellen manchmal den Blick für die Rahmendaten.
Heute gelesen, die Allianz Sachgruppe in Dt. hat eine Kostenquote von 28,5%. Eine schockierende Zahl wie ich meine. Geld verdienen scheint da kein vordringliches Unternehmensziel zu sein. In der Kapitalanlage verhalten die sich wie absolute Anfänger, teuer kaufen, billig verkaufen (aktuell) und dann nicht mehr einsteigen. Die hohen Anteile an ertragsschwachen Banken in Dt. hat man sogar noch erhöht bzw. nicht verkauft.
Wer unbedingt die ALV kaufen will kann doch die KE abwarten.
CU, goldmine
#1.588
55 oder 45 oder 65
da wird schon unten
sein
#1.589
Die Münchener hat JÜ in 2002 von +1,67 Mrd. (eingerechnet Verlust 1,5 Mrd im 4 Q.).
Die gegenseitigen Beteiligungen werden reduziert indem die Münchener keine neue Aktien aus Kaperhöhung der Allianz annimmt - ebenso wird die Allianz eine Anleihe an ihre Gläubiger in Form von Münchener Rück Aktien zurückzahlen.
Die Münchener macht keine K-Erhöhung sondern Anleihe....
"aus einer Info der Münchener Rück vom 20.3."
Auch glaube ich bei auf längere Sicht mit der Rück liegt sich besser (hohe Prämien, Marktführer, bessere Zahlen) -
bei der Allianz (davon hab ich auch ein paar ) kommt ebenso immer stärkere Konkurrenz (die europäische) und wer weiß welche Leichen die Dreba noch im Keller hat ??
hoffentlich A.. versichert / citrona

:
#1.590
eher ein put auf allianz mit der versicherung KE im rücken
#1.591

Und dabei habe ich heute mein neues Auto bei der Allianz Vollkasko-versichert!

@citrona
ich persönlich sehe die Allianz besser aufgestellt als die MüRÜ! Schau dir doch mal die breite Streuung der Allianz an und vergleiche dies mal mit der MüRü. Ich denke beide haben noch immer nicht ihre ganzen Hausaufgaben gemacht und werden dafür abgestraft.
#1.592
Die Allianz hat ein grundsätzlich falsches Verhältnis zu ihren Aktionären, das sind keine Melkkühe. Es gibt den Begriff Return on investment, eine Investition soll Früchte bringen und es soll nicht laufend investiert werden, wo man sich schon vorher als unfähig erwiesen hat.
Das was die Allianz hier abzieht ist ein Verbrechen an der Aktienkultur in diesem Land. Wie zerstört muß man für einen öffentlich verkündeten Bezugskurs von 30€ sein

2000 hat Allianz einen Gewinn von 14,10€ ausgewiesen, auf die Dividendenausschüttung wird wegen der sonst geminderten Bezüge nicht verzichtet, das ergibt einen unseriösen Eindruck. Heute ist Allianz insgesamt billiger als die Dresdner beim Kauf, da kann man schon einen Zock auf die Nichtinsolvenz wagen.
Die Unsicherheit ist bei der Aktie nicht zu leugnen, aber die Belastungen der letzten Jahre sind auch nur eingeschränkt wiederholbar, für einen nochmaligen Absturz im Dax um 6000 Punkte fehlt einfach die Masse.
Die verwalten gut 60€ pro Euro Marktkapitalisierung, da wird sich doch eine Rendite dieses Jahr gestalten lassen

Glück auf
#1.593
einfach unverschämt das hochnäsige managment
#1.594
hör bitte auf, auf der dividende herumzuhacken !
meine genußscheine bringen nämlich die 2,4-fache
#1.595
Für jede Nase im Aufsichtsrat bringt allein die Dividendenentscheidung 67500€ minimal

Stefan Regensburg
Dann mache ich mir über die Dividende 2004 keine Sorgen

Citrona
MüRü und Allianz reihen sich hübsch in die Desinvestmentreihen ein und konstruieren sich damit die Jahresergebnisse selbst. Wann zeigen die Stärke

Wem dient die Entflechtung zu Tiefstkursen

Glück auf
#1.596
was die Münchener am Geld für eine Allianz-KE einspart (incl.weiter Allianz-Aktienverkäufe) hat sie schon für die Zinsen ihrer eigenen Anleihe
, die Münchener hat das bessere Management
,besser rückversichert oder ...

schönen Abend/citrona
#1.597
Ich hab mir gestern Ahlers VZ (WKN: 500973) gekauft! Die hab ich für 8,30 Euro bekommen und die zahlen im Juni 87 Cent Dividende pro Anteil!
Und das schon seit Jahren. Es gibt sie noch die unentdeckten Perlen.
Aber für einen Zock ist die Allianz alle mal gut. Allerdings erst deutlich unter 50 Euro.
Gruß
Callfreak
#1.598
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,242035,00.…
M Ü N C H E N E R R Ü C K
Dunkle Wolken ziehen auf
Moody`s erwägt eine Abstufung des Konzerns. Analysten erwarten indes einen Milliardenverlust.
London/Frankfurt – Die Ratingagentur Moody`s prüft beim weltgrößten Rückversicherer Münchener Rück eine Herabstufung des "Aa1"-Finanzstärke-Ratings (sehr gut bis gut). Auf dem Prüfstand stünden auch die Ratings der Hamburg-Mannheimer, Victoria Lebensversicherung sowie der US-Tochter American Re, teilte die Ratingagentur am Dienstag in London mit.
Analysten erwarten indes, dass die Münchener Rück am Donnerstag einen Milliardenverlust ausweisen wird. Die Aktie des Konzerns gewann am Dienstagnachmittag rund 1,90 Prozent auf 79,30 Euro hinzu.
Der Analysten von Moody`s begründeten die Untersuchung unter anderen mit der Sorgen über die Kapitalisierung der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, insbesondere mit Blick auf die Überkreuz-Beteiligung mit der Allianz und der HypoVereinsbank .
Der Allfinanzkonzern Allianz hatte Anfang März gemeldet, seinen Anteil an der Münchener Rück von 22,4 Prozent auf rund 15 Prozent reduzieren zu wollen. Im Gegenzug will der Rückversicherer seine Beteiligung an der Allianz von derzeit rund 20 Prozent auf 15 Prozent senken. Sowohl die Allianz als auch die Münchener Rück haben eine Anleihen-Emission angekündigt. Die Allianz will außerdem bis Ende April ihr Kapital erhöhen.
Börsenschwäche macht dem Versicherer zu schaffen
Trotz deutlicher Verbesserungen in ihrem Kerngeschäft Rückversicherung wird die Münchener Rück nach Meinung von Analysten am Donnerstag einen Milliardenverlust für das vergangene Quartal ausweisen. Grund sind hohe Abschreibungen auf Wertpapiere und Beteiligungen wegen der Börsenschwäche.
Von Reuters befragte Analysten erwarten im Durchschnitt einen Nettoverlust von 1,281 Milliarden Euro für das Schlussquartal 2002. Dabei lagen ihre Schätzungen weit gestreut zwischen einem Verlust von 233 Millionen Euro und 1,925 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr rechnen die Experten im Schnitt mit einem Überschuss von 1,86 Milliarden Euro. Hier profitiert das Unternehmen von Beteiligungsverkäufen in der ersten Jahreshälfte.
Porfolio von der Börsenschwäche getroffen
Krieg ist nicht versicherbar
Münchener Rück zu den Risiken des Krieges für das eigene Geschäft. ...mehr
Dem Münchener Dax-Unternehmen, das als weltgrößter Rückversicherer Risiken für andere Assekuranzen übernimmt, haben nach Ansicht der Experten vor allem die schwachen Weltbörsen zu schaffen gemacht. Davon wurden nicht nur die großen Beteiligungen von rund 22 Prozent an der Allianz und über 25 Prozent an der HypoVereinsbank getroffen, sondern das gesamte Wertpapier-Portfolio des Großanlegers.
Analyst Arne Jockusch vom Münchener Bankhaus Merck Finck rechnet für das vierte Quartal mit Wertpapier-Abschreibungen von 2,6 Milliarden Euro, verglichen mit 2,7 Milliarden Euro im Vorquartal. Diese von den internationalen Bilanzregeln vorgeschriebenen Abschreibungen betreffen sowohl die Rückversicherung, als auch die in der Ergo-Gruppe gebündelten Aktivitäten des Konzerns als Erstversicherer.
Fortschritte im Versicherungsgeschäft erwartet
Im reinen Versicherungsgeschäft trauen die Analysten dem Konzern dagegen weitere Fortschritte zu. In der Rückversicherung erwarten sie trotz der hohen Belastungen durch die August-Flut in Ostdeutschland und die Stürme zum Jahresende einen Rückgang der Schaden-Kosten-Quote, die das Verhältnis der Prämieneinnahmen zu den Kosten für Schadendeckung und Verwaltung beschreibt.
Bereinigt um die Folgen der Angriffe vom 11. September 2001 und eine Kapitalverstärkung für die US-Tochter American Re erwartet Merck-Finck-Analyst Jockusch für 2002 einen Rückgang der Quote um sieben Prozentpunkte auf 105,7 Prozent. Bereinigt um die Großschäden aus Flut und Stürmen kommt die Quote nach seiner Rechnung mit 102,7 (Vorjahr 112,2) nahe an die Marke von 100 Prozent heran, bei der sich das Versicherungsgeschäft auch ohne Erträge aus Kapitalanlagen selbst trägt.
-----------------------------------------------------------
"Die Allianz will außerdem bis Ende April ihr Kapital erhöhen."
Wie funktioniert das, wenn die HV erst am 29.04. ist ?
Gibts einen bestehenden HV-Beschluss dazu ?
Gruss
Habakus
#1.599
wann kann man bei Allianz einsteigen??
Bei 50-45-40 EURO ??
edgar99
#1.600
bei dem preis ist inzwischen eine pleite eingepreist.
remember - kaufen wenn die nacht am schwärzesten ist.
die allianz hat ein einziges mal miese gemacht und das ist jetzt.
and remember - allianz is nix neue marktklitsche...
ich stocke weiter auf und freue mich in 2-3 jahren über mehrere 100%. solche genialen chancen gibt es leider viel zu selten!!
warten wir es mal ab spätestens - 03.2004 steht die alv bei mindestens 100 €!
#1.601
gelesen habe ich das die Hedge-Fonds wohl einen Kurs um die 45 € anpeilen. Vielleicht ist das der Einstiegskurs?
Mal sehen.
#1.602
eine bestätigung finde ich durch die heutigen zahlen der
muv. sieht bei der vers-gruppe der alv ähnlich aus.
ohne dreba wäre die welt in ordnung. aber keiner weiss,
was zur hv berichtet wird - ätsch.
die shortseller sollen nicht vergessen ihre gewinne zu realisieren. es kommt alles anders als ihr denkt.
viel glück
rob
#1.603
MüRü bietet schon Kennziffern wie früher Reifenhersteller nicht

DGAP-Ad hoc: Münchener Rückvers. <MUV2> deutsch
Münchener-Rück-Eckwerte 2002
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Münchener-Rück-Eckwerte 2002: Trotz Börsenbaisse Jahresüberschuss fast 1,1 Mrd. Euro / Beitragsanstieg um 11 % / Vorstand erwartet positive Weiterentwicklung in 2003
Ein vom Aufschwung im Rückversicherungsgeschäft geprägtes Wachstum der Konzernbeiträge um 10,8 % auf 40 Mrd. Euro, ein vervierfachter Jahresüberschuss von fast 1,1 Mrd. Euro und ein Gewinn pro Aktie von 6,08 (Vorjahr: 1,41) Euro - das sind die trotz weltweiter Börsenbaisse positiven Eckwerte des Münchener- Rück-Jahresabschlusses 2002. Die Schaden-Kosten-Quote von bereinigt 106,5 (112,7) % zeigt die erheblichen Verbesserungen sowohl auf der Prämien- als auch auf der Bedingungsseite gegenüber dem Vorjahr, unterstreicht aber auch, dass es weiterer Anstrengungen bedarf. Für das laufende Jahr, in das die Gruppe mit spürbaren Erfolgen bei den Neuverhandlungen ihrer Rückversicherungsverträge gestartet ist, erwartet der Vorstand eine insgesamt positive Weiterentwicklung. Der Hauptversammlung am 11. Juni 2003 wird erneut eine Dividende von 1,25 Euro pro Aktie vorgeschlagen.
Einzelheiten zu Rückversicherung, Erstversicherung, Kapitalanlagen, Ausblick auf 2003 sowie die Tabelle Vorläufige Zahlen für 2002 enthält die Pressemeldung, die unmittelbar im Anschluss an diese Ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht wird.
München, den 27.3.2003 Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Der Vorstand
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 27.03.2003
Mit welch einmaligen Ungeschick die Allianz den eigenen Kurs mit der Kapitalerhöhung zur Unzeit in die Knie bringt
dürfte ohne Beispiel in der
deutschen Nachkriegsbörsengeschichte sein.Das sind Spezialisten

Habakus
Ein genehmigtes Kapital besteht, blätter mal einige Postings zurück. Zur HV wird ein neues genehmigtes Kapital vorgeschlagen, sollte man dem aktionärsschädlichen Management verweigern.
Edgar
Es spricht noch die Unsicherheit mit der Kapitalerhöhung gegen die Aktie, auf Sicht von einigen Monaten dürfte sich die Aktie gut rechnen. Es ist eine Frage des Tradings, kauft man in sinkende Kurse oder nicht. Die Aktie ist reif für eine Gegenbewegung, 14 Euro Abschlag in wenigen Tagen und eine Unterstützung knapp darunter bieten gute Chancen.
Glück auf
#1.604
Ändert wenig am abgespeckten Kursniveau und den deutlichen Stabilisierungen auch der Arroganz zum Beispiel durch die Entwicklung im Beteiligungsbereich. Das Risiko kurzfristiger Unsicherheit wird vor dem Hintergrund steigender Märkte im Umfeld und der baldigen Erledigung der Angstaufhänger KE und Hedgefonds Früchte tragen

Zweimal T-online kann nicht die dauerhafte Marktkapitalisierung der Allianz sein.
Glück auf
#1.605

hm
dann müsste der dax ab jetzt nur noch steigen damit alv nicht mehr fällt
und daran glaube ich nicht
#1.606
#1.607
Die Begründung kann nur aus den Beteiligungen mit höherer relativer Stärke kommen, Allianz selbst lässt die Aktie durch Entscheidungen und Kommentare zur Unzeit sterben.
Keine Bayer, Beiersdorf, MüRü oder was auch immer die Allianz hat
ist als Aktie so kränklich wie
die Allianz. Nun hat es keine EamS mit der Berichterstattung
über einen Beiersdorfverkauf eilig, so ist das in Zeiten der
Kursnot halt. Bleibt die Frage wie das in einem Monat nach KE
und HV aussieht und wo die Aktie dann steht
Glück auf
#1.608
jetzt wird doch alles gut, die DSW befasst sich mit der Allianz u.a.
Plötzlich kommen diese Heuler auf den Trichter, was für Missmanagement an der Spitze von Dreba und Allianz sitzt.
Und die Fondmanger haben sie auch im Visier, wie niedlich!
Unsere Fondmanager, die nur ihre gierigen Privatansprüche sichern wollen.
Jetzt, nachdem alles in den Brunnen gefallen ist,kommen die auf den Trichter.
Die DSW soll ihren Laden dicht machen.
Drei Jahre schaun die zu und jetzt plötzlich hysterischer Aktionismus.
Was wollen die eigentlich schützen, ihren "guten" ramponierten Ruf?
Hoffentlich schaffen die es wenigstens, dass die Schulte-Noelle und Achtleitner von der Bildfläche verschwinden.
#1.609
Bei einer Bewegung von 445 auf gut 50 wird es auch Zeit für das Verständnis der Vergangenheit
Diese angeblichen Aktionärsschützer waren
auch noch bei Systracom vertreten, das sind auch echte
Spezialisten
auf ihrem Gebiet
Heuler halt.MüRü, Dax und unten die Spezialisten:O
Beim Bungee geht es vor dem Aufschlag wieder aufwärts, möge Allianz wenigstens das schaffen.
Glück auf
#1.610

Allianz ist auf dem Bahnhof und kann sich noch nicht für die weitere Richtung entscheiden.
#1.611
die Marktkapitalisierung würde heute nicht
bei 14 Mrd€ liegen
Übersicht über DIE KAPITALERHÖHUNGEN DER ALLIANZ AG seit 1980
Datum Bezugsverhältnis Bezugspreis Bezugsrechtswert Volumen
20.07.01 --- --- --- 6.596.000.000 €
28.04.98 --- 546,00 DM 0,50 DM 1.344.000.000 DM
19.03.98 10:1 220,00 DM 9,54 DM 1.540.000.000 DM
23.06.95 14:1 1000,00 DM 104,41 DM 1.486.000.000 DM
30.03.92 12:1 700,00 DM 121,08 DM 1.050.000.000 DM
18.05.94 15:1 1200,00 DM 80,71 DM 1.560.000.000 DM
22.10.90 11:1 900,00 DM 112,25 DM 1.350.000.000 DM
27.03.90 10:1 500,00 DM 201,44 DM 750.000.000 DM
15.10.87 6:1 250,00 DM 181,88 DM 573.000.000 DM
10.07.86 15:1 900,00 DM 76,80 DM 722.000.000 DM
16.01.85 5:1 400,00 DM 128,60 DM 802.000.000 DM
01.02.83 5:1 250,00 DM 44,50 DM 418.000.000 DM
23.01.80 3:1 125,00 DM 77,00 DM 260.000.000 DM
#1.612
#1.613

Das auch noch in schwache Gesamtmärkte hinein, die gestalten sich den Kursverfall der Aktien selbst.
Das kann doch nicht im Sinne der Aktionäre sein
#1.614
#1.615
Desweiteren sehe ich auch das einige Banken noch interesse daran haben ihre Turboscheine mit Knockouts von 50€ bzw. 45€ zu verbrennen. Bei dem derzeitigen Marktumfeld dürfte das durch Mithilfe der Banken und Hedgefonds gut möglich sein.
Jedoch sollte dann in diesem Bereich (45€) wohl vorerst das Ende erreicht sein. Bei 45€ würde die Marktkapitalisierung der Allianz gerade noch lächerliche 11Mrd€ betragen.
Aber was sagt uns das? Die Börse ist unberechenbar.
@Friseuse
Bzgl. der Dividende - könnte auch nächstes Jahr noch auf die Dividende verzichten wenn die Herren im Managment mit diesem Geld etwas sinnvolles veranstalten würden wie ihre eigenen Aktien zurückkaufen. Ich denke diese
Unterstützung würde den Aktionären viel mehr bringen als die 1,50€ Dividende!
#1.616
Die Dividende macht man sich mit der Kündigung der Allianzverträge selbst. Selbst nach Mitarbeiterrabatt gibt es preisgünstigere Alternativen. Die Migestaltung eines solchen Trends ist auch für die Kunden mit ihren Kapitalversicherungen eine Unverschämtheit.
Die Jahresentwicklung von Allianz und ehemaliger Deutscher Bank.
Wer hat da die Hosen an
Allianz steht irgendwie mit
blankem Hinterm im Regen.Was soll das werden
#1.617
Das mag schon sein dass es die gleichen Versicherungen mit den selben Leistungen bei anderen Anbietern günstiger zu haben sind. Jedoch habe ich mit der Allianz bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht und werde deshalb auch bei einer Allianz mit meinen Versicherungen bleiben. Ich persönlich sehe das Versicherungsgeschäft als sehr vertrauensvolles Geschäft und da hat mich mein Allianz-Vertreter überzeugt.
Deshalb ist es für mich auch unvorstellbar das ein weltweit aufgestelltes Unternehmen wie die Allianz pleite geht. Ich denke das bei den Versicherten immer noch ein sehr großes Vertrauen in dieses Unternehmen vorhanden ist. Jedoch wird auf der anderen Seite das Vertrauen der Aktionäre in den letzten Jahren mit regelmäßiger Häufigkeit enttäuscht. Jedoch wird für eine Allianz natürlich auf längere Sicht
das Vertrauen der Kunden ausschlagebend sein - und zufriedene Kunden werden neue Versicherungen abschließen. Und lass jetzt doch mal dem neuem Dresdner Chef seine Chance nutzen. Hier ist enormes Potential nach oben vorhanden. Meiner Einschätzung nach ist das Chancen-Risiko-Verhältnis auf Sicht von 2-3 Jahren mit Sicherheit 5:2-3! Denn bevor eine Allianz pleite gehn würde, käme doch mit Sicherheit ein
Übernahmeangebot eines anderen Konzerns. Warten wir mal die KE und die HV im April ab. Irgendwann werden sich die Anleger wieder besonnen und in eine Allianz einsteigen - denn eine Allianz ist mit Sicherheit keine dt. Telekom!
Deshalb in deinem Sinne "Glück auf"! :-)
#1.618
blau: Dax
grün: 200 Tage Durchschnitt
gelb: 38 Tage
#1.619
#1.620
Aber das ist eine andere Geschichte.

Nun hat der Boden bei 52,50 nicht gehalten und dass die `50` fallen, ist schon beschlossene Sache der Leerverkäufer. Falls das heute noch der Fall sein sollte, sind Kurse unter 48 (!) für einen kurzen Zock via Poker auf Short-Squeeze vielleicht eine Überlegung wert.
We`ll see...
#1.621
Allianz ist im Absturzbereich vom Oktobercrash 1987
der Kurs am 20.10.1987 betrug bereinigt um
Dividenden und Kapitalerhöhungen 53,18€ Das ist eine echte
Glanzleistung
in der Unternehmensgeschichte.http://www.allianz.com/cgi-bin/f2m.pl/kursliste?lang=d
Stefan Regensburg
Nachdem die Mehrheit die Problematik verstanden hat und selbst bei der DSW schon der Nürnberger Trichter wirkte
sehe selbst ich mehr die Chance als das
Risiko. Im Chart ist der Bereich um 150€ offen.Glück auf
#1.622
#1.623
von Deinem Guru wirst Du in Zukunft kaum noch belästigt werden.
Der verlängerte Arm der Allianz dürfte bald das Zeitliche
segnen, ich meine, sein Betrieb.
Unsere Geldverwalter- und Beratebranche ist wirklich einsame Klasse.
Der Sparstrumpf wird wieder modern.
#1.624

Andere Fragen habe ich bei solchen Bildern nicht mehr.
Ich bitte da ernsthaft um eine Antwort.
#1.625
Sind doch nur Deppen ....
#1.626
Das sollte aber die letzte große Verkaufswelle sein, denn die KE wird bestimmt ein Erfolg, und dann dürften echte institutionelle Käufe einsetzen.
#1.627
Im Versicherungssektor steht die Bilanz der
Münchener Rück im Mittelpunkt des Geschehens. Der
Rückversicherer vervierfachte zwar seinen Gewinn dank des
Verkaufs von Beteiligungen auf 1,1 Milliarden Euro, blieb aber
weit hinter den Analystenprognosen von 1,9 Milliarden Euro
zurück. Unter anderem mußten 5,7 Milliarden Euro auf das
Wertpapierportefeuille abgeschrieben werden. Während die
Notierung 6,9 Prozent auf 70,04 Euro nachgibt, steht auch die
Allianz im Regen. Die Anteile des Versicherers notieren mit
51,85 Euro
– ein Abschlag von 4
Prozent.
#1.628
Das Verleihgeschäft ist ein einträgliches, an dem sich einige Leutchen dumm & dusselig verdienen, via gut dotierter Aufsichtratposten, Beraterverträge, usw. und die werden den Teufel tun und sich dagegen wehren.
Die Leerverkäufer müssen sich irgendwo schliesslich Aktien leihen und die Versicherungen haben riesige Treuhandbestände ihrer Kunden, die z.B. jeden Monat einen festen Betrag in ihren Aktienfond sparen, egal wo der DAX gerade steht. Da sie das für ihre (vermeintliche) Rente später in 20-30 Jahren machen, sind die Versicherungen ziemlich sicher, dass die verliehenen Aktien nicht (von ihren Eigentümern - den Kunden) kurzfristig gefordert werden und verleihen, was geht oder shorten selber munter (teilweise ihre eigenen Aktien) mit runter. Betses Beispiel war der Treuhandfond der Bundesrepublik, der die DTE-Shorties mit Aktien versorgte und so vielen Hedgefonds zu der grössten Shortspekulation verhalf.
Da die meisten ihrer Kunden nicht den blassesten Schimmer einer schwachen Ahnung vom Shorten haben, wissen die also auch nichts von diesen Geschäften, die ohne ihr Wissen und wahrscheinlich auch Einverständniss, gemacht werden.
Vielleicht kommt ja mal der Punkt, dass in Zukunft eine Klausel in die neuen Verträge kommt, dass die angesparten Aktienfonds nicht für das Verleihgeschäft misbraucht werden dürfen.
Ein Teufelskreis...
#1.629
Ich kann bei Allianz keine Denke erkennen. Welche Aktionäre den Schwachsinn ihrer eigenen Vermögensvernichtung auf der HV mit Beifall beklatschen
sehe ich auch noch nicht. Das eine MüRü
ohne die Abschreibungen doch noch ein KGV über 1 hat und die
Börsenmeute das zu ausgiebigen Verkäufen nutzt
ist auch mehr Realsatire als irgendwie
sinnvoll. Für Allianz ist die MüRü auf dem Niveau vermutlich
noch ein Schnäppchenverkauf
einen Sinn erkenne ich nicht.cure
Bei der Vergabe von praktisch nutzbarer Hirnmasse standen die jedenfalls nicht in der ersten Reihe. Aber auf Roadshows können die schöne Folien präsentieren und das auch noch im Ausland und auf englisch

Dann lieber Schröder als Bundeskanzler oder den ganzen Tag Daniel Küblböck im Radio, aber doch nie so ein Management.
Ist mir zu hoch.
#1.630
ich kaufe jetzt den rest und warte mal ab, was die
höhlköpfe machen, wenn die hv vorbei ist.
#1.631
Was ich mit meiner naiven Sicht nicht richtig verstehe, ist das (langfristige) Kapitalanlageverhalten von Allianz und Co. Wie Goldmine unten schrieb: wie ein blutiger Anfänger, teuer kaufen, billigst verkaufen und dann nicht wieder einsteigen. Haben die denn keine Stop-loss-Programme, die bei einer bestimmten Höhe von Kursverlusten rechtzeitig Positionen reduzieren? Da war die Deutsche am Ende doch cleverer, als sie Allianz und Münchner noch für Kurse um 200 verkloppte.
#1.632
Teilweise überschneiden sich die Aufsichtsratposten und die Jungs aus der obersten Riege von der Deutschen, Allianz, Mü-Rück, etc. kennen sich mit Vornamen. Da wird dann schon mal beim gemeinsamen Mittagessen ein wenig geplaudert, beim Golfspiel shake hands gemacht oder nach Feierabend klingeln die Telefone... Was geht das schliesslich das Aktionärsvieh an.
Damals der 200€-Deal war wirklich allererste Sahne.

One hand washes the other.
#1.633
So erklärt sich das Geschehen von der Kursentwicklung bis zu den dümmlichen Sprüchen von Achleitner und Schulte-Noelle, die offensive Ankündigung weiterer Anteilsreduzierungen von MüRü und Allianz passt auch ins Bild. Ackermann hat um die Deutsche Bank einen relativen Schutzzaun gezogen, an der relativen Kursentwicklung sieht man die durchaus geschickte Umsetzung des Aktienrückkaufprogramms, Allianz nutzt die eigenen Gestaltungsspielräume nicht.
Sind die unter der Hand geschmiert
?Das wäre doch mal ein Fall für Warren Buffet, der macht die in einem Jahr richtig frisch und dann auch Allianz und MüRü zusammen

Welchen Börsenwert hat die Rückversicherung von Berkshire

Das ganze Leben ist ein Spiel und wir sind nur die Kandidaten

Glück auf
#1.634
Die Allianz haut die Deutsche Bank nicht bestens weg, die Deutsche pflegt ihren Kurs und Allianz redet den eigenen Kurs runter und macht nichts. Warum
#1.635
Glück auf ( Cure feat. Friseuse )
Schönen Abend einem der interes. Threads des www...
#1.636
suche nicht in den jetzigen kursen die wahrheit.
das ding prallt in kürze wieder ab und fliegt.
gewinne mitnehmen und abwarten.
die einzig wahre taktik gegen diese megamengen an
leerverkäufen.
schätze, das gut 75.000.000 aktien short liegen.
#1.637
#1.638
Und in welchen Kreisen spricht man darüber...meine über die Gerüchte der Hedgefonds......

NG
#1.639
In Kreisen, die uns Trader hier im WO-Board für alle Zeiten verschlossen bleiben.
#1.640
sorry, ich find nicht bezgl. genehmigter KE ?
Gruss
Habakus
#1.641
Steht in der Satzung und das neue genehmigte Kapital wird zur HV abgenickt. Ich halte die KE für betriebswirtschaftlich nicht notwendig und für Aktionäre schädlich, die Bequemlichkeit gehört im Keim erstickt.
Glück auf
#1.642
75 Millionen Allianz-Aktien short?
Wer verleiht fast ein Drittel der gesamten Aktien?
Ein Beweis, was man von diesem Schrottmanagement hält.
Wo legen die eigentlich ihre hohen Einnahmen aus LVs an?
Da wird es ja dann kräftige Überraschungen bei der Auszahlung geben.
Anleger in KLVs finanzieren den Dreba-Schrott.
Unglaublich.
Was finanziert eigentlich Schulte-Noelle und Achleitner und die ganze Blase.
Verzichten die wenigstens auf ihre Einkünfte?
#1.643
wer kann mir denn mal helfen bzgl. der anstehenden Kapitalerhöhung bei der Allianz.
Warum wird das denn generell so negativ gesehen. Schliesslich erhält man doch zu einem günstigeren Preis auch neue Aktien. Das Argument, das sich dann der Gewinn pro ktie verwässert (wie man immer liest), verliert doch hierdurch an gewicht.
Könnte das nicht eher ein grund zum Kaufen sein ?
Wer kann mich hier generell bzgl dieser "Kapitalmarktmassnahme - Sinn & Zweck" mal aufklären ?
Vielen Dank & peace
#1.644
Da bei einer KE sich die Summe aller Aktien erhöht, verteilt sich der Gewinn auch entsprächend anders (schlechter für die Aktionäre), bzw. das KGV steigt !
#1.645
wenn kein Gewinn mehr erwirtschaftet wird, wenn eine KE die Kapitaldecke stärken muss, um die Löcher zu stopfen,
dann hat das Management bewiesen, wie sie mit den Geldern ihrer Kunden umgeht.
Alle Verhältniszahlen wie KGV, KUV usw. sind dann Makulatur.
Der Gewinn muss um ein Drittel steigen, um nur denselben Gewinn pro Aktie zu halten.
Der Gewinn der Allianz muss also explodieren, wenn es aufwärts gehen soll.
Wie wollen die das schaffen, bei diesen selbstverschuldeten Baustellen?
Was ist eine Dreba heute noch wert?
Und was hat sie gekostet?
Wo sind die 24 Milliarden geblieben?
Die Filialen werden geschlossen, Verluste werden abgeschrieben.
Man muss jetzt erst gesund schrumpfen, die Folgen der Hype müssen erst verdaut werden.
Da kann man noch so vollmundig von Strategie quatschen, den Beweis ist man schuldig geblieben.
Ganz nach Schumpeters Chaos-Theorie, zuerst alles platt machen, um wie Phoenix aus der Asche aufzusteigen.
Die gesamte Versicherungswirtschaft hat sich und die Versicherten in die Bredouille gebracht.
Vielleicht checkt jetzt sogar unser Führer, wie gefährlich es ist, nur große Einheiten zu favorisieren.
Ein paar eklatante Managementfehler und die Lawine kommt ins Rollen, zum Schaden aller.
Deshalb rotiert unser Führer so, weil ihm die eigene Kohle abgeht, die er sich durch seine Lobbyarbeit erhofft hat.
Die Lobby hustet ihm jetzt was.
Und macht ihn noch erpressbarer.
#1.646
Die Marktbereinigung kommt immer noch nicht in die Strümpfe. Selbst Gerling, Hannoversche Leben und Mannheimer humpeln ohne frisches Kapital weiter und die große
solide
Allianz pumpt ihre Aktionäre
an. Wem dient das
Wann zeigen die Stärke
die HV kann doch so eine
Managementleistung nicht überleben oder kommt noch was nach und
wenn
woher
Allianz bald bei 10% vom Höchstkurs
eine solche Leistungsbilanz schafft selbst
unser Bundeskanzler nicht
Der kann mal die Steuern erhöhen, die
Allianz kann als Vorbild dienen
Erst keine vertretbaren Ergebnisse und
dann auf die einfache Tour Kapitalbeschaffung, unsolider gehts
nimmer:OWir waren schon hart negativ zu Allianz und anderen Heulern eingestellt, Allianz schafft es noch die Befürchtungen zu toppen.
Wenn das keine Leistung ist

Glück auf
#1.647
Aber wie stärkt das Unternehmen seine Kapitalbasis genau ?
Sagen wir mal man erhält für 2 Alte (50 E) eine Neu zum Kurs von 25 Euro.
Wo landen denn diese 25 Euro in der Bilanz der Allianz. Der Nennewert pro Aktie ist doch glaube ich bei 5 Euro. Fliessen nicht nur diese 5 Euro dem Unternehmen als EK zu ? Was passiert mit dem Rest ?
Und wie sieht es bei der Ausgabe eine Wandelanleihe aus ?
Wer kennt sich da aus ?
vielen dank & peace
#1.648
Die zu beantwortende Frage setzt früher an. Braucht eine im Kurs verfallene Aktie eine Kapitalerhöhung oder wollen die Angestellten der Anteilseigner nicht langsam den Wert der Aktie steigern und lieber unrentable Geschäfte aufgeben und sich ihrer zentralen Aufgabe der Vermögensmehrung der Aktionäre widmen!
Eine Veranstaltung wie eine Aktiengesellschaft ist keine sozialistische Erfindung, für gewöhnlich verbietet sich die unverschämte Bereicherung der Führungskräfte bei den verkündeten Ergebnissen und die Plünderung der Arbeitgeber des Vorstands durch diesen. Die HV ist das entscheidende Organ um dieser Mißwirtschaft auch personell ein Ende zu bereiten.
Glück auf
#1.649
Den Gefallen wird mir selbst Allianz nicht machen.
#1.650
Denn wer etwas zu sagen hat, schreibt einen Brief
#1.651
Na na na, die Allianz-Angestellten sind nicht in erster Linie Opfer, denn erstens haben sie Jahre lang auf Kosten der Aktionaere gelebt und zweitens sind sie an der Kapitalvernichtung auch beteiligt gewesen.
@1630
Natuerlich arbeiten sie auch mit stop loss. Deshalb steht der DAX ja bei 2.500. Lustig wird es aber erst, wenn die SL bei den voellog ueberbewerteten US-Maerkten, insbesondere dem Bond-Markt, ausgeloest werden. Wenn sie noch etwas Hirn in ihren verschreckten Huehnerkoepfen haben, hauen sie die Teile raus, solange es noch geht. Die Ankuendigung der KE laesst aber nicht auf Hirn schliessen.
Respekt vor Eurem Mut, jetzt bei einer AG drin zu sein, die eine Mammut-KE angekuendigt hat. Als vergleichbar faellt mir dazu nur ein, als texanischer Sektenfundamentalist den Schiiten Demokratie bringen zu wollen. Hoffentlich geht es gut.
#1.652
Bernecker hätte in normalen Zeiten nicht schlecht gelegen. Nur hat er selbst zu seinen Lebzeiten dies so noch nicht erlebt und überhaupt ist das was er meint
egal.Die Mangementleistung von Allianz und MüRü ist praktisch von zielgerichteter Zerstörung des Kurses gezeichnet. Vorsatz ist nicht glaubhaft zu verneinen, so dümmlich sind die nicht wirklich. Die werfen Aktien auf den Markt und die Folgen sind absehbar kein Geheimnis, die Kurse von Allianz und MüRü sind ein Witz. Wie kann das Management die Aktien so abschlachten lassen und das aktiv unterstützen

#1.653

hab ich das verpasst?
#1.654
Das wollte ich auch sagen
ist wohl nicht richtig angekommen
Konsequent ist die
Managementenlohnung an das Ergebnis anzugleichen, die Dividende
als Gratifikationsauslöser zu streichen und die Gehälter
insgesamt auf Ergebnisniveau zu bringen. Wie Aktionärsvermögen
hier vorsätzlich vernichtet werden ist ohne Beispiel.Schön wieder was zu hören, seit dem letzten Treffen sind wohl 50€ in die Binsen gegangen

Glück auf
#1.655
40 Euro gesenkt. Die
Anteilsscheine brachen 11,2 Prozent ein, nachdem sie bereits am
Donnerstag ein Minus von mehr als zehn Prozent verzeichnet
hatten.Im Sog verloren Allianz 3,4 Prozent. Swiss Re gewannen dagegen 2,9 Prozent. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer hatte am Vortag angekündigt, die Dividende zu kürzen. Der Aktienkurs war davon unbeeindruckt um mehr als sechs Prozent gestiegen.
Falling knifes etc,

Whyso
#1.656

Nach Bernie ist ALV auch heute wieder ein Schnapp , auf ein paar Wochen gesehen ........
Wie meint er heute :: kurzfistig ist er auf der Looserseite, aber wenn man ein bisl. weiterdenkt , dann wird ER der Winner sein .........
Das war bei 200 sooo
Das war bei 150 sooo
Das war bei 100 sooo
Das war bei 70 sooo
Das ist bei 50 sooo
Na ja , er hat seit Ewigkeiten real keine Aktie mehr gekauft ....braucht er auch nicht ....
Gruss CURE
#1.657
Sorry. Ja, ist ne Weile her. Dann bis demnaechst bei der 25E.
Mach et joot.
#1.658
Irgendwie schon.
Whyso
Die verblödeten Anas bilden einen guten Grund um sehr wachsam auf Kaufsignale zu achten. Das wird der Schlußverkauf sein und solche Nachrichten wie von TB oder hier

Munich Re down 11% after S&P ratings cut (DE:843002) by Emily Church
Shares of Munich Re (DE:843002) were down 8 euro, or 11 percent, at 59.50 euro in Frankfurt, as losses on the German reinsurer increased. Standard & Poor`s on Thursday night lowered its financial strength and counterparty rating on ) to "AA-" from "AA+`. S&P said the preliminary 2002 results showed that Munich Re had disappointing earnings growth despite a strong reinsurance market, and that its capital base has weakened substantially.
dienen nur der Flankierung des gewünschten Zielkurses. Die Ohnmacht von MüRü und Allianz ist schwer verständlich. Absage der Kapitalerhöhung und Abschied von der gegenseitigen Entflechtung beenden den Verfall sofort. Die lassen sich die Butter vom Brot und das Heft aus der Hand nehmen, der größte Rückversicherer der Welt und die große Allianz machen sich selbst zur Lachnummer, wenn es nicht so traurig wäre.
Das muß beendet werden, bei der HV gibts sonst keine Gefangenen

Glück auf
#1.659
die relative Schwäche der Allianz zum
anderen Hustinettenbär MüRü täte ein Kaufgrund gewesen
sein.Das war wohl nix:O
Aber hier ist definitiv Krieg mittels amerikanischer Ratingagenturen gegen den Wirtschaftsstandort Deutschland. Es wird Zeit für die Big Player sich für einen Weg zu entscheiden, Angriff oder Opferrolle, Bequemlichkeit oder Gestaltung, Investition in diesen Wirtschaftsstandort und seine Aktien oder sich zum Osterlamm erklären.
Schluß mit lustig ist schon länger.
#1.660
Gerade als Kurs der MÜrü zu einer Erholung ansetzen möchte, man beachte das Timing der Meldung, plappert deren Analyst über VWD etwas von Charttechnik, Unterstützung bei 47,-Euro. Sollten 60,-Euro halten sieht derselbe Analyst schnelle Gegenbewegung als möglich.
#1.661
#1.662
Angesichts der KE zu € 30,- mit massiver Verwässerung durch 118 Mio Aktien würde ich mit evt. Käufen aber bis nach der KE warten.
Wer weiß, wieviel Kapital die bis dahin wieder verzockt haben?
CU, goldmine
#1.663
liest Du wirklich noch den Schwachsinn dieser Gurus?
Was im Moment passiert, konnte natürlich keiner vorausahnen, das ist unbestritten.
Schlimm nur, dass die Pressefreiheit diesen Heulern die Möglichkeit gibt, immer noch ihren Schrott zu verbreiten.
Hoffentlich fällt am Ende keiner auf diesen Schwachsinn auch noch rein.
Eines steht fest, ein Eichel ist halt wie immer zu spät mit seinem Schutz der Aktionäre zu spät dran.
Schlimmer kann man von amtlicher Seite diese Extremzockerei nicht mhr begleiten.
Totalversager pur, Eichel, Synonym für Telekom, ein trauriges Kapitel deutscher Finanzminister.
Aktionärsschützer=Lachnummer hoch drei, das gleiche Trauerspiel.
Finanzbranche BRD, ein Haufen von Dilettanten.
Dt.Börse AG, Cleverle, boomt mit eigenen Regeln.
Wird höchste Zeit, dass denen der Arsch auf Grundeis geht, wenn die Konkurrenz kommt.
Und ein Breuer möchte weiter Aufscihtsrat bleiben.
Ob der Mann sie nicht alle hat?
#1.664
Naja, es gibt genuegend solider kleiner Nebenwerte, die unter Buchwert notieren, gute Gewinne machen und ich bin ja nicht die FED ...
Hoffentlich schmeisst die Allianz ihre US-Aktien, -Immos und -Bonds, solange diese (sogenannten) Maerkte noch gestuetzt werden ...
#1.665
eine bescheidene frage an den profi
wann hat die alv den boersenwert von amzn erreicht.
es wird doch wohl immer mehr zur lachnummer oder
sehe ich etwas falsch.
viele grüsse
#1.666
aber der buchhandel hat so was seriöses an sich
#1.667

Das ist erbärmlich und ein Zeichen von Desaster für den ganzen Wirtschaftsstandort. Börse Online schreibt was vom gebeutelten Erstversicherer und seinem Befreiungsschlag, völlig falsch
Es ist die verschärfte
Fortsetzung eines bequemen Managements seit 2000, Leben in der
gewählten Opferrolle auf Kosten der Aktionäre und Kunden.So schön möchte ich es auch haben.
#1.668
Vielleicht laufen diese Wellen demnächst aus, wenn die Kapitalmaßnahmen bei den beiden großen abgeschlossen sind und in größerem Stil Käufe/Eindeckungen einsetzen.
Vielleicht kommt aber auch ne neue Schockwelle von der Hypo, für die "der Markt" offensichtlich ein signifikantes Insolvenzrisiko sieht. Finanztitel bleiben was für Mutige, und im Moment steht man (noch) weiter besser an der Außenlinie.
#1.669
#1.670
Eine völlige Neubesetzung tut not.
Es kann nicht sein, dass auch nur einer dieser Heuler noch im Amt bleibt.
Das gilt auch für Fondmanager.
Weg mit dieser gierigen Abzockerbande.
Weg mit diesen Aktienverleihern um ihrer selbst Willen,
weg mit diesen Totengräbern der deutschen Aktienkultur.
#1.671
aber die feinen herren im anzug denen gehts doch viel zu gut
#1.672
Wir wollten aus einer Position der Stärke heraus unser Rating absichern... Wachstumschancen wahrnehmen... Jetzt, da die Kapitalmaßnahme bekannt ist, glauben wir, dass der spekulative Druck aus der Aktie weichen dürfte...Wir haben in den vergangenen drei Jahren zusammen mit der Münchener Rück sehr konsequent die bestehenden Verflechtungen... abgebaut. Diesen Weg setzen wir gemeinsam fort.
BO Nr.14, S.21
Zum Glauben empfiehlt sich die Kirche, urteilen wird man über Ergebnisse und die sind nicht nur schlecht, sie sind für die Aktionäre ein Desaster.
Dazu kann man nur sagen KEHRT UM
#1.673
jetzt fällt auch die Münchener aus dem Rahmen,
ich kapier das nicht (die haben keine Dreba, die haben ein
gutes Management)
auch kein VerlustEinziger Trost andere Versicherungen hängen auch unten.
Branchenkrise, sind auch die die Herabstufungen der Agenturen daran schuld

Ist verbilligen oder auf bessere Zeiten hoffen die bessere Lösung

#1.674
der Artikel in BO zeigt klar, unter welchem Druck Allianz und Münchner stehen. Die müssen ihr Eigenkapital erhöhen, wenn sie ihr Doppel-A-Rating und damit ihre Geschäftsgrundlage erhalten wollen. Die wissen auch, was das für den Kurs bedeutet, und würdens nicht machen, wenn sie ne echte Alternative hätten. Ham se aber nich (mehr).
Lustig wieder mal, daß BO gestern natürlich gleich die Rück zum Kauf empfehlen mußte: zum Kurs von 72,20 mit Stopp bei 63. Die sind wirklich Meister im Ausgestoppt-Werden.
#1.675
jetzt bin aber enttäuscht von Dir.
Wie kann man denn noch die BO, eines der tollen Schrottblätter lesen?
Ich dachte, die wären schon pleite.
#1.676
Die Schadenkonstrukteure müssen weg. Diese Bilder sind aktiv gestaltet und das mit Vorsatz, da leistet keine Versicherung
Die setzen extreme Signale für einen
Fortgang der Desinvestition und spielen dem Kursverfall in die
Hände. Wer investiert schon gegen die Big Prayer
und das wissen die
Verantwortlichen genau.Rechts von oben Deutsche, Dax, MüRü und Allianz seit März 2000.
#1.677
Der Vorstand der Allianz entscheidet laufend wem sie sich verpflichtet fühlen. Den Aktionären, Kunden, Mitarbeitern, Leerverkäufern oder nur sich selbst. Die Alternative gibt es sehr wohl, laut Schulte-Noelle verfügt Allianz täglich über 100 Mio€ anzulegendes Kapital. MüRü dürfte es samt Tochtergesellschaften ähnlich gehen.
Ein Vorstand hat seinen langfristigen Aktionären verpflichtet zu sein und das wird bei Allianz konterkariert. Allianz hat die eigene Schwäche selbst mitgestaltet, ohne die kurszerstörende Entflechtung zur Unzeit wäre dieser Verfall undenkbar gewesen.
Heute ist ein Bekenntnis zur unternehmerischen Verantwortung auch im Beteiligungsbereich angesagt, heute ist Aktienrückkauf statt Kapitalerhöhung angesagt, heute ist aktive Verflechtung statt Entflechtung angesagt, heute ist ein Bekenntnis zum Standort Deutschland angesagt, heute wartet dieses Land auf Stärke und Führung.
Die Krise in Bilanzen, Ratings und Eigenkapital ist kollektive Eigenfertigung der Big Player.
Schürger
So ein Blättle wie BO ist doch unterhaltsam, selten einen so bedröpelten Achleitner gesehen. Die Bildunterschrift
Mit verschränkten Armen kommt der
Versicherungsriese Allianz nicht mehr weiter. Künftig heißt es:
Ärmel hochkrempeln Achleitner muß man auf dem Bild gesehen
haben, mit verschränkten Armen
und wohl ist ihm nicht.Bis zur HV sollte er Stärke zeigen und dies sollte sich im Kurs bemerkbar machen.
Glück auf
#1.678

Zufall

#1.679
Unglaublich
#1.680
die prozyclische Investmentstrategie mit der Vernichtung von 10 Milliarden Euro zum Schaden der Aktionäre und Versicherten führt jetzt zu einer drastischen Provisionskürzung der Agenturen.
Die Motivation, Allianz-Versicherungen zu verkaufen, wird
dadurch massiv unterminiert, viele Versicherungsagenturen werden dicht machen.
Die Konkurrenz schläft nicht, Amis und Engländer stehen schon Gewehr bei Fuß, die Margen werden immer kleiner und das bei diesem Riesenhaufen von Baustellen.
Als nächstes kommt die Senkung der gesetzlichen Mindestverzinsung, die angebliche Stabilisierung der eigenen Marktkapitalisierung durch Überkreuzbeteiligung
wurde durch "außerordentliche" Ereignisse, sprich eklatante Fehlentscheidungen, notgedrungen fallengelassen.
Ein Millionenheer von Versicherten muss hifllos mit ansehen, wie ein paar wild gewordene Investmentbanker mit zig-Millionen-Gehalt den gesamten Finnzmarkt in die Bredouille gebracht haben.
Der Ölpreis müsste auf historische Tiefs fallen, wenn die
Strategie eines Bush aufgehen sollte.
Was kommt, ist Stagflation, ramponiertes Ansehen
der Amis, ramponiertes Ansehen der Un und der Nato, das Vertrauen in die Politik ist auf den Tiefstpunkt gesunken.
Dementsprechend Zurückhaltung bei Investments mit der Spirale nach unten.
Ich sehe weit und breit keinen charismatischen Führer in der westlichen Welt, der zu alten Ufern zurückführen kann.
Japan zeigt uns die Richtung, wir müssen uns auf weitere
magere Jahre einstellen.
#1.681
So sieht das leider aus, die Unfähigen werden belohnt und die einzig Geschäfte machenden müssen zahlen. Gerecht ist das nicht, aber Achleitner&Co KGaA ohne eigenen Kapitaleinsatz geht es gut dabei.
Bei der Mindestverzinsung bin ich anderer Meinung, die gehört einfach abgeschafft. Versicherungen ohne stille Reserven und das dürfte der Regelfall sein
können bei den Minizinsen keine Risiken am
Aktienmarkt eingehen bzw. Chancen wahrnehmen. In deutschen
Großunternehmen herrscht auch Beamtenmentalität, wenn auch
nicht so verschärft wie bei Allianz
Die Überkreuzbeteiligungen sind ein ordnungspolitischer Störfaktor, aber wir leben in einer realen Welt und nicht in neoliberalen Langfristig wird alles gut
Lehrbuchweisheiten. Aus der Sicht eines
Allianzaktionärs wurde die Beteiligung an der MüRü über lange
Jahrzehnte gehalten und nun wird der Anteil zu Tiefkursen
verschenkt und das soll angeblich toll sein
Ich halte das für den Auswuchs von
Schwachsinn schlechthin, so doof kann doch kein Mensch sein.
Die Flurbereinigung im Beteiligungsbereich von MüRü und Allianz
ist dagegen gut, schafft operativ klare Verhältnisse und
vernichtet im Gegensatz zur Auflösung der Überkreuzbeteiligung
kein Aktionärsvermögen.Die Auflösung der Überkreuzbeteiligung ist von den Folgen simpel rechenbar, was früher einen Wert darstellte wird heute verschenkt. Die relative Kursentwicklung von MüRü und Allianz spricht eine klare und vernichtende Sprache. Kein Kartoffelbauer schleppt bei Preisdruck mehr Kartoffeln auf den Markt, Allianz und MüRü sehen und machen das anders
warum ist mir ein Rätsel
Aber dafür gibts schicke Präsentationen mit bunten Bildern auf Roadshows

Die Probleme sind Eigenfertigung der Big Player, sie allein können dies beenden

Glück auf
#1.682
Wenn man den Niedergang/Ruin des deutschen Aktienmarkts 2000 in einem Meeting gestalten wollte
dann war das bisherige Geschehen die
perfekte Umsetzung
Man erzählt der ganzen Welt vor massiven Aktienverkäufen von den kommenden Verkäufen, die Ergebnisse bei Banken brechen ein, die Kapitalanlagen der Versicherungen schrumpfen und mit ihnen erröten die Bilanzen.
Ist das Zufall

Nun beisst sich die Katze selbst in den Schwanz. Wir sind in der finalen Auflösungsphase einer dreijährigen Extrembewegung, die Kapitalerhöhung der Allianz noch und die Unsicherheit ist raus.
Die Japaner brauchten für die Zerlegung ihres Index mehr als ein Jahrzehnt

Die Amerikaner mühen sich redlich
schaffen das aber nicht wirklich
Deutsche Gründlichkeit strebt nach Perfektion

Dann gibts noch die perfekten Spezialisten



Münchener Rück und Allianz mindern einvernehmlich das Vermögen der Aktionäre, wenn das keine Spezialisten sind
Macht es nicht der Markt
so sorgt man selbst dafür
Mahlzeit
#1.683
Glück auf
#1.684
Ich würde jetzt gerne den Fachmann treffen, der sagt, dass es ein gutes Geschäft wäre morgen früh den gesamten DAX gegen diese zwei Unternehmen einzutauschen.
Falls es diese Meinung nicht gibt, fragt man sich was das langfristig bedeutet.
-sind US Aktien zu teuer oder deutsche Aktien zu billig?
Wenn man an den Markt glaubt, müsste sich ein solches Missverhältnis irgendwann ausgleichen.
Mein Tip: US Aktien sind zu teuer und werden daher fallen, als Konsequenz werden deutsche Aktien stark an Wert verlieren und in einem Jahr bekommt man den gesamten DAX zum Gegenwert von e-Bay.
#1.685
77 Prozent der Allianz-Aktien im Streubesitz.
Große amerikanische Adressen hedgen gnadenlos die Aktien nach unten, wird kolportiert, 4,2 Millionen Stück am Freitag im Xetra gehandelt.
Wer verleiht diese Aktien, wer spielt sich hier gegenseitig die Bälle zu?
Ob gerechtfertigt oder nicht, wenn hier nicht Transparenz
kommt, können wir den Standort BRD auf Jahrzehnte vergessen.
Ein Ackermann, einer der Nachfolger des ehemaligen Deutschbankers Herrhausen, spricht vom Problem "Standort BRD", derselbe, der die Milliarden mit seinem schwachsinnigen Investmentbanking in den USA verzockt hat.
Was hat ein Herrhausen zur Wende 1990 gesagt, blühende Landschaften hat er seinem Duz-Freund Kohl in den Mund gelegt.
Aus der gleichen Ecke kommt jetzt das Jammern über den Standort BRD, aus der gleichen Ecke, die noch vor wenigen Jahren von der führenden Rolle der BRD in Europa getönt haben.
Kann man diese Heuler noch ernst nehmen?
Hast Du schon mal wieder von unserem Vordenker Roland Berger gehört?
Gesundschrumpfen muss er jetzt seinen Betrieb, weil ihm sein Geschwätz niemand mehr abnimmt, dem Schreibtischtäter, dem Zahlenjongleur, ohne Ahnung von Praxis, diesem Dampfplauderer.
Hochschulabgänger mit mathematischen Formeln im Hirn, und sonst nichts, hatten bei uns in der BRD das Sagen, die "besten Köpfe", die das horrende Gehalt rechtfertigen.
Ich muss wieder an den jungen Leasson denken, der die gute alte Barings-Bank in den Ruin getrieben hat.
Ein Schulte-Noelle wird sich in den Allerwertesten beißen, wenn er an die "Investmentgröße" Achleitner denkt.
Unser Sozialsystem frisst alles auf, haben diese Heuler schon mal daran gedacht, was Körperschaften bei uns in der BRD überhaupt noch zahlen?
Eine Siemens, eine BMW, eine Allianz, eine Telekom zahlen auf Jahre nichts mehr.
Rechtfertigen die paar Arbeitnehmer dieser Großkonzeren,
von Gewerkschaften dominiert, diese Sonderbehandlung, damit ihre CEOs die Milliarden zum Fenster rausschmeißen?
Unsere Umverteiler sollten sich hier mal Gedanken machen.
Und vor allem über den Saustall Finanzplatz BRD.
#1.686
Die herrschende Lesart in deutschen Konzernzentralen ist wie die der ehemaligen Deutschen Bank und heutigen Global Prayers in der FTD Weniger ausländische Anteilseigner
Zur Aktionärsstruktur heißt es beispielsweise, das Interesse internationaler Investoren an der Aktie der Deutschen Bank habe spürbar nachgelassen. Von 1998 bis 2001 sei der von Ausländern gehaltene Aktienanteil kontinuierlich bis auf 53 Prozent gestiegen, während er 2002 erstmals wieder auf 46 Prozent zurückging. Am stärksten hätten Investoren in Großbritannien ihre Deutsche-Bank-Aktienbestände abgebaut.
Den Grund sieht die Deutsche Bank darin, dass der deutsche Aktienmarkt "zunehmend unter den Schwächen des Standorts Deutschland" leidet. Dabei werde die internationale Position deutscher Unternehmen häufig nicht ausreichend berücksichtigt.
Verantwortung wird nie bei sich selbst gesucht, es wird laufend in Deutschland desinvestiert und das Kapital in Bankers Trust, dem Finanzplatz London, Firemans ... vergurkt. Den Erfolg ihrer Strategie sind alle Big Player schuldig geblieben, der Mißerfolg dagegen ist in Bilanzen und Kursen ablesbar. Nun hebt das noch nicht Einsichtsfähigkeit
Lernfähigkeit und strategisches Umdenken.
Die richtig großen Player hauen den Wirtschaftsstandort und
Finanzplatz Deutschland publizistisch und real in die
Tonne.Wir sind in dem Spiel nur die Kandidaten. Die Alternative ist ein Bekenntnis zur Verantwortung, Zieldefinition und Umsetzung mit vereinten Kräften.
Die bequeme Mischung aus Risikomeidung, Desinvestment und nichtoperativen Gewinnen wie bei der DB geht für einige Zeit gut, solide und zukunftsträchtig ist das nicht und diese negativen Wechselwirkungen haben im internationalen Vergleich objektiv zu blamablen Ergebnissen geführt. Deutschlands rote Laterne bei fast allen Kriterien von Wachstum bis relativer Kursentwicklung brauchte Konstrukteure in Politik und Unternehmen, notfalls wurden sie wie bei Telekom oder Deutscher Bank importiert. Warum führt man da keine Zuwanderungsbegrenzung ein
und gibt von den eigenen
Helden noch einige Prachtexemplare
an die Nachbarländer ab
Die Chancen zum Aufbau waren nie so gut wie heute, man muß nur wollen

Eine Maßnahme wäre die Abschaffung der Garantieverzinsung, schafft eh nur unnötige Bürokratenarbeitsplätze und den Rest regelt der Wettbewerb und so war das auch gedacht

Glück auf
#1.687
Aktien werden gegen Gebühr an die Hedgfonds verliehen und die Versicherungen sind die grössten Verleiher. Das Geschäft ist sehr einträglich und fast ohne Risiko, da eine Margin (Cash-Deckung der ausgeliehenen Aktien) als Sicherheit hinterlegt wird. Die ganzen kleinen (Renten)-Fondssparer, die stätig einzahlen, rufen mit ziemlicher Sicherheit nicht morgen allesamt ihr eingezahltes Kapital ab, da es für sie nur mit Abschlägen möglich wäre. Den eigentlichen Verleihern ist es auch egal, wo der DAX oder Einzelwerte daraus gerade stehen, da sie ihnen ja nicht gehören, sondern nur zur Verwaltung (was immer das ist) überlassen wurden oder werden. Verleiher und Hedgefonds drehen also ein grosses Rad und haben eher ein Interesse daran, dass die Börsenbaisse sich fortsetzt, weil sie damit ihren Profit machen. Die Börse ist ein Haifischbecken.
Wir sind von Banditen umzingelt...
#1.688
die produzieren dinge, die JEDER braucht. weltweit.
#1.689
langfristig natürlich.
wenn die theorie, daß aktien langfristig steigen, stimmt

#1.690
Ja
Deutschland und seine Wirtschaft
kehrt die eigene Potenz unter den Teppich. Haben die Amerikaner
Firmen wie Daimler, Porsche und dazu noch Volkswagen und
BMW
Fällt SAP völlig unter
den Tisch
Um beim Thema zu bleiben
Ist MüRü der größte
Rückversicherer
Allianz nicht auch ganz vorn
im Geschäft
Die Kurse sind total witzlos
Ich habe Zeiten erlebt
da hätte eine japanische
Lebensversicherung Europas halben Kurszettel kaufen können und
die halbe Nasdaq dazu. Sie haben es nicht gemacht und es war
ein Fehler und genau so ist die Situation heute, nur die
möglichen Käufer sind die heutig billig kapitalisierenden
Firmen wie Allianz und MüRü selbst. Zur Krönung des ganzen
Schwachsinns hauen die sich noch die Aktien gegenseitig vor die
Füsse und verhageln sich ausschließlich damit die Bilanzen. Wo
wäre denn das Provisionsergebnis der Dresdner bei einem nur
S&P konformen Rückgang des Dax
usw. usf. etc. pp.Gut
Aller Anfang ist schwer
mögen die neuen Wege trotzdem gegangen
werden
Und um eins gleich klipp und
klar zu sagen
wenn an Aktien wieder Rendite
hängt
dann rennen die Spezialisten
der Versicherungen, Fonds und Banken wieder nach
Den 2000er Hype haben nämlich nicht die
Kleinanleger gebastelt
Glück auf
Die Zeichen der Zeit stehen
auf Angriff, Kapitalerhöhung der Allianz und billiges Öl und
dann sehen wir strategisch weiter.
#1.691
ja, die deutschen bauen gute autos (vw und den chrysler-teil würde ich nicht dazuzählen).
und das wars dann.
SAP ist ja nicht gerade nieder bewertet.
über die alv und muv hast du ja genug geschrieben

lebenswichtig ist nichts, was die 3 produzieren.
#1.692
Es geht ja auch um ihren Job, ohne Kleinaktionäre auch kein DWS, so einfach ist das.
Reichlich spät, halt typisch deutsch.
Die Mindestverzinsung soll ja jetzt auf 2,75 Prozent fallen, ein Armutszeugnis für unsere LVs.
Wofür brauchen die eine gesetzliche Regelung, die haben ihre Kunden doch jahrzehntelang mit ihrem "professionellen" Management geködert.
Die sollen generell die Steuern für Kapitalerträge abschaffen, dann muss sich keiner in die steuerfreien
LVs langfristig binden, kommt am Schluss dann sowieso mehr raus, ohne Provisionen, ohne Gebühren.
Der Sparer kann sich viel sparen und muss am Ende nicht noch den Offenbarungseid einer unfähigen Branche hinnehmen.
#1.693

Dann brauchste auch keine Aktien
95% der Weltbevölkerung kommen ohne
aus
wenns nicht noch mehr
sind
Deutschland muß sich aus dieser selbstgewählten Kastratenstimmung befreien, die vormals Mächtigen tun heute schon so
als ob ihnen was im
Schraubstock eingeklemmt wird
Klangelieder und abwälzende Schuldgebung
sind der zu hörende Singsang.Wir sind in Deutschland
nicht in Kambodscha.Glück auf
#1.694
das "lebenswichtig" hat sich auf die produkte bezogen, nicht die aktien

und wenn es so weitergeht, werdet ihr euch wünschen, in kambodscha zu sein.
#1.695
Eine Beurteilung der Preisgünstigkeit von Aktienmärkten hat mit volkswirtschaftlichen Größen wie BIP zu beginnen. Die optische Ertragslage ist sekundär, da besonders bei den beiden großen Versicherern nicht wiederholbare Einmaleffekte und die unamerikanische Bilanzierung durchschlagen. Die Big Player haben noch Angst vor der eigenen Courage. Denen fehlt die Traute diesem Aktienmarkt zu Stabilität zu verhelfen oder mindestens die verhängnisvolle Desinvestmentstrategie zu beenden. Aber vielleicht ist es auch nur eine durchtriebene Kalkulation und der Knall nach oben am Aktienmarkt kommt bis zum nächsten Bewertungsstichttag. Die Kunden der Erstversicherer wurden an den mühsam geschaffenen schlechten Ergebnissen schon beteiligt, die zeigen darauf auch noch Lemmingverhalten und verkaufen Fonds und kaufen Lebensversicherungen.
Also geht für Allianz die Rechnung auf, die Aktien haben die schnell wieder doppelt so hoch
wenn sie wollen
und eine Daimler bei 50€ wird dann schon
Anlegern schmackhaft gemacht werden, eine Allianz und MüRü zu
150€ auch
Wo ist das Problem
irgendwas werden die sich
schon gedacht haben
auch wenn sie es nie erzählt haben oder
erzählen werden
Glück auf
#1.696
alle loser beim zocken denken so.

ist keine spezialität deutscher versicherungen.
wenn das wörtchen wenn nicht wäre ....
#1.697
Ich habe zwar noch keine Erfahrung im Vererben, aber zu den Kursen gehe ich das Risiko ein.
Intraday war Feitag der gute Wille des Bankenkosortiums bei um die 50€ zu sehen. Etwas wird schon brechen, entweder der Trend oder ich ins Essen.
Die Abschreibungen von gestern sind vielleicht doch die Gewinne von morgen.
Glück auf
#1.698
#1.699
Allianz + Mü.Rück haben noch ordentlich Potential zum Abspecken

Schliesslich darf man nicht vergessen, dass die beiden Unternehmen hauptsächlich (im wahrsten Sinne des Wortes) Kapitalsammelstellen sind.
Preisfrage an dich und die anderen hier im Board:
a.) Würdest du jemanden dein Geld anvertrauen, der dir dein Kapital z. B. mit 1,5 - 3 % verzinst ?
b.) Würdest du dabei in Zukunft auf die tollen Überschussbet. spekulieren
Die Verbraucher im 21 Jh. heute sind aufgeklärter und somit auch wesentlich kritischer.
Da die Überschussbet. tend. Schnee von gestern sein werden, werden viele die Abstimmung mit den Füssen machen

Ich kenne viele Bekannte, die wegen der sinkenden Überschüsse die LV`s reihenweise kündigen.
Ich würde mich heute auch nicht mehr von den Versicherungsfritzen belabern zu lassen, z. B. Bausparverträge oder LV`s abzuschliessen. Gerade, wenn man aus solchen verträgen früher raus will, wird das gerade für private Kleinanleger ein enormes Verlustgeschäft (gerade in den ersten 2 jahren
)Schürger kann ich zu 100 % nur recht geben.
Die absoluten miserablen Renditeaussichten in der Versicherungs- und Bankenbranche ist auch ein Grund, warum ich mein Vermögensmanagemnet selber in die Hand nehme.
Warum soll ich bei einer zu erwartenden Rendite von 1 bis 3 % die Versicherungs- oder Bankfuzzies sponsoren

Die desaströse Lage am Arbeitsmarkt, wird viele Verbraucher dazu bewegeen, div. überflüssige Vers.-Pos. u. ä. Finanzinstrumentarien aufzulösen, mit der Folge, dass den kapitalsammelstekllen weniger Kapital zufliesst und somit auch weniger reinvestiert werden kann.
Logische Konsequenz ist natürlich, wenn der Kapitalstrom abnimmt, müssen Vermögenswerte liquidiert werden.
Ich könnte mir ganz gut vorstellen, dass Allianz und MüRück in den nächsten 1 - 2 monaten einige Aktienbestände, wo noch 2stell. Kurse pro Aktie realisiert werden können, entsprechend liquidiert werden. Schliesslich haben wir ja nur noch wenige Titel, die noch rel. viel Speck auf den Rippen haben...
(z. B.: DB, SAP, MüRück, Allianz)
Jeder kann sich an einer Hand abzählen, was gerade mit solchen Titeln zukünftig geschen kann !
Die Kurse der Versicherungstitel wird erst wieder nachhaltig steigen, wenn es den Unternehmen wieder besser geht und dies sich pos. nachhaltig auf den Arbeitsmarkt bemerkbar macht und somit eine neue Aufbruchstimmung entsteht, die dem kleinen Volke Sicherheit vorgaukelt und zum Investieren in Vorsorgeprodukte und Investitions-/Konsumgütern verleitet. Und dazu gehören natürlich gut durchdachte renditeträchtige Produkte !

Wie es da in derVvergangenheit bestellt war, kann sich jeder selbst ein Bild malen !

So wie das aussieht haben wir beim DAX und somit bei den Einzeltiteln noch nicht die Tiefststände gesehen.
Ich glaube, dass wir den DAX mittelfristig deutlich unter 2000 Punkte bekommen. Mein Indexziel beträgt ca. 1682 - 1687 Punkte

Eine Allianz könnte m. M. nach dann bei ca. 25 Euro stehen.
Z. Z. würde ich wahrscheinlich niedrig bewertete Bio-aktien mit gutem Geschäftsmodell vorziehen, wenn es Aktien sein sollen.
Dieses Posting ist lediglich meine persönliche Meinung und soll keine Hamdlungsempfehlung darstellen !
Gruss, der Hexer
#1.700
dies ist mein erster Beitrag hier im Forum.
Ich für meinen teil denke das sowohl Allianz als auch Münchner Rück in spätestens einem Jahr wieder dreistellige Kurse haben werden. Eher noch früher als später. Habe mich letzte Woche mit O-scheinen ,die bis Ende `04 laufen, von beiden eingedeckt. Wenn meine These stimmt habe ich eine gute Perfomance, an deine möchte ich lieber nicht glauben...
#1.701
Unser "Globalplayer" sind ins offene Messer gelaufen und haben es viel zu spät erkannt.
Dank der irrsinnigen Finanzzmarktinstrumente, nirgendwo so
frei und hemmunglos einsetzbar wie im Land der verbotenen Hedgefonds, haben unsere Geldverwalter auf dem falschen Fuß erwischt, das Krisenmanagement war eine einzige Katastrophe.
Die Gelackmeierten sind die Arbeitnehmer, der Staat als Arbeitgeber, Umverteiler und Investor, die Versicherten,
die kleinen Firmen (credit crunch), die Privatschuldner,
die Sozialsysteme und nicht zuletzt der Aufbau Ost.
Was folgt, sind neuseeländische Verhältnisse, anschließend Abwahl der Regierung, so sicher wie das Amen in der Kirche, eine konservative Regierung, die alles beim alten lässt und wieder abgewählt wird.
Alles schon dagewesen.
Die Verursacher, die wahren Schuldigen, die gierigen, größenwahnsinnigen CEOs, die betrügerischen NM-Firmenbosse und die dilettantischen Investmentbanker sitzen derweil
mit ihren fetten Abfindungen auf den Malediven oder sonstwo und beklagen den reformunwilligen Standort BRD.
Man möchte denen die Hucke voll hauen, diesen Chaoten.
#1.702
Lebensversicherungen erleben gerade einen Rekordzulauf, auch gegen alle Logik und natürlich hat Schürger recht. Dies ist nicht die erste Baisse seit Erfindung der Börse. Nun hängen in der KE der Allianz alle Big Player drin und auch die ehemalige Deutsche Bank möchte sich nicht aus der Verantwortung stehlen.
Was immer wir hier erzählen, die Allianz allein kann über ihren Machtbereich aus Fonds, Banken, befreundeten Unternehmen mehr als nur die Kapitalerhöhung wuppen. 1987 zum Beispiel wurde bei der BV der Kurs bei 300 DM gehalten. Nur die Schwäche muß der Aktie genommen werden, steigen tut sie gegen später mit Eindeckungen von allein oder sind die Spielsüchtigen ausgestorben und die EZB verringert die Geldmenge und erhöht die Zinsen
wohl kaum
Wie unten beschrieben spekuliere ich auf
einen Bezugskurs von 45€ und ein Bezugsverhältnis von 3:1 , die
Marke von 50€ wird dafür gehalten werden.Ende des Jahres wird die Unsicherheit rundum vorbei sein, die Allianz KE wird über die Bühne sein, der Irakkonflikt wird beendet sein, Öl bei 15 oder 20€ stehen und Versicherer werden den Ausweg aus dem Rentabilitätsdilemma in steigenden Aktienkursen suchen und finden. Die Anas werden wieder munter ihre gerade frisch abgekochten Lemminge zum doppelten Kurs in die Aktie bringen, Allianz wird nach Bedarf Handelsgewinne ausweisen und der neue Mann an der Spitze Erfolge vorweisen.
Vielleicht geht die Welt auch unter, dann sind mir meine Morphosys und Allianz auch egal.
Glück auf
#1.703
Das ist eine gewagte Wette. Wenn der Irak-Kriegt rel. schnell zugunsten der Amis entschieden wird und die Shorties dabei auf den falschen Fuss erwischt werden, könnte Allianz oder Mü.Rück nochmals knapp über die 100 Euro-marke kommen.
Wichtig wird vor allen Dingen in der nächsten Woche der Test der 45,46 Euro-Marke werden. Wenn diese saftlos/kraftlos durchbrochen wird, dann wird es verdammt eng für die Allianz und deren Kompagnion.
Hinzu kommt ja auch noch das Thema einer evtl. Kapitalerhöhung.

Mit 3stell. Kursen wäre ich momentan äusserst vorsichtig.
Wenn die Allianz nochmal das Oktober tief (ca. 76 Euro erreicht, dann ist das schon verdammt viel.
Kurstechnisch sollte man auch mal die Situation von der SAP Aktie in 2002 anschauen:
Und hier die Allianz (blau) im Vergleich zu SAP (schwarz)
:SAP hatte es nicht mehr geschafft 3 stell. Kursziele zu realisieren.

Wenn absehbar ist, dass der Irak-Krieg deutlich mehr als 2 - 3 Monate läuft und die Earning-Season rel. neg. verläuft, halte ich trendmässig die 25 Euro rel. zügig für möglich. Entscheidend wird wohl in der nächsten Woche werden, ob bei der 45 Euro Marke ausreichend Unterstützung angefordert werden kann. Ich würde erst nach dem Test der 45 Euro Marke und evtl. nach der Publizierung des 1. QB. Handlungsweisen überlegen.
Wer vor diesem Test investiert (Short oder Long / PUTS oder Calls) kann u. U. böse Überraschungen erleben.
Dieses Posting ist lediglich meine persönliche Meinung und soll keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung sein !
Gruss, der Hexer
#1.704
@Flahute
Wenn der Irak-Krieg schnell gelöst wird und wir im Anschluss (ab Beginn des 3. Quartals) positive trends bei der Quartalsberichterstattung präsentiert bekommen, könnte es evtl. eine ausgedehntere (Bärenmarkt-) Rally als im Okt. 2002 geben.
Ich selbst bin nicht langfristig orientiert. Wichtig wird nur sein, ziemlich kurz vor einem pos. Ereignis in den Aktienmarkt long reinzugehen um nach ca. 1 - 2 Wo. fette Gewinne zu realisieren.
Einen Anlagehorizont über mehrere Monate oder Jahre habe ich mir in 2002 def. abgewöhnt.
Vielleicht werde ich mal bei der GPC Biotech irgendwann mit einer spek. Longpos. (die auch diesen namen vcerdient)
anfangen.
Dass an der rel. (Kurs-) Stabilität von Allianz und MüRück vielen Grossinvestoren gelegen sein muss versteht sich auch irgendwo von selbst. Ich denke auch, dass ein Zulauf von Kunden nur bedingt durch Riester-Rente Produkte indiziert wurde, weil viele noch für 2002 Geldvorteile sichern wollten.
Ich selbst halte nicht viel von dem Riesterquatsch.

Entweder man schafft die gesetzliche Rentenversicherung komplett ab oder man modernisiert das ganze Sozialsystem von der AV bis zur RV, ansonsten hat das absolut keinen Taug. Das Stopfen von Löchern, die immer wieder aufgehen bringt nicht viel. Wenn ich mir bei den Lohnkosten anschaue was alles in Vater Staats Kassen geht, wird es mir echt speieübel. Kein Wunder dass der Konsum auf der Strecke bleibt und dann sollen die Leute noch neben de gesetzlichen Vers. in Allianz- oder anderen Versicherungspaketen investieren. Das kann nicht so recht funktionieren, wie sich das viele gerne vorstellen möchten.
Mittel- bis langfristig würde ich das Pot. div. Kapitalsammelstellen untergewichten. Die Riester-Reform hat wahrscheinlich einige Risiken in dieser Branche in 2002 moderat abgefedert bzw. wird dies 2003 auch noch tun. Ich würde aber nicht zu sehr in Euphorie fallen.
Gruss, der Hexer
#1.705
Danke für die schnelle Reaktion.
Mein Nickname stammt aus dem Radsport. Mit dem Begriff "Flahute" werden Fahrer bezeichnent die extem Leidensfähig sind. Ich hoffe und glaube allerdings das diese Zeit bei der Allianz nun dem Ende entgegengeht.
Würde mich freuen wenn Friseuse recht behält und die 50,- wie eine Mauer steht. Nun ja warten wir`s mal ab.
#1.706
Ich bin auch am Überlegen, bei 45 Euro evtl. die erste spek. Pos. aufzubauen, aber der momentane Verlauf des Irak-Krieges spricht fundamental dagegen.
Die 45 Euro müssten theoretisch frühestens am Di. erreicht werden. Ich werde wahrscheinlich morgen abend zur Vorsicht mal den DAX analysieren. Morgen dürfte die Entscheidung im DAX anstehen, ob das Oktobertief durchbrochen wird.
Gruss, der Hexer
#1.707
Wir stehen hier vor der Beendigung dreijährigen und zum Schluß verschärften Kurselends. MüRü und Allianz werden sich nicht mehr gegenseitig gemeinsam die Kurse in neue Tiefen prügeln.
Ich halte weiter optisch intuitiv den Bereich von 150€ für offen. Solche merkbefreiten Basherangriffe wie von Ratingagenturen oder amerikanischen Investmentbanken gilt es sich nun zu erwehren. Die Analyse
eines Vermögens je Aktie von 38€ bei der
MüRü ist nun definitiv die Krönung, muß man dafür die Buchwerte
der Immos nehmen und den Weltuntergang preisen oder einfach nur
short sein
Das was gegen deutsche Unternehmen an Breitseiten aus dem angelsächsischen Raum kommt und in dem Umfang nicht berechtigt ist
eint die Fronten in
Deutschland.Das wird auch Zeit

Glück auf
#1.708
die 50 euro halten wohl nicht lange.
Gelingt den USA nicht ein lucky punch im Krieg (saddam fällt von der leiter...), sackt der dax unter 2200.
keine entwarnung vom gesamtmarkt.
geld zur kurspflge ist sehr knapp, eine allianz-kurspflege kostet mehrere 100 mio Euro pro woche.
die us-häuser garantieren die kap.erhöhung zu 30 euro mindestens.
es ist sicher dass ca. 100 mio. neue stücke durch die kap.erhöhung auf den markt kommen.
kurs zZ 50 euro: Also shortet man die Aktie erst einmal herunter und kassiert.
Dann ein bisserl lupfen, Kapitalerhöhungzu 33 euro oder so, und vom langfristigen anstieg, der vielleicht wirklich kommt, profitieren.
die deutsche allianz ist verraten und verkauft.
Wehren kann sie sich sowieso nicht mehr.
nizza
PS: Falls Gerling kippt (insolvenz) drohen riesige forderugnsausfälle bei allianz und münchener rück.
#1.709
Das was Nizza hier schreibt ist auch nciht zu verachten.
Wie wir sehen können, steht die Vollendung eines gefährlichen Gemischs aus horizontalen und vertikalen Fundamentaldaten, geopolitischen und wirtschaftlichen Daten noch bevor.
Ein Kursziel von 25 Euro wäre kurzfristig nicht mehr als absolut unrealistisch einzustufen !

Hier sehe ich persönlich wesentlich mehr Risikopot. in der Kursentwicklung, als bei deiner überaus geliebten Morphosys.

Wenn Nizza bezüglich des Abalufs der KE recht behält, könnten wir hier u. U. einen ähnlichen Kurseffekt zu sehen bekommen wie bei Thiel im Juni / Juli, wo die Lorenzo Holding Aktien ausserbörslich platziert haben sollte.
Gruss, der Hexer
#1.710
Also wenn hier die Allianz schon mit Thiel und irgenwelchen windigen Biotechunternehmen verglichen wird, enthalte ich mich konsequent meiner Komentare.
Glaubt Ihr eigendlich all das was Ihr hier schreibt?
Um die Kapitalerhöhung wird meines Erachtens viel zu viel Wind gemacht.
Ausserdem sind wir alle miteinander sicher zu kleine Lichter um wirklich einzuschätzen wie mit solch grossen Werten wie ALV gespielt wird.
In diesem Zusammenhang schaut doch mal auf die MÜRÜ....
WAas da Kursmässig abgeht ist mehr als krank.
Aber gut meinetwegen redet Euch Investitionen kaputt!
Ich für meinen Teil werde unter 50 sicher Positionen aufbauen.....aber von Kaufkursen um die 25 träume ich sicher nicht.
Desweiteren denke ich, nur wenige die hier von KZ 25 schreiben sind sich dessen bewusst was es bedeuten würde wenn die ALV tatsächlich soweit runter kommt.
Aber gut jeder hat eben seinen Meinung und seine Träume!
NG
#1.711
Werte wie Allianz, SAP und Münchener Rück illustrieren gamnz klar, dass die Aktienmarktblase vom 20 Jahrhundert noch nicht vollkommen abgebaut worden ist.
Schau dir z. B. mal den bereinigten Buchwert einer SAP-Aktie an und vergleiche diesen mit dem derz. Aktienkurs.

Wieviel Überbewertungspot. entdeckst du dort ?
Gruss, der Hexer
#1.712
les Dir mal die Bilanz der Allianz aufmerksam durch.
Aktive Steuerabgrenzung = 13258 Milliarden €
Was heißt das im Klartext?
Heißt das nicht bezahlte Steuern, die wieder zurückgefordert werden.
Das ist der Beitrag der Allianz, die auch an ihre Arbeitnehmer und Provisionäre und vor allem an ihre hochbezahlten Vorstände und Direktoren denkt, die doch immerhin auch Außergewöhnliches leisten.
#1.713
da dürfte ein komma fehlen ?
#1.714
Du hast recht, 13258 Millionen € = 13,258 Milliarden €
Reicht auch.
#1.715
Doch geht die Bewegung zu schnell zu weit und Asche sind MüRü und Allianz auch nicht. Die Position der Schwäche hat sich Allianz selbst gesucht, mögen es die Aktionäre dem Vorstand danken.
#1.716
Schulte-Noelle und Konsorten, das schlimme Kapitel der Allianz-Geschichte, ist im April definitiv zu Ende.
Der wird wahrscheinlich aus den Annalen gestrichen, mit dem ist ja auch wirklich kein Staat zu machen.
#1.717
Die Aktie hat einen langen Anlauf hinter sich und trotz des Wegs in immer tiefere Tiefen noch eine Klippe zum Absturz gefunden. Dieser Ausverkauf liegt weit über der Negativperformance im 87er Crash, in absoluten Größen hat Allianz diese Kurse auch erreicht.
MüRü schafft die operation blanche ohne nennenswerten Bezug neuer Aktien, mit diesem Grenzfall sind sie bei den angestrebten 15%, wenn das keine Leistung ist
über Generationen erworbene Werte zu
Tiefkursen zu verwässern. Ich sehe in dem Elend eine
Chance.No risk
no fun
#1.718
Eine schlechtere Performance als MLP


WAS GUCKST DU

#1.719
#1.720
Das wären heute schlappe 35% Kursverlust in 9 Tagen.
Leichte Gaps wollen auch geschlossen werden, nur wer fängt wo an
#1.721
#1.722
#1.723
gäbe es keine Verleiher, dann keine Hedgefonds.
Wer sind die Verleiher?
An den Pranger!
Zusammen mit dem gesamten Allianz-Vorstand und Aufsichtsrat.
Der Saal wird bei der HV gestürmt werden, die kommen nicht mehr heil raus.
#1.724

Aber das ist bei der Todessehnsucht im Kurs auch nicht wirklich wichtig
Buyholdorsell
#1.725
das ist hier die Frage!
#1.726
auch wenn die Allianz heute nicht im Kurs nach oben gekauft wird
ich bleibe hier drin. Hier gehts
preislich längst um das Insolvenzrisiko und das sehe ich
fundamental nicht.Klar stehe ich im Regen und erwarte Sonnenschein. Die Breitseiten treffen nicht nur die Allianz, eine ganze Reihe von Analysen und Abstufungen sind an den Haaren gezogen und kommen bis auf die wieder illoyale Deutsche Bank zur Hypobank aus dem angelsächsischen Raum, die Beispiele mögen Thyssen, SAP, MüRü oder Allianz heißen
es wird Zeit für eine Abwehrfront.Glück auf
#1.727
Noch aber ist es nicht soweit...
#1.728
Vielleicht zur Ergänzung noch ein paar Infos aus der letzten HV (Quelle: GSC-Research):
Am Morgen der diesjährigen Hauptversammlung veröffentlichte die Ratingagentur Standard & Poors
(kurz: S&P) eine neue Bewertung von ThyssenKrupp und stufte diese um zwei Stufen auf "BB+" zurück.
Neben der Herabstufung der Gesellschaft auf "BB+", welches in Fachkreisen einen
Non-Investment-Grade-Status bedeutet, wurde auch das Emissionsrating der von ThyssenKrupp
begebenen Anleihen auf "BB" zurückgenommen. Als Begründung für diese Entscheidung wurden
seitens S&P die Verschlechterung der finanziellen Situation seit dem Erstrating im Sommer 2001 sowie
die bestehenden Pensionsverpflichtungen angeführt.
Die vierte ordentliche Hauptversammlung seit der Fusion der beiden Traditionskonzerne Thyssen und
Krupp Hoesch AG zur neuen ThyssenKrupp AG fand am 21. Februar 2003 in der Grugahalle in Essen
statt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Cromme begrüßte die rund 5.000 Aktionäre, Gäste und Vertreter
der Presse, darunter Alexander Langhorst von GSC Research, und nahm nach Erledigung der üblichen
Formalien kurz zur Herabstufung seitens S&P Stellung.
Nach Einschätzung von Dr. Cromme ist die besagte Maßnahme für ihn und die ThyssenKrupp AG nicht
nachvollziehbar. Angesichts eines Abbaus der Netto-Finanzverbindlichkeiten von 8,7 Mrd. EUR zum 31.
März 2001 auf 4,7 Mrd. EUR zum 30. September 2002 könne von einer Verschlechterung der
finanziellen Situation kaum die Rede sein. Dr. Cromme betonte, ein Abbau der
Netto-Finanzverbindlichkeiten bleibe auch weiterhin wichtigstes Ziel, und der bereits erzielte Fortschritt
liege deutlich vor dem ursprünglichen Zeitplan. Auch hinsichtlich der Pensionsverpflichtungen habe es
keine neuen Entwicklungen gegeben.
Das kann auf Allianz und MüRü auch in diesem Schema belegt werden. Da wird ein Angriff auf den Standort Deutschland vorgetragen und die hiesigen Big Player stemmen sich (noch) nicht dagegen. Für Charties bleibt sinnstiftend eine Beendigung der Ausverkaussituation abzuwarten, aber fundamental sehe ich auf breiter Front Unterbewertung.
Das Kapital ist vorhanden, die Substanz auch, sie muß nur im Kurs gehoben werden

Glück auf
#1.729
#1.730
Im Regen stehen ist gut - ich stehe schon eher unterm Wasserfall

Dennoch wird man sich eines fernen Tages mit Sehnsucht an diese Kurse zurückerinnern und sich fragen, warum man bei Aktien wieder einmal diametral entgegengesetzt verfahren hat, als auf den Gütermärkten: Nämlich nicht gekauft zu haben, wenns billig ist. Trotzdem einfach ist das nicht.
Gruss
#1.731
Was bitte sollen denn PensionsRückstellungen sein als Finanzschulden?
Die Leute leben immer länger, die Pensionen steigen stetig, die Abzinsung mit 6% ist extrem hoch - die Rückstellungen sind also systematisch unterdotiert.
Wenn Dr. Cromme oder ein Finanzvorstand meinen, das wäre z.T. Eigenkapital, dann tun sie mir leid.
Dt. Vorstände reden halt häufig dummes Zeug, ohne daß ihnen jemand aus ihrem Umfeld widerspricht. Ungünstig daran ist, daß sie es auch noch selber glauben, was sie da so erzählen.
CU, goldmine
#1.732
Warnungen aus dem angelsächsischen Raum
intensivieren den Zerfall.Es ist Krieg und die Versorgungseinheiten bei den Kapitalsammelstellen desertieren.
Wie es weiter geht
werden wir sehen
#1.733
Irgendwie hab ich so ein blödes Gefühl, dass wieder eine Schweinerei à la Twintowers in der Luft liegt, zumal es aus aktuellem Anlass passen würde. Was das bedeutet, speziell für die Versicherungen, kann sich jeder selber ausmalen. Aber damit muss man(n) wohl immer rechnen...
#1.734
#1.735
Sicher sind Pensionsrueckstellungen Verbindlichkeiten, aber:
1. Sie sind langfristiger als jede jetzt potentiell moegliche Kredit- und Anleihenlaufzeit. Nur deren Ausfall-Wahrscheinlichkeit soll das Rating ueberpruefen. Deshalb sind sie fuer ein Rating wie Eigenkapital zu behandeln. Okay, der laufende Abfluss muss man irgendwie ueber die potentiellen Laufzeiten abdiskontieren. Macht den Kohl nicht fett.
2. Die Leute leben laenger, aber die Zahl der Thyssen-Pensionsempfaenger wird trotzdem in ein paar Jahren abnehmen, da die Berechtigten groesstenteils schon Jahrzehnte in Rente sind und jetzt weitaus weniger nachkommen.
3. Ginge man an die amerikanischen Unternehmen genauso heran, waeren deren Industrieunternehmen durch die Bank vor Thyssen pleite. Was soll auch der Unfug, ausgelagerte Pensionsfonds anders zu bewerten?
Ich kauf mir trotzdem noch keine Thyssen. Gerade wegen Einwand 3. Es hilft Thyssen (wie MuRu und Allianz) leider reichlich wenig, wenn die grossen Amis reihenweise den Abgang machen. Und sie haben keine Chance - ausser vielleicht einen Oelpreis unter 10$.
Tschoe, Istanbul.
#1.736
#1.737
#1.738
ALLIANZ EUR 44.79 44.80 -4.84 49.63
#1.739
#1.740
#1.741
Basispreise ab 100 aufwärts
Empfehlungen ??
#1.742
#1.743
#1.744
dann schaun`mer mal
#1.745
682816
#1.746
Mich juckt es zwar auch in den Fingern, aber da ich morgen nur zeitweise zu Hause bin, lasse ich`s und sichere meine Puts mit einem SL ab. Morgen früh werde ich je nach Nachrichtenlage ggf. ein Abstauberlimit unter 40 in FFM setzen. Wenn`s kommt, dann immer ganz dick.
Wer mit Versicherungen zockt, bzw. investiert ist, sollte sich nicht lange vom PC entfernen. Eigentlich ist der Gang zur Latrine schon riskant genug und man sollte sich kurz fassen.
Eins habe ich in der ganzen Baisse begriffen : An der Börse ist alles möglich.
#1.747
#1.748
#1.749
Danke für die Info!
#1.750
© www.Godmode-Trader.de
ALLIANZ – Wo ist der Boden?
Stand: 27. März 2003
Schlusskurs: 52,00 Euro
Die letzte Analyse vom Autor zu dieser Aktie stammt vom 28. November 2002 bei einem Schlußkurs von 114,60 Euro. Nur 2 Tage vor Erreichen des damaligen Erholungspeaks warnte er vor Kursen unter 60 Euro. Die Warnung davor am 31. Juli 2002 war ebenfalls voll berechtigt. Somit wurden die beiden langatmigen Abschwünge praktisch punktgenau an zwei markanten relativen Hochs im Vorfeld identifiziert.
Grafik monthly: [...]
Grafik daily: [...]
Die komplexe SKS an der Spitze des langjährigen Uptrends hat sich seit dem letzten Jahr geradezu verheerend auf die Kursentwicklung ausgewirkt. Bemerkenswert ist dabei, daß das langfristige theoretische Kursziel noch weit unterschritten wurde! Das macht zukünftige Prognosen nicht gerade einfacher. Selbst der Unterstützungsbereich bei 75 Euro wurde durchschlagen. (Monats-Chart)
Das relative Rounding Topp, welches sich auf diesem Unterstützungsniveau ausgeformt hatte, wurde regelkonform aufgelöst. Mit dem Bruch der 74,50 entwickelt sich bis jetzt ein fallendes Broadening Wedge, ebenfalls ein bärisches Muster.
Fazit:
Eine Umkehrformation ist nicht zu erkennen.
Unter streng methodischen Ansätzen ergibt sich ein noch deutlicher tiefer liegendes Ziel von ca. 44 Euro, wobei naturgemäß in dem 50er-Bereich zumindest mit einer kurzfristigen Konsolidierung gerechnet werden kann. Vorsicht ist dabei auf jeden Fall angebracht. Es ist nicht auszuschließen, daß die 50 zuerst gebrochen werden, bevor es zu einem Rebound an diese Marke kommt.
Technischer Analyst : Red Shoes
#1.751
für Godmode-Trader.de - die Bescheidenen
Rechthaber - ( da kann mal sehen was sie sonst noch so
rauspinseln ) - Redshoes ist schließlich Godmode-Trader
Mitarbeiter :-) DIE ANALYSE ZUR MÜNCHNER RÜCK - Ziel erreicht
bei 60 Euro - vom 28.3.03 - ( heute war zwar mal die 50 Euro
erreicht worden ,aber das spiel ja keine Rolle.) ---Münchner
Rück Aktie - Kursziel erreicht !-----http://www.wallstreet-online.de/ws/news/news/main.php?&actio…---
mal so 20 Prozent in 2 Tagen verschätzt - wenn das mal nicht
echte "Scharfschützen " sind . Früher gab es mal den Spruch :
ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn . Aber es strunzt
nicht damit . Also ihr Godmodeler . Nennt doch dann auch gleich
die vielen Nieten die ihr bei W.O. reinpostet. Das wäre ein
Zeichen von Charakter .
#1.752
Entscheidend bei der Beurteilung des Ratings für Thyssen ist doch nicht der Sachverhalt oder dessen subjektive Wertung, es ist der Kriterienwechsel
Entweder war es schon vor einem Jahr so
wie es heute verkündet wird oder es ist heute auch noch nicht
so.Genau das Spiel läuft bei Allianz und MüRü auch. Die Abschreibungen aus 2002 belasten in Zukunft nicht mehr, weg ist weg und das ganz entgegen der amerikanisch lockeren Bewertung zum strengen Niederstwertprinzip und gar mit der Chance auf Wertsteigerung.
Ich sehe eine deutlich gewollte Abweichung von der Realität und dies in die negative Richtung, aber Allianz Co. wehren sich leider nicht einmal selbst.
Leben geht weiter
auch wenn es heute nicht so
schaut
#1.753
Zu MüRü - was soll man zu einem Unternehmen sagen, dessen Geschäft die Kapitalanlage ist und das nach über 100 Jahren Tätigkeit in 1 Jahr 83% seines EK verzockt mit Aktien, obwohl die Renten ein super Jahr hatten?
Das ist indiskutabel.
ALV, seit Jahrzehnten an fast allen dt. Banken maßgeblich beteiligt, aber sie lassen die wirklich jede Dummheit begehen. Nochdazu wird ein Finanzvorstand von GS eingekauft, der es schafft, die marode Dresdner zu kaufen. Ex VV Wolfgang Schieren hatte seinerzeit die AMB der Dummheit geziehen (Kauf der BfG). Die Begründung war lächerlich, als ob Versicherungen nur über den Zukauf von Banken verkaufen könnten (siehe Bsp. AMB, die das wieder eingestellt hatten).
Man hätte ja auch die Kosten senken können und mit Kostenführerschaft und guten Kapitalerträgen für sich werben können.
Genau das muß nun passieren, aber auch dazu fehlt es offenbar an Leuten bei der ALV, die wissen wie man ein Versicherungsgeschäft betreibt. Siehe die exorbitante Kostenquote. Hier lauern die nächsten Probleme, wenn die Kosten wiederum kostenträchtig reduziert werden müssen (kennt man ja vom DreBa investment banking). Achso, das muß man ja auch noch beerdigen.
Der einzige Vorteil der ALV ist, die anderen in Dt. sind ähnlich schlecht. Da wundert es nicht, daß man mit diesem Anspruchsniveau in USA Schiffbruch erleidet.
Bei alldem interessiert es die ALV nicht, was aus ihren Aktionären wird, schließlich dürfte der Vorstand kaum Aktien halten.
Neues Kursziel € 35,- bei KE.
CU, goldmine
#1.754
CU, goldmine
#1.755
der Schulte-Noelle ist doch Angestellter, und die haben es ihm angetan, wegen der sozialen Verantwortung.
Zwei Jahresprämien für den Abschluss einer KLV muss doch drin sein, oder?
Ob der sich nicht schneidet, wenn sie jetzt noch mit der Mindestverzinsung von 2,75% hausieren gehen.
Dann ist Schluss mit KLV.
Dann kann er seinen Laden dicht machen.
Das wäre ja wohl ein Treppenwitz, wenn KLVs dann auch noch steuerfrei bleiben würden.
Wofür?
Damit die Herren die Kohle für Missmanagement einstecken?
Hoffentlich allianzversichert.
Schulte-Noelle, wohin hast du die Allianz geführt?
Versicherungen, die ehemaligen Witwen-und Waisenpapiere,
eine Handvoll Chaoten und eine Handvoll betrügerischer CEOs, denen unsere Geldverwalter auf den Leim gegangen sind, und schon brennt alles lichterloh.
Gesetzgeber, jetzt bist du gefordert, denen gewaltig auf die Füße zu treten.
Und da tönt schon wieder ein Chefvolkswirt aus den eigenen Reihen, anstatt den eigenen Saustall erst aufzuräumen.
Unglaublich.
#1.756
Ein wenig Realsatire der munich re

WERTENTWICKLUNG – ÜBERDURCHSCHNITTLICHE KAPITALANLAGE
Die Münchener-Rück-Aktie ist langfristig eine weit überdurchschnittlich attraktive Kapitalanlage. Im Zehnjahreszeitraum von 1992 bis 2001 ist ihr Kurs im Schnitt um 19,8 % jährlich gestiegen, der DAX hingegen lediglich um 12,6 %.Auch innerhalb der Assekuranz nimmt unsere Aktie weiter einen Spitzenplatz ein: Der Morgan-Stanley-Versicherungsindex legte im selben Zeitraum durchschnittlich um 14,2 % pro Jahr zu.
Ende 1992 benötigte ein Aktionär für den Kauf von 100 Münchener-Rück-Namensaktien zum Nennwert von 100 DM (umgerechnet 51,13 € ) bei einem Kurs von 2.600 DM (umgerechnet 1.329,36 € ) ein Kapital von 132.936 € (ohne Transaktionskosten). Wegen der beiden Aktiensplits vom August 1997 bzw. Januar 1999 entspricht das heute 2.000 Stückaktien.
Bei Wiederanlage der Dividenden in weitere Aktien und mittels Opération blanche – falls auch die Bezugsrechtserlöse reinvestiert wurden – erhöhte sich für den inländischen Aktionär der Depotbestand um 470 Stückaktien und 16 Optionsscheine.
Bei einem Kurs am 7. Mai 2002 von 266,50 € je Aktie und 50,60 € je Optionsschein ergibt das einen Depotwert von 659.065 € bzw. eine Wertsteigerung um 396 %. Nach der In-Zins-Methode errechnet sich daraus eine durchschnittliche Rendite von 18,7 % pro Jahr.
Ende Zitat
Wie bei Allianz geht mit sinkenden Kursen eine steigende Zahl der Aktionäre einher, es sind selbst geschaffene Probleme. HVB verkauft Allianz, MüRü verkauft Allianz, Allianz verkauft MüRü, Deutsche Bank verkauft Allianz und da die immer noch was davon haben sinken die Werte.
Zwei der größten Versicherungen der Welt zusammen zum Bruchstückspreis eines beliebigen größeren US Werts. Das halt nicht nur durch schlechte Kapitalmärkte, sondern zentral durch selbst gestaltete schlechte Kurse.
Wenn man denn vom Teufel geritten wird und unbedingt das Aktionärsvermögen senken möchte, warum bekommt nicht einfach jeder Aktionär entsprechende Aktien zugeteilt. Sie müssen eine Marktbelastung inszenieren
warum
#1.757
http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buil…
#1.758
Allianz latzt gut 70000 € für einen besetzten Platz im Aufsichtsrat, wenn die Dividende von 1,50€ gezahlt wird
Bis auf die Gegenanträge von
einem einzelnen Aktionär gibt es bei Allianz keine Diskussionen
bisher.Das können wir ändern

Ich bitte doch um Kandidaturen und Anträge

Glück auf
#1.759

Ein Jahr und der Gewinn je Aktie ist zweistellig würde ich sagen.
Glück auf
#1.760

Die Münchener Seuche muß doch einmal auskuriert sein

Glück auf
#1.761
Münchener Rück erregt Misstrauen
der Investoren (in a nutshell )Es hätte kaum schlechter laufen können für die Münchener Rück. Innerhalb von drei Tagen nach Bekanntgabe der Jahresergebnisse für 2002 am Donnerstag verlor die Aktie des größten Rückversicherers der Welt mehr als
30 Prozent....so,alle Fakten auf einen Schlag
!!Am Montag stürzte der Wert weiter ab und endete mit 52,50 Euro, ein Rückgang um 11,2 Prozent - dem tiefsten Stand seit zehn Jahren. Es gibt zwei aktuelle Vorgänge, die als Auslöse des beispiellosen Falles gelten könnten. Standard & Poor`s, die wichtigste Rating-Agentur, senkte ihre Beurteilung der Münchener Rück noch am Donnerstag gleich um zwei Stufen von "AA+" auf "AA-". Der Konzern hatte außerdem vor zwölf Tagen erklärt, frisches Geld über eine Anleihe aufnehmen zu wollen - hat aber trotz einer früheren Ankündigung bis heute kaum Einzelheiten genannt. Weder Volumen noch Zinssätze stehen fest. "Wir testen diesen Markt zum ersten Mal aus, da wäre es falsch, sich vorher festzulegen", sagte ein Sprecher am Montag.
Beides führte dazu, dass sich vor allem institutionelle Anleger und Hedge Funds von ihren Aktien trennten und dabei den Preis nach unten trieben. Dahinter steht aber eine sehr viel düstere Bedrohung für den Münchener Geldkonzern: Die Märkte misstrauen ihm. Sie glauben offenbar nicht, dass das Management an der Königinstraße die akuten Probleme in den Griff bekommen kann.
Ein Kernproblem der Münchener Rück spielte bisher in der öffentlichen Diskussion kaum eine Rolle: Der Konzern ist in großem Umfang am angeschlagenen deutschen Retail-Bankenmarkt beteiligt. Der Münchener Rück gehören 26 Prozent der HypoVereinsbank , 10 Prozent der Commerzbank - und 20 Prozent der
Allianz , die wiederum 100 Prozent
an der Dresdner Bank hält.Exponierter Konzern
Der Konzern ist in hohem Maße exponiert: die Bankenkrise schlägt ganz direkt durch, weil die Münchener Rück die Allianz und die HVB in ihren Bilanzen konsolidiert. Das könnte sich mit der geplanten Absenkung des Anteils an der Allianz auf 15 Prozent ändern, der Kern des Risikos bleibt, denn die Münchener Rück verringert die Stückzahl Allianz-Aktien nicht. Sie nimmt nur nicht vollständig an der Kapitalerhöhung der Allianz teil.
Die Münchener Rück sah sich in den letzten Jahren gerne in einer besseren Position als die Allianz, weil sie nicht den Fehler gemacht hatte, die Mehrheit an einer Bank zu übernehmen. In Wirklichkeit haben sich die beiden Gesellschaften in ähnlichem Maße im Bankbereich verstrickt.
Frappierend auch die Parallelen in ihren unglückseligen US-Engagements. Die Allianz blutet bis heute für die Übernahme der Versicherungsgesellschaft Fireman`s Fund, die trotz zahlreicher Sanierungsfälle am Tropf der Münchener Muttergesellschaft hängt.
Problematischer Einkauf
Ähnlich problematisch eingekauft hat die Münchener Rück. Die Tochter American Re weist immer neue, tiefe Löcher auf, die vom Konzern gestopft werden müssen - zuletzt 2 Mrd. Euro für Umwelt- und Asbestlasten, die Ende der neunziger Jahre schon unter Münchener-Rück-Hoheit angehäuft wurden und 2002 ans Licht kamen.
Auch die hohe Aktienquote des Münchener Konzerns wirkt sich jetzt negativ in der Beurteilung der Anleger aus. Noch Ende 2001, 21 Monate nach Beginn des Verfalls der Aktienmärkte, hatte die Münchener Rück 33,3 Prozent ihrer Kapitalanlagen in Aktien, einschließlich der 10,3 Prozentpunkte in Papieren der Allianz und der HVB. Ein Jahr später lag die Aktienquote bei 15,5 Prozent, einschließlich 4,3 Prozentpunkte Allianz- und HVB-Aktien. Die Rück musste 2002 im fallenden Markt in großem Stil liquidieren.
Zwar hat das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf in seiner Branche. Aber vielen Anlegern stellt sich dennoch die Frage, ob der Konzern im Kerngeschäft Rückversicherung genug verdienen kann, um die anderen Probleme in den Griff zu bekommen. Zweifel sind angebracht: Schon für 2002 waren die Preise für Rückdeckungen kräftig gestiegen. Dennoch hat die Gruppe eine Schaden- und Kostenquote von 122,4 Prozent der Beitragseinnahmen eingefahren, also ein sattes Defizit.
Die Münchener Rück ist in einer äußerst prekären Situation. Um ihre Rolle als führender Rückversicherer zu halten, kann sie sich eine weiteres Downgrading durch die Rating-Agenturen nicht leisten. Aber Standard & Poor`s sieht die Gruppe mit "negativem Ausblick". "Ein A+ wäre tödlich", glaubt Analyst Frank Stoffel von der WestLB Panmure. Um das zu verhindern, müsste die Münchener Rück möglicherweise doch zum bei Anlegern und Analysten unbeliebten Instrument der Kapitalerhöhung greifen - und damit dem Kurs noch mehr schaden.
#1.762
grüße
ibdnd
#1.763
Den Text habe ich schon ungefähr bei 200€ gesungen, Schürger und Kulka auch. Die Zersetzungserscheiningen sind aber keine Fäulnis
sondern Folgen der bei MüRü
und Allianz demnächst endenden Minderung gegenseitiger
Beteiligung. Diese Münchener Desinvestmentseuche schockt nicht
mehr, welches Abschreibungspotenzial birgt denn noch eine
HVB
oder die Allianz für die
MüRü
oder die MüRü für die
Allianz
Das wird man im Kurs zum Jahreswechsel verstanden haben
für mich ist heute
Vergangenheit Vergangenheit und Zukunft bleibt Zukunft ohne
Wiederholung der Vergangenheit.Die dümmliche Eigengestaltung der augenblicklichen Bedrängnis ist Geschichte.
Glück auf
#1.764

@friseuse
GS u. DB sitzen mit am Pokertisch.......
da brauchst schon verdammt gute Karten

g
zav
#1.765
Wie elend lange habe ich auf dieses Entgegenkommen im Kurs gewartet und wer da was will oder nicht
werde ich nie erfahren
Ist auch nicht wichtig, wichtig ist was
ich habe und das der Kurs erstmal im besten Bereich einer
ganzen Generation liegt.Da kann ich auf das Ende der gegenseitigen Malträtierung von Allianz und MüRü warten, die Abschreibungen sind ohnehin nicht wiederholbar. Fundamental ist das Risiko weitgehend eingetreten und damit raus, wir können uns um den Aufbau kümmern
Sollte sich der neue Chef an der
Entwicklung dieses Wirtschaftsstandorts und besonders der
Beteiligungsfirmen abmühen und Allianz mal Stärke und Expertise
zeigen, dann kann die Entwicklung auch sehr schnell nach vorn
und im Kurs nach oben gehen.Vermauert bleibt den Sterblichen die Zukunft.
Glück auf
#1.766
erst mit Allianz durchs tiefe Tal
, dann noch völlig unerwartet mit der
Rück
, da sollte ich zukaufen
, dein posting macht Mut

hoffentlich
besser versichert in die Zukunftcitrona
#1.767
Mein Orakel steht
bei 3:1 zu 45€So geht das nicht weiter

Wir sind doch in Deutschland und nicht in Nordkorea
#1.768
ABN Amro legt neue Turbo-Zertifikate mit folgender Ausstattung auf:
Emissionstag
Name
Basispreis
WKN
Fälligkeit
01.04.2003
Allianz Short
66
237981
open end
01.04.2003
Allianz Turbo
35
298155
03.11.03
01.04.2003
Allianz Turbo
30
298168
03.11.03

es bleibt spannend,
whyso
#1.769
oder nachkaufen nach oben oder nach unten!!!
Mein Kursziel bis 2005.
250 Euro!
Wenn wir keinen dritten Weltkrieg vor uns haben!?
#1.770
Allianz verkaufen
Independent Research
Die Analysten von Independent Research empfehlen im Rahmen ihrer technischen Betrachtung weiterhin, die Aktien der Allianz AG (ISIN DE8404005/ WKN 840400) zu verkaufen.
Die Aktie habe ihre Unterstützung von Mitte März bei 52,50 Euro signifikant durchbrochen. Die Abwärtsbewegung bleibe kurz- und mittelfristig intakt. Die markttechnische Situation sei insgesamt negativ.
Der MACD stehe auf Tagesbasis auf Verkaufen, auf Wochenbasis aber auf Kaufen. Der MACD habe gedreht und falle, er habe sich bereits deutlich seiner Signallinie genähert. Daher sei ein Verkaufssignal nicht weit entfernt. Positiv stelle sich hingegen die Situation beim OBV dar. Dieser habe einen hohen Stand erreicht und liege deutlich von seinen Tiefstständen entfernt. Diese positive Divergenz könne Vorbote einer Trendwende sein. Allerdings sei es noch zu früh, um auf eine solche Entwicklung zu setzen. Zunächst seien weitere Kursverluste wahrscheinlich.
Die Analysten von Independent Research empfehlen im Rahmen ihrer technischen Betrachtung weiterhin, die Aktien der Allianz AG zu verkaufen.
#1.771
Allianz neutral
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Allianz-Aktie (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) mit "neutral".
Im operativen Geschäft würden die Probleme anhalten. Ein großer Teil des Schaden- und Unfallgeschäfts der Allianz sei zwar strukturell hochprofitabel. Jedoch hätten Teilbereiche des Portfolios (AGF, Allianz Global Risks) derzeit eine sehr schwache Ergebnisentwicklung zu verzeichnen. Man sei im Lebengeschäft, insbesondere in Deutschland (hohe Überschussbeteiligung) und den USA (sinkende Margen bei Fixed Annuities) skeptisch, ob beim aktuellen Zinsniveau Überrenditen im Neugeschäft erzielt werden könnten.
Für die Allianz ergebe sich auf Basis der überarbeiteten Schätzungen und unter Berücksichtigung des Verwässerungseffektes momentan ein KGV von 10 (Basis 2004). Diese Bewertungskennzahl liege zwar deutlich unter dem historischen Durchschnitt. Jedoch sei das Unternehmen im Vergleich zur Peergroup trotz des jüngsten Kursverfalls sowohl mit Blick auf das KGV als auch auf den Embedded Value (Kurs/Embedded Value aktuell: 0,9) fair bewertet.
Die Analysten von Helaba Trust bleiben daher weiterhin bei ihrer neutralen Gewichtung der Allianz-Aktie.
das lässt viel Spielraum
in beide Richtungen -vile
geschrieben und wenig gesagt -bei 44 € bin ich dabei !!!
#1.772
Da haben die Kameraden nicht ganz unrecht.
Am besten in den Mini-Hype reinverkaufen und im Bereich von 37 - 40 Euro wieder einsammeln !

Gruss, der Hexer
#1.773
die Allianz hat sich bei den Kapitalanlagen selbst entsichert und das Vermögen der Aktionäre reduziert. Die Chancen im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung dem Kursverfall ein Ende zu bereiten stehen gut. Die Kurszielgebung von Hexer oder Germanasti ist ein probates Mittel in der Baisse, nur handeln im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung größere Adressen kursbestimmend.
Sicherheiten gibt es für Kurse nicht, nicht nach unten und nicht nach oben. Also wollen wir mal auf die Ansage des neuen Chefs warten. Die Analysten der Allianz zeigen Lemmingverhalten und verstehen nun die Vergangenheit, nur ist eine Prognose was anderes und darauf kommt es an

Glück auf
#1.774
anpassen, um nicht gegen den Strom zu schwimmen, insofern halte ich diese Berufsgruppe für völlig unnötig, weil wenig hiflreich.
Leider richten sich die Kapitalsammelstellen, sprich vor allem Fonds daran.
Auch so eine Überlegung, ob diese Einrichtungen überhaupt notwendig sind.
Das gilt selbstverständlich für KLVs in gleicher Weise, die steuerliche Sonderbehandlung gehört seit langem auf den Prüfstand, vor allem bei dieser Leistung.
Der Sonderfall Allianz und vor allem MÜRü sind natürlich durch die katastrophale Entwicklung an den Finanzmärkten, die katastrophale Fehleinschätzung bei den Akquisitionen
im Versicherungsbereich, die unselige industrielle Verflechtung verursacht, der Riesensaustall durch die Großbanken mit einem katastrohalen Management hat uns so in die Bredouille gebracht, dass die Hochrechnungen der zukünftigen Geschäfte der Allianz mit größter Vorsciht zu geniessen sind.
Was wird mit der Schadensabwicklung der Allianz durch den 11. September, was passiert, wenn die Allianz den Amis unterliegt, was passiert, wenn die Asbestschäden aus den 70-igern verhandelt werden, die alle nicht gedeckt sind,
auch nicht durch die Rückstellungen, was passiert mit den noch nicht abgeschriebenen Wertpapierbeständen?
Fragen über Fragen.
Ein Schulte-Noelle tritt nicht umsonst freiwillig als CEO ab, schon aus Gründen seiner Persönlichkeitsstruktur.
Der Mann hat Bockmist hoch drei gemacht, hat die Allinaz in die schlimmste Krise ihrer Geschichte hineinmanövriert,
hat seine Mitarbeiter, den Staat und seine Aktionäre auf die schlimmste Weise geschädigt.
Die Allianz braucht Jahre, um den Imageschaden aufzuarbeiten, hoffentlich ist sie stark genug, diese Phase zu überstehen.
Nicht der kleine Mann auf der Straße ist schuld an der Misere, ein Haufen wildgewordener, dilettantsicher Führer hat uns in die Bredouille gebracht, an der wir noch schwer zu beissen haben.
Daher die Reform muss im Haftungsrecht der Konzerne, in verschärften Aufsichtsregeln EU-weit beginnen, diese Heuler dürfen nicht mehr tun und lassen können, was sie wollen.
#1.775
Ich sehe die Allianz wie auch die anderen großen Kapitalsammelstellen nicht so sehr in der Opferrolle von zerfallenden Aktienmärkten. Dieses deutsche Kursdesaster brauchte Gestalter zur international hohen Realisierung der Kursverluste, kein Vergleichsindex hat das geschafft. Die Krönung sind die Versicherer, die leiden nicht nur im Kurs unter den sich verschlechternden Kursen, sie hauten sich die Aktien mit vereinten Kräften nach unten. Warum verkaufen sich MüRü und Allianz gerade in schlechten Kurszeiten und verursachen dadurch Vermögensschäden bei den Aktionären
Warum schreibt eine
Allianz die Dresdner mittelbar mit einigen Mrd€ ab
Durch eigenes Handeln hätte Allianz auch für einen Dax von 4000 oder gar einen Dow konformen Rückgang auf gut 5000 sorgen können, die Handelsaktivität auch bei der Dresdner würde heute besser sein. Allianz, MüRü, Hypo und Deutsche Bank haben die Chancen zur Beschädigung dieses Aktienmarkts intensivst genutzt, dies steht für mich fest und die Ausrede einer schlechten Aktienentwicklung lasse ich nicht gelten.
Den Eindruck einer vorsätzlich negativen Gestaltung der gesehenen Entwicklung werde ich nicht los, die entscheidenden Leute sind nicht so dumm wie die heute erkennbaren Ergebnisse in Bilanzen und Kursen. Die Schuldgebung und Beschmutzungen des Wirtschaftsstandorts Deutschland durch eine Deutsche Bank sind die Krönung der Heldentaten

In dieses Schema passen die veröffentlichten Analysen nach Eintritt des Kursrisikos und bilanzieller Abarbeitung von Schieflagen und Abschreibungsspielräumen.
Alles hat einen Sinn, welchen Sinn die Texte und Taten aus dem Hause Allianz haben werden
wird sich zeigen.Dabei hatten wir doch immer an die Macht der Allianz geglaubt und die ist auch vorhanden
nur warum wird sie nicht genutzt
Oder was meinst Du
#1.776
Dabei wird immer von Problemen Amerikas geredet und die sind wohl auch vorhanden.
Dann noch die Aufklärung zu Kursverlauf der MüRü und das war kein Aprilscherz

Allianz verkauft Anteile an Münchener Rück Dienstag, 01.04.03, 20:40
Wie die Allianz heute bekannt gab, hat sie im ersten Quartal 2003 ihre Beteiligung an der Münchener Rück reduziert. Der Anteil ist demnach von 22,4 auf knapp unter 20 Prozent gesenkt worden. Durch diesen Schritt wird die Beteiligung zum 31. März 2003 nicht mehr nach der Equity-Methode konsolidiert.
Kurzfristig will die Allianz keine weiteren Aktien verkaufen. Langfristig soll die Beteiligung allerdings auf ca. 15 Prozent reduziert werden.
Im Gegenzug wird die Münchener Rück partiell an der geplanten Kapitalerhöhung der Allianz teilnehmen und ihren Allianz Anteil dadurch ebenfalls auf rund 15 Prozent senken. Auf dieser Basis soll die bestehende langfristige Partnerschaft zwischen beiden Gruppen fortgesetzt werden.
Quelle: Finanzen.net
Also gehts morgen weiter auf
#1.777
wenn dem so wäre, wie Du es vermutest, dann wäre das kriminell, bewusste Schädigung des Standortes BRD.
Dass zwischen der Hochfinanz ein offenbarer Krieg besteht,
beweist ja die Übernahmeprozedur der Dreba.
Allerdings glaube ich eher an völlige Fehleinschätzungen der Finanzbranche, die durch viele Ereignisse in die Bredouille geraten ist und sich vorher nicht entsprechend abgesichert hat.
Eine Branche, die angeblich die Finanzmarktspezialisten
zuhauf im eigenen Haus hat.
Dazu kam die unselige Schrödersche Reform der Körperschaftssteuer und die steuerfreie Veräüßerungsmöglichkeit von Beteiligungen.
Ein Beweis, wie konstruktiv Schreibtischtäter, von Praxis Null Ahnung, gestalten können.
Mit dem Mund, ja, da sind sie Weltmeister.
Die Großbanken haben sicher den Vogel abgeschossen.
Jeder kleine Häuslebauer muss die Hosen runter lassen,
Verantwortungslos wurden Großkredite vergeben, der Staat soll dafür haften, halt wie bei den Sparkassen, wie Ackermann jetzt fordert.
Bei der Kreditvergabe hat aber niemand ein Wörtchen mitreden dürfen.
Die da oben werden es schon richten, Pustekuchen, die da oben haben uns erst so richtig in den Schlamassel gebracht
und müssen nicht einmal mit dem eigenen Vermögen haften.
Die Liquiditätslage der Allianz hat sich so dramatisch verschlechtert, die Risiken so erhöht, die Aufsichtsbehörde so die Daumenschrauben angelegt, die können garnicht mehr anders.
Das ist meine Meinung.
Daher mein Zorn auf diese Heuler in der Konzernspitze.
#1.778
Nimm mal die Oberheuler von der Deutschen Bank, die der FTD zu solchen Texten verhelfen Den Grund sieht die Deutsche Bank darin, dass der deutsche Aktienmarkt "zunehmend unter den Schwächen des Standorts Deutschland" leidet. Dabei werde die internationale Position deutscher Unternehmen häufig nicht ausreichend berücksichtigt
Nimm die relative Aktienkursentwicklung zu einem X
beliebigen Index von New York,
Mexiko
bis Polen
Deutschland ist immer der Loser und das
liegt an unseren Big Playern, den Gestaltern der Vergängnis,
den für aufbauende Investitionen inkompetenten
Desinvestmentstrategen. Dies wird durch eine lange Latte von
Desinvestments bei Allianz, MüRü, Deutscher Bank, Hypobank
belegtDas Ergebnis kennen wir, die Kurse von MüRü, Allianz und Hypobank sind Asche, die Deutsche Bank hat den eigenen Kurs dagegen gehätschelt. Direkte Folge dieser vereinten Handlungen ist Wertberichtigungsbedarf in Bilanzen auch bei nur unter dem Aktienumfeld im Kurs leidenden Unternehmen bis hin zu einer Verschärfung der Schieflagen anderer Versicherer.
Sich aus der Verantwortung stehlen und den Staat oder den Standort für alles verantwortlich machen zu wollen
läuft nicht.Die Bewegung findet nun ihr Ende mit der KE der Allianz, die MüRü ist anschließend ausreichend
in Allianz desinvestiert, den Grund für
den Kursverfall der MüRü haben wir im künstlich erhöhten
Aktienangebot der Allianz gesehen, die Zahlen waren dafür kein
Grund und die Ratings sind ohnehin mehr Feindpropaganda als
sinnvoll.Die Allianz wird den Kurszettel von hinten aufrollen, sie hatte es schon schwer ans Ende zu kommen


Glück auf
#1.779
Ich sehe eine untere Umkehr auf abgelächerlichtem Niveau
und eine strategische
Chance
#1.780
#1.781

Die MüRü verkauft nicht mehr

Die Deutsche Bank nimmt an der Kapitalerhöhung teil
und hat ihren destruktiven
Kursgestaltungsbeitrag geleistet
Die Hypobank ist mit ihren Verkäufen durch

Welche Sorge soll man sich noch bei den Gewinnaussichten machen

Die Dresdner ist verarztet und bilanziell teilentsorgt, die kann bald Wiederauferstehung feiern

Die Konjunktur wird durch einen Ölpreisrückgang in Fahrt kommen und mit ihr die Aktien steigen, das inflationsfreie Umfeld, hohe Liquidität und niedrige Zinsen bilden ein Explosionspotenzial aus dem Bilderbuch
Fehlt noch der platzende gordische Knoten
in den Hirnen der Risikowahrnehmer und Chancenverkenner.Auf diese Kurse hat eine Generation warten müssen, da ein Insolvenzrisiko nicht wirklich besteht
ist die Chance radikal extrem höher als
das Risiko.Die Hoffnung auf tiefere Kurse stirbt zuletzt.
Glück auf
#1.782
Wie kommst du auf 25? ist das dein Alter, hast du im Sommer Geburtstag?
Das einzige Problem, was die Finanztitel jetzt noch haben, ist sie sind zu billig denn keiner will sie zu den Kursen noch verkaufen, was im Sommer sein wird weiß ich nicht, aber auch wenn es sich hier nicht um einen neuen Markt-Titel handelt, würde ich einen Verdoppler in den nächsten zwei Monaten nicht ausschließen.
#1.783
Gegenbewegung, dann aber verkaufen nicht vergessen, da operativ die Dinge bekanntlich nicht so toll aussehen.
CU, goldmine
#1.784
Das will uns der gute Mann nicht erzählen


Es bleibt die Frage nach dem Eigenbeitrag der Allianz beim Weg aus dem selbstkonstruierten Kurselend. Schafft die Allianz die Wende von fast unverzinsten Rentenpapieren zu Aktien oder nicht

Ein anderer Ausweg aus dem Renditendilemma als der Aktienmarkt bleibt der Versicherungsbranche nicht, mithin ist Allianz so was wie das Zentrum strategischer Entscheidungen für den Standort Deutschland. Nun haben auch die Big Player einen Herdentrieb, die Bewegung könnte also heftig werden und Kurse von 100€ oder 150€ sind so utopisch nicht

Glück auf
#1.785
Warum nicht auf den primären Trend pokern
der verläuft bei
Höchstkurshalbe
und die Aktienverkäufer sterben aus, die
Belastungen sind gegessen, die Zukunft kann kommen
Der neue Chef wird doch für eine klare Ansage gut sein
hoffe ich
Glück auf
#1.786
Die Frage sei...soll ich mich wirklich freuen ?
Wann findet der HV statt ?
Fragen über Fragen

Whyso
#1.787
denke nach oben wird die luft sehr dünn
#1.788
#1.789
Der war gut
ich bin erstmal in die Küche
gerannt
Die Versicherungsgruppe Hannover hat laut HAZ übrigens die Aktienbestände verlustreich reduziert und sitzt nun risikoarm auf renditearmen Anlagen, nicht ohne vorher alte Lasten nach dem Armutsprinzip aufs nächste Jahr zu verschieben.
Whyso
HV ist am 29.4. und das gibt richtig böses Blut bei dem Kursverfall und dem Eigenbeitrag der Allianz dazu. Welcher Aktionär dankt schon für die Zehntelung, Teerung und Federung seines Vermögens

Der Aktionär von Allianz


Das Thema ist durch, wie im Kindergarten wird nach der planierten Sandburg nun die nächste gebaut.
Glück auf
#1.790
oder bloss eine tech. Reaktion?
Haben wir den Boden bei der Allianz gefunden???
Oder gehts morgen schon wieder nach unten?
#1.791
die allianz (und münchener) sind recht günstig
, bedenkt man die jetzige Bewertung KGV 6 o. 7
und hofft daß nicht noch mal große Jahresverluste eintreten -
wenn du glaubst morgen gehts wieder nach unten mach doch
einfach ein Fang-Limit mit 8 bis 10% unter Schlußkurs
, wer weiß was übermorgen ist 
der.hexer
die shorteritis geht mir als standardspekulant bzw. investor auf die nerven
, dadurch kommen recht unreale Kurse zustande
, vielleicht werden die Kurse
bald noch auf 0,99 herunter ge-shortet
, was hat das noch mit betriebswirtschaft
und börsenregeln zu tun
#1.792

@Nemax ,erste Positionen jetzt aufbauen ,aber etwas Pulver zum verbilligen Trocken halten .ALV ist ein glatte Verdoppler bis ende 03 -stick with the big guns ...
So long & good trades,
Whyso
#1.793
Die Versicherer Allianz (Dax) und Münchener Rück haben wie bereits angekündigt ihre Überkreuzbeteiligungen reduziert. Im ersten Quartal sei die Allianz-Beteiligung am Lokalrivalen von 22,4 auf etwas weniger als 20 Prozent gesunken. Dieser habe im Gegenzug seinen Anteil an der Allianz von rund 21 auf knapp unter 20 Prozent abgebaut, teilte der Versicherer mit. Angaben zu Verkaufserlösen der im März veräußerten Aktien wurden nicht gemacht.

Turbulenzen jetzt vorbei ?
Ich denke doch...
#1.794
Börse hat seit langem nichts mehr mit Anlage zu tun, daher war ja auch die steuerliche Behandlung von Spekulationsgewinnen mit Steuerfreiheit für Fonds absoluter Schwachsinn.
Die Spieler des Spielcasinos Börse wurden noch belohnt.
Hier wurden künstlich Arbeitsplätze für Spielernaturen konserviert.
An vorderster Front die Banken und Versicherer, Fonds haben sich mitbeteiligt und haben jetzt die Hose voll, weil ihnen die Klientel davonläuft.
Oberheuler Breuer heult schon über die Unrentabilität von Fonds.
Weil ihre Rechnung mit der Pusherei nicht mehr aufgeht, weil die Leute nicht mehr so doof sind und jedem selbsternannten Guru glauben.
#1.795
Warum sollte ein Kleinanleger
der nicht Trader ist
den Investmentluschen seine Aktien bei den
Kursen in die Depots werfen
Allianz wird schon wieder stolze Zahlen verkünden wollen, Schulte-Noelle wird sich auf die Bewältigung der Altlasten in grausamer Zeit berufen und stolz auf das übergebene Werk blicken. Sein Nachfolger darf dann mal wieder schwarze Zahlen präsentieren.
Oder nicht
#1.796
künstlich und spielernaturen ... das trifft ...
stimmt, hoffentlich sehen das noch mehr in Zukunft so, freilich wollen Banken verdienen und kommen mit immer neuen "spielsachen"
, nur wegen des kurzfristigen geldmachen
, abgesehen davon ob intraday,
shorten etc. zweimal gehts gut
beim dritten mal gehts daneben
...zudem mischen hier gewiefteprofis mit
die die märkte kennen und ausnützen...(und
das eiskalt)für mich gehts um Zahlen die sind jetzt eigermaßen zu beurteilen bei der allianz (ex dreba und ex konkurrenz) noch besser bei der münchener

gut versichert weiter

citrona
#1.797
Falls diese Ralley, die seit 2 Tagen am laufen ist (und durch die Hoffnung auf schnelles Kriegsende ausgelöst wurde) noch ein paar Tage laufen wird, glaube ich, dass wir an die 62€ drankommen könnten. Aber spätestens Freitag müsste es einen kurzen Rückschlag geben, wo man nachkaufen kann.
Ich bin gestern zu 47,1 eingestiegen und werde voraussichtlich bei +25% wieder verkaufen (Limit setzen bei~60), denn fundamental gesehen siehts ja nicht grade rosig aus.
go long!
bwl_mannheim
#1.798
Bei der überverkauften Lage und direkt vor dem freien Blick in die Zukunft nach HV und KE muß sich der Kursanstieg nicht auf den 60er Bereich reduzieren und selbst wenn
dann nur kurzfristig. Mittelfristig wird
Allianz doch wieder einen Platz an der Sonne erkämpfen.Oder haben die bei Allianz Jura und Pädagogik studiert

Glück auf
#1.799
sicherheit drin.
Kann man sicher in ca. 10 Tagen nochmals 36 - 43 kriegen:O
#1.800
lass sie doch erstmal bis 54 laufen, dann gehen wir raus und Du kannst dann vielleicht nochmal rein; wenn es nicht zu großen short-eindeckungen kommt
#1.801
ich kann dir versichern, WIR bei der Allianz haben nicht nur diese Studienfächer belegt.
Warte auf dei Aussichten bei der HV.
Gruß
#1.802
Formal ist das sicher so
Nur den Nutzen wird auch der geneigteste
Aktionär in den Ergebnissen suchen und nicht in warmen Worten.
Der Verkauf von MüRü Aktien zu Tiefkursen braucht vermutlich
Inspiration aus Grenzwissenschaften. Beschäftigt Allianz dafür
Parapsychologen
Wünschelrutengänger
oder hat Schulte-Noelle
Achleitner als Medium mißbraucht
Ich hab mal wen getroffen
der behauptete gar
Shareholder Value wäre die Steigerung des
Aktionärsvermögens
und nicht eine Spende an amerikanische
Konkursfirmen wie Worldcom
Zentrales Ziel täte gar eine Steigerung
des Aktienkurses sein
also hat Allianz nur die Börse verladen
und marschiert nach Norden durch
Oder habt ihr da bei der Allianz bessere Fachleute
die den wahren Wert eines
Aktionärs nicht auf monetäre Größen reduzieren und ihn in der
Entsagung von weltlichen Werten fördern möchten, die mit ihm
Finanzyoga machen oder ihn gar zu einem Kursfakir
ausbilden
Das hört sich sehr interessant an
die Aktien brauche ich
Glück auf
#1.803
um welche 3 AUSSICHTEN gehts es

gruß citrona
#1.804
Die Mitarbeiter verzichten auf alle AT Gehälter bis der Gewinn pro Aktie zweistellig ist.
Dividende und Kapitalerhöhung werden gestrichen, Vorstand und Aufsichtsrat verzichten auf ihre Bezüge bis einfache Rentabilitätsziele erreicht sind.
Die Dresdner wird nicht mehr von der Allianz ernährt und nährt künftig die Aktionäre.
Allianz investiert in deutsche Aktien und beschließt ein Aktienrückkaufprogramm.
Ungewollte Aktien verteilt die Allianz künftig an eigene Aktionäre.
Übernahmen in USA werden ausgeschlossen, Osteuropa wird aufgekauft.
Glück auf
#1.805
das wäre genau der richtige Ansatz.
Weg von den hohen Provisionen, da nicht gerechtfertigt.
Schulte-Noelle und sein Team haben bewiesen, wie sie als Finanzdienstleister mit den Geldern ihrer Kunden und Aktionäre umzugehen pflegen.
Dass immer gerade aus der Ecke der "Chefvolkswirte" die schlauen Sprüche kommen, erzürnt am meisten.
Immer im nachhinein wissen diese Schlaumeier, wie man es besser hätte machen können.
Diese Species ist doch genauso überflüssig wie sämtliche Unternehmensberater.
Ein Roland Berger entdeckt sein Herz für den Mittelstand, weil ihm das Geschäft mit den Globalplayer wegbricht.
Kein Wunder, hat er sie doch beraten.
Das Ergebnis ist bekannt.
Die Leute sparen schön brav jahrelang an und werden mit den ach so widrigen Umständen abgespeist, von Krisenmanagement haben die anscheinend noch nie was gehört.
Man darf eben nicht zulassen, dass einige wenige Hunderte von Millarden ohne eigenes Risiko verwalten dürfen.
"Dann findet man niemanden mehr, der Verantwortung übrnimmt" tönt man aus den Vorstandsetagen.
Welche Verantwortung haben sie denn übernommen, die den eigenen Geldbeutel betrifft?
Ich sehe weit und breit keinen aus diesen Kreisen.
Ich höre immer nur die großen Sprüche.
#1.806
Mit dem Absenken ihrer Überkreuzbeteiligungen auf unter 20 Prozent müssten beide Versicherer bereits im anstehenden Erstquartalsbericht ihre Anteile nicht mehr "at Equity" bilanzieren; Verluste würden also nicht länger anteilsmäßig abgeschrieben und damit der Jahresüberschuss nicht mehr geschmälert. Für die Münchener Rück sei dies bei einem Verlust der Allianz von 243 Mio EUR im vergangenen Jahr weniger tragisch gewesen, sagt Frank Stoffel von der WestLB. Die Allianz aber habe unter den anteiligen Abschreibungen auf den hohen Verlust der Münchener Rück von etwa 2,2 Mrd EUR stark gelitten.
Dass die Allianz in der nächsten Zeit keine weiteren Münchener-Rück-Aktien verkaufen will, dürfte letzteren zusätzliche Luft verschaffen. "Auch von den geplanten Finanzierungsmaßnahmen der Münchener Rück sind keine Überraschungen mehr zu erwarten", vermutet Winkler. Fundamental ändert sich durch den Abbau der Beteiligungen nach Aussage eines Analysten aber "wenig bis gar nichts". Selbst wenn man annnehme, dass die Allianz ihren Anteil an der Münchener Rück um etwa zweieinhalb Prozentpunkte reduziert habe, so habe sich damit ihr gesamtes Aktienengagement von 63 Mrd EUR lediglich um rund 300 Mio EUR verringert.
"Die Risiken beim Aktienanteil der Allianz sind mit dem Verkauf kaum geringer geworden, an der fundamentalen Bewertung ändert sich also so gut wie nichts", lautet das Fazit des Branchenbeobachters. An den Gewinnschätzungen und Kaufempfehlungen der Institute werde sich daher aller Voraussicht nach nichts ändern. Anders sieht es Frank Stoffel von der WestLB: Zumindest für die Münchener Rück sei der geringere Anteil an der Allianz mitelfristig von Vorteil. Dadurch komme die Kernkompetenz - das aktuell gut laufende Rückversicherungsgeschäft - bilanziell stärker zum Tragen.
Aus diesem Blickwinkel sei für die Allianz der Abbau ihres Münchener-Rück-Anteils eher von Nachteil. Sollte die Münchener Rück sich wie von Stoffel erwartet operativ erholen, so schlage sich dies künftig nicht mehr im Ergebnis der Allianz nieder. "Gute Zahlen von der Münchener Rück gehen der Allianz verloren", sagt der Analyst. Für neue Prognosen und Einstufungen müssten aber erst die Details abgewartet werden, heißt es.
Winkler von ICF Kursmakler weist auf den günstigen Zeitpunkte der Aktienverkäufe hin: Diese seien in dem stark fallenden Gesamtmarkt und angesichts des alles dominierenden Irak-Krieges "quasi untergegangen". Dabei hätten die Umsätze deutliche Hinweise gegeben: In Allianz hätten sich die Umsätze in der zweiten Märzhälfte im Vergleich zur ersten verdoppelt, in Münchener Rück seien in den letzten drei Märztagen sogar "drei- bis viermal so viele Aktien wie an normalen Tagen" verkauft worden, erklärt Winkler.
+++ Benjamin Krieger
vwd/2.4.2003/bek/tw
#1.807
die 40 Euro morgen oder spätestens am kommenden Montag ge-
testet werden. Mit der Verringerung der Beteiligung an
Münchener Rück hat man sich einen Gewinnposten genommen
und zugleich mit Verlust verkauft.
#1.808
Soll ich jetzt lachen oder heulen?
#1.809
Humor braucht man schon. Allianz wird das eigene Handeln der Verschleuderung von Aktien zu Tiefkursen gut zu verkaufen wissen, was auch eine Leistung ist

Im Vergleich zur MüRü wird schnell die eigene Kursgestaltung klar. Kapitalerhöhung angekündigt und mit allen Mitteln hat Allianz selbst den Kurs belastet.
Für weitere Eskapaden ist den Helden nun die Munition ausgegangen
Allianz bildete ein Island
Reversal
Schürger
Maßstab von Vorstandsleistungen ist immer die Aktienkursentwicklung und bei der Kurszerstörung sehe ich Vorsatz, für grobe Fahrlässigkeit sind die Fakten zu prägnant. Allein wegen der an die Dividende gekoppelten Aufsichtsratsbezüge gehört die Dividende gestrichen, wirtschaftlich ist sie bei dem Ergebnis eh nicht angesagt. Diese feiste Selbstbedienungsmentalität aus geschrumpfter Masse hat es selbst beim Genossen Erich nicht gegeben. Aber der hatte auch keine Aktionäre zur Refinanzierung.
Welche Ziele verfolgt Allianz bis auf die Bereicherung der handelnden Personen noch
ich verstehe das
nicht
Welche Wundertüten macht der
Vorstand zur HV auf
Glück auf
#1.810
die komplewtte investmentsparte kann man rausschmeissen
und es einem erfolgreichen trader übergeben der würde das viel besser machen
#1.811
#1.812
angesichts der aktuellen Risiken.
Münchener Rück hingegen ist unnötig abgestraft worden.
#1.813
Allianz vermittelt keine strategischen Konzeptionen, die werden wohl als Leckerchen bei der HV zur Frustbesänftigung nachgereicht. Die zentralen Entscheidungen Amerikaausflug, Desinvestment in Deutschland rundum, Investment in Dresdner ohne im Ergebnis nachweisbare Expertise sind keine Tradingfragen, die Dimensionen Zeit, Kapital, Risiko sind dafür zu hoch.
Das ist eine Frage des Weges und nicht in welche Pfütze man tritt. Allianz verkaufte MüRü wohl unabhängig von Kursen, es stand wohl das Quartalsende bevor und bis dahin wollten die den Anteil auf Teufel komm raus reduziert haben.
Das ist Allianz gelungen, oder kann man das anders sehen

Glück auf
#1.814
Die Risiken haben sich fundamental mit den Abschreibungen, markttechnisch mit den belastenden Verkäufen eindrucksvoll reduziert. Im Kurs sind wir eine Generation früher angelangt, das Fett ist weg. Man kann zur Aufbauphase auch im Kurs übergehen, die KE mag da noch als Bremse wirken und dann kann sich der Kurs im dreistelligen Bereich normalisieren.
Glück auf
Glück auf
#1.815
also der Spruch mit "Glück auf", der hat schon was.
Ich muss wirklich jedesmal grinsen, wenn ich`s lese.
Weiter so!!!
#1.816
"Dividende und Kapitalerhöhung werden gestrichen, Vorstand und Aufsichtsrat verzichten auf ihre Bezüge bis einfache Rentabilitätsziele erreicht sind. "
Ich stimme dafür das wir " Friseuse" in den ALV Vorstand am 29.04 wählen sollten -dann steht der Kurs gegen ende Mai bei ca.111,11€ (tendenz steigend )
Diese Vorschläge werde ich ein gewisse Herr Achleitner auch noch weiterleiten (selbstredend ,nur mit dein einverständnis Friseue )
paul.achleitner@allianz.com (sekretarin Frau Nestelthaler)
gruß,
Whyso
Ach Paul ,falls Du bei WO diesen Board mitliesst ,gib Bescheid dann vergesse ich das mit den Mail !!!:laugh
#1.817
Die Abschlußformel muß ich ändern
es geht ja auch nicht mehr in die
Grube
Wie ist denn der Gruß bei
Bergsteigern
#1.818
Mach nur
Wo der Kurs einer Allianz
nach klarer strategischer Ansage, Abschluß der HV und einem
Ende der Desinvestmentära in Deutschland
bei gleichzeitiger Auflösung der
geopolitischen Verklemmung und Entfaltung der Konjunktur
basierend auf den Rahmendaten von Liquidität, Öl und
Zinsen
steht
Der Kurs wird sich nicht bei 111,11 halten lassen. Märkte entwickeln alle Jahre wieder Dynamik auch nach oben und da sehe ich viele Kapitalsammelstellen unterinvestiert. Bis 11.11. ist die Zielmarke 111,11€ schon gut. Danach wird Allianz doch wohl für zweistellige Gewinne je Aktie und ein KGV >15 gut sein.
#1.819
"Mach nur Wo der Kurs einer Allianz nach klarer strategischer Ansage, Abschluß der HV und einem Ende der Desinvestmentära in Deutschland bei gleichzeitiger Auflösung der geopolitischen Verklemmung und Entfaltung der Konjunktur basierend auf den Rahmendaten von Liquidität, Öl und Zinsen steht " :aber das Atmen dabei nicht vergessen

Dein Kursziel gefällt mir auch recht gut ..ich habe übrigens meine zweite "Tranche" ALV heute zugelegt bei 51,1€-lieber in ein steigende Kurs hineinkaufen, als in ein fallende auf bottom fishing gehen.
wie sagt mann so schön,
Glück auf,
Whyso
#1.820
Geht das als Island Reversal durch

Allianz hat fast 1000 Mrd€ unter ihren Fittichen und kostet davon 1%. Daraus sollte sich doch ein Gewinnmarge von 0,5% realisieren lassen, mit Börsenrückenwind auch mal mehr
so auf Sicht bis 2005 
Die machen Geschäfte ohne Ende, dieses Geschäft ist im Wettbewerbsvergleich margenstark und bei den Aktionären kommt nichts an. Es wird Zeit für einen Macher bei Allianz und eine wirtschaftliche Führungsrolle in Deutschland.
Venceremos
#1.821
short em down den dreckswert
#1.822
Was ist aus den versprochenen Zuteilungsquoten geworden
werden die gerade
organisiert
Hat am Ende gar die Deutsche Bank Aktien an Allianz wie vor der Entflechtung

Die Frage
wem diese Gesamtinszenierung
dient
ist immer noch nicht
beantwortet
#1.823
#1.824

Meine Stimmen hättest Du.
#1.825
Wie bereits mal vorgerechnet benötigt die ALV nach der KE, bei der ja nur das bereits verzockte Geld wieder aufgefüllt wird, ca. € 2,5 Mrd Gewinn vor Steuern, um ihre derzeitige Bewertung um die € 50 zu rechtfertigen.
Das traue ich diesem Vorstand aber nicht zu. Wie kann denn der Vorstand für die Anlageentscheidungen da noch an Board sein?
Generell sollte man m.E. solchen Leuten kein Geld geben.
Die € 1,0 bil, die Friseuse so gern zitiert, stammt i.w. aus den US-Töchtern in der VV (u.a. Pimco). Dort liegen weitere stille Lasten, sofern sich deren Ex-Mutter entschließt, ihre Verkaufsoption für ihre Restanteile an ALV auszunutzen, um dafür > € 2 Mrd USD zu erhalten. Soviel ist der Laden mit dem $ 50 Mio Gehalt für Bill Gross aber nicht wert.
CU, goldmine
#1.826

kann man so blöder sein, den herrschaften das einsammeln noch zusätzlich erleichtern ?
strong hold
#1.827
Evt. können Mitarbeiter der ALV auch nicht rechnen. Wir hatten kürzlich so einen Fall bei MLP, der meinte, es käme auf absolute Kursrückgänge an, nicht auf die Prozente. Bestätige doch nicht alle Vorurteile gegen Finanzdienstleister (welch ein Wort).
Die Aktie hat sich bereits fast gezehntelt. So ein Desaster vermeidet man mit charttechnisch geeignet gesetzen stop-Marken.
Im übrigen ist es dem Markt bei diesen Umsätzen völlig wurst, was Kleinanleger unter € 10 Mio mit ihren Papieren machen.
CU, goldmine
#1.828
Was kommen wird
kann man gestalten
und dafür sollte die Frage nach
Erscheinungsbild und den Gründen des heutigen Dilemmas
beantwortet werden. Zentral hat Allianz wie andere
Kapitalsammelstellen ein Kapitalanlageproblem, die Frage ist am
Ende
wer macht den Anfang den einzig
möglichen Ausweg über steigende Aktienkurse zu gehen und die
herrschende Risikoaversion zu überwinden. Es sind Gestalter des
Aufschwungs gefragt, Kapitalbereitstellung für Investitionen
und künftige Rentabilität.Wie eine Desinvestitionsära aussieht
wissen wir nun
Kaum eine Aktie hat die Brisanz von Allianz

Wir haben die zögerlichen EZB Schritte gesehen, wir sehen die kontraktive Sparpolitik unserer Regierung, wir warten auf die große Konjunkturleuchte durch einen Ölpreisrückgang und implizierte Aktienkurssteigerungen.
Verhängnisvoll, da trendverschärfend
ist die Tätigkeit eines Bafin mit der Folge
einer niedrigen Aktienquote bei Kapitalsammelstellen, die
Diskussionen über Basel2 und diese ganzen Risikodebatten
nach Eintritt. Da wird es lächerlich.Die Big Player haben die Hose voll und jeder Händler dort braucht Begründungen für Longpositionen, dafür sieht es noch schlecht aus. Die Rettung wird wie immer in diesem Land extern kommen, der Ölpreis ist gecrasht und sollte sich dieser Trend stetig gestalten
so werden Konjunktur und Aktien steigen.
Allianz kann sich gegen einen Wertzuwachs in ihren
Kapitalanlagen nicht wehren, falls sie die Drehung von den
Renten- in den Aktienmarkt gebacken bekommen.Allianz ist Täter und Opfer und zur Zeit sehen wir Investmentmikado in reinster Ausführung. Dreht die Geschichte sind andere Bilanzen bei Allianz kein Thema.
Pfandbrief
Abnicken für 71500€ wäre ein guter Job, aber die sind schon verteilt.
Glück auf
#1.829
habe jetzt nochmal zu 48.20 gekauft.
Erste Tranche bei 47.40.
Ich finde dass die Allianz unter 50 absolute Traumkurse als Longpositionen sind.
Kaufen wenn die Kanonen donnern !
In diesem Sinne,
Gruß aus Frankfurt
#1.830
Hoffen wir mal, das das eine Weise Entscheidung war.

@Friseuse
Ich weiss nicht, ob schon irgend wo geschrieben ?
Was wäre ein realistischer Wert für ein Bezugsrecht ?
Gibt hier irgendwo schon Zahlen ?
Gruss und besten Dank
#1.831
die Abwicklung der Bezugsrechte wird nach meiner Info am 10.04. bekanntgegeben.
Laut meinem Banker wird voraussichtlich im Verhältnis 3 (alt)zu 1 (neu) ausgegeben.
Gruß aus FFM
#1.832
dann sehen wir ja noch die 30 !!!

Gruß aus MTK
#1.833
etwas präziser wegen der Zahlen...
Aus älteren KE Kurs und Bezugsrechte ins Verhälnis bringen oder Holzweg

sorry, lese leider nicht immer mit
Gruss
Habakus
#1.834
. Heller sprach von einem KGV von 7, aber
für welches Jahr? Wenn man auf die radikal zusammen
gestrichenen Gewinnschätzungen diverser Analysten schaut, kommt
die 7 wohl frühestens 2005 oder 6 in Frage. Ok, die Märkte
antezipieren, aber sie überspringen nicht gleich ein paar
Jahre.Kurzfristig wird der Kurs wohl bis Ende nächster Woche, also bis zur Bekanntgabe der Details der KE, unter Druck bleiben. Man wird so den Kurs der neuen Aktien drücken wollen und es scheint mir durchaus denkbar, daß Allianz gegen den Markttrend nochmal neue Tiefs sieht, bevor eine nachhaltige Kurserholung einsetzt.
#1.835
Bei 3:1 zu 45€ werden alle Ziele der Beteiligten erreicht, ein niedrigerer Bezugskurs führt nicht zur gewünschten Anteilsreduzierung der MüRü bei >= 45€ erreicht Allianz gut die gewünschte Kapitalzufuhr. Bei gutem Umfeld geht Allianz eher mit dem Bezugspreis rauf, an einen größeren Wert des Bezugsrechts glaube ich nicht, dann kommt MüRü nicht auf die 15% und der Bereich ist erklärtes Ziel.
#1682 von Friseuse 30.03.03
Allianz hat 266 Mio. Aktien und will über die Kapitalerhöhung 3,5Mrd€ bis 4Mrd€ erlösen. Durch das genehmigte Kapital von 300Mio€ und das anteilige Grundkapital je Aktie von 2,56 Euro ist die maximale Aktienstückzahl neuer Aktien auf gut 117 Mio begrenzt. Die MüRü wird im Rahmen einer Operation blanche an der Kapitalerhöhung teilnehmen und ihren Anteil auf 15% abschmelzen. Allianz hatte bei vergangenen Kapitalerhöhungen mit Bezugsrecht ganzzahlige Verhältnisse. Damit bietet sich ein Bezugsverhältnis von 3:1 als wahrscheinlich an. Bei 88 Mio. neuen Aktien ergibt sich ein Bezugskurs zwischen 40 und 45€. Ein höherer Bezugsrechtswert und die von Munich Re angekündigte Operation blanche führen zu einem höheren als dem angestrebten Allianzanteil von 15%, also spekuliere ich mal auf einen Bezugskurs von 45€, Bezugsverhältnis 3:1 und das die Unterstützung vom Freitag bei 50€ auch ein Zeichen des Bankenkonsortiums war.
Glück auf
#1.836
siehst Du, deshalb sehe ich mir solche Sendungen garnicht mehr an.
Wer solchen Heulern ständig eine Plattform bietet, muss sich nicht wundern, wenn die Einschaltquoten immer niedriger werden.
Unbewusste Beeinflussung ist nicht ausgeschlossen.
Dass der Heller sich überhaupt noch auftreten traut.
Der muss sich doch selbst schon blöd vorkommen.
Diese Leute haben offenbar kein Verständnis dafür, dass
sie nur mit fremden Geld, dem Geld der Kunden arbeiten, da kann man sich ja Flops am Stück leisten.
Und ich bin mir sicher, dass der Heller sowieso das nicht nachvollzieht, was er da so konfabuliert.
Sein Image wird davon auch nicht besser, ständiges Danebenliegen sollte seinen Ruf als "Experten" nicht so gut tun.
Friseuse, bei dem Kursverlauf können wir auch langsam
zur Empfehlung der Allianz übergehen, sollte kein Kunststück mehr ein, oder?
Nach der Dreba kriegen die ja doch wieder ein paar Euro
in die Kassen.
#1.837
------
Aktienhändler berichten von Gerüchten, nach denen der niederländische Konzern Unilever am Freitag ein Übernahmeangebot in Höhe von 130 Euro je Aktien vorlegen soll. Analysten halten dies allerdings für unwahrscheinlich: "Diese Transaktionen würde die ohnehin recht hohen Schulden von Unilever weiter vergrößern." Zudem sei es derzeit nicht vorstellbar, dass die Allianz, die rund 40 Prozent an Beiersdorf halte, für 130 Euro je Aktie verkaufen wolle.
------
Mit Kursgewinnen von 1,8 Prozent auf 62,40 Euro können sich Münchener Rück den Gewinnmitnahmen entziehen, kommen aber auch von ihrem Tageshoch zurück. Teilnehmer verweisen zur Begründung auf die Hochstufung der Aktie durch die US-Investmentbank J.P. Morgan auf "Overweight" von "Neutral". Dagegen liegen Allianz immer wieder zeitweise im Minus - einem Händler zufolge setzen Leerverkäufer die Aktie unter Druck. Sie rechneten damit, die Aktie bei der bevorstehenden Kapitalerhöhung billiger zu bekommen sei. Aktuell fallen Allianz um 3,4 Prozent auf 49,10 Euro.
alles unter 46€ kauf ich bis die Bank Streikt !!!
gruß
Whyso
#1.838
Bitte Quelle für erste Behauptung nennen!
#1.839
Die KE hält Allianz noch in diesem Bereich. Dann noch einige warme Worte vom neuen Chef gegen Monatsende und es ist für Jahre Schluß mit günstig.
Für diese Kurse liefert Allianz wenig Scheidungsgründe, die gabs bei 200€ und wir haben das gesehen
warum sollten die Käufer zu 200€ den
Anstieg richtig prognostizieren
Die Betteleien von Tradern
hier stecke ich auch weg.Für eine nachhaltige Trendwende fehlt noch eine klare Ansage aus dem Umfeld und von Allianz, die Gelegenheiten ergeben sich aus dem hoffentlich bald endenden Irakkrieg und der HV. Wenn es mit Beiersdorf konkret werden sollte
hüpft die Aktie.Warten wirs ab

Glück auf
#1.840
Nicht mal ne Sekunde wuerden die
zoegern. Das limbische System wuerde sofort zum Kugelschreiber
fuer die Unterschrift greifen lassen.
#1.841
Hier ein Auszug
Hochkuponanleihe mit Tilgungsmöglichkeit durch Aktien
8,00 % p.a. DB-Aktienanleihe Allianz AG 21.01.2004
WKN 781 173
ISIN DE0007811739
Emittentin Deutsche Bank AG, Frankfurt.
Emissionsvolumen EUR 7.000.000,00.
Kupon 8,00% per annum (30/360).
Verkauf Die Schuldverschreibungen werden von der Emittentin freibleibend zum Verkauf gestellt.
Der anfängliche Ausgabepreis wurde auf Grundlage des Wertes des Referenzgegenstandes am
02. April 2003 festgestellt.
Beginn des Angebots 04.04.2003.
Valuta 08.04.2003.
Zinsfälligkeitstag 21.01.2004
Fälligkeit 21.01.2004
Stückelung EUR 5.000,00 (Nennbetrag je Schuldverschreibung).
Anfänglicher Ausgabekurs 100 %.
Zahlung bzw. Lieferung Die Rückzahlung erfolgt entweder zum Nennbetrag in EUR oder, nach Wahl der Emittentin,
durch Lieferung von 168 Namensaktien der Allianz AG. (WKN 840 400) je Schuldverschreibung
im Nennbetrag von EUR 5.000,00, vorbehaltlich einer Anpassung gemäß den
Emissionsbedingungen.
Market Making Deutsche Bank AG, Reuters: DBWA170ff.
Verkaufsbeschränkung Die Schuldverschreibung darf in anderen Ländern und an fremde Staatsangehörige nur in
Übereinstimmung mit den entsprechenden Gesetzen und Beschränkungen verkauft werden.
Bei dieser Schuldverschreibung erhält der Anleger eine hohe Kuponzahlung, die über dem Marktniveau liegt. Die Rückzahlung
der Anleihe erfolgt entweder zum Nennbetrag oder in Form von Aktien. Wenn der Aktienkurs unter EUR 29,76 fällt, kann die
Rückzahlung in Form von Aktien erfolgen. Dabei erhält der Anleger 168 Namensaktien der Allianz AG (WKN 840 400) für die
Schuldverschreibung im Nennbetrag von EUR 5.000,00.
#1.842
Banken sind Handelshäuser, sie leben davon eine Marge zu erzielen und das machen sie auch mit solchen Konstrukten. Die 8% wecken bei einigen Kunden die Gier und der Deutschen Bank stehen alle Chancen nach oben offen. Der Kunde stellt sich beim Verkauf von Puts bei gleichem Risiko besser.
Das ist ein Idiotenprodukt, lebt nur von der Produktíntransparenz und dem Pawlowschen Zinsreiz. Das liegt nicht an Allianz oder in Allianz begründet, so einen Unfug gibt es auch bei anderen Daxunternehmen.
Glück auf
#1.843
Soll das schnell sein ?
#1.844
Bei Allianz liest sich das so
Unter Berücksichtigung der
weltpolitischen Verhältnisse soll die Bezugsrechtsemission
relativ schnell durchgeführt werden. Die Einzelheiten werden
kurzfristig vor der Emission und abhängig von der aktuellen
Marktlage noch festgelegtNächste Woche sollte es schon sein.
Glück auf
#1.845
Ich will niemanden in sowas reinlocken....
war rein als info wegen andienung bei Kursen um 30.
Bei Wkn 840400 blockiert bei mir die enter-taste

The winner takes it all (Schwedenband).
jetzt geh ich backen
zav
#1.846
weg frei für 55
#1.847
wichtigstes strategischtes ziel erreicht!!!!!!!!!!
#1.848
#1.849
#1.850
#1.851
#1.852
#1.853
Dann gib doch einen Suchauftrag nach einer ehemals mächtigen Firma mit geschickter Selbstzerstörung im Kurs auf

Da wird schon Allianz kommen

Das Ergebnis ist eine Leistung und kein Schicksal.
Kaum zu glauben
#1.854
und
wo liegen eure KZ mit Zeitraum
#1.855
Allianz wollte ich immer schon haben, schon vor zwanzig Jahren und nun sollte es sein. Einen Teil möchte ich einfach sammeln
einen Teil traden und
mittelfristig spekuliere ich auf einen Ausgleich der relativen
Schwäche zum Dax oder auch zu einer Deutschen Bank.Mit einem Daxanstieg auf 4000 will ich 150-200€ sehen und das unter einem Jahr.
Mutig
aber Allianz war auch für
den Faktor 10 in drei Jahren schlecht
Glück auf
#1.856
nachdem ich die allianz schon eine ganze weile beobachte, zwischendrin mal einen put darauf hielt und nen schönen gewinn erzielte wird es vielleicht doch langsam an der zeit etwas in dieses unternehmen zu investieren.
aber für mich ist der früheste zeitpunkt erst nach der kapitalerhöhung. würde mich nicht wundern, wenn die allianz noch mal etwas weich um die knie werden würde bis es zur kapitalerhöhung kommt.
zumindest bin ich davon überzeugt, dass der kursverfall ein vorübergehender vorgang ist der nicht mehr lange anhält.
ich wünsche allen viel spass mit dem papier...

mfg hopy
#1.857

Victoria scheitert an Test der Aufsichtsbehörde
Die Kapitalmarktkrise hat die Victoria Lebensversicherung schwer getroffen. Als erster großer deutscher Lebensversicherer hat das Unternehmen gestern eingestanden, dass es den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vorgeschriebenen Stresstest nicht bestehen wird.
ali DÜSSELDORF. Der Stresstest prüft, ob ein Lebensversicherer seine Verbindlichkeiten noch bedienen könnte, wenn die Kapitalmärkte noch einmal deutlich absacken sollten. Er dient der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als Frühwarnsystem. Bis zum 31. März mussten alle Lebensversicherer die Ergebnisse des Tests der Aufsicht melden. „Schafft ein Lebensversicherer den Test nicht, löst dies aber noch keinen Automatismus aus“, sagte ein BaFin-Sprecher.
Ursache für die Probleme des siebtgrößten deutschen Lebensversicherers ist die im Marktvergleich hohe Aktienquote von über 12 %. Durch den starken Kursverfall an den Aktienmärkten weist die Bilanz der Victoria Leben, die zum Ergo-Konzern der Münchener Rück gehört, so genannte „stille Lasten“ bei Aktien von rund 1,5 Mrd. Euro aus. Das ist der höchste Wert, den bislang ein Lebensversicherer ausgewiesen hat. Stille Lasten entstehen, wenn ein Versicherer Wertverluste bei Wertpapieren nicht gewinnmindernd abschreibt, weil er die Kursverluste als nicht dauerhaft ansieht. Nach Angaben von Victoria-Vorstandschef Michael Rosenberg stammen rund 750 Mill. Euro dieser stillen Lasten allein vom Wertverlust der Beteiligung von 3,12 % an der Hypo-Vereinsbank. Dagegen verfügt der Versicherer aber noch über Reserven auf der Anleihenseite. Doch selbst der Saldo von Reserven zu stillen Lasten ist mit 240 Mill. Euro negativ. Rosenberg sagte dem Handelsblatt, man habe als Konsequenz aus dem Test bereits die Aktienquote gesenkt und den Aktienbestand mit Optionen abgesichert.
Unter diesen Vorzeichen würde man den Test
heute bestehen.Um den Test zu bestehen, könnten Versicherer nach Angaben des BaFin auch die Überschussbeteiligung senken. Auch die Mutter könnte Kapital nachschießen. Doch eine Kapitalspritze der Mutter Ergo oder Münchener Rück ist nicht geplant, sagte Rolf Ulrich, Controlling-Vorstand von Ergo. Die Münchener Rück hat selbst hohen Kapitabedarf und plant eine Anleihe.
Bei den Ratingagenturen Standard & Poor’s (S & P) und Moody’s hat die Victoria Leben noch Top-Ratings im Bereich „AA“ – allerdings mit negativem Ausblick. „Es ist durchaus denkbar, dass einige Lebensversicherer mit dem Stresstest Probleme haben werden“, heißt es S & P.
HANDELSBLATT, Donnerstag, 03. April 2003, 10:08 Uhr
Diese Investmenthelden
haben die Aktien mit ihren Absicherungs-
und Glattstellungsgeschäften zur absoluten Unzeit selbst auf
diese abenteuerlich niedrigen Tiefen gebracht. Da fehlt nicht
nur eine antizipative Kraft und der Wille zur Gestaltung, der
Fehler ist
Aktien aus 2000 zu Bruchteilen des
damaligen Kurses zu sichern
Dies ist lächerlich und auch wenn so eine
Trottelbehörde wie das Bafin das gut findet
es ist falsch
und eine Allianz muß sich dringend ihrer
gestalterischen Funktion bewusst werden und diese unsäglichen
Akademikerrechtfertigungsmodelle nach Beamtenart als
Entscheidungsgrundlage verdammen.Augen auf
#1.858
sich bei diesen Kursen
abgesichert
und Tiefkurse bei der
Hypobank gestaltet.So doof ist kein Bananenverkäufer, kein Bäcker und kein Friseur
#1.859
hallo friseuse
danke für posting 1803, sehr anregend
!weshalb tritt z.Zt. allianz-kurs auf der stelle und die münchener macht bewegung

wenn mein rechenhirn nicht spinnt müßte doch die allianz jetzt ein super-schnäppchen sein

in 2002 4,81 minus p.Aktie KGV 0 (auch Vertrauensverl.)
in 2003 7,11 + KGV 6,83
in 2004 10,68 + KGV 4,55
... dazu kommt die KE mit etwa 30.-- p.Aktie
...super-schnäppchen , aber warum ist der
Kurs so träge
oder ist noch was im
Busche
(dreba , agf etc.)dagegen die münchener die ich allgemein besser sehe

(mehr stabileres Wachstum nicht so spekulativ)...
in 2002 6,08+ KGV 18,75
in 2003 11,33+ KGV 5,39
in 2004 14,92+ KGV 4,09
... und ist schon bei den 2003-zahlen ein superschnäppchen

aktuell wird die allianz auf underperform eingestuft und die münchener auf hold/buy - Zahlen und Meinungen von deutschen Diensten -
auf die meinungen der angloamerikanischen researchs verzichte ich
...die haben schon genug angerichtet!!!
gibts das nur einmal
und kommt nicht wieder
gruß/ citrona
#1.860
Allianz macht sich ihre Gewinne mindestens mit der MüRü weitgehend beliebig selbst, bei der Gestaltung der Verluste war auch kein Gang zu schwer und kein Weg zu weit.
Ob die politisch von den Sozen inspiriert wurden oder was auch immer sie gegen 8000 in den Dax trieb und gegen 2000 raus
normal ist das
nicht
Die Luschenstory von Victoria spricht Bände
das ist Milchmädchenverhalten und ich
werde das in einer dynamischen Welt nicht mit statischen Zahlen
stützen
Nun kommt es auf den
Gestaltungswillen und die Gestaltungsfähigkeit der Allianz an
und da lauert der Markt auf Inspiration für den weiteren
Weg.Alles ist offen, Vergangenheit war Desinvestment und eigene Ergebnisbelastung
warten wir auf die Zukunft
Glück auf
#1.861
#1.862
Irakkrieg dürfte bis Montag morgen in trockenen Tüchern sein.Dies wird meiner Meinung nach zu einem super hype führen,da alle mit einem wesentlich längeren Krieg gerechnet haben.
#1.863
Mittelfristiges Ziel ist der primäre Trend. Für eine Versicherung sind hier die größten Risiken beim Kapitalanlagerisiko eingetreten und Allianz hat sich alle Mühe gemacht
dies aktiv zu gestalten und möglichst
schlecht zu verkaufen. Die Welt und ihre Berichterstatter
hängen noch den Abschreibungen nach, nur werfen viele Aktien
gute Renditen ab und eine Dresdner wird auch einen
Gewinnbeitrag abwerfen. Allianz ist durch
Glück auf
#1.864
S+P, Dax und
Allianz.Wenn sich die Welt ändert

und mit ihr über die Konjunkturaussichten die Aktienanlagen der Allianz auftauen und die Versicherer keine Munition mehr für die Baisse übrig haben
stehen die Chancen gut
Versicherungen haben diese Daxschwäche intensiv gestaltet und dies führte zur größten Risikorealisierung in der deutschen Versicherungsgeschichte, die Kosten von 911 waren dagegen Peanuts.
Das Rennen geht in die andere Richtung, die Gedanken und Ergebnisse werden folgen

Glück auf
#1.865

vielleicht am 29.4
da ist die HV !!!ja ich hab auch ne Einladung bekommen, schon punkt 2 stimmt nicht "ver(sch)wendung bilanzgewinn"

denke die haben verlust,
ebenso keine Entlastung der obersten organe
!!!zu punkt 7 und 8 ermächtigung zum erwerb eigener aktien zu sonstigen zwecken
wollen die schon wieder
handeln 
aber eine sehr nette geste die verlosung von fondanteilen für internetanmelder zur hv

na, schaun ma mal

schöne hv/ citrona
#1.866
dieser Geschäftsbericht, von Schulte-Noelle eingeleitet, ist schlicht Verarsche pur.
Dass man ein derartiges Blabla den Aktionären überhaupt anzubieten traut.
Natürlich kein Wort von Selbstverschulden, kein Wort von katastrophalen Fehleinschätzungen, kein Wort vom katastrophalen Missmanagement, kein Wort von schwachsinnigen Akquistionen.
Dafür viel darüber, dass man die Schadensquote so niedrig wie möglich halten will, die Sparte profitabel, nicht mehr von der Quersubventionierung abhängig machen lassen will, heißt, liebe Versicherte, zahlt kräftig in die Allianz, aber macht um Gotteswillen keinen Schaden geltend, den werden wir euch nicht bezahlen, denn wir wollen in erster Linie verdienen.
Bei der teueren Allianz-Versicherung sehe ich bei restriktiver Schadensregulierung bald einen Aderlass bei den Haftpflichtversicherungen, das Hauptargument der schnellen und kundenfreundlichen Regulierung, fällt weg, die Billiganbieter werden den Rahm abschöpfen.
Viele werden wechseln und die Allianz sieht alt aus.
#1.867
das ist das problem - den herren in den höchsten ämtern fehlt jede selbstkritik, sie sind distanziert und abgehoben
und das ist bedenklich - haben jene zu viele vollmachten und fehlt die kontrolle

ich glaube fest : hätte vor der einnahme der dreba eine a.o. hv stattgefunden wäre das nicht gelaufen -
ich weiß seit je her, das eine bank und versicherung nicht zusammenpassen
- (auch die holl. ing-group hat ihre
probleme) denn das bedeutet verdrängungswettbewerb im eigenen
konzern, übrigens ein zu großer konzern der organisatorisch
nicht so einfach zu erfassen ist, rechnet man die sehr hohen
kapitalrücklagen für das risikoreiche gesamtgeschäft noch
dazu...(vor ca.3 Jahren schrieb die faz einen guten artikel zu
diesem Problem)jetzt muß das aufgeblasene Unternehmen noch viel mehr kapital aufnehmen um die fehler auszubessern, wird das falsch gemacht droht das neue geld zu verwässern

hoffentlich bekommen die oberen organe saftig kontra und keine entlastung
(sie sollen bei w.buffet in die lehre
gehen, da lernen sie nochmal mit fakten und zahlen umzugehen

gruß/ citrona
#1.868
denen fehlt nicht nur jede Selbstkritik
um Ausreden ist ein Schulte-Noelle nicht
verlegen.Sein fast philosophisches Zitat Unser Entscheidungsspielraum ist nicht groß. Sagen wir:ein Prozent. Aber auf dieses eine Prozent kommt es an gibt die Richtung für die HV an. Verantwortung wird nicht getragen, Lösungen werden nicht wirklich in Angriff genommen; auch wenn dies Rücksichtnahme auf den neuen Chef sein könnte. Eine Zielmarke in der Combined Ratio von unter 100% ist eine Selbstverständlichkeit, eine Aktiengesellschaft ist doch nicht der Ort der geistigen Auferstehung des Sozialismus. Schön
dass Allianz den Ergebnisbeitrag der
Kapitalanlagen verstanden hat
Nur ist die Reaktion viel zu bequem, es
sind harte Kostenschnitte angesagt bei Kostenquoten >25% .
Abgeschafft gehört die Selbstbedienung im Aufsichtsrat, die
Dividende gehört gestrichen und der AR muß Aufsicht ausüben
können und nicht aus dem eigenen Haus besetzt werden. Die
Größen der deutschen Industrie im AR sind gut.Grundsätzlich stellt sich die Zielfrage beim Management. Eine Kapitalerhöhung ist bei den Kursen wohl kaum im Interesse der langfristigen Aktionäre. Ein Vorstand hat den Wert der Aktien zu steigern und nicht zu verwässern. Stürzt der Kurs auf abenteuerliche 10% vom Höchstkurs in den Bereich des Crashs von 1987
so müssen Aktien gekauft und sich
auf die rentablen Kernkompetenzen konzentriert werden. Ist nun
so ein Vorstand nur sich selbst verantwortlich oder hat er
sorgsam mit dem Vermögen der Aktionäre zu wirtschaften
Man darf sich doch nicht
freiwillig in die Opferrolle begeben, diese durch
Aktienverkäufe selbst ausbauen und nach Ergebnisrealisierung
seine Aktionäre um frisches Geld angehen
In meinen BWL Büchern stand das anders
und von Allianz erwarte ich Solidität und
Gestaltungsfähigkeit. Da bin ich auf die Ansage des neuen Chefs
gespannt
Glück auf
#1.869

#1.870

Die kraucheln nicht im 87er Crashtief rum.
#1.871
nehme an hv teil, nehme dein chart mit und schenks dem vorstand -

auch das mit dem 1% stimmt, ist eigentlich ein armutzeugnis
ein vorstand kann innerhalb eines konzerns viel mehr entscheiden
, also keine entlastung der "oberen organe
"nach kant gedacht kann ich nur hoffen, das was vergänglich und gestorben, wieder die kraft hat aufzuerstehen

auf eine leibhaftige hv / citrona
(hoffentlich haben die nen guten imbiss
#1.872
Allianz bietet sicher ein nettes Ambiente und für einige Schnittchen wirds noch reichen
Man kann die Aktionäre nicht ganz
verhungern lassen.Die könnten noch was vor der HV aus der Wundertüte auspacken
sieht sonst traurig
aus.3% Dividendenrendite, Schnittchen und Unterhaltungswert oberhalb von Gottschalk ist auch nicht schlecht.
Ich überlege mir die HV Teilnahme noch.
Glück auf
#1.873
#1.874
#1.875
#1.876
52.50 auf 54.00
#1.877
#1.878
-aber zumindestens nicht in 30 Minuten
takt )mfg
Whyso
#1.879
53,50 auf 55,00
#1.880

Das Umfeld indiziert eine mittelfristige Trendwende und wenn wir uns die Geschichte etwas aus der Distanz betrachten
so ging die Bewegung
zu schnell
zu weit
Glück auf
#1.881
#1.882

Glück auf
#1.883

Trotz eines deutlich gesunkenen Eigenkapitals und massiver Kursverluste in den vergangenen Tagen sieht sich der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück nicht in der Krise. Auch zwei Großschäden wie am 11. September 2001 will der Konzern verkraften können.
"Die Zeiten sind härter geworden, aber wir stecken in keiner Krise", sagte Vorstand Jörg Schneider der "Süddeutschen Zeitung". Neben der bereits angekündigten Ausgabe einer nachrangigen Anleihe gebe es derzeit definitiv keine Pläne für eine Kapitalerhöhung. "Kein Mensch kann angesichts der enormen Schwankungen an den Weltbörsen aber ausschließen, dass irgendwann eine Kapitalerhöhung notwendig wird."
Die Aktien Münchner Rück hätten auch wegen der Unsicherheit über die Details der geplanten Anleihe die in der vergangenen Woche innerhalb weniger Tage ein Drittel ihres Wertes verloren. Zudem hatte der Rückversicherer wegen hoher Abschreibungen auf Wertpapiere einen Verlust von 2,2 Mrd. Euro für das vierte Quartal 2002 bekannt gegeben. "Wir hatten mit einer gewissen Enttäuschung gerechnet, weil unser Gewinn unter den Erwartungen der Analysten lag, aber nicht mit einem solchen Schlachtfest", sagte Schneider zur Kursentwicklung.
Zwei Jahrhundert-Großschäden sind zu verkraften
Im vergangenen Jahr war das Eigenkapital der Münchener Rück von 19,4 auf rund 14,5 Mrd. Euro geschmolzen. Dennoch ist das Eigenkapital nach Worten von Schneider so kalkuliert, dass die Münchener Rück selbst ein Jahr mit zwei Großschäden überstehen könne, die statistisch gesehen nur einmal pro Jahrhundert vorkommen. "Also würden wir sogar den höchst unwahrscheinlichen Fall aushalten, dass sich die Ereignisse des 11. September 2001 mit all ihren Folgen für die Finanzmärkte noch zwei Mal hintereinander wiederholen würden", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" Schneider weiter.
Das genaue Volumen der nachrangigen Anleihe sei noch nicht festgelegt, hieß es weiter. Allerdings gebe es ein Minimum und ein Maximum der Gesamtsumme. "Mit 500 Mio. Euro oder ähnlichem würden wir uns sicherlich nicht zufrieden geben." Bei einer nachrangigen Anleihe können die Besitzer ihre Forderungen erst nach den anderen Gläubigern realisieren
#1.884
Das Versicherungsgeschäft ist sekundär. Das eingetretene Kumulrisiko resultiert aus den Kapitalanlagen, die in 2002 gesehenen Ergebnisbeiträge waren negativer als zwei Großschäden vom Ausmaß 911 und nun darf der Kurs mit den Kapitalanlagen auftauen. Um der Zeit voraus zu sein
sollte man die Möglichkeit eines
Herdentriebs durch Performancedruck bei den Versicherungen im
Hinterkopf haben.Die Spezialisten brachten den Dax über 8000, sie führten den Dax mit ihren Verkäufen und Absicherungsgeschäften
fast auf 2000
Victoria mag ein prägnantes Beispiel sein,
die anderen Angsthasen outen sich nicht direkt so freiwillig
als inkompetent. Dann wollen wir mal die Zukunft in Kursen
abwarten
Auf dem falschen Fuß steht es
sich nicht gut
Glück auf
#1.885
Hier ein Bild von Damund.
#1.886
Ein kleiner Tipp für Jemanden der eben mal 40000 Euro locker machen kann, dafür gibt es 15-75% ...
Kandidat IM 548880
Positives Ergebnis in Q4...volle Pipeline...usw...
Geschäftsbericht wurde geprüft und Übernahmegerüchte gibt es auch schon, jetzt fehlt nur noch der letzte Schub um die Lawine ins Rollen zu bringen...
Kursgott
#1.887

und D ist ja bekannlich ein beliebter handelspartner in der arabischen welt
viele grüsse
#1.888
Auch international ist die Deutschland AG arg im Angebot, oder steht der Dow bei 999
So schei... wie die Kurse
sind wir nicht, auch wenn die Big Player sich dabei alle Mühe
gegeben haben.Glück auf
#1.889
ungünstig bei der münchener war die aktuelle informations-strategie (zeitlich) bezugs der anleihe ca 3 Mrd.!!! , das hat die shorter angestachelt -

jedenfalls ist die münchener int. marktführer, die derzeitige Bewertung für 2003/2004 hat es soweit ich weiß noch nie gegeben, rückversichert muß werden (gegen prämien
), allerdings Kurse von 2000/2001 gibts
nicht mehr so schnell
, aber deutlich höhere
, ich setze auf einen kont. Kursverlauf als bei
der allianz (spekulativer)- jetzt steigt auch der allianzkurs
schneller
vielleicht "rechnet sich dann auch der
emissionpreis der neuen
besser"
...strategie oder zufall 
hoffentlich weisser riese versichert
gruß / citrona
#1.890
bei der Allianz aber spätestens die sollte für
ein Eistieg genutzt werden!
Sonst fährt der Zug ab.!
#1.891
das erste & wichtigiste Änderung im Chartverlauf gen Norden hat stattgefunden bei ALV...ab jetzt (auch wenn Gewinnmitnahmen kommen ) traut sich kein Shortie mehr daranzugehen ,die überwiegende teil von Leerverkaufen wird in die nächsten paar Wochen bevor der HV gedeckt bzw Positionen glatt stellen(also Kaufen)
Wenn der Dax steigt ,dann steigt somit auch 40% Beteiligungen von ALV mit,wenn Beiersdorff dann auch noch ein Dax Kandidat werden soll -da ist ALV auch mit 44% im Boot dabei.

Jetzt kann der Kursfeuerwerk beginnen.
Bei Kriegs ende gibt es kein halten mehr ,
Börse Pur;-Gestern out -Heute in ...

mfg
Whyso
#1.892
naja ALV Brav hinterher

whyso
#1.893
#1.894

07.04.2003
Allianz "buy"
Wall Street Markets
Rating-Update:
Die Analysten von "Wall Street Markets" erneuern ihr Rating vom 13.11.2002 und empfehlen die Aktie der Allianz AG (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) langfristig erneut zum Kauf. Das Rating laute „buy“.
-------
04.04.2003
Allianz "strong buy"
SEB
Die Analysten der SEB stufen in ihrem aktuellen "AnlageFlash" die Aktie der Allianz (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) mit "strong buy" ein.
Die Allianz-Leben, die wichtigste und eine der erfolgreichsten Beteiligungen in der Allianz Gruppe, fahre weiter auf Rekordkurs, was die Neuabschlüsse von Lebensversicherungen angehe. So seien nach den Gestern präsentierten vorläufigen Zahlen zu den ersten drei Monaten des laufenden Jahres die Neubeiträge um stolze 36% gestiegen. Das sei insofern bemerkenswert, da im letzten Jahr mit einem Zuwachs von 30% die Vergleichsbasis bereits hoch liege. In 2002 seien erstmals mehr als 1 Million, nämlich 1,1 Millionen neue Verträge abgeschlossen worden.
In diesem schwierigen Jahr 2002 habe dadurch der Marktanteil auf 18,4% nach 15,1% ausgebaut werden können. Erfreulich sei auch der Hinweis, dass die im letzten Jahr beschlossene Überschussbeteiligung auf 5,3% auch für das nächste Jahr beibehalten werden könne. Mehrere Gründe kämen wohl zusammen, die diese Marktführerschaft auch zukünftig weiter untermauern. Zum einen ziehe weiterhin der "Bonus des Marktführers", das heiße Kunden würden in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten eher zu einem Marktführer als zu anderen Wettbewerbern gehen.
Zum anderen laufe das Geschäft mit der Riester-Rente bekanntlich nicht so gut an, was dafür aber den Absatz der klassischen LVs, deren Erträge ohnehin margenstärker seien, positiv unterstütze. Zu guter Letzt sei es die Unsicherheit an den Kapitalmärkten, vor allem an den Aktienmärkten, die den Run auf herkömmliche LVs fördere. Die Frage sei, ob Allianz Leben dieses Tempo beibehalten und neue Rekordmarken aufbauen könne. Dies hänge sicherlich auch von der weiteren Entwicklung der Kapitalmärkte ab.
Doch gerade letzterer Grund, die anhaltende Krise an den Kapitalmärkten, sei auch die entscheidende Ursache dafür, dass das 2002er Gesamtergebnis um 73,8% auf 740 Mio. Euro gepurzelt sei (von 2,8 Mrd. Euro). Das einst komfortable Polster der Reserven sei aufgrund der stark gesunkenen Bewertungen in 2002 auf 4,6 Mrd. Euro nach 10,7 Mrd. Euro zurück gegangen. Die Aktienquote nach Marktwerten und Veräußerungen sei per Ultimo 2002 auf rund 12%
nach noch 21,7% in 2001 gefallen. Doch der Hebel
im Falle eines Aktienaufschwunges sei bei der Allianz Leben
dennoch nicht zu unterschätzen.Somit dürfte die Hauptbeteiligung Allianz Leben wieder auf die übliche Spur gebracht worden sein. Gehe dann auch noch die am 20. März bekannt gegebene Kapitalerhöhung der Mutter Allianz relativ reibungslos über die Bühne, dürfte auch das gesamte Flaggschiff wieder auf guten Kurs gebracht worden sein. Die Roadshow für Investoren sei indessen erfolgreich zu Ende gegangen. Mitte November, solle die Kapitalerhöhung den Altaktionären angeboten werden.(ich werde ganz bestimmt die Hand dabei aufhalten
)Die Analysten der SEB bleiben bei ihrem Kursziel von 90 Euro und bewerten die Allianz-Aktie mit "strong buy".
------
ALV to be a winning team again,
Whyso

p.s. Ciel ,Schade für dich-viel zu früh verabschiedet...der rebound kommt erst noch und es wird heftig werden !!!
#1.895
für mich hat sich die Welt geändert. Öl, Konjunkturaussichten, Dax bricht aus, Euro ein.
Man sieht das erst nach Börsenschluß
aber ich erwarte da noch mehr
Ich wollte schon immer Allianz haben, vielleicht macht mich das auch blind und blöd
Ich denke
Allianz performt den steigenden Dax weiter
aus, nicht weil die megaschlau sind
sondern allein weil die Belastungen
entfallen und die Kapitalanlagen auftauen. Wenn sich Allianz
durch Managemententscheidungen doch positiv zu Wort melden
könnte
gibt es keinen Halt
mehr.Glück auf
#1.896
ich bin bereits länger Allianz-Aktionär (leider). Bei der Kapitalerhöhung kommt es mir lediglich darauf an, meinen Anteil nicht zu verwässern. Da ich nicht sehr viel Erfahrung mit Kapitalerhöhungen habe wäre es nett, wenn mir Jemand von Euch weiterhelfen kann. Meine Fragen: Ist es sinnvoll auf ein Bezugsrecht für die neuen Aktien zu warten und dieses auszuüben? Wie läuft das organisatorisch ab? Oder kann ich, nachdem das Verhältnis von neuen zu alten Aktien feststeht, auch an der Börse kaufen?
Wie gesagt, ich wäre äußerst dankbar wenn mir da Jemand behilflich ist.
Danke
Benzini
#1.897
durch das bezugsrecht für altaktionäre entsteht weder ein vor- noch ein nachteil. es gleicht lediglich den verlust aus, der einem altaktionär gegenüber einem neuen durch den kursabschlag der jungen aktien entsteht. das sinnvollste ist sicherlich die bezugsrechte zu verkaufen (machen die banken automatisch, wenn man sie nicht in anspruch nimmt) und wenn du deinen anteil halten möchtest gegenbenenfalls die entsprechende anzahl junger aktien hinzu zu kaufen.
#1.898
#1.899
#1.900
bei Allianz!!!
#1.901
BR verkaufen oder die jungen Aktien beziehen!
Beides geht nicht!
KD
#1.902
#1.903
Da ist Viel Respekt im Spiel nach den
Kurshüpfer gestern...Jetzt ist ALV ready for takeoff >ich
denke hier wird man viel Freude haben bis ende des Jahres
!Friseuse ,Recht solltest Du Haben mit ALV -es sei dir von Herzen gegönnt
...Europaweit waren Aktien von Versicherungen besonders gefragt. Diese hatten unter den jüngsten Rückschlägen an den den Börsen besonders stark gelitten, da sie selbst viele Aktien in ihren Depots halten. Allianz legten um 12 Prozent zu
oder aber zum Ausgleich
Leichter tendierte auch die Allianz. Auch eine Heraufstufung durch JP Morgan konnten die Aktie nicht stützen. Die Investmentbank hatte den Titel auf "Overweight" gesetzt und ein Kursziel von 80 Euro genannt. Allianz verloren dennoch 2,7 Prozent.
Glück & zufriendenheit wünscht euch allen,
Whyso
#1.904
sehen wir heute noch 60 ???
wo würdet ihr stopp loss setzen ???
#1.905
#1.906
#1.907
Ich habe die Befürchtung, dass wir sogar mal unter die 40 gehen werden (wenn die Neu-Emission kommt, werden die Shorties ihr bestes tun), dann kann man ja wieder einsteigen.
(Allianz ist echt geil zum zocken)
bwl_mannheim
#1.908
Mein Kursziel bis Jahresende!!!
150 Euro !!!
Wait and see !
#1.909

08.04.2003
Allianz "overweight"
J.P. Morgan Chase & Co.
Die Analysten vom Investmenthaus J.P. Morgan Chase & Co stufen die Aktie der Allianz (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) von „underweight“ auf „overweight“ hoch und sehen den fairen Wert bei 80 Euro.
Aufgrund eines nach wie vor gut aufgestellten Nicht-Leben-Geschäfts der Allianz habe man die Aktie hochgestuft. Der Versicherer profitiere im Vergleich zur Konkurrenz am stärksten von der anhaltend guten Entwicklung in diesem Geschäftsfeld.
Darüber hinaus sei die Gewinnprognose für 2004 vor Goodwill-Abschreibungen von 3,17 auf 3,40 Euro angehoben worden. Es sei davon auszugehen, dass die Allianz bis dahin ihr selbst gestecktes Ziel, die Schaden-Kosten-Quote von 105,7 Prozent in 2002 auf 97,5 Prozent in 2004 zu senken, erreicht haben werde. Jeder rückläufige Prozentpunkt der Schaden-Kosten-Quote erhöhe den Vorsteuergewinn um 380 Millionen Euro oder 70 Cent je Aktie.
Die Allianz habe ihre Probleme - vor allem mit der Dresdner Bank - nun unter Kontrolle. Die Bank senke die Kosten zügig, die Risikovorsorge dürfte 2003 zurückgehen. Darüber hinaus sei die Bewertung der Allianz-Aktie attraktiv und es gebe derzeit keine Notwendigkeit einer weiteren Kapitalerhöhung. Die jüngste Kapitalerhöhung habe die Finanzbasis des Konzerns gestärkt.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von J.P. Morgan Chase & Co die Aktie der Allianz nunmehr mit dem Votum „übergewichten“.
100€ bis jahres ende ,das ist gegeben ...
wenn Geld auf die Strasse liegt ,da sollte man sich doch noch bücken !!!!
good trades,
whyso
#1.910
Wie sichert sie sich gegen Marktrisiken ab, wie werden
die maroden Versicherungsverträge aus Akquisitionen gegen
das tatsächliche Risiko neu gestaltet.
Welche Marktchancen hat die Allianz gegenüber Konkurrenten
vor allem aus dem Ausland, die die Kundengelder nicht verzockt haben und eine bessere Kapitalbasis haben.
Wer sind diese Versicherungen, die mit der Allianz konkurrieren, ich meine nicht die noch schlechteren deutschen oder bestimmte europäische.
Wei lange muss sie noch die marode Dreba quersubventionieren.
Das interessiert den Aktionär, das sind die Herren Vorstände dem Aktionär als Auskunft schuldig.
Hoffentlich wird man sie auf Herz und Nieren prüfen.
Die Ausreden eines Schulte-Noelle müssen Vergangenheit sein und bleiben, der hat zu viel vernichtet, das wird sich hoffentlich ändern.
Schulte-Noelle hat eben wie ein Schrempp viel zu lange zugeschaut, das ist eben der Nachteil der Deutschland AG, wo sich jeder kennt und niemand dem anderen auf die Füße treten will.
#1.911
Wie man es nicht macht
hat Allianz gezeigt
Die Lernerfolge könnten also aus Versuch
und Irrtum gewonnen werden. Allianz hat sich durch die
Minderung ihrer Aktienquote das Kapitalanlageergebnis selbst
verdorben und wurde dabei von anderen fälschlich für stark
gehaltenen Händen unterstützt. Das Kurssiechtum im Dax ist
gestaltet und nicht vom Himmel gefallen
Das international führende
Indexloserergebnis lässt da nicht auf sich warten, von
Abschreibungen bis zu geringen Erträgen aus dem
Wertpapierbereich auch bei der Dresdner ist die Folge logisch.
Nun ändert sich die Blickrichtung mit dem erreichten tiefen
Kursniveau und den niedrigen Zinsen für Alternativanlagen. Ich
würde eine mittelfristige Hausse beim bekannten Herdentrieb
unserer Big Prayer für wahrscheinlich halten.Dazu bietet die bequemliche Kostenquote von >25% Einsparpotenzial. Schlechte Ergebnisse müssen für Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeiter nicht in dem Umfang alimentiert werden.
Warum sich Allianz im Kurs so hat schlachten lassen und welchem Ziel dies dient
könnte mit der KE Aufklärung
finden. Die Meldungen über Zuteilungsquote an Instis verstehe
ich weiter nicht.Glück auf
#1.912
Warum sich Allianz im Kurs so hat schlachten lassen und welchem Ziel dies dient könnte mit der KE Aufklärung finden
denkst Du das es noch mehr Fiscalleichen im Keller von ALV gibt und das die keine Kurspflege betreiben werden bis zum 29.04

Ich meine das wir den "Tiefsten Tal" gesehen und verlassen haben.Mit den frischen Geld von der KE werden die jetzt "gut umgehen müssen "
da ist kein Platz mehr für schlampige Verwaltung
-die harte Lehre ist durch ! Markt & ALV-Anlegerschaft
verzeiht keine Fehler mehr...das sind die höhen Herren von ALV
sehr bewusst-oder ?bessere tagen kommen,
Whyso
#1.913
Die bei der Allianz sind nicht wirklich so doof wie ihre veröffentlichten Ergebnisse und die Texte von Schulte-Noelle und Achleitner vermuten lassen. Der Absturz der Aktie erfolgte mit Unterstützung der Allianz und auch die KE im Tiefkursbereich kann ich nicht als Zufall interpretieren. Ob die Deutsche Bank am Ende mit dem gleichen Anteil an Allianz 100€ günstiger prahlen wird oder was es auch immer sein wird, Zufall ist das nicht.
Glück auf
#1.914
Doch, die bei der Allianz sind bloed! Wieso wird der Bezugskurs erst "zeitnah" bekanntgegeben, wenn doch jeder ausrechnen kann zu welchem Kurs die Kapitalerhoehung kommen wird? Ich werd heut gleich alle meine Aktien rauswerfen, denn ich beklomm sie garantiert nochmal unter 50 zurück.
Mein Kaufkurs ist uebrigens >80!
#1.915
Es gibt aus der KE heraus keine innere Logik für Kursrückgänge. Die Aktie wird beim Bezugsrechtsabschlag optisch günstiger und das war es
Dafür entgeht dir auch das Bezugsrecht bei
einem heutigen Verkauf und Kauf nach Abschlag.Wir sind weiter im Kurstal aus 87/88 , auf diese Kurse hat eine ganze Generation warten müssen. Kann verkaufen wer will
mache ich auch zum
spielsüchtigen Zeitvertreib hin und wieder
fundamental ist die Geschichte durch und
Long die Seite der Zeit.Glück auf
#1.916

Bezugsrecht
Das einem Aktionär zustehende Recht, bei einer Kapitalerhöhung eines Unternehmens mit neuen Aktien bedacht zu werden, und zwar im Verhältnis seines bisherigen Anteils am Grundkapital zur vorgenommenen Erhöhung. Wird z. B. ein Kapital von 10 Millionen auf 12 Millionen DM heraufgesetzt, kann der Altaktionär auf zehn "alte" zwei "neue/junge" Aktien zu einem von der Gesellschaft festgelegten Kurs beziehen; das Bezugsverhältnis beträgt in diesem Falle 10:2. Macht er von dem Angebot dagegen nicht Gebrauch, kann er die ihm zustehenden Bezugsrechte über die Börse veräußern. Der Veräußerungsgewinn ist dann die Entschädigung für den Kursverlust, den er auf seinen Aktienbesitz nach Bezugsrechtsabschlag hinnehmen muß und der dadurch entsteht, daß sich der Kurswert aller bisher ausgegebenen Aktien zusammengenommen aufgrund der vorgenommenen Kapitalerhöhung auf eine höhere Anzahl von Aktien verteilt.
Rein rechnerisch ermittelt man das Bezugsrecht nach der Formel:
(Kurs der alten Aktie - Bezugskurs der jungen Aktie) : (Bezugsverhältnis + 1).
Beispiel: Kapitalerhöhung 10:2 zu 100
(Bezugskurs): Kurs der alten Aktie 300 DM (300-100) : (5+1)= 33,33 DM.
http://www.boersenlexikon.de/bezugsre.htm
Der Eindruck
man würde etwas durch die KE
verlieren
trügt
Glück auf
#1.917

Allianz nennt Details..
Die Allianz hat am Mittwoch Details für die geplante Kapitalerhöhung bekannt gegeben. Demnach werden den bisherigen Aktionäre für 15 Alt-Aktien 7 neue Anteile mit Gewinnberechtigung für das Geschäftsjahr 2003 zum Kauf angeboten. Der Bezugspreis für die neuen Aktien wird den Angaben zufolge "zeitnah" festgelegt.
Gleichzeitig werden den Inhabern von Allianz-Genussrechten junge Genusscheine ebenfalls im Verhältnis 15:7 zum Bezug angeboten. Der Bezugspreis für die Genusscheine wird parallel zu demjenigen der Aktien ermittelt.
Die Bezugsfrist für die jungen Aktien und Genussscheine soll vom 15. April bis zum 29. April laufen.
Der Versicherungskonzern hatte am 20. März angekündigt, Kapitalmaßnahmen mit einem Volumen von bis zu fünf Milliarden Euro durchzuführen. Nach Angaben vom Mittwoch sollen davon mindestens 3,5 Milliarden Euro in Form der Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht erfolgen.
so wer von euch hat ein geschärfte Bleistift dabei ???
Whyso
#1.918
Die Aktie der Allianz AG hat am Mittwochmorgen um 2,44 Prozent auf 56,00 Euro verloren. Zugleich gab der DAX um 1,59 Prozent auf 2.723,70 Zähler nach. Der Münchener Versicherungskonzern will seine geplante Kapitalerhöhung in Höhe von mehr als 3,5 Milliarden Euro im Bezugsverhältnis 15 zu 7 in der Frist vom 15. bis zum 29. April zur Zeichnung anbieten.
"Die neuen Informationen zur Kapitalerhöhung haben keinen Einfluss auf den Aktienkurs", sagte ein Händler. Dies wurde von mehreren anderen Marktexperten mit dem Hinweis bestätigt, dass die Kapitalerhöhung und auch ihr Volumen bereits am Markt bekannt seien.
Analyst Ralph Breßler vom Bankhaus Lampe beurteilte die Kapitalerhöhung insgesamt positiv: "Wir empfehlen unseren Kunden daran teilzunehmen. Ich gehe davon aus, dass mit dieser und den anderen geplanten Kapitalmaßnahmen dann die Kapitalbasis der Allianz so stark sein wird, dass keine weiteren Kapitalmaßnahmen nötig sind."
Mit Spannung werde nun auf den Bezugspreis geschaut, sagten die Experten. Breßler sagte: "In informierten Kreisen hatte man kürzlich von mindestens 30 Euro gesprochen. Ich gehe davon aus, dass der Preis zwischen 35 und 40 Euro liegen wird
#1.919
#1.920
von der Allianz die nächste HV überleben
wollen
ist mir nicht klar. Der
Aktienkurs wird dann zwischen 80 und 90% vom Höchstkurs
verloren haben und sich für einen Langfristinvestor nur noch
marginal vom Totalverlust abheben. Bei diversen konkreten
Investments
wurde die fehlende Expertise der Allianz
überdeutlich, selbst die eigenen Kosten bekommen sie nicht
aktionärsfreundlich gestaltet, dafür sprudelt die Quelle für
Aufsichtsrat, Vorstand und Mitarbeiter munter weiter. Von
Stärke und Gestaltungswillen weit und breit keine Sicht, dafür
wurde der Kursverfall aus dem Einflußbereich der Allianz
gestaltet. Gestaltungsfähigkeit ist nicht ersichtlich. Die
Fehlorientierung auf internationale Investoren mit Roadshows in
London und dem Gekrieche vor angelsächsischen Ratings spricht
Bände.Nun sind die Zeiten hoher Zinsen im Sinkflug vorbei und damit ein historisch sensationelles Kapitalanlageumfeld. Eine Allianz könnte sich wieder auf ihre Kerntugenden besinnen und Investments wie früher Heideldruck, Beiersdorf etc. entwickeln. Aber diese Generation von Managern kann scheinbar nur ernten und nicht säen, schiebt die Schuld für die vergeigte Ernte auf den Wirtschaftsstandort statt diesen selbst zu gestalten. Als Krönung wird Kapital in USA verbrannt.
Das muß ein Ende haben, Allianz wieder ihrer Funktion als Kapitalsammelstelle gerecht werden und die unverschämte Selbstbedienung bei schlechten Resultaten gehört sofort beendet. Die Mentalität ist die eines Junkies mit EC Karte, nur holen und nie bringen.
Die Aktionäre von Allianz sind von einem Totalverlust noch einige Prozent entfernt, auf die Feinheiten eines Bezugsrechts kommt es da auch nicht an. Ob sich mit den alten Unterlassern die Zukunft gestalten lassen wird
bleibt fraglich.Also sollten sie in die Wüste geschickt werden, besonders da keine Zeichen der Besserung erkennbar sind.
Glück auf
#1.921
vwd/9.4.2003/ves/tw
09.04.2003, 11:24
Gruss
Habakus
#1.922
Zeitpunkt für eine
Kapitalerhöhung
Mehr geht nicht
#1.923

Glück auf
#1.924
Über diese Leistung
komme ich nicht weg.
#1.925

Jedoch sollte uns genau dies nicht verwundern - da die ausgewählten Banken (Citigroup, Dt.Bank, Goldman Sachs) die Anteile mit einem Buchwert um die 30€ in ihren Büchern stehn haben, werden Sie bis zum 15.April mit Sicherheit den ALV Kurs auf 70-75€
hieven um einen guten Kurs für die neuen Anteile
zu verlangen.Den die Konsortialbanken profitieren von dem Spread zwischen dem Buchkurs (etwa bei 30€) und dem der neuen Anteile (denke so bei 45-50€). Und um für die neuen Anteile 50€ verlangen zu können sollte der Kurs der Aktie schon bei 70€ liegen. Und das schaffen die.

Ciao Stefan
#1.926
HV und Ende der Bezugsfrist liefern einen schicken Showdown. Irgendwie ist da noch die eine oder andere Ansage offen, die Aktionäre zwar in der Mehrheit deutsch, aber doch nicht nur dumm.
Glück auf
#1.927
Die sollten die typisch deutschen Bröseldebatten um Stresstests für den Beamtenladen Bafin, Basel2, Rücksichtnahme auf Ratings und Kernkapitalquoten beenden und sich ihren Geschäften widmen. Ziel kann nur Shareholder Value und Rentabilität sein und nicht die Überkapitalisierung.
Glück auf
#1.928
Die neuen Titel sollen die Dividende für 2002 – sie beträgt vermutlich 1,50 Euro pro Stück –
in voller Höhe bekommen. Das Bezugsverhältnis
von 15:7 ergibt sich offensichtlich aus zwei Rahmenbedingungen,
die der Konzern bereits vorher genannt hatte: Er will
mindestens 3,5 Milliarden Euro aus der Aktion erlösen und einen
Mindestpreis von 30 Euro pro Aktie erzielen.Wenn man zusätzlich die Anzahl jener Titel betrachtet, die nicht der Allianz selbst gehören und deshalb der Bezugsmöglichkeit unterliegen, ergibt sich das genannte Bezugsverhältnis rechnerisch zwingend. Weiterhin werden die neuen Titel vermutlich nicht mehr als 35 Euro pro Stück kosten. Das ergibt sich aus früheren Angaben, wonach die Einnahmen aus dem Aktienverkauf bis zu vier Milliarden Euro betragen sollen.
„Ungefähre Größenordnung“
Ein Allianz-Sprecher sagte auf Anfrage, es handle sich bei dieser Summe nicht um eine „fixe Obergrenze“, sondern eine „ungefähre Größenordnung“. Deshalb sei nicht auszuschließen, dass der Preis der jungen Aktien über 35 Euro liegen werde. Allerdings werde der Abstand zum Kurs der alten Aktien – sie kosten gegenwärtig rund 60 Euro – „nicht zu klein“ sein.
Der tatsächliche Bezugspreis werde vor Beginn der Bezugsfrist veröffentlicht. Eine Sprecherin fügte hinzu, in einem Fall von „höherer Gewalt“ könnten sich die Termine der Bezugsfrist noch verändern. Nach Angaben aus Branchenkreisen müsste es sich dabei allerdings um sehr gravierende Ereignisse mit starkem Einfluss auf die Finanzmärkte haben. Als Beispiel werden die Anschläge des 11. September 2001 genannt.
Insgesamt will die Allianz in diesem Jahr bis zu fünf Milliarden Euro von den Kapitalmärkten holen. Die Differenz zwischen den Einnahmen aus der Kapitalerhöhung und dieser Summe soll eine so genannte nachrangige Anleihe füllen.
Deren Name rührt daher, dass die Besitzer dieser Papiere bei einer Insolvenz des Unternehmens als eine der letzten Gläubiger bedient würden. Diese Papiere haben aus Firmensicht den Vorteil, dass sie – wie die zusätzlichen Aktien – von den Rating-Agenturen nicht als Fremd-, sondern als Eigenkapital bewertet werden.
Eigenkapital zu gering
Und eine Erhöhung dieses Wertes ist für die Allianz dringend nötig, um die Bewertung ihrer Kreditwürdigkeit bei diesen Agenturen zu sichern.
Vor allem die gewaltigen Abschreibungen auf ihren Aktienbesitz haben das Eigenkapital des Versicherers drastisch sinken lassen. So hat die Rating-Agentur Standard&Poor’s die Bewertung der Allianz kürzlich von „AA“, der drittbesten Note, um einen Schritt auf „AA-“ gesenkt.
Sie ließ zudem durchblicken, dass das Eigenkapital auch für diese Bewertung zu gering sei und man deshalb einen Anstieg für nötig erachte. Ein schlechteres Rating führt tendenziell dazu, dass Gläubiger höhere Zinsen verlangen. Außerdem schränkt es die Möglichkeit für Geschäfte ein, bei denen ein Verhandlungspartner eine bestimmte Mindest-Bonität nachweisen muss.
Christoph Öfele von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre nannte die bisher bekannten Rahmenbedingungen der Transaktion „sehr seriös“. Er zeigte sich ansonsten wenig überrascht von den Details der Allianz-Mitteilung – ebenso wie Bank-Analysten. So sagte Jochen Schmitt von der Landesbank Rheinland-Pfalz, der Umfang der Kapitalerhöhung sei „im Rahmen der Erwartungen“.
Er rechne mit einem Bezugspreis, der nicht wesentlich über 30 Euro liegen werde. Die Börsianer reagierten positiv auf die Darstellungen des Versicherers. Die Allianz-Aktie legte am Mittwoch deutlich zu.(gemunkelt wird 35-37€ und nicht mehr)
#1.929
Allianz hat sich auf rentable Geschäfte zu refokussieren und diese Mär von der unzureichenden Kapitalausstattung ist nachhaltig unbewiesen bis falsch. Die müssen ihre Mischung aus geschäftlicher Unfähigkeit im Kapitalanlagebereich in Kombination mit Ausflügsgelüsten auf nicht mit Expertise unterlegte Märkte beenden.
Kapital hat der Schuppen ohne Ende, da kann man was draus machen. Nur Allianz macht sich selbst vom Adler zur Saatkrähe.
Nun reichen die überzogenen Prämien nicht mehr zur Kostendeckung und die Aktionäre sollen den Verein bezahlen.
Das kann es nicht sein.
Glück auf
#1.930
Wie siehts aus, wenn ich Allianz Calls habe, hier zum Beispiel Baispreis 80 Euro.
Nun kommt die Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht 15:7 und der Kurs wird durch die billigeren neuen Aktien natürlich etwas fallen. Bleibt dann der Basispreis der Calls weiterhin bei 80 oder wird der etwas runtergesetzt?
Bin nämlich ziemlich überzeugt, daß Allianz nach der gelungenenen Kapitalerhöhung stark ansteigen wird

Vielen Dank für eine Antwort!
casel
#1.931
#1.932
KD
#1.933
Ist auch keine Kunst bei der Vorlage im Kurs. Wenns nur nach dem Allianzkurs gehen würde
stünde der Dax bei 1000 rum. Bleiben zwei
Unbekannte
die Daxentwicklung und das Verhalten der
Big Player im Aktionärskreis, da kann man auf Kurspflege oder
Einstieg tippen. Die Entflechtung der Münchener Finanzszene
findet ihren Abschluß mit der KE und vermutlich sichert sich
die Deutsche Bank die Reste der Deutschland AG. Das Fett ist
aus dem Kurs der Allianz raus, nun wird im Hintergrund das
Fleisch verteilt.Glück auf
#1.934
passt gar nicht recht zu einer Haarkünstlerin.

KD
#1.935
Nicht wirklich

Wo man Erkenntnis herzieht und dann auch noch richtig liegen will
ist immer die Frage. Die
Zerlegung dieses Kurses war mit Ansage durch die Deutsche Bank
und durch das Duo MüRü/Allianz samt Töchter. Das ist nun
beendet und wir stehen vor einer neuen Situation. Solche
Desinvestitionsphasen sind historisch selten, die Dummheit
Aktionärsvermögen so zu verbraten auch.Nun können wir Punkte zu Linien verbinden und Downtrends malen und uns für schlau halten, der dahinter liegenden Bewegung werden wir nicht inhaltlich gerecht und können eine Prognose über den Kurs nicht wirklich begründen.
Wo die Welt Analogien zur Schieflage einer Frankfurter sieht Thread: WELCHE VERSICHERUNG WIRD ALS ERSTES PLEITE GEHEN??
sehe ich Stabilisierung nach
einer hochdynamischen Phase und Aufbau von Kursen und
Bilanzen.Die negative Sicht der Dinge hat sich in einem überragenden Zeitfenster mit Zehntelung im Kurs ausgelebt und nun gehts nach vorn. Auf diese Kurse musste eine ganze Generation warten, fast würde ich den Herren Schulte-Noelle und Achleitner dafür danken.
Glück auf
#1.936
Nicht umsonst habe ich diese Woche meinen Bestand an OS verdreifacht.
Let´s see, what happens.
KD
#1.937
hab nicht grade viel ahnung von KE. Wenn ich eine größere anzahl jungen allianz aktien kaufen würde und sie gleich wieder verkaufe, hätte ich doch durch den abschlag einen riesigen gewinn, oder??
bitte um aufklärung und evtl. richtigstellung meiner annahme!
vielen dank.
#1.938
joe
#1.939
was für einen schein hast du?ich den 200081 und den 738815.
gruss
privatieri
#1.940
brennen die Shorts nicht nur bei Allianz
ab.OBV hat die negative Trenddynamik nicht halten können, die Allianz könnte einen größeren Rebound sehen.
dshearer
Du brauchst alte Aktien für Bezugsrechte oder darfst die Bezugsrechte kaufen, sonst wäre das zu einfach.
Glück auf
#1.941
in Mio. EUR 2004(e) 2003(e) 2002
Umsatz 80.755,90 61.241,70 27.414,20
EbitDa 0,00 0,00 0,00
EBIT 0,00 0,00 0,00
Gewinn je Aktie in USD 4,38 3,84 2,70
KGV 12,12 13,83 19,66
KCV -- -- --
Dividende je Aktie in USD 0,19 0,19 0,19
Dividendenrendite 0,36% 0,35% 0,35%
Cashflow je Aktie in USD -- -- --
Nettovermögen je Aktie in USD 27,26 24,73 21,45
Nettoverschuldung in USD -- -- --
Marktkapital.in EUR 128,46 Mrd.
Schätzungen Allianz
in Mio. EUR 2004(e) 2003(e) 2002
Umsatz 72.085,10 69.033,90 63.152,80
EbitDa 0,00 0,00 0,00
EBIT 3.897,98 2.579,48 -1.213,90
Gewinn je Aktie in EUR 9,15 5,94 --
KGV 6,62 10,19 --
KCV 4,39 6,27 21,55
Dividende je Aktie in EUR 1,67 1,50 1,50
Dividendenrendite 3,35% 3,00% 3,00%
Cashflow je Aktie in EUR 13,80 9,65 2,81
Nettovermögen je Aktie in EUR 111,26 102,05 94,64
Nettoverschuldung in EUR -- -- --
Marktkapital.in EUR 16,14 Mrd.
...gibts sowas??
#1.942
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,244122,00.…
A L L I A N Z
Die Gratwanderung
Von Lutz Reiche
Die Aktie steigt kräftig. Damit könnte der Versicherer bei der Kapitalerhöhung bis zu zwei Milliarden Euro mehr einspielen als erwartet. Analysten hingegen kritisieren den Verwässerungseffekt des Gewinns je Aktie und fordern eine strategische Neuausrichtung.
München/Hamburg – Trotz neuer Details zur milliardenschweren Kapitalerhöhung der Allianz wollen Analysten keine Entwarnung geben. Die erwarteten 3,5 Milliarden Euro über die Ausgabe von 117 Millionen neuen Aktien dürften dem Konzern zwar kurzfristig helfen, die angeschlagene Kapitalbasis zu stärken. Damit sei die Allianz aber noch nicht über den Berg, hieß es einhellig. Andere forderten gar einen Strategiewechsel des Konzerns.
Berenberg rät zum Verkauf der Allianz-Aktie
© DDP
Frischer Wind von der Börse - die Aktie der Allianz klettert am Donnerstag zwischenzeitlich um mehr als fünf Prozent
Experten der Berenberg Bank erneuerten ihre Verkaufsempfehlung und sehen für den Titel kaum Potenzial nach oben. Die Gewinnverwässerung durch die Kapitalerhöhung verschlechtere die Bewertung. Der Druck durch die Ratingagenturen auf das Unternehmen dürfte vermutlich anhalten, hieß es am Donnerstag. Zudem erscheint ihnen die Aktie immer noch zu hoch bewertet. Das Kursziel taxiert die Bank auf 49 Euro.
Die Bankgesellschaft Berlin beließ ihr Allianz-Rating bei "reduzieren". Aus Sicht der Berliner ist bei der Kapitalerhöhung der Bezugspreis für die neuen Aktien die "spannendste Frage". Davon hängt schließlich ab, wieviel Geld die Allianz wirklich einspielen kann. Die Bezugsfrist beginnt nach Aussagen der Allianz am 15. April. Der Preis für die neuen Aktien werde "zeitnah" festgelegt, hieß es.
"Mehr Kapital allein reicht nicht aus, um den Wert für die Aktionäre zu erhöhen", kommentierte Dr. Carsten Zielke von WestLBPanmure im Gespräch mit manager-magazin.de. Nach Auffassung des Analysten sollten die Altaktionäre der Allianz kein Geld mehr in das Unternehmen stecken und zumindest einen Teil ihrer Bezugsrechte verkaufen.
Gewinn je Aktie könnte um bis zu 40 Prozent fallen
Mit einem Ausgabeabschlag von mehr als 50 Prozent zum Schlusskurs vom 19. März liege der Verwässerungseffekt des Gewinns je Aktie bei rund 33 Prozent, errechnete der Analyst. "Dies ist aus unserer Sicht sehr hoch." Berücksichtige man überdies, dass in Zukunft ein geschätzter Ergebnisbeitrag der Münchener Rück von 500 Millionen Euro im Jahr wegfalle, dürfte sich der Gewinn je Aktie im Schnitt sogar um bis zu 40 Prozent verringern.
Hintergrund ist, dass sich mit der Kapitalerhöhung auch die Gesellschafterstruktur ändern wird. Die Münchener Rück will sich nach jüngsten Meldungen nur in geringem Umfang an der Kapitalerhöhung beteiligen und ihren Anteil dadurch auf 15 Prozent senken.
Analyst sieht "Fehler in der Kapitalallokation"
Zwar verringere die Kapitalerhöhung nach Einschätzung des Experten Zielke zunächst die Gefahr, dass Ratingagenturen die Allianz weiter abstuften. Doch könne er sich nicht des Eindrucks erwehren, dass die Allianz mit der Kapitalerhöhung auch frühere "Fehler in der Kapitalallokation" eingestehe. Schließlich habe die Allianz selbst eingeräumt, sie habe die Aktienquote zu spät abgesenkt.
Ein Sprecher der Allianz begründete die Kapitalerhöhung unlängst gegenüber manager-magazin.de, sie solle vor allem das Kreditrating sichern. Dies ist aus Sicht des Experten der WestLB Panmure zu wenig. Angesichts der hohen Inanspruchnahme der Kapitalmärkte sei ein Strategiewechsel bei der Allianz erforderlich.
Dresdner Bank bleibt die Achillesferse
"Die Allianz sollte sich zu einer tiefgreifenden Neuausrichtung der Dresdner-Bank-Tochter durchringen", sagte Zielke. Zwar werde sich das Institut unter der neuen Führung von Herbert Walter mehr auf das Privatkundengeschäft konzentrieren. Gleichwohl hinge die Profitabilität der Bank von einer Aufhellung der gesamtwirtschaftlichen Lage ab. Ein Abflauen der Konkurse ist nach Einschätzung des Experten aber nicht in Sicht, so dass die Risikovorsorge für faule Kredite fortgesetzt das Ergebnis der Dresdner Bank belasten dürfte. "Vor diesem Hintergrund halten wir ein ausgeglichenes Ergebnis für die Bank in diesem Jahr für ambitioniert", sagte der Experte von WestLBPanmure weiter.
Überdies forderte der Analyst eine stärkere Bereinigung des Beteiligungsportefeuilles. Wenig Verständnis zeigte er vor diesem Hintergrund für den Poker um den 44-Prozent-Anteil der Allianz an Beiersdorf. Zwar hatte der Versicherer in der Vergangenheit signalisiert, seinen Besitz an dem Kosmetikkonzern bei einem guten Angebot verkaufen zu wollen, zugleich aber erklärt, er habe es damit nicht eilig.
Allianz sollte sich stärker von Beteiligungen trennen
Nach Ansicht von Zielke hätten sich aus dem Verkauf der Anteile rund 2,7 Milliarden Euro an Bewertungsreserven erlösen lassen. Sie hätten nicht nur die Eigenkapital-Bilanz des Versicherers deutlich verbessert. Aufgrund des damit verbundenen geringeren Bedarfs an Risikokapital hätte die Allianz zumindest keine Kapitalerhöhung in diesem Ausmaß vornehmen müssen, zeigte sich der Experte überzeugt.
Zugleich votierte der Analyst für eine stärkere Absenkung des Anteils an der Münchener Rück. Die Allianz hatte Anfang April erklärt, sie habe ihren Anteil an dem weltgrößten Rückversicherer im ersten Quartal auf knapp unter 20 Prozent von 22,4 Prozent reduziert. Dies sei zu wenig, um das Risikokapital deutlich zu drücken, erklärte Zielke. "Wir schließen daraus, dass die Allianz immer noch nicht daran denkt, ihre Strategie grundsätzlich in Frage zu stellen."
Die Aktie der Münchener Rück notierte am Donnerstag knapp über 72 Euro. Der Titel setzte damit zwar seinen Erholungkurs fort, war aber immer noch rund 40 Prozent weniger wert als zu Jahresbeginn.
Der Segen steigender Kurse
Was manche Experten als Risiko interpretieren, ist für andere eine "Perle", der man sich nicht so schnell entledigen dürfe. Natürlich wächst bei steigenden Märkten die Versuchung, das Beteiligungsportefeuille zu belassen wie es ist. Doch der Allianz kann im Grunde nichts Besseres widerfahren als eine Börse, die nachhaltig steigt.
Dies gilt auch für die Kapitalerhöhung. So berichtet die "FAZ", dass Londoner Bankenkreise bereits bei einem Allianz-Aktienkurses von rund 59 Euro einen Ausgabepreis für die neuen Aktien von 40 bis 45 Euro für möglich halten. Dann würden der Allianz anstatt der von den Emissionbanken garantierten 3,5 Milliarden Euro bis zu 5,3 Milliarden Euro zufließen.
Der Versicherer selbst hatte unlängst seinen Kapitalbedarf auf rund fünf Milliarden Euro beziffert. Sollten die Auguren in London recht behalten, könnte die Allianz womöglich sogar auf die ursprünglich geplante Anleihe in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro verzichten
Gruss
Habakus
#1.943
Habe 771835 und
"liegengebliebene" 739707 (praktisch wertlos)
KD
#1.944
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#1.945

Das täte fette Beute sein, eine Allianz für einen Huni
in Deutschmarks
#1.946

Händler meinen, besonders Käufe der beiden großen Versicherungsaktien durch ausländische Anleger hätten den DAX zeitweise gestützt. Allianz steigen um 2,8 Prozent auf 59,64 Euro und Münchener Rück um 1,8 Prozent auf 70,94 Euro. Im Markt heißt es, erste Anleger hätten nun Angst, sie würden bei der Kapitalerhöhung der Allianz nicht so stark bedient wie erhofft,
sie hätten mit Verkäufen zu viel
Platz für die neuen Aktien geschaffen. Daneben wird positiv
vermerkt, statt der geplanten drei bis vier Mrd Euro könnte die
Allianz nun vier bis fünf Mrd Euro in die Kasse bekommen, und
das sei hinsichtlich des Kapitalbedarfs positiv. Zur Münchener
Rück heißt es daneben, die erfolgreiche Anleihenplatzierung
hebe die Stimmung für die Aktie.
#1.947
Die Situation ist unschön. Also auf deutsch
ich hätte eine Allianz gern im Bereich
50-52, Gap zu und die überkaufte Situation raus.Vielleicht kommt es auch anders und dann habe ich schon eine Position, nur schön täte etwas Nachschub zu günstigen Kursen sein.
Glück auf
#1.948
habe mal wieder herrn cramer live erlebt.
demnach ist die alv 100 mrd. schwer. 1% weniger
in den kapitalanlagen bedeutet 1 mrd. weniger
einnahmen. kann die alv etwas dafür, dass die märkte
nicht mehr für das geld bezahlen ?
durchhalten und nicht zittrig werden.
die bombe zündet. 60 € sind immer noch sehr wenig.
viel glück
rob
#1.949
Die Antwort ist JA.
Allianz kann sehr viel dafür. Allianz war einst mächtig und hat die ihr von Aktionären und Kunden gegebene Macht zur Destruktion eingesetzt. Die Anteile an der MüRü wurden nicht wegen Naturgesetzen zu Tiefkursen verschleudert, dafür waren schon Entscheidungen notwendig. Der Einfluß auf eine Deutsche Bank wurde nicht zum Wohl der Aktionäre ausgeübt, wie die Allianz überhaupt ihre Gestaltungsspielräume nicht erkennbar positiv genutzt hat.
Wenn es nicht so traurig wäre und Aktien nicht auch eine Kapitalbereitstellungsfunktion für den Wirtschaftsstandort Deutschland hätten und damit für uns und unsere Zukunft
so könnte man sagen
Allianz hat uns ein Kursgeschenk bereitet.
Nur ist durch diese Desinvestitionsmentalität auch sehr viel
kaputt gegangen und Zukunftschancen vergeigt worden und das
Allianz eine KE zu Tiefkursen macht ist ein Treppenwitz.Unternehmer haben etwas zu unternehmen und nicht zu unterlassen, die Bilanz ist real und im sprichwörtlichen Sinn beschämend und wer mit Risiken so schlecht umgeht wie die Allianz, der ist entweder linkisch veranlagt oder nicht ganz frisch.
Glück auf
#1.950
http://nachrichten.boerse.de/anzeige.php3?id=2424ec70
Das ist der gleiche Heuler, der früher mit Aktien liegen langfristig immer vorn und bla bla um die Häuser zog. Wer verpasst solchen Gestalten einen Professorentitel

Letztlich ist das heutige Ergebnis ein klarer Fall von Eliteversagen. In den Unternehmen sitzen die falschen Leute auf den überzahlten Stühlen, in der Politik mischt sich Unwissen mit fatalen Entscheidungen und die Gelehrten erklären maximal die Vergangenheit. Eine Zielbildung oder gar Zukunftsgestaltung ist quer durch alle Eliten nicht erkennbar, nur taktisches Geplänkel der bequemlichen Art bei laufender Bereicherung und schuld sind immer die Verhältnisse, die Zeit oder der Weihnachtsmann

Da hat der Schein der Allianz auch getrogen, sie war schwach wo wir an Stärke dachten und sie hat den Niedergang bereitet wo wir an positive Gestaltungsfähigkeit glaubten.
Um Ausreden wird Schulte-Noelle auf der HV nicht verlegen sein, wir können ja schon einmal Textbausteine sammeln

Glück auf
#1.951
alles im lot. warte einfach ab und entspann dich.
#1.952

Der DAX fast 4% im Plus und unsere ALV gerade mal so auf vortagesniveau bei knapp 59€!

Eigentlich hatte ich für heute einige Analystenempfehlungen erwartet.
Aber anscheinend hat das ALV-Managment selbst das nicht mehr auf die Reihe gebracht!

Stefan
#1.953
#1.954
Schadensersatzklage gegen Dresdner Bank, 11.04.2003
Beim Landgericht Hamburg ist eine Schadensersatzklage gegen die Dresdner Bank eingegangen. Einer Anlegerin wurden Anleihen an den Staat Argentinien als sichere Geldanlage empfohlen. Die beauftragte Hamburger Anwaltskanzlei Rotter betrachtet die Papiere hingegen als spekulative Anleihe.
Die Anlegerin, so die Kanzlei, habe Wert auf eine sichere Geldanlage gelegt. Ein Berater der Dresdner Bank versicherte ihr, ein Staat könne nicht pleite gehen. Die Investition sei daher als sicher einzustufen. Die Anwälte sehen das anders. Nach Durchsicht des Anleiheprospekts kamen sie zu dem Schluss, die Papiere seien ausschließlich für spekulativ orientierte Anleger geeignet.
Die Juristen sehen ihre Mandantin von der Bank fehlerhaft beraten. Die Anleihen hätten der auf Sicherheit bedachten Investorin nicht angeboten werden dürfen. Nun fordern sie von dem Geldhaus, den Kauf rückgängig zu machen und eine Erstattung des entgangenen Gewinns.
Die Chance stehen nicht schlecht, dass die Kanzlei sich mit ihrer Auffassung vor Gericht durchsetzen kann. In letzter Zeit waren mehrfach Banken wegen fehlerhafter Beratung zu Schadensersatzzahlungen verurteilt wurden.
Wer sich ebenfalls falsch beraten fühlt, kann auch nicht gerichtliche Wege gehen, um zu seinem Recht zu kommen. Die Banken haben unabhängige Ombudsstellen eingerichtet, die außergerichtliche, für die Banken bis zu einem bestimmten Betrag bindende Entscheidungen fällen. Der Sparkassen- und Giroverband beschäftigt dezentral eine Reihe von Schlichtern, deren Adresse sie von den Banken erhalten. Die privaten Banken ziehen eine zentrale Lösung vor. Die Arbeitsweise erklärt der Bundesverband deutscher Banken (bdb).
Kundenbeschwerdestelle beim
Bundesverband deutscher Banken
Postfach 04 03 07
10062 Berlin
#1.955
#1.956
Allianz muß schon in einem Paralleluniversum leben
um sich mit Dividenvorschlag und
Belohnungsprogramm für Führungskräfte an die Aktionäre zu
wenden. Bei solchen Kursen macht eine solides Unternehmen einen
Aktienrückkauf.Da hängt das Lot schief.
Ich freue mich über Unternehmen wie Tepla die Kampfgeist in schwerer Zeit zeigen. Da kann sich Allianz eine fette Scheibe von abschneiden, da brachte der Vorstand Kapital in die Firma ein und spielt nicht nur den Staubsauger.
Das ist der Unterschied zwischen Machern und Lutschern.
Glück auf
#1.957
Deine Bezugsrechte werden am letzten Tag des Bezugsrechtehandels über die Börse verkauft. Diese werden von großen Adressen gekauft, um die neuen Aktien zu beziehen. Um möglichst billig an die Bezugsrechte zu kommen wird von den Institutionellen versucht, am letzten Tag des Bezugsrechtehandels den Preis der alten Aktien zu drücken, damit sie möglichst billig an die Bezugsrechte zu kommen
..hier ist DB immer Präesent und Zockt der Kleine man gerne ab,um die Vorstände weiter zu Füttern .
So kommt ein Institutioneller an die neuen Aktien zu fast € 30,-- ohne vorher alte bessessen zu haben.
@Millex ,mein Order für 52€ ist wie alles andere hier im moment ...
REINE SPEKULATION !Bis dahin (bekanntgabe von Ausgabekurs)wünsche ich Euch allen ,eine gute Zeit, ein schönes Wochenende und natürlich noch ein paar sonnige Osterfeiertage.
Whyso
#1.958
werde Kaufen bei :
54,6
53,2
52
aber selbstredend nur wenn es soweit kommen sollte
....wenn die Banken Hunger haben ,dann sollte
man lieber Zuschauen und nicht dagegen halten-ich hoffe mit am
Tisch zu sitzen wenn die sich berühigt haben und einigermaßen
Satt sind !
#1.959
Das zeigt schon guten Willen gegenüber der Allianz, die könnten auch ihren Trendkanaljojo spielen.
Ich tippe auch auf Gap und gut

Glück auf
#1.960
Die Unsicherheiten sind dann draußen und die shorties werden sich umschauen !!
Manche schliessen kurzfristige Kurse um 90 € nicht aus.
#1.961
Ab Sept/Okt besteht die Möglichkeit auf 60 - 80 zu steigen.
#1.962
Nächste Woche folgen Details zur Kapitalerhöhung und eine technische Bereinigung der Aktie schadet nicht, sie wird für den weiteren Weg förderlich sein und ob sie kommt
ist auch nicht sicher.Wir reden in dieser Zeit über Trendbrüche, da gehts hoch her und bei Allianz ändert sich viel. Mir ist nur persönlich wichtig
nicht auf dem falschen Fuß
erwischt zu werden, die Vola zu nutzen und gegen später den
Wiederaufbau der Allianz auch im Kurs zu erleben. Dies nicht
nur wegen der direkten monetären Freude
sondern auch weil Allianz und andere
Kapitalsammelstellen ihre Bärendienste für den
Wirtschaftsstandort Deutschland hoffentlich bald beenden und
Aufbauarbeit leisten.Glück auf
#1.963
wenn die aus der KE wirklich etwas machen, das Geld auch tatsächlich für ihr organisches Wachstum verwenden, dann
kann das ja nur förderlich sein.
Das müssen sie aber erst beweisen, mit der DreBa und anderen Akquisitionen sind sie ja nur negativ gewachsen.
Ich bin gespannt, ob recht viele ihre Bezugsrechte auf den Markt schmeissen werden, soll ja angeblch keinen Sinn mehr machen, wenn man bestimmte, sicher daran interessierte Kreise hört.
Mal sehen, was sich die Institutionellen so ausgedacht haben, auf welcher Seite sie stehen.
Wahrscheinlich macht es mehr Sinn, das Bezugsrecht wahrzunehmen.
#1.964
Meinungen dazu?
Wie wird sich der Kurs nächste Woche entwickeln?
#1.965
heute Morgen hab ich in meinem Depot folgendes festgelstellt: Allinaz Aktien normal geführt, doch zu Allianz eine 2.te Position (Bezugrechte Kapitalerhöhung).
Was ich hierbei nicht verstehe: ich dachte für 15 Aktien bekommt man 7 Bezugsrechte. Nun habe ich allerdings die gleiche Anzahl Rechte wie Aktien im Depot. Das verstehe ich nicht.
Weiterhin: wird ab Montag das Ding einen Kurs haben, mit dem man ihn weiterverkaufen/handeln kann?
Danke falls sich jemand bemüht.
#1.966
Wenn einer den Kurs vorhersagen könnte, hätte er für den Rest des Lebens ausgesorgt
Ich würde kein Stopp Loss setzen sondern normale
Verkaufs- und wieder Kauflimits. Meine Limits für Montag werden
übrigens VK 59 und KL 52 € sein ( freibleibend nach Situation
)@alle
Allianz ist derzeit die Top-Wellenreiteraktie mit hohem Risikoanteil. Hier bestimmen die Trader das Bild, vor allem die ganz großen Adressen. Der Kleinanleger schwimmt nur obenauf mit.
Mit einer Mischung von "könnte in Zukunft wieder was werden" und "wenn die so weiter machen wie bisher" ist eine casinoähnliche Situation wie sie selten anzutreffen ist bei DAX-Werten.
Ich bin eigentlich ein vorsichtiger Anleger mit Schwerpunkt Anleihen, aber auch ich kann mich nicht der Faszination entziehen und reite wieder ein paar Wellen mit ( nur Spielgeld im Bereich 50 bis 100 Stück ). Seit gestern abend bin ich wieder drin, das 3. Mal in den letzten 4 Wochen. Angst gehört zum Erfolg, alles andere ist Leichtsinn.
Viel Erfolg wünscht allen
der Kollektor
#1.967
Bei mir im Depot ( Sbroker ) habe ich nichts gefunden. Die genaue Anzahl an Bezugsrechten wird aber sicher in den nächsten Tagen eingebucht werden.
#1.968
DGAP-Ad hoc: Allianz AG deutsch
Allianz AG Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- Allianz legt Bezugspreis für die neuen Aktien auf 38 Euro fest Der Vorstand der Allianz AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats den Bezugspreis für die neuen Aktien, die den Aktionären im Rahmen der Kapitalerhöhung zum Bezug angeboten werden, auf 38 Euro je Aktie festgelegt. Aufgrund der positiven Aufnahme der Kapitalerhöhung bei Investoren beläuft sich das Gesamtvolumen der Emission anstelle der ursprünglich geplanten 3,5 bis 4,0 Milliarden Euro auf rund 4,4 Milliarden Euro. Wie am 20. März 2003 angekündigt, plant die Allianz insgesamt Kapitalmaßnahmen in der Größenordnung von 5 Milliarden Euro.Basierend auf dem Schlusskurs der Allianz Aktie vom 19. März 2003 (64,80 Euro), dem Tag vor der Ankündigung der Kapitalmaßnahmen, bedeutet der Bezugskurs einen Abschlag von rund 41 Prozent. Bezogen auf den Schlusskurs vom 11. April 2003 (56,95 Euro) beträgt der Abschlag rund 33 Prozent. Der Bezugskurs für die jungen Allianz Genussscheine wurde mit 59,20 Euro fest-gelegt. Die Konsortialbanken - Citigroup, Deutsche Bank, Goldman Sachs und UBS Warburg - werden die neuen Aktien - unter Berücksichtigung markt-üblicher Be-dingungen - zum Bezugspreis übernehmen. Zusammen mit Dresdner Kleinwort Wasserstein werden die Mitglieder des Konsortiums als Joint Global Coordinators der Transaktion fungieren.Die Allianz hatte bereits bekannt gegeben, dass den Aktionären für je 15 alte Allianz Aktien 7 neue Allianz Aktien mit Gewinnberechtigung für das Geschäfts- jahr 2003 zum Bezug angeboten werden. Den Inhabern von Allianz Genussrechten werden junge Genussscheine ebenfalls im Verhältnis 15:7 und mit Aus- schüttungsberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2003 zum Bezug angeboten. Die Bezugsfrist für die jungen Allianz Aktien und Genussscheine beginnt am 15. April 2003 und endet voraussichtlich am 29. April 2003. In der Zeit vom 15. bis 25. April 2003 (einschließlich) können Bezugsrechte über die Börse gehandelt werden. Während des Bezugsrechtshandels können Allianz Aktionäre und Genu- sscheininhaber an der Börse auch Teilbezugsrechte erwerben oder verkaufen. Somit ist der Bezug auch einer Allianz Aktie bzw. eines Allianz Genussscheins möglich.Allianz Aktionäre und Genussscheininhaber können nach Ablauf der Bezugsfrist, frühestens jedoch ab dem 30. April 2003 über die neuen Aktien bzw. Genussscheine verfügen. Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 12.04.2003 Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung: Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten. Keine Verbreitung in die USA, Kanada, Australien und Japan Diese Mitteilung sowie die darin enthaltenen Informationen dürfen nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Kanada, Australien und Japan gebracht oder übertragen werden oder an Personen in oder aus diesen Ländern (einschließlich juristischer Personen) sowie an Publikationen mit einer allgemeinen Verbreitung in diesen Ländern verteilt oder übertragen werden. Kein Angebot Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Erwerb von Wertpapieren dar. Die hierin beschriebenen Wertpapiere der Allianz Aktiengesellschaft werden in den USA, Kanada, Australien und Japan nicht öffentlich zum Kauf angeboten und werden nicht entsprechend dem U.S. Securities Act of 1933 registriert. Sie dürfen ohne eine Registrierung oder eine anwendbare Ausnahme von der Registrierung entsprechend dem U.S. Securities Act of 1933 in den USA weder direkt noch indirekt angeboten oder verkauft werden. Vorbehalt bei Zukunftsaussagen Soweit wir in dieser Meldung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich eventuell Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen. Abweichungen resultieren ferner aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen, und insbesondere im Bankbereich aus dem Ausfall von Kreditnehmern. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse, sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können einen Einfluss ausüben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung Zukunftsaussagen zu aktualisieren. Keine Pflicht zur Aktualisierung Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. -------------------------------------------------------------------------------- WKN: 840400; ISIN: DE0008404005; Index: DAX-30, EURO STOXX 50 Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München und Stuttgart; EUREX; Swiss Exchange; London; Paris; NYSE
info@dpa-AFX.
#1.969
angenommen ich habe 149 Aktien. Wie viele neue bekomme ich über das Bezugsrecht?
63 oder 69?
#1.970
Du bekommst 149 Bezugsrechte ( für jede Aktie ). Mit 15 Bezugsrechten bekommst Du 7 neue Aktien.
Du bekommst also 63 neue Aktien und 14 Bezugsrechte ausbezahlt.
#1.971
wenn man den Kurs vorhersagen könnte, bräuchte man auch kein SL setzen, dann wäre überhaupt alles viel einfacher :-)
Ich habe ja auch nur um Meinungen gefragt.
Verkaufen um 59 ist sicher eine gute Idee.
THX for your feedback.
PS Will jemand kaufen?
#1.972
Ich habe in den letzten Jahren einige statistische Berechnungen durchgeführt und die haben einwandfrei ergeben, dass man mit SL und SB statistisch gesehen stets schlechter fährt als mit "normalen" Limits.
Der eigentliche ( statistische ) Gewinn beim Traden ist der Spread. Den verliert man aber bei unlimitierten Orders und nichts anderes ist bei SL und SB. Dazu kommt die meist kollektive Handhabung größerer Gruppen, die zu hoher Volatilität führt was den normalen Limits in die Hände spielt.
#1.973
#1.974
#1.975
Sie haben sich dafür auch
Mühe gegeben
so schlechte Ergebnisse zu realisieren. Mir
fehlt noch ein Gegenantrag zur Dividende, damit geht für jedes
einfache AR Mitglied eine Zahlung von 67500€ einher und die
haben sie sich nicht verdient, also sollen sie sie auch
nicht bekommen.Bei den bisher hier angestellten Kalkulationen über Bezugsrechtswert und Kurs der Aktie nach BR Abschlag wurde in meinen wunden Augen die Dividende für 2002 vergessen. Wenn sich da wer zu äussern könnte
wäre dies lieb
Glück auf
#1.976
wie und was du schreibst imponiert mir unheimlich.wenn es nichtindiskret ist,wüsste ich gerne lebst du von der börse,
und wie alst bist du.ich bin 53 jahre, habe einmal von der börse gelebt,exorbitant, verloren,arbeit mich langsam wieder hoch, habe viel aus meinen fehlern gelernt, und würde gerne wieder ab jahresende hauptberugflich traden.
gruss aus dem rhein-neckar-kreis
privatieri
#1.977
und WKN 679773 begeben. Wie wird in diesem Fall die Preisspanne angepaßt?
Vielen Dank!
Noodles 3
#1.978
danke für ihre/eure hilfe
mails bitte an: ciel@lycos.at
#1.979
Nichts ändert sich für Dich ! Du bekommst 1600 Bezugsrechte, die Du verkaufen kannst ( bzw. die Bank verkaufen lässt ) oder Du kannst für je 15 Bezugsrechte 7 neue Aktien = 746 für je 38 € kaufen. Ein Vermögensverlust entsteht unmittelbar nicht, da der dann geringere Kurs der Allianz durch die Bezugsrechte ausgeglichen wird.
@privatieri
Ich bewundere die Leute, die hauptberuflich traden können. Durch das Traden entsteht ja allein noch kein wirtschaftlicher Nutzen sondern Kosten und Zeitverbrauch. Mal hat man Glück, mal Pech.
Ich bin genauso alt und träume schon lange davon, durch und von Kapitalanlagen leben zu können, was mir aber nicht gelingt. Ich will allerdings nicht traden, sondern von Mieten, Zinsen und Dividenden leben. Bei einer Realrendite von 3 % würde selbst eine Million Euro nicht reichen, meinen Arbeitslohn plus Arbeitgeberzuschüsse zur Sozialversicherung plus Urlaubsanspruch etc. zu ersetzen. Ich beschäftige mich schon seit jungen Jahren mit dem Thema und es kommt nie in eine auch nur annähernd mögliche Realisierungsphase. Höchstens bei einem alternativen Lebenstil auf dem Lande oder in fernen Ländern.
Meine Trades klappen oft. Mit hohem Einsatz traue ich mich nicht und das ist gut so. Wenn ich meinen Lebensunterhalt damit verdienen müsste, ginge es garantiert schief. Es gibt nur wenige Gelegenheiten im Jahr sowas zu tun.
Gruß aus der nahen Pfalz
Kollektor
#1.980
kann mir mal einer sagen, zu welchem Stichtag man Allianz Aktien besessen haben muß, um Bezugsrechte zu erhalten?
Gruß
#1.981
Also am Dienstag musst Du sie besitzen.
#1.982
#1.983
#1.984
Ich habe 57 alv aktien
=> ich bekomme 57 bezugsrechte
=> mit 45 bezugsrechten kauf ich mir 21 neue aktien zu 38 €
=> bleiben noch 12 bezugsrechte zu ca. 6€ übrig
Meine Frage:
Wenn ich meine 12 bezugsrechte an der böre zu 6€ verkaufe ist das ein Trade von 72€, da sind doch die Spesen höher

oder verrechnet der broker keine spesen dafür

thx für eure antwort
mfg
talpa
#1.985
Ich würde Dich gern unterstützen bei dem Gegenantrag, weiß aber nicht, ob ich meine Aktien wirklich einfrieren soll bis zur HV

Ich gehe aber davon aus, dass sich der Kurs auf Sicht von 3 Monaten unter weiter hohen Vola günstiger als der DAX entwickeln wird, sogar über den Dividendenabschlag hinaus.
#1.986
Bei früherem Bezugsrechthandel wurden mir keine Gebühren berechnet, solange ich der Bank keine explizite Anweisung zum Handel der Bezugsrechte gegeben habe.
#1.987
thx für die schnelle Antwort !
mfg
talpa
#1.988
Die Allianz, einer der größten institutionellen Investoren in Europa, hat im vergangenen Jahr
5,5 Milliarden Euro auf kursschwache Wertpapiere
abschreiben müssen und deshalb einen Jahresverlust von
1,167 Milliarden Euro
verbucht.Zweite und letzte Chance ihr ALV`er,
gruß
Whyso
#1.989
wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass junge aktien und alte aktien zu welchem datum den gleichen kurs haben?
man erwartet ein bezugsrecht in höhe von 7€. kurs alv ex bezugsrecht ca. 50€
neue aktien = 38€ + bezugsrecht ca. 7€ = 45€.
differenz 5€.
mittel also 47,5€ gegen ende des bezugsrechtszeitraums?
wenn man also an einem engagement in alv interesse hat, ist doch die günstigere variante allemal bezugsrechte an der börse zu erwerben, sofern man an steigende kurse glaubt.
#1.990
Neue ALV = 38 € + 15/7 * Bezugsrecht.
Beim Bezugsrecht werden hier dauernd Fehler gemacht.
Wert des Bezugsrecht = ( Alt-1,50 - Neu ) / ( 15 / 7 + 1 ) ergibt etwa 5,25 € bei einem Kurs von Alt von 56 €.
Bei der Dividende von 1,50 wurde auf den genauen Zeitwert verzichtet, er ist ca 0,01 % zu hoch )
Der Wert Neu gleicht sich nach der Dividendenzahlung von ALT an.
Gruß Kollektor
#1.991
Mit ALT meinte ich den Kurs jetzt !
Dann gleichen sich die Kurse von ALT abzüglich Bezugsrecht denen von Neu nach der HV an.
#1.992
Kannst du das bitte nochmal im ganzen satz wiederholen, was du meinst?
#1.993
#1.994
Die "Neuen" oder "Alten" sind dann ge,einsam im Dopot mit dem ganz normalen Marktwert am 30.04.2003
Wenn sich was annähert, ist es der Marktwert an einen imaginären Mittelwert nach Emission ohne Berücksichtigung anderer Marktkriterien.
Gruß und schönen Abend
#1.995
Gebe zu, dass ich kein Pädagoge bin

Wer jetzt eine ALV kauft zu 56 €, der bekommt Ende des Monats eine Divdende von 1,50 €. Dann ist die Aktie ( ohne KE !!!! ) nur noch 54,50 € wert.
Man braucht 15 ALV, die dann noch 54,50 € wert sind, um 7 NEUE für 38 € dazu zu bekommen.
Man bezahlt also insgesamt 15 * 54,50 € + 7 * 38 € = 1003,50 € und hat dann 22 Aktien. Davon hat dann eine Aktie im Mittel 1003,50 € / 22 = 49,25 € gekostet.
Damit ergibt sich ein Bezugsrechtepreis von 54,50 - 49,25 = 5,25 €.
Alles klar ?
Gruß Kollektor
#1.996
#1.997
#1.998
Sehe ich nicht so, weil ich ja bei den alten noch die Dividende bekomme.
#1.999
Desweiteren meine ich, daß die Münchner Rück durch die Zinszahlung der 3 Mrd.-Anleihe höher belastet ist und der Kurs der Münchner Rück eher Richtung Süden tendieren müsste. Allianz hat ja durch die Kap.-Erhöhung keine Zinszahlungen zu leisten, wie es bei der >Münchner Rück ist. Oder sehe ich das falsch ?
#2.000
Ich denke, daß hier der Markt entscheidet. Und der markt sind immer auch die Konsortialbanken. Die werden schon dafür sorgen, daß die Preisspanne Alt-Aktie und NEU-Aktie attraktiv bleibt.
Ich bleib jedenfalls drin und nehme die Neu-Aktien.
Was ist, wenn die Börse aus irgendwelchen Gründen auch immer anspringt ? Die meisten werden wohl ein dummes Gesicht machen. Bei dem Niveau die Allianz zu verkaufen scheint mir ein Fehler sein.
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