And the winner is... Mayr-Melnhof - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 26.06.02 19:40:35 von
neuester Beitrag 18.05.03 11:03:12 von


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26.06.02 19:40:35
26.06.2002 19:00


Anlegerpreis: And the winner is... Mayr-Melnhof

Mayr-Melnhof-Chef Wilhelm Hörmanseder kann sich freuen: Österreichs Privataktionäre wählten die Mayr-Melnhof-Aktie zur beliebtesten Österreichs



Wien. Österreich ist ein Land der Aktienmuffel. Glaubt man der Statistik, stimmt das. Seit Jahren liegt der Aktionärsanteil an der Gesamtbevölkerung deutlich unter der Marke von zehn Prozent, da half auch der Börsegang der Volksaktie Telekom Austria nicht viel. Österreich liegt damit weit abgeschlagen hinter Ländern wie Schweden und Grossbritannien. Das ist ein unerfreulicher Zustand, der den Unternehmen die Eigenkapitalaufnahme erschwert, was sich in Zeiten von Basel II durchaus noch als Pferdefuss für die österreichische Wirtschaft herausstellen kann.

Genauso beklagt wird auch, dass der Anteil der Privataktionäre an der österreichischen Gesamtinvestorenschaft viel zu gering ist, um den Austro-Blue Chips eine solide und vor allem breitgestreute Streubesitzbasis zu gewährleisten. Ein Zustand, den Richard Schenz, der Kapitalmarktbeauftragte der Bundesregierung, ändern will. Steuerliche Goodies sollen den Aktienbesitz der ÖsterreicherInnen nach oben treiben. Denn die Basis, so sind sich Experten sicher, ist gelegt.

Internationale Standards in Wien

So hat die Wiener Börse den Finanzplatz Wien bereits an internationale Standards herangeführt. Aber nicht nur das: Die Wiener Börse zählt heuer zu den europäischen Performance-Spitzenreitern. Zahlreiche ATX-Werte konnten bereits deutliche Kurssteigerungen verbuchen und stehen noch immer auf den Empfehlungslisten der internationalen Investmentprofis.

Aber auch in den Vorstandsetagen der börsenotierten Unternehmen ist in den vergangenen Jahren ein frischer Wind eingezogen. Zu Investor Relations und Shareholder-Value-Konzept gibt es in den grossen Unternehmen ein klares Bekenntnis.

Aber wie sehen die Aktionäre die Fortschritte ihrer Unternehmen? Erfolgt die Information der Privatanleger wirklich rechtzeitig und umfassend genug? Und nach welchen Kriterien treffen österreichische Privatanleger ihre Investitionsentscheidungen? Ist es das Kurspotenzial einer Aktie oder doch eher eine kontinuierliche und – wenn möglich – überdurchschnittlich hohe Dividende?
Und wie sensibel reagiert Österreichs Investorengemeinde auf das Verfehlen von gesteckten Ertragszielen?

Privatanleger kürten den Sieger

Das WirtschaftsBlatt wollte es genau wissen und bat österreichische Privatanleger, den Gewinner des WirtschaftsBlatt Anleger-Preises 2002 zu küren. Dieser Preis wird heuer bereits zum vierten Mal an das anlegerfreundlichste österreichische Unternehmen vergeben.

Nach dem Schulnotensystem wurden im Rahmen einer Wahl per Fax- und Onlineabstimmung die Qualität der Informationspolitik, das erwartete Kurspotenzial und die Einhaltung von gesteckten Ergebniszielen benotet.

Die Jury bestand dabei aus Österreichs Privatanlegern, die grossteils mehr als die Hälfte ihres Vermögens in in- und ausländische Aktien investiert haben. Teilweise sogar seit Jahrzehnten. Aus den Fax-Antworten wird klar ersichtlich, dass das Thema Dividende für Österreichs Anleger immer wichtiger wird.

Knapp 1000 Stimmabgaben geben ein repräsentatives Bild der Zufriedenheit der österreichischen Privatanlegern mit den heimischen Aktiengesellschaften.

Der Jury standen in Summe 50 Werte zur Auswahl. Kriterium war die Indexzugehörigkeit im ATX, ViDX oder ifg-20. In den Einzelkategorien gab es drei verschiedene Sieger (siehe Grafik), auffallend ist aber, dass die voestalpine als einziger Titel immer unter den Top 3 rangiert. Zwei Mal schaffte es Mayr-Melnhof unter die Top 3, ein Mal dafür gleich mit der kaum zu übertreffenden Traumnote von 1,25 in der Kategorie "Erreichung der Ziele". Hier kommt Mayr-Melnhof-Chef Wilhelm Hörmanseder sicher seine bekannt konservative Finanzpolitik zugute. Trotzdem, der steirische Karton- und Faltschachtelriese schaffte es, selbst in der aktuell schwierigen Wirtschaftsphase ein Rekordergebnis zu erzielen. Und mit dieser Traumnote fing Hörmanseder dann schlussendlich in der Gesamtwertung doch noch die voestalpine ab. Für die Gesamtnote wurde das arithmetische Mittel der drei Einzelnoten herangezogen. Und so gewann dann Mayr-Melnhof vor voestalpine und der OMV. (gill/lech)
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02.07.02 13:25:19
Chartkommentar: Geht Mayr Melnhof wieder auf die 82 Euro?
1.7.2002

Die Aktien des Karton- und Faltschachtelherstellers waren im ersten Quartal 2002 die Lieblinge der Analysten. Allerdings ging es nach dem High Ende Mai wieder deutlich zurück. Vor allem die MSCI-Umstellung brachte Druck auf den Stock. Doch bei 68 Euro war der Boden gefunden und die Gegenbewegung setzte ein.



Heute ist die Aktie bei 74 Euro angekommen. Da stellt sich die Frage ob dieser Widerstand nachhaltigdurchbrochen werden kann und sich die V-Formation weiterentwickelt, oder ob der Stock abprallt und sich ein W ausbildet. Fundamental sieht es bei Mayr-Melnhof gut aus. Erstens läuft das Geschäft derzeit sehr gut. Zweitens notiert die Aktie deutlich unter ihrem Fair Value. Und drittens gibt es ausreichend Phantasie. Denn eine Übernahme der italienischen Reno Da Medici steht möglicherweise unmittelbar bevor. Und das würde noch zu einer Neubewertung der Aktie führen.



Doch nun zum Chartbild: Bei der Unterstützung bei 68 Euro ist die Aktie abgeprallt und vollzieht nun eine Aufwärtsbewegung, die von einem konvergierenden Momentum einem Kaufsignal der Stochastics stark unterstützt wird. Auch der MACD zeigt seit kurzem ein Kaufsignal an. Der RSI befindet sich im neutralen Bereich und konvergiert ebenfalls mit dem Chart.

Die Chancen, dass der Widerstand bei 74 Euro nachhaltig durchbrochen wird, stehen also nicht schlecht. Allerdings ist das Volumen heute für den Kursanstieg von über einem Prozent recht gering. Wer noch nicht engagiert ist und investieren möchte, sollte in dieser Marktphase auf jeden Fall auf ein enges Stop Loss unter 74 Euro achten. Zurück gehen könnte es ja bis 68 Euro. Nach oben hin ist allerdings der Weg frei bis 76 und danach 82 Euro.

Quelle: BLUeBULL
http://www.austrostocks.com/index.pl?cms_nr=9783
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29.07.02 09:46:41
Merril Lynch sieht Mayr Melnhof mit höheren Gewinnen
29.7.2002

Die Analysten von Merrill Lynch haben heute ihr Strong Buy-Rating für Mayr Melnhof bestätigt. Allerdings wurden die Gewinnschätzungen für den Karton- und Verpackungshersteller angehoben. Für 2002 wird nun ein Gewinn je Aktie von 6,91 Euro erwartet. 2003 ist laut ML mit einem EPS von 7,32 Euro zu rechnen. Als Grund für die höheren Estimates wird die erfolgreich durchgesetzte Preiserhöhung im Kartonbereich genannt, die die höheren Altpapierpreise kompensieren würden. Aufgrund der günstigen Bewertung wird das Strong Buy-Rating bestätigt.
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31.07.02 10:44:55
Mayr Melnhof gehört zu den Lieblingen der Analysten. Dennoch hat die Aktie des Karton- und Faltschachtelproduzenten seit Anfang Mai 14,4 Prozent an Wert verloren. Die Gründe dafür waren nicht fundamental. Denn die Company ist sehr gut aufgestellt und verfügt über eine grosse Kriegskasse. Das Geschäft ist nicht sehr zyklisch und daher das Unternehmen vom Wirtschaftsabschwung nicht so stark betroffen und es gibt externe Wachstumsphantasie.

Dies meint auch RCB-Analyst Alfred Steininger, der noch in diesem Jahr bei der Mayr Melnhof ein deutliches akquisitorisches Wachstum erwartet. Daher sollte auch das Ergebnis sehr gut ausfallen. Vielleicht sogar über jenem des vergangenen Rekordjahres. Gegenüber der Peer Group ist MMK deutlich unterbewertet. Obwohl diese durch die letzten Kursverfälle deutlich gelitten hatten. Dennoch sollte Mayr Melnhof einer der Profiteure eines allgemeinen Aufschwungs sein.

Quelle: BLUeBULL
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01.08.02 12:37:56
hmmm ... auch wenns ein gutes Unternehmen ist ... an der Börse scheints zZ einfach nicht zu laufen ... da bildet sich doch bitte ein eindeutiger Abwärtstrend ... KZ 50

cu, odi
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14.08.02 19:19:09
13.8.2002

Die Analysten der US-Investmentbank Morgan Stanley haben die Gewinnprognosen für die Aktien des Kartonherstellers Mayr-Melnhof (MMK) gesenkt, die Einschätzung „Outperform“ wurde derweil bekräftigt.

Für das laufende Jahr wurden die Erwartungen von 7,30 auf 6,60 Euro Gewinn je Aktie gesenkt, für 2003 wurden die Gewinnschätzungen von 7,15 auf 6,20 Euro zurückgenommen. Das Kursziel wurde mit 71 Euro angegeben.

Die Rückstufung der Gewinnerwartungen wurde mit der Rückstufung des gesamten Papiersektors begründet, neben der südafrikanischen Sappi wurde MMK als einziger Titel mit „Outperform“ eingestuft.

Grund für die Rücknahme der Sektorprognosen sei der hohe Lageraufbau bei den Herstellern, die erwarteten Verkaufspreise für Papier wurden ebenfalls zurückgenommen. Vor dem zweiten Halbjahr 2003 rechne man nicht mit einer Erholung im Sektor, so die Morgan Stanley-Analysten.

Quelle: BLUeBULL
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28.08.02 09:25:31
Mayr-Melnhof mit einstelligem Umsatzplus - Ergebnis leicht unter Vorjahresrekordwerten


Wien (BLUeBULL) – Die Mayr-Melnhof Karton AG meldet für das erste Halbjahr eine nach eigenen Angaben sehr erfolgreiche Geschäftsentwicklung. In beiden Divisionen habe man eine hohe Auslastung verzeichnet, das Halbjahresergebnis sei wie erwartet nur knapp unter den Rekordwerten des Vorjahres zu liegen gekommen.

Bei den Umsätzen wurde ein Plus von 7,4% auf 600,0 Millionen Euro erwirtschaftet, das Betriebsergebnis ging um 4% auf 67,8 Millionen Euro zurück. Bei der Operating Margin ergibt sich ein Wert von 11,3% nach 12,6% im ersten Halbjahr 2001. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 68,1 Millionen Euro rund 8,8% unter dem Vorjahreswert, der Jahresüberschuss ging um 10,3% auf 43,5 Millionen Euro zurück. Der Gewinn je Aktie liegt somit bei 3,94 Euro nach 4,06 Euro im Vorjahreszeitraum.

Die Aussichten für das dritte Quartal seien positiv, den starken Anstieg der Rohstoffkosten habe man rasch durch Preiserhöhungen kompensiert. Insbesondere in der Kartondivision geht man davon aus, dass die Kostenanstiege durch Preiserhöhungen kompensiert werden können.

Mitte August lag der Auftragsstand im Kartonbereich auf Vorjahresniveau bei 60.000 Tonnen. Nach dem Juli rechnet man zumindest auch im August mit einer zufriedenstellenden Auslastung im Kartonbereich.

Die weitere Entwicklung werden insbesondere von der Dynamik des Privatkonsums bestimmt. Die Unsicherheit im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung führe dazu, dass die Kunden sehr vorsichtig und kurzfristig planen. Mayr-Melnhof werde, falls notwendig, die Produktion der Nachfrage anpassen. Trotz der Prognoseunsicherheit geht man zumindest für das dritte Quartal von einer Fortsetzung des positiven Geschäftsverlaufs aus.
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28.08.02 14:29:14
Expansionspläne der Mayr Melnhof: Bilanzstruktur darf nicht gefährdet werden


Wien (BLUeBULL) – Mayr Melnhof gilt in der Wiener Finanzcommunity als einer der vorsichtigsten Akquirierer. Daher will der Vorstand des Karton- und Faltschachtelherstellers das derzeit „günstige Akquisitionsklima“ nutzen. Den Begriff günstiges Klima erklärt CEO Wilhelm Hörmanseder auf der heutigen Pressekonferenz folgendermaßen: „Jetzt sind die Preise für die Unternehmen wieder realistischer geworden. Dieses Window of Opportunity sollte für sechs bis acht Monate offen sein und wird von uns genützt werden.“

Konkrete Expansionsprojekte wollte Hörmanseder nicht verraten. Auf das Thema Asien angesprochen meint der Vorstand lediglich, dass die „dortigen, fertigen Unternehmen rund dreihunder Millionen US-Dollar“ kosten und diese Summe die solide Bilanz der MMK gefährden könnte. Daher ist der Expansionsweg in Asien ein anderer. Hier soll eine eigene Vertriebsstruktur aufgebaut werden. Durch die derzeitigen Partner wolle man zunächst die örtlichen Gegebenheiten kennen lernen und dann selbst aktiv tätig werden: „Wir müssen in Asien erst einmal Erfahrung sammeln.“

In Italien war oft über eine Übernahme des zweitgrößten Konkurrenten Reno da Medici spekuliert worden. Allerdings sieht Hörmaseder die Partnerschaft als mit dem italienischen Unternehmen als sehr gut funktionierend an. Da Reno derzeit in einer Reorganisationsphase steckt und das Ergebnis nicht sehr befriedigend war, meint Härmanseder, dass dien Partnerschaft zunächst einmal das Beste für beide Unternehmen sei. Allerdings keine strategische. Sprich mit einer Übernahme in Italien dürfte es Essig sein.

Anders sehen die Pläne in Russland aus. Hier sieht MMK einen extrem wichtigen Markt und will dort auch ein eigenes Faltschachtel oder Zigarettenschachtel-Werk haben. „Denn den Karton hat einen großen, wirtschaftlich vertretbaren Transportradius im Gegensatz zu Faltschachteln“, so Hörmanseder uns weiter: „Russland ist ein sehr wichtiger Markt für uns.“ Optionen hat Mayr Melnhof hier genügend. Entweder man kauft ein fertiges Werk, oder kauft ein Gelände und baut Halle und Maschinen selber ein, oder man kauft die Halle und baut lediglich die Maschinen hin. Für alle drei Optionen sind, laut Hörmanseder, derzeit Möglichkeiten da, die derzeit geprüft werden. Man darf also gespannt sein, welchen vorsichtigen Streich Mayr Melnhof als nächstes durchführen wird. /mm
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29.08.02 12:28:08
Mayr Melnhof hat derzeit in Aktienrückkaufprogramm laufen. Allerdings ein sehr dezentes. Denn bereits seit längerem gab es hier kaum Aktivitäten. Lediglich in der Phase des Kursrückgangs seit Mai wurde wieder regelmässig gekauft. Auf der heutigen Pressekonferenz meinte MMK-CEO Wilhelm Hörmanseder, dass zwar ein neues Programm von der Hauptversammlung genehmigt worden sei, sobald das alte am 22. November 2002 ausläuft, aber ob dieses wirklich verwendet wird ist offen.

Kein Wunder, denn der Grund für das Programm war einerseits Kursstabilisierung und andererseits die Beschaffung von Akquisitionswährung. Der Kurs ist stabil und Akquisitionswährung hat man auch genug. Immerhin hält der Karton- und Faltschachtelhersteller über eine Million eigene Aktien, oder 8,5 Prozent des Grundkapitals an sich selbst. Sprich noch 1,5 Prozent dürfen zurückgekauft werden.

Aber wozu? Zu den rund 192 Millionen Euro Liquiditätsreserve kommen nun noch Aktien im Wert von über sechzig Millionen Euro hinzu. Der Durchschnittspreis der erworbenen Stücke liegt bei 54,66 Euro. Und diesen will sich MMK sicher nicht nach oben verwässern. Sollte also der Kurs nicht weiter einknicken, oder eine größere Akquisition per Aktientausch abgewickelt werden, sieht es fürs nächste in Punkte Aktienrückkauf nicht so rosig aus. Aber das ist schon der einzige Punkt der negativ auffällt bei dem Karton- und Faltschachtelhersteller.
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02.09.02 14:24:11
02.09.2002 14:11:56

Morgan Staley sieht Mayr Melnhof in zwölf Monaten bei 72 Euro - Overweight


Wien (BLUeBULL) - Morgan Stanley hat heute die Gewinnschätzungen für Mayr Melnhof angehoben. Wie der Nachrichtendienst Reuters berichtete erwarten die Analysten für 2002 nun einen Gewinn je Aktie von 7,42 Euro und für 2003 von 6,95 Euro. Für 2004 wird unverändert mit einem EPS von 7,1 Euro gerechnet. Auf Jahresbasis wurde ein Kursziel von 72 Euro und ein Übergewichtenrating genannt. Als Grund wird eine erwartete Margenverbesserung im dritten Quartal durch eine zehnprozentige Preiserhöhung bei Karton genannt. /kt
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03.09.02 09:32:44
ERSTE Bank zu Mayr Melnhof - Kaufempfehlung - Kursziel 85 Euro
02.09.2002 (14:10)

Die Analysten der ERSTE Bank bleiben bei Ihre Kaufempfehlung für Mayr Melnhof. Das Kursziel liegt bei 85 Euro.

„Wir erwarten heuer ein neuerliches Rekordergebnis

Weiterhin Kauf, Kursziel EUR 85

Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld bis Jahresende nicht verschlechtern, so erwarten wir ein neuerliches Rekordjahr. Wir sind der Meinung, dass MM zwar eine vorsichtige, aber sehr vernünftige Expansionspolitik betreibt. Hinsichtlich der langfristigen Gewinnentwicklung und vor einem ökologischen Hintergrund wollen wir die Strategie von MM als nachhaltig hervorstreichen. Wir erwarten, dass MM weiterhin sukzessive am Ausbau der Markt- und Kostenführerschaft arbeitet und empfehlen die Aktie aufgrund einer starken Unterbewertung mit einem Kursziel von EUR 85 unvermindert zum Kauf.“ so die Analysten der ERSTE Bank.
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10.09.02 10:37:26
mea culpa ... ich habe geirrt ... seit meinem letzten Posting hat sich die Charttechnik aber wesentlich gebessert ... ich überlege wieder mal einzusteigen ... was sagt ihr?

cu,
odi
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11.09.02 11:53:33
Ressort: Blue News Österreich Deutsch, 11.09.2002 11:27:11

Update Chartkommentar Mayr Melnhof: 68er Widerstand erweist sich als schwerer Brocken


Wien (BLUeBULL) – Mayr Melnhof hat gestern ohne Erfolg den Widerstand bei 68 Euro getestet. Heute notiert die Aktie wieder an der kritischen Marke. Sollte MMK den Durchbruch schaffen wäre die nächste Grenze 70 Euro. Sollte ein Abpraller passieren wartet bei 66 Euro ein Widerstand. (Die komplette Chartanalyse finden Sie hier!)

Derzeit sieht es im Markt eher nicht nach einem Durchbruch aus. Zwar war der letzte Kurs bei 68 Euro gebildet worden, viel Geld ist aber aktuell nicht im System. Denn bei 67,8 Euro (Best Bid) werden lediglich 30 Stück gesucht. Gut unterstützt ist die Aktie erst bei 67,6. Hier ist für 1500 Stück Geld vorhanden.

Auf der Brief-Seite sind 500 Stück bei 68 und nochmals 500 bei 68,1 Euro im System. Danach stehen die Verkäufe eng. Selbst mit einer Market-Order von 3700 Stück wäre die Aktie erst bei 68,17 Euro zu finden. Aber das sind Momentaufnahmen. Das Orderbuch kann sich minütlich ändern. Bislang wurden 16280 Stück gehandelt. Das Meiste davon über 68 Euro. /mm
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03.10.02 21:02:03
Börsekommentar Printausgabe 4.10.: Mayr-Melnhof

Mayr-Melnhof: Hier stimmt einfach alles


Von Robert Gillinger

Printabo: http://www.wirtschaftsblatt.at/printabo

Sicherheit ist an der Börse derzeit Trumpf. Eindrucksvoll stellt das ein österreichisches Unternehmen unter Beweis, dem man es eigentlich nicht unbedingt zutrauen würde: Mayr-Melnhof. Der Karton- und Faltschachtelkonzern wird an sich in einen Topf mit der zyklischen Papierbranche geworfen. Und das ist in Zeiten von Konjunkturängsten eigentlich kein besonders gutes Omen. Doch Mayr-Melnhof hält sich tapfer. Die Aktie hat bis dato ihren seit dem vierten Quartal 2000 eingeläuteten Aufwärtstrend nicht durchbrochen - ein Kunststück, das den meisten verwehrt blieb.

Aus charttechnischer Sicht ist Mayr-Melnhof für die etwas wagemutigeren Anleger - jene, die trotz der allgemeinen Baisse versuchen, Geld mit Aktien zu machen - durchaus eine Überlegung wert. Der Kurs (siehe Chart) ist bis knapp über die Aufwärtstrendlinie zurückgefallen. Derzeit sieht es nicht so aus, als ob die Aktie unter die Trendlinie rutschen würde, eine Gegenbewegung nach oben wäre damit wahrscheinlich - und das ist in einer derart schwachen Börsesituation wie der jetzigen bereits als kleine Rarität zu bezeichnen.

Doch Aktien rein aus charttechnischen Überlegungen zu kaufen birgt in volatilen Zeiten seine Tücken. Deshalb müssen auch die Fundamentaldaten stimmen. Händler an der Wiener Börse richten ihr Augenmerk derzeit auf Unternehmen, die einen hohen Free-Cash-Flow erwirtschaften und zusätzlich eine attraktive Dividende ausschütten. Nun, Mayr-Melnhof erzielte im Vorjahr einen Free-Cash-Flow von rund 10 Euro je Aktie und bietet eine Dividendenrendite von knapp drei Prozent. Die Grundvoraussetzung für eine schöne Kursentwicklung ist damit gelegt.

Doch ist die Mayr-Melnhof-Aktie derzeit auch attraktiv bewertet? Da sich die Österreicher in ihrem Bereich - die Karton- und Faltschachtelerzeugung aus Altpapier - an die Weltspitze vorgearbeitet haben, scheint ein Vergleich mit den internationalen Grössen der Papierindustrie gerechtfertigt. Auf Basis der aktuellen Analystenprognosen wird Mayr-Melnhof derzeit mit dem neunfachen Gewinn des Jahres 2002 bewertet. Bei den betrachteten Branchengrössen liegt der Schnitt bei 16. Doch diese "Unterbewertung" könnte ja in einer unterdurchschnittlichen Rentabilität der Österreicher begründet sein.

Doch dem ist nicht so. Sie erzielen auf Basis der Analystenprognosen heuer je Tonne Kapazität ein EBITDA von 143,4 Euro. Bei der ähnlich aufgestellten Reno de Medici sind es 72,2. Einzig die auf das lukrative Hygienepapier spezialisierte SCA liegt über 200 Euro. Setzt man nun die KGV-Bewertungen in Relation zur Profitabilität, stünde den Österreichern eigentlich ein KGV von knapp über 14 zu. Selbst wenn ein Abschlag von 20 Prozent auf Grund der geringeren Marktkapitalisierung eingerechnet wird, ergibt sich daraus ein "faires" KGV von 11,2 was für die Mayr-Aktie ein Kurspotenzial von 24 Prozent bedeuten würde. Das wirkt zwar wie eine Milchmädchenrechnung, doch auf die Unterbewertung deutet auch der Wert der Assets hin: Mayr-Melnhof kommt derzeit an der Börse auf 41 Prozent jenes Wertes, den es kosten würde, den Konzern exakt noch einmal aufzubauen.




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Wirtschaftsblatt Online Boerse / News 03.10.2002
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07.10.02 08:53:11
da kauft aber jemand mächtig ein ... fast 160.000 Stück Umsatz!!!

alles nachbörslich ....

cu, odi
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08.10.02 12:06:23
...160.000 Stück Umsatz ?
...alles nachbörslich ?

also am 04.10.02 wurden an der Wiener Börse knappe 80.000 Stück gehandelt (Einfachzählung)

wo gibt es den nachbörslichen Handel???
hast du da eine Quelle?

bitte um Aufklärung!
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10.10.02 14:22:51
Hallo 925xxxx!

sorry das ich erst jetzt antworte hab erste jetzt dein posting gelesen ...

quelle für den Umsatz
http://apollo.wu-wien.ac.at/cgi-bin/boerse1.pl?C=G&I=1&D=Oct…

war übrigens auch auf www.wbag.at zu sehen (allerdings nur direkt am Tag danach, weil die keine historischen kurse zur Verfügung stellen)

mit nachbörslichen Handel meine ich die Schlußauktionen die ca 1 Stund (?) dauern

cu, odi
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10.10.02 14:52:11
hi odi

also auf der apollo.wu-wien seite ist alles doppel-zählung

nachbörslichen Handel gibts in wien keinen (wozu auch, es wird schon unter tags kaum was gehandelt)

eine auktion die 1 stunde dauert findet höchstens im dorotheum statt *gg*
in 2-3 minuten ist an der börse für alle werte der schlußkurs ausgehandelt

wenn man sehen will wieviel wann ge- oder verkauft wird (nur am jeweiligen tag), so find ich die comdirekt.de seite ganz gut (unter den charts bei "Tick" bei der jeweiligen Aktie)
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07.11.02 11:20:08
soeben ist der widerstand bei 68,25 EUR geknackt worden ... jetzt ist charttechnisch (und fundamental ja sowieso) wieder alles im grünen bereich

was meint ihr? nachkaufen?

cu, odi
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15.11.02 09:47:14
da haben wir ja wieder einiges gut gemacht seit anfang oktober ... richtig interessant wirds wenn wir die 71 EUR überwinden ...



cu, odi
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19.11.02 08:33:24
DGAP-Ad hoc: Mayr-Melnhof Karton AG <MMK> deutsch Newssuche
WKN / Symbol / Stichwort






DGAP-Ad hoc: Mayr-Melnhof Karton AG <MMK> deutsch

Ergebnisse zum 3. Quartal 2002

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Ergebnisse zum 3. Quartal 2002

-Erfreulicher Ergebnisverlauf -Erfolgreiche Integration der letzten Akquisitionen -Preiserhöhungen nach Rohstoffkostenanstieg durchgesetzt -Verkürzte Orderzeiten seit Beginn des 3. Quartals erfordern selektive Anpassung der Maschinenlaufzeit in der Kartondivision -Prognosehorizont bleibt kurzfristig -Positive Aussichten für Gesamtjahr Kennzahlen der Mayr-Melnhof Gruppe, US GAAP konsolidiert in Mio. EUR 1-9/2002 1-9/2001 +/- Umsatzerlöse 940,4 846,5 +11,1% Betriebliches Ergebnis 105,2 99,0 +6,3% Ergebnis vor Ertragsteuern und Minderheitsanteilen 104,3 102,2 +2,1% Periodenüberschuss 66,2 66,5 -0,5%

Beim betrieblichen Ergebnis gelang ein Zuwachs um 6,3% auf 105,2 Mio. EUR. Diese Verbesserung ist einerseits auf die erfolgreiche Integration der letzten Akquisitionen und signifikante Optimierungen im laufenden Geschäft zurückzuführen. Andererseits konnten die deutlich erhöhten Materialkosten durch Anpassung der Verkaufspreise weitgehend kompensiert werden. AUSBLICK: Aufgrund der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung planen unsere Kunden weiterhin vorsichtig und kurzfristig. Der Auftragsstand der Kartondivision lag Mitte November mit rund 50.000 Tonnen auf anhaltend niedrigem Niveau. Dem entsprechend bleibt es notwendig, die Maschinenlaufzeiten auch im 4. Quartal selektiv anzupassen. Im Faltschachtelbreich kann mit anhaltend zufrieden stellender Nachfrage gerechnet werden. Bei weitgehender Stabilität auf den Rohstoffmärkten bleibt es Ziel, die Verkaufspreise zu halten. Trotz des absehbaren saisonalen Produktionsrückgangs in der zweiten Dezemberhälfte kann jedoch aus heutiger Sicht eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung erwartet werden.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 19.11.2002
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19.11.02 10:31:32
FOKUS 1 - MMK zum Q3 mit stabilem Ergebnis, sieht 2002 positiv
(neu: mehr Details aus dem Aktionärsbrief, Aktienkurs)
Wien, 19. Nov (Reuters) - Die Mayr-Melnhof Karton AG
(MMK)<MMKV.VI> hat in den ersten neun Monaten 2002 ein stabiles
Ergebnis vorgelegt und rechnet für die verbleibenden Monate 2002
mit einer Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung.
Dennoch spüre MMK die angespannte Wirtschaftslage: Aufgrund der
unsicheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung würden die Kunden
weiterhin vorsichtig und kurzfristig planen, heißt es im am
Dienstag vorgelegten Aktionärsbrief des Unternehmens.
Der Auftragsstand der Kartondivision sei Mitte November mit
50.000 Tonnen auf anhaltend niedrigem Niveau, dementsprechend
würden auch selektive Anpassungen der Maschinenlaufzeiten im
vierten Quartal notwendig bleiben. Im Faltschachtelbereich könne
mit anhaltend zufriedenstellender Nachfrage gerechnet werden, so
MMK. Bei weitgehender Stabilität auf den Rohstoffmärkten bleibe
es das Ziel des Unternehmens, die Verkaufspreise zu halten.
Für die ersten neun Monate weist MMK bei einem Umsatz von
940,4 (846,5) Millionen Euro ein Betriebsergebnis (EBIT) von
105,2 (99) Millionen Euro und ein Ergebnis vor Steuern und
Minderheitsanteilen von 104,3 (102,2) Millionen Euro aus. Der
Periodenüberschuss wurde mit 66,2 (66,5) Millionen Euro genannt.
Mit den Ergebnissen liegen MMK leicht über den Erwartungen
der im Vorfeld befragten Analysten, die im Mittel von einem
Umsatz von 936 Millionen Euro und einem EBIT von 104,23
Millionen Euro ausgegangen waren.
An der Wiener Börse konnten MMK am Dienstagvormittag bereits
von den Zahlen profitieren - MMK stiegen im Frühhandel auf 70,80
(69,71) Euro. Seit Jahresbeginn liegen MMK damit über 33 Prozent
im Plus, während der ATX (.ATX) seither über vier Prozent
verloren hat.
Die Steigerung beim EBIT sei einerseits auf die erfolgreiche
Integration der letzten Akquisitionen und signifikante
Optimierungen im laufenden Geschäft sowie andererseits auf die
weitgehende Kompensation der deutlich erhöhten Materialkosten
durch Anpassung der Verkaufspreise zurück zu führen.
Nach Divisionen betrachtet habe MMK bei Karton in den ersten
drei Quartalen 2002 bei einem Umatz von 591,4 (544,5) Millionen
Euro ein EBIT von 72 (74) Millionen Euro erzielt. Die Produktion
sei auf 1,111 (0,954) Millionen Tonnen Tonnage gesteigert
worden. Die durchschnittliche Auslastung habe rund 90 Prozent
betragen, der durchschnittliche Auftragsstand sei mit 88.000
Tonnen deutlich über dem Vorjahreswert von 52.000 Tonnen
gelegen, so MMK.
In der Division Packaging sei bei einem Umsatz von 427,3
(375,5) Millionen Euro ein EBIT von 33,2 (25,0) Millionen Euro
erzielt worden. Die verarbeitete Tonnage habe sich auf 276.000
(245.000) Tonnen erhöht. Infolge des Absatzschwerpunktes bei
Verpackungen für konsumnahe Verbrauchsgüter habe die Division
von Jänner bis September eine anhaltend stabile
Absatzentwicklung gezeigt.
((-- Finanzdienst Österreich, +43 1 531 12 270,
vienna.newsroom@reuters.com))




:)




benchmark dax
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19.11.02 15:07:07
Story [ 19.11.2002 15:05:23 ]


Mayr-Melnhof plant 2002 Investitionen von rund 60 Mio Euro
Wien, 19. Nov (Reuters) - Die Mayr-Melnhof Karton AG (MMK) <MMKV.VI> wird 2002 rund 60
(59,5) Millionen Euro investieren. Die größten Investitionen seien die Verbesserung der
Kartonmaschine 2 in Frohnleiten und ein Grundstückskauf ebendort gewesen, sagte
MMK-Vorstandsvorsitzender Wilhem Hörmanseder am Dienstag im Gespräch mit Reuters. Die
Kartonmaschine 2 in Frohnleiten sei mit Investitionen von 17 Millionen Euro zur Anhebung der
Produktqualität umgebaut worden. Weiters habe MMK ein an das Werksgelände angrenzendes rund
zehn Hektar großes Grundstück in Frohnleiten erworben. Angaben zum Kaufpreis wollte
Hörmanseder nicht machen.
MMK notierten zuletzt bei 70,50 (69,71) Euro. Seit Jahresbeginn haben sie damit 32,6
Prozent an Wert gewonnen. Der ATX hat seither 4,5 Prozent verloren.
((-- Gabriele Kolar, +43 1 531 12 276,
vienna.newsroom@reuters.com))
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19.11.02 19:59:39
Deutsch, 19.11.2002 15:58:25

RCB-Analyst Alfred Steininger zu Mayr Melnhof: Graphia brachte gute Margen



Wien (BLUeBULL) – Die Anteile der Mayr Melnhof zeigen sich heute in einem ruhigen Handel freundlich. Kein Wunder, denn das heute präsentierte Q3-Ergebnis war leicht über den Erwartungen. RCB-Analyst Alfred Steininger dazu: „Der Grund für das überraschend gute Ergebnis war nicht der Kartonbereich, sondern das Packaging. Hier hat die letzte Akquisition, die Graphia einen höheren Umsatz und auch einen deutlich besseren EBIT- Beitrag geliefert als erwartet.“ Mit einer EBIT-Marge von 9,1 Prozent erreichte der Bereich einen historischen Höchststand.


Als Grund dafür nennt Steininger, dass die Graphia sehr stark im Zigarettenverpackungsbereich tätig ist und dort die Margen höher sind als im Consumer Packagingbereich. „Die hohen Margen in diesem Bereich dürften nach dem letzten Sprung nachhaltig sein.“ Weiters sehr positiv bewertet der Analyst, dass die Restrukturierungssaufwände geringer als erwartet ausgefallen sind.


Zum Thema Bewertung meint der Analyst, dass Mayr Melnhof im Vergleich mit der Peer Group gut bewertet sei. Allerdings habe das Unternehmen eine starke Marktposition und ein hohes Akquisitions Know How. Daher bleibe die Empfehlung auch auf Übergewichten. Die Schätzungen will Steininger wahrscheinlich nach oben revidieren. Für das vierte Quartal erwartet der Analyst ein etwas besseres Ergebnis als im Vorjahr und für das Gesamtjahr ein neues Rekordergebnis. Das dritte in Folge auf EBIT-Basis. /mm
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20.11.02 15:17:22
Chartkommentar: Erreicht Mayr Melnhof noch die 74 Euro?



Wien (BLUeBULL) – Die Anteile der Mayr Melnhof kämpfen heute mit der Marke von 71 Euro. Gestern konnte die Aktie über dem Widerstand schließen. Heute ging es wieder abwärts. Allerdings ist der Aufwärtstrend noch intakt. Die Frage ist nun, hält der Aufwärtstrend oder ist eine Korrektur auf 68 Euro zu erwarten?


Fundamental sieht es bei Mayr Melnhof sehr gut aus. Das Unternehmen hat gestern die Zahlen für das dritten Quartal präsentiert. Dieses lag leicht über den Erwartungen der Analysten. MMK ist auf dem besten Weg zu dem dritten Rekordergebnis auf EBIT-Basis in Folge. Die Bewertung ist im Vergleich zur Peer Group fair. Allerdings ist die Akquisitions-Phantasie noch nicht eingepreist.


Von dieser Seite her, könnte man also mit weiterhin steigenden Kursen rechnen. Technisch sieht es aber ein wenig anders aus. Denn das von der W-Formation implizierte Kursziel von 71 Euro wurde gestern erreicht. Und der Aufwärtstrend würde einen zweiten schwachen Tag, wie heute, nicht verkraften.

Die Situation ist derzeit übergekauft. Der RSI ist bereits im überkauften Bereich. Auch die Stochastics warnen vor einem überhitzten Trend. Allerdings wird noch wie vor ein Kaufsignal generiert. Freundlicher zeigt sich das Momentum, dass durch eine Konvergenz die Trend bestätigt. Auch der ADX zeigt einen starken Trend an. Auch das Kaufsignal der MACD ist stabil und tendiert sogar fester. Nach Überwindung des Widerstands bei 71 Euro wäre der Weg auf 74 Euro frei. Nach unten hin ist die MMK bei 70 und dann bei 68 gut abgesichert.


Conclusio: Wer investiert ist und bereits einen Buchgewinn hat, sollte das Stop Loss auf 70 Euro nachziehen. Ein Investment in die Aktie würde sich derzeit nur auszahlen, wenn die Aktie die 71 Euro überschreitet. Auch hier ist ein Stop Loss von 70 Euro zu setzten. Denn sollten diese nicht halten, wäre ein Rückgang auf zunächst 68 Euro vorprogrammiert. Die Chancen sind mit 74 Euro begrenzt, aber realistisch. Bei erreichen dieses Ziels wird man dann weitersehen müssen. /mm

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21.11.02 16:34:02
sodala 72,50 ... somit wäre das thema 71EUR-Wiederstand auch gegessen :)

cu, odi
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22.11.02 12:12:56
Das Investmenthaus Morgan Stanley hat die Aktien des Karton- und Faltschachtelherstellers Mayr-Melnhof (MMK) nach den am 19. November vorgelegten Quartalsergebnissen von "Overweight" auf "Equal-weight" herabgestuft. Zur Begründung wird auf den 21-prozentigen Anstieg der Aktie seit Mitte August 2002 hingewiesen. Als zweites Argument führt Morgan Stanely die Erwartungen an, dass bis zum Jahr 2004 keine nachhaltige Erholung bei Nachfrage, Preisen und Gewinnen in der Papierindustrie in Sicht sei.

"Das größte Risiko für unsere Prognosen ist eine schwache Nachfrage bei den Konsumverpackungen, die die Rentabilität und den Cash-Flow belasten würden", so die Experten in einer heute veröffentlichten Analyse.

Gleichzeitig erhöhten die Morgan Stanely-Experten das Zwölf-Monats-Kursziel von 72 auf 73 Euro. Die MMK-Gewinnschätzungen für die Jahre 2003 und 2004 wurden um jeweils sieben Prozent auf 7,50 und 7,75 Euro von 6,95 bzw. 7,10 Euro je Aktie erhöht. Für 2002 erwartet Morgan Stanley einen Gewinn von 7,77 Euro je Aktie.

Das Ergebnis des dritten Quartals bezeichneten die Analysten als "über unseren Erwartung". Positiv überrascht habe vor allem die Sparte Verpackungen, die wegen der Konsolidierung der zugekauften Graphia Group höhere Erträge erwirtschaftete und für ein um vier Prozent höheres Produktionsvolumen sorgte. Die gestiegenen EBIT-Margen im Bereich Verpackungen seien auch darauf zurückzuführen, dass die höheren Kartonkosten an die Endkunden erfolgreich weiter gegeben werden konnten, hieß es.

Quelle: APA
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27.11.02 09:49:19
Ressort: Blue News Österreich Deutsch, 26.11.2002 18:01:24

Mayr-Melnhof beschließt Aktienrückkauf zu starten



Wien (BLUeBULL) - Mayr-Melnhof meldet, dass der Vorstand des Unternehmens heute beschlossen hat, von dem am 14. Mai des laufenden Jahres beschlossenen Aktienrückkaufprogramm Gebrauch zu machen. Wie am 3. Juni 2002 im Amtsblatt zur Wiener Zeitung veröffentlicht worden war, wurde der Karton- und Faltschachtelhersteller im Rahmen der 8. ordentlichen Hauptversammlung ermächtigt, eigene Aktien zu erwerben. Der Anteil dieser und der gehaltenen Aktien ist mit 10% am Grundkapital begrenzt, der Wert einer Aktie darf weder den Durchschnittskurs der jeweils letzten 10 Börsentage über-, noch die Hälfte dieses Kurses unterschreiten.


Der Zeitrahmen, in dem das Rückkaufprogramm durchgeführt werden soll, wird vom Konzern mit 29. November 2002 bis längstens 14. November 2003 angegeben. Dieser Schritt soll die Stabilisierung des Börsenkurses, sowie die Möglichkeit eines Einsatzes eigener Aktien bei Beteiligungskäufen sicherstellen. Mayr-Melnhof will, laut eigener Angaben, maximal 1.200.000 Stammaktien von der Börse nehmen./bo
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14.12.02 14:25:36
Merril Lynch senkt Erwartungen in Papiersektor - Mayr Melnhof mit Buy bestätigt
13.12.2002

Die Analysten der Merril Lynch senken in ihrer aktuellen Studie die Erwartungen für Papierproduzenten. Der Sektor leide als Zykliker unter der Verzögerung der Wirtschaftserholung. ML geht nun von geringeren Zellstoff- und Feinpapierpreisen aus. Statt einem Preisanstieg bei Zellstoffen von 14 Prozent rechnen die Analysten nun mit einem Preisabschlag von einem Prozent. Weiters wird bis zum vierten Quartal kein Volumensanstieg gesehen. Dennoch wird die Kaufempfehlung für den österreichischen Vertreter der Papierindustrie, Mayr Melnhof, bestätigt. Das Kursziel wird mit 84 Euro angegeben.

Quelle: BLUeBULL
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25.12.02 17:31:16
Mayr-Melnhof: Empfehlungsliste
23.12.2002 13:39:21
Das Analystenhaus Erste Bank setzt in einer Analyse vom 20.12 die Aktie des Papierherstellers Mayr-Melnhof auf ihre Empfehlungsliste.
Die 2002 Ergebnisse würden derzeit über den Erwartungen liegen. Mayr-Melnhof sei einer der besten Industriewerte, der immer weniger zyklische Ergebnisschwankungen aufweise. Darüber hinaus gelte die Aktie zunehmend als Konvergenzprofiteur durch die Positionierung in Osteuropa. Die Voraussetzungen seien sehr gut, dass 2002 wieder ein Rekordjahr werde. Weitere Akquisitionen und eine mögliche Dividendenerhöhung könnten nach Meinung der Analysten für eine positive Nachrichtenlage sorgen.


-msm
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05.01.03 16:02:14
Chartkommentar: Mayr Melnhof trotz heutigen Kursverlusten mit erfreulichem Bild
3.1.2003

Zur Eröffnung sah die Welt der Mayr Melnhof noch sehr erfreulich aus. Der Widerstand bei 71 Euro schien geknackt zu sein und der Weg auf die 74 frei. Doch gegen Mittag notiert das Papier mit einem deutlichen Minus bei 69,5 Euro. Somit ist auch die, zugegebenermaßen schwache, Unterstützung bei 70 Euro gefallen. Als nächstes bieten die 68 Euro einen gewissen halt, den die Aktie, mit einem Blick auf das schwachbestückte Orderbuch, auch brauchen könnte.

Doch wie sieht es für die generell für die Aktie aus? Mit dem heutigen Abrutscher dürfte der Stock fürs erste zwischen der Unterstützung bei 68 Euro und dem Widerstand bei 71 eingeklemmt sein. Die 68er Unterstützung ist aber recht stark und sollte halten. Ein Blick auf die Indikatoren gibt ein leicht freundliches Bild. So zeigt der ADX einen Mittelstarken Trend an. Daher kann man sowohl den MACD als auch die Stochastics zu Lagebeurteilung hinzuziehen.



Die Stochastics zeigen zwar ein Kaufsignal an, warnen aber gleichzeitig vor einem überhitzen. Eine Überkaufte Lage zeigt der neutral RSI allerdings noch nicht an. Der MACD gibt derzeit noch ein Verkaufssignal, dürfte aber demnächst auf Kauf drehen. Der Volume Oszilator unterstützt eine Aufwärtsbewegung. Technisch ist das Sentiment also eher freundlich.

Auch Fundamental sieht es derzeit recht gut aus. Für das gerade abgelaufene Geschäftsjahr 2002 erwarten die Analysten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 7,4 Euro. Das würde ein neues Rekordergebnis bedeuten. Dabei sollte zudem noch eine gute Dividendenrendite rausschauen. Weiters hat die Zyklizität des Unternehmens abgenommen und die Ostphantasie zugenommen. Keine schlechten Vorzeichen also.

Wie sieht es nun mit der Aktie aus? Sollten die 68 Euro gesehen werden, könnte man sich den Stock durchaus ins Depot legen. Ein Stop Loss bei 66 Euro wäre allerdings zu empfehlen. Klettert die MMK wieder über die 71 ist der Weg auf 74 frei, weswegen sich ein Kauf auszahlen sollte. Hier darf man aber nicht auf ein Stop loss bei 70 Euro vergessen. Auf jeden Fall ist die Aktie im BLUeBULL-Musterdepot und wird auch drin bleiben. Immerhin hat MMK dort dazu beigetragen, dass der ATX im letzten Jahr um rund zehn Prozent outperformt werden konnte.

Quelle: BLUeBULL
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15.01.03 15:12:06
15.01.2003 14:46


Chartanalyst: Mayr-Melnhof, Diamant in einer Faltschachtel?

Das Ende der Konsolidierung kündigt sich an



Analyse von WirtschaftsBlatt Online (14:00 Uhr, Kurs: 72,40 Euro):

Wir haben bereits in unserer letzten Analyse auf die Chance eines Ausbruchs bei Mayr-Melnhof hingewiesen. Damals war noch keine genaue Aussage über die Richtung der Bewegung möglich, jetzt ergibt sich allerdings ein eindeutiges Bild: Die Aktie des Faltschachtelherstellers will nach oben. Eine vollständig ausgebildete Diamantformation weist darauf hin, dass die Konsolidierungsphase mit hoher Wahrscheinlichkeit abgeschlossen ist (siehe Chart).

Derzeit hadert die Aktie noch bei 72,50 mit ihrem Schicksal, wo der nächste Widerstand liegt. Einer Rally steht auch noch der mittelfristige Abwärtstrend - ebenfalls bei 72,50 - im Wege. Geht unsere Rechnung aber auf, sollte dieser bald der Vergangenheit angehören. Die weiteren Widerstände bei 73, 74 und 75 Euro sind allerdings dicht gesäht. Andererseits dürfte die Aktie im Bereich 68 bis 70,50 recht gut unterstützt sein. Die quantitativen Indikatoren haben in den vergangenen Tagen bereits Kaufsignale generiert und legen dem Anleger eine Long-Position nahe. RSI und Stochastik haben noch viel Platz nach oben, bevor sie den überkauften Bereich erreichen.

Fazit: Mayr-Melnhof ist ein heisser Kandidat fürs Depot. Ein Einstieg wäre überlegenswert, wenn die Aktie den Sprung über 72,50 schafft. Wer kein Risiko in Kauf nehmen möchte, kann schon knapp unter 70,50 ein Stop-Loss setzen, ansonsten empfiehlt sich ein Wert zwischen 68 und 70 Euro.
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21.01.03 09:25:19
Mayr-Melnhof: Kaufen
21.01.2003 08:34:26
Das Analystenhaus Erste Bank stuft in einer Analyse vom 17.1. die Aktie des Verpackungsherstellers Mayr-Melnhof mit „Kaufen“ ein.
Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2002 würden soweit veröffentlicht über den Erwartungen der Analysten liegen. Mayr-Melhof sei einer der besten Industriewerte, der immer zyklische Ergebnisschwankungen aufweise. Darüber hinaus gelte die Aktie zunehmend als Konvergenzprofiteur durch die Positionierung in Osteuropa. Die Vorraussetzungen seien nach Meinung der Analysten sehr gut, dass 2002 wieder ein Rekordjahr gewesen sei. Weitere Akquisitionen und eine mögliche Dividendenerhöhung könnten für eine positive Nachrichtenlage sorgen.


-msm
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03.02.03 12:41:46
BA/CA sieht Mayr Melnhof als Kauf - Kursziel 88 Euro
3.2.2003

Die Analysten der Bank Austria/Creditanstalt haben die Aktien der Mayr Melnhof auf Kauf gestellt. Das Kursziel wurde mit 88 Euro angegeben. In der Begründung für die Aufwertung der Aktie wurde angeben, dass der aktuelle Aktienpreis nicht das Gewinnpotential des Karton- und Faltschachtelherstellers bei einer erwarteten Akquisition in der CEE-Region wiederspiegle. Dieser Zukauf werde aber noch im Jahr 2003 erwartet. Um nach einer Übernahme von einer Kursteigerung der Aktie profitieren zu können, wird empfohlen bereits jetzt eine Position aufzubauen. Daher die Kaufempfehlung.

Quelle: BLUeBULL
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06.02.03 12:07:06
06.02.2003
Mayr-Melnhof kaufenswert
Wirtschaftswoche

Nach Meinung der Experten des Magazins "Wirtschaftswoche" eignet sich die Aktie der Mayr-Melnhof Karton AG (WKN 890447) vor allem für konservative Anleger.

Die aktuelle Konjunkturflaute mache dem österreichischen Unternehmen scheinbar nichts aus. Das dürften die Zahlen am 05. März erneut bestätigen. Beim Umsatz werde ein Anstieg von 13% auf 1,3Mrd. Euro erwartet sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von 81 Mio. Euro, was einer Steigerung von 4% entspreche.

Die Kundenstruktur schütze den Konzern vor allzu großer Konjunkturanfälligkeit. Die größten Abnehmen würden aus dem weniger zyklischen Konsumsektor stammen. Darunter seien Firmen wie Procter & Gamble, Henkel und Nestlé zu finden.

Dank einer besonnenen Akquisitionspolitik sei Mayr-Melnhof zum wellweit größten Hersteller von Recyclingkartons und zu Europas führenden Produzenten von Faltschachteln aufgestiegen.

Trotz dem Zukauf von drei bis vier Firmen per anno zeige die Bilanz keinerlei Abnutzungserscheinungen. Das EK decke rund 50% der Bilanzsumme ab. Zudem würden rund 400 Millionen Euro für weitere Akquisitionen auf Abruf bereits stehen.

Rund 20% seines Umsatzes erziele das Unternehmen bereits in Osteuropa. Die EU-Erweiterungsländer und Russland würden noch jede Menge Wachstums-Potential bieten. Um die wachsende Nachfrage aus China zu befriedigen, baue Mayr-Melnhof dort einen eigenen Vertrieb auf. Langfristig dürfte auch die Produktion vor Ort erfolgen.

Die Aktie bewege sich ein einem langfristigen Aufwärtstrend, dessen Bestand nicht gefährdet sei. Kursrücksetzer auf 65 Euro wären willkommene Kaufgelegenheiten.

Die Aktie von Mayr-Melnhof ist moderat bewertet und weiterhin kaufenswert. Die ist die Einschätzung von Experten der "Wirtschaftswoche".


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12.02.03 11:42:19
BA-CA nehmen Mayr-Melnhof wieder in Top-Empfehlungsliste auf
11.2.2003

Der börsenotierte Karton- und Faltschachtelhersteller Mayr-Melnhof wurde von den Wertpapierexperten der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) neu in die Liste der Top-Kaufempfehlungen aufgenommen. Sie begründet dies damit, dass das Gewinnpotenzial einer für 2003 erwarteten Akquisition in der Region Mittel- und Osteuropa im Aktienkurs noch nicht eingepreist sei. Als Kursziel werden 88 Euro angegeben. Am Dienstag gegen 13 Uhr notierte Mayr-Melnhof mit 76,50 Euro.


http://www.austrostocks.com/index.pl?cms_nr=12597
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21.02.03 14:41:38
21.02.2003 09:45


Morgan Stanley stuft Mayr-Melnhof auf "Underweight" zurück

Gewinnschätzungen zurückgenommen



Morgan Stanley haben die Aktie des heimischen Kartonherstellers Mayr-Melnhof von "equalweight/cautious" auf "underweight/cautious" zurückgestuft. Analyst Charles C Spencer hat das Kursziel von 76 auf 75 Euro zurückgenommen, die EPS-Schätzungen für 2003 wurden von 6,95 auf 6,35 Euro reduziert, für 2004 von 7,1 auf 6,6 Euro.

Die Aktie gibt heute nach.:rolleyes:
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04.03.03 10:47:13
Analysten erwarten von Mayr-Melnhof neues Rekordergebnis
3.3.2003

Heimische Analysten erwarten für die am Mittwoch anstehenden vorläufigen Ergebnisse von Mayr-Melnhof ein neues Rekordergebnis des börsennotierten Kartonherstellers. Der Umsatz wird für das abgelaufene Geschäftsjahr 2002 im Schnitt der Prognosen von Bank Austria Creditanstalt, Erste Bank und Raiffeisen Centrobank (RCB) bei rund 1,259 Mrd. Euro erwartet. Im Vergleich zum Umsatz 2001 errechnet sich daraus ein erwartetes Plus von mehr als zwölf Prozent.

Ein knapp zweistelliges Wachstum erwarten Analysten auch für das Betriebsergebnis (EBIT). Die Konsensus-Schätzung für das EBIT 2002 liegt bei 132 Mio. Euro und damit knapp zehn Prozent über dem EBIT 2001 von 120 Mio. Euro.

Den erwarteten deutlichen Umsatzanstieg begründen die Analysten der RCB mit einem Mengenanstieg sowie der erstmaligen Konsolidierung von Akquisitionen. Das Unternehmen erwirtschafte unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gute Ergebnisse, was eine "schöne Leistung" darstelle. Speziell die Geschäfte in Asien sowie Zentral- und Osteuropa seien gut gelaufen, so die Einschätzung der RCB.



Quelle: APA
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04.03.03 12:23:51
mayer-melnhof ist sicher ein standardinvestment für wien!!!
wer lust hat kann mal bei:
österreich land der unentedecketen fundamentalhelden
vorbeischauen
schwerpunkt austro investments - da gibts nämlich außer mmk noch viele andere leckere sachen!!!

unter forenübersicht / österreich (da wo leider nie wer ist wenn ich online bin)

mfg

rk2
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05.03.03 12:37:32
Mayr Melnhof meldet Rekordergebnis für 2002 5.3.2003 Der Karton- und Faltschachtelhersteller Mayr Melnhof hat im Jahr 2002 erneut ein Rekordergebnis erwirtschaftet. So stieg der Umsatz von 1122,9 auf 1266 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis stieg um 12,3 Prozent auf 135 Millionen Euro und der Jahresüberschuss um 6,5 Prozent auf 83 Millionen Euro. Die Höhe der Dividende wurde vorerst nicht erwähnt.

Die Umsatzsteigerung wird vom MMK-Management auf ein deutlich angestiegenes Absatzvolumen und Akquisitionen zurückgeführt. Die EBIT-Verbesserung sei im wesentlichen Markterfolge und Kostensenkungsprogramme im Faltschachtelbereich sowie die gesteigerte Absatzmenge bei Karton zurückzuführen, heißt es in der heutigen Ad hoc-Mitteilung. Für 2003 wird mit Preisdruck und Auslastungsproblemen gerechnet, die zu Kapazitätsanpassungen führen sollen. Zudem sollen Kostensenkungs- und Rationalisierungsprogramme konsequent fortgesetzt werden. Dennoch zeichne sich angesichts der aktuellen Auftragslage eine zufriedenstellende Auslastungssituation ab, so das Unternehmen. Eine konkrete Einschätzung für 2003 soll nach dem Ende des ersten Quartals gemacht werden.

Quelle: BLUeBULL
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06.03.03 16:40:17
06.03.2003 14:35


BA-CA behält Buy-Empfehlung für Mayr-Melnhof aufrecht

Kursziel 88 Euro



Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat in einer aktuellen Analyse ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien des heimischen Kartonherstellers Mayr-Melnhof bestätigt. Das Kursziel gibt das Institut mit 88 Euro an.

Positiv hebt das Institut hervor, dass der Konzern die operative Marge mit 10,7 Prozent konstant halten konnte. Ein Margenrückgang im Kartonbereich dürfte hier von besseren Margen im Verpackungsbereich kompensiert worden sein, so die Einschätzung der BA-CA.
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06.03.03 20:38:44
Mayr-Melnhof - Dividende wird "voraussichtlich erhöht" 5.3.2003 Der börsennotierte Karton- und Faltschachtelerzeuger Mayr-Melnhof wird den Aktionären voraussichtlich eine erhöhte Dividende zahlen. Dies bestätigte Mayr-Melnhof-Sprecher Stephan Werba auf APA-Anfrage. Ein Beschluss sei allerdings noch nicht gefallen. Zuletzt hat das Unternehmen 1,80 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Für das laufende Geschäftsjahr 2003 ist Mayr-Melnhof zuversichtlich. Um die Verkaufspreise halten zu können, werde es auch heuer wieder punktuelle Maschinenstillstände in der Kartondivision geben. Darüber hinaus werden Kostensenkungs- und Rationalisierungsprogramme konsequent fortgesetzt werden.

Der Auftragsstand der Kartondivision lag Ende Februar 2003 mit rund 60.000 Tonnen unverändert auf niedrigem Niveau. Im Überseegeschäft dürften die Kartonpreise derzeit einen Tiefpunkt erreicht haben. Daher wurde im Februar 2003 mit sofortiger Wirkung eine Preiserhöhung um rund 8 Prozent angekündigt.

Das geplante Russland-Engagement des Mayr-Melnhof-Konzerns sei "hoch aktuell", so Werba. Geplant sei kein Neubau, sondern die Akquisition einer Karton- und/oder Faltschachtelfabrik. Man hoffe, dass das Projekt heuer finalisiert werden kann.

Die endgültigen Bilanzzahlen für 2002 wird Mayr-Melnhof am 23. April 2003 veröffentlichen. Dabei werden erstmals die Kennzahlen der neu geschaffenen Division Mayr-Melnhof Graphia gemeinsam mit den Ergebnissen der Divisionen Karton und Packaging publiziert.

Quelle: APA
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10.03.03 14:31:16
10.03.2003 13:14


Deutsche Bank wird noch bullisher auf Mayr-Melnhof

Roland neuwirth nennt ein Kursziel von 93,70 Euro



Deutsche Bank-Analyst Roland Neuwirth brachte Freitag eine neue Studie über Mayr-Melnhof heraus. Die Q4-Zahlen seien exzellent gewesen und das Unternehmen habe unter Beweis gestellt, dass es in der Lage ist, die Profitabilität weiter zu steigern, heisst es in der Analyse. Das Kursziel hat der DB-Chefanalyst auf 93,70 Euro angehoben.

Das Fazit lautet klarerweise auf Buy. Mayr-Melnhof habe in der Vergangenheit kontinuierlich Zurückhaltung bei den Versprechungen geübt, bei den Resultaten dafür positiv überrascht. Ein Blick in die Bilanz lasse erkennen, dass die hohe Eigenkapitalquote noch erheblichen Spielraum für weiteres Wachstum erlaube, so Roland Neuwirth in der Studie.



:rolleyes:
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11.03.03 12:42:44
Die Analysten der Erste Bank haben heute ihre Kaufempfehlung für die Aktien der Mayr Melnhof bestätigt. Das Kursziel wird mit 85 Euro angegeben. Die vorläufigen Zahlen 2002 seien über den Erwartungen der Analysten gelegen, heißt es in der heute vorgelegten Studie. Analystin Gudrun Egger erwartet für 2002 eine Dividende in der Höhe von zwei Euro. Neben dem Rekordergebnis im heurigen Jahr streicht Egger die solide Bilanzstruktur der Mayr Melnhof heraus. Auch für 2003 dürfte ein Rekordergebnis ins Haus stehen. Denn die Akquisitionen des letzten Jahres wirken sich dann positiv auf die Ertragslage aus. Dies und der positive Newsflow soll den Aktienkurs in neue Höhen treiben. Daher die Bestätigung der Kaufempfehlung und das Kursziel von 85 Euro.

Quelle: BLUeBULL
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17.03.03 11:23:13
RCB senkt Gewinnprognosen für Mayr Melnhof
17.3.2003

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank haben heute die Schätzungen für Mayr Melnhof nach unten revidiert. Nach Vorlage der vorläufigen Zahlen für 2002 seien die Wachstumsaussichten für den Karton- und Faltschachtelhersteller für Euroland im Jahr 2003 gedrückt. Daher wurden die Erwartungen in den Gewinn je Aktie für 2003 von 8,17 auf 8,06 Euro gesenkt. Für 2004 erwartet Analyst Alfred Steininger nun einen Gewinn je Aktie von 9,17 nach zuvor 9,51 Euro. Die Empfehlung bleibt unverändert bei Übergewichten.

Quelle: BLUeBULL
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09.04.03 11:11:25
Mayr Melnhof für RCB attraktiv bewertet - Übergewichten-Empfehlung bestätigt 8.4.2003 Die Analysten der RCB haben heute ihre Übergewichten-Empfehlung für Mayr Melnhof bestätigt. Aufgrund des vorläufigen Ergebnisses der MMK mit einem Gewinn je Aktie von 7,56 Euro und der schwachen Wachstumsaussichten revidiert Analyst Alfred Steininger seine Erwartungen für den Karton- und Faltschachtelhersteller. Für 2003 rechnet Steininger nun mit einem Gewinn je Aktie von 8,06 und für 2004 von 9,17 Euro. Daraus ergebe sich für 2003 ein KGV von 9,1. Auf Basis EV/EBITDA ergibt sich ein Multiple von 3,6. Aufgrund dieser Daten sieht der Analyst die Aktie im Vergleich zur Peer Group attraktiv bewertet und bestätigt die Übergewichten-Empfehlung.

Quelle: BLUeBULL
:rolleyes: :laugh:
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24.04.03 11:29:14
Mayr Melnhof: „Karton machen und verarbeiten mit Leib und Seele!“ 23.4.2003 Der Karton- und Faltschachtelhersteller Mayr Melnhof hat 2002 ein Rekordergebnis erzielt (BLUeBULL berichtete). Der Umsatz stieg auf 1265,7 Millionen Euro und der Gewinn je Aktie auf 7,57 Euro. Die Cash Earnings kletterten auf 174,7 Millionen Euro. Aufgrund des guten Ergebnisses soll die Dividende von 1,8 auf 2 Euro je Aktie angehoben werden.

MMK-CEO Wilhelm Hörmanseder kommentierte das Rekordergebnis mit den Worten: „es zeigen sich nun die soliden Unternehmen mit robuster Ertragskraft“. Dabei kann der Vorstand des Karton- und Faltschachtelherstellers auf die heute vorgelegte Bilanz sehr stolz sein. Denn diese ist nicht nur sehr vorsichtig gestaltet, sondern weist auch eine Net-Cash Position auf. Sprich das Unternehmen könnte sofort sämtliche verzinsliche Verbindlichkeiten zurückzahlen und hätte noch Geld auf dem Konto.

Dennoch hat Mayr Melnhof 2002 fleißig und vorsichtig akquiriert und will weiterhin expandieren. Nachdem derzeit ein Vertriebsbüro in China aufgebaut wird und die Graphia (ein Zukauf im letzten Jahr) bereits erfolgreich integriert wurde, richtet sich nun der Fokus auf die iberische Halbinsel und Russland. Hier werden für 2003 Akquisitionen geprüft. Details dazu wollte Hörmanseder allerdings nicht sagen, da „jedes Akquisitionsprojekt von einem auf den anderen Tag beendet sein kann, wenn es nicht unseren Vorstellungen entspricht.“

Doch wie sieht nun der Ausblick aus? Hier zeigt sich der Vorstand der Mayr Melnhof sehr sehr vorsichtig. „Zum derzeitigen Zeitpunkt sind seriöse Prognosen nicht möglich“, meinte Hörmanseder. Das Unternehmen will aber den Kurs des letzten Jahres fortsetzten um dem kurzfristigen Kartongeschäft Rechnung zu tragen. Da der Druck auf die Kartonpreise zunimmt und die Rohstoffkosten durch den höheren Ölpreis steigen, sollen Kapazitäten verringert werden.

Daher stehen auch die Investitionen (rund 50 Prozent der Cash Earnings oder 85 Millionen Euro) in diesem Jahr im Zeichen von Kostensenkung und höherer Rentabilität und nicht für höhere Kapazitäten. Im ersten Quartal habe Mayr Melnhof aufgrund dieser Strategie bereits ein erfreuliches Periodenergebnis erwirtschaftet. Die Kapazitätsauslastung bei Karton sei gut gewesen. Dennoch gehe man weiterhin nach dem Leitsatz: „Preis geht vor Menge“ um weiterhin eine bestmögliche Preisstabilität erreichen zu können, hieß es auf der heutigen Pressekonferenz.

Genaueres wird am 12 Mai veröffentlicht. Dann wird man erste Indikationen für das Gesamtjahr 2003 bekommen. Eines ist bereits heute fix: MMK wird sich zwar auf der Hauptversammlung eine Verlängerung des Aktienrückkaufprogramms genehmigen lassen, diese aber voraussichtlich nicht in Anspruch nehmen. Schließlich hat das Unternehmen bereits rund 8 Prozent eigene Aktien zu einem Durchschnittskurs von 53 Euro, die heute deutlich mehr Wert sind. Heute werden wir noch über die aktuellen Analystenmeinungen zum Mayr Melnhof-Ergebnis und die Erwartungen berichten. Bleiben Sie also dran!

Quelle: http://www.bluebull.com
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12.05.03 12:59:52
Mayr Melnhof steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 12.5.2003 Der Karton- und Faltschachtelhersteller Mayr Melnhof gab heute das Ergebnis für das erste Quartal 2003 bekannt. In diesem konnte der Umsatz um 15,6 Prozent auf 340,4 Millionen Euro gesteigert werden. Das Betriebsergebnis stieg um 14,2 Prozent auf 39,4 Millionen Euro. Der Periodenüberschuss konnte allerdings nur um 1,4 Prozent auf 22,2 Millionen Euro gesteigert werden.

Zum Ausblick für das Gesamtjahr zeigt sich das Management der MMK weiterhin vorsichtig. So wird in den nächsten Monaten mit einer Stagnation in Europa und weiterer Ungewissheit über die konjunkturelle Entwicklung gerechnet. Im Karton-Bereich wird im zweiten Quartal mit einer Auslastung unter jener des ersten Quartals gerechnet. Im Faltschachtelgeschäft rechnet man mit der Fortsetzung der günstigen Entwicklung der letzten Monate. Konkrete Planzahlen wurde keine genannt.

Quelle: http://www.bluebull.com
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18.05.03 11:03:12
Mayr Melnhof darf weiterhin eigene Aktien zurückkaufen 16.5.2003 Der Karton- und Faltschachtelhersteller Mayr Melnhof will weiterhin eigene Aktien zurückkaufen. Wie der heutigen Ausgabe des Amtsblattes der Wiener Zeitung zu entnehmen ist, wurde dem Vorstand die Verlängerung der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien um weitere 18 Monate genehmigt. MMK hält bereits 8,1 Prozent eigene Aktien.

Quelle: http://www.bluebull.com




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