DAX+0,57 % EUR/USD+0,02 % Gold+0,17 % Öl (Brent)-0,34 %

TA Triumph-Adler - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

ich habe eine erste position aufgebaut und bin daher aus folgenden gründen positiv gestimmt:

(1) das zukünftige kerngeschäft ist überzeugend aufgestellt
(2) das neue management agiert bisher glaubwürdig
(3) (fast) alle finden ta scheisse

zu (1):

- oft wird moniert, dass experts@output (hardware&service rund um das kopieren, faxen, drucken, präsentieren etc.) ein langweiliges und wachstumschwaches geschäft ist. dem möchte ich entgegen halten, dass sehr häufig mit den banalsten produkten auf grund der geringen komplexitätskosten das meiste geld verdient wird. aus dem büroalltag dürfte zudem jedem das outsourcing-potential klar sein, denn gerade peripherie-geräte sind der grösste zeit/geld/nerven-räuber.
- ta hat keine ernsthaften wettbewerber, meines wissens kann nur ta deutschlandweiten service aus einer hand anbieten (besonders aufschlussreich der third-party-maintenance auftrag von compunet, seineszeichens selber einer der grössten it-dienstleister)
- herstellerunabhängigkeit, aber mit steigendem eigenmarken-anteil (höhere deckungsbeiträge)
- allein der marktwert der marke ta wird auf die hälfte der jetzigen börsenbewertung geschätzt

zu (2):

- die komplette führungsmanschaft ist ausgetauscht worden; diese hat die unverantwortliche dividenpolitik der vorgänger sofort beendet.
- gleichzeitig wurde per abschreibung kräftig luft aus der bilanz gelassen
- verkauf der beteiligungen kommt durch den hüco-verkauf wie angekündigt voran (auch wenn der verkauferlös nur leicht über buchwert erfolgte)

zu (3):

- man braucht nur mal quer durch die threads und analysen zu lesen
- der chart ist ein katastrophe; der markt scheint eine pleite zu antizipieren
- ausnahme: analyse der schutzgemeinschaft der kleinaktionäre (immerhin), link ist auf der ta-homepage


gegen ein engagement sprechen nach wie vor unklarheiten über die stärke der bilanz, und die fragezeichen sind nicht von pappe: geringes eigenkapital, hohe immaterielle vermögensgegenstände, hohe verschuldung, unsicherheit über zukünftige verkaufserlöse aus ta beteiligungen und deren auswirkungen auf das bilanzbild. das einzig positive in diesem zusammenhang sind die hohen verlustvorträge, die die steuerquote mittelfristig stark beeinflussen.

der vorsichtige investor fast ta also solange nicht mal mit der kneifzange an, bis weitere fortschritte bei der abwicklung von ta beteiligungen erfolgt sind.

wie auch immer, sicherheit kostet performance-prozente.
...das zukünftige kerngeschäft ist überzeugend aufgestellt
??????????????


Schau mal die Branche an + die veräusserten Beteiligungen !
@olsenbande

was ist mit der branche?

was haben die veräusserten beteiligungen mit heute und mit dem kerngeschäft zu tun?

bitte führe deine anmerkungen etwas verständlicher aus.
Während der Markt in der zweiten Oktoberhälfte deutlich zulegen konnte, dümpelt die Aktie von Triumph Adler immer noch ohne nennenswerte Umsätze um das langjährige Tief. Ich habe heute spekulativ mal ein paar gekauft. Ich denke, dass in Relation zum Gesamtmarkt mindestens ein paar Cent aufzuholen sind, wenn eine nachhaltige Erholung auch erst mit anziehender Konjunktur zu erwarten ist.

Folgende Analyse sollte man nicht überbewerten, ich stelle sie trotzdem mal rein:

07.10.2002 - 12:58 Uhr
TA Triumph Adler: Übergewichten
Die Analysten von Independent Research stufen in ihrer Analyse vom 1. Oktober die Aktie von TA Triumph Adler von `Marktneutral` auf `Übergewichten` hoch.

TA Triumph-Adler (TA) sei in seinem Kerngeschäft Experts @ Output in Deutschland in Vertrieb und Service mit über 40.000 Endkunden Marktführer für Systeme und Lösungen zum Kopieren, Drucken und Präsentieren. Das Unternehmen habe im ersten Halbjahr 2002 seine Marktposition im Imaging-Sektor bei Umsatzstagnation und rückläufigen Märkten ausbauen können. Zwei Investments und ein Desinvestment in 2002 würden die fortschreitende Fokussierungsstrategie des Unternehmens verdeutlichen. Die Analysten bewerten die Fokussierungsstrategie auf den Bereich Experts @ Output als sinnvoll, da TA Triumph-Adler seine Kernkompetenzen wie Markenbekanntheit und Kundenähe voll ausnutzen könne.

Die Aktie werde derzeit mit einem EV/Sales 03e von 0,5 sowie einem KGV03e von 9 bewertet. Die Experten erwarten positive Ergebniseffekte aus der Umstrukturierung und votieren mit `Übergewichten`.

Quelle: Finanzen.net
kurzes update:

bin vor einiger zeit ausgestoppt worden. an meiner grundsätzlichen einschätzung über die chancen von ta experts@output hat sich aber nichts geändert. der punkt `bilanzrisiken` gilt allerdings in verschärfter form. es stellt sich die frage, ob ta noch selber in den genuss kommen wird das potential des zukünftigen kerngeschäfts auszuschöpfen.

ein neues engagement bietet sich erst an, wenn aus den ta beteiligungen vor allem der bereich bautech verschwunden ist. bei der derzeitigen krise in der baubranche kann man bautech wahrscheinlich nicht einmal verschenken. über die angemessenheit der wertansätze der ta beteiligungen in der bilanz lässt sich fleissig spekulieren. dazu noch das thema steuern/verlustvorträge. ich sehe erhebliche gefahren für das eh schon dezimierte eigenkapital.

zu allem überfluss leidet experts@output auch noch unter dem sparkurs des staates (25% der umsätze mit verwaltungen). auch hier ist keinerlei entspannung in sicht.

schade drum.:(
nur mal zur anregung: habt ihr schonmal an die möglichkeit, dass ta übernommen wird, gedacht...?
Was ist da auf einmal los ? Kurssprung um 16 % auf über 1,50 € :confused:

Gibt es positive News ? Oder sollte man die Situation für eine Verlustbegrenzung nutzen ? Vermutlich war der Kurs doch zu sehr ausgebombt. Ich bleibe mal drin ( KK 1,92 und 1,15 )
ist schon durchgesickert ob es in diesem jahr wieder eine dividende gibt ?? und wie hoch ?
gruß uli:lick:
dividende :confused:

wie kommst denn darauf????

es wäre schon überraschend wenn ta dieses jahr unversehrt übersteht.:rolleyes:
...die Zahlen waren ja nicht so berauschend...wie wird es denn wohl weitergehen? Der Kurs ist ja immer noch recht stabil. Ein Zeichen dafür, dass der Turnarround in Greifbarer Nähe ist?

Wer ist denn noch investiert?

Gruß,

EHRENWORT
so... die 2EUR wurden mit Bravour gemeistert...

Eigentlich war das nur eine Frage der Zeit... eine Bewertung von 60 MIO EUR bei einem 10fachen Umsatz ist absolut lächerlich...

Wer ist denn noch dabei?

Gruß, EHRENWORT:D
Das sollte für Schwung sorgen....



DGAP-Ad hoc: TA Triumph-Adler AG <TWN> deutsch
Mitteilung gemäß § 15 WpHG - Ad hoc Mitteilung der TA Triumph-Adler AG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------------

-TA veräußert französische Majorette-Gruppee mit Gewinn -Kaufpreis von deutlich über 30 Mio. EUR führt zu wesentlicher Reduzierung der Konzernverschuldung -Veräußerungsabsicht der verbliebenen Gesellschaften von TA Beteiligung im Jahr 2003 bekräftigt

Nürnberg/München, 16.06.2003

Triumph-Adler hat die zum Unternehmensbereich TA Beteiligung gehörende französische Unternehmensgruppe Majorette an die ebenfalls in Frankreich ansässige Smoby S.A. veräußert. Vorbehaltlich der Zustimmung der französischen Kartellbehörde wird der Übertrag der Anteile Ende nächsten Monats erwartet. Inklusive rückzuführender TA-Ausleihungen an Majorette wurde ein Kaufpreis von deutlich über 30 Mio. EUR vereinbart. Dieser Kaufpreis entspricht den Erwartungen des TA-Vorstands. Der Mittelzufluss reduziert die Konzernverschuldung deutlich. Der Vorstand bekräftigt sein Ziel, die Fokussierung auf das Kerngeschäft im Jahr 2003 abzuschließen. Nach Endkonsolidierung der Majorette-Gruppe erhöht sich der Anteil des Kerngeschäftes am Konzernumsatz auf deutliche über 70 %. Majorette wurde 1996 von Triumph-Adler erworben und zählt mit den Marken "Majorette" und "Solido" zu den wichtigen europäischen Herstellern von Spritzguss-Automodellen. Im Geschäftsjahr 2002 erzielte Majorette mit 860 Mitarbeitern einen Umsatz von 61 Mio. EUR. Käufer von Majorette ist die in Lyon börsennotierte Smoby S.A., einer der führenden Spielzeughersteller Frankreichs. Mit über 1.400 Mitarbeitern erzielte Smoby im Geschäftsjahr 2002/2003 einen Konzernumsatz von 227 Mio. EUR.

Weitere Informationen erhalten Sie von: TA Triumph-Adler AG,Unternehmenskommunikation/IR,TA Triumph-Adler AG, Telefon: 089/641902-0,Fax: 089/641902-90,Implerstraße 11,D-81371 München, presse@triumph- adler.de, http://www.triumph-adler.de

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 16.06.2003
TA Triumph-Adler AG – Wichtiger Etappenerfolg auf weiterhin schwierigem Weg - 17.06.2003
Verkauf von Majorette soll die hohen Schulden des Konzerns reduzieren

(smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)


Die TA Triumph-Adler AG (TA) hat in ihren Bemühungen, sich auf ihr Kerngeschäft Bürokommunikation und Präsentationstechnik zu konzentrieren, einen wichtigen Teilerfolg erzielt. Das Unternehmen verkaufte den französischen Hersteller von Plastik-Automodellen „Majorette“ an die Smoby S.A. aus Frankreich. Die französische Kartellbehörde muss dem Geschäft noch zustimmen. Der Verkauf soll Ende Juni wirksam werden und bringt nach Angaben von TA mehr als 30 Mio. Euro in die Kasse des Unternehmens. Damit will der Vorstand die hohen Schulden des Konzerns reduzieren. An den Börsen wurde diese Meldung mit Wohlwollen aufgenommen. Die Aktie legte Dienstagvormittag um rund fünf Prozent zu.



Ungeachtet des jüngsten Erfolgs lässt sich aber bei Triumph Adler gegenwärtig nicht von einer durchgreifenden Konsolidierung sprechen. Die operativen Zahlen sind alles andere als berauschend. Im wieder zum Kerngeschäft erkorenen Bereich Bürokommunikation kämpft TA mit der Investitionszurückhaltung von klammen Unternehmen und nach Einsparpotenzialen suchenden Behörden. Und selbst wenn die Millionen aus dem Majorette-Verkauf wie angekündigt in die Entschuldung des Konzerns fließen, drücken das Unternehmen weiterhin erhebliche Verbindlichkeiten. Für das erste Quartal 2003 meldet TA einen Konzernfehlbetrag von 6,6 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) ging auf 6,8 Mio. Euro (Vorjahr: 7,4 Mio. Euro) zurück. Im gesamten Geschäftsjahr 2002 musste das Unternehmen einen Konzernfehlbetrag von 23,6 Mio. Euro verbuchen.



Eine halbe Milliarde Euro Schulden drücken



Die größte Belastung für das Unternehmen stellt die nach wie vor hohe Verschuldung dar. Zum Ende März 2003 weist Triumph Adler kurz- und langfristige Verbindlichkeiten von mehr als einer halben Milliarde Euro aus, davon sind rund 180 Mill. Euro Bankschulden, die wiederum zu fast vier Fünfteln kurzfristig sind. Im Geschäftsjahr 2002 musste der Konzern 15,6 Mill. Euro Zinsen zahlen – immerhin deutlich weniger als im Vorjahr, aber immer noch so viel, um das Ergebnis ins Minus zu ziehen. Selbst wenn das Kerngeschäft wieder anziehen sollte, dürften Zinsausgaben die Ergebnisse des Unternehmens für längere Zeit belasten. Zweiter Unsicherheitsfaktor in der Bilanz ist der Bereich „immaterielle Vermögensgegenstände“. Mit mehr als 85 Mio. Euro stehen sie zum 31. März zu Buche. Trotz bereits vorgenommener Abschreibungen in erheblichem Umfang ist nicht klar, ob hier schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist.



Und bei den angestrebten Veräußerungen von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Beteiligungen steht der schwierigste Bereich wohl noch bevor. Die unter „TA BauTech“ zusammengefassten Bausanierungs- und Energietechnikunternehmen dürften angesichts der anhaltenden Krise am Bau nur schwer einen Käufer finden und selbst dann wahrscheinlich keine besonders großen Summen einbringen. Der Vorstand bekräftigt allerdings sein Ziel, die Neustrukturierung des Konzerns bis zum Ende des Jahres abzuschließen. Je nachdem, welche Summen TA für die Firmenwerte der Beteiligungen noch in den Bilanzen stehen hat, könnte es hier noch zu unangenehmen Überraschungen kommen. Auf der anderen Seite würde ein Verkauf zu einem einigermaßen vernünftigen Preis die Situation im operativen Geschäft verbessern.



Aktie ohne Schub



Dem Aktienkurs würde ein kräftiger Ertragsschub sehr gut tun. Das Papier dümpelt seit einiger Zeit zwischen 1,20 Euro und 2 Euro hin und her. Der seit Februar anhaltende leichte Aufwärtstrend wurde Ende Mai gestoppt. Durch eine noch stärkere Kommunikation der bekannten Marke Triumph-Adler und der Stärken des Unternehmens will der Vorstand hier für eine Belebung sorgen. Eine Dividende wird es für das abgelaufene Jahr allerdings nicht geben.



© smartcaps 2003
@ Bucur

Bist Du eigentlich noch investiert?

Nach der Analyse von Smartcaps bin ich wirklich am überlegen, ob da kurzfristig noch eine gute Kurs-Entwicklung erreichbar ist. Die Entschuldung, d.h. weitere Unternehmensverkäufe, tut dringend Not... :eek:
@ehrenwort

siehe #5: bin seit spätherbst draussen gewesen, seit gestern wieder drin, allerdings nur mit einer kleinen position und engem stop-loss. ist mehr ein versuch aus dem bauch heraus, mein kopf sagt: finger weg, denn die fakten sind geradezu erdrückend negativ.

der smart-caps bericht stellt meiner meinung nach die lage zutreffend dar. was noch fehlt ist das thema pensionsverpflichtungen. letztes jahr hat ta an die 11 mio euro hierfür ausgegeben. zusammen mit den bankverbindlichkeiten (GuV -15,6 mio) und den firmenwertabschreibungen (-8,9 mio) frage ich mich, wie ta jemals wieder einen positiven jahresüberschuss erwirtschaften will. die überschüsse vorangeganer jahre resultierten aus beteiligungsverkäufen. damit ist nun langsam schluss, der verlust von 2002 legt die vermutung nahe, das auch mit ta insgesamt bald schluss ist wenn sich nicht grundsätzlich etwas ändert. ich denke da an eine kapitalerhöhung, einstig eines partners etc., denn experts@output wird so bald nicht in der lage sein, das schiff alleine über wasser zu halten. ich kann mir allerdings kaum vorstellen, das von aussen jemand kommt um sich die pensionsverpflichtungen usw. ans bein zu binden, der könnte besser die pleite abwarten und dann experts@output rauskaufen.

im nachhinein kann man festhalten, dass die alte führung unter könig mit ihrer unverantwortlichen dividenpolitik die firma vor die wand gefahren hat. wären die erträge aus den beteiligungsverkäufen genutzt worden um die bilanz zu stärken anstelle sie auszuschütten (selbst in 2000 noch 32 mio euro), könnte ta in der heutigen situation den markt aufrollen. für übernahmen im kernbereich e@o sind ja geradezu lächerliche investitionen notwendig. die neue führung tut mir geradezu leid (wobei ich nicht weiss, ob sie die damalige politik nicht auch mitgetragen haben!). die können nun versuchen, das an allen seiten brennende haus mit einem löscheimer zu retten.

daher: der kauf von ta-aktien ist rational kaum zu begründen. wen es dennoch juckt, dann nur mit reissleine, sonst gibt´s ne möllemannsche landung.
mhhh...

@ Bucur: Vielen Dank für Dein ausführliches Statement! Ich bin seit einem Monat wieder dabei...habe meine Entscheidung nur aufgrund charttechnischer Argumente getroffen.

OK... wir können festhalten: TA scheint unterbewertet. KUV von ca. 0,1. Aber enorme Verluste aus dem operativen Geschäft. Die finanzielle Unsicherheit ist enorm. Die Beteiligungsverkäufe sind ja eigentlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein...

Wo und warum siehst Du also Erholungspotential in der Kursentwicklung? Charttechnisch? Die Zahlen werden ja kurzfristig nicht besonders überraschen...

Gruß,

Ehrenwort
17.06.2003
TA Triumph Adler kaufen
Independent Research

Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Aktien der TA Triumph Adler AG (ISIN DE0007495004/ WKN 749500) zu kaufen.

Die Gesellschaft habe die französische Majorette-Gruppe mit Gewinn verkauft. Der Kaufpreis von deutlich über 30 Millionen Euro führe zu einer wesentlichen Reduzierung der Konzernverschuldung. Der Verkauf solle noch im Verlauf des Monats Juli abgeschlossen werden und stehe noch vorbehaltlich der Genehmigung der französischen Kartellbehörden.

Der Vorstand habe das Ziel bekräftigt, die Fokussierung auf das Kerngeschäft im Jahr 2003 abzuschließen. Nach der Entkonsolidierung der Majorette-Gruppe erhöhe sich der Anteil des Kerngeschäftes am Konzernumsatz auf deutlich über 70%.

Der Vorstand habe mit diesem Verkauf nach Ansicht der Analysten von Independent Research zum jetzigen Zeitpunkt überraschend die Endphase der Desinvestitionsstrategie eingeleitet. Dies solle auch dem Aktienkurs weiter Auftrieb verleihen. Der Verkaufserlös habe dem erwarteten halben Umsatz und dem vierfachen der EBITDA-Erwartung entsprochen. Der Konzern werde allerdings derzeit nur mit dem 0,1-fachen Umsatz und dem einfachen EBITDA an der Börse bewertet. Die Fokussierungsstrategie des Konzerns auf den Kernbereich Experts at Output nehme Gestalt an.

Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Aktien der TA Triumph Adler AG zu kaufen.
@ehrenwort

"wir können festhalten: TA scheint unterbewertet"

das würde ich nicht unterscheiben. bei wie befürchtet dauerhaft negativen jahresüberschüssen ist ta nicht unter-, sonder überbewertet (ganz nebenbei: man kann auch der meinung sein, dass es so etwas wie über- und unterbewertung gar nicht gibt. etwas ist genau das wert, was ein anderer bereit ist jetzt dafür zu zahlen; die frage ist dann: gibt es faktoren die dazu führen könnten, dass in zukunft jemand bereit ist, etwas anderes als den derzeitigen preis dafür zu bezahlen). das kuv alleine halte ich generell für ziemlich untauglich. lieber der free cash flow, der bei ta gar nicht mal so übel ist.

"enorme Verluste aus dem operativen Geschäft"

nein, genau das gegenteil ist doch der fall! die verluste stammen grossteils aus den firmenwertabschreibungen und dem finanzergebnis.


erholungspotential sehe ich vor allem dadurch, dass jetzt bewegung in die sache kommt: die wahrscheinlichkeit hat zugeommen, das ta bis jahresende seine beteiligungen abgestossen hat und die karten endlich auf dem tisch liegen. das kann natürlich auch voll nach hinten los gehen!

was mich wundert: die hier beschriebenen probleme bezüglich der bilanz sind ja allgemein bekannt. wenn die lage so aussichtslos ist, warum haben die beteiligten banken nicht längst den stecker gezogen? klar, westlb als aktionär ist eine politische bank. bei einer kleinen beteiligung fern der heimat dürfte aber selbst die westlb ziemlich schmerzfrei sein, die notbremse zu ziehen wenn es keine aussicht auf besserung gibt. vielleicht ist diese einschätzung aber auch völliger mist und die haben im moment ganz andere probleme als sich mit derartigem kleinkram ernsthaft auseinander zu setzten.


@plotin

die studien von independent research sind von ta selber in auftrag gegeben worden. daher sollten jubelperser-artige verlautbarungen zum thema ta aus dieser ecke mit vorsicht behandelt werden.
Heute geht`s ja richtig ab...jetzt sind wir schon bei 2,20 EUR im XETRA...:D

Bocur, Du hast natürlich Recht...habe ins operative Geschäft die Abschreibungen und Zinsbelastungen miteingerechnet, was man wahrscheinlich so nicht unbedingt machen kann...
DGAP-Ad hoc: TA Triumph-Adler AG <TWN> deutsch

Mitteilung gemäß § 15 WpHG - Ad-hoc-Mitteilung der TA Triumph-Adler AG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------------

Triumph-Adler schließt Konzernumbau ab und erhöht Kapital -Verbliebenes Beteiligungsportfolio wird per 30.06. veräußert -Bankverbindlichkeiten im Konzern um 45% gesenkt -6,4 % Kapitalerhöhung zu EUR 2,56 pro Aktie platziert -Kerngeschäft weiterhin auf Wachstumskurs Nürnberg/München, 27.06.03: Die TA Triumph-Adler AG hat ihr verbliebenes Beteiligungsportfolio per 30.06. zum Buchwert an die Corona Vermögensverwaltung GmbH veräußert. Die Erwerberin gehört zu einer renommierten deutschen Wirtschaftsanwälte-Sozietät, ihre Geschäftsführer sind derzeit Mitglieder des Aufsichtsrates der TA. Geschäftszweck der Käuferin ist die bestmögliche Veräußerung der einzelnen übernommenen Beteiligungsunternehmen. Der Kaufpreis für die Anteile der übertragenen Aktivitäten beläuft sich auf rund 41 Mio. EUR In Anrechnung auf den Kaufpreis übernimmt die Erwerberin von der TA Triumph- Adler AG schuldbefreiend rund 26 Mio. EUR Bankverbindlichkeiten der Bayerischen Landesbank München und der WestLB AG. Die TA gewährt der Erwerberin eine Kaufpreisfinanzierung von rund 14 Mio. EUR. Die operativen Finanzierungen der einzelnen Tochtergesellschaften bleiben von der Transaktion unberührt. "Damit ist die Fokussierung auf das Kerngeschäft Imaging und Präsentationstechnologie aus Sicht der AG früher als geplant erfolgreich abgeschlossen.", so Dr. Dietmar Scheiter, Vorstandsvorsitzender der TA Triumph- Adler AG. Unter Berücksichtigung des Mittelzuflusses aus der kürzlich bekanntgegebenen Veräußerung der französischen Majorette Tochter werden sich die verbleibenden Konzernbankverbindlichkeiten auf nur noch 95 Mio. EUR fast halbieren. Einhergehend mit der Veräußerung des Beteiligungsportfolios erhöhte TA unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts das Grundkapital um rund 6,4%. Der Platzierungspreis pro Aktie von 2,56 EUR liegt um rund 20% über dem Börsenkurs vom 26.06.03. "Wir erwarten, dass sich aus dieser deutlichen Entschuldung einerseits und der erfolgreich platzierten Kapitalerhöhung andererseits eine wesentliche Verbesserung des Ratings der Triumph-Adler-Gruppe ergibt", so Dr. Dietmar Scheiter. Weitere Einzelheiten zu den Maßnahmen wird Scheiter auf der am Dienstag, dem 01.07.03 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung der TA Triumph-Adler AG in München erläutern.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 27.06.2003

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Die Umsatzerwartung im Kerngeschäft Bürokommunikation für das laufende Jahr beträgt ca. 430 - 440 Mio. EUR, die Ertragserwartung liegt nach Zentralkosten bei rund 35 Mio. EUR EBITDA. Triumph-Adler sei, so Scheiter, aufgrund der führenden Wettbewerbsposition insbesondere im Segment Imaging exzellent für die Zukunft gerüstet.

Weitere Informationen erhalten Sie von: TA Triumph-Adler AG: Unternehmenskommunikation / IR, Telefon: 089/641902-0, Fax: 089/641902-90, presse@triumph-adler.de, Postanschrift: TA Triumph-Adler AG, Implerstraße 11, D-81371 München, www.triumph-adler.de Unternehmenskurzprofil: Die TA Triumph-Adler AG hat sich zielgerichtet zu einem operativen Distributions- und Serviceunternehmen im Zukunftsmarkt der digitalen Bürokommunikation entwickelt. Triumph-Adler Experts at Output umfasst den Vertrieb und Service von Output Solutions (Umsatz in 2002: 408 Mio. EUR). Hierunter werden die Segmente Imaging (Geräte zum Kopieren, Drucken, Faxen) sowie Präsentations- und Medientechnik (Geräte zum professionellen Präsentieren) erfasst. Triumph-Adler Experts at Output ist im Segment Imaging Marktführer in Deutschland; das Segment Präsentations- und Medientechnik hat in Europa eine marktführende Stellung inne. Ziel ist es, die starke Marktstellung europaweit durch internes Wachstum wie auch Unternehmensakquisitionen weiter auszubauen. Wichtiger Hinweis: Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der TA Triumph-Adler AG beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse, der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der Marktentwicklung und der sich durch technologischen Wandel veränderten Wettbewerbssituation gehören. Die TA Triumph-Adler AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

--------------------------------------------------------------------------------

WKN: 749500; ISIN: DE0007495004; Index: Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin- Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart

Autor: import DGAP.DE (© DGAP),20:27 27.06.2003
komme mir vor wie in einer reklame für kinderüberraschungseier: gleich drei dinge auf einmal...beteiligungsverkauf, kapitalerhöhung und vorschau auf das laufende geschäftsjahr.

als erstes mal: wer hätte gedacht das es so schnell geht. das ist schon ein echter klopfer, alle achtung. die umstände des verkaufs sind natürlich nicht ganz so wie man sie sich wünscht; angesichts des wirtschaftlichen umfeldes kann man aber vielleicht nicht mehr erwarten. das zunächst kein geld fliesst sondern in erster linie vermögenswerte verschoben werden ist meiner meinung ein schönheitsfehler, schliesslich hatte ta (bisher) kein liquiditäts- sondern ein schuldenproblem. ich bin sehr gespannt, wie sich finanzergebnis und zentralkosten (vor allem pensionsaufwendungen)in zukunft darstellen.

die aussage bezüglich erwarteten umsatz und ebitda in 2003 verstehe ich so, dass hierin die beiträge von ta beteiligungen noch anteilig enthalten sind. verglichen mit den vorjahres- und quartalszahlen deutet das auf einen leichten umsatz- und ergebnisrückgang (5-10%) bei e@o hin.

was die kleine kapitalerhöhung angeht glaube ich nicht das wir hier schon das ende der fahnenstange gesehen haben: ich schätze das wir auf grund einer sonderabschreibung auf firmenwerte nach dem jetzt erfolgten abschluss der beteiligungsverkäufe noch mal einen heftigen bilanzverlust in 2003 sehen werden, mit entsprechenden folgen für das eigenkapital. der operative cash flow wird wohl nicht reichen, um einerseits die verschuldung weiter zurückzuführen und gleichzeitig durch aquisitionen das kerngeschäft zu erweitern. hier besteht m.e. weiterhin handlungsbedarf.

nichts desdo trotz, die chancen auf eine erfolgreiche zukunft für ta haben sich deutlich verbessert und die glaubwürdigkeit der führungsmannschaft erheblich zugenommen.
Nürnberg (ots) -

Im Münchener Haus der Bayerischen Wirtschaft fand am 1.7.2003 die
ordentliche Hauptversammlung der TA Triumph-Adler AG statt. Pünktlich
um 11 Uhr begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolf-Albrecht
Prautzsch die anwesenden Aktionäre und Gäste, unter ihnen auch
Dietmar Stanka von GSC Research. Die Organe der Gesellschaft waren
vollzählig anwesend, und nach einer kurzen Bekanntgabe der
gesetzlichen Vorschriften übergab Dr. Prautzsch das Wort an den
Vorstandsvorsitzenden Dr. Dietmar Scheiter.


Bericht des Vorstands

Dr. Dietmar Scheiter bedauerte zu Beginn seiner Ausführungen, dass
er erstmals seit 1994 über einen Verlust berichten müsse. Allerdings
liegt dieser Jahresabschluss schon einige Monate zurück, und daher
konnte er heute einige Erfolge der jüngsten Zeit darstellen, die den
Umbau des Unternehmens vorantrieben. Mit der Veräußerung von
Majorette einerseits und der Ausgliederung des verbliebenen
Restportfolios andererseits wurde der Umbau der Gesellschaft
abgeschlossen.

Die TA ist nun ausschließlich ein operativ tätiges Unternehmen in
einem attraktiven Markt und hat sowohl im Segment Imaging als auch im
Segment Präsentationstechnik eine marktführende Position inne. Durch
die hohe Bedeutung des Servicegeschäfts ist die TA relativ
krisensicher aufgestellt, das Geschäftsmodell ist wieder transparent
und die Schulden wurden gesenkt. Hier wird man nach Angaben von Dr.
Scheiter Ende Juli 2003 noch 90 bis 95 Mio. EUR ausweisen, Mitte 2000
waren dies noch rund 260 Mio. EUR.

Im abgelaufenen Jahr erreichte TA einen Konzernumsatz in Höhe von
638 Mio. EUR, und das EBITDA betrug 35 Mio. EUR. Bei TA Experts
wurden Umsatz und Ertrag gesteigert, womit beim Kerngeschäft im
vierten Jahr in Folge das Geschäftsvolumen ausgeweitet wurde. 1998
lag der Umsatz noch bei 210 Mio. EUR, 2002 waren es 403 Mio. EUR.
Dieses Umsatzwachstum wurde sowohl beim Imaging als auch bei der
Präsentations- und Medientechnik erzielt. Wesentlicher
Wachstumstreiber im Segment Imaging war wiederum der Absatz von
digitalen Kopier- und Drucksystemen mit der Marke "Triumph-Adler".
Auch die beiden im Jahr 2002 getätigten Akquisitionen Kannengießer
und CAN.Media beeinflussten das Ergebnis positiv. TA Experts at
Output trug mit 43 Mio. EUR zum Ergebnis bei.

TA Beteiligung verbuchte nach Angaben von Dr. Scheiter einen
Umsatz von 230 Mio. EUR und ein EBITDA in Höhe von 11 Mio. EUR. Die
Veräußerungsgewinne, hauptsächlich auf die ehemalige TA electronic
zurückzuführen, beliefen sich auf 1 Mio. EUR. Der Konzernfehlbetrag
betrug knapp 24 Mio. EUR. Die Unternehmensgruppe beschäftigte im
Jahresdurchschnitt 3.678 Arbeitnehmer gegenüber 4.509 im Vorjahr. Im
Zuge der Neuordnung der Aktienindizes hat TA die Zulassung zum Prime
Standard erhalten. Die Aktie hat sich seit dem Jahrestiefstand im
Februar 2002 von 1,15 EUR auf 2,55 EUR gestern Abend entwickelt.

Sämtliche Beteiligungen wurden mittlerweile veräußert. Der
französische Spielwarenhersteller Smoby SA hat die Majorette SA
erworben, die Zustimmung der französischen Kartellbehörden wird in
den kommenden Wochen erwartet und die Transaktion voraussichtlich
Ende Juli vollzogen sein. Der Kaufpreis und die Rückführung von
Ausleihungen der TA an die Majorette Group belaufen sich auf deutlich
mehr als 30 Mio. EUR und werden zur Tilgung von Bankverbindlichkeiten
verwendet.

Die Corona Vermögensverwaltung hat per 30.6.2003 das verbliebene
Beteiligungsportfolio erworben. Die Corona ist eine so genannte
Vorrats-GmbH von Herrn Pöllath, einem Aufsichtsratsmitglied, der
zusammen mit Dr. Wibbe, ebenfalls Aufsichtsrat von TA, bis auf
weiteres die Geschäfte der Corona führen wird. Zweck dieser
Gesellschaft ist die sukzessive Verwertung der Beteiligungen im
Interesse der TA sowie der finanzierenden Banken.

Der Kaufpreis entspricht dem Buchwert bei der AG und wird in Höhe
von 26 Mio. EUR dadurch erbracht, dass die Corona
Bankverbindlichkeiten der AG übernimmt. Die AG verbürgt hiervon einen
Teilbetrag von 12 Mio. EUR. In Höhe von 14,6 Mio. EUR stundet die AG
den Kaufpreis und gewährt damit eine Kaufpreisfinanzierung. Mit der
Übernahme der TA Beteiligungs GmbH hat die Corona indirekt die
Bankverbindlichkeiten der veräußerten Tochtergesellschaften
übernommen, die sich per 30.6.2003 auf rund 27 Mio. EUR belaufen. Der
schuldenfreie Kaufpreis aus Konzernsicht beträgt somit rund 67 Mio.
EUR.

Des Weiteren wurde in den vergangenen Tagen eine Kapitalerhöhung
um 6,4 Prozent bei den Großaktionären platziert. Der Mittelzufluss
beläuft sich auf rund 5,3 Mio. EUR und dient der Finanzierung des
Kerngeschäfts. In einem letzten Hinweis im Zusammenhang mit den
beschriebenen Maßnahmen erklärte Dr. Scheiter, dass im
Geschäftsbericht 2000 der zu realisierende Wert des
Beteiligungsportfolios mit "über 200 Mio. EUR" beziffert wurde.
Seither wurde eine Summe von 223 Mio. EUR realisiert.

"Wohin geht nun die Reise mit der TA?", so Dr. Scheiter
philosophisch. Imaging und Präsentationstechnik sind Wachstumsmärkte,
auch wenn man momentan die Investitionszurückhaltung spürt. Der hohe
Serviceanteil trägt viel zum Gewinn des Unternehmens bei. Die Marke
Triumph-Adler hat in Deutschland einen Bekanntheitsgrad von 94
Prozent, die Wettbewerbsposition ist gut, bei den digitalen
Kopiergeräten nähert sich der Marktanteil der 10-Prozent-Grenze und
die Kostenstruktur hält jedem Vergleich stand.

Vier strategische Maßnahmen bestimmen nach Aussage von Dr.
Scheiter das zukünftige Wachstum bei Umsatz und Ertrag. Der
Marktanteilsgewinn wird durch die Eigenmarke getrieben. Die
Eigenmarkenstrategie bietet durch die Bündelung des Einkaufsvolumens
zum einen Vorteile bei der Beschaffung, und zum anderen benötigt
jedes unter den Marken TA und UTAX vertriebene System über seine
gesamte Lebenszeit das von Triumph-Adler gelieferte
Verbrauchsmaterial, und das unabhängig von einem Servicevertrag.

Die zweite wesentliche Initiative ist das Third Party Maintenance-
Geschäft. Durch den in Deutschland flächendeckenden Service ist TA
ein wichtiger Partner für Handelshäuser und Markenhersteller, die
über keine eigenen Servicekapazitäten verfügen. Im Jahr 2002 konnte
hier das Umsatzvolumen fast verdoppelt und Neukunden wie Schauland,
CompuNet und Geha gewonnen werden. Kürzlich kam der Druckerhersteller
OKI als neuer Großkunde dazu.

Die dritte Säule stellt das strikte Kostenmanagement dar.
Potenzial besteht hier in den Bereichen Ablauforganisation,
Verwaltung und Logistik. Im Bereich Imgaging ist man derzeit damit
befasst, verschiedene Verwaltungseinheiten zusammenzufassen und zu
verschlanken. Im Bereich Präsentations- und Medientechnik soll
künftig auf die derzeit existierenden Zwischenholdings verzichtet
werden. Darüber hinaus wird die Vereinheitlichung der Beschaffung,
EDV und Verwaltung zu Einsparungen von Kosten führen.

Als vierte Säule nannte Dr. Scheiter die Akquisition von neuen
Unternehmen im Bereich Experts at Output. Dieser Markt befindet sich
momentan in einem Konsolidierungsprozess und bietet damit gute
Gelegenheiten zum Zukauf neuer Unternehmen. Neben Wachstum können
dabei weitere Skaleneffekte erzielt werden. Durch verbesserte
Einkaufskonditionen können die Rohertragsmargen um 3 Prozent steigen
und gleichzeitig die operativen Kosten um 3 Prozent gesenkt werden.

Im Anschluss an die Ausführungen des Vorstandsvorsitzenden gab
Heiko Arnold einen Überblick über die Finanzdaten des Konzerns und de
Einzelabschluss der TA Triumph-Adler AG. Die wesentlichen
Kernaussagen für das Jahr 2002 sind:

Triumph-Adler Experts at Output hat zum vierten Mal in Folge
Umsatz und Ergebnis gesteigert. Bei TA Beteiligung ergibt sich ein
geplanter Umsatzrückgang durch die abgeschlossene Restrukturierung
bei Majorette und ein deutliches Ergebniswachstum bei Majorette und
Concord sowie ein Ergebnisrückgang im Bereich TA BauTech. Im
Zentralbereich lagen die Kosten, bedingt durch hohe einmalige
Effekte, höher als im Vorjahr, und bei den Veräußerungserlösen
konnten die Ziele nicht erreicht werden, diese lagen wesentlich
niedriger als 2001.

Da aufgrund des schwierigen Marktumfelds im Bereich Mergers &
Acquistions 2002 die geplanten Veräußerungen der Beteiligungen nicht
durchgeführt werden konnten, wurde lediglich ein Gewinn in Höhe von
1,4 Mio. EUR durch den Verkauf der Hüco-Gruppe erzielt. Dies führte
dazu, dass das EBITDA im Vorjahresvergleich von 70,6 Mio. EUR auf
35,1 Mio. EUR rückläufig war. Der operative Cashflow belief sich 2002
auf 14,6 Mio. nach 54 Mio. EUR im Vorjahr. Diese Veränderung erklärt
sich im Wesentlichen mit 29,8 Mio. EUR aus dem Rückgang des
Konzernergebnisses und mit 9,3 Mio. EUR aus den gezahlten
Ertragssteuern.

Zusammenfassend stellte der Finanzvorstand fest, dass zwar in den
operativen Bereichen Experts at Output und TA Beteiligung
Ertragssteigerungen erzielt worden sind, dass aber die geplanten,
aber nicht realisierten Veräußerungsgewinne sowie die einmaligen und
außerordentlichen Aufwendungen im Zentralbereich nicht kompensiert
werden konnten.

Im Zusammenhang mit dem Einzelabschluss der Triumph-Adler AG
erklärte Herr Arnold, dass in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
nach wie vor der unverändert rückläufige Handel mit Schreibmaschinen
enthalten ist. Daneben enthält die GuV die Effekte als Zentralbereich
und Muttergesellschaft für die Geschäftsfelder Experts at Output und
TA Beteiligung. Diesbezüglich war die GuV in 2002 durch Sondereffekte
geprägt. Es handelte sich dabei um Effekte aus einer im Geschäftsjahr
2002 durchgeführten konzerninternen Markentransaktion und um Effekte
aus Beteiligungs- und Forderungswertberichtigungen im Verbundbereich.

Im Geschäftsjahr 2003 erzielte die TA-Gruppe im ersten Quartal
einen Umsatz von 135,6 Mio. EUR und ein EBITDA in Höhe von 7,2 Mio.
EUR.

Das in den letzten Monaten geschnürte Maßnahmenpaket brachte der
TA wesentliche Vorteile. Dies waren die Halbierung der Bankschulden
auf rund 95 Mio. EUR und ein erheblicher Abbau der
Konzernbilanzsumme, die nahezu vollständige Entschuldung der
Triumph-Adler AG und der erhebliche Abbau der einzelbilanziellen
Bilanzsumme. Damit wird sich implizit die Eigenkapitalquote im
Konzern und im Einzelabschluss erhöhen, und es wird sich eine
Verbesserung der Kapitalkosten durch die Verbesserung des Ratings der
TA und die Eröffnung neuer Finanzierungsmöglichkeiten durch den
Wegfall des Beteiligungsgeschäfts ergeben.

Die Fokussierung auf den Kernbereich Experts at Output ist somit
abgeschlossen. Künftig werden alle Anstrengungen gebündelt, um die
Marktposition im attraktiven Kerngeschäft weiter auszubauen. Zum
Schluss seiner Ausführungen bat der Finanzvorstand um Zustimmung zu
allen Tagesordnungspunkten.


Allgemeine Diskussion

Von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW)
sprach Markus Jaeckel. Seiner Ansicht nach war 2002 für die TA ein
schwaches Jahr, und der Aktienkurs verlief sehr enttäuschend. Als
erfreulich erwähnte er die Erfolge im Kerngeschäft Experts at Output.
Seine erste Frage bezog sich dann auf die Aktionäre im Bereich
institutioneller Anleger. Diesbezüglich wollte er wissen, ob Fonds
aussteigen und ob das Unternehmen ohne Auftrag gecovered wird.

Hierauf antwortete Dr. Dietmar Scheiter, dass tatsächlich Small-
und Midcapfonds ausgestiegen sind, wodurch der Preis der Aktie
erheblich unter Druck geriet. Es sind allerdings immer noch
institutionelle Anleger dem Unternehmen verbunden, so z.B. die WestLB
und die AxaColonia. Es gibt kein Coverage, es gibt einen Sponsor und
das ist Warburg.

Auf die Frage von Herrn Jaeckel, ob Studien über das Unternehmen
angefertigt wurden, für die TA bezahlt hat, erklärte der Vorstand,
Independent Research habe eine Studie über TA erstellt, und dies
werde auch auf der Homepage des Unternehmens kommuniziert. Des
Weiteren sprach er den Autor dieses Berichts an, da dieser Bericht
über die Hauptversammlung auf der Internet-Seite von TA
veröffentlicht wird, damit die nicht anwesenden Aktionäre über die
Veranstaltung informiert werden können.

Als sinnvoll bezeichnete der DSW-Sprecher die Auslagerung des
Beteiligungsbereichs. Er begrüßte die Entschuldungsmaßnahmen und
wollte wissen, wofür die Einnahmen aus dem Verkauf verwendet werden
sollen. Diese sollen laut Vorstand zur Tilgung der Verbindlichkeiten
verwendet werden. Des Weiteren erkundigte sich Herr Jaeckel, ob eine
Verkleinerung des Aufsichtsrats angestrebt wird. Für frühere
Vorstandsmitglieder wurden Rückstellungen in Höhe von mehr als 20
Mio. EUR gebildet. Hierzu wollte Herr Jaeckel wissen, ob es sich
hier um einen Druckfehler handelt. Nach Angaben des Finanzvorstands
handelt es sich um sämtliche jemals dem Unternehmen zugehörigen
Mitglieder des Vorstands. Es liegt keine Unterdeckung vor.

Kritisch betrachtete der DSW-Vertreter auch die seiner Meinung
nach hohen Aufsichtsratsvergütungen, schlimmer sei aber noch ein
Beratungshonorar an Mitglieder des Aufsichtsrats in Höhe von 210
TEUR. Daher werde die DSW auch dieses Jahr dem Aufsichtsrat die
Entlastung verweigern. Weiter bezeichnete Herr Jaeckel dieses
Vorgehen als klaren Verstoß gegen die Corporate Governance.

Dr. Dietmar Scheiter erklärte zu diesem Komplex, man könne hier
keine bessere Unterstützung als von diesen beiden
Aufsichtsratsmitgliedern erwarten, und man werde sich deswegen auch
nicht anderweitig orientieren. Dr. Wibbe und Herr Pöllath sind im
Gesellschaftsrecht zu Hause und unterstützen die Unternehmensführung
bei ihren Entscheidungen im juristischen Rahmen. Der
Aufsichtsratsvorsitzende äußerte auf die Vorwürfe von Herrn Jaeckel,
seiner Meinung nach sei das Aufsichtsratshonorar eher zu niedrig, was
bei einigen anwesenden Aktionären Unmutsäußerungen hervorrief.

Zum Schluss seiner Ausführungen meinte Herr Jaeckel, der Anleger
benötige noch viel Geduld. Er sprach nochmals die Beratungstätigkeit
einzelner Aufsichtsräte an und kündigte an, aufgrund der Duldung
dieser Maßnahmen durch den Vorstand werde er sich bei der Entlastung
enthalten.

Herr Gerhard Jäger von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre
(SdK) betonte zunächst, dass die Ziele im Jahr 2002 zusammenfassend
gesehen nicht erreicht werden konnten, was zu dem bekannten
Jahresfehlbetrag geführt habe. Auch der SdK-Sprecher begrüßte die
Rückkehr zum Kerngeschäft, meinte aber, dass diese Maßnahmen zu spät
eingeleitet wurden. Da die Zustimmung zum Verkauf von Majorette noch
nicht vorliegt, fragte er den Vorstand, ob es möglicherweise noch
Gründe einer Ablehnung geben könnte. Das Vorstandsmitglied Thomas
Trautmannsdorff erwiderte hierauf, es gebe keine Anzeichen für eine
Ablehnung, dies sei eine reine Formalie.

Auf die Frage von Herrn Jäger nach den zentralen Kosten im Jahr
2003 wurden diese von Seiten der Unternehmensführung mit etwa 13 Mio.
EUR beziffert. Wegen der durchgeführten Kapitalerhöhung fragte der
SdK- Sprecher nach der momentanen Aktionärsstruktur. Nach Angaben der
Verwaltung hält ein namentlich nicht in der Antwort genanntes
Vorstandsmitglied über 5 Prozent, 12 Prozent verteilen sich einzelne
Aufsichtsratsmitglieder und 19 Prozent entfallen auf die WestTA
Beteiligungs AG.

Dem Corporate Governance-Kodex wurde laut Geschäftsbericht
zugestimmt, so der SdK-Sprecher weiter. Diesbezüglich wollte er
wissen, ob einzelnen Punkten nicht entsprochen wird. Der
Aufsichtsratsvorsitzende teilte hierzu mit, dass es keine
Selbstbeteiligung bei der D&O-Versicherung gibt, zwei Mitglieder
haben mehr als fünf Mandate bei anderen Gesellschaften, und es gibt
keine variable und damit erfolgsabhängige Vergütung für die
Aufsichtsratsmitglieder.

Im Hinblick auf die Beratungsmandate einzelner
Aufsichtsratsmitglieder, namentlich nannte er hier Dr. Petra Wibbe
und Reinhard Pöllath, erklärte Herr Jäger, er schließe sich der
Meinung seines Vorredners an. Man sollte doch künftig Beratung und
Aufsichtsratsmandat ganz klar trennen.

Ein weiterer Redner wollte wissen, wann das Unternehmen wieder
dividendenfähig wird. Hierauf erwiderte Dr. Dietmar Scheiter, er und
seine Vorstandskollegen seien nicht dividendenfeindlich eingestellt
und das Unternehmen werde schnellstmöglich wieder eine Dividende
ausschütten.


Abstimmungen

Bei einer Präsenz von 60,08 Prozent wurde abgestimmt über die
Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3), die Wahl
der PwC München zum Abschlussprüfer (TOP 4), verschiedene
Satzungsänderungen (TOP 5) und die Ermächtigung zum Erwerb eigener
Aktien (TOP 6). Alle Beschlüsse wurden nahezu einstimmig gefasst.


Fazit und eigene Meinung

Die TA Triumph-Adler AG ist endlich befreit von den Beteiligungen,
die weit weg vom Kerngeschäft des Unternehmens waren. Die
Konzentration auf Experts at Output und der weitere Ausbau von
Marktanteilen ist die wesentliche Aufgabe des Vorstands und seiner
Mitarbeiter. Die Qualität ist unbestritten hoch, der Bekanntheitsgrad
zumindest in Deutschland groß, und die Servicestellen tragen zu einem
guten Teil zum Erfolg bei.

Aufgrund der Reduzierung auf das Kerngeschäft, und diese Maßnahme
war sehr sinnvoll, sollte über eine Verringerung des Aufsichtsrats
auf sechs Personen nachgedacht werden. Dies wäre nicht nur eine
Kosten senkende Maßnahme, sondern auch ein positives Zeichen des
Unternehmens in Richtung seiner Anleger. Auf der nächsten
Hauptversammlung sollte zudem darüber nachgedacht werden, ein anderes
und besseres System zur Stimmenfeststellung zu verwenden. Die
ansonsten sehr zügig durchgeführte Veranstaltung wurde durch das
Abstimmungsverfahren mit "Zuruf aus dem Zuschauerraum" unnötig
verzögert und ist bei einer modernen Gesellschaft wie der TA Triumph-
Adler AG nicht mehr zeitgemäß.

Interessierte Anleger seien auf die vor einem Jahr publizierte,
jedoch in ihrem Kern so aktuell wie damals bestehende Studie von GSC
Research hingewiesen, in der die nach Veräußerung der verbliebenen
Beteiligungen nunmehr entstandene Struktur und deren Auswirkungen
ausführlich erläutert werden.


Über GSC Research:

GSC Research ist ein unabhängiges Research-Haus und operiert mit
einem dezentralen Netzwerk von rund 70 festen und freien Mitarbeitern
in Deutschland und Österreich. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die
Erstellung von umfassenden Studien, Analysen, Interviews und
HV-Berichten.

Pro Jahr berichtet GSC über rund 1.000 Hauptversammlungen in
Deutschland und Österreich. Darüber hinaus werden zahlreiche Studien
mit umfangreichen Hintergrundinformationen zu börsennotierten und
unnotierten Unternehmen sowie ausführliche Interviews mit Vorständen
und Firmensprechern publiziert.

Kunden von GSC Research sind private und institutionelle Anleger,
die kostenpflichtige Teile des Internetangebots in Form eines
Jahresabonnements oder im Einzelabruf nutzen, sowie börsennotierte
und vorbörsliche Unternehmen der Bereiche Small und Mid Caps, welche
die unabhängigen Research-Berichte von GSC zur Information ihrer
Aktionäre verwenden.

ots Originaltext: TA Triumph-Adler AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Kontaktadresse

TA Triumph-Adler AG
Implerstr. 11
81371 München
Tel.: 089 / 641 902 - 0
Fax: 089 / 641 902 - 90
Email: info@triumph-adler.de
Internet: www.triumph-adler.de

Investor Relations
Dr. Miriam Trauttmansdorff
Tel.: 089 / 641 902 - 53
Fax: 089 / 641 902 - 91
Email: miriam.trauttmansdorf@triumph-adler.de


Weitere Informationen:

GSC Research GmbH
Immermannstr. 35
40210 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 17 93 74 - 0
Fax: 0211 / 17 93 74 - 44
Internet: http://www.gsc-research.de (Deutschland)
http://www.gsc-research.at (Österreich)
http://www.gsc-research.ch (Schweiz)

Autor: news aktuell (© news aktuell),15:10 03.07.2003
...was sagt uns dieses Woche?!?

Die Fokussierung aufs profitable und wachsende Kerngeschäft wurde fortgesetzt/abgeschlossen :D

Die Schulden wurden auf 90 - 95 Mio EUR gesenkt :D

Der Aktienkurs hat unter ordentlichen Umsätzen um etwa 30 % zugelegt :D

Jetzt ist die Fantasie gefragt... wo ist eine realistische Bewertung von TA anzusiedeln?

Gruß,

Ehrenwort
Zementol, sagt euch dieser Name etwas, wenn nicht dann lest mal die Mnagementfähigkeiten der TA Riege anhand dieses Beispiels nach. Dieser Herrn agieren rücksichtlos wie virtuelle Anleger, ohne Rücksicht auf gewachsene Firmen und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bzw. anderen NGOs. Management nach bester New Economy Manier. Meinungen ?



http://www.die-zeit.de/2003/31/Zementol_2
Zusammenbruch

Gemütlich in die Pleite

Wohlstand, Sicherheit, Erfolg – die heile Welt der schwäbischen Baufirma Zementol schien unzerstörbar zu sein. Missmanagement, Trägheit, Mutlosigkeit – jetzt ist Zementol am Ende. Die Geschichte eines deutschen Zusammenbruchs

Von Roland Kirbach

Die Welt von Hans Scheufele* hatte stets ihre fest gefügte Ordnung. Nie in seinem Leben ist er umgezogen, noch mit 50 Jahren wohnt er, zusammen mit Mutter und Schwester, in seinem Elternhaus in Wendlingen bei Nürtingen; der Vater starb vor einem Jahr. Welche Hose er morgens anzieht, welches Hemd, das bestimmt bis heute seine Mutter. Seinen Urlaub verbringt Scheufele jahraus, jahrein am Bodensee, mit seiner Familie, in der eigenen Ferienwohnung. „M’r halta halt z’amma“, sagt der zierliche Mann schüchtern lächelnd.

Nach der Realschule lernte Hans Scheufele Speditionskaufmann und arbeitete 13 Jahre lang bei einer Stuttgarter Spedition. 1986 kam die Ordnung in seiner Welt vorübergehend ins Wanken, als Scheufele arbeitslos wurde und nicht sofort eine neue Stelle fand. Er absolvierte eine Fortbildung, und bald wurde er hier, bei der Firma Zementol in Frickenhausen bei Nürtingen, eingestellt. Das sei für ihn ganz günstig gewesen, sagt Hans Scheufele, der weder Führerschein noch Auto besitzt. Mit der Bahn von Wendlingen nach Nürtingen sind es nur sieben Minuten, dann hat er gleich Anschluss mit der Tälesbahn, die in sechs Minuten in Frickenhausen ist, von dort nimmt er den Bus ins Gewerbegebiet.

Bei Zementol hat Herr Scheufele bisher die Spesenabrechnungen gemacht, die Überstunden-, Urlaubs- und Krankenlisten geführt, die Post im Haus verteilt und Botengänge erledigt. Eine nicht sehr anspruchsvolle Tätigkeit, die zurückreicht in eine Zeit, als Unternehmer es sich noch gestatteten, jemanden aus sozialen Gründen einzustellen.

Zementol konnte es sich damals leisten, großzügig gegenüber den Mitarbeitern zu sein; das mittelständische Unternehmen war äußerst liquide, der Marktführer in Deutschland auf dem Gebiet der Bauwerkabdichtungen. Der Bauingenieur Kurt Köder, ein schwäbischer Tüftler, hatte nach dem Krieg ein Verfahren entwickelt, um Bauwerke besser gegen Grundwasser zu schützen. Köder erkannte, dass der Beton durch Beigabe bestimmter Zusätze selbst zu einer Art Dichtungsmasse werden kann. Ein enormer Fortschritt zu dem bis dahin üblichen Verfahren. Köders Methode ermöglichte es, das neue Gebäude gleich in die Grube zu bauen, dank des wasserdichten Betons. Köder schwärmt noch heute: „Milliarden volkswirtschaftlicher Werte haben wir eingespart!“

Die Firma, 1952 gegründet, expandierte rasch, hatte am Ende zehn Niederlassungen in Deutschland, sogar nach Österreich und in die Schweiz wagte man sich vor. Die Liste der Referenzobjekte wurde immer länger. Dank des Wirkens von Zementol ist die Olympiaschwimmhalle in München wasserdicht, ebenso der Arlberg-Tunnel in den österreichischen Alpen, der Fährhafen in Konstanz, die Wasserstadt Spandau direkt an der Havel, das Festspielgelände mit Kasino in Bregenz am Bodensee. Zu besten Zeiten hatte das Unternehmen 180 Beschäftigte auf der Gehaltsliste, Mitarbeiter, denen es prächtig ging. Jeder Zweite fuhr einen Dienstwagen, es wurden mehrtägige Betriebsausflüge unternommen. Geld spielte keine Rolle, es war ja da. „Ich hatte schuldenfreie Immobilien“, sagt Kurt Köder, „und so viele Rücklagen, dass ich meine 180 Angestellten ein Dreivierteljahr im Voraus hätte entlohnen können.“

In der wunderbaren Erfolgsgeschichte von Zementol/Frickenhausen spiegelt sich beispielhaft die Wirtschaftsgeschichte der alten Bundesrepublik: Aufstieg in den Wiederaufbau- und Wirtschaftswunderjahren, jahrzehntelang patriarchalisch-solide geführt, Wohlstand für alle. Aber auch das traurige Ende ist beispielhaft: Der Patriarch fand keinen Nachfolger, musste verkaufen, eine Ära endete; im Hype der neunziger Jahre fiel das Unternehmen in die Hände von Leuten, die vom Baufach offenkundig nichts verstanden und nur am Gewinn interessiert waren. Ein möglicher Rettungsversuch unterblieb, aus mangelndem Mut der leitenden Angestellten; schließlich der Crash, der Verlust Dutzender Arbeitsplätze, durchkreuzte Lebensplanungen.

Im März dieses Jahres hat Zementol Insolvenz angemeldet. Zementol ist pleite. Ende August wird der Betrieb eingestellt, mit Hans Scheufeles gewohnter Ordnung ist es längst vorbei. Die meisten der zuletzt 87 Beschäftigten sind bereits arbeitslos gemeldet, nur ein kleiner Trupp von sieben Leuten räumt noch auf, wickelt ab, macht am Ende das Licht aus. Hans Scheufele wird eigentlich nicht mehr gebraucht, aber er ist immer noch im Haus für diese Aufgaben. Der Mann habe ihm leid getan, sagt der Insolvenzverwalter, der Anwalt Oliver Kirschnek, der nur auf den ersten Blick wie ein dynamischer, kühler Wirtschaftsanwalt wirkt. Er habe es nicht übers Herz gebracht, sagt er, Scheufele wie den meisten anderen zu kündigen. Eine Galgenfrist also, denn dass Herr Scheufele danach noch einmal anderswo eine Anstellung findet, das kann sich bei Zementol niemand vorstellen. „Ein sympathischer Mensch“ sei er, sagt eine Kollegin, „aber er passt nicht in diese Zeit.“ Macht er sich Sorgen um seine Zukunft? „Ha, noi, a kleine Pause wird m’r jetzt erscht mal gut tua“, sagt er. „Aber a bissle weh tut’s scho.“ Verärgert hat ihn, dass er in den ersten drei Monaten seiner Arbeitslosigkeit nicht in den Urlaub fahren darf. Sonst werde nämlich das Arbeitslosengeld gestrichen, und selbst versichern müsse er sich dann auch, sagt er. Er werde das aber wohl in Kauf nehmen. Schließlich wolle er mit seiner Mutter und seiner Schwester im August drei Wochen an den Bodensee fahren, wie jedes Jahr.

Zementol pleite? Er konnte es zunächst nicht glauben, als er es hörte, sagt Uwe Kassube. Der Diplom-Ökonom arbeitet im Büro von Insolvenzanwalt Kirschnek; Uwe Kassube soll nun für ein geordnetes Ende der Firma sorgen. Die Baubranche kennt er seit 20 Jahren. Er hat Banken über die Bonität und Solidität von Baufirmen beraten. Zementol ist ihm viele Jahre ein Begriff gewesen – als eine Vorzeigefirma: „Zementol war hier eine echte Nummer!“

Als er dann gerufen wurde, zum ersten Mal das Firmengebäude betrat, „wurde ich gefeiert, als wäre ich der Messias“. Der solide wirkende, unprätentiös auftretende Kassube nährte bei den Beschäftigten die Erwartung, er werde den Karren schon wieder aus dem Dreck ziehen. Viele betrachteten ihn als „Beichtvater“, einige begannen damit, Kollegen zu denunzieren, um so die eigenen Chancen auf Weiterbeschäftigung zu erhöhen.

Aus Trotz haben Mitarbeiter die Firmenwagen einfach behalten

Eine so genannte Sanierungsinsolvenz jedoch, eine Auffanglösung, die wenigstens einen Teil der Arbeitsplätze gerettet hätte, sei nicht mehr hinzukriegen gewesen, meint Kassube. Zum Termin Ende August wurde allen Beschäftigten gekündigt, von Februar bis April bezogen sie Insolvenzgeld vom Arbeitsamt, anschließend wurden sie, bis auf die sieben Abwickler, freigestellt, seitdem erhalten sie Arbeitslosengeld. Eine Zäsur, mit der sich so mancher nicht abfinden kann. Es gibt Mitarbeiter in den Außenstellen, die bis heute ihre Leasing-Autos nicht zurückgegeben haben.

Ein leiser Abschied. In der Regel scheiden die Unternehmen still und ohne Aufsehen aus dem Wirtschaftsleben. Seit Anfang der neunziger Jahre ist mit jedem neuen Jahr, mit Ausnahme von 1999, ein neues Pleiterekordjahr zu vermelden. Knapp 38000 Unternehmen verabschiedeten sich allein 2002 vom Markt, fast 600000 Arbeitsplätze waren davon betroffen, nur wenige konnten durch Sanierung oder Verkauf von Firmenteilen erhalten werden. Glaubt man den Prognosen, wird auch das laufende Jahr wieder ein Rekordjahr der Pleiten. Für Schlagzeilen jedoch sorgen nur die großen Fälle, wenn etwa der Baugigant Holzmann zusammenkracht, ein Imperium wie das von Leo Kirch am Ende ist oder die Firma Grundig, Inbegriff des deutschen Wirtschaftswunders, die Pforten schließt.

Das große Scheitern der vielen kleinen Firmen ist selbst den Lokalblättern meist keine Meldung wert. Als Zementol zugrunde ging, nahm die Nürtinger Zeitung davon nicht Notiz, obwohl die Redaktion nur drei Gewerbegebiete weiter, am Stadtrand von Nürtingen, sitzt. Bei Baufirmen werde mangels Masse ein ordentliches Insolvenzverfahren oftmals abgelehnt, schildert Insolvenzverwalter Kassube die Situation. Immerhin, ein solches Ende soll Zementol erspart bleiben; wenn die Firma schon sterben muss, so will er wenigstens für ein würdiges Begräbnis sorgen. Und natürlich geht es darum, den Gläubigern – der Volksbank, den Lieferanten, dem Arbeitsamt und nicht zuletzt den Mitarbeitern – so viel Geld zu retten wie möglich.

Kurz und schmerzlos soll der Abschied sein, deshalb bescherte Eleonore Mackenroth* dem Malermeister Erb, sozusagen Haus- und Hofmaler bei Zementol, noch einen Großauftrag: Die Fassaden der Firmenzentrale in Frickenhausen mit dem Schriftzug „Zementol“ sollen neu gestrichen werden, und zwar ganz schnell, als müsse der Name rasch getilgt werden. Aber das Übertünchen hilft nichts, Frau Mackenroths Augen hinter den dicken Brillengläsern schimmern feucht, als sie vom letzten Auftrag erzählt. „Es ist grausam, ein Unternehmen sterben zu sehen“, sagt sie mit tränenerstickter Stimme. Vor 28 Jahren kam sie zu Zementol, bis heute ist sie die rechte Hand des Firmengründers Köder. An Zementol „hängt mein Herzblut dran“, seufzt die 64-Jährige.

Die enge emotionale Bindung wird auch nicht dadurch geschmälert, dass Frau Mackenroth offiziell gar nicht mehr bei Zementol angestellt ist. Kurt Köder hat das Unternehmen bereits vor zehn Jahren verkauft, eine Weile ließen ihn die neuen Inhaber noch als Geschäftsführer im Amt, 1997 schied er ganz aus, mit ihm Frau Mackenroth. Doch beide blieben im Haus, zogen nur ein paar Büros weiter, in Köders Grundstücksverwaltungsfirma, deren einzige Beschäftigte sie sind. Köder war so vorausschauend, seinen über ganz Deutschland verteilten Immobilienbesitz in einer eigenen Firma, getrennt von Zementol, zu verwalten. Deshalb gehören die Firmengebäude jetzt auch nicht zur Insolvenzmasse. Für Eleonore Mackenroth hat sich durch den Wechsel von Zementol zur Grundstücksverwaltung kaum etwas geändert; sie hatte bis zuletzt engen Kontakt zu den früheren Kollegen, nur mit dem Unterschied, dass sich diese weniger vor Frau Mackenroth ängstigten, weil sie ihnen nichts mehr zu sagen hatte.

Die rechte Hand des oft auf Dienstreisen abwesenden Chefs war früher gefürchtet im Haus. Wenn sie mit ihrer donnernden Stimme und dem rollenden R Mitarbeiter, auch die leitenden, über die Sprechanlage zu sich bestellte, dann zuckten die Leute in ihren Büros zusammen; auch Vertreter, die im Foyer warteten, rissen in solchen Momenten ihre Köpfe herum. Vor allem den schüchternen Hans Scheufele jagte Frau Mackenroth allzu gern die Treppen hinauf und hinunter. „Herr Scheufele, bitte zu Frau Mackenroth kommen!“, schallte es durch die Flure. Und fast direkt hinterher: „Herr Scheufele, wo bleiben Sie?“ – „Ja, ich war hier der Haus- und Hofhund“, gibt Frau Mackenroth mit leiser Selbstironie zu. Dass sie bei ihrem Wechsel von Zementol zur Grundstücksverwaltung ihr großes Büro auf der Vorderseite, mit Blick auf den Hof und den Eingang, zugunsten eines Büros nach hinten hinaus, mit Blick ins Grüne, räumen musste, hat sie lange nicht verwinden können. Sie mochte es, über alles im Bilde zu sein.

Vielleicht hätte Zementol eine Chance gehabt, vielleicht wäre es ganz anders gekommen, hätte Eigentümer Kurt Köder damals, 1993, seinen Betrieb nicht verkauft. Dies aber sagen Mitarbeiter nur hinter vorgehaltener Hand. Käufer ist damals die Firma IMM gewesen, die alsbald im Unternehmen TA aufging, als sich die IMM-Gesellschafter dort einkauften. TA war einmal der angesehene Schreibmaschinenhersteller Triumph-Adler, heute ist TA, nachdem der Sprung ins Computerzeitalter misslang und die Firma mehrfach den Eigentümer wechselte, auf der Suche nach einem neuen Profil. Bis vor kurzem war TA ein Gemischtwarenladen, unter anderem mit einer Bauabteilung, die nun abgestoßen wurde.

Die IMM-Leute damals, glaubt man in Frickenhausen, seien bereits Strohmänner von TA gewesen, der Konzern habe geplant, mit den satten Rücklagen und Gewinnen von Zementol die eigenen Verluste zu minimieren. Kurt Köder allerdings hält es für ausgeschlossen, dass IMM eine Tarnfirma gewesen sei; schließlich sei sie ihm von der Deutschen Bank als seriöses Unternehmen empfohlen worden. IMM sei erst später zu TA gekommen, davon ist er überzeugt. 15 Millionen Mark erlöste er damals mit dem Verkauf seiner Firma – nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass dies in guten Zeiten dem Reingewinn von drei, vier Jahren entsprach.

Der Sohn des Gründers wollte Beamter sein, nicht Unternehmer

Bereut er es, damals verkauft zu haben? „Nein!“, antwortet der inzwischen 72 Jahre alte Köder ohne zu zögern. Was hätte er tun sollen? Sein Sohn wollte die Nachfolge nicht antreten – „obwohl ich ihn dazu gekriegt habe, ein Ingenieurstudium zu machen, Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau“. Eine gute Voraussetzung für den Einstieg bei Zementol. Doch nach dem Studium zog der Sohn es vor, Beamter im Landesstraßenbauamt zu werden. „Papa, ich danke dir für die Ausbildung“, habe er gesagt, „aber ich möchte nicht das Leben führen, das du geführt hast.“ Natürlich, sagt der Vater, „Lebensqualität habe ich nicht viel gehabt, immer bis spätabends in der Firma, viel auf Reisen, selbst im Urlaub zweimal am Tag mit dem Betrieb telefoniert.“ Ist er verbittert? „Ich bin traurig. Wie kann man ein Unternehmen mit so einem Potenzial derart zerschlagen?“

Wie genau die neuen Herren das grundsolide, florierende Unternehmen in den Ruin trieben, das können auch Insolvenzanwalt Kirschnek und sein Helfer Kassube noch nicht nachvollziehen. Fest steht: Sie lösten Teile der Verwaltung kurzerhand auf. Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags „gab es hier keine klassische kaufmännische Organisation, keinen Abteilungsleiter für Buchhaltung, keinen Prokuristen“, sagt Kassube. „Es gab keine Kontrolle über Erlöse.“ Baustellen wurden nicht kalkuliert, Controlling war ein Fremdwort.

In Frickenhausen haben sie von den Besitzerwechseln zunächst wenig mitbekommen. Kurt Köder war die erste Zeit ja selbst noch Geschäftsführer. Erst nach seinem Ausscheiden mischten sich „die Münchner“ ein, wie die Zementol-Leute die TA-Abgesandten nur nannten. Sie stellten dem von Köder protegierten Nachfolger, dem Bauingenieur Jochen Hohler, weitere häufig wechselnde Manager zur Seite. Ständig hätten die ihn bei wichtigen Entscheidungen überstimmt, sagt Hohler. „Das waren Nadelstreifenheinis, die noch nie im Leben eine Baustelle gesehen haben. Als sie einmal bei Regen mit auf einer Baustelle waren, haben sie sich mit Tempotaschentüchern die Lackschuhe sauber gewischt.“ Ihm seien sie wie „Firmenmakler“ vorgekommen, nur daran interessiert, wie man ein Unternehmen am besten ausschlachten könne. Heute sind sie über alle Berge. Vor einem Jahr gab Hohler entnervt auf, legte die Geschäftsführung nieder. „Das war der Schock meines Lebens. Fragen Sie nicht, wie es hier drinnen aussieht!“, sagt er und schlägt sich gegen die Brust. „Geschäftsführer bei Zementol! Ich hatte mir davon eine Lebensstellung erwartet.“

Als der Insolvenzverwalter kam, waren alle Akten vernichtet

Das Ende kam rasch, vor allem nachdem Zementol im Juni vorigen Jahres mit einem anderen Unternehmen aus dem TA-Konzern, einem Konkurrenten aus dem Münsterland, zwangsfusioniert worden war. Die Mitarbeiter hatten den Eindruck, dass bei der münsterländischen Firma fortan die Einnahmen eingingen, während über Zementol die Ausgaben liefen. Belegen kann Insolvenzanwalt Kirschnek dies, wie so vieles andere, noch nicht. Es gab viele undurchsichtige Transaktionen – Anteilsübertragungen, Verschmelzungen, Liquidationsbeschlüsse, für die sich womöglich noch die Staatsanwaltschaft interessieren könnte, meint der Anwalt. Noch laufen die Ermittlungen im Insolvenzverfahren in dieser Sache. Als alles zu Ende ging, wurden die Spuren getilgt, Akten fortgeschafft, Dateien im Rechner gelöscht. Kassube führt ins Büro des letzten Geschäftsführers, der die Insolvenz angemeldet hat, öffnet die Aktenschränke, sie sind leer. „So habe ich es hier vorgefunden.“

Die verkrusteten Strukturen, die fehlende Organisation und Effizienz – das sei keineswegs das Werk von TA, das sei hausgemacht bei Zementol, weist Miriam Trauttmansdorff, bei TA zuständig für Investor Relations, die Vorwürfe zurück. Der alte Herr Köder, der habe den Laden noch im Griff gehabt; aber als er ausgeschieden war, habe sich eben gezeigt, wie stark die ganze Firma auf ihn zugeschnitten gewesen sei. Es habe keine Regeln gegeben; als Köder weg war, habe jeder gemacht, was er wollte. Die Niederlassungsleiter hätten sich wie kleine Bezirksfürsten aufgeführt und keine einheitlichen Angebote berechnet. Und dies alles angesichts eines verschärften Wettbewerbs, mit mehr Konkurrenten auf einem schrumpfenden Markt.

Über 2,3 Millionen Euro Verlust fuhr Zementol zuletzt, im Jahr 2002, ein. Im Februar kündigte die Hausbank sämtliche Kredite in Höhe von 1,35 Millionen Euro. Zementol wurde zahlungsunfähig, die Februargehälter konnten schon nicht mehr überwiesen werden. Für einen symbolischen Euro verkaufte TA die Firma an einen Unternehmensberater aus Bad Hellbrunn, der meldete nach drei Wochen Insolvenz an. „Stellen Sie sich vor, der hat zu uns gesagt: Ihr seid doch Schwaben, Ihr habt doch sicher Geld gespart, könnt Ihr nicht die Firma weiterführen?“, erzählt Frau Mackenroth empört. „Ein Totengräber“ sei der Mann gewesen, schimpft Ex-Inhaber Köder, angeheuert nur, um den Namen TA aus dem Insolvenzverfahren herauszuhalten.

Zementol erlebte als Farce, was in den neunziger Jahren, vor allem in der zweiten Hälfte, die Wirtschaft insgesamt erlebte: den Wahn der Egomanen. Es war die Zeit der vermeintlichen Visionäre, die mit atemberaubenden Strategien auf die Globalisierung reagieren wollten. Oft dienten die Visionen jedoch nur der persönlichen Eitelkeit vieler Manager oder der Verschleierung ihrer Geldgier. In der Provinz gaben sie sich gar nicht erst große Mühe mit dem Vertuschen ihrer wahren Motive.

Das inzwischen nahezu menschenleere Firmengebäude von Zementol, ein zweigeschossiger Flachdachbau mit Glasfenstern vom Boden bis zur Decke, verströmt das Flair gediegenen, leicht spießigen und abgestandenen Wohlstands: die Sitzgarnitur im Foyer aus weißem Leder, davor Marmortischchen, die Flure mit roten Teppichen ausgelegt, die Büros mit edlem Holz vertäfelt. Nach draußen fällt der Blick auf einen kleinen herzförmigen Gartenteich mit Springbrunnen und zwei Reihern aus Metall.

Das Büro von Vera Nadler* ist eine der wenigen Oasen im Haus, wo es noch geschäftig zugeht. Die beiden Telefone auf ihrem Schreibtisch klingeln unaufhörlich. „Frau Bauer, ich muss Ihnen was sagen“, unterbricht sie eine Anruferin, „wir befinden uns im Insolvenzverfahren, ich habe gar niemanden mehr, den ich Ihnen schicken kann.“ Die zierliche 52-Jährige war für die Kundenkontakte zuständig, zehneinhalb Jahre war sie hier Sekretärin, Buchhalterin, Disponentin gewesen – „ach, eigentlich hatte ich einen Allroundjob“, sagt sie. Wer Zementol einen Auftrag erteilen wollte, wer etwas zu reklamieren hatte – alle landeten früher oder später bei Frau Nadler. Und immer noch rufen Kunden an, die meisten wissen nichts von der Insolvenz. Wieder klingelt das Telefon. „Ja, im Insolvenzverfahren“, sagt Frau Nadler, „nein, wir haben keine Materialien mehr. Ja, das ist schlimm. Ja, da befinden wir uns in bester Gesellschaft, haha.“ Sie empfindet die Gespräche wie ständiges Stochern in einer Wunde. „Ich schaffe das nur, indem ich die Dinge nicht so an mich ranlasse, damit sie mich nicht so niederdrücken“, sagt Vera Nadler. „Das wirkt vielleicht manchmal etwas kalt, ich weiß, aber…“ Sie beendet den Satz nicht. „Ich hab mir selbst die Kündigung ausgestellt.“

Frau Nadler ist eine jener sieben Leute, die bis Ende August noch aufräumen dürfen, letzte Rechnungen schreiben, Zeugnisse ausstellen, Akten sortieren und in Container verladen. Zehn Jahre werden die Zementol-Unterlagen in einer Spedition gelagert, erst dann laufen die letzten Garantieansprüche von Kunden ab. Neben Frau Nadlers Schreibtisch steht ein Aldi-Einkaufswagen, in den sie alles wirft, was nicht aufbewahrt werden muss. Kassube kommt herein, fragt, ob sie noch ein paar von den kleinen runden Jubiläumsaufklebern „50 Jahre Zementol“ vom vorigen Jahr übrig habe, damit ließen sich die Ordner des Insolvenzverfahrens gut markieren. Im Besprechungszimmer nebenan blättert Herr Scheufele gerade einen Stapel Fotos durch: „Das war bei unserem Betriebsausflug nach Ruhpolding und an den Königssee.“ Frau Mackenroth sagt streng: „Herr Scheufele, wenn Sie die Sachen ins kleine Räumle bringen könnten!“

Eine Kollegin aus der Münchner Filiale ruft an, sie ist bereits arbeitslos gemeldet. „Darf ich fragen, was Sie kriegen?“, fragt Frau Nadler. „Waaas? Nur 650 Euro? Ach so, Sie haben nur Teilzeit gearbeitet.“ Als sie auflegt, sagt sie: „Mit so wenig Arbeitslosengeld würde ich nie auskommen! Ich habe ja schon 1000 Euro Fixkosten im Monat.“ Frau Nadler hat vier Kinder im Alter von 18 bis 30 Jahren, drei Töchter und einen Sohn. Die beiden jüngsten wohnen noch bei ihr, und auch den 30-jährigen Sohn, der in Stuttgart Betriebswirtschaft studiert, unterstützt sie. Ausgerechnet jetzt ist nach drei Jahrzehnten auch noch ihre Ehe zerbrochen, der Mann zu Hause ausgezogen. Frau Nadler versucht, tapfer zu lächeln, trotz allem.

Sie hat die gemeinsame Wohnung behalten, eine große, helle Wohnung in einem Sozialwohnungsblock am Hang. Vom breiten Balkon geht der Blick ins Grüne. Im Regal neben dem Esstisch stehen Porträtfotos ihrer vier Kinder. Vier hübsche, aparte Gesichter. Sie hat noch keine neue Stelle in Aussicht. „Ich möchte gern hier in der Gegend bleiben, schon weil es meiner Mutter schlechter geht und ich an manchen Tagen dreimal nach ihr sehen muss“, sagt sie. Mit 52 noch einmal auf Stellensuche zu gehen – das schiebt sie vor sich her; sie hat Angst, wegen ihres Alters abgelehnt zu werden. „Ich bin nur mit Frauen aufgewachsen, mit Mutter, Tante, Schwestern.“ Macht das nicht stark? „Nein, das macht schwach. Meine Mami war voller Komplexe.“

„Man war sich bei Zementol immer so sicher“, sagt Frau Nadler. „Wir dachten, uns erwischt es nicht. Schließlich hatten wir einen guten Ruf, die Baufirmen und Architekten kamen auf uns zu. Es gab Rahmenverträge mit großen Wohnungsbaugesellschaften.“ Ein so hervorragender Ruf, hat Uwe Kassube rasch festgestellt, ist auch nicht so ohne weiteres zu zerstören – er lässt sich schnell wieder in bare Münze verwandeln. Um den Gläubigern die Insolvenzkasse aufzufüllen, hat er noch ein bisschen „das operative Geschäft weitergeführt“, wie er sagt. Er hat bestehende Baustellen abgeschlossen und Restaufträge ausgeführt. Fast von allein wäre das Geschäft wieder angesprungen. Manche Kunden hätten gern Folgeaufträge erteilt, auch um auf diese Weise Zementol zu retten.

Hätte es demnach eine Chance gegeben, das Unternehmen fortzuführen? Ja, glaubt Kassube, zumal Alteigentümer Köder bereit war zu helfen. Doch die leitenden Mitarbeiter, das heißt die Hand voll Ingenieure des Hauses, zuckten zurück. Es fehlte ihnen der Mut – und die Solidarität mit den anderen Beschäftigten. Denn nur sie, die leitenden Angestellten, hätten den Betrieb weiterführen können. Die Büroangestellten und Bauarbeiter waren dazu nicht in der Lage. Sie sind es aber, die es nun am schwersten haben, wieder einen neuen Job zu finden. Leute wie Ralf Härtle*.

800 Meter hoch auf der Schwäbischen Alb wohnt er, im letzten Haus am Ortsrand, von seiner riesigen Terrasse blickt er hinunter ins Tal, auf einen Schlepplift. Das Haus, zehn Jahre alt, ist noch längst nicht abbezahlt. Härtle, 41 Jahre alt, gelernter Maurer und Betonbauer, hat bei Zementol Baustellen betreut, hat darauf geachtet, dass der Beton die richtige Beimischung erhielt. Auf die Kollegen im Büro ist er schlecht zu sprechen, die hätten doch schon lange gewusst, dass es mit der Firma zu Ende geht, hätten ihre Überstunden abgefeiert und ihren Urlaub rechtzeitig genommen. Aber den Außendienstlern hätten sie nichts gesagt.

Wie es weitergeht, weiß er noch nicht. Auf Stellenanzeigen zu antworten hält er für aussichtslos, er bewirbt sich lieber bei Firmen aufs Geratewohl, in der Hoffnung, dort vorgemerkt zu werden. Die meisten reagieren aber nicht. In diesen Zeiten, da macht er sich keine Illusionen, wird er auf dem Bau wohl keine Stelle mehr finden. Aber was gibt es hier oben sonst? Ein paar Kilometer entfernt steht eine Fabrik, die Dekobezüge für Möbel herstellt. „Da dät i au hin ganga ond in drei Schichta schaffa“, sagt er. Vor zwei Jahren hätte Härtle in seinem Dorf Leiter des Bauhofs werden können, jetzt ärgert er sich, dass er das Angebot ausschlug. Erst einmal leben er und seine Familie vom Arbeitslosengeld, das sind 67 Prozent seines letzten Nettogehalts. Außerdem jobbt seine Frau noch als Verkäuferin und Kellnerin.

So gewinnt er dem momentanen Nichtstun positive Seiten ab, freut sich, mit seinen Söhnen, acht und dreizehn Jahre alt, Radtouren zu unternehmen. Für die sei er ja „fast ein Fremdkörper“ gewesen in den vergangenen Jahren. Und er hat für die Familie jetzt trotz allem ein neues Auto gekauft, einen Opel Zafira, einen Halbjahreswagen. Das alte Auto sei einfach zu eng geworden, sagt er; der Kleine sei auf dem Rücksitz mit den Füßen zuletzt immer gegen die Lehne des Vordersitzes gestoßen.

Das Schicksal seiner zumeist langjährigen Beschäftigten ließ dem Alteigentümer Köder keine Ruhe. „Ich wache nachts auf und frage mich: Wie kann ich ihnen helfen?“, vertraute er dem Insolvenzanwalt Kirschnek an. Eines Montagmorgens um neun rief er alle leitenden Zementol-Angestellten, auch die aus den Niederlassungen, zu sich. Im Interesse der vielen Arbeitsplätze appellierte er an die Ingenieure, Zementol zu übernehmen, einen Neustart zu wagen, dabei bot er auch eigene finanzielle Hilfe an. Doch die lehnten ab, wollten das Risiko nicht eingehen.

Konnte man denn wissen, welche Machenschaften von TA noch ans Licht kommen, welche versteckten Altlasten noch zutage gefördert würden? So fragt Daniel Woywod, einer der Ingenieure, die sich jetzt böse Fragen gefallen lassen müssen. Die Altlasten wären im Insolvenzverfahren beseitigt worden, sagt dazu Anwalt Kirschnek, der Neustart wäre unbelastet gewesen. Aber war der Name Zementol durch die Ereignisse der vergangenen Jahre nicht diskreditiert bei Kunden und Lieferanten? Wäre das Image nicht auch weiterhin beschädigt als eine aus der Insolvenz hervorgegangene Firma? Nein, nein, die Unwägbarkeiten seien viel zu groß gewesen. „Sie müssen auch mal sehen, was ein Insolvenzverfahren emotional bedeutet“, sagt Woywod. „Jeden Tag hören Sie neue Nachrichten, neue Gerüchte, wie an der Börse, damit müssen Sie zurechtkommen!“

So ging Zementol auch an der Zögerlichkeit und am mangelnden Engagement seiner leitenden Angestellten zugrunde. Firmengründer Köder gibt sich eine Mitschuld daran: „Ich war immer ein autoritärer Typ, ich habe zwar diskutiert, aber am Ende habe ich allein entschieden“, sagt er. „Dadurch sind die völlig verwöhnt gewesen. Ich habe denen ja noch das Klopapier mitgeliefert, nur den Hintern mussten sie sich selbst abwischen!“ Auch jetzt wäre es ihnen am liebsten gewesen, der Alte hätte selbst noch einmal das Ruder und die Verantwortung übernommen, dann würden sie auch mitmachen, erklärten sie. „Aber das kann ich nicht mehr“, sagt Köder, „nicht mehr aktiv – passiv ja.“

Die Ingenieure bekamen üppige Gehälter. Sie dankten es nicht

Die Ingenieure dankten es der Firma schlecht, die es ihnen so lange gut gehen ließ. Ihre Gehälter lagen bei 6000 Euro im Monat, dazu erhielten sie eine Umsatzbeteiligung, die leicht noch einmal so hoch ausfallen konnte, sie hatten große Dienstwagen, und einige von ihnen betrieben nebenher eigene Büros, die ihnen stattliche Nebeneinnahmen bescherten. Die Bürokräfte bekamen zwischen 2000 und 2500 Euro brutto im Monat, manche lagen auch darunter. Dass die leitenden Angestellten am Umsatz und nicht am Gewinn beteiligt waren, hält Abwickler Kassube für „einen großen strategischen Fehler“ der Firma: „Selbst bei Verlustgeschäften bekamen die noch eine hohe Provision.“ Und niemand hat sie kontrolliert.

Inzwischen haben sie eine neue, eigene GmbH gegründet: Hydraton. Stammkapital 25000 Euro, verteilt auf sechs Leute, ein überschaubares Risiko. Hydraton soll nun die Nachfolge von Zementol antreten, freilich ohne dessen Personal mit zu übernehmen. Erst 14 Leute, davon zehn Festangestellte, beschäftigt Hydraton derzeit – fast nur Ingenieure, kaum kaufmännisches Personal oder Baustellenbetreuer.

Gleichwohl machen sich die Büroleute von Zementol Hoffnung, von Hydraton übernommen zu werden. Alle sprachen sie schon vor, auch Hans Scheufele. Und weil sie hoffen, ihre Chancen bei Hydraton zu erhöhen, indem sie den Umsatz der Firma steigern helfen, rühren sie kräftig die Werbetrommel für das junge Unternehmen. Frau Nadler pflegt am Telefon ihrem stereotypen „Ich kann Ihnen leider gar nichts mehr liefern“ stets hinzuzusetzen: „Aber ich kann Ihnen die Firma Hydraton empfehlen, die hat unser ganzes Lager aufgekauft.“

„Mein Lebenswerk ist zerstört“, klagt die Assistentin des Chefs

Auch Frau Mackenroth hilft nach Kräften. „Immer wenn ich sehe, dass irgendwo ein Bagger ein Loch aufreißt, dann rufe ich die Hydraton-Leute an und sage denen: Bewerbt euch um die Bauwerksabdichtung!“ Frau Mackenroth geht es nicht um einen neuen Job, sondern um Genugtuung. Die Leute, die Zementol ruiniert haben, „die haben mein Lebenswerk zerstört! Ich bin so voller Aggression, ich könnte die umbringen!“, sagt sie laut. Damit nicht alles vergebens gewesen sein möge, „will ich, dass das Pflänzchen Hydraton wächst“. Wenn Hydraton läuft, sagt sie, könne sie auch beruhigt in Rente gehen.

Von Personalaufstockung wollen die Hydraton-Leute derzeit nichts wissen. „Die Firma muss sich erst noch weiter entwickeln“, sagt der Geschäftsführer. „Wir müssen mehr aus dem Stuttgarter Raum raus.“ Das werde nicht leicht, schließlich sei der Bau in einer Krise, die Umsätze sinken, die Gewinne auch. „Unser Einkommen ist schon sehr viel geringer als früher, wir können uns nicht 5000 Euro zahlen“, sagt der ehemalige Zementol-Geschäftsführer Hohler, der nun auch bei Hydraton untergekommen ist. „Wir müssen überhaupt erst mal sehen, ob was am Jahresende übrig bleibt“ – und wofür dann Geld da ist. Er hat sich schon beschwert, dass er sich mit einem Ford Fiesta als Dienstwagen begnügen muss.

In seinem großen holzvertäfelten Chefbüro mit der wuchtigen Sitzgruppe aus schwarzem Leder, auf dem Sideboard die Biografie von Michail Gorbatschow, sitzt Altunternehmer Köder und verfolgt das Treiben seiner verwöhnten Jungs. Aller Enttäuschung zum Trotz ist er am Ende noch einmal großzügig gewesen: Die Räume unter seinem Büro hat er Hydraton bis auf weiteres mietfrei überlassen; die Einrichtung der Büros, seine eigene aus alten Zementol-Tagen, hat er aus der Insolvenzmasse herausgekauft; er ist, wenn gewünscht, mit Rat und Tat zur Stelle. Auch Köder hofft, dass die Hydraton-Leute, wenn sie Erfolg haben, ehemalige Zementol-Mitarbeiter einstellen. Aber ob die Firma wirklich erfolgreich ist? Er macht keinen Hehl daraus, dass er seine Jungs für ziemlich chaotisch hält. So war Köder es, der an der Einfahrt zum Gewerbegebiet in Frickenhausen ein unübersehbares Hinweisschild „Hydraton“ anbringen ließ.

Und dann gibt es noch die Konkurrenz, eine ziemlich gute, eine harte, die Hydraton nichts schenkt. Köder spricht von ihr sehr respektvoll, voller Wärme. Kein Wunder: Auch das waren einmal seine Jungs. Vor zwei Jahren schon haben vier Ingenieure entnervt die Brocken hingeworfen und ein eigenes Unternehmen gegründet. Es hat gegenüber Hydraton nicht nur einen Vorsprung von zwei Jahren, den vier Gründern eilt auch der Ruf voraus, die zupackendsten Ingenieure bei Zementol gewesen zu sein. Rund 60 Beschäftigte in acht Niederlassungen hat das neue Unternehmen schon. Vor kurzem eröffnete es ein Büro in Nürtingen, vor der Nase von Hydraton. Eine Kampfansage.

Was bleibt? Die Ingenieure haben allesamt wieder ihr Auskommen, wenn auch nicht mehr auf so hohem Niveau wie früher. Diejenigen, die gern ein bisschen mutig gewesen wären und für ihre Firma gekämpft hätten, wissen nicht, wie es weitergeht. Auf der Strecke bleiben wird gewiss Hans Scheufele. Frau Mackenroth wird sich irgendwann verbittert in den Ruhestand verabschieden. Und der Gründer Kurt Köder wird noch ein Weilchen die Hydraton-Jungs päppeln und sich nach neuen Mietern umsehen für seine vielen leer stehenden Immobilien.

Einen neuen Job haben bisher nur wenige der Bauarbeiter und Büroleute, so wie Eva Kramer*. Sie war nur ein Jahr bei Zementol, ihr Herz hing nicht so sehr an der Firma wie das der meisten anderen. Vielleicht hat sie deswegen so schnell etwas Neues gefunden. Und vielleicht tun sich deswegen die anderen so schwer, sie können sich nicht umorientieren. „Der Firma ging es einfach zu gut“, glaubt Frau Kramer. Sie arbeitet jetzt bei einem Insolvenzanwalt. Er musste sein Büro erweitern und neues Personal einstellen, um der rapide steigenden Zahl von Pleiten beizukommen. „Ich bin erstaunt, was da jetzt für ein Markt dranhängt“, sagt sie. Wo früher Inventar und Anlagen zugrunde gegangener Firmen einfach versteigert wurden, operieren nun professionelle Verwertungsfirmen weltweit. Die Zusammenarbeit mit ihnen gehört zu ihrem neuen Job. Das Aufkommen an Insolvenzmassen bankrotter Firmen sei inzwischen so enorm, dass nur noch ein Bruchteil im Inland loszuschlagen sei. Was den allseits herbeigesehnten Konjunkturaufschwung angeht, ist Eva Kramer im Zwiespalt: „Für mich und meinen neuen Job muss ich natürlich hoffen, dass es nicht so schnell wieder aufwärts geht.“

* Name von der Redaktion geändert

(c) DIE ZEIT 24.07.2003 Nr.31

ZUM ARTIKELANFANG
@herby24

Solche Gechichten gibt es heutzutage zu Hauf...leider... dass TA seine Finger damals drin hatte, ist eine Altlast vergangener Tage als man noch keine Strategie in Richtung Kernkompetenz hatte. Damals waren TA halt noch ein Bauchladen...die neue Ausrichtung klingt da schon besser.... meinste nicht?

An der Börse sind Sentimentalitäten leider fehl am Platze... so böse ist die Wirtschaft nun mal...

EHRENWORT
Mitteilung gemäß § 15 WpHG - Ad-hoc Mitteilung der TA Triumph-Adler AG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

Halbjahres-Ergebnis Geschäftsjahr 20033

Nürnberg/München, 14.8.2003: TA Triumph-Adler AG gab das Ergebnis für die ersten
sechs Monate des Geschäftsjahres 2003 bekannt.
Die Unternehmensgruppe erreichte zum Stichtag (30.6.2003) einen Konzernumsatz
von 274,2 Mio. EUR. (Vj. 309,8 Mio. EUR), das EBITDA erhöhte sich auf 18,7 Mio.
EUR (Vj. 18,0 Mio. EUR), das EBIT vor Firmenwertabschreibungen stieg um 2,8 Mio.

EUR auf 4,0 Mio. EUR (Vj. 1,2 Mio. EUR).

Das Ergebnis zum 30.6.03 enthält positive Ergebniseffekte aus den im Juni
stattgefundenen Veräußerungen von Majorette und des restlichen
Beteiligungsbereichs in Höhe von insgesamt 7,2 Mio. EUR. Das Vorjahresergebnis
beinhaltet hingegen Ergebnisbeiträge in Höhe von
1,3 Mio. EUR und Veräußerungsgewinne in Höhe von 1,4 Mio. EUR von Unternehmen,
die aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden sind.

Die das Kerngeschäft Experts at Output bildenden Geschäftssegmente Imaging und
Präsentations- und Medientechnik trugen zum Halbjahresergebnis unterschiedlich
bei.
Imaging erreichte zum Stichtag in schwierigem Marktumfeld einen Halbjahres-
Umsatz von 152,9 Mio. EUR, der sich auf Vorjahresniveau (Vj. 153,9 Mio. EUR)
bewegte. Das EBITDA konnte zum 30.6.03 auf 18,8 Mio. EUR gesteigert werden; dies
bedeutet einen Zuwachs von 1,4 Mio. EUR gegenüber Vorjahr.
Die Präsentations- und Medientechnik verzeichnete aufgrund der
Investitionszurückhaltung von Kunden, von denen insbesondere CAN.media betroffen
war, einen Umsatz- und Ergebnisrückgang. Zum Stichtag belief sich der Umsatz
dieses Segmentes auf 47,2 Mio. EUR (Vj. 49,7 Mio EUR). Das EBITDA ging aufgrund
erhöhter Aufwendungen in absatzfördernde Maßnahmen auf 0,2 Mio. EUR zurück (Vj.
3,6 Mio. EUR). Durch weitreichende Kostensenkungsmaßnahmen im zweiten Halbjahr
2003 wird den sich veränderten Marktgegebenheiten begegnet.

Die ehemaligen Konzernunternehmen des Bereichs TA Beteiligung werden bis zum
30.6.03 mitkonsolidiert und erzielten einen Umsatz von 74,2 Mio. EUR (Vj. 106,2
Mio. EUR) sowie ein EBITDA (vor Veräußerungserlösen) von -0,2 Mio. EUR (Vj. 3,4
Mio. EUR).

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 14.08.2003

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Der Zentralbereich (vor Veräußerungseffekten) belastete das Halbjahresergebnis
des Konzerns mit 7,3 Mio. EUR (Vj. 7,7 Mio. EUR).
Der Cashflow liegt im ersten Halbjahr 2003 mit 7,0 Mio.EUR auf Vorjahresniveau.
Das Halbjahres-Konzernergebnis verbesserte sich auf -1,5 Mio. EUR (Vj. -10,4
Mio. EUR.)
Die Konzernbilanzsumme verminderte sich auf 473,2 Mio. EUR (30.6.03) nach 583,1
Mio. EUR (31.12.02).

Weitere Informationen erhalten Sie von:
TA Triumph-Adler AG, Unternehmenskommunikation / IR, Telefon: 089 / 641902-0,
Fax: 089 / 641902-90, presse@triumph-adler.de, Postanschrift: Implerstraße 11,
D-81371 München

Unternehmenskurzprofil:
Die TA Triumph-Adler AG hat sich im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung
zielgerichtet zu einem operativen Distributions- und Serviceunternehmen im
Zukunftsmarkt der digitalen Bürokommunikation entwickelt.
Triumph-Adler Experts at Output umfasst den Vertrieb und Service von Output
Solutions (Umsatz in 2002: 408 Mio. EUR). Hierunter werden die Segmente Imaging
(Geräte zum Kopieren, Drucken, Faxen) sowie Präsentations- und Medientechnik
(Geräte zum professionellen Präsentieren) erfasst.
Im Segment Imaging ist Triumph-Adler Experts at Output Marktführer in
Deutschland; das Segment Präsentations- und Medientechnik hat in Europa eine
marktführende Stellung inne. Ziel ist es, die starke Marktstellung europaweit
durch internes Wachstum wie auch Unternehmensakquisitionen weiter auszubauen.

Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf
Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der TA Triumph-Adler AG
beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen
und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung
und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen
aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können
beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der
Wechselkurse, der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der Marktentwicklung
und der sich durch technologischen Wandel veränderten Wettbewerbssituation
gehören. Die TA Triumph-Adler AG übernimmt keine Gewährleistung und keine
Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten
tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen
und Schätzungen übereinstimmen werden.
die geht auch bald ab:

++++++++++++++++++++++
Kursdaten 25.08.2003 XETRA
Kurs:
17:52:57 2,78 +1,09%
+0,03
Taxe Stück
Bid: 2,80 1.500
Ask: 2,90 700
++++++++++++++++++++++
14.08. TA Triumph-Adler AG deutsch
21.07. TA Triumph-Adler: Kaufen (Korr.)
21.07. TA Triumph-Adler: Kaufen
30.06. TA Triumph-Adler: Kaufen
27.06. TA Triumph-Adler erhöht Grundkapital um rund 6,4 Prozent
27.06. TA Triumph-Adler AG deutsch
17.06. TA Triumph-Adler: Kaufen
+++++++++++++++++++++++



+++++++++++++++++++++
Kursdaten 25.08.2003 München
Kurs:
20:01:56 2,86 +7,93%
+0,21
Taxe Stück
Bid: 2,80 1.000
Ask: 2,91 1.000
+++++++++++++++++++++
Kursdaten 26.08.2003 München
Kurs:
20:02:05 2,99 +4,55%
+0,13
Taxe Stück
Bid: 2,90 1.000
Ask: 3,08 1.000
...beklagen kann man sich eigentlich nicht mit dem Kursverlauf.... 3,00 EUR :D :D :D
Schade, dass hier keiner dabei zu sein scheint. Ich denke, TA ist jetzt ordentlich aufgestellt. Die Wirtschaft kommt und dass wird nicht an TA vorübergehen. Die Profitabilität wird kommen und Kurse im 2stelligen Bereich sind durchaus denkbar...:D
sorry, aber kurse im zweistelligen bereich, das ist selbst mittelfristig schwer vorstellbar :rolleyes:

bevor ta nicht bewiesen hat, dass sie auch nachsteuer schwarze zahlen produzieren können stehen weitere kurssteigerungen auf wackeligen beinen, da nützt auch das heraufbeten hier im thread in den letzten tagen nix. allein um den heutigen kurs zu rechtfertigen müssen nächstes jahr schon bald 10 mio euro unterm strich stehen. das sehe ich im moment nicht.
...was für ein Glück, dass an der Börse die Zukunft bewertet wird. :D Und hier hat TA viel Fantasie. Und wer sagt denn, dass 10 Mio EUR Profit notwendig seien um diese Kapitalisierung zu rechtfertigen?!? Welches KGV ist vertretbar (10?!?)? Welches KUV ist ok (0,25?!?)? Wenn TA es erst mal bewiesen haben, dass sie profitabel sind, dann ist der Zug schon abgefahren. Das einzig Ware ist: Gewinne laufen lassen - davon ist noch niemand arm geworden...und beten tun wir doch nur in der Kirche, oder Bucur? ;)
@ehrenwort

`und beten tun wir doch nur in der Kirche`

diesbezüglich scheinen deiner fantasie ja äusserst enge grenzen gesetzt. ganz im gegensatz zu kurszielen bei ta.

ich bleibe dabei: ohne erhebliches internes und externes wachstum wird es für ta schwer werden, auf nachsteuerbasis deutlich positiv zu werden. das verhindern einfach die hohen fixkostenblöcke zinsen+pensionskosten.

es ist natürlich möglich, dass ein paar glücksritter den kurs weiter nach oben prügeln, mir solls recht sein. da gilt dann, um eine deiner binsenweisheiten zu bemühen: an gewinnmitnahmen ist auch noch keiner verarmt.
@ehrenwort

#35 ist doch etwas garstig geraten. sorry, ist nicht so gemeint.
...immer schön locker bleiben. ;) Deine Meinung ist ja ok und bilanziell auch untermauert. Die Börse ist halt aber nicht n u r berechenbar...:cool:
... na dann aufi ....

08.10.2003 - 12:37 Uhr
TA Triumph-Adler AG deutsch
Mitteilung gemäß § 15 WpHG - Ad-hoc-Mitteilung der TA Triumph-Adler AG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Strategische Partnerschaft von Kyocera und Triumph-Adler

Kyoto, Nürnberg, 08.10.03: Kyocera Mita und Triumph-Adler geben bekannt, dass sie die gegenseitige Geschäftsbeziehung deutlich ausbauen wollen. Die japanische Kyocera Corporation, mit Hauptsitz in Kyoto, erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von $ 8,9 Mrd. und ist via Kyocera Mita einer der weltweit führenden Hersteller von digitalen Kopier- und Drucksystemen. Triumph-Adler ist mit den Marken TA Triumph-Adler und UTAX mit ihrer flächendeckenden Vertriebs- und Serviceorganisation der führende herstellerunabhängige Anbieter solcher Systeme in Deutschland.

Die vereinbarte strategische Allianz sieht vor, dass Triumph-Adler als bedeutendstes europäisches Partnerunternehmen von Kyocera Mita die gesamte Produktpalette von Kyocera Mita unter den Marken TA Triumph-Adler und UTAX in Deutschland und weiteren europäischen Ländern vertreiben wird. Im Gegenzug erhält Triumph-Adler Einfluss auf die Produktentwicklung von Kyocera für den europäischen Markt. Die Marketingaktivitäten von Triumph-Adler sollen mit Unterstützung durch Kyocera deutlich ausgeweitet werden. Basis dieser Partnerschaft ist ein langfristig angelegter Distributionsvertrag. Kyocera Mita wird die strategische Allianz mit einer 25% Beteiligung am Kapital von Triumph-Adler unterlegen - diese Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden.

Koji Seki, Präsident der Kyocera Mita Corporation bezeichnet die vereinbarte Partnerschaft als "historischen Meilenstein für Kyocera in Europa" - "gemeinsam mit Triumph-Adler werden wir in Europa deutlich an Marktanteil gewinnen und die Servicequalität für unsere Kunden nochmals erhöhen".Dr. Dietmar Scheiter, Vorstandsvorsitzender der TA Triumph-Adler AG, betont den "langfristig gesicherten Zugang zu der kostengünstigen Drucktechnologie ECOSYS von Kyocera, die nach unserer Einschätzung gegenüber Wettbewerbsprodukten deutlich überlegen ist". Mit der Erweiterung der Vertriebsmöglichkeiten auf andere Märkte und dem Marketing-Support von Kyocera werde Triumph-Adler sein Geschäftsvolumen in den kommenden Jahren deutlich ausbauen.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 08.10.2003
das tempo der veränderungen bei ta ist schon atemberaubend. wer hätte das dem laden vor einem halben jahr zugetraut?

die spannende frage ist: wo kommen denn die 25% her?
die spannende frage ist nicht, wo die anteile herkommen ...

Aktienbesitz:

19,0% WestTA Beteilig..

14,0% Aufsichtsrat

12,0% Vorstand


.... sondern welcher preis dafür gezahlt wird!
der preis der dafür bezahlt wird dürfte wesentlich mit der herkunft zusammenhängen. vielleicht ist z.b. die nächste kapitalerhöhung oder kombinationen aus ke und ausstieg eines alteigentümers im busch.
wie`s auch kommt ... es ist extrem gut für ta als vertrauensbildende massnahme. am schönsten wär`s natürlich, wenn die 19% der ta-beteiligungen genommen würden, denn damit wären die schulden ein weiteres mal satt gesenkt.
das war vor der meldung:

21.07.2003 - 15:21 Uhr
TA Triumph-Adler: Kaufen (Korr.)
Die Analysten von Independent Research bewerten in ihrer Analyse vom 17. Juli die Aktien des deutschen Spezialmaschinenbauers TA Triumph-Adler mit `Kaufen`.

Zum 30.06.2003 habe der Konzern den Bereich TA Beteiligungen veräußert, der aus den Baubeteiligungen und dem Kindersitzhersteller Concord bestanden habe. Zwei Wochen zuvor habe bereits der Verkauf des Spielzeugunternehmens Majorette bekannt gegeben werden können. 2003 erwarte der Konzern einen Umsatzanstieg im Kerngeschäft auf 430 (Vorjahr 408) Mio. Euro. Das EBITDA nach Zentralbereichskosten und vor Veräußerungsgewinnen solle 35 Mio. Euro betragenIm Rahmen des Beteiligungsverkaufs habe der Konzern eine Kapitalerhöhung unterAusschluss des Bezugrechts durchgeführt, die Aktienanzahl habe sich hierdurch um 6,4% erhöht.

Der Aktienkurs weise seit seinem Tief im Frühjahr diesen Jahres einen kontinuierlichen Aufwärtstrend auf und habe im Zuge der Meldung über die vorzeitige Veräußerung des Beteiligungsbereiches die Marke von 2,50 Euro überspringen können.


Die Analysten halten die Bewertung mit einer Marktkapitalisierung in Höhe von rund 90 Mio. Euro immer noch für zu gering. Auf mittlere Sicht halten Sie einen Anstieg des Aktienkurses um rund 50% auf 3,90 Euro für möglich.
jaja, die von ta bei independent research bestellte und bezahlte jubelanalyse...

fakt ist, dass der markt trotz dieser bemerkenswerten adhoc heute relativ verhalten reagiert hat. dies dürfte der ungewissheit darüber geschuldet sein, wie die 25% zustande kommen.
300keuro im xetra und 170keuro in frankfurt gehandelt ... das ist nicht "normal".
das volumen bleibt hoch, der kurs steigt. nächster charttechnischer widerstand bei 4euro?
Erst müssen wir über 3,31 Euro rüber. Altes 52 Wochen Hoch=Widerstand. Dann bis 4 Euro.
...wusste ich es doch... an der Börse wird die Zukunft gehandelt und ein gutes Bauchgefühl ist manchmal auch goldeswert! :D

Allen Investierten einen weiterhin guten Lauf! Da ist noch Musike drinne!! :yawn:
was bedeutet der einstieg von kyocera wohl für das third-party-maintenance geschäft von ta? ob z.b. canon das sehr witzig findet?

zukünftig werden kyocera-produkte unter dem namen von ta verkauft: ob ta da wohl den reibach mit verbrauchsmaterialien macht?

unbestritten: der deal verbessert ganz entscheident die zukunftsperspektiven. ta könnte hierdurch schnell in ganz andere dimensionen vorstossen als es aus einger kraft möglich wäre. es verträgt sich aber u.u. nicht besonderes mit der bisherigen strategie als freelancer.
da scheinen profis am werk zu sein: letzte woche zwei tage lang hohe umsätze (bei steigenden kursen), dann kurspflege nach unten mit taschengeld. nach ein paar tagen abstinenz werden heute wieder 1000-er blöcke (und grösser) gehandelt.
mir ist etwas rätselhaft, was da abläuft, weil zu grossen bid-ordern zeitgleich ebenso grosse asks gegenübergestellt werden. kyocera hat ja interesse an einem 25%-paket, doch haben die es nötig, das über die börse zu kaufen?
Kyocera wird NEUE Aktien gegen Cash bekommen. Von einem Kauf über die Börse würde TA als Unternehmen nicht profitieren, lediglich die Aktionäre in Form eines erhöhten Aktienkurses.
schon gelesen?


++++++++++++++


10.10.2003
TA Triumph-Adler kaufen
ExtraChancen

Die Experten von "ExtraChancen" stufen die Aktie von TA Triumph-Adler (ISIN DE0007495004/ WKN 749500) mit "kaufen" ein.

Die Marke Triumph-Adler sei in Deutschland bekannt wie der sprichwörtliche "bunte Hund". 94% der Deutschen würden das fränkische Unternehmen kennen. Der Konzern selbst sehe sich als ein "operatives Distributions- und Serviceunternehmen im Zukunftsmarkt der digitalen Bürokommunikation". Das Traditions-Unternehmen vertreibe unter den Marken TA Triumph-Adler, UTAX und Anders+Kern Geräte zum Kopieren, Drucken, Faxen und zum professionellen Präsentieren. Trotz der derzeitigen Investitionszurückhaltung in der Tat ein Wachstumsmarkt.

Die so genannte "Eigenmarkenstrategie" biete durch die Bündelung des Volumens vor allem Vorteile beim Einkauf. Durch verbesserte Konditionen könnten die Rohertragsmargen gesteigert und gleichzeitig die operativen Kosten gesenkt werden. Aber auch dem Wartungs- und Servicegeschäft werde eine hohe Bedeutung beigemessen. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe der Umsatz bei 274,2 Mio. Euro gelegen. (Vorjahr: 309,8 Mio. Euro). Das EBITDA habe sich um 0,7 Mio. auf 18,7 Mio. Euro erhöht. Das EBIT vor Firmenwertabschreibungen sei von 1,2 Mio. im Vorjahreszeitraum auf 4,0 Mio. Euro gestiegen. Für das Gesamtjahr erwarte das Unternehmen einen Umsatzanstieg im Kerngeschäft auf 420 Mio. Euro. Das EBITDA solle bei 33 Mio. liegen.

Im Rahmen der Neuausrichtung habe Triumph-Adler im Sommer den Bereich "TA Beteiligungen" abgestoßen. Dort seien verschiedene Baubeteiligungen sowie der Kindersitzhersteller Concord gebündelt gewesen. Mit dem anschließenden Verkauf des französischen Spielzeugunternehmens Majorette sei der Umbau der Gesellschaft vorerst abgeschlossen worden. Die Verkaufserlöse dieser nicht zum Kerngeschäft zählenden Bereiche würden dem Vernehmen nach zum weiteren Abbau der Konzernverschuldung eingesetzt.

Durch die strategische Allianz mit der Kyocera Corporation - mit einem Jahresumsatz von 8,9 Mrd. USD einer der weltweit führenden Hersteller von digitalen Kopier- und Drucksystemen - sichere sich das Unternehmen den Zugang zu der kostengünstigen und technisch ausgereiften Drucktechnologie der Japaner. Darüber hinaus würden sich mit dem Brachenprimus als Partner die Einkaufkonditionen noch einmal erheblich verbessern - das Interesse potenzieller Neukunden werde geweckt.

Die Expansionsstrategie sei ausgerichtet auf eine Verdopplung der Umsätze in den nächsten vier Jahren bei überproportionaler Steigerung der Marge. Für das kommende Jahr erwarte das Unternehmen einen Umsatz von 450 Mio. Euro und einen Gewinn pro Aktie von 0,18 Euro. Dieser solle bei weiter anziehenden Umsätzen bis 2005 auf 0,46 Euro steigen. Angesichts der jüngsten Meldungen eine eher konservative Schätzung. Mit einem 2004er KGV von 16 (2005e: 6,5) sei die Aktie derzeit recht günstig bewertet.

Der Aufwärtstrend sei intakt. Werde der Widerstand im Bereich um 3,30 Euro nach oben durchbrochen, sei der Weg aus charttechnischer Sicht bis 4 Euro frei. Die Experten würden die Meßlatte für das "Top-Investment der Woche" allerdings nicht ganz so hoch legen. Ihr Kursziel liege bei 3,75 Euro. Langfristig werde die Reise bei Triumph-Adler aber auch über die 4-Euro-Marke hinaus gehen.

Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie von TA Triumph-Adler zu kaufen.
TA Triumph-Adler AG: Marktführer zum Schnäppchenpreis



TA Triumph Adler AG; WKN: 749 500 / Symbol: TWN



Highlights:
Strategische Allianz mit Kyocera unterlegt mit Kapitalbeteiligung
Profitables Wachstum durch starke Marken und selektive Zukäufe
Third-Party-Maintenance als Wachstumstreiber
Hoher Anteil an langfristigen Kundenverträgen sorgt für gute Planbarkeit bei überschaubaren Risiken
Halbierung der Bankschulden auf rund 95 Mio. EUR reduziert Zinsbelastung


Kurzanalyse


Geschäftsmodell und Marktumfeld

Für manchen Anleger wirkte TA bislang als Holding für mittelständische Beteiligungen verschiedener Branchen, aber nun hat die TA Triumph-Adler AG ihr verbliebenes Beteiligungsportfolio per 30.06.2003 zum Buchwert an die Corona Vermögensverwaltung GmbH veräußert.

Die TA ist nun ausschließlich ein operativ tätiges Unternehmen in einem attraktiven Wachstumsmarkt und hat sowohl im Segment Imaging (Geräte zum Drucken, Kopieren, Faxen) als auch im Segment Präsentationstechnik (Geräte zum professionellen Präsentieren) eine marktführende Position inne. Triumph-Adler Experts @ Output steigerte in 2002 zum vierten Mal in Folge Umsatz und Ergebnis.

Einerseits vertreibt TA Imaging-Systemen sowohl Produkte von OEM-Herstellern, zunehmend aber auch unter dem Label der Hausmarke „TA Triumph-Adler“ über eigene Solution Center direkt an Endkunden. Andererseits vertreibt TA hochwertige Imaging-Systeme, die von Kyocera Mita hergestellt und unter der Marke „UTAX“ vertrieben werden, über den Fachhandel. Neben digitalen Druckern, Kopierern und Faxgeräten zählen auch Kopierer und Plotter für Großformate zum Programm.

Neben dem reinen Vertrieb der Geräte stellt der Service ein wesentliches Standbein von TA dar. Zum Dienstleistungsangebot zählen u.a. Wartung, Reparatur und Ersatz defekter Geräte sowie die Installation bei den Kunden. Mit fast 1.000 Servicetechnikern, die deutschlandweit fast flächendeckend im Einsatz sind, ist dieser Bereich von Triumph-Adler die größte herstellerunabhängige Serviceorganisation in Deutschland.

Dazu zählt auch der stark wachsenden Bereich Third-Party-Maintenance (TPM), d.h. Servicedienstleistungen im Bereich der Imagingsysteme für Drittkunden. Wichtige Vereinbarungen bestehen mit Saturn-Hansa, Media Markt, Compunet und Hewlett Packard. Im Jahr 2002 konnte hier das Umsatzvolumen fast verdoppelt und Neukunden wie Schauland, CompuNet und Geha gewonnen werden. Kürzlich kam der Druckerhersteller OKI als neuer Großkunde dazu.

Das stärkste Wachstum kann TA im Segment Präsentations- und Medientechnik vorweisen. Das Angebot von TA in diesem Bereich umfasst Produkte für die klassische Präsentation wie z.B. Overhead-Projektoren, Leinwände, Plasmabildschirme sowie Daten- und Video-Projektoren.

Imaging und Präsentationstechnik sind Wachstumsmärkte, auch wenn TA momentan die Investitionszurückhaltung spürt. Von einer anziehenden Konjunktur sollte Triumph Adler stark profitieren.


Strategische Allianz mit Kyocera

Kyocera Mita und Triumph-Adler gaben Anfang Oktober bekannt, dass sie die gegenseitige Geschäftsbeziehung deutlich ausbauen wollen. Die japanische Kyocera Corporation ist via Kyocera Mita einer der weltweit führenden Hersteller von digitalen Kopier- und Drucksystemen.

Die vereinbarte strategische Allianz sieht vor, dass Triumph-Adler als bedeutendstes europäisches Partnerunternehmen von Kyocera Mita die gesamte Produktpalette von Kyocera Mita unter den Marken TA Triumph-Adler und UTAX in Deutschland und weiteren europäischen Ländern vertreiben wird. Im Gegenzug erhält Triumph-Adler Einfluss auf die Produktentwicklung von Kyocera für den europäischen Markt. Die Marketingaktivitäten von Triumph-Adler sollen mit Unterstützung durch Kyocera deutlich ausgeweitet werden. Basis dieser Partnerschaft ist ein langfristig angelegter Distributionsvertrag. Kyocera Mita wird die strategische Allianz mit einer 25 Prozent Beteiligung am Kapital von Triumph-Adler unterlegen. Dies wird höchstwahrscheinlich im Rahmen einer Kapitalerhöhung erfolgen. Das Geld kann dann dem weiteren Schuldenabbau und dem erfolgreichen Markteintritt im Bereich Drucker und Fax dienen.

Das japanische Blue Chip Unternehmen sieht diesen Schritt als „historischen Meilenstein in Europa". TA profitiert von einem langfristig gesicherten Zugang zu der kostengünstigen Drucktechnologie ECOSYS von Kyocera, die anderen Wettbewerbsprodukten gegenüber deutlich überlegen ist". Mit der Erweiterung der Vertriebsmöglichkeiten auf andere Märkte und dem Marketing-Support von Kyocera wird Triumph-Adler sein Geschäftsvolumen in den kommenden Jahren deutlich ausbauen.


FAZIT

In den Geschäftsbereichen Imaging bzw. Präsentation- und Medientechnik gehen wir von einer Fortsetzung des Wachstums der vergangenen Jahre aus und erwarten jährliche Umsatzsteigerungen von rund 10 Prozent im Bereich Imaging und ca. 20 Prozent im Bereich Präsentations- und Medientechnik.

Während der Umsatz in den Kernbereichen Imaging sowie Präsentations- und Medientechnik durch organisches Wachstum und Akquisitionen zunehmen wird, sollte sich die EBITDA-Marge durch die effektive Auslastung der vorhandenen Infrastruktur überdurchschnittlich verbessern. Aufgrund der guten langfristigen Planbarkeit durch laufende mehrjährige Support-Verträge dürften die Ergebnisse auch künftig eine kontinuierliche Entwicklung aufweisen. Durch die hohe Bedeutung des Servicegeschäfts ist die TA also relativ krisensicher aufgestellt.

Dank des Verkaufs der Beteiligungssparte konnte TA die Bankschulden auf rund 95 Mio. EUR halbieren. Damit verbessert sich die Eigenkapitalquote und sollte sich neben einem besseren Rating in niedrigeren Kapitalkosten niederschlagen. Die „neue“ TA hat infolgedessen eine wesentlich kleinere Zinslast zu tragen, mit entsprechenden positiven Konsequenzen für das Ergebnis.

Mit der Marke „TA“ bzw. „TA Triumph-Adler“ besitzt das Unternehmen zudem ein wertvolles Asset, das nach Angaben des Unternehmens von externen Fachleuten auf bis zu 50 Mio. Euro geschätzt wurde.

Nach dem Verkauf der Beteiligungen und der strategischen Kooperation mit Kyocera dürfte der Markt das bisher kaum beachtete Kerngeschäft von TA und die Wachstumsstory verstärkt wahrnehmen. Eine Rückkehr zu regelmäßigen Dividendenzahlungen dürfte auch nicht lange auf sich warten lassen.

Zudem sind weitere Akquisition von Unternehmen im Bereich Experts @ Output geplant. Dieser Markt befindet sich momentan in einem Konsolidierungsprozess und bietet damit gute Kaufgelegenheiten. Neben anorganischem Wachstum dürften dabei weitere Skaleneffekte erzielt werden. Durch verbesserte Einkaufskonditionen könnten die Rohertragsmargen um 3 Prozent steigen und gleichzeitig die operativen Kosten um 3 Prozent gesenkt werden. Eine Wiederaufnahme in den SDAX wird von TA angestrebt, so dass auch das Interesse institutioneller Investoren deutlich zunehmen sollte.

Aufgrund der dargelegten Fakten halten wir ein Kursziel von 8 bis 10 Euro auf Sicht von 12 bis 18 Monaten für realistisch und empfehlen mittel- bis langfristig orientierten Anlegern die Aktie zum Kauf. Insbesondere die Kooperation mit Kyocera ist ein Ritterschlag für das deutsche Unternehmen. Mittelfristig erscheint eine vollständige Übernahme von TA durch Kyocera durchaus im Bereich des Möglichen. Bei einem KGV 04e von weniger als 4 und einem Kurs-/Umsatzverhältnis von 0,2 ist die Aktie deutlich unterbewertet, auch wenn eine Kapitalerhöhung (Kyocera) das Ergebnis etwas verwässern sollte. Genaue Details sind bisher noch nicht bekannt.



Planzahlen


2002 2003e 2004e 2005e
Umsatz 637.800 500.000 490.000 540.000
EBIT - 6.900 15.000 45.700 60.500
Gewinn nach Steuern - 22.900 3.000 28.400 40.200
Gewinn / Aktie - 0,72 0,09 0,82 1,16
e = eigene Schätzung
Zahlen in TEUR
bei 34,7 Mio. Aktien







Kurs aktuell:~ 2,80 Euro
Marktkapitalisierung: ca. 105 Mio. €

Unsere Erwartung > 12 bis 18 Monate :
Kursziel: 8-10 Euro
Ergänzung zu #62: Das Ganze war aus "Der Börsen Newsletter von wallstreet:austria" vom 18.10.2003
:laugh: :laugh:
alles dubiöse kauf empfehlungen .
ich würde nicht jetzt kaufen.
die analysten und solche zeitschriften haben auch mär2000
zum kauf empfohlen.:laugh:
@ 64
Tolle Begründung. Den Kommentar hättest Du Dir sparen können.
Muss ja nichts heissen. Die 9-Monatszahlen kommen im November und ich "kümmere" mich jetzt mal um die Aktie.
Am 06.10.2003 hat uns Frau Ellen Scheiter, Grünwald, gemäß § 15 a Abs. 1 Satz 2 WpHG die Vornahme folgenden Geschäftes mitgeteilt:



Person, welche die Mitteilungspflicht auslöst: Dr. Dietmar Scheiter

Funktion: Vorstandsvorsitzender des Emittenten

Beziehung: Ehepartner

WKN: 749 500

Datum des Geschäftsabschlusses: 06.10.2003

Kauf/Verkauf: Verkauf

Stückzahl: 157.847

Kurs/Preis: € 2,80 / Stück



Nürnberg, 07.10.2003
In der EURAMS heute eine zweiseitiger Artikel nur über TA.

Fazit: "Triumph-Adler ist auf dem besten Weg, den Turnaround zu schaffen. Langfristanleger, die an die neue Story glauben, steigen jetzt günstig ein".

Eröffnung morgen daher wahrscheinlich > 3 Öre.
Das folgenden mal unabhängig von "Fundamentals" und nur ne "kurzfristige" Betrachtung und nur rein hype- und charttechnisch:

Warum könnte der Kurs diese Woche drastisch steigen ?

1. Hype mit zahlreicher Leserschaft: In der EURAMS heute ein zweiseitiger Artikel nur über TA, Fazit: "Triumph-Adler ist auf dem besten Weg, den Turnaround zu schaffen. Langfristanleger, die an die neue Story glauben, steigen jetzt günstig ein" . Meinetwegen.

2. Charttechnick: CUP & HANDLE


TA hat ne Tasse mit Henkel ausgebildet (Juli 02 bis heute). Widerstand so um 3, nächster Widerstand um die 4 ... ? Na egal, wenn der EURMAS-Artikel nun den Anschub gibt, um einen "richtigen" Henkelausbruch auszulösen, dann sollte der Kurs kräftig ansteigen diese Woche. Die Indikatoren liessen das zumindest zu, IMO. Was weiss ich, ich habe von nichts eine Ahnung.

Gap Up mit 3 eröffnet,

Letzter SK 2.85, da sollten wir im Intraday nochmal hin, oder morgen ...: "Gaps will be filled"
und dann Richtung 4.
Siehe #69,
2.85 erwischt, Gap geschlossen ...

Kann es nun endlich losgehen ?

Man wird sehen, gelle ?
Ähem, naja,

Kauf:
4 700 2,70
1 400 2,75
26 350 2,76
5 600 2,78
3 180 2,80
920 2,81
1 500 2,82
854 2,83
1 114 2,85
3 440 2,88

Verkauf:
2,94 2 250
2,95 3 550
2,97 2 000
2,98 5 189
3,00 3 440
3,03 3 000
3,04 4 500
3,08 1 000
3,12 1 734
3,15 5 100

Kauf: 49 058
Verkauf: 31 763
Wer deckelt seit einigen Tagen den Kurs?:confused: :confused:

Immer wieder größere Verkaufsblöcke..:( :(
Meinst Du vielleicht, dass Kyocera an einer künftigen teueren Beteiligung interessiert ist?
:eek:
... wird wohl doch ein längerer Henkel an der Tasse ... ? Aber dann. ;)
@74, wurde das nicht vorher "festgelegt", als der Vertrag getintet wurde ?
Kauf:

650 2,76
5 600 2,78
1 900 2,80
1 280 2,81
1 000 2,82
854 2,83
350 2,84
6 542 2,85
500 2,87
40 2,88

Verkauf:
2,89 327
2,90 5 040
2,91 814
2,92 1 000
2,95 5 000
2,97 2 000
2,98 2 000
3,01 950
3,04 2 500
3,05 1 000

Kauf: 18 716
Verkauf: 20 631
TA ist für mich sowohl aus kurz- als auch aus langfristiger Sicht ein klarer Kauf !

Kurzfristig sollte aber die 50-Tagelinie nicht unterschritten werden.
Nachtrag zu #59, aber auch sonst beachtenswert:


Sehr geehrte XXXX,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Transaktion der Beteiligung von Kyocera
Mita in Höhe 25% des Aktienkapitals der TA Triumph-Adler AG erfolgt,
vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden, durch eine
Veräußerung der Aktien durch Privataktionäre außerhalb der Börse. Die TA
Triumph-Adler AG wird in diesem Zusammenhang keine Kapitalerhöhung
durchführen.

Ich hoffe, damit Ihre Anfrage beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Uschie Wühr
*************************************************
Uschie Wühr
TA Triumph-Adler AG
Implerstraße 11
D - 81371 München
Tel.: +49 / 89 / 641 902 - 58
Fax: +49 / 89 / 641 902 - 90
e-mail: uschie.wuehr@triumph-adler.de
Abprallen von der unteren Trendlinie morgen ?

Wäre sicher nicht verkehrt ...
Tech...das Teil ist interesant..beobachte noch..könnte bald Schub reinkommen...
Jo ich weiss, die Tasse, der Henkel, die Trendlinien ... NUR DAS MIT DEM SCHUB ... charttechnisch ist das jetzt spannend ... falls Schub kommt oder Leute sich an die Charttechnik halten, sehe ich das Ding erstmal bis 4 laufen ...

PS: Naja, kuckma WKN 565970, das war Schub gelle ? Bei WKN 549365 kommt der hoffentlich auch nochmal ... und VION war der gestern DER OBERHAMMER.
PPS: Bei Dialog habe ich heute mal Gewinn mitgenommen.
PPPS: Was hält man denn von Plenum hier, WKN: 690100 ?
nicht zu viele Baustellen...bin heut bei Dialog mit mächtig plus raus..da geht noch viel mehr...die Amis kacken gerade richtig ab..schaun wer mal
OFFTOPIC: Jo, ich warte auch auf den Wiedereinstieg mit der Tradingpos. bei DLG
"Diese Expansionsstrategie ist ausgerichtet auf eine Verdopplung unserer Umsätze in den nächsten vier Jahren bei überproportionaler Steigerung der Marge.

Mit dieser neuen Equity Story werden wir durch verstärkte Investor Relations institutionelle und private Anlegerkreise ansprechen, um die Aktionärsbasis deutlich zu erweitern.

Triumph-Adler Experts at Output ist im Segment Imaging Marktführer in Deutschland; das Segment Präsentations-
und Medientechnik hat in Europa eine marktführende Stellung inne. Ziel ist es, die starke Marktstellung europaweit durch internes Wachstum wie auch Unternehmensakquisitionen weiter auszubauen."

http://www.triumph-adler.de/ta/content.nsf/framesets/tairdeu…
eine starke zunahme der umsätze wird ta auch bitter nötig haben, um nach abschreibungen auf firmenwerte und pensionskosten unter dem strich so viel zu verdienen, was die hier herbeigeredeten kursziele nachhaltig rechtfertigen könnte.

ich frage mich wie rosig die aussichten tatsächlich sind wenn altaktionäre, darunter auch die frau des vv, im grossen stihl aussteigen. das macht doch keinen sinn.
Tech..denke das die Amis weiter fallen..was meinst du zum Wiedereinstiegspunkt bei Dialog..denke so bis 3,30 könnte es runterkommen...
OT: Sehe ich auch so --- evtl. ne "Schulter" bei 3.50 ... das + schlechtes Marktumfeld + dass es bis zum Ankündigen der nächsten Zahlen noch was dauert ... führt das evtl. in Richtung 3.30. Es sei denn, es kommt eine Mega-PR dazwischen ;)
@87, das stimmt, aber die Schickis leben so in Saus und Braus, dass die manchmal nur so wieder liquide werden, um 1. den Status zu halten und 2. müssen ja die verwöhnten Blagen weiter verwöhnt werden. Dennoch sehe ich 4 Euro als wahrscheinlich, wenn (d.h. wenn!) Schub aufkommt.
Nun scheint endlich Leben in den Wert zu kommen.

Alles wartet auf die Zahlen am 13.11.

:yawn:
Ad-hoc: TA Triumph-Adler AG - 29.10.2003


(Für den den Inhalt dieser Mitteilung ist ausschließlich der Emittent verantwortlich)

Nürnberg/München, 29. Oktober 2003: Herr Dr. Wolf-Albrecht Prautzsch, ehemaliger
stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Westdeutschen Landesbank, legt
sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrats der TA Triumph-Adler AG nieder und
scheidet aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft aus.
#93

kennt denn einer auch die hintergründe ? wie ist das zu bewerten ? wirft da einer das handtuch oder kommt ein besserer macher ?
P.S.

Ich würde hier kein Stück aus der Hand geben, da diese momentanen Mini-Umsätze bei fallenden Kursen recht eindeutig sind.


Ich teile das KZ von 8-10 EURO der ganzen Schreiberlinge nicht ganz (höchstens langfristig), allerdings sind hier locker über EURO 4,00 drin und dieses relativ schnell.:cool:
Liegt um die 2.70 rum nicht ne Unterstützung ? Wollte der Kurs wohl nochmal hin. 4 Euro sollte kurzfristig das Ziel sein, wenn dann doch noch mal der Ausbruch kommt ...
sieht irgendwie nicht gut aus... wenn es so weiter geht, fliegen die bei mir automatisch raus. die vk-orders gefallen mir gar net:mad:
Das sind relativ geringe Umsätze. Falls die Zahlen in der nächsten Woche gut ausfallen sollten, gibt es ein Kursfeuerwerk!:cool:
also ich habe die mittlerweile geschmissen. wenn sich die stimmung bessert nehme ich vielleicht wieder welche....
spätestens nach den q3-zahlen dürften nun die letzten eingesehen haben, dass bei ta die bäume nicht in den himmel wachsen. der hinweis im bericht, dass alle stakeholder geduld mitbringen müssen, ist mehr als berechtigt. meine prognose heisst: kursziel = 7,5 euro, und zwar nicht vor 2008. so lange dürfte es dauern, bis unterm strich ernsthaft etwas hängenbleibt. den ersten positiven jahresüberschuss im niedrigen einstelligen mio euro bereich gibt es (wenn die konjunktur mitspielt) frühestens 2005/06. cash-flow-seitig müsste es wegen der hohen abschreibungen auf firmenwerte und der latenten steuern besser aussehen.

übel ist doch diese verarschung mit der abschreibung von 8 mio euro auf forderungen gegen die alte ta beteiligungen. da lache ich mich tot. noch mehr solche dinger und ich nehme eine sonderabschreibung auf meine obenstehenes kursziel vor, ungefähr in der höhe von 7,50 euro.
Bucur, nix für ungut: Aber Prognosen bis 2008 sind recht gewagt, in Zeiten, wo keiner die Tendenzen der nächsten 6 Monate vorhersagen kann;)
#103

ja, ist schon richtig. man sollte sich auch nicht in die zahlen verbeissen. die eigentliche aussage ist: ich bin der meinung, dass es viel länger dauern wird als einige das hier träumen.
der absturz heute könnte auf das konto von hp gehen. ich sehe in der ankündigung allerdings eher ein problem für die hersteller von kopierern.

bei aller kritik: ta ist jetzt fast wieder so bewertet wie vor der abspaltung der ta beteiligungen, vor der kapitalerhöhung und vor dem einstieg von kyocera (man kann natürlich auch der meinung sein, das die aktie diese veränderungen bereits vorher vorweggenommen hatte).

meiner meiung nach finden hier veränderugen im aktienärskreis statt: den abgebenden altaktionären stehen nicht genügend institutionelle kaufinteressenten gegenüber. das wird sich auch nicht grundlegend ändern bis ta glaubhaft dargelegt hat, wie es nach-steuer wieder auf die beine kommen will.

das dürfte insbesondere bei der heutigen marktverfassung fast nur über externes wachstum gehen. ausreichend finanzielle spielräume sollte ta nach den o.a. veränderungen jetzt haben. ausserdem: billiger werden kaufkanditaten wohl nicht mehr. ein blick auf die karte der ta-servicestellen in deutschland zeigt, dass hier noch wachstum möglich ist.
na langsam sehen die orderbücher ja wieder besser aus... oder ist es nur ein kurzes strohfeuer ?
wenn wir die 2,50 nehmen, siehts sehr gut aus charttechnisch
ich hoff, die meisten haben sich nicht rauskicken lassen!?
Die 2,50 wurden genommen, nun geht es aufwärts. Die Quartalszahlen sind verarbeitet. Der Turnaround kann beginnen.

Komet ;)
Sieht ja heute schon recht gut aus. Denke mit ein wenig Glück und einer netten adhoc kommen wir bis zum Jahresende auf einen Kurs von 3,20€:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D

cu
allgu
Und nun ist sie da die Meldung. Kann doch nur positiv sein oder? Bin neu bei TA investiert.
Hier mal im Detail (von financial.de):


Kyocera-Einstieg bei Triumph-Adler perfekt

09.12.2003 (17:04)

· Kartellamt genehmigt Beteiligung
· Neuer Großaktionär stellt zwei Aufsichtsräte
· Erste gemeinsame Projekte bereits in der Realisierung

Nürnberg/München, 09.12.2003: Das Bundeskartellamt hat die Genehmigung einer Beteiligung von Kyocera Mita an der TA Triumph-Adler AG erteilt. Damit konnte die Anfang Oktober angekündigte strategische Partnerschaft zwischen dem japanischen Unternehmen, das zu den weltweit führenden Herstellern von Kopierern und Druckern zählt, und dem deutschen Marktführer für Distribution und Service von Bürokommunikation vollzogen werden.

Kyocera, die über ihre Tochtergesellschaft Kyocera Mita 25,01 Prozent des Triumph-Adler Aktienkapitals erwarb, wird zwei Sitze im Aufsichtsrat besetzen. Katsumi Komaguchi und Tetsuo Okada, beide im Vorstand der japanischen Gruppe tätig, lösen Dr. Petra Wibbe und Günther B. Pamberg ab.

Dr. Dietmar Scheiter, Vorstandsvorsitzender von Triumph-Adler, knüpft an seinen neuen Großaktionär hohe Erwartungen. „Kyocera Mita passt als strategischer Partner ideal zu uns. Wir werden die Zusammenarbeit in allen Bereichen deutlich intensivieren, das reicht von der Produktentwicklung über gemeinsame Absatzmaßnahmen bis hin zu Serviceinitiativen. Mit der Realisierung der ersten Projekte haben wir bereits begonnen.“ Kyocera Mita zählt bereits seit vielen Jahren zu Triumph-Adlers Hauptlieferanten und ist der Hersteller aller Produktlinien im Kopierer- und Druckerbereich, die unter den Marken TA Triumph-Adler und UTAX vertrieben werden. „Wir kennen und schätzen das Innovationspotenzial und die Vermarktungsressourcen von Kyocera Mita,“ erläutert Scheiter „gebündelt mit unserem Kunden-Know-how und flächendeckendem Marktzugang hier in Deutschland, können wir gemeinsam einiges bewegen“.

Scheiter weist darauf hin, dass Kyocera Mita ein Wunschpartner des Vorstandes gewesen sei, garantiere er doch einerseits die weitere Unabhängigkeit des im Prime Standard notierten Unternehmens, andererseits erhalte man Zugriff auf die gesamte Kyocera Mita- Produktpalette. Für Triumph-Adler ergäben sich hierdurch, und durch die Ausweitung der Vertriebsrechte auf andere europäische und afrikanische Länder, zahlreiche Wachstumsoptionen, die das Unternehmen konsequent nutzen will.
Längerfristig wird Kyocera wohl eher 51 % anstreben. Außerdem hat Kyocera für das Paket ganz bestimmt deutlich mehr als den derzeitigen Börsenkurs bezahlt! :p
Da sich Kyocera über TA damit endgültig den Zugang zum deutschen Markt gesichert hat, bleiben langfristig durchaus noch weitere Optionen denkbar.
Wer weiß vielleicht gibt`s ja irgendwann die komplette Übernahme? Dann sollten Kurse von 5 Euro kein Problem mehr sein.
Hallo Jonnycheck,

Dein Wort in Gottes Ohr.
Stimme Dir aber voll zu, denke auch an einen mittelfristigen Kurs von 4,50 bis 5,00:lick: :lick:
Naja warten wir mal ab was nach dem Jahreswechsel geht.

cu
allgu
Der Kurs erhält zur Zeit Unterstützung von der 200-Tagelinie.

Hier bei ca. 2,35 Euro hat sich seit Dezember ein deutlicher Boden gebildet.

Gelingt es dem Kurs mit Tagesschluß endlich die 38-Tagelinie nachhaltig zu überschreiten wäre ein Kaufsignal gegeben!
Inzwischen bin ich zu der Überzeugung gekommen das Kyocera den Kurs drückt um bei einem Pflichtangebot nicht allzuviel zahlen zu müssen. Bin mal gespannt wie lange sie den Kurs unter 2,60 halten können. Bei anziehender Nachfrage könnte der Widerstand bald gebrochen sein. :)
ich glaube der kurs wird erst dann nachhaltig anziehen, wenn sich abzeichnet dass ta zukünftig schwarze zahlen schreiben kann. 2003 dürfte deutlich negativ abschliessen mit dem resultat, dass die ek-quote wieder richtung einstelligkeit marschiert.

ich schätze das ta bei vergleichbarer profitablität mindestens 20% umsatz zukaufen muss, um die verlustzone zu verlassen. von dieser front braucht es zunächst gute nachrichten, denn organisch wird das kaum klappen bzw. zu lange dauern.
hier noch ein paar olle kamellen, sind im board irgendwie nicht angekommen (hoffentlich ein weiterer schritt zur verringerung der zentralkosten):


Pressemitteilung, 22.12.2003
Nolte neuer Aufsichtsratsvorsitzender von Triumph-Adler, Trauttmansdorff aus Vorstand ausgeschieden

Nürnberg/München: 22.12.2003: Der Aufsichtsrat der TA Triumph-Adler AG hat Dr. Wolfram Nolte am 11. Dezember 2003 zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Dr. Wolfram Nolte gehört dem Aufsichtsgremium von Triumph-Adler bereits seit 2001 an. Er löst Dr. Wolf-Albrecht Prautzsch ab, der aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist.

Weiterhin gibt das Unternehmen bekannt, dass Thomas Trauttmansdorff, Vorstand für den Beteiligungsbereich von Triumph-Adler, das Unternehmen zum 30. November 2003 verlassen hat. Trauttmansdorff gehörte der Triumph-Adler Gruppe seit 1994 an und wurde, nachdem er im Beteiligungsbereich des Unternehmens mehrere leitende Positionen innehatte, 2001 zum Vorstand der Triumph-Adler bestellt. Mit dem im vergangenen Sommer abgeschlossenen vollständigen Verkauf des Beteiligungsbereiches hat Trauttmansdorff den Umbau der früheren Mittelstandsholding zum nunmehr ausschließlich operativen Unternehmen maßgeblich und erfolgreich begleitet, wofür ihm der Aufsichtsrat seinen Dank und Annerkennung aussprach. Trauttmansdorff hat nach Abschluss seiner Aufgaben bei Triumph-Adler noch keine Aussagen zu seinen weiteren Plänen getroffen.
Die Analysten von Independent Research bewerten in ihrer Februarstudie die Aktie des Unternehmens TA Triumph-Adler mit "Kaufen".

2003 sei der Verkauf des Geschäftsbereiches Beteiligungen wie vom Unternehmen angekündigt abgeschlossen worden. Das Unternehmen konzentriere sich damit auf die Geschäftsfelder Imaging und Präsentations-/Medientechnik. Im Geschäftsfeld Imaging habe TA die Umsätze 2003 steigern und Marktanteile gewinnen können. Mit dem japanischen Weltkonzern Kyocera habe TA einen strategischen Partner gewinnen können, der sich mit 25% an der TA Triumph-Adler AG beteiligte habe. Durch den Einstieg von Kyocera habe sich die Marktposition von TA Triumph-Adler in Deutschland entscheidend verbessert. Die Analysten votieren weiterhin mit "Kaufen".

© finanzen.net
Da hat heute jemand eingekauft. Ein Umsatz auf Xetra waren allein 16.000 Stücke.
Hallo Leute,

heute wurde TA Adler von einem Börsenbrief empfohlen und es gab eine sehr ausführliche Analyse! Außerdem hat Kycera an TA ein interesse!:cry:

Die Zahlen sollen für das letztes Finanzjahr erwartungsgemäß schlecht sein! Für dieses Jahr sieht es um so besser aus und der Breakeneven soll bereits im 1. Quartal geschafft werden! Der Ausblick soll wirklich sehr gut sein für die nächsten zwei Jahre und für das Jahr 2005 sollen 0,48Euro Gewinn pro Aktie erreicht werden!


Kursziel: 5 Euro


Gruß Albatoss



P.S.: Bin mit 2% vom Depotwert eingestiegen!;)
Hallo timesystem,

es waren die www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/ ta-triumph-adler.asp - 36k - 29. März 2004.

Der Link funktioniert noch nicht, wurde erst einmal als PDF - file an das interessierte Publikum versendet.;)
TA Triumph-Adler AG - Mitteilung gemäß § 15 WpHG

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

Ergebnis Geschäftsjahr 2003
Aufsichtsrat bestellt neues Vorstandsmitglied

Nürnberg/München, 30.03.2004: TA Triumph-Adler gab das Ergebnis für das
Geschäftsjahr 2003 bekannt: Mit 484 Mio. EUR ging der Konzernumsatz im
Geschäftsjahr 2003 (31.12.) um rund 24 % zurück (Vj. 638 Mio. EUR). Ursache
hierfür ist die Veräußerung der restlichen Unternehmen der TA Beteiligung im

Juni 2003.

Der Umsatz im Kerngeschäft Office Kommunikation belief sich auf 408 Mio. EUR und
entsprach dem Vorjahresniveau. Davon wurden im Geschäftsfeld Imaging 314 Mio.
EUR erzielt (Vj. 304 Mio. EUR) und im Geschäftsfeld Präsentations- und
Medientechnik 94 Mio. EUR (Vj. 104 Mio. EUR). Auf die veräußerten Unternehmen
der TA Beteiligung (konsolidiert bis 30.6.03) entfiel ein Umsatz von 76 Mio. EUR
(Vj. 230 Mio. EUR).

Das operative Ergebnis des Konzerns (EBITDA) betrug 14 Mio. EUR (Vj. 35 Mio.
EUR). Das Geschäftsfeld Imaging trug hierzu 40 Mio. EUR bei (Vj. 37 Mio.EUR). Im
Geschäftsfeld Präsentations- und Medientechnik war das Ergebnis ausgeglichen
(Vj. 6 Mio. EUR). Ausgeglichen war das EBITDA der TA Beteiligung bis zum
Zeitpunkt der Endkonsolidierung. Die in 2003 erfolgten Unternehmensveräußerungen
führten im Saldo zu einem Aufwand in Höhe von ca. 10 Mio. EUR. Darüber hinaus
belastete der Zentralbereich das Ergebnis mit 16 Mio. EUR (Vj. 21 Mio. EUR).

Nach Abschreibungen aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb in Höhe von 28 Mio.
EUR (Vj. 33 Mio. EUR), dem Nettozinsaufwand von 11 Mio. EUR (Vj. 16 Mio. EUR)
und Aufwendungen für Minderheitenanteile und Steuern von insgesamt 3 Mio. EUR
(Vj. 5 Mio. EUR) belief sich das Ergebnis vor Firmenwertabschreibungen und
latenten Steuern auf -28 Mio. EUR (Vj. -19 Mio. EUR). Der
Konzernjahresfehlbetrag betrug 26 Mio. EUR (Vj. 24 Mio. EUR).

Die Konzernbilanzsumme reduzierte sich am Bilanzstichtag auf 435 Mio. EUR
(31.12.02: 583 Mio. EUR). Dabei konnte die Bankverschuldung des Konzerns von 183
Mio. EUR im Vorjahr auf 90 Mio. EUR zum 31.12.2003 zurückgeführt werden.

Eine Dividende für das Geschäftsjahr 2003 wird nicht ausgeschüttet.

Am 30.03.2004 bestellte der Aufsichtsrat Masahiro Watashi (45) mit Wirkung zum
01.05.2004 zum Vorstand der TA Triumph-Adler AG. Herr Watashi ist Ingenieur und
heute beim Triumph-Adler Großaktionär Kyocera Mita Corporation, Osaka, als
General Manager zuständig für Produktentwicklung. Herr Watashi wird bei Triumph-
Adler verantwortlich zeichnen für den gesamten Bereich Produktplanung und
Technik.

Durch die Veräußerung und Beendigung der Beteiligungsaktivitäten kann die
Unternehmensgruppe Triumph-Adler in Zukunft alle unternehmerischen Ressourcen
auf das Kerngeschäft Office Kommunikation konzentrieren. Ziel ist es, in diesem
attraktiven Markt die marktführende Rolle weiter auszubauen und in die
Gewinnzone zurückzukehren. Im ersten Quartal 2004 bestätigt sich die Strategie
der Konzentration auf den Kernbereich. So konnte in diesem Zeitraum der Absatz
der unter dem Markennamen TA Triumph-Adler verkauften Produkte um mehr als 20%
gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Weitere Informationen erhalten Sie von:
TA Triumph-Adler AG, Unternehmenskommunikation / IR, Telefon: 089 / 641902 - 58,
Fax: 089 / 641902 - 90, presse@triumph-adler.de, http:// www.triumph-adler.de ,
Postanschrift: TA Triumph-Adler AG, Südwestpark 23, D-90449 Nürnberg

Unternehmenskurzprofil:
Die TA Triumph-Adler AG hat sich im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung
zielgerichtet zu einem operativen Distributions- und Serviceunternehmen im
Zukunftsmarkt der digitalen Bürokommunikation entwickelt.
Das Kerngeschäft von Triumph-Adler umfasst den Vertrieb und Service von
digitalisierten Systemen zum Drucken, Kopieren, Faxen, Präsentieren und
Archivieren.
Im Segment Imaging ist Triumph-Adler Marktführer in Deutschland; das Segment
Präsentations- und Medientechnik hat in Europa eine starke Marktstellung inne.
Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf
Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der TA Triumph-Adler AG
beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen
und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung
und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen
aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können
beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der
Wechselkurse, der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der Marktentwicklung
und der sich durch technologischen Wandel veränderten Wettbewerbssituation
gehören. Die TA Triumph-Adler AG übernimmt keine Gewährleistung und keine
Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten
tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen
und Schätzungen übereinstimmen werden.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 30.03.2004
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 749500; ISIN: DE0007495004; Index:
Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-
Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart


Autor: import DGAP.DE (© DGAP),20:17 30.03.2004
Jetzt aber! Mit neuem Fokus und japanischer Unterstützung im Bereich Technologie auf Wachstumskurs. Der Aufschwung in Wirtschaft sollte das ihre tun :cool:
mein gott sind die zahlen schlecht. es stellt sich die frage, wann (nicht ob!)die nächste kapitalerhöhung kommt. das eigenkapital dürfte noch knapp über 10% liegen, und auch 2004 wird rot.

die aktie hängt nur noch an der übernahmespekulation.
Bist Du Hellseher oder was?

Warum wird 2004 auch rot?

Auftragseingang in Quartal 1: +20%, alle Belastungen in 2003 verbucht,

Japaner als VV.

Also, was soll so eine unfundierte Aussage??

timesystem
zum thema fundierte aussagen:

- ein japaner wurde in den vorstand berufen, nicht zum vorstandsvorsitzenden
- vom auftragseingang steht in der ad-hoc gar nichts
- woraus schliesst du, dass alle lasten im abschluss 2003 verbucht wurden (welche sind denn über die bereits bekannten in q4 noch dazu gekommen? die 10 mio waren schon in q3 ausgewiesen)
- um 20% ist der absatz von ta-produkten gestiegen, nicht unbedingt der gesamtabsatz. wenn diese produkte in erster linie verkäufe anderer (i.d.r. teurerer) hersteller ersetzen, kann der gesamtumsatz sogar gefallen sein (auch kann der absatz von drittegeräten stärker gefallen sein als die zunahme der verkäufe von ta-produkten, mit der gleichen wirkung auf den gesamtabsatz). insgesamt eine völlig schwammige angabe, über deren auswirkung man keine gesicherte aussage machen kann.
- rechne mir bitte vor, unter welchen (realistischen) annahmen bezüglich umsatz- und margenentwicklung, pensions- und zinskosten sowie abschreibungen auf firmenwerte ta in 2004 einen positiven jahresüberschuss erzielen soll.

darüber hinaus finde ich deine aufregung angesichts der offensichtlichen oberflächlichkeit deiner anmerkungen ziemlich unangemessen.
@ Bucur

bzgl. angemessener Kommentare bist Du aber auch nicht der geeignete Lehrmeister, oder? ;)
#130

man lernt ja nie aus. du kannst mir daher gerne beipiele unangemessener beiträge von mir zumailen.

eine meinung ist aber nicht gleich unangemessen wenn sie nicht dem mainstream der boardteilnehmer entspricht. ich mache mir jedenfalls die mühe, meine meinung zu begründen. wie du an #131 siehst kommt da von anderen häufig gar nichts.
Hallo ehrenwort,

ich bitte dich einwenig das Gas von den Pedalen weg zunehmen! Danke!;)




Hallo Bucur,

wie ich sehe sagt niemand was zu den Zukunftsplänen der TA Triumpf Adler! Da bei dürfte es massiv den Berg hinaufgehen!:cry:

Gruß Albatossa
@ Albatossa

Vielen Dank für Deinen Väterlichen Ratschlag. Immer wieder schön, wenn es aufopferungsvollen und so diplomatisch geschulte Teilnehmer wie Dich hier im Board gibt, die einem so wunderbare Ratschläge geben...:D
Dir Börse scheint dem Unternehmen Recht zu geben. Heute geht`s unter große Volumen aufwärts zu einem neuen Jahres-Hoch :D
Hm,

nach dem Einstieg von Kyocera habe ich eine recht große Long-Position in TA aufgebaut. Die Angaben zum ersten Quartal finde ich auch schwammig, aber TA war ja noch nie für überragende Kommunikation bekannt.

An eine notwendige Kapitalerhöhung glaube ich durch die unlängst von Kyocera überwiesenen Gelder nicht, zudem wird der Konzern darüber hinaus im Bedarfsfall großzügige Kreditlinien gewähren.

Kyoceras Geschäfte selber laufen ausgezeichnet, TA sollte also keine Probleme beim Produktabsatz haben.

Sehe trotz schwacher Finanzdaten derzeit keine großen Risiken in der Aktie. Entweder wird der Turnaround in der jetzigen Konstellation vollzogen oder Kyocera greift ernsthafter ins Ruder als bisher schon, ohne guten Grund wird der Konzern sich nicht bei TA eingekauft haben.
#136

"die unlängst von Kyocera überwiesenen Gelder"

welche gelder meinst du damit?
Hallo,

ich dachte im Rahmen der letztjährigen Beteiligung sei Cash von Kyocera an TA geflossen - oder wurde die Beteiligung gegen Sacheinlage erbracht ? Hatte das nicht verfolgt.

Ob nun im Rahmen der Kyocera-Beteiligung Cash geflossen ist oder nicht, ändert trotzdem nichts an meiner unten geschilderten Investmentprämisse.
Hallo ehrenwort,

der Kurs vom TA TRIUMPH-ADLER AG wurde gedeckelt und heute ist der Deckel vom Vulkan einfach weggeflogen!:D




So,

es hilft schon, den Thread zu lesen. Kyocera hat also die Aktien von Altaktionären seinerzeit erworben. Demnach also keine Cash-Zufuhr, dafür aber (bisher zumindest) noch keine Verwässerung.

Unter solchen Umständen könnte also in der Tat Kapitalbedarf existieren - es bleibt abzuwarten, ob, wie und in welcher Form dies eintritt.

Wie gesagt, meine Investmentthese wird durch diesen Irrtum meinerseits nicht beschädigt.
Nur vorab: Ich habe seit längerem TA

Schon interessant:
Ein halbwegs positiver Artikel mit Kaufempfehlung: Aktie marschiert hoch, um dann wieder zu bröckeln.
Diese Zeiten hatten wir doch wohl schon 1999/2000

In den letzten Jahren hat kein Mensch sich für diese zeitungsartikel interessiert.
Was sagt uns das:
Scheinbar ist die allgemeine Stimmung bei den Kleinanlegern schon wieder etwas zu gut und sie werden übermütig.
#141

stimme dir prinzipiell zu.

für kleinanleger waren das gestern allerdings recht heftige umsätze...

wie schon gesagt, die aktie hängt alleine an der übernahmephantasie. ta braucht dringend eine deutlich höhere umsatzbasis, um über die deckung der zentralkosten hinaus gewinne ausweisen zu können. organisch ist das m.e. nicht ohne weiteres zu schaffen. und für exterens wachstum ist kein geld da.

für einen übernehmenden ist ta natürlich gar nicht so unattraktiv: schliesslich gilt es, die hohen in der bilanz schlummernden aktiven latenten steuern zu nutzen. dazu muss man allerdings erst mal gewinne machen. also: umsatz mitbringen oder zukaufen. kyocera könnte beides.
Soderle, hier die Quartalszahlen. Buccur, leg` los! Zerleg` TA! :D


14.05.04 10:27
Autor: import DGAP.DE (© DGAP)
zur Originalnachricht
zu allen Artikeln des Autors


Ad-hoc Mitteilung der TA Triumph-Adler AG: Ergebnis 1. Quartal 2004

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

Ad-hoc Mitteilung der TA Triumph-Adlerr AG: Ergebnis 1. Quartal 2004

Nürnberg, 14.05.2004: TA Triumph-Adler AG gab das Ergebnis für das erste Quartal
des Geschäftsjahres 2004 bekannt: Der Konzernumsatz belief sich zum 31.03.2004
auf 99,0 Mio. EUR. Im Vorjahresumsatz von 135,6 Mio. EUR sind die zeitanteiligen
Umsätze des zwischenzeitlich veräußerten Bereiches TA Beteiligung enthalten.
Bereinigt um diese betrug der Umsatz der Vorjahresperiode 104,1 Mio. EUR. Das

Konzern-EBIT konnte im ersten Quartal auf 1,0 Mio. EUR gesteigert werden (Vj. -
0,6 Mio. EUR).

Trotz hohen Wettbewerbdrucks und unverändert schwieriger konjunktureller
Rahmenbedingungen gelang es im Geschäftsfeld Imaging (Vertrieb und Service von
Druckern, Kopierer und Faxgeräten) bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau von 78,2
Mio. EUR (Vj. 78,9 Mio. EUR) das EBIT signifikant auf 6,4 Mio. EUR zu steigern
(Vj. 4,5 Mio. EUR).

Im Geschäftsfeld Präsentations- und Medientechnik, das durch ein umfangreiches
Maßnahmenpaket derzeit an die sich drastisch verschlechternden Marktbedingungen
angepasst werden muss, zeigen die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen erste
positive Effekte. Die Umsatzerlöse des Vorjahres (25,2 Mio. EUR) wurden jedoch
mit 20,8 Mio. EUR deutlich unterschritten. Das EBIT reduzierte sich auf -0,4
Mio. EUR (Vj. 0,5 Mio. EUR).

Der Zentralbereich belastete das Konzernergebnis des ersten Quartals 2004 mit
5,0 Mio. EUR (Vj. 3,7 Mio. EUR). Hierin sind einmalige Aufwendungen von 1,4 Mio.
EUR in Zusammenhang mit Kostensenkungsmaßnahmen des Konzerns enthalten.

Der Cashflow betrug im ersten Quartal 2004 3,4 Mio. EUR gegenüber 0,3 Mio. EUR
im Vorjahreszeitraum.

Das Konzern-Quartalsergebnis verbesserte sich deutlich von -6,6 Mio. EUR in der
Vorjahresperiode auf -1,6 Mio. EUR im ersten Quartal 2004. Die Bilanzsumme
belief sich am Stichtag auf 433,7 Mio. EUR gegenüber 435,4 Mio. EUR zum 31.
Dezember 2003.

Weitere Informationen erhalten Sie von:
TA Triumph-Adler AG, Unternehmenskommunikation / IR, Telefon: 089 / 641 602 -
58, Fax: 089 / 641 902 - 90, Postanschrift: TA Triumph-Adler AG, Südwestpark 23,
D-90449 Nürnberg, presse@triumph-adler.de, www.triumph-adler.de

Unternehmenskurzprofil:
Die TA Triumph-Adler AG hat sich im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung
zielgerichtet zu einem operativen Distributions- und Serviceunternehmen im
Zukunftsmarkt der digitalen Bürokommunikation entwickelt.
Das Kerngeschäft von Triumph-Adler umfasst den Vertrieb und Service von
digitalisierten Systemen zum Drucken, Kopieren, Faxen, Präsentieren und
Archivieren.

Im Segment Imaging ist Triumph-Adler Marktführer in Deutschland; das Segment
Präsentations- und Medientechnik hat in Europa eine starke Marktstellung inne.

Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf
Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der TA Triumph-Adler AG
beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen
und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung
und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen
aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können
beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der
Wechselkurse, der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der Marktentwicklung
und der sich durch technologischen Wandel veränderten Wettbewerbssituation
gehören. Die TA Triumph-Adler AG übernimmt keine Gewährleistung und keine
Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten
tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen
und Schätzungen übereinstimmen werden.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 14.05.2004
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 749500; ISIN: DE0007495004; Index:
Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-
Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart
Huhu, noch jemand da? Ich wollte nur mal über eine sehr erfreuliche Empfehlung des bekannten Börsenbriefs "Extrachancen" informieren:


"Übernahme für 5,50 Euro je Aktie? (28.05.2004)

Mit einer überaus spannenden Einschätzung bezüglich Triumph Adler (TA, WKN 749500) macht heute der „Finanzbrief Extrachancen“ auf: Nachdem der japanische Kooperationspartner Kyocera-Mita bereits 25,1 Prozent zum Preis von angeblich 5,50 Euro je Aktie (Kurs heute 2,66 Euro, Anm. d. Red.) gesichert hat, zeigt sich daran wohl nicht nur die in der Aktie steckende Fantasie. Diese besteht unter anderem aus den Vertriebs- und Labelsynergien sowie insbesondere dem Servicenetz von TA. Denn diesbezüglich ist Kyocera-Mita mangels eines eigenen Netzes auf das des Partners voll angewiesen. Während die Japaner noch damit beschäftigt sind, TA mit entsprechenden Umstrukturierungen in die schwarzen Zahlen zu hieven, gibt es „Extrachancen“ zufolge schon erste Gewinnschätzungen für 2005 und 2006: 54 bzw. nahezu 60 Cent je Aktie sollen verdient werden. Für die Experten stellt sich nur die Frage nach dem Wann der Übernahme. Sie haben ihren Angaben zufolge aus dem Markt vernommen, dass sich Kyocera-Mita um das 20-prozentige Paket der NordLB an TA bemüht. Sie halten schon kurzfristig ein Übernahmeangebot für möglich, bei dem es möglicherweise wieder weniger auf den Preis ankommt als vielmehr „mittelfristig sehr gute Margen des neu eingenommenen Marktes“. Im Fall eines Angebotes sehen die Experten deutliche Aufschläge für das „Top-Investment der Woche“. Damit sind sie nicht allein: Auch der „BörseGo Tec-Report“ ist der Meinung, dass die Gelegenheit zum Einstieg günstig ist."


Dass es langfristig nicht nur bei der 25-Prozent-Beteiligung bleiben würde, habe ich von Anfang an vermutet, denn das ist m.E. "weder Fisch noch Fleisch". Vielleicht erweist sich diese Annahme ja schon bald als richtig - hoffen wir das Beste!
Super, wie ich gerade gesehen habe, erschien der Beitrag sogar in der aktuellen Euro am Sonntag!
Hat jemand die aktuelle Aktionärsstruktur und stellt sie ein?

Bitte, und voraus Danke, dijubi

;)
So zumindest die Angabe auf Ariva.de. Im Artikel in ExtraChancen ist von NordLB die Rede, kommt aber aufs selbe raus. ;)
Die Wirkung des EuramS /Extrachancen Push scheint wieder nachzulassen.
Vielleicht sollten sie sich erst mal darüber klar werden, ob denn jetzt die NordLB oder die WestLB an TA beteiligt ist. Ich liebe diesen seriösen Börsenjournalismus.


Ordertiefe XETRA
Realtime Ordertiefe Stand 01.06.04 14:44

Anzahl Kauf Kurs Verkauf Anzahl
100 0,58
100 2,45
2 000 2,60
5 000 2,64
300 2,65
300 2,70
1 000 2,75
400 2,76
2 000 2,79
5 2,80
2,82 5 000
2,85 2 565
2,87 2 000
2,88 3 000
2,89 1 300
2,90 3 000
2,91 1 300
2,92 4 600
2,94 2 770
2,95 2 000

11 205 Ratio: 0,407 27 535


Eröffnung: 2,92

Xetra liefert maximal 10 Niveau`s der Ordertiefe
> Die Wirkung des EuramS /Extrachancen Push scheint
> wieder nachzulassen.

Welche Wirkung? Ich konnte keinerlei Wirkung erkennen. Wir waren gestern dort, wo wir auch schon im April waren.
Das "Problem" ist, dass Triumph-Adler bislang keine "Zocker-Aktie" war. Daher halten sich Kursausschläge bislang in Grenzen.

> Vielleicht sollten sie sich erst mal darüber klar werden,

Wieso sie? Der Artikel spricht ganz klar von der NordLB, während Ariva von der WestLB redet.
Ich gehe mal davon aus, das jemand, der evtl. TA übernehmen möchte, daran Interesse hat, einen gleichmäßigen Kurs über längere Zeit auf niedrigem Niveau zu halten. Dürfte bei dem marktengen Wert auch gut zu realisieren sein. Das Papier bewegt sich ja nun schon längere Zeit einschläfernt seitwärts.
Avatar