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@PLAMBECK>10 EUROMARKE DURCHBROCHEN>ALLZEITTIEF - 500 Beiträge pro Seite



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@






:O>>>Nun hat es auch Plambeck erwischt!

Die 10 Euromarke hat nicht gehalten.

>>>> 9,90 Euro <<<<

ALLZEITTIEF!


Es existieren keine Unterstützungslinien mehr.

Fällt die Aktie auf das Niveau von:

:OEnergiekontor 3,06
:OUmweltkontor 3,08
:ONordex 3,80
:ORepower 23,00


Ist die Luft raus aus der Windenergie?

Oder wird eine neue Gesetzgebung mit <einer neuen Regierung> die Investition in Windenergie unlukrativ machen?

>>>Eure Meinung?

Chart für die letzten 5 Tage:




@
Nana, Allzeittief war tiefer!

Bitte etwas genauer hinsehen!!!

Die Nachteule
mit einer "neuen" Regierung kannst du Wind, Sonne, Bioenergie usw. vergessen. Die CDU hat sich eindeutig zugunsten von AKW geäußert.

Wenn allerdings Rot/Grün dranbleibt, dann wären das - wie es immer schon schön - "Einstiegschancen um langsam Positionen aufzubauen"...
Du bist nicht zufällig Joe Gallagher?
Nur ne Frage, falls das Blödsinn sein sollte...

MfG die Nachteule
Trotzdem, ich gebe zu, das der Chart etwas wackelig aussieht.

MfG die Nachteule
auch die neue regierung, sollte es einen wechsel geben,hat erkannt, dass es wenig alternativen zu den regenerativen energien gibt(z.b. endlagerprobleme des atommuelles),sie wird die foerderung nicht einstellen.auch die gemeinden und bauern, die ihre teils ertragsschwachen felder zur verfuegung stellen sind nutzniesser und gehoeren zum waehlerstamm der konservativen. zusaetzlich werden insgesammt vermutlich soger mehr arbeitsplaetze geschaffen, als durch den atomausstieg verloren gehen.

meine meinung: sollte stoiber am 22.9 kanzler werden am 23.einsteigen, tiefere kurse wird es dann wohl kaum noch geben
30.07.2002 10:15 Uhr
Windkraft: Meinungen in der CDU gehen auseinander - Christian Wulff für Windenergie

Köln - Der Vorstandsvorsitzende der Initiative Pro Windkraft, Clemens Stroetmann, Staatssekretär a.D., CDU, hat sich hinter Christian Wulff gestellt. Der niedersächsische Landesvorsitzende und stellvertretenden Parteivorsitzende der CDU, Christian Wulff, hatte sich deutlich für eine Fortführung der Förderung der Windenergie in Deutschland ausgesprochen. Nach Angaben der Initiative Pro Windkraft widersprach Wulff Äußerungen der CDU-Bundestagsabgeordneten Matthias Wissmann und Kurt-Dieter Grill, die wiederholt vor einem Ausbau der Windkraft gewarnt hatten. Dies seien Einzelmeinungen, die nicht die Position der Partei wiedergäben.

Wie die Ostfriesen-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 27. Juli berichtete, zeigte sich Wulff verärgert darüber, dass aus der CDU der Eindruck erweckt werde, sie sei nicht Förderer der Windenergie. Die Union werde am Ausbau der regenerativen Energien festhalten, dies sei auch im CDU-Wahlprogramm eindeutig formuliert.

Für alle Pappnasen die Denken es ändert sich nach der Wahl irgendwas.
""""Die Union werde am Ausbau der regenerativen Energien festhalten, dies sei auch im CDU-Wahlprogramm eindeutig formuliert.""""

Ob der Wulff das nach den Landtagswahlen in Nds. auch noch so deutlich sagt????
Gruss winhel!
Selber Pappnase :), wenn du schreibst:

>Ich bin bei Plambeck schon seit 1999 mal mehr oder weniger investiert
@BBBio

Im Augenblick halt weniger mein Freund!

Aber nach der Wahl wohl wieder mehr. Die Börse hast du wohl noch nicht verstanden?
Neuer Markt
Plambeck baut Aktivitäten bei erneuerbaren Energien aus

Die Plambeck Neue Energien AG baut ihre Aktivitäten in verschiedenen Bereichen der erneuerbaren Energien aus. Ziel ist es, die Kompetenz in der Wertschöpfungskette, bei der Planung von Netzanschlüssen regenerativer Energieerzeugungsanlagen sowie bei Konzeptionierung, Umsetzung und Betrieb von Kraftwerkseinheiten im In- und Ausland deutlich zu verstärken. Erreicht werden soll dies durch neue und verstärkte Aktivitäten in den Unternehmensfeldern Netzprojekt, Service und Biomasse.

Mit der Plambeck Neue Energien Netzprojekt GmbH, die aus der R+P Objektplanung GmbH entstand, verfolgt das Unternehmen gleich mehrere Ziele. Kern sind die Errichtung und der Betrieb von Umspannwerken zum Anschluß von Windparkprojekten an die Hochspannungsnetze. Erweitert wurde dieses Geschäftsmodell jetzt um Planung und Projektierung von Netzanschlüssen regenerativer Energieerzeugungsanlagen. Mittelfristig ist der Ausbau der Aktivitäten für die Netzanschlüsse aller Projekte zur regenerativen Energieerzeugung im In- und Ausland, an Land sowie auf hoher See vorgesehen. Damit erwirbt die meist nur als Projektierer von Windparks im In- und Ausland mit hohem gesicherten Projektbestand bekannte Plambeck Neue Energien AG weitere Kompetenz sowohl in der Wertschöpfungskette als auch auf der Planungsseite.



gruss
>Die Börse hast du wohl noch nicht verstanden?

Was meinst du eigentlich damit? Hab ich die Gewinne mit Umweltaktien (Jenbacher) oder du die Verluste (Windkrampf)?
Ich denke ich habe mit Plambeck locker mehr verdient als du mit Jenbacher (die ich auch nicht schlecht finde) von den Prozenten her (auf und ab).
club_cola: :laugh: :laugh: :laugh: Und von Pappnasen sprechen! :laugh: :laugh: :laugh:

Also, jetzt, wo der Kurs am alltime-low notiert, bist Du nicht investiert? Hm. Erwartest Du also weitere Kursrückgänge? Und das bei der Superfirma? Wie das? Komm, kauf doch nochmal nach, so billig war es fast noch nie! Schlag voll zu! Du bist doch überzeugt, oder!? Und die FDP wird die Förderung bestimmt noch weiter ausbauen, davon weißt Du bloß noch nichts! :laugh: :laugh: :laugh:

Abgesehen davon, die heutige Meldung ist eher positiv aufzunehmen, das ist wohl eine richtige Entscheidung. Nun muß man bloß noch Windparks verkaufen. Das soll wohl zur zeit nicht ganz so gut laufen, schweigen wir drüber.

Edelmax
Ach Edelflachs und der nächste Kanzler heißt Guido!?

Im Gegensatz zu dir handele ich mit Aktien. Davon hast du wohl noch nichts gehört?

Weswegen soll den Plambeck schlecht sein?

Weil der Kurs nach unten geht?

Das hat beides wohl kaum etwas miteinander zu tun sondern eher mit Psychologie und dem allgemeinen Übertreibungen an den Börsen.

Viele Grüße deine club_cola
Attention please CC, gleich ruft Herr Edelmax mal wieder die Boardpolizei... :laugh: :laugh: :laugh:
darin ist er geübt!
Ja, wenn es nach mir ginge, hieße der nächste Kanzler so. Wird wohl aber leider nicht ganz reichen. Aber immerhin wird er im Gegensatz zur jetztigen Truppe was in der Regierung zu sagen haben.
"Im Gegensatz zu dir handele ich mit Aktien." Das ist eine Lüge Deinerseits. Wie willst Du es denn bewesien, dass ich nicht mit Aktien handle (zur Erklärung für Dich: auch Unternehmen, die nichts mit alternativen Energien zu tun haben, dürfen sich die Gesellschaftform einer AG wählen).

Dass Dich Deine lange Börsenerfahrung gelehrt hat, dass Börsenkurs und Geschäftsentwicklung keine Zusammenhänge aufweisen, wundert mich nicht, macht Dich allerdings auch nicht besonders glaubwürdig. Aber mach ruhig weiter so, und investiere fett in Plambeck! Komm, ich gönne Dir doch Deine Gewinne! Und vielleicht wird es nicht mehr günstiger! Also alles rein, mit vollem Kredit. Amert hat das ja angeblich damals bei 22 Euro auch gemacht! Ist alles nur Übertreibung!

Edelmax
@edel

na da gibts doch mal was, wo ich mit dir einer meinung bin: wunschkanzler derzeit guido.

Allerdings scheinst du noch immer schwierigkeiten mit der deutschen sprache zu haben !!!
Eine "Lüge" ist eine bewusste falschaussage.

CC`s aussage ist erstmal eine tatsachenbehauptung.

Die kann wahr oder falsch sein unabhängig davon ob CC die beweisen kann oder nicht.
Eine lüge ist es ausschliesslich dann, wenn CC weiss, dass du mit aktien handelst und trotzdem das gegenteil behauptet.

Wenn du allerdings die deutsche sprache beherrscht, ist deine aussage: "Das ist eine Lüge Deinerseits", eindeutig eine lüge.

Tja edel, da haste dich reingeritten. Entweder biste `n lügner (moralisch sehr verwerflich) oder der deutschen sprache nich` mächtig (nich` verwerflich nur ungebildet). :)

gruss piscator
im heldenhaften kampf für mehr moral und qualität im WO-Board ;)
@piscator

...oder ist er beides?
ein ungebildeter, moralisch sehr verwerflicher Lügner? :laugh:

Soweit will ich nicht gehen!
Na gut, ich hör` schon auf...
Oh weh, piskator, das war aber wirklich ein Rohrkrepierer ( Lüge: bewußt eine Aussage machen, die der eigenen Kenntnis widerspricht, ob nun vorsätzlich oder fahrlässig!!!
Ja, was denn nun!
Hat CC Kenntnis darüber, ob Edelmax mit Aktien handelt!
Gruss winhel!
@edel: Beim Wunschkanzler sind wir definitiv andere Meinung (aber im Duell sollte er teilnehmen dürfen; er ist ja Kandidat!)
Ich glaube am Freitag irgendwann nach 22:00 bei RTL kommt Duell Guido gegen ? von den Grünen - hoffentlich verpasse ich es nicht! Die Richtung nach September wird viel deutlicher geprägt davon, ob Grün oder Gelb koaliert, als ob Rot oder Schwarz an die Macht sind, denke ich.

zur Plambeck Kurs - ich habe weiterhin keine Plammis z.Z. und die sind auch nicht oben auf meine Wunschliste. Je nach dem wie was läuft und Zeithorizonte, tue ich aber welche wieder im Depot, aber demnächst ist es unwahrscheinlich. Für August sehe ich höchstens eine Bodenbildungsphase für PNE. Da kann man auch abwarten... (meine Meinung)
@winni

häh :confused:
dein posting hab` ich nicht verstanden.
soll der satz "( Lüge: bewußt eine Aussage machen, die der eigenen Kenntnis widerspricht, ob nun vorsätzlich oder fahrlässig!!!"
ein zitat einer aussage von mir sein, oder deine definition einer lüge.

Allerdings hat deine frage : "Hat CC Kenntnis darüber, ob Edelmax mit Aktien handelt! " durchaus Berechtigung.

Meine argumentation wa(h)r nicht vollständig und teilweise falsch (schäm schäm) !

Richtig ist vielmehr:

Wenn CC wusste, dass edel aktien hat, dann hatte edel `recht` mit seiner Behauptung : CC hat gelogen.
Diese edels Aussage war aber nur dann `gerechtfertigt`, wenn auch er (edel) wusste, dass CC wusste, dass er (edel) aktien hätte (puhhh, schwitzzzz).

Wenn oben stehende Annahmen nicht stimmen, dann ist meine argumentation aus #22 zu edel richtig.

mein gott (äh diesen ausruf ziehe ich mit dem ausdruck des tiefsten bedauerns zurück), war das `ne schwierige analyse und das bei dieser hitze. Plato wäre stolz auf mich. ;)

gruss piscator
Ach ja, hat ich vergessen, das Alter!

Cpt. Nemo, deine unfletigen Äußerungen zeigen ganz offensichtlich auf, welche Argumente du bevorzugst!

Gruss winhel!
habt Ihr beiden schon was von philosophischer Gemanistik gehört? Nein? ich auch nicht....aber würde ich wissen wollen, was das ist, würde mich Eure Diskussion über Lüge wirklich interessieren! Sonst eher nicht.....
Piskator, ich habe dich mit deiner Einstellung hier schätzen gelernt. Und das wird auch weiterhin so bleiben. Ich habe mir deinen Text jedoch mehrfach durchlesen müssen. Nun ja, die Hitze, kann mal passieren, aber in diesem Fall bist du wirklich auf dem Holzweg und verzettle dich nicht noch weiter. Nee nette Entschuldigung bei Edelmax und dann können weiterhin "faire Streitgespräche" folgen, auch nach dem Motto, wo gehobelt wird, da fallen Spähne. Ich bin auch nicht aus Pappe, die richtige Würze muss schon vorhanden sein, vermeide selber, nicht beleidigend zu werden, ist nee schlechte Argumentation und zeugt von Schwäche!!!!

Gruss winhel!
Habe wieder was vergessen: Weder deine, noch meine, sondern allgemeine (rechtliche) Definition!!!
Also Winhel,
jetzt lass man die Kirche im Dorf.
Beziehst Du "meine unfletigen Äußerungen" etwa
auf #23 ?
Und Argumente findeste im anderen Thread.

Bist Du ein rasenmähender Anwalt?
Habe Dich jedenfalls nicht gemeint, also
weshalb so empfindlich, auch gegenüber piscator?
@piscator: Nun mal so als Beispiel: Ich hatte erst vor Kurzem in einem Talk mit kesef hier in den Plambeck-Threads geäußert, MLP-Puts gekauft zu haben, das ist jetzt gerade mal einen Monat her. Dies war für alle zu lesen. Ich hatte oft genug geschrieben, dass ich zum Beispiel Umweltkontoraktien besaß, auch für alle zu lesen. Nur soviel zu diesem Thema.

Edelmax

PS: Der Rest ist mir zu doof, ich würde mich lieber wieder über die Geschäftsaussichten der Firma Plambeck auseinandersetzen, und dabei besonders mit den Risiken.
@winni

wo hab ich denn jemanden (edel) beleidigt ?

Seine aussage (lüge) ist nur so einfach nicht haltbar und nicht so offensichtlich wie er das sagt.
Deshalb muss ich mich auch in diesem falle nicht entschuldigen ( was ich in anderen fällen auch bei edel durchaus schon getan habe ).
Gerade auch nicht weil edel auch immer sehr direkt und beleidigend LÜGE LÜGE schreit und nicht nur gegen CC.
Ich finde, wenn man das schon behauptet, muss man da auch ganz sicher sein können, denn zumindest für mich ist der vorwurf der lüge ein sehr schwerer.
Ich als kämpfer für wahrheit und ausgewogenheit im board ;), wollte - in diesem falle edel - eigentlich davon abhalten andere zu beleidigen.

@edel

Das du gepostet hast, dass du bereits put`s aktien oder sonstiges gekauft hast beweist nichts, dass muss ja auch nich` wahr sein und iss noch lange kein beweis dafür.
Also edel schrei : LÜGE LÜGE LÜGE, wenn du beweisen kannst dass jemand "bewusst" die unwahrheit gesagt hat, aber nicht wenn du etwas besser weisst oder glaubst besser zu wissen als andere poster.
Ich schrei ja auch nicht LÜGE LÜGE LÜGE, weil du in einem anderen posting, mir eine unkritische haltung gegenüber PNE unterstellt hast. Das wär in diesem fall sogar wahrscheinlich tatsächlich eine lüge, da ich mich in diesem board schon häufiger auch kritisch gegenüber PNE geäussert habe, und du das wahrscheinlich weisst (wenn du`s nicht vergessen oder verdrängt hast, dann wär`s wieder kein lüge).

@all

aber sei`s drum. Nehmt nich` alles so ernst.
S`ist sommerloch und da müssen auch ein paar semantische analysen und sprachphilosophischen exkurse möglich sein.

gruss und nichts für ungut piscator
nochmal @edel

Zu outest dich im letzten satz von #32 wieder mal als unreflektierter pne-hasser wie sagst du doch: "besonders mit den risiken".

Zumindest ich finde, dass man sich mit chancen und risiken auseinandersetzen sollte.
Aber ich hab kein problem damit, dass du nur die risiken herausstellst.
Mach weiter so (ehrlich gemeint), das spart mir analyseaufwand. Aber du musst dann auch weiter mit `nem seitenhieb von mir rechnen, wenn ich glaube, dass du dich vergalloppiert hast und ich lust dazu habe, dass zu kommentieren.

also nochmal; nix für ungut

gruss an alle auch an winni und edel

euer Piscator
piscator, ob Du´s glaubst oder nicht, bei allen meinen Investments (PNE ist keines) betrachte ich die Risiken immer wesentlich stärker als Chancen. Vielleicht denkst Du mal drüber nach.
Deine "Lüge"-Laberei ist unsinnig. Ich werde wohl besser als Ihr alle wissen, was ich an der Börse tue und was nicht. Und wenn es hart auf hart käme, könnte ich das auch beweisen. Und deshalb ist der Vorwurf der Lüge auch nach wie vor gültig.
Was an Chancen hervorgebracht wird, kann ich teilweise nachvollziehen, teilweise kommt es mir aber auch vor, dass ich im übertragenen Sinne mit einem NPD-Mitglied streiten soll, dass Auschwitz nur eine Lüge ist und als Beweis Zitate ultrarechter Seiten vorgebracht werden. Dazu bin ich nicht bereit.

Edelmax
O.K., Edelmax, ich bin für eine vernünftige Diskussion bereit.

Ehrlich gesagt geht mir diese Streiterei hier auf den Geist, vielleicht kann man mal mehr über PNE sprechen! Übrigens eine kleine Anekdote: Ich habe kurz nach der Erstnotiz von Plambeck aufgrund falscher Analyse gekauft und später entsetzt den Fehler bemerkt.Das KGV war Faktor 5 oder 6 zu niedrig angegeben!!!

Dieser Dilettantismus spricht nicht gerade für Plambeck, und das hat nichts mit meiner Meinung gegenüber alternativen Energien zu tun. Schon als Kind - meine Eltern waren bei der Gründungsbewegung der Grünen mit dabei - habe ich mich für diese Themen interessiert, und die Explosion der Windkraft freut mich riesig!!!

Jetzt aber zu den Risiken:

Meiner Meinung nach ist die Projektierung von Anlagen immer ein großes Risiko, da das Geschäft - warum auch immer (!!!)-zurückgehen kann.
Das Offshore-Anlagen riskant sind, verrät beinahe der zu anglizistisch-modern wirkende Name.

Viel besser ist es, eigene Anlagen zu betreiben, weil das sichere Stomeinnahmen ergibt!

Also ist die Skepsis gegenüber PNE ev. berechtigt?

MfG die Nachteule
Hallo Nachteule!

""Viel besser ist es, eigene Anlagen zu betreiben, weil das sichere Stomeinnahmen ergibt!"""

Den Standpunkt hat Piscator bereits im Thema " Was schadet`s eigentlich, wenn Plambeck seine Parks nicht verkauft, sondern betreibt" angedacht.

Ich kann`s nicht begründen, zu wenig Ahnung, aber meine Logik sagt mir, dass das nicht sein kann! Dann würden die Projetierer es nämlich tun, oder?

Gruss winhel!
@winni und eule

zur diskussion betreiben oder projektieren:

Wenn pne betreibt, setzt es sein kapital plus fremdfinanzierungsanteil einmal ein und erwirtschaftet dann eine rendite auf das eingesetzte kapital von ca 7% plus x (1%<x<2%). Um mehr gewinn zu machen muss pne dann tendenziell sein kapital erhöhen oder man kann nur um den gewinn jeden jahres neu investieren.
Wenn pne errichtet erwirtschaftet, es je kapitalumschlag y% ( Wie gross y ist ist mir nicht bekannt ). Wenn PNE es dann schafft, sein kapital mehrfach pro jahr umzusetzen, hat pne die chance den gewinn gegenüber dem betreibermodell zu erhöhen.

Also Beispiel: x=1%; y=5%; Kapital = 100 MIO

Betreibermodell:(annahme inbetriebnahme zum 1.1.2002)

Gewinn 2002: 8 Mio (8% von 100 Mio)
Gewinn 2003: 8,64 Mio (8% von 108 Mio)
Gewinn 2004: 9,33 Mio (8% von 116,64 Mio)

Projektierermodell: (annahme 2 facher umschlag des kapitals)

Gewinn 2002: 10 Mio (2*5% von 100 Mio)
Gewinn 2003: 11 Mio (2*5% von 110 Mio)
Gewinn 2004: 12,1 Mio (2*5% von 121 Mio)

Projektierermodell: (annahme 3 facher umschlag des kapitals)

Gewinn 2002: 15 Mio (3*5% von 100 Mio)
Gewinn 2003: 17,25 Mio (3*5% von 115 Mio)
Gewinn 2004: 19,84 Mio (3*5% von 132,25 Mio)

Thats it.
jetzt könnt` ihr die x`e y`ons und umschlagfaktoren ändern und selber rechnen.

Die y`ons und umschlagfaktoren kann man aber mithilfe des geschäftsberichtes in etwa errechnen.

gruss piscator

@edel

ich kanns nicht lassen :)
was du von deinem eigenen verhalten weist ist vollkommen unerheblich für die bewertung ob jemand anders gelogen hat, deswegen kannst du deinen vorwurf logischer und fairerweise nicht aufrechterhalten.

trotzdem gruss
Charttechnisch unmittelbar vor dem Absturz!
Strenge Stops unter 10 beachten!
Hallo Piscator,
für einen Laien erscheint mir deine Aufstellung logisch. Wenn dem so sei, kann man als Projektierer demnach mehr Geld verdienen.
Nur wo sind die Risiken?
Wie gesagt, nur von meiner Logik her, hat man natürlich sowohl als Betreiber als auch als Projektierer gewisse Risiken:
Als Betreiber muß der Wind natürlich wie geplant blasen und die Unterhaltung der Mühlen im Rahmen bleiben, ansonsten gibt es Probleme ( siehe Energiekontor/Rückkauf)!
Als Projektierer muß ich die Mühlen natürlich auch schnell absetzen können, ansonsten bin ich kein Betreiber, sondern Finanzierer, und dann habe ich wahrscheinlich ein noch größeres Problem.
Ich meine, dass dies auch häufig von Edelmax angesprochen wird.
Gruss winhel!
PS: Wie gesagt, entspricht nur meiner Logik, fallt nicht über mich her, erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit!
Na, piscator, schön, dass auch mal was eigenes Fundamentales kommt, und nicht nur "Personalkritik". Die Rechnung von Dir ist logisch und richtig, und beschreibt die Vorteile von Prokjektierern gegenüber Betreibern wie Wind7 anschaulich. Allerdings möchte ich dazu anmerken, dass eine Medaille immer zwei Seite hat, betreiben bindet Kapital, dieses Kapital stellt aber auch eine gewisse Sicherheit dar. So wäre es sicherlich überlegenswert, ob denn das eine das andere ausschließt. Zum anderen gibt jedes Modell eben nur ein theoretisches vereinfachtes Bild, in der Praxis lassen sicheinige theoretisch gut funkionierende Modelle auf Dauer manchmal nicht durchsetzen.
Aber das ändert erstmal nichts an piscators Aussagen.
@die Nachteule: richtig, laß uns mehr über PNE reden. Von wem stammte denn diese falsche, von Dir angesprochene, Analyse? Was sichere Stromeinnahmen angeht, wieso sind diese sicher? Diese sind politisch so gewollt, Du weißt aber, dass sich politische Einstellungen sehr schnell ändern können. Auch Plambeck selbst gibt zu, dass man zu Marktpreisen nicht konkurrenzfähig wäre.
@winhel: Die Risiken liegen z.B. in einem nicht unbegrenzten Marktwachstum. Sie liegen in einer Abhängigkeit von der Ausgestaltung des EEG, von steuerlichen Vergünstigungen u.v.a.m.
Energiekontor ist ein spezieller Fall. Mühlen können kaputt gehen, es kann weniger Wind wehen, das ist wohl das Risiko der anlegenden Kommanditisten. Wenn man aber den Investoren mutwillig verschweigt, dass der Park nur unter der Veraussetzung betrieben werden darf, dass nachts einige Mühlen abgestellt werden müssen, weil sie zu nahe an Wohngebieten liegen und die Lautstärke zu hoch wäre, dann ist das in meinen Augen arglistige Täuschung. Das sollte man unterscheiden.

Edelmax
Ich gebe dir vollkommen Recht Edelmax,
meine logischen Anmerkungen waren auch mehr nur theoretischer Art, wobei ich politische oder sonstige örtliche Einwirkungen nicht berücksichtigt habe.
Denn zu Anfang konnte man bauen, wo man wollte, alles wurde genehmigt, ob in einer Einflugschneise eines Jagdgeschwarders oder in unmittelbarer Nähe von Häusern.
Nun ja, einige Mühlen mußten schon versetzt werden, das ein oder andere Problem wird in den nächsten Jahren gelöst werden müssen. Es kann ja wohl nicht angehen, dass die Mühlen teilweise ohne Konzept errichtet worden sind, und jetzt schon vor Jahren ausgewiesene und gekaufte Baugrundstücke wertlos geworden sind, einfach kein Baurecht mehr vorhanden sein soll, weil die Baugrundstücke näher als 500 Meter an einer Mühle liegen. Da stellte sich die berühmte Frage, wer war denn zuerst da, das Ei oder das Huhn. Auch bin ich mal gespannt, was bei dem ersten Unglücksfall an einer Kreis- oder Landesstrasse passiert.

Gruss winhel!
@winhel und edel

wenn das projektierermodell nicht funktioniert, landest du automatisch im betreibermodell insofern bietet das keine zusätzliche sicherheit. Du musst nur, wenn du das merkst, deine vertriebsmannschaft entlassen (das kannst du dann auch relativ einfach und billig wg. unfähigkeit).

@edel

zu:
"Wenn man aber den Investoren mutwillig verschweigt, dass der Park
nur unter der Veraussetzung betrieben werden darf, dass nachts einige Mühlen abgestellt werden müssen, weil sie zu nahe an Wohngebieten liegen und die Lautstärke zu hoch wäre, dann ist das in meinen Augen arglistige
Täuschung. Das sollte man unterscheiden."

Hat PNE das irgendwo so gemacht ???? Für ne direkte antwort wär ich dankbar.

gruss piscator
Nun ja piskator, wenn du im Betreiberlager landest, ist das Geld gebunden, dann herrscht ein gewisser Stillstand, und du weißt ja, ein Stillstand ist ein Rückschritt und dann wäre auch Plambeck schnell im Bereich der anderen, oder etwa nicht. Eine neue Kapitalerhöhung würde wohl ähnliches bewirken.
Muß so nicht sein aber wäre m. E. logisch.
Gruss winhel!
Die falsche Analyse stammt möglicherweise von der Umweltbank.Aber ich will`s nicht beschwören.

Das Problem projektieren oder betreiben:

Das ist es, projektieren bringt mehr Rendite und betreiben mehr Sicherheit.Und genau das ist das Problem von Plambeck:Bewertung ganz O.K., aber recht riskant!

Ich glaube übrigens nicht, das eine neue Regierung die Windenergie ausbremsen würde.Sie wird zwar subventioniert, aber ist doch eine Technologie mit Zukunft, guten Wachstumsraten und Exportchancen.

Diesen Wirtschaftsmotor wird auch eine neue Regierung nicht abwürgen!

Trotzdem: Meiner Meinung nach ist PNE zu riskant, da gebe
ich Edelmax recht, was nicht heißt, das Plambeck
nicht noch mal steigt. Auf jeden Fall würde ich
bei ca. 9,6 ein Stop-Loss setzen.

MfG die Nachteule
piscator, wenn Du nochmal nachschaust, in diesem Absatz steht nur Energiekontor, und genau die betrifft es auch. Ich denke, das hatte ich eindeutig formuliert und die Eindeutigkeit, es handelt sich hierbei um EKT, nicht um PNE, wird Dir reichen. Dieser Absatz bezog sich im übrigen auf das winhel-Posting 41.
Was die Automatik Projektierer/Betreiber angeht, nicht unbedingt. Sollte die neue Regierung z.B. festlegen, für neue Windparks gibt es nur noch 5 Cent je kWh, wären (fast?) alle deutschen geplanten Windparks nicht mehr zu finanzieren. Siew würden sich einfach nicht mehr amortisieren. Sämtliche Forderungen aus diesen Parks wären wertlos (Teilgewinnrelisierungen müßten abgeschreiben werden), der Good-Will von Norderland wäre sofort abzuschreiben. Eigenkapitalquote negativ, die bislang noch nicht ausgelagerte Biomassesparte auch mit den Bach runter (oooooooohhhhh, klingelingeling, hier liegt er, der Hase im Pfeffer, der logische Auslagerungsgrund, da isser!). Da fällt dann ein Kartenhaus zusammen, und da sieht man auch, warum v. Geldern erzählt, dass sich auch unter einen neuen Regierung nichts ändern wird, sonst müßte man Vorsorgerückstellungen bilden. Wird hier aber nicht diskutiert, warum auch.

Edelmax
So, Kesef, der König der Lüfte und Bezwinger der Elemente kommt grad vom Flug zurück. Der kleine Flughafen, von dem ich die Woche mehrfach gestartet bin liegt vieleicht 2 km südlich vom Rhein-Main Flughafen bzw. der Ami Air Base.
Da Flugzeuge und Hubschrauber von beiden Flughäfen in die gleiche Richtung starten bzw. landen kann man den Flugverkehr schön beobachten bzw. kreuzt sich in unterschiedlichen Höhen.
Jetzt kann man bei Westwind (Startrichtung Ost) seit nunmehr einer Woche nicht mehr geradeaus fliegen, weil ein dicker Ami-Brummer nach dem anderen rausgeht. Das letzte mal das sowas war, lief der Golfkrieg gerade an. Selbst bei dem Afghanistan-Spektakel sind die Kameraden nicht so tief geflogen, da war das Transportgut eben nur sperrig und nicht schwer. Richtig schwer sind die nur, wenn man sie von oben bis unten mit Munition (oder Goldkisten) vollpackt, daß wohl wie im Golf-Krieg zu 80% aus dem Rhein-Main-Gebiet "angeliefert" wird.

Meiner Meinung nach laufen die blödsinnigen Kriegsvorbereitungen der Amis gegen den Irak gerade an.
War da nicht auch in den vergangenen Wochen irgendwas von einer Reservisteneinberufung bei den Engländern im Herbst??
Rezzesionstechnisch dürften wir uns alle bei einem neuerlichen Nahostspektakel ein warmes Jäckchen anziehen.

Gruß Kesef
piscator,

zu Deinem Posting #39, (wieso projektieren ertragreicher sein soll als betreiben) haben Dir ja ziemlich alle rechnerisch recht gegeben. Du gehst aber meiner Meinung nach betreffend erhöhter Umschlagsjäufigkeit des Kapitals von einer Voraussetzung aus, die PNE zur Zeit nicht erfüllt.

Du schreibst:

"...). Wenn PNE es dann schafft, sein kapital mehrfach pro jahr umzusetzen, hat pne die chance den gewinn gegenüber dem betreibermodell zu erhöhen...."

Deine Beispiele mit 2 oder dreifacher U-Häufigkeit des Kapitals ist zur Zeit reine Utopie, vollziehe bitte nachfolgende Rechnung lt Bilanz nach:

Bilanzsumme 382 Mio € = Gesamtfinanzierung.

Davon zieh ich ab, was man unverzinsliches Fremdkapital hat und alle Rückstellungen...das ergibt dann 178 Mio € Eigenkapital und verzinsliches Fremdkapital. Bei Umsatz 220 ergibt sich daher nur eine UH von etwas über 1, von 2 oder 3 kann nicht die Rede sein!

Wie sollte PNE nun etwa den zweifachen oder 3-fachen Umsatz mit der selben Kapitalausstattung erzielen? das wird wohl nicht funktionieren. Natürlich könnte man die Finanzierung stützen, indem man massiv die Forderungen zurückschraubt, die zugehörigen Finanzierungsmittel wären zB für Expanision da, aber Verdoppelung? Die seh ich nicht!

In Wirklichkeit ist PNE zu einem guten Teil fast ein Finanzdienstleister, durch die hohen Forderungen (Kredite) an die Betreibergesellschaften.

Gruß ewanke1, schönes WE
ewanke, die Theorie von piscator ist schon richtig, allerdings gilt diese nur unter der Voraussetzung eines wirklich reißenden Absatzes. Wenn dieser gegeben wäre, wären die Rechnungen durchaus auch in die Praxis umzusetzen. Nun, wenn man aber einen Fond über mittlerweile 8 Monate nicht los wird, geht das mit dem Geldumschlag eben nicht so fix. Und wenn es erst im letzten Quartal wieder richtig Geld gibt, kann die Zeit bis dahin ganz schön lang werden. Na wie gesagt, die Q2-Zahlen als solche sind uninteressant, mich interessiert dort nur der operative Cash-Flow und die liquiden Mittel. Und die werden wohl nicht so besonders ausfallen, da ist der Spielraum nicht so groß.

Schönes Wochenende!

Edelmax
Ach, einen hab ich noch: Scheint sich zu einem running gag zu entwickeln:

"Die Aktie von Plambeck Neue Energien wird von den Analysten der Ersten Bank in ihrer Studie vom 02.08.02 mit „Empfehlungsliste“ eingestuft.
Plambeck sei die führende deutsche Planungsgesellschaft im Bereich der erneuerbaren Energien. Der gesamte Sektor sei von einem starken Wachstum geprägt und biete noch viel Potenzial in den kommenden Jahren. Plambeck sei Marktführer in der Windenergie und verfüge über eine gut gefüllte Projektpipeline. Zurzeit werde die Expansion ins Ausland und eine Diversifikation forciert. Der gesamte Sektor dürfte weiterhin im Interesse der Investoren bleiben, Plambeck sei als Nemax 50 Wert die Top Aktie in diesem Segment. "

Mittlerweile lassen sie sogar den Wortlaut gleich, unsere Ösis. war aber nicht viel zu holen damit in letzter Zeit. Wann nehmt Ihr denn Plambeck von der Liste, bei 8, 7 oder 6 Euro?
Ich muß sagen, mein MLP-Put, sowas von Klasse, der steilste Absturz eines DAX-Wertes an einem Tag und in einer Woche, und ich mit einem satten Put dabei, und schon wieder hat sich ein Kursziel des "Schmierenblättchens" erfüllt. Mein Kursziel wurde auch erreicht, habe heute abend auch den Rest glattgestellt, es kann zwar noch weiter runtergehen, aber Gier frißt Hirn.

Edelmax
edel, zu #50

Die Rechnung an sich von piscator hab ich ja nicht bezweifelt.

Natürlich besteht ein rechnerischer Zusammenhang zwischen Umsatzrentabilität, Eigenkapital-Rentabilität und Umschlagshäufigkeit des Kapitals, das ist doch klar.

Nur die Voraussetzungen für eine Steigerung der Umschlagshäufigkeit von 1 auf 2 oder 3 sehe ich nicht. Schneller Absatz (wie Du sagst), weiters zügige Fertigstellung der Projekte (incl. zügige Eintreibung der Forderungen)....keine dieser Voraussetzungen scheint dzt. erfüllt bzw. in Sicht.
@ewanke #49

das ausgewiesene EK von 179 beinhaltet die (nicht liquide verfügbare KE für norderland). Insofern ist das verfügbare Kapital wesentlich kleiner. Aus der Bilanz müsste man in etwa ersehen können (immaterielle vermögensgegenstände ? abzgl. Software etc.), wie hoch diese Position ist). Die muss man dann vom EK abziehen (eigentlich auch die materiellen anlagevermögen wie computer, büroeinrichtungen etc.).

der rest ist das verfügbare Kapital (oder die liquiden mittel), das man ggf. x-mal umschlagen kann.

gruss piscator
Jetzt ist es passiert, Leute!!!

Strong sell!!!

Und nicht sauer sein, ich kann nichts dafür.

MfG die Nachteule
piscator, zu #53

Da bist Du aber schwer auf dem Holzweg!

Wenn Du -wir vergleichen ja mit einem Betreiber!- die fix gebundenen Vermögenswerte abziehst, die sich nicht oder nur sehr träge umschlagen können (Wert- und Mehrwert der Norderland-Beteiligung zB) dann kannst ja gleich auch beim Betreiber die Park-Errichtungskosten abziehen, also fast alles!

Nee, nee, zum Zweck des Vergleichs der Kap-Umschlagshäufigkeit hat das DRIN zu bleiben! Eben u.a. WEIL PNE horrendes Kapital in die Norderland-aquisition gesteckt hat, dreht sich das Gesamtkapital so träge, der Norderland-Teil in 2 Jahrzehnten, wenn man deren Abschreibung verdient.

Die Wahrheit ist, die Aktionäre haben das Nominale u die Kapitalrücklage als Eigenkapital zur Verfügung gestellt. Gewinn/Verlust (kumuliert) dazu und div. Rücklagen, gibt das EK. Dann das verzinsliche Fremdkapital, umd Schluss, das ist die Vergleichsbasis für die Rentabilität des Gesamtkapitals. Die unverzinslichen Fremdmittel kannst weglassen, die leihen fremde Kap-geber kostenlos.

Nix abziehen die Sachen die sich nicht oder kaum umschlagen und dann eine Umschlagshäufigkeit rechnen!

Ich will ja nicht ätzen, aber das nächste wär ja dann, die Umschlagshäufigkeit der Portokasse auszurechnen und zu vergleichen (was für die Höhe des Kassenstandes ja vielleicht sinnvoll wäre, nicht aber für die gesamtbetriebliche UH)

:kiss: ewanke
@ewi

das ging mir hier nicht darum PNE schönzureden.
Aber meiner meinung nach musst du die beträge schon abziehen. Das windparkerrichtungs- und vorfinanzierungskapital natürlich nicht.

Beispiel:
wenn pne 50 mio flüssig hat (derzeit keinen park im bau) und ein park 50 mio kostet. Könne die - ohne fremdkapital - genau einen park errichten. Wenn sie den verkauft haben können sie das kapital nochmal für einen zweiten park einsetzen.
Es nützt denen gar nichts, dass sie weitere 100 mio eigenkapital haben, weil sie für die alten norderland-eigner neue aktien ausgegeben haben, dafür kein geld sondern norderland gekriegt haben und gleichzeitig die immateriellen vermögenswerte aufgebläht haben.
da stehen da zwar noch 100 mio in der bilanz als EK, kaufen kannst du dafür aber nichts, denn kaufen kannst du nur für cash und nicht für `immaterielle vermögensgegenstände` oder firmenwerte !

Die rechnung: PNE hat x Mio EK und y Mio umsatz, also ist die umschlagshäufigkeit y/x ist zwar formal richtig, aber keine aussagefähige grösse.
Noch`n beispiel hierzu:
Firma A 100 mio EK; immaterieller firmenwert 50 mio; umsatz 200 mio
Firma B 100 mio EK; immaterieller firmenwert 0 mio; umsatz 200 mio

Du wirst doch nicht bestreiten, dass A sein `verfügbares` kapital schneller umgeschlagen hat, als B.
A ist operativ (beim verkauf und errichtung) eindeutig besser als B. Die Frage, ob die 50 mio richtig angelegt sind ist eine ganz andere (vielleicht schafft A seine performance ja nur durch die `immateriellen` assets (pachtflächen ?) der übernommenen firma).
Auch sagt das natürlich nichts über den gewinn aus, denn A muss eindeutig neben den `normalen` kosten auch noch die abschreibung verdienen. Aber die ist liquiditätsneutral.

gruss piscator
piscator,

hey, bei dieser Deiner Kurve quietschen aber jetzt gehörig die Reifen!

Begonnen hast Du damit, die Umschlagshäufigkeit des Gesamtkapitals eines Projektierers mit der eines Betreibers zu vergleichen, jetzt ist von "verfügbaren Mitteln" für Investitionen die Rede...?

Verfügbare Mittel braucht ein Betreiber minimale...So ist ein Vergleich nicht machbar.

Jetzt scheinst Du mir mehr den freien cash-flow zu meinen.
#54 nachteule

"Es ist passiert!"

Was is passiert? Kriegst `n Kind? Ein kleines Nachteulchen? Hol`s der Geier! :laugh:
Ja, wir kriegen tatsächlich demnächst ein Kind...

Frag doch nicht so blöd, Chart kaputt.Aber bitte, niemand muß verkaufen.

MfG die Nachteule
Hallo ewanke und piscator,
schwierig zu verstehen eure Ausführungen.
Da sich ansonsten nicht viel tut, werfe ich nochmals eine andere Frage auf.
Was war Norderland bei der Übernahme durch Plambeck? Projektierer oder Betreiber. Aus welchem Grund hat Plambeck Norderland übernommen? Sind piscators Rechnungen in der Theorie richtig, hätte Plambeck einerseits bei Weiterverkauf der Norderlandprojekte 10 % eingenommen, also weniger, als sie für Norderland bezahlt haben, im anderen Fall ( als Betreiber) mehrere Jahre einige Prozente, und damit ihr Kapital gebunden! Richtig so, zumindest von der Logik her?
Weshalb dann die Übernahme? Da muss doch für alle mehr rausgesprungen sein, oder?!
Gruss winhel!
@nachteule

Na da gratulier` ich sehr, und Verzeihung für den kleinen Scherz...

Verkaufen tu ich eh nicht...
winhel

also ich seh da zwei getrennte Sachen, Norderland und die Diskussion über Umschlagshäufigkeit des Kapitals.

Zu Norderland:

Das waren Projektierer, lupenreine, mit angebl 170 Projekten. Da PNE viel weniger Projekte hatte, haben sie gekauft (und mit Aktien bezahlt). Ob ohne Norderland PNE überhaupt noch weit gekommen wäre, sei dahingestellt und tut nix zur Sache. Jedenfalls bindet das Kapital (für den Tauschpreis hätte man sttt Norderland-Aktien damals ja auch bares wohl kriegen können).

Punkt 2 der Diskussion: Zuerst redete piscator von der Umschlagshäufigkeit des Kapitals, Vergleich Projektierer/Betreiber, und wenn man als Projektierer -bei gleicher Umsatzmarge- die UH steigert, steigt die Rentabilität. Na klar, eher Binsenweisheit.

Zuletzt verglich er offenbar 2 Projektierer, einen mit und einen ohne gebundene immaterieller Werte. Als ob das was am investierten Gesamtkapital ändern würde!

Hätte das Eingangs-statement gelautet: Wenn man mit gleichem Kapital statt 1 Park im Jahr 3 baut, 3 mal soviel verkauft und dreimal so schnell baut, fakturiert und kassiert, dann steigt bei gleicher Marge der Gewinn entsprechend, da hätte ich ihm Recht gegeben, na klar doch... Ich wagte zu behaupten, dass PNE dazu kaum die Voraussetzungen hat, und ein Betreiber hat sie sowieso nicht.
Hallo ewanke,
als Laie verstehe ist das dann so:
Wenn ich den Umsatz von 200 Mio auf 300 mio steigern will, benötige 1. sehr viel Cash, oder ich müßte 2. viel mehr Parks bauen und diese auch sehr schnell verkaufen, ansonsten müßte ich eine Kapitalerhöhung vornehmen oder ginge Pleite!
Das sagt zumindest meine Logik nach euren Erläuterungen.
Gruss winhel!
Wenn ihr bloß vor lauter Diskutieren nicht aufs Verkaufen vergesst.
Mannomann, immer die gleichen Verhaltensmuster:
Kaufen - verlieben - diskutieren - vergessen, Gewinne mitzunehmen.
winhel,ja,

so etwa ist es. Wenn Du bei Expansion die Umschlagshäufigkeit nicht steigerst, steigen

Vorräte
Forderungen

mit und müssen finanziert werden. Das geschieht tw auch durch proportionale Steigerung der Lieferantenverbindlichkeiten, aber für zB Steigerung von Bankverbindlichkeiten (kredite) und bsd. Steigerung des Eigenkapitals bist Du selber verantwortlich. Einbehaltene Gewinne reichen zur Aufrechterhaltung des Eigenkapitalanteils meist nicht aus, daher Kap-Erhöhung durch neue Aktien häufig nötig.

Umgekehrt ist natürlich bei Steigerung der Umschlagshäufigkeit vieles finanzierbar, doch läuft das auf schneller verkaufen, schneller bauen, schneller fakturieren und schneller kassieren hinaus. Aber wie schafft man das?
Na, was für ein Tag, so billig gab es Plambeck noch nie! Und keiner feiert so richtig, was ist los? Auf L&S Tiefstkurs von 8,42 Euro, das ist schon saftig. Es wird aber keine Woche dauern, da kann man diese Zahlen auch in Frankfurt lesen. Denn, Nachteule, Du hast recht, heute ist charttechnisch wirklich der Gau passiert, aber außer Dir interessiert das scheinbar keinen. Aber das macht ja nichts, die Auswirkungen darauf sind unabhängig der Kommentare am Board. Die Fonds werden aber handeln, da könnt Ihr sicher sein!
Piscator, darf ich Deine neuerlichen Ausführungen als abenteuerlich bezeichnen? Ob man das nun auf Plambeck bezieht oder nicht, das ist betriebswirtschaftlicher Unfug. Du führst hier neue Begriffe ein, die so nicht existieren.
Deine vorherige Theorie war richtig, ewanke hat was richtiges zur praktischen Realisierbarkeit gesagt. Dein Versuch, das nun zusammenzufügen, ist gründlich mißlungen. Sorry, nimm es nicht persönlich! Ewanke hingegen beweist durchaus fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen, das ist schon okay.
piscator, vielleicht solltest Du doch mal richtig in die Bilanzen Deines Investments schauen. Dann wirst Du auch sehen, warum Norderland wirklich übernommen worden ist. Dann kannst Du hier auch mal schreiben, um wieviel Prozent der Umsatz bei Plambeck gestiegen wäre, ohne die Norderlandübernahme, sozusagen das operative Wachstum. Du darfst auch gerne vorher einfach nur mal schätzen!

Ansonsten kommen in etwa 3 Wochen die PNE-Zahlen. Na, da werden wir mal sehen, wieviel Geld so zum Umschlagen noch da ist. Hoffentlich schlägt es von Euch keinen um!

Edelmax
Oh, und jetzt, wo der Kurs massig gefallen ist, kommen unsere Propheten mit neuen Analysen. Dabei stellt man überraschend Unsicherheiten fest und stuft zurück. Ich frage mich, bei welchem Kurs sich die Erste Bank von Österreich zu einem solchen Schritt hinreißen lassen will. Vielleicht sollte man denen sagen, dass in Deutschland bald Wahlen sind?

Analyst: Stadtsparkasse Köln
Rating: Marketperformer Kurs:
KGV: 6,04 Kursziel:
Update: downgrade WKN: 691032

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln setzen in ihrer Analyse vom 2. August das Unternehmen Plambeck Neue Energien auf „Marketperformer“ herab.
Im ersten Quartal 2002 habe Plambeck ein bereinigtes Ergebnis nach Steuern von 1,1 Mio. Euro erzielt, was einer Steigerung um 48,2% entspreche. Nachdem die geeigneten Flächen auf dem Festland bereits erschöpft seien, plane man nun offshore-Windparks, welche gute Zukunftschancen hätten. Plambeck habe bisher vier Projekte mit offshore-Anlagen vollzogen. Das Unternehmen verfüge über eine große Pipeline an onshore-Projekten (Gesamtleistung: 1.450MW) im Wert von 1,7 Mrd. Euro. Mit der 80%igen Beteiligung an der französischen Ventura SA treibe Plambeck seine Expansion weiter voran.

Auf dem derzeitigen Niveau sei die Aktie sehr günstig bewertet und das weitere Wachstumspotenzial sei groß. Im Falle eines Regierungswechsels in Deutschland könne es jedoch zu einer Einschränkung der Förderung erneuerbarer Energie kommen. Ebenfalls würden zunehmend große Konzerne auf den Markt der Windenergie drängen. Nachdem man kurzfristig die Risiken nicht abwägen könne, setzen die Analysten den Titel herab.


Edelmax
@Edelmax

Ja,ja, typisch Analysten... Aber was sollen sie machen, sollen sie sagen, verkaufen wegen Chart? Oder sollen sie sagen, verkauft alle, wir wissen mehr?

Aber du hast recht, niemanden interessiert das!
Macht ja nix, ich habe dank eurer Diskussionen und dank Charttechnik schon vor dem Break verkauft.Die Erholung von der 10 weg war zu schwach!

MfG die Nachteule
Sieh da, die Basher haben Hochkonjunktur!

Natürlich kommen sie dieser Tage alle aus ihren Löchern. Die Untergangspropheten schreiben sich die Finger wund.
Das ist zur Zeit halt so.

Zum Kursvergleich :

Abgestürzt vom All Time High:

UK -92%
EK -88%
P&T -86%
Nordex -75%
PNE -71%

Im Vergleich dazu der Neue Markt -94% !!

Und vom Dow Jones:

GE -57%
Intel -80%
Tyco -80%
Walt Dis. -66%
At&T -82%

Da ist PNE wohl ist bester Gesellschaft!
Zahlen sind von Comdirect.


Also, wenn man den Kursverfall in Realtion zum Gesamtmarkt und zu der Branchenkonkurrenz sieht, steht der Kurs von PNE recht gut da.

Wer aber rechtzeitig verkauft hat ( überigens nicht nur Plambeck, so gut wie jeder Wert ist unter die Räder gekommen ) dem kann man nur gratulieren.

das diese Situation nicht normal ist und diese Verkäufe völlig übertrieben sind, steht wohl ausser Frage.
Es wird eine Erholung eintreten. Jetzt werde ich auf keinen Fall verkaufen.

Falls die PNE - Zahlen einigermassen der Planung entsprechen, wäre das in diesen Zeiten eine Meisterleistung.
Wenn ein so junges Unternehmen mit einer dünnen Kapitaldecke diese Konjunkturkrise durchstehen kann, ist mir um die Zukunft nicht bange. Also, Herr Edelmax, Du hast natürlich wieder einmal recht: Lass die Zahlen sprechen.
Ich bin sehr gespannt!

Das Invest in PNE ist nicht ohne Risiko -logisch- aber mir gefallen die Chancen und die Geschäftsidee.

Bis dahin Cpt.Nemo
@Cpt.Nemo

Blödsinn!!!

Für mich sind z.B. Genzyme und Allianz strong buy.

MfG die Nachteule
@cpt nemo
Nimm doch noch mal die MVV in deine Liste auf.Die
beschäftigen sich auch mit reg.Energien (hatten bis vor
kurzem noch wesentliche Anteile an DeWind).
Da sieht man,daß man sich auch positiv gegenüber dem
Markttrend absetzen kann.
Die Kursniedergänge resultieren nur zu einem Teil aus der
schlechten Börsenstimmung.Dazu kommen hausgemachte
Probleme bei EK,UK und PNE ,die man nicht auf das
Börsenumfeld schieben kann.
Das ist mir zu simpel

Honigbär
@nachteule

Kauf Allianz; viel Spass mit dem grünen Band, also da halt ich es lieber mit der Citigroup !
Genzyme hatte schon seine Gewinnwarnung und auch vom ATH über 70% verloren.

Was meinst Du mit Blödsinn?
@Honigbär

Da hast Du recht. An MVV habe ich nicht gedacht, sind aber auch ein etwas anderes Unternehmen, die kaum einer kennt und folglich werden sie wenig gehandelt. Die Kursentwicklung allerdings, ist gaaaannnnz anders... ;)

Welches sind die hausgemachten Probleme Deiner Meinung nach bei Plambeck?

Cpt.Nemo
@Cpt.Nemo

Du unterstellst den PNE-Kritikern indirekt, das sie alles verteufeln, was gefallen ist.Wenn das so wäre, müssten alle Aktien auf null fallen!

Meiner Meinung nach sind Allianz und Genzyme tief gefallene Aktien, die gut sind - im Gegensatz zu PNE, die nicht unbedingt schlecht, aber viel zu riskant sind.

MfG die Nachteule

P.S. Habe Plambeck in Unit Energy getauscht, die produzieren eigenen Strom.
@Nachteule

Ich unterstelle niemanden etwas ( ausser Herrn Edelmax,und eigentlich auch da nicht, da ich mir mittlerweile sicher bin, hihihi). Nur habe ich auf die vorhergehenden Postings reagiert, in denen nur auf den Kursverfall der PNE Aktie herumgeritten wurde. Und dazu habe ich andere Kurse zum Vergleich gezogen. That`s all.
Du kannst Dich doch gerne mit Allianz und Genzyme vollstopfen, klar. Wenn Du dann PNE verkaufst und für viel zu Riskant hältst, ist doch auch ok. Ob da Unit Energy besser ist, will ich bezweifeln, aber das ist auch Dein Ding.
Wo ist das Problem? Ich halte PNE auch für ein Risiko Invest, allerdings mit guten Chancen. So eine Investition sollte man auch mit Vorsicht geniessen und nur mit Geld, welches man nicht braucht oder zur Not auch abschreiben kann! Nur sehe ich aufgrund der bisherigen Ergebnisse, eine schöne Entwicklung, die, wenn sie so weitergeht auf steigende Kurse hoffen lässt.
Ist kein pushen - und es folgt hoffentlich auch nicht das Gegenteil...

Cpt.Nemo
@nemo
Das wurde hier schon öfters im Board diskutiert aber noch
mal die wesentlichen Punkte.
1.)Vorstand v.Geldern nicht glaubhaft
Ankündigung in 2001 ca.200 inst.Mw/tatsäclich um die 80
Ankündigung einer neuen Homepage mit festem Datum/Fristen
sind alle verstrichen(ist schon 2 Jahre her
und,und,und
2.)mangelnden Transparenz
z.B.Flächenkauf
von wem wurden wann welche Flächen zu welchem Preis
gekauft.Sowas wird dem Anleger vorenthalten
3.)Fondverkauf ist arg ins Stottern geraten,die Pne Fonds
werden monatelang feilgeboten ohen vollständige Plazierung,
okay,das Problem haben andere auch,aber PNE hat sich
vom guten Vertriebspartner Umweltbank getrennt.Da hat
man sich wohl etwas übernommen.
4.)Norderland Übernahme/Auch hier treten einige F5ragen
auf.
5.)Zu enge Verflechtung mit Norbert Plambeck/Contracon
Gibt es Vergleichsangebote für erteilte Contraconaufträge
Fa.Plambeck mietet Geschäftsräume an von Norbert/Contracon
-hat man sich schon mal um Vergleichsobjekte anderer
Anbieter bemüht?? Wohl kaum
6.)Bereich Biomasse/hier liegen erhebliche Unterschiede
z.B.zur MVV,die können ihre Wärme optimal verkaufen
über eigene Fernwärmenetze
Ein paar Punkte hätt ich noch,aber ich glaub das reicht
schon,um zu zeigen,daß in der Aktie neben den Chancen
auch erhebliche Risiken existieren.

Gruß
Honigbär
Bei diesem elenden Kurs ist mal wieder Zeit, die PNE-Bilanz herzunehmen und mal das unterste Limit, den Substanzwert, auszuleuchten.

Jaja, ich weiß, wie sinnlos bei einem Wachstumsunternehmen, aber nähern wir uns nicht bald dieser untersten Grenze? Wo liegt sie derzeit?

Daher mal hergenommen alle realisierbaren Vermögenswerte und davon abgezogen die zahlbaren Schulden.

Abgezogen hab ich: Den Norderland-Firmenwert, auf 20 Jahre abzuschreiben. Wenn er nicht heut das Geschäft stützt, ist er wertlos. Niemand würde zB bei Liquidation die 80 Mio € zahlen.

Dann raus mit den Forderungen aus dem Aktienverkauf, 18 Mio sind die heute nimmer wert, und auch nicht die Flächen, die "gesichert werdern ...sollen"

Die übrigen Forderungen ( incl. Aktivierungen teilfertiger Parks) und Kundenforderungen hab ich mal gelassen...

Das gibt ein Bruttovermögen von 284 Mio €.

Die zahlbaren Schulden (incl.Rückstellungen, nehmen wir auch diese korrekt an) belaufen sich auf 211 Mio €.

Der Nettowert des Eigenkapitals liegt daher auf Basis dieser Zahlen bei 73 Mio €, bei 13,5 Mio Aktien daher pro Aktie bei 5,4 €

Wie gesagt, Wachstumswert, wenn es wahr ist.....und bei einem halben € Gewinn je Aktie eine EK-Rendite bei diesem Kurs von etwa 10%.

Soll nicht heissen, dass ich diese 5,4 etwa als Kursziel oder gerechtfertigt ansehe. Umgekehrt aber ist zB 15 oder 20 nur mit steigender Gewinnerwartung oder blinder Euphorie des Marktes a la Vergangenheit erreichbar.
@Cpt.Nemo

Schon O.K., immer cool bleiben.

Stimmt übrigens, Unit energy ist sehr riskant-Im Gegensatz zu Genzyme...

MfG die Nachteule
noch zu #77:

Wenn Ihr das Verhältnis Marktkapitalsierung (Aktien x Kurs) zu Eigenkapital bei PNE für schlecht haltet, ein kleines bonmot von heute, n-tv:

Die Münchner Rückversicherung hat zur Zeit eine Marktkapitalisierung, die weniger ist als der Wert ihrer Beteiligungen. Kauft man die Aktie, kriegt man quasi der Welt größten Rückversicherer gratis dazu!

Übrigens bilanziert die MÜRÜ das, was PNE in Millionen bilanziert in Milliarden, also etwa 1000 Mal so viel. Natürlich sind die beiden nicht vergleichbar, nur die irrationale Bewertung gibt schon zu denken. Der Markt spinnt zur Zeit total. DAX an einem Tag 10% Schwankungsbreite ist schon ganz deftig. Und vom NEMAX reden wir lieber gleich gar nicht.

Trotzdem ist ein Boden vielleicht noch nicht in Sicht. Wenn die Amis (Publikum, das weit verbreitet Aktien hat) derart massive Aktienverluste hat, konsumieren sie weniger, was seinerseits die Unternehmensgewinne belastet und so fort. Und das führt zu Gewinnwarnungen, usw. und so fort, ein
Teufelskreis. Und wir hängen am Amiland, ob wir wollen oder nicht.

Nochmals Münchner Rück: Steh ich vor der Wahl, Geld in die Windmacher zu investieren oder in die (auch um 30% gefallene) MÜRÜ zu stecken, scheint mir PNE riskanter. Eine MÜRÜ wackelt nicht mit den Ohren, die haben 200 Milliarden Rückstellungen für Schäden (gedeckt durch Wertpapiere, diese zu 75% festverzinsliche). Wenn was passiert liquidieren die auch Größtschäden ertragsneutral durch Auflösung dieser Rückstellungen u. Wertpapierverkauf.

Soll aber die Windmacher nicht schlecht machen....hab zwar wenig PNE, aber viele P&T und URE (was vielleicht dumm ist, siehe unten).

Nicht mit Verlust verkaufen ist übrigens keine gute Politik. Da stehst noch immer an der Reling, auch wenn ein Schiff sinkt. Die einzige Frage ist doch, wo man IN ZUKUNFT die besserer Kursentwicklung erwartet. Bei PNE weiß ich langsam nimmer, was ich erwarten soll. Am besten vielleicht den Q2-Bericht nach 20.August.
@Ewanke

Kluge Erkenntnis!

Dann tausche doch PNE und das andere Zeugs in MüRü, Allianz
oder was dir gefällt!

MfG die Nachteule
@ewanke

Ich gebe Dir völlig Recht: Man muss sich jederzeit fragen, ob das Geld welches man investiert hat, bestens angelegt ist. Da darf man auch nicht seine "Lieblinge" ausser acht lassen. Selbst 80% Verlust sind immer noch mehr als 100%.

Bei PNE kann natürlich schnell alles aus sein. Ich schreibe aber extra KANN. Bis jetzt sieht es nicht so schlecht aus. Gesicherte Projekte für ca 1,8 Mrd. Euro ist kein Pappenstiel. Dazu wurden lt.Homepage im 1.Halbjahr um die 85 MW Leistung fertig gestellt.
Dazu kommen noch die Offshore Pläne und das Frankreichgeschäft. Wurde nicht ein Däne dieses Jahr in den Vorstand gerufen, der die Auslandexpansion vorantreiben soll?
Wenn jetzt noch eine gescheite Kooperation gefunden wird, kann es interessant werden.

Natürlich kenne ich auch die Kehrseite, wenn alles schief geht:

Die Q2 - Zahlen können unter Plan liegen und entäuschen.
Die angestrebte Partnersuche stellt sich als Luftnummer heraus. Die Parks können nicht an den man gebracht werden.
Offshore wird nix. Wir Anleger wurden mit getürkten Bilanzen beschwindelt.

Kann alles passieren, dennoch bin ich erstmal guter Dinge und die bisherigen Leistungen haben mich überzeugt.
Und Betrug passiert ja nicht überall, da sollte man sich nicht verrückt machen. Wie heisst das noch: Enronphobie?

Grüße, Cpt.Nemo
Also eigentlich kenne ich eine todsichere Methode, dem Gesamtmarkt auf die Beine zu helfen:

Wenn ich zB jetzt massiv Put-Optionen kaufe, dann dreht der Markt garantiert!

So wie damals, als mich umgekehrt die frühlingshafte Euphorie Anfang März verleitete, call`s einzulagern. Oh weh, 95% abzuschreiben bisher...aua....Aber zum Glück laufen sie noch mehr als ein dreiviertel Jahr...

Wenn ich die puts mit calls absichere? ---Schlecht, weniger als ein Nullsummenspiel, da beide einen Zeitwertverlust haben. Die besseren 15 DAX-Werte mit calls, die schlechteren als puts? Ich erwische sicher die Hälfte falsch.... Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor....
@nemo: Du hast vergessen, PNE als Outperformer zu Biodata und Intershop darzustellen. Es hätte tatsächlich schlimmer kommen können.
Und dann mal zu Deinen Ausführungen: Jede Aktie ist ein Risikoinvestment. Es ist einfach mal die Frage nach dem Chance/Risikoverhältnis. Das kann man wohl sehr unterschiedlich einschätzen.
- Gesicherte Projekte für 1,8 Millarden Euro. Da stellt sich mir doch die frage, wie die gesichert sind und bis zu welcher Einspeisevergütung diese überhaupt was bringen. Dazu kannst Du nichts sagen, logisch. Eine gesicherte Fläche im rechtlichen Sinne ist auch ein Vertrag mit einer x-beliebigen Firma, in welchem steht, dass sich die Firma verpflichtet, zu einem Tag x eine zum heutigen Tag windkraftfähige Fläche zur Verfügung zu stellen. Sollte die Firma pleite gehen, naja, dann muß diese Forderung eben abgeschrieben werden, auch bei einer Zurücknahme der Förderung. Wir haben allerdings gelernt, dass Plambeck diese Verträge als Forderung in seiner Bilanz verbucht. Und noch ist immer nicht aufgeklärt, ob diese Firmen gar aus dem Dunstkreis der Großaktionäre kommen...
- Äh, um die 85 MW Leistung fertig gestellt in 2002??? Welche Homepage meinst Du damit? Welche Windparks mit welcher Leistung sollten das bitte sein? Ich komme auf genau 48,15 MW fertiggestellter Leistung, in dem ich die in diesem Jahr in Betreib gegangenen Projekte addiere . Bitte beweise Deine Behauptung!
- Die Q2-Zahlen sind, was die Gewinne und Umsätze angeht, fast uninteressant. Ob da nun 5 Mio Gewinn oder Verlust gebucht werden, wen interessiert es? Also da kann es gar keine Enttäuschungen geben.
- Die Partnerschaft klappt nicht. Davon ist auszugehen, jeder, der das Zahlenwerk von Plambeck näher ansieht, wird dankend Abstand nehmen.
- Was willst Du noch für Beweise, dass starke Absatzschwierigkeiten bestehen???
- Wenn man bis zum off-shore-Zeitalter überlebt, wie will man die finanzieren? Darüber schon mal Gedanken gemacht? Wenn sich schon keine Versicherung findet, die einen fertigen Park versichern will, dann sollen wohl die Banken vorfinanzieren? :laugh:
- Dass mit den getürkten Bilanzen ist ein schwieriges Terrain. Das sollen doch bitte andere entscheiden, was noch möglich ist und was rechtlich nicht mehr zu verantworten ist.
@honigbär: Zustimmung!
@ewanke: Mit der Münchener Rück liegst Du nicht schlecht. Ist so ein Wert, den man auf längere Zeit liegen lassen könnte, ohne täglich draufzusehen.
Was den Substanzwert von PNE angeht, der dürfte deutlich tiefer liegen. Was sind die meisten Forderungen an die vorfinanzierten Parks noch wert, wenn von heute auf morgen die Einspeisegebühren so gesenkt werden, dass ein wirtschaftlicher Betrieb der Parks unter den neuen Bedingungen nicht mehr möglich ist? Oder eben zu einem hohen Prozentsatz die Margen, die jetzt schon teilgewinnrealisiert sind, nicht mehr durchgesetzt werden können? Dann zählt nur noch Cash und Vermögensgegenstände. Und da ist fast nichts mehr zu holen. Das Risiko ist riesig hoch! Ich will hier gar nicht über den Finazierungsbedarf reden, den Plambeck hat, um halbwegs die Jahresziele zu erreichen. Man sieht ja, dass Geld eigentlich nur im Q4 zurückfließt, wenn ein wenig mehr verkauft wird. Bis dahin muß man aber bauen, wieviel, kann man an den Umsatzplanungen ablesen. Das kann theoretisch gar nicht gehen! Man müßte mehr als 200 MW Windkraft errichten und verkaufen. Wie denn? Will man wieder nur 100 MW errichten, und für 2012 Teilgewinne realisieren? Also ich weiß nicht. Bin gespannt, was da rauskommt!

Edelmax
edel

Wenn nicht bald die Forderungen sinken (dh die Parks bezahlt werden) ist in der Tat nicht genug Geld für Neubauten da, außer die Lieferanten warten ebenso lange, was ich aber nicht glaube.
Bei allem hin und her um evt. EEG-Kürzungen der CDU bei Windparks an schwachen Standorten, so sind doch weite Teile der Plambekschen Geschäftsbereiche m.E. relativ sicher.

So sollen sämtliche Biomasse und Biogasprojekte (27 Stück) nach CDU/CSU Vorstellungen noch stärker gefördert werden. Da haben wir ja mit Silbitz 25 Mio Euro in diesem Jahr das erste Projekt fertig am Netz und dies zudem noch vollständig "bundeswahlresistent". Darüber hinaus wollte Plambeck zur Markteinführung den Silbitz-Fond lukrativer gestalten als die Windparkfonds. Die Teilgenehmigung für das nächste Bimasseprojekt mit 50 Mio Euro ist ja bereits ebenfalls da.

"Anm.: Wenn der Kursabschlag der PNE Aktie zu 100% auf den bevorstehenden CDU Wahlerfolges zurückzuführen ist, dann müßte doch die Aktie eines reinen Biogasprojektierers (Nemax: Farmatic Bioenergy) bei den Ankündigungen kräftig steigen ??" Die SPD wollte hier ja "Überförderungen" abbauen.


Übrigens, fliegen die Amis nach wie vor. Gestern hab ich´s auch bei uns im Hessen-Radio gehört, da viele Anwohner der Rhein-Main-Airbase sich auch etwas gewundert haben. Das die Maschinen nach Afghanistan gehen (offizielle Version) hat dort auch keiner geglaubt.

@edel
Glückwunsch Edelmax zu Deinem MLP Engagement.
Bewiesen ist aber nach wie vor nix!


Gruß Kesef
Na, kesef, so einfach ist das aber nicht!
Erstmal danke für die MLP-Blumen, jaja, bewiesen ist nichts, wird wohl auch nicht viel, da das allermeiste wohl auch bilanziell noch in den Regeln liegen wird. Aber das diese Regeln einfach mal ein Vorziehen von Gewinnen aus der Zukunft in die Gegenwart zulassen, sollte einfach mal laut gesagt werden. Das hilft bei der Aufdeckung des wahren Wertes des Unternehmens. Und daran sollte doch allen gelegen sein.
Zu PNE: Weite Teile Plambeck´scher Geschäftsbereiche...

Nennen wir sie doch mal:
- Windkraftprojektierung: klares Hauptgeschäftsfeld, Umsatzanteil über 80%
- Service für WKA-Anlagen (geringer Umsatzanteil, durch EEG-Änderung weitgehends unbetroffen)
- Auslandsanteil Windkraftprojektierung: zur Zeit null, in Planung (wird vom EEG nicht beeinflußt)
- Solar, zur Zeit bei geringen Umsätzen Verlustbringer, EEG-Beeinflussung ungewiß
- Biomasse- Biogas (jetzt erstes Projekt im Bau), ob noch 2002 realisiert wird, ist ungewiß. Bei Grundsteinlegung im Dez01 sprach man von einem reichlichen Jahr... Dort sprach man von 45 Mio DM, Umsatzanteil in 2002 rund 10%? (EEG wahrscheinlich unbeeindruckt)
- über Wasserkraft spricht man intensiv, wie ich mal bei einem Chat gehört habe, Umsatz null,nix
- dazu kommt noch Verwaltung projektierter Parks und Zinszahlungen, letztere werden bald der Vergangenheit angehören, auch EEG-unabhängig
- zukünftig wohl noch off-shore, EEG-abhängig

Hab ich was bedeutendes vergessen, korrigiert mich!

So, ich denke, in 2002 wird sich eh nicht mehr viel ändern, da ist wohl eher die Änderung der steuerlichen Behandlung geschlossener Fond zu beachten. Aber ab 2003 geht es wohl los. kesef, wenn auch nur die Hälfte der begonnenen PNE-Windkraft-Projekte und deren bilanzierte Teilgewinne abgeschrieben werden müssen und mit diesen das entsprechende Eigenkapital, dann kann Biomasse gerne doppelt gefördert werden, dann ist Plambeck pleite und muß Insolvenz anmelden. Und das ist dann eben der Nachteil, Gewinne der Zukunft zu bilanzieren, die man noch gar nicht wirklich gemacht hat (jaja, ist laut IAS so zu machen, ob so aggressiv, wie PNE es macht, kann ich nicht beurteilen). Deshalb wird es auch langsam Zeit, dass die Biomassesparte ausgegliedert wird, dass bei einer Insolvenz des Mutterkonzerns wenigstens nicht die Sparte mit den Bach runtergeht.

Wichtig für PNE wäre es, noch in diesem Jahr 2002 überdurchschnittlich viele Parks zu errichten und zu verkaufen, weil 2003 große Unsicherheiten birgt. Dann wäre wieder das wichtige Geld in der Kasse und die Forderungen wären zurückgeschraubt. Danach sieht es aber überhaupt nicht aus.

Edelmax
@ edel

Ach, kennst Du schon die Zahlen vom Jahresende ??

Nehmen wir mal an, die CDU beabsichtige -wie auch immer- das EEG zu ändern. Dies wird frühestens (mit Rücksicht auf Christian Wulf) nach den Landtagswahlen in Niedersachsen
stattfinden (deshalb bläst der auch so rum, wenn einer das EEG in Frage stellt). Würde man dann nicht bei Plambeck versuchen die Projekte zu realisieren und an den Mann zu bringen, die aus steuerlichen und EEG-Gründen von einer Änderung betroffen wären. Würden nicht viele Kunden vor Torschluß noch versuchen einen solchen Windparkanteil mit seinen bisherigen Steuervorteilen sich anzuschaffen.
Hatten wir das nicht auch vor zwei Jahren mit Lebensversicherungen, den geänderten Abschreibungen auf Immos, usw..

Von Geldern hat immerhin unter Kohl in der Regierung mitgearbeitet. Da dürfte man doch wissen, was auf einen zukommt. Ich jedenfalls werd´aus dem Parteiprogramm und den ganzen Stellungnahmen der CDU-Politiker nicht schlau. Ist das so schwer einfach zu sagen, was man vorhat??


Gruß Kesef
Ich kenne die Zahlen auch nicht, aber so sind nunmal die Schätzungen, die vo Plambeck selbst rausgegeben werden.
Was die steuerliche Seite angeht, das ist bereits passiert, und zwar noch unter rot/grün, das stand letztens in der Euro am Sonntag. Was neu aufgelegt wird, muß über die Zeit abgeschrieben werden. Trotzdem bleibt der Run aus. Dass sich Plambeck bemüht, will ich ja mal gar nicht in Abrede stellen. Aber der Erfolg hält sich doch mächtig in Grenzen.
Von Geldern wird vielleicht wissen, was auf ihn zukommt, aber er muß ja nicht öffentlich seine private Meinung äußern, oder!? Aber in einem gebe ich Dir voll recht, die CDU (wie auch die SPD) soll konkrete Aussagen zu diesem Thema treffen und nicht rumeiern. Die Aussagen sind auch mir viel zu schwammig. Die einzige Partei, die klare Aussagen dazu trifft, ist die FDP. Die sagt klar, Abschaffung des EEG. Und wie es aussieht, ist die FDP auch die Partei, die auf alle Fälle in der Regierung sitzen wird. Bei der jetzigen Regierung hat man gesehen, wie stark der Kleine den Großen beeinflussen konnte. Und so sehe ich auch den gemeinsamen Nenner eher auf der "windunfreundlichen" Fraktion der CDU (SPD?).

Edelmax
Die FDP hat ja in der Vergangenheit oft unter Beweis gestellt, wie sehr sie ihre Meinung ändern kann.


Nun aber zu den konkreten letzten Aussagen zum Thema:
Eine Verpflichtung zur Abnahme, zu welchen Preisen?
Aha...

Pressemitteilung vom 25.07.2002



HIRCHE: Erneuerbare Energien brauchen neues Förderregime
BERLIN. Zu den Äußerungen des wirtschaftspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Matthias Wissmann zur Förderung erneuerbarer Energien erklärt der energiepolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Walter HIRCHE:

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Matthias Wissmann hat Recht, wenn er das jetzige Förderregime kritisiert. Das hat auch Bundeswirtschaftsminister Werner Müller getan, als er den Erfahrungsbericht zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz vorgelegt und eine Überprüfung der jetzigen Förderpraxis, insbesondere bei der Windenergie, angemahnt hat.
Doch die CDU/CSU springt zu kurz. Eine Kappung der Förder-grenzen und eine Festschreibung der Subventionen auf heutigem Niveau zementiert nur die jetzige missliche Lage: Höhere Strompreise werden von den Verbrauchern bezahlt. Profitieren tun nur diejenigen, die in den hoch subventionierten Branchen investiert haben.
Für die FDP ist klar: Wir wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien ohne starre Grenzen und staatliche Vorgaben. Deshalb fordert die FDP die Abkehr vom jetzige Förderregime und die Einrichtung eines Handelsmodells. Es basiert auf der Verpflichtung zur Abnahme einer bestimmten Menge elektrischer Energie, welche durch erneuerbare Energieträger gewonnen wird. Dabei bleibt es den Beteiligten überlassen, wie sie ihrer spezifischen Mengen-verpflichtung genügen: Die Verpflichteten können entweder eigene Anlagen zur Erzeugung regenerativen Stroms erstellen und betreiben oder diesen von anderen inländischen oder ausländischen Erzeugern zukaufen. Darüberhinaus können sie Gutschriften erwerben. Diese dokumentieren die in jeder Anlage aus regenerativen Energieträgern erzeugte Strommenge und werden ihrerseits wiederum zu Marktpreisen gehandelt. Charakteristisch ist für das FDP-Modell, dass staatlicherseits weder bestimmte Energieträger, noch einzelne Techniken oder gar Preise vorgeschrieben werden. Alle genannten Größen werden aus-schließlich über Marktprozesse, also dezentral, wettbewerblich und folglich kostenminimierend bestimmt.
Konkret steht zu diesem Thema im Wahlprogramm der FDP:

Energie sinnvoll nutzen

Ziel liberaler Energiepolitik ist eine nachhaltig zukunftsfähige und effiziente Energieversorgung. Eine konsequente Verringerung der Treibhausgasemissionen ist im Interesse des Erdklimas geboten. Liberale Energiepolitik orientiert sich am Leitbild der Nachhaltigkeit. Unsere Aufgabe ist es daher, die gleichrangige Verwirklichung von Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit sowie Umwelt- und Sozialverträglichkeit durchzusetzen. Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit bei der Energieversorgung bedeuten, dass der Anteil einzelner Träger an der Gesamtenergieversorgung die tatsächlichen Kosten der Energieumwandlung berücksichtigen muss. Auch bei der Energieversorgung muss jede Form von Ressourcenverschwendung vermieden werden. Es gilt also, einen optimalen Energiemix unter geringst möglichen Kosten bereitzustellen. Effiziente Energieversorgung bedeutet demnach grundsätzlich nichts anderes als eine wirtschaftliche Energieversorgung, die zugleich umweltverträglich ist. Dies betrifft besonders den Klimaschutz. Aus Klimaschutzgründen ist der Abschied von der Kernenergie der falsche Weg. Auch über die Betriebszeit der heutigen Kernkraftwerke hinaus brauchen wir diese Option der Stromerzeugung. Zu den förderungswürdigen neuen umweltfreundlichen Technologien gehört auch die Kernfusion. Mit einem umfassenden Emissionshandel werden externe Kosten der Energiebereitstellung elegant bei der Preisbildung berücksichtigt und Innovationen angestoßen. Liberale Energiepolitik setzt weiterhin auf Energieeinsparung, auf eine Erhöhung der Energieeffizienz sowie auf eine Förderung erneuerbarer Energien. Die wirtschaftlich unvertretbaren und auf Dauer angelegten Subventionen nach dem "Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien" sind dazu jedoch der falsche Weg. Deshalb fordert die FDP die Abschaffung dieses Gesetzes und seine Ersetzung durch eine marktwirtschaftliche Lösung. Die Frage, welche konkrete Energieform im Kreise aller möglichen erneuerbaren Energien wirtschaftlich genutzt und in das Stromnetz eingespeist wird, soll nach Auffassung der FDP nicht von Staats wegen entschieden werden. Für den technischen Fortschritt bei der Nutzung erneuerbarer Energien wurde unter Regierungsverantwortung der FDP viel erreicht. An die Erfolge gilt es anzuknüpfen. Die FDP will die Forschungsförderung im Bereich der sogenannten erneuerbaren Energien verbessern, indem die Mittelvergabe künftig durch Ausschreibungswettbewerbe und damit sowohl wirtschaftlich als auch transparent erfolgt: Derjenige kommt zum Zug, der das günstigste Angebot vorlegt. Diese Förderung wird ergänzt, indem ein marktlich organisiertes Handelsmodell eingerichtet wird, um ausgereifteren Techniken eine eigenständige Marktteilnahme zu ermöglichen. Eine staatliche Vorgabe bestimmter Techniken und die Garantie überhöhter Preise, die vor allem im Bereich der Windenergienutzung zu erheblichen Fehlentwicklungen geführt hat, lehnt die FDP ab. Um die Akzeptanz erneuerbarer Energien nicht zu gefährden, darf ihr Einsatz nicht gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort erfolgen. Dazu gilt es die kommunale Planungshoheit in diesem Bereich zu stärken und die Privilegierung von Windkraftanlagen im Baugesetzbuch entsprechend zu novellieren.

Generell gilt, dass bei der Ausrichtung der Förderschwerpunkte in der Energiepolitik sowie der Bemessung der bereitzustellenden Fördermittel die Energiegewinnungstechnologien Vorrang haben, die - ob erneuerbar oder nicht - die höchsten Effizienzsteigerungen bei Energiegewinnung und Klimaschutz versprechen.


Ende des Zitats. Nachzulesen auf der FDP-Homepage

Ich denke, dass ich eineindeutig. Ausrichtung auf Effiziens. Und das dürfte auch in weiten teilen der Bevölkerung so anerkannt werden.

Edelmax
...auch wenn sämtliche teilgewinnrealisierten projekte noch planmässig verkauft werden können - also best-case-szenario - hat die zahl der in diesem jahr bereits fertiggestellten kw (wie hoch sie auch immer sein mag) recht geringen aussagewert, solange man nicht weiss, wieviele davon und zu welchem anteil bereits gewinnsteigernd in das ergebnis für 2001 eingeflossen sind, und in welchem masse für 2002 teilgewinnrealisierungen vorgesehen sind. schlüsse auf das jahresergebnis sind also überhaupt nicht möglich. einzig der vergleich mit der zahl der fertigstellungen im ersteh hj. 2001 hat einen gewissen aussagewert. bei comdirect hab ich jetzt auf die schnelle keine entsprechende info gefunden. wer hat denn mal gerade die installierte leistung im 1. hj. 2001 zum vergleich?
GK
Hallo GK, ich hatte mir mal Zahlen der Referenzliste angeschaut:

Windenergie ( laut Referenzliste, die sollte doch stimmen, oderß)

2000...............49,7 MW bei 52 Mühlen, Umsatz 97,3 Mio
2001...............71,8 MW bei 53 Mühlen, Umsatz 205,98 (Punktlandung)
2002 .............1. Q 40,65MW ............., Umsatz 34,0 Mio


71,8 MW = 205,98 Mio und dann 40,65 MW = 34 Mio????

Gruss winhel
Nachtrag: Als Laie würde ich sagen, dass von den MW, die im 1. Q fertig gestellt worden sind, erhebliche Beträge noch in das Jahr 2001 geflossen sind.
Es hieß auch: 7 Parks wurden fertig gestellt, die teilweise im Jahr 2001 begonnen wurden!
Die Referenzliste wird offensichtlich nicht mehr geführt, oder haben die keine weiteren Anlagen im 2. Q gebaut. Die sind doch sonst immer so schnell mit Zahlen, na ja, besser gesagt mit Ankündigungen!
Gruss winhel!
winhel, das hast Du meine ich gut zusammengetragen, bezeichne Dich nicht immer als Laien!

Der Umsatz und die fertiggestellten MW (gesamt 2001 zu Q1 2002) passen in der Tat wenig zusammen und sind ein Indiz, dass diese zu Jahresende 2001 unfertigen hoch bewertet waren, sodass im Q1/2002 nur mehr wenig für Umsatz blieb.

Muss aber natürlich nicht heissen, dass die unfertigen zu Jahresende überbewertet waren, zB bei Fertigstellungsgrad >90% wärs ok.

Jetzt werden wir ja bald sehen, wie es in Q2 weitergegangen ist.
winhel, mit den 2000er Umsatz ist das so ne Sache. Die Umsätze dort ist nur Plambeck ohne Norderland, während bei der Referenzliste die Projekte, die Norderland 2000 erbaute, auch mit aufgenommen wurden. Da weiß ich zumindest nicht, was da zum Umsatz zählte und was nicht. deshalb ist diese Zahl mit Vorsicht zu genießen.
Was 2001 angeht, die zahl ist wunderbar aussagekräftig. Dazu sollte man noch die Faustregel 1 MW rund 1,2 Mio € Umsatz nennen. Da sieht man, was nach IAS teilgewinnrealisiert wurde. Aber im Geschäftsbericht 2001 hängt auch die HGB-Bilanz an, die sieht natürlich etwas anders aus, da werden nur die fertig gestellten Projekte aufgenommen...
Für dieses Jahr ist es auf jeden Fall interessant, oder wieder mehr teilgewinnrealisiert wird als fertiggestellt, oder ob sich diese Differenz, wie in Q1, vermindert. Um den Umsatz von 300 Mio € zu schaffen, müßten dazu mehr als 200 MW Windkraft installiert und verkauft werden (Rest wäre Biomasse und der andere Kleinkram). Sollten noch die Vorleistungen ungefähr dahin gebracht werden, wie Energiekontor bilanziert, dann müßten es weit über 300 MW Leistung sein. Aber sicherlich ist das eine interessante Frage, die Ihr ja mal stellen könnt: Wieviel installierte Windleistung ist für das Jahr 2002 geplant? Sollte man jetzt eigentlich schon ungefähr wissen. So wie letztes Jahr ... :laugh:
Also jetzt braucht man zum Verkauf von 25 MW Gerdau/Pülfringen 8 Monate und ist ihn noch nicht los. Bei Barenthin eins hatte man in 2001 4 Monate gebraucht. Ich habe keine Ahnung, wie man diesen Verkauf bewerkstelligen will. Aber die Umsätze und Gewinne werden schon wieder stimmen...

Edelmax
Sicher wird Plambeck seine hoch gesteckten Ziele erreichen, davon bin ich fest überzeugt. ( Notfalls werden zu Weihnachten einige Objekte mit Spatenstich auf den Weg gebracht!)

Nochmals was zur Referenzliste: Wenn ich Plambeckaktionär wäre, würde ich den Plambeckern aber wirklich Wind unter den Hintern blasen, die Liste laufend auf den neusten Stand zu halten, denn Großheide ist schon lange, lange Schlußlicht. -Dabei werde ich doch immer wieder daran erinnert, dass Großheide, eine Nachbargemeinde von Holtriem/Sitz Norderland schon im letzten Sommer auf der Liste erschien, nur seinerzeit lag Großheide noch in einem der neuen Bundesländer. Nachdem ich das hier zum Besten gegeben hatte, verschwand Großheide plötzlich von der Bildfläche und erschien hier dann vor einigen Wochen wieder auf der Liste.-
Die Nemo`s, Club_Cola`s arbeiten hier mit Zahlenwerken, dass einem häufig schwindelig wird, aber eine ganz einfache Liste, die eigentlich mit einem sehr geringen Zeitaufwand auf dem Laufenden gehalten werden könnte, wird überhaupt nicht angesprochen.
Gruss winhel!
1. Windpark Westerbur (Niedersachsen).........LK Wittmund
2. Windpark Ostermarsch (Niedersachsen).......LK Norden
3. Windpark Bensersiel (Niedersachsen)........LK Wittmund
4. Windpark Utgast (Niedersachsen)............LK Wittmund
5. Windpark Theener I (Niedersachsen).........LK Leer
6. Windpark Dornumersiel (Niedersachsen)......LK Norden
7. Windpark Theener II (Niedersachsen)........LK Leer
8. Windpark Lübz I (Mecklenburg-Vorpommern)
9. Windpark Nordleda (Niedersachsen)..........LK Leer
10. Windpark Cuxhaven-Altenbruch (Niedersachsen)
11. Windpark Westeregeln I (Sachsen-Anhalt)
12. Windpark Holtriem (Niedersachsen)..........LK Wittmund
13. Windpark Lübz II (Mecklenburg-Vorpommern)
14. Windpark Osterbruch (Niedersachsen)
15. Windpark Hörne (Niedersachsen)
16. Windpark Waldfeucht (Nordrhein-Westfalen)
17. Windpark Werder (Mecklenburg-Vorpommern)
18. Windpark Dunningen (Baden-Württemberg)
19. Windpark Rakow (Mecklenburg-Vorpommern)
20. Windpark Gardelegen (Sachsen-Anhalt)
21. Windpark Staßfurt (Sachsen-Anhalt)
22. Windpark Wanna I (Niedersachsen)
23. Windpark Blauenstein (Nordrhein-Westfalen)
24. Windpark Helenenberg I (Rheinland-Pfalz)
25. Windpark Falkenhagen (Brandenburg)
26. Windpark Wesel (Nordrhein-Westfalen)
27. Windpark Hopsten (Nordrhein-Westfalen)
28. Windpark Wanna II (Niedersachsen)
29. Windpark Helenenberg II (Rheinland-Pfalz)
30. Windpark Lissa (Sachsen)
31. Windpark Lauterbach (Hessen)
32. Windpark Grasberg (Niedersachsen)
33. Windpark Lange Heide (Niedersachsen)
34. Windpark Grana (Sachsen-Anhalt)
35. Windpark Kötzlin-Barenthin I (Brandenburg)
36. Windpark Kemnitz (Brandenburg)
37. Windpark Hassendorf (Niedersachsen)
38. Windpark Westeregeln II (Sachsen-Anhalt)
39. Windpark Pülfringen I (Baden-Württemberg)
40. Windpark Gerdau-Schwienau I (Niedersachsen)
41. Windpark Kretzschau (Sachsen-Anhalt)
42. Windpark Kötzlin-Barenthin II (Brandenburg)
43. Windpark Gerdau-Schwienau II (Niedersachsen)
44. Windpark Gyhum (Niedersachsen)
45. Windpark Pülfringen II (Baden-Württemberg)
46. Windpark Erfeld (Baden-Württemberg)
47. Windpark Keula-Helbedündorf (Thüringen)
48. Windpark Großheide (Niedersachsen)

Wenn ich mir die Referenzliste anschaue, fällt mit folgendes auf:
Norderland hat zu Anfang fleißig in der eigenen Gemeinde bzw. in den Nachbargemeinden gebaut.
Die von Norderland übernommenen liegen fast alle zentral zu Aurich/Enercon.
Was mich besonders erstaunt ist, dass Norderland lediglich 7 Mühlen mit 3,15 MW im Windpark Utgast projektiert hat. Mitlerweile stehen dort ca. 40 Mühlen.
Was mich am meisten erstauntist, dass hier im Board häufig von Jahreszahlen im Bereich von 200 bis 300 MW gesprochen wurde. Laut Referenzliste haben Plambeck/Norderland seit 1991 lediglich ca. 250 MW Windmühlenstrom aufgestellt, davon Norderland wohl schon ca. die Hälfte vor der Übernahme von Plambeck.
Nun denn, dann gibt es sicherlich demnächst ein Fest, dann, wenn die halbe Million MW erreicht werden.
Wenn man nämlich bedenkt, dass in diesem Jahr ca. 300 Mio Euro umgesetzt werden sollen, rechne, rechne, rechne, dann könnte die Geburt in 9 Monaten sein, so am 1. Mai 2003.
Wie wärs denn Norderländer, die dann aufgestellte 500ste-MW-Spargelstange könnte man dann doch zum Maibaum ausschmücken, so mit allem drum und dran, Tanz in den Mai. Und um Mitternacht macht der Trittin den Ehrentanz. Also, wenns so kommen sollte, bin ich dabei!!!
Aus Planungsgründen meinerseits aber bitte die Referenzliste fleißig erneuern!!!!!
Gruss winhel!


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