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"Die GRÜNEN" : Skandal : Özdemir auf Hunzinger´s Schuldner-Liste - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 20.07.02 11:49:15 von
neuester Beitrag 02.04.04 06:16:39 von


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20.07.02 11:49:15
Beitrag Nr. 1 ()
Alle ahnten es, jetzt ist es Gewissheit:

Die turbomäßige Anpassung der Grünen an den schlechten Stil der alten etablierten PArteien ist gelungen!

Nach jahrelangem Bekanntwerden von schmutzigen geschäften aller anderen Parteien, Korruption, Betrug und Selbstbedienung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene ist jetzt der erste Skandal der Grünen bekanntgeworden:


Ausgerechnet Özdemir, der so um politische Korrektheit bemühte, mit herzbrecherischem Augenaufschlag "authentische" Vorzeige-MultiKulti-Grüne, hat sich als "unabhängiger" MdB in die Abhängigkeit zu einem Waffen-Lobbyisten begeben.

Offensichtlich zahlungspflichtige STEUERN als üppig bezahlter MdB hat Özdemir nicht abgeführt und sich dann das Geld von einem Windei wie Hunzinger geliehen.

Ich bin einmal gespannt, ob sich Hunzinger nicht sogar als Strohmann für eine "Grünen-unverträgliche" Adresse in der Wirtschaft herausstellt.

Ob Fischer jetzt genauso mit Özdemir´s Status als Grünen-Sprecher verfährt wie Schröder mit Scharping?

DAs wird ja ein interessanter Wahlkampf.

Es hat zwar keiner ein rezept zur Rettung Deutschalnds, aber wenigstens wird die enge und anrüchige Bindung angeblich unabhängiger Politiker aller PArteien an die Wirtschaft jetzt allen Wählern vor Augen geführt....

Ich danke demjenigen Menschen, der sich traut, die Hunzinger-Dosiers an die Öffentlichkeit zu bringen....




Alle ahnten es, jetzt ist es Gewissheit:

Die turbomäßige Anpassung der Grünen an den schlechten Stil der alten etablierten PArteien ist gelungen!

Nach jahrelangem Bekanntwerden von schmutzigen geschäften aller anderen Parteien, Korruption, Betrug und Selbstbedienung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene ist jetzt der erste Skandal der Grünen bekanntgeworden:


Ausgerechnet Özdemir, der so um politische Korrektheit bemühte, mit herzbrecherischem Augenaufschlag "authentische" Vorzeige-MultiKulti-Grüne, hat sich als "unabhängiger" MdB in die Abhängigkeit zu einem Waffen-Lobbyisten begeben.

Offensichtlich zahlungspflichtige STEUERN als üppig bezahlter MdB hat Özdemir nicht abgeführt und sich dann das Geld von einem Windei wie Hunzinger geliehen.

Ich bin einmal gespannt, ob sich Hunzinger nicht sogar als Strohmann für eine "Grünen-unverträgliche" Adresse in der Wirtschaft herausstellt.

Ob Fischer jetzt genauso mit Özdemir´s Status als Grünen-Sprecher - ausgerechnet für INNENPOLITIK - :laugh: verfährt wie Schröder mit Scharping?

DAs wird ja ein interessanter Wahlkampf.

Es hat zwar keiner ein Rezept zur Rettung Deutschalnds, aber wenigstens wird die enge und anrüchige Bindung und Selbstbedienungsmentalität angeblich unabhängiger Politiker aller PArteien an die Wirtschaft jetzt allen Wählern vor Augen geführt....

Ich danke demjenigen Menschen, der sich traut, die Hunzinger-Dosiers an die Öffentlichkeit zu bringen....



:D :D :D :D :D




In der Affäre um Honorare des PR-Beraters Moritz Hunzinger an den Ex-Verteidigungsminister sind neue Vorwürfe laut geworden.

Rudolf Scharping (SPD) habe das Geld vorschriftswidrig dem Bundestagspräsidenten verheimlicht, berichtete der „Stern“ am Freitagabend in seiner Onlineausgabe. Dies habe Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) bei einer Überprüfung festgestellt und Scharping deshalb in einem Brief aufgefordert, das Versäumnis binnen vier Wochen zu erklären.

Scharping hatte zugegeben, von der PR-Beratung Hunzinger 1998 einen Betrag von 80 000 Mark und im folgenden Jahr weitere 60 000 Mark erhalten zu haben. Die 80 000 Mark hatte er als Voraushonorar für eine spätere Veröffentlichung seiner Memoiren, die 60 000 Mark als Honorar für drei Vorträge in den Jahren 1996 bis 1998 bezeichnet.

Laut Gesetz dürfen Bundesminister keine Nebeneinkünfte haben. Honorare aus Vortragstätigkeiten müssen dem Bundestagspräsidium gemeldet werden, sofern sie 2500 Euro im Monat oder 15 500 Euro im Jahr überschreiten.

Auch Özdemir bekam Geld

Neben Scharping hat nach Informationen des FOCUS auch Cem Özdemir, innenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Geld von Hunzinger erhalten. Mit der Überweisung des Frankfurter Geschäftsmannes auf sein Konto im Jahr 1997 habe der Grüne eine Steuerschuld von 70 000 Mark beglichen. Hunzinger und Özdemir vereinbarten laut FOCUS eine monatliche Ratenzahlung zu zinsgünstigen Bedingungen.

In finanzielle Schwierigkeiten war Özdemir geraten, weil er mit dem Eintritt in den Bundestag 1994 seinen Steuerpflichten nicht nachgekommen war. Hunzinger sagte zu FOCUS, Özdemir zahle die Summe „brav zurück“. Den größten Teil des Kredites soll Özdemir inzwischen beglichen haben.


20.07.02, 8:00 Uhr
Focus.de





:D :D :D :D :D
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20.07.02 11:56:12
Beitrag Nr. 2 ()
Wo ist da ein Skandal ...? :eek:
Wenn man bei einer Bank nicht mehr kreditwürdig ist,
pumpt man sich die Kohle eben woanders ... :p
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20.07.02 11:59:07
Beitrag Nr. 3 ()
DAs "E-Mail-Duell" zwischen Özdemir und LAuthäuser-Schnarrenberg bei Spiegel-online bekommt durch diese Tatsachenbehauptung natürlich eine extrem pikante und kabarettartige Zuspitzung.... :laugh:

Allen seien die großspurigen Worte des Steuer-Heuchlers und Hunzinger-Schuldners unter neuem Hintergrund ins Ohr gelegt:

Übrigens sollte man seine Homepage nicht schonen:


http://www.oezdemir.de/


DAs Duell wird wohl jetzt extrem interessant werden:

http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,200516,00.html






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Von: Cem Özdemir

An: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Kopie: SPIEGEL ONLINE

Betreff: Eine kuschelige Überraschung


Liebe Frau Leutheusser-Schnarrenberger,
wie noch häufiger in den nächsten Wochen melde ich mich heute aus meinem Heimatwahlkreis Ludwigsburg. Meine Deutschland-Tour hat begonnen. Diese Woche geht es durch Süddeutschland: Würzburg, Freiburg, Rosenheim, München, heute Ludwigsburg, Kornwestheim und Heilbronn, den Samstag verbringe ich hoffentlich bei schönerem Wetter in der Fußgängerzone in Ludwigsburg und am Sonntag treffe ich mich im kleinen Dossenheim bei Heidelberg mit "Neuen Inländern", also deutschen StaatsbürgerInnen nichtdeutscher Herkunft zu einer Diskussion. Ich selber freue mich doch bei allem Stress sehr darauf, auf diese Weise mit so unterschiedlichen Leuten in so unterschiedlichen Gegenden ins Gespräch zu kommen, ob die Leute nun gleicher Meinung sind oder nicht.

Nicht gleicher Meinung bin ich mit ihren steuerpolitischen Ausführungen, die nicht nur bei mir alle Klarheiten beseitigt haben dürften. :laugh:


Die FDP-Steuerüberraschung hört sich zwar unheimlich kuschelig an, irgendwie überall ein bisschen zu senken, grundlegend zu vereinfachen und dabei auch noch zu sparen, - "na, das sind ja drei Dinge auf einmal!" -, aber die Zahlen, die von der FDP genannt werden, kann man nicht so ganz ernst nehmen, und jene, die Sie nicht nennen, erst recht nicht. Außerdem sollte die FDP nicht so tun, als wenn sie nun die durch die rot-grüne Regierung ach so kompliziert gewordenen Steuerregelungen endlich vereinfachen würde: In vier Jahren Regierungsbeteiligung haben wir eine Steuerreform (die größte, die je eine Regierung durchgeführt hat!) auf die Beine gestellt, die zahlreiche Steuervergünstigungen eingeschränkt und dabei insgesamt zu einer Senkung der Steuern geführt hat, während in den sechzehn davor liegenden Jahren die Steuergesetzgebung immer komplizierter wurde und von zahlreichen Sondervergünstigungen geprägt war.

Rot-Grün hat über alle Einkommensgruppen hinweg entlastet, dabei allerdings die kleineren Einkommen deutlich stärker als die höheren Einkommen. Bei den liberalen Besserverdienern und ihrem "15 / 25 / 35 Prozent-Konzept" (ausnahmsweise keine "18 Prozent"!) sieht das wie erwartet umgekehrt aus: Der Eingangssteuersatz bliebe nach dem FDP-Konzept bei 15 Prozent, während der Spitzensteuersatz um sieben Prozentpunkte von 42 auf 35 Prozent sinken soll, was einer Entlastung in Milliardenhöhe für Spitzenverdiener gleichkommt. Für die Kleinen wird der Grundfreibetrag bei der FDP mit 7500 Euro niedriger sein als nach der von uns geplanten Steuerreformstufe im Jahre 2005, in der wir einen Steuerfreibetrag von 7664 Euro vorsehen. Die FDP wird Umverteilung auf Kosten der kleineren Steuerzahler betreiben! Das mit dieser unsozialen Politik obendrein noch "ein Teil der Steuerreform" finanziert werden könne, wie Sie schreiben, möge verstehen, wer will.

Nachdem die FDP ja vollmundig Entlastungen in Höhe von 76,7 Milliarden Euro versprochen haben, machte sie schnell den Rückzieher auf die Summe von 26,6 Milliarden Euro, mit der Sie auch in Ihrer letzten Mail hantierten. Weise, aber noch nicht ehrlich genug, denn auch diese Zahl basiert auf einer fragwürdigen Berechnung. Es sei denn, ich irre, aber das könnten Sie mir ja darlegen... Und dazu noch die Ökosteuer abschaffen? Das ist nicht nur ein falsches Signal für das Energiebewusstsein und unser Klima, sondern wird auch verdammt teuer!

Nicht, dass ich nicht Radio höre oder Zeitung lese. Ich habe sehr wohl registriert, dass wir seit gestern einen neuen Verteidigungsminister haben, der sich vermutlich diesen Sommer nicht im Swimmingpool ablichten lassen wird. Aber auf einen Kommentar kann ich dabei wohl verzichten, darum kümmern sich andere.

Mit großer Freude sehe ich dem Christopher Street Day in Stuttgart entgegen! Da wird dieses Jahr sicher richtig gefeiert, eine Lebenspartnerschaft nach der anderen. Dass die FDP dies nun begrüßt, ist ganz fein. Dass der FDP-Kollege van Essen das Urteil jetzt als richtig begrüßt, stellt eine der vielen 180-Grad-Drehungen der FDP dar. Im Bundestag stimmte die FDP letztes Jahr noch gegen das Lebenspartnerschaftsgesetz, weil es angeblich zu weit ginge. Hobby-Verfassungsrichter Guido Westerwelle prophezeite ein Scheitern des Gesetzes in Karlsruhe und Wolfgang Gerhardt sah in seiner Rede im Bundestag den Schutz von Ehe und Familie durch unseren Entwurf gefährdet.

Wie sich doch Meinungen ändern können, wenn man g`schwind lieber auf der richtigen Seite stehen will. Doch dort stehen die Liberalen trotz rhetorischer Wende aber noch nicht: Das Ergänzungsgesetz, durch welches das Lebenspartnerschaftsgesetz um die erbschafts- und einkommensrechtliche Gleichstellung ergänzt werden sollte, gammelt seit über einem Jahr im Vermittlungsausschuss, wo die unionsregierten Länder unter stillschweigender Akzeptanz durch die mitregierende FDP in Hessen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt eine Kooperation schlichtweg verweigern.

Dieses Hin und Her muss Ihnen, liebe Frau Leutheusser-Schnarrenberger, doch auch gegen den Strich gehen, denn Sie scheuen sich ja in der Regel nicht vor interner Kritik. Unter den Altliberalen um Frau Hamm-Brücher war jedenfalls bei der Theodor-Heuss-Tagung der Unmut über die "Generation Westermölle" sichtlich zu spüren. Wenn da mal die Toleranzgrenze nicht irgendwann erreicht ist...
Hoffen wir das Beste! Ein schönes Wochenende wünscht
Ihr
Cem Özdemir

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Meine Homepage: http://www.oezdemir.de

Immer aktuelle Nachrichten und Infos über meine Arbeit.
Tragen Sie sich in den Newsletter ein:
http://www.oezdemir.de/bform.htm
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20.07.02 11:59:41
Beitrag Nr. 4 ()
Der Abgeornete in unabhängig und nur seinem Gewissen verpflichtet.

Ich denke, das war´s dann wohl mit der Wahl.
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20.07.02 12:10:08
Beitrag Nr. 5 ()
Liebe BesucherInnen,
Wie heißt es doch so schön auf seiner Homepage:



"wenn Sie eine Anfrage an mich haben, schreiben Sie mir bitte eine e-mail an cem.oezdemir@bundestag.de

Dies gilt auch für Einzelfälle. Bitte diese direkt per e-mail an das Büro schicken. Damit ist eine schnellere Bearbeitung gewährleistet.

Selbstverständlich freue ich mich über Ihre Einträge im Gästebuch, möchte jedoch darauf hinweisen, dass wir uns vorbehalten, anonyme und beleidigende Bemerkungen strafbaren Inhalts zu entfernen und diese gegebenenfalls zur Anzeige zu bringen. Wir bitten diesbezüglich um Ihr Verständnis!

Sollten Sie Interesse daran haben, ein Thema zur Diskussion zu eröffnen, darf ich Sie freundlich auf unser Diskussionsforum verweisen."
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20.07.02 12:12:24
Beitrag Nr. 6 ()
Politiker der Grünen sind eben was Vorteilsnahme und direkte und indirekte Bestechlichkeit anbelangt wahre Stümper im Vergleich zu den "Altparteien" - da sollten sie lieber die Finger davon lassen, das fliegt jedesmal auf...Schuster, bleib bei deinen Leisten! :D
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20.07.02 12:15:27
Beitrag Nr. 7 ()
Diese Hackfresse geht mir schon seit langem auf den Geist.

Als Politiker drittklassig farage ich mich: Wie hat er es bloß bis in den Bundetag gebracht?
Multikulti-bonus? ein Schelm ist, wer böses denkt.

Georg
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20.07.02 12:16:20
Beitrag Nr. 8 ()
Hallo, wenn dass alles stimmt, müßte man sich doch mal fragen, ob Politik nicht generell käuflich sei. Als Politiker darf man sich eben niemals Geld von illustren Geschäftsmännern leihen. Aber es ist wie immer: Die Politiker sind sich ja keiner Schuld bewußt, würde mich aber freuen, wenn es diesen Herren den politischen Kopf kosten würde. Bin weiter gespannt, was man noch von dem kölner Spendenusw.sumpf hören wird. Münti hat ja schon vor Wochen erklärt, dass alles bereites aufgeklärt ist, 3 Tage später gab es neue schwarze Gelder...

Gruß
SID
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20.07.02 12:17:14
Beitrag Nr. 9 ()
ein grüner (oezi) und ein roter (scharping) müssen für ihr politisches überleben geld von einem cdu-mann (hunzinger) nehmen. rot grün sind so fertig, dass selbst einem schwarzen(roland hausse) angst und bange wird. die beiden gehören unter die top 50 der deutschen polit-prominenz und führen ein so zu bedauerndes leben.
gruss
rh
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20.07.02 12:28:44
Beitrag Nr. 10 ()
Mein Gott,

seid doch nicht so heuchlerisch

Die Roten nehmen es, die Grünen auch, die Schwarzen
sowieso, die Blau-Gelben erst recht

So what
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20.07.02 12:36:28
Beitrag Nr. 11 ()
Aus der Homepage des DEUTSCHEN BUNDESTAGES:

Verantwortung
Wo ist über die Haltung Deutschlands zum Konflikt in Bosnien entschieden worden? Wo über die Regelung des § 218? Über den Parlamentssitz in Berlin? Über die Pflegeversicherung? Über ... Die Antwort ist immer dieselbe: im Deutschen Bundestag

Seine Mitglieder tragen die Verantwortung für den inneren und äußeren Frieden, sie entscheiden über die Ausgestaltung unseres Rechts- und Sozialstaates, über Wohl und Wehe jedes einzelnen.

Sie tun dies stellvertretend für uns alle. Artikel 20 des Grundgesetzes sagt: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." Konkret heißt das: Die Mitglieder des Deutschen Bundestages vertreten für die Dauer von jeweils vier Jahren den Willen des ganzen Volkes und bringen die unterschiedlichsten Interessen aller Bürgerinnen und Bürger in den parlamentarischen Prozeß ein.

Dies bedeutet vor allem Verantwortung - für Gesetzgebung und Staatshaushalt, Regierungsbildung und demokratische Kontrolle. Im Parlament wird unser aller Sache verhandelt - das ist der Auftrag der Verfassung an die gewählten Abgeordneten.

Wer ins Parlament will, um möglichst viel Geld zu verdienen, sollte lieber versuchen, anderswo Karriere zu machen. Denn durch seine Diäten im Bundestag ist noch keiner reich geworden. Aber: Niemand sollte dem Bürger einreden, daß ihm die Vertretung seiner Interessen nichts wert sein darf.


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Grundgesetz bestimmt in Art. 48 Abs. 3, dass Abgeordnete einen Anspruch auf angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung haben.

Die Entschädigung muß für alle Abgeordneten gleich sein; sie muss die Unabhängigkeit der Abgeordneten sichern und sie muss der Tatsache angemessen sein, dass der Abgeordnete "Vertreter des ganzen Volkes" ist. Das hat das Bundesverfassungsgericht 1975 verbindlich festgelegt.
1977 entsprachen die Diäten der Abgeordneten mit damals 7.500 DM in etwa den Einkünften

eines kommunalen Wahlbeamten auf Zeit in der Besoldungsgruppe B 6,
eines Richters an einem obersten Gerichtshof des Bundes (Besoldungsgruppe R 6).
Während Löhne, Einkommen und Lebenshaltungskosten seitdem deutlich gestiegen sind, haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages zwischen 1977 und heute mehrmals auf eine Erhöhung ihrer Diäten verzichtet. Die Diäten sind deshalb weit hinter der allgemeinen Einkommensentwicklung zurückgeblieben.

Es gibt weder ein 13. Monatsgehalt noch Urlaubs- oder Weihnachtsgeld bzw. Familienzuschläge. Natürlich müssen Abgeordnete ihre Diäten genauso versteuern wie jeder Arbeitnehmer auch. Es gibt kaum Abgeordnete, die nicht in großem Umfang freiwillige Beiträge an Parteien und andere Organisationen leisten. Auch Wahlkämpfe müssen weitgehend aus der eigenen Tasche finanziert werden.

Die Abgeordnetenentschädigung beträgt seit dem 1. Januar 2002 6.878 € monatlich. Ab Januar 2003 wird sie 7.009 € betragen.

Obwohl der Abstand zur Besoldung eines Richters an einem obersten Gerichtshof des Bundes in der Besoldungsgruppe R 6 heute schon mehr als 500 € beträgt, wird an dem im Abgeordnetengesetz festgelegten Orientierungsmaßstab auch künftig festgehalten.
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Kostenpauschale
Was sein muss, muss sein. :laugh: Zum Beispiel eine Zweitwohnung in Berlin. Zum Beispiel ein leistungsfähiges Büro im Wahlkreis. Zum Beispiel ein Auto, um in ländlichen Stimmbezirken überhaupt "vor Ort" sein zu können. Und hier eine Spende für soziale Belange, dort eine Spende für Vereine und Verbände, da ein Pokal für das örtliche Fußballturnier ... und nicht zuletzt erhebliche Zuwendungen für Veranstaltungen und Aktionen der heimischen "Basis", die von "ihrem" Abgeordneten ganz selbstverständlich erwartet, dass er mit gutem Beispiel vorangeht.


:laugh: :laugh: :laugh:

Weil ein "MdB" auch im Wahlkreis keinen Arbeitgeber hat (der Büro und Telefon stellt, Reisekosten abdeckt und Kilometergeld bezahlt), und weil eine Einzelabrechnung aufwendiger wäre, gibt es die Kostenpauschale. Sie beträgt seit dem 1. Januar 2002 3.417 € monatlich und wird zum 1. Januar eines jeden Jahres entsprechend der Entwicklung der Lebenshaltungskosten angehoben. In vielen Fällen reicht die Pauschale nicht aus. Höhere Ausgaben werden jedoch nicht erstattet, und sie können auch nicht steuerlich abgesetzt werden; denn für den Abgeordneten gibt es keine "Werbungskosten"



(d.H. wohl auch, daß die PAuschale STEUERFREI ist.... :D )
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20.07.02 12:36:50
Beitrag Nr. 12 ()
das da etwas ungesetzliches abgelaufen ist,wurde noch nicht bewiesen !!!!

aber es gibt leute die müßen sich immer gleich das maul zerreissen.

dagegen ist bewiesen das die bundes cdu BETROGEN hat
das wollt ihr aber nichtmehr hören

und bewiesen ist auch das der ach so tolle kohl eine
straftat begangen hat,aber das kehrt mann unter den tisch


also leute egal wer,ob von schwarz,rot,grün odergelb irgendeiner "straftat" beschuldigt wird ist solange
unschuldig bis es bewisen ist, basta !!!!

ich möchte euch erleben wenn euch soetwas passiert,
ihr würdet euch über eine vorverurteilung auch aufregen.

wahlkampf hin wahlkampf her ,wenn schon die meisten
politiker nicht fair bleiben ,sollten wenigsten wir wähler fair bleiben,sonst ist deutschland echt bald am ende
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20.07.02 12:39:45
Beitrag Nr. 13 ()
Beschäftigung von Abgeordneten-Mitarbeitern
Nach dem Abgeordnetengesetz werden den Abgeordneten als Teil der Amtsausstattung unter bestimmten Voraussetzungen und in begrenzter Höhe Aufwendungen ersetzt, die ihnen aus der Beschäftigung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zur Unterstützung bei der Erledigung ihrer parlamentarischen Arbeit entstehen.
Hierzu hat der Ältestenrat des Deutschen Bundestages Ausführungsbestimmungen erlassen.

Nach den Ausführungsbestimmungen ist zum Nachweis für die Erstattung ein Arbeitsvertrag zwischen dem Abgeordneten und dem Mitarbeiter vorzulegen, der die in einem Musterarbeitsvertrag vorgegebenen Mindestregelungen enthalten muss. Das vereinbarte Gehalt des Mitarbeiters muss seiner Vorbildung, Berufserfahrung und der ausgeübten Tätigkeit entsprechen und darf einen den Ausführungsbestimmungen beigegebenen Gehaltsrahmen nicht übersteigen. Ansonsten entscheiden die einzelnen Abgeordneten selbst, wie sie die verfügbaren Haushaltsmittel einsetzen, ob sie zu ihrer Assistenz Schreib- oder Bürohilfskräfte, Sekretärinnen, Sachbearbeiter oder wissenschaftliche Mitarbeiter heranziehen. Sie bestimmen allein die Arbeitsorganisation und die Gestaltung des Arbeitsablaufs am Sitz des Bundestages und/oder im Wahlkreis. Auch die gemeinsame Beschäftigung mehrerer (etwa unterschiedlich qualifizierter und dementsprechend mit verschiedenen Funktionen eingesetzter) Mitarbeiter durch mehrere Abgeordnete (Bildung von Arbeitsgemeinschaften) ist zulässig.

Der jährliche Höchstbetrag je Abgeordneter beträgt zur Zeit 97.907,28 €. Zusätzlich zu dem Höchstbetrag werden weitere Aufwendungen ersetzt, die im einzelnen in den Ausführungsbestimmungen aufgeführt sind. Für die Arbeitsverhältnisse gelten die allgemeinen Regelungen des Arbeitsrechts; eventuelle Streitigkeiten fallen in die Zuständigkeit der Arbeitsgerichtsbarkeit.


Die Verwaltung des Deutschen Bundestages hilft den Abgeordneten und den Mitarbeitern in allen Angelegenheiten, die deren Beschäftigung betreffen, insbesondere bei Abschluss, Änderung und Beendigung der Arbeitsverträge sowie in Fragen des Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrechts.

Für die Angelegenheiten der Abgeordneten-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen hat der Ältestenrat eine Kommission eingesetzt, die sich sowohl im Einzelfall als auch generell mit allen Fragen befasst, die an sie von Abgeordneten oder Mitarbeitern herangetragen werden.
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20.07.02 12:40:33
Beitrag Nr. 14 ()
RE: kopfeck

kommste gerade vom Plakate kleben der Grünen ?



SOM
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20.07.02 12:48:03
Beitrag Nr. 15 ()
muß dich leider entäuschen,bin kein "grüner"

und ich hab ja geschrieben, das dies für jeden zählt.

mich nervt dieses vorverurteilen allgemein,egal
ob in der politik oder anderswo.

ist doch schei.... oder bist du anderer meinung
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20.07.02 13:00:03
Beitrag Nr. 16 ()
@kopfeck, stimmt, Vorverurteilungen sind etwas sehr Schlimmes.

Wir sollten übrigens nicht vergessen, dass auch die SPD das mit der Bundes-CDU gemacht hat, bevor wirklich etwas bewiesen wurde. ;)

Aber natürlich ist es jedermann selbst überlassen, sich seine eigenen Gedanken zu machen und diese mit anderen diskutieren. Das ist doch wohl erlaubt.

In mir reift zum Beispiel die mich leider nicht überraschende Erkenntnis (erst mal meine Meinung), dass so langsam bei jeder Partei der Lack abplatzt und das zum Vorschein kommt, was man immer schon befürchtet hat: Dass überall geschachert wird, was das Zeug hält, ohne Unterschied!
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20.07.02 13:12:57
Beitrag Nr. 17 ()
@mausschubser

da hast du wohl recht, "leider" auch damit
"..... dass so langsam bei jeder Partei der Lack abplatzt und das zum Vorschein kommt, was man immer schon befürchtet hat: Dass überall geschachert wird, was das Zeug hält, ohne Unterschied!"

darum finde ich umso wichtiger das mann "einzelne
politiker" nicht vorschnell "abschießt" denn einige
"ehrliche" politiker gibt es ja doch noch(hoffe ich)
und es währe schade wenn die einer, "vorverurteilung" zum opfer fallen
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20.07.02 13:13:06
Beitrag Nr. 18 ()
SPIEGEL ONLINE - 20. Juli 2002, 12:50
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,206141,00.h…


PR-Affäre

Auch Özdemir erhielt Geld von Hunzinger

Die Affäre um den umtriebigen Lobbyisten Moritz Hunzinger weitet sich aus. Der grüne Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir erhielt von dem PR-Berater ein Darlehen in fünfstelliger Höhe.



Cem Özdemir: Hunzinger half ihm aus der Bredouille


Hamburg - Özdemir (Bündnis 90/ Die Grünen) zahlt derzeit ein Darlehen in Höhe von umgerechnet circa. 35.000 Euro an Hunzinger zurück. Wie SPIEGEL TV berichtet, begleicht Özdemir seine Schulden nach eigenen Angaben in monatlichen Raten von etwa 750 Euro.

Das Darlehen, so der Politiker gegenüber SPIEGEL TV, habe er 1997 in Anspruch genommen, als er frisch vom Studenten zum Abgeordneten gewählt worden sei und "dringend Geld" (Özdemir) gebraucht habe. Zur Begründung sagt Özdemir im SPIEGEL TV-Interview: "Ich hatte damals bei meiner Bank in Ludwigsburg ein ganz normales Girokonto, das war schon völlig überzogen, da ich nach meiner Wahl praktisch allen, die irgendwie Geld von mir wollten - allen humanitären Organisationen, allen im Umkreis - gerne geholfen habe. Irgendwann nach drei Jahren kam die Steuernachzahlung, und ich hatte dann ein kleines Problem, und dieses Problem war ich froh, gelöst zu bekommen."

Bekamen auch andere Abgeordnete Hunzinger-Darlehen?

Der Tipp, sich einen Kredit bei Hunzinger zu besorgen, sei von Kollegen aus dem Parlament gekommen, so Özdemir: "Es waren nicht nur die Grünen, sondern es waren überhaupt Kollegen, Abgeordnete, junge Kollegen von mir auch aus anderen Fraktionen, die in vergleichbaren Situationen schon mal standen, die ich gefragt habe. Dann wurde dieser Name genannt, und dann entstand der Kontakt, und ich war in dem Moment froh, dass ich diesen Kontakt hatte und dort ein Darlehen schnell und möglichst unbürokratisch bekommen habe." Bezahlt würden, so Özdemir, "marktübliche Zinsen".

Verpflichtungen gegenüber Hunzinger, so Özdemir, sei er nicht eingegangen. :laugh: Der Grünen-Politiker in SPIEGEL TV: "Ich habe dadurch keine Vorteile, keinerlei Beratungstätigkeit oder sonst was durch das Unternehmen in Anspruch genommen." Der innenpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Bundestag war in diesem Jahr zweimal Teilnehmer bei Podiumsdiskussionen der Hunzinger Information AG. Am 11. Juni beim "Parlamentarischen Abend der Thiel Logistik AG" zum Thema "HealthCare Logistics im Gesundheitswesen", und am 22. Juni beim "Parlamentarischen Abend der Microsoft GmbH" zum Thema "Informationsgesellschaft Deutschland - Anforderungen an eine zukunftsorientierte Bildungspolitik."


Nach den Medienberichten über Honorarzahlungen von Hunzinger an Ex-Verteidigungsminister Scharping kündigt Özdemir in SPIEGEL TV an, er werde das Darlehen sofort ablösen: "Allein schon, um Schaden abzuwenden vom Wahlkampf oder auch von mir selber".






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© SPIEGEL ONLINE 2002


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Zum Thema:

In SPIEGEL ONLINE:

· PR-Berater Hunzinger: Verfangen im eigenen Netz (19.07.2002)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,205958,00.h…


· PR-Profi Ahrens: "Hunzinger schadet Politikern mehr, als er ihnen nützt" (18.07.2002)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,205806,00.html

· Interview-Eklat: Hunzinger beschimpft Journalisten (18.07.2002)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,205769,00.html





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Avatar
20.07.02 13:16:46
Beitrag Nr. 19 ()
Anders als die meisten hier sehe ich in den sich häufenden Enthüllungen eher einen Beleg dafür, das unsere Demokratie noch funktioniert. Erst die Anschuldigungen, dann die Prüfung und anschließend die Verurteilung und/oder der Rücktritt abhängig vom politischen/finanziellen Schaden.

Ich finde das Super. So wie fast alle Menschen suchen Politiker auch den persöhnlichen Vorteil. Solange sie das Amt verlieren und ab und an zur Kasse gebeten werden, sollten Gesetzte oder Anstand verletzt worden sein, bin ich mit unserer Demokratie zufrieden.
Ich glaube nicht, das Politiker heute Korrupter sind, sondern eher, das sie weniger Einfluss auf die Justiz haben als früher.
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20.07.02 13:31:24
Beitrag Nr. 20 ()
21.01.2002 14:56 Süddeutsche zeitung

Kommentar

Die Grünen - etabliert statt alternativ

Die Grünen haben erstmals einen Spitzenkandidaten. Was fehlt, sind Visionen.

Von Thorsten Denkler




So machen es die Profis unter den Wahlkampfstrategen der Parteien seit eh und je: Spitzenkandidaten ernennen, Unterstützerteams bilden, personelle Klarheit schaffen - inhaltliche Klarheit ist nebensächlich.

Als die Grünen 1982 für den Einzug ins Bundesparlament kämpften, war es genau andersherum: An erster Stelle standen die inhaltlichen Positionen, dann kam lange nichts und irgendwann kamen die Personen. Die Grünen hatten Erfolg und zogen erstmals in den Bundestag ein.

Das Grüne Projekt hatte den Charme des Unfertigen. Rebellisch und unberechenbar waren ihre Protagonisten, ihre Parteitage. Inzwischen ist die Partei der Grünen in die Jahre gekommen. Erwachsen geworden sei sie, sagen Insider, professioneller - und erfolgloser.

17 Niederlagen in Folge ist die Bilanz seit der Regierungsbeteiligung 1998. Und was ist die Antwort? Keine neue Vision, keine neue Position. Nur ein allseits bekannter Name versehen mit einem neuen Amt: Joschka Fischer, erster Spitzenkandidat der Grünen.

Mit diesem Schritt ist der Kulturbruch vollzogen, an dem der Realo-Flügel seit Jahren arbeitet.
Prominentes Opfer: der Parteilinke und Parteigründer Christian Ströbele.

Ihn hat sein Landesverband Berlin bei der Listenaufstellung zugunsten den Real-Politikers und Ost-Mannes Werner Schulz auf einen aussichtlosen Platz degradiert. Im nächsten Bundestag wird, wenn kein Wunder geschieht, das linke Gewissen der Partei nicht mehr vertreten sein.

Die Grünen sind nicht mehr die Alternativen, sie sind schlicht eine stinknormale, etablierte Partei wie jede andere. Doch mit jedem Mehr an Professionalität stellt sich die Frage: Warum eigentlich noch grün wählen?


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dem ist nichts mehr hinzuzufügen..... :D
Avatar
20.07.02 13:34:32
Beitrag Nr. 21 ()
Dieser Hunziger ist ein cleverer Kerl, auch wenn er in Sendung ziemlich naiv daherkommt. Kauft sich mal eben so in die Regierung ein, schmiert Abgeordnete -dann aber gleich mehrere, denn doppelt hält besser- und bestimmt ohne gewählt worden zu sein die Geschicke unseres Landes mit.

Eine gute Idee
Avatar
20.07.02 13:36:24
Beitrag Nr. 22 ()
10.05.2002 09:51

Cem Özdemir

„Wahl zwischen modern oder vormodern“

Der „anatolische Schwabe“ und grüne Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir über den König der Grünen, die neu entdeckte Familienpolitik seiner Partei und das ethnische Denken in den deutschen Medien. Ein Interview von Oliver Bantle

sueddeutsche.de: Herr Özdemir, die Grünen ziehen erstmals offiziell mit einem Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf. Ist die Nominierung von Joschka Fischer nicht ein Angriff auf die Seele der grünen Partei?

Cem Özdemir: Nein, Joschka Fischer ist der beliebteste Politiker Deutschlands und steht im Ansehen da, wie vor ihm nur Willy Brandt und Hans-Dietrich Genscher. Joschka Fischer war auch bislang schon der ungekrönte König der Partei.

sueddeutsche.de: Das hört sich nach einer klaren, fast monarchischen Führungsstruktur an.

Özedemir: Die Grünen haben deshalb nicht abgedankt: Das ist eine quicklebendige Partei, die weiter mitredet und mitgestaltet. Fischer steht für das grüne Programm, die Politik der Partei und den Einfluss der Grünen in der Regierung.

sueddeutsche.de: Zugespitzt lautet die Hauptbotschaft der Grünen doch: Bitte wählt uns, damit Guido Westerwelle nicht Außenminister wird.

Özdemir: Die FDP will einfach nur mitregieren, egal mit wem. Da unterscheiden wir uns deutlich.
:laugh: :laugh: :laugh:

Aber es stimmt: Wir wollen ungern in einer Republik leben, in der ein Jürgen Möllemann Politik gestaltet.

sueddeutsche.de: Was haben Sie ausgerechnet gegen Möllemann?

Özdemir: Er vertritt die Meinung, dass palästinensische Selbstmordattentäter in Israel eine Form von Legitimation haben könnten.

sueddeutsche.de: Können Sie sich eine Koalition der Grünen mit der Union vorstellen?

Özdemir: Ich möchte ungern in einem Deutschland leben, in dem Edmund Stoiber verantwortlich ist für die Gleichstellung von homosexuellen Paaren und das Zusammenleben von Deutschen und Nichtdeutschen. Und auch nicht in einem Land, in dem Stoiber eine Familienpolitik macht, bei der die Frauen wieder zurück zu Heim und Kindern sollen. Die Bundestagswahl wird eine Abstimmung über modern und vormodern. Die FDP und die CDU/CSU stehen für Stagnation.

sueddutsche.de: Was kann grüne Politik tun, damit ein Amoklauf wie in Erfurt weniger wahrscheinlich wird. Kann Politik da überhaupt was tun?

Özdemir: Die Politik kann da nur sehr begrenzt handeln. Es gibt kein Patentrezept und wir wären unehrlich, wenn wir ein Patentrezept präsentieren würden. Aber die Verschärfung des Waffengesetzes war wichtig. Wir wollen es noch stärker verschärfen.

sueddeutsche.de: Die Parteien im Bundestag waren sich nicht einig.

Özdemir: Ich finde es skandalös dass die PDS und FDP gegen das neue Waffenrecht gestimmt haben, weil es ihnen zu restrektiv ist. Die selbsternannte Friedenspartei PDS ist offensichtlich der Meinung, freie Waffen für freie Bürger würde mehr Sicherheit bringen.

sueddeutsche.de: Im Zusammenhang mit der Verantwortung der Medien für das Gewaltpotential in Deutschland – Filme, Videos und Onlinespiele – wird eigentlich nur von Verboten gesprochen. Reicht das aus?

Özdemir: Die Debatte wird im Moment sehr verkürzt geführt. Ich finde auch eine vernünftige Medienerziehung in der Schule wichtig. Da geht es nicht nur um die Kinder, sondern auch um die Erwachsenen: Eltern müssen in einen vernünftigen Umgang mit Medien miteinbezogen werden. Und: Die Intendanten der Medienanstalten müssen sich dazu verpflichten, weniger Gewalt zu senden.

sueddeutsche.de: Was kann die Familienpolitik hier bewirken?

Özdemir: Die Grünen sind die Partei, die gegenwärtig am meisten für die Verträglichkeit von Familie und Beruf einsetzt. Das bedeutet aber nicht, dass die Kinder in einer Ganztagsschule einfach ein paar Stunden mehr in der Schule sind. Es geht auch um die Qualität der Kinderbetreuung. Das heißt beispielsweise auch, dass man in bestimmten Stadtteilen zwei Lehrer in der Klasse braucht. Und es braucht in Ganztagsschulen auch am Nachmittag Pädagogen nicht nur irgendwelche Leute, um die Kinder zu verwahren. Das alles kostet richtig viel Geld.

sueddeutsche.de: Der Spiegel hat kürzlich geschrieben, es könnte sein, dass Cem Özdemir ein bisschen größenwahnsinnig ist. Hat Sie das getroffen?

Özdemir: Viel schlimmer fand ich, was noch in dem Artikel stand: „Er brachte seine 42 Türken mit“, im Zusammenhang mit einer Eintrittsaktion mit in eine demokratische Partei Deutschlands. Das waren zum Teil ehemalige türkische Staatsbürger oder Kurden und sind jetzt zu 99 Prozent deutsche Staatsbürger.

sueddeutsche.de: Was schließen Sie aus solchen Presseberichten?

Özdemir: Das zeigt mir, welche ethnischen Brillen in dieser Gesellschaft noch vorhanden sind. Und es zeigt, dass die Restbestände an ethnischem Denken leider auch in den Medien vorhanden sind. Ich glaube nicht, dass man über einen deutschstämmigen Abgeordneten so etwas schreiben würde. Im Klartext heißt das doch: Er ging in eine Döner-Bude und sagte: „ Ali komme du, bringe du deine fünf Illegalen mit. Du treten in Grünen ein. Du füllen Formular aus. So stelle ich mir das Zusammenleben von Deutschen und Nichtdeutschen nicht vor. Ich bin in die Politik gegangen, damit dieses Denken in Deutschland aufhört.


(sueddeutsche.de)
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20.07.02 13:42:23
Beitrag Nr. 23 ()
Ich finde Hunzinger sehr sozial. Hilft Menschen in Not ganz "uneigennützig".Endlich mal ein Unternehmer mit warmen Herz.
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20.07.02 13:42:45
Beitrag Nr. 24 ()
Özdemirs Aussagen sind reinste Widersprüche.

Ich kenne aber keinen Grünen, bei dem das nicht so wäre. Diese Truppe ist nur in der Opposition zu etwas nütze.
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20.07.02 13:43:12
Beitrag Nr. 25 ()
Jetzt ist es keine "Vorverurteilung" , sondern Özdemir und die "Grünen" haben es offiziell zugegeben.


einfach nur noch ekelhaft...



20.07.2002 12:13 süddeutsche Zeitung



Grünen-Abgeordneter Özdemir erhielt Kredit von Hunzinger




Berlin (Reuters) - Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Cem Özdemir, hat von dem PR-Unternehmer Moritz Hunziger, der auch die umstrittenen Honorare an Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) gezahlt hatte, einen Kredit erhalten.

Özdemir habe von Hunzinger Geld zur Erstattung einer Steuernachforderung erhalten, sagte eine Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion am Samstag auf Nachfrage. Über Höhe und Konditionen des Kredits konnte sie keine Einzelheiten nennen. Sie zitierte Özdemir mit den Worten: "Es handelte sich um einen Kredit, der in monatlichen Raten zurückgezahlt wurde." Nach einem Vorabbericht des Magazins "Focus" soll Özdemir 1997 von Hunzinger einen Kredit in Höhe von 70.000 Mark zu zinsgünstigen Bedingungen erhalten haben. Özdemir habe das Geld gebraucht, weil er seit seinem Eintritt in den Bundestag 1994 seinen Steuerpflichten nicht nachgekommen sei. "Focus" berichtet, Hunzinger habe gesagt, Özdemir zahle die Summe "brav zurück".
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20.07.02 13:44:45
Beitrag Nr. 26 ()
Jetzt will ich aber genau wissen wieviel Geld der Hunzinger welchem Abgeordnetem geliehen hat, und vor allem welche Gegenleistung ( Rüstung etc. ) er dann eingetrieben hat !

Bei dem Gedanken, das das halbe Parlament bei Hunzinger in der Kreide steht wird mir speiübel ......

Wer weiss vielleicht hat ja Kohl ..........Spende Hunzinger ?


Das schreit ja fast nach Revolution !

Und Özdemir ist politisch Tod !


Ich lege Ihm den Rücktritt nahe und allen anderen die sich haben "Helfen" / Schmieren lassen auch !



Habe da so ein komisches Gefühl in der Magengrube, das dies der grösste Skandal der Republik wird !
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20.07.02 13:46:05
Beitrag Nr. 27 ()
@Fidelity.......Ja, und da Özdemir auch so ein warmes Herz hat, hilft der ihm auch mal. Ab und zu. Ohne große Wellen zu machen.
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20.07.02 13:49:18
Beitrag Nr. 28 ()
Mal schauen, ob die unfähige Ex-Ministerin Fischer die einzige bleibt, die noch so etwas wie Souveränität hat und zurücktritt -

Özdemir sollte noch heute als innenpolitischer Sptrecher der Grünen zurücktreten!!

Unhaltbar, sich über ein halbes Jahrzehnt von einem WAffen-Lobbyisten abhängig zu machen.

Die Äusserung Özdemirs, er werde den Kredit (jetzt, wo er publik wurde) umschulden, um "Schaden von den Grünen und mir abzuwenden" zeigt dessen verblendeten politischen Autismus:

Der Schaden ist gigantisch!

Die Verlogenheit der Grünen ist unübersehbar geworden.
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20.07.02 13:51:48
Beitrag Nr. 29 ()
@M_B_S....Ach komm schon. Es hat sich doch nicht das halbe Parlement von Hunziger Geld geliehen!!! Nur die rot-grüne Fraktion und die Bundesminister. ;)


:laugh:


Irgendwie tun mir die SPD und ganz besonders die Grünen schon leid. Die Grünen müssen nun wirklich darum bangen, überhaupt in den Bundestag zu kommen. Meint Ihr, die bekommt nach solchen Skandalen noch 5%?


Gruß Thierri
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20.07.02 13:54:18
Beitrag Nr. 30 ()
Der
"innenpolitische Sprecher der Grünen"
ist jahrelang seinen steurlichen Verpflichtungen nicht nachgekommen.... :laugh:

"political correctnes" ....


... fängt nicht erst beim Einfordern von Toleranz für Immigranten an - sondern bereits beim weniger spektakülären Erfüllen von Steuerpflichten und bei der sorgfältigen Wahrung der verfassungsrechtlich gebotenen UNABHÄNGIGKEIT DER POLITIKER.
:mad: :D :D :D
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20.07.02 13:54:57
Beitrag Nr. 31 ()
AN ALLE!!!

SCHREIBT PROTESTMAILS MIT DER AUFFORDERUNG, NOCH HEUTE ZURÜCKZUTRETEN, AN FOLGENDE ADRESSE:


cem.oezdemir@bundestag.de







Gruß Thierri
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20.07.02 13:55:06
Beitrag Nr. 32 ()
nicht vergessen, gestern hatte es einen cdu-mann in nrw erwischt.
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20.07.02 13:56:18
Beitrag Nr. 33 ()
@Leo6....Bitte mit Quellenangabe!
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20.07.02 13:56:26
Beitrag Nr. 34 ()
Thierri...,hoffentlich hast du verstanden, dass meine Aussage dazu ironisch gemeint war.
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20.07.02 13:57:40
Beitrag Nr. 35 ()
@Fidelity....Aber natürlich habe ich das. ;)


Besten Gruß


Thierri
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20.07.02 13:58:13
Beitrag Nr. 36 ()
Vorsicht Thierri FDP Möllemann steht mit 100 % Sicherheit auf Hunzingers Lohnzettel - ( PR - Liste )

Panzergeschäfte mit den Saudis schon vergessen ? :(

Report aus München berichtete ausführlich über die Machenschaften des Ex- Ministers Möllemann !
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20.07.02 14:00:13
Beitrag Nr. 37 ()
Hey M_B_S!

Wir wollen doch nicht Verleumdung und Wahrheit miteinander verwechseln!

Beweise oder zumindest Indizien vorweisen!


Was hätte es im übrigen für einen Sinn, jemanden zu schmieren, der gar nicht in der Regierung ist. In NRW sind das CDU und FDP....noch.
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20.07.02 14:12:34
Beitrag Nr. 38 ()
Ach Thierri,
wenn jede Partei die Bestechungs-/ Korruptions-/ Steuerhinterziehungsskandale etc. vorzuweisen hat pro Skandal 5 % der Stimmen verliert müßte die Autofahrerpartei ja locker auf 95 % kommen :laugh:
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20.07.02 14:13:38
Beitrag Nr. 39 ()
Zitat:"Ich hatte damals bei meiner Bank in Ludwigsburg ein ganz normales Girokonto, das war schon völlig überzogen, da ich nach meiner Wahl praktisch allen, die irgendwie Geld von mir wollten - allen humanitären Organisationen, allen im Umkreis - gerne geholfen habe. Irgendwann nach drei Jahren kam die Steuernachzahlung, und ich hatte dann ein kleines Problem, und dieses Problem war ich froh, gelöst zu bekommen." Zitat Ende

Soso, als gutverdienender Abgeordneter ist man bei Ludwigsburger Banken nicht kreditwürdig und muss somit bei Hunzinger betteln gehen ? Merkwürdig...

Na, ob Herr H. die Zinseinkünfte (es waren ja "marktübliche Zinsen" vereinbart worden) denn auch brav in der Anlage KAP angegeben hat ??
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20.07.02 14:16:57
Beitrag Nr. 40 ()
Hier weitere

e-mail-Adressen:

epost@gruene-fraktion.de

info@gruene.de


keine falsche Scham....... :D
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20.07.02 14:20:53
Beitrag Nr. 41 ()
@fangen....Hochbrisant scheint folgende Aussage zu sein:

"das war schon völlig überzogen, da ich nach meiner Wahl praktisch allen, die irgendwie
Geld von mir wollten"


Wieso wollten den Leute Geld von Özdemir? Rückzahlungen? Ich meine, Özdemir trägt auch ganz nette Anzüge, Gürtel und Schuhe. Vielleicht will er auch mal seine "Memoiren" schreiben?!


Gruß Thierri
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20.07.02 14:24:47
Beitrag Nr. 42 ()
naja.... :D

jetzt wissen wir endlich, daß nicht nur Özdemir´s Image eines sauberen Abgeordneten, sondern seine Ansprüche an die Moral anderer und die Selbsteinschätzung Özdemir´s so waren wie sein KONTO:

"VÖLLIG ÜBERZOGEN"

:laugh: :laugh: :D
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20.07.02 14:27:15
Beitrag Nr. 43 ()
@pollux....Mag ja sogar sein, daß sich einzelne aufgrund ihrer Stellung persönlich bereichern, wobei es uneerheblich ist, welcher Partei sie angehören. Ich glaube aber nicht, daß Journalisten bei der CDU oder der FDP schlampiger arbeiten würden als bei den Grünen oder der SPD. Und die Anzahl an Skandalen ist bei letzteren erhblich höher!

Bei der CDU und erst recht nicht bei der FDP gab es keine Vorkommnisse gleicher oder ähnlicher Art. Deshalb wird mir die Wahl -im wahrsten Sinne- auch leicht gemacht. ;)



Gruß Thierri
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20.07.02 14:31:19
Beitrag Nr. 44 ()
Das Gästebuch von Cem Özdemir´s Homepage füllt sich allmählich mit beißender Ironie:

Kostproben (aktuelleste Einträge oben) :




Hallo Cem,

Du, ich hab da ein Problem. Bin frisch mit dem Studium fertig. Keine Kohle. Nix. Nur Schulden. Keine Bank will mir Kredit geben. Stichwort Gleichheitsgrundsatz: Da sollte es mir doch auch möglich sein von Hunzinger was zu borgen, oder? So 15.000 Euro würden schon reichen.

Ich meine, Du hast doch bei denen sicher keinen Bonus genossen, nur weil Du MdB bist. Nein, Du doch nicht, Du bist doch viel zu anständig dafür. Du würdest nie verfilzte Strukturen nutzen, um Deines eigenen Vorteiles willen.

Mensch, ich bin verdammt enttäuscht. Du warst einer der letzten, die ehrliche Politik hätten verkörpen können. Jetzt ist aus. Schluß! Fertig!

Matthias



906

Lieber Cem,

habe gerade mit Moritz telefoniert. Er will mir aber keinen Vorschuß geben.

Wie lautet der Zaubersatz ?

Gruß Tobi

905

Lieber Cem,

ich finde es völlig OK, dass Du Dir Geld von Hunzinger geliehen hast.

Ich kann mir gut vorstellen, wie es ist kurz nach dem Studium im Bundestag zu sitzen und plötzlich so viele Steuern bezahlen zu müssen. Insofern war das Geld für einen guten Zweck. Es ging direkt an das Finanzamt.

Ich finde es peinlich, dass Sie Dir deshalb an den Karren wollen. Du bist denen zu erfolgreich geworden. Die mögen eben keine unabhängigen Abgeordnete, die ihren eigenen Kopf haben.

Mach weiter so !

Tobias
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20.07.02 14:39:19
Beitrag Nr. 45 ()
Bin mal gespannt, wer noch so als "junger, frischgebackener MdB"

zinsgünstige Kredite mit extrem langer Laufzeit bei Lobbyisten Hunzinger bekam.... es werden Wetten angenommen:

Hat vielleicht unser Aussenminister, der ja eine erstaunliche Kriegslüsternheit in Afghanistan anden Tag legte, Özdemir den Kredit-Tip gegeben?

Hat Hunzinger auch Einfluß auf das Mißtrauensvotum anlässlich des Kriegeintritts der Bundesrepublik Deutschland genommen?

Schließlich hat es doch die wundersame und für die Rüstungsindustrie segensreiche (z.B. A400m) Spaltung des "grünen gewissens" in buchstäblich letzter Minute gegeben???!!??

Ich bin auf die Antworten, die uns die Presse in der nächstenZeit geben wird, gespannt....:D :laugh:

Es wäre ja nicht das erste Mal.... siehe Mißtrauensvotum Brandt...... :D

Die Grünen haben fertig....
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20.07.02 14:41:03
Beitrag Nr. 46 ()
am besten finde ich:

...ich meine, Du hast doch bei denen sicher keinen Bonus genossen, nur weil Du MdB bist. Nein, Du doch nicht, Du bist doch viel zu anständig dafür. Du würdest nie verfilzte Strukturen nutzen, um Deines eigenen Vorteiles willen...

da könnte ich mich stundenlang wechschmeißen vor lachen.... :laugh:
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20.07.02 14:44:01
Beitrag Nr. 47 ()
Man stelle sich vor: Die Grünen unter 5%. Ein Traum könnte war werden.
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20.07.02 14:49:51
Beitrag Nr. 48 ()
Fragt bei allen Grünenabgeordneten per e-mail an, "ob sie auch..... "

:D


Hier das Gruppenbild der Grünen MdB:

Wer hat auch????



und hier kann jeder die Abgeordneten-Infos abrufen:

http://www.gruene-fraktion.de/rsvgn/rs_rubrik/0,,4-1,00.htm

Auf geht´s..... :D
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20.07.02 14:50:44
Beitrag Nr. 49 ()
@Fidelity......Ja, das wäre nicht schlecht. 4% kriegen die aber trotzdem noch. Am schönsten wäre, wenn die PDS rausfliegen würde. Die SED-Nachfolge hat im Bundestag nun wirklich nichts verloren!


Gruß Thierri
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20.07.02 14:56:51
Beitrag Nr. 50 ()
Deep thought,

alles ein bischen billig was du da treibst.
Ich mag die Grünen auch nicht sonderlich, aber das was du
abziehst ich ziemlich niveaulos
Bisher hab ich nur gehört dass eine Person der Grünen
darin verwickelt ist.
Jetzt nimmst du die ganze Partei in sippenhaft.

Irgendwie drehen alle durch.
Ich habe selten einen Wahlkampf erlebt der so
nivaulos war, sowohl von Partein als auch von Wählern
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20.07.02 14:57:02
Beitrag Nr. 51 ()
RE: Cem Özdemir

der Wicht hat sich doch tatsächlich in ein besonderes Nah- und Abhängigkeitsverhältnis vom PR-Lobby-Mann Hunzinger begeben.

Für mich hat er völlig die Glaubwürdigkeit verloren.

Tschüss Cem.


SOM
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20.07.02 14:58:10
Beitrag Nr. 52 ()
Also, ich wünsche den Grünen

5% minus eine oder zwei Stimmen.... :D

Meine ganze Hoffnung für eine vernünftige politische Strömung liegt jetzt bei ATAC und möglichen neuen Bürgerbewegungen...

Die Grünen sind weg vom fenster.
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20.07.02 14:59:47
Beitrag Nr. 53 ()
---was mich interessieren würde:

---woher hat denn cem oezdemir überhaupt gewusst, dass man sich von hunzinger "was leihen kann"???


---scheint wohl einen "guten tip" bekommen zu haben... :D:D:D


--denkt mal da drüber nach... ;););)
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20.07.02 15:02:43
Beitrag Nr. 54 ()
@ pollux

1) Nicht mein Verhalten, sondern das von Özdemir ist billig Bei den Kreditbedingungen sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes)
2) Özdemir selbst hat zugegeben, daß er den Tip von "Anderen jungen MdB bekommen" habe.

Das läßt darauf schließen, daß das nur die oberste Spitze des Eisberges ist.

Die Flut von Polit-Skandalen ALLER PARTEIEN der letzten Jahre reißt nicht ab.

DAS IST BILLIG!

Die Wähler-Beschimpfung, die Du betreibst, ist ja echt professionell:

Bist Du aus dem MdB-Dunstkreis?

Bist Du es, Moritz???? :laugh: :D
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20.07.02 15:07:23
Beitrag Nr. 55 ()
Die unbewußte, ungewollte und späte RAche des zukünftigen Ex-MdB Ströbele:

Soll jetzt Özdemir ins "Anti-Korruptionsregister" ??? !?? :laugh:


PRESSEMITTEILUNG

NR. 409 der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Datum: 12. Juli 2002

Union torpediert Korruptionsbekämpfung aus Wahlkampftaktik
Zur heutigen Ablehnung eines Antikorruptionsregisters durch den Bundesrat auf Betreiben der unionsgeführten Länder erklärt Hans-Christian Ströbele:

Aus reiner Wahlkampftaktik hat die Unionsmehrheit heute im Bundesrat ein wichtiges Instrument zur Korruptionsbekämpfung durch Anrufung des Vermittlungsausschusses auf die lange Bank geschoben. Stoiber im Hintergrund lässt auf Zeit spielen.

Im Wahlkampf hält es der Kanzlerkandidat - entgegen seine Lippenbekenntnisse - offenbar für wichtiger, um jeden Preis Rot-Grüne Initiativen statt Kriminalität zu verhindern.


Das einhellig von Korruptionsexperten geforderte und vom Bundestag beschlossene Register wäre ein entscheidendes Hilfsmittel, um bundesweit zentral statt nur regional korruptive und unzuverlässige Unternehmen erkennen und erfassen zu können. Denn diese müssen schon nach geltender Rechtslage von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen werden.

Die dagegen gerichteten Einwände der Union, diese Sanktion beschränke die Freiheit der Wirtschaft, reden der Sanktionslosigkeit für Kriminelle das Wort. Vor allem betreffen sie das Registergesetz gar nicht, welches lediglich den Informationsaustausch über solche Unternehmen regelt. Diese Vorwände sind umso absurder, als solche regionalen Register auch in Unionsregierten Ländern wie etwa in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen bereits bestehen und überwiegend erfolgreich arbeiten.

Zudem haben auch die Finanz- und Innenminister der Bundesländer seit 1995 ein solches zentrales Register mehrfach einhellig gefordert. Die innenpolitischen Sprecher von CDU und CSU im Bundestag, Marschewski und Zeitlmann, kündigten dieses Vorhaben schon 1995 und 1996 mehrfach konkret und markig an, `um den Korruptionssumpf trockenzulegen`. Heute will die Union davon nichts mehr wissen.

Deutschland ist nach dem Antikorruptionsabkommen der OECD verpflichtet, korruptive Unternehmen von öffentlichen Aufträgen auszuschließen und hierfür - über regionale Zufallserkenntnisse hinaus - eine wirkungsvolle Informationsgrundlage zu schaffen. Dieses Abkommen war zwar noch von der schwarzgelben Bundesregierung unterzeichnet, aber nicht umgesetzt worden.

Mit dieser Blockadehaltung macht sich die Union und voran ihr Kanzlerkandidat Stoiber völlig unglaubwürdig als Kriminalitätsbekämpfer. Die Union hat in den letzten Sitzungen von Vermittlungsausschuss und Bundesrat im September eine letzte Chance, diese skandalöse Position aufzugeben und die Schaffung des Korruptionsregisters doch noch zu ermöglichen.
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20.07.02 15:08:01
Beitrag Nr. 56 ()
Da muß es doch in Abgeordneten- und Regierunskreisen bekannt gewesen sein, daß Hunzinger bei finanziellen Problemen hilft. So geschehen bei Özemir und Scharping. Denn: Hunzinger und Özemir, das paßt einfach nicht zusammen.

Was war hier jeweils die Gegenleistung?

Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, daß es noch weitere Fälle gibt. Hoffentlich werden sie bekannt.
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20.07.02 15:10:44
Beitrag Nr. 57 ()
Richtig deep thought,

ALLER PARTEIEN

Genau das meinte ich. Es würde mich nicht wundern wenn
da noch mehr auffliegt, und zwar sämtlicher coloeur.
Ich bin alt genug um mich noch an Flick zu erinnern,
der hat immerhin die halbe Republik gekauft.
Es hat jedoch eine Person das Geld genommen,
und nicht eine Partei.
Du versucht jedoch den Anschein zu erwecken, als
hätten alle und nur Abgeordnete der Grünen mitgemischt.

DAS ist billig, da kannst du dir auch deine primitiven
Unterstellungen sparen.

Und nein ich wähle nicht grün.

Und ich kenne auch Hunzinger nicht persönlich :laugh:
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20.07.02 15:13:57
Beitrag Nr. 58 ()
@pollux.......Na ja, ist schon was Wahres dran. So etwas wie Kollektivschuld gibt es meiner Ansicht nach nicht. Aber fakt ist, daß sich eine hohe Person der Grünen-Fraktion bereichert hat. Cem Özdemir hat seine Position klar ausgenutzt. Oder kriegt etwa jeder Typ von der Straße Geld von Hunziger??? Falls ja, immer her damit.

Und weil er sich ganz kalr falsch verhalten hat, viel mehr noch, korrupt ist, muß er dafür "büßen". Da ein Wähler nur auf eine Art und Weise dies zum Ausdruck bringen kann, muß damit auch die Partei "büßen". Weitere Sanktionen muß sie und ggf. auch der Staatsanwalt verhängen.


So siehts aus.
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20.07.02 15:15:11
Beitrag Nr. 59 ()
RE: Die Grünen

ich frag mich gerade was wohl in der Grünen Parteizentrale los ist.

Ich schätze da jagt eine Krisensitzung die Nächste.
Joschka läuft bestimmt AMOK, und freut sich auf einen heissen und glaubwürdigen Wahlkampf.


SOM
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20.07.02 15:15:31
Beitrag Nr. 60 ()
@ pollux

Wenn Du z.B. meinen Schröder/Stoiber-Thread oder meinen Steuerzahler-Thread kennen würdest, so wüßtest Du, daß ich nicht auf einem Auge blind bin! ;)

Ich halte die meisten der Abgeordneten für korrupt.


Aber scheuen wir doch einmal, wie die Grünen Selbstreinigungskräfte wirken, das wird die NAgelprobe werden.



PRESSEMITTEILUNG

NR. 402 der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Datum: 11. Juli 2002

Union sollte Gesetz zur Bekämpfung der Korruption zustimmen
Anlässlich der morgigen Abstimmung des Bundesrats über das Gesetz zur Einführung eines Anti-Korruptionsregisters erklärt Kerstin Müller, Fraktionsvorsitzende:

Wir fordern die Union auf, über ihren Schatten zu springen und im Bundesrat der Schaffung eines Anti-Korruptionsregisters zuzustimmen. Eine Ablehnung wäre reine Wahlkampftaktik, denn eine Reihe von unionsgeführten Bundesländern haben bereits Anti- Korruptionsregister. So berichtete in der Anhörung des Bundestages ein Vertreter des Landes Hessen über die erfolgreiche Arbeit mit diesem Instrument.

Die weltweit gegen Korruption aktive Nichtregierungsorganisation Transparency International hat den Bundesrat und damit die Union ebenfalls aufgefordert, das Gesetz zu unterstützen.

Wir brauchen mehr Transparenz, um Korruption wirksam bekämpfen zu können - das sollte auch die Union inzwischen begriffen haben.

Nach geltendem Recht sind unzuverlässige Unternehmen von öffentlichen Aufträgen auszuschließen. Auftraggebende Stellen verfügen jedoch meistens nicht über Informationen darüber, welche Unternehmen aufgrund von Korruptionsdelikten als unzuverlässig zu gelten haben. Diese Lücke wird mit der Einführung des Registers geschlossen.

Die Einführung des Korruptionsregisters wird einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Korruption in Deutschland leisten. Die überwiegende Mehrheit der legal arbeitenden Unternehmen werden damit besser als bisher vor illegal arbeitenden Konkurrenten geschützt.
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20.07.02 15:17:13
Beitrag Nr. 61 ()
Es ist doch keine Frage das Özdemir entweder
naiv oder kriminell gehandelt hat und dafür
die Konsequenzen tragen muß.
Ebenso wie ggfls. Scharping.
Avatar
20.07.02 15:19:05
Beitrag Nr. 62 ()
#10 pollux........"Die Roten nehmen es, die Grünen auch, die Schwarzen
sowieso, die Blau-Gelben erst recht"

Punkt Eins ist korrekt, Punkt zwei ist korrekt, Punkt 3 auch. Nur für Punkt 4 hätte ich gerne entsprechende Beweise!! Danke!


Thierri
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20.07.02 15:22:30
Beitrag Nr. 63 ()
Was mich einfach stört ist das "Vom Wähler" Skandale
beim politischen Gengner im Triumphzug durch die Straßen
getragen und Skandale bei der eigenen Wunschpartei möglichst
begraben werden.

Solange das so bleibt gehen auch die Skandale weiter.
Die, die ihr verteidigt, machen sich die Taschen voll
und lachen euch aus.
Avatar
20.07.02 15:30:23
Beitrag Nr. 64 ()
Martin Bangemann scheidet bei Telefonica aus


Nach einem knappen Jahr wird der umstrittene Manager Martin Bangemann wieder bei Telefonica ausscheiden. Bangemann war vor seinem Antritt bei Telefonica als EU-Kommissar tätig. Bei seiner Arbeit als Kommissar, hatte Bangemann einige Regulierungsentscheide in Sachen Telefonie zu fällen und umzusetzen. Nicht zuletzt deshalb war seine Ernennung als Berater des Betreibers Telefonica sehr umstritten.

Der Vertrag mit Bangemann wird nun nicht verlängert weil der neue Telefonica-Chef Cesar Alierta mit Bangemann wenig anfangen kann, hiess es. Aliertas Vorgänger Villalonga hatte Bangemann engagiert, um gute Kontakte nach Brüssel pflegen zu können. Doch selbst in der europäischen Hauptstadt, hatte dies für Unmut gesorgt.

Unter anderem wurde dem EU-Minister Faulheit vorgeworfen. Auch in Spanien hat sich Bangemann selten im Büro blicken lassen, das Jahresgehalt von 2,4 Millionen DMark verdiente er auch ohne Zielsetzung.
Avatar
20.07.02 15:31:39
Beitrag Nr. 65 ()
Hunzinger macht das, was man bei den Arbeitslosen so vehement durchsetzen will:

"Fördern - und dann Fordern..."

:D
Avatar
20.07.02 15:35:41
Beitrag Nr. 66 ()
@pollux....Ich wollte Beweise für Deine Behauptungen und Du verleumdest fleißig weiter. Du mußt doch zugeben, daß Du so nicht glaubwürdig bist. Liefere mir Belege für Deine Unterstellungen und wir unterhalten uns dann weiter!!!


Thierri
Avatar
20.07.02 15:41:43
Beitrag Nr. 67 ()
Wieso, der Gutmensch Özdemir hat doch alles Geld selbstlos und edel an Witwen, Waisen, Enterbte, Erniedrigte, Gedemütigte und Unterprivilegierte gespendet !!!!!?????



QUELLE: "www.spiegel.de"

Textauszug:".......................................Zur Begründung sagt Özdemir im SPIEGEL TV-Interview: "Ich hatte damals bei meiner Bank in Ludwigsburg ein ganz normales Girokonto, das war schon völlig überzogen, da ich nach meiner Wahl praktisch allen, die irgendwie Geld von mir wollten - allen humanitären Organisationen, allen im Umkreis - gerne geholfen habe............................."




..................und weil dann Chem "Jesus" Özdemir, auch genannt der heilige Chem aus dem Schwabenland, pleite war, weil er sein letztes Seidenhemd und sein letzten Versace-Anzug mildtätig den Armen und Angeschissenen dieser kalten, globalisierten Welt gespendet hat, ist er in seiner großen Not zu Onkel Hunzinger gegangen und hat gesagt: "Eyh Moritz, hast`e mal 70000 Mark ?????"

Und da sagte Moritz Hunzinger: "Na klar doch, ich habe meiner Mutter am Sterbebett schwören müssen, daß ich nur Gutes tun werde....und außerdem wollte ich eigentlich schon immer in dem Himmel kommen"

Ja, so war das in Wirklichkeit gewesen, und ihr schreit gleich Korruption, wo doch nur zwei selbstlose Menschen ein wenig Sonnenschein auf diese Erde bringen wollten !!!



H_S ;)
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20.07.02 15:49:46
Beitrag Nr. 68 ()
Thierri,

verleumdest fleissig weiter?
Hab doch gar nix mehr geschrieben :laugh:

Stichwort Flickaffäre
Der Herr Graf hat sich besondere Lorbeeren verdient,
ist noch fleissig tätig.
Der Herr Möllemann macht beste Geschäfte mit den
Arabern.
Ein Schelm der bei Möllemanns Verhälnis zu Israel
an Böses denkt.
Auch der von antigone bereits erwähnte Bangemann war
vor seinem Wechsel zur Telefonica in Brüssel sehr fleissig, deshalb wurde er auch eingestellt :laugh:

Thierri, mach die Augen auf, es gibt kein schwarz/weiß,
nur grau in allen Farben
Avatar
20.07.02 15:53:09
Beitrag Nr. 69 ()
@Thierrí

Man sollte der Gerechtigkeit halber hinzufügen, daß Graf Lambsdorf im Zusammenhang mit der Flick-Affäre als Steuerhinterzieher rechtmäßig verurteilt wurde und daß damasl eine Reihen von Leuten der FDP Geld genommen haben, deren Namen uns heute allerdings schon entfallen sind.
Avatar
20.07.02 15:54:43
Beitrag Nr. 70 ()




Ich war immer freundlich, lieb und nett,
Kriegte nie irgend `ne Frau ins Bett,
Und dann auf Macho, cool und arrogant,
Plötzlich kam`n sie angerannt.

Und wieder seh` ich wie`s im Leben läuft,
Wer hart ist, laut und sich besäuft,
Kommt bei den Frauen besser an,
Wer will schon `nen lieben Mann.

Daraus ziehst du Konsequenzen,
Und du schaltest um auf schlecht,
Die Welt ist ein Gerichtssaal,
Und die Bösen kriegen recht.

Du mußt ein Schwein sein in dieser Welt, (Schwein sein)
Du mußt gemein sein in dieser Welt (gemein sein)
Denn willst du ehrlich durchs Leben gehn (ehrlich)
Kriegst `n Arschtritt als Dankeschön (gefährlich)


Weil ich weiß, das ich mir`s leisten kann,
Stell` ich mich überall vorne an,
Und ist einer sanft und schwach,
Hör` mal wie ich drüber lach.

Bei den freundlichen Kollegen,
Halt ich voll dagegen,
Obwohl mich keiner mag,
Sitz ich bald im Bundestag. :D:D:D:D:D

Du mußt ein Schwein sein .....
Du mußt gemein sein .....


Die Prinzen


..................................
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20.07.02 16:17:33
Beitrag Nr. 71 ()
thierri - lies mal zur leuna-affäre:
..... Viertens ist noch der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Dr. Friedrichs (hinzufügung von mir: fdp) anzuführen. Dieser war International Advisor der Investmentbank Goldmann und Sachs, just jener Bank also, die das Ausschreibungsverfahren für Leuna/Minol maßgeblich gestaltete. Gleichzeitig war er zunächst gegen ein monatliches Honorar von 50 000 DM für Elf Aquitaine tätig, für das Unternehmen also, welches bei der - von Goldmann und Sachs gestalteten - Verkaufsausschreibung von Leuna/Minol schließlich den Zuschlag erhielt. Überdies war er Aufsichtsratsvorsitzender der beiden Unternehmen, Leuna und Minol, die - wer mag hier noch an Zufall glauben? - an Elf Aquitaine verkauft wurden. Fünftens. Es gibt Aussagen der ehemaligen Gewaltigen von Elf Aquitaine wie des damaligen Präsidenten Le Floch Prigent über Zahlungen an die CDU. Le Floch Prigent spricht in seiner Vernehmung am 22. August 2000 von so genannten "Lobbying-Maßnahmen", Schmiergelder also, um 2 Milliarden DM an Subventionen von der EU, vom Bund und den Ländern zu erreichen. Leider war Herr P. nicht bereit, seine Aussage vor einem deutschen Untersuchungsausschuss zu wiederholen. Sechstens......

http://www.stroebele-online.de/reden/1502.html

es wäre sehr naiv, anzunehmen, die fdp sei in der kohl-korruptions-gesellschaft rein geblieben :)
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20.07.02 16:24:31
Beitrag Nr. 72 ()
die irgendwie Geld von mir wollten - allen humanitären Organisationen, allen im Umkreis - gerne geholfen habe.....

ich habe in den letzten Jahren auch sehr vielen Menschen geholfen und sehr viel Geld gespendet,
z.B. Herrn Schnabel, Herrn Hübner, Herrn Haffa, Herrn Dormeyer usw.

da ich jetzt so ziemlich Pleite bin, wäre es nett, wenn mir mal jemand ca. 100.000€
als zinslosen Kredit zur Verfügung stellen könnte, ich werde diesen auch " ganz brav " zurückzahlen

Vielen Dank
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20.07.02 16:29:59
Beitrag Nr. 73 ()
@ hasenbrot: Frag` doch mal Herrn Hunzinger! Warum sollte er es ausgerechnet bei Dir nicht machen?
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20.07.02 16:33:10
Beitrag Nr. 74 ()
ich habe vermutlich einen großen Nachteil,..........ich bin nicht im Bundestag:cry::cry:
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20.07.02 16:38:56
Beitrag Nr. 75 ()
Nanana Hasenbrot : Da unterstellst Du jetzt aber etwas ganz Böses!!!
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20.07.02 17:19:27
Beitrag Nr. 76 ()
@ HarrySchotter

#67 & #70:

:laugh: :laugh: :laugh:


@ antigone:
Danke, daß Du die FDP-Lücke mit den allseitigen Korruptionsschwergewicht Bangemann fülltest.... :)

:kiss:
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20.07.02 17:31:53
Beitrag Nr. 77 ()
@pollux....Okay, wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Aber wieso soll Möllemann denn ein schlechtes Verhältnis zu Israel haben? Wegen dieser Antisemitismus-Kampagne der Grünen, der SPD und deren Helfern wie Friedman? Ich finde es ziemlich beschissen, wenn mir jemand vorschreiben will, wie ich zu denken, zu fühlen und was ich zu sagen habe. Nur weil ich Deutscher bin lasse ich mir doch nicht verbieten, zu Ungerechtigkeiten Stellung zu nehmen. Terror mag vorhanden sein, nur es können auch Fehler bei der Bekämpfung gemacht werden. Man sollte sich viel lieber mit der Frage beschäftigen, welche Intention dahintersteckt. Nach den Ursachen und Motiven fanden. Damit käme man weiter!

Auge um Auge, Zahn um Zahn? Hat in der Bibel auch nicht viel gebracht.
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20.07.02 17:38:03
Beitrag Nr. 78 ()
Spiegel-Leser wissen mehr. Nicht die großzügigen Spenden an jedermann, sondern sein aufwendiger Lebensstil führten Özdemir in Geldschwierigkeiten. Außerdem habe er noch ein Honorar von 2000 Euro erhalten, daß er aber umgehend der Partei gespendet hätte.

HUNZINGER-AFFÄRE

Özdemir erhielt Darlehen und PR-Honorar

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat von dem umstrittenen Lobbyisten Moritz Hunzinger ein Darlehen in fünfstelliger Höhe erhalten. Auch für seine Teilnahme an einer PR-Veranstaltung bekam der Schwabe Geld von Hunzinger. Özdemir war Mitte der Neunziger finanziell in die Bredouille geraten, weil er offenbar über seine Verhältnisse gelebt hatte.

Hamburg - Özdemir erklärte am Samstag, er habe im Januar 1999 einen privaten Kredit in Höhe von 80.000 Mark zu einem Zinssatz von 5,5 Prozent bei Hunzinger aufgenommen. Diesen zahle er seither in monatlichen Raten von 2.000 Mark (etwa 1.025 Euro) ab.
Der Kredit sei ihm von einem ihm persönlich bekannten Mitarbeiter der Firma, Johannes Altincioglu, vermittelt worden, erklärte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion. Özdemir sagte auch, dass er für die Teilnahme an einer Veranstaltung der Firma Microsoft zum Thema Bildung von Hunzinger ein einmaliges Honorar in Höhe von 2000 Euro erhalten habe, welches er umgehend seiner Partei gespendet habe.

Den Kredit, so der Politiker gegenüber SPIEGEL TV, habe er in Anspruch genommen, als er frisch vom Studenten zum Abgeordneten gewählt worden sei und "dringend Geld" (Özdemir) gebraucht habe. Zur Begründung sagte Özdemir im SPIEGEL TV-Interview: "Ich hatte damals bei meiner Bank in Ludwigsburg ein ganz normales Girokonto, das war schon völlig überzogen, da ich nach meiner Wahl praktisch allen, die irgendwie Geld von mir wollten - allen humanitären Organisationen, allen im Umkreis - gerne geholfen habe. Irgendwann nach drei Jahren kam die Steuernachzahlung, und ich hatte dann ein kleines Problem, und dieses Problem war ich froh, gelöst zu bekommen."

Erst Höhenrausch, dann finanzieller Absturz

Nachdem Özdemir 1994 in den Bundestag gewählt worden war, gab er eine Menge Geld aus. Seinem Vater kaufte der Jungpolitiker einen neuen Wagen, dem Grünen-Kreisverband Ludwigshafen richtete er ein Büro ein. Als das Finanzamt schließlich seien Anteil an dem schönen neuen Abgeordneten-Einkommen kassieren wollte, war das Konto des Fans von Designer-Anzügen leer.


Der Tipp, sich einen Kredit bei Hunzinger zu besorgen, sei von Kollegen aus dem Parlament gekommen, so Özdemir: "Es waren nicht nur die Grünen, sondern es waren überhaupt Kollegen, Abgeordnete, junge Kollegen von mir auch aus anderen Fraktionen, die in vergleichbaren Situationen schon mal standen, die ich gefragt habe. Dann wurde dieser Name genannt, und dann entstand der Kontakt, und ich war in dem Moment froh, dass ich diesen Kontakt hatte und dort ein Darlehen schnell und möglichst unbürokratisch bekommen habe." Bezahlt würden, so Özdemir, "marktübliche Zinsen".

Keine Gegenleistung?

Verpflichtungen gegenüber Hunzinger, so Özdemir, sei er nicht eingegangen. Der Grünen-Politiker in SPIEGEL TV: "Ich habe dadurch keine Vorteile, keinerlei Beratungstätigkeit oder sonst was durch das Unternehmen in Anspruch genommen." Der innenpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag war in diesem Jahr zweimal Teilnehmer bei Podiumsdiskussionen der Hunzinger Information AG: Am 11. Juni beim "Parlamentarischen Abend der Thiel Logistik AG" zum Thema "HealthCare Logistics im Gesundheitswesen", und am 22. Juni beim "Parlamentarischen Abend der Microsoft GmbH" zum Thema "Informationsgesellschaft Deutschland - Anforderungen an eine zukunftsorientierte Bildungspolitik."

Nach den Medienberichten über Honorarzahlungen von Hunzinger an Ex-Verteidigungsminister Scharping kündigt Özdemir in SPIEGEL TV an, er werde das Darlehen sofort ablösen: "Allein schon, um Schaden abzuwenden vom Wahlkampf oder auch von mir selber".
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20.07.02 17:38:54
Beitrag Nr. 79 ()
So gaaanz allmählich sickert weiteres durch....


Özdemir pumpte Hunzinger an


Rudolf Scharping ist nicht der einzige, der sich mit dem PR-Unternehmer eingelassen hat. Auch der Grünen-Politiker Cem Özdemir profitierte von Moritz Hunzingers Freigiebigkeit.
Özdemir gab am Samstag zu, er habe im Januar 1999 einen privaten Kredit in Höhe von 80 000 Mark zu einem Zinssatz von 5,5 Prozent von Hunzinger angenommen. Diesen zahle er seither in monatlichen Raten von 2000 Mark (etwa 1025 Euro) ab. FOCUS hatte zuvor gemeldet, Özdemir habe einen Kredit bei Hunzinger aufgenommen, um damit Steuerschulden zu begleichen.

Der Kredit sei ihm von einem

ihm persönlich bekannten Mitarbeiter der Firma, Johannes Altincioglu,

[Anm:Das ist wohl Hunzingers "Schulden-Trüffelschwein" oder wie??? oder einfach nur der zuständige MA für den Vertrieb von vöööööööölig zufälligen Hunzinger- Krediten unter Marktpreis????]

vermittelt worden, erklärte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion. „Mit der Gewährung dieses Kredites waren für mich keine Verpflichtungen verbunden. :laugh: :laugh: Ich war damals froh, dass mir zügig und einfach aus einem finanziellen Engpass geholfen wurde“ :laugh: :laugh: , hieß es in der Erklärung weiter. In Anbetracht der anhaltenden :eek: Diskussion um die Hunzinger AG habe er sich entschlossen, den noch ausstehenden Betrag umgehend und vollständig abzulösen.


Özdemir erklärte auch, dass er für die Teilnahme an einer Veranstaltung der Firma Microsoft zum Thema Bildung ein einmaliges Honorar in Höhe von 2000 Euro erhalten habe. Dies habe er umgehend seiner Partei gespendet.

In finanzielle Schwierigkeiten war Özdemir laut FOCUS geraten, weil er mit dem Eintritt in den Bundestag 1994 seinen Steuerpflichten nicht nachgekommen war. [Anm: Der Herr innenpolitischer Sprecher.... scheint ein intimer Kenner der Steuergesetzgebung zu sein.... :laugh: ] Hunzinger sagte zu FOCUS, Özdemir zahle die Summe „brav zurück“.

( ... )

20.07.02, 16:50 Uhr focus.de
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20.07.02 17:41:54
Beitrag Nr. 80 ()
Aha ! PR Honorar / "Schmiergeld" gabs auch noch !

Tja, das wars dann wohl Herr Özdemir wenn Scharping fliegt fliegen Sie auch !

HUNZINGER-AFFÄRE

Özdemir erhielt Darlehen und PR-Honorar

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat von dem umstrittenen Lobbyisten Moritz Hunzinger ein Darlehen in fünfstelliger Höhe erhalten. Auch für seine Teilnahme an einer PR-Veranstaltung bekam der Schwabe Geld von Hunzinger. Özdemir war Mitte der Neunziger finanziell in die Bredouille geraten, weil er offenbar über seine Verhältnisse gelebt hatte. mehr...spiegel.de


Jetzt wird auch klar, warum die Grünen für den Kosovo stimmten .......gut für die Rüstung .... Hunzinger ?

Mal sehen wer noch so auf der Liste steht !

Özdemir sprach von mehreren Personen die Ihm Hunzinger "empfohlen" haben
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20.07.02 17:45:58
Beitrag Nr. 81 ()
Ergänzung der Homepage-Gästebucheintragungen:


----------------------------------------------------------
Menschen mit einem
demokratischen und humanistischen Anspruch
leihen Geld bei der Bank
und lassen 14jährige Kinder bei ihren Müttern.
Macht und Gier und ganz besonders Machtgier
lassen häufig selbst so fundamentale wie reale Selbstverständlichkeiten dem Vergessen anheim fallen.
mfG Holger Sämann

Holger Sämann

Sat Jul 20 5:24pm ET

912

So, so der feine Herr Özdemir ist auch mit Herrn Hunzinger verstrickt. Bin mal gespannt, was da so ans Tageslicht kommt...

Alle Politiker sind gleich - doof.

Ein Wähler

Sat Jul 20 5:21pm ET

911

Sehr geehrter Herr Oezdemir,

ehrlich gesagt hätte ich es Ihnen nicht zugetraut, sich mit einer so zwielichten Gestalt wie Herrn Hunzinger einzulassen. Das entäuscht mich und nimmt mir die Illusion, Grüne seien im politischen Geschäft anständiger und vorsichtiger als SPD und CDU. Sie sind in Erklärungsnot, Herr Oezdemir.

Mit freundlichen Grüßen aus Freiburg

H. Kolb

Holger Kolb

Sat Jul 20 5:13pm ET

910

Sehr geehrter Herr Özdemir,

ich bin 36 Jahre alt und habe in meinem Leben noch nie etwas anderes gewählt
als grün. Schon öfters war dies eine schwierige Entscheidung, da meine
Wahrnehmung der Welt oftmals nicht mit der Ihrer Partei, bzw. ihrer
Mitglieder koinzident war.
Aber nun ist für mich wahrlich jede Toleranz, sogar jede Resonanz in Bezug
auf ihre Partei dahin!
Sie wollen die Welt glauben machen, dass ein Bundestagsabgeordneter nicht
bei j e d e r Bank eine Kredit erhalten würde!? Das ist doch einfach nur
Chuzpe! Lächerlich!
Sie haben einen Kredit angenommen und sich damit s e l b s t v e r s t ä n
d l i c h abhängig gemacht, von einem sehr bekannten (auch damals schon!!!)
semi-faschistoiden Hardcorevertreter der Plutokratie und dies teilweise auch
noch auf Empfehlung von anderen Mitgliedern Ihrer Fraktion. Mich schauderts
und Joseph Beuys rotiert in seiner Urne. Ihre Bigotterie ist schon fast
US-tauglich. Bravo! Nur weiter so, es gibt noch viel zu zerstören!
Meine Stimme haben die Grünen nicht mehr, nie mehr!

Irritiert, entäuscht, traurig und naiv,
Martin Börner


Martin Börner

Sat Jul 20 5:07pm ET

909

Guten Tag,
ist es denn wirklich nötig, dass ein exponierter Politiker der Grünen einen Kredit bei CDU-Mann Hunzinger aufnimmt (weil er wahrscheinlich einige Prozent Zinsen spart) statt wie Otto Normalverbraucher ein Kreditinstitut in Anspruch zu nehmen? Warum macht Özdemir sich abhängig?

Klaus Hellweg

Sat Jul 20 4:40pm ET

908

Das wars dann wohl, Cem!
Die Ausrede a la Stasi-Mitarbeiter - "habe zwar Verpflichtungserklärung (hier Kreditvertrag)unterschrieben aber mich zu nichts verpflichtet" - stinkt doch zum Himmel.
Und wenn der arme Ex-Student nur Geld brauchte, um es selbstlos an Bedürftige weiterzuverteilen, dann wäre wohl ein Gang zu einem Kreditinstitut angemessen gewesen. Allerdings lachen bei dieser Ausrede sowieso die Hühner.
Kurzum, Sie sollten Konsequenzen ziehen.


Stephan Schmidt
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20.07.02 17:48:52
Beitrag Nr. 82 ()
@M_B_S.... Ja, das ist interessant. Fragt sich jetzt, wie hoch diese Zahlungen gewesen sind.



HUNZINGER-AFFÄRE

Özdemir erhielt Darlehen und PR-Honorar

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat von dem umstrittenen Lobbyisten Moritz Hunzinger ein Darlehen in fünfstelliger Höhe erhalten. Auch für seine Teilnahme an einer PR-Veranstaltung bekam der Schwabe Geld von Hunzinger. Özdemir war Mitte der Neunziger finanziell in die Bredouille geraten, weil er offenbar über seine Verhältnisse gelebt hatte.







Hamburg - Özdemir erklärte am Samstag, er habe im Januar 1999 einen privaten Kredit in Höhe von 80.000 Mark zu einem Zinssatz von 5,5 Prozent bei Hunzinger aufgenommen. Diesen zahle er seither in monatlichen Raten von 2.000 Mark (etwa 1.025 Euro) ab.
Der Kredit sei ihm von einem ihm persönlich bekannten Mitarbeiter der Firma, Johannes Altincioglu, vermittelt worden, erklärte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion. Özdemir sagte auch, dass er für die Teilnahme an einer Veranstaltung der Firma Microsoft zum Thema Bildung von Hunzinger ein einmaliges Honorar in Höhe von 2000 Euro erhalten habe, welches er umgehend seiner Partei gespendet habe.




http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,206141,00.h…




Hui, 5,5 % Zinsen hätte ich auch gerne. Sowas kriegt ja noch nicht mal ein Häuslebauer!
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20.07.02 17:49:27
Beitrag Nr. 83 ()
vorweg,ich bin kein grüner


langsam kotzt mich das alles an


vorerst steht nur fest das sich özdemir einen Kredit bei Hunzinger genommen hat.
das ist zwar nicht gerade schlau gewesen aber in keinster weise illegal!!!
der rest sind vermutungen und verdächtigungen.

und gleich heistes die grünen dürfen nichtmehr gewählt
werden

wenn dem so ist dann darf die cdu schon garnichtmehr
gewählt werden die gehört dann gleich verboten denn
die haben BEWISENERMASEN betrogen allen voran kohl
und solange er schweigt müßte er zumindest aus der partei ausgeschloßen werden.
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20.07.02 17:49:39
Beitrag Nr. 84 ()
Sorry.....etwas vergessen:


Den Kredit, so der Politiker gegenüber SPIEGEL TV, habe er in Anspruch genommen, als er frisch vom Studenten zum Abgeordneten gewählt worden sei und "dringend Geld" (Özdemir) gebraucht habe. Zur Begründung sagte Özdemir im SPIEGEL TV-Interview: "Ich hatte damals bei meiner Bank in Ludwigsburg ein ganz normales Girokonto, das war schon völlig überzogen, da ich nach meiner Wahl praktisch allen, die irgendwie Geld von mir wollten - allen humanitären Organisationen, allen im Umkreis - gerne geholfen habe. Irgendwann nach drei Jahren kam die Steuernachzahlung, und ich hatte dann ein kleines Problem, und dieses Problem war ich froh, gelöst zu bekommen."

Erst Höhenrausch, dann finanzieller Absturz

Nachdem Özdemir 1994 in den Bundestag gewählt worden war, gab er eine Menge Geld aus. Seinem Vater kaufte der Jungpolitiker einen neuen Wagen, dem Grünen-Kreisverband Ludwigshafen richtete er ein Büro ein. Als das Finanzamt schließlich seien Anteil an dem schönen neuen Abgeordneten-Einkommen kassieren wollte, war das Konto des Fans von Designer-Anzügen leer.


IN SPIEGEL ONLINE

· Scharping: Wieder Urlaub auf Mallorca (20.07.2002)

· Neue Vorwürfe: Scharping soll Einkünfte verschwiegen haben (20.07.2002)

· PR-Berater Hunzinger: Verfangen im eigenen Netz (19.07.2002)

· Pleiten, Pech und Pannen: Bundeswehr lästert über Scharping (19.07.2002)

· PR-Profi Ahrens: "Hunzinger schadet Politikern mehr, als er ihnen nützt" (18.07.2002)




Der Tipp, sich einen Kredit bei Hunzinger zu besorgen, sei von Kollegen aus dem Parlament gekommen, so Özdemir: "Es waren nicht nur die Grünen, sondern es waren überhaupt Kollegen, Abgeordnete, junge Kollegen von mir auch aus anderen Fraktionen, die in vergleichbaren Situationen schon mal standen, die ich gefragt habe. Dann wurde dieser Name genannt, und dann entstand der Kontakt, und ich war in dem Moment froh, dass ich diesen Kontakt hatte und dort ein Darlehen schnell und möglichst unbürokratisch bekommen habe." Bezahlt würden, so Özdemir, "marktübliche Zinsen".

Keine Gegenleistung?

Verpflichtungen gegenüber Hunzinger, so Özdemir, sei er nicht eingegangen. Der Grünen-Politiker in SPIEGEL TV: "Ich habe dadurch keine Vorteile, keinerlei Beratungstätigkeit oder sonst was durch das Unternehmen in Anspruch genommen." Der innenpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag war in diesem Jahr zweimal Teilnehmer bei Podiumsdiskussionen der Hunzinger Information AG: Am 11. Juni beim "Parlamentarischen Abend der Thiel Logistik AG" zum Thema "HealthCare Logistics im Gesundheitswesen", und am 22. Juni beim "Parlamentarischen Abend der Microsoft GmbH" zum Thema "Informationsgesellschaft Deutschland - Anforderungen an eine zukunftsorientierte Bildungspolitik."

Nach den Medienberichten über Honorarzahlungen von Hunzinger an Ex-Verteidigungsminister Scharping kündigt Özdemir in SPIEGEL TV an, er werde das Darlehen sofort ablösen: "Allein schon, um Schaden abzuwenden vom Wahlkampf oder auch von mir selber".
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20.07.02 17:51:50
Beitrag Nr. 85 ()
PRESSEMITTEILUNG

NR. 426 der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Datum: 18. Juli 2002

Schröder hat verantwortungsvoll gehandelt
Die Fraktionsvorsitzenden Kerstin Müller und Rezzo Schlauch erklären:

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mit seiner Entscheidung, Rudolf Scharping von seinem Amt als Verteidigungsminister zu entbinden, eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen.


( ... )

----------------------------------------------------------


Na, dann schauen wir doch mal, wie verantwortungsvoll jetzt Rezzo Schlauch und Kerstin Müller sind...... gell????


:D :D :D
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20.07.02 17:58:12
Beitrag Nr. 86 ()
Ob dieser "verschreiber" Zufall ist???

"Verpflichtungen gegenüber Hunzinger, so Özdemir, sei er nicht eingegangen. Der Grünen-Politiker in SPIEGEL TV: "Ich habe dadurch keine Vorteile, keinerlei Beratungstätigkeit oder sonst was durch das Unternehmen in Anspruch genommen."

Es geht ja auch nicht darum, ob Özdemir Hunzinger in Anspruch nahm.... :D escging darum, daß Hunzinger Özdemir in Anspruch nahm..... :D

und das ist ja wohl geschehen... (siehe Vorträge)

Mit anderen Worten: Ob Özdemir Gegenleistungen brachte, ist weiterhin unklar und diese Frage ist von ihm (sicherlich nicht zufällig !! ) NICHT BEANTWORTET!!!

Spätestens heute jedoch WIRD Özdemir Hunzinger in Anspruch genommen haben... :D

und Montag wird nicht nur der Börsen-der Kurs der Hunzinger AG ins Bodenlose stürzen.

Özdemir wird politischer Penny-Stock sein.
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20.07.02 18:00:29
Beitrag Nr. 87 ()
Also eigentlich müßte er Montag rausfliegen!

Mal schaun, wie Rezzo und Kerstin darauf reagieren :D
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20.07.02 18:03:49
!
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20.07.02 18:11:57
Beitrag Nr. 89 ()
@ Thierri

Du meinst, Rezzo Schlauch würde NICHT über seine Verhältnisse leben???? :eek:

:laugh:
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20.07.02 18:13:53
Beitrag Nr. 90 ()
Man sollte auch mal nachrechnen!

Den Kredit von 80000 habe er drei Jahre nach Beginn seiner Abgeordneten-Tätigkeit erhalten, also etwa Anfang 98. Das wären bis jetzt 55 Monate, ergibt eine Rückzahlung von 110000 DM. Geschätzte Zinsen nach vier Jahren bei konstanter Ratenzahlung: Etwa 18000 DM. Also müßte er den Kredit schon längst zurückbezahlt haben.

Wir können davon ausgehen, daß uns hier noch nicht die ganze Wahrheit erzählt wurde.
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20.07.02 18:24:31
Beitrag Nr. 91 ()
@ menacher:

da haben wir beide wohl ein ähnliches Ergebnis..... :D

Allerdings habe ich bei Kreditvergabe im Januar 1999 mit Raten ab 2/1999 gerechnet.... :D

das ergibt 41 x 2000,-- = 82.000m-- DM.

Zinsen dürften da etwa bei 8.200 DM insgesamt liegen.
Wären also nur noch 6.200 DM an Verbindlichkeiten - wenn´s stimmt, was uns der "Jesus" Özdemir auf die NAse binden will....

Da stimmt etwas nicht.... ich wäre jetzt gerne Papierschredder bei Hunzinger.... da würde ich doch glatt einen auf defekt machen.... :D
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20.07.02 18:33:01
Beitrag Nr. 92 ()
Wenn Herr Özdemir so ein großes Herz hat, vielleicht kann er ja mal Mehmet an seine landsmännische Brust drücken ?!?!?!
Der Junge wird sicherlich, wenn der nach Deutschland kommt, etwas klamm sein, gell ???



War noch was.............????

Ach ja, übrigens Cem, Geld kann man auch bei der Bank leihen, schon gewusst ???? ;););)


H_S
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20.07.02 18:37:11
!
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20.07.02 18:39:38
Beitrag Nr. 94 ()
„Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags“

Nach den „Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags“ aus der Geschäftsordnung des Parlaments müssen Abgeordnete Tätigkeiten neben dem Beruf und dem Mandat sowie „Verträge über die Beratung, Vertretung oder ähnliche Tätigkeiten“ anzeigen. Dabei muss auch die Höhe der Einkünfte angegeben werden, falls sie den vom Bundestag festgelegten Betrag von 5.000 Mark (rund 2.500 Euro) im Monat oder 30.000 Mark (rund 15.300 Euro) im Jahr übersteigen.

---------------------------------------------------------


Daher wohl der "Verschreiber" von Özdemir......
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20.07.02 18:50:40
Beitrag Nr. 95 ()
Irgendwie gibt es Koordinationsprobleme bei der jeweils geltenden Schutzbehauptung bzgl. der "Rückzahlung" des kredites... :D

Spiegel-TV will von 750 €, mithin also nur 1.500 DM erfahren haben.....

Kann Hunzinger nicht einmal die WICHTIGSTEN LÜGEN Koordinieren????

DAbei müssten Hunzinger und Özdemir doch nur auf ihren KREDITVERTRAG und die KONTOAUSZÜGE schauen... ist das so schwierig?????


:laugh:

Grünen-Politiker Özdemir erhielt Darlehen von Hunzinger

erstellt 14:51h, aktualisiert 17:02h Kölner StadtAnzeiger


Hat sich bei Hunziger Geld geborgt: Grünen-Sprecher Cem Özdemir.


Hamburg/Berlin (dpa) - Ebenso wie der entlassene Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hat auch der Grünen-Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir finanzielle Kontakte zu dem umstrittenen PR-Berater Moritz Hunzinger. Özdemir hat einen Kredit von Hunzinger bekommen. Nach einem Bericht von "Spiegel TV" begleicht Özdemir das Darlehen über umgerechnet 35 000 Euro nach eigenen Angaben in monatlichen Raten von rund 750 Euro. Eine Sprecherin der Grünen- Fraktion bestätigte den Bericht am Samstag grundsätzlich, allerdings ohne Einzelheiten zu nennen.
Mit dem Darlehen habe Özdemir 1997 eine Steuernachforderung beglichen, sagte die Sprecherin. Er habe damals dringend Geld gebraucht, sagte Özdemir im "Spiegel TV". Der Tipp, sich einen Kredit bei Hunzinger zu besorgen, sei von Parlamentskollegen auch anderer Fraktionen gekommen. Bezahlt würden "marktübliche Zinsen". Verpflichtungen gegenüber Hunzinger sei er nicht eingegangen, versicherte Özdemir: "Ich habe dadurch keine Vorteile, keinerlei Beratungstätigkeit oder sonst was durch das Unternehmen in Anspruch genommen."

Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion war laut "Spiegel-TV" in diesem Jahr zwei Mal Teilnehmer bei Podiumsdiskussionen der Hunzinger AG. Nach den Medienberichten über Honorarzahlungen von Hunzinger an Scharping kündigt Özdemir an, er werde das Darlehen sofort ablösen.
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20.07.02 18:57:55
Beitrag Nr. 96 ()
@DT

Was hier einfach nicht paßt ist: Er habe 1997 eine Steuerforderung beglichen, aber erst 1999 den Kredit bekommen. Was war dazwischen? So gesehen müßte es ja eine Umschuldung gewesen sein und Özdemir hätte vorher zumindestens deutlich höhere (also wirklich marktübliche) Zinsen bezahlt. Oder er hat die Forderung bei der Finanzkasse erst 99 beglichen.

Immerhin waren die Grünen erst ab Ende 98 in der Regierung und damit für Hunzinger interessant. Erst ab dem Zeitpunkt der Kreditgewährung konnte er für Hunzinger nützlich sein und es kann für mich keinen Zweifel geben, daß der eine Gegenleistung erhalten hat.
Avatar
20.07.02 19:12:27
Beitrag Nr. 97 ()
Widersprüche!

Özdemir spricht von Kredit bei der Firma Hunzinger!

Hunzinger spricht von privatem Kredit, nicht ünber die Firma!

It stinkt jewaltich!

:D

mfg
perkins

Grüße an die Anständigen!!!:laugh:
Avatar
20.07.02 20:01:42
Beitrag Nr. 98 ()
Es ist schon zum Kotzen.

Ich mache beruflich Bauleitung von großen Projekten für den Bauherrn.
Würde ich von einer Baufirma einen zinsgünstigen Kredit
annehmen und das würde auffliegen würde man mich nicht
auffordern zurückzutreten.
Man würde mich auffordern vorzutreten, und zwar vor Gericht.
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20.07.02 20:03:43
Beitrag Nr. 99 ()
Die Mohren haben offenbar ihre Schuldigkeit getan; das Feld ist bestellt.

Und die Saat der Profitierungsdenke ist aufgegangen: Vom Sozialhilfeämpfänger bis zum Vorstandsvorsitzer.

Und die Mohren, die nützlichen Idioten, die "Erfolg", die asoziales Denken, die Staatsverachtung, die Eigennutz als Tugend "verkauft" haben, jene, die sich schon als "dazugehörig" wähnten, werden schwupps beiseite gekickt.

Und sind nun dem Spott derer ausgeliefert, bei denen die von ihnen in Scene gesetzte Personalisierung von Politik verfangen hat - also bei beinahe allen.

Nun aber werden die Herren, gern auch "Großinvestoren" genannt", selbst Hand anlegen und die Ernten einfahren - soweit sie es nicht ohnehin schon getan haben.

Innenpolitische Sprecher können jetzt ja junge Leute aus ihren eigenen Reihen werden. Ein bißchen Gymnastik schadet nie.

Oder sollte doch alles ganz anders sein:

Sollte nur mal ausgetestet werden, inwieweit die gekaufte Republik schon als selbstverständlich und normal akzeptiert wird?
Avatar
20.07.02 20:29:11
Beitrag Nr. 100 ()
Der Begriff "marktübliche Zinsen" ist auch nicht schlecht. 5,5 % sind noch nicht mal für Häuslebauer drin.

Die haben echt kein schlechtes Gewissen, wenn man die Aussagen so hört. Weg damit!
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20.07.02 21:38:23
Beitrag Nr. 101 ()
Cem Özdemir über geld, welches stinkt.... :D



Rede vor dem Deutschen Bundestag von

Cem Özdemir
, Geldwäschebekämpfung
18. April 2002
Cem Özdemir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): heute Abend reden wir über ein wichtiges Thema. Ich bedaure, dass es so weit hinten auf der Tagesordnung steht. Wie können wir die Geldströme der terroristischen Organisationen stoppen oder zumindest eindämmen? Der Anschlag von Djerba zeigt einmal mehr, dass Terroristen international vernetzt sind und mit internationalen Finanztransaktionen ihre Attentate finanzieren.

Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf machen wir einen weiteren Schritt hin zu der effektiven Bekämpfung der internationalen Finanzströme terroristischer Organisationen. Der Entwurf wird aber auch in einem anderen Bereich relevant werden: in dem der organisierten Kriminalität. Wir müssen die Finanzbewegungen der organisierten Kriminalität, die zum Teil mit Etats jongliert, die höher als ein Staatshaushalt sind, eindämmen. Gerade hier gilt es, möglichst umfassende Kontrollen einzuführen.

Geldwäsche ist kein Kavaliersdelikt. Wir müssen alles daran setzen, diesem Eindruck entgegenzutreten. Der Gesetzentwurf zeigt, wie schnell Europa hier reagiert hat und wie schnell wir die europäische Richtlinie umsetzen. Das ist gut so. Gerade im Bereich der Geldwäsche ist die europäische und internationale Kooperation besonders wichtig. Geldströme machen keinen Halt vor nationalen Grenzen.

Schon das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz hat auf die Transparenz der Finanzströme abgezielt. Mit dem jetzt vorliegenden Entwurf intensivieren wir die Transparenz. Wir tun das, indem wir die an Finanztransaktionen beteiligten Unternehmen und Personen verpflichten, stärker auf illegale Geldbewegungen zu achten.

Es ist deswegen sinnvoll, dass zum Beispiel Versicherungsmakler, seien sie selbständig oder angestellt, jetzt in den Anwendungsbereich des Geldwäschebekämpfungsgesetzes einbezogen werden. Es ist richtig, die Finanzinstitute stärker in die Pflicht zu nehmen. Das bedeutet auch, dass sich die Finanzinstitute über ihre bisherige Pflichten hinaus jetzt auch über die Identität einer Person vergewissern müssen, mit der sie längerfristige Geschäftsbeziehungen planen.
SIE DÜRFEN NICHT LÄNGER DAVON AUSGEHEN; DASS GELD NICHT STINKT.
:eek:


( ... )

---------------------------------------------------------

Übrigens spricht Özdemir selber vor laufenden kameras von DM 2.000,-- /Monat.

Also sollten eine der beiden Rechnungen von Menacher und mir wohl stimmen.

Da stinkt also etwas zum Himmel.
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20.07.02 22:12:16
!
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20.07.02 22:16:59
Beitrag Nr. 103 ()
Özdemir hat keine gegenleistung erbracht:

Hunzinger sieht die Verbindung von Geschäft und Politik so:


---------------------------------------------------

HUNZINGER

Public Relations & Politikkommunikation

In unserem Geschäftsfeld PR und Politikkommunikation nutzen wir die in zwei Jahrzehnten aufgebauten, gepflegten und ständig fortentwickelten Verbindungen zu den relevanten Entscheidungsträgern und Weichenstellern sämtlicher Ebenen in Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Medien.

Vom Agenda Setting über den exklusiv von Hunzinger Information besetzten Parlamentarischen Abend und Politischen Salon bis zum Know-how-Transfer, von der Pressekonferenz über Redaktionsgespräche bis zur Imagebildung für Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte reicht unser ausgewogenes Spektrum an Public-Relations-Maßnahmen, das sich durch die jeweilige Aufgabenstellung immer wieder erweitert und teilweise neu definiert. Unsere Auftraggeber nutzen es pauschal oder modular abgerufen und profitieren bei Aufbau und Pflege ihres Ansehens von unserer hohen Plazierungskraft in den Medien.
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20.07.02 22:19:49
Beitrag Nr. 104 ()
#96

pollux,

Ich wundere mich darüber, daß sie Dich noch n i c h t rausgeschmissen haben, eben w e i l Du nichts nimmst.

Du paßt doch gar nicht mehr in diese, unsere Welt.

Paß´ auf: lange lassen die sich ihre Kreise nicht mehr stören.
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20.07.02 22:35:09
Beitrag Nr. 105 ()
Und das OHNE Sexlastige Überschrift... ;) :D

Beiträge:102
Gelesen gesamt:1000
Gelesen heute:1000
Thread eröffnet von: Deep Thought
Erstes Posting:20.07.02 11:49

Letztes Posting: 20.07.02 22:19
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20.07.02 22:47:01
Beitrag Nr. 106 ()
Der Hunzi kann doch nicht der einzige selbstlose verbindungsträger in der Bundesrepublik sein.
Es gibt auch eine Art Mutter Theresa ,die den Ehrenwerten
Herren von Wirtschaft,Politik und von Natur aus guten Menschen, die möglichkeit des Ablasses gibt.Nur Neider würden dahinter ein Treffen von Geschäftsinteressen vermuten,nein sie Wetteifern um die Ehre ihr Geld loszu- werden an diesem Spendentag.Natürlich haben viele Orden,da sie für das Gemein wohl tätig waren und immer noch sind,je Gemeiner desto grösser der Orden.Also nach meiner meinung ist die Bundesrepublik voll von Idealistischen Menschen,
alles andere ist miese Probaganda.
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20.07.02 22:47:25
Beitrag Nr. 107 ()
Na ja, zwar nicht sexlastig aber schon BILD-verdächtig :D
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20.07.02 22:56:18
Beitrag Nr. 108 ()
Die "armer verfolgter Fremdkultureller"-Nummer hat Özdemir sogar jetzt noch drauf:

"Özdemir, über dem damals "die Welt zusammengebrochen" sei, habe sich "gefreut, daß mir schnell und unbürokratisch geholfen wurde". Das Konto bei seiner Hausbank in Ludwigsburg sei "im Minus" gewesen, und seine Eltern habe er aus "kulturellen Gründen" nicht um Geld bitten können. "

ach ja..... jetzt braucht Deutschland unbedingt eine Art Kreditanstalt für Angehörige "anderer Kulturen" :

Weil einzelne "Anderskulturelle" zwar genau wissen, daß man alle Einkommenmsregister ziehen kann in Deutschlands Staatsapparat - aber wer wird denn von diesem Menschenschlag derer von Özdemirs ernsthaft mit STEUERZAHLUNGEN (ähnlich einer Naturkatastrophe) rechnen müssen und sich gar trauen, von Familienangehörigen geld zu leihen???? Diese kulturelle Benachteiligung sollte durch eine Kreditanstalt für Özdemir-WiederAufbau kompensiert werden!

(von den Grünen in der nächsten legislaturperiode)

Allen ernstes:

Der schlägt seinen türkischen Mitbürgern mit dieser Nummer als Ausrede ins Gesicht und macht sie LÄCHERLICH:

Soweit mir das türkischstämmige Mitbürger früher mitteilten, halten diese FAmilien wie Pech und Schwefel zusammen - wer würde dem lieben Cem da nicht aus der Patsche helfen?

Selbst angesichts persönlichen Versagens zieht Özdemir noch die mitleidsheischende Immigrantenkarte.... einfach nur schäbig..... :mad:

und genau das gegenteil, was seine türkischen mitbürger brauchen.


Lobby-Affäre weitet sich aus

Neben Scharping erhielt Özdemir Geld von Hunzinger



job./M.I./wus. Frankfurt/Berlin. Nach der Entlassung von Verteidigungsminister Scharping zieht die Affäre um den Frankfurter Lobbyisten Hunzinger weitere Kreise. Am Samstag wurde bekannt, daß der innenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Özdemir, einen Privatkredit in Höhe von 80000 Mark bei Hunzinger aufgenommen hat. In der Online-Ausgabe der Illustrierten "stern" wurde zudem vermeldet, daß Scharping die Honorare, die er von Hunzinger erhalten hatte, nicht, wie vorgeschrieben, dem Bundestagspräsidenten mitgeteilt hat.


Wie Özdemir im Gespräch mit dieser Zeitung angab, ließ er sich im Januar 1999 einen Betrag von 80000 Mark überweisen. In dem Schriftwechsel mit Hunzinger seien ein Zins von 5,5 Prozent sowie Sondertilgungsmöglichkeiten vereinbart worden. Wegen der Debatte um die Transaktion will Özdemir den Kredit, den er in monatlichen Raten von 2000 Mark abbezahle, nun "vollständig ablösen".


Der "finanzielle Engpaß", aus dem ihm der Kredit 1999 heraushalf, folgte einer fälligen Steuer-nachzahlung. Özdemir, der als Abgeordneter sein Einkommen selbst versteuern muß, hatte "dafür keine Rücklagen gebildet". Den Kontakt zu seinem Kreditgeber hatte ihm der Hunzinger-Vertraute und Geschäftsführer Altincioglu vermittelt, mit dem Özdemir privat bekannt war.

Özdemir, über dem damals "die Welt zusammengebrochen" sei, habe sich "gefreut, daß mir schnell und unbürokratisch geholfen wurde". Das Konto bei seiner Hausbank in Ludwigsburg sei "im Minus" gewesen, und seine Eltern habe er aus "kulturellen Gründen" nicht um Geld bitten können.


Aus heutiger Sicht wirft sich Özdemir "Naivität und mangelnde Vorsicht" vor: "Ich würde das heute nicht mehr machen." Gleichwohl besteht er darauf, sich nicht in Abhängigkeit gebracht zu haben.
Während der Kreditlaufzeit habe er an nur zwei Veranstaltungen der Firma Hunzinger teilgenommen. Für die Teilnahme an einem Gesprächskreis mit der Firma Microsoft habe er ein Honorar von 2000 Mark erhalten, das er dem Bundestagspräsidenten gemeldet und an die Partei weitergeleitet habe. An einer weiteren Diskussionsveranstaltung von Hunzinger - mit Lobbyisten aus dem Gesundheitsmarkt - habe er honorarfrei mitgewirkt.


Die in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Geschäfte Hunzingers rücken die Verflechtungen des Unternehmens mit Teilen der Politik und der Wirtschaft in den Blickpunkt. Abgeordnete verschiedener Fraktionen berichteten dieser Zeitung, daß es kaum einen einflußreichen Parlamentarier gebe, zu dem Hunzinger keinen Kontakt gesucht habe. Auf seinen Veranstaltungen sind fast alle Spitzenpolitiker aufgetreten.


Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.7.2002
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20.07.02 23:15:27
Beitrag Nr. 109 ()
Ja, ja, der Hunzinger und die Politiker.
Gehört halt zu seinem Geschäft, den Herrschaften
Geld zu geben. Irgnedwann und irgendwie zahlt
sich das für ihn ja wohl wieder aus:


Grüne bekamen Spenden der "Hunzinger Information AG"

Führende Politiker der Grünen sind nach am Mittwoch vorab veröffentlichten Informationen der Hamburger Illustrierten „MAX“ (EVT: 25.4.) von der Frankfurter PR-Firma „Hunzinger Information AG“ mit Spenden bedacht worden. So geht aus firmeninternen Kontoübersichten, die „MAX“ vorliegen, hervor, dass am 15. September 1998 mit dem Buchungstext „Wahlkampf J. Fischer“ für den heutigen Bundesaußenminister Joschka Fischer 19.999 Mark überwiesen wurden. Nach dem Parteiengesetz mussten Parteispenden erst dann im Rechenschaftsbericht veröffentlicht werden, wenn sie den Betrag von 20.000 Mark überstiegen. Fischer hatte kurz vor der Bundestagswahl 1998 an einem von Hunzinger veranstalteten sogenannten „Politischen Salon“ teilgenommen.


Auch der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Rezzo Schlauch, nahm im Jahr 2000 am von Hunzinger ausgerichteten „136. Politischen Salon“ teil. In einer internen Anweisung an seine Finanzbuchhaltung erinnerte Hunzinger am 26. Mai 2000: „Honorar Schlauch Montag!“ Schlauch erklärte gegenüber „MAX“, er habe für seine Teilnahme am „Politischen Salon“ kein Honorar erhalten, aber „eine mögliche Spende an die Partei Bündnis 90/Die Grünen in das Ermessen dieses Veranstalters gestellt“. Die Hunzinger PR GmbH überwies 20.000 Mark auf das Konto Nummer 242349 der Grünen bei der Ökobank Frankfurt. Einen Pfennig mehr, und Hunzinger hätte im Rechenschaftsbericht der Partei erwähnt werden müssen.


Geld erhielt auch General a.D. Klaus Reinhardt, Ehrengast von Hunzingers „137. Politischem Salon“. Im Juni 2000 bekam der Vier-Sterne-General, der damals noch im Amt war, einen als „Vortragshonorar“ deklarierten Scheck über 10.000 Mark. Sowohl Hunzinger als auch Reinhardt bestreiten, dass ein Honorar gezahlt wurde, „MAX“ liegt jedoch eine Kopie des Schecks aus firmeninternen Unterlagen vor. Reinhardt war zuvor schon im September 1999 als damals amtierender Oberbefehlshaber der Kfor-Truppen im Kosovo Gast bei einem Hunzinger-Salon gewesen, bei dem auch Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping zugegen war.


Ohnehin wecken interne Firmenunterlagen den Verdacht, dass nicht alle Hunzinger-Spenden von den Parteien korrekt ausgewiesen wurden. Danach bekamen FDP und CDU im Wahljahr 1998 deutlich mehr Geld von der Hunzinger PR GmbH als in ihren Rechenschaftsberichten aufgelistet wird. 1998 hat demnach die FDP von der Hunzinger PR GmbH insgesamt 165.000 Mark erhalten, offiziell ausgewiesen wurden 45.000 Mark vom Privatmann und 60.000 Mark von der PR GmbH. Die CDU gibt in ihrem Rechenschaftsbericht 76.000 Mark an, nach Firmenunterlagen waren es dagegen 99.500 Mark.


Abdruck honorarfrei nur bei Nennung von „MAX“




Pressemitteilung Download


Pressemitteilung vom 24. April 2002
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21.07.02 00:18:06
Beitrag Nr. 110 ()
Jetzt plötzlich soll´s 1997 und nicht erst 1999 gewesen sein... :eek:


PR-Guru half aus Geldnot
Özdemir tilgt Kredit bei Hunzinger

Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Cem Özdemir, hat von dem PR-Unternehmer Moritz Hunziger, der auch die umstrittenen Honorare an Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) gezahlt hatte, einen Kredit erhalten.
Özdemir zahlt "brav zurück"
Özdemir habe von Hunzinger Geld zur Erstattung einer Steuernachforderung erhalten, sagte eine Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion auf Nachfrage. Über Höhe und Konditionen des Kredits konnte sie keine Einzelheiten nennen. Sie zitierte Özdemir mit den Worten: "Es handelte sich um einen Kredit, der in monatlichen Raten zurückgezahlt wurde." Nach einem Vorabbericht des Magazins "Focus" soll Özdemir 1997 von Hunzinger einen Kredit in Höhe von 80.000 Mark zu zinsgünstigen Bedingungen erhalten haben. Özdemir habe das Geld gebraucht, weil er seit seinem Eintritt in den Bundestag 1994 seinen Steuerpflichten nicht nachgekommen sei. "Focus" berichtet, Hunzinger habe gesagt, Özdemir zahle die Summe "brav zurück".

T-Online.de
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21.07.02 01:50:14
Beitrag Nr. 111 ()
Noch was nettes:

Gewerkschaften investieren (und verpulvern) Gewerkschaftsgelder bei der Hunzinger AG.

Auch den 10-Prozent-Aktionär Agathon GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von BGAG Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften AG und dem Deutschen Beamtenbund lässt das Debakel erstaunlich kalt. "Wir haben die Aktie mit höheren Erwartungen gekauft", ringt sich die Geschäftsführerin mühsam ab. Doch dass die über Monate stetig fallende Aktie längst hätte abgestoßen werden müssen, das pikante Investment von Gewerkschaftsgeldern beim Strippenzieher der Bosse offensichtlich misslungen ist - dieser Meinung ist sie nicht.
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21.07.02 07:28:30
Beitrag Nr. 112 ()
Anfang 99 sah der Aktienkurs von Hunzinger auch noch besser aus!

Seitdem ging`s steil bergab!

Gab`s da nicht auch einmal was mit Insidergeschäften???

Ob Özdemir sich mit Aktien auskennt????


mfg
perkins
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21.07.02 07:33:57
Beitrag Nr. 113 ()
Scharping hat 98 auch 800000 gekriegt!

Ist wohl der übliche Betrag!
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21.07.02 09:16:17
Beitrag Nr. 114 ()
Unglaublich! Es gibt hier tatsächlich ein paar treufdoofe Gesichter, die glauben, daß ein Politiker sich bei einer Firma einen Kredit geben läßt und keine Gegenleistung dafür gibt. Wenn Özdemir nicht für etwas bezahlt worden wäre, dann hätte er den Kredit auch bei jeder Bank aufnehmen können, schließlich öffnet so ein Bundestagsmandat Tür und Tor. Also seid nicht so naiv!
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21.07.02 09:33:53
Beitrag Nr. 115 ()
Hallo Thierri,

mit Herrn Meys taucht jetzt auch der erste
CDU-Politiker auf der Bestechungsliste von
Müllunternehmer Trienekens auf, wahrscheinlich
auch nicht der letzte.

Und wenn die FDP seltener in den einschlägigen Schlagzeilen
auftaucht mag das rein statistisch bedingt sein.
Sie hat einfach weniger Leute an einflußreichen Stellen.
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21.07.02 09:42:20
Beitrag Nr. 116 ()
Was auch auffällt ist die relativ verhaltene
Reaktion von Union und Liberalen.
Die sind wahrscheinlich erstmal hektisch dabei
ihre eigenen Leute nach Verbindung zu Hunzinger
abzuchecken :laugh:
Ob zumindest hier parteiübergreifend eine große
Koalition funktioniert? :D
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21.07.02 10:03:11
Beitrag Nr. 117 ()
Können wir uns nicht darauf verständigen, dass es in allen politischen Parteien, Politiker gibt, die geschriebene und (un)geschriebene Gesetze brechen.
Die Anhänger von CDU/CSU und FDP sollten jetzt nicht diese unerträgliche Selbstbeweihräucherung von Münterfering und Wettig-Danielmaier in der CDU-Spendenaffäre wiederholen ("Sozialdemokraten machen so etwas nicht")
Die SPD hat zurecht für diese Heuchelei in diesem Jahr eine schallende Ohrfeige bekommen, aber Union und FDP sind sicherlich in diesen Bereichen nicht besser.
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21.07.02 11:30:36
Beitrag Nr. 118 ()
Die Frage ist wer schiebt wenige Wochen vor der Wahl solche Geschichten aus vergangenen Jahren nach vorne?
Ist es etwa Hunzinger selbst gesponsert von...?
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21.07.02 12:32:13
Beitrag Nr. 119 ()
@pollux....Tut mir leid, das schreiben zu müssen, aber Du bist ein Idiot!

Kaum gehen Leute der Grünen und der SPD von der Bühne, weil sie ordentlich Dreck am Stecken haben, und schon wird der politische Gegner gerechtfertigt oder nicht mit Verleumdungen überhäuft. Aber das könnt Ihr Sozis ja alle ganz gut. Wie habt Ihr bei der Spendenaffäre von Kohl gebrüllt und als es Euch dann selber an den Kragen ging, war das ja alles nicht so schlimm wie bei Kohl. Und selbst jetzt ist dem noch so. Hetzkampagnen, Strafzahlungen in mehrfacher Millionenhöhe, Verleumdungen noch und nöcher. Kläglich! Genau wie die Politik, die die Grünen und die SPD in den letzten vier Jahren fabriziert haben. Ein einziges Flickwerk aus halbherzigen Reformen, die erst eingeführt, wieder zurückgenommen und dann unter einem anderen Namen reintegriert wurden. Wo ist da Kontinuität? Wird reichlich rumexperimentiert und am Ende steht Deutschland noch schlechter da.

Und mir ist es gerlinde ausgedrückt scheißegal, ob Stoiber oder Schröder symphatischer wirken, besser aussehen oder bessere Sprüche kloppen kann. Das interessiert mich überhaupt nicht. Eine vernünftige Politik ist hier ausschlagegebend. Kumpel suche ich mir anderswo. Schröder hat sich hier selbst disqualifiziert. Er ist nicht mehr glaubwürdig. Er verspricht dieses und tat jenes. Sie erinnern sich nochn alle an die versprochenen "6 Pfennig und dann ist Schluß" oder an "3,5 Millionen Arbeitslose oder ich bin es nicht wert wieder gewählt zu werden".

Was soll ich sagen, der Mann hatte recht!


Thierri
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21.07.02 12:36:22
Beitrag Nr. 120 ()
Thierri, mein Guter.

Warum echauffierst Du dich?

Als die Sozis seinerzeit über die CDU hergefallen
sind fand ich diese Scheinheiligkeit zum Kotzen und
war mir zudem sicher, daß sie auch noch ihr Päckchen
zugeschickt bekommen.
Jetzt ist es soweit und die Schwarzen kotzen mich in
ihrer Scheinheiligkeit genauso an.
Wenn das heißt man ist ein Idiot dann bin ich halt ein Idiot.
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21.07.02 12:56:21
Beitrag Nr. 121 ()
Um das vorweg zu nehmen, ich bin kein CDU-Wähler und nehme sie daher auch nicht in Schutz. Aber, die CDU hat keine Hetzkampagnen mit Plakaten überall aufgehangen wie es die SPD und die Grünen getan haben. In jeder Partei gibt es schwarze Schafe, keine Frage, aber die Anzahl derer ist bei der SPD für mein Empfinden wesentlich höher. Die Grünen laufen sich langsam auch schon warm.

Der Punkt ist einfach, daß sich solche Ereignisse stark auf sdas Wählerverhalten auswirken. Und die SPD war vorher schon keine Leuchte. Eine miese Bilanz, fehlgeschlagene Reformen und nun auch noch Affären auf höchster Ebene. Und diese sind noch gar nicht in den Umfragen enthalten. Die SPD hat Glück, wenn Sie noch 30 % bekommt. Wie soll die SPD denn bei solch einer verfahrenen Kiste, bei nicht eingepreisten Skandalen und stetig sinkendem Stimmanteil noch die Wahl gewinnen? Es sind nur noch wenige Tage und das kann die SPD so nicht mehr aufholen.
Stoiber ist auch nicht gerade mein Wunschkandidat, aber besser als Schröder. Mag nicht so locker und symphatisch daher kommen, aber kannst Du mir mal verraten, inwieweit so ein Verhalten auf die Politik Wirkung hat. Wichtig ist doch wohl nur, daß ein Politiker gute Politik macht. Die Bayern jedenfalls scheinen mit Stoiber recht zufrieden zu sein und die stehen immerhin in der PISA-Studie unter den besten!


Gruß Thierri ;)
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21.07.02 13:04:23
Beitrag Nr. 122 ()
Wer bestreitet dass sich das aufs Wählerverhalten
auswirkt.
Und natürlich schlachtet die Union das Ganze aus.
Stoiber überschlägt sich doch geradezu um Interviews
dazu abzugeben.
Und was die Plakate betrifft, warten wir mal ab :laugh:
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21.07.02 13:12:00
Beitrag Nr. 123 ()
Na ja....daß das Verhalten verurteilt wird ist doch wohl klar, aber unter einer Hetzkampagne verstehe ich was anderes. Wie haben sich die Roten und die Grünen da mit Plakaten, Aktionen, Brüllereien in Talkshows und Strafanzeigen überschlagen. Den CDU-Politkern, slebst solchen die nachweislich überhaupt nichts mit den Spenden zu tun hatten, wurde in aller Öffentlichkeit der Mund verboten, wenn sie angebrachte Kritik zu den Vorgängen in Köln und andernorts hervorbrachten. Ähnlich wie kurz nach der Wahl 1998: Da sagte Lafontaine zu Gerhard, er solle doch gefälligst den Mund halten. So einer wie er (mit 5% gewählt) hätte zu dem Thema überhaupt nicht zu sagen!

DAS IST GROßKOTZIG, SCHEINHEILIG UND ABSOLUT UNDEMOKRATISCH!

Deshalb und wegen vieler, vieler andere Dinge kommt die SPD für mich auf lange zeit nicht als wählbare Partei in Frage.
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21.07.02 13:21:20
Beitrag Nr. 124 ()
PR-AFFÄRE

Özdemir informierte den Bundestagspräsidenten nicht über Hunzinger-Darlehen

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) seinen bei dem PR-Berater Moritz Hunzinger aufgenommenen Kredit nicht gemeldet. Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch bezeichnet den Vorgang als politisch nicht glücklich.







Hunzinger selbst sei nie mit Bitten oder Wünschen an ihn herangetreten, versicherte Özdemir. Der Grünen-Politiker war nach eigenen Angaben in diesem Jahr zwei Mal Teilnehmer bei Podiumsdiskussionen der Hunzinger AG. Ein Aufritt zur Bildungspolitik sei von Hunzinger mit 2000 Euro honoriert worden. Diese Summe habe er umgehend seiner Partei gespendet, sagte Özdemir. Für den anderen Auftritt habe er keine Gage erhalten. Anderweitige Zahlungen habe er weder von Hunzinger selbst noch von dessen Firma erhalten.



Wer soll das glauben ? ..... NIEMAND !
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21.07.02 13:26:33
Beitrag Nr. 125 ()
RE: Özdemir

wer ein Darlehen zu Konditionen erhält, die deutlich unter Marktniveau liegen, bringt eben andere Leistungen für seinen Gläubiger.
Im Falle von Özdemir waren es halt Podiumsdikussionen.
Es ist aber fraglich, ob dieses Nah- und Abhängigkeitsverhältnis zwischen Hunzinger und Özdemir für einen MdB angemessen ist.
Ich habe da so meine Zweifel.

Auch Thierse wird da wohl aktiv werden müssen.

SOM
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21.07.02 14:47:12
Beitrag Nr. 126 ()
mir fällt - neben den offensichtlichen Diskrepanzen bei so wichtigen Daten wie DarlehensJAHR, Rückzahlungsraten, etc.
sowie der NICHTABGABE einer Erklärung, dass HUNZINGER keine Vorteile durch Özdemir hatte (Özdemir hat in bewußter Verkennung der Vorteilsrichtung nur versichert, er hätte keinen Vorteil durch Hunzinger gehabt und nicht umgekehrt ( !!! ) , das kann kein Zufall sein)

auf, daß Özdemir noch nie von einem KREDITVERTRAG, sondern bisher nur von einer "im Schriftverkehr mit der Firma Hunzinger" festgesetzten Zinssatz von 5,5 % gesprochen.
Abgesehen davon, daß auch hier zunächst 5,0% zur Erwähnung kamen und auch zunächst von 70.000 und nicht 80.000 DM die Rede war, kann man eigentlich davon ausgehen, daß hier gewaltig etwas stinkt.

Wenn man die Liste der im Hunzinger-Veranstaltungskalender vereinten Politiker sieht, wird deutlich:

Die stecken alle drin (auch noch mehr mit Krediten und anderen anrüchigen Abhängigkeitsverhältnissen?) und Aufklärung kann nur durch die "vierte gewalt", nämlich investigativen Journalismus kommen.

Um das Theman kurz scheinbar zu verlassen:

Jetzt können wir uns vorstellen, wie ein Berlusconi-Hugenberg-Staat aussieht, in der es kaum eine kritische Presse mehr gibt. :eek:

Ich halte die Özdemir-Affäre für viel,viel wichtiger als die Scharping-Affäre:

Scharping hat sich nicht in existenzielle Abhängigkeit begeben - Özdemir aber schon. Denn eine Bank hat ihm offensichtlich keinen Kredit gegeben.

Die 80.000 DM dürften da auch nur die Spitze des Özdemir-Schuldenberges und damit nur ein Teilaspekt der mit dem Bundestagssitz unvereinbarungsfähigen Erpressbarkeit sein.

Die Homepage Özdemirs mit den bösen Kommentaren auch türkischstämmiger Bürger zeigt:
Das ist kein Strohfeuer, hier sehen viele (Ex- ) GRünenwähler endgültig ihre Heimat NICHT mehr.
Das Vertrauen ist hin.

Die 5% wackeln bei den Grünen und bei der PDS.

Damit ist das Rennen wieder ziemlich offen, was die Sitzverteilung im Dt.Bundestag anbelangt.

@ thierri
@ pollux

Schließt Euch fundamentalfan und mir an:

ALLE etableirten PArteien sind käuflich.
DAs ist ja das Problem, weshalb wir Wähler so erbittert diskutieren:

Die Verzweiflung, keine wählbaren Alternativen zu haben, läßt uns die Wut darüber gegen den Diskussionspartner anstatt gegen die auf ganzer Linie versagenden PArteien richten.

Und die lachen sich ins Fäustchen.

Für die sind wir nur Deppen.

Meine WAhlstrategie ist schon komisch:

Ich werde wohl zum ersten Mal in meinem Leben CDU wählen.

Grün ist indiskutabel spätestens seit dem undemokratischen gewaltsamen Umgang mit dem Gewissen der "abtrünnigen" Abgeordneten und haben zusammen mit der SPD die unwürdigste Abstimmung der jüngeren deutschen Parlamentsgeschichte ausgetragen. Die Grünen haben sich nur als FDP-light profiliert. Nur ohne das Selbstbewußtsein der FDP in der Koalition.

SPD: reines Entertainment durch den Intriganten und unfähigen Sprücheklopfer Schröder, der bei Lafontaine und Scahrping nur an sich und nicht an Teamwork dachte.
Jetzt steht er allein: und im Schatten von Eichel, Schily, ja sogar Struck (deswegen das Abschieben ins BM Verteidigung).
Eichel könnte ein Lichtblick sein. Aber dafür muss Schröder erst terminal scheitern.

FDP: Von den unwählbaren Sozialdarwinisten zum unwählbaren oberflächlichen SAmmelbecken für fallschirmspringende Spassmacher ohne niveau und verstand. War fast immer in den regierungen, denen sie jetzt "Versagen" vorwirft. Redete immer von Steuersenkungen, hat sie immer erhöht.

CDU/CSU: Ist für 16 JAhre Stillstand verantwortlich, es treten teilweise die alten Versager wieder auf (z.B. Seehofer) , teilweise leute, die in ihrer Showmentalität und Sprücheklopferei Schröder in nichts nachstehen (Späth) und bereits einmal Schmachvoll gehen mussten, weil sie weniger Distanz zur Wirtschaft hielten als die derzeitig angegriffenen Politiker ( man denke an die Amigo-Affäre Späth´s , der als Ministerpräsident zurücktreten musste)

Hätte Zeiss Jena nicht exorbitant viel Grundstücksvermögen gehabt, wäre Späth auch grandios gescheitert.Das völlig überzogene, unsachgemäße Retter-Image hat er sich selber geschaffen: Grundstücke verkauft, fast alle rausgeworfen, mit der Kohle sowie über 2 Mrd. ( ! ) Bundes- und EU-Subventionen sowie Aufkauf einiger WESTdeutscher Start-Ups in boomender Börsenzeit hat Späth nicht zeissJena gerettet, sondern mit Riesenhaftem Budget ein neues Unternehmen aufgebaut. Dabei wird er genau das gemacht haben, was wir jetzt bei anderen kritisieren: Er wird sich persönliche Beziehungen aus Polit-Tagen zum Vorteil gegenüber Mitbewerbern zunutze gemacht haben.

Ergänzt wird das "Team" Stoiber durch solche selbstverliebte Intriganten wie Merz, die bereits jetzt das Peter-Prinzip bestätigen.

WAs tun?

Schröder bekommt man nur weg, wenn man Stoiber wählt.
Bis die SPD wieder eine Persönlichkeit wie Brandt oder Schmidt gefunden hat, muss sie in die Opposition.

Meine persönliche Notlösung:

Kanzler Stoiber unter Merkel, beide werden als erstes Merz neutralisieren, weil der völlig illoyal ist.
In den näachsten 4Jahren wird Eichel zeigen können, ob er ein gutes Team mit Struck bildet. Dann kann es in 4 Jahren einen Neubeginn für Deutschalnd geben.

Bis dahin richtet Schwarz-Gelb weniger Schaden an als Rot-Grün.... wohlgemerkt: weniger Schaden.

Die Grünen werden sich nicht mehr erholen und in 4 JAhren wird das gescheiterte Projekt Grün, welches es ohne KArrieristen wie Bütikofer, Roth, Schlauch und mit Metzger, auch Ströbele es verdient und geschafft hätte, ihren Prinzipien treu zu bleiben, geschichte sein.

Attac wird daraus lernen.
Die haben hochintelligente, klare Köpfe.
Wenn die klug sind, werden sie sich parlamentarisch mit entttäuschten Bürger der Mitte zusammenschleißen und eine Strömung der Sachlich-inhaltlich orientierten Politik bilden. 2006 oder 2010 sind die im PArlament.

Meine Wahl zielt also auf 2006 und nicht auf 2002.

Eigentlich ein Armutszeugnis für deutschland, daß man gezwungen ist, so zu handeln und zu wählen.

Abschleißend würde ich gerne einladen, in meinem Thread "Stoiber oder Schröder - die wahl zwischen Pest und Cholera.... " mitzudiskutieren:

Thread: Stoiber oder Schröder - die wahl zwischen Pest und Cholera....

Gruß

D.T.
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21.07.02 14:55:26
Beitrag Nr. 127 ()
Ich weiß noch nicht was ich wählen werde.
Aber auch bei mir wird es nach dem Motto gehen
"Wer wird wohl am wenigsten Schaden anrichten".
Und das ist es was traurig und zugleich wütend macht.
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21.07.02 15:20:44
Beitrag Nr. 128 ()
@M_B_S/# 121....Da sind wir uns mal einig. Rezzo und Kerstin haben doch applaudiert, als Scharping das Feld räumte. Gleiches sollte auch für Özdemir gelten. Auch wenn man dadurch seinen Vorzeige-Türken, sorry, -Schwaben verliert.


@Deep Thought......Schließe mich Dir an, wenn Du sagst, Personen sind käuflich. Gnaze Parteien sind davon nie betroffen. Die Frage ist nur, bis zu welchen Ebenen Korruption stattfindet. Zur FDP: Du vergißt, daß wir es heute nicht mehr mit der Mehrheitsbeschaffer-Partei von 1998 zu tun haben. Außerdem kann ich es gut nachempfinden, wenn es der FDP Spaß macht, Wahlen zu gewinnen. Außerdem will die FDP vorzugsweise Menschen ansprechen, die bisher überhaupt nicht gewählt haben. Aus diesem Grunde auch die hohe Bereitschaft zu provozieren. Man merkt ja schon hier, daß sich kaum einer mal mit dem Programm auseinandersetzt. Möllemann formulierte das unglücklich mit "Leute ansprechen, bevor diese ins rechte Lager abrücken". Das soll aber keineswegs heißen, daß die FDP rechte Klischees bedient. Ganz im Gegenteil. So etwas widerspräche jedweder liberaler Idee. Die Liberalen waren historisch gesehen im übrigen die ersten Demokraten. Das Programm der FDP ist eigenständig, gerecht und einfach. Meines Erachtens ist es das beste, welches vorgebracht wurde. Nicht nur für sogenannte Besserverdiener. Oder willst Du mir sagen, die SPD sei die Partei des kleines Mannes und der sozialen Gerechtigkeit? Dann erkläre mir mal, warum ausgerechnet die besonders stark belastet werden (Stichwort Ökosteuer, 325-Euro-Jobs, Scheinselbständigkeit..) und Unternehmen noch Steuerzahlungen in Milliardenhöhe von Eichel zurückerhalten? Das gabs noch nicht mal unter Kohl! Und was "16 Jahre Stillstand" angeht. Das ist immer ein sehr beliebtes "Argument" um von aktuellen Geschehenissen und Fragen abzulenken. Die CDU und auch die FDP kann man nicht mehr mit den Parteien von 1998 vergleichen. Ferner sollte erwähnt werden, daß umso stärker die FDP wird, desto weniger Macht auch die CSU genießt. Das sollten sich auch mal einige überlegen, die hier im Board stetig gegen Stoiber und die CSU hetzen.

Ich sehe das aber zusammengefaßt wie Du: Die SPD muß erstmal in die Opposition. Grüne und PDS (letztere am besten ganz raus) ebenfalls. Und schwarz-gelb auf die Regierungsbank. Die müssen dann erstmal den Schaden von rot-grün beheben und dann neue -ich betone- neue Reformen einführen statt die alten nur umzuändern. Mit der FDP besteht dazu eine reelle Chance. Siehe dazu nur das Steuerprogramm der FDP. Allen recht machen können wird man es natürlich auch dann nicht. Das klappt nie. Insofern zieht der Begriff "weniger Schaden". Ich finde jedoch auch, daß wir uns international erstmal wieder neu aufstellen müssen. Im Ausland schmunzelt man doch bereits öffentlich über die Aktionen von rot-grün. Hier sei nur mal das Telekom-Debakel erwähnt. Also für mich kommt nur die FDP in Frage. Mit beiden Stimmen!


Gruß Thierri
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21.07.02 16:50:20
Beitrag Nr. 129 ()
Mal eine dumme Frage an alle Boardteilnehmer: Weiß irgendjemand, ob Cem Özdemir Immobilien besitzt ????

Nein ???
Er besitzt keine Immobilien ???

Warum ???

Ganz einfach !!!

Der Zinssatz von 5,5 Prozent, den Herr Özdemir für sein Darlehen als "üblich" angibt, war nämlich alles andere als "üblich" !!!

Er war zu der Zeit des Kreditabschlusses höchst unüblich für ein Konsumentenkredit !!!

Bestenfalls für ein Hypothekendarlehen hätte man vor 3-4 Jahren 5,5 Prozent bezahlt.
Für eine Konsumentendarlehen aber, hätte Herr Cem Özdemir bei einer Bank eine ganze Menge mehr an Zinsen abdrücken müssen.


LÜGT HERR ÖZDEMIR ??????????

SEHT SELBST !!!!!


(Wobei der 5jährige Hypothekenzins noch der billigere ist.
Für die üblichen 10jährigen Zinsbindungen zahlt man mehr)



H_S :mad::mad::mad:
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21.07.02 17:09:24
Beitrag Nr. 130 ()
hab grad irgendwo im VT gelesen, dass der übliche Zinssatz damals
bei 9% gelegen hat.
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21.07.02 17:15:52
Beitrag Nr. 131 ()
@Hasenbrot

Jeb, die Grafhik sagt ja alles. :)
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21.07.02 17:17:38
Beitrag Nr. 132 ()
Vielleicht meinte Özdemir mit 5,5% den üblichen Zinssatz von Hunzinger für Abgeordnete des Bundestages ... ;)
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21.07.02 17:20:49
Beitrag Nr. 133 ()
@hasenbrot

Cem kommt da wohl nur heil aus der Sache raus, wenn er erklärt, daß Moritz es aus Liebe gemacht hat und sie bald heiraten.
Da würde ich dann auch ein Auge zudrücken.In Herzensangelegenheiten bin ich recht großzügig. ;)
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21.07.02 17:30:58
Beitrag Nr. 134 ()
Und noch ein kleines Schmankerl am Rande:
Die Dame, die seinerzeit den finanziellen Niedergang Özdemirs in seinem Abgeordnetenbüro als Sekretärin "mitbegleitet" hat ist heute finanzpolitische Sprecherin der Grünen im baden -württembergischen Landtag.
Soviel zur Kompetenz der Grünen.
Grinsgrins.
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21.07.02 17:35:41
Beitrag Nr. 135 ()
:laugh:
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21.07.02 17:38:10
Beitrag Nr. 136 ()
:D
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21.07.02 17:44:30
Beitrag Nr. 137 ()
Vielleicht kann man das Aufklärungsverfahren stark beschleunigen, indem man dnejenigen bittet, sich zu melden, der nicht auf Hunzingers Payrole stehen.

Diese eine Prson würde man tag und nacht durch greenpeace bewachen lassen und unter Artenschutz stellen. MAn würde hegen und pflegen und hoffen, sie würde DOCH NICHT aussterben und sich möglicherweise vermehren.

Bei erreichen einer gewissen populationsstärke könnte man vorsichtig mit gewissenhaftem "Auswildern" dieser exotischen Menschenart beginnen. Möglicherweise würden einige das Überleben in der politischen Landschaft schaffen.... :laugh: :D


NEIN, hier muss mit dieser völlig undenkbaren Utopie schluß sein!

Die Realität hat gezeigt, was mit solchen Exemplaren geschieht:

Lamers(CDU)
Metzger (Grüne)
Hildegard Hamm-Brücher (FDP)

Sie werden gekillt oder bleiben bedeutungslos.
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21.07.02 17:52:03
Beitrag Nr. 138 ()
nur mal so, zum Schmunzeln.... :D

DAs meinte ich u.a. in posting #123 mit meinen Äusserungen zu Schröder.... :laugh:

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21.07.02 17:53:45
Beitrag Nr. 139 ()
H.S. wenn wir dann noch zur Party eingeladen werden, würde ich sogar beide Augen zudrücken.:)
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21.07.02 17:58:15
Beitrag Nr. 140 ()
Bleibt die Frage:

Hat Schröder seine Fehler erkannt und lernt daraus?
Vieleicht ist er jetzt wirklich soweit Reformen
anzugehen und auch konsequent durchzuziehen.
Und ist diese Bereischaft bei Stoiber von
vorne rein da oder bedient er erst mal seine Klientel
(Z. B. indem er meine Steuern den Bauern schenkt)

Ich warte noch ab, ist ja noch Zeit
Man muß hören was die Kandidaten nicht sagen
:D
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21.07.02 18:12:55
Beitrag Nr. 141 ()
@ pollux

Ich merke, der Grad unserer Verzweiflung ist identisch.

ich persönlich glaube nicht, daß sich solche politischen Triebtäter wie Schröder einer Explantation seines miesen Charakters unterziehen würden.

Der ist wie ein Alkoholiker: Er würde für eine gute WAhlparty unser ganzes Vermögen verjubeln (wie gahbt: zuletzt mal eben 8 Mrd € Bankschulden Russlands mit großer Geste ohne jedwede ernsthafte Verhandlung oder auch wenigstens nur Stundung einfach so erlassen, während uns die Schulden über den Kopf wachsen) ... nur, damit er für einen kurzen Moment das narzistische Verzücken ( = Illusion) hat, alle würden ihn ehrlich lieben....

Neenee....

Der typ muss am 22.9. derart einen Tritt in den A.... bekommen, daß er richtig gedemütigt ist und sich nicht mehr traut.

Die, die er jetzt noch als "Kumpel" erlebt, werden Ihm schon am Wahlabend zeigen, daß er die Loyalität mit Angst vor ihm verwechselte.
LAfontaine wird das Messer bereits 18:01 in die Hand nehmen und tief in Schröder versenken. Bervor er es herauszieht, wird er es fünfmal genüßlich herumgedreht haben.
Und selbst Scharping wird - gezügelt und genüßlich - "Konsequenzen" fordern....

Der Weg für Eichel und Struck wird frei sein.
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21.07.02 18:31:48
Beitrag Nr. 142 ()
# 131 :laugh: Das ist eine einzige Chaotentruppe. Schon der Ausdruck finanzpolitische Sprecherin der Grünen ist ein Widerspruch in sich. :D
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21.07.02 18:36:04
Beitrag Nr. 143 ()
Die Bezeichnung als

"Finanzpolitische(r) Versprecher(in) " wäre in mindestens zweien seiner doppenldeutigkeiten zutreffender.... :laugh:

DAnn wäre also Özdemir "Innenpolitischer Versprecher" der Grünen.... das passt.... :D
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21.07.02 18:41:32
Beitrag Nr. 144 ()
QUELLE: www.spiegel.de

"SPIEGEL ONLINE: Wenn man einen Kredit benötigt, geht man doch normalerweise zur Bank. Wieso haben Sie das nicht getan? Sie waren zu dem Zeitpunkt bereits mehr als vier Jahre Bundestagsabgeordneter. Da ist man doch nicht so naiv, dass man sich mit der Bitte um einen Kredit an eine "Hunzinger Information AG" wendet.

Özdemir: Heute würde ich das auch so sehen. Aber wenn man in einer solchen Situation ist, stellt sich die Sache etwas anders dar. Ich habe damals mit meinen Freunden gesprochen. Und da ich privat einen Mitarbeiter von Hunzinger kannte, ist der Kontakt entstanden. Ich habe mir da nichts weiter dabei gedacht.

SPIEGEL ONLINE: Hatten Sie denn zuerst versucht, den Kredit von einer Bank zu bekommen?

Özdemir: Nein. Ich wollte nicht lange zuwarten, um meine Steuern pünktlich zurückzuzahlen. Deshalb habe ich das Angebot sofort angenommen.

SPIEGEL ONLINE: Hätten Sie das nicht absehen müssen, wenn Sie so freigiebig sind?

Özdemir: Ich war einfach zu naiv. Da bin ich aber auch nicht der erste Abgeordnete, dem das passiert ist. Seit gestern haben mich mehrere Kollegen angerufen - auch von anderen Fraktionen -, die mir erzählt haben, dass sie am Anfang genau das gleiche Problem hatten. Über einen Kollegen erfuhr ich sogar, dass eine Abgeordnete zwei, drei Jahre lang ihre Bahntickets immer bezahlte und sich wunderte, als sie am Monatsende kaum mehr Geld hatte, bis sie erfuhr, dass Bundestagsabgeordnete umsonst Bahn fahren dürfen. :laugh: (Und solche Deppen regieren unser Land, wenn das stimmt !!!) :mad::laugh:

SPIEGEL ONLINE: Sie wollen uns also den Bundestag als Hort der Naivität verkaufen?

Özdemir: Nein, aber im Bundestag sitzen auch Menschen mit Fehlbarkeit, die ganz offensichtlich ohne böse Absicht naiv handeln können. Und einer dieser fehlbaren Menschen heißt Cem Özdemir. :mad::laugh:

SPIEGEL ONLINE: Sie haben gesagt, Sie hätten sich damals gefreut, wie zügig und einfach Sie von Hunzinger 80.000 Mark zu marktüblichen Zinsen bekommen haben. Wird man nicht gerade in so einem Fall skeptisch, zumal als Politiker der Grünen?

Özdemir: Für mich gab es damals keinen Grund, misstrauisch zu werden. Es war ja auch klar, dass ich über ein regelmäßiges Einkommen verfüge und das Darlehen abbezahlen würde. Das habe ich ja auch brav jeden Monat getan. Darüber hinaus gehende Verpflichtungen bin ich nicht eingegangen. Ich hätte dem Herrn Hunzinger ja auch gar nichts bieten können."





.............................................


Ich wette meinen Arsch drauf, daß der Bundestagsabgeordnete Özdemir innerhalb von noch nicht einmal einer Woche bei einer normalen Bank die 80000 DM Kredit genehmigt bekomme hätte !!!


SO "NAIV" SIND ALSO UNSERE ABGEORDNETEN !!!!
BRAUCHEN WIR SOLCHE "NAIVEN" VOLKSVERTRETER, DIE UNSER LAND REGIEREN ?????
DAS IST DOCH REALSATIRE !!!!!


Ich hätte dem Herrn Hunzinger ja auch gar nichts bieten können."[/i]

ACH ?!?!?!
UND WESHALB GIBT HERR HUNZIGER DANN DAS GELD ?????
WEGEN DER LUKRATIVEN VERZINSUNG ?????? :mad::mad::mad:


H_S:(
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21.07.02 18:52:06
Beitrag Nr. 145 ()
DA lacht sich ja sogar meine 12 jährige Tochter drüber schlapp..... :laugh:

unfassbar....

Der hält uns Wähler für blöd.

Am besten ist der:

Özdemir: "Nein. Ich wollte nicht lange zuwarten, um meine Steuern pünktlich zurückzuzahlen. Deshalb habe ich das Angebot sofort angenommen."

Steuerschulden hat er ja nicht zurückgezahlt, sondern er hat Steuerschulden aus 1994 erst 1999 zurückgezahlt!!!

Die Zahlungsziele sind wohl für einen normalen Steuerzahler auch nicht marktüblich... :mad:

Der zahlt nämlich pro Monat 1% Zinsen ans Finanzamt, mithin mit Zinseszins ca. 14%/jahr.... :mad:

"pünktlich" zahlen" - der verarscht, wo er nur kann.... :mad:


Solche Pfeifen sollen für unsereiner komplizierte SAchverhalte richtig steuern.... dem würde ich nicht mal ´ne Frittenbude anvertrauen.... :laugh:

Ich denke, den selbstgewählten Begriff "anatolischer Schwabe" werden jetzt viele Türkischstämmige Mitbürger und viele Schwaben als glatte beleidigung ansehen.... :D
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21.07.02 18:53:39
Beitrag Nr. 146 ()
Wenn Her Özdemir wirklich so naiv ist, dann gehört er wegen seiner Dummheit gefeuert.

Wenn er aber "naiv" ist, dann gehört er wegen seiner Heuchelei, seiner Kaltschnäuzigkeit und verschlagenen Gerissenheit gefeuert.
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21.07.02 18:55:53
Beitrag Nr. 147 ()
Anfangs sagte er doch, dass er den Tipp von einem Fraktionmitglied im Bundestag bekommen habe, dem es ähnlich ergangen sei.Jetzt war`s auf einmal ein Freund, der bei Hunzinger arbeitet. Was stimmt denn nun. Wahrscheinlich beides nicht!!!
Vielleicht gings um das Panzergeschäft mit der Türkei!
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21.07.02 19:55:05
Beitrag Nr. 148 ()
Nochmal ein Ausschnitt aus der Homepage von Cem, ich Frage mich wie lange es dauert bis das Gästebuch wegen " technischer Probleme " geschlossen wird.




Sehr geehrter Herr Özdemir,

bis gestern hatte ich Sie für einen der wenigen Vertreter der
politischen Klasse in Deutschland gehalten, die nicht korrupt
sind und in die man Vertrauen haben kann... tja, so kann
man sich täuschen... wirklich schade !!

Jetzt reihen Sie sich in die Gruppe der Masse der ertappten
Politiker ein, die mit Unschuldsmiene in den Medien
beteuern, dass man ja eigentlich nichts falsches gemacht
und alles seine Richtigkeit hat... gefolgt vom Aussitzen nach
bester Kohl`scher Art...

5,5% für ein spontanes Darlehen von 80.000 DM ohne
Sicherheiten sollen marktüblich sein ? Glauben Sie das
wirklich oder ist das einfach nur frech gelogen in der
Hoffnung, dass das sowieso schon keiner so genau
nachvollzieht ??

Als junger Abgeordneter waren Sie überrascht Steuern
zahlen zu müssen und gleich auch noch soviel ? Wo haben
Sie denn geglaubt, wo all das schöne Geld herkommt, über
das Sie einfach so im Bundeshaushalt verfügen und das
auch Ihnen ein sorgenfreies Leben beschert ?? Nur von den
Dummen da draussen, die nicht im Parlament sitzen ??
Allein diese Tatsache disqualifiziert Sie und die, die Sie als
Kandidaten aufgestellt haben, vollkommen, finden Sie nicht
auch ?


Aber vermutlich haben Sie wirklich nichts getan, was nicht
alle anderen auch getan haben und verstehen nun nicht,
warum wir Dumme hier draussen uns so aufregen...

...und da haben Sie Recht !! Sie sind halt auch nur wie alle
anderen...








Sehr geehrter Herr Özdemir,

nachdem Ihr Kredit von Herrn Hunzinger mit nur
"banküblichen" 5,5% Zinsen belegt wurde, bitte ich Sie sehr
herzlich, mir die Bank zu nennen, die freundliche 5,5%
Überziehungszinsen bietet.

Bitte am Besten hier im Forum - ich könnte mir denken, daß
diese Information auch für andere UserInnen interessant ist.

P.S: Meine Bank nimmt immerhin satte 13%.

Herzlichen Dank









Lieber Herr Oezdemir,

von Politikern, die über einen Bundeshaushalt von 250 Mrd.
€ abstimmen erwarte ich eigentlich, dass sie zumindest ihre
Finanzen selbst überlicken. ich finde es auch befremdlich,
dass Sie auf einmal mehrere 10.000 DM Steuerschulden
hatten. Am meisten frage ich mich jedoch, warum sie einen
Kredit bei Hunzinger und nicht bei der Kreisspaarkasse
Ludwigsburg oder der Volksbank Offenburg aufgenommen
haben.






hallo zusammen,

das ist wohl die neue generation der grünen!!! ich bin ein
enttäuschter alt-grüner, der zuschauen muß, wie macht-und
geldgelenkte junge wilde die partei kaputtmachen. mir sind
da die vermeintlich alten wie vollmer, nickels, beck etc. um
einiges lieber. die machen politik um ihrer ideale willen. als
politiker sollte man autentisch sein und vor allem sich selbst
in die pflicht nehmen.
etwas anderes: Ihre seite finde ich schrecklich, da
inhaltslos. was sieht und liest man? man sieht bilder von
ihnen auf denen sie dargestellt sind wie ein werbeprodukt.
zu ihrer arbeit findet man einen ausschnitt aus ihrem
terminkalender. schön. aber wofür stehen sie genau? ich
möchte mich nicht in ihrer newsgroup eintragen und
trotzdem hintergründe erfahren - damit meine ich nicht, wie
sie ihre freizeit verbringen oder wie ihre freunde aussehen.
ich möchte auf ihrer seite erfahren was sie konkret machen.
dies ist nur sehr eingeschränkt möglich. Schicke Anzüge allein machen eben noch keinen
Politmanager. Daß Politiker korrupt sind ist ja schon
ärgerlich genug. Aber wenn dann noch Naivität und
Dummheit dazu kommt, dann ist es schon zum verzweifeln.
:laugh:

Aber andererseits - warum sich wundern? Schließlich ist
Cem Özdemir ja nicht wegen besonderer Fähigkeiten oder
Leistungen MdB geworden sondern allein wegen seiner
türkischen Herkunft.

Bleibt zu hoffen, daß die Grünen aus dem Fall Karsli und
dem Fall Özdemir für zukünftige Kandidatenaufstellungen
was gelernt haben.




Wg. Hunzinger.

Wer soll denn dass glauben?
Von jedem verantwortungsbewußten Menschen wird
erwartet, dass er seine finanziellen Angelegenheiten korrekt
regelt.
Ein Abgeordneter sollte dies erst recht tun.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass jmd. der die geschicke
unseres Landes mit bestimmt so naiv ist.
Glauben Sie wir nehmen Ihnen diese geschichte ab.
Wenn man böse wäre, könnte man Zweifel an der Richtigkeit
ds Kreditvertrages haben.
Grünepolitiker sind eben genauso k... wie der Rest.
Reiner Benning
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21.07.02 20:05:45
Beitrag Nr. 149 ()
SAteuerpflicht ist laut Özdemir quasi eine Naturkatastrophe, die über Großverdiener hereinbricht:




PR-AFFÄRE

Özdemir informierte den Bundestagspräsidenten nicht über Hunzinger-Darlehen


Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) seinen bei dem PR-Berater Moritz Hunzinger aufgenommenen Kredit nicht gemeldet. Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch bezeichnet den Vorgang als politisch nicht glücklich.

Er habe ein "privates Darlehen" erhalten und keine Sondereinkunft, die ich dem Bundestagspräsidenten hätte melden müssen", verteidigte Özdemir sein Vorgehen gegenüber der Zeitung "Bild am Sonntag". Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch bezeichnete den Vorgang um die Kreditvergabe als "den Regeln nach nicht zu beanstanden". "Aber politisch ist das Ganze nicht glücklich" - mit dem Fall von Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) sei die Sache jedoch nicht zu vergleichen. Scharping hatte ebenfalls Geld von Hunzinger erhalten und dies Thierse nicht gemeldetet.
Özdemir hatte am Samtag erklärt, er habe im Januar 1999 einen Kredit über 80.000 Mark von Hunzinger erhalten. Mit dem Darlehen zu "marktüblichen Zinsen" von 5,5 Prozent habe er eine Steuernachforderung beglichen. Verpflichtungen gegenüber Hunzinger sei er nicht eingegangen, versicherte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion.

Özdemir sagte , er habe damals dringend Geld gebraucht. Vom Studenten aus der Arbeiterfamilie sei er 1994 nach seiner Wahl in den Bundestag plötzlich ein unverheirateter, kinderloser und gut verdienender Abgeordneter mit Spitzensteuersatz geworden. "Es war wohl Unvorsicht und Naivität, dass ich damals keine Rücklagen gebildet habe." Zudem habe er vielen Organisationen Geld gespendet, sein Konto sei überzogen gewesen. "Und dann kam die Steuernachforderung."

Der Kredit sei ihm von dem Hunzinger-Mitarbeiter Johannes Altincioglu schnell und unbürokratisch vermittelt worden. Er habe Altincioglu, der wie er selbst aus einer türkischen Familie stamme, bereits vorher privat gekannt. Kreditgeber sei Hunzinger persönlich. "Zum damaligen Zeitpunkt stand Hunzinger in einem ganz anderen Zusammenhang als heute", sagte Özdemir. Mit dem heutigen Erkenntnisstand würde er diesen Schritt nicht nochmals tun. In Anbetracht der Diskussion um die Hunzinger AG werde er die Restsumme jetzt umgehend vollständig ablösen.

Hunzinger selbst sei nie mit Bitten oder Wünschen an ihn herangetreten, versicherte Özdemir. Der Grünen-Politiker war nach eigenen Angaben in diesem Jahr zwei Mal Teilnehmer bei Podiumsdiskussionen der Hunzinger AG. Ein Aufritt zur Bildungspolitik sei von Hunzinger mit 2000 Euro honoriert worden. Diese Summe habe er umgehend seiner Partei gespendet, sagte Özdemir. Für den anderen Auftritt habe er keine Gage erhalten. Anderweitige Zahlungen habe er weder von Hunzinger selbst noch von dessen Firma erhalten.


---------------------------------------------------------

Tja, gerade der WAndel vom Studenten zum "Großverdiener" hat doch eigentlich zur Folge, daß man eher Schwierigkeiten hat, pro Monat rund 15.000 DM NETTO auszugeben - das sollte eher ungewohnt sein.

Aber weshalb denn gleich Steuern zahlen?

Und der glaubt, wir würden Ihm abnehmen, daß er 5 JAhre nix vom Finanzamt gehört hat.... :D

DAs stimmt vorne und hinten nicht.

Und wenn er wirklich "viel gespendet" haben sollte, so hätte er als erstes konkrete ZAhlen genannt und effektheischend Belege vorgelegt. Hat er aber nicht.

Er zieht sich auf Standard-Abwehrreaktionen zurück:

Armer türkischer Student, der seine FAmilie aus "kulturellen Gründen" nicht um unterstützung bitten konnte, armer St. MArtin, der noch das letzte Hemd mitden armen teilt... Designerhemd, versteht sich....

WAr nicht anfangs davon die rede, er habe seinem Vater erst mal ein Auto gekauft???

NAja, das ist dann in JEDER KULTUR metrkwürdig, wenn man anschleie

Da er das alles nicht getan hat, wird es mit politisch-tödlicher Sicherheit eine Schutzbehauptung sein.
Im Übrigen sind Spenden für gemeinnützige Zwecke in jicht unerheblichem Ausmaß steuerlich absetzbar.

Der meint wohl nicht, Spenden in unserem Sinne, der meint eher "anderen einen ausgeben und die Sau rauslassen"
:laugh:

Der Mann ist ein absoluter Lügenbold.
Er passt gute neben Rezzo Schlauch und ähnliche politische Dünnbrettbohrer.

DAs ist "brutalstmögliche Aufklärung" im Koch´schen Sinne...

Mich schüttelt vor Abscheu.

Der hat alle nützlichen Abwehrreflexe in Deutschland drauf:

Armer türkischer Student in der Steuerprogression, der aus kulturellen Gründen seine Angehörigen nicht um Unterstützung bitten kann... :laugh:

Hieß es nicht anfangs, er habe seinem Vater erste einmal ein neues Auto gekauft?

NAja, da wäre ein VAter in JEDER KULTUR sauer, wenn er anschließend vom Sohn um einen Kredit in doppelter Höhe angepumpt wird.... aber selbst das wird wohl meistens gewährt.

denn meines Wissens sind türkische Mitbürger zu recht stolz auf den enormen Zusammenhalt der familien auch in schwierigen zeiten..


Also: WIEDER eine Lüge!

der MAnn lügt, wenn er nur den Mund aufmacht.

demnächst bettelt er noch um einen Listenplatz, damit er den Kredit abzahlen kann... :D

Wie wär´s denn mal mit ehrlicher Arbeit?


Leider braucht der MAnn jetzt nie wieder arbeiten:

Wer 8 Jahre MdB war, ist lebenslang versorgt! :mad:


....
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21.07.02 20:16:07
Beitrag Nr. 150 ()
uuups..

mein letztes posting ist aber mächtig durcheinandergeraten.
Da fehlen ja ganze Absätze...

hier etwas vollständiger:



Tja, gerade der WAndel vom Studenten zum "Großverdiener" hat doch eigentlich zur Folge, daß man eher Schwierigkeiten hat, pro Monat rund 15.000 DM NETTO auszugeben - das sollte eher ungewohnt sein.

Aber er dachte wohl: weshalb denn gleich Steuern zahlen?

Und der glaubt, wir würden Ihm abnehmen, daß er 5 JAhre nix vom Finanzamt gehört hat.... :laugh:

Die geschichte stimmt vorne und hinten nicht.

Und wenn er wirklich "viel gespendet" haben sollte, so hätte er als erstes konkrete ZAhlen genannt und effektheischend der Öffentlichkeit Belege vorgelegt. Hat er aber nicht.

Da er das alles nicht getan hat, wird es mit politisch-tödlicher Sicherheit eine Schutzbehauptung sein.
Im Übrigen sind Spenden für gemeinnützige Zwecke in nicht unerheblichem Ausmaß steuerlich absetzbar.

Der meint wohl nicht Spenden in unserem Sinne, der meint eher "anderen einen ausgeben und die Sau rauslassen"


Der Mann ist ein absoluter Lügenbold.
Er passt gute neben Rezzo Schlauch und ähnliche politische Dünnbrettbohrer.

DAs ist "brutalstmögliche Aufklärung" im Koch´schen Sinne...

Mich schüttelt vor Abscheu.

Der hat alle nützlichen Abwehrreflexe in Deutschland drauf:

Armer türkischer Ex-Student in der Steuerprogression, der aus kulturellen Gründen seine Angehörigen nicht um Unterstützung bitten kann...

Hieß es nicht anfangs, er habe seinem Vater erste einmal ein neues Auto gekauft?

Naja, da wäre ein Vater in JEDER KULTUR sauer, wenn er anschließend vom Sohn um einen Kredit in doppelter Höhe angepumpt wird.... aber selbst dann wird das wird wohl - wenn möglich - meistens gewährt.

denn meines Wissens sind türkische Mitbürger zu recht stolz auf den enormen Zusammenhalt der familien auch in schwierigen zeiten..


Also: WIEDER eine Lüge!

der Mann lügt, wenn er nur den Mund aufmacht.

demnächst bettelt er noch um einen Listenplatz, damit er den Kredit abzahlen kann...

Wie wär´s denn mal mit ehrlicher Arbeit?


Leider braucht der MAnn jetzt nie wieder arbeiten:

Wer 8 Jahre MdB war, ist lebenslang versorgt!


....
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21.07.02 20:19:11
Beitrag Nr. 151 ()
INTERVIEW MIT PR-PROFI AHRENS

"Hunzinger schadet Politikern mehr, als er ihnen nützt"

Rupert Ahrens, Präsident des PR-Verbandes GPRA, distanziert sich von seinem vermeintlichen Kollegen Moritz Hunzinger. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE bezeichnet er dessen Geschäftsmodell als "hoch problematisch".


Rupert Ahrens, 44, leitet seit 1993 die PR-Agentur Ahrens & Behrent, seit 1998 ist er Präsident der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA).


SPIEGEL ONLINE: Herr Hunzinger ist kein Mitglied in Ihrem Verband, warum nicht?
Rupert Ahrens: Er hatte bisher nie um eine Mitgliedschaft gebeten, und er würde aber auch nicht die Voraussetzungen dafür erfüllen.

SPIEGEL ONLINE: Warum nicht?

Ahrens: Seine Firma ist im Kern keine PR-Agentur. Er verküpft Kontaktmanagement mit Lobbyismus für die Wirtschaft. Das ist mit unseren Branchenregeln in weiten Teilen nicht vereinbar. Bei uns geht es ja gerade darum, mehr Öffentlichkeit für bestimmte Themen herzustellen und eben nicht verdeckte Treffen zu arrangieren.

SPIEGEL ONLINE: Gibt es bei Ihnen Regeln, die beispielsweise das Einfädeln von Kontakten zwischen Politikern und Rüstungslobbyisten verbieten?

Ahrens: Es ist natürlich überhaupt nicht illegitim, solche Kontakte herzustellen, nur sollte dies nicht als PR verstanden werden. Das Problem im Fall Scharping ist die Verbindung zweier Mandate, die einen Interessengegensatz darstellen. Herr Scharping bekommt kostenlose Beratungsleistungen und erhält weitere Zuwendungen. Dafür erwartet Herr Hunzinger natürlich eine Gegenleistung, nämlich dass er ihm gewisse Wirtschaftslobbyisten zuführt. Dadurch ist der Verteidigungsminister befangen, und das ist das Kernproblem.

SPIEGEL ONLINE: Wie beurteilen Sie die Art, mit der Moritz Hunzinger momentan mit Journalisten umgeht?

Ahrens: Das ist die Art, mit der sich Herr Hunzinger immer in der Öffentlichkeit darstellt: Beziehungsmanager und Wirtschaftslobbyist. Eine solche Betätigung, bei der öffentliche und private Interessen kommerziell miteinander verknüpft werden, halte ich allerdings für hoch problematisch.

SPIEGEL ONLINE: Sie würden also einem Politiker empfehlen, besser gar nichts mit Herrn Hunzinger zu tun zu haben?

Ahrens: Das hätte ich immer schon getan. Wie wir schon bei mehreren Politikern wie Herrn Bangemann gesehen haben, schadet Herr Hunzinger Politikern mehr, als er ihnen nützt. Und nun der Super-GAU mit Herrn Scharping. Dessen Schaden ist doch nicht mehr zu überbieten.

Das Interview führte Carsten Matthäus
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21.07.02 20:25:38
Beitrag Nr. 152 ()
MAn bekommt eine Vosrstellung, welche Ernte bzw. geldwerten virtuellen Zinsen hunzinger bei Özdemir irgendwann für seine Kredite erwartet, wenn man Folgendes liest:



INTERVIEW-EKLAT

Hunzinger beschimpft Journalisten

Sichtlich genervt reagiert der PR-Berater Moritz Hunzinger auf Nachfragen zu seinen Aktivitäten für den Kunden Rudolf Scharping. Konkrete Antworten vermied er professionell. Dennoch bestätigte er die Vermutungen.


Frankfurt am Main - "Also, diese Frage ist mir zu banal" blaffte Hunzinger seine Interviewpartnerin auf dem Nachrichtensender "n-tv" an. Die Moderatorin wollte eigentlich nur wissen, ob Hunzinger Treffen zwischen Scharping und der Rüstungslobby vermittelt habe. Andere Journalisten bügelte er ähnlich schroff ab: "Wir machen nichts anderes den ganzen lieben langen Tag, als solche Treffen zu vermitteln. Egal, mit wem", sagte Hunzinger beispielsweise der Nachrichtenagentur Reuters. Aus seinem n-tv-Interview verabschiedete er sich mit den Worten "Glück auf".


Der PR-Berater gab jedoch zu, ein Treffen zwischen Scharping und dem damaligen Ferrostaal-Vorstand Hannfried Haun arrangiert zu haben. Auch hier tat er so, als sei dies das Normalste von der Welt: "Aber selbstverständlich. (...) Wir helfen der Industrie, sich Gehör zu verschaffen", sagte Hunzinger.

Das Magazin "Stern" hatte berichtet, Haun habe sich bei dem Treffen im März 1999 um Exportgenehmigungen für U-Boote in arabische Staaten bemüht. Eine Reise Scharpings nach Ägypten und in die Vereinigten Arabischen Emirate habe damals kurz bevorgestanden.


Der PR-Berater spielte die Bedeutung dieses Treffens herunter und wich aus ins Allgemeine. Grundsätzlich werde seine Firma von ihren Kunden dafür bezahlt, Kontakte zu vermitteln und den Kunden zu beraten, wie er "sein Geschäft beschleunigen" könne. Seine Hunzinger Information AG arbeite dabei mit allen möglichen Ministerien zusammen, sagte der PR-Berater. "Natürlich auch mit dem Verteidigungsministerium, mit dem Innenministerium, mit dem Finanzministerium, mit dem Bundestag, mit dem Europa-Parlament, mit der Kommission, mit ausländischen Staats-und Regierungschefs machen wir Termine für unsere Auftraggeber."

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Tja, Herr Özdemir...... :D
Avatar
21.07.02 20:41:56
Beitrag Nr. 153 ()
Özdemir: "keine gegenleistungen" :laugh:



Mann mit bombigen Kontakten
Rudolf Scharping ist nur einer von vielen Kontakten des Moritz Hunzinger. In seinem Netzwerk verknüpft er die Rüstungslobby mit der Politik

von STEFAN KUZMANY

Aufrecht und aufrichtig, so sieht sich Rudolf Scharping, und so sollte ihn auch die Öffentlichkeit erleben, als er am Donnerstag vor die Presse trat, um eine Erklärung zu seinem Hinauswurf abzugeben. "Es hat nie ein Vertragsverhältnis zwischen dem Bundesminister der Verteidigung und Moritz Hunzinger gegeben", sagte Scharping.

Mag sein, dass der Gestrauchelte da formal die Wahrheit sprach, mag sein, dass niemals ein Vertrag zwischen den beiden unterzeichnet worden ist. Seltsam mutet in diesem Zusammenhang jedoch die Homepage des Frankfurter Kontakthändlers an: Auf www.hunzinger.de kann jeder nachlesen, wie sich Hunzinger mit seinen Diensten für den Verteidigungsminister brüstet. In einer Liste mit "Referenzprojekten von Moritz Hunzinger" steht an siebter Stelle: "PR-Beratung des Bundesministers der Verteidigung während des Kosovo-Krieges an Weihnachten 1999". Ein persönlicher Gefallen? Das fällt schwer zu glauben.

Weitere "Referenzprojekte" Hunzingers sind die Markteinführung der Swatch-Uhr, die PR-Beratung im Abwehrkampf der Telecom Italia gegen die Übernahme durch die Deutsche Telekom AG (durchaus erfolgreich: ihr Scheitern war einer der ersten Sargnägel Ron Sommers) oder die PR-Begleitung des letzten Ministerpräsidenten der DDR, Lothar de Maizière. Der ist heute Aufsichtsratsvorsitzender der "Hunzinger Information AG".

Wie die Kontaktpflege mit Politikern funktioniert, ohne dass die Namen von Spendern oder Bedachten an die Öffentlichkeit dringen, geht aus einer internen Jahreskonto-Aufstellung des Hauses Hunzinger hervor, die Max-Journalisten von einem ehemaligen Mitarbeiter Hunzingers zugespielt worden ist und die der taz vorliegt. Unter der Überschrift "27580/256/1998/HUNZINGER GMBH (Jahreskonto 2380)" sind Spendenempfänger aufgelistet, die von Hunzinger im Wahlkampfjahr 1998 beschenkt wurden. Nicht nur Gelder an Rudolf Scharping finden sich hier, auch Joschka Fischer wurde der Liste zufolge mit 19.999,99 Mark bedacht. 10.000 Mark gingen an die CDU Berlin, noch mal 10.000 an die CDU Berlin-Tempelhof. Die Konservativen in Bonn, Esslingen, Hamburg-Harburg, Heilbronn, Main-Taunus, Marburg-Biedenkopf, Remscheid, Frankfurt/Main und Brandenburg gingen ebenso wenig leer aus wie die FDP-Bundesgeschäftsstelle, die FDP in Karlsruhe, in Bonn und Gießen. Ordnet man die Spenden den jeweiligen regionalen Mandatsträgern zu, bekommt man eine hübsche Liste von Parlamentariern in Schlüsselpositionen:

Der ehemalige Verteidigungsminister Rupert Scholz (CDU) sitzt heute noch im "Gemeinsamen Ausschuss" (zuständig im Verteidigungsfall). Norbert Hauser (CDU) war Helmut Kohls Regierungssprecher. Peter Rauen (CDU) ist Bundesvorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung (MIT). Volker Rühe (CDU) war Verteidigungsminister, Roland Koch (CDU) ist noch immer hessischer Ministerpräsident. Gerald Weiß ist stellvertretender Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA), deren Bundesvorstand auch Hunzinger angehört. Heinz Riesenhuber (CDU) ist Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie. Friedrich Bohl (CDU) war Kanzleramtsminister, Bernd Wilz (CDU) Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Erika Steinbach (CDU) ist die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen. Exgeneral Jörg Schönbohm ist Innenminister in Brandenburg. Klaus Kinkel (FDP) war Außenminister, Guido Westerwelle (FDP) ist Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat.

Hunzinger selbst macht keinen Hehl daraus, dass sämtliche in der Rüstungsindustrie engagierten deutschen Unternehmen seine Dienste in Anspruch nehmen, um Politiker für ihre Interessen gnädig zu stimmen. Bekannt ist die seltsame Verschonung deutscher Fabriken während des Serbien-Bombardements der Nato. Der Unternehmer Herbert M. Rudolph durfte auf einem der "Politischen Salons" Hunzingers im September 1998 seine Sorgen um die in Serbien ansässigen kriegswichtigen Produktionsstätten seines Unternehmens direkt dem Verteidigungsminister und dem Oberbefehlshaber der Kosovo-Schutztruppe, General Klaus Reinhardt, beichten. Und siehe da: Plötzlich funktionierte die chirurgische Treffsicherheit der Nato-Bomben viel besser als bei Personenbussen oder der Belgrader chinesischen Botschaft. Die Investitionen der Deutschen blieben unversehrt.

Der Stern wiederum deckte in dieser Woche auf, dass Scharping sich seinerzeit auf Betreiben des Rüstungsmanagers Hannfried Haun für den Verkauf deutscher U-Boote nach Ägypten stark gemacht hatte. Vermittler war Moritz Hunziger. Zitat aus einem Brief Hauns an Hunzinger: "Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Minister auf die besondere Dringlichkeit dieses Vorhabens hinweisen würden." Noch auf der Ägyptenreise 1999 bestritt der Minister jegliches Engagement, seine Sprecher jedoch bestätigten die Exportgespräche. Aufgrund neuer Richtlinien der rot-grünen Regierung ist der Deal bis heute nicht zustande gekommen.

Trotzdem ist Hunzinger für seine Umtriebigkeit mehrfach ausgezeichnet worden. Seit 1999 ist er "Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland", so Hunzingers redundantes Eigenlob. In der Begründung heißt es: "Mit seinen vielfältigen Aktivitäten hat Herr Hunzinger die Kommunikation gesellschaftlicher Kräfte untereinander positiv gefördert und damit die demokratische Grundordnung unseres Staates gestärkt." Schon 1998 erhielt Hunzinger die Ehrenmedaille der Bundeswehr. Wofür, daran mag man sich heute im Verteidigungsministerium nicht mehr erinnern. Die Medaille wird auch Zivilisten verliehen, zum Beispiel an Helfer nach dem Oder-Hochwasser. Aber Hunzinger? "Keine Ahnung, warum der die bekommen hat", sagte Oberstleutnant Wolfgang Dobrig aus dem Pressestab des Ministeriums der taz. :laugh: Und Nachforschungen, das tue ihm sehr leid, könne er keine anstellen: "Bei uns sind neue Zeiten angebrochen."

taz Nr. 6805 vom 20.7.2002, Seite 3, 171 TAZ-Bericht STEFAN KUZMANY

taz muss sein
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21.07.02 20:50:28
Beitrag Nr. 154 ()
Ich bin mir fast sicher, daß Herr Özdemir hat gar keinen Kredit bekommen hat, sondern glatt einen Summe von 80000 DM für nützliche Dienste, für die Klienten aus der Wirtschaft, die Hunzinger mit den Politikern zusammenbringt.

Der Kreditvertrag wurde dann performa aufgesetzt, um die Korruption irgendwie zu bemänteln, eben wie bei Scharping auch, nur daß man da den Weg der Referatshonorare gewählt hat.
Ob Cem Özdemir tatsächlich auch nur eine Mark Tilgung und Zinsen zurückgezahlt hat, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Und da macht er noch abgekocht auf Arbeiterkind aus einfachen Verhältnissen, das mit dem Abfall auf dem Hinterhof spielen musste, weil für Toys`R`Us kein Geld da war, und lumpentragender Bettelstudent, der sich in der fremden Welt der Reichen und Mächtigen nicht auskannte.

Aschenputtel aus dem Muselmanenland !

Wenn das nicht an`s Herzilein greift.........schniff, schniff, schniff.......


H_S:mad:
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21.07.02 21:03:13
Beitrag Nr. 155 ()
21.07.2002 14:14

Hunzinger-Affäre

“Nicht glücklich, aber auch nicht zu beanstanden“

In der Hunzinger-Affäre hat sich Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch hinter den in die Kritik geratenen Cem Özdemir gestellt.
„Der Vorgang ist den Regeln nach nicht zu beanstanden,“ sagte Grünen-Fraktionsvorsitzende Rezzo Schlauch dem Tagesspiegel am Sonntag. Politisch sei das Ganze aber „nicht glücklich“, auch wenn es mit dem Fall des Ex-Verteidigungsministers Rudolf Scharping nicht zu vergleichen sei.

Schlauch will bei der nächsten Fraktionssitzung informell auch andere Grüne nach möglichen Verbindungen zu dem PR-Unternehmer Moritz Hunzinger befragen. Er sehe aber keinen Anlass, eine offizielle Erklärung zu verlangen. :laugh:



Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hatte am Samstag erklärt, im Januar 1999 einen privaten Kredit über 80.000 Mark zu einem Zinssatz von 5,5 Prozent von Hunzinger angenommen zu haben. „Mit der Gewährung dieses Kredites waren für mich keine Verpflichtungen verbunden. Ich war damals froh, dass mir zügig und einfach aus einem finanziellen Engpass geholfen wurde“, hieß es in einer Erklärung Özdemirs.

Den Kredit zahle er seither in monatlichen Raten von 2.000 Mark (etwa 1.025 Euro) ab. In Anbetracht der anhaltenden Diskussion um die Hunzinger AG habe er sich entschlossen, den noch ausstehenden Betrag umgehend und vollständig abzulösen.

Neben Kredit auch Honorar über 2.000 Euro erhalten

Özdemir erklärte auch, dass er für die Teilnahme an einer Veranstaltung der Firma Microsoft zum Thema Bildung ein einmaliges Honorar in Höhe von 2.000 Euro erhalten habe, welches er umgehend seiner Partei gespendet habe.

Gegenüber „Spiegel-TV“ hatte der Abgeordnete gesagt, er habe dringend Geld gebraucht, als er als Student zum Abgeordneten gewählt worden sei. Sein normales Girokonto sei überzogen gewesen, da er nach seiner Wahl allen Geld gegeben habe, die ihn um Hilfe gebeten hätten, etwa humanitären Organisationen oder dem politischen Umfeld. „Irgendwann nach drei Jahren kam die Steuernachzahlung, und ich hatte dann ein kleines Problem“, zitierte das Fernsehmagazin den Politiker.

( ... )

(sueddeutsche.de/dpa/AP)
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21.07.02 21:10:22
Beitrag Nr. 156 ()
21.07.2002 17:27 Süddeutsche Zeitung

Politik und PR

Die Macht der Beziehungsmakler

Moritz Hunzinger hat Beziehungen zu Politikern aller Parteien. Wie PR-Berater versuchen, das politische Geschehen zu beeinflusssen.
Von Hans Leyendecker




(SZ vom 22. Juli 2002) Eigentlich bräuchte Moritz Hunzinger jetzt einen Krisenmanager. Das Kuriose ist nur: Der Frankfurter Unternehmer ist selbst Spezialist für Krisen-PR jeder Art. Er gäbe sich der Lächerlichkeit preis, bäte er jemanden um Hilfe. Dabei könnte er eine rettende Idee dringend gebrauchen. Denn nachdem Rudolf Scharping wegen Honorarzahlungen von Hunzinger entlassen wurde, wollen etliche Politiker nichts mehr mit dem PR-Manager zu tun haben. Und das ist das Schlimmste, was einem Unternehmer passieren kann, dessen Kapital Kontakte sind.

Beziehungen als Kapital: Moritz Hunzinger.

Dafür drängeln sich bei dem PR-Mann, der gern der „Einstein der Kommunikation mit der Kreativität von Mozart“ geworden wäre, Fernsehteams und Zeitungsreporter. Er gibt „Auskunft am Stück“ und weiß doch, dass die „mir was in die Fresse hauen wollen“. Dem „feisten Typen“ von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der über den „Beziehungstäter“ Hunzinger schrieb, hat er gleich angesehen, dass der ihn „nur treten wollte“.

„Krake vom Main“

Von der „Tante von Focus,“ die ihm schon früher nachgestiegen sei, hat er nur das Schlechteste erwartet und sie hat ihn mit dem Artikel über die „Krake vom Main“ wahrlich nicht enttäuscht. Darin werde unter anderem behauptet, dass er Cohiba rauche; dabei habe er noch nie in seinem Leben eine Zigarre angerührt.

Der Fall Hunzinger-Scharping vermittelt tiefe Einblicke in das Innenleben der PR-Branche, in der Kontakt-Management und Lobbyismus immer öfter miteinander verknüpft werden. Der 43 Jahre alte Frankfurter Unternehmer, dessen Hunzinger Information AG im Jahr etwa 23 Millionen Euro umsetzt, gehört einem Berufsstand an, der nicht in den Fernsehnachrichten vorkommt, obwohl er den Geschäftsablauf der Republik beeinflussen kann.

Hunzinger handelt mit Beziehungen

Hunzinger ist Networker, Kontaktpfleger. Er handelt mit Beziehungen und die hat er tatsächlich reichlich. Mehr als 60.000 Namen stehen in seiner Kartei: Wirtschaftler, Politiker und vor allem Journalisten. Er ist freundlich zu Abgeordneten, damit die wiederum freundlich zu den von ihm betreuten Unternehmen sind. Eine Hand wäscht die andere. Kontakte sind das Kapital aller Beziehungsmakler.

„Als normales System des Gebens und Nehmens“ beschreibt Hunzinger seine Arbeit: „Tüchtige Leute unterstützen tüchtige Leute.“ Der Kredit für den Bündnisgrünen Cem Ödzemir? „Peanuts“, sagt er: „Bekommen Sie mal rasch bei der Bank einen Kredit, wenn Sie Cem Özdemir heißen und nur Bundestagsabgeordneter sind. Wir haben geholfen, wie wir so oft helfen.“

„Tue nur so und rede darüber“

Genau das scheint das Problem zu sein. Im Gespräch mit Spiegel -TV behauptet Özdemir, er habe den Tipp, bei Hunzinger einen Kredit zu nehmen, von anderen jungen Abgeordneten bekommen, die „in vergleichbaren Situationen schon mal standen“. Frage an Hunzinger: Wem haben Sie noch Kredite gegeben? „Niemandem sonst“ sagt er. Wie denn Özdemir zu seiner Aussage komme? „Ach, die wissen, der Hunzinger kennt jemanden, der jemanden kennt“.


Der frühere Kommunikationsvorstand von VW, Klaus Kocks, hat ein Buch über das Innenleben seiner Branche geschrieben mit dem Titel: „Tue nur so und rede darüber“. Genau so arbeitet manchmal auch Hunzinger. Er macht gerne Andeutungen über seine Beziehungen zu einflussreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, lässt Raum für Spekulationen.

Sein Geschäft hängt unter anderem davon ab, dass seine Klienten zumindest vermuten müssen, er habe zu vielen hochrangigen Politikern engen Kontakt. Gute Beziehungen unterhält er zu einflussreichen Journalisten des Landes, die er mit Leuten zusammenbringt oder zu politischen Abenden einlädt. In seinem Aufsichtsrat saß der heutige Kanzleramtsminister Hans Martin Bury; den Vorsitz hatte früher der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Ulrich Steger (SPD).

So ist das bei allen Parteien

Damit die Begegnungen auch im angemessenen Rahmen stattfinden, veranstaltet er in Frankfurt einen „Politischen Salon“ und in Berlin „Parlamentarische Abende“. Fast alle sind zu solchen Gelegenheiten gekommen, wenn Hunzinger rief. CSU-Landesgruppenchef Michael Glos, der CDU-Fraktionschef Friedrich Merz oder der Freidemokrat Guido Westerwelle. Bei einem solchen Anlass sprach der Vorsitzende der Bündnisgrünen, Rezzo Schlauch, vor den üblichen Verdächtigen über rot-grüne Wirtschaftspolitik.

Hunzinger überwies im Gegenzug an die Bündnisgrünen eine Spende in Höhe von etwa 20000 Mark. Wenn Schlauch von anderen PR-Unternehmen oder Firmen eingeladen wird, ist der Ablauf ähnlich. Er fordert nie Honorar, aber für die Mühe zeigt sich dann doch gewöhnlich der Einlader mit einer Spende erkenntlich. So ist das bei allen Parteien.


Hunzinger schmückt sich zwar mit der Nähe zu den Mächtigen und hat – die PDS oder Rechtsradikale ausgenommen – keinerlei politische Scheuklappen, doch ganz besonders schätzt der bekennende Christdemokrat den hessischen CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch. Dieser ist seiner Ansicht nach „ein Visionär, einer der ganz Großen“. In seinem eigenen Verlag brachte Hunzinger auch ein Buch von Koch heraus. Weil er das Buch des Ministerpräsidenten heftig bewarb, wurde gegen ihn auf Anzeige wegen verdeckter Parteienfinanzierung ermittelt.

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„Als normales System des Gebens und Nehmens“ beschreibt Hunzinger seine Arbeit: „Tüchtige Leute unterstützen tüchtige Leute.“

Soviel zum Thema "Keine gegenleistungen" ...

Rezzo Schlauch sitzt wohl so tief mit drin, daß er versucht, Kohl zu kopieren.


Nein, diese Pfeifen brauchen dringend eine Abreibung am 22.9.
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21.07.02 21:24:55
Beitrag Nr. 157 ()
"Bekommen Sie mal rasch bei der Bank einen Kredit, wenn Sie Cem Özdemir heißen und nur Bundestagsabgeordneter sind !"

Was will denn Hunzinger damit sagen ???
Ein arbeitsloser Hilfsarbeiter würde sofort einen Kredit in der Höhe bekommen, aber wenn man "nur" ein Bundestagsabgeordneter ist, hat man keine Chancen die Knete zu bekommen und kuckt in die Röhre ????


Will der uns alle verar.....?????
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21.07.02 21:48:13
Beitrag Nr. 158 ()
Rezzo Schlauch dieser Schleimer sitzt doch selbst in der Hunzinger Kiste.
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21.07.02 21:50:01
Beitrag Nr. 159 ()
Alles wird gut ! :)


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21.07.02 21:55:58
Beitrag Nr. 160 ()
also

mir wird übel, wenn ich euren NEID
so kurz durchblättere. :D

Ihr seid ja alle soviel besser, nicht ? :D

Seien wir doch froh, dass noch ein paar Naivlinge das Parlament bevölkern! Muß wirklich jede juristische Pflaume in den Bundestag? Oder schadet so`n Türke so sehr?
Ich möchte nicht wissen, wieviele Hunzingers die christlichen fördern.

Der Rest ist doch Wahlkampf zum richtigen Datum.


bodo
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21.07.02 22:04:05
Beitrag Nr. 161 ()
Nein, bodo, es geht nicht um Neid.

auch nicht darum, ob Cem Türke, Hottentotte oder Bayer ist.

Es geht darum, dass man sich als Politiker nicht von
einem Lobbyisten Geld geben lässt.

Es geht darum, dass Leute, die das Fähnlein der Moral ansonsten ganz ganz hoch halten, auch bei sich selbst die
strengsten Maßstäbe anlegen müssen.
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21.07.02 22:19:44
Beitrag Nr. 162 ()
@cyberwilly

also war der cem nicht gar so blöd, mit den 5.5 % Zinsen. :D
Du hättest sie sicher auch (mit)genommen.

Hier eine moralische Meßlatte aufzuhängen, ist schon weit hergeholt.
Etwas anderes wäre es, wenn er nicht pünklich und regelmäßig getilgt hätte. Das kann man anhand der Auszüge nachprüfen.
Insofern stimme ich dem Rezzo zu. Bis dato nicht ganz koscher, jedoch noch nicht bedenklich.

Der Chaoshaufen der Grünen :D hat es doch erst ermöglicht,
die stillen Geschäfte der schwarzen und roten etwas transparenter zu gestalten.


bodo
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21.07.02 23:58:39
Beitrag Nr. 163 ()
@ bodo

dann nehmen wir doch mal ein konkretes Beispiel:

Es gibt Ärzte, die sind rechtskräftig wegen Vorteilsnahme bzw. Korruption verurteilt worden, weil sie als Entscheidungsträger eines Krankenhauses an einer Fortbildung (wirklich keine Reise, eine gute Fortbildung in einem stickigen Saal in einer unattraktiven Stadt) teilgenommen haben, die von einem Unternehmen veranstaltet wurde, welches IRGENDWANN einmal vielleicht geschäftsbeziehungen zu dem Krankenhaus aufnehmen wird.

Wenn so ein Arzt einen Kredit zu den "marktüblichen Zinsen von 5%" aufnähme, so wäre er wie es pollux für seine Branche beschrieb, seinen Job los und vor Gericht.

Und die Grünen Politiker, die Baufirmen (was ich gut, aber seit Özdemir bigott finde) von öffentlichen Aufträgen ausschließen wollen, die Schmiergelder zahlen, diese Grünen also, nehmen geldwerte Vorteile von einem selbst in der eigenen Branche verschrieenen Hunzinger und begeben sich in direkte Abhängigkeit?

Meinst Du nicht, allein die mit der Kreditgewährung verbundene Info für Hunzinger, daß Özdemir nicht mal einen Kredit bei seiner Bank bekommt, macht ihn nicht extrem angreifbar ?

DAs sind hochsensible Infos.

Und Özdemir ist bei mir seit gestern in der Schublade "korrupt" und "scheinheilig".

Und da bleibt der Lügner.
In guter Gesellschaft mit Bangemann, Koch, Wienand, Rüther, LAmbsdorff ....


Özdemir jedenfalls hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, zumal sich die meisten als ganz offensichtlich falsch präsentieren.

Es gibt ja nicht einmal einen Kreditvertrag, sondern nur einen "Schriftwechsel"..... :eek:

WAhrscheinlich ist die Tinte noch nicht trocken.... :D
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22.07.02 00:01:49
Beitrag Nr. 164 ()
Wer war eigentlich der Informant der die Story über das Darlehen Özdemir an die Presse brachte.?
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22.07.02 00:09:20
Beitrag Nr. 165 ()
Der informant ist hunzinger selbst. Es ist schliesslich sein geschaeft informationen zu verkaufen.
:)
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22.07.02 01:09:12
Beitrag Nr. 166 ()
@Deep Tought

In was für einer (Traum)Welt lebst Du eigentlich?
Wenn Du an der Macht bist, hast Du einfach Vorteile! Und viele Freunde.
Das muß nicht einmal heißen, dass man dann schon korrupt ist. Ist zB ein guter Tip ( Börse :D ) auch schon Vorteilsannahme?
Sich an so einem kleinen Fisch wie dem CEM jetzt fest zu krallen, ist doch lächerlich. Ich glaub dem sogar, dass der ein bisserl ausgeflippt war. Jeder hat doch sein Ego. Jetzt ist er wieder am Boden. Jetzt kann aus dem sogar noch ein guter Abgeordneter/Volksvertreter werden. ;)

Wie kann es sein, dass der Lambsdorf und auch andere massig Aufsichtsratsposten hatten? Und der Strauß Maxe hat natürlich vom Vater nur die Tugenden geerbt. Aber im Osten abkassiert. Thats live!

Mich stören mehr die großen Fische! Wir erleben zur Zeit Machtkonzentrationen in der Wirtschaft, die mehr als Besorgniserregend sind. Das braucht Kontrolle.

Über das System der Medizinmänner möchte ich mich nicht auslassen. Ich war mal eine Zeitlang im Finanzamt. :D


bodo
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22.07.02 01:13:58
Beitrag Nr. 167 ()
Kontakte

Nm. Nun ist auch der Grünen-Politiker Cem Özdemir wegen seiner Kontakte zu dem Frankfurter Geschäftsmann Hunzinger ins Gerede gekommen.
Im Fall Scharpings sieht es so aus - im Sinne der Unschuldsvermutung: bis zum Beweis des Gegenteils -, als ob es für Hunzingers Zahlungen Gegenleistungen gegeben hätte (wie immer man diese im einzelnen bewerten mag): Vorträge sowie das Versprechen, ein noch zu schreibendes Buch in Hunzingers Verlag zu veröffentlichen. Daß Scharping diese Einkünfte dem Präsidenten des Deutschen Bundestages nicht genannt hat, ist ein politisch häßliches Versäumnis, strafbar ist es aber nicht.

Bei Özdemirs Kredit fragt man sich dagegen schon, welche Erwartungen oder Gründe einen Geschäftsmann dazu veranlassen konnten, einem Jungparlamentarier, der in einer momentanen Finanzklemme steckt, 80 000 Mark - nach eigenen Angaben: von Hunzingers Privatkonto - zu einem sehr günstigen Zinssatz zur Verfügung zu stellen.

Man kann sich lebhaft vorstellen, welcher Sturm der Entrüstung bei den Grünen losgebrochen wäre, wenn Politiker aus den Reihen der Opposition in den Genuß solcher Vorteile gekommen wären.

Was übrigens, nach allem, was unterdessen über die Verbindungen und "Netzwerke" des pausenlos Kontakte knüpfenden Hunzinger zu lesen und zu hören war, nicht ausgeschlossen ist - wer weiß, welche Namen da in den nächsten Tagen noch genannt werden.


In einem hat Hunzinger allerdings recht: Das Herstellen von Verbindungen zwischen Leuten, die in der Wirtschaft und in der Politik, in der Kultur oder in den Medien eine Rolle spielen, ist weder verboten noch schon deshalb anrüchig, weil der Vermittler daraus ein Geschäft macht, von dem sich offenbar gut leben läßt. Im übrigen ist es ein typisch deutscher Köhlerglaube, daß es in einer funktionierenden Demokratie eine Art Kontaktsperregesetz zwischen Politik und Wirtschaft geben könne oder gar müsse. Das Publikum hat allerdings das Recht, auf einer Rollentrennung zu bestehen: Der Verteidigungsminister sollte sich von einem Lobbyisten der Rüstungsindustrie keine Ratschläge in PR-Dingen geben lassen, und von einem Parlamentarier kann man fordern, daß er es sich dreimal überlegt, bei wem er um einen Kredit nachsucht.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.07.2002, Nr. 167 / Seite 1
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22.07.02 01:22:37
Beitrag Nr. 168 ()
@ bodo

Fest steht: Özdemir lügt wie gedruckt.

Er ist nicht an Aufklärung interessiert, er will vernebeln.

Mit anderen Worten: Er ist so wie die, die er vorgibt, zu bekämpfen.

Es gibt und gab eine ganze Reihe unbestechlicher Politiker(innen).

(z.B. Hamm-Brücher, FDP
z.B. HAns-Jochen Vogel, SPD
z.B. Heiner Geissler, CDU)

u.v.a.

Aber so ein Typ wie Özdemir soll mir bitte, bitte nicht versuchen, die welt für mich zu regeln.
Das endet offensichtlich im Chaos.
Verstand und Gespür für die Verantwortung des Amtes eines MdB hat der Mann jedenfalls nicht.
Und wenn, dann vielleicht unterhalb der Schultern.

Wieder einmal hat Grün gezeigt, daß sie genauso am Sessel kleben wie alle anderen. Wenn rezzo Schlauch nach dem 2.9. als Oppositionspolitiker Rücktritte fordern sollte, so kann man dann nur noch lachen..... der soll erst einmal vor der eigenen Tür kehren....
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22.07.02 01:28:29
Beitrag Nr. 169 ()
2.9.

Wenn man an der MAcht ist, bodo,dann hat man keine Freunde, sondern viele gegner. Und die nennen sich dann auch noch "Freunde", was das ganze nicht einfacher werden läßt.

Ich verweise auf die von mir hier gepostete großspurige rede des Cem Özdemir (wenige Wochen her) , der davon sprach:

Man könne "somit nicht mehr davon reden, daß Geld nicht stinkt" - da ging es um geschäftliche Vorteilsnahme unter dem Deckmäntelchen des "Nichtwissens" ... der Adressat der Özdemir´schen Warnung waren die Banken bei der Geldwäsche... :laugh:

Tja, welche Ironie des Schicksals, daß er sich jetzt seine eigenen Worte anhören muss.... :laugh:
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22.07.02 03:51:26
Beitrag Nr. 170 ()
@#157 von bodo

Nein, Bodo, es geht auch darum, daß SPD, Grüne, oä.
immer getönt haben, SIE wären ja nicht so wie die Konservativen, SIE währen ja den Kohl`s und Co. moralisch himalajahoch überlegen......und siehe da, sie gehn wie wir alle auch zweimal täglich zum scheißen auf`s Klo.

Sie haben halt geglaubt, daß sie was Besseres wären, weil sie sich links, gemeinwohlorientiert und "intelektuell" wähnen.

Und jetzt stellt sich raus, sie sind nicht links, sondern linkisch, sie sind nicht gemeinwohlorientiert, sondern gemein und eigenwohlorientiert und sie sind nicht intelektuell, sondern dumm-naiv(wenn man`s glauben soll) und bezahlen aus Blödheit sogar jahrelang ihre Eisenbahnfahrtkosten, obwohl sie für umsonst mit der deutschen Bahn reisen könnten. :laugh:


Was soll denn der ernüchterte Wähler/Bürger dazu sagen ????? :confused:


Also, man sollte einfach zur Kenntnis nehmen, daß bei keiner Partei das drinn ist, was auf der Verpackung steht.


H_S
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22.07.02 10:30:29
Beitrag Nr. 171 ()
Zitat aus einem spiegel-online-Bericht über Scharping:


( ... )

Juristische Konsequenzen aus Hunzinger-Affäre gefordert


Unterdessen fordern Juristen nach der Honorar- und Kreditaffäre von Ex-Minister Scharping härtere Vorschriften bei Bestechung von Politikern. Auch der Grünen-Bundestagsabgeordneten Cem Özdemir ist ins Zwielicht geraten, weil er von dem Politikberater Moritz Hunzinger, der über gute Kontakte unter anderem zur Rüstungsindustrie verfügt, einen Kredit über 80.000 Mark entgegen genommen hat. Hans Herbert von Arnim, Professor für öffentliches Recht an der Hochschule Speyer und Experte bei Finanzpraktiken von Politikern, sagte der Essener "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung": "Wir brauchen dringend schärfere Gesetze gegen die Bestechung von Abgeordneten, damit auch der Staatsanwalt ermitteln kann. Nach dem heutigen Recht können Abgeordnete ganz legal bestochen werden. Das bestehende Strafgesetz ist viel zu eng, keiner muss hier in der Praxis Strafen fürchten."

Verbieten lassen will von Arnim auch, dass Lobby-Verbände Abgeordnete einstellen dürfen, um ihre Interessen im Parlament zu vertreten. "Eine solche Dauerbestechung muss in Zukunft unterbunden werden", sagte von Arnim der WAZ. Die Annahme eines Kredites von dem PR-Berater Moritz Hunzinger durch Özdemir bezeichnete von Arnim als politische Stillosigkeit. "Das ist nicht koscher. Doch vielen Abgeordneten fehlt das Bewusstsein dafür, dass sie hier in den Geruch der Bestechlichkeit kommen. Deshalb werden problematische Nebeneinkünfte von vielen nicht beim Bundestagspräsidenten angezeigt, obwohl dies eigentlich vorgeschrieben ist."
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22.07.02 10:44:22
Beitrag Nr. 172 ()
Grüner in der Grauzone

Auch Cem Özdemir hat Geld vom Rüstungslobbyisten Hunzinger erhalten. Und Thierse wundert sich, warum Rudolf Scharping seine Hunzinger-Honorare nicht ordnungsgemäß deklariert hat
BERLIN taz Cem Özdemir ist zerknirscht: "Das war sicherlich ein Fehler, dass ich nicht zu einer ganz normalen Bank gegangen bin", sagte der innenpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion gestern zur taz.

Özdemir hat 1999 einen Kredit von 80.000 Mark zu 5,5 Prozent Zinsen vom PR-Berater und Rüstungslobbyisten Moritz Hunzinger bekommen. Üblich wäre ein Zinssatz von rund 9 Prozent gewesen. Seine Schulden stottere er seither in Raten ab, wolle den restlichen Ausstand nun aber sofort begleichen. Gegenleistungen habe er keine erbracht, erklärte Özdemir.

Und so wie der mittlerweile entlassene Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hat auch Özdemir ein Honorar für die Teilnahme an Hunzinger-Veranstaltungen bekommen: Für 2.000 Euro saß Özdemir bei Microsoft auf einem Podium. Am Wochenende wurde erstmals bekannt, dass die Firma Hunzingers auch Beziehungen zu Mitgliedern der grünen Bundestagsfraktion pflegte. Diese wurden vor allem von Hunzingers Vertreter in Berlin, Johannes Altincioglu, vermittelt. Hunzinger handelt mit Kontakten zwischen Wirtschaft und Politikern und berät sie in Sachen Medien und Public Relations.

Scharping verlor vergangene Woche sein Amt, nachdem bekannt wurde, dass er von Hunzinger 140.000 Mark bekommen hatte. Gestern verlangte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse von Scharping eine Erklärung, warum er diese Zahlungen dem Bundestag nicht als "Sondereinkünfte" gemeldet habe. Dies hätte er laut Geschäftsordnung des Bundestags tun müssen. Thierse forderte "den Abgeordneten Scharping" auf, sich bis zum 14. August schriftlich zu äußern.

Seine grünen Fraktionskollegen nahmen Özdemir gestern in Schutz. "Das war nicht geschickt, aber es verstößt gegen keine Regel", sagte der Rechtspolitiker Volker Beck zur taz: Özdemir habe "das Richtige gemacht", indem er für Aufklärung gesorgt habe. Für den Wahlkampf sei Özdemirs Verhalten unwichtig, sagte Beck: "Wenn es nicht diese Parallele zwischen Scharping und Özdemir gäbe, würde sich niemand dafür interessieren."

Auch Hans-Christian Ströbele, als unnachsichtiger Ankläger "politischer Korruption" im Spendenuntersuchungsausschuss bekannt, sagte zur taz: "Es kommt darauf an, warum und wofür Herr Özdemir das Geld von Herrn Hunziger genommen hat." Das werde man Donnerstag auf einer Fraktionssitzung klären. Hunzinger sei in der Tat eine "zwielichte Lobbying-Figur". Ein Schaden entstehe den Grünen "hoffentlich nicht": "Die Grünen bleiben die Antikorruptionspartei, die sie bislang waren. Dafür stehe ich zum Beispiel."

Die Opposition beschränkte sich gestern auf ironische Nachfragen. Wolfgang Bosbach, Innenpolitiker der Union, erklärte gegenüber der taz: "Ich verstehe erstens nicht, warum man sich von einem PR-Berater Geld leiht. Und zweitens interessiert mich, warum Herr Özdemir einen Zinssatz von 5,5 Prozent für ,marktüblich` hält."
Da Herr Hunzinger aber "keine Persona non grata" sei, hätten die Grünen keinen Imageschaden zu befürchten. "Beziehungen mit Herrn Hunzinger sind schließlich nicht vorwerfbar."

ULRIKE WINKELMANN

inland SEITE 7
taz Nr. 6806 vom 22.7.2002, Seite 1, 107 Zeilen (TAZ-Bericht), ULRIKE WINKELMANN
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22.07.02 10:51:50
Beitrag Nr. 173 ()
Neues vom scheinheiligen Lügner Özdemir:


"Ich geh ohne Taschenrechner"

Der Grünen-Abgeordnete Cem Özdemir erklärt, warum er einen Kredit des PR-Managers Moritz Hunzinger brauchte: "Brutto für netto" habe er als Abgeordneter seine Einkünfte verbucht. "Nennen Sie mich naiv", sagt der medienerfahrene Politiker


Interview PATRIK SCHWARZ

taz: Ein Grüner leiht sich Geld von einem Rüstungslobbyisten. Ist das ein Witz?

Cem Özdemir: Das ist kein Witz, und 1999 ist es nicht über einen Rüstungslobbyisten gelaufen. Hunzinger stand damals nicht in dem Zusammenhang, und der Kontakt lief auch nicht über Hunzinger selbst, sondern über einen seiner Mitarbeiter, den ich kannte und der dieselbe Herkunft hat wie ich.

Türkische?

Türkisch-griechische Herkunft. Die Konsequenz, die ich ziehe, ist, dass ich in Anbetracht der Diskussion den ausstehenden Betrag vollständig ablöse - mit Zinsen. Sollte es aus dem Privatdarlehen mit einem Zins von 5,5 Prozent einen Zinsvorteil gegeben haben, werde ich den Differenzbetrag spenden - natürlich nicht an Herrn Hunzinger, sondern an das Rehabilitationszentrum für Folteropfer in Berlin. Fazit: Das war der teuerste Kredit meines Lebens.

Man merkt an der schnellen Antwort, dass Sie die schon ein paarmal gegeben haben. Noch mal zurück ins Jahr 1999: Warum haben Sie sich nicht schlauer gemacht, für wen der PR-Berater Hunzinger PR macht?

Dass der Name Hunzinger in dem Kontext steht, in dem er heute steht, war damals nicht abzusehen. Ich hatte mit Hunzinger auch nie viel zu tun und habe mich ein bisschen erkundigt bei Freunden und Kollegen. Niemand hat was daran beanstandet, dass ich ein privates Darlehen aufnehme, wenns schnell gehen muss und unbürokratisch sein soll.

Sie sind Politiker und Meister der Selbstdarstellung - aber wussten nicht, was PR ist?

Nennen Sie mich naiv.

Was war Hunzingers Motiv?

Da müssen Sie ihn fragen. Klar ist aber, es war ein Darlehen, sonst nichts. Ich habe im Gegensatz zu anderen nicht das Problem, dass ich nicht weiß, wo ich meine Bücher publizieren soll: Das erste ist im dtv-Verlag erschienen, das zweite bei Lübbe und das dritte bei dem baden-württembergischen Belchen-Verlag. Auch einkaufen kann ich selber - und wenn ich mal Beratungsbedarf beim Einkaufen habe, dann habe ich dafür meine Freundin. Für Medienkontakte brauche ich bislang auch keine Berater. Mein Verhalten mag auf Naivität zurückgehen, falsch ist es trotzdem. Sollte es tatsächlich einen Vorteil gegeben haben, spende ich ihn wie gesagt an das Rehabilitationszentrum.

Man merkt wirklich, Sie haben es oft schon gesagt …

… ja, das geht schon seit Stunden so.

Wie viele Interviews haben Sie heute gegeben?

Ich habe sie nicht gezählt. Ich bin eine Person des öffentlichen Lebens, insofern muss ich mir das gefallen lassen. Aber meine Eltern können nichts dafür, und es ist unanständig, wenn Journalisten jetzt meine Eltern anrufen, obwohl sie eine Geheimnummer haben. Meine Mutter hat eine Änderungsschneiderei und ist 70 Jahre. Da werden Schamgrenzen überschritten.

Sie greifen schon wieder an, obwohl Sie ein Angegriffener sind.

Nein, ich habe alles aufgedeckt, was es aufzudecken gibt. Ich habe nicht mein Handy abgeschaltet oder war erst mal tagelang nicht erreichbar. Ich beantworte alle Fragen ausführlich, im Fernsehen, im Radio, in Zeitungen. Ich schiebe auch nicht die Verantwortung ab, dass ich falsch beraten worden sei. Nur meine Eltern können nix dafür.

Herr Hunzinger ist ein gut angezogener Aufsteiger mit feinem Gespür für Machtpositionen. In der Koalition hatte er Verbindungen zu Ihnen und zum SPD-Aufsteiger Bury, dem späteren Staatsminister im Kanzleramt. Hat er vor allem seine Ebenbilder gefördert?

Ich hatte so gut wie keine Verbindung zu Herrn Hunzinger. Ich habe zweimal an Veranstaltungen teilgenommen und das Honorar der Partei gespendet. Ansonsten habe ich Herrn Hunzinger zwei-, dreimal auf öffentlichen Empfängen gesehen. Ich saß nicht in irgendwelchen Aufsichtsräten …

… wie Herr Bury.

Ich will mich jetzt nicht an Spekulationen beteiligen. Ich hatte so gut wie keine Verbindung zu Herrn Hunzinger, sondern ein Darlehen bekommen. Das war ein Fehler.

Wie viel haben Sie gegenüber einem Bankdarlehen gespart?

Das kann ich Ihnen nicht sagen, das weiß ich nicht, dazu müsste ich ja Zinsvergleiche anstellen.

Aber Sie sind doch Schwabe.

Ich bin nicht jemand, der mit dem Taschenrechner durch die Welt geht. Wenn ich als Schwabe sparsam gewesen wäre, hätte ich Rücklagen gebildet. Ich bin sparsam meiner Person gegenüber, nicht gegenüber anderen.

Was soll das heißen?

Nachdem ich im Bundestag anfing, habe ich mein Geld netto für brutto genommen. Was reinkam, habe ich ausgegeben - und das mit der Umverteilung sehr wörtlich genommen. Von humanitären Organisationen bis zu Vereinen habe ich geholfen - was keine Entschuldigung ist.

Sie wussten als Abgeordneter nicht, was Ihres war und was nicht?

Ich will die Verantwortung wirklich nicht abwälzen, aber ich war rund um die Uhr in Sachen Politik unterwegs. Eine Kollegin hat mir gerade erzählt, dass sie jahrelang ihre Bahncard bezahlt hat, um dann festzustellen, dass man als Abgeordnete frei fährt.

taz Nr. 6806 vom 22.7.2002, Seite 7, 171 Zeilen (Interview), PATRIK SCHWARZ

taz muss sein
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22.07.02 10:53:51
Beitrag Nr. 174 ()
die rechtslage
honorare und vermögensvorteile
In den "Verhaltensregeln für Abgeordnete" der Geschäftsordnung des Bundestags heißt es in Paragraf 1, dass Mitglieder des Bundestags Nebentätigkeiten sowie "Verträge über die Beratung, Vertretung oder ähnliche Tätigkeiten" anzeigen müssen. Dabei muss auch die Höhe der Einkünfte angegeben werden, falls sie den vom Bundestag festgelegten Betrag von 5.000 Mark (rund 2.500 Euro) im Monat oder 30.000 Mark (rund 15.300 Euro) im Jahr übersteigen. Das betrifft den Fall Scharping. Auch Vereinbarungen, die dem Abgeordneten "Vermögensvorteile" bringen, müssen angezeigt werden. Ob ein besonders günstiger Privatkredit wie der an Cem Özdemir - zweifellos ein Vermögensvorteil - hätte angezeigt werden müssen, wusste auch der Parlamentssprecher gestern nicht. Stellt der Parlamentspräsident eine Pflichtverletzung fest, würde diese in einer Drucksache des Bundestags veröffentlicht. Weitere Sanktionen sind nicht vorgesehen. OES

taz Nr. 6806 vom 22.7.2002, Seite 7, 32 Zeilen (TAZ-Bericht), OES
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22.07.02 11:13:22
Beitrag Nr. 175 ()
@DT,
ich bin zwar ebenfalls enttäuscht darüber, daß sich die Grünen jetzt auch in dem Gespinst von Lobbyismus und Korruption(?) verfangen haben, finde es aber trotzdem ziemlich billig, jetzt derartig über Özdemir herzuziehen.

Nötig ist nicht die Beschimpfung Einzelner, sondern eine generelle Debatte über den Einfluß von Lobbyisten und deren segensreichem Wirken bei der Entstehung von politischen Entscheidungen. Es ist doch nun schon seit Jahren (Jahrzehnten?) so, daß die Gesetze nicht durch das Parlament, sondern durch die Lobbyistengruppen im Hintergrund geprägt werden (egal, welche Partei gerade regiert). Ob diese Lobbyisten nun die Volksverteter direkt oder indirekt schmieren, halte ich für relativ irrelevant; entscheidend ist allein, daß ihr Einfluss viel zu groß ist und letztlich immer nur den von ihnen vertretenen Industrien nutzt.
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22.07.02 11:21:02
Beitrag Nr. 176 ()
Schöner Charakterzug Herr Özdemir,

jedesmal zu betonen für wen und für was man wieviel spendet.
Juristisch (daran muß sich der Bundestagspräsident)
orientierten macht es keinen Unterschied, ob Geld geschenkt
oder mit verbilligtem Zinssatz geliehen wurde. Auch gibt es
keine zurechenbaren Ausgaben im Rahmen einer Einkommens-
steuererklärung. Die Aussage "Die 2.000 € aus einer Rede
haben ich dem Verein:
Rohkostdiffamierte Bevölkerung, Unter-
abteilung Förderung des Ökosoyadöner, zum
Erhalt der ökologischen, mutikulturellen
und kulinarischen Vielfalt im Reich, äh Deutschland,
bzw. Land mit derzeit mehrheitlicher Deutscher Bevölkerung,
ohne Minderheitenstatus, Regionalverband Berlin e.V.

gestiftet, hat keine Relevanz und als Beleidigung zum Schluß: SIE HABEN NICHT POLITISCH KORREKT GEHANDELT HERR
ÖZDEMIR!
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22.07.02 11:25:26
Beitrag Nr. 177 ()
@DT
solange dem Cem nicht nachgewiesen wird, dass er Begünstigungen in Anspruch genommen hat, ist seine Weste vor dem Gesetz einigermaßen sauber. Bis jetzt liegt nur ein ver"hunzter" Kredit vor. Das ist zu respektieren. Das sind doch schon Hasstiraden, die Du losläßt.

Hamm-Brücher, FDP HAns-Jochen Vogel, SPD Heiner Geissler, CDU waren sicher Ehrenwerte Politiker. Finden muß man sie halt. :D Will der Wähler das überhaupt?


@H_Schotter
Warum sollen Grüne/Sozis nicht empfänglich für milde Gaben sein? Das wäre ja ganz was Neues. :D
imho ist das Verhältnis der Vorteilsannahmen im Gegensatz zu anderen Parteien jedoch wesentlich geringer.

Ich will ja bei Gott die Grünen nicht unbedingt verteidigen. :D


Deshalb meine bescheidene Meinung:

- nach 2 Perioden gehört eine Partei abgewählt
- nicht nur Beamte und Juristen wählen


bodo
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22.07.02 11:27:44
Beitrag Nr. 178 ()
Mir macht etwas anderes Sorgen:

Im Bundestag sitzen Abgeordnete, die den Unterschied zwischen Brutto und Netto nicht kennen!!!!!!!

Herr Özdemir, das ist lächerlich!!!!!!!! Auf jeden Fall haben Sie das Attribut "Volksvertreter" nicht verdient!!!!

Grüße
Schnellemark
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22.07.02 14:01:56
Beitrag Nr. 179 ()
@ bodo

erstens

lasse ich keine Hasstiraden los, sondern poste hier meine (teils etwas sarkastische) Meinung, die ich

zweitens

mit FAkten und mit korrekten Zitaten aus dem investigativen Journalismus BELEGE.

Und

drittens verstehen sicherlich alle einigermaßen objektiven hier im Thread nicht, weshalb Du Dich immer noch weigerst, einen Zinsvorteil von mindestens 4% mithin einen ganz klaren, juristisch festzurrbaren "geldwerten Vorteil" (also "Begünstigungen" ) als strittig ansiehst.

Özdemir hat nicht im Geringsten zur behaupteten "Aufklärung" beigetragen.

Er hat sich ständig selbst widersprochen, Mitleidsmuster bemüht, und bis zum heutigen Tag bemerkenswerterweise weder den Kreditvertrag mit Hunzinger noch die Belege für die angebliche Spenden vorgelegt.
Bis haute weiß kein Mensch, ob überhaupt eine einzige Rückzahlungsrate geleistet wurde.
Ich habe vorgerechnet, daß bei korrekter Rückzahlung nur noch ca. 6.200 DM Restschuld existieren würden.

Aber auch hier haben wir keinerlei Rückzahlungs-Belege oder gar eine konkrete ZAhl, die die Restschuld belegt, gesehen.

Meine Vermutung: Es gibt keine nennenswerte Rückzahlung.

Aufklärung???

DAs ich nicht lache!

Ausschließlich nicht nachprüfbare, größtenteils wiedersprüchliche, fast stets unlogische Schutzbehauptungen, kein einziger nachprüfbarer Fakt, viel tränenrührige Märchen ("Kulturgeschädigter", "armer Student" "plötzlicher Spitzensteuersatzgeschädigter" "regelmäßiger Spender" )

Er widerspricht sich und reiht sich in die lange unseelige Schlange der korrupten Politiker ein, die nicht von "Schuld" , sondern nur von "Fehlern" sprechen.

Dies zeigt, wie hochselektiv und stark unterschiedlich solche Typen wie er mit eigener und Fremdschuld umgehen.

Der MAnn hat 5 JAhre ( !!! ) keinerlei Steuern bezahlt, das Geld der Steuerzahler verprasst und musste es sich an höchst delikater Stelle borgen.

Bis zur definitiven ZAhlung (" es musste ganz schnellgehen" ) braucht es viele, viele Monate, die man durch Einsprüche, Stundung etc. gewinnen kann.

Aber 5 JAhre sind wohl einmalig.

Der MAnn hat trotz Aufforderung des FA wohl einfach nicht gezahlt - wieso auch? Er ist doch der große Özdemir... :laugh: der gibt sich doch nicht mit so profanen Dingen wie Steuerzahlungen ab.... paaahhh!




DAß sich einer wie er privat Geld leiht bei einem schmierigen Lobbyisten ist keine "Dummheit".
DA schätze ich ihn schon cleverer ein.

DA steckt mehr dahinter.


Auch solltest Du Dich für eine konstante Argumentation entscheiden:

Erst bestätigst Du, daß es einen enormen Zinsvorteil gab und er doch nur "Clever" war, den einfach wahrzunehmen -

dann wiederum hast du die diametral entgegengesetzte Position und streitest sogar Dinge ab, die Cem "weißvonnix" Özdemir bereits lang und breit zugegeben hat.

Ich empfinde es als Beleidigung für mein Gehirn und das vieler Bürger, daß er meint, wir würden ihm abnehmen, er hätte einen Kredit aufgenommen, ohne sich über die üblichen Zinsen zuvor zu erkundigen. Das machen ja nicht mal Alkoholiker im Rausch....
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22.07.02 14:05:34
Beitrag Nr. 180 ()
@ bodo

Aber immerhin kannst Du damit rechnen, die goldene Ehrennadel der naiv-loyalen Grünenwähler zu bekommen... :laugh:

Du glaubst wahrscheinlich auch an das Koch´sche " CDU-Vermächtnis eines ungenannten Juden" oder, daß es normal ist, eine Mio in Plastiktüten zu bekommen.
Oder auch Bestechungsgelder zu portionieren, und über gefälschte Steuerbelege in die eigene KAsse fließen zu lassen?

:D
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22.07.02 14:21:00
Beitrag Nr. 181 ()
PR-Berater Moritz Hunzinger
Ein Netz von Abhängigkeiten


Es ist ein Konstrukt von Geben und Nehmen. Ein Aufbau eines Netzwerkes, das wechselseitige Abhängigkeiten schafft und alle profitieren lässt. Das Bindeglied ist der Frankfurter PR-Berater Moritz Hunzinger. Er schafft für Kunden aus Rüstungsindustrie, Lebensmittel- und Bekleidungsbranche die Kontakte zu Entscheidungsträgern und lässt sich dies gut bezahlen. Einen Teil des Honorars reicht er indirekt an Abgeordnete und Minister weiter.

Der Fall Scharping
Der gegangene Verteidigungsminister Rudolf Scharping erhielt für drei Vorträge 60.000 Mark und für noch zu verfassende Memorien 80.000 Mark. Hunzinger arrangierte für Rüstungsunternehmer Hannfried Haun ein Treffen mit dem Verteidigungsminister.

Der Fall Özdemir
Grünen-Star Cem Özdemir hat von Hunzinger einen Freundschaftspreis für einen Kredit erhalten. 80.000 Mark zu 5,5 Prozent. Jetzt tut er sich mit der Begründung schwer warum er nicht einfach zu einer Bank ging und beteuert, dass er heute anders entscheiden würde.

Verdachtsmomente
Nun stellt sich die Frage, ob neben Scharping und Özdemir weitere prominente Politiker im Netz der Verstrickungen über Seilschaften stolpern. Denn Geld fließt bei der Kontaktpflege von Hunzinger fast immer.


Parteispenden für Vorträge
Nach Angaben der Tageszeitung "Die Welt" erhielt der Berliner Landesverband von Renate Künast eine Parteispende von 15.000 Mark, für einen Vortrag der Ministerin in Hunzingers Villa. Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch erhielt für einen Vortrag sogar 20.000 Mark für die Parteikasse. Laut "taz" war Hunzinger im Wahlkampfjahr 1998 auch bei Joschka Fischer mit einer Parteispende von 19.999,99 Mark dabei.

Die Homepage
Unter www.hunzinger.de schmückt sich der PR-Profi mit Prominenten Gästen aus der Politik bei seinem "Politischen Salon". Die Gästeliste ist lang. Dort tauchen neben Scharping, Özdemir, Schlauch und Künast unter anderem auch Hessens Ministerpräsident Roland Koch, Ex-Wirtschaftsminister Günter Rexrodt, Ex-Außenminister Klaus Kinkel und FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper auf. Letztere beteuert, für die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion kein Honorar erhalten zu haben.

Außen hui, innen pfui
Den Stein des Anstoßes, der Scharping zu Fall brachte, hat Firmenchef Hunzinger womöglich selbst ins Rollen gebracht. Der nach außen smarte PR-Profi soll intern nicht gerade mit Führungsqualitäten geglänzt haben. Einige der geschassten Mitarbeiter der Firma wollten sich wohl rächen und haben Firmen-Interna preisgegeben.

Geschäftsmodell prüfen
Nun hat Hunzinger angekündigt, dass er seine Firmenpolitik überdenken will. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung sagte er: "Wir werden unser Geschäftsmodell überprüfen." Anlass für eine grundlegende Änderung der Geschäftspraktiken sehe er jedoch nicht.


(Quelle: T-online.de)

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Neues aus Özdemirs Homepage-Gästebuch:


1096

Wie wird man vom Gutmenschen zum Schlechtmenschen -

na klar, wie alle anderen auch, durch Gier, Machtgeilheit und Selbstherrlichkeit.


Mon Jul 22 2:08pm ET

1095

Tango Korrupti, wenn einer draufkommt und entpuppt di,
nimmst du dir einfach einen Anwalt, der was kann halt -
und bist schwuppti-wupp davon.
Auch wenn die Steuerfahndung stöbert,
es gibt nichts, was den Blutdruck hebet,
denn alles, was ma hab`n, des hamma sowieso scho auf d`Bahamas.


n/a

Mon Jul 22 2:00pm ET

1094

Hallo Herr Özdemir,
ich finde, das mit dem Darlehen überhaupt nicht schlimm - höchstens den Aufwand, den Sie jetzt treiben müssen. Natürlich ist Wahlk(r)ampf - da müssen Sie durch!
Ich halte Ihnen die Daumen!

Mon Jul 22 1:59pm ET

1093

was soll das alles noch?
jeder fensterputzer, der ein trinkgeld eines kunden für sich behält, verliert seinen job.

eine melodie will mir nicht mehr aus dem ohr:

männer sind schweine ...
klingt heute eher wie:
politiker sind schweine!

s v k
schnauze voll, kamerad.

Mon Jul 22 1:58pm ET

1092

Genau, Cem!!!

Lass sie doch reden, die haben doch keine Ahnung, wie schwer man es als junger grüner anatolischer und schwäbischer(!) MdB hat!