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NEMAX am Mittag: NEMAX50 -3,5%, IDS Scheer +15%, DEAG +19% - 500 Beiträge pro Seite



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Die deutsche Wachstumsbörse muss auch am Mittag massive Abschläge verbuchen. Der NEMAX50 verliert 3,5 Prozent auf 550 Punkte, der NEMAX All Share muss gleichfalls 2,5 Prozent auf 606 Zähler abgeben. Vor allem die dünne und mäßige Nachrichtenlage und die schwachen Vorgaben der US-Börsen sorgen nicht gerade für Auftrieb am Markt.

Die DEAG Deutsche Entertainment AG gab bekannt, dass sie ihre Beteiligung an dem schweizerischen Veranstalter Good News Productions AG im Rahmen der Restrukturierung von 90 auf 51 Prozent verringert. Der Mitgesellschafter, das schweizerische Verlagshaus Ringier, übernimmt 39 Prozent und erhöht damit seinen Anteil auf 44 Prozent. Der Kaufpreis liegt im zweistelligen Millionen Euro-Bereich. Zudem hat der Hauptaktionär und DEAG-CEO Peter Schwenkow eine Verlängerung des von ihm an DEAG gewährten Darlehens von 7,5 Mio. Euro zugesagt.

IDS Scheer hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2002 nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr um rund 15 Prozent auf ca. 87,0 Mio. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis lag bei über 8,0 Mio. Euro, was einem Wachstum von über 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer EBIT-Marge von ca. 9,2 Prozent entspricht. Aufgrund der aktuellen Projektabschlüsse und des günstigen Auftragsausblicks rechnet man mit einer Fortsetzung dieses positiven Trends im zweiten Halbjahr und geht davon aus, seine Prognose von Anfang 2002, die ein Umsatzwachstum von 15 Prozent und eine EBIT-Marge von 8 Prozent für das Gesamtjahr vorsieht, zu erreichen oder leicht zu übertreffen.

Der Automobilzulieferer W.E.T. teilte mit, dass er den Konzernumsatz im vierten Quartal nach vorläufigen Zahlen um 18 Prozent auf rund 40 Mio. Euro steigern konnte. Für das Geschäftsjahr 2001/02 ergab sich damit ein Umsatz von 147,2 Mio. Euro, knapp 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr 2002/03 rechnet das Unternehmen (je nach Wechselkursentwicklung des Euro gegenüber dem Dollar) bei erneut überproportional steigendem Ertrag mit einem Konzernumsatz von 160-165 Mio. Euro.

BNP Paribas hat gestern bekannt gegeben, dass sie zwischenzeitlich knapp 77 Prozent des deutschen Discount Brokers Consors besitzt. Ende April hatte BNP 66 Prozent von der angeschlagenen Consors-Muttergesellschaft Schmidtbank übernommen. Durch das seit damals laufende Übernahmeangebot an die Aktionäre in Höhe von 12,40 Euro je Aktie haben sich die Franzosen die weiteren 11 Prozent gesichert. Das Angebot läuft noch bis zum 11. Juli. Langfristig will die BNP Consors mit ihrem eigenen Online-Broker Cortal fusionieren. Dann wird der größte Online-Broker Europas entstehen

Wertpapiere des Artikels:
W.E.T.AUTOM.S.AG O.N.
CONSORS DISC.-BROKER
DEAG DT.ENTERTAINM.
IDS SCHEER AG O.N.


Autor: (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),13:03 10.07.2002



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