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Bush will irakische Führung "enthaupten" - 3 Angriffspläne lt. Finacial Times - 500 Beiträge pro Seite



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Pentagon prüft schnelle Zerschlagung der irakischen Führung

Das US-Militär rückt offenbar von dem Plan einer groß angelegten Invasion in Irak ab. Wie die Zeitung "New York Times" berichtete, untersucht das Pentagon derzeit die Möglichkeit eines schnellen, direkten Angriffs auf Bagdad und einige wichtige Kommandozentren und Waffendepots.

Auf diese Art soll die militärische und politische Führung Iraks ausgeschaltet und ein Bodenkrieg mit Hunderttausenden amerikanischen Soldaten vermieden werden, so die Zeitung. Vor allem solle die irakische Armee durch ein schnelles Zuschlagen gehindert werden, biologische oder chemische Waffen einzusetzen.

In den vergangenen Wochen sind immer wieder Einzelheiten über die Kriegspläne der USA an die Presse durchgesickert. Der Wahrheitsgehalt der Informationen lässt sich jedoch kaum überprüfen. Beobachter halten es für möglich, dass das Pentagon Falschinformationen streut, um die echten Absichten zu verschleiern. Der starke Anstieg an Berichten über die Kriegspläne würde aber auch in diesem Fall darauf hindeuten, dass im Pentagon mit Hochdruck an den Militärszenarien gearbeitet wird.

Große oder kleine Lösung

Bisher tauchten in der Öffentlichkeit vor allem zwei Szenarien auf, die der US-Militärexperte John Pike salopp als "Papa Bär" und "Baby Bär" bezeichnet. Papa Bär bezieht sich dabei auf den Standardplan der USA für einen zweiten Golfkrieg - den so genannten OPLAN 1003. Er sieht im Wesentlichen eine Eroberung Iraks mit rund 250.000 US-Soldaten vor, vorbereitet und begleitet von heftigen Luftangriffen.

Dazu ist jedoch ein drei- bis viermonatiger Truppenaufbau nötig, der politische und militärische Risiken birgt. Vor allem wegen der Gefahr, dass Irak während des Aufbaus die amerikanischen Truppen, Israel oder Kuwait präventiv angreift - womöglich mit Massenvernichtungswaffen -, sehen Militärexperten diesen Maximalplan mit Skepsis.

Der Baby-Bär-Plan wäre die Minimallösung: Die Unterstützung kurdischer und schiitischer Oppositionskämpfer in Irak durch US-Spezialeinheiten und -Luftangriffe. Dieses Vorgehen nach dem Modell Afghanistan gilt jedoch als wenig Erfolg versprechend. Die irakische Armee ist dafür zu stark, die Opposition im Land ist militärisch zu schwach.

Angriff auf die Führungsebene

Der jetzt von der "New York Times" umrissene Plan liegt zwischen den beiden Extremen. Pike nennt ihn die "Mama Bär"-Variante: Ein schneller Angriff mit drei bis vier Divisionen - rund 60.000 Soldaten -, denen drei bis fünf Flugzeugträger sowie Fernbomber die nötige taktische und strategische Luftunterstützung geben.

"Im Grunde ist das eine Enthauptungsstrategie", sagt Pike. "Wenn das politische Ziel ein Regimewechsel in Irak ist, wäre das militärische Ziel, die politische und militärische Führung zu zerschlagen - nicht die gesamte Armee zu besiegen."

Allerdings birgt dieser Mama-Bär-Plan erhebliche Risiken: Er geht davon aus, dass die irakische Armee zusammenbricht, sobald ihre Führung ausgeschaltet ist - vor allem Staatschef Saddam Hussein. Sollten irakische Eliteeinheiten die US-Truppen hingegen zu einer Schlacht von Haus zu Haus um Bagdad zwingen, könnte der Plan zu einem Desaster mit Tausenden toten Soldaten und Zivilisten führen. Um Bagdad sind mehrere Divisionen der Republikanischen Garden stationiert - die Eliteverbände der irakischen Armee.

Dieser Gefahr stehen wichtige Vorteile gegenüber: Der Aufmarsch von vier US-Divisionen würde nur einige Wochen dauern. Irak hätte so kaum Zeit für gefährliche Präventivschläge. Auch die politische Unterstützung in der Region für einen Irak-Krieg ließe sich wohl höchstens einige Wochen aufrecht erhalten.

Der "New York Times" zufolge drängen die arabischen Verbündeten der USA, die einen Angriff offiziell ablehnen, unter vier Augen auf eine zumindest möglichst schnelle und begrenzte Militäraktion.

Wie die Schnellvariante eines Krieges genau ablaufen würde, berichtet die "New York Times" nicht. Präsident George W. Bush oder seinen wichtigsten Sicherheitsberatern sei noch kein formeller Plan vorgelegt worden, heißt es.

Pike hält es allerdings für unwahrscheinlich, dass die USA Fallschirmtruppen in Bagdad oder an anderen Orten absetzen. Sinnvoller wäre ein rascher Vorstoß auf Bagdad mit mobilen, leichten Einheiten durch den Westen Iraks, am Hauptteil der irakischen Armee vorbei - "mit der Annahme, dass der Gegner kollabiert, sobald die US-Truppen am Stadtrand von Bagdad auftauchen".

Angriffsoptionen

Plan 1: Eroberung Iraks mit rund 250 000 Soldaten; Vorbereitungszeit: drei bis vier Monate; daher politisch und militärisch gefährlich.

Plan 2: Schneller Schlag gegen Bagdad und wichtige Kommandozentren mit rund 70 000 Soldaten zur Entmachtung der irakischen Führung; Aufmarschphase: einige Wochen; politisch machbar, militärisch riskant.

Plan 3: Unterstützung oppositioneller Kämpfer durch US-Luftangriffe in Irak wie in Afghanistan; wenig Erfolg versprechend.

Quelle: http://www.ftd.de/pw/in/1027868049994.html?nv=hpm

Weitere Nachrichtenseiten: http://www.Germany-Pool.de
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Plan 4
wir bauen riesige Tankflugzeuge
füllen sie randvoll mit Gülle
laden diese sodann über den A.... ab
und ruhe herrscht im karton
:D :D :D


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