Effecten-Spiegel(28)-Wird der AUDI-Deal den Rhenag-Gewinn übertreffen? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo Leute,

Effecten-Spiegel Nr.29 Seite 4:

"Der Erlös der 3%-igen Rhenag-Beteiligung, der der Gesellschaft insgesamt 52 Mio DM Gewinn gebracht hatte, wurde in eine 0,5% Beteiligung an AUDI investiert."

Meiner Meinung nach liegt der Einstiegskurs der St.215.000 Audi-Aktien bei ca.€100,- und somit ist diese Anlage satt im Plus. Wer die Aussagen von Bolko auf der HV zur Neuanlage der Rhenag-Mittel noch im Ohr hat und außerdem sein bedeutsames Lächeln auf meine Frage verfolgt hat weiß das sich Bolko nicht soweit aus dem Fenster lehnen würde wenn er bei €200 oder höher eingestiegen ist.

Es grüßt Dagobert Bull
und wenn er im duchschnitt zwischen 125-und 150 hätte, läge der buchgewinn auch zwischen 10 und 16 mio euro.

ist auch ganz nett oder ???

gruß
cx650
@cx650

Du hast doch von HaraldSM gehört das BH diese Aktien unmöglich über die Börse gekauft haben kann. Er hat sie außerbörslich mit Paketaufschlag evtl. zu 330 Euro oder mehr gekauft.

Damit ist bei diesem Investment auch schon ein Verlust von

215.000 * 130 Euro = 27.950.000 Euro

angefallen.

Aber dieses sind zur Zeit nur Buchverluste, da sie ja erst ende 2002 abgeschrieben werden.

:D :laugh: :kiss:

Es grüßt the dreamer
€ alle

Hab mir mal die Mühe gemacht, alle interessanten Postings aus dem aktuellen AUDI-Thread hier reinzustellen, besonders bitte ich die Postings zum Thema Umsätze zu beachten ... würde mich nicht wundern wenn demnach Bolko der Einstieg bei etwas unter € 100 gelungen wäre !!! :D:D:D

Gruss
Stockpicker



#11 von Snoopy9 12.11.01 14:07:20 Beitrag Nr.: 4.859.101 4859101

Seitdem die Umsätze bei 55-60E losgingen sind bis heute
ca. 325.000 Stück umgegangen. Bei 440.000 Freefloat und
einigen Maklerumsätzen könnte die Hälfte der 440 Tsd schon
in trockenen Tüchern sein. Bleibt also nicht mehr wirklich viel Material zum kaufen. Und das sehe ich auch als Grund, warum der Kursanstieg so unspektakulär abgeht. Es hat kaum einer Audi! So wie sich die Umsätze gestalten wird die Reise
aber wohl noch weitergehen, denn nach einem Anstieg von 90E
auf 130E und KEINE Konsolidierung, da hat einer den Willen, Stücke aufzusammeln. Soll er man...


#54 von Snoopy9 23.01.02 15:20:35 Beitrag Nr.: 5.408.115 5408115

Hi,

hab mir heute Mittag mal die Mühe gemacht, nachzurechnen, wieviele Audi-Aktien an allen Börsenplätzen seit dem 10/05/2001 (da fingen die Umsätze an zu steigen) gehandelt worden sind. Und das waren (bis 13.30H) 480.126 Stück.
Also schon 50.000 mehr, als das 1% freie Freeflow ist.

Hiermit revidiere ich meine frühere Aussage, dass noch über 100.000 Stück im freien Freeflow sind. Es sind bestimmt schon weniger. Kurs kennt auch nur eine Richtung. Na denne.



#19 von Johnny_Walker 18.11.01 17:43:29 Beitrag Nr.: 4.911.615 4911615

Hallo Ihr,

das kann ja noch eine richtig spannende Geschichte werden.
Interessant ist, was Bolko Hoffmann im Effekten Spiegel
schreibt. Angeblich soll Dr. Drieling, ex haubtamtlicher
Vertreter des VW-Vorstandes im bereich Finanzen, böse
Behauptungen gegen VW erhoben haben. Unter anderem geht es
da um die völlig unnütze Verlagerung eines Motorenwerkes
nach Ungarn statt nach Magdeburg. Oder auch das Piech sich
mit seiner Porsche Holding OHG die aleinigen Vertriebsrechte
für Ungarn, Rumänien und die Slowakei unter den Nagel
gerissen habe.

Für die Börse aber sehr interessant ist, das VW alljährlich
zwischen drei bis sechs Milliarden DM!!!! von Audi absaugt,
um damit die Löcher im eigenen Haus(entstanden zB durch die
nicht zu bezahlende 4 Tage Woche usw) zu stopfen.

Der Aktienkurs von Audi würde zwischen 500 und 600 € !!!
liegen, würden diese schlimmen Finger das Geld bei Audi
lassen.(laut Dr. Drieling)

Und wer hat seine Finger da mit drinne ???? Der damalige
stellvertretende AR Vorsitzende und heutige Arbeitsminister
Walter Riester auf Audi Seite, und Gerhard Schröder auf VW
Seite. Hammerhart.


Und jetzt kommt die Spekulation.
Es macht absolut keinen Sinn für eine Firma, nur 1% der
Aktien im freefloat zu haben. Kostet nur Geld und bringt
eine Menge Ärger durch aufmüpfige Kleinaktionäre. Die
geplante Neuorganisation ist eine gute Möglichkeit das
lästige eine % loszuwerden. Vielleicht ist es auch gar nicht
anders machbar. Das wäre das beste.
Wie auch immer. Anfang 2002 tritt ein Gesetz in kraft, das
es AG`s erlaubt die über 95% der Anteile besitzen, den Rest
auszulösen. Wobei sie selber den Preis zu nennen haben.
(der allerdings angefochten werden kann).

Ich denke aber, da haben so viele(zB Riester und Schröder)
kein Interesse daran das große Vorwürfe laut werden. Das
man im Vorwege ein GUTES Angebot an die restlichen Aktionäre
machen wird.

Das denken wohl auch noch andere. Der Handel mit Audi Aktien
war seit Jahren fast tot. In den letzten Wochen explodiert
nicht nur der Umsatz, sondern auch der Kurs. Da kaufen
welche ein, egal was es kostet. Immer 200 Stück weise. Das
macht nur Sinn, wenn man weiß, das man nicht mehr viel Zeit hat.
Am 23 November ist übrigens Aufsichtsratsitzung zu dem Thema.
Schaun wir mal. Mercedes lässt grüßen.


Handelsblatt 10.09.2001

Anteilseigner müssen Restbestände verkaufen

Kleinaktionären droht der Rausschmiss

P. BLANK, C. KRÖGER, J. KOENEN

Unternehmen in Deutschland werden im kommenden Jahr unliebsame Minderheitsaktionäre vor die Tür setzen können. Das Squeeze-out (Herausdrängen) ist Teil des neuen Gesetzes zur Unternehmensübernahme, das Anfang 2002 in Kraft treten soll. Danach erhalten Großaktionäre mit über 95 % Anteil die Möglichkeit, Restaktionäre gegen eine Abfindung zum Verkauf ihrer Anteile zu zwingen. So wollen sie sich die Tochtergesellschaften komplett einverleiben.

HB DÜSSELDORF. "Wir bereiten jetzt schon Squeezeouts für mehrere Firmen vor", sagt Hans-Ulrich Wilsing, Partner der Anwaltskanzlei Linklaters Oppenhoff & Rädler in Köln. Auch die Frankfurter Anwaltssozietät Clifford Chance Pünder berät mehrere Firmen, die planen, sich von kleinen Anteilseignern zu trennen. Als eines der ersten Unternehmen dürfte Systematics die Neuregelung nutzen. Auch wenn es offiziell nicht bestätigt wird, plant die Muttergesellschaft EDS, ihre Tochter mit Hilfe des Squeeze-out von der Börse zu nehmen. Auch bei Kiekert dürfte es recht schnell zu einer Zwangsabfindung kommen. Zuvor muss der Eigner Schroder Venture freilich seinen Anteil von 93 % auf 95 % steigern. Die Unternehmen selbst wollen bisher nicht sagen, ob sie planen, ihre Kleinstaktionäre zum Verkauf zu zwingen. Man warte das Gesetz erst einmal ab und prüfe es dann, heißt es von ABB, MAN, VW, Metro und anderen Aktiengesellschaften.

Viele Firmen machen Übernahmeangebote

Allerdings haben viele Firmen bereits Übernahmeangebote gemacht, um an den verbliebenen Streubesitz heranzukommen. Analysten der Deutschen Bank vermuten, dass den ausgeschlagenen Angeboten Zwangsmaßnahmen folgen werden. Zum Beispiel die französische Alcatel und ihre deutsche Tochter SEL: "Unsere ehemaligen Mitarbeiter werden sich freiwillig nie von ihren Aktien trennen", sagt eine Alcatel-Sprecherin. Die BHF-Bank sieht die Situation ähnlich. Der holländische Finanzkonzern ING, der 98 % der BHF besitzt, will im November aber noch ein freiwilliges Abfindungsangebot vorlegen. "Es macht einfach keinen Sinn, mit 2 % an der Börse gehandelt zu werden", sagt Sprecher Wilhelm Burmester. Im nächsten Jahr könne die Anwendung der Zwangsmittel überlegt werden.

Insgesamt kommen mehr als 30 Firmen für ein solches Delisting via Zwangsverkauf in Frage: von Audi bis zu Dea, von Pirelli bis zu Nestlé Deutschland. In allen Fällen stehen Kleinaktionäre einem Großanteilseigner gegenüber – und können ihn ganz schön piesacken. So ziehen Audi-Aktionäre VW wegen der Gewinnabführung vor den Kadi, Vodafone muss sich stundenlang auf Hauptversammlungen vor verbliebenen Mannesmännern rechtfertigen, und die Anteilseigner von Alcatel SEL verhindern die komplette Fusion mit der französischen Mutter.

Zu hohe Kosten durch "Restaktionäre"

Lästig sind auch die Kosten für Börsenlisting, Pflichtanzeigen, Geschäftsbericht und Hauptversammlungen. "Der Minderheitenschutz ist in Deutschland bislang viel zu überzogen", meint Rechtsanwalt Wilsing. "Es wird Zeit, dass wir uns internationalen Standards angleichen." Wissenschaftler von der Universität Witten-Herdecke erwarten, dass das Gesetz Impulse für den Umbau der Deutschland AG bringt. Übernahmen würden damit attraktiver.

Ein Gegner des Squeeze-out ist Ekkehard Wenger, Wirtschaftsprofessor an der Universität Würzburg und Schrecken vieler Vorstände auf Hauptversammlungen. Die Methode der Zwangsabfindung sei indiskutabel: "Erst enteignet man die Aktionäre, und dann bestimmt der Hauptaktionär auch noch die Höhe der Abfindung", sagt Wenger, der selbst an Gesellschaften beteiligt ist, die unter die neue Regelung fallen könnten.

Laut Gesetzesvorlage können die Minderheitsaktionäre die Höhe der Barabfindung jedoch anfechten. Dem Verkaufszwang müssen sie sich allerdings fügen. Wenger fordert, dass die Abfindung zwischen Groß- und Kleinaktionär ausgehandelt werden muss. Transparenz ginge dabei trotzdem verloren, klagt er: "In Wahrheit wollen sich die Unternehmen nicht länger in die Karten schauen lassen."
@alle

um nicht missverstanden zu werden, ich vertrete wie ihr ja auch nachlesen könnt schon lange die These das BH Audi gekauft hat.

Es grüßt the dreamer, der Audi in allen Formen mag. Als Auto, als Aktie im eigenen Depot und als Beteiligung des ES)
@the dreamer

Solche Preise wird er sicherlich nicht bezahlt haben; ich halte Bolko nicht für schwachsinnig, sondern lediglich für unausstehlich arrogant und überheblich!!!!!

Meine Schätzung des Einstandspreis liegt bei 160 Euro!!!!!


HaraldSM
Hallo Leute,

für mich als Aktionär ist es unerheblich ob der Vorstand arrogant oder überheblich ist-wichtig ist für mich das Bolko gute Anlagen für unser Kapital findet.

Siehe in der Vergangenheit Bayerische Vereinsbank, Lukoil, Vimpel, Rhenag usw.

Aber mit Audi könnte er alle bisherigen Anlagen übertreffen.

Es grüßt Dagobert Bull
zum nachdenken für unsere "dauerbesserwisseregalwasbolkomacht".

siehe süddeutsche zeitung:

köln: bei ford hat die hv beschlosssen die minderheitsaktionäre von zuletzt noch 0,15 % abzufinden.
die barabfindung beträgt !!! 640 euro !!!
ford..... na ja in 2000 215 mio euo verlust und 2001 80 mio euro verlust. in 2002 will man wieder schwarze zahlen schreiben!!
da sieht die situation bei audi wohl anders aus.

warum die abfindung?? alleine die hv und der geschäftsbericht kosten rund 300.000 euro pro jahr. und eine 100% tochter kann einfacher geführt werden.

ist bolkos info zu diesem zeitpunkt noch ein zufall???
vw hat ausser bolko nur noch 0,51% abzufinden.
die erholung der autoindustrie wird für das jahr 2003 vermutet. vw wäre schön dumm für die abfindung auf einen boom bei der autokonjunktur zu warten.
na ja.. und sind wir doch mal ehrlich, es gibt einfachere aktionäre als bolko hoffmann oder??

und unser "ichguckschon200jahreinmeinrealtimesytem" (hat das jemanden interresiert??) wird sicher feststellen das der kurs ende mai bei ford noch um 300 euro lag.

die momentanen audi kurse sind bei einer abfindung sicher nicht relevant. (ob bolko also 100 oder 160 euro gezahlt hat ist nicht so wichtig. hauptsache dabeisein!!)

schönen sonntag noch
cx650
Hallo Leute,

wer hat denn da gerade St.222 Stämme zu €18,55 gekauft??

Es grüßt Dagobert Bull
doch nicht etwa vorsicht "ich gebe protest zu protokoll" falle. (muss sowas wie eine hassliebe sein)

gruß
cx650
@ alle

Schau mal einer an der Hintergrund schwenkt teilweise auf unsere Linie ein:

http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/threadpag…

Es grüßt the dreamer
@ the dreamer

...in seinem stillen Kämmerlein hängen auch jede Menge Bolko-Poster, nur würde er das nie zugeben...

;-)
@CX650

...Bolko`s und restlichen 0,51% abzufinden. Das ist nicht ganz richtig, denn VW hat mit Bolko seinerzeit "um die Wette" gekauft. Also wenn Bolko 215.000 hat, hat VW minimum 100.000 (wenn nicht mehr). Und wenn die Steuerfrist nach einem Jahr abgelaufen ist, kann "man" mit wenig Einsatz
Audi zurück in alte Höhen treiben und steuerfrei abgefunden werden. Er ist schon ein Cleverle, unser Bolko...
@snoopy9

Mir ist nicht klar, darf VW noch über die Börse kaufen?? Bei Rhenag hat der Großaktionär auch nicht gekauft.

Evtl. kennt sich auch jem,and anderes mit dieser MAterie aus, denn meiner Meinung nach müßte dann VW an alle ein Abfindungsangebot richten. Bin mir aber nicht sicher.

Es grüßt the dreamer, der zwar kein Bolko Poster in seinem Kämmerlein hängen hat, aber unteranderem eine ES-Aktie
und wieder lasse ich den träumen ihren freien lauf......

ford ag 2001 in teuro:
umsatz 16,3 mrd, fehlbetrag 80mio, bilanzsumme 5,4 mrd, cash-flow 1,4mrd.


audi ag 2001 in teuro:
umsatz 22 mrd, erg.nach steuern 769 mio, bilanzsumme 11,2 mrd, cash-flow 2,4 mrd

also ford hat ein gez. kap. von 185,37 mio euro
und audi hat ein gez. kap. von 110,08 mio euro

daten ohne gewähr kann jeder selber prüfen!!

ich kann mir mit meiner kurzzeitrealtimbildung nicht erklären wie audi unter der ford-abfindung gehandelt werden kann.

hier spricht doch alles (wenn dann) für eine ... abfindung (ich trau es mir gar nicht schreiben).
audi hat ein um ca. 40% geringeres gez. kapital bei gleichzeitig 100% höheren bilanzsumme.

schönes träumen...
cx650
@cx650

Ich glaube du hast jetzt auch die Erfahrung gemacht, wie schön träumen sein kann. Ich persönlich würde mich schon über eine Abfindung in Höhe der Fordabfindung erfreuen, hätte aber auch nichts gegen etwas mehr.

@alle

Jetzt stellt euch nur mal vor es käme auch noch etwas mehr Bewegung in die Altbank-Geschichte. Durch das Versterben von Herrn Knappersbusch besteht hier auch Handlungsbedarf.

Es könnte doch noch ein schöner Sommer werden, auch wenn heute einer gegangen ist.

Es träumt the dreamer
@ the dreamer und cx650

Ein gewisser jemand, ihr vermutet schon richtig wen ich meine, hat mich mal hier vor nicht all zu langer Zeit als dreamer2 betitelt. Dem habe ich nur folgendes hinzuzufügen:

11.September 2001-> Massiver Einstieg Bolkos in kurzfristiege Anlagen (Massive Ausweitung des Aktienanteiles im Umlaufvermögen)-> DAX stieg von 3500 auf 5400 im Top-> Hier wird Bolko Anfang 2002 auch schon dicke Gewinne realisiert haben-> Wetten? ;-)

Die Frage ist nur, wie oft und wie tief er ins Klo gegriffen hat.

;-)

Alles in allem sieht es sehr sehr gut aus für den ES. Denke aber, daß wir im Zuge der allgemeinen Depression noch günstigere Einstiegskurse sehen werden.
@gerd4

Das er hinundwieder auch ins besagte Becken greift, streitet hier doch niemand ab. Die Frage ist ja nur mit wieviel er daneben liegt. Wenn ich zum Beispiel mir die IG ansehe so liegt er dort mit 1 Mio Euro im Minus (dürfte schon letztes Jahr größtenteils abgeschrieben worden sein). Ich glaube aber nicht wie hier hinundwieder vermutet wird, das Bolko mit 2 stelligen Millionen Beträge in NM-Werte investiert, dafür ist er zu konservativ. 1-3 Mio ist gut möglich aber nicht mehr.

Was mir auch immer aufgefallen ist über die IG Beteiligung gab es immer kritische Stimmen aber über die coba1870 nie, obwohl die Banken doch in diesem Zusammenhang auch viel Mist gebaut haben. Wieso wird hier von den Kritikern eigendlich mit zweierlei Maß gemessen.

Zu deiner Wette, dieses hat doch Bolko auf der HV schon fast bestätigt, mit der Aussage das es in 2002 bis zu diesem Zeitpunkt gut aussehen würde.

Es grüßt the dreamer
Aus neuem ES:
Aufruf an Commerzbank AG von 1870-Aktionäre
Die ES-AG betont, daß sie die Commerzbank AG von 1870 reaktivieren will und nicht beabsichtigt, ihr knapp 47%iges Paket zu veräußern.
Dennoch bittet sie bis zum 24.7. um Mitteilung, wer Aktionär dieser Bank ist. Hintergrund ist, daß ein brit. Investmentfonds der ES AG eine Kaufofferte unterbreiten will, wobei man eine maximal sichere HV-Mehrheit anstrebt.

Spekulationen gefällig ???

mfG Kreische
muss man so einen aufruf nicht in im bundesanzeiger oder irgend einem königlichbayerischen oberamtsblatt machen??

gruß
cx650
Was ist denn los ; merkt keiner was ? Es kommt endlich wieder Bewegung in die Geschichte !!!!!!

NN
Ja, merkt ihr denn wirklich nicht´s ??

Wenn es spannend wird, seid ihr verschwunden.

DA GEHT BALD DIE POST AB !!!!!!!!!

Euer NN
... kein Wunder! Spucke weg, Sprache verschlagen, ohnmächtig vor Glück...
vielleicht hören wir demnächst von Bolko: was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, - her mit den ?00.000.000 EUR !!!
Mir solls recht sein.

mfG Kreische
an gerd4

Ich bin seit 1996 Aktionär und lese diesen Thread seitdem.
Du bist nicht so lange dabei.
Also keep du cool.!!
Aber ich kenne Bolko.
Mein Fazit auf die kleinen und ungewöhnlichen Statements seinerseits im ES :

DA IST `GEWALTIG WAS IM BUSCH`

NN
Das kann ja jeder behaupten. Für mich sprechen Fakten:

Username: nnamreh
Registriert seit: 02.01.2002
User ist momentan: Offline
Letztes Login: 17.07.2002 23:47:07
Threads: 2
Postings: 18
Interessen keine Angaben


Username: gerd4
Registriert seit: 27.04.1999
User ist momentan: Offline
Letztes Login: 17.07.2002 22:45:13
Threads: 4
Postings: 253
Interessen keine Angaben
@gerd4

Wie war doch nochmal der Name des Teilnehmers hier mit den vielen ID`s, evtl. braucht er jetzt mal eine neue für positive Postings.

Ich werde Bolko jetzt aufjedenfall ein Fax schicken, mit der Nummer von meiner Coba1870 Aktie, mal schauen was er meint. Wobei ich sie eigendlich garnicht verkaufen will, denn ich habe sie schon fast 20 Jahre.

Es grüßt the dreamer
@ the dreamer

Scheint so, als ob unser Freund seine Ordergröße geändert hat(333 Stück). Er hat wohl mit seinen anderen Investments einfach kein Glück!

;-)
Hallo the dreamer,

kannst Du vielleicht die aktuelle Satzung der Commerzbank v. 1870 anfordern, auf die Du als Aktionär ein Recht hast?

Hintergrund meiner Bitte:

Sollten sich aus der Satzung keine Sonderregelungen hinsichtlich der Beschlussfähigkeit des Aufsichtsrates ableiten lassen, so gilt das Aktiengesetz. Es muss dann eine a.o. Hauptversammlung einberufen werden, durch die ein beschlussfähiges Gremium wiederhergestellt wird.

Grüsse
Fortunado
@FORUNADO

Wo bekomme ich denn die Adresse der Altbank her, auf der Aktie steht nur Hamburg.

Desweiteren hat BH auf einer HV mal sinngemäß gesagt, das bei der Altbank das alte Aktiengesetz gelten würde. Aber in dieser Materie kenne ich überhaupt nicht aus. Im ES 29/2002 Seite 4 stand jedoch wörtlich

".....1870 ist das Aufsichtsratsmitglied Knappersbusch verstorben, so daß die zwei verbleibenden AR-Mitglieder lt. Satzung nicht beschlußfähig sind."

Ich verstehe das so das jetzt ein neues Aufsichtsratsmitglied gewählt werden muß und wer da den Kandidaten mitaussucht dürfte auch klar sein.

Es grüßt the dreamer
@all

... vielleicht wurde die britische Fondsgesellschaft ja von der Commerzbank angetriggert, mal beim ES vorstellig zu werden ???

Ich glaube nämlich nicht, daß bei den Angelsachsen die Altbankproblematik schon immer auf der Tagesordnung stand ....
Hallo the dreamer,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Da Bolko geschrieben hat, "dass die zwei verbliebenen AR - Mitglieder lt. S a t z u n g nicht beschlussfähig sind", muss nach dem z. Zt. gültigen Aktiengesetz eine ausserordentliche Hauptversammlung einberufen werden, die dann dann einen neuen Aufsichtsrat bestellt.

Über das alte Aktiengesetz kann ich heute auch noch nichts sagen. Es müsste aber zum gleichen Ergebnis führen.
Trotzdem werde ich morgen in der Firma einmal recherchieren.

Grüsse aus dem sonnigen Köln ( leider noch im Büro )

Fortunado

PS: Gibt es hier vielleicht eine Zusammenhang mit der geplanten Kaufofferte des Investmentfonds? Beides ( Kappersbusch und Investmentfonds ) erfolgte doch sehr zeitnah und offensichtlich besteht auch ein Z e i t d r u c k.

Warum müssen die Mitteilungen der Cobk v. 1870-Aktionäre an den ES sehr kurzfristig bis zum 24.07.2002 erfolgt sein???
@FORUNAO

25 km östlich von Köln scheint auch noch die Sonne, aber vielleicht geht ja demnächst die Sonne über D`dorf auf.

Evtl. ist die Vermutung von Kater Paul garnicht so verkehrt und die Commerzbank neu muß aufgrund des vakanten AR-Posten aktiv werden, oder eine Bank wittert nun die Chance einer feindlichen Übernehme, wenn sie in den Besitz der Altbank kommen kann??

Es grüßt the dreamer
Mit dem Ableben von Knappertsbusch hat sich doch der Prozess um Einberufung einer HV der CoBank alt erledigt.
Bolko ist somit einen GEWALTIGEN Schritt weiter.
Für dieses Verlangen braucht er jetzt keine Gerichte mehr zu bemühen.

Hatten wir nicht alle auf diesen ersten Erfolg gewartet ?

Das Übernahmeangebot einer englischen Adresse beweist darüber hinaus daß die CoBank alt erhebliches `Gewicht` besitzt, was die CoBank neu doch immer bestreitet.

Also, es wird spannend; innerhalb nächster Zeit wird sich viel tun.
Bolko ist wahrscheinlich z.Zt. in Hochstimmung, und das zu recht !!!


NN
@Gerd4

Ich bin keineswegs der, den du hinter meiner Adresse vermutest.
ich bin weder `Vorsicht Falle` noch `Hintergrund` noch sonstwer.
Dreh die Buchstaben meiner ID einfach um, und somit heiße ich Hermann
Ich bin, wie gesagt, Altaktionär des Effecten Spiegels.
Ich habe sämtliche Kapitalerhöhungen mitgemacht, sämtliche HV`s besucht ( der Motorradfahrer ) und den langsamen, nervenaufreibenden Abwärtstrend durchlitten.

Aber jetzt sehe ich Aufwind !!!!!!!


NN
@ Hermann

Die Vermutung, daß Du vielleicht vf bist kommt von the dreamer, nicht von mir. Ich will Dich auch gar nicht verdächtigen oder sonst was. Ich wollte nur ein bissel auf die Bremse treten. Schon zu oft haben wir (hier meine ich alle ES Aktionäre) gedacht "Jetzt gehts los".

Ich hab aber nichts dagegen, daß es jetzt endlich losgeht (Hab auch noch ein bissel nachgelegt ;-))

;-)

P.S. Ich bin nicht in einem solchen Alter, daß ich schon 1996 Aktionär der ES AG hätte sein können. Ich bin es erst seit 1998. Dennoch lange genug denke ich, um zu den "Alten" gezählt werden zu können.
Hallo Leute,

auch ich glaube, daß es aufgrund der Entwicklungen bei der Coba-Alt in nächster Zeit sehr spannend um unsere Aktie werden kann.

Ich werde Bolko eine Kopie meiner Coba-Alt Aktie senden und Ihn fragen, ob er nicht in einer der nächsten Ausgaben die genaue Investitionshöhe für die Audi-Beteiligung veröffentlichen kann.


Es grüßt Dagobert Bull
bin seit anfang an dabei
und es ist wieder mal soweit dass sich etwas anbahnt
@ Katerchen

Schön zu sehen, dass Du ausser unserer "Perle" Cherno auch noch Bolko-Jünger bist :D:D:D

@ alle

Mit dem Aufruf an alle Coba-Alt-Aktionäre kann ich so recht nichts anfangen. Ich dacht die HV-Mehrheit wäre auch ohne die wenigen freien Aktionäre (wie Dago) gesichert ??

Die Vorstellung Bolko könnte seine Coba-Alt-Anteile einem engl. Investmentfonds überlassen, halte ich für abwegig. Wir so viel Zeit und Geld in eine Sache oder Idee wie die Commerzbank von 1870 steckt, der will auch den Sieg auf ganzer Linie ... er wisst schon ... ganzseitige Anzeigen in überrregionalen Zeitungen, Einladung zu n-tv, Reputation eben.

Ich glaube es stinkt Bolko gewaltig, dass er von der Bankenlobby als "Klotz am Bein", "Querulant" oder schlimmeres betitelt wird. Wie hat die Commerzbank-Rechtsabteilung mal geschieben "Herr Hoffmann hat mit seinem Vorgehen seinen Lästigkeitswert erhöht" ... das sagt alles ... ;););)

Nach dem Tod von Knappersbusch kann er bzgl. der Einberufung der HV evtl. einen TEIL-Sieg erringen, die Schlacht ist aber noch lange nicht gewonnen!!!

Gruss
Stockpicker
Ein Teilsieg würde unserer Aktie ja zumindest zu diesem Teil Auftrieb verleihen, und das in dieser tristen Zeit. Und es gibt noch zu bedenken, daß man durch die Aktivierung der Co-bank alt auch vor Gericht beweisen könnte, daß man diese Firma nicht abschreiben kann und Sie auch gewisse Rechte hat, welche Ihr einfach nur weggenommen wurden, um es mal einfach auszudrücken.
Solange der Altersstarrsinn nicht ueberhand nimmt und die Hoffnung stirbt zuletzt. Auch Dividenden sind immer gern gesehen, so auch hoffentlich fuer naechstes Jahr.
Hallo ES Freunde!

Merkwürdig was für neue Leute hier auftauchen. Beispielsweise 174 der behauptet seit anfang an dabeizusein.
Bei was? Seine bisherigen Beiträge handelten von Steuerfragen. Ich gehe davon aus, das Dadi Dir einige Vorzüge überschrieben hat, weil er die dicke Dividende sonst versteuern muß. Ich denke auch das Bolko uns scheibchenweise füttert. Dies ist seine Art. Er ist jedenfall nicht mehr als Käufer im Markt bei diesen kleinen Stückzahlen. Bin schon auf den nächsten 2 Zeiler gespannt.

Ich wünsche ein schönes Wochenende.
WOR
@ alle

Schön einige "Neue" an board begrüßen zu können.

Der Kurs bewegt sich auch heute mal in die richtige Richtung. Und das bei dem Marktumfeld.

Zum Glück gestern noch mal nachgekauft ;-)

;-)

P.S. Mal sehen, ob in irgendeiner Zeitung oder Börsenbrief nächste Woche eine Notiz zu unserer Aktie steht. Wundern täte es mich nicht.
Hi, Stocki!

...ja,ja, nur hat sich unsere Perle wieder in ihre Auster zurückgezogen, da muß man - so scheint`s - Geduld haben!
Und was Bolko anbelangt: In Treue fest ... trara! trara! ....

Miau!
@ Katerchen

Mal sehen welche unserer "Perlen" zu erst die 100 € Hürde nimmt ... dann geb ich eine Runde Sheba aus !!! ;););)

Gruss
Stockpicker
ob der tod von knappersbusch und ein kaufangebot von irgendeiner seite ein zufall ist (eigenartiges timing)??

bolko sagte auch mal: "wenn ich ein geschäft machen kann, dann mache ich ein geschäft."

also ist das nur eine frage des preises.
die commerzbank selbst wird schlecht ein angebot machen können. wenn sie bolko los werden wollen, geht das nur über (z.b. englische) umwege.
sie machen sich vor gericht lächerlich, wenn man behauptet die altbank ist wertlos, und gleichzeitig bietet man x-mio als kaufangebot.

gruß
cx650

(warte auf den thread mit dem titel "wird die commerzbank-abfindung den gewinn aus dem audi-deal übertreffen)
@cx650

Warum sollte die Neubank ein Übernahmeangebot für ".. eine maximal sicher HV-Mehrheit.." (zitat ES 30/02) abgeben, denn sie besitzt doch schon 37 - 38% der Aktien. Auf dem freien Markt sind noch nur vereinzelte Stücke zu bekommen, wie gestern 9 Stück.

Aber für einen Aufkäufer der Commerzbank wäre dieses interessant, denn z.Z. kostet die Coba Neu nur noch ca 7 Mrd Euro im Vergleich zu Ihrem Hoch in 2000 waren es noch über 20 Mrd Euro. Ein potenzieller Aufkäufer würde also selbst wenn er 1 - 2 Mrd für die 47% zahlen würde noch ein gutes Geschäft machen.

Ich glaube ich bin mal wieder am Träumen, aber hinundwieder erfüllen sich auch Träume. Ich erinnere mich nur an meinen Traum das BH Audi kaufen würde und was verkündet er Monate später.

Es grüßt the dreamer, der auch hofft das dieser Traum war würde, aber ich traue mich nicht auszurechenen was wäre wenn auch dieser Traum Wirklichkeit werden sollte.
Hallo CX650,
auch für mich ist es kein Zufall, dass kurz nach dem Ableben Knappertsbuschs ein Investmentfonds als Interessent für das Cobk v. 1870-Paket auftaucht. Dies kann nur bedeuten, dass eine a.o. HV bei der Altbank in greifbare Nähe rückt - mit all ihren für uns positiven Konsequenzen.
Wenn ich nur alleine an die Publicity in den Medien denke, so könnte dies dem Bekanntheitsgrad der ES-Aktie zum Durchbruch verhelfen. Ein solches Ereignis kann auch eine bankenfreundliche Presse nicht "verschweigen". Die entsprechenden Schlagzeilen habe ich mir gerade vorgestellt, aber sie sind zu schön und zu träumerisch, um sie hier einzustellen.

Für äusserst unwahrscheinlich halte ich es jedoch, dass die Commerzbank neu hinter dem Investmentfond steckt.
Denn die Prozesse Bolkos gegen die Neubank sind reine Gutachter-Prozesse, die dem Rechtsempfinden der jeweiligen Richter einen grossen Spielraum lassen.
Im Klartext: Würde ich die Gutachten der Commerzbank lesen, würde alles für mich logisch und schlüssig klingen. Würde ich jedoch die Gutachten des ES lesen, komme ich zu einem ganz anderen Ergebnis.
Was ich damit sagen will?
Nun, sollte die Commerzbank hinter dem Investmentfond stecken, so kann man dies nicht ewig unter der Decke halten.Die Commerzbank würde erheblich an Glaubwürdigkeit ("Altbank ist wertlos" ) verlieren, was letztlich bei dem jeweiligen Richtern als "Zünglein an der Waage" den Ausschlag geben könnte.

Hallo the dreamer,
die Rechnng Deines Traumes ist einfach; dies wären mal schlappe 250 - 500 Euro je ES-Aktie. Jedoch leider wird dies ein Traum bleiben, denn dafür müsste Bolko den Prozess um die Zeichennutzung vor dem Europäischen Gerichtshof für sich entscheiden. Aber bis das entschieden wird, können wir alle noch 3-5 Jahre träumen.
Eine Kaufofferte in der Grössenordnung wird es nie geben. Denkbar für mich sind jedoch 100-300 Mio Euro. Ich erinnere mich, hier im Board gelesen zu haben, dass Bolko vor Jahren ein Angebot in der Grössenordnung von 100 Mio DM lächelnd abgelehnt hat. Und das Paket wird mit der Zeit wertvoller, da auch die Luft für die Commerzbank immer dünner wird, je mehr wir uns dem Europäischen Gerichtshof nähern.
Zum anderen steigert natürlich auch eine bevorstehende HV bei der Cobk v. 1870 den Paketwert deutlich.

@alle ES-Freunde

Schöne Grüsse von Fortunado, den 2 ganz andere Fragen im Zusammenhang mit der geplanten Kaufofferte beschäftigen, dem aber im Moment die nötige Zeit fehlt, näher darüber nachzudenken. Vielleicht heute abend oder morgen.
@Fortunado

vergiß bitte nicht die Berliner Commerzbank die laut den bekannten Akten, niemals an die Neubank übertragen wurde. Desweiteren werden ja immer noch Prozesse durch andere Personen bzgl. der Rückgabe von Grundstücken in der ehemaligen DDR geführt. Sollte dort irgendwann ein positives Urteil kommen so hätte dieses auch erhebliche Auswirkungen auf die Altbank. Denn diese hatte früher sehr viele Filet-Grundstücke in den Städten der ehemaligen DDR, diese Entschädigungszahlung wäre alleine schon ein rießiger Posten.

Es grüßt the dreamer, der mal wieder alles durch die rosarote Brille sieht
@dreamer
die es-anteile sowie die 37% der neubank reichen womöglich aus um den rest abzufinden.
die hv der altbank müsste wie beim e-s die aktienwährung auf neuesten stand bringen. alle aktionäre müssen sich melden, umstellung auf stückaktien, die alten aktien sind nach einer frist wertlos.
damit könnte der e-s und die neubank an die 95% halten. und die neubank könnte das problem endgültig lösen.
oder bolko hat die sichere mehrheit.


gruß
cx650
@cx650
Das macht irgendwie keinen Sinn. Die Neubank würde mit den Bolko-Anteilen rund 84% der Anteile besitzen und somit die Altbank wieder kontrollieren. Ein Squeeze-Out der paar Kleinstaktionäre ist völlig unnötig, da nur ein Mehrheitsaktionär der Neubank gefährlich werden kann ( dies hat Bolko selbst mehrfach betont ).
Ich bleibe dabei: die Neubank steckt nie und nimmer hinter dem Investmentfond:
1. Warum der Aufruf an die Aktionäre der Altbank, um maximale Sicherheit bzgl. der
HV-Mehrheit zu erlangen? Die HV-Mehrheit hätte die Neubank mit den ES-Anteilen( vgl. Posting von the dreamer ) ohnehin.
2. Angenommen, Bolko würde ein Angebot ablehnen und seine Recherchen würden zu dem Ergebnis führen, dass die Neubank dahinter gesteckt hat:
Dies wäre vor den Gerichten für Bolko schon ein "halber Matchball".

Die Neubank schliesse ich daher persönlich vollkommen aus.

Gruss
Fortunado
@alle

Ich wundere mich jetzt immer mehr. Jetzt finde ich durch Zufall über Google (commerzbank altbank) den einen Link der mich zu späterem Ergebnis führt. Es handelt sich hierbei um die Urteilsbegründung des OLG Frankfurt vom 29.11.2001. Es handelt sich hier um das Verfahren des Namensrechts. Es verwundert mich sehr das dieses Urteil im Netz liegt. Da google mir den Link nicht immer anzeigt habe ich auch den Inhalt hierrein kopiert. Ein Interessanter Satz besagt das die Neubank auf Schadensersatz in Höhe von 1% des Umsatzes verklagt wird und man von mindestens 1 Milliarde DM Umsatz pro Jahr ausgeht.

Hier nun der Link:


www.justiz.hessen.de/.../bdff7908da9fe259c12569c3003b0611/ b6c8a2167a459673c1256b65004745cf/$FILE/06U13000.pdf


Hier die Urteilsbegründung:

6 U 130/00
3/11 O 51/99
LG Frankfurt am Main
Verkündet am 29.11.2001
OBERLANDESGERICHT FRANKFURT AM MAIN
IM NAMEN DES VOLKES
URTEIL
In dem Rechtsstreit
der Firma E.-S. AG, vertreten durch den Vorstand ...
Klägerin und Berufungsklägerin,
- Prozessbevollmächtigter: ... –
g e g e n
die Firma Commerzbank AG, vertreten durch den Vorstand ...,
Beklagte und Berufungsbeklagte,
- Prozessbevollmächtigter: ... –
hat der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main
6 U 130/00 - 2 -
durch die Richter am Oberlandesgericht ...
aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 29.11.2001
f ü r R e c h t e r k a n n t :
Die Berufung gegen das am 28.04.2000 verkündete Urteil der 11. Kammer
für Handelssachen des Landgerichts Frankfurt am Main wird auf Kosten der
Klägerin zurückgewiesen.
Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.
Der Klägerin wird nachgelassen, die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung
in Höhe von 25.000,-- DM abzuwenden, sofern nicht die Beklagte vor der
Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet.
Die Sicherheitsleistungen können auch in Form einer unbefristeten, unwiderruflichen,
selbstschuldnerischen Bürgschaft eines inländischen, als Zoll- und
Steuerbürge zugelassenen Kreditinstitut erbracht werden.
Wert der Beschwer der Klägerin: 500.000,-- DM
T a t b e s t a n d :
Die Klägerin verlangt von der Beklagten im Wege der Teilklage Schadensersatz für die
unberechtigte Nutzung des Kennzeichens „Commerzbank“ in den Jahren 1958 – 2000.
Die Klägerin ist seit September 1996 Aktionärin der Commerzbank AG von 1870 (im
folgenden als Altbank bezeichnet). Sie hält derzeit etwa 45 % des Grundkapitals der
Altbank.
Auch die Beklagte ist Aktionärin der Altbank und derzeit, spätestens seit 1996, mit nicht
mehr als 37,86 % an dieser beteiligt.
6 U 130/00 - 3 -
Die Altbank wurde 1870 unter der Firma Commerz- und Discontobank in Hamburg gegründet
und zählte bis in die 40er Jahre neben der Deutschen Bank und der Dresdner
Bank zu den drei deutschen Großbanken. Zugunsten der Commerz- und Privat-Bank
Aktiengesellschaft Berlin, einer Zweigniederlassung der Altbank, wurde am 24. April
1939 das Warenzeichen „Commerzbank“ in die Zeichenrolle des Reichspatentamtes
eingetragen, und zwar ausschließlich für Druckereierzeugnisse.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Altbank durch Verordnungen der amerikanischen,
französischen und britischen Militärregierungen aus den Jahren 1947 und 1948
verpflichtet, ihre Geschäftsstellen in insgesamt neun Gruppen (Filialen) aufzuteilen. Diese
blieben rechtlich unselbständige Teile der Altbank, mussten jedoch wie unabhängige
Kreditinstitute geführt werden. Keine der Filialen durfte auf eine andere Einfluss ausüben,
jedoch hafteten alle Filialen untereinander für die Verbindlichkeiten der jeweils
anderen. In den Berliner Westsektoren waren seit April 1949 Bankneugründungen zugelassen.
Diese Möglichkeit nutzten die Filialgruppen der Altbank und gründeten im
Oktober 1949 die Bankgesellschaft Berlin AG als gemeinsame Berliner Tochter, die im
Dezember 1952 in Berliner Commerzbank umbenannt wurde. Von den Filialgruppen
selbst führte keine das Zeichen „Commerzbank“. Die Altbank hat sich seit der Bildung
der Filialgruppen im Bank-Neugeschäft nicht mehr betätigt.
Das Gesetz über den Niederlassungsbereich von Kreditinstituten vom 29. März 1952
(sogenanntes „Großbankengesetz“) zwang die Altbank, drei Nachfolgeinstitute auszugründen,
um zu vermeiden, dass die Bankaufsichtsbehörde ihr die Fortführung des Geschäftsbetriebs
im Bundesgebiet untersagt. Die Ausgründung wurde im Rahmen einer
Hauptversammlung am 25. September 1952 beschlossen. Bei den Nachfolgeinstituten
handelt es sich um die Bankverein Westdeutschland AG mit Sitz in Düsseldorf, die
Commerz- und Kredit-Bank AG mit Sitz in Frankfurt und die Commerz- und Disconto-
Bank AG mit Sitz in Hamburg. In den Anlagen A, B und C des Hauptversammlungsprotokolls
heißt es dazu jeweils, dass die Altbank „das gesamte Geschäft“ der jeweiligen
Filialgruppe in das betreffende Nachfolgeinstitut einbringt. Gemäß § 10 des Großbankengesetzes
darf das ausgründende Kreditinstitut nach Eintragung der Nachfolgeinstitute
in das Handelsregister Bankgeschäfte nur noch vornehmen, soweit sie zur Abwicklung
erforderlich sind. § 9 Abs. 1 des Großbankengesetzes bestimmt, dass jedem Ak-
6 U 130/00 - 4 -
tionär des ausgründenden Kreditinstituts Anteile an dem Kapital jedes der Nachfolgeinstitute
in dem Betrag zustehen, der seinem Anteil an dem Gesellschaftskapital des ausgründenden
Kreditinstituts entspricht. Zum Zwecke der Abwicklung waren von 1953 bis
Ende 1958 zwischen 51 und 73 Mitarbeiter bei der Altbank tätig; ihre Anzahl verminderte
sich bis Ende 1969 auf 21 Mitarbeiter und ist bis Ende 1977 auf 9 zurückgegangen.
Das Altbankengesetz vom 10. Dezember 1953 eröffnete den Berliner Altbanken, zu
denen auch die Berliner Commerzbank gehörte, die Möglichkeit der Zulassung zum
Bank-Neugeschäft, wenn entsprechendes Vermögen zur Verfügung stand (§ 4 des Altbankengesetzes,
Anlage B 14). Eine solche Zulassung ist bis heute nicht erfolgt.
Nach der Ausgründung führte die Altbank die Firmierung „Commerzbank AG“ zunächst
weiter. Mit Schreiben vom 20.06.1953 teilte die Commerzbank AG, Berlin, dem Deutschen
Patentamt mit, sie lege Wert darauf, dass der Warenzeichenschutz künftig nicht
für die Zweigniederlassung Berlin bestehe, sondern für die Zentrale der Commerzbank
in Hamburg und bat um entsprechende Umschreibung. Mit Schreiben vom 11. August
1953 stellte die Zentrale der Commerzbank in Hamburg einen entsprechenden Antrag.
Die Umschreibung erfolgte mit Wirkung vom 04. September 1953.
Das Gesetz zur Aufhebung der Beschränkung des Niederlassungsbereichs von Kreditinstituten
vom 24.12.1956 (sogenanntes „Zweites Großbankengesetz“) erlaubte es den
Altbanken und ihren Nachfolgeinstituten sich wieder zusammenzuschließen. Das Gesetz
eröffnete hierfür zwei Möglichkeiten. Die Nachfolgeinstitute konnten sich untereinander
zu einem Unternehmen zusammenschließen oder unter Einbeziehung der Altbank. § 1
Abs. 2 des Zweiten Großbankgesetzes sieht vor, dass die sich aus § 10 des Großbankengesetzes
ergebende Beschränkung für die Altbank entfällt, wenn sie sich mit ihren
Nachfolgeinstituten oder mit einem durch Vereinigung ihrer Nachfolgeinstitute gebildeten
Kreditinstitut vereinigt.
Die Nachfolgeinstitute der Altbank machten von der erstgenannten Möglichkeit Gebrauch
und vereinigten sich mit Verschmelzungsvertrag vom 16.10.1958. Es entstand
die Beklagte mit ihrer jetzigen Firma, die ihren Hauptsitz in Düsseldorf nahm.
6 U 130/00 - 5 -
Bereits zuvor, am 13. September 1958, hatte der Aufsichtsrat der Altbank den Beschluss
gefasst, dass die Altbank sich fortan „Commerzbank Aktiengesellschaft von
1870“ nennt und so den Weg für die Firmierung der Beklagten freigemacht.
Mit Schreiben vom 25. März 1960 wandte sich die Beklagte an das Deutsche Patentamt
und bat, bezüglich des Warenzeichens „Commerzbank“ in der Zeichenrolle eine
Adressenänderung vorzunehmen und als Hauptsitz Düsseldorf einzutragen. Nachdem
das Patentamt um Vorlage eines dies bestätigenden Handelsregisterauszuges gebeten
hatte, erläuterte die Beklagte mit Schreiben vom 11. Mai 1960, dass sie aus der Verschmelzung
der drei ausgegründeten Gesellschaften als Commerzbank Aktiengesellschaft
hervorgegangen sei. Daraufhin, mit Schreiben vom 15. Juni 1960, bestätigte das
Patentamt die Umschreibung des Warenzeichens auf die Beklagte mit Wirkung vom 8.
Juni 1960.
Am 9. Januar 1979 fand die bis heute einzige Hauptversammlung der Altbank nach der
Ausgründung statt. Sie verfügte zu dieser Zeit über ein Grundkapital in Höhe von
100.000.000 Reichsmark. Die Beklagte vertrat während dieser Hauptversammlung ein
Kapital in Höhe von 37.797.100 Reichsmark. Ein Beherrschungsvertrag zwischen der
Altbank und der Beklagten bestand und besteht nicht. Während der Hauptversammlung
wurde die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die Beklagte wegen
des Gebrauchs des Namens „Commerzbank Aktiengesellschaft“ erörtert. Ziffer 6 der
Tagesordnung lautete: „Ermächtigung des Vorstands zur Geltendmachung der Schadensersatzpflicht
gemäß §§ 117, 147 Aktiengesetz. Der Vorstand wird beauftragt, Lizenzgebühren
für den Namensgebrauch „COMMERZBANK Aktiengesellschaft“, die
Verwendung des dazugehörenden ehemaligen Firmenzeichens pp., ... gemäß den Bestimmungen
der §§ 117, 147 Aktiengesetz gegenüber der selben (jetzigen „Commerzbank
Aktiengesellschaft“) geltend zu machen und fristgerecht Klage zu erheben.“ Dieser
Antrag wurde bei Stimmenthaltung der Beklagten angenommen.
Mit Feststellungsurteil vom 19. Mai 1981 entschied das Landgericht Hamburg, dass der
Altbank gegen die hiesige Beklagte Ersatzansprüche gemäß Ziffer 6 der Tagesordnung
der Hauptversammlung vom 9. Januar 1979 nicht zustehen. Das Landgericht kam zu
6 U 130/00 - 6 -
dem Ergebnis, dass es den Nachfolgeinstituten und damit der Beklagten gestattet war,
den Namen und das Firmenzeichen der Altbank, also „Commerzbank“ zu benutzen.
Mit Schreiben vom 3. Oktober 1979 nahm die Altbank gegenüber dem Amtsgericht
Hamburg Stellung zu einem Antrag auf Bestellung eines Sonderprüfers gemäß § 142
Abs. 2 Aktiengesetz. In diesem Schreiben heißt es u.a.:
„... Der Firmenwert als Bestandteil des goodwills und damit das Recht zur Fortführung
der Firma „Commerzbank Aktiengesellschaft“ ist bereits anlässlich der von der außerordentlichen
Hauptversammlung unserer Gesellschaft am 25. September 1953 beschlossenen
Ausgründung von drei Nachfolgeinstituten auf diese übergegangen. Dieser
Übergang ist für unsere damaligen Aktionäre auch nicht entschädigungslos erfolgt, da
sie den vollen Gegenwert in Form von Aktien der fortführungsberechtigten Nachfolgeinstitute
erhielten. ... Für den Berliner Bereich war seit dem 15.12.1953 (§ 21 AltbG) nach
§ 4 AltbG eine Zulassung zum Neugeschäft möglich, wenn entsprechendes Vermögen
zur Verfügung stand. Diese Voraussetzung war indessen bei unserer Bank nicht gegeben.
Der Hinweis der Antragsteller auf das Auslandsvermögen der Altbank verkennt,
dass im Gebiet der sowjetisch besetzten Zone und in dem östlich der Oder-Neiße-Linie
liegenden Teilen des früheren Deutschen Reichs die Geschäftsstellen unserer Bank
geschlossen und die dort gelegenen Vermögenswerte enteignet wurden; das Auslandsvermögen
ging ebenfalls verloren. Im übrigen ergibt sich aus der vom Wirtschaftsprüfer
testierten und von der Bankenaufsichtsbehörde endgültig bestätigten Altbankenrechnung
auf den 01.01.1953, dass unsere Gesellschaft bereits damals faktisch keine realisierbaren
Vermögenswerte mehr besessen hat. Eine Zulassung zum Neugeschäft in
Berlin war folglich bereits deshalb nicht möglich, weil das Vermögen der Altbank zur
Erfüllung der im Altbankengesetz genannten Verbindlichkeiten bei weitem nicht ausreichte
(vgl. § 4 Abs. 1 AltbG).“
Mit Urteil vom 25.08.1998 wies das Landgericht Düsseldorf eine Klage der hiesigen
Klägerin gegen den Bankdirektor a.D. K., einem Aufsichtsratsmitglied der Altbank, ab,
mit welcher die Klägerin Schadensersatz wegen diverser Versäumnisse verlangte, u.a.
wegen der Duldung des unrechtmäßigen Gebrauchs von Firmennamen und Logo durch
die hiesige Beklagte. Wegen der Ausführungen des Landgerichts Düsseldorf hierzu
6 U 130/00 - 7 -
wird auf die Seiten 28-30 des Urteils (Bl. 274 ff. d. A.) Bezug genommen. Das Urteil
wurde mittlerweile vom Oberlandesgericht Düsseldorf bestätigt (Anlage B 13, Bl. 610 ff.
d. A.). Die hiergegen gerichtete Revision der Klägerin hat der Bundesgerichtshof (Aktenzeichen
II ZR 27/00) nicht angenommen.
Wegen derselben, in den Augen der Klägerin schadensbegründenden Umstände verklagte
sie die hiesige Beklagte vor dem Landgericht Frankfurt am Main, das die Klage
aus denselben Gründen abwies, wie das Landgericht Düsseldorf. Die hiergegen gerichtete
Berufung wurde von dem 21. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am
Main mit Urteil vom 7. März 2001 (Anlage BE 1) abgewiesen. Die Klägerin hat auch
gegen diese Entscheidung Revision eingelegt (Aktenzeichen I ZR 120/01).
Die Klägerin verlangt von der Beklagten im Wege der Teilklage Schadensersatz in Höhe
von 500.000,-- DM, den sie im Wege der Lizenzanalogie berechnet. Mit ihrem
Hauptantrag macht sie einen Schadensersatzanspruch der Altbank geltend, hilfsweise
verlangt sie den Ersatz eines eigenen Schadens in gleicher Höhe. Sie erachtet eine
Lizenzgebühr in Höhe von 1% des Umsatzes für angemessen und geht davon aus, dass
die Beklagte seit 1958 einen jährlichen Umsatz in Höhe von mindestens 1 Milliarde DM
erzielt hat. Für die Zeit vom 01.11.1958 bis 08.06.1960 macht sie einen Teilbetrag in
Höhe von 100.000,-- DM geltend, für die Zeit danach bis einschließlich dem Jahr 2000
einen Teilbetrag in Höhe von 400.000,-- DM.
Die Beklagte erhebt gegen sämtliche Schadensersatzansprüche die Einrede der Verjährung.
Die Klägerin hat behauptet, es sei zu keiner Zeit der Wille der Altbank gewesen, die
Rechte an dem Warenzeichen „Commerzbank“ auf die oder eines der Nachfolgeinstitute
zu übertragen. Sie hat in diesem Zusammenhang die Auffassung vertreten, es sei
den Nachfolgeinstituten sogar verboten gewesen, das Warenzeichen „Commerzbank“
zu verwenden. Da die Altbank das Warenzeichen „Commerzbank“ zu keiner Zeit übertragen
habe, sei die Beklagte bis heute nicht Zeicheninhaberin geworden.
6 U 130/00 - 8 -
Die Rechtskraft des Feststellungsurteils des Landgerichts Hamburg stehe der Zulässigkeit
der Klage nicht entgegen, weil dem Urteil ein Verfahren der Beklagten gegen die
Altbank und damit praktisch ein In-Sich-Prozess zugrunde gelegen habe. Es sei ein
Schauprozess gewesen, in dem die Altbank nicht die Möglichkeit zur effektiven Rechtsverteidigung
gehabt habe. Dies sei von der hiesigen Beklagten verhindert worden.
Überdies habe das Landgericht Hamburg sich nicht zu den warenzeichenrechtlichen
Fragestellungen geäußert.
Die Klägerin hat weiter behauptet, die Großbanken hätten bei den Beratungen zum
Zweiten Großbankengesetz von der Bundesregierung verlangt, in das Gesetz eine Bestimmung
aufzunehmen, wonach bei der Fusion der von den Großbanken ausgegründeten
Nachfolgeinstituten die fusionierten Nachfolgeinstitute die Firma der Altbank annehmen
konnten. Dies sei abgelehnt worden. Die Klägerin hat in diesem Zusammenhang
auf das Buch von Gall, Feldman, James, Holtfrerich und Büschgen „Die deutsche
Bank 1870-1995“ verwiesen, wo es auf Seite 532 (Bl. 561 d. A.) heißt: „Außerdem
machte vom Hofe Bedenken gegen den Vorschlag der Bankenvertreter geltend, die
Wiederannahme der alten Firmennamen durch die wiedervereinigten Institute ebenfalls
durch das Gesetz zu regeln.“ Dahinter stand die Befürchtung, dass die Nachfolgeinstitute
sonst möglicherweise die Aktionäre der Altbanken, das heißt die Restquoteninhaber,
für die Verwendung des Firmennamens entschädigen müssten. Vom Hofe meinte,
es sei nicht angängig, „der Altbank den Firmennamen, der das letzte ihr verbliebene
Aktivum sei, durch einen Gesetzgebungsakt zu nehmen.“
Die Klägerin hat ferner die Auffassung vertreten, die Beklagte habe während des gesamten
streitgegenständlichen Zeitraums einen beherrschenden Einfluss auf die Altbank
ausgeübt. Der gesamte Vorstand und der ganz überwiegende Teil des Aufsichtsrats
der Altbank, mit Ausnahme des Aufsichtsratsmitglieds Kahmann, sei mit Personen
besetzt worden, die von der Beklagten „installiert“ worden seien und gleichzeitig entsprechende
Funktionen bei der Beklagten ausgeübt hätten. Insoweit wird wegen des
Vortrags der Klägerin zu den einzelnen Personen auf ihren Schriftsatz vom 19. Januar
2000, Seite 50-55 (Bl. 418-423 d. A.) Bezug genommen.
6 U 130/00 - 9 -
Die Klägerin hat behauptet, die Altbank habe das Warenzeichen „Commerzbank“ auch
nach der Ausgründung noch benutzt. Sie hat gemeint, überdies könne die Altbank sich
die Benutzungshandlungen der Beklagten zurechnen lassen. Das Warenzeichen „Commerzbank“
könne Schutz nicht nur für Druckereierzeugnisse, sondern als bekannte Marke
auch über den Warenähnlichkeitsbereich hinaus in Anspruch nehmen. Im übrigen
habe die Beklagte das Zeichen auch für Druckereierzeugnisse wie Bücher, Broschüren
und Werbemittel genutzt. Ferner behauptet die Klägerin, die Altbank könne wegen ihrer
Berliner Filiale jederzeit wieder zum Bank-Neugeschäft zugelassen werden.
Die Klägerin hat weiter die Auffassung vertreten, die Beklagte könne sich nicht auf die
Einrede der Verjährung berufen, weil sie im kollusiven Zusammenwirken mit der Beklagten
durch eine Verschleierung der Sachzusammenhänge eine frühere Klageerhebung
verhindert habe.
Die Klägerin hat beantragt,
die Beklagte zu verurteilen, an die Commerzbank AG von 1870, Mainzer
Landstraße 193, 60326 Frankfurt am Main – hilfsweise an sie, die Klägerin –
500.000,-- DM nebst 5% Zinsen seit Rechtshängigkeit zu zahlen.
Die Beklagte hat beantragt,
die Klage abzuweisen.
Die Beklagte hat die Auffassung vertreten, der Klage stehe die Rechtskraft des Urteils
des Landgerichts Hamburg vom 19.05.1981 entgegen.
Die Altbank sei infolge der Ausgründung verpflichtet gewesen, das gesamte Geschäft
und damit auch das Warenzeichen auf die Nachfolgeinstitute zu übertragen. Diese Verpflichtung
sei durch die Umschreibung vom 15. Juni 1960 erfüllt worden. Bis dahin sei
die Altbank lediglich treuhänderisch zunächst als Inhaberin eingetragen geblieben.
Überdies sei das Warenzeichen der Altbank mangels rechtserhaltender Benutzung löschungsreif.
Sie, die Beklagte, benutze eigene „Commerzbank“-Kennzeichenrech-te.
6 U 130/00 - 10 -
Die kollidierten auch deshalb nicht mit dem Warenzeichen der Altbank, weil dieses lediglich
für Druckereierzeugnisse eingetragen sei.
Durch Urteil vom 28.04.2000 hat das Landgericht Frankfurt am Main die Klage abgewiesen,
und zur Begründung ausgeführt, etwaige Ansprüche der Klägerin seien jedenfalls
verjährt. Der Verjährungseinrede stehe der Einwand der Arglist nicht entgegen.
Gegen dieses Urteil, das der Klägerin am 16. Mai 2000 zugestellt worden ist, hat diese
mit einem am 16. Juni 2000 beim Oberlandesgericht eingegangenen Schriftsatz Berufung
eingelegt und diese nach entsprechender Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist
mit einem am 15.11.2000 eingegangenen Schriftsatz begründet.
In der Berufungsinstanz wiederholt die Klägerin zunächst ihr erstinstanzliches Vorbringen.
Sie stützt die von ihr geltend gemachten Schadensersatzansprüche nunmehr auch
auf die Firmenrechte der Altbank an der Bezeichnung „Commerzbank“. Unter Berufung
auf ein von Professor Dr. K.-H. F. (Anlage zum Schriftsatz vom 10.11.2000) erstattetes
Rechtsgutachten vertritt die Klägerin die Auffassung, die Altbank sei nach wie vor alleinige
Rechtsinhaberin des Unternehmenskennzeichens Commerzbank. Eine Rechtsübertragung
des Unternehmenskennzeichens Commerzbank an die ausgegründeten
Nachfolgeinstitute liege nicht vor. Bei der Ausgründung sei lediglich eine konkludente
Zustimmung der Altbank zu der konkreten Benutzung des Firmenbestandteils Commerz
in den Unternehmenskennzeichen der Nachfolgeinstitute erteilt worden. Die Verschmelzung
der Nachfolgeinstitute zu der Beklagten und die Inbenutzungnahme der Firma
Commerzbank Aktiengesellschaft stellten keine Erwerbstatbestände des Unternehmenskennzeichens
Commerzbank dar.
Darüber hinaus vertieft die Klägerin ihr Vorbringen zur Beherrschungsmacht der Beklagten
über die Altbank durch Personenidentität in den Leitungsorganen. Insoweit wird
auf ihre Ausführungen auf Seite 28 ihres Schriftsatzes vom 16. November 2001 (Bl.
1001 d. A.) verwiesen.
Die Klägerin beantragt,
6 U 130/00 - 11 -
die Beklagte unter Abänderung des Urteils vom 28. April 2000 zu verurteilen,
an die Commerzbank AG von 1870, Mainzer Landstraße 193, 60326
Frankfurt am Main – hilfsweise an die Klägerin – 500.000,-- DM nebst 5 %
Zinsen seit Rechtshängigkeit zu zahlen.
Die Beklagte beantragt,
die Berufung zurückzuweisen.
Die Beklagte vertritt unter Berufung auf ein von Professor Dr. Dr. h.c. mult. G. Sch. erstattetes
Rechtsgutachten (Anlage BE 3) die Auffassung, sie habe aufgrund der zeitlich
gestreckten, aber wirtschaftlich einheitlichen Geschäfts- und Firmenübertragung der
Jahre 1953 bis 1958 das Recht an der Firma „Commerzbank Aktiengesellschaft“ von
der Altbank erworben. Der Altbank sei in einer konkludenten Abgrenzung das Recht
zugestanden worden, im Rahmen der Abwicklung die Firma „Commerzbank Aktiengesellschaft
von 1870“ zu führen. Gegen die Benutzung der Bezeichnungen „Commerzbank
Aktiengesellschaft“, „Commerzbank“, „Commerz“ und „Commerzbank Aktiengesellschaft
von 1870“ für ein neu begonnenes aktives Geschäft der Altbank könne die
Beklagte aufgrund ihres Firmenrechts vorgehen. Mit der Übertragung des Geschäftsbetriebs
habe die Beklagte auch die Altwarenzeichen erworben und sei zutreffend als deren
Inhaberin eingetragen.
E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :
Die zulässige Berufung hat in der Sache keinen Erfolg.
Allerdings ist die Klage uneingeschränkt zulässig. Insbesondere steht die Rechtskraft
des Feststellungsurteils des Landgerichts Hamburg vom 19.05.1981 der Zulässigkeit
dieser Klage nicht, auch nicht teilweise, entgegen.
Zwar hat dies seine Ursache nicht darin, dass es der Klägerin verwehrt wäre, sich auf
die Rechtskraft dieses Urteils zu berufen, weil die Beklagte dagegen den Einwand
treuwidrigen Verhaltens (§ 242 BGB) erheben könnte. Ein solcher Einwand stünde der
6 U 130/00 - 12 -
Beklagten nur zu, wenn die Voraussetzungen des § 826 BGB vorlägen und die Rechtskraft
des Urteils durchbrechen würden (Zöller-Vollkommer, vor § 322 Rdn. 75). Nach
ständiger Rechtsprechung muss die Rechtskraft nur dann zurücktreten, wenn es mit dem
Gerechtigkeitsgedanken schlechthin unvereinbar wäre, dass der Titelgläubiger seine
formale Rechtsstellung unter Missachtung der materiellen Rechtslage zu Lasten des
Schuldners ausnutzt (BGHZ 101, 383; 103, 46). Diese Voraussetzungen sind schon
deshalb nicht erfüllt, weil die Feststellung des Landgerichts Hamburg, die Beklagte sei
der Altbank wegen des Namensgebrauchs „Commerzbank Aktiengesellschaft“ nicht zu
Schadensersatz verpflichtet, der materiellen Rechtslage entspricht, wie noch auszuführen
sein wird.
Die Rechtskraft steht jedoch deshalb nicht entgegen, weil die Streitgegenstände nicht
identisch sind. Zunächst hat das Landgericht Hamburg sich nicht mit etwaigen warenzeichenrechtlichen
Schadensersatzansprüchen der Altbank auseinandergesetzt. Aber
auch soweit es um Schadensersatzansprüche wegen der Verletzung des Firmenzeichens
„Commerzbank“ geht, sind die Streitgegenstände nicht identisch. Denn das
Landgericht Hamburg hatte sich ausschließlich mit der Frage zu beschäftigen, ob der
Altbank Schadensersatzansprüche im Sinne von Ziffer 6 der Tagesordnung der Hauptversammlung
vom 09.01.1979 zustehen. Dort werden jedoch ausschließlich Schadensersatzansprüche
gemäß §§ 117, 147 Aktiengesetz zur Prüfung gestellt. Zwar wird der
Streitgegenstand grundsätzlich nicht durch den materiellrechtlichen Anspruch bestimmt
(Zöller-Vollkommer, Einleitung Rdn. 62), sondern durch den prozessualen. Streitgegenstand
einer negativen Feststellungsklage ist das Rechtsverhältnis, dessen Nichtbestehen
der Kläger gerichtlich festgestellt wissen will (Zöller-Vollkommer, Einleitung Rdn.
78). Das streitige Rechtsverhältnis, über welches das Landgericht Hamburg zu entscheiden
hatte, war die Frage des Bestehens von Schadensersatzansprüchen der Altbank
gegen die hiesige Beklagte wegen der angeblich unberechtigten Verwendung des
Namens, das heißt der Firma „Commerzbank“. Die Nennung bestimmter aktienrechtlicher
Anspruchsgrundlagen verengt jedoch den Streitgegenstand gegenüber dem hiesigen
Verfahren. Hier stützt die Klägerin sich vor allem auf § 317 Aktiengesetz, der eine
Haftungsverschärfung gegenüber dem allgemeineren § 117 Aktiengesetz darstellt. Insbesondere
ist der Begriff des „Veranlassens“ in § 317 weiter als der des „Bestimmens“
in § 117 Aktiengesetz. § 317 Aktiengesetz trägt damit der Vielfalt der Möglichkeiten
6 U 130/00 - 13 -
Rechnung, mit der ein faktisch beherrschendes Unternehmen auf das abhängige Unternehmen
Einfluss nehmen kann. Daraus folgt, dass der Streitgegenstand hier weiter ist,
als in dem von dem Landgericht Hamburg entschiedenen Fall.
Die Klage ist jedoch nicht begründet.
Die von der Klägerin geltend gemachten Schadensersatzansprüche stehen sowohl der
Altbank als auch ihr selbst unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt zu.
Ein Schadensersatzanspruch der Altbank, den die Klägerin geltend machen könnte,
ergibt sich zunächst nicht aus §§ 317 Abs. 1, Abs. 5, 309 Abs. 4 Aktiengesetz.
Auf etwaige Handlungen der Beklagten, die diese vor dem 01.01.1966 vorgenommen
hat, ist § 317 Aktiengesetz bereits aus zeitlichen Gründen nicht anwendbar. § 317 gilt
gemäß § 410 Aktiengesetz erst seit dem 01.01.1966. Im Aktiengesetz von 1937 war als
Haftungsvorschrift lediglich § 101 enthalten, der dem heutigen § 117 Aktiengesetz entspricht
und wegen des Erfordernisses des Bestimmens enger auszulegen ist als § 317
Aktiengesetz, der jedes Veranlassen erfasst. Das EGAktG enthält für die konzernhaftungsrechtlichen
Tatbestände keine Übergangsregelung. Das bedeutet, § 317 Aktiengesetz
gilt erst für Handlungen („Veranlassungen“), die nach dem 31.12.1965 begangen
wurden. Nutzungen des Kennzeichens „Commerzbank“ durch die Beklagte vor dem
01.01.1966, deren Entgeltlosigkeit also auch nur vor dem 01.01.1966 veranlasst worden
sein kann, unterfallen daher nicht § 317 Aktiengesetz.
Die Klägerin kann diese zeitliche Zäsur nicht mit dem Argument aufheben, die Beklagte
hafte gemäß § 317 Aktiengesetz dafür, dass sie auch nach dem 31.12.1965 dafür gesorgt
habe, dass die Altbank ihre Ersatzansprüche gegen die Beklagte wegen deren
Nutzung des Kennzeichens „Commerzbank“ vor dem 01.01.1966 nicht durchsetze. Aus
dem Nichtdurchsetzen der Ansprüche aus § 317 Aktiengesetz folgt nicht das erneute
Ausfüllen dieses Tatbestandes. Mit einer gegenteiligen Betrachtungsweise würde eine
Art „Haftungskaskade“ geschaffen, bei der eine schadensbegründende Handlung immer
neue Stufen der Haftung nach sich zöge. Die Beklagte weist mit Recht darauf hin,
6 U 130/00 - 14 -
dass diese Betrachtungsweise auch die Verjährungsregelung des § 317 Abs. 5 in Verbindung
mit § 309 Abs. 5 Aktiengesetz aushebeln würde.
Aber auch für die Zeit nach dem 31.12.1965 kann die Klägerin Schadensersatzansprüche
der Altbank nicht erfolgreich geltend machen, weil solche nicht entstanden sind.
Zweifelhaft ist bereits, ob die Altbank eine von der Beklagten als herrschendem Unternehmen
abhängige Gesellschaft ist. § 17 definiert dieses Verhältnis als Können des
herrschenden Unternehmens, auf das abhängige Unternehmen unmittelbar oder mittelbar
einen beherrschenden Einfluss auszuüben. § 17 Abs. 2 Aktiengesetz normiert eine
gesetzliche Vermutung der Abhängigkeit für den Fall, dass das betreffende Unternehmen
in Mehrheitsbesitz steht, also einem anderen Unternehmen die Mehrheit der
Stimmrechte zusteht (§ 16 Abs. 1 Aktiengesetz). Hierzu behauptet die Klägerin zwar,
die Beklagte habe jedenfalls zum Zeitpunkt der Hauptversammlung im Jahre 1979 55 %
der Anteile gehalten und damit über die Stimmenmehrheit verfügt. Jedoch ist sie den
Feststellungen des Oberlandesgerichts Hamburg im Urteil vom 19. September 1980
(Anlage BE 2, Seite 12), die in dem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 12.
November 1999 (Anlage B 13, Seite 51, Bl. 635 d. A.) zitiert und von der Beklagten
mehrmals aufgegriffen worden sind, nicht entgegengetreten, die Beklagte habe während
dieser Hauptversammlung lediglich 37,8 % des Grundkapitals repräsentiert. Da
die Beklagte derzeit unstreitig mit 37, 8 % an der Altbank beteiligt ist und die Klägerin
keine Umstände dargelegt hat, aus denen sich eine Mehrheitsbeteiligung im Jahre
1979 ergibt, geht der Senat davon aus, dass die Feststellung des Oberlandesgerichts
Hamburg zutreffend ist, wonach die Beklagte auch während der Hauptversammlung
nicht mehr als 37, 8 % des Kapitals repräsentierte.
Da somit die Vermutung des § 17 Abs. 2 Aktiengesetz nicht greift, hätte die Klägerin
die Möglichkeit der Beklagten, einen beherrschenden Einfluss auf die Altbank auszuüben,
darlegen müssen. Entscheidend hierfür ist es, ob das herrschende Unternehmen
über gesicherte rechtliche Möglichkeiten verfügt, dem abhängigen Unternehmen Konsequenzen
für den Fall anzudrohen, dass es dem Willen des herrschenden Unternehmens
nicht Folge leistet, so dass sich das abhängige Unternehmen letztlich dem Einfluss
des herrschenden Unternehmens nicht zu entziehen vermag (Emmerich-
6 U 130/00 - 15 -
Habersack, Aktienkonzernrecht, § 17 Rdn. 4; BGHZ 121, 137, 146). Die Abhängigkeit
einer Gesellschaft von einem anderen Unternehmen wird vor allem dann angenommen,
wenn letztere die Personalpolitik des ersteren beherrscht (Emmerich-Habersack,
a.a.O.).
Der Senat folgt der Auffassung des Oberlandesgerichts Düsseldorf, aus dem Vorbringen
der Klägerin lasse sich nicht mit der erforderlichen Substanz entnehmen, dass die
@fortunato

eigentlich ist es mir egal wer die altbank kaufen will, hauptsache einer kauft.

die commerzbankwerbung in der südd.zeitung:
schwierig bedeutet nicht unmöglich.
nicht immer ist die lösung auf den ersten blick erkennbar.
dann braucht man einen partner, der sucht, wo andere nicht suchen.
der sieht, was andere nicht sehen. und der realisiert, was andere nicht mal versuchen.

ganz sicher ist nur: die commerzbank hat wegen der altbank ein problem sonst niemand. es gibt einfachere wege eine bank in deutschland zu eröffnen, als den weg über die reaktivierung der altbank.

gruß
cx650
@cx650

Umtextung der Werbung für den ES

Prozesse zu gewinnen ist schwierig bedeutet aber nicht unmöglich. (Commerzbank)
Nicht immer ist der Vorteil/Gewinn auf den ersten Blick erkennbar. (Commerzbank/Audi/Rhenag)
Dann braucht man Ideen, Ausdauer und man muß suchen wo andere nicht suchen.(Commerzbank 1870/Farben/Audi)
der sieht, was andere nicht sehen. und der realisiert, was andere nicht mal versuchen.

Ob ich diesen Werbeslogan, mal BH anbieten soll??? Aber nein dann muß der ES nach Millionen an die Commerzbank zahlen.

Ich glaube mit dem Wunsch der Reaktivierung der Altbank will er nur seine Seriosität beweisen.

Es grüßt the dreamer
@the dreamer

ich meine auch den engl. investmentfond, was will der denn mit der altbank? reaktivieren (dann hat er doch dieselben probleme wie bolko)oder mit gewinn weiterverkaufen.

gruß
cx650
Danke an den dreamer für den google-link. Ich habe bei der Urteilsbegründung nur Bahnhof verstanden, es war aber doch nett zu lesen ;)

Eine direkte Einschätzung der juristischen Lager ist für uns hier im board nicht möglich- das ist die Spielwiese für hochbezahlte Spezialisten und Gutachter. Nur durch indirekte Hinweise wie jetzt das Kaufinteresse eines engl. Investors oder Andeutungen unseres Meisters können wir hier ein wenig im Kaffeesatz lesen. Da Bolkos IR-Arbeit mehr als zurückhaltend ist müssen wir hier ja oft im Trüben fischen- das macht aber auch den besonderen Reiz hier im board aus ;)

Natürlich ist und kann die Reaktivierung der Altbank nicht der eigentliche Grund bei dem Gezerre vor Gericht sein. Es gibt sicherlich wesentlich einfachere und auch schnellere Möglichkeiten eine Bank zu eröffnen. Wobei ich Bolko durchaus abnehme, dass er an der Reaktivierung der Bank nicht nur wegen den Schadensersatzansprüchen interessiert ist. Für Bolkos Ego wäre schon eine tolle Sache wenn er dem "Großkapital" eine vernichtende Niederlage zufügen könnte. Zudem wäre ein Bank, die den Namen Commerzbank führen dürfte, auch eine tolle Sache. Ich hoffe nur, dass Bolko darüber nicht das eigentliche Ziel aus den Augen verliert und das ist nun mal schnödes Geld kassieren.


Der große NAGUS
#1 von Redaktion WO [W:O] 22.07.02 11:15:04

Der Wolfsburger Automobilhersteller Volkswagen wird womöglich das vom neuen Vorstandschef Bernd Pischetsrieder gesetzte Ergebnisziel für 2002 nicht erreichen. Gründe sind u.a. rückläufige Verkäufe und hohe Belastungen durch Rabatte und Sonderkonditionen. Dies berichtet die Welt am Sonntag und stützt sich hierbei auf Aktienanalysten.

Der neue Konzernchef Pischetsrieder habe zwar bekräftigt, dass das Unternehmen einen Vorsteuergewinn von über 4,4 Mrd. Euro erreichen werde, doch im ersten Halbjahr konnte man bisher nur 1,41 Mio. Autos zulassen, was einem Minus von 8 Prozent entspricht.

Somit rechnen Analysten nun mit einem Ergebnis in Höhe von 3,8 Mrd. Euro. Dies teilte zumindest ein Autoanalyst bei WestLB Panmure der Zeitung mit.Es bleibt abzuwarten was passiert, am 30. Juli wird der Wolfsburger Konzern seine seine Halbjahresbilanz präsentieren.

Aktuell verbucht die VW-Aktie im XETRA-Handel ein Minus von 4,88 Prozent auf 40,90 Euro.

Autor: (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),11:07 22.07.2002

;-)

Somit kommt VW mehr und mehr in Zugzwang. Einziger Trumpf den VW noch hat ist Audi. Na dann, schaun mer mal...

;-)
@Der grosse Nagus
Deine Meinung bzgl.der juristischen Seite ( Spezialisten-Prozesse ) und Deine Einschätzung der Absichten und Gedanken Bolkos bzgl. der Reaktivierung der Altbank kann ich nur voll unterstreichen.
Den Punkt "Reaktivierung der Altbank" möchte ich nur noch um einen weiteren Gedanken ergänzen:

Wenn Bolko sagt, dass er die Altbank reaktivieren will und nicht "b e a b s i c h t i g t " sein Paket zu veräussern, so ist das durchaus richtig. Dies hat er auch in der Vergangenheit immer betont.
Aber: Mit der Wortwahl "b e a b s i c h t i g e n" legt er sich in keinster Weise fest; er hat damit für seine zukünftige Handlungsweise sämtliche Optionen. Seine Wortwahl ist ein klares Indiz dafür, dass er auch einen Verkauf in sein Kalkül einbezieht, wenn der Preis stimmt.
Im übrigen muss er das so sagen und die Reaktivierung der Altbank in den Vordergrund stellen; wenn nicht, so würde er vor den Gerichten vom gegnerischen Anwalt komplett in die Spekulantenecke gestellt. Darüber hinaus stärkt dies seine Verhandlungsposition bei einem etwaigen Verkauf.

@the dreamer
Vielen Dank für Deine Recherche; obwohl ich bei diesem §§-Dschungel kaum etwas verstanden habe,so kann man doch an manchen Begründungen des Gerichts (...folgt der A u f f a s s u n g des Oberlandesgerichts...oder...lässt sich nicht mit der e r f o r d e r l i c h e n S u b s t a n z entnehmen ) erkennen, dass hier viel Spielraum bleibt für Ermessensentscheidungen.

Noch einen schönen Arbeitstag
Fortunado
@ the dreamer

Danke für die Urteilsbegründung. So langsam komme ich dahinter, warum die Altbankgeschichte mit der Einberufung einer HV - in der der ES eine "sichere" HV-Mehrheit stellt -steht und fällt.

Der entscheidender Punkt liegt in der Anspruchsgrundlage für die Klagen. Der ES als Kläger konnte bis dato nur in der Rolle des Aktionärs der Altbank vor Gericht auftreten. Dem ES steht in seiner Eigenschaft als "passiver" Aktionär kein Markenrecht an der Altbank und kein Schadensersatz zu ... nur die Organe (HV, Vorstand u. AR) der Altbank selbst könnten - wenn bis vor kurzem nicht die Neubank den Vorstand und AR gestellt hätten - aktiv gegen die Rechtsverletzungen der Neubank klagen.

Warum wohl ... der ES ist nur "Aktionär" der Altbank und nicht die geschädigte juristische Person "Altbank" selbst ... beschliesst aber die HV der Altbank Ihre Rechte bzw. Schadensersatzansprüche vor Gericht gegen die Neubank geltend zu machen ... siehts natürlich ganz anders aus ... dies ist m.E. nach der Grund warum die Neubank sich mit Händen und Füssen gegen eine Einberufung wehrt ... vielleicht sieht dieser geheimnisvolle Investmentfonds auch mit dem Tod von Knappersbusch die Wende kommen ?!? ;););)

Gruss
Stockpicker
Hallo stockpicker,
eine HV bei der Cobk v. 1870 ist auch noch in einem anderen Punkt für die Prozessaussichten des ES äusserst interessant:

Mit einem Posten im Aufsichtsrat hätte Bolko Einblick in alle Unterlagen, was er schon immer für sehr wichtig erachtet hat.
Nur ein Beispiel
Aus dem Gerichtsurteil geht hervor, dasss Bolko zwar behauptet, die Neubank hätte bei der HV der Altbank 1979 ca.55% der Aktien besessen, er aber bisher den Nachweis nicht erbringen kann. Somit bleibt es für das Gericht bei den 37,4%, die von der Neubank zu Papier gebracht werden.

Sollte Bolko hier in alten Unterlagen fündig werden und den Nachweis von 55 % Anteilsbesitz erbringen, würde dies

1. die Glaubwürdigkeit der Neubank erschüttern und
2. der Beweis wäre erbracht, dass - zumindest 1979 - eine Abhängigkeit der Altbank von der Neubank nach §17 Absatz 2 Aktiengesetz bestanden und somit die Neubank auf die Altbank zu diesem Zeitpunkt einen beherrschenden Einfluss ausgeübt hat.
Ein grosser Schritt nach vorn.

Grüsse
Fortunado
@ fortunado

Ich gebe Dir recht, Akteneinsicht der Altbank (welche Akten eigentlich??) - in den Geschäftsräumen der Neubank!!! :D - wäre für Bolko von Vorteil, wenn da nicht der Kollege Reißwolf wäre - der läuft sich bestimmt schon warm - denk mal an die "verschwundenen" Leuna-Akten im Kanzleramt, nach dem Regierungswechsel 1998 ... die sind bis heute nicht aufgetaucht ;)

Gruss
Stockpicker
@stockpicker + fortunado

Auf einer HV vor 3 oder 4 Jahren erzählte Bolko uns doch wie er an die Mehrheit bei der Altbank gekommen ist. Kurzzusammengefasst: Die Coba NEu hatte die Kapitalerhöhung des ES nicht mitbekommen. Hatte jedoch erfahren das der ES ca 35% der Altbank gekauft hatte. Darauf verkaufte die Neubank jede Menge Altbankaktien aus ihrem Handelsbestand um den ES fertig zumachen in dem der Kurs Richtung Süden ging. Nur der ES hatte genügend Kapital alles zu kaufen was angeboten wurde. So hatte der ES die Mehrheit. Ob dieser sogenannte Handelsbestand jedoch im NAmen der Neubank gestimmt hat???? Hier müßte man wohl eher Akteneinsicht bei der NEubank haben um dieses zu erfahren.

Aufjedenfall kommt wieder etwas mehr Bewegung in diesen Komplex.

Es grüßt the dreamer
Hallo dreamer,
auch ich kann mich noch sehr gut an diese Aussagen Bolkos erinnern.

Irgendwie ist hier etwas faul!!!

Lt. Urteil hatte die Neubank 1979 angeblich 37,8%( Behauptung der Neubank ).
Lt. Urteil hatte die Neubank 1996 37,86%( Behauptung der Neubank ). Wörtlich unter Tatbestand:

"Auch die Beklagte ist Aktionärin der Altbank und derzeit, spätestens seit 1996, mit nicht
mehr als 37,86 % an dieser beteiligt".

...spätestens seit 1996...
Dies kann ja nur bedeuten, dass die Neubank entweder zwischen 1979 und 1996 ihren Anteil an der Altbank kräftig aufgestockt oder bereits 1979 über einen beträchtlich höheren Anteil als 37,8% verfügt hat.
Die Aufstockungsvariante macht aber für mich irgendwie keinen Sinn, so dass ich davon ausgehe, dass die Neubank bereits 1979 über 50% gehalten hat.
Nur - wie kann Bolko es beweisen?

Gruss
Fortunado
Wenn man bei der Comdirekt :D sich den Chart der Altbank für 12/95 bis 7/96 ansieht so kann man deutlich sehen wie der Kurs von 3,20 bis auf 1,50 durch massive Verkäufe gedrückt wurde. Wenn ich jedoch bei so einem merktengen Papier mit größerer Stückzahl aussteigen will und merke da ist ein Aufkäufer so versuche ich doch diesem das ganze Paket mit Zuschlag anzudienen und mach nicht den Börsenkurs kaputt oder man will jemanden ruinieren :look:.

Das die NEubank seit Anfang 96 nur ca. 38% kontrolliert glaube ich ihr. Ich meine mich auch erinneren zu können Bolko hätte damals gesagt wie hoch der Handelsbestand gewesen wäre, aber leider kann ich mich nicht mehr an Zahl erinnern. Evtl kann sich ein anderer Besucher daran erinnern, ich werde jetzt meine alten Unterlagen mit den Notitzen von den HV`s mal suchen, vielleicht finde ich da noch etwas.

Es grüßt the dreamer
Leider habe ich nichts gefunden über die Größe des Handelsbestandes. Jedoch habe ich in der Mitschrift von der 99-er HV folgendes gefunden. Auf der einzigen HV der Altbank 1979 (oder 1977) seinen ca 87 % des Aktienkapitals anwesend gewesen. Eigentlich müßte doch anhand dieser Liste festzustellen sein wer wieviel Aktien vertreten hatte, aber das wird BH ja wohl schon längst kontrolliert haben, oder man hat ihm bisher den Zugriff verweigert.

Es grüßt the dreamer
Ob Bolko morgen wieder ein kleines Info-Scheibchen rausläßt?

Gruß an alle
td
Alle warten auf das wann und wie die Jagd eröffnet wird.




Es grüßt the dreamer


PS: the decided diese Woche erwarte ich keine neue NAchrichten, denn man sollte seine Altbankbestände bis zum 24.7 dem ES mitteilen.
Habe heute eine Antwort vom ES bekommen bzgl. meiner Altbank Aktie.

Leider können nur Aktien berücksichtigt werden die in einem Bankdepot liegen und über diese muß dem ES eine Depotbescheinigung dem ES vorgelegt werden. Diese BEscheinigung muß spätestens am Montag den 29.7 dem ES vorliegen, da danach keine Änderung mehr möglich ist. :confused:

Ich gehe daher davon aus, das wir in dieser Angelegenheit frühestens Mitte/ Ende August wieder etwas hören.


Es grüßt the dreamer :(:(:(
Der Zweizeiler Bolkos an the dreamer ist für mich äusserst interessant:

1. Die Frist für die Mitteilung wurde auf den 29.7. verlängert.
2.An die Einreichung sind strenge formale ( juristische ) Voraussetzungen geknüpft( Depotbescheinigung ).
3.Bolko schreibt, dass nach dem 29.7. "keine Änderungen mehr möglich sind."


Der 29.7. scheint ein Art Stichtag zu sein. Warum? Dem Fonds wäre sicherlich auch der 30.7. oder vielleicht 1 Woche später recht.
Aus den o.g. Punkten kann man daher entnehmen, dass am 29.7. eine Frist abläuft und ich glaube nicht, dass es sich hier um eine vom Fonds gesetzte Frist handelt.
Grundsäzlich stelle ich mir die Frage:
Warum macht Bolko überhaupt den Aufstand mit der Einreichung der Aktien " zwecks maximaler Sicherheit für eine HV-Mehrheit" im Interesse des Fonds, obwohl er selbst nicht beabsichtigt, seine Anteile zu verkaufen?
Eines ist jedenfalls klar:
Im Vorfeld haben bereits intensive Gespräche zwischen Bolko und dem Investmentfonds stattgefunden. Und Bolko hat hier mit Sicherheit auch schon den ungefähren Rahmen für die zu erwartende Kaufofferte abgecheckt.
Und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen die Veröffentlichung im ES und der Aufruf an die Aktionäre???

Es bleibt äusserst spannend.

Grüsse
Fortunado
Hier der Brief komplett:

############################################

Sehr ...

vielen Dank für Ihre Mitteilung in vorstehender Angelegenheit.

Allerdings benötigen wir bis Montag, den 29.07.2002, eine Bestätigung Ihrer Bank, daß Sie Aktionär der Commerzbank AG von 1870 sind, d. h. eine aktuelle Depotbescheinigung.

Wir müssen bis Dienstag (30.07) die Höhe des Aktienbestandes bekanntgeben. danach ist eine Änderung nicht mehr möglich.

...

#############################################

Und jetzt für unsere speziellen Freunde hier im Thread, ich habe auch gesehen das hinter dem 30.7 die Jahreszahl fehlt.


Es grüßt the dreamer
Hallo ihr da draußen,

so ich habe heute vor meinem Urlaub noch ein paar Vorzüge in FRA und DÜS eingesammelt. Nicht viel aber etwas, so jetzt seit ihr dran und nach meinem Urlaub möchte ich bessere Kurse.

Es grüßt the dreamer



PS: Die Altbank wird weiterhin Tag für Tag hochgetaxt.
@ the dreamer

Urlaub? Willst Du etwa alles verpassen? ;-)

;-)

Trozdem wünsche ich Dir ein paar angenehme Tage.
Was passiert nun bei der Cobk. v. 1870 mit dem freigewordenen Aufsichtsratplatz? Gesetz ist:

1. Der Aufsichtsrat muss aus mindestens 3 Mitgliedern bestehen, um beschlussfähig zu sein( §108 Abs.2 Aktiengesetz).
2.Gehört dem Aufsichtsrat die zur Beschlussfähigkeit nötige Anzahl von Mitgliedern nicht an, kann das Amtsgericht den Aufsichtsrat auf Antrag auf die notwendige Zahl von Mitgliedern ergänzen( §104 Aktiengesetz, dort auch zur Antragsbefugnis ).

§ 108. Beschlußfassung des Aufsichtsrats.

1) Der Aufsichtsrat entscheidet durch Beschluß.
(2) 1 Die Beschlußfähigkeit des Aufsichtsrats kann, soweit sie nicht gesetzlich geregelt ist, durch die Satzung bestimmt werden. 2 Ist sie weder gesetzlich noch durch die Satzung geregelt, so ist der Aufsichtsrat nur beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder, aus denen er nach Gesetz oder Satzung insgesamt zu bestehen hat, an der Beschlußfassung teilnimmt. 3 In jedem Fall müssen mindestens drei Mitglieder an der Beschlußfassung teilnehmen. 4 Der Beschlußfähigkeit steht nicht entgegen, daß dem Aufsichtsrat weniger Mitglieder als die durch Gesetz oder Satzung festgesetzte Zahl angehören, auch wenn das für seine Zusammensetzung maßgebende zahlenmäßige Verhältnis nicht gewahrt ist.

AktG § 104 Bestellung durch das Gericht
vom 6. 9. 1965 / nach dem Stand des Gesetzes vom 21.06.2002

(1) Gehört dem Aufsichtsrat die zur Beschlußfähigkeit nötige Zahl von Mitgliedern nicht an, so hat ihn das Gericht auf Antrag des Vorstands, eines Aufsichtsratsmitglieds oder eines Aktionärs auf diese Zahl zu ergänzen. Der Vorstand ist verpflichtet, den Antrag unverzüglich zu stellen, es sei denn, daß die rechtzeitige Ergänzung vor der nächsten Aufsichtsratssitzung zu erwarten ist. Hat der Aufsichtsrat auch aus Aufsichtsratsmitgliedern der Arbeitnehmer zu bestehen, so können auch den Antrag stellen...

(2) Gehören dem Aufsichtsrat länger als drei Monate weniger Mitglieder als die durch Gesetz oder Satzung festgesetzte Zahl an, so hat ihn das Gericht auf Antrag auf diese Zahl zu ergänzen. In drin-genden Fällen hat das Gericht auf Antrag den Aufsichtsrat auch vor Ablauf der Frist zu ergänzen. Das Antragsrecht bestimmt sich nach Absatz 1. Gegen die Entscheidung ist die sofortige Beschwerde zu-lässig.


Es darf weiter spekuliert werden.
Braucht vielleicht Bolko oder der Investmentfond die a b s o l u t e Mehrheit, um mit einem entsprechenden Antrag den frei gewordenen Aufsichtsratposten selbst zu besetzen?

Grüsse
Fortunado
@Fortunado

Es ist unwahrscheinlich, dass Bolko eine Mehrheit für einen Sitz im Aufsichtrat benötigt. Einen Sitz im Aufsichtrat zu bekommen ist auch nicht das Problem und auch nicht das eigentliche Ziel von Bolko. Auf einer HV hat er erwähnt, dass ihm die Neubank einen Posten im AR der Altbank angeboten hat, was er wiederum dankend abgelehnt hat. Bolko will die MEHRHEIT im AR -in diesem speziellen Falle zwei Sitze. Dieses müsste dem ES als größten Aktionär der Altbank auch zugestanden werden, aber da sperrt sich die Neubank verständlicherweise. Es wäre aber auch dumm von Bolko gewesen, wenn er darauf eingegangen wäre, denn dann hätte er der Neubank ein Alibi gegeben ohne wirklich etwas bewirken zu können.


@alle:
Ich sehe nur zwei Gründe für die mysteriöse Stimmensammlung:

1. Bolko will den Preis für das Coba1870 Paket nach oben treiben. Er wird sicherlich nicht verkaufen, er kann aber dann rausposaunen, dass der Investor X die Summe Y bietet und damit eine Klasse Kurspflege für die ES-Aktien betreiben- ewig Aktien zurückzukaufen ist ihm wohl langweilig ;)

2. Nach dem negativen Gerichtsentscheid bezüglich der Altbank-HV im Frühjahr 2001 hat er auch schon mal darum gebeten, dass Aktionäre der Altbank sich mit ihm zusammenschließen, um die Position des ES im weiteren Verfahren zu stärken. Es ging wohl weniger darum die absolute Mehrheit zu erringen, sondern die Ansprüche auf eine breitere Basis zu stellen. Es macht sich einfach besser, wenn sich mehrere Aktionäre zusammenschließen, um vor Gericht gemeinsam aufzutreten. Die Neubank hat ihn bis dahin ja immer als schmierigen Spekulanten und Quertreiber diffamiert, der im Alleingang rumstänkert.


Der große NAGUS
Die ultimative ES ? Story !!

Liebe Leute, ehrfürchtig blicken wir auf die Erfolge unseres Meisters. 54 Mio DM Gewinn in Rhenag, auflagenresistent in der Krise, eine neue erfolgversprechende Anlage in Audi, die unendliche Geschichte um die Restquoten der Commerzbank, die ?Schuhkarton ? Affäre? um die IG ? Farben, die dubiose Schönrechnerei mit der Vimpelcom, die Klogriffe mit den Neue ? Markt - Papieren und die Ariba ? Story aus New York. All dieses lässt uns im Dunkeln tappen.

Nun möchte ich zwei Szenarien aufgreifen, eine positive Variante und den totalen Reinfall, möchte mich damit dem tatsächlichen ?Wert? des Papiers nähern.

Beginnen wir mit der vom ?Pressesprecher? vom ?Dreamer? favorisierten Variante :

1 ) Die ES ? Bombe (der Reichmacher) :

Per 31.12.2001 zeigte der ES 118 Mio DM Rücklagen und 20 Mio EK in der Bilanz, dazu gesellem sich 25 Mio Profit aus der letzten Verkaufstranche der Rhenag ? Aktivität. Weiterhin stellte BH 8 Mio Profit aus der Vimpelcom in Aussicht. Per 30.06.02 berichtete Bh von schwarzen Zahlen. Der Optimist könnte davon ausgehen, dass er die schon bekannten Gewinne (Rhenag, Vimpelcom) ausklammerte und das aktuelle, aktive Geschäft meinte. Dazu addieren sich angefallene Buchgewinne aus der bekannt gegebenen Beteiligung an Audi. Diese Investition ist nachvollziehbar (Umsatzstatistik) im Mittel mit etwa 150 Euro je Stück eingegangen worden. Ein britischer Investmentfonds plant nach Angaben des VV ein Übernahmeabgebot für die Restquoten an der Commerzbank von 1870. Dieses sollte sich mindestens auf 100 Mio DM belaufen, oder er hätte sich den Hinweis ersparen können.

Fassen wir dieses zusammen :

118 Mio Rücklagen + 20 Mio EK + 25 Mio Rhenag (steuerfrei) + 8 Mio Profit aus Vimpelcom + 20 Mio Buchgewinn aus Audi + 82 Mio Gewinn aus Restquoten ? Verkauf (18 Mio Buchwert) = 273 Mio DM. Spinnen wir weiter, der Verlag an sich ist in der Bilanz unbewertet, sollte jedoch mindestens den zweifachen Jahresumsatz erbringen, die Audi ? Anteile werden wohl unter 300 Euro nicht verkauft werden, somit ergeben sich Zuwächse in Höhe von 30 Mio DM (Verlag) und weiteren 36 Mio DM (aus Audi). Das ergäbe sage und schreibe einen inneren Wert von 339 Mio DM !!! Die IG ? Farben lasse ich außen vor, da ich zwar sehr konservativ eingestellt bin aber nicht völlig degeneriert bin. Etwaige Gewinne aus dieser Beteiligung würde ich sofort spenden.

Zusammenfassung : 339 Mio DM assets / 4 Mio shares = 84,75 DM (43,33 Euro). Unter Berücksichtigung der vorgenommenen Rückkäufe unter Buchwert ergäbe sich ein Wert von etwa 45 Euro je Stück, entsprechend etwa 40 Euro je VZ. ? Aktie und etwa 50 Euro je St. Aktie. Damit könnte jeder ES ? Aktionär auskömmlich leben.

2) Das Debakel des Bolko Hoffmann und die Verarschung seiner Aktionäre :

118 Mio DM Rücklagen zzgl. 20 Mio EK addieren sich zu 138 Mio DM. Per 30.06.2002 erklärte der ES schwarze Zahlen. Nun, das könnte bedeuten, dass er nicht mehr Verluste aus laufenden Geschäften anhäufelte als er aus Vorlage 2001 hatte ( 25 Mio DM Rhenag und 8 Mio Vimpelcom). Damit wäre die Bewertung unverändert bei 138 Mio DM. Dazu addiert sich ein Verlag, der schwindelerregend Abonnenten verliert und vielleicht nur 10 Mio DM Wert hätte. Die Audi - Beteiligung könnte sich als schwindsüchtig herausstellen. Die Marktkapitalisierung der Mutter beläuft sich zur Zeit auf etwa 15 ? 17 Mrd. Euro, die der Audi AG auf etwa 8 Mrd. Euro. In den Vorstandsetagen von VW rauchen derzeit die Köpfe, ob man angesichts dieser irrsinnigen Audi ? Bewertung eine Aktienplatzierung wagen sollte. Die Konzernverschuldung könnte drastisch zurückgefahren werden. Eine Platzierung von etwa 20 % der Audi ? Anteile an der Börse könnte zum Einstiegskurs des ES erfolgen ( 150 Euro je Aktie), somit den Buchgewinn neutralisieren. Das Restquoten ? Desaster nimmt seinen Lauf, der angebliche Investmentfonds ist ein Papiertiger und die Restquoten halten der nächsten Wirtschaftsprüfung nicht stand und müssen abgeschrieben werden. Die IG ? Farben ? Anteile sind eh schon abgeschrieben.

Fassen wir zusammen :

118 Mio Rücklagen + 20 Mio EK + 10 Mio Verlag ? 20 Mio Abschreibung auf IG ? Farben und Restquoten = 128 Mio DM (65,44 Mio Euro).

Zusammenfassung :

65,44 Mio Euro / 4 Mio Aktien = 16,35 je share, ob Vz. St.

Aktienrückkäufe fanden im Mittel zu diesen Kursen statt, somit sind keine Wertberichtigungen nötig.

ALLES KLAR ???

Der Chart sieht sehr bescheiden aus, bietet noch Platz für Rückgänge von max. 5%, und wisst ihr, was ich ab Montag mache ? Nun wartet ab, zwischen den aufgezeigten Alternativen tendiere ich genau zur Mitte, sehe also das Kurspotential kurzfristig bei 80% !!!!!!!!!!

Es grüßt euer missratener VF.
Hallo VF.
Ich muß Dir für Deinen Beitrag ein großes Kompliment machen. Du hast meiner Ansicht nach ein sehr realistischen Beitrag geschrieben. Ich bin bei diesen Kursen auch dabei.
Gruß WOR
@ alle

SENSATION .... kleines Spässle, heute leider nix neues im ES ;););)

Wie gefällt Euch eigentlich das neue Layout des ES .. sieht doch irgendwie frischer und moderner aus !!!

Gruss
Stockpicker
@stockpicker999

Das ständige rumgemeckere an dem Layout zeigt doch Wirkung -und er bewegt sich doch, unser Bolko- :)

Mir ist schon vor Wochen aufgefallen, dass sich von Ausgabe zu Ausgabe immer mehr Kleinigkeiten geändert haben, sei es Schrifttyp oder Aufteilung der Seiten, Farbe des Umschlages usw.. Wenn das so weiter geht haben wir in zwei Jahren ein völlig neues Layout :)

Die meisten Veränderungen haben zu einem gefälligeren Aussehen beigetragen.

Der große NAGUS
@ nagus

Zu dem frischen Layout sollten sich endlich mal steigende Kurse im ES dazugesellen ... ;););) es ist wie immer, die guten Aussichten werden immer konkreter und die Umsätze sind gleich null ... jaja Bolko würde dass sicher wieder auf die schwierige Börsensituation schieben ... :cry:

Gruss
Stockpicker
@ alle

Hab ich was verpasst???

Wurde Bolko auf der Flucht in den Süden mit 3 grossen Koffern voller Wertpapiere (AUDI, COBA-ALT und IG-Farben) gesehen, oder warum schmiert der Kurs so ab ... :cry: :cry: :cry:

Gruss
Stockpicker
Alles was noch ein bischen was Wert ist, wird zur Zeit verkauft. Für alle die es noch nicht bemerkt haben, die Regierung wird mit allen Mitteln demontiert. Die bekommen zusammmen keine 38% mehr. Dazu gehört es auch, alle Aktien ohne Ausnahme runterzuknüppeln. Den Cash braucht man, nach einen Umschwung wieder neu investieren zu können. Wenn man hört was so alles gegen die Regierung läuft, dann weis man was passiert, wenn die nochmal drankommen. Gute Nacht Deutschland. Hab ich bis dato nicht so gesehen, leider ist es aber so da kann auch Bolko nichts ändern.

Schönen Tag noch.
@ alle

Samstag 10. August 2002, 14:45 Uhr
HypoVereinsbank soll angeblich Commerzbank übernehmen
München/Berlin (AP) Die HypoVereinsbank prüft einem Zeitungsbericht zufolge die Übernahme der Commerzbank. Die «Welt am Sonntag» meldete vorab, dass es Gespräche zwischen beiden Geldhäusern gebe. Die Kontakte, die auf Initiative des Großaktionärs Münchner Rück zu Stande gekommen seien, befänden sich Anzeige

«in einem frühen Stadium». Beide Institute wollten zu der Meldung nicht Stellung nehmen. Eine HypoVereinsbank-Sprecherin sagte lediglich, zu Gerüchten nehme ihr Haus offiziell nicht Stellung.

Auch Commerzbank-Sprecher Peter Pietsch wollte die Meldung nicht kommentieren, betonte aber, dass es immer wieder Berichte über eine angebliche Übernahme seiner Bank gebe - «die haben sich stets als Unsinn erwiesen», sagte er. Aus Bankenkreisen hieß es weiter, dass eine solche Übernahme angesichts der schlechten Bankenkonjunktur gegenwärtig keinen Sinn machen würde.

Die HypoVereinsbank hatte erst in der vergangenen Woche einen verschärften Sparkurs angekündigt, nachdem das Münchner Institut im vergangenen Quartal erstmals in seiner Geschichte beim Betriebsergebnis in die roten Zahlen gerutscht war. Und die Commerzbank revidierte am Donnerstag ihre Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr nach unten.

Dem Bericht der «WamS» zufolge rechneten die Beobachter nicht vor Herbst mit konkreten Ergebnissen der Gespräche. Es sei durchaus damit zu rechnen, dass der Deal noch platzt, vor allem dann, wenn bei der Commerzbank noch Altlasten entdeckt würden. Eine endgültige Entscheidung solle spätestens bis zum Jahreswechsel fallen und noch vor dem für Mai 2003 geplanten Wechsel von HypoVereinsbank-Vorstandssprecher Albrecht Schmidt in den Aufsichtsrat vollzogen werden, meldet das Blatt.

;-)

Besonder gut gefällt mir das Wort Altlasten...
Frust!!!!

Kaum fährt man mal für längere Zeit in den Urlaub, schon schmiert die Aktie ab. Dabei habe ich Bolko auch nicht im Süden Frankreichs mit den Koffern voller Wertpapiere gesehen. Wahrscheinlich sitzt er noch in Düsseldorf und freut sich wie der Kurs runtergeht, kann er doch billigst aufkaufen.
Jeden Tag -0,45 € und die langjährigen Aktionäre haben auch bald die Verluste, wie er sie am Neuen Markt anprangert.
Wieviel % sind es seit der HV ? Schlagen wir damit schon den DAx oder darf es noch etwas mehr sein?
Bevor ihr jetzt alle auf mich einprügelt:
ich weiss die Börse ist keine Einbahnstrasse.
Ich erwarte aber von dem Meister Informationen, die er im
ES auch von anderen fordert.
@ detcaro

Antifrustmaßnahme:

Nachkaufen und Einstand verbilligen und zur HV ein Freudenfest feiern...

;-)
evtl. erfahren wir ja diese woche was von der englischen offerte.

gruß
cx650
Hatte ich euch nicht alle gebeten dafür zu sorgen, das nach meinem Urlaub der Kurs besser aussieht.

@gerd4

wovon, hätte ich nicht vor meinem Urlaub gekauft sondern erst jetzt hätte ich 50 St. mehr bekommen.

@cx650

Ist noch zu früh, meiner Meinung nach, auch bzgl. einer HV in Hamburg.

@alle

in einer Analyse zur BARCLAYS habe ich gelesen, das sie in Europa expandieren muß um überleben zu können. Evtl. könnte dieses auch der Interessent sein, mein Favorit ist jedoch wenn die HSBC.

Hat einer von euch in den letzten 2 Wochen gekauft? Ich glaube nicht das es nur BH ist.

Es grüßt the dreamer
@ the dreamer

Sei froh, dass Du in Urlaub warst - ich hoffe er war schön und erholsam ;) - und musstest nicht wie ich jeden Tag sinkende Kurse beim ES und auch überwiegend auch sonst sehen :cry:

Ok, wenn Bolko die paar Stücke aufgesammelt hat, wer verkauft dann dieselben. Mittlerweile haben wir das September-Terror-Tief bei den Stämmen unterschritten!!!

Solange hier an Board keiner seine Kröten - die im ES stecken - benötigt, hält sich der Kursverfall ja in Grenzen. Ganz bitter wirds erst wenn einigen der Geduldsfaden reissen sollte, sprich wenn Bolkos Tag der "Rache der Enterbten", oder wie für ich das Grosskapital vor :D:D:D zu lange auf sich warten lässt ...

Irgendwie passt das doch nicht zusammen, ich meine, die vielversprechenden Aussichten - wie die letzten Jahre nicht mehr - und die negative Kursentwicklung. AM ENDE IST BOLKO NOCH DER EINZIGE DER AN SICH GLAUBT :D:D:D

Gruss
Stockpicker
@ the dreamer

Den absoluten Tiefpunkt zu treffen, ist eine Kunst die keiner kann...

;-)
@ES - Frustierten,

eigentlich haben die letzten Poster alle Recht. Hier die Gedanken eines weiteren Frustierten:

- alle warten auf eine Nachricht unseres "Reichmachers"
- was fehlt ist nur diese eine Nachricht Bolkos
- die Chancen auf eine Kursexplosion binnen eines Tages waren noch nie so gut wie heute
- was uns aber z.Zt. bleibt ist nur Frust und untätiges Zusehen, wie sich die Kurse historischen Tiefs nähern,
- keiner von uns verkauft jetzt, aber insgeheim denken wir: "hätten wir doch vor 1- 2 Wochen verkauft und jetzt zurückgekauft"
- alle haben wir gedacht " bei Kursen von 18/14 dürfte der Boden erreicht sein"
- einige haben bei diesen Kursen nachgekauft und ich " Unverbesserlicher" sogar noch knapp 10% höher
- Nachkaufen wäre jetzt sicherlich eine gute Strategie, aber die Liquidität ist bei mir und vielen anderen leider ausgeschöpft; ausserdem ist im Moment alles möglich:
- Bolko hat offensichtlich die Lust am ARP verloren - und "Studenten, die einen neuen Auspuff für ihr Auto benötigen" drücken vielleicht am nächsten Tag mit Miniverkäufen den Kurs um 0,5%.
- Dies ist möglich, weil es einfach keine Käufer gibt.

Und hier sehe ich die Chance in den nächsten Wochen:
Die beiden Kleinstartikel Bolkos über Audi und die Cobk v.1870 haben keinen ES - Leser bewogen, die Aktien zu kaufen. Kaum einer hat sich mit der möglichen Dynamik für die ES - Kurse beschäftigt. Zu leise und sanft waren die Töne, die Bolko hier angeschlagen hat - dies entspricht ganz und gar nicht seinem Naturell. Sollte sich jedoch Bolko in den nächsten Wochen in einem längeren Artikel zur Situation der ES - AG äussern und davon gehen wir eigentlich alle aus, so kann dies nur zu deutlich höheren Kursen führen.
Denn selbst wenn VF mit einem Teil seines Negativszenarios Recht behalten und sich der " Engländer" als Papiertiger entpuppen sollte (was durchaus möglich ist),so wird es Bolko wie immer verstehen, auch dies seinen Lesern positiv zu "verkaufen". Begründung: Selbst mit diesem Miniartikel und der Aufforderung an die Cobk Aktionäre hat Bolko sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt; auf ein "Scheinangebot" hereingefallen zu sein würde seinem Ruf in der Branche mehr als schaden und würde entsprechend ausgeschlachtet werden. Das kann und will er seinem Ego nicht antun.
Und dies ist die Chance.
So oder so - der nächste Artikel im ES wird voraussichtlich längerer Natur und einen sehr positiven Tenor haben.
Wie positiv? Wieviele Käufer lockt er an? Keine Ahnung. Zumindest ein Hoffnungsschimmer in dieser trüben Situation!

Holen wir uns derweil unsere Glückshormone mit anderen schönen Dingen des Lebens, wobei nach... auch "König Fussball" nicht zu kurz kommen sollte: Mit einer so indiskutablen Leistung glücklich 3 Punkte in Karlsruhe zu holen, schafft nur ein Aufsteiger. "Mein FC" kann sich überhaupt nicht gegen den direkten Wiederaufstieg wehren.
Kölner Überheblichkeit? Auch egal!

Eine gute Nacht Euch allen

Fortunado
@FORTUNADO:

Ja der Frust bei diesen niedrigen Kursen sitzt tief und zusätzlich hat "mein" KSC sehr unglücklich am Montag verloren.

Es grüßt Dagobert Bull
Ich stelle mal einen Benchmark rein.





demnach hat der ES schlechter abgeschnitten als der DAX und
die gebeutelten Telekom-Aktionäre haben auch nicht wesentlich mehr verloren.
Wenn also Bolko gut gewirtschaftet hat, warum mußte Ron Sommer gehen?
Sensationelle Gerüchte aus Frankfurter Großbankenkreise :

Ein britischer Bridge - Club bereitet ein Übernahmeangebot für den ES vor. Dadurch soll verhindert werden, dass das ungeheuer wertvolle Vermögen des ES an eine Stiftung fällt. Vielmehr soll erreicht werden, dass der VV mit seiner Braut aus dem Aufsichtsrat mit der Abfindung stiften geht. Der Bridge - Club erhofft sich durch diese Maßnahme mehr Aufmerksamkeit im Adelsbereich. So will man nach der Reaktivierung der Altbank das Clubkonto exklusiv als Einzelkonto führen. Nur demm VV des ES soll vertraglich zugesichert werden, dass er eine Vermögensberatung bei der Altbank in Anspruch nehmen kann (die wird er auch brauchen bei den schwindsüchtigen Anlagen). Die IG - Farben - Papiere werden säuberlich in alte Schuhkartons verpackt und Holocaust - Überlebenden zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Mit dem Audi - Paket soll erreicht werden, dass sich die Bayern - Spieler einmalig in London zum Tee einfinden und unter dem Blitzlichtgewitter der Boulevard - Blätter unter sich die 0,5% Anteile aufteilen. Was bleibt übrig vom ES ? Ein Blättchen mit einigen Mitarbeitern, die sich zukünftig als Leiharbeiten dem Arbeitsamt zur Verfgung stellen. Vielleicht braucht ja Markus Frick noch ein paar Laiendarsteller. Frankfurter Großbänker erwarten einen Übernahmepreis von 8 - 10 Euro je Aktie, somit wird erst im Oktober mit einem entsprechenden Angebot gerechnet. Dieses dürfte den Börsenkurs dann um etwa 20 % überschreiten und auf reges Interesse stoßen.
ik hör dir trapsen, würde der Berliner sagen.

Folgende Meldung habe ich gerade gelesen.

*************************
Die Commerzbank gab am Mittwoch bekannt, dass sie entschieden habe, den den Verkauf ihrer britischen Tochter Jupiter International Group nicht weiter zu verfolgen und an
der Gesellschaft langfristig festzuhalten.

Es zeigte sich, dass trotz lebhaften Interesses unter den aktuellen Marktgegebenheiten kein Preis erzielbar war, der dem tatsächlichen Wert und dem Geschäftspotenzial des
Unternehmens Rechnung trägt, so die Mitteilung weiter.

Die Bank werde nun eng mit dem Management von Jupiter zusammen arbeiten, um dieses Potenzial gemeinsam zu erschließen. Unter anderem soll das
kontinentaleuropäische Vertriebsnetz der Commerzbank für den Absatz von Fondsprodukten der Tochtergesellschaft genutzt werden.

Die Verkaufsbemühungen für die US-amerikanische Montgomery Asset Management gehen unterdessen weiter. Commerzbank und Montgomery befinden sich in detaillierten
Gesprächen mit verschiedenen Interessenten. Ein Verkauf der Einheit kann für das 4. Quartal dieses Jahres erwartet werden.

Aktuell verbucht die Commerzbank-Aktie im XETRA-Handel ein Plus von 2,26 Prozent auf 10,85 Euro.

Autor: (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),09:20 15.08.2002

*****************************************

Ein britisches Investmenthaus interessiert sich für die Altbank, die Neubank verkauft Jupiter in England mit einer fadenscheinigen Begründung nicht. Naja, lassen wir uns überraschen.

Es grüßt the dreamer
Und wieder geht der Kurs heute gleich um 0,3 € ohne Umsatz nach unten.

Macht Bolko sich eigentlich klar, welches Risiko er eingeht?
Wenn ich mir die Übernahmen Kamps, Thiel ... ansehe, so wurde der Kurs
immer vorher nach unten geprügelt, bis die Aktionäre verkaufsreif waren.
Die CoBk könnte nach dem gleichen Strickmuster vorgehen.
Sie benötigt nur 1 Mio Stammaktien für die Mehrheit (Peanuts).
Aber auch mit erheblich weniger kann sie Bolko sicher kräftig ärgern.
Wieviel Aktionäre würden jetzt wohl ein Übernahmeangebot akzeptieren,
wenn sie damit ohne Verluste aussteigen könnten ?
Ich habe jetzt über 40000 € Miese im ES (-38% St, -32% Vz) und würde mir
ein derartiges Angebot sicher überlegen.
Er muß mehr kommunizieren was läuft und wo die Reise hingeht.

Eure Meinung dazu?
@detcaro
momentan sind wir doch für e-s verhältnisse nicht schlecht informiert.

audi, der altkram, nachfrage nach der altbank, wir standen schon mal mit weniger infos in der gegend rum.

selbst wenn bolko eine positive gewinnaussage bekannt gäbe, würde es momentan kaum was bringen.
gute nachrichten sind jetzt für die katz.
und ne hammmer nachricht kann er erst nach einem 100% abgeschlossenen deal bringen.

nur nicht verzweifeln.

gruß
cx650
@detcaro

Ich möchte garnicht wissen wie hoch der Verlust bei mir ist.

Aber 1 Mio ST wird man nicht zusammenbekommen, denn wenn die CoBa wiklich ein Übernahmeangebot abgeben würde, wüßten alle das mehr an der Sache dran ist als die CoBa Neu zugeben möchte. Ich würde sagen man bekommt die Stückzahl nicht zusammen, es sei das Angebot läge über 40 - 50 Euro. Bedenke Bolko kontrolliert selber ca 30% der ST und wenn ich micht recht erinnere hat er mal gesagt, das er mit ihm Vertrauten die Mehrheit kontrolliert. Bei 25 - 30 Euro für die ST geben meiner Meinung nach nicht viele die Aktien ab.

Ich gehe davon aus, das es Ende August / Anfang September eine Meldung im ES gibt. Stimmt`s BH, oder habe ich recht? :D :kiss:

Es grüßt the dreamer
Börsenkapitalisierung der " Besten aller AG`s " akt. um 55 Mio Euro (bereinigt um Rückkäufe). Das take - over durch den Bridge - Club rückt näher !! Weiß jemand, ob Bolko nebst Gattin überhaupt Bridge spielen können ? Soll ja wöhl ein Denksport sein. Es gewinnt auch nicht immer der, der glaubt, der Allerschärfste zu sein.
In der allerbesten Anlegerzeitung würde wohl zu lesen sein: "Die inzwischen auch von anderer Seite entdeckten Effecten-Spiegel fanden auf eine noch günstigere Einstiegsbasis zurück". Das genügt uns ES-Aktionären aber nicht. Krämpel die Armel hoch und mach`endlich was, Bolko !
@dreamer
Ich denke nicht unbedingt an eine Mehrheit für die CoBk.
Wie würde Bolko reagieren, wenn die CoBk ihm einen Aufsichtsrat ihrer Wahl aufdrücken könnte (das wäre doch der Lacher an der Börse). Schmeisst er dann alles hin ?
Klar ein ES ohne Bolko hat den Wert 1 €.

Die Stimmung wird immer schlechter. Das läßt sich auch am
Board ablesen. Kaum noch Beiträge.
Heute wurden bisher 512 Stck gehandelt =8265,40 €.
Mit diesem vergleichsweise lächerlichen Betrag sank der Wert des ES um 800.000,00 €. Wann ist die Schmerzgrenze erreicht ?
Wenn dann noch eine entsprechende Nachricht publiziert wird,
kann es rapide abwärts gehen. Ein paar Personen, die im Auftrag kaufen dann muß kein Übernahmeangebot abgegeben werden, bis die Sache in trockenen Tüchern ist.
Wie schnell hat Quandt bei Thiel die Mehrheit gehabt ?
Nun ja, ich gebe zu alles nur gedankliche Spiereien.
Ich weiß jedoch, dass mir die CoBk vor ca einen halben Jahr empfohlen hat meinen ES-Bestand zu verkaufen.

Gruß detcaro
@ detcaro

Spekulation hin oder her, aber dass die Coba ein Interesse an der Übernahme des ES haben, kann ich mir nicht vorstellen und ich habe wirklich reichlich Phantasie :D:D:D .. die COBA sitzt noch auf dem hohen Roß und hofft wohl immer noch BOLKO "weich zu kochen!!!"

Die Kurse im ES bröckeln halt bei minimalsten Umsätzen ... alldieweil es keine neuen Käufer gibt (sonst ginge es nämlich genau in die andere Richtung ;)) ... einen finalen Kursrutsch nach unten, kann ich mir nur noch vorstellen, falls einige alte ES`ler die Reißleine ziehen sollten ... Bolko ist der aktuelle Kurs des ES wohl ziemlich egal, eine andere Meinung lässt sein Verhalten nicht zu und dass ist schade ... denn falls sich die Kurse zur nächsten HV wieder erholen sollten, wird der eine odere andere hier an Board wohl seinen Bestand verringern!!!!

Mit welcher Begründung hat Dir eigentlich Deine Commerzbank-Filiale den Verkauf des ES nahe gelegt???? ;););) .. ein Tausch in Commerzbankaktien hätte ja noch mehr VERLUST eingebracht ... :D:D:D

Gruss
Stockpicker
Bolko, geh bitte von Bord !! Nutze die Chance der Elbe - Flut und stifte alle eigenen Papiere den Flutopfern. Als positive Begleiterscheinung bekäme der ES einen neuen Vorstand und vielleicht wieder etwas Seriosität in den Anlagen. Ich bin sicher, dass der ES auch noch fallen wird, wenn der Dax wieder bei 8000 angelangt ist, weil BH immer noch auf Ariba, EM.TV und wer weiß auf was sonst noch für einen Mist sitzt und neue Prozesse sucht. BH, es reicht, wer zu spät kommt und geht, den bestraft das Leben, dies meine Bitte zum Rücktritt zur weiteren Schadenabwendung. Vielleicht ist ja außer der 0,5% Anteile an Audi noch ein weiterer € übrig. Dann könnte der ES neu anfangen und der "Alte" könnte Bridge spielen. Jedenfalls ist diese Lösung besser, als dass später die Anteile an eine Stiftung " zur Erhaltung der Braunbären " oder an ähnliche Organisationen gehen.
Wie hält es der ES eigentlich mit der Öffentlichkeitsarbeit?
Gibt es so wenig börsentaugliches über den ES zu berichten?
Über den Internet-Auftritt kann man jedenfalls nur müde lächeln. BH sollte das Internet als Chance nutzen.
Und wie wär`s mit einem Auftritt in einem Börsenspiel oder der Telebörse?
Eigentlich dumme Frage, denn die Antworten kennen wir aus div. HV.
Ergo - es kann nur besser werden!!
Der DAX steigt weiter, die Weltbörsen erholen sich. Nur der ES macht das, was er immer macht. Eben wie der KSC, Dago ist genau der richtige Pressesprecher für den ES. Haut raus den Mist, solange es noch zweistellig ist (als Entscheidungshilfe : Ariba, EM.TV, Thiel, Pixelnet, Jumptec, Lintec, Worldcom, Oracle, Siebel u.s.w., u.s.w.). Und Audi wäre ohne den ES höchstens bei 50 €, und niemand im VW - Vorstand verschwendet auch nur einen Gedanken an die Abfindung.
15,50 - 16,50 Euro, die Bankrotterklärung !!!

Bei dieser Bewertung muss der "große Guru" in 2002 bereits 30 Mio Euro verzockt haben, herzlichen Glückwunsch. Und in Audi steckt die nächste Mine, auf diesem Ding bleibt er über Jahre hinaus sitzen. Eine wahrlich großartige Vorstellung. Rette sich wer kann.
Beginnt Onkel Bolko wieder mit dem Rückkaufprogramm ? Ist dies die ultimativ letzte Ausstiegschance ? Aus dem neuen ES : Der ES hält inkl. Kleinaktionäre 50,4% der Altbank. Auflage auf 55.000 Abos geschrumpft, wen wunderts ?
Das tägliche ATL !!

Wieder drückt ein morgentlicher Geldkurs den ES um 0,55€ bzw -3,43%. So wird es für Bolko einfacher den Kurs zur HV um 50% hochzuziehen.


Welche Schrott-Aktie ist es, die ich in #110 mit dem ES verglichen habe?

Eure Meinung.
jetzt hast du auch nochmal einen Kurs mit einem kleinen Umsatz

Stämme 16,50 Fra und Düs je 300 Stück
Vorzüge 13,90 Fra und Düs je 300 Stück

Last uns doch einfach mal abwarten

Es grüßt the dreamer
18.240 Euro (600 Vz. / 600 St.) angelegt in eigene Anteile, dieses Geld ist sicher und gut angelegt und ist vor weiteren wüsten Zockereien geschützt. Doch der potenzielle Aktionär ist trotz anhaltender Lektüre des ES nicht dumm genug, jetzt Käufe zu tätigen. Er weiß, dass bald wieder die Realität beginnt mit andauernden weiteren Tiefstständen, bis zum bitteren Ende. Das Vertrauen in den einstigen Guru ist zu Recht nicht mehr vorhanden. Der ES hat fertig. Die Erholung an den Weltmärkten geht ungezügelt weiter, nur eine AG wird weiter dümpeln, darauf kann gewettet werden. Ein Tausch gegen "jedes andere Papier" wird von Erfolg gekrönt sein. Die bittere Wahrheit, etwa unwidersprochen vom wie immer optimistischen Pressesprecher ? Vielleicht sollte hier doch die Gattin lieber zukünftig die Geldgeschäfte führen.
@Hitparade
Deine Beiträge im Board wundern mich. Willst Du uns armen Effecten-Spiegel Aktionäre wirklich vor einem großen Verlust retten? Wahrscheinlich versuchst Du nur die Kurse nach unten zu drücken. Da Du uns empfiehlst, rette sich wer kann, oder jede Aktie ist besser, hast Du sicher schon alle Aktien verkauft. Warum ist aber dann Dein Interesse so groß, daß wir unsere Aktien verkaufen sollen. Du liest den Effecten-Spiegel schon um 9:00 Uhr, macht das jemand, der mit dem Laden schon völlig abgeschlossen hat? Also, gib zu Du willst unsere Aktien günstig einsammeln.

@ Alle
Endlich haben wir zwei große Anzeigen im Effecten-Spiegel, die den Kurs stützen können. Wenn keiner verkauft, wird er vielleicht auch steigen.
Für die Commerzbank hat er eine optimale Verhandlungsposition mit über 50 % im Rücken.
Die zweite Werbung für die Aktie kommt gleich auf der nächsten Seite, mit einem Rückgang von 20% bei den Abos muß sich Bolko in der momentanen Situation nicht schämen.
@ Effecten

So ein Mist, du hast mich durchschaut. Ich werde jetzt sofort beginnen, in riesigen Stückzahlen eure Stücke einzusammeln.
@ stockpicker

Wie kann man ein solches Selbstbildnis hier einstellen ? Bin technisch leider nicht so versiert wie du, aber nicht dumm genug, um ES - Aktien ewig und drei Tage zu halten.
@ Hitparade

Extra nur für Dich ein kleine Hilfestellung in Sache Börsenpsychologie zur VERINNERLICHUNG und wenn Du ALLES durchgeackert hast, darfst Du (dürft Ihr = Deine Aliase) hier auch wieder posten, ansonsten !!! ;););)


http://www.finanzburg.de/psychologie.html

Hier zwei kurze Texte aus dem Web zum Thema, dann einige besuchenswerte Links.
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Börsenpsychologie im allgemeinen Börsenzyklus

Das Ende der Baisse...
Am Ende einer Baisse sind die Aktien vor allem in den Händen der Anleger, die eine langfristige Strategie verfolgen. Sie warten ab und sind erst bereit, ihre Aktien bei höheren Kursen zu verkau-fen. Die Stimmung am Markt ist pessimistisch, und der Großteil der Anleger behält sein Geld.

... wird bei geringen Umsätzen...
Daher werden die Umsätze in einer solchen Phase gering sein, und die Kursentwicklung eher seitwärts. Dann werden irgendwann die ersten mutigen Anleger einsteigen, und es wird bei gerin-gen Umsätzen zu steigenden Kursen kommen - ganz einfach, weil die bisherigen Aktienbesitzer zunächst zögerlich und nur bei höheren Kursen zum Verkauf bereit sind.

...zum Beginn einer neuen Hausse.
Wenn sich die Stimmung dreht, und eine größere Anlegerschaft auf die Börse aufmerksam wird, fließen große Mengen Geld an die Börse und an die Investmentfonds. Dieses Geld kann nur zu einem geringen Teil durch neue Aktien - also Neuemissionen und Kapitalerhöhungen - aufgefan-gen werden. Die logische Folge sind steigende Kurse bei hohen Umsätzen. Dabei kommt es im-mer wieder zu kleinen Einbrüchen und Korrekturen, die durch Gewinnmitnahmen und warnende Stimmen hervorgerufen werden. Es ist immer wieder lustig mitanzusehen, wie während einer be-ginnenden Hausse immer wieder davor gewarnt wird, daß alles schnell wieder vorbei sein kann, denn gerade diese Warner treiben wenig später die Kurse in die Höhe, wenn sie merken, daß sie mit ihrer Einschätzung falsch lagen.

Dann steigt die Masse ein...
Die höheren Kurse und die höheren Umsätze in dieser Anfangsphase der Hausse führen schließ-lich zu einem immer größeren Interesse der Öffentlichkeit - und sie wecken die Spielermentalität der Anleger! Jeder will dabei sein und das große Geld machen, und jeder hat Angst, eine gute Gelegenheit zu verpassen. Dies ist der Startschuß der letzten Phase der Hausse - der Übertrei-bung. Wenn der Optimismus derart um sich greift, daß alle nur noch von ihren Gewinnen reden, die Analysten sich mit astronomischen Kurszielen gegenseitig überbieten, und die Medien immer ausführlicher über die Börse berichten, kommt es zu einer gefährlichen Luftblase:

...es kommt zur Übertreibung...
Aktienkurse gehen nur nach oben, wenn neue Käufer auf den Markt kommen - und die letzten Käufer in einer Hausse sind unerfahrene Spekulanten und Kleinanleger, die nach langem Zögern erst auf den Markt kommen, wenn "heiße Tips" im Freundeskreis, bei Bankberatern und selbst in Zeitungen wie BILD und Fernsehsendern wie RTL kursieren. Das Ausmaß dieser Luftblase wird erst dann ersichtlich, wenn die Kurse nicht mehr weiter steigen: Zunächst werden die Kurse lang-sam zurückgehen, und zwar bei niedrigen Umsätzen, da nur noch wenige Käufer am Markt sind. Wenn dann die Anleger erkennen, daß es auf einmal nicht mehr weiter nach oben geht, werden sie merken, was ihre Buchgewinne wert sind - im Zweifel nichts!

...und zum Absturz!
Vor allem, wenn viele Markteilnehmer auf Kredit spekuliert haben und ihre Depots auf Drängen der Banken liquidieren müssen, erfolgt der Absturz so schnell, daß man nicht mehr rechtzeitig ausstei-gen kann. Generell werden die Kurse in einer Abwärtsbewegung solange fallen, bis sie in den Händen langfristig orientierter Investoren angelangt sind. Daher ist es gefährlich, sofort einzustei-gen, wenn es nach einem Crash eine schnelle Erholung gibt - wenn diese von kurzfristigen Spe-kulanten hervorgerrufen wurde, ist sie nur von kurzer Dauer, da oft genauso schnell wieder Kasse gemacht wird und die Kurse wieder nach unten rutschen.

Der vorsichtige Wiedereinstieg
Desweiteren sollte man sich nach einem Crash beim Einstieg in eine Aktie nicht nur von ihren frü-heren Höchstständen beeindrucken lassen, sondern vielmehr von der Substanz, also dem Unter-nehmenswert. Denn in unsicheren Phasen profitieren nicht die Zockeraktien, die ihre Höchstkurse vor allem der Phantasie der Anleger verdanken, sondern solide Wachstumstitel, die Gewinne schreiben. Solche Aktien verlieren in einem Crash auch nicht soviel, sind aber trotzdem attraktiv!
Eine gute Mischung aus abgestürzten Aktien und solchen, die sich behaupten konnten, ist nach einem Crash sicher das richtige Rezept - dann braucht man nur noch etwas Geduld. Denn wenn das Vertrauen der Kleinanleger in die Börse zerstört ist, kann es eine ganze Weile dauern, bis die Börse wieder haussiert. Aber in der Zwischenzeit kann man sich ja auch mit kleineren oder riskanteren Zockereien über Wasser halten...


Indikatoren für die Marktlage
Wenn man dieses Auf und Ab der Börse für sich nutzen will, muß man irgendwie herausfinden, in welcher Phase sich der Markt befindet. Am wichtigsten ist dabei - wie so oft an der Börse - daß man eine eigene Meinung zum Geschehen an der Börse entwickelt. Bekannte Anlegermagazine wie Börse Online, Euro am Sonntag oder die Telebörse lesen, das kann jeder, also reicht das auch nicht, um schlauer als der Rest zu sein.

Quelle: http://www.uni-karlsruhe.de/~ulfi/strategie3.htm
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Börsenpsychologie

Bei Börsengeschäften geht es prinzipiell um Entscheidungen. Selbst nach gründlicher Analyse und sorgfältiger Information bleibt stets eine Auswahl zwischen Alternativen.

Bewegt sich der Kurs nach oben, verkauft der Anleger oft zu früh. Bewegt er sich nach unten, da-gegen oft zu spät. Ein Verkauf im Minus bedeutet Verlust. Nimmt man diesen Verlust hin, so erge-ben sich oft negative Emotionen: Hat man etwas übersehen, falsch recherchiert oder ist man gar zu dumm? Das Selbstwertgefühl leidet in jedem Fall. Verluste laufen lassen, ist eine Möglich-keit diese negativen Emotionen zu verdrängen.

Im Extremfall entsteht folgende "psychologische Dynamik der Verlustentwicklung":

Einstiegskurs

1. Phase:
Suche nach Meinungen, die die Eigene bestätigen.

2. Phase:
Man kann sich nichts mehr vormachen.
Frust macht sich breit.

3. Phase:
Kampf mit sich selbst. Beim Einstiegskurs verkaufe ich.

4. Phase:
Verdrängung und Depression.

5. Phase:
Absolute Resignation. Der Ausstieg ist unvermeidbar geworden.

Quelle:
http://www.boersennotruf.de/aktuell/psycho.html
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Die Linkliste: Andere überaus lohnende Seiten im Web

Die "Börsenformel" - Oder die Psychologie beim Aktienkauf
http://www.boersennotruf.de/aktuell/bformel.html

Erfolgreiche Trader halten die eigene Psychologie für den wichtigsten Erfolgsfaktor. Wir machen Sie in diesem Bereich fit, zeigen Ihnen die wichtigsten Fallstricke und geben hilfreiche Tips. Quelle: http://www.finanzburg.de/psychologie.html

Börsenpsychologie
http://www.boersendschungel.de/frameset.php?url=http://www.b…

Sentimenttechnik (oben rechts dieses Wort anklicken)
http://www.boersendschungel.de/frameset.php?url=http://www.b…

Artikelnachdruck aus Wirtschaftswoche Online: Börsenpsychologie
http://www.zdnet.de/finance/spezial/boerse03-wc.html

Moving Markets Confidence Index (MMC) für den Deutschen Aktienindex
http://www.movingmarkets.de/mmc/frei.htm

Heute abschätzen, was morgen geschieht
Deutscher Aktienindex und Indikatoren:
http://www.movingmarkets.de/df.htm

Markt-, Börsen- und Anlage-Psychologie / Psychofalle...
http://www.econo-my.de/psy999.html
Hört sich gut an, doch schade um die Mühe. Der ES wird trotzdem nicht steigen.
@ stockpicker999

Nachtrag

Aus deinem Text :

Bewegt sich der Kurs nach oben, verkauft der Anleger oft zu früh. Bewegt er sich nach unten, dagegen oft zu spät. Ein Verkauf im Minus bedeutet Verlust. Nimmt man diesen Verlust hin, so ergeben sich oft negative Emotionen: Hat man etwas übersehen, falsch recherchiert oder ist man gar zu dumm? Das Selbstwertgefühl leidet in jedem Fall. Verluste laufen lassen, ist eine Möglichkeit diese negativen Emotionen zu verdrängen.

Und hast du falsch recherchiert oder .... ?
Und weiter geht`s ! Der Börsenzug rollt weiter und hat den ES auf dem Gleis stehen lassen. Hoffentlich liegt euer Abteil nicht im Hochwassergebiet. Doch abgesoffen ist doch hier wohl längst jeder Jünger.
Liebe ES - Aktionäre, sofort Verkäufe einstellen !!

Am morgigen Freitag spendet die Baaderbank AG sämtliche Courtageeinnahmen den Flutopfern. Unter anderem ist Baader Kursmakler für die Effecten - Spiegel AG Vz. (München, Berlin, Stuttgart) und für die Effecten Spiegel AG St. (München, Frankfurt, Berlin, Stuttgart).

Somit bitte ich euch, die Verkäufe bis morgen zurück zu stellen und an die entsprechenden Börsenplätze zu vergeben. So würde dieses desaströse Investment zumindest noch beim Verkauf einen guten Zweck erfüllen.
Was ist denn los ?

222 Stück um 16:30 und gleich ein Kursanstieg um 4,24 %.

VF wieder im Markt?
@ alle

Irgendein Idiot hat gerade 222 ES-Stämme in Frankfurt für € 17,20 gekauft, wer das wohl war ??? :D:D:D

Gruss
Stockpicker

P.S. Wie ging der alte Spruch nochmal ... "Wasser predigen, und selber Wein trinken" ;););)
Hallo Leute,

ein häufiger Kritikpunkt an Bolko ist die dürftige Informationspolitik. Da ich der Meinung bin, daß sich dieser Mangel stark verbessert hat folgen einige Veröffenlichungen aus dem Jahre 2002:
- ES Nr.1 v.10.01. Dividende für 2001 wird gezahlt.
- ES Nr.5 v.24.01. Angaben über Gewinn, Umsatz u.Höhe der Dividende sowie Infos über Rhenag
- 23.03. HV mit Infos über die bereits in den Vorjahren entwickelte Fünf-Säulen-Stategie(Börsen-Journal, Rhenag, Coba v.1870, Russland-Aktien u.Vermögensverwaltung)
Vimpel wurde teilrealisiert, neue Pfeile sind im Köcher
- Nr.29 v.11.07. die ES AG schreibt schwarze Zahlen für das erste Halbjahr 2002 u.neue Beteiligung v.0,5% an Audi
- Nr.35 v.22.08. moderater Rückgang der Abos beim ES sowie Info das der ES u.Kleinaktionäre 50,4% an Coba v.1870 halten.
....aus naheliegenden Gründen können Einzelfragen ZUM GEGEBENEN ZEITPUNKT nicht beantwortet werden.
Bahnt sich hier eine Gerichtsentscheidung an wobei Bedingung war das die absolute Mehrheit gehalten wird ????

Meiner Meinung nach sind wir als Aktionäre immer zeitnah informiert worden.

Natürlich ist die derzeitige Kursentwicklung auch für mich ein Trauerspiel und ich habe derzeit 30% Buchverluste (die Angabe in EUR würde selbst "detcaro" erblassen lassen) aber im Gegensatz zu Einigen hier im Board die bereits seit Jahren nur draufhauen ohne das die negativen Szenarien jemals eingetroffen sind bin ich von der Substanz unserer Aktie überzeugt.
Diesen Schwarzmalern empfehle ich einmal eine sachliche Diskussion mit Bolko im Anschluß an die nächste HV zu führen.

Bolko habe ich heute noch einmal wegen der Investitionshöhe in Audi-Aktien angeschrieben.

Es grüßt Dagobert Bull
@Dagobert Bull

Es gibt bestimmte Kreise die sind nicht an diesen Informationen interessiert. Sondern an Informationen die es garnicht gibt und diese dann am Besten als Adhoc-Meldung z.B.

Kauf von 1.000.000 Stück Ariba
Kauf von 500.000 Stück EM.TV
Übernahmeangebot für MCI Worldcom

Das den uns allen die Kursentwicklung nicht gefällt muß man nicht immer wieder durchkauen.

Es grüßt the dreamer
An ein Übernahmeangebot für Worldcom glaube ich nicht. Doch die Stückzahlen bei Arioba und EM.TV kann man getrost multiplizieren, die Verluste aus diesen Anlagen müssen verheerende Größenordnungen erreicht haben (50 - 75%, > 20 Mio Euro ?).

Und nun möchte ich nochmals an eure Spendenfreundlichkeit erinnern ( Verkäufe über Baader ). Haut raus das Zeug und schon am Montag freut ihr euch, da die Papiere wie immer auf ein noch günstigeres Niveau gefallen sind. Selbst Bolko glaubt nicht mehr an seine Bude ( = nur er weiß mehr als alle hier im Board und handelt entsprechend !!! ) und hat auch die Rückkäufe wieder eingestellt.
Zum Spenden aufrufen und selbst nichts tun, das ist ungehörig. Somit erkläre auch ich mich zu einer kleinen Spende bereit und kaufe 222 Stück ES St. in Berlin, biete dafür 17,10 Euro, um euch den Verkauf zu erleichtern. Spendet mit und erntet Dank dafür.
Ja kann denn das wahr sein ? 40.000 Euro und mehr mit dem ES verzocken und dann nicht mal eine kleine Spende rausrücken. 17,10 Euro ist doch ein unverschämt günstiges Angebot, welches mir mindestens 500 Euro Verlust einbringt. Denkt nochmal drüber nach, schließlich war es eine Jahrhundertkatastrophe, im Gegensatz zum ES, das ist eine Dauerkatastrophe.
Hallo Leute,

Post von Bolko:

...vielen Dank für Ihr Schreiben, aus dem hervorgeht, daß sich ....Commerzbank-Aktien von 1870 in Ihrem Besitz befinden.

Bitte teilen Sie uns UMGEHEND mit, daß Sie unseren Antrag auf Einberufung einer Hauptversammlung beim Amtsgericht Hamburg unterstützen.....

Kommt es vielleicht erst dann zu einer HV wenn Bolko nachgewiesen hat, daß die ES AG u.Kleinaktionäre die absolute Mehrheit besitzen??

Es grüßt Dagobert Bull
na also, die altbank köchelt doch noch vor sich hin.
wird noch ein wenig dauern bis genug druck im topf ist, damit es einen schönen knall geben kann.

@dago
danke für die info.

gruß
cx650
"... unseren Antrag auf Einberufung einer Hauptversammlung beim Amtsgericht Hamburg unterstützen....."

Das wird ja immer schlimmer. Man darf daran erinnern, dass das Amtsgericht diesem Antrag bereits vor Jahren entsprochen hat. Danach zog die Neubank vor das Landesgericht und nach dessen Ablehnung BH vor das Oberlandesgericht. Hier ist die Angelegenheit noch anhängig und wegen der "freiwilligen Gerichtsbarkeit" eine Entscheidung nicht einmal absehbar.

Nun fängt BH wieder von vorn an. Die gebeutelten ES - Anhänger dürfen sich auf die nächste mehrjährige Hängepartie einstellen. Es ist unglaublich !! Mal schauen, wer sich hinter dem dubiosen britischen Fonds verbirgt, sofern dieser kein Hirngespinst ist. KOPFSCHÜTTEL
Bei der heutigen Umsatzexplosion kann man wahrhaftig in der morgigen Ausgabe wieder einmal sensationelle News von eurem großen Meister erwarten. Es wird wie immer spannend ! Ich halte es kaum noch aus vor lauter Neugier. Wie wäre es mit einem neuen Thread ? "Die Spannung kennt keine Grenzen !" oder "Das ist nur die Ruhe vor dem Sturm !" oder " Gibt es eine HV der Altbank noch vor der Jahrhundertwende ?"

Doch ich denke, wir sollten dies exklusiv dem Pressesprecher überlassen.
Im Berliner Orderbuch sind 250.000 Stück auf der Geldseite !

www.berlinerboerse.de
@ hitparde

ja und das zum Limit von 0,01 Euro.

;-)

Das bist Du doch Du Spaßvogel, gibs zu...
Was gibt es aus dem akt. ES zu berichten ? Nun Kenner und Pressesprecher werden es sich denken können. Vielleicht ein kurzer Vorgeschmack auf die wichtigsten Meldungen. "Auf eine noch preiswertere Einstiegsbasis fanden ..... zurück. " Das war`s dann aber auch schon. Eine schöne Woche noch. Nächsten Mittwoch gibt`s aber bestimmt wieder eine sensationelle Meldung. Wir haben lange nichts mehr vom gefundenen Schuhkarton (IG Farben) gehört; druckt er wieder einen Brief ab mit deutschem Gruß, das wird wieder spannend. Man findet kaum noch Schlaf. Auch die Umsätze, sensationell. Weiter so Bolko.
Hallo Hitparade.
Wie gefällt man sich als Alleinunterhalter?

Da Du mit VF verwandt bist und von der Berliner Börse kommst erwarte ich auch keine anderen Beiträge.
Eure Spreeds sind viel zu hoch. Da bleibe ich lieber in Frankfurt und handle dort.
Gruß
WOR
Mit Alleinunterhaltern habt ihr doch beste Erfahrungen, oder ?
Was bitte ist ein "Spreed" ? Hat das auch was mit dem speed der ES - Aktie zu tun ? Hört mal wieder einen schönen Schlager, die Hitparade !
@ alle

Na ja, wenn sich unser Schlagerstar ;) noch eine Order über 250.000 Stück zu 1 Cent leisten kann, dann ist er ja noch nicht ganz pleite !!! :D:D:D

... für 222 ES-Stämme hingegen reichts aber "leider" nicht mehr ... :cry:
Hallo Leute,

ich möchte noch einmal verdeutlichen warum ich bei Audi auf einen durchschnittlichen Einstiegskurs von ca. € 100 spekuliere:

Die klare Aussage von Bolko auf der HV war, daß er in einem erstklassigen deutschen Wert mit einem Betrag INVESTIERT ist, der seinen Anlagen in Coba v.1870, Russland-Aktien u.amerikanischen Werten entspricht.

- Coba v.1870 ca.€ 8,5Mio
- restliche Vimpel-Aktien Kurs damals ca.€ 30,- = € 4,5 Mio
- realisierte Vimpel-Aktien € 9 Mio jetzt in amerikanische Werte investiert.

Somit komme ich auf insgesamt € 22 Mio und bei einer Stückzahl v.210.000 Audi-Aktien auf einen Einstand von ca.€ 105,-.

Zum Gesamtbild passt auch die Kursentwicklung der Audi-Aktie die sich im 2.Halbjahr 2001 zwischen €50 u.€150,- bewegte.


Es grüßt Dagobert Bull
Es gibt Leute, denen beim Anblick ihrer Depotentwicklung jeglicher Realitätssinn abhanden kommt. Dies ist verständlich und auch entschuldbar.

Jedoch :

Nennenswerte Umsätze in Audi - Aktien um 100 € und leicht darunter gab es bis Oktober 2001. Zu dieser Zeit hatte euer Oberguru allerdings noch nicht den Mittelzufluss aus der restlichen Rhenag - Beteiligung zu verzeichnen. Dieser kam erst Mitte Januar 2002. Welch Wunder, dass danach die Kurse und Umsätze in Audi sehr stark anzogen. Bis Anfang März kam es in der Folge zu außergewöhnlich hohen Umsätzen zwischen 150 und 300 !! €. Somit kann getrost davon ausgegangen werden, dass der Einstand eher bei 200 € oder sogar leicht darüber liegen könnte.

Diesen Sachverhalt belegt auch die Aussage von BH, dass er den ERLÖS aus der Rhenag in Audi - Anteile getauscht hat. Ganz bewusst hat er das Wort "Erlös" gewählt, um keine Traumschlösser zu bauen.

Somit ist hier beim Pressesprecher ganz klar der Wunsch der Vater des Gedanken. Trotzdem ist unter dem Gesichtspunkt, dass BH bald die Geschäftsführung in andere (realitätsnähere)Hände legt, das derzeitige Kursniveau nicht uninteressant. Doch wann ist bald ??
Hallo Leute,

es ist ja positiv wenn verschiedene Meinungen vorhanden sind.
Aber ich bleibe bei meiner Meinung, da

- Bolko aufgrund der vorhandenen Barmittel nicht auf die Mittel aus dem Rhenag-Deal warten musste um bei Audi einzusteigen

und

- wer meint das Bolko für Audi-Aktien bereit war bis zu €300,- zu zahlen hat meiner Meinung von der Anlagestrategie der ES AG nichts verstanden.

Schon bei der Rhenag-Abfindung waren wir verschiedener Meinung über die Höhe des Abfindungsangebotes und so biete ich "Vorsicht Falle" folgende Wette an:

- Für jeden € über 150 zahle ich eine gute Flasche Rotwein und für jeden € unter 150 bekomme ich eine gute Flasche Sekt.

Es grüßt Dagobert Bull
@ Pressesprecher

Ein Blick auf die Kursentwicklung sollte dich vor weiteren Verlusten, auch in Form von Weinflaschen, schützen. Ob es allerdings sinnvoller bzw. ertragreicher ist, ES - Aktien nachzukaufen oder 50 Flaschen Wein in den Ausguss zu gießen, kann ich dir nicht beantworten. Ich tippe mal, Wein geht schneller, dafür ist die Kurserosion nachhaltiger.

Vorsicht Falle
@dago

kann es sein, dass vf deiner Wette aus dem Weg gehen möchte???
Alles nun mal zum Nachrechnen, lieber Pressesprecher.

Wenn er die Beteiligung vor der Rhenag - Zahlung vorgenommen hätte, brächte er also 22 Mio € auf. Weitere 22 Mio € steckten ja bekanntlich in Co-Alt, Vimpel etc.; macht zusammen schon mal 44 Mio €. Rechnen wir mindestens 5 Mio € hinzu, da BH nie ohne Liquidität dastehen würde. Rechnen wir nun nochmals den Zufluss aus der restlichen Rhenag - Beteiligung hinzu, als etwa weitere 30 Mio €. Werten wir den Verlag nur mit 5 Mio €, summiert sich alles schon auf 84 Mio €. Nun käme ja nach deiner Rechnung noch der Buchgewinn aus Audi hinzu, weitere 20 Mio €, macht also insgesamt 104 Mio €, soviel hätte die Bude also deiner Meinung nach wert, und das wohlgemerkt bei zu dieser Zeit nur 3,85 Mio Aktien. Käme also ein Wert je Aktie von 27 €. Nun der akt. Kurs ist dir ja bekannt. Meinst du nicht auch, dass Insider diese Kurse nutzen würden. Machen sie aber nicht, und deshalb rate ich dir, dein Geld zu sparen, statt es durch aussichtslose Wetten zu verspielen. Mache dich lieber darauf gefasst, dass der Einstieg eher über 200 € lag und mindestens der gesamte Rhenag - Erlös verzockt wurde in 2002. Somit ist natürlich auch eine Dividendenzahlung unmöglich. Die Abo - Zahlen werden wegen seiner Erfolglosikeit weiter fallen und die Co-Bk. - Story liegt schon wieder auf Eis. Für Rückkäufe hat er keine Liquidität. Zusammenfassend kannst du die Kurstendenz der nächsten Monate vielleicht erahnen. Die einzige Hoffnung wäre, dass sich BH aus dem aktiven Geschäft zurückzieht und ein neuer kompetenter VV sichtbar wird. Hör mal lieber wieder einen schönen Schlager.